Udo Voigt – getroffen! | IM GESPRÄCH


https://vk.com/video356447565_456240751

Am 04.05.2019 veröffentlicht

Wenige Wochen vor den EU-Parlamentswahlen treffe ich den Spitzenkandidat der NPD, Udo Voigt an einem Infostand in Köpenik. Ob die Antifa uns in Ruhe reden lässt?

 

Udo Voigt in Marrakesh festgenommen


oder

Am 11.12.2018 veröffentlicht

Der tapfere Kämpfer für Deutschland – Udo Voigt – wurde in Marrakesh vorübergehend festgenommen, als er gegen den Migrationspakt demonstrierte. Damit war er der erste, der nach Unterzeichnung des Paktes für Kritik an Zuwanderung bestraft wurde.

Udo Voigt (NPD) wurde in Marrakesch vorläufig festgenommen!


https://vk.com/video356447565_456240315

oder

DS-TV 3-15: Die NPD zu Gast in Rußland


Im März fanden sich auf Einladung der russischen Rechtspartei „Rodina“ Vertreter von rund zwei Dutzend patriotischen Parteien und Bewegungen zu einem Kongress in St. Petersburg ein. Unter den Teilnehmern befanden sich auch die beiden Europaabgeordneten der griechischen „Goldenen Morgenröte“ und der deutsche NPD-Abgeordnete Udo Voigt. DS-TV war vor Ort und zeigt in diesem Bericht exklusive Bilder aus St. Petersburg.

NPD: Parteichef Holger Apfel zu den Vorwürfen


Magical Snap - 2012.12.16 23.00 - 001

Audio

Herr Apfel, warum haben Sie nicht Ihren
terroristischen Arm, den „Nationalsozialistischen
Untergrund“, zurückgepfiff en? Als
Quittung haben Sie ein Verbotsverfahren
zu gewärtigen.

Apfel: Unsinn: Innenminister Friedrich,
BKA-Chef Ziercke und Generalbundesanwalt
Range mußten doch längst einräumen,
daß es keinen Zusammenhang
zwischen der NPD und dem NSU gibt.

Immerhin gehört der ehemalige stellvertretende
NPD-Landeschef von Th üringen
Ralf Wohlleben mutmaßlich zu den Unterstützern
des NSU.

Apfel:: Zum einen ist Herr Wohlleben
seit 2009 kein Mitglied mehr, zum anderen
gilt nach meinem rechtsstaatlichen
Verständnis aber auch für ihn die
Unschuldsvermutung bis zum Beweis
des Gegenteils.

Was, wenn sich seine Schuld doch erweist?

Apfel: Dann gehört er natürlich bestraft.
Dafür kann man aber nicht die Partei in
Haftung nehmen. Der frühere Verfassungsrichter
Jentsch wies etwa zu Recht
darauf hin, daß Einzeltäter nicht als Beweis
für angeblich strukturelle Gewalt
taugen. Tatsache ist: Die NPD hat Gewalt
und Terrorismus zur Durchsetzung
ihrer Ziele stets konsequent abgelehnt.
„NSU: Wir verurteilen
die Morde entschieden“

Allerdings hat es off enbar mehrfach off en
geäußerte „klammheimliche Freude“ über
die mutmaßlichen NSU-Morde in der Partei
gegeben.


Apfel: Es gibt keine klammheimliche

Freude – allein schon deshalb nicht,
weil nicht die einzelnen Ausländer unsere
Gegner sind. Ihnen kann man ja
gar nicht zum Vorwurf machen, daß sie
die gesellschaftliche Situation auszunutzen
versuchen. Unser Gegner sind die
Profi teure der Überfremdung – ihnen
gehört das Handwerk gelegt, natürlich
auf rechtstreuem Wege. In einem bedauerlichen
Einzelfall allerdings haben
wir sofort gehandelt. Ein Funktionär
wurde wegen eines verharmlosenden
Kommentars ausgeschlossen. Ähnlich
konsequentes Verhalten sucht man auf
„linker“ Seite vergebens. Fakt ist: Die
NPD hat die Anschläge von Anbeginn
entschieden verurteilt, ohne beurteilen
zu können, von wem sie tatsächlich verübt
wurden. Es war in jedem Fall Mord.

Niedersachsens Innenminister Schünemann
etwa bringt den Verbotsantrag gar
nicht erst in Zusammenhang mit dem
NSU, sondern begründet den Vorstoß mit
der „neonazistischen“ und „verfassungsfeindlichen“
Gesinnung Ihrer Partei. Da

allerdings hat der Mann doch recht!

Apfel: Im Gegenteil, die NPD steht fest
auf dem Boden des Grundgesetzes und
bekennt sich zur freiheitlich-demokratischen
Grundordnung.

Moment, Ihr Vorgänger im Amt des Parteichefs,
Udo Voigt, sprach davon, das „illegitime
System“ der „BRD abwickeln“ zu
wollen – also auch das Grundgesetz.
Apfel: Udo Voigt wird gerne aus dem

Zusammenhang gerissen zitiert. Tatsächlich
hat er immer wieder deutlich
gemacht, daß sich unser Volk gemäß
Grundgesetzauftrag, Artikel 146, eine
vom Volk zu verabschiedende Verfassung
geben solle, schließlich war das Grundgesetz
von seinen Vätern nur als Provisorium
gedacht.

Herr Apfel, aus Ihrer Zeit als Vorsitzender
der NPD-Jugendorganisation stammen
doch solche Losungen wie: „Das System
hat keine Fehler, es ist der Fehler.“

Apfel: Das bezieht sich nicht auf das
Grundgesetz, sondern auf das liberalkapitalistische
System, das ja auch von
anderen sozial engagierten Kräften kritisiert
wird. Außerdem sei auf Hans
Herbert von Arnim verwiesen, der zu
Recht kritisiert, daß die Parteien sich
den Staat zunehmend zur Beute machen.
Im übrigen: Wenn wir uns die Politik im
Bundestag anschauen – Überfremdung,
Kriegseinsätze, Aushöhlung des Schutzes
von Ehe und Familie oder die Aufgabe
nationalstaatlicher Souveränität im Zuge
der ESM-Gesetzgebung – dann habe ich
den Eindruck, daß die NPD heute die
Partei ist, die sich von allen am ehesten
dem Grundgesetz verpfl ichtet fühlt.

Bevor es zu einer Verschärfung der Aufl agen
bei NPD-Demonstrationen kam, konnte
man dort auf Transparenten auch Losungen
wie „Sozialismus ist braun“ lesen.


Apfel: Das waren keine NPD-Transparente.

Bei den vereinzelt von Teilnehmern
mitgeführten Losungen dürfte es
sich um eine ironisch gemeinte Umkehrung
vor dem Hintergrund der politischen
Stigmatisierung des nationalen
Lagers gehandelt haben.

Ironie? Mir scheint „Sozialismus ist braun“
eine ziemlich eindeutige Aussage zu sein.

Apfel: Engagierte junge Menschen
neigen zu Zuspitzungen. Ich kann mit
dieser Terminologie nichts anfangen –
zumal ich auch glaube, daß der Sozialismus-
Begriff verbrannt ist.

In Ihren Publikationen stößt man aber
auch immer wieder auf Reminiszenzen
an die Epoche des Nationalsozialismus,
man denke an Artikel aus dem Sortiment
Ihres Parteiverlages.

Apfel: Der Nationalsozialismus ist eine
historisch abgeschlossene Epoche. Wir
wollen keine Schlachten von gestern
schlagen, sondern die Zukunft gestalten.
Wir meinen aber, daß man auch die
Zeit des Nationalsozialismus diff erenziert
betrachten können muß und lehnen
zudem den ritualisierten Schuld- und
Sühnekult, die einseitige Unkultur der
Vergangenheitsbewältigung ab.
„Die Debatte steigert unsere
öffentliche Bekanntheit“

Und wie verhält es sich da mit den Aussagen
Ihres Vorgängers? In einem Interview
mit dieser Zeitung 2004 erklärte er, Adolf
Hitler sei für ihn ein „großer Staatsmann“
– ein Bekenntnis, das damals für großes
Aufsehen sorgte.


Apfel: Sie spielen auf Udo Voigts Aussage

über Hitler als großen Staatsmann
an – ich darf darauf verweisen, daß selbst
der frühere FAZ-Herausgeber Joachim
C. Fest der Meinung war, daß Hitler
angesichts seiner zuvor errungenen Erfolge
wohl in die Geschichte als großer
Staatsmann eingegangen wäre, wenn
er 1939 ermordet worden wäre. Nach
Abdruck des Interviews wurde selektiv
zitiert, denn Voigt wies folgend auf
Hitlers Verantwortung für die deutsche
Niederlage hin – und darauf, daß der
Nationalsozialismus imperialistisch gewesen
sei, man denke an die Unterdrükkung
der slawischen Völker oder an die
Judenverfolgung und die Ausschaltung
sämtlicher oppositioneller Kräfte, statt
sie in die Volksgemeinschaft mit einzubinden.
Voigt hatte recht, wenn er davon
sprach, daß der Nationalsozialismus für
die NPD nicht maßgebend sei.

Mit Übernahme des Parteivorsitzes haben
Sie den Kurs der „seriösen Radikalität“
vorgegeben. Was ist darunter zu verstehen?

Apfel: Ich stehe für einen gegenwartsbezogenen
und zukunftszugewandten
Politikstil. Wenn wir uns in der Mitte
des Volkes etablieren wollen, dürfen wir
uns nicht mit bürgerschreckähnlichem
Auftreten isolieren. Wir müssen unser
Image als Kümmererpartei schärfen –
das war und ist das Erfolgsrezept in Mitteldeutschland.
Ich möchte eine NPD,
die bürgernah ist und dabei die gesellschaftlichen
Probleme der Gegenwart
durchaus scharf und pointiert aufgreift.

Sie verfolgen dieses Konzept gemeinsam
mit Ihrem Parteivize Udo Pastörs – ausgerechnet
jenem Polterer, von dem Ausfälle
gegen die „Judenrepublik“ oder die „Demokröten
von der Knesset an der Spree“
stammen. Wer soll Ihnen da Seriosität,
Demokratiebekenntnis und Abstand zu
Nationalsozialismus und Antisemitismus

abnehmen, Herr Apfel?


Apfel: Ich würde meine Kritik am Einfl

uß der Israel-Lobby nicht so formulieren.
Udo Pastörs liebt die Zuspitzung im
politischen Diskurs. Ich denke, daß wir
uns in unserer Arbeit, bei der manchmal
Säbel, manchmal Florett angesagt ist, gut
ergänzen – nicht zuletzt deshalb, weil er
den mir am Herzen liegenden Aspekt
der Bürgernähe tagtäglich praktiziert.

Bei der „Judenrepublik“-Rede hat man
aber nicht den Eindruck von Volkstümlichkeit,
sondern eher, daß Udo Pastörs seinem
Antisemitismus mal ordentlich Luft macht.


Apfel: Ich denke, Sie sollten seine Arbeit

im ganzen bewerten. Udo Pastörs ist sehr
populär. Er geht off en auf die Bürger zu
und spricht Klartext zu den Th emen, die
den Menschen auf den Nägeln brennen.
Anders lassen sich wohl auch kaum die
sechs Prozent, mit denen er die NPD
wieder ins Schweriner Schloß geführt
hat, erklären.

Mit welchem Ausgang rechnen Sie für das
kommende Verbotsverfahren?

Apfel: Eine Partei, die auf dem Boden
des Grundgesetzes steht und nichts Verbotenes
tut, kann nach rechtsstaatlichen
Maßstäben nicht verboten werden. Ich
rechne daher fest mit einer Ablehnung
des Antrags.

Was, wenn nicht?


Apfel: Dann werden wir natürlich den

Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte
in Straßburg anrufen – das
gilt übrigens auch, wenn Karlsruhe unseren
eigenen Antrag auf Feststellung
der Verfassungskonformität nicht zuläßt.

Die „Rechtsextremismus-Expertin“ der Uni
Bielefeld Claudia Luzar weist darauf hin,
daß Deutschland Spitzenreiter im Verbieten
rechtsextremer Organisationen ist; daß
dies aber jedesmal mit einer „Erneuerung“
und „Professionalisierung der Szene“ endet.
Angeblich gibt es schon Pläne für die
Nachfolgepartei „Die Rechte“, wie einige
Medien berichten.


Apfel: „Die Rechte“ ist kein „Plan B“,

sondern die Phantompartei eines verbitterten
Mannes, der bis zuletzt unsere
Parteien-Fusion mit der DVU verhindern
wollte. Kein Wunder, daß die
Medien so was dankbar protegieren, um
Unruhe zu schüren. Ich bezweifl e, daß
eine Partei, die sich programmatisch als
angeblich bürgerliche Alternative zur
NPD versteht – sich personell aber vor
allem aus dem Spektrum derer speist,
denen die NPD zu „lasch“ ist, übrigens
angeführt vom früheren Stellvertreter
Michael Kühnens – je eine ernsthafte
politische Alternative sein wird.

Ein Verbotsverfahren ist vielleicht das Beste,
was Ihnen passieren kann, denn im
Grunde steht Ihre Partei mangels Wahlerfolgen
vor dem politischen Verdämmern.
Der Verbotsantrag bläst Ihnen im Wahljahr
2013 doch erst so richtig Wind in die Segel.


Apfel: Die NPD wird oft unterschätzt.

Richtig ist, daß wir bereits durch die Debatten
während des ersten Verbotsverfahrens
unsere öff entliche Wahrnehmung
deutlich steigern konnten. Alle, die den
Etablierten mal gehörig den Marsch blasen
wollten, wußten auf einen Schlag,
mit welcher Alternative sie das am besten
tun können.

2003 scheiterte das erste Verbotsverfahren,
2004 fuhr die NPD dann in Sachsen ihren
legendären Wahlsieg ein.


Apfel: So ist es. Wir werden deshalb

auch 2013 diese Karte spielen und deutlich
machen, daß „verbotene Früchte“
am besten schmecken.
„Unsere Gegner werden
sich noch umschauen“

Sowohl Innenbehörden wie auch die etablierte
Politik attestieren Ihnen allerdings
politische Marginalität. Landesinnenminster
Schünemann etwa meint, daß mit einem
Verbot der NPD „der Rechtsextremismus
nicht bekämpft wird“ – im Klartext:
Sie spielen eigentlich keine Rolle.

Apfel: Natürlich schaden uns die Kriminalisierungsversuche.
Die Ausdauer
und Nervenstärke unserer Aktivisten,
die der Stigmatisierung trotzen und sich
nicht ins Hinterzimmer zurückziehen
wie viele Konservative, ist aller Ehren
wert. Natürlich, wir haben in Schleswig-
Holstein und NRW – traditionell
– schwach abgeschnitten. Kritiker gehen
aber fehl, das knappe Scheitern
in Th üringen und Sachsen-Anhalt als
Zeichen des Niedergangs zu bewerten.
4,3 oder 4,6 Prozent, das ist – fl ankiert
durch kommunalen Unterbau – eine gute
Ausgangsgrundlage für die Zukunft.
Unsere Gegner werden sich noch umschauen:
Wir gehen zuversichtlich in die
Wahlen 2013 und vor allem 2014. Die
NPD wird ins Europaparlament einziehen
und so wichtige Synergieeff ekte für
die Landtagswahlen in Brandenburg,
Th üringen und Sachsen erzielen. Das
Verbotsverfahren werden wir nutzen,
um zu zeigen, daß es unseren Gegnern
nicht in erster Linie um ein NPD-Verbot,
sondern um die weitere Stigmatisierung
der gesamten nationalen Opposition
geht.

Es geht um nicht weniger
als um die Ausschaltung der Meinungs und
Gedankenfreiheit für alle national
denkenden Menschen in unserem Land!

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nachzulesen in Junge Freiheit 51-2012