Der Wochenrückblick…..paz30


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Glückliche Einfalt / Warum wir wieder alles essen dürfen, wieso wir alles zahlen werden, und weshalb wir besser nicht verstehen, was Schäuble treibt

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medien, audio

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Geahnt hatten wir das ja schon immer. Nun haben wir’s aus wissenschaftlichem Munde: Diese ganzen anstrengenden Ernährungsvorschriften, mit denen man uns den Genuss angeblich ungesunder Leckereien vergällen will, sind fast durchweg Kokolores, bescheinigt uns der Lebensmittelchemiker Udo Pollmer (siehe Zitat).

Nicht nur das – die Regeln strotzten zudem von Boshaftigkeit. Da finde ein verdeckter Krieg statt. Und zwar vor allem einer von Frauen gegen Frauen. Denn sowohl die meisten „Ernährungsberater“ als auch der Großteil ihrer folgsamen Schüler seien weiblich, so Pollmer. Mit den scheinbar gutgemeinten Tipps würden Frauen andere Frauen aus dem Wettstreit um Partner hinauskicken.

Abmagerungskuren hinterließen nämlich vor allem an Körperteilen wie dem Busen ihre schlaffen Furchen, was die äußere Attraktivität des Diät-Opfers mindere. Überdies mache Hunger aggressiv.

Mit dem Hunger hat er recht. Das soll ja auch so sein, ist von der Natur so vorgesehen seit Millionen von Jahren. Die Hunger-Aggressivität soll uns den Pepp verleihen, um auf die Jagd zu gehen. Wem nach Schmusen ist, der will dem Mammut lieber den Rüssel tätscheln, anstatt es blutig niederzustrecken zur Ernährung der darbenden Sippschaft. Beim Werben um Partner ist giftige Aggressivität hingegen weniger zielführend. In dem geheimen Zickenkrieg machen „Ernährungsberaterinnen“ also ihre potenziellen Konkurrentinnen äußerlich wie innerlich hässlich, um sich selbst einen Vorteil zu verschaffen. Was für ein gemeines Spiel!

Und was für eine erfreuliche Enthüllung! Dann lasst uns also schmausen und den ganzen miesepeterigen Ratgeberquatsch zum Altpapier geben. Pollmer ist übrigens nicht der erste, der sich über die vermeintlich gesundheitsfördernden „Erkenntnisse“ der Ernährungsberater lustigmacht. Erst unlängst amüsierte sich ein anderer über die jahrzehntelang herumgereichte Behauptung, Kaffeetrinken entziehe dem Körper Feuchtigkeit: „Da trinken die Leute schwarzes Wasser und lassen sich tatsächlich einreden, dadurch verlören sie Flüssigkeit“, lachte sich der Kommentator kringelig. Richtig, bei Lichte betrachtet erscheint das wirklich ganz schön blödsinnig.

Also her mit dem Eis und dem Würstchen und was nicht alles! Ohne schlechtes Gewissen – ist das nicht toll?

Das kommt auf den Standpunkt an. Nicht bloß die vielen Ernährungsberater sähen die Auflösung ihres Marktes gewiss ungern. Auch die Politik dürfte bitter enttäuscht sein. Gerade erst hat sie begonnen, das Feld der „gesunden Ernährung“ als neue Geldquelle zu erschließen. Nur zum Besten der Bürger (wie immer!) haben Länder wie Dänemark damit begonnen, eine Sondersteuer auf besonders fetthaltige Nahrung zu erheben. Und beim Fett wird es kaum bleiben. Irgendetwas „Ungesundes“ lässt sich in fast jedem Nahrungsmittel finden. Der Horizont neuer Steuerquellen ist grenzenlos!

Das muss er auch sein, denn dem Staat mangelt es dramatisch an Geld. Obwohl die Steuerquelle so prächtig sprudelt wie noch nie, will Wolfgang Schäuble auch in diesem Jahr 25 Milliarden Euro an neuen Schulden aufnehmen. Die Medien sind begeistert: „Deutschland baut Schulden ab!“

Moment, was jetzt? Wie kann man Schulden abbauen, wenn man doch in Wahrheit neue Schulden aufnimmt? Ganz einfach: Der „Abbau“ misst sich am erwarteten Wirtschaftswachstum. Wenn die Wirtschaft etwas schneller wächst als der Schuldenberg, sinken die Schulden im Vergleich zur gesamten Wirtschaftsleistung. Außerdem zahlt der deutsche Staat kaum mehr Zinsen für seine Schulden, was die Last zusätzlich senkt.

Kompliziert? Gut so! Es ist besser, wenn die Masse nicht so genau kapiert, was da eigentlich abgeht. Verstünde sie das alles, könnte es für Schäuble und Co. ziemlich ungemütlich werden. Die Schulden macht er nämlich vor allem bei großen Versicherern, die dafür Zinsen akzeptieren müssen, die weit unter der Inflationsrate liegen. Bei den Versicherern liegen unsere privaten Renten- und Lebensversicherungen, die damit immer mehr an Wert verlieren. Kurzum: Schäubles „Schuldenabbau“ ist in Wahrheit eine schleichende Plünderung der privaten Ersparnisse zugunsten der Staatskasse, mit der die Politik ihren europäischen Traum finanziert.

Man stelle sich vor, die Deutschen wüssten das! Das könnte in „populistische Forderungen“ münden wie: „Ich will mein Geld nicht verlieren!“ Beängstigend. Aber wie gesagt: Die Masse versteht den Unterschied von „real“ und „nominal“ ebenso wenig wie den zwischen „netto“ und „brutto“.

Deshalb fällt zum Glück kaum auf, dass Schäuble sich im ersten Halbjahr 2013 über ein Plus von sagenhaften 7,2 Prozent bei den Lohnsteuer-Einnahmen freuen konnte, während das Plus bei den Arbeitnehmern viel magerer ausfiel.

Die Politik hat es so gedreht, dass von jedem Euro Lohnerhöhung mehr als 60 Cent gleich wieder an den Staat gehen. Zieht man von den restlichen knapp 40 Cent noch die Preissteigerung ab, gehen die Lohnempfänger trotz scheinbar ordentlicher Gehaltsanhebung praktisch leer aus.

Doch, wie schon erwähnt: Es ist leider noch immer nicht genug. Trotz gewaltiger Einnahmen aus der Kfz- und der Mineralölsteuer soll daher nun die Pkw-Maut obendrauf kommen. Natürlich, so beteuern sie derzeit, nur, um die durchfahrenden Ausländer zur Kasse zu bitten. Doch Brüssel wird schnell feststellen, dass das „Diskriminierung“ sei. Dann werden die deutschen Politiker aber schimpfen und unter einem Schwall von Krokodilstränen verkünden, dass die Maut – ganz und gar gegen ihren Willen, Brüssel ist schuld! – leider auch auf alle deutschen Pkw-Fahrer ausgedehnt werden muss.

Dass der „zeitlich befristete“ Soli über 2019 hinaus weiter eingetrieben wird, ist mittlerweile sicher. Er soll uns dann allen „zugute“ kommen. Merke: Immer, wenn der Staat vorgibt, „gut“ zu dir sein zu wollen, will er dir etwas wegnehmen. Und jetzt will die Kanzlerin zwar noch nicht über einen zusätzlichen „Euro-Soli“ reden. Aber wir dürfen zuversichtlich sein, dass sie nach der Wahl ein Einsehen haben wird. SPD, Grüne und Linkspartei mögen solche Sachen schon von linker Natur aus.

Dabei kann man der Politik nicht vorwerfen, beim Geldausgeben wahllos vorzugehen. Während für den nächsten Schuldenschnitt für Griechenland Milliarden bereitstehen, erwägt die Stadt Mülheim an der Ruhr, ihre U-Bahn stillzulegen. Sie hat kein Geld mehr für den Unterhalt. Die Verkehrsminister der Länder schätzen, dass die Reparatur von Deutschlands maroder Infrastruktur gut sieben Milliarden Euro jährlich kosten würde. Beim nächsten Hellenen-Schuldenschnitt wird Deutschland laut Schätzungen mit 45 Milliarden Euro zur Kasse gebeten. Was meinen Sie? Welcher „dringlichen Aufgabe“ wird Berlin wohl den Vorrang geben?

Apropos Infrastruktur: Mit dem Euro-Soli sollen in den „Krisenländern“ endlich nicht mehr bloß Banken „gerettet“, sondern auch „Investitionen gefördert“ werden, „die den Menschen vor Ort zu­gutekommen“. Was das für Investitionen sein dürften, wissen wir aus der europäischen Erfahrung: Vor allem Autobahnen, Schnellbahntrassen (das spanische Netz ist längst dichter als das deutsche) und andere Maßnahmen „zur Verbesserung der Infrastruktur“. In den feuchten, verwaisten U-Bahn-Schächten von Mülheim können sich die ausgeplünderten Deutschen dann zu interessanten „Tunnel-Talks“ versammeln, Thema: „Wer, verdammt nochmal, hat uns das bloß eingebrockt?“

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Der Wochenrückblick…..paz29


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panorama29-13.

Spektakuläre Fortschritte / Wie Athen selbst britischen Sarkasmus übertrifft, warum wir jetzt nach vorne blicken, und wieso Straßenbau in Spanien eben teurer ist

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Es war meine absolute Lieblingsfernsehsendung der 80er Jahre: In der britischen Serie „Yes Minister“ wurde der haarsträubende Alltag an der Spitze der Politik so herzerfrischend böse und sarkastisch inszeniert, dass es einem vor Lachen die Schuhe auszog. Schauplatz der Geschichte war ein imaginäres Ministerium, dessen Name an sich schon ein gelungener Scherz war, das „Ministerium für Verwaltungsangelegenheiten“, sprich: Eine Bürokratie, die ausschließlich mit sich selbst beschäftigt ist und irrsinnig viel Geld verpulvert, ohne irgendeinen Nutzen hervorzubringen.

In der Wirklichkeit gibt es sowas natürlich nicht, da war ich mir ganz sicher. Bis ich vergangene Woche lesen durfte, dass in (wo sonst?) Griechenland tatsächlich ein „Ministerium für Verwaltungsreform“ sein teures Dasein fristet, nicht im Fernsehen, in echt! Die griechische Realität schlägt selbst noch den giftigsten britischen Humor aus dem Felde.

Die haben’s wirklich drauf, die Hellenen. Davon ist auch Jean-Claude Juncker überzeugt, der langjährige Chef der Euro-Zone, der sich in seiner Heimat Luxemburg gerade mit einer hässlichen Bombenlegeraffäre herumschlagen muss und daher zur Erholung nach Athen gereist ist.

Dort wurde er richtig gefeiert: Griechenlands Premier Antonis Samaras jubelte dem Gast zu: „Er ist einer von uns!“ Aha, Juncker ist also „einer von denen“. Der Gedanke war uns auch schon gekommen; Luxemburgs Banken sollen ja metertief drinstecken im Athener Schuldensumpf. Der Gelobte war gerührt und bedankte sich mit einer wunderbaren Rede: Die Griechen hätten vieles geleistet, heute könne man mit großem Optimismus in die Zukunft schauen, die „Fortschritte“ seien „spektakulär“!

Die „Wirtschaftswoche“ hat die „spektakulären Fortschritte“ aufgelistet: „Von rund elf Millionen Griechen haben noch 3,4 Millionen Arbeit, davon ist ein Drittel beim Staat beschäftigt. Zählt man die offiziell nicht gemeldeten Arbeitslosen hinzu, haben 60 Prozent der griechischen Erwerbsbevölkerung keine Arbeit. Die Mittelklasse des Landes hat sich weitgehend aufgelöst, die Selbstmordrate explodiert und die Prostitution frisst sich wie ein Krebsgeschwür durch die Gesellschaft.“

„Spektakulär“, nicht wahr? Die Wirtschaft schrumpfte im ersten Vierteljahr um 5,6 Prozent zum Vorjahreszeitraum. Im nächsten Jahr soll es laut Prognose aber wieder ein „leichtes Wachstum“ geben. Das sagten dieselben Prognostiker allerdings schon 2009 über 2010, 2010 über 2011, 2011 über 2012 und 2012 über 2013: Nächstes Jahr kehre Griechenland zum Wachstum zurück. Passiert ist dann immer das Gegenteil.

Trotzdem wird Juncker in Athen geliebt, so sehr, dass die Griechen ihn mit dem höchsten Orden ihres Landes auszeichneten, dem „Großkreuz des Erlösers“. In seiner Lobrede forderte Samaras, man müsse „jetzt nach vorne schauen“, es gebe keinen Grund, über die Fehler der Vergangenheit zu sprechen. Juncker assistierte lakonisch: „Wer macht keine Fehler?“ Ja, eben. Kann doch passieren! Wir lassen uns das Feiern nicht vermiesen.

Was für eine Kulisse: Draußen vor dem Palast ein Land im Zerfall, eine Wirtschaft im Koma und eine Gesellschaft, die einen nicht enden wollenden Albtraum durchlebt. Drinnen im Festsaal dagegen blendend gelaunte Politiker, die sich großmütig ihre Fehler verzeihen, ihre „spektakulären Fortschritte“ begießen, funkelnde Orden unter den Ihren verteilen und sich dabei in die entzückendsten Lobhudeleien versteigen. Man kann den wunderbar respektlosen Machern von „Yes Minister“ nicht vorwerfen, dass zu so einem Bild selbst ihnen der freche Mut fehlte. Eine Szenerie wie im Führerbunker, nur bessere Stimmung und viel hübscher möbliert. Solche Szenen scheinen typisch zu sein für die letzten Tage vor dem Zusammenbruch.

Auf seinem Weg nach Hause hätte Juncker Station machen sollen in Italien. Dort schuldet die Regierung der Privatwirtschaft rund 120 Milliarden Euro. Das ist etwa das Vierfache des deutschen Wehretats. Rechnungen, welche Rom aus „technischen Gründen“ bis Jahresende nicht begleichen kann, wie es heißt. Technische Gründe? Unter Geschäftsleuten nennt man so etwas Insolvenz, Staatsbankrott, Pleite, Aus!

Nicht so bei der EU-Kommission: Deren Präsident José Manuel Barroso hat einfach an den vertraglichen Schuldengrenzen herumgefummelt und schon war Italien (rein optisch) wieder im grünen Bereich.

In solchen Zauberkunststück­chen ist man ja mittlerweile geübt. Zum Glück, denn Barrosos Verkleisterungskünste dürften demnächst noch stärker gefragt sein als bisher. Es brennt überall: In Portugal gelang es nur mit massivem Druck aus Brüssel, Berlin und anderen Hauptstädten, ein Platzen der Regierung zu verhindern. Spaniens Medien suhlen sich in einem Korruptionsskandal der Regierungspartei, gegen den unsere Berliner Kanaillen wie brave Bettelmönche aussehen. Sollte es dort zu Neuwahlen kommen, kann sich die EU ihre Sparauflagen in die Haare schmieren. An Zyperns Wirtschaft schließlich klebt die Diagnose „klinisch tot“.

Experten sind sich einig: Jetzt reicht ein Funken, egal ob in Spanien, Italien oder Portugal, und die ganze Südschiene geht hoch. Griechenland und Zypern werden in den Planspielen kaum noch erwähnt, die hat man anscheinend bereits „ausgebucht“.

Aber die Politik schaut nicht untätig zu, nein: In Berlin haben die EU-Regierungen vereinbart, nun aber zackig gegen die Jugendarbeitslosigkeit in Europa vorzugehen. Sechs Milliarden Euro sollen dafür ausgegeben werden, auf zwei Jahre verteilt. Das sei in etwa so, als hätte man die Elbflut bändigen wollen, indem man 100 Liter Flusswasser in ein Planschbecken umfüllt, maulen die Kritiker, sprich: ein bisschen zu wenig.

Die Steuerzahler dürfte dennoch interessieren, was mit dem Geld, dessen Löwenanteil wie üblich aus Deutschland kommen wird, konkret angestellt werden soll. Wir haben da ja schon unsere Erfahrungen.

So teilt uns der Europäische Rechnungshof mit, dass der EU-geförderte Autobahnbau in Spanien fast doppelt so teuer ausfällt wie in Deutschland. Pro 1000 Quadratmeter Straßenoberfläche benötigten die Deutschen rund 290000 Euro, die Spanier dagegen eine halbe Million.

Woher kommt der Abstand? Nicht von den Lohnkosten, streichen die Prüfer heraus. Auch die Qualität der Straßen sei dort unten nicht besser als bei uns. Vielleicht ist das Material in Spanien teurer? Im Gegenteil: Laut der Studie zahlen die Spanier beispielsweise nur 130 Euro für den Kubikmeter Beton, die Deutschen müssen 193 Euro aufbringen.

Also was? Experten vermuten, dass die fast doppelt so hohen Rechnungen der Iberer auf „Nebenkosten“ zurückzuführen seien. Nebenkosten? Ach, Sie wissen doch: Das sind die vielen kleinen „Entscheidungshilfen“, die man austeilt, damit dies oder das schneller läuft. Oder überhaupt läuft, weil sich die Entscheider in Politik und Verwaltung längst an die „Hilfen“ gewöhnt haben. Dann gibt es da die überhöhten Rechnungen, von deren Erlös auf unerklärliche Weise ein Teil an eben jenen Beamten bei der Straßenbauverwaltung zurückfließt, der den Auftrag erteilt hat. Und an seinen politischen Dienstherren, versteht sich.

Die Kultur der „Nebenkosten“ ist in manchen Ländern eben noch fester verankert als bei uns, wo angeblich ja auch schon mal „geholfen“ wird. Wir dürfen also davon ausgehen, dass unzählige Hilfsbereite und Hilfsbedürftige in den darbenden Südländern bereits danach dürsten, die neuen EU-Milliarden gegen die Jugendarbeitslosigkeit gerecht unter sich aufzuteilen. Dass die Jugendlichen davon viel sehen werden, darf dagegen bezweifelt werden. Aber das kennen wir ja schon von den Euro-„Rettungspaketen“, von denen auch noch kein einziges im Vorgarten eines arbeitslosen Griechen gelandet ist, sondern jedesmal ganz woanders.

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nachzulesen bei preussische-allgemeine-zeitung 29-2013

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Euro-Retter scheitern: Griechenland kündigt Pleite an


Samaras, der griechische Premier, scheint nicht mehr ganz richtig zu ticken.

Europa würde in den Abgrund gerissen, wenn Griechenland pleite geht……….zum einen sollte er

„EU“ sagen und nicht Europa und weiter würden wir das höchstens im Positiven bemerken, für uns bleibt mehr Geld.

Doch besser wäre: Deutschland raus aus der „EU“…………..

Der griechische Premier Samaras ist empört über die Unfähigkeit der Euro-Gruppe, sich auf die nächste Hilfszahlung für Athen zu einigen. Sein Land habe nur noch Geld für zwei Wochen. Gibt es bis dahin kein Geld, werde ganz Europa in den Abgrund gerissen.

Nach mehr als 11 Stunden Beratungen zwischen der Euro-Gruppe und IWF-Chefin Lagarde konnte bis Mittwochmorgen keine Einigung erzielt werden. Damit verzögert sich die Auszahlung der für Griechenland so wichtigen nächsten Tranche weiter. „”Wir haben intensiv diskutiert”, sagte Finanzminister Wolfgang Schäuble. Da die Fragen „so kompliziert“ sind, habe man aber keine abschließende Lösung gefunden.

Der griechische Premier Antonis Samaras hat für dieses Ergebnis kein Verständnis. „Griechenland hat getan, wozu es sich verpflichtet hat“, sagte Samaras nach den Verhandlungen. „Unsere Partner haben nun die Pflicht“, so Samaras, die Verantwortungen, zu denen sie sich bekannt haben, auch wahrzunehmen. Schließlich würden „technische Schwierigkeiten“ bei der Suche nach einer Lösung keine Nachlässigkeiten oder Verzögerungen rechtfertigen, fügte er hinzu. Ohne die nächste Tranche ist Griechenland Ende des Monats pleite. Aber nicht nur Griechenland, sondern die gesamte Eurozone „ist von den Entscheidungen unserer Partner abhängig“, warnte Samaras. Ein weiteres Zaudern könne nicht zugelassen werden.

Erst kommenden Montag sollen die Beratungen zu Griechenland fortgesetzt werden. Um Druck auszuüben, fliegt Antonis Samaras am Mittwoch noch vor dem Gipfel zum EU-Budget nach Brüssel. Dort will er sich mit dem Chef der Eurogruppe, Jean-Claude Juncker, treffen. Und um bei den Griechenland-beratungen am kommenden Montag teilzunehmen, hat er eine Reise nach Quatar abgesagt.

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Kommentare:

Herr Samaras Sie untertreiben. Das ganze Weltall wird implodieren falls Griechenland
keine Taler erhält. Warum so bescheiden?

Antworten

21. November 2012 um 16:05

Tino Ermisch sagt:

Na, dann lasst sie doch pleite gehen. dann ist es endlich rum. und überhaupt – von dem Geld sehen die Griechen eh nichts.

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Euro-Retter scheitern: Griechenland kündigt Pleite an