MEINUNGEN


In einem Interview mit der Wochenzeitung „Die Zeit“ vom 13. November kritisiert der CDU-Politiker Jens Spahn die falsch verstandene Liberalität in Deutschland gegenüber dem Islam:

„Es kann gar nicht genug gegendert werden, der Feminismus setzt sich bis zu den Quoten in den Aufsichtsräten politisch korrekt durch, aber bei Zwangsheirat, Burka und Ausgehverbot werden Frauenrechte dann auf einmal relativ … Ich will kein Verständnis dafür haben müssen, dass jemand, der aus einer anderen Kultur oder Religion zu uns gekommen ist, die Rechte von Frauen, Schwulen oder Juden infrage stellt, relativiert oder im wahrsten Sinne des Wortes mit Füßen tritt.“

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Im „Focus“ vom 10. November spricht der CDU-Politiker Volker Kauder von einem religiösen Vernichtungswahn des Islam:

„Viele Konflikte auf der Welt gäbe es nicht, wenn die islamische Welt insgesamt die Religionsfreiheit uneingeschränkt achten würde. Das ist leider nicht der Fall. In Ländern, in denen der Islam Staatsreligion ist oder die Gesellschaft zumindest prägt, werden die Angehörigen anderer Religionen vielfach bedrängt oder gar verfolgt … Der alte Orient, in dem verschiedene Religionen oder Religionsgruppen auch im Angesicht des Koran friedlich zusammenlebten, ist zerbrochen. Die wachsende Intoleranz hat sich in einen religiösen Vernichtungswahn gesteigert, der vor keiner Religion oder Religionsgruppe mehr haltmacht.“

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Alexander Grau mokiert sich im „Cicero“ (15. November) über die „Toleranzwoche“ der ARD:

„Im Grunde ist nicht einmal Toleranz moralisch einklagbar. Sie ist wünschenswert! Aber wenn sich jemand im Bus nicht neben einen anderen Menschen setzen möchte, weil dieser ihm aus irgendwelchen Gründen missfällt, ist das sein gutes Recht. Und er hat sogar – Liberalität kann anstrengend sein – den Anspruch, von gut gemeinten Umerziehungsmaßnahmen verschont zu bleiben.“

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Preußische Allgemeine Zeitung Ausgabe 47/14 vom 22.11.2014

Heimatgefühle gegen Brüsseler Zentralismus …von Eva Herman


Europa hat gewählt. Einem Paukenschlag gleich, zeigen sich die konservativen Parteien auf dem Vormarsch. Medien und Politiker hatten dies im Vorfeld bereits befürchtet, der Feind war als rechtslastig, als rechtspopulistisch, als rechtsextrem ausgemacht worden. Auch als europafeindlich. Doch was bedeuten diese Begriffe eigentlich und in welchem Verhältnis stehen sie zur Wahrheit?Eva Herman

Die Zeitungen sind voll davon, Radio und Fernsehen berichten rauf und runter über die erdrutschartigen Siege der „Eurohasser“, der „Europagegner“. Ohne über den Sinn dieser Begriffe nachzudenken, werden sie von bekannten Moderatoren ebenso benutzt wie von Vertretern bedeutender Tages-und Wochenzeitungen.

Wer sich die Mühe macht, herauszufinden, warum Parteien wie die deutsche AfD, die österreichische FPÖ, die französische Front National oder die britische Ukip diese enormen Zuwachsraten überhaupt verzeichnen konnten, der stößt mitnichten auf eine Europagegnerschaft.

Doch sehnen sie sich ebenso nach Akzeptanz ihrer regionalen Wurzeln, nach ihrer speziellen Tradition, die viel mit der Gegend zu tun hat, in die sie geboren wurden und aufwuchsen. Es geht um den Begriff Heimat.

Heimat, ein Wort, das in den Herzen der Menschen schwingen will, gleichgültig, ob man ihnen weismacht, dass dies politisch nicht erwünscht ist. Heimat, jeder Mensch braucht diese wichtige Verankerung, sind doch hier die Wurzeln seines Lebens und seiner Ahnen zu finden, dreht sich hier seit Urzeiten sein Generationenrad. Hier ist die Erde, aus der der Mensch kommt, und wohin er auch wieder zurückgehen wird, zumindest der körperliche Teil.

Mit der unrühmlichen Geschichte des Ersten und Zweiten Weltkrieges wurde der Begriff Heimat unbrauchbar gemacht, wurde mit unschönen Erlebnissen verbunden. Heute ist er politisch unkorrekt. Einige europäische Völker scheren sich überhaupt nicht um die neuen Begriffsdeutungen der Brüsseler Zentralregierung, nehmen wir die Franzosen. Sie denken in den Grenzen ihres Landes, hier sind sie genuin, ursprünglich, verbunden mit Himmel und Erde, hier fühlen sie sich richtig.

Die Franzosen sind stolz auf ihr Land, egal, wie es auch dort gerade drunter und drüber gehen mag. Das haben sie bei der „Europawahl“ 2014 mehr als deutlich zum Ausdruck gebracht. Damit setzen sie vor allem auch ein Zeichen gegen den massiven Zustrom fremder Nationalitäten, deren Volksgruppen schon ganze Landesteile ihrer Heimat besiedeln.

Dasselbe gilt für Großbritannien, für Italien, Dänemark, Österreich oder sogar jetzt in Deutschland. Hier beginnen sich die Menschen noch zögerlich zu widersetzen, das Stigma ihrer Schuld drückt noch enorm, weswegen es zu gerade einmal etwa sieben Prozent für die AfD reichte, während alle anderen weit über zwanzig Prozent der Wählerstimmen erzielten. Der Trend ist klar: Die Völker wollen sich dem diktatähnlichen Einfluss der „Brüsseler Zentralregierung“ entziehen, wo zentral gesteuerte Politiker über Wohl und Wehe der einzelnen Nationen pauschal entscheiden.

Da ist so vieles geschehen in den letzten Jahren, womit sich die Bürger nicht mehr identifizieren können: Alles soll gleich sein? Alle Völker? Alle Nationen fühlen also gleich? Rumänen ticken ähnlich wie etwa die Letten, oder die Schweden wie Italiener? Schauen wir doch nur nach Deutschland: Da sollte man einmal einem Bayern sagen, dass er ähnlich gestrickt sei wie ein Berliner. Da geht das Fingerhakeln gegen den Piefke, den „Saupreißn“, aber gleich los!

Oder die Gleichmacherei des europäischen Gemüses: Sollen wirklich alle Gurken Europas denselben Krümmungsgrad haben? Alle Äpfel und Tomaten gleich genormt sein? Und sind die Geschlechtsunterschiede tatsächlich irrelevant, also, sind auch Mann und Frau in Wirklichkeit gleich? Seltsames Europa.

Dann die Gemeinschaftswährung, der Euro: Die meisten Europäer wollten ihn damals nicht! Umfangreiche Werbemaßnahmen mit hochrangigen Prominenten wie ARD-Tagesthemenstar Ulrich Wickert oder Sabine Christiansen wurden gestartet, um den Menschen klarzumachen: Alle haben jetzt das gleiche Geld, das ist doch gut für Euch! Na, ja, was draus geworden ist, sehen wir ja heute: Trotz großer Versprechungen wie „Rettungsschirm“ oder „Stabilitätspakt“ sind die Länder reihenweise in die Pleite geschlittert, andere Nationen mussten blechen, was die Zufriedenheit nicht gerade erhöhte. Im Gegenteil: Tiefe Gräben tun sich auf zwischen den ärmeren und den reicheren Ländern…

Die Menschen sind nicht so ahnungslos, wie manche Vertreter da oben glauben. Sie wollen echt bleiben, bei sich, in ihrer Kultur verankert, mit ihrer Heimat verbunden. Darum geht es, um nichts anderes. Sie sind gegen die Einrichtung des immer größer werdenden „EUngeheuers“, welches sich selbstzufrieden durch die Wälder, Fluren und Städte ihrer Heimat frisst, laut schmatzend all das abgrasend und wegschaffend, was ihnen einst hoch und heilig war: Ihre Kultur, ihre individuelle Tradition, ihre Identität.

Die Menschen sehnen sich nach den alten Zeiten zurück, als sie noch ganz selbstverständlich so sein durften, wie es ihrem Inneren entsprach. Nein, sie wollen nicht zentral regiert werden, sondern sie spüren zunehmend, dass ihre Heimat ihr wichtigster Lebensmittelpunkt ist, ihre Region, in der sie leben.

Weiß ein portugiesischer „EU-Kommissionspräsident“ in Brüssel, was ein ostfriesischer Bauer denkt? Kann er einschätzen, welche Ziele eine schwäbische Hausfrau hat, oder ein sächsischer Zimmermann? Wohl kaum. Wie soll er diese Gesellschaftsgruppen dann bestmöglich in seinem großen Glasbau-Parlament vertreten?

Die Menschen des Abendlandes wehren sich gegen gedanken-und herzlosen, gegen menschenunwürdigen Zentralismus. Das ist der springende Punkt. Man würde sich wünschen, dass die Vertreter der großen Medien und der Politik dies endlich begreifen würden und ab sofort diffamierende Begriffe wie Euro-Hasser, Europagegner, Europafeinde oder Rechtspopulisten und Demagogen unterlassen!

Und nun zur angeblichen Rechtslastigkeit. Sind diese Menschen, die sich bei der Wahl gegen die großen Volksparteien entschieden, rechts, also rechtspopulistisch, rechtsextrem? Was heißt das überhaupt, links und rechts? Ist das alles noch zeitgemäß? Wohl nicht, denn die Begriffe stimmen ja nicht mehr, sie werden falsch ausgelegt, vollkommen umgedeutet. Wer seine kulturelle Identität wahren will, ist rechts, heißt es jetzt? Was bedeutet das im ursprünglichen Sinne?

Der Begriff rechts entstammt dem indogermanischen Wortstamm reg, welcher die sprachgeschichtliche Wurzel darstellt für folgende Ausdrücke: sich aufrichten, recken, geraderichten, aufrichten. Wer sich zum Beispiel die Semantik zur allgemeinen Rechtsprechung anschaut, findet hier den Begriff rechts außerordentlich ausgeprägt: Rechtsordnung, Recht und Gesetz, das Rechte wollen, das Richtige u.v.m. Es passt also genau zusammen, wenn wir den ursprünglichen Wortstamm reg zugrunde legen. Rechts hat durchweg eine positive Begrifflichkeit. Schauen wir noch einen Schritt weiter:

Des Menschen Tat-und Arbeitshand ist allermeist die rechte. Ausnahmen bestätigen die Regel. Es ist also nicht die linke Hand. Wer seine Kleidung falsch herum anzieht, trägt sie links. Wer sich falsch bewegt, ist linkisch. Wer gegen andere Menschen hintertrieben agiert, wird als linker Vogel bezeichnet, der jemanden linkt, also betrügt. Das neuhochdeutsche links stammt aus dem mittelhochdeutschen linc, lenc. Die ursprüngliche Bedeutung war ungeschickt.

Übrigens wächst die Zahl jener Regionen in Europa, die Unabhängigkeit, also ihre nationale Identität, anstreben, rasant. So wollen sich zahlreiche Schotten vom Vereinigten Königreich abspalten. Ebenso strebt Katalonien seine Unabhängigkeit von Spanien an. Im März stimmten über zwei Millionen Einwohner der Region Venetiens für die Loslösung, das waren fast neunzig Prozent.

Ebenso sprechen sich immer mehr Sarden für die Unabhängigkeit aus, und selbst in Sizilien gibt es zunehmende Strömungen dafür. Belgien ist inzwischen in Flamen und Wallonen aufgeteilt, auch in der Bretagne gibt es Loslösungswünsche von Paris.

In Südtirol gärt es schon lange, ein unabhängiger Freistaat wird hier von den „EU“-Gegnern ins Visier genommen…

Und so weiter…

Europa 2014: Ein Kontinent voller rechter Bürger? Warum eigentlich nicht?

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http://german.ruvr.ru/2014_05_26/Europawahl-Heimatgefuhle-gegen-Brusseler-Zentralismus-1920/

Familienfeinde in Brüssel: Wie die EU Europa tötet


 

Eva Herman  Eva Herman Presents New Book

Es ist nicht zu übersehen: Europa stirbt aus. Es werden zu wenig Kinder geboren. Seit Jahrzehnten, seit den sechziger Jahren. Die Kinder, die nicht geboren wurden, werden ebenfalls keine Kinder bekommen. Auf den Straßen, in den Wäldern und Feldern, wo sie einst spielten und lärmten, wird es ruhig. Das Sterben unserer alten europäischen Kultur geht schnell, so schnell, dass es da oben offenbar niemand bemerkt. Oder nicht merken will? Ist schon in Ordnung, heißt es entspannt aus Brüssel und Berlin, denn wir sind jetzt modern. Wer die erste Silbe betont, erschrickt: modern….Es stimmt, Europa modert.

Wer heute als verantwortungsvoller Unternehmer rote Zahlen schreibt, der wird fieberhaft nach der Wurzel des Übels suchen. Hat er sie gefunden, reißt er sie heraus, lernt und macht es künftig besser, er will schließlich überleben. Die Regierungen Europas, vor allem Deutschlands, denken anders. Anstatt nach den Ursachen unseres Aussterbens zu suchen, verbreitet man blinden Aktionismus: Es werden „Demografie-Gipfel“ anberaumt, doch bleiben sie sinnlos, denn die wahren Gründe interessieren nicht. Schließlich gibt’s ja noch Millionen Zuwanderer aus Afrika, Arabien und Asien. Wer dagegenhält, er wolle aber Europas eigene alte Kultur mit seinen europäischen Bürgern erhalten, wird als Rassist diffamiert. Noch 2014 wird es Gesetze geben, die ihn für solche Aussagen ins Gefängnis bringen können, als „Gesinnungsstraftäter“. Die Medien sensibilisieren uns schon mal vorsorglich.

Was läuft schief? Haben die Menschen in Europa den Mut für Kinder, für Familie, verloren? Sind sie gar familienfeindlich? Egoistisch und karrieregeil? Von allem mag etwas dabei sein, doch sind das nur die logischen Folgen einer jahrzehntelangen, vernichtenden Bevölkerungspolitik, welche die Rechte der Familie Schritt für Schritt aushebelte: Steuer-und Sozialgesetze sind inzwischen zu einem Albtraum für jede Familie geworden. Das Einkommen eines Hauptverdieners reicht hinten und vorne nicht, jeder muss arbeiten und verdienen!

Seit Jahrzehnten geht das so, und doch ist das noch längst nicht alles. Denn es ist nur schlüssig, dass mit der Einführung von Antibabypille und Hormonspirale ebenso nicht mehr jedes Baby das Licht der Welt erblickte, welches sonst gekommen wäre. Dessen weiterer Feind: Die straffreie Abtreibung. Sie hatten sich auf den Weg gemacht, sahen schon aus wie Miniaturkinder, doch sie landeten im Abfall. Zeitgleich mit diesen Entwicklungen peitschten rot-grün-linke-Fanatikerinnen den Feminismus wie ein wildgewordenes Ross durch die Manege: „Hey, Frauen, Ihr seid besser als die Männer, macht Euch unabhängig von den Machos! Und von den Kindern, die Euch nur blockieren. Holt Euch Eure eigenen Rechte, erkämpft sie!“ Politisch werden diese Vernichtungsmaßnahmen durch sogenannte Gleichstellungsgesetze befürwortet. Denn wir sind modern.

Es war die Geburt der Karrierefrauen. Wir alle wollten dazu gehören, denn die Versprechen klangen verheißungsvoll: Unabhängigkeit! Persönliche Autonomie! Freiheit! Bye-bye, Unterdrückung! In die Gesichter der Feministinnen, die uns anfeuerten, schauten wir dabei nicht. Sonst hätten wir vielleicht die Warnung verstanden: Sie hatten keine Kinder, sie waren unfähig, Männer zu mögen. Sie waren ganz anders. Wir erkannten es nicht, waren wie im Rausch, überließen ihnen bereitwillig das Feld. Als sie sich selbst ermächtigten, das Medienkommando zu übernehmen, ließen wir auch dies zu. Es klang alles so modern, sie sollten es ruhig verbreiten…

Manche von uns schafften den Absprung trotzdem noch rechtzeitig. Sie fanden einen Mann, liebten ihn und planten die gemeinsame Zukunft, mit ihren Kindern. Job und Karriere waren plötzlich nicht mehr so wichtig. Mit dem ersten Kinderlachen kam das Glück, gleichgültig, wie groß die Probleme auch waren. Dass als die daheimgebliebene Mutter als altbacken, fantasielos, gar als Gesellschaftsschmarotzer diskriminiert wurde, schmerzte sie das dennoch tief. Doch danach fragte niemand, schon gar nicht die Karrierefrau. Diese wurde nur manchmal stutzig, wenn sie an den Wochenenden mit dem Rennrad schnell an den Familienausflüglern vorbeiwollte: Die fröhlich lärmende, bunte Schar mit Kind, Hund und Kegel hatte alle Zeit der Welt und blockierte, ohne es zu merken, mit lebendiger Freude den Weg. Mit dem hässlichen Gespenst der Einsamkeit, das sich in ihr Genick krallte, setzte die moderne Raserin ihre Sonntagsfahrt nachdenklich fort.

Europa stirbt aus. Auch deswegen, weil Mann und Frau ihre Kraft eingebüßt haben, die sie einst begehrenswert und gegenseitig anziehend machte. Die männliche und weibliche Energie ist raus, sie wurde getötet. Natürlich, es waren wieder die schwarzen Einpeitscherinnen: „Bekämpft die Männer, sie sind entweder gewaltbereite Machos oder nichtssagende Weicheier“. Kein Prinz! Kein Ritter! Kein edler Kampf für die Liebe: „Das braucht Ihr nicht, Frauen, Ihr seid selber stark, Ihr müsst selber kämpfen!“

Stumm stehen sich die Geschlechter nun gegenüber, desillusioniert, verwirrt. Eigentlich will keiner mehr kämpfen. Nur noch seine Ruhe haben. Gibt es den Mann und die Frau überhaupt noch? Sagen Politik und moderne Wissenschaft nicht sogar, wir seien sogar irgendwie alle gleich, von Geburt an?

Ehen werden heute nicht mehr geschlossen, sondern vertagt. Kinder werden nicht geboren, sie werden vertagt. Familien nicht mehr gegründet: Vertagt! Das ersehnte Glück, nach welchem doch alle streben, wird vertagt: Keine Zeit, erst Karriere machen, Geld verdienen! Von der Politik wird dieses moderne Modell gefördert.

Und die Kinder? Sie werden immer früher in fremde Hände gegeben. Wir haben nichts gelernt. Schaut in die Natur: Jede Löwin bringt den um, der seine Finger nach den Jungen ausstreckt. Jeder Vogel würde sein Leben lassen, um die kleinen Piepser gegen fremde Kräfte zu verteidigen. Wir geben unsere Kinder einfach weg, töten die innere Stimme ab, die mahnt und sagen will: „Tu es nicht! Dein Kind braucht Dich, und Du brauchst Dein Kind!“ Wir tun es doch, denn wir sind modern, wie die in Brüssel.

Wer seine Kinder früh abgibt, fragt sich bald: Wozu brauche ich dann überhaupt welche? Wer die Männer bekämpft, vertreibt sie. Wer für sein Glück nicht kämpft, sondern sich von modernen Strömungen treiben lässt, wird unglücklich werden. Wer sich vom Zentralstaat widerspruchslos auch noch die letzte Butter vom Brot nehmen lässt, dem kann man nicht mehr helfen. Wer sich zum Sterben entschieden hat, den kann man nicht mehr retten. Europa stirbt, und niemand greift ein.

Gibt es noch Rettung? Gewiss, aber sie kann nur radikal und konsequent sein: Aufwachen! Alle! Gefahren in Brüssel erkennen! Wurzeln des Übels rausreißen! Umdenken! Ausbrechen! Jetzt! Sofort! Und immer, nicht nur heute! Wir müssen radikal für unser Glück und die Zukunft unserer Kinder kämpfen! Und für die Liebe, die diese Menschheit heute so nötig braucht wie niemals je zuvor!

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http://german.ruvr.ru/2014_04_28/Familienfeinde-in-Brussel-Wie-die-EU-Europa-totet-6424/

 

Wird die „EU“ in die Luft fliegen?…eine Hoffnung wird verstärkt…


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Wird Europa in die Luft fliegen?

„“EU“ könnte 2014 in die Luft fliegen“ – eine solche Prognose gab im Interview für den „Spiegel“ der Professor für Ökonomie und politische Wissenschaften an der University California in Berkeley, Barry Eichengreen.

Die Tatsache, dass er früher ein IWF-Berater war, verleiht seiner Meinung zusätzliches Gewicht. Und vor allem stützt sich diese Prognose auf objektive vergleichende Wirtschaftsdaten der USA und der „EU“.

Die US-amerikanische Wirtschaft befindet sich bereits auf Erholungskurs von den Ereignissen der letzten Jahre und beginnt zu wachsen, die Europäische dagegen nicht. So lautet die Hauptschlussfolgerung von Barry Eichengreen. Außerdem, so meint er, sei für die „EU“ immer noch die Gefahr des Auftauchens neuer spekulativer „Finanzblasen“ aktuell, die im Grunde genommen in den Jahren 2008-2009 auch die globale Wirtschaftskrise provoziert hatten.

Er erinnert auch daran, dass die „EU“-Behörden nach wie vor nicht den Mechanismus einer vollwertigen Bankenaufsicht ankurbeln können, dass die Bankengemeinschaft weiterhin fiebere, und dass das Wirtschaftswachstum in Zehntel Prozent gemessen wird, ja und das auch nicht in allen Ländern.

Es sei verfrüht, von einer Gesundung der europäischen Wirtschaft zu sprechen, meint Barry Eichengreen überzeugt.

Tatsächlich, die finanzielle Instabilität und die mit ihr verbundenen Börsenspekulationen bestimmen nach wie vor die Wirtschaftstendenzen in „EU“ und um „EU“ herum. Nicht zufällig erhielten die europäischen Märkte in den letzten Tagen einen positiven Hauptimpuls von der „Schock-Entscheidung“ der Zentralbank der Türkei, alle Zinsen um mehrere Prozentpunkte anzuheben.

Der Finanzanalytiker des Unternehmens Craigs Investment Partners Ltd. mit Sitz in Tauranga, Neuseeland, Mark Lister vermutet, dass mehrere in der jüngsten Zeit veröffentlichten Unternehmensberichte einen „enttäuschenden“ Charakter besitzen würden, und dieser Umstand könne eine Schwächung der Fondsmärkte zu Jahresbeginn unterstützen.

Der Experte für Weltmärkte des britischen Broker-Unternehmens ICAP, Chris Clark, äußerte sich in einem Interview für die Agentur Reuters etwas optimistischer. Er hofft, dass das entschlossene Handeln der türkischen Zentralbank fähig sei, die Situation zu stabilisieren, darunter an den europäischen Märkten.

Allerdings würden die Probleme der Euro-Zone durch all das nirgendwohin verschwinden, betonte im Gespräch mit der STIMME RUSSLANDS der Chef des Zentrums für europäische Studien am Institut für Weltwirtschaft und internationale Beziehungen der Russischen Akademie der Wissenschaften, Alexej Kusnezow:

„In der Europäischen Union haben die Länder der Euro-Zone nach wie vor wirklich ernsthafte Probleme. Es ist kaum erstaunlich, dass Spekulanten derartige Sujets nutzen und an den Schwankungen von Aktien und anderen Wertpapieren verdienen. Das ist im Prinzip durchaus gesetzmäßig.“

Die „EU“ und die Euro-Zone würden wohl das Jahr 2014 überleben, wie sie das auch in all den Jahren ihrer Existenz getan haben, denn eine bedeutende Rolle im Bankensystem spiele dennoch der Staat, indem er entsprechende Verpflichtungen zur Stabilisierung der Lage übernehme, wie es in Spanien der Fall gewesen sei, meint Professor Boris Rubzow von der russischen Finanzakademie:

„Es gibt Probleme mit den mittleren und kleinen Banken. Sie besitzen einen gewissen Anteil an Aktiva im nationalen Bankensystem. Aber sie sind dennoch nicht die Hauptteilnehmer dieses Systems, betrachtet man es aus der Sicht des Maßstabs. Und hier kommt trotzdem gewöhnlich der Staat zu Hilfe.“

Selbstverständlich sind die Handlungen der Zentralbank der Republik Türkei, die nach verschiedenen Einschätzungen die 16. oder 10. Volkswirtschaft der Welt ist, wichtig.

Doch wenn sie einen derartig bedeutenden Einfluss auf die europäischen Märkte ausüben (und die Türkei gehört weder zur Euro-Zone noch zur „EU“), so zeugt das eben von jener „Neigung“ der europäischen Wirtschaft eher zu Spekulationen als zu einer realen Gesundung, gestützt auf Produktionsfaktoren.

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http://german.ruvr.ru/2014_01_30/Wird-Europa-in-die-Luft-fliegen-1187/

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