WIE MEDIEN KRIEG MACHEN: Ein Insider über die wahren Drahtzieher des Jugoslawien-Kriegs und die Rolle der Medien


Alle Umfragen zeigen: Die meisten Menschen haben das Vertrauen in die Medien verloren. Denn diese verkaufen ihre Propaganda und Lügen als »Informationen«. Die Kriege im Irak, in Libyen, Afghanistan, Syrien, sie alle sind in Wahrheit international gesteuerte Finanzkriege gewesen, durch mediale Meinungsmache und Gehirnwäsche initiiert und legitimiert. Mit Millionen Toten!

Wie Medien Krieg machenWIE MEDIEN KRIEG MACHEN

Der Ukraine – Konflikt 2014 zeigte auf besonders beschämende Weise, wie sich Journalisten in vorauseilendem Gehorsam zu gewissenlosen Handlangern der Kriegsmanager machen liessen. ARD-Reporter Marko Jošilo beobachtete nahezu identische Vorgänge im Jugoslawien-Krieg der 1990er-Jahre, der innerhalb kurzer Zeit ein multi-ethnisch funktionierendes, blühendes Land Europas in ein düsteres Trümmerfeld verwandelte. Jošilo schildert, wie Politiker und Journalisten, wie an unsichtbaren Fäden gezogen, einem finsteren Plan zu folgen schienen. Nur die Bürger kannten den Plan nicht! Viele starben im Bombenhagel, ohne je die Wahrheit zu erfahren. Jošilo enthüllt brisante Fakten über global agierende Kriegstreiber in Redaktionsstuben, Parlamenten und Geheimdienstabteilungen. Er schildert das grauenvolle Sterben eines ganzen Volkes, seiner Kultur, Tradition, seiner Identität … Ein zeitloses Dokument über die wahren Kriegstreiber der heutigen Zeit! Fesselnd, hoch spannend, erschütternd!

Das „hohe“ Bildungsniveau der Journalisten heute…an Dummheit kaum zu überbieten..leider merken die meisten Leser das nicht einmal…


Kybeline fand diesen merkwürdigen „Artikel“…

Daraufhin beglückwünschten wir sie gleich zu ihren geographischen Kenntnissen und wollten gleich wissen, wie das Land heißen möge, dessen Hauptstadt Schweden sei.

schweden

http://www.telegraph.co.uk/finance/newsbysector/mediatechnologyandtelecoms/11689464/How-Sweden-became-the-startup-capital-of-Europe.html?utm_source=dlvr.it&utm_medium=twitter

http://tgr.ph/1BZNjvE

Gender-Wahn und LINKS-GRÜNER Pädophilien-Traum: Sex und Pornografie in der Schule


Ein Kondom über eine Banane zu ziehen, lehrt man in Deutschland neunjährige Mädchen. In Österreich bald auch?

Ein Kondom über eine Banane zu ziehen, lehrt man in Deutschland neunjährige Mädchen. In Österreich bald auch?

Am geplanten neuen Sexualkunde-Erlass für den Schulunterricht wurde zuletzt Kritik laut. „Sexuelle Belästigung von Kindern an Schulen ist kein Straftatbestand, sondern von der Ministerin gewollt“, schreibt die Journalistin Gudula Walterskirchen in der Tageszeitung Die Presse. Und weiter:

Während Ministerin Gabriele Heinisch-Hosek die Strafbestimmungen für sexuelle Belästigung unter Erwachsenen verschärft haben wollte, will sie mit ihrem neuen Erlass zur Sexualerziehung Kinder dazu verpflichten, sich derartigen Dingen in der Schule auszusetzen. […]Dass so dem Missbrauch an Kindern nicht vorgebeugt, sondern durch Gewöhnung an derlei Praktiken sogar der Weg geebnet wird, erscheint logisch.

Walterskirchen warnt vor Zuständen wie in manchen deutschen Bundesländern, wo neunjährige Mädchen gezwungen wurden, ein Kondom über eine Banane zu ziehen oder Kindergartenkinder zur Masturbation in „Kuschelhöhlen“ ermuntert werden.

„Hintergrundgespräch“ mit Experten und Journalisten

Heinisch-Hosek, die als stärkste Fürsprecherin linker Gesellschafts-Experimente in der Regierung gilt, lässt sich davon – wenig überraschend – nicht beeindrucken und bleibt auf Kurs. „Da haben sich Mythen gebildet“, wischte sie Kritik in einem „Hintergrundgespräch“ mit ausgesuchten Journalisten vom Tisch. Experten assistieren ihr. Schüler müssten auch lernen, mit den neuen Medien umzugehen, begründet Wolfgang Kostenwein vom Institut für Sexualpädagogik die Notwendigkeit eines neuen Erlasses. „Sexting“ – also das Verschicken von Nacktfotos – oder eben Pornos seien eine neue Herausforderung und gehörten zur Realität.

Kraus an Eltern: „Lasst euch das nicht gefallen!“

Und da müsse es Chancengleichheit für alle Kinder geben, liefert Heinisch-Hosek in der Presse ein Argument, das sich offenbar sogar auf die Kenntnisse und Erfahrungen von Kindern mit Sex und Pornos heranziehen lässt. Ob es für die Kinder umfassende Informationen gibt, dürfe nicht von der Kompetenz der Eltern abhängig sein. Die Eltern werden – das ist die einzige Reaktion auf die Kritik – in dem Erlass nun zweimal öfter erwähnt als im ursprünglichen Entwurf. Weiters soll der Begriff der Werte „verdichtet“ werden. Ursprünglich kam Sex nur in Zusammenhang mit Lust und Genuss, nicht jedoch mit Liebe oder Familie vor, was vom Präsidenten des Deutschen Lehrerverbands, Josef Kraus, im Interview mit Unzensuriert-TV heftig kritisiert wurde.

 „Letztendlich will man über solche Pädagogik Gesellschaft verändern“, analysiert Kraus und ruft betroffene Eltern zum Widerstand auf: „Lasst euch das nicht gefallen! Gerade Sexualerziehung ist das vornehmste Recht der Eltern. Da hat sich der Staat nur sehr begrenzt einzumischen.“ Eltern müssen dagegen angehen, indem sie eine bürgerliche Revolte machen, erklärt Kraus im ausführlichen Interview in der Unzensuriert-TV-Sendung „Bildung zwischen Gleichmacherei und Genderwahn“. In Hamburg habe eine solche Revolte gegen ein Schulgesetz eine ganze Regierung weggefegt, Ähnliches wünsche er sich für Österreich auch.

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http://www.unzensuriert.at/content/0017853-Wegen-Chancengleichheit-Sex-und-Pornografie-der-Schule

Wann werden unsere Politiker und Journalisten endlich für ihre Lügen und Verbrechen haftbar gemacht?


Udo Ulfkotte

Wer mindestens 14 Jahre alt ist, der haftet in Deutschland für Schäden, welche er bei anderen anrichtet. Das gilt für alle Menschen, für Arme und Reiche, für Linke und Rechte, für Gesunde und Kranke, für Arbeitslose und Bankdirektoren – nur nicht für Politiker und die Lügenpresse. Warum eigentlich nicht?

 Wenn unsere Politiker mit medialem Begleitfeuer unvorstellbare Schäden anrichten, dann haften die Steuerzahler. Wenn Politiker beim Berliner Flughafen BER ihre Aufsichtspflicht groß vernachlässigen und Deutschland durch Pleiten, Pech und Pannen zum Gespött der ganzen Welt machen – der Steuerzahler kommt ja dafür auf.

Wenn unsere großen Bundestagsparteien den Bürgern einst mit gigantischen Medienkampagnen garantierten, dass es nach der Einführung des Euro keine Transferzahlungen an ärmere „EU“-Staaten geben werde und heute bis zum absehbaren deutschen Staatsbankrott genau das Gegenteil passiert, dann haftet keiner der Politiker oder Schreiberlinge, die diese kaum vorstellbaren Schäden angerichtet oder mitverantwortlichen zu haben.

 Wenn unsere Politiker und Kommentatoren gegen den Willen der Bevölkerung unsere Soldaten in ferne Auslandskriegseinsätze schicken und behaupten, Frieden und Freiheit müssten jetzt unbedingt am Hindukusch verteidigt werden, dann kommen Leichensäcke zurück. Es sind Aktionen, welche unendliches Leid über viele deutsche Familien bringen und uns auch noch gigantische Summen kosten. Und am Ende hat es uns nicht etwa mehr Sicherheit gebracht, sondern in islamischen Ländern mehr Hass auf Deutschland geschürt. Wer von unseren Politikern und Journalisten haftet eigentlich dafür?

 Unsere Politiker erfinden ständig neue Steuern und Abgaben, aber unsere Straßen, Brücken und die gesamte Infrastruktur ist verrottet wie in einem Land der Dritten Welt. In Universitäten fällt der Putz von den Wänden, in Kindergärten und Schulen grüßt der Schimmel in den Klassenzimmern.

Derweilen überreicht unser Bundespräsident Monat für Monat zugewanderten Bigamisten mit lieben Grüßen der deutschen Steuerzahler einen Scheck dafür, dass sie mit mehreren Frauen mindestens sieben Kinder gezeugt haben. Unsere Bundeswehr ist derweilen so bankrott, dass sie unlängst beieinem Manöver in Skandinavien mit schwarz angestrichenen Besenstielen anstelle von Geschützrohen ins »Gefecht« fahren musste.

 Und was macht unsere Verteidigungsministerin? Sie lässt sich mit dem Geld der deutschen Steuerzahler jetzt erst einmal ein Bundeswehr-Fernsehstudio aufbauen, damit sie die von ihr zu verantwortenden Pleiten künftig besser medial rüberbringen kann.

 Jeden Tag belügen, betrügen und desinformieren uns unsere Politiker – flankiert von den Lügenmedien.

Sie öffnen unsere Grenzen für Menschenmassen, die in der Bevölkerung mehrheitlich keiner will – und verkaufen uns das hereinströmende Elend auch noch lächelnd als »Bereicherung«.

 Mal ganz im Ernst: Warum machen wir Bürger die Verbrecher in Politik und Medien für die angerichteten gigantischen Schäden nicht endlich haftbar? Warum können sie ungestraft immer noch größere Schäden anrichten – und wir Bürger müssen dafür bezahlen? Warum bekommen jene, die uns die Schuldensuppe eingebrockt haben, an denen dereinst unsere noch nicht einmal gezeugten Kinder noch abbezahlen werden, eigentlich Renten, Pensionen, Übergangszahlungen und klatschen sich in ihren Villen vor Freude über unsere Dummheit auf die Schenkel?

Jeder andere Anstifter eines Verbrechens geht in einem anständigen Land für seine Taten ins Gefängnis, aber bei uns laufen in Massen Täter in Maßanzügen umher, die sich immun fühlen, nur weil sie sich die Macht mit falschen Versprechen ergaunert haben und den Staat als Beute betrachten.

 Wenn ich es zu entscheiden hätte: Ich würde jeden einzelnen Politiker mit seinem ganzen persönlichen Vermögen für das, was sie uns angetan haben, haften lassen. Aber vorher würde ich die gesamte Bevölkerung ganz demokratisch darüber abstimmen lassen. Und auch in den Lügenmedien würde ich aufräumen und die Kriegstreiber und Unterstützer der Politbonzen entlarven. Klar ist: Wir können sie auf Dauer nicht ungeschoren davonkommen lassen.

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http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/udo-ulfkotte/wann-werden-unsere-politiker-und-journalisten-endlich-fuer-ihre-luegen-und-verbrechen-haftbar-gemach.html

Pegida 2 ► Haben wir eine Lügenpresse?


Mit Nutten macht man Journalisten gefügig:
Interessantes Interview (Video) mit RT: https://www.youtube.com/watch?v=UwE5L…

Das Medien-Imperium der SPD:
http://buerger-in-wut.de/blog,20,das-…
http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche…

Wie Geheimdienste, Politiker und Hochfinanz unsere Medien steuern: Der Amazon Nr.1 Bestseller „Gekaufte Journalisten“
Webseite: http://www.gekaufte-journalisten.de/

Medizin: Daten in populären Studien über Wein waren getürkt
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inh…

Masse der Journalisten als PR-Clowns…Bestechung: TU Dresden fertigte Studie an…und kommt zu einem erschreckenden Ergebnis.


Die Nachrichtenmagazine Spiegel und Focus behaupten, dass sie völlig unabhängig seien. Natürlich arbeiten dort nur Journalisten, welche unbestechlich sind und nur der reinen Wahrheit verpflichtet. So jedenfalls sieht man das in den eigenen Redaktionen. Natürlich sind Redaktionen und Anzeigenabteilungen auch getrennt. Und selbstverständlich haben die Werbekunden keinen Einfluss darauf, wie im redaktionellen Teil über sie berichtet wird.

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So lauten jene Märchen, die man den Bürgern da draußen verkauft, um den guten Ruf zu wahren.

Das Ergebnis zeigt sich, dass über Unternehmen sowohl im Spiegel als auch im Focus erstens häufiger, zweitens freundlicher, drittens mit mehr Produktnennungen berichtet wird, je mehr Anzeigen diese Unternehmen

Konzerne bekommen Sonderbehandlung

Die Wahrheit aber ist offenkundig eine völlig andere. Nur haben wir das nicht erfahren. Denn in der Vergangenheit gab es keine systematischen Studien an deutschen Universitäten zu diesem Thema. Das ändert sich derzeit. Eine erste Studie der TU Dresden befasst sich mit Spiegel und Focus. Die Inhaltsanalyse erfasst alle Anzeigen aus dem Jahr 2011 und die gesamte Berichterstattung über ausgewählte Unternehmen im gleichen Zeitraum.

Im Klartext: Konzerne, welche viel Geld in die Anzeigenabteilungen von Spiegel und Focus pumpen, bekommen in den Redaktionen auch eine positive Sonderbehandlung. Die Wissenschaftler haben einen kompletten Jahrgang der gedruckten Ausgaben von Spiegel und Focus näher ausgewertet und dabei erfasst, welche Anzeigen es von großen Unternehmen wie beispielsweise Mercedes-Benz, Siemens, Vodafone und Adidas gibt und wie diese Firmen im redaktionellen Teil in Artikeln beurteilt wurden. Man fand in beiden Blättern 949 Artikel zu diesen Firmen.

»Im Focus sind über diese wichtigen Anzeigenkunden rund zweieinhalbmal mehr, im Spiegel rund viermal mehr Beiträge erschienen als über Unternehmen, die wenig Anzeigen schalten.

Die Dresdner Forscher stellten auch fest dass der Spiegel 2011 kein einziges Mal eine Firma positiv bewertete, die in diesem Nachrichtenmagazin nicht inseriert hatte.

Und: Wer dort eifrig Anzeigen schaltete, der bekam häufig auch ein günstiges Urteil in den redaktionellen Berichten. Das Ergebnis ist eindeutig: »Über Unternehmen wird sowohl im Spiegel als auch im Focus erstens häufiger, zweitens freundlicher, drittens mit mehr Produktnennungen berichtet, je mehr Anzeigen diese Unternehmen schalten.« Das Ergebnis hat in dieser Deutlichkeit wohl selbst die Autoren der Studie überrascht. Die bezeichnen übrigens, wohl etwas verharmlosend, diese Art des käuflichen Journalismus als »Synchronisation von Nachricht und Meinung«.

Im Fazit der Studie heißt es: »Dieser Befund ist bedenklich. Nicht nur, weil er mit dem Spiegel ein Urgestein der deutschen Qualitätsmedienlandschaft trifft.«

Finanzielle Interessen von Journalisten

Berliner Tagesspiegel nicht nur „anti-deutsch“ und PEGIDA-feindlich, sondern käuflich und nur im Sinne der politischen Anordnungen.

Es wird gehetzt, gelogen und massiv versucht die Leser gegen ein jeweils angeordnetes Ziel zu fokussieren und deren Menschen-Rechte in den Schmutz zu treten.

Diese Käuflichkeit hat unlängst auch der renommierte Berliner Tagesspiegel in unrühmlicher Art unter Beweis gestellt. »Agenda 2015 – Das Politik-Briefing für Deutschland« – unter diesem Motto stand eine vor allem finanziellen Interessen dienende Zusammenkunft von Politikern, Lobbyisten und Journalisten in Berlin.

Veranstaltet wurde die Konferenz von der Berliner Zeitung.  Der Tagesspiegel – laut Selbstauskunft »die Nr. 1 der Politikentscheider in der Hauptstadt«.

Der Tagesspiegel lieferte Lobbyverbänden mit der Konferenz eine Plattform, über welche sie gegen Bezahlung ihre Themen und Interessen gegenüber der Politik und den Redakteuren platzieren und wichtige Kontakte knüpfen konnten.

Kaum zu glauben ist es, dass Der Tagesspiéÿel die teilnehmenden Verbände dafür bezahlen ließ, dass diese ihre Themen den hauseigenen Journalisten präsentieren durften. Für 9600 Euro konnten die Verbände »Briefings« buchen. Diese umfassten fünfminütige Vorträge mit anschließendem Feedback durch das »Hauptstadt-Politik-entscheider-Panel«.

Damit kauften sich die zahlenden Lobbyisten ein Diskussionsforum, das auf ihre Interessen ausgerichtet ist und von einem Tagesspiegel-]ournalisten moderiert wird. Außerdem erhielten sie unter dem Titel »Politik-Briefing« eine halbe Anzeigenseite im Tagesspiegel.

Genutzt hat diese Möglichkeit etwa der Verband der Chemischen Industrie zusammen mit der Wirtschaftsvereinigung Stahl.

Propaganda für Industriekonzerne

Moderiert wurde das Forum vom geschäftsführenden Tagesspiegel-Redakteur Moritz Döbler. Da schließt sich der Kreis: Anzeigenabteilung, Redaktion und Industrie verschwimmen untrennbar miteinander. Und der Bürger da draußen bekommt davon nichts mit und bezahlt Geld für die Produkte in der Annahme, wahrhaftig, neutral und unabhängig »informiert« zu werden.

Journalismus ist eben heute oftmals in den »Qualitätsmedien« nichts anderes als der verlängerte Arm von Lobbygruppen. Anders formuliert: Journalisten sind PR-Clowns. Man sieht das heute deutlich an der Personalpolitik der großen Medien.

Drei Viertel vertrauen Journalisten nicht

Lobbyisten der Industrie in Medienverlagen, Journalisten als PR-Clowns und eine nicht mehr existierende Grenze zwischen Redaktion und Anzeigenabteilung, das ist heute die Realität in den »Qualitätsmedien«.

Einen wohl noch größeren Skandal deckte vor wenigen Tagen der frühere Kanzlerberater Albrecht Müller auf. Er wurde von Journalisten zu den aktuellen Montagsdemonstrationen befragt und hat dokumentiert, dass viele der jeweils am Dienstag früh nach solchen Demonstrationen erscheinenden Zeitungsartikel am Montag lange vor dem Beginn der jeweiligen Demonstration verfasst wurden.

Demnach setzen die »Journalisten« ihre Demonstrationsberichte aus vorgefertigten Bausteinen zusammen, in denen Wörter wie »Verschwörungstheoretiker«, »neue Rechte«, »Rechtspopulisten«, »Islamhasser«, »Wirrköpfe« und »Putin-Fans« so gemischt werden, dass für den Leser der Eindruck entsteht, der jeweilige Journalist selber einer Demonstration gewesen. In der Realität wurden die Artikel schon gedruckt, während die Menschen demonstrierten.

Das Ergebnis dieses Verhaltens ist eindeutig: 63 Prozent der Deutschen haben kein Vertrauen mehr in die deutschen Medien. Und jeder dritte Deutsche fühlt sich inzwischen durch »Qualitätsmedien« vorsätzlich falsch informiert.

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kopp-exklusiv 52-14

Deutsche halten die Tagesschau für Lügen-Propaganda – das gibt jetzt sogar die ARD zu


Dank ihrer verzerrten Ukraine-Berichterstattung haben die Mainstreammedien das Vertrauen der Menschen verspielt. Allen voran die Tagesschau. Die Journalisten wollten einfach nicht glauben, dass ihnen niemand mehr glaubt. Jetzt räumen sie kleinlaut ein, dass 71 Prozent der Deutschen dazu gehören.

Besserung geloben die Medien aber nicht.

Eilmeldung: Die Mainstreammedien geben endlich zu, dass sie seit Monaten im Clinch mit ihrem Publikum liegen. Dass es landauf, landab »Lügenpresse« heißt und ihnen immer weniger Menschen glauben können. Jetzt sprechen die Journalisten endlich über die »wachsende Kritik speziell zur Ukraine-Berichterstattung in den Medien«. Wie bitte, das hat jetzt niemand mitbekommen?

 

Nun, ihren Gang nach Canossa hat die ARD auch sehr gut versteckt. Gestern (17.12.2014) lief der Bericht des Medienmagazins ZAPP im Nachtprogramm des NDR, zwischen 23.30 Uhr und der Geisterstunde. Das Hauptprogramm der ARD hatte einfach keinen Platz mehr, weil dort gesellschaftlich Wichtigeres gezeigt wurde, eine Beziehungs-Schnulze.

Es geht hier ja nur um die ganz große Vertrauenskrise der Mainstreammedien, allen voran die Tagesschau. Die ARD beauftragte Anfang Dezember ihr quasi-hauseigenes Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap. Dort musste man ausloten, wie groß der Image-Schaden wirklich ist.

Die Ergebnisse sind erschütternd: Nur noch 29 Prozent der Deutschen haben großes oder sehr großes Vertrauen in die Medien. Das heißt, dass 71 Prozent nichts oder fast nichts mehr glauben können. 2012 waren immerhin noch 40 Prozent von der Glaubwürdigkeit der Medien überzeugt.

Der Grund für das Misstrauen ist ganz klar die unausgewogene Berichterstattung über die Ukraine, ihre Einseitigkeit, ihre fehlende Objektivität. Um es mit den Worten des ZAPP-Berichts zu sagen: »Die Zahlen sind alarmierend« oder »Medien am Pranger, seit Monaten«.

Medien: »Interessengeleitet, gesteuert, manipulativ«

Um möglichen Schaden für ihre ARD-Nachrichtensendung abzuwenden, wurde ganz allgemein nach »Medien« gefragt. Jetzt erfahren die Zuschauer aber endlich, wie sehr ihre einst liebste Sendung um 20.15 Uhr im Kreuzfeuer der Kritik steht: »Tausende Zuschriften und Kommentare zur Ukraine-Berichterstattung. Eine Welle der Empörung.«

Der Chefredakteur der Tagesschau, Kai Gniffke, sitzt mit versteinerter Miene in seinem Fernsehstudio und sagt: »Das Ausmaß ist einfach so groß zu diesem Thema, wie wir es bisher noch nicht gehabt haben.« Natürlich sind auch Spiegel, Zeit, Stern, Süddeutsche Zeitung, Frankfurter Allgemeine Zeitung und die anderen Mainstreammedien in der Glaubwürdigkeitskrise. »Der Vorwurf geht an alle Medien: Ihre Berichte seien interessengeleitet, gesteuert, manipulativ.«

Hervorragende Schlagworte! Dann können wir endlich darüber reden, was an den Vorwürfen dran ist. Nein, tun wir nicht? Schade. In der gesamten Sendung wird darauf nicht wirklich eingegangen, die Ursachen nicht erklärt. Stattdessen beleuchtet der ZAPP-Beitrag, wer die Wutbürger sind, die so hart ins Gericht mit ihren Mainstreammedien gehen. Die »Empörungsbewegung« würde in viele Untergruppen verfallen, sagt Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen in der Sendung. Entsprechend kommen die primitivsten Leser-Kommentare aus dem Netz, die Journalisten als »Pentagon-Marionetten« beschimpfen oder meinen, dass Goebbels neidisch auf unsere Medienlandschaft wäre.

Damit spaltet ZAPP den Protest und zieht alle fundierten, gut durchdachten und berechtigten Einwände der Kommentatoren in den Schmutz. Als nächster Seitenhieb wird Soziologe Andreas Anton aufgefahren. Er ist überzeugt, dass »jeder sehr abweichende, sehr abwegige Theorien im Internet veröffentlichen kann«, die »dadurch […] einen gewissen Verbreitungsgrad finden«.

Können 71 Prozent der Deutschen Opfer von Verschwörungstheoretikern werden?

Aha, 71 Prozent der Deutschen sollen geistig einfach strukturiert und als Einfaltspinsel das Opfer von verrückten Verschwörungstheoretikern aus dem Netz sein. Was für ein schönes Kompliment an das Publikum! Im ZAPP-Beitrag wird ein einziger Fehler der Tagesschau zugegeben, ansonsten erscheint die Nachrichtensendung als ein Opfer der Verschwörungstheoretiker.

In Wahrheit gibt die Nachrichtensendung ihre Fehler aber weder freiwillig noch offen zu.

Es ist immer dasselbe Spiel. Sie wird einer Lüge überführt, mauert möglichst lange, gibt es dann zähneknirschend zu und schiebt nach, dass man irgendwie doch Recht hatte. Ein Paradebeispiel: Am 15. November 2014 zeigte die Tagesschau Russlands Staatschef Wladimir Putin allein am Tisch sitzend beim G20-Gipfel und dichtete: »Einsam und verlassen«. Das war gelogen, trotzdem rechtfertigte sich Chefredakteur Gniffke damit, dass man sich als Journalist auch in Putin einfühlen müsse, der einsam sei. Dass die Hauptnachrichtensendung der Deutschen jetzt wie eine Frauenzeitschrift über das Weltgeschehen berichtet, diese Meinung hat Gniffke exklusiv.

Doch zurück zu den 71 Prozent der Deutschen. Die bestehen offenbar aus ehemaligen BürgerrechtlerInnen der DDR wie Katrin McClean. Kurzdiagnose: Bei McClean wurde der alte Ost-West-Reflex geweckt, der ihr im sowjetischen Satellitenstaat anerzogen war. Dann ist da der Literaturchef der Berliner Akademie der Künste, Ingo Schulze, der ganz im Sinne der 68er zum weltweiten Frieden aufruft. Es folgt Filmproduzent Matthias Drescher, der erkennt, dass Journalisten ihre Arbeit nicht richtig machen, und deshalb auf fragwürdigen pro-russischen Blogs surft (Tenor des ZAPP-Beitrags).

Zu guter Letzt kommt die bloggende Wirtschaftsstudentin Vanessa Edmeier zu Wort, die es schlimm findet, dass sie ein Troll aus Putins gesteuertem Online-Mob sein soll. Gut zu wissen, dass 71 Prozent der Deutschen BürgerrechtlerInnen, Literaturchefs, Filmproduzenten oder Blogger sind. Wahr ist wohl eher, dass diese Menschen einmal im Leben ins Fernsehen wollten, aber eben nicht den Kern der Mehrheit widerspiegeln.

Journalisten haben keine »Fehlerkultur«

Nach der trivialen Erkenntnis von Medienwissenschaftler Pörksen, dass Medien ihr Publikum nicht »verachten« sollten, kommen deutsche Top-Journalisten zu Wort, um über die Schuld der Medien zu sprechen: Heribert Prantl von der Süddeutschen Zeitung, Ines Pohl von der tageszeitung (taz), natürlich Kai Gniffke von der Tagesschau und Bernd Ulrich von der Zeit. Sie sagen viel und meinen wenig.

Ein Highlight der Dreistigkeit setzt aber einmal mehr Gniffke: »Was ich feststelle, ist aber nicht eine erhöhte Fehleranfälligkeit bei den Medien, sondern – zum Teil gezielt, zum Teil unbewusst entstehend – eine Erosion von Vertrauen in Institutionen wie Medien, wie Politik, wie Europa.« Aber, aber, Herr Chefredakteur der Tagesschau, war das jetzt eine Verschwörungstheorie? Ändern wollen die Journalisten nichts. Sowohl Prantl als auch Gniffke sagen sinngemäß: »Weiter so!«.

Einen kleinen Lichtblick bietet die Chefredakteurin der taz, Ines Pohl: »Es ist ganz wichtig, eine Fehlerkultur zu entwickeln.« Das heißt aber, dass es bis jetzt diese Fehlerkultur unter deutschen Journalisten nicht gibt. Es gibt sie wirklich nicht, was wieder die Tagesschau beweist. Im Blog zur Sendung schreibt der zweite Chefredakteur, Christian Nitsche: Eine zu wohlwollende Berichterstattung über die Ukraine kann man doch auch nicht wollen. Das wäre ja noch viel schlimmer.

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http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/peter-harth/deutsche-halten-die-tagesschau-fuer-luegen-propaganda-das-gibt-jetzt-sogar-die-ard-zu.html

Kurznachrichten…48-14


■ Gekaufte Journalisten: Mitte November

2014 fand in der Bundeshauptstadt Berlin zum 63. Mal der Bundespresseball statt. Drei Unternehmen finanzierten den Journalisten das luxuriöse Treffen, unter anderem die Firma Neutrino Incorporated. Das Unternehmen wird von dem verurteilten Millionenbetrüger Holger Thorsten Schubart geleitet, der auf dem Bundespresseball wegen seiner großzügigen Geldzahlung als »Partner« der deutschen Alpha-Journalisten vorgestellt wurde.

■ Mobilitätsgarantie für Kriminelle:

Freigänger in der Justizvollzugsanstalt Landshut genießen einen bundesweit einmaligen Service. Sie dürfen auf Kosten der Steuerzahler Tag für Tag zv^schen dem Gefängnis und der Innenstadt mit dem Taxi pendeln. Denn die Kosten übernimmt die Stadt. Gleiches gilt auch für Besucher, die einen Besuchsschein vorweisen können. Bei der Stadt Landshut haben sich ältere Menschen beschwert, welche auf Busse warten müssen, während Gefangene und deren Besucher ins Taxi steigen können.

■ Geheime Goldaktion:

Die niederländische Zentralbank hat in einer Geheimaktion 120 Tonnen der niederländischen Goldreserven aus den USA zurückgeholt. Das Gold lagert nun in einem Geheimdepot in Amsterdam. Die Niederlande besitzen insgesamt 612 Tonnen Gold. Die Zentralbank will mit der Aktion das Vertrauen der Kunden stärken und zeigen, dass Gold im Land vorrätig ist, wenn sich die Finanzkrise wieder zuspitzt. Parallel dazu hatten die Niederlande seit 2012 insgeheim neue Gulden-Geldnoten gedruckt und lagern
diese vor für den absehbaren Fall, dass die Euro-Währungsunion wieder auseinanderbrechen wird. Das enthüllte jetzt das niederländische Fachblatt NCR.

■ Bundestagsabgeordneter vor Gericht:

Der Medienrummel wird groß ausfallen, wenn der Bundestagsabgeordnete Sebastian Edathy (SPD) am 23. Februar 2015 vor dem Landgericht Verden als Angeklagter erscheinen muss. Dort muss er sich wegen Kinder- und Jugendpornografie verantworten. Das Landgericht Verden ließ die Anklage der Staatsanwaltschaft Hannover jetzt zu. Angesetzt sind neun Verhandlungstage. Das Verfahren soll wegen besonderer Bedeutung vor dem Landgericht und nicht vor dem Amtsgericht stattfinden.

■ Goslar fordert mehr Flüchtlinge: Der

Oberbürgermeister von Goslar, Oliver Junk (CDU), will weitaus mehr Flüchtlinge als die seiner Stadt für das Jahr 2014 von der Landesregierung zugewiesenen 286. In der beschaulichen Stadt im Harz stünden viele kleine Pensionen und Wohnungen leer. Die Stadt sei finanziell auf die Zuteilung von weit mehr Flüchtlingen angewiesen.

■ Vorsicht Marzipan: Marzipanpralinen werden als erlesen beworben, doch was Stiftung Warentest nun herausgefunden hat, klingt nicht besonders gut. In fast allen Marzipanpralinen wurde Mineralöl gefunden, welches im Verdacht steht, krebserregend zu sein. Nur ein getestetes Produkt war ohne Mineralölrückstände: die »Arko Walnuss-Edelmarzipan-Pralinen«.

■ Spuckhauben für Polizisten:

Weil Polizisten im Einsatz regelmäßig angespuckt werden, hat Bremens Innensenator seine Beamten mit Baumwolltüten ausstatten lassen. Sie sollen Angreifern als Schutz über den Kopf gezogen werden. Die Maßnahme ist umstritten. Die Spuckhauben dürfen nicht präventiv eingesetzt werden, sondern nur, wenn der Festgenommene bereits gespuckt hat oder als notorischer Spucker bekannt ist.

■ Miese Tricks bei Waschmitteln:

Nach Angaben der Stiftung Warentest sind Waschmittel aus kleineren Packungen (»Kompaktwaschmittel«) unabhängig vom Preis
deutlich wirksamer als aus Großpackungen. Der Grund dafür sei, dass die Hersteller in größeren Gebinden unter die Waschsubstanzen etwa 40 Prozent Natriumsulfat mischen, damit das Pulver trocken bleibt und schön aus dem Messbecher rieselt. In Wahrheit ist in Großpackungen also erheblich weniger waschaktive Substanz erhalten als in den kleineren Packungen.

■ Wahlrecht für Kinder?

Familienministerin Manuela Schleswig (SPD) hat vorgeschlagen, dass bei Landtags- und Bundestagswahlen auch alle Kinder gleichberechtigt wählen dürfen. Ihr Argument: Viele Menschen, welche älter als 65 Jahre alt seien und etwa in Pflegeheimen leben, dürfen auch wählen, obwohl keiner kontrolliert, ob und wer ihnen dann die Hand führt. Entweder müsse man den Älteren das Wahlrecht entziehen oder es den Minderjährigen ebenfalls geben.

■ Protzig:

Der türkische StaatpräsidentErdogan hat sich für 493 Millionen Euro einen neuen Palast bauen lassen. Das Anwesen wurde aus dem Budget des Premierministers finanziert und es gab keine Ausschreibung. Die Errichtung des Gebäudes war nach türkischen Gesetzen illegal. Denn es steht inmitten eines Naturschutzgebietes und verstößt auch nach Auffassung der Gerichte gegen geltendes Recht.

■ Mensch und Tier ins selbe Grab? Aus

Kostengründen sollen in Swisttal bei Bonn (NRW) nach dem Willen der dortigen FDP Menschen und Tiere gemeinsam bestattet werden. Die anderen Parteien begegnet dem Vorschlag aus ethischen Gründen derzeit noch zurückhaltend.

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exklusiv 48-14

Gekaufte Journalisten: Wie Westerwälder Politiker und Medien die Bürger betrügen


Mehr als 100 000 Menschen haben den aktuellen Bestseller Gekaufte Journalisten jetzt schon gelesen. Viele der Leser glauben, dass sich die gut geschmierten Netzwerke von Politikern und Leitmedien nur in den renommiertesten Medienhäusern finden. Ein aktueller Fall aus dem Westerwald zeigt jedoch anschaulich, wie sehr diese verfilzten Netzwerke Bürger belügen und betrügen.

 

Das aktuelle Sachbuch Gekaufte Journalisten öffnet vielen Menschen da draußen die Augen. Selbst in russischen Privatsendern, die nicht von Moskau abhängig sind, wird groß über das Buch berichtet. Und immer wieder fragen mich Leser, ob die von mir dargelegten unglaublichen Zustände nur für die großen Medienhäuser und für die bekannteren Politiker gelten.

Daher nachfolgend ein schier unglaublicher Fall aus dem tiefsten Westerwald, der deutlich zeigt, wie sehr Politiker und Medien die Bürger da draußen inzwischen verachten.

Vor mehr als drei Jahren haben wir bei Kopp Online zum ersten Mal darüber berichtet, dass Politiker im Hohen Westerwald direkt neben einer mit Steuergeldern finanzierten Greifvogel-Aufzuchtstation einen gewaltigen neuen Windpark planen (siehe dazu »Westerwälder Vogelschredder: Rot-grüne Energiepolitik zu Lasten der Natur«). In dem Bericht hieß es:

Die rot-grüne rheinland-pfälzische Landesregierung steht nach eigener Auffassung für den Naturschutz. Und sie fördert alternative Energien wie die Windkraft. Im Hohen Westerwald kann man in der Kurstadt Bad Marienberg jetzt sehen, was das in der Realität bedeutet: Da soll nun offenbar in aller Eile ein großer Windpark um eine Greifvogel-Station und mitten ins Brutgebiet selten gewordener Eulen, Falken, Bussarde, Fledermäuse und des Roten Milan gebaut werden. Die Bürger wissen dort noch nichts von den neuen Vogelschreddern der angeblichen Naturschützer. Es wird bislang über ihre Köpfe hinweg geplant.

Aufgeschreckt durch den Bericht, dementierten die Politiker die Pläne und behaupteten, der Kopp-Verlag sei eine »absolut unseriöse Quelle«, und natürlich werde es im Brutgebiet selten gewordener Eulen, Falken, Bussarde, Fledermäuse und des Roten Milan keinen Windpark geben. Das wurde auch in den lokalen Medien so kommuniziert. Die braven Bürger vertrauten Politik und Medien. Und die Lokalpolitiker der Verbandsgemeinde planten das irre Projekt in aller Heimlichkeit munter weiter.

Im Februar 2014 legte der Kopp-Verlag dann nach mit »Westerwälder Vogelschredder – Fortsetzung eines Schildbürgerstreichs« und im März 2014 mit »Über Deutschland lacht die Sonne, über manche Westerwälder Politiker die ganze Welt«. Ausgerechnet kurz vor den Kommunalwahlen hieß es da bei Kopp:

Seit weit mehr als zwei Jahren haben wir an dieser Stelle über drollige Westerwälder Politiker berichtet, die auf Biegen und Brechen zu Lasten der Natur unbedingt einen Windpark um eine vom Steuerzahler finanzierte Greifvogel-Aufzuchtstation bauen und mit diesem Schildbürgerstreich allein durch die öffentlich bekannt gewordene Planung wohl gleich auch noch die Immobilieneigentümer in der Region um 160 Millionen Euro enteignet haben.

Jedenfalls hat ein Architekt mitgeteilt, dass bei geschätzten rund 6000 Immobilien die Bad Marienberger Bürger schon jetzt um rund 160 Millionen enteignet wurden, weil ihre Häuser allein durch die Planungen stark im Verkaufswert gefallen sind. Immobilien in der Nähe von WKA seien quasi unverkäuflich, sagt auch Jürgen-Michael Schick, Sprecher des Verbandes Deutscher Makler (VDM).

Verbandsmitglieder beklagten, dass einige Häuser seit Jahren erfolglos mit Preisabschlägen von bis zu 40 Prozent angeboten würden. Dennoch gebe es nicht einmal Interessenten für diese Objekte, sagt Schick. 160 Millionen Euro? Das ist eine Summe, die sich ein Lokalpolitiker in Bad Marienberg wahrscheinlich kaum vorstellen kann. Aber ist ja auch egal. Ist ja auch das Geld der Bürger.

Den örtlichen Politikern, die über die Planungen für den Bau eines gigantischen Windparks abzustimmen hatten, waren die Sorgen der Bürger und die im Planungsgebiet bedrohten und auf der Roten Liste stehenden Tierarten (Roter Milan, Uhus und Fledermäuse) offenkundig völlig egal. Jedenfalls hat nicht ein einziges Verbandsgemeinderatsmitglied bei der entscheidenden Abstimmung im Februar 2014 dagegen gestimmt.

100 Prozent aller Fraktionen stimmten bei 100 Prozent der Abstimmungen zu 100 Prozent dafür, dass rund um die Verbandsgemeinde in ausgewiesenen Brutgebieten von Rotem Milan, Uhus und bedrohten Fledermäusen Windräder mit bis zu 200 Metern Höhe gebaut werden dürfen.

Im örtlichen Mitteilungsheft Wäller Blättchen war die Sitzung vom 10. Februar 2014, bei der es für die Bürger um sehr viel ging, ein kleines Randthema, der Aufmacher war »90 Jahre Freiwillige Feuerwehr Langenbach«. Man bekam da als Bürger wohl nicht zu Unrecht den Eindruck, dass das Thema möglichst lange vor den Bürgern verheimlicht werden sollte. Immerhin hatten bei der entscheidenden Abnickung der Zerstörung der Rückzugsgebiete für Roten Milan, Uhus und Fledermäuse Politiker aller Fraktionen ausdrücklich Wert auf die Aufnahme ihrer Aussage ins Protokoll gelegt, wonach sie und ihre Parteien schon lange zu 100 Prozent hinter den Planungen stünden.

Aufgeschreckt durch unsere Berichte, die zur Gründung einer Bürgerinitiative führten, gelobten die Politiker, die entsprechenden Pläne für die Windparks nicht weiter zu verfolgen, und beschworen die Bürger, ihnen zu vertrauen und sie doch abermals zu wählen.

Die Bürger glaubten den Politikern – und wählten sie. Und die Medien taten fortan so, als ob die Pläne für den Windpark nicht mehr existierten. Doch wenn man »gekauften Journalisten« vertraut, dann kommt am Ende irgendwann das große Erwachen: Denn die Politiker hatten ihre Planungsvorhaben einfach auf das Land übertragen und taten seither so, als ob sie von nichts eine Ahnung hätten.

Die Planungen für einen Windpark direkt neben der Greifvogel-Schutzstation wurden halt direkt auf Landesebene weitergeführt. Und die betroffenen Bürger haben davon bis heute keine Ahnung, denn Politik und Medien hatten sie wieder einmal für dumm verkauft. Die schon seit Juli 2014 (also direkt nach der Kommunalwahl) auf Landesebene vorangetriebenen Pläne kann man im Internet einsehen.

Und da sind jetzt auch wieder die Greifvogel-Gebiete ausgewiesen, bei denen die Bad Marienberger Politiker den Wählern vor der Wahl die Schonung der Tiere zugesagt hatten.

Jetzt müssen diese Pläne in den Gemeinden ausgelegt werden und dann haben die Bürger ganze zwei Wochen Zeit, Bedenken dagegen geltend zu machen. Wie aber können sie das, wenn Politik und Lokalmedien die Bürger mal wieder für dumm verkauft haben und nicht darüber berichteten?

Das ist die brutale Realität im Lande der »gekauften Journalisten«. Man kann nur noch hoffen, dass solche Journalisten möglichst bald arbeitslos und die zuständigen Politiker von den Bürgern wegen ihrer Niederträchtigkeit zur Rechenschaft gezogen werden.

Nachtrag vom 31. Oktober 2014: Viele Leser haben uns gefragt, warum wir über ein eher kleines Windparkprojekt im Westerwald berichten. Die Antwort kennen jene, welche alle bisher dazu erschienenen Artikel gelesen haben.

Denn die Landesregierung wird zwischen Rheingraben und Westerwald bei diesem Gesamtprojkt 1500 (!) große Windanlagen bauen mit einer durchschnittlichen Narbenhöhe von 180 bis 200 Meter. Ein solch gigantisches Projekt hat es noch nirgendwo in Europa ggeben. Es wird die Natur und das Landschaftsbild an Rhein und im Westerwald völlig verändern. Der Windpark an der Greifvogelstation von Bad Marienberg ist zum Inbegriff dieser Planungen geworden, über welche Medien und Politik die Bürger nie korrekt informiert haben, und bei denen Naturschutz, vom Aussterben bedrohte Arten und der Wille der Bevölkerung keine Rolle mehr spielen .

 

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http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/udo-ulfkotte/gekaufte-journalisten-wie-westerwaelder-politiker-und-medien-die-buerger-betruegen.html

Schweigekartell zum Bestseller „Gekaufte Journalisten“ – Wenn getroffene Hunde nicht mal bellen


In der vergangenen Ausgabe der Expresszeitung stellten wir das neue Buch des deutschen Bestseller-Autors Udo Ulfkotte vor: „Gekaufte Journalisten – Wie Politiker, Geheimdienste und Hochfinanz Deutschlands Massenmedien lenken“, lautet der Titel dieser brisanten Neuerscheinung. In nur wenigen Tagen stieg dieses Buch zum Bestseller auf. Der Versuch der Mainstream-Medien, die Enthüllungen des ehemaligen FAZ-Journalisten totzuschweigen, sind erkennbar gescheitert.

Schweigekartell zum Bestseller „Gekaufte Journalisten“ - Wenn getroffene Hunde nicht mal bellen

Insider berichten, am 24. September hätten sich führende Verleger und Verlagsmanager im Nobelhotel Frankfurter Hof getroffen, um abzusprechen, wie sie auf die Neuerscheinung reagieren sollten.

Man zog es vor, ein Schweigekartell zu bilden. Von einer Rezension im Hörfunk (SDR 2) abgesehen, erschien in den Mainstream-Medien keine einzige Zeile über dieses Buch. Die getroffenen Hunde bellten nicht einmal.

Dafür war die Resonanz im Ausland und im Internet um so grösser. Russische Nachrichtensendungen berichteten über den deutschen Bestseller, amerikanische Verlage reissen sich um die Nachdruckrechte, und auch die spanische Zeitung El Mundo veröffentlichte eine Rezension.

Weltweit mit zu den Ersten, die diese Neuerscheinung besprachen, gehörte übrigens die Expresszeitung.

Wie albern dieses Schweigegelübde umgesetzt wird, erfuhr ein niederländischer Journalist, der die FAZ um eine Stellungnahme bat – und nur auf hilfloses Gestammel und den Hinweis, man werde sich nicht äussert, stiess.

Mit allen Mitteln soll offenkundig verhindert werden, dass dieses Buch in der Spiegel-Bestseller-Liste auftaucht. Darin wäre die Neuerscheinung schon längst enthalten, würde das deutsche Nachrichtenmagazin die Verkäufe über Amazon berücksichtigen, wo „Gekaufte Journalisten“ schon seit Wochen ein Bestseller ist.

Sogar Buchhandlungen beteiligen sich an der Diskriminierung dieses Buches. Ein Kunde berichtete dieser Tage, er habe in der Buchhandlung seines Vertrauens das neue Ulfkotte-Buch kaufen wollen. Die Buchhändlerin habe ihm gesagt, sie führe dieses Buch nicht. Das sei eine Entscheidung der Geschäftsleitung. Soweit geht also schon das politisch-korrekte Duckmäusertum: Zensur durch Ausblendung.

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Medien in der BRiD, von TV über Radio bis hin zur kleinen lokalen Zeitung, sind Zulieferer der westlichen Geheimdienste


Angeblich berichten unsere Medien ja frei, unzensiert und vor allem wahrhaftig. Warum nur verschweigen sie uns, dass sie zugleich auch als verlängerter Arm westlicher Geheimdienste arbeiten?

Unlängst schockierte ein Fernsehbeitrag die Deutschen. Da wurde im öffentlich-rechtlichen Fernsehen berichtet, dass seit Jahren schon 110 amerikanische Firmen offiziell in Deutschland von der Bundesregierung die Erlaubnis haben, Bundesbürger auszuspionieren. Sie liefern »analytische Dienstleistungen« für die USA und lesen im Auftrag der Amerikaner E-Mails, Faxe und den SMS-Verkehr ebenso mit, wie sie ganz nach eigenem Belieben die Telefonate belauschen. Angeblich dient das alies nur der Terrorabwehr.

Aber überprüfen darf die Bundesregierung das Vorgehen nicht. Sie verstößt, so der Bremer Völkerrechtler Professor Andreas Fischer-Lescano, mit den zahlreichen Geheimabkommen nicht nur gegen deutsches Recht, sondern auch gegen das Völkerrecht, weil mit den so gewonnenen Informationen die USA eben auch ganz nach Belieben Zielpersonen töten.

Glaubwürdigkeit schwer erschüttert

Als das öffentlich-rechtliche Fernsehen über die unglaublichen Vorgänge berichtete, da musste der Zuschauer an eine Sternstunde des investigativen Journalismus in Deutschland glauben. Wer so über Geheimdienste »aufklärt«, dem kann man als Sender doch rundum vertrauen, oder?

So prägte es sich jedenfalls unmerklich tief in das Gedächtnis der Zuschauer ein. In Wahrheit war es nur ein geschicktes Ablenkungsmanöver. Der Bericht war keinesfalls investigate recherchiert, sondern dem Sender von unseren Geheimdiensten untergeschoben worden, um die schwer angeschlagene Glaubwürdigkeit deutscher »Qualitätsmedien« bei den Bürgern wieder zu erhöhen.

Klar ist: In den Leitmedien werden nicht nur mit Geheimdiensten abgesprochene Berichte veröffentlicht, wenn über Geheimdienstthemen berichtet wird. Das ist so, auch wenn der Durchschnittsbürger davon niemals etwas mitbekommt.

Vor wenigen Wochen ließ das US-Magazin The Intercept mit einer brisanten Veröffentlichung eine Bombe platzen: Alle großen US-Medien sprechen ihre Berichterstattung zuvor mit den US-Geheimdiensten ab. I

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) beispielsweise ermunterte mich ausdrücklich dazu, den Kontakt zu westlichen Geheimdiensten zu verstärken, und freute sich, wenn ich die mitunter von dort zumindest in Stichworten vorformulierten Berichte mit meinem Namen versah. Eines von vielen Beispielen, das mir gut in Erinnerung geblieben ist:

Den Enthüllungsbericht »Europäische Unternehmen helfen Libyen beim Bau einer zweiten Giftgasfabrik« vom 16. März 1993, der wie viele meiner geheimdienstnahen Berichte weltweit Aufsehen erregte, hatten zwei Mitarbeiter des BND in meiner Anwesenheit in einem Besucherraum der FAZ in der Hellerhofstraße 2 in Frankfurt formuliert. Anders gesagt: Sie haben mir den dann veröffentlichten Artikel in der FAZ-Redaktion Absatz für Absatz weitgehend vorgegeben.

Journalisten als BND-Sprachrohre

Eine Aufgabe dieser beiden BND-Mitarbeiter war es, Berichte für renommierte deutsche Zeitungen zu schreiben. Der BND machte das damals, mit Wissen deutscher Medienhäuser, nach Angaben seiner Mitarbeiter bei vielen Zeitungen so. Die Leser bekamen nichts davon mit. Inzwischen ist das alles noch viel verheerender. Deutsche »Qualitätsmedien« sind jetzt so etwas wie das Zentralorgan des Bundesnachrichtendienstes.

Der hat ja unlängst angeblich den Flugzeugabsturz der MH17 vom 17. Juli über dem Rebellengebiet der Ukraine aufgeklärt.

Dann kam die FAZ mit der Schlagzeile »BND: Prorussische Separatisten schossen Passagiermaschine ab«. Alle deutschsprachigen Medien berichten übereinstimmend, der BND weise die Schuld eindeutig den »Separatisten« zu.

BND-Präsidenten Gerhard Schindler: »Es waren prorussische Separatisten.« Die niederländischen Behörden, die den Absturz der Boeing federführend untersuchten, haben die Äußerungen des BND mit äußerster Skepsis aufgenommen.

Sie selbst sahen sich bei ihrem Zwischenbericht zu der Absturzursache Anfang September nicht in der Lage, eindeutig zu sagen, ob die Maschine von einer Boden-Luft-Rakete, geschweige denn welchen Typs, von einer Luft-Luft-Rakete oder von der Bordkanone eines Kampfflugzeuges abgeschossen wurde.

Natürlich konnten die Niederländer auch keinerlei Angaben darüber machen, von welcher der Kriegsparteien das oder die Geschosse abgefeuert wurden.

Der BND hat beim Fabrizieren seiner antirussischen Propaganda also allgemein öffentlich zugängliche Quellen wie die Drucksachen des Deutschen Bundestages und den offiziellen Zwischenbericht des niederländischen Untersuchungskomittees übersehen.

Der BND betreibt – ebenso wie die US-Dienste – außer Spionage also auch gezielte Desinformation.

Und die Journalisten unserer Leitmedien verletzen ihre Sorgfaltspflicht und veröffentlichen das ungeprüft.

So arbeiten nur Propagandaabteilungen.

Gekaufte Journalisten

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Udo Ulfkotte kopp 44-14

 

Viele Journalisten großer Medien studieren in den USA und sind in US-Organisationen vertreten…Ergebnis: einseitige pro-USA „Berichterstattung“…


Seit einigen Wochen ärgern sich viele deutschsprachige Journalisten, weil man ihnen einseitige Berichterstattung vorwirft. Es ist aber auch auffällig, wie viele Journalisten unserer großen Redaktionen in US-Organisationen vertreten sind oder eine große Nähe zu den USA aufweisen. Beeinflusst das auch deren Berichterstattung?

Die Auflagen der »Qualitätspresse« sinken unaufhaltsam. Als ehedem die Menschen die DDR verließen, da nannte man das »Abstimmung mit den Füßen«. Und genau wie es damals die Oberen der DDR nicht wahrhaben wollten, was da passierte, so wollen wohl derzeit auch die deutschen Medienbosse und ihre Angestellten nicht begreifen, dass es an ihnen liegt, wenn ihnen die Kunden weglaufen. Sie schieben die Schuld lieber dem Internet zu.

Dabei liegen die wahren Gründe doch offen auf der Hand. Man muss sich nur einmal der Folter unterziehen und alle Hauptnachrichten im Fernsehen auf den verschiedenen Kanälen hintereinander anschauen. Oder die großen Zeitungen hintereinander lesen. Obwohl unterschiedliche Redaktionen daran arbeiten, gleichen sich diese Sendungen und Zeitungen sowohl im Stil als auch im Inhalt auf unfassbare Weise.

Was steckt dahinter? Unlängst wurde vor dem Hamburger Landgericht ein bizarrer Prozess ausgetragen. Beklagt wurden Journalisten des ZDF. Kläger waren Journalisten der Wochenzeitung DIE ZEIT. Letztere wollten es nicht hinnehmen, dass in der Öffentlichkeit über ihre Einbettung in proamerikanische Netzwerke berichtet wurde.

Das habe ich zum Anlass dafür genommen, einmal nur eine einzige Zeitungsredaktion genau daraufhin zu untersuchen, wie viele der dort arbeitenden Journalisten in proamerikanische Netzwerke eingebunden sind, in den USA studiert haben oder früher für US-Einrichtungen tätig waren. Geforscht habe ich in den Lebensläufen der Politikredakteure der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Was glauben Sie, wie viele der Journalisten allein in der Politikredaktion dort tief in die transatlantischen Beziehungen eingebunden sind? Es sind mindestens elf.

Fellowship und Treueschwur

Justus Bender wurde 1981 in Bonn geboren. Er verbrachte als Schüler ein Jahr auf einer amerikanischen Highschool und studierte danach Philosophie und Amerikanistik in Frankfurt. Im Jahr 2010 absolvierte er ein Arthur-F.-Burns-Fellowship in der Redaktion des Boston Globe. Eintritt in die politische Nachrichtenredaktion der FAZ im Jahr 2011, er beschäftigt sich dort mit Innenpolitik.

Nikolas Busse wurde 1969 in Langnau in der Schweiz geboren.

Er studierte Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin und trat im November 1998 in die politische Redaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ein. Busse Unterzeichnete vor dem völkerrechtswidrigen Irak-Krieg 2003 einen Treueschwur auf die Vereinigten Staaten, der von der US-Organisation Altantik-Brü-cke verfasst worden war. 2007 wurde Busse in Brüssel NATO-Korrespondent der FAZ.

Seit September 2014 ist er stellvertretender verantwortlicher Redakteur für Außenpolitik in der Frankfurter Zentrale.

Bertram Eisenhauer studierte Anglistik/Amerikanistik an der Universität Heidelberg sowie an der Wesleyan University, Middletown/Connecticut, hatte auch einen Studienaufenthalt an der Cornell University, Ithaca/New York. Bei der FAZ produzierte er erst die English Edition und ist jetzt bei der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

Klaus-Dieter Frankenberger wurde 1955 in Darmstadt geboren und studierte Amerikanistik. Danach arbeitete er am Zentrum für Nordamerika-Forschung in Frankfurt. 1985 und 1986 war er Congressional Fellow und Assistent eines Abgeordneten des US-Repräsentan-tenhauses; 1990 Marshall Fellow.

Seit dem 1. September 1986 ist er Mitglied der politischen Redaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, seit 2001 verantwortlich für Außenpolitik. Er ist Mitglied der Trilateralen Kommission und Medienpreisträger der Steuben-Schurz-Gesellschaft.

Stefan Locke wurde 1974 geboren und ging 1997 für anderthalb Jahre an die Portland State University in Portland/Oregon zum Auslandsstudium, das er als MBA abschloss.

Er ist heute FAZ-Korrespondent der Politikredaktion.

Andreas Ross, geboren 1975, schreibt über sich selbst: »Ein Jahr an einer kleinen High School in Montana erweckte sein fasziniertes Interesse an Amerika.« Er ist seit 2004 Redakteur in der politischen Nachrichtenredaktion der FAZ. 2013 Umzug nach Washington, von wo aus er als politischer Korrespondent über die USA berichtet.

Eindeutige Lebensläufe

Majid Sattar, Jahrgang 1970, ist als Sohn von Irakern in Deutschland aufgewachsen. Er lebte länger in den USA. Nach Forschungsaufenthalten in Washington wurde er im Jahr 2000 mit einer Arbeit über den amerikanischen Kongress promoviert. Im Jahr 2000 kam er zur FAZ und ist heute Korrespondent in Berlin.

Peter-Philipp Schmitt, geboren 1967, ist seit 2001 Mitglied der FAZ-Politikredaktion.

Er hat in North Carolina studiert.

Stefan Tomik wurde 1974 geboren und studierte in North Carolina. E.r ist seit 2004 bei der FAZ. Richard Wagner wurde 1962 in Frankfurt am Main geboren. Er war Fulbright-Stipendiat an der Universität von Massachusetts. Danach arbeitete er am Institut für England- und Amerikastudien sowie am Zentrum für Nordamerika-Forschung in Frankfurt. Er ist bei der FAZ für die politischen Nachrichten verantwortlich.

Michaela Wiegel berichtet seit Februar 1998 als politische Korrespondentin für die FAZ.

Als McCloy Scholar der Studienstiftung des deutschen Volkes erwarb sie 1995 an der Kennedy School of Government einen Master in Public Administration (MPA). Im Oktober 1995 trat sie als Redakteurin in die politische Nachrichtenredaktion der FAZ ein.

Leo Wieland wurde 1950 geboren. Ende 1973 trat er in die Nachrichtenredaktion der FAZ ein. Ein Studiensemester an der amerikanischen Harvard-Universität mit Schwerpunkt internationale Beziehungen folgte 1977. Im Jahr 1984 zog er als Korrespondent nach Washington, begleitete die Präsidenten Reagan, Bush und Clinton zu Gipfeln.

Mit dem zweiten Präsidenten Bush im Weißen Haus gingen Reise und Berichterstattung noch bis zum Sommer 2002 weiter. Heute berichtet er aus Madrid.

Das alles sind wohlgemerkt nur die Lebensläufe der Redakteure aus dem politischen Teil der FAZ, ähnliche finden sich auch für die Journalisten im Wirtschaftsteil sowie im Feuilleton.

Mir ist bei meinen Recherchen bislang kein FAZ-Journalist aufgefallen, der in Russland studiert hat.

Wenn man das alles weiß, dann kann man verstehen, warum Leitmedien wie die Frankfurter Allgemeine eine bestimmte Richtung widerspiegeln.

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Ulfkotte-kopp 42-14

wie Journalisten gekauft werden: So macht man die Medien gefügig


Udo Ulfkotte
 

Immer öfter spielt Geld keine Rolle, wenn Journalisten gekauft werden sollen. Nachfolgend einige typische Beispiele. Sie sind – wie auch in dem aktuellen Bestseller Gekaufte Journalisten dokumentiert wird – nicht etwa Ausnahmen, sondern die Regel. Korruption allerorten.
Rund dreißig deutsche Autojournalisten waren auf Einladung von Volkswagen 2008 für vier Tage zu den Olympischen Spielen nach Peking gereist — für bis zu 25 000 Euro pro Person. Das Ziel von VW war aus meiner Sichtweise Bestechung. »Um eine positive Berichterstattung seitens der Medien zu garantieren«, wolle man ausgewählte Journalisten im August zu den Olympischen Spielen nach Peking einladen, erläuterte ein PR-Mann des Autounternehmens im Juli 2008 der Steuerprüfung. Die Spiele wurden von VW gesponsert.

Und die Journalisten würden gebraucht, um das gebührend zu würdigen. So korrumpieren ließ sich etwa der damalige stellvertretende Chefredakteur der Auto Zeitung, Walter Eschment. Er war in Peking dabei und äußerte sich zu den entsprechenden Veröffentlichungen: »Ich finde es äußerst blöd, wenn man unter Journalisten quer recherchiert.« Auch dabei waren der Ressortleiter »Auto« des Springer-Blattes Welt, Stefan Anker und, wen wundert es, ein Mitarbeiter der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ).

Teure Einladungsreisen bei der FAZ

Diese gekaufte Berichterstattung ist vor allem dort zu finden, wo der Bürger sie ganz sicher nicht erwartet: in den renommiertesten Medien. Und ganz weit vorne marschieren dabei vor allem einstmals angesehene Gazetten wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Als Autor dieses Berichtes habe ich lange für die FAZ gearbeitet. Einen Teil meiner Dienstreisen, welche ich im Auftrag der verschiedenen FAZ-Ressorts zu absolvieren hatte, waren bezahlte Einladungsreisen von Unternehmen, Regierungen oder Bürgerkriegsparteien. In der Frankfurter Zentrale wurde es mir als FAZ-Journalisten damals suggeriert, dass es selbstverständlich sei, beispielsweise bezahlte Einladungsreisen
anzunehmen und anschließend Lobgesänge auf den Einladenden zu verfassen. In meinen 17 Jahren bei der FAZ waren solche

– rückblickend – unseriösen Methoden Alltag. Ich habe es auch bei vielen Kollegen so erlebt. Daran scheint sich seit meinem Ausscheiden nichts geändert zu haben. 2012 etwa titelte das Nachrichtenmagazin Focus: »FAZ ließ sich von ThyssenKrupp zu teurer Reise einladen.« In dem Bericht heißt es: »Der Stahlkonzern ThyssenKrupp hat offenbar Journalisten zu Luxustrips mit reichhaltigem Freizeitprogramm eingeladen. Peinlich, peinlich: Auch die renommierte FAZ ließ sich einladen – wenig später erschien ein wohlmeinender Artikel.«

Demnach flog der bekannte FAZ-Redakteur im ThyssenKrupp-Firmenjet von Düsseldorf nach München, dann weiter in der First-Class der Lufthansa nach Peking. Dort wird der Reporter auf Kosten von ThyssenKrupp in Fünf-Sterne-Hotels untergebracht. Kosten der Reise, welche ThyssenKrupp für den FAZ-Mann übernommen hat: angeblich rund 15 000 Euro.

Der Deutschlandfunk berichtete später, es sei nicht nur darum gegangen, einen Gefälligkeitsartikel in der FAZ zu bekommen, sondern den FAZ-Jour-nalisten dauerhaft an sich zu binden und gefügig zu machen. In einer Reportage des Deutschlandfunks wird der l/l/e/f-Journalist Jörg Eigendorf zur Käuflichkeit der FAZ durch ThyssenKrupp mit den Worten zitiert: »Ehrlich gesagt: Es geht doch gar nicht um den Bericht danach. Der ist doch nicht das, worauf es ankommt.

Hier geht es darum, eine enge Verbindung zu schaffen, eine Zugänglichkeit zu schaffen und Journalisten in ein Boot zu holen, aus dem die Journalisten nicht mehr selber aussteigen können. Man schafft hier bestimmte Abhängigkeiten und man bringt den Journalisten auch in eine
Lage, die es ihm schwierig macht, unliebsam hinterher zu handeln und unliebsam zu berichten.« Die FAZ ließ später sinngemäß verlauten, sie fände das alles völlig normal. Die FAZ gab demnach an, dass die Unabhängigkeit der Zeitung gewahrt sei, egal ob die Redakteure nun Einladungen annähmen oder nicht.

Medienschaffende sind offenkundig eine besonders geldgierige Bevölkerungsgruppe. Der geldwerte Vorteil scheint ein fester Bestandteil des eigenen Gedankenguts zu sein. Ein Daimler-Chrysler-Mitarbeiter berichtet: »Wenn wir einem Journalisten einen Testwagen für einen Monat zu Verfügung stellen, kommen sogar Beschwerden, dass er ihn nicht gleich ein halbes Jahr testweise fahren kann.«
Geiz-ist-geil-Journalisten greifen da gern zu. »Als Automobiljournalist müsse man bescheuert sein, sich ein Auto zu kaufen«

– so zitiert eine Studie von Transparency Deutschland den Anwalt von Franz Danner, einen früheren Marketing-Manager von Mazda. Dessen Arbeit gewährt tiefe Einblicke in die Lobbyarbeit eines Autokonzerns mit der Zielgruppe Journalisten. Im Autojournalismus sei es üblich, immer wieder neue Testwagen zu bestellen. Danner habe die Fahrzeuge teilweise bis zum nächsten Modellwechsel als Testwagen vergeben.

Der maßgeschneiderte Frack

Präsentationen von neuen Modellen seien häufig allein die »Fassade für luxuriöse Reisen an reizvolle Orte« gewesen, heißt es in der Studie. So habe er beispielsweise Testfahrten in Wien organisiert. Die teilnehmenden Journalisten bekamen gleich die Karten für den Besuch des Wiener Opernballs und einen maßgeschneiderten Frack mit dazu. Danner stand 2013 wegen schwerer Untreue vor der 6. Strafkammer des Kölner Landgerichts.

Er soll nicht nur Journalisten bestochen, sondern Mazda auch um insgesamt 41 Millionen Euro betrogen haben. In dem Prozess hat er freimütig bekundet, wie der Umgang eines Autobauers mit Journalisten aussieht. »Medienlandschaftspflege« wird das genannt. Wie diese Medienbeeinflussung ausgesehen hat, davon berichtet die Berliner Zeitung. »Mein Job war es«, sagte Danner, »dafür zu sorgen, dass möglichst positive Berichte über die Autos geschrieben und gesendet wurden.«

Und das bedeutete im Einzelnen: Um die Autojournalisten »angenehm einzustimmen«, gibt es laut Danner eine relativ einfache Formel: »Super Destination, super Hotel, super Service, super Geschenke«, zählt der PR-Experte auf. Ein deutscher Autokonzern etwa habe einmal zur Präsentation eines neuen Autos nach Sardinien eingeladen. Da habe dann ein Privatjet für 40 Leute am Flughafen bereit gestanden, die Journalisten seien in einem teuren Hotel an der Costa Smeralda untergebracht worden. Andere Firmen würden nach Kapstadt gehen, die Vorstellung eines neuen Modells verbinden mit der Fahrt durch die Wüste nach Namibia. »Je attraktiver der Vorstellungsort, desto besser die Presse«, sagt Danner.

15000 Euro pro Journalisten

Die Ausgaben für die gezielte Beeinflussung der Journalisten unterlag einer einfachen Kalkulation: »Wir hatten eine ganz einfache Rechnung: Der durchschnittliche Journalist kostet bei unseren Events drei-bis fünftausend Euro. Bringen musste er einen Gegenwert von mindestens 15000 Euro. Das haben wir immer geschafft.« Ob dieses Geschäftsziel erreicht wurde, haben
Danners Leute in der /Wazda-PR-Abteilung sogar nachgemessen:

Wie viele Zentimeter nahm ein Autoartikel in einer Zeitung ein, wie viele Sekunden wurde ein Fahrzeug im Fernsehen gezeigt, wie groß wurde im Internet berichtet? »Wenn Sie überlegen, was eine Anzeige in Zeitungen oder gar Spots im Fernsehen kosten, war der journalistische Bericht über ein Auto trotz der durchschnittlichen Eventkosten von rund zwei Millionen Euro geradezu billig.«

Zusätzlicher Positiveffekt solcherart beeinflusster Berichterstattung war, dass journalistische Beiträge glaubwürdiger erscheinen als reine bezahlte Werbung- obwohl es sich in Wahrheit um nichts anderes handelt. Der Mazda-Konzern wollte sich zu Einzelheiten nicht äußern und ging nach eigenem Bekunden davon aus, dass Danner alle Maßnahmen »unter Beachtung unseres Verhaltenskodexes durchgeführt« habe.

Auffällig ist auch, wie wenig über den Danner-Pro-zess und die damit verbundene Aufdeckung journalistischer Praktiken berichtet wird. Danner sagte im Prozess auch: »Es gab eine eingeübte Kultur des Wegschauens« und fuhr fort: »Jeder wusste doch, dass es mein Job war, die Journalisten mit allen Mitteln bei Laune zu halten. Und diese Mittel wollte man im Detail gar nicht so genau kennen.«

Bestechlichen Medienautoren droht in Deutschland keine Strafe.

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kopp 40-14

Deutschlands Medien: Im Würgegriff der Macht…von Eva Herman


Frei gedacht

Eva Herman

von Eva Herman

Auf der ganzen Welt herrschen heute Lüge, Krieg, Terror, Hunger, Gewalt, Elend. Über die Gründe könnte man viel schreiben, doch ich möchte mich nur auf eine Gruppe der wichtigsten Mitverursacher konzentrieren: korrupte Journalisten. Ganz besonders in Deutschland. Anlass ist das so-eben erschienene Buch des ehemaligen „FAZ“-Korrespondenten Udo Ulfkotte: „Gekaufte Journalisten. Wie Politiker, Geheimdienste und Hochfinanz Deutschlands Massenmedien lenken“. Der Autor nennt in unverblümter Offenheit Ross und Reiter in und hinter dem globalen Machtsystem, beschreibt geheime US-Zirkel, die das Medienkartell im Würgegriff haben: bestürzend, katastrophal, erschütternd!

Wie stellte schon der ehemalige Chefredakteur der „New York Times“, John Swinton, im Jahr 1880 fest: „Das Geschäft von uns Journalisten ist es, die Wahrheit zu zerstören, freiheraus zu lügen, zu verfälschen, zu Füßen des Mammons zu kriechen und unser Land und seine Menschen fürs tägliche Brot zu verkaufen … Wir sind die Werkzeuge und Vasallen reicher Menschen hinter der Szene. Wir sind die Marionetten, sie ziehen die Schnüre und wir tanzen.“ Swintons Feststellung damals wurde zur Prophezeiung, die Ulfkotte heute, 130 Jahre später, vor dem ungläubigen Blick des Lesers ausbreitet: Das weltweite Mediensystem ist längst durchsetzt von Unwahrheit, Propaganda und Vertuschung, Deutschland scheint besonders betroffen zu sein.

Der Ex-Korrespondent beschreibt in einem ausführlichen Unterkapitel die gewissenlosen Hebel, die schon vor über 70 Jahren angesetzt wurden, um das „höhere Ziel einer Amputation der deutschen Identität“ zu erreichen. Niemals wäre dies ohne den „vollen Einsatz“ der Medien möglich gewesen, ohne ihre teilweise gewissenlose und stets konsequente Propaganda-Linie. Der Autor lässt den Historiker und Nato-Experten Daniele Ganser zu Wort kommen, der Deutschland aufgrund seiner Einbindung in das Militärbündnis als „Vasallenstaat der USA“ bezeichnet. Ulfkotte ergänzt: „In Wahrheit geht es bei den ganzen transatlantischen Organisationen nur um Unterstützungsmaßnahmen für die Nato. Und die wird von den USA angeführt. Deutsche sind da nur die Vasallen.“

Das weltweite Mediensystem
ist durchsetzt von
Unwahrheit und Propaganda

Spannend nachzulesen sind die Verbindungen deutscher Journalisten und Politiker zu den US-gesteuerten, transatlantischen Bündnissen, die über eine Art globale Allmacht zu verfügen scheinen. Ob es sich um die elitären Geheimzirkel wie die Bilderberger oder die Atlantikbrücke handelt oder um die noch weniger bekannte Trilaterale Kommission: All diesen verdeckt arbeitenden Riegen ist gemein, dass sie in ihren regelmäßig stattfindenden weltweiten Treffen die Netze immer enger knüpfen, um weitreichende politische Entscheidungen ihrer Auftraggeber, der globalen Finanzmacht, zu ermöglichen, die im Anschluss von den jeweiligen Politikdarstellern, den Verlagshäusern sowie Fernsehanstalten in die Tat umgesetzt werden müssen. Gleichgültig übrigens, ob die Bürger damit einverstanden sind (sie werden nicht gefragt), egal auch, ob es sich um für sie förderliche Maßnahmen (bislang niemals der Fall) oder um zerstörerische Entscheidungen (der Regelfall) handelt.

Wie gesagt, die Vertreter des hiesigen Medienkartells hängen an den Fäden der Großen wie willenlose Marionetten, Herz und Geist haben sie offenbar längst dem Mammon geopfert, der Sucht nach Geld, Prominenz und Anerkennung.

Einige bekannte Namen aus einer ansehnlichen Liste dieser „Verräter“-Vertreter aus Politik und Medien, die Ulfkotte sorgfältig zusammenstellte, seien hier genannt, als da wären der frühere CDU-Schatzmeister Walter Leisler Kiep, der CDU-Politiker Friedrich Merz, Ex-Bundespräsident Richard von Weizsäcker, Ex-Kanzler Helmut Schmidt und Ex-Bundesminister Karl-Theodor zu Guttenberg vonseiten der Parteienvertreter.

Aus den Medien sind gleich ganze Redaktionen mit Mitgliedern der geheimen Machtzirkel besetzt: „Doch nicht nur der umstrittene Josef Joffe (Mit-Herausgeber der ,Zeit‘), eine klagefreudige Spaßbremse, saß in der Vergangenheit bei den Bilderbergern mit am Tisch. Auch ,Zeit‘-Chef Theo Sommer sowie die Journalisten Matthias Naß (,Zeit‘) und Christoph Bertram oder der Verleger Hubert Burda und Springer-Chef Mathias Döpfner hatten keine Berührungsängste mit den Bilderbergern“, heißt es in dem Buch.

Proteste und Widerspruch
ergießen sich massenhaft über
die einstigen Edelfedern

Wie betonte es der dort interviewte Medienfachmann Uwe Krüger, der zum Thema „Nähe der Journalisten zu den Bilderbergern und deren Verschwiegenheit über die konspirativen Treffen“ Folgendes feststellt: „Für eine gute Geschichte braucht man gute Quellen. Im Fall Bilderberg gibt es keine guten Quellen: Alle Teilnehmer haben versprochen zu schweigen, alle Nicht-Teilnehmer wissen nichts Konkretes. Normativ betrachtet sollte aber Bilderberg mehr in den Fokus der Öffentlichkeit kommen. Denn von hier geht ,soft power‘ aus, und hier werden globale Eliten sozialisiert und miteinander vernetzt.“ Wichtig ist in diesem Zusammenhang der abschließende Gedanke zum Thema: „Die Bilderberger sind eine Lobby-Organisation auf Nato-Kurs, welche die öffentliche Meinung im proamerikanischen Sinne beeinflussen soll.“

Doch all diese Machenschaften müssen sich eines Tages rächen. Der Verlust der Glaubwürdigkeit der Medien, die fatale Verliererrolle, in die diese zunehmend nun geraten, macht Ulfkotte an ganz unterschiedlichen Ursachen fest, die doch nur Bruchteile sein können, herausgebrochen aus einer riesigen Phalanx aus Korruption, Honorarhörigkeit, vorauseilender Liebedienerei sowie der völligen Abwesenheit von für stabile Persönlichkeiten notwendigen Charaktereigenschaften wie Courage und Wahrheitsliebe: „Wen wundert es da noch, dass einstmals angesehene Medienunternehmen heute im Internet immer öfter als ,Medienhuren‘ bezeichnet und etwa das ehemalige Nachrichtenmagazin ‚Spiegel‘ dort jetzt den unrühmlichen Spitznamen ,Der Speichel‘ abbekommen hat?“

Wer offenen Auges die Presseszene beobachtet, dem bleibt der fortschreitende Zerfall keineswegs verborgen, welcher ja bereits die Folge des unrühmlichen Tuns ist: Fast täglich erfahren wir von massivem Stellenabbau in Verlagshäusern und Rundfunkanstalten, „renommierte“ Tagesblätter werden eingestellt, abstürzende Verkaufszahlen und einbrechende Einschaltquoten vermeintlich wichtiger Informationssendungen schränken die Handlungsfreiheit der Berichtenden zunehmend ein und belasten ihr Selbstbewusstsein.

Daneben macht sich wachsender Unmut in den Reihen der Leser und Zuschauer breit: Proteste und Widerspruch ergießen sich massenhaft über die einstigen „Edelfedern“. Das Internet macht’s möglich! Und der Widerstand lohnt sich. Nur deswegen schritt kürzlich der ARD-Programmbeirat ein und rügte den eigenen Sender wegen einer fatal einseitigen Berichterstattung zum Thema Russland-Ukraine. Doch sowohl ARD-Programmdirektor Thomas Baumann als auch WDR-Intendant Tom Buhrow wiesen die Kritik empört zurück

Tja, es muss offenbar wohl noch härter kommen für die Kollegen.

Es versteht sich übrigens von selbst, dass dieses bemerkenswerte Enthüllungsbuch von den Hauptmedien bislang so gut wie nicht erwähnt wurde.

Udo Ulfkotte: „Gekaufte Journalisten“, Kopp Verlag, Rottenburg 2014, gebunden, 336 Seiten

Gekaufte Journalisten

 

 

 

 

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„EU“-Diktatur: Nur Ja-Sager erwünscht


Einige EU-Länder wollen kritische Journalisten gängeln

 

Auf der Suche nach neuen Sanktionsmöglichkeiten gegen Russland wagen sich nun einige EU-Länder mit der Forderung nach Arbeitseinschränkungen für Journalisten auf ein ganz heikles Gebiet vor. Auf einem Treffen der EU-Botschafter haben Vertreter Polens, Litauens, Lettlands, Estlands, Rumäniens, Großbritanniens und Schwedens die Forderung präsentiert, „Propagandisten der russischen Aggression“ die Einreise in die „EU“tk totenkopf eu zu verweigern.

Skeptisch wurde der Vorstoß von Vertretern Deutschlands, Belgiens und Luxemburgs aufgenommen. Eine Unterscheidung zwischen einem Propagandisten und einem Journalisten müsse im Einzelfall auch „gerichtsfest“ sein, so die ablehnende Sichtweise. Schnell zur Hand dürfte zudem der Vorwurf von Berufsverboten für unliebsame Journalisten sein. Schon ziemlich weit in diese Richtung geht ein Vorstoß, der von dem „EU“-Parlamentarier Christoph Heinemann (CDU) gekommen ist. Aus Sicht Heinemanns sollten westliche Journalisten, die für den Fernsehsender „Russia Today“ arbeiten, bestraft werden.

Tatsächlich scheint die Frage, wie unabhängig eigentlich ein Großteil der hiesigen Medien ist, längst überfällig zu sein. Sollte diese Diskussion aufkommen, dürfte es allerdings weniger um „Kreml-Propaganda“ gehen als um den Einfluss, den die USA ausüben. Nachdem bereits der Medienwissenschaftler Uwe Krüger vor einiger Zeit in seiner Doktorarbeit „Meinungsmacht“ die Vernetzung von renommierten deutschen Journalisten mit transatlantischen Lobbyorganisationen wissenschaftlich unter die Lupe genommen hat, sind in jüngster Zeit ganz konkrete Belege aufgetaucht, wie eine Einflussnahme in der Praxis abläuft.

Desillusionierend ist etwa, was der Ex-Verteidigungsstaatssekretär Willy Wimmer (CDU) vor Kurzem offenlegte: „Ich kann mich sehr gut an ein langes Gespräch mit einem mir seit Jahrzehnten bekannten führenden ,FAZ‘-Mitarbeiter erinnern. Der machte deutlich, wenn das State Department noch rechtzeitig vor Druck­legung nachts anruft, dann kommt der gewünschte Artikel am nächsten Morgen in die Zeitung.“

Genauso erstaunlich ein selbstkritischer Rückblick, den der Journalist Udo Ulfkotte unternimmt, der unter anderem 17 Jahre bei der „FAZ“ gearbeitet hat: „Geheimdienste haben wie selbstverständlich Artikel geschrieben, über denen mein Name stand – man kannte sich ja aus den Elitenetzwerken. Und als ,Journalist‘ habe ich wie ein verlängerter Arm der Nato-Pressestelle gewirkt …“

Die zunehmenden Zweifel an der Unabhängigkeit etablierter Massenmedien treffen eine Branche, die sich ohnehin in der Krise befindet.

Die Verkaufs- und Abonnentenzahlen gehen zurück. Das Internet bietet nicht nur gratis Informationen, es erlaubt auch, dass sich Medienkonsumenten weitaus umfassender informieren können als in der Vergangenheit. In den Strudel der Zeitungskrise geraten ist inzwischen auch ein Flaggschiff der hiesigen Medienlandschaft, die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“.

So sollen bei der „FAZ“ bis zu 200 von insgesamt 900 Arbeitsplätzen gestrichen werden.

Norman Hanert — paz 39-14

Pressefreiheit nur noch Simulation im Auftrag der VSA…


Die größten Feinde Deutschlands sind die anglikanischen Länder, allen voran die VSA. Das sollte jedem Aufgeklärten schon fest im Blut verankert sein…….

■ ln Deutschland sind die Leitmedien wie gleichgeschaltet. Sie berichten meist nur noch nach den Regeln der politischen Korrektheit, betreiben im Interesse der USA Kriegshetze gegen Russland und unterdrücken den freien Informationsfluss. Das alles ist belegbar.

Als vor wenigen Tagen der neue Sachbuchbestseller Gekaufte Journalisten erschien, da brach in vielen Redaktionen ein Sturm der Entrüstung los. Denn zum ersten Mal seit der Gründung der Bundesrepublik beschreibt ein Insider, wie Journalisten gekauft und im Interesse von Politik, Geheimdiensten und Hochfinanz gelenkt werden.

Vor allem: Zum ersten Mal nennt jemand Massen konkreter Namen und beschreibt die Vorgänge so detailliert, wie es eben nur jemand kann, der selbst in diesen Netzwerken eingebettet war. Kopp-Autor Udo Ulfkotte hat sich damit viele Feinde gemacht. Aber er bekommt auch Unterstützung von prominenter Seite. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung gilt als eine der renommiertesten deutschen Zeitungen.

Medien als Marionetten der USA?

Dieses Bild hat nach Ulfkotte jetzt auch der CDU-Abgeordnete Willy Wimmer erschüttert. Wimmer, der verteidigungspolitischer Sprecher der CDU/CSU und Staatssekretär im Verteidigungsministerium war, sagt: »Ich kann mich sehr gut an ein langes Gespräch mit einem mir seit Jahrzehnten bekannten führenden FAZ-Mitarbeiter erinnern. Der machte deutlich, wenn das State Department noch rechtzeitig vor Drucklegung nachts anruft, dann kommt der gewünschte Artikel am nächsten Morgen in die Zeitung.« Wie bitte?

Das amerikanische Außenministerium kann darüber bestimmen, ob und welche Artikel in der renommierten
und angeblich so unabhängigen FAZ erscheinen?

Es sind solche Aussagen von Wimmer und Ulfkotte, welche derzeit nicht nur unter Journalisten für erhebliche Unruhe sorgen. Denn in dem neuen Sachbuchbestseller Gekaufte Journalisten wird detailliert beschrieben, wie Journalisten uns Bürger im Interesse der Mächtigen manipulieren.

Haben auch Sie das Gefühl, häufig manipuliert und von den Medien belogen zu werden? Dann geht es Ihnen wie der Mehrheit der Deutschen.
Bislang galt es als »Verschwörungstheorie«, dass Leitmedien uns Bürger mit Propagandatechniken gezielt manipulieren. Und nun enthüllt ein Insider, was wirklich hinter den Kulissen passiert.

Der Journalist Udo Ulfkotte schämt sich heute dafür, dass er 17 Jahre für die Frankfurter Allgemeine Zeitung gearbeitet hat.

Bevor der Autor die geheimen Netzwerke der Macht enthüllt, übt er konsequent Selbstkritik. Er dokumentiert hier zum ersten Mal, wie er für seine Berichterstattung in der FAZ geschmiert und die Korruption gefördert wurde. Und er enthüllt, warum Meinungsführer tendenziös berichten und wie der verlängerte Arm der NATO-Pressestelle Kriege medial vorbereitet. Wie selbstverständlich wurde auch der Autor in die Netzwerke amerikanischer Eliteorganisationen aufgenommen, erhielt für positive Berichterstattung in den USA sogar eine Ehrenbürgerurkunde. Er beschreibt, in welchen Lobbyorganisationen welche Journalisten vertreten sind.

Der Autor nennt Namen und blickt hinter die Kulissen jener Organisationen, welche unsere Medien propagandistisch beeinflussen, etwa: Atlantik-Brücke, Trilaterale Kommission, German Marshall Fund, American Council on Germany, American Academy, Aspen Institute und Institut für Europäische Politik. Enthüllt werden zudem die geheimdienstlichen Hintergründe zu Lobbygruppen, die Propagandatechniken und die Formulare, mit denen man bei der US-Botschaft Fördergelder für Projekte zur Beeinflussung der Meinung in Deutschland abrufen kann.

Können Sie sich vorstellen, dass Geheimdienstmitarbeiter in Redaktionen Texte verfassen, welche dann im redaktionellen Teil unter den Namen bekannter Journalisten veröffentlicht werden? Wissen Sie, welche Journalisten welcher Medien für ihre Berichterstattung geschmiert wurden? Und haben Sie eine ungefähre Vorstellung davon, wie renommierte »Journalistenpreise« vergeben werden? Da geht es im Hintergrund zu wie bei den einstigen Ehrungen der »Helden der Arbeit« in der früheren DDR.

Gekaufte Journalisten

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kopp 38-14

Wie Politiker, Geheimdienste und Hochfinanz unsere Medien lenken


Es gibt spannende Thriller. Und es gibt trockene, aber informative Sachbücher. Ein neues Buch über gekaufte Journalisten sprengt diese Grenzen. Haben auch Sie das Gefühl, häufig von unseren Medien manipuliert zu werden? Dann setzen Sie sich besser, bevor Sie weiterlesen. Denn die Fakten sind unglaublich. Und sie werden mit 560 Quellen belegt.

 Journalisten manipulieren uns im Interesse der Mächtigen Haben auch Sie das Gefühl, häufig manipuliert und von den Medien belogen zu werden? Dann geht es Ihnen wie der Mehrheit der Deutschen. Bislang galt es als »Verschwörungstheorie«, dass Leitmedien uns Bürger mit Propagandatechniken gezielt manipulieren. Jetzt enthüllt ein Insider, was wirklich hinter den Kulissen passiert.

Der Journalist Udo Ulfkotte schämt sich heute dafür, dass er 17 Jahre für die Frankfurter Allgemeine Zeitung gearbeitet hat.

Bevor der Autor die geheimen Netzwerke der Macht enthüllt, übt er konsequent Selbstkritik. Er dokumentiert hier zum ersten Mal, wie er für seine Berichterstattung in der FAZ geschmiert und die Korruption gefördert wurde. Und er enthüllt, warum Meinungsführer tendenziös berichten und wie der verlängerte Arm der NATO-Pressestelle Kriege medial vorbereitet.

Wie selbstverständlich wurde auch der Autor in die Netzwerke amerikanischer Eliteorganisationen aufgenommen, erhielt im Gegenzug für positive Berichterstattung in den USA sogar eine Ehrenbürgerurkunde. In diesem Buch erfahren Sie, in welchen Lobbyorganisationen welche Journalisten vertreten sind.

 Der Autor nennt Hunderte Namen und blickt auch hinter die Kulissen jener Organisationen, welche unsere Medien propagandistisch einseitig beeinflussen, etwa: Atlantik-Brücke, Trilaterale Kommission, German Marshall Fund, American Council on Germany, American Academy, Aspen Institute und Institut für Europäische Politik.

Enthüllt werden zudem die geheimdienstlichen Hintergründe zu Lobbygruppen, die Propagandatechniken und die Formulare, mit denen man etwa bei der US-Botschaft Fördergelder für Projekte zur gezielten Beeinflussung der öffentlichen Meinung in Deutschland abrufen kann. Wenn die CIA vorgibt, was geschrieben wird Können Sie sich vorstellen, dass Geheimdienstmitarbeiter in Redaktionen Texte verfassen, welche dann im redaktionellen Teil unter den Namen bekannter Journalisten veröffentlicht werden?

Wissen Sie, welche Journalisten welcher Medien für ihre Berichterstattung geschmiert wurden? Und haben Sie eine ungefähre Vorstellung davon, wie renommierte »Journalistenpreise« vergeben werden? Da geht es im Hintergrund zu wie bei den einstigen Ehrungen der »Helden der Arbeit« in der früheren DDR da wird Propagandaarbeit ausgezeichnet. Vom Journalisten zum Propagandisten ist es nicht weit.

Wenn Sie dieses Buch gelesen haben, werden Sie unsere Zeitungen mit ganz anderen Augen sehen, den Fernseher öfter einfach abschalten und auch wissen, was Sie dem Radio noch glauben können: fast nichts.

Denn Ulfkotte schreibt auch penibel auf, welcher Sender welcher politischen Partei gehört und welche Journalisten wie beeinflusst werden. Sie erkennen, wie Sie manipuliert werden und Sie wissen, von wem und warum. Am Ende wird klar: Meinungsvielfalt wird jetzt nur noch simuliert.

Denn unsere »Nachrichten« sind häufig reine Gehirnwäsche.

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http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/christine-ruetlisberger/spannendes-sachbuch-wie-politiker-geheimdienste-und-hochfinanz-unsere-medien-lenken.html

CIA: Die Wahrheit über James Foley


Im August 2014 haben radikale Muslime dem Amerikaner James Foley, der angeblich Journalist war, den Kopf abgeschnitten. So zumindest lautet die offizielle Version. In Wahrheit war alles ganz anders.

 

In den vergangenen Tagen wurde vielen Menschen an vielen Orten der Welt der Kopf abgeschnitten. Die Medien haben davon keine Notiz genommen. In Ägypten wurde vier Ausländern auf der von vielen Touristen besuchten Halbinsel Sinai der Kopf abgeschnitten. Kein Wort dazu in deutschsprachigen Medien.

In Kenia wurde einem Autofahrer der Kopf abgeschnitten. Auch in Libyen hat man einem Ausländer den Kopf abgeschnitten. Die Täter filmten sich und stellten das Video stolz ins Internet.

Es gab keinen Aufschrei. Völlig anders war es, als dem Amerikaner James Foley james-foleyder Kopf abgeschnitten wurde. Plötzlich berichteten alle Medien. Offenkundig war James Foley ein ganz besonders wertvoller Mensch – ein Journalist. Doch da gibt es etwas, das uns die Medien dazu verschwiegen haben.

Die vielen Legenden der CIA

In der Welt eines Durchschnittsbürgers ist ein Journalist ein Mensch, der für eine Zeitung, einen Radiosender oder das Fernsehen berichtet. Wer so denkt, der vergisst, dass viele im Ausland arbeitende »Journalisten« in Wahrheit nur Journalistendarsteller sind und (auch) für Geheimdienste arbeiten. Da draußen gibt es Massen, vor allem amerikanischer »Medien«, die bei näherer Betrachtung vor allem aus Geheimdienstbudgets finanziert werden und nichts anderes als Tarnorganisationen für geheimdienstliche Propagandaabteilungen sind oder waren.

Dazu gehören Radio Free Europe,
Liberty, Radio Free Asia, Radio Sawa, Radio Marti, die Voice of America, die Zeitungen Cambodia Daily, Burma Daily, Kabul Weekly und die Prager Zeitung Lidove Noviny. Vor allem die CIA ist aufs Engste mit amerikanischen Medien verzahnt. Der frühere CIA-Chef Richard Helms arbeitete auch als Reporter für die US-Nachrichtenagentur United Press International. Und die renommierten US-Zeitungen International Herald Tribune, die New York Times und die Washington Post verschaffen CIA-Mitarbeitern Legenden, damit die CIA ihre Mitarbeiter als angebliche »Journalisten« in Krisen- und Kriegsgebiete schicken kann, um gefahrlos Informationen aus erster Hand zu sammeln.

Verheerender noch: Die CIA unterhält ein Netzwerk von »Nachrichtenagenturen«, »Informationsbriefen« und »Denkfabriken«, welche rund um die Welt nichtsahnende »echte« Journalisten mit US-Propagandain-formationen füttern. Seit Jahrzehnten schon weiß man, dass viele renommierte amerikanische Zeitungen eng mit der CIA Zusammenarbeiten. Dazu gehören etwa: TIME Magazine, Christian Science Monitor, Newsweek, Washington Post, Miami Herald, Washington Star und Saturday Evening Post.

Der im August 2014 getötete amerikanische Journalist James Foley arbeitete angeblich als freier Mitarbeiter für die in Boston ansässige Internet-Nachrichtenagentur Global Post. Und was verbirgt sich hinter dieser Global Post? Sie wurde 2009 von einem großen Unbekannten finanziert, der 8,9 Millionen Dollar (6,7 Millionen Euro) Startkapital gab. Dafür bekam er gerade einmal 400 zahlende Abonnenten – aber eine gute Tarnung für weltweite »Recherchen« von »Journalisten«. James Foley tauchte danach für die Global Post überall dort auf, wo die CIA verdeckte Operationen durchführte.

In Libyen wurde er 2011 für sechs Wochen von der Armee festgenommen, weil der libysche Geheimdienst ihn als amerikanischen Geheimdienstmitarbeiter enttarnte. Die CIA kaufte ihn dann frei.

Als der libysche Staatschef Gaddafi im August 2011 gestürzt wurde, da reiste James Foley sofort wieder nach Libyen und begleitete amerikanische Sondereinheiten, die den libyschen Rebellen Tipps zur Ergreifung Gaddafis gaben. Rein zufällig war James Foley als einer von weltweit nur zwei »Journalisten« vor Ort, als Gaddafi im Oktober 2011 gefangen genommen und sofort getötet wurde.

Lange Zeit war unklar, wie es sich die kleine Internet-Nachrichtenagentur Global Post leisten konnte, Reporter wie James Foley von Kriegseinsatz zu Kriegseinsatz zu schicken. Denn Foley wechselte wie selbstverständlich vom libyschen zum syrischen Bürgerkrieg und begleitete dort rein zufällig ständig syrische »Rebellen«, die von der CIA finanziert und mit Waffenlieferungen unterstützt wurden.

James Foley, der schon in Libyen wegen seiner CIA-Verbindungen aufgeflogen war, wurde im November 2012 von Islamisten in Syrien verschleppt. Die Islamisten forderten hundert Millionen Dollar (75,7 Millionen Euro) Lösegeld.

Fast zwei Jahre gaben die Entführer den USA Zeit. Und dann töteten sie ihn.

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kopp 36-14

Tag der Wahrheit? Westliche Medien vor dem Zusammenbruch…Eva Herman


Eva Herman Presents New BookEva Herman

Es ist soweit: Die Krise in den Medien nimmt deutlich Gestalt an. Ein riesiger, prachtvoller Glaspalast, der seit einem Jahrhundert auf einflussreichem Podest stand, beginnt jetzt zu splittern, er bricht ein. Warum? Ganz einfach: Weil sein Fundament instabil ist: der Sturz war vorprogrammiert. Denn es fehlte von Beginn an der Wille zur reinen Wahrheit. Nun fordern immer mehr Menschen von unseren Journalisten einen Tag der Wahrheit. Gerade am Beispiel der Ukraine-Russland-Berichterstattung werden die Medienlügen derzeit immer deutlicher.

Bildunterschrift: "DAS hier ist alles, was dich zu interessieren hat!"

Ein Blick in die westliche Presse: Da wird ganz aktuell „den Russen“ eine biologische Kriegsführung unterstellt, und zwar mit Ebola-Viren. Bei „Welt online“ lautet die Überschrift eines Artikels heute, am 21. August, wörtlich: „Russland hat Ebola zur Waffe gemacht“. Und weiter wird berichtet: „Schon zu Sowjetzeiten legte Moskau ein geheimes Biowaffen-Programm auf – entgegen aller weltweiten Absprachen und Verträge. Es gelang, das Ebola-Virus waffenfähig zu machen – und noch gefährlicher“. Ah, ja, klar: Der Russe ist praktisch sogar der Erfinder von Ebola, oder?

Kurz zuvor bringt sich ZDF-Chefredakteur Peter Frey persönlich ins Kriegsgeschehen der Ostukraine ein und kann den Einzug deutschen Militärs in das geostrategisch bedeutende Land offenbar gar nicht abwarten. In einem Interview mit dem deutschen Außenminister Steinmeier bricht es einen Tag vorher aus Frey heraus: „Ein weiterer Krisenherd ist die Ostukraine… Und auch die Ukraine wünscht sich ja Waffen von Deutschland zur Unterstützung des Kampfs gegen die Separatisten. Müssen Sie nicht auch darüber nachdenken, wenn Sie eben so leidenschaftlich für den Nordirak plädiert haben?”

Frey vergleicht hier ohne Not das Kriegsgebaren der hochgefährlichen islamistischen Fundamentalisten im Irak mit den verzweifelt kämpfenden Menschen in der Ostukraine, die sich zum größten Teil Russland zugehörig fühlen und sich nicht der erputschten Kiew-Regierung unterwerfen wollen. Welche Signale!

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Am 20. August glänzten dann mal wieder die ARD-Tagesthemen mit ihrer Kriegsberichterstattung über die Ostukraine. ARD-Korrespondent Udo Lielischkies spricht von „befreiten“ Orten in der Ostukraine: „Wir treffen einen Teil der 95. Luftlandedivision. Sie haben im Süden von Donezk gekämpft. Jetzt machen sie in kleinen Gruppen rund um die Millionenstadt Jagd auf Separatisten. Sie gelten als Eliteeinheit. Wenn diese Männer ein Dorf befreit haben, übernimmt die Nationalgarde, baut Checkpoints.” Wie hoch sind die GEZ-Gebühren noch mal?

Und als „Spiegel Online“ letzte Woche Freitag meldete, dass ukrainische Truppen den russischen Konvoi angegriffen hätten, stürzten die Börsen ab. Diese unwürdige Panikmache stellte sich zwar kurz darauf als Falschmeldung heraus, als Nachgeplappere der Kiew-Regierungs-Allmachtsphantasien, doch die Hysterie war aus der Flasche gelassen worden und verbreitete sich entsprechend rasch im globalen Äther.

Wundert es da noch, dass es heute in der Presse heißt: Revolte beim „Spiegel“! So berichtet die FAZ: „225 Redakteure proben den Aufstand“. Und zwar gegen den Chefredakteur. Eigentlich geht es um die Frage der Digitalisierung des „Spiegel“, also um die Anpassung des Papierheftes an die neue Welt, das Internet. Interessant, denn diese Kluft reißt das Leitmagazin nun offenbar auseinander! Doch in Wirklichkeit brennt die Luft dort schon länger, aus Gründen von Personalentscheidungen, Auflagenschwund, Erfolglosigkeit. Wer in die Kommentarspalten bei „Spiegel online“ schaut, erkennt massivsten Gegenwind der Leser. So wie es auch allen anderen westlichen Mainstreammedien derzeit ergeht: Die Leser, die Zuschauer laufen in Scharen davon. Sie finden sich in den Propagandaberichten nicht mehr wieder.

Derzeit macht übrigens ein Aufruf im Internet die Runde, ein Aufruf an alle Journalisten: zum Tag der Wahrheit. Gedacht ist an den 3. Oktober 2014: An diesem Tag sollen alle Medienschaffenden nur die Wahrheit berichten. Sie sollen sich dem Widerstand ihrer Redaktionsleitungen entgegenstellen, den Vorgaben und den politisch korrekten Richtrahmen sollen sie – nur an diesem einzigen Tag – sprengen. Es ist eine gute, es ist die richtige Idee: Jede erfolgreiche Aktion muss irgendwo ihren Anfang finden.

Können wir auf die Journalisten bauen? Brennt in ihnen der Funke für die Wahrheit schon? Trauen sie sich, die sie in der Mehrzahl ja selbst oft schon unter diesen berufsbedingten Fesseln von Propaganda, Maulkörben und fehlender Meinungsvielfalt leiden, sich gegen ihre mächtigen Verlagsvertreter durchzusetzen? Nur an diesem einen einzigen Tag? Wünschen wir ihnen die Kraft dazu! Bis zum 3. Oktober haben sie noch sechs Wochen Zeit zum Überlegen. Unser Applaus wäre ihnen jedenfalls sicher!

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http://german.ruvr.ru/2014_08_22/Tag-der-Wahrheit-Westliche-Medien-vor-dem-Zusammenbruch-9598/

Bilderberg-Nachlese 2014: Das Ende der Privatsphäre


Die geheime Konferenz in Kopenhagen ist beendet, alle Teilnehmer sind mittlerweile wieder abgereist. Was bleibt haften von der Bilderberg-Jubiläumstagung 2014? Bilderberger 2014 2Das Umfeld war ungewöhnlich, einiges schien neu, paradox oder sogar erschreckend. Die etablierten Medien übten mit ihrer »Berichterstattung« äußerste Zurückhaltung, doch unabhängige Journalisten erhielten einige bemerkenswerte Einblicke.

 

 

Seltsam war sie offenbar schon, diese 62. Tagung der Bilderberg-Gruppe in Kopenhagen. Demonstranten und Aktivisten, alternative Berichterstatter und unabhängige Journalisten waren diesmal Zeugen eher ungewöhnlicher und auch verstörender Szenen. Schon die Lokalität war ziemlich unüblich: ein exponiertes Hotel inmitten einer Großstadt. Üblicherweise zieht sich die Gruppe in abgelegene Nobelresorts zurück, meidet Blicke neugieriger Zaungäste und will ungesehen bleiben.

Leute wie Ex-CIA-Chef David Petraeus oder Milliardär Peter Thiel von Thiel Capital verließen das Hotelgebäude in Freizeitkleidung und ohne jeden »Schatten«. Sie gingen spazieren oder joggten um das Hotelgelände. Keiner schien sich Sorgen vor gefährlichen Aktivisten und noch gefährlicheren Attacken zu machen. Wollte Bilderberg »Flagge zeigen«, Macht und Furchtlosigkeit demonstrieren? Einige Szenen des diesjährigen Treffens kontrastierten jedenfalls stark zur sonstigen Scheu.

Doch die teils überbordenden Sicherheitsvorkehrungen früherer Tagungen wiederholten sich auch in Kopenhagen. Polizeikräfte und Spezialteams befanden sich ständig im Einsatz, wobei die Aggressivität sich zuweilen von Festnahmen bis hin zu tätlichen Angriffen auf Journalisten steigerte. Kein Zweifel – im Falle des Falles wird nicht lange gefackelt, sondern radikal durchgegriffen.

Einige Konferenzteilnehmer scheinen eine neue Philosophie entwickelt zu haben: sich nicht den schönen Tag durch die überall mit Kameras lauernden Quertreiber verderben lassen! Bilderberg gibt doch selbst bekannt, wer eingeladen ist. Nichts daran ist geheim. Geheim ist die ausgetauschte Information – ihr gilt die Abschirmung, sie darf den Kreis nicht verlassen. Oder nicht einmal den innersten Zirkel.

Zwar macht Bilderberg in den sparsamen Pressemitteilungen jeweils eine Agenda bekannt. Doch auch sie ist knapp gefasst und bietet weiten Raum für Interpretation und Spekulation. Wer garantiert außerdem dafür, dass die genannten Themen tatsächlich Kernaspekte der Diskussion betreffen? Wenn ja, was sagt das über Inhalte und Abmachungen?

 Bilderberger 2014

Bilderberg-Beobachter Daniel Estulin ist überzeugt davon, dass die wahre Agenda eine andere ist und die Öffentlichkeit wiederum belogen wird. Seine Behauptung äußert er natürlich nicht ohne Grund. In der vergangenen Woche sei ihm die authentische Agenda zugespielt worden, von einem Insider. Insgesamt neun Punkte der Bilderberg-Tagesordnung. Sieben davon gab er preis:

  1. Nuklear-Diplomatie und eine bereits in Vorbereitung befindliche Vereinbarung mit dem Iran. Aufgrund von Befürchtungen hinsichtlich einer Allianz zwischen Russland, China und dem Iran soll der westliche Druck auf das iranische Atomprogramm gemindert werden, um hier Einfluss zu nehmen. Ein doppeltes Spiel wäre allerdings gut möglich.

  2. Gasabkommen zwischen Russland und China. Die ernste politische Krise in der Ukraine bedroht die Erdgasversorgung europäischer Staaten – China könnte die EU als primären Energie-Handelspartner für Russland ersetzen.

  3. Das Aufkommen einer nationalistischen Stimmung in Europa. Dieser Punkt wurde bereits vor den Wahlen für das Europaparlament formuliert. Euro-skeptische Parteien legen quer durch Europa zu, ein Rückschlag für die europäische Einigung. Ein von nationaler Stimmung beherrschtes Europa würde der Globalisierung entgegenwirken.

  4. EU-Regulierung der Privatsphäre im Internet. Europäische Politiker müssen nach den Snowden-Enthüllungen auf öffentlichen Protest hin mit klaren Maßnahmen reagieren.

  5. Cyber-Krieg und seine möglichen Auswirkungen auf die Internetfreiheit. Dessen zerstörerisches Potenzial wächst in dem Maße, in dem Menschen sich in allen Lebensbereichen auf das Internet verlassen oder sogar davon abhängig sind. Die Bedrohung staatlich gestützter Hacker-Attacken könne von einigen Regierungen als Vorwand genutzt werden, entschlossen gegen das Internet vorzugehen und damit um der Sicherheit willen seine Rolle als modernes Medium zu unterminieren.

  6. Von der Ukraine nach Syrien – Barack Obamas Außenpolitik. Kritiker tadeln den US-Präsidenten dafür, Amerikas Führungsrolle in Übersee zu verraten, und führen Missgriffe bei der Verteidigung von US-Interessen in Syrien sowie auch der Ukraine als Beispiele an. Obamas neu verlautbarte Doktrin fordert, sich weniger auf Militärgewalt zu verlassen und stattdessen Diplomatie sowie kollektive Aktionen zu nutzen. Bei Bilderberg 2014 sollte diskutiert werden, ob diese Politik dem Untergang geweiht sein müsse.

  7. Klima-Änderung. Dieser verwirrende Tagungspunkt bezieht sich höchstwahrscheinlich nicht auf die Erderwärmung, sondern wird – vor allem von Kritikern der Treffen – interpretiert als Euphemismus für eine geplante Deindustrialisierung einiger Staaten, mit dem Ziel, die Weltwirtschaft unter die Kontrolle transnationaler Gesellschaften stellen zu können. Es ist interessant, dass bei Bilderberg bereits bei früherer Gelegenheit die Rede von der globalen Abkühlung war.

Gerade der Aspekt einer sich im Nichts auflösenden Privatsphäre stand bei Bilderberg im Diskussionsfokus, wie auch Mikael Thalen von InfoWars überzeugt sagt. Schon die personelle Konstellation des diesjährigen Meetings legt dies nahe und verstärkt außerdem Befürchtungen einer noch dramatischeren Entwicklung in naher Zukunft. Thalen nennt das Kind beim Namen, wenn er von einigen Teilnehmern konkret als den »Architekten des modernen Überwachungsstaates« spricht. Zu ihnen zählt der vormalige NSA-Chef Keith Alexander. Dessen Motto »Sammelt alles« umreißt die Philosophie klar: Über die Legalität einer Aktion sollte man sich erst dann Gedanken machen, wenn die Arbeit getan ist. Alexander habe mehrfach zu möglichem Fehlverhalten der NSA und ihrer Mitarbeiter gelogen – wobei seine Moral dem Berufsbild eines Top-Geheimdienstlers kaum zuwiderlaufen dürfte.

An der US-Militärakademie drückte Keith Alexander die Schulbank zusammen mit David H. Petraeus, später hochdekorierter Vier-Sterne-General und CIA-Chef, erklärter Befürworter maximaler Überwachung. Der 2012 vom GQ Magazine als einer der »50 einflussreichsten Leute in Washington« bezeichnete Petraeus frohlockte sogar in aller Öffentlichkeit darüber, dass die Zahl der ans Internet angebundenen Haushaltsgegenstände fortwährend zunehme. Dieses »Internet der Dinge« habe der CIA ermöglicht, Menschen in zuvor unvorstellbarer Weise auszuspionieren.

Kein Wunder also, wenn der wegen seiner außerehelichen Affäre bald vom hohen CIA-Posten zurückgetretene Petraeus manchmal auch »General Betray Us« genannt wird – »der General, der uns verrät«. Und nicht umsonst lautete letztes Jahr ein Bilderberg-Thema: »Wie die großen Daten beinahe alles ändern«. Petraeus wohnte übrigens auch dieser Konferenz im britischen Watford bei. Nicht zuletzt dürften bei der diesjährigen Tagung auch PayPal und FacebookMitbegründer Peter Thielsowie Eric Schmidt von Google entscheidende Impulse gegeben haben. Schmidt hält die Privatsphäre für ein veraltetes Konzept. Und in einem Gespräch mit InfoWars bestätigte NSA-Whistleblower Kirk Wiebe: »Die Privatsphäre steht von allen Seiten unter Beschuss«. Wie er weiter ausführt, arbeitete die NSA seit ihrem Bestehen zu rund 60 Prozent der verfügbaren Zeit außerhalb der US-Verfassung. Seine nüchterne Bilanz lautet: »Es ist wirklich nichts übrig geblieben, das noch privat wäre.« Dennoch sorgen sich die Bilderberger offenkundig um ihre Privatsphäre – oder zumindest jene private Sphäre der ausgetauschten Information.

Da erhielt der schwedische Außenminister Carl Bildt ganz offenbar etliche weise Ratschläge von Goldman-SachsBerater Professor Victor Halberstadt. Am nächsten Tisch warf IWF-Chefin Christine Lagarde einige mächtige Falten in die Stirn, als sie sich ins Gespräch mit dem Ökonomen und UPS-Vorstand Kevin Warsh vertiefte. Neben ihr Paul Achleitner, Deutsche Bank, der auch Aufsichtsratsmandate bei Bayer, Daimler und RWE übernommen hat. In einer anderen ruhigen Ecke sprach der britische Schatzkanzler George Osborne mit dem führenden Bilderberger Sir John Kerr, Mitglied im Lenkungsausschuss der Gruppe. Nicht gerade ein echter Dialog: Im Lauf der von Charlie Skelton und seiner Frau Hannah Borno dokumentierten, rund 25-minütigen Unterredung kam Osborne kaum zu Wort. Vielmehr lauschte er sehr aufmerksam seinem Gegenüber. Sir John redete großzügig gestikulierend auf ihn ein und schien seinen Landsmann wirkungsvoll zu indoktrinieren.

Skelton, der in wenigen Jahren vom Saulus zum Paulus wurde und sich hinsichtlich Bilderberg merklich vom Mainstream abwandte, verfasste für den Londoner Guardian einen sehr lesenswerten Bildbericht, zentriert auf die Person Kerrs als federführender Kraft innerhalb von Bilderberg.

Ansonsten schwieg die Presse in diesem Jahr völlig still. Bilderberg dürfte das Unthema des Jahres sein, wenigstens in den etablierten Medien, jenen Informationsquellen einer aufgeklärten Gesellschaft, die nicht an Verschwörungstheorien »glauben« will. Hier kann sie ihren Wissensdurst wirklich »stillen«, in aller Ruhe. Kein Rauschen im Blätterwald, während sonst jede Belanglosigkeit ans Licht gezerrt und »aufgedeckt« wird. Das uniforme Schweigen der Medien spricht Bände. Es beweist wahre Abhängigkeit und demonstriert vorrangig die Funktion als Meinungsmacher. Neutrale Nachrichtenorgane hätten viel zu berichten gehabt. Aber sie berichteten nicht.

Immerhin, mittlerweile existiert Bilderberg seit genau 60 Jahren. Zeit genug, um einige Worte zu dieser Tatsache zu verlieren. Bilderberg macht sprachlos.

Man sollte »Macht« eigentlich groß schreiben. In den vergangenen Jahren hatte die Berichterstattung zu Bilderberg in den Massenmedien zugenommen, doch war das wohl bereits zu viel der öffentlichen Aufklärung.

Offenbar haben sich einige Journalisten und Redakteure diesbezüglich schon zu weit aus dem Fenster gelehnt. Die Situation 2014: Keine der vier großen Fernsehgesellschaften der USA berichtete aktuell über Bilderberg.

Bei uns nicht anders. Verschwörung – lächerlich!

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http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/redaktion/bilderberg-nachlese-2-14-das-ende-der-privatsphaere.html

 

Wochenrückblick…..paz14-14


paz

Des Wahnsinns Methode / Warum wir eigentlich immer den 1. April haben, womit uns Bettlerbanden drohen, und wem »unser« Geld in Wirklichkeit gehört

medien, audio

Der Dienstag dieser Woche war ein beunruhigender Tag für Journalisten. Unsere Aufgabe ist es, Nachrichten auf ihren Wahrheitsgehalt hin zu überprüfen. Das ist so schon nicht einfach, aber Dienstag war der 1. April. Der Tag für Quatsch-Meldungen, mit denen pfiffige Medienmacher ihre Leser, Hörer und andere Journalisten aufs Kreuz legen. Tags darauf heißt es dann hämisch: „Und das hast du wirklich geglaubt? Mann, du Trottel!“ Wer will sich schon auf so peinliche Weise erwischen lassen?

Also galt es, an jenem Tag ganz besonders vorsichtig zu sein. Wir nehmen mal drei „Meldungen“, die da durch die Medien geisterten. Entscheiden Sie selbst: Scherz oder Wahrheit?

„Meldung“ 1: Die Hansestadt Hamburg spendiert gut organisierten Bettlerbanden vom Balkan auf Kosten der Steuerzahler einen Fahrdienst, der sie jeden Morgen von der staatsfinanzierten Unterkunft in die Innenstadt bringt und abends wieder zurück.

Kann das wahr sein?

„Meldung“ 2: Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) schlägt vor, dass die Deutschen einen Pullover anziehen, statt die Heizung aufzudrehen, denn „die Menschheit muss sich an die neuen Bedingungen anpassen“, die der „Klimawandel“ über uns bringe. So eine Empfehlung hatte Thilo Sarrazin unlängst an Hartz-IV-Empfänger ausgegeben, wofür er von Hendricks’ Genossen in der Luft zerrissen wurde.

Also doch wohl eine lupenreine Falschmeldung, oder?

„Meldung“ 3: Die Große Koalition hat beschlossen, die neue Mütterrente so umzubauen, dass Berufstätige den Obolus direkt an ihre eigenen Mütter zahlen und nicht in den großen Topf für alle. Schließlich, so die Begründung von Sozialministerin Andrea Nahles (SPD), sollten mit der Rente „die Mütter dafür belohnt werden, dass sie durch ihre Erziehungsleistung die heutigen Beitragszahler hervorgebracht“ hätten, und „nicht fürs Kinderkriegen an sich“.

Das klingt dann endlich mal realistisch, was?

Abwarten. Schreiten wir zur Auflösung. Trommelwirbel, festhalten: Die Meldungen 1 und 2 stimmen, die Nummer 3 hingegen ist ein Aprilscherz, den ich selber erfunden habe. Man könnte es auch so sehen: Die ganze Bundesrepublik ist zum Aprilscherz erblüht, wo Narren das Zepter schwingen und alle vernünftigen Gedanken wie eine düstere Marotte beiseiteschieben.

Selbst angebliche Experten tun sich in dem Dickicht des Blödsinns schwer, die Wahrheit vom Irrlicht zu unterscheiden. Ebenfalls zum 1. April schoss die Nachricht durch den Blätterwald, dass der Berliner Flughafen BER statt 4,3 oder fünf oder sechs Milliarden sogar acht Milliarden kosten werde. Ja, dass nicht einmal auszuschließen sei, dass man den gesamten Bau abreißen und noch mal ganz von vorn beginnen müsse.

Dazu fiel dem Vizechef des BER-Aufsichtsrats, Rainer Bretschneider, nur die schillernde Antwort ein: „Ich würde sagen: Aprilscherz.“ Soso, er „würde sagen“, sicher scheint er sich also keineswegs zu sein. Das hat mit seinen Quellen zu tun: „In den Aufsichtsratsunterlagen stehen nirgendwo solche Zahlen“, gibt Bretschneider zu Protokoll.

Das wundert uns nicht, denn in den Zettelkästen jenes Aufsichtsrats scheinen so einige Unterlagen zu fehlen, ohne die die Behörden unsereins nicht mal einen billigen Carport errichten ließen.

Aus der brandenburgischen Landesregierung wurde an eine Boulevardzeitung durchgestochen, dass es zum BER überhaupt keine Baudokumentation gebe und keine Übersicht der Umbauplanungen. Den Verantwortlichen sei also gar nicht bekannt, was, wo und wie gebaut wurde. Was BER-Chef Hartmut Mehdorn an Zahlen über Kosten oder Zeitpläne herausgebe, beruhe meist auf bloßen Schätzungen.

Selbst das mit dem Abriss ist gar nicht so abwegig: Wie bekannt ist, wurde der BER von Anfang an viel zu klein geplant. Egal, wie viel man daran jetzt noch herumfummelt, dieses Problem dürfte weitgehend bleiben. Gegen einen totalen Neuanfang spricht vielleicht nur noch, dass dann alle sehen können, was für politische Pfeifen da am Werke waren, im Bund wie in den Ländern Berlin und Brandenburg. Und das wollen wir doch alle nicht, schließlich gilt es, das Ansehen der Repräsentanten unseres Staates nicht zu gefährden.

Andererseits, dass Politikern solchen Kalibers keine vernünftige Rentenpolitik mehr einfällt, erscheint auch wieder vollkommen logisch, aber eher in der Version des großen Shakespeare – „Sei dies auch Wahnsinn, so hat es doch Methode.“

In der Hamburger Sache funktioniert des Wahnsinns Methode folgendermaßen: Man wolle Ärger mit den Anwohnern der staatlichen Bettlerunterkunft vermeiden, sagt die Stadt. Deshalb fahre man die Osteuropäer gleich morgens in die Innenstadt. Außerdem hätten die Bettler „gedroht“, die staatliche Unterkunft nicht mehr aufzusuchen, wenn man sie nicht jeden Tag an ihre „Arbeitsplätze“ chauffiere. Sie „drohen“ also damit, nicht mehr auf Kosten der deutschen Steuerzahler zu logieren. Wie schrecklich!

Am Ende drohen sie gar noch damit, Deutschland ganz wieder zu verlassen, wo wir doch von der Zuwanderung solcher Leute dermaßen profitieren. Am meisten sahnt der Bettlerkönig ab, ein Rumäne, bei dem die Osteuropäer den Großteil ihrer Beute abliefern, angeblich 800 bis 900 Euro täglich. Eine Menge Geld, aber sollten wir ihm etwa zumuten, Fahrt- und Wohnkosten für seine „Angestellten“ selbst zu übernehmen? Niemals, schließlich gehören wir alle zur europäischen Familie, und wie in jeder guten Familie muss es doch einen geben, der alle Rechnungen bezahlt.

Allerdings ist Europa von Feinden bedroht, die sich anschicken, die EU-Wahl im Mai schändlich zu missbrauchen – indem sie antreten. Ein deutsches Magazin hat uns diese Woche einen erschütternden Einblick gegeben in eine dieser nichtswürdigen Zusammenrottungen, den französischen Front National mit seiner Rädelsführerin Marine Le Pen. Zum Beweis für deren Verlogenheit berichtet das Blatt von einem Besuch in Le Pens Büro als EU-Abgeordnete und stellt angeekelt fest: „Das verhasste Europa finanziert Le Pens Büro in Straßburg.“

Ja, widerlich, gegen die EU wettern und sich gleichzeitig von der EU das Büro als Abgeordnete finanzieren lassen. Oder … Moment: Wer finanziert das Büro? „Europa“ oder doch eher die Steuerzahler, von denen eben auch einige schon vor fünf Jahren Le Pen gewählt haben?

Das ist eine Frage des Standpunkts. Nicht nur in den Augen des genannten Magazins gehört unser aller Geld eigentlich dem Staat, oder dem Über-Staat, also der EU. Dieser Staat gehört seinen rechtmäßigen Besitzern, also den Mächtigen in jenen Parteien, die weder populistisch („anti-europäisch“!) noch sonst irgendwie abweichend sind. Die Abweichler dagegen missbrauchen die demokratischen Möglichkeiten für ihre populistischen Ziele und stellen sich damit gegen die „Zivilgesellschaft“, die heute in etwa die Stelle einnimmt, welche früher einmal der „Arbeiterklasse“ oder der „Volksgemeinschaft“ vorbehalten war. Da sollte man damals auch lieber nicht dagegen gewesen sein.

Und für die, die sich gegen „Europa“ und die „Zivilgesellschaft“ stellen, für die sollte es eben auch kein Büro geben – egal, wie viele Stimmen die bekommen haben. Manche Populisten werfen den Fürsten der „Zivilgesellschaft“ frech Intoleranz vor. Unsinn: Man ist sogar äußerst tolerant. EU-Anwärter Ukraine zeigt auf, was man alles schulterzuckend toleriert, wenn es in den Kram passt. Da wurde nun der Chef des extremistischen „Rechten Sektors“ erst entführt und dann von Sicherheitskräften „auf der Flucht erschossen“. Eine Szene wie aus den finstersten Kapiteln des 20. Jahrhunderts. Das macht doch Appetit auf mehr, weshalb das Land so bald wie möglich in die EU muss – denn „sei es auch Wahnsinn …“

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paz 14-14

Brutale Mädchenbande in Stuttgart


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Die Journalisten der öffentlich-rechtlichen Indymedia haben viel Verständnis für die armen, armen kleinen gewalttätigen Mädchen-banden, während sie die Opfer höchstens als irgendwelche unpersönliche  Empfänger der Gewalt umschreiben.

Massenschlägerei und „Carjacking“  Gewaltbereite Mädchen-Banden in Stuttgart

Erschreckende Entwicklung: Gleich mehrmals haben in den vergangenen Wochen prügelnde Mädchen in Stuttgart und Umgebung für Schlagzeilen gesorgt. Nicht nur Schlägereien sind an der Tagesordnung. Die Schülerinnen haben auch ein ganz neues Verbrechen in Baden-Württemberg eingeführt. (…)

Massenschlägerei am Bahnhof

Auf dem Bahnhof in Kernen-Rommelshausen bei Stuttgart eskalierte vor einigen Wochen eine solche Auseinandersetzung: Einem Mädchen wurde die Handtasche geklaut, daraufhin gab es eine Massenschlägerei unter sieben Mädchen. Eine 16-Jährige wurde dabei schwer verletzt. Erst die Polizei konnte die aus Stuttgart stammenden Mädchen voneinander trennen – alle wurden verhaftet, so Pietsch.

Noch registriert die Polizei kein Anwachsen von Mädchen-Banden, doch es gibt vor allem in der Landeshauptstadt mehrere weibliche Gangs, die auch schon mit Körperverletzungen aufgefallen sind: Vor einer Woche hatten drei junge Mädchen eine 58-jährige Autofahrerin in einen Hinterhalt gelockt, sie brutal aus ihrem Fahrzeug gezerrt und auf der Straße liegen lassen, berichtete das „Schwäbische Tagblatt“.

SWR

Nun, wir versichern den lieben Journalisten, dass wir ebenfalls keinerlei Mitgefühl aufbringen, wenn immer ein Mitarbeiter der Öffentlich-Rechtlichen oder ein Indymedia-Kerl das Opfer solchen lieben kleinen Migrantenbanden werden sollte. Im Gegenteil: Man bete darum, wenn es schon Migrantengewalt auf Deutschlands Straßen gibt, soll es bitte die Richtigen erwischen!

Vertraute von Edward Snowden haben nun die Enthüllungsplattform „The Intercept“ gegründet.


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Enge Vertraute von Edward Snowden haben nun
die Enthüllungsplattform „The Intercept“ gegründet.

Die Enthüllungen des ehemaligen NSA-Mitarbeiters und Informanten Edward Snowden sorgen immer noch für viel Diskussionsstoff und Zwist am globalen diplomatischen Parkett. Nun haben drei Journalisten, die mit Snowden eng zusammenarbeiten, eine eigene Enthüllungsplattform lanciert, um das brisante Material, welches ihnen der Amerikaner hinterlassen hat, nach journalistischer Aufarbeitung regelmäßig zu veröffentlichen. Es dürfte sich um unzählige Dokumente handeln.

Die Internetseite geht unter dem Namen The Intercept an die Öffentlichkeit und wird von dem Journalisten Glenn Greenwald, der Dokumentarfilmerin Laura Poitras sowie dem Enthüllungsjournalisten Jeremy Scahill betrieben. Mit der Zeit strebe das Portal nicht nur die Veröffentlichung der Snowden-Dokumente an, sondern wolle auch investigativen Journalismus abseits des Mainstreams betreiben. Finanziert wird das Projekt übrigens vom Milliardär und eBay-Mitgründer Pierre Omidyar.

Aus dem ersten erschienenen Bericht geht hervor, dass sich der US-amerikanische Geheimdienst bei geplanten Drohnenangriffen größtenteils auf elektronische Daten und nicht auf menschliche Analysen verlassen soll, was in der Vergangenheit des Öfteren den Tod von unschuldigen Zivilisten verursacht hatte.

Snowden kam leicht an die Daten der NSA

Aus einem Bericht der New York Times erfährt man aktuell, wie Snowden an die Datenmengen der NSA gelangte. Die internen Ermittler des Geheimdienstes nehmen demnach an, dass er die Daten mithilfe einer einfachen Software gesammelt hat. Diese Software habe die Dateien systematisch nach Informationen durchsucht und relevante Ergebnisse kopiert. Insgesamt sollen so über 1,7 Millionen Datensätze kopiert worden sein. Durch seine externe Anstellung in Hawaii ist das niemanden aufgefallen. Auch kritische Nachfragen zu seinen Tätigkeiten konnte der Informant immer plausibel abwimmeln, so ein Geheimdienstmitarbeiter weiter.

Währenddessen stehen Edward Snowden zahlreiche Rechtsanwälte zur Seite, sollte er zu den Abhörskandalen in diversen EU-Staaten Aussagen machen wollen oder gar in seine Heimat zurückkehren. So etwa der Berliner Menschenrechtsanwalt Wolfgang Kaleck, der auch diverse Asyloptionen für Snowden prüft.

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http://www.unzensuriert.at/content/0014837-Neue-Plattform-soll-investigativen-Journalismus-abseits-des-Mainstreams-bieten

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In Deutschland werden Journalisten von der Politik zum Lügen aufgefordert.


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Warum ist das so? Die ehrliche Antwort lautet zunächst einmal:  Eine kleine Lüge nennt man »Notlüge«, große Lügen »Wahlkampf« und viele Lügen »Politik«. Hierzulande haben Politiker in den vergangenen Jahren viel Politik gemacht und entsprechend viel gelogen. Sie haben behauptet, die aus unseren Steuergeldern nach Athen überwiesenen Euro-Rettungsmilliarden seien nicht verloren. Sie haben ebenso behauptet, die Ersparnisse der Bürger seien sicher. Und die Medien haben das genauso weiterverbreitet.

Gabor Steingart, Herausgeber des renommierten Handelsblatts, hat im November 2013 erklärt, was dahintersteckt. Er sprach von der »Gleichschaltung« der Medien, von einem journalistischen »Einheitsbrei«, von »Desinformation«, die die Medien heute verbreiten, und von der »Unterwerfung durch die Politik«. Er spricht darüber hinaus von einer »Kumpanei« mit der Politik. Steingart hebt hervor, dass die Staatsschuldenkrise uns in den Abgrund führen wird. Er sagt: »Der Leser kennt nicht alle Details, aber er spürt, dass um ihn herum eine virtuelle Wirklichkeit aufgebaut wird.«

Aber weshalb geschieht das alles? Warum berichten die Journalisten schon lange nicht mehr wahrheitsgemäß? Die Antwort lautet ganz einfach: Angela Merkel HeilBundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte die deutschen Medien dazu aufgefordert, die Bevölkerung nicht über die wahre Lage und über den bevorstehenden Crash zu unterrichten. Das ist unstrittig und wurde mittlerweile sogar von Systemmedien am Rande erwähnt.

Die Fakten: Merkel hat bereits vor längerer Zeit die wichtigsten Chefredakteure Deutschlands dazu aufgefordert, nicht länger wahrheitsgemäß über die Lage im Land zu berichten. Schon am 8. Oktober 2008, einem herbstlich-sonnigen Mittwoch, hatte sie die wichtigsten Medienvertreter und Verlagsleiter zu einem abendlichen Treffen eingeladen. Drei Tage zuvor hatte die Kanzlerin vor den Fernsehkameras dreist behauptet: »Wir sagen den Sparerinnen und Sparern, dass ihre Einlagen sicher sind. Auch dafür steht
die Bundesregierung ein.« Doch in Wahrheit war und ist die Lage für die Ersparnisse der Bundesbürger alles andere als sicher. Aus diesem Grund sollten Journalisten und Verlagsleiter im Auftrag unserer Kanzlerin in den deutschen Medien die Unwahrheit verbreiten.

Merkel erklärte den vor ihr aufmarschierten Journalisten, die deutschen Medien spielten bei der Wirtschafts- und Finanzkrise eine »wichtige Rolle«. Aus Gründen der Staatsraison dürften die Bürger nicht die volle Wahrheit über die schlimme Lage der Staatsfinanzen und die sich entwickelnde Wirtschaftskrise erfahren. Die Medien sollten sich zurückhalten, lieber positive Nachrichten unters Volk bringen. Angela Merkel forderte die Journalisten dazu auf, zurückhaltend über die tatsächliche Lage zu berichten. Sonst gerate das Land möglicherweise außer Kontrolle. Es liege jetzt in der Macht der Journalisten, eine Panik zu vermeiden. Die Aufforderung zur Ablenkung von der Realität war eindeutig.

Die Zelt, Die Süddeutsche und die taz haben ganz klein am Rande über dieses Treffen und über die Aufforderung zur Ablenkung der Bevölkerung von der Realität berichtet. In der Zeit wurde der entsprechende Bericht etwa am 29. Januar 2009 unter der Überschrift »Jetzt mal ehrlich« veröffentlicht. Im Klartext: Politiker wie Angela MerkelMerkel Israelflagge fordern die wichtigsten Medienvertreter in der Bundesrepublik Deutschland ganz offen zum Lügen auf. Im angeblichen Staatsinteresse. Und die Journalisten machen brav mit.

Halten wir also als Tatsache (und nicht etwa als »Verschwörungstheorie«) fest: Keine andere Bevölkerung wird in Hinblick auf die schweren kommenden schweren Verwerfungen so dreist belogen wie die Deutschen. Sie leben in einer Wohlfühlrepublik, in der »Mutti« Merkel angeblich alles regeln kann. Bis es dann irgendwann knallt.

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Journalisten vor Asyl-Schule bedroht


Proteste gegen den Polizeieinsatz in der besetzten Asyl-Schule Foto: picture alliance/Geisler-Fotopress

Proteste gegen den Polizeieinsatz in der besetzten Asyl-Schule

BERLIN. Die Situation in der von Asylbewerbern und Linksextremisten besetzen ehemaligen Schule in Berlin-Kreuzberg bleibt angespannt. Ein Kamerateam des rbb, das am Dienstag Aufnahmen vor dem Gebäude machen wollte, mußte die Dreharbeiten einstellen, nachdem es von Besetzern der Schule bedroht worden war. Mehrere Personen seien sofort auf die Journalisten zugestürmt, heißt es in einem Beitrag des Senders. „Das Verhalten war derart aggressiv, daß das Kamerateam die Dreharbeiten abbrechen mußte.“ Ob es sich bei den aggressiven Besetzern um Asylanten oder deren linksextreme Unterstützer handelte, ließ der rbb offen.

Hintergrund der aktuellen Spannungen ist ein Polizeieinsatz in der Nacht zu Dienstag in dem Flüchtlingsquartier wegen einer Messerstecherei zwischen zwei Asylbewerbern. Beide Beteiligten sind der Polizei laut Berliner Zeitung bereits bekannt. Sie seien mehrfach wegen Drogenhandels festgenommen worden. Es war nicht die erste Messerstecherei in der besetzen Schule.

CDU will Räumung beantragen

Linke Unterstützer der Asylanten gingen jedoch fälschlicherweise davon aus, die Polizei wolle das Gebäude räumen und riefen im Internet und per Kurzmitteilungen zum Widerstand auf. Die Polizei mußte daher etwa 200 Beamte, darunter auch ein Sondereinsatzkommando, einsetzen. Es kam zu Rangeleien und Beschimpfungen seitens der linken Szene.

Die frühere Gerhart-Hauptmann-Schule ist seit über einem Jahr besetzt. Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg mit der grünen Bezirksbürgermeisterin Monika Hermann duldet dies.

Die CDU will am Mittwoch in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) die Räumung der Schule beantragen. Daß sie hierfür eine Mehrheit erhält, ist jedoch nicht wahrscheinlich. Schon Ende November hatte die CDU die Räumung beantragen wollen. Die BVV-Sitzung war jedoch von Linksextremisten und Asylbewerbern gestört worden.

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Journalisten vor Asyl-Schule bedroht

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Broder: Journalisten sind keine Nutten…


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Henyk Broder Interview: Ich habe aufgehört, Journalisten Nutten zu nennen – mit Rücksicht auf die Nutten.  Klima-Wandel eine Farce. Zu Europa: es entshteht ein Horror, ein Meta- und Megastaat ohne demokratische Legitmimation mit einem Marionetten-Parlament.

 

 [21:49 Min.]

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Zu Europa:

Was da entshteht, ist ein Horror, ein Monster. Es entsteht ein Meta- und Megastaat ohne demokratische Legitmimation mit einem Marionetten-Parlament. Es entseht eine Art Euro-Adel mit 50000 Beschäftigten, für die Brüssel ein Selbstbedienungsladen ist – regiert von diktatorischen Kommissaren, die sich jeder Kontrolle entziehen.
 

Bayern souverän

Broder ist für eine Souvernänität von Bayern. „Bayern ist weder kulturell, noch gesellschaftlich, noch emontionell Deutschland. Bayern ist wirklcih eine separate Einheit“.
 

Schuldenkollaps

Die hohe Verschuldung in der Welt habe erstaunlicherweise bisher nicht zum Kollaps geführt. Das widerspreche sämtlicher ökonomischer Logik.
 

Gleichschaltung

Zurück zu Europa: Broder geißelt die Gleichschaltungstendenz, welche von Brüssel verordnet wird. Die Idee, dass man gleiche Lebensverhältnisse in Finnland und Kalabrien herstellen will, ist einfach Wahnsinn – das sei Orwell in die Praxis umgesetzt.

 

Europa Friedensgarant?

Es gebe dieses totalitäre stalinistische Argument, dass die Europäische Union für Frieden sorgt. Ist die EU eine millitärische Union zur Beendigung eines Krieges? Hat die EU schon mal je einen Krieg beendet? Nicht in Nordirland, nicht in Jugoslawien – bei sämtlichen Konflikten hält sich Europa vornehm zurück. Die EU schafft es nicht mal winzige Konflikte vor der eigenen Haustür zu lösen.

Daß man Europa zum Friedensgarant erklärt ist ein stalinistisches Argument, weil es bedeutet, dass jeder, der die EU kritisiert, quasi ein Kriegstreiber ist. Und genau das war die Rhethorik der Sowjetunion in den letzten Tagen.

Klima

Broder steht auch dazu, dass er „Klima-Leugner“ sei und weiter gegen die CO2-Lüge kämpfen will. „Wer nicht in der Lage ist, das Wetter von übermorgen vorherzusagen, der wird kaum das Klima in 100 Jahren prognostizieren können.“

 

Presse

Die Presselandschaft in Deutschland sei extrem gleichgeschaltet. „Ich habe aufgehört journalisten Nutten zu nennen – mit Rücksicht auf die Nutten, damit diese sich nicht beleidigt fühlen“.

Es ist unfassbar, wie käuflich Journalisten heute sind. Diese müssen gar nicht mehr gekauft werden. Einfach durch die Nähe zur Macht entsteht eine gespenstische Kumpanei. Es fallen alle Grenzen.

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http://www.mmnews.de/index.php/politik/15232-broder-interview

 

Linke Journalisten diskutieren in Roter Bar ihre Endzeitstimmung


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Das Volkstheater gibt der Journaille Asyl, um eigene Ängste zu diskutieren.

Müde sind sie offenbar geworden, die Vertreter des linken Journalismus. Seit 1968 durch eine staatliche Subventionskultur über Presse- und Publizistikförderung sowie lukrative Jobs in der staatlichen Rundfunkanstalt ORF in großer Zahl „herangezüchtet“, wird es ihnen nun eng in ihren publizistischen „Legebatterien“. Die Rote Bar im Wiener Volkstheater, das Theaterdirektor Michael Schottenberg in seiner Funktionsperiode politisch weit nach links geführt hat, gewährt ihnen nun zum Zwecke eines Diskussionsabends Asyl.

Altbekannte Linksausleger bzw. journalistische Interessensvertreter wie Falter-Chefredakteur Armin Thurnher, Ex-Presse-Journalistin Anneliese Rohrer, der ORF-Mann Dieter Bornemann oder Ex-Wienerin Chefredakteurin Veronika Pelikan betreiben zünftlerische Nabelschau unter dem Titel „denkbar@Endzeitstimmung: Zukunft des Journalismus?“. Stattfinden soll die Veranstaltung am 30.Oktober 2013 , der Eintritt wurde vorsichtshalber als „frei“ ausgelobt.

Die „Vierte Gewalt“ treibt in die fortgesetzte Ohnmacht

Hätte es noch eines Beweises bedurft, das Nationalratswahlergebnis vom 29. September 2013 hat ihn geliefert: Die veröffentlichte Meinung als „Vierte Gewalt“ treibt in die fortgesetzte Ohnmacht. Tendenzjournalismus und gekaufte Berichterstattung versagten ebenso wie das vor sich hergetragene pseudo-demokratische „Antifa-Monopol“.

Die angekündigte Diskutantenrunde geht es jedenfalls einmal pessimistisch an, wenn man auszugweise dem Text auf der Einladung folgt:

Quotendruck, ausgedünnte Redaktionen und Journalisten, die für noch weniger Geld noch mehr Seiten füllen müssen. Keine Zeit für Recherche, geschweige denn Tiefgang, aber großer Konkurrenzkampf durch Gratismedien und Boulevard. Sind Qualität und journalistisches Überleben überhaupt noch kompatibel? Brauchen wir noch investigativen Journalismus und Profis, die Geschichten recherchieren?

Offensichtlich gibt man sich im Kreise der eigenen linken Journalisten-Zunft am Tropf der Politik und des Staates kein langes Leben mehr.

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http://www.unzensuriert.at/content/0014152-Linke-Journalisten-diskutieren-Roter-Bar-ihre-Endzeitstimmung

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Snowdon könnte die 9/11-Lüge zum Platzen bringen


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“Die US-Regierung sollte flehen”

Snowden-Vertrauter droht Obama

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Der wichtigste Verbündete des Geheimdienstenthüllers Snowden warnt Washington.

Nach Angaben des Journalisten Glenn Greenwald verfügt Snowden noch über Material, mit dem er die US-Regierung “in einer einzigen Minute” in ihren “schlimmsten Alptraum” stürzen könnte.

Der ehemalige US-Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden hat offenbar zu seinem Schutz Informationen an verschiedenen Orten deponiert, die veröffentlicht werden sollen, falls ihm etwas zustößt.

Er habe Material, das zum Alptraum für die USA werden könnte, sagte der Journalist Glenn Greenwald vom britischen “Guardian” der argentinischen Zeitung “La Nacion”. Snowden könne der Regierung in Washington “in einer einzigen Minute” mehr Schaden zufügen als jede Person zuvor.

“Die US-Regierung sollte sich jeden Tag hinknien und flehen, dass Snowden nichts passiert, denn wenn ihm irgendwas zustoßen sollte, würden alle Informationen enthüllt”,

sagte Greenwald der Zeitung. “Und diese könnten ihr schlimmster Alptraum werden.” Greenwald hatte Snowdens Spionage-Dokumente veröffentlicht

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matrixchange.blogspot.de/2013/07/snowdon-konnte-die-911-luge-zum-platzen.html

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„Die Deutschen schlafen wieder“


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Die EU ist dabei, Demokratie und Rechtsstaat abzuschaffen, und die deutschen Bürger schauen zu, wundert sich Roger Köppel, Chefredakteur des rebellischen Schweizer Nachrichtenmagazins „Weltwoche“.

Bringt nun die Alternative für Deutschland die Wende?

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Roger Köppel Weltwoche

AUDIO

Herr Köppel, Ihre „Weltwoche“ erscheint zwar in der Schweiz, dennoch sind Sie in Deutschland so etwas wie die außernationale bürgerliche Opposition.

Köppel: Ich danke Ihnen für das Kompliment, aber vielleicht hängen Sie das ein bißchen zu hoch.

 Mancher liest hierzulande gerne die „Weltwoche“, obwohl ihn die Beiträge zur Schweiz eigentlich nicht sonderlich interessieren.

Köppel: Das sehen Sie falsch. Die Schweiz ist doch für jeden Deutschen ein hoch inspirierendes Land verborgener Sehnsüchte, wenn nicht gar Vorbild!

Immerhin sind Sie der einzige Schweizer Chefredakteur, der schon in allen wichtigen politischen Talkshows des deutschen Fernsehens zu Gast war.

Köppel: Vielleicht eben deshalb, weil man als Schweizer geschätzt wird für einen unabhängigen Standpunkt. Oft ging es auch um schweizerische Themen, zum Beispiel die direkte Demokratie.

Oder um Thilo Sarrazin, der nichts mit der Schweiz zu tun hat.

Köppel: Tatsächlich stellt sich die Frage, was in Deutschland falsch läuft, daß man immer wieder einen Schweizer einlädt. Es gibt ja immerhin schätzungsweise fünfzig Millionen erwachsene Deutsche, unter denen man auswählen könnte.

In Deutschland findet sich nun mal kein  der „Weltwoche“ vergleichbares Medium.

Köppel: Das wäre ein hervorragendes Motiv!

„Die Piraten fand man entzückend, die AfD nicht“

Die „FAZ“ definiert Ihr Magazin so: „Die ‘Weltwoche’ attackiert unter hohem Risiko den linksliberalen Mainstream.“

Köppel: Kürzlich zitierte ein Freund Konfuzius: „Wo alle loben, kritisiere. Wo alle kritisieren, lobe.“ Ich mißtraue dem Konsens, der Meinungseinfalt. Demokratien leben vom Meinungspluralismus. Gegensteuer geben, Herstellung von Meinungsvielfalt: Das sind journalistische Urtugenden. Außerdem: Zeitungen sollten Mißstände in der Politik aufdecken, in Hintergründe und Abgründe hineinleuchten. Daran orientiert sich mit Erfolg die Weltwoche – wie etwa der Spiegel der frühen sechziger Jahre. Heute ist die Presselandschaft in Deutschland tatsächlich etwas einförmig geworden.

Etwa ist ein rechtsorientiertes Nachrichtenmagazin mit einer Auflage von 800.000 Stück hierzulande politisch beinahe unvorstellbar. Das wäre nämlich die Entsprechung, rechnet man die Auflage der „Weltwoche“ auf deutsche Verhältnisse hoch.

Köppel: Ich würde nicht von rechts sprechen, weil Journalisten vor allem der Realität verpflichtet sein sollten und nicht einer politischen Grundrichtung. Tatsache ist aber, daß viele Journalisten links stehen und deshalb mit einem verschobenen Blick auf die Wirklichkeit schauen, sich zum Beispiel von faszinierenden intellektuellen Konstruktionen wie der EU oder dem Euro davontragen, um nicht zu sagen: beschwipsen lassen.

In Deutschland gibt es etwa kaum ein Medium, das die Regierung in der Euro-Krise unter Druck setzt. Da fehlt doch was.

Köppel: Sie haben eine Reihe bürgerlicher Zeitungen und investigativer Organe, aber sicher sind auch die meisten deutschen Zeitungen zuwenig kritisch und beten einfach nach, was man ihnen vorsetzt. Hier hat Ihre Zeitung, die eine wichtige Arbeit macht, eine Chance. Und vielleicht wird ja diese neue Anti-Euro-Partei die Szene etwas aufmischen.

Interessiert man sich in der Schweiz für die Alternative für Deutschland?

Köppel: Die Weltwoche hat sich bereits ausführlich mit ihr beschäftigt. Etwa sind wir der Frage nachgegangen, warum die Piraten bei den meisten Kommentatoren Entzücken ausgelöst haben, die AfD dagegen auf eisige Ablehnung stößt.

Und?

Köppel: Anders als die Piraten bewegt sich die AfD nicht in den üblichen „sexy“ Diskursmilieus. Dabei steckt hinter der Piratenpartei meines Erachtens viel heiße Luft. Die AfD ist eine fundiertere Partei mit einer substantiellen EU-kritischen, nicht europakritischen Botschaft, die allerdings etwas klarer formuliert sein könnte. Sie will einen Gegenentwurf zur Politik der „Alternativlosigkeit“ liefern. Das finde ich richtig, denn wenn eine Regierung sagt, ihre Politik sei alternativlos, dann betreibt sie nichts anderes als Arbeitsverweigerung. Demokratie ist die Staatsform der Alternativen.

Anders als viele deutschen Medien weist die „Weltwoche“ schon seit Jahren darauf hin, daß der Euro eine Fehlkonstruktion ist.

Köppel: Nicht nur der Euro, die ganze EU ist eine intellektuelle Fehlkonstruktion, was Legionen von Journalisten, die wie alle Intellektuellen eine Schwäche für intellektuelle Konstruktionen haben, nicht sehen wollten. Dabei räume ich ein, daß die EU gut gemeint war.

„Die EU nimmt Züge einer aufgeklärten Diktatur an“

Was ist der Fehler der EU?

Köppel: Sie ist weder Fisch noch Fleisch. In der Schule habe ich gelernt: Jeder Staat hat ein Staatsgebiet und ein Staatsvolk und eine staatliche Ordnung, Verfassung genannt, hoffentlich demokratisch-rechtsstaatlich. Die EU trägt Züge eines Staates, sie hat die Probleme eines Staates, aber es fehlen ihr die staatlichen Instrumente, diese Probleme anzupacken und zu lösen. Weil das so ist, wird sich die EU zwangsläufig immer mehr zum Staat entwickeln, Handlungsfähigkeit erwerben müssen. Diese Entwicklung ist unter dem Druck der Euro- und anderer Krisen im Gang. Wird die EU aber zum Staat, wird sie sich dadurch noch mehr in einen unaufhebbaren Selbstwiderspruch begeben. Es ist meines Erachtens keine handlungsfähige staatliche Ordnung denkbar, in der sich Portugiesen, Italiener, Franzosen und Deutsche gleichermaßen wiedererkennen. So etwas konstruieren zu wollen, ist größenwahnsinnig, eben eine intellektuelle Fehlkonstruktion.

Warum bemerken das die deutschen Medien ganz überwiegend nicht?

Köppel: Gute Frage. Wo waren all die brillanten Spiegel-Journalisten, als der Euro über die Köpfe der Deutschen hinweg ohne Demokratie eingeführt wurde? Wo blieb die Kritik der Journalisten, als man Volkswirtschaften im Euro zusammenband, die Lichtjahre auseinanderliegen, wenn man die Leistung ehrlich mißt? Mehr als die Regierungen haben bei Euro und EU die Medien versagt. Heute setzt sich die EU immer wieder über rechtsstaatliche, demokratische Traditionen hinweg, und wieder schlafen die deutschen Journalisten.

Jetzt spielen Sie auf die Euro-Rettung an.

Köppel: Sicher. Um die Euro-Krise zu beenden wird – möglichst unbemerkt – massiv Souveränität und demokratische Teilhabe vom Bürger weg an Institutionen wie die EZB oder den ESM transferiert. Nicht aus Bösartigkeit, sondern um die EU in der Krise handlungsfähig zu machen. Milliardenzahlungen werden nach Abendspaziergängen von Staatschefs genehmigt, Parlamente ausgebremst – die EU nimmt Züge einer aufgeklärten Diktatur an.

Eine aufgeklärte Diktatur?

Köppel: Wenn Rechtsstaatlichkeit und demokratische „Checks“ und „Balances“ außer Kraft gesetzt, wenn immer weniger, nicht legitimierte Leute immer weitreichendere Entscheidungen treffen, für die man sie aber nicht verantwortlich machen kann, dann haben wir keine richtige Demokratie und keinen Rechtsstaat mehr. Das ist tragisch, denn gerade die europäische Geschichte lehrt, daß die schlimmsten Entscheidungen stets von ganz wenigen getroffen wurden. Betreibt man wie die EU Demokratie ohne Demos, also ohne Volk, bleibt nur noch Kratie, die Herrschaft, übrig. Die Deutschen hoffen auf ihr Verfassungsgericht, von dem sie glauben, es werde das Schlimmste verhindern.

Und das tut es nicht?

Köppel: Das werden wir sehen. Ich respektiere die Rolle, die das Verfassungsgericht in Deutschland spielt, aber in der Schweiz würden wir sagen: Was brauchen wir dafür ein Verfassungsgericht? Wir sind selbst der Verfassungsgeber! Der Bürger ist der Souverän.

Sie meinen, deutsch ist, abzuwarten ob sich etwas als erlaubt oder verboten erweist. Schweizerisch ist, die Sache selbst in die Hand zu nehmen?

Köppel: Es hat sicher etwas Deutsches, soviel Verantwortung in die Hände der Richter zu legen. Es hat auch etwas Gefährliches, denn Richter allein haben nicht die politische Vernunft gepachtet. Die EU-Krise führt uns vor Augen, wie wichtig es ist, die Bürger ins Boot zu holen, sich an den Interessen der Bürger zu orientieren, nicht an den Interessen der Politiker oder der Bürokraten. Heute dient die EU vor allem den Interessen der politischen Klasse. Darum regt sich Widerstand. Und warum ist man an diesen Punkt gekommen? Weil eben die Politiker eigenmächtig, über die Köpfe der Bürger hinweg die Integration betrieben haben. Jetzt will man die Probleme mit noch mehr Macht für die EU-Politiker lösen: die gleiche falsche Medizin, die das Problem verursacht hat. Wurden die Deutschen etwa je gefragt, was sie davon halten und ob sie das überhaupt wollen? Nein, es wurde einfach gemacht, und je weniger die Leute mitbekommen haben, desto besser.

Dennoch kommt die AfD in Umfragen derzeit nicht über drei Prozent. Wie erklären Sie sich die Passivität vieler Deutscher?

Köppel: Natürlich steht Ihr Land einer besonders anspruchsvollen, ja heiklen Herausforderung gegenüber. Für die Deutschen ist die EU eine Art Vaterlandsersatz. Man konnte ja nach 1945 nicht mehr Deutscher sein, aber als Europäer war eine Rückkehr auf die Bühne möglich. Die EU hat den Deutschen so existentiell viel gebracht. Verständlich, daß man das nicht wegwischt, sondern an einer scheinbar bewährten Struktur festhält. Vor diesem Hintergrund ist es erstaunlich, wie viel kritischer und offener die Debatte gerade in Deutschland geworden ist. Ihrer Kanzlerin wird vorgeworfen, sie watschle um die Abgründe herum, ohne die Probleme zu lösen. Vielleicht ist das Herumwatscheln das Beste, was ein deutscher Regierungschef in dieser verworrenen Lage tun kann. Mittelfristig, auch unter dem Einfluß dieser neuen Partei, sollte sich Deutschland dafür einsetzen, daß in Europa elementare rechtsstaatliche und demokratische Prozesse wieder befolgt werden.

„Demokratisch geerdet: Small is beautiful!“

Was meinen Sie genau?

Köppel: Die EU sollte vom Kopf auf die Füße gestellt, demokratisch geerdet werden. Deutschland sollte sich auch allen Brüsseler Großraum- und Machtphantasien aus schlechter historischer Erfahrung widersetzen. Small is beautiful! Heute ist die EU mit ihrem Zentralismus, ihren undurchsichtigen Entscheidungsstrukturen, ihrer Ausbremsung der Demokratie und des Rechtsstaats ein geradezu antieuropäisches Projekt, denn in Europa haben wir jahrhundertelang dafür gekämpft, um die Macht zum Bürger zu holen. Die Herrschaft nicht gewählter Funktionäre in arkanen bürokratischen Strukturen kann nicht der Höhepunkt europäischer Verfassungsentwicklung sein.

Roger Köppel ist Chefredakteur und Verleger des Schweizer Nachrichtenmagazins Die Weltwoche. Bekannt wurde er in Deutschland vor allem durch seine zahlreichen Talkshow-Auftritte, etwa bei „Anne Will“, „Maybrit Illner“, „Maischberger“,  „Hart aber fair“ und anderen. Die FAZ nennt ihn „den Unruhestifter der Schweizer Medienszene“, der Spiegel einen „Schweizer Nationalkonservativen“, die taz einen „Biedermann und Brandstifter“. Das Branchenmagazin Schweizer Journalist wählte ihn 2006 zum „Journalisten des Jahres“, und das Wirtschaftsmagazin Bilanz attestiert ihm, mit Themen wie Sozialmißbrauch, Ausländerintegration und Islamisierung in der Schweiz nationale Debatten angestoßen zu haben. Köppel, geboren 1965 in Zürich, begann bei der Neuen Zürcher Zeitung, wurde Vize-Chefredakteur des renommierten Züricher Tages-Anzeigers, 2001 Chefredakteur der Weltwoche, 2004 der Welt in Berlin, 2006 kehrte er zur Weltwoche zurück. Schließlich kaufte er das 1933 gegründete Traditionsblatt, dessen Auflage um die 80.000 Stück schwankt, und etablierte es als bedeutendste rechtsliberale Zeitschrift im deutschsprachigen Raum.

Foto: Köppel: „Viele Journalisten sind links und haben so einen verschobenen Blick auf die Realität … Nicht nur der Euro, die EU ist eine Fehlkonstruktion, was sie aber nicht sehen wollen.“

www.weltwoche.ch

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Roger Köppel
ist Chefredakteur und Verleger des Schweizer Nachrichtenmagazins
Die Weltwoche. Bekannt wurde er in
Deutschland vor allem durch seine zahlreichen Talkshow-
Auftritte, etwa bei „Anne Will“, „Maybrit Illner“,
„Maischberger“, „Hart aber fair“ und anderen. Die FAZ
nennt ihn „den Unruhestifter der Schweizer Medienszene“,
der Spiegel einen „Schweizer Nationalkonservativen“,
die taz einen „Biedermann und Brandstifter“. Das
Branchenmagazin Schweizer Journalist wählte ihn 2006
zum „Journalisten des Jahres“, und das Wirtschaftsmagazin
Bilanz attestiert ihm, mit Themen wie Sozialmißbrauch,
Ausländerintegration und Islamisierung in der
Schweiz nationale Debatten angestoßen zu haben.
Köppel, geboren 1965 in Zürich, begann bei der Neuen
Zürcher Zeitung, wurde Vize-Chefredakteur des renommierten Züricher Tages-Anzeigers, 2001 Chefredakteur
der Weltwoche, 2004 der Welt in Berlin,
2006 kehrte er zur Weltwoche zurück. Schließlich
kaufte er das 1933 gegründete Traditionsblatt,
dessen Aufl age um die 80.000 Stück schwankt,
und etablierte es als bedeutendste rechtsliberale
Zeitschrift im deutschsprachigen Raum

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nachzulesen bei JF 27-2013

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So lügen Journalisten: Wie in Deutschland diffamiert wird


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Manche Medien sind bei ihrer Agitation primitiv und infam zugleich. Die SPD-nahen Nürnberger Nachrichten rückten Euro-Skeptiker und fleißige Bürger jetzt dreist in die Nähe von Rechtsradikalen.

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AUDIO

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In Nürnberg wollten Bürger bei einer Tagung über hochaktuelle Themen sprechen. Es ging um die Folgen der Energiewende und den Strompreis, um Umweltschutz, um die EU-Schuldenspirale, Bürokratie in der EU sowie um preisgünstiges Bauen und Sanieren von Wohnraum.

Eine obskure Tarnveranstaltung?

Die Veranstaltung hat auch stattgefunden. Aber den drei Redaktionen im Verlagshaus der Nürnberger Presse passte das alles nicht in die kleine politisch linksgrüne Mainstream-Welt. Denn die Teilnehmer wollten über die »Lügen« der Politiker sprechen, sahen sich selbst als »fleißige und anständige Bürger«. Das war aus Mediensicht eine Veranstaltung von Rechten. Man griff also vorbeugend politisch korrekt zur Feder und diffamierte die Teilnehmer vorsichtshalber. Und das lief dann so ab. Der Veranstalter Norbert Deul wollte mit einem Inserat in den Nürnberger Nachrichten (NN) auf die Tagung aufmerksam machen, begab sich am 24. April 2013 persönlich in das Verlagshaus. Doch die drei Redaktionen im Haus (Nürnberger Nachrichten, Nürnberger Zeitung, Online-Zeitung nordbayern.de) sahen die Veranstaltung als »kritisch« an. Und dann wurden die Leser vor der Tagung gewarnt. In der Ausgabe der Nürnberger Nachrichten vom 8. Mai, vier Tage vor dem Tag der Veranstaltung im Gemeinschaftshaus von Nürnberg-Langwasser, wurden die Leser mit einem dreispaltigen Bericht und zusätzlich einem Kommentar auf die angeblich obskure Veranstaltung eingestimmt. Die Überschrift zum Bericht lautet: »Die Angst vor Rechtspopulisten – Kritiker warnen vor einer Veranstaltung im Gemeinschaftshaus Langwasser«. Im Text darunter ist unter anderem zu lesen: »Eine für Sonntag geplante Tagung sorgt bereits im Voraus für Wirbel: Kritiker befürchten, dass mit ei-
ner Tarnveranstaltung im Gemeinschaftshaus Langwasser Rechtspopulisten ein Forum gefunden haben.« Die Veranstaltung erinnere an »rechtspopulistischen Sprachgebrauch.« Wohl erfährt der NN-Leser kurz, dass die Tagung den Büfger darüber informieren will, wie er sich vor finanziellen Belastungen, Fehlentwicklungen und Unrecht schützen kann. Aber gerade das ist dem Nürnberger Blatt offenbar verdächtig, denn die nächsten beiden Sätze im Bericht lauten: »Doch wird in der Mitteilung auch an den »fleißigen, anständigem Bürger appelliert. Von >Wir als deutsche Bürger< ist ebenso die Rede wie vom »öffentlichen Lügen und Betrügern und vom >EU-Diktat<, unter dem die Bürger leiden würden.« Anschließend zitiert der NN-Bericht den Leiter des Gemeinschaftshauses mit dessen Worten, er sei über diese Werbung »nicht glücklich – sie suggeriert eine Nähe zum rechten politischen Rand«.

Der Verfassungsschutz wird befragt

Doch damit nicht genug. Der NN-Autor verweist auf das Bürgermeisteramt und schreibt: »Dort hatte man wegen der Wortwahl in der Veranstaltungswerbung ebenfalls Bedenken. Die Behörde fragte beim Verfassungsschutz an, ob die Protagonisten der Tagung bereits auffällig waren. >Der Verfassungsschutz teilte uns mit, dass niemand der Teilnehmer der rechten Szene zuzuordnen ist<, berichtet Christine Schüß-ler, Leiterin des Bürgermeisteramtes.« Das hält der NN-Autor offenkundig für unglaubwürdig, denn jetzt bringt er eine Birgit Mair vom Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung in Position, deren »Erkenntnis« er wie folgt zitiert: »Der Verfassungsschutz bekommt viele Entwicklungen im rechten Spektrum gar nicht oder viel zu spät mit.« Wer ist diese Frau? Der NN-Autor schreibt: »Mair beobachtet die rechte Szene intensiv,
besonders in Nordbayern. Im Kampf gegen Fremdenfeindlichkeit hält sie Vorträge, klärt Schulklassen und sogar Lehrkräfte auf. Mair sitzt auch als Beobachterin im Bayrischen NSU-Untersuchungsausschuss.« Also natürlich hochqualifiziert und für eine solche Bezeugung ungemein glaubwürdig.

Eine Schutzgemeinschaft für Mieter

Wer aber war der Veranstalter Norbert Deul? Etwa ein obskurer Rechtsextremist? Norbert Deul, der die Veranstaltung auf die Beine gestellt hat, ist der Vorsitzende der Schutzgemeinschaft für Wohnungseigentümer und Mieter e.V. Der Verein firmiert auch unter dem Namen Hausgeld-Vergleich/Hausverwalter-Check e.V. – Bund der Wohnungsinhaber. Warum wollte er diese Veranstaltung? Deul berichtete in seiner Pressemitteilung: »Es gibt Klimaschützer, Umweltschützer, Verbraucherschützer und außerdem Bürger-Aktionsgruppen, die sich ebenfalls für den Schutz des Bürgers ein-setzen. Nur eines fehlte bisher: Ein Tag im Jahr, an dem diese Vereine und Gruppen öffentlich Zusammentreffen und den Bürger ehrlich informieren, wie er sich vor finanziellen Belastungen, Fehlentwicklungen und Unrecht schützen kann. Deswegen wurde der 1. Bürgerschutz-Tag ins Leben gerufen.« Weiter heißt es in der Information: »Es geht an diesem Tage um den Schutz des fleißigen, anständigen, vor allen aber zahlenden Bürgers«, erklärt Norbert Deul, Organisator der Veranstaltung. »Wer informiert den Bürger ohne Eigeninteressen? Der Staat, Politiker, Konzerne, Banken, Handwerker, Immobilienverwalter? Können wir da heute noch sicher sein?« Und wer waren die Redner? Waren das etwa möglicherweise Rechtsradikale? Sie alle waren kreuzbrave, aufrechte und ehrenwerte, zudem hellwache und kritische Bürger. Da war der promovierte Physiker Jürgen Langeheine, der über die verheerenden Folgen der Energiewende aufklärte. Und dann die Pferdezüchterin Bettina Marofke, Sprecherin vom Aktionsbündnis Gegenwind Nordbayern, die vortrug, wie sich die schon rund 23000 Windkraftanlagen in Deutschland auf Mensch und Umwelt auswirken. Da war der Ingenieur Michael Limburg vom Europäischen Institut für Klima und Energie (EIKE), der darüber sprach, dass die Energiewende zum Klimaschutz nicht taugt und die deutsche Energieversorgung maßlos verteuert und verschlechtert. Da war der promovierte Jurist und Professor Norbert Geng, der darlegte, wie der Bürger »in den Klauen von Staat und Politik« enteignet, entmündigt und zum Untertan gemacht wird. Es sprach auch Diplom-Ingenieur und Architekt Konrad Fischer, der aufzeigte, wie unsinnig und schädlich der staatlich verordnete Dämmungswahn ist und wie man sich dagegen wehren kann. Und es kam der Rechtsanwalt Wolfgang Haegele, der Möglichkeiten zum Schadensersatz gegen unseriöse Energieberater aufzeigte. Und was machten die Nürnberger Medien daraus? Der NN-Schrei-ber Alexander Brock fabulierte: »Wer seine Veranstaltung >Bürgerschutz-Tag<« nennt, muss mit Gegenwind rechnen. Denn der Begriff erinnert an den Sprachgebrauch rechtsradikaler Gruppen. Auch andere Phrasen sind anstößig, die auf Plakaten und Programmzetteln zu dieser Tagung stehen. Da werden Behörden und Politiker pauschal als >Lügner< und >Betrüger< bezeichnet, wird an angeblich deutsche Tugenden wie >Fleiß< und >Anstand< appelliert. Wo führt das nur hin?« Der Kommentar trägt die Überschrift »Kein Schutz für Bürger-Arbeit gegen Rechtsradikale wird untergraben«.

Viele feige Journalisten

Warum machten die Medien das nur? Vielleicht weil dort auch eine erfolgreiche Frau sprach, welche die Politiker derzeit das Fürchten lehrt? Es kam nämlich auch Beatrix von Storch, die Sprecherin der Zivilen Koalition. Dieser Frau, die von den Zuhörern den stärksten Beifall bekam, hatte der NN-Bericht vom 8. Mai folgende Sätze gewidmet: »Sie gehört zu den Förderern der neu gegründeten Partei »Alternative für Deutschland< (AfD). Politikwissenschaftler sehen in der Rhetorik der AfD Überschneidungen mit dem Rechtspopulismus, andere sehen die AfD im Konservatismus verankert.« Dem Verlangen des Veranstalters
Norbert Deul an die Nürnberger Nachrichten, die diffamierenden Unterstellungen in Berichterstattung und Kommentierung der Veranstaltung zu korrigieren, kam das Blatt nicht nach, sondern quälte sich am 9. Mai nur diese kleine Notiz ab: »Zu dem Beitrag >Die Angst vor Rechtspopulisten<
erreichte uns ein Schreiben des Vertreters der Schutzgemeinschaft für Wohneigen-tümer und Mieter, Norbert Deul, in dem er Wert auf die Feststellung legt, dass die Veranstalter nicht dem rechtspopulistischen Spektrum zuzuordnen sind. Auch die Referenten seien nicht in dieser Hinsicht belastet.« Presserechtlich hat die Zeitung dem Verlangen des Veranstalters damit Genüge getan, aber der gebotenen Verlässlichkeit, Objektivität und Überparteilichkeit nicht.

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nachzulesen bei Kopp-Exklusiv 24-2013

Pressefreiheit – Auf Kritik folgt Strafe


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Regelmäßig kritisieren westliche Politiker den Umgang totalitärer Staaten mit den Medien. Dabei geraten auch tadellose Demokratien wie Ungarn ins Kreuzfeuer. Aber selbst klopft man sich gerne auf die Schulter, wie wichtig einem die Pressefreiheit im eigenen Land sei und wie entschlossen man sie gegen alle Angriffe verteidige.

Österreichs Nationalratspräsidentin Barbara Prammer (SPÖ)Barbara Prammer hat in den letzten Tagen gezeigt, wie dieser Einsatz für eine freie Presse aussieht. Sie hat die Parlamentsdirektion beauftragt, Anzeige zu erstatten, weil in den Kommentarspalten der Internetzeitung Unzensuriert.at ein anonymer Leser aggressiven Schwachsinn hinterlassen hat.

Obwohl zum Zeitpunkt dieser Anzeige bereits bekannt war, daß dieses Posting sofort nach Kenntnis durch die Redaktion entfernt worden war, ließ die Sozialistin Prammer es sich nicht nehmen, die Journalisten öffentlich vorzuführen – ganz sicher deshalb, weil ich selbst dort hin und wieder einen Kommentar schreibe, Bürger auf die Seite hinweise und dieses Medienprojekt vor einigen Jahren initiiert habe.

Prammer versucht, ein ihr und den Regierungsparteien kritisch gegenüberstehendes Medium mundtot zu machen. Wer schreibt schon unbeschwert weiter, wenn parallel Ermittlungen laufen, die bis zu zwei Jahre Gefängnis nach sich ziehen können? Besonders kurios: Prammer informierte alle 183 Abgeordneten über ihre Aktivitäten gegen Unzensuriert.at –unzensuriert.at2 und beantwortete in dieser Mail auch öffentlich eine Rechercheanfrage der Internetzeitung zu Parlamentarierreisen nach China. Deutlicher kann man nicht mehr ausdrücken, daß es sich um eine Strafaktion gegen kritische Journalisten handelt. Für das Parlament eines demokratischen Staates ist das eine Schande.

Schockierend ist, wie wohlwollend die anderen Medien die Aktion Prammers aufnehmen. Wenn die Präsidentin des höchsten demokratischen Gremiums im Land Initiativen setzt, die dazu führen könnten, daß Online-Medien ohne weiteres für Aussagen von Lesern haftbar gemacht werden, müßte jeder Herausgeber entrüstet protestieren.

Oder hoffen die anderen auf eine Zwei-Klassen-Justiz, die – ganz wie die Parlamentspräsidentin – zwischen regierungstreuen und regierungskritischen Medien unterscheidet?

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nachzulesen bei JF 24-2013

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Dr. Frankenstein? So lügen Journalisten


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Udo Ulfkotte

 In den Niederlanden ist der Mediziner Ernst J. S. wegen schwerer Körperverletzung angeklagt. Jahrelang soll der jetzt von deutschen Medien »Dr. Frankenstein« genannte Arzt Dutzende von Patienten falsch behandelt haben. Warum nur haben sie sich ausgerechnet den Niederländer herausgepickt, während sie andere Fälle, bei denen Mediziner im Ausland nicht mehr praktizieren dürfen, verschweigen?

Sie nennen ihn »Dr. Frankenstein«. Die Bild-Zeitung macht es. Der Focus macht es. Und der Spiegel macht es. Sie haben keinen Skrupel, einen Menschen zum Monster zu stilisieren. Mit den

Grundsätzen der journalistischen Arbeit hat das ganz sicher nichts mehr zu tun. Das ist die eine Seite.

Viel verheerender ist das, was diese Qualitätsjournalisten nicht berichten. Denn sie tun jetzt im Brustton der eigenen »Recherche« so, als ob es sich um einen Einzelfall handele. Alle Journalisten berichten darüber, als ob es ein absoluter Einzelfall sei, dass ein in einem Drittland angeklagter Arzt noch in Deutschland praktizieren darf. Zitat aus der Bild:

 

Weitere Nachforschungen betrieb die Klinik offenbar nicht. Sonst hätte sie möglicherweise erfahren: In Holland muss sich »Dr. Frankenstein« wegen mehrerer Todesfälle vor Gericht verantworten.

 

Nein, liebe »Qualitäts«-Journalisten. Das ist kein Einzelfall, sondern der Regelfall. Ich habe in meinen letzten Büchern rund 50 solcher Fälle aufgelistet – allesamt Mediziner, die im Ausland Menschenleben auf dem Gewissen haben und in Deutschland problemlos weiter praktizieren dürfen.

Vom Wunderheiler aus Gambia, der auch in diesen Tagen noch bei uns als »Krebsheiler« praktiziert, aber nie eine medizinische Ausbildung hatte, sich seine »Studienbescheinigung« einfach kaufte und in Gambia heute wegen der hinterlassenen Spur der Toten nicht mehr praktizieren darf – aber in Deutschland. Viele solcher Fälle habe ich in meinen Büchern mit allen Belegen und Namensnennung aufgelistet. Nachfolgend ein Auszug aus einem meiner Bücher zu dem Thema (der Auszug stammt aus dem Buch Albtraum Zuwanderung, Quellenliste im Buch) mit dem Stand Herbst 2011:

Bei zugewanderten medizinischen Fachkräften schießt Deutschland den Vogel ab: Der aus Nigeria stammende und in Witten praktizierende Arzt Dr. Daniel Ubani hat mit seiner geballten Inkompetenz den Ruf deutscher Ärzte in Großbritannien ruiniert. Der Schwarzafrikaner injizierte in Großbritannien einem 70 Jahre alten Briten aus Cambridgeshire, der an schmerzhaften Nierensteinen litt, das Zehnfache der empfohlenen Dosis eines Schmerzmittels. Nach einer EU-Verordnung (Council Directive 93/16/EEC) dürfen Ärzte innerhalb der EU ohne weitere Prüfung in jedem anderen EU-Land tätig werden. Daniel Ubani beherrschte die englische Sprache nicht sonderlich gut. Gerade als Arzt muss er bei Medikamenten, deren Dosierungsanleitungen in englischer Sprache verfasst sind, die Sprache auch verstehen. Er verstand sie nicht. Aber er praktizierte dennoch auch in Großbritannien. Der nigerianischstämmige Mitbürger praktiziert seit mehr als zwei Jahrzehnten in Deutschland als Arzt und Schönheitschirurg. Und wie ein dummer Anfänger tötete er den Briten mit der Injektion. Die Staatsanwaltschaft Cambridgeshire suchte den Schwarzafrikaner daraufhin mit Haftbefehl. Und in Großbritannien darf der gebürtige Nigerianer nun nicht mehr als Arzt arbeiten.

 

Ganz anders in Deutschland: Der Mitbürger musste gerade einmal 5.000 Euro Strafe zahlen. Es gab keinen Entzug seiner ärztlichen Zulassung. Man darf Dr. Daniel Ubani, der die deutsche Staatsbürgerschaft hat, nach Angaben der BBC jetzt mit juristischer Rückendeckung einen »Killer« und »Scharlatan« nennen. Dass in Deutschland ein nigerianischstämmiger »Killer« und »Scharlatan« als Arzt praktizieren darf, sorgte in Großbritannien für großes Aufsehen. Der Mitbürger ruinierte mit einem Schlag das große Ansehen, das deutsche Ärzte bis dahin im Inselkönigreich genossen hatten. Auf einmal gab es viele Zweifel. Denn es meldeten sich weitere Opfer des Schwarzafrikaners zu Wort. Die 70 Jahre alte Helga Freitag etwa, der ein deutsches Gericht mehr als 10.000 Euro Schmerzensgeld nach einem verpfuschten Eingriff von Herrn Ubani zugesprochen hatte. Und die Krankenschwester Christa Böttcher. Auch ihr hat ein deutsches Gericht nach einem verpfuschten Eingriff des Herrn Ubani ein hohes Schmerzensgeld zugesprochen. Der Schwarzafrikaner war in Deutschland mit seinen medizinischen Eingriffen zum Millionär geworden. Die 5.000 Euro, die der »Killer« für die Tötung des Briten hatte zahlen müssen, waren für ihn wohl ein Witz.

 

Die ganze Episode fand sich fast ausschließlich in britischen Medien, deutsche Journalisten haben sie weitgehend ignoriert. Man will ja dem Ruf des afrikanischen Migranten Ubani nicht schaden. Menschen wie er sind doch eine »Bereicherung« für unser Land. Versuchen Sie sich jetzt einmal vorzustellen, was passiert wäre, wenn ein ethnischer deutscher Killer-Arzt als Scharlatan einen Afrikaner ins Jenseits gespritzt hätte. Übrigens: Mitbürger Ubani lebt weiterhin unbehelligt in Witten. Seine Strafe wurde später auf 7.000 Euro erhöht. Aber der Afrikaner darf in Deutschland weiter als Arzt praktizieren, obwohl er als »inkompetent« gilt. Das erfuhren die Menschen im fernen Schweden im Juli 2011 in der englischsprachigen Zeitung The Local. Auch die Schweden müssen jetzt denken, dass Deutschland inkompetente Ärzte habe. Denn auch in dem schwedischen Bericht wurde die afrikanische Herkunft des Arztes nicht erwähnt.

In Deutschland lässt man viele Ärzte aus fremden Ländern praktizieren. Wir sind schließlich offen für all jene, die woanders versagt haben. Und wenn ein zugewanderter Arzt versagt, dann dürfen deutsche Gerichte nicht einmal ermitteln. So ist das beim Albtraum Zuwanderung. Wenn allein dem Autor dieses Berichts viele solche Fälle bekannt sind, welche Zeitbomben ticken dann da draußen?

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http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/udo-ulfkotte/dr-frankenstein-so-luegen-journalisten.html

Linke ziehen über Tote her: Wenn eine Tote falsche Freunde hat: Susanne Zeller-Hirzel


Wenn wir über den Widerstand des unsäglichen Dritten Reiches nachdenken, kommen uns nur ganz wenig Namen in den Sinn. Da wären Stauffenberg, Dietrich Bonhoeffer, Georg Elser, Die Weiße Rose und nur ganz wenige mehr, die bekannt wurden. Während man über den Widerstand im Militär geteilter Meinung sein kann, ist der Widerstand der Studenten der Weißen Rose unzweifelhaft von persönlichem Engagement geprägt und deren Arbeit unter Lebensgefahr ringt uns heute noch Bewunderung ab. Da alles so eindeutig ist, kam wohl bis heute noch kein Journalist der Qualitätspresse auf die Idee, diesen Widerstand zu relativieren und dann zu beschmutzen.

Es starb am 4. Dezember 2012 mit Susanne Zeller-Hirzel die letzte Widerstandskämpferin der Weißen Rose. Sie starb völlig unbeachtet von unseren Qualitätsmedien, die sonst über jeden Möchtegern-Promi berichten, auch wenn der sich nur die kleine Zehe angestoßen hat. Zeller-Hirzel hat allein schon deshalb Großartiges geleistet, weil sie sich getraut hatte, sich in einer Zeit gegen ein Regime zu stellen, in der es schon lebensgefährlich war, auch nur im falschen Moment eine offensichtliche Wahrheit auszusprechen.

Warum Zeller-Hirzel von unseren hochbezahlten Journalisten der Qualitätsmedien ignoriert wird, war in der Wochenend-Printausgabe vom 29./30. Dezember des Kölner Stadtanzeigers auf Seite 6 zu lesen. Sie hatte einfach die falschen Freunde. Anders als die DuMont-Familie, die ihr Fähnchen sofort nach dem dritten Reich drehte und mit dem, was sie vorher schrieb, nichts mehr zu tun haben wollte, jedoch die arisierten Grundstücke behielt, brauchte Zeller-Hirzel ihre Meinung nicht zu ändern, sie war immer noch gegen Nazis. Zeller-Hirzel hat auch recht schnell gemerkt, dass Unrecht und Faschismus nicht ein Privileg der Nationalsozialisten ist, auch andere Parteien sind dazu fähig. Nur nennen die es halt anders. Und ebenso hat Zeller-Hirzel auch irgendwann gemerkt, dass im Islam ebenso viel Unrecht gegen Andersdenkende geschieht wie bei den Nazis des Dritten Reiches. Während jedoch die Nazis immer weniger werden und man sie mit der Lupe suchen muss, verbreitet sich der Islam immer rasanter und ebenso die Straftaten, die auf dieser Ideologie beruhen – selbst wenn die Gesetze so gestaltet werden, dass islambasierte Straftaten leicht statistisch weg gelogen werden können.

Deshalb hat sich Zeller-Hirzel gegen den Islam gestellt und sich mit aktiven Kämpfern gegen diese mörderische Ideologie, wie Michael Stürzenberger, befreundet. Wenn wir also dem Artikel Glauben schenken, wurde Zeller-Herzel ignoriert, weil sie Stürzenberger zum Freund hatte. Stürzenberger wird im Artikel als “Autor des Hetzblogs Politically Incorrect” bezeichnet. Autor und PI stimmt wohl, aber Hetzblog? Wo ist denn die Hetze, wenn man schlicht anderer Meinung als die Mehrheit ist? War die Weiße Rose etwa eine Hetzgruppe? Waren sie Volksverhetzer, weil sie auf Missstände aufmerksam gemacht haben? Oder waren etwa die DuMonts Volksverhetzer, weil sie selbst dann noch in Führers Horn bliesen, als schon alles zusammenbrach und sich die Oberbonzen schon absetzten?

Wenn wir das Wort „Hetze“ einmal näher definieren, käme wohl sowas heraus: „Ständige substanzlose Wiederholung falscher Anschuldigungen gegen eine andere Meinung oder Gruppe“ und voila, wir haben einen Hetzer: Steven Geyer, den Schreiber des Artikels im KSTA. Der hat nicht nur monatelang gezielt gegen PI gehetzt, ohne auch nur ein einziges Argument zu bringen bzw. PI konkret was vorzuwerfen, nein, er lügt auch hier wieder nach Strich und Faden, was die Wiedergründung der Weißen Rose angeht. So steht in der Gründungsurkunde nichts von Verharmlosung des Nationalsozialismus oder anderem Unsinn, den Geyer mal wieder absondert:

Wiedergründung der Weißen Rose

Deutschland ist im Jahre 2012 erneut der Bedrohung durch gefährliche totalitäre Ideologien ausgesetzt. Die national-sozialistische Gefahr ist durch die größte Katastrophe in der europäischen Geschichte erkannt und wird durch den sogenannten “Kampf gegen Rechts” bereits intensiv eingedämmt.

Völlig verharmlost wird hingegen die Bedrohung durch den Linksextremismus und den islamischen Fundamentalismus. Letzterer wird durch den politischen und medialen Mainstream regelrecht beschönigt und verharmlost. Der oben erwähnte Kampf gegen Rechts ist zudem längst zu einem Kampf gegen alles Nicht-Linke mutiert und führt, häufig mit faschistischen Mitteln, einen antidemokratischen Krieg gegen die Meinungsfreiheit der bürgerlichen Mitte. Daher ist wieder bürgerliche Zivilcourage gefordert, um die Bevölkerung aufzuklären und zu warnen. Hierbei knüpfen wir zusammen mit einem der letzten beiden lebenden Mitglieder, Susanne Zeller-Hirzel, an den Mut, die Einsatzbereitschaft und den unbeugsamen Willen der Helden der Weißen Rose in den 40er Jahren des vergangenen Jahrhunderts an.

Die frühere Widerstandskämpferin gegen den National-Sozialismus, Frau Susanne Zeller-Hirzel, verdient allen Respekt für ihr Lebenswerk, sie war eine der wenigen Personen, die nicht einfach einer Herde hinterherliefen. Es ist ein Armutszeugnis, wenn die DuMont-Presse sich nach ihrem Tod wieder über sie hermacht, als hätte sich seit der Nazizeit, als der regimetreue DuMont-Verlag – damals unter dem Namen “Kölnische Illustrierte Zeitung” – gegen die Mitglieder der Weißen Rose hetzte, nichts geändert.

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pi-news.net/2012/12/wenn-eine-tote-falsche-freunde-hat/

So lügen Journalisten: Wie Medien aus einem Pfeifkonzert gegen Merkel Jubel machten


aus Kopp-Exklusiv Nr. 43-2012

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Können erwachsene Journalisten wirklich eine Meinung haben, die nicht links ist?


ist es möglich, dass erwachsene Journalisten freiwillig eine Meinung haben, die nicht links ist? Von Roger Köppel

Können erwachsene Journalisten wirklich eine Meinung haben, die nicht links ist? Ist es denkbar, dass gestandene Journalisten aus freien Stücken zu anderen Schlussfolgerungen kommen können als die grosse Mehrheit ihrer linken Berufskollegen, die mit dem Adlerauge des Linienrichters jede Abweichung vom Mainstream zusehends gereizter und aggressiver registrieren? Die panischen Reaktionen der Journalisten auf die Nachricht, dass die seit Jahren scharf links positionierte Basler Zeitung unter einem neuen Chefredaktor in Zukunft ein bisschen weniger links sein könnte, legen den Schluss nahe, dass nur ein linker Journalist ein guter Journalist sein kann. Ist ein Journalist nicht links, muss er entweder krank, gekauft, ferngesteuert oder auf andere Weise defekt sein. Für die meisten Journalisten ist es undenkbar, dass ein erwachsener Journalist freiwillig nicht links ist. Wäre dies der Fall, müssten die vielen linken Journalisten ja ihre linke Haltung hinterfragen. Das aber wäre viel zu anstrengend und könnte, wie Figura zeigt, zum Liebesentzug durch die Kollegen führen.

Die Diskussionen, die laufend um die wenigen Zeitungen angezettelt werden, die sich aus vernünftiger Einsicht, aus Provokationslust oder aus einem fundierten Engagement für echte Meinungsvielfalt heraus entschieden haben, aus dem linken Mainstream auszuscheren, belegen vor allem dies: Linke Journalisten sind erstaunlich kleinkariert, engstirnig und auf eine irritierende Weise intolerant. Das verbindet sie interessanterweise mit jenen politischen Strömungen zur Linken, denen sie sich geistesverwandt fühlen, weniger aus Überzeugung, sondern aus Bequemlichkeit, denn natürlich wissen sie: Es ist anstrengender, gegen den Strom zu schwimmen. Es ist mühevoll, eine Meinung zu vertreten, die der Szene nicht genehm ist.

Wenn der Journalismus in den letzten Jahren an Achtung und Bedeutung verloren hat, dann auch deshalb, weil die vielen linken Journalisten den vielen anderen linken Journalisten so mut- und einfallslos hinterhergeschrieben haben.

Dass die linken Journalisten den nichtlinken Journalisten dauernd unlautere Motive, verschleierte Interessenbindungen oder, ganz platt, fehlende Unabhängigkeit und Käuflichkeit vorwerfen, hat etwas Ironisches. Es sind mit umgekehrten Vorzeichen die gleichen Attacken, die sich die linken Journalisten seinerzeit anhören mussten, als sie in den siebziger Jahren begannen, gegen die damals noch überwiegend nichtlinken Journalisten anzuschreiben.

Die Gründer des Tages-Anzeiger-Magazins, allesamt brillante, kluge Kollegen, wurden von ihren Gegnern als Agenten des internationalen Kommunismus tituliert, weil sie aus der Reihe tanzten. «Moskau einfach», lautete die Formel für jeden, der es wagte, die Eliten und ihren Staat zu kritisieren. Heute muss sich jeder nichtlinke Journalist früher oder später die Unterstellung gefallen lassen, er werde vom SVP-Strategen Christoph Blocher finanziert. Der Beweis dafür, dass man von Blocher finanziert wird, liefert der bewährte Zirkelschluss: Jeder, der über Blocher eine andere Meinung hat als die von den linken Journalisten vorgegebene, ist von Blocher finanziert.

Linke Journalisten bezeichnen sich als unabhängig. Nichtlinke Journalisten können nicht unabhängig sein. Das ist die Logik der linken Journalisten. Als der Verfasser dieser Zeilen in der Chefredaktion des Zürcher Tages-Anzeigers sass, waren die meisten Redaktoren des Inlandressorts Mitglieder oder ausdrückliche Sympathisanten der Sozialdemokratischen Partei. Natürlich nannte sich der Tages-Anzeiger auf seiner Titelseite «unabhängig». Und selbstverständlich wäre es den SP-Redaktoren des Inlands niemals in den Sinn gekommen, sich nicht als unabhängig, sondern als links zu sehen. Ideologen waren immer die anderen, die man erfolgreich aus der Redaktion vertrieben hatte. Ein unabhängiger Journalist zu sein, bedeutete damals: «Ich glaube ans Waldsterben. Ich finde Margaret Thatcher und Ronald Reagan schlimm. Die Steuern dürfen nicht gesenkt, aber die Armee muss abgeschafft werden. Wer die SVP wählt, ist alt und dumm. Gentechnik ist des Teufels. Die Schweiz kann abdanken. Die EU ist die Zukunft. Ausländerkriminalität gibt es nicht. Der Name Blocher darf nie zustimmend in den Mund genommen werden.»

Die linken Journalisten sind nicht dumm. Sie ahnen, dass sie durch die Wirklichkeit ins Unrecht versetzt werden. Das meiste von dem, was sie bis vor kurzem gepredigt haben, ist an der Realität gescheitert. Das verunsichert sie und führt zu unkontrollierten Abwehrreaktionen. Ihre eigenen Ängste, die Vermutung, dass sie wider besseres Wissen an falschen Vorstellungen festhalten, projizieren sie auf andere, um sich zu beruhigen. Das Resultat ist eine Art Selbstzensur, die aggressiv nach aussen getragen wird, um andere Journalisten davon abzuhalten, ihre Denkblockaden abzulegen. Der Mechanismus ist psychologisch nachvollziehbar, aber erzeugt in den meisten Zeitungen ein Klima der Befangenheit und Verklemmtheit, das irgendwann auf die Qualität durchschlägt. Auf die Dauer wird der Zustand unerträglich. Niemand läuft gerne jahrzehntelang in viel zu enger Unterwäsche herum.

Im Grunde geht es gar nicht um links oder nicht links. Es geht darum, ob Journalisten bereit sind und den Mut haben, mit guten Argumenten etwas anderes zu sagen und zu schreiben als das, was die Mehrheit der Berufskollegen hören möchte. Journalisten haben die Aufgabe, Demokratien mit Frischluft zu versorgen. Sie müssen Missstände erkennen und aufdecken. Sie haben die Mächtigen im Staat zu kritisieren und der Meinungsharmonie zu misstrauen. Harmonie ist schön, aber sie fördert einseitiges Denken und damit schlechte Entscheidungen. Nichts ist gefährlicher als viele Leute, die zu schnell in die gleiche Richtung denken. Ein guter Journalist hat immer etwas Ärgerliches. Er sieht es meistens anders, ist nie zufrieden und immer kritisch. Er misstraut allem, was ihm gesagt wird. Und am meisten misstraut er den Zeitungen, weil er weiss, wie sie zustande kommen.

Es ist unjournalistisch, wenn Journalisten allergisch reagieren auf Journalisten, die andere Meinungen haben.

http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2010-46000/artikel-2010-46-editorial-links-nicht-links.html#commentsanker

Über die Macht der Migranten und bevorstehende Unruhen


Interview mit Udo Ulfkotte

Mit seinen jahrelangen Befürchtungen über bevorstehende Unruhen zwischen Einheimischen und integrationsunwilligen, kriminellen Zuwanderern in Deutschland und Europa hat der Journalist und Buchautor Udo Ulfkotte offensichtlich richtig gelegen. Zunehmend kommt es zu gefährlichen Zusammenstößen. Dabei wird die Macht der Migranten immer deutlicher: Ihre Großfamilien und Clans bedrohen inzwischen skrupellos und unverhüllt Staatsorgane, Journalisten und Opfer. Ist die Situation Deutschlands bereits aussichtslos? Ein Interview mit Udo Ulfkotte.

Herr Ulfkotte, ein aktueller Fall in Norddeutschland treibt viele Bürger derzeit zum Wahnsinn: Drei schwerstkriminelle Migranten hatten 2010 einen Rentner brutal überfallen, niedergeschlagen und ausgeraubt. Der alte Mann hatte jedoch in Notwehr einen der Räuber erschossen. Nun hat die Großfamilie des getöteten Kriminellen Druck auf den Staat ausgeübt, Anklage gegen den Rentner wegen Totschlags zu erheben. Die Staatsanwaltschaft Stade erhebt jetzt tatsächlich Klage, entgegen ihrer ursprünglichen Entscheidung. Wie einflussreich sind Migranten-Großfamilien und woher stammt ihre Macht?


Der Fall ist kein Einzelfall. Vor wenigen Wochen bebte ganz Berlin, weil der Migrant Youssef El-A. in Notwehr erstochen worden war. Es gab die größte islamische Beerdigung, die Berlin je gesehen hatte. Und Tausende von Demonstranten forderten, das Kriminalitätsopfer, welches in Notwehr gehandelt hatte, zu inhaftieren. Der Täter wurde zum Helden stilisiert. Das Gleiche geschah auch in Sittensen. Und immer stehen die Großfamilien hinter den Tätern. In Städten wie Bremen werden Journalisten und Polizisten schon seit Jahren erpresst, Schutzgeld an Großfamilien wie die Miris zu bezahlen. In Essen und anderen Städten des Ruhrgebiets durften Polizisten nicht einmal eingreifen, wenn Großfamilien Kinder für Sex in den Hinterstuben von Kulturvereinen angeboten haben, man durfte nicht darüber sprechen. Es ist diese verdammte politische Korrektheit, die uns das alles beschert hat.

Auch in Uelzen wurden im März Journalisten, die über einen Migrantenprozess berichteten, bedroht, ebenso wie mehrere Autoren der Welt, des Tagesspiegel und der Frankfurter Rundschau, die sich im April massive Drohungen von Salafisten gefallen lassen mussten, weil sie kritisch über die Koran-Verteil-Aktion berichtet hatten. Was ist denn hier auf einmal los? Klingt das nicht eher wie Erpressung? Und was unternehmen unsere Rechtsorgane dagegen?


Was sollen sie unternehmen? Sie unternehmen gar nichts. Sie haben doch Angst vor diesen Gruppen. Sie haben jahrelang nachgegeben wie bei der antiautoritären Erziehung, immer nur nachgegeben. Und jetzt wundern sie sich, dass die groß gewordenen Zöglinge ihnen nun auf dem Kopf rumtanzen. Die lachen doch über uns, mehr nicht.

Ist das vielleicht ein Grund, warum wir bei nahezu allen Berichterstattungen über Mord und Totschlag, die von Ausländern begangen wurden, seit Jahren keine Namen und Herkunftsangaben in den Mainstreammedien lesen und hören können? Ist es die Angst der Journalisten vor unmittelbar auf sie persönlich ausgeübtem Druck? Oder sind dies politisch korrekte Vorgaben aus Berlin?


Es ist wieder diese verdammte politische Korrektheit. Mehr als 16.000 Mal verwirklichen Migranten jedes Jahr in Deutschland den Straftatbestand der Körperverletzung. Und was machen wir? Wir fragen uns ständig, ob das an ihrer angeblich schlechten sozialen Lage liegt und öffnen unsere Geldbörsen. Wir belohnen Täter. Und wir schützen sie. Ja, wir haben Journalisten, Politiker und Richter, die Täter schützen. Wir blicken bald selbst nicht mehr durch, wie wir mutmaßliche Tätergruppen umschreiben sollen, um bloß nicht Klartext zu sprechen. Wir nennen in Polizeiberichten Zigeuner mal »Rotationseuropäer«, mal »mobile ethnische Minderheit«, mal »Landfahrer«, dann wieder »Sinti und Roma«, oder besser noch einfach nur »Bulgaren« oder »Rumänen«, aber bloß nicht »Zigeuner«. Das ist politisch korrekt und schon irgendwie lustig.

Hat sich die vielfach beklagte Anwendung so genannter Migrantenrabatte in der Strafjustiz verfestigt oder ist ein Umdenken in der Spruchpraxis  deutscher Richter zu beobachten?


Umdenken? Das kann ich nicht feststellen. Weder die Berliner Richterin Kirsten Heisig noch Thilo Sarrazin haben etwas bewirkt. Wir haben jetzt Urteile, bei denen Migranten, die Sozialhilfe erschlichen haben, das Geld behalten dürfen, weil das bei ihnen angeblich eine kulturelle Besonderheit sei. Und wir haben Urteile, wo zugewanderte Kindesvergewaltiger straflos ausgehen, weil das kulturell gesehen werden müsse. Wir sind eben für alles offen und nicht mehr ganz dicht.

Welches sind die typischen und am weitesten verbreiteten Kriminaldelikte der Zuwanderer und warum neigen diese dazu weitaus häufiger als Europäer?


Dazu gehören alle Rohheitsdelikte. Und natürlich Vergewaltigungen. Alice Schwarzer berichtete über mehr als 70 Prozent Türken unter den Vergewaltigern in Köln. Ja, das hat natürlich etwas mit Kultur zu tun. Und mehr noch mit Respekt. Sie bringen uns keinen Respekt entgegen. Wir dürfen ihnen gern Sozialhilfe zahlen, Asyl anbieten, Wohnung, Kleidung, warme Mahlzeiten und Freizeitgestaltung finanzieren, aber wir dürfen keine Gegenleistung von ihnen erwarten. Wir sind aus Sicht vieler Migranten Menschen, die es nicht anders verdient haben, als abgezockt und ausgenutzt zu werden.

Wie steht es um die Moral der Polizeikräfte angesichts stetig schärfer werdender Angriffe auf Polizeibeamte durch Migranten wenn, wie vor Kurzem in Berlin vorgefallen, ein besetztes Streifenfahrzeug an einer Ampel mit Steinen beworfen und in Brand gesetzt werden soll?


Ich kenne nur noch Polizisten, die die Nase voll haben. Das Benzin für die Einsatzfahrten ist rationiert und die Zahl der Einsatzkräfte wird abgebaut. Jeden Tag müssen sie sich anpöbeln und beschimpfen lassen. Und wehe, sie sagen einen Ton. Dann kriegen sie sofort ein Disziplinarverfahren. Polizisten sind für viele junge Migranten das Symbol einer von ihnen verhassten Gesellschaft, die sie ablehnen.

Müssen Migrantenhochburgen, nicht nur in Großstädten, bereits als vollständig verlorene Gebiete betrachtet werden, als so genannte No-Go-Areas?


Na klar, das haben ja gerade erst die Vereinten Nationen für viele europäische Ballungsgebiete festgestellt. Es ist ja kein rein deutsches Phänomen. In der europäischen Hauptstadt Brüssel, wo mehr als ein Drittel der Einwohner Muslime sind und in den Schulen weit mehr als die Hälfte der Schüler aus orientalischen Ländern stammen, darf man ja nicht einmal mehr den Islam kritisieren. Rund um das Europaviertel ist ein islamisches Getto entstanden. Interessanterweise ist das EU-Parlament das einzige in der ganzen Welt, das eine eigene Polizeiwache bekommen soll, wo die Abgeordneten und ihre  Mitarbeiter die Überfälle melden können. Sie müssen halt auf dem Weg zur Arbeit durch die Gettos und werden immer häufiger ausgeraubt. Entweder man mauert das EU-Viertel ein oder man räumt es. So kann es nicht mehr lange weitergehen. Und das ist ja nicht nur in Brüssel so. Was ist mit Duisburg-Marxloh? Die Politik verkaufte es uns als leuchtendes Beispiel für die Integration. Und heute gehen die Polizisten dort Streife im Angst-Raum.

Besonders in Großbritannien ist es in den letzten zwei, drei Jahren immer öfter zu Gruppenvergewaltigungen durch Migrantengangs gekommen, denen gezielt Nichtmuslime zum Opfer fielen. Während die britische Mainstreampresse nicht mehr umhin kommt, Ross und Reiter zu nennen, scheinen deutsche »Qualitätsmedien« weiterhin schärfste Zensur zu üben. Gibt es in Deutschland bereits ähnliche Vorfälle, wie sieht die Rechtsprechung in solchen Fällen aus?


Mir sind viele solche Fälle bekannt, aber nicht einer, bei dem die Täter zu mehr als Bewährungsstrafen verurteilt wurden. Wie schon gesagt, wir haben doch viel Verständnis dafür. Aber das war in Großbritannien auch so. Die Gruppenvergewaltigungen von Kindern durch Muslime waren der Polizei seit 2002, nochmals: seit 2002, bekannt. Aber kein Polizist durfte den vergewaltigten weißen britischen Kindern helfen, das war halt politisch nicht korrekt. Heute schämt sich die Mehrheit der Briten dafür, so weggeschaut zu haben. Wir sind jetzt da, wo die Briten auf diesem Gebiet vor einem Jahrzehnt waren.

Sind Sie selbst und Ihre Familie auch schon bedroht worden?


Ich habe eine eigene Mailadresse für Morddrohungen mit einer direkten Weiterleitung zum Staatsschutz. Es war vor einiger Zeit ziemlich heftig. Aber diese Morddrohungen interessieren mich nicht mehr. Es gibt ja viele andere Menschen wie mich, die so etwas regelmäßig bekommen oder bekommen haben. Ich habe mich viel mit den Tätern beschäftigt. Wenn sie ermittelt werden konnten, waren es Schwachsinnige, die wegen ihres geringen Intelligenzquotienten nicht zur Rechenschaft gezogen wurden. Jedenfalls ist bislang keiner verurteilt worden. In Freiburg gab es ja sogar einen Orientalen, der nachvollziehbar und ziemlich brutal Freiburger Bürgern mit der Ermordung drohte. Der wurde zu 100 Euro Geldstrafe verurteilt. Doch als Sozialhilfeempfänger juckte ihn das nicht. Die ganzen Ermittlungen bezahlte ja auch der Steuerzahler.

Woher nehmen Sie den Mut, über derartig unliebsame Missstände öffentlich zu berichten?


Es gibt mir Kraft. Früher habe ich mich aufgeregt. Heute baut es mich auf, weil ich mich dann auf die Entwicklung vorbereiten kann. Und das ist gut so. Ich bin aus einem Ballungsgebiet weggezogen und habe in aller Ruhe alle Vorbereitungen getroffen, damit es meine Familie nicht so brutal treffen wird wie jene, die vor allem den Orientalen heute noch so naiv zujubeln.

Glauben Sie, dass die Menschen hierzulande noch wach werden und etwas verändern wollen oder ist der Zug schon ähnlich abgefahren wie zum Beispiel in Belgien, wo die Muslime zahlenmäßig bald das Ruder übernehmen werden?


Wach werden die Menschen doch erst, wenn die gewohnten Versorgungssysteme zusammenbrechen. Solange es noch eine auf Schuldenbasis finanzierte Rundumversorgung gibt, wird die Mehrheit nicht wach. Ich kann das gut verstehen. Keiner ist mehr für sich selbst verantwortlich. Aber ich sehe das alles optimistisch. Früher dachte ich, dass es irgendwann eine Machtübernahme von Muslimen geben werde. Ich habe mich geirrt. Wenn der Euro zusammenbricht, dann bricht auch das Migrantenversorgungssystem auseinander. Dann brechen die alten ethnischen, religiösen, nationalen und alle anderen Vorurteile wieder so klar hervor, dass jede Bevölkerungsgruppe erst einmal an sich selbst denkt. Die optimistische Annahme lautet, dass viele Muslime dann rechtzeitig von selbst wieder in ihre Heimatländer gehen werden. Der türkische Ministerpräsident Erdoğan hat ja unlängst auch zu mehr als 200.000 Gastarbeitern aus Armenien in der Türkei gesagt, man brauche sie nicht und werde sie jederzeit wieder deportieren. Was Erdoğan in der Türkei sagt, wird dann sicher auch von vielen deutschen Bevölkerungsgruppen gegenüber den Türken gefordert. Zumindest, wenn hier die ganzen Sicherungssysteme Stück für Stück zusammenbrechen.

In dem aktuellen Buch Gebt uns unsere D-Mark zurück! warnen Sie vor bürgerkriegsähnlichen Unruhen für den Fall eines Euro-Crashs. Wie kommen Sie zu dieser Annahme?


Wir haben alle Unruhefaktoren im deutschsprachigen Raum in den vergangenen Jahrzehnten mit Geld beruhigt. Geld, das wir unseren noch nicht einmal gezeugten Kindern geraubt haben. Wenn der Euro Land für Land zusammenbricht, dann muss man schon ziemlich naiv sein, um anzunehmen, dass dieses ganz entspannt ablaufen werde. Wenn die Rentenansprüche der Bürger sich in Luft auflösen, weil das Geld einfach weg ist, die Lebensversicherungen bedrohlich wanken, das Ersparte in Gefahr ist – was machen die Bürger dann? Jubeln? Ganz bestimmt nicht. Man sieht das doch in Griechenland. Und die bekommen ja noch regelmäßig Milliarden von uns. Wir finanzieren jedem ein Rettungspaket. Nur für uns selbst haben wir keines.

Wie bereiten sich die europäischen Mitgliedsländer, auch Deutschland, auf derartige Unruhen vor? Gibt es Sonderkommandos, die dafür ausgebildet werden?


Es gibt die Eurogendfor, die in Vicenza in Italien niedergelassen ist. Sie soll in fast allen EU-Staaten Unruhen niederschlagen. Aber das sind nur 3.000 Mann. Wir bereiten uns derzeit ziemlich idiotisch in Deutschland vor. Wir bauen die Überwachung extrem aus und sammeln Daten über Menschen, die im Unruhefall etwa mit Reiseverboten belegt werden. Es gibt da viele bunte Pläne. Dummerweise kastrieren wir zugleich die Polizei, machen etwa in Baden-Württemberg jetzt eine Polizeireform und schließen mehr als die Hälfte der Standorte. Damit will man viel Personal einsparen. Was das für eine ernste Krise bedeutet, kann wohl jedes Schulkind sagen: Nix geht mehr. Auf die Polizei  kann man dann nicht zählen. Polizisten müssen ja heute schon immer öfter den Rückzug antreten, wenn Jugendbanden auftreten. In Griechenland bewaffnen sich die Jugendbanden ja gerade mit Kalaschnikows. Wer glaubt, dass das hier anders ablaufen wird, der glaubt sicher auch noch an den Klapperstorch.

Wie kann sich der Bürger schützen, beziehungsweise wie kann er sich entsprechend vorbereiten?


Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich habe mein kleines Haus in extrem teurer Wohnlage im Taunus vor Jahren schon gegen ein Grundstück im ländlichen Raum getauscht und versorge mich weitgehend selbst. Ich verlasse mich nicht auf den Staat, ich verlasse mich auf Freunde und Bekannte. Aber das muss jeder selbst wissen.

Auf welche Zeichen muss man achten und wann rechnen Sie mit einem Euro-Crash?


Wenn Griechenland fällt, wird es einen Dominoeffekt geben, danach kommen Länder wie Spanien. Und dann sind die Gelder aus den Rettungspaketen ganz schnell endgültig im Kamin verbrannt. Das Roulettespiel unserer Politiker ist dann zu Ende.

Welche Währung werden wir nach dem Euro-Crash in Deutschland haben?


Eine nationale Währung, egal wie diese heißen wird. Die Mehrheit der Deutschen will den Euro ja nicht und sie will die D-Mark zurück.

Wie soll man sein Geld in Sicherheit bringen?


Das ist abhängig davon, wie viel man hat und für wie lange man den Wert erhalten möchte. Wenn ich Kindern einen Wert vererben will, dann eignen sich ganz sicher Waldflächen, Teichanlagen und fruchtbares Ackerland besser als Sparkonten. Wir sprechen hier nicht von Renditen, sondern von reinem Werterhalt, wo es keinen Totalverlust gibt. Und ich freue mich derzeit über den niedrigen Goldkurs. Wenn man Gold in den nächsten Jahren nicht verkaufen muss, dann ist Gold sicherlich derzeit eine bessere Empfehlung als griechische oder spanische Staatsanleihen.

Wie sieht es Ihrer Meinung nach in fünf Jahren in Deutschland aus?


Sagen wir vorsichtshalber in zehn Jahren. Dann wird es viele soziale Leistungen hier nicht mehr geben. Wir werden dann die Schulden anderer Länder abarbeiten müssen. Und zwar bis ins hohe Alter. Wir werden eine extreme Teilung der Gesellschaft in große Armut und in großen Reichtum haben – wie auch in den USA seit langem üblich. Der Wohlfahrtsstaat kann einfach nicht mehr finanziert werden. Und viele, die heute noch glauben, sie seien wohlhabend, weil sie jedes  Jahr von einer Versicherung oder Bank einen Auszug mit schönen Zahlen bekommen, werden alles verloren haben.

Wie beurteilen Sie die Stimmung der Menschen im Land, wie ist der Grundtenor der Zuschriften, die Sie auf Ihre Artikel und Bücher hin erhalten?


Ich bin ja sehr umstritten. Es gibt eine Hälfte der Menschen, die mir zustimmt und eine andere, die das alles für großen Unsinn hält. Es gibt aber erstaunlicherweise nichts dazwischen. Es gibt also Menschen, die sich auf eine mögliche bestimmte Entwicklung in aller Ruhe vorbereiten, und es gibt jene, die das nicht tun. Ich bin mir sicher, dass jene, die sich vorbereitet haben, in jedem Fall nichts falsch machen werden.

Herr Ulfkotte, wir danken Ihnen für das Interview.

Muslimbrüder und ihre salafistische Unterorganisation zerstören Deutschland von innen


Vorwort von Michael Mannheimer

Die WELT zeigt immer wieder, dass es doch noch Journalisten in Deutschland gibt, die klar denken und eine Gefahrenlage klar analysieren können. Vor einem halben Jahrzehnt berichtete das Springer-Magazin in einem lesenswerten Bericht über die Gefahr, die in Deutschland von den Muslimbrüdern ausgeht, und titelte: Muslimbrüder zerstören Deutschland von innen (Quelle). Nun, ein halbes Jahrzehnt später, sieht man, wie Recht Alexander Ritzmann, der Verfasser jenes Artikels hatte.

Die Salafisten, Allahs zu allem entschlossene Kampftruppe im Dar al-Harb – dem Land des Krieges, wie nichtislamische Länder bis zu deren endgültigen Eroberung durch Allahs Schwert genannt werden – sind gerade dabei, Deutschland in ein Desaster zu stürzen, wie man es zuletzt bei der APO-Bewegung Ende der 60er Jahre und davor in den Wirren der Weimarer Republik erlebt hat, als die Roten Brigaden von USPD, KPD und andere bolschewistische Kampforganisationen Deutschlands Straßen für ihre Zwecke instrumentalisiert hatten.

Wir wissen, wo dies endete – und wir Islamkritiker werden nicht müde davor zu warnen, wo Deutschland enden wird, wenn es der Politik nicht gelingen sollte, sich endlich der Kolonisierung Europas durch den Islam  ein für alle Mal zu entledigen.

Der Islam hat keinen Platz in Deutschland und Europa: Er ist zutiefst antidemokratisch, antimenschenrechtlich und frauenfeindlich und stellt sämtliche kulturellen und menschenrechtlichen Errungenschaften in Frage, die sich Europa in jahrhundertelangen kräfte- und menschenzehrenden Kriegen errungen hat.

Die Salafisten sind wie die meisten radikalislamischen Organisationen (auch Al Kaida, Hisbolla, Hamas)  Mitglieder der Muslimbrüder – und werden von deren Thinktanks ferngesteuert. Mit großem Erfolg, wie man nicht nur in Deutschland, sondern auch überall dort sieht, wo die Muslimbrüder „ungläubige“ Gebiete ausgemacht haben, die es zu erobern gilt. Wie sie vorgehen und was ihre ideologischen Hintergründe sind, stellt der folgende Artikel ziemlich gut dar.

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Radikaler Islam

Muslimbrüder zerstören Deutschland von innen

Die Muslimbruderschaft ist die Mutterorganisation des politischen Islams. Die radikal-islamische Vereinigung versucht, die Regierungen ihrer jeweiligen Heimatstaaten abzulösen und einen islamistischen Gottesstaat auf der Grundlage der Scharia zu errichten. Auch in Deutschland sind die Muslimbrüder aktiv.

Von Alexander Ritzmann

Muslime
„Der Islam ist die Lösung“ ist der Slogan der Muslimbrüder

Die Leitsätze der Muslimbrüderschaft (MB) zu Frauenrechten sind glasklar: Frauen und Männer sind zwar gleichwertig vor Gott, aber nicht gleichberechtigt auf Erden. Familienarbeit und das Mutterdasein seien im Leben einer Frau die wichtigste Aufgabe und das eigene Heim der angemessene Aufenthaltsort. Frauen seien aufgrund ihrer körperlichen Besonderheiten für viele Aufgaben ungeeignet, müssten sich Verschleiern, und der Mann dürfe eine aufmüpfige Frau, die auf gutes Zureden nicht reagiere, auch körperlich züchtigen.

Es gibt Ausnahmen von diesen goldenen Regeln. Gefragt, ob eine Frau unter bestimmten Umständen ihr Kopftuch abnehmen könne, antwortete der Rechtsgelehrte und Chefideologe der MB, Scheich Yusuf al-Qaradawi: Ja, sie dürfe ihren Schleier abnehmen. Allerdings nur, wenn sie sich der Tarnung wegen unter Israelis mischen wolle, um diese und sich selbst in die Luft zu sprengen. So sieht Emanzipation unter Islamisten aus.

Ideologischer Treibsatz für Extremisten

Die MB propagiert aber nicht nur das Patriarchat, sondern ist vielmehr der ideologische Treibsatz für Extremisten und Terrororganisationen überall auf der Welt. Osama bin Ladens Stellvertreter Ayman al-Sawahiri war ebenfalls Mitglied der Muslimbruderschaft und forderte vergangenes Wochenende die Hamas, die als politisch-terroristischer Arm der MB in den Palästinensergebieten agiert, auf, jegliche politische Lösung der Palästina-Frage abzulehnen und den Dschihad solange fortzusetzen, bis sämtliches islamisches Land, von Tschetschenien bis Spanien, befreit und unter einem Kalifat vereint sei.

Ein Hamas-Sprecher teilte darauf hin zu den Friedensverhandlungen mit Israel mit, man werde eher weiterhin seine Söhne opfern als seine Prinzipien.

Ziel ist ein islamistischer Superstaat

Gegründet wurden die MB 1928 in Ägypten als Reaktion auf den Zusammenbruch des osmanischen Kalifats. Ziel ist die Errichtung eines weltweiten islamistischen Superstaates, regiert von einem Kalifen unter Anwendung der Scharia. Der Islam wird dabei als untrennbare Einheit von Religion und Politik definiert. „Der Islam ist die Lösung“ lautet deshalb auch der Slogan der MB.

Während eines kürzlich stattgefundenen Gerichtsprozesses gegen die MB-nahe „Holy Land Foundation“ in den USA tauchte ein Dokument auf, in dem die Strategie der MB für den Westen dargelegt wurde. Es gehe um einen „Gesellschafts-Dschihad“, bei dem die westliche Zivilisation von innen heraus vernichtet werden solle. Und es sei die Pflicht eines Moslems, sich diesem Dschihad anzuschließen, wo immer der Gläubige sich auch befinde – bis Allahs Religion über alle anderen Religionen gesiegt habe.

Diese Gesellschafts-Dschihadisten gibt es auch bei uns. Die Muslimbrüder haben in Deutschland etwa 1300 Mitglieder, wobei die „Islamische Gemeinschaft Deutschland“ (IGD) laut Verfassungsschutz als nationale deutsche Repräsentantin betrachtet werden kann.

Deren Vorsitzender Ibrahim el-Zaya war zuletzt dadurch aufgefallen, dass er im Mai diesen Jahres uneingeladen bei der Islamkonferenz von Innenminister Wolfgang Schäuble auftauchte. Zudem leitet er verschiedene dubiose Organisationen in Europa. Es ist unklar, ob el-Zayat selbst Mitglied der Muslimbruderschaft ist. Diese hatte ihn als solches geführt, worauf er eine Gegendarstellung veranlasste. Die MB titelte daraufhin auf ihrer Website: „Ibrahim el-Zayat sagt, er sei kein Mitglied der Muslimbrüder“.

Muslimbrüder in Deutschland

Das Auftreten der „Islamische Gemeinschaft Deutschland“ ist vielschichtig. In der Vergangenheit wurden etwa Vertreter der MB als Redner eingeladen, Mitglieder der MB waren und sind in der Organisation aktiv. In letzter Zeit appellierte die IGD, die auch Mitglied beim Zentralrat der Muslime ist, jedoch lautstark an ihre Mitglieder, sich in Deutschland zu integrieren.

Bei der diesjährigen Jahrestagung waren Frauen ohne Kopftuch anwesend, und der Versuch, Frauen und Männer in der Berliner Columbia Halle zu trennen, wurde irgendwann aufgegeben. Vielleicht sind dies Anzeichen dafür, dass neben der rethorischen auch eine tatsächliche Modernisierung der IGD stattfindet. Oder es ist der Versuch, im trojanischen Pferd den Gesellschafts-Dschihad, also die Islamisierung der Gesellschaft von innen heraus, zu betreiben.

Islamisten, auch die in Nadelstreifen, wollen totalitäre Gottesstaaten errichten und unterscheiden sich von islamistischen Terroristen häufig nur durch die Wahl ihrer Mittel. Deshalb ist es eine der wichtigsten Aufgaben, Aliierte von Gegnern unserer freiheitlichen Demokratie zu unterscheiden. Wo die Muslimbrüder stehen, ist klar. Aber wo steht die IGD?

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http://michael-mannheimer.info/2012/05/08/muslimbruder-und-ihre-salafistische-unterorganisation-zerstoren-deutschland-von-innen/#more-10502

“Islamhasser”: Das Lieblingswort der Deutschhasser-Journalisten


Die meisten Journalisten, die über den Islam berichten, scheinen längst zum Islam konvertiert zu sein

Die meisten Journalisten scheinen längst zum Islam konvertiert zu sein, denn sie können nur noch emotional über die Islamkritiker schreiben – ein eindeutiges Zeichen, dass sie die Islamkritik subjektiv empfinden, dass sie von der Islamkritik persönlich betroffen sind.  Diese Menschen mit deutschem Pass haben dem deutschen Volk, dem Deutschsein, längst den Rücken zugewendet und genießen zwar die Annehmlichkeiten, die ihnen ihr Pass bietet, sind aber schon längst zu Staatsbürgern der islamischen Umma, des islamischen Staates, geworden.

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Oben links:  Kamir Safiaran im islamischen Gewand (vmtl. in Mekka)

Dieser  Moslem Kamran S.(oben) heißt beim ZDF „deutscher“ Journalist und beschimpft auf euren Kosten, mit euren GEZ-Zahlungen, all diejenigen, die es wagen, seine Pädophilie-Anbetung genannt Islam zu kritisieren.

„Rechstextreme Islamhasser provozieren durch Mohammed-Karikaturen, bärtige Muslime werfen Steine und greifen Polizisten an – drohen uns jetzt religiöse Straßenkämpfe mitten in Deutschland?“

Der „deutsche“ Journalist auf der Gehaltliste des ZDF, der für diesen deutschhassenden Artikel (s.o) zeichnet, heißt Kamran Safiarian. Er muss selber ein Salafist und Islamist sein, nach seinen Worten zu urteilen. Hoffentlich hat der Staatsschutz ein Auge auf ihn.

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„In dem Verfahren gegen den norwegischen Attentäter Breivik in Oslo liegen die Nerven der Hinterbliebenen blank. Mit einem Schuhwurf entlud ein junger Kurde nun seine Wut auf den geständigen Islamhasser.“

Europe Online – Deutschhasserjournalist ohne Name.

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„Vor mehreren Moscheen in Deutschland kam es in den vergangenen Tagen zu Ausschreitungen. Auf die Provokationen rechtsextremer Islam-Hasser reagieren radikale Muslime zuweilen auch mit Gewalt. Ein Besuch bei der Moschee der Salafisten in Berlin-Wedding.“

Jungle World – Artikel gezeichnet vom zum Islam konvertierten  Deutschhasser-Journalisten Mathias Reichelt

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 „Auf der einen Seite stehen Islamhasser, die eine ganze Weltreligion als faschistoide Ideologie diffamieren und in der Hoffnung auf ein paar Promillepünktchen bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen provokativ…“

Deutschhasser-Journalist und Muslim bei der TAZ: Wolf Schmidt

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„Unter dem Motto „Freiheit statt Islam“ protestierten die vom Verfassungsschutz unter Beobachtung stehenden Islam-Hasser gegen eine vermeintliche Islamisierung Deutschlands und zeigten dabei islam-kritische Karikaturen.“

Welt Online – Deutschhasserjournalist und Muslim Florian Flade

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Wie man sieht, der Journalismus in deutscher Sprache wird heute von Muslimen und von Deutschhassern beherrscht.  Würde man diese Menschen auffordern, sich zu Deutschland zu bekennen und zu schwören, dass sie das deutsche Volk lieben und respektieren, würden sie nur lachen und spotten.

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Umma

[arabisch »Volk«, »Gemeinschaft«] die, Islam: die Gemeinschaft von Menschen, insbesondere der Muslime. Seit dem 20. Jahrhundert wird Umma häufig im nicht religiösen Sinn als Bezeichnung für Nation verwendet.  

(c) wissenmedia GmbH, 2010

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Quelle:
http://www.kybeline.com/2012/05/11/islamhasser-das-lieblingswort-der-deutschhasser-journalisten/

Brüssels islamophiler Bürgermeister Philippe Moureaux sagt: “Journalisten sind Nazis und Rassisten”


Erst neulich haben wir von den Muslimen erfahren, dass Journalisten „Affen und Schweine“ sind, sofern sie es wagen, die Salafisten zu kritisieren. Und jetzt erfahren wir, dass sie auch noch „Nazis und Rassisten“ sind, sobald sie was über den Islam schreiben:

Der Sozialisten-Bürgermeister Brüssels beschuldigt die Journalisten nach einem TV-Programm in seiner Stadt  eine Nazipropaganda zu betreiben

Philippe Moureaux

Français : Philippe Moureaux en 2006. English:...

(Sozialisten) Bürgermeister von Molenbeek, ist über die Journalisten vom RTBF empört. Moreaux beschuldigt sie des Rassismus und der Islamophobie.

Der Nachrichtenprogramm über Islamismus zeigte Frauen mit Burka, die in Molenbeek umherliefen. Burkas sind eigentlich verboten. „Es ist eine reine Manipulation, die Burkas als Beweiß zu zeigen, dass der Islamismus zunimmt“, sagte Moureaux zu einem arabischen TV-Sender.

Der Bürgermeister war auch im Programm, aber er behauptet, missbraucht worden zu sein, denn der Programm „zeigt nur unangenehme Sachen und läßt nur die Islamophoben zu Wort kommen.“ Die Mohammedaner von Molenbeek „verdienen das größte Respekt. Wir sollen nicht eine ganze Gruppe beschuldigen, wenn uns das Verhalten mancher nicht gefällt. Das ist was Goebbels mit den Juden tat.

Islam in Europe

Der Sender ist empört und will den Bürgermeister von der islamisch-sozialistischen Partei verklagen

Irgendwann werden die Journalisten aufwachen müssen, und sehen, was dahinter steckt, was sie Jahrzehntelang der Öffentlichkeit schmackhaft machen wollten.

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http://www.kybeline.com/2012/04/21/journalisten-sind-nazis-und-rassisten-sagt-burssels-islamophile-burgermeister-philippe-moureaux/#more-33603

Visaerleichterungen für Türken!..EUdssr plant die nächste Schikane für die eigene Bevölkerung..


Just bei der Einwanderungsgruppe mit den größten Integrationsproblemen soll noch dieses Jahr die Visaerleichterung mit derem Heimatstaat fixiert werden.
Die türkische Internetplattform SABAH vermeldet:

Bevor die EU-Kommission am 26. April wichtige Visumgesetze für die Bürger der Türkei verabschiedet, wurden vorab schon einige Details bekannt. Demnach plant die EU-Kommission entscheidende Erleichterungen. Davon werden im ersten Schritt Geschäftsleute, Künstler, Sportler und Journalisten profitieren, im zweiten Schritt auch die, die früher in Europa gelebt und dann in die Türkei zurückgekehrt sind.

Rentner zahlen nichts

Es wird geplant Journalisten, Sportlern, Künstlern und Geschäftsleuten Visa zwischen 2 bis 5 Jahren zu gewähren. Die, die schon mal in Europa gelebt haben, werden das Recht bekommen visafrei einzureisen. Kinder unter 12 Jahren, Rentner, Journalisten und Leiter von Zivilorganisationen sollen gebührenfrei Visa bekommen. Die Kosten für das Visum wird von 60 Euro auf 35 Euro gesenkt.

Recht auf Klage

Nach den neusten Entscheidungen, sollen über Visaanträge spätestens nach 15 Tagen entschieden werden. Bei Ablehnungen müssen die Gründe den Antragstellern schriftlich mitgeteilt werden. Diese Personen können gegen diese Entscheidungen rechtlich vorgehen. Die Kommission erwartet, dass die neuen Vorschriften in allen Mitgliedsstaaten der EU ab Juli praktiziert werden.

“Geschäftsleute, Künstler, Sportler und Journalisten”- damit fallen für Türken die Kriterien der österreichischen “Rot-Weiß-Rot – Karte” praktisch weg – oder fallen vielleicht Künstler und Kebabbudenbetreiber unter qualifizierte Fachkräfte?
Natürlich könnte die österreichische Regierung zu dieser neuen EU-Vorschrift NEIN sagen, aber wer unsere Marionetten kennt, weiß dass ein “Ja, Amen” aus Wien folgen wird!

Unserem Sozialsystem wird es besonders freuen, dass auch Rentner in den Genuß kommen. Dazu schreibt der Blog “Deutschlandecho”:

Die EU will deshalb durchsetzen, dass Kinder unter 12 Jahren, Rentner, Journalisten und Angehörige von „Zivilorganisationen“ zukünftig ganz ohne Visa einwandern können. Gerade die Rentner sind dabei interessant. Die türkische Rente dürfte hier in der Bundesrepublik nicht weit reichen. Was liegt da näher als der Gang zum Sozialamt, um sich die Zahlungen dort aufstocken zu lassen?

Typisch für die EU – die Bevölkerung wurde wieder einmal nicht befragt. Und verständlich für eine Türkei, die bei diesen Bedinungen geduldig auf ihren EU-Beitritt warten kann!

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Wie schön das Wien sich anpasst:

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http://sosheimat.wordpress.com/2012/04/12/eudssr-plant-visaerleichterungen-fur-turken/