Die EU-Vereins-Wahlen bestätigen die Lebendigkeit der nationalstaatlichen Idee


Die EU-Wahl  hat vor allem einen Gewinner: den Nationalstaat. – Frankreich, Italien, Polen, das Vereinigte Königreich, Ungarn – in den großen Staaten Europas (Deutschland ausgenommen) sind die Verteidiger des Nationalstaates stärkste Kraft geworden.

Die klare Botschaft der EU-Wahl ist: Der Nationalstaat lebt und lässt sich nicht abschaffen.

Frankreichs Präsident Macron ist mit seiner Vision einer zentralisierten EU massiv gescheitert.

Er fordert ein EU- bzw. Eurobudget, einen europäischen Finanzminister und eine europäische Arbeitslosenversicherung. Dafür fehlt ihm aber sogar im eigenen Land die Unterstützung. Macron hat das Duell mit Marine Le Pen angenommen, er hat sich in den Wahlkampf geworfen und ist hinter Marine Le Pen zurückgeblieben.

Macron ist wie ein Ballon, aus dem man die Luft herausgelassen hat. Le Pen und ihre EU-kritische Partei Rassemblement National werden stärkste Kraft.

Die Botschaft aus dem Vereinigten Königreich ist ebenso klar: Tories und Labour, die den ursprünglichen Austrittstermin politisch in den Sand gesetzt haben, sind massiv abgestraft worden. Die Brexit-Partei von Nigel Farage ist nicht nur bei weitem stärkste Partei geworden. Sie ist in UK stärker geworden als die CDU in Deutschland oder Macron in Frankreich. Die Brexit-Partei ist eine Volkspartei.

Die Folge der Wahl muss lauten: Am 31. Oktober ist Schluss. Wenn das Vereinigte Königreich danach weiter in der EU bleibt, wird das für die EU selbst gefährlich, denn wenn die EU die Briten nicht gehen lässt, werden sie die EU von innen heraus politisch aufsprengen.

Salvini und seine EU-kritische Lega wurden in Italien mit mehr als 30% ebenfalls stärkste Kraft. Salvinis klarer Kurs in der Migrationsfrage und seine EU-kritische Haltung wurden also belohnt. Viktor Orbán und seine Fidesz-Partei erreichen gar mehr als 50% in Ungarn. Auch seine stabile Haltung – besonders in Sachen Migration – zahlt sich aus.

Der Blick in die anderen Länder Europas zeigt klar auf: Deutschlands Ergebnis ist nicht repräsentativ für Europa. Kritiker der illegalen Migration und der Vereinigten Staaten von Europa stellen oft die stärkste Partei, während die Grünen in anderen Ländern eine deutlich geringere Rolle spielen. Diese EU-Wahl ist positiv für Europa.

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https://charismatismus.wordpress.com/2019/06/01/die-eu-wahlen-bestaetigen-die-lebendigkeit-der-nationalstaatlichen-idee/

Der Kampf für und gegen das Globalsystem wird härter


Ausgabe 072: Montag, 01. April 2019
Steve Baker
Steve Baker würde am liebsten das Parlament einreißen und in die Themse schieben

Der Kampf für und gegen das Globalsystem wird härter

In der kleinen Slowakei konnten die Globalisten einen Sieg verzeichnen. Die ihnen dienende Zuzana Caputova, die von den globaljüdischen Medien als „Bürgerrechtlerin“ bei den Soros-NGOs, als „Abtreibungsvertreterin“, als „Klimatistin“, als „Migrations-Propagandistin“ und als echte „Liberalistin“ hoch-gejubelt wird, gewann die Präsidentschaftswahl. Ihre Wahl wurde möglich, nachdem die globalistischen Medien einen Mord an dem Systemjournalisten Ján Kuciak hochgespielt hatten. Es gibt aber bis jetzt nur Verdächtige. Wer immer den Mord in Wirklichkeit in Auftrag gegeben hat, wird wohl nicht ans Tageslicht kommen. Viele verdächtigen deshalb das internationale System, das mit solchen Morden die Menschen aufheizt, für sogenannte „Unabhängige“ zu stimmen. Aber diese „Unabhängigen“ sind immer „Abhängige“ der Internationalisten, wie die Beispiele Macron zeigt.

Wolodymyr Selenskyj
Chuzpe: Den Ukrainern wird ein Jude als Alternative gegen einen Juden angeboten.

Auch in der Ukraine scheint das globalistische System seinen Vasall Petro Poroschenko auszutauschen. Nicht weil er den Globalisten als Krypto-Jude untreu geworden wäre, sondern weil er versagt hat. Seine Raubzüge an den Ukrainern für die Globalisten waren zu plump gemacht und fielen auf. Jetzt soll er durch Wladimir Selenskij, ein sog. Nichtpolitiker, Schauspieler und Komiker, ersetzt werden. Das zeigt allerdings eines deutlich: In der Tat haben die Menschen überall von dem Pack der berufsmäßigen Politiker die Nase gestrichen voll. Sie werden fast überall als Vorzeigeexemplare charakterlosen menschlichen Unrats gesehen. Ausgenommen in der BRD, wo die grassierende Geisteskrankheit ein Erkennen dieser Spezies nur noch in ganz geringem Umfang zulässt. Natürlich ist Selenskij, was sein Aussehen ohnehin schon verraten hatte, „Sohn jüdischer Eltern“.

Als 2014 Poroschenko für die Präsidentschaft kandidierte, titelte das mächtige jüdische Online-Magazin FORWARD (USA) am 23.05.2014:

„Der ukrainische Spitzenkandidat Poroschenko und seine geheimen jüdischen Wurzeln.“

Es werden immer nur die Frontleute ausgetauscht, niemals das Weltprogramm. Bei den mächtigen Vertretern des Weltprogramms handelt es sich um jene, von denen Seehofer sagte, dass sie zwar entscheiden, aber nicht gewählt sind.

Auch in London geht es heute in eine neue Runde des Brexit-Verrats. Theresa May will, verbissen wie ihre Auftraggeberin Merkel, den Brexit noch irgendwie zum Erhalt des globalen Systems zu Fall bringen. Heute will sie durchbringen, dass Britannien in der Zollunion bleibt, um den Brexit auszuhebeln. Das könnte unabsehbare Folgen haben. Bis zum 29. März hatte May 108 Mal versprochen, Britannien bis zu diesem Datum aus der EU zu holen.

Nun besitzen die Engländer eine besondere Gabe der intelligenten sarkastischen Entlarvung von sogar mächtigen Verrätern. So servierte die Parlamentskantine am 29. März zum Nachtisch Eton Mess zum Preis von 1,08 Pfund. Um das zu verstehen, muss man Geschichte und Mentalität der Briten etwas näher kennen. Der Überlieferung nach stammt das berühmt gewordene Dessert Eton Mess – eine Mischung von Erdbeeren, Eischnee und Schlagsahne – aus dem Jahr 1893.

Die im Glas oder auf dem Teller servierte Süßspeise soll am Tag des jährlichen Chricket-Spiels zwischen der Eliteschule Eton und ihrer Rivalin Harrow aus der Not erfunden worden sein. Der Koch hätte eine Pavlova-Torte auf den Boden fallen lassen, und aus Zeitnot soll er den Haufen (mess, die Sauerei) zusammengeschaufelt, in einzelne Gläser gefüllt und serviert haben.

Eton Mess hat sich als Leibgericht des britischen Sommers etabliert.

Doch die Bezeichnung Eton Mess hatte am 29. März eine andere Bedeutung. Sowohl die Elite der Brexiteers wie auch ihre Gegner sind fast alle Eton-Absolventen. Genannt die Eton Eleven. Und das andauernde Brexit-Abstimmungschaos wurde mit dem Wort MESS (Sauerei, Chaos, Unordnung) zynisch versüßt. Die einzelnen Gläser der Nachspeise wurden an diesem Tag für 1,08 Pfund angeboten, was für einen Penny für jedes Versprechen Mays stehe, sie würde Großbritannien am 29. März aus der EU geholt haben.

Die Elite der Brexiteers, meist in der ERG (European Research Group) vereinigt, werden mittlerweile „Spartaner“ genannt. Nicht ganz zu Unrecht, denn sie vertreten weitestgehend einen schöpfungsgerechten, anti-dekadent-liberalistischen Kurs. Das antike Sparta konnte nur deshalb über Jahrhunderte stärkste Militärmacht sein, weil die politische Teilhabe nur einer kleinen, elitären Minderheit von Vollbürgern vorbehalten war, den Spartiaten.

„Steve Baker gilt als härtester Brexit-Spartaner und als Schlüsselfigur bei der ERG. Im Parlament rief er seinen Mitstreitern zu: ‚Wie ihr, bin ich von grimmiger Wut erfüllt. Ich würde am liebsten dieses Parlamentsgebäude niederreißen und alles mit einem Bulldozer in die Themse schieben. Wir wurden durch verantwortungslose, machtsüchtige Leute in diese Situation gedrängt, die uns nur die Wahl zwischen NO-Brexit und Mays Deal lassen wollen. Lieber lege ich alle Ämter nieder, als Teil dieser Leute zu sein.'“ (Guardian)

Brennende EU-Flaggen
Am 29. März vor dem Parlament in London: Tausende Brexiteers verbrennen EU-Flaggen

Die Sprecherin des Oberhausens (Lords), Baroness Hayter of Kentish Town, skizzierte unheilvoll:

„Das derzeitige politische Chaos ist beispiellos.“

Und Lord Hennessy of Nympsfield (Whitehall-Historiker) warnte:

Jede Generation braucht eine gemeinsame Flagge, unter der sie sich versammeln kann. Als Gegner eines zweiten Referendums sehe ich auch einem Leben in Brexit-Land optimistisch entgegen, sofern wir eine neue Gemeinsamkeit finden.“ (Quelle)

Und weiter:

Der Brexit ist ein Stresstest unserer nationalen Institutionen und seiner Verfassung im Parlament.“ (Quelle)

Lord Hennessy meint, Europa fresse britische Premierminister regelrecht auf. Er verweist auf eine ganze Liste von „Gefallenen“. Tatsächlich hatte sich Macmillan nie vom Veto de Gaulles von 1963 gegen den britischen Beitritt zur damaligen EWG erholt. Ähnlich erging es Heath, Thatcher, Major, und noch krasser dann Cameron und May. Tory-Parteiführer wie William Hague, Ian Duncan Smith und Michael Howard fallen da schon gar nicht mehr auf. Sir Anthony Seldon, ebenfalls Historiker, sieht in der Missachtung des Brexit-Volkswillens die Gefahr, dass

„plötzlich Gewalt die Ausschreitungen von 2011 noch übertreffen könnte. Dass die Unruhen der 1960er Jahre zurückkommen könnten, ja sogar ein Generalstreik wie 1926 nicht auszuschließen sei.“ Gestern der Sunday Telegraph: „Sollte es auf Neuwahlen hinauslaufen, muss Premierministerin May sofort zurücktreten. Das ist der einzige Weg, den Brexit zu retten und das Vertrauen in die Politik wiederherzustellen. Das System ist kaputt und reif für die Revolution. Radikal zu sein ist die sicherste Wahl angesichts der Herausforderung: Großbritannien von einer feindlichen EU gegen die Wünsche unseres eigenen Establishments zu befreien.

Der Labour-Abgeordnete Chris Bryant hatte am Donnerstag den Begriff „shenanigating“ [Zeit der Schwindler] im Parlament eingeführt.

Am Tag des versprochenen Austrittstermins aus der EU, der auch gesetzlich so beschlossen wurde, versammelten sich Tausende von sich verraten fühlenden Briten vor Westminster.

„May ist eine pathologische Lügnerin“

wurde nicht nur vor den zahlreichen Fernsehkameras offen postuliert, sondern auch auf Bannern propagiert. Andere riefen:

„May ist immer gegen den Brexit gewesen, sie muss sofort zurücktreten. Wir brauchen einen Brexit-Premier.“ Ein weiterer erklärte: „Ich habe Wut wegen dieses Verrats. Lüge, Lüge, Lügensystem. Theresa May hätte nie Premierministerin sein dürfen, denn sie wollte nie einen Brexit. Heute müssten wir nach Recht und Gesetz austreten, und zwar ohne Deal, alles andere ist eine Gesetzesmissachtung.“

Und Nigel Farage rief den Tausenden zu:

„Was heute an diesem Tag, der ein Tag der Feier sein sollte, im Parlament passiert ist, ist zu einem Tag geworden, der in die Geschichte als Tag des Verrats eingehen wird. Was in den letzten zwei Jahren und den zurückliegenden Tagen passierte, ist eines der traurigsten und schlimmsten Kapitel der Geschichte unserer Nation. Sie wollen uns besiegen. Sie wollen, dass wir weggehen und aufgeben. Aber das verspreche ich euch: Heute, am 29. März, bin ich nicht niedergeschlagen, nicht entmutigt. Nein, nein, ich bin entschlossener als je zuvor in meinem Leben, diese Leute zu bekämpfen. Und ich werde sie bekämpfen.“ (Quelle)

Warten wir die Abstimmung heute Abend ab. Sicher ist, der Brexit wird nicht nur Europa, sondern auch Britannien verändern.

Die Merkel-Bande weiß um die Gefahr, der das globalistische System durch den aufkommenden Freiheitsnationalismus ausgesetzt ist. Ihr Freund Macron muss z.B. gegen das aufbegehrende Volk jetzt offiziell Militär einsetzen:

Macron erlebt einen entscheidenden Moment seiner Präsidentschaft, weil der den Gelbwestenprotesten nur noch mit echtem Militäreinsatz begegnen kann. Prof. James Shields sagt: ‚Macron wurde gewählt, weil die Leute glaubten, er sei anders als alle anderen vor ihm. Er weiß, wenn er den Widerstand nicht entschärfen kann, wird seine Politik scheitern.“ (Express)

Ganz versteckt in der FAZ kommt dazu Prof. Axel Meyer mit einem wohl wahren, aber mit einem umso ängstlicheren Wort an die Öffentlichkeit. Prof Meyer sagt, dass es in unserem System

„nicht um Vielfalt der Meinung, sondern nur um Vielfalt von Hautfarbe gehen darf. Dabei wird unterstellt, dass persönliche Erfahrung, Gefühle oder Herkunft wichtiger seien als eine akademische Analyse, ja, dass die allein entschieden. Was für ein Rückschritt. An die Stelle des freien Meinungsaustauschs ist eine weltanschauliche Monokultur getreten, die mit Redeverboten verteidigt wird.“

(FAZ, 01.04.2019, S. 13) Dazu passt, dass Merkel einen sog. NSU 2.0 ins Leben zu rufen versucht, um die Deutschen bei der Lüge zu halten. Merkels Profi-Hetzer von der BILD sind natürlich immer dabei, wenn derartige Lügen erfunden und verbreitet werden, wie z.B., dass Polizisten einen NSU 2.0 gegründet hätten. Als wären Polizisten so dumm, dafür ihre behördlichen Smartphones zu benutzen. Doch in den Behörden beginnt sich Widerstand zu regen, man will wissen, worauf sich die BILD-„Enthüllungen“ stützen, oder ob es System-Erfindungen sind, die von BILD in Umlauf gebracht werden:

„Die Ermittler des Berliner Landeskriminalamts haben auf eine Eilanordnung der Staatsanwaltschaft hingewiesen, mit welcher der Springer-Verlag zur Herausgabe von Daten aufgefordert worden sei. Die Täter hatten einer Frankfurter Rechtsanwältin mit ‚NSU 2.0‘ unterschriebene Drohbriefe übermittelt. Bei den Ermittlungen hätten sich Erkenntnisse ergeben, die die Erhebung von Daten bei Springer erforderlich gemacht hätten.“

(FAZ, 27.03.2019, S. 13) Sofort aber schritt das Kanzleramt ein. BILD muss nichts herausgegeben, obwohl es um Terrorismus geht. Und Razzien darf es bei BILD auch nicht geben. Jetzt wissen wir, was es mit dem sog. NSU immer schon auf sich hatte.

Geschichte: 16. Februar 1741: Vor 276 Jahren schlossen sich Großbritannien, Russland, Österreich, die Niederlande gegen Preußen zusammen


Immer mit dabei an vorderster Front: die antideutsche Haltung der Engländer…schon damals unter zionistischem Einfluß…

Zu Beginn des Österreichischen Erbfolgekrieges beziehungsweise Ersten Schlesischen Krieges lavierte Sachsen beständig zwischen Preußen und Österreich. Im Rahmen dieser Schaukelpolitik kam es vor 275 Jahren zur Bildung einer Koalition, die Preußen hätte vernichten können – wenn sie nicht bald wieder zerbrochen wäre.

Am 20. Oktober 1740 segnete der Kaiser und österreichische Erzherzog Karl VI. das Zeitliche, ohne einen Sohn zu hinterlassen. Damit trat die Erbfolgeregelung in Kraft, die er selbst 1713 in der Pragmatischen Sanktion verfügt hatte: Nach dem Erlöschen des Hauses Habsburg im Mannesstamm ging der Thron in Wien an seine älteste Tochter Maria Theresia.

Das freilich stieß auf den Widerstand der beiden Kurfürsten Karl Albrecht von Bayern und Friedrich August von Sachsen, die im Namen ihrer Ehefrauen, die beide Töchter von Karls älterem Bruder Joseph I. waren, Anspruch auf die habsburgischen Erblande erhoben. Hieraus entwickelte sich der Österreichische Erbfolgekrieg, der bis 1748 andauerte und weltumspannende Dimensionen annahm.

Geschichte Friedrichs des Großen

Dabei wurde auch Preußen zur Konfliktpartei, weil Friedrich der Große, der erst wenige Monate zuvor den Thron bestiegen hatte, sofort erkannte: „Dies ist der Augenblick der völligen Umwandlung des alten Systems.“ Und daran wollte der neue preußische Herrscher unbedingt mitwirken – ungeachtet der dringenden Mahnung seines Vaters, des Soldatenkönigs Fried­rich Wilhelm I., keine leichtfertigen Kriege zu führen.

Am 11. Dezember 1740 setzte Friedrich Maria Theresia ein Ultimatum: Er forderte Schlesien als Preis für seine Anerkennung der Pragmatischen Sanktion, die ihm zutiefst widerstrebte, da die Kaisertochter seines Erachtens kein Recht auf das habsburgische Erbe hatte. Deshalb wartete er dann auch gar nicht ab, bis die Antwort aus Wien eintraf, sondern rückte bereits fünf Tage später mit 27159 Mann und 42 Kanonen in das Herzogtum ein.

Als Preußen Schlesien annektierte, wogegen Österreich letztlich nichts auszurichten vermochte, stand es im Bunde mit Bayern und Sachsen sowie Frankreich, Kurköln, Spanien, Neapel und Schweden – alles Mächte, die ein erhebliches Interesse daran hatten, die habsburgische Herrschaft geschwächt zu sehen. Auf der anderen Seite genoss Maria Theresia die Unterstützung Russlands, Englands, Sardiniens und der Niederlande. Doch Koalitionen änderten sich im Österreichischen Erbfolgekrieg schnell. Dies deutete sich schon Ende 1740 an, als Sachsen anfing, zum unsicheren Kantonisten zu werden.

In Dresden fürchtete Fried­rich August II. angesichts der preußischen Besetzung Schlesiens, dass das eigene strategische Ziel, eine Landbrücke zwischen seinem Kurfürstentum Sachsen und seinem Königreich Polen zu gewinnen, nun überhaupt nicht mehr erreicht werden könne. Schon bald nach der Besetzung Schlesiens durch Preußen erhielt er einen Vorgeschmack auf die kommenden Widrigkeiten.

Das Nachbarland erhob Steuern auf den sächsisch-polnischen Transit­handel – und zwar in Höhe von immerhin 30 Prozent des Warenwertes. Dies schürte in Dresden die ohnehin schon bestehenden Zweifel am Sinn des Bündnisses mit Fried­rich II., was selbiger durchaus spürte.

Deshalb bestellte er am 26. Dezember 1740 den sächsischen Gesandten Friedrich Gott­hard von Bülow zu sich ins Feldlager und drängte: „Sachsen kann tun, was es will, nur möge es sich entscheiden. Preußen ist stark genug, um seinen Weg allein zu gehen, aber es verlangt zu wissen, woran es ist.“

Nun musste Graf Heinrich von Brühl, der heimliche sächsische Regierungschef, an den der entscheidungsschwache Kurfürst derlei Entscheidungen zu delegieren pflegte, wohl oder übel Farbe bekennen. Und das tat er dann auch. Am 29. Dezember machte er mobil und stellte anschließend 20000 marschbereite Soldaten der österreichischen Seite in Aussicht, wenn diese Sachsen „reale Sicherheiten“ in Schlesien biete.

Gleichzeitig begann sich Georg II., König von Großbritannien und Irland sowie Herzog zu Braunschweig und Lüneburg, in das diplomatische Ringen einzuschalten und eine förmliche Kriegskoalition gegen Friedrich II. zu schmieden. Dabei war er von dem Motiv getrieben, Preußen zu schwächen, um seine hannoversche Hausmacht zu stärken.

Hieraus resultierte das Zusammentreffen der diplomatischen Vertreter Englands, Russlands, Österreichs, Hollands und nunmehr auch Sachsens in Dresden vom 16. Februar 1741. In dessen Verlauf wurde beschlossen, Preußen mit Waffengewalt zur Anerkennung der Pragmatischen Sanktion und zur Abtretung von Territorien an seine Gegner zu zwingen.

Das brachte Friedrich in eine extrem gefährliche Lage, aus der ihm dann aber vier glückliche Umstände heraushalfen: erstens der Triumph in der Schlacht bei Mollwitz am 10. April 1741 gegen die Österreicher, die danach nur noch defensiv agierten, zweitens das Ausscheren der Briten und Russen, die bald mit ganz anderen Problemen zu kämpfen hatten, drittens die verstärkte Rückendeckung durch Frankreich, Spanien und Bayern infolge des Nymphenburger Vertrages vom 28. Mai 1741 sowie viertens ein nochmaliger Seitenwechsel Sachsens.

Hierdurch verbesserte sich die Position Friedrichs derart, dass Maria Theresia reichlich vier Monate später gezwungen war, den geheimen Waffenstillstand von Klein-Schnellendorf zu unterzeichnen, dem dann am 11. Juni und 28. Juli 1742 der Vorfriede von Breslau und der endgültige Friede von Berlin folgten. In diesem bekam Preußen sowohl einen Großteil Ober- und Niederschlesiens als auch die Grafschaft Glatz zugesprochen.   

 

 

Geschichte: 16. Februar 1741: Vor 275 Jahren schlossen sich Großbritannien, Russland, Österreich, die Niederlande gegen Preußen zusammen


Immer mit dabei an vorderster Front: die antideutsche Haltung der Engländer…schon damals unter zionistischem Einfluß…

Zu Beginn des Österreichischen Erbfolgekrieges beziehungsweise Ersten Schlesischen Krieges lavierte Sachsen beständig zwischen Preußen und Österreich. Im Rahmen dieser Schaukelpolitik kam es vor 275 Jahren zur Bildung einer Koalition, die Preußen hätte vernichten können – wenn sie nicht bald wieder zerbrochen wäre.

Am 20. Oktober 1740 segnete der Kaiser und österreichische Erzherzog Karl VI. das Zeitliche, ohne einen Sohn zu hinterlassen. Damit trat die Erbfolgeregelung in Kraft, die er selbst 1713 in der Pragmatischen Sanktion verfügt hatte: Nach dem Erlöschen des Hauses Habsburg im Mannesstamm ging der Thron in Wien an seine älteste Tochter Maria Theresia.

Das freilich stieß auf den Widerstand der beiden Kurfürsten Karl Albrecht von Bayern und Friedrich August von Sachsen, die im Namen ihrer Ehefrauen, die beide Töchter von Karls älterem Bruder Joseph I. waren, Anspruch auf die habsburgischen Erblande erhoben. Hieraus entwickelte sich der Österreichische Erbfolgekrieg, der bis 1748 andauerte und weltumspannende Dimensionen annahm.

Geschichte Friedrichs des Großen

Dabei wurde auch Preußen zur Konfliktpartei, weil Friedrich der Große, der erst wenige Monate zuvor den Thron bestiegen hatte, sofort erkannte: „Dies ist der Augenblick der völligen Umwandlung des alten Systems.“ Und daran wollte der neue preußische Herrscher unbedingt mitwirken – ungeachtet der dringenden Mahnung seines Vaters, des Soldatenkönigs Fried­rich Wilhelm I., keine leichtfertigen Kriege zu führen.

Am 11. Dezember 1740 setzte Friedrich Maria Theresia ein Ultimatum: Er forderte Schlesien als Preis für seine Anerkennung der Pragmatischen Sanktion, die ihm zutiefst widerstrebte, da die Kaisertochter seines Erachtens kein Recht auf das habsburgische Erbe hatte. Deshalb wartete er dann auch gar nicht ab, bis die Antwort aus Wien eintraf, sondern rückte bereits fünf Tage später mit 27159 Mann und 42 Kanonen in das Herzogtum ein.

Als Preußen Schlesien annektierte, wogegen Österreich letztlich nichts auszurichten vermochte, stand es im Bunde mit Bayern und Sachsen sowie Frankreich, Kurköln, Spanien, Neapel und Schweden – alles Mächte, die ein erhebliches Interesse daran hatten, die habsburgische Herrschaft geschwächt zu sehen. Auf der anderen Seite genoss Maria Theresia die Unterstützung Russlands, Englands, Sardiniens und der Niederlande. Doch Koalitionen änderten sich im Österreichischen Erbfolgekrieg schnell. Dies deutete sich schon Ende 1740 an, als Sachsen anfing, zum unsicheren Kantonisten zu werden.

In Dresden fürchtete Fried­rich August II. angesichts der preußischen Besetzung Schlesiens, dass das eigene strategische Ziel, eine Landbrücke zwischen seinem Kurfürstentum Sachsen und seinem Königreich Polen zu gewinnen, nun überhaupt nicht mehr erreicht werden könne. Schon bald nach der Besetzung Schlesiens durch Preußen erhielt er einen Vorgeschmack auf die kommenden Widrigkeiten.

Das Nachbarland erhob Steuern auf den sächsisch-polnischen Transit­handel – und zwar in Höhe von immerhin 30 Prozent des Warenwertes. Dies schürte in Dresden die ohnehin schon bestehenden Zweifel am Sinn des Bündnisses mit Fried­rich II., was selbiger durchaus spürte.

Deshalb bestellte er am 26. Dezember 1740 den sächsischen Gesandten Friedrich Gott­hard von Bülow zu sich ins Feldlager und drängte: „Sachsen kann tun, was es will, nur möge es sich entscheiden. Preußen ist stark genug, um seinen Weg allein zu gehen, aber es verlangt zu wissen, woran es ist.“

Nun musste Graf Heinrich von Brühl, der heimliche sächsische Regierungschef, an den der entscheidungsschwache Kurfürst derlei Entscheidungen zu delegieren pflegte, wohl oder übel Farbe bekennen. Und das tat er dann auch. Am 29. Dezember machte er mobil und stellte anschließend 20000 marschbereite Soldaten der österreichischen Seite in Aussicht, wenn diese Sachsen „reale Sicherheiten“ in Schlesien biete.

Gleichzeitig begann sich Georg II., König von Großbritannien und Irland sowie Herzog zu Braunschweig und Lüneburg, in das diplomatische Ringen einzuschalten und eine förmliche Kriegskoalition gegen Friedrich II. zu schmieden. Dabei war er von dem Motiv getrieben, Preußen zu schwächen, um seine hannoversche Hausmacht zu stärken.

Hieraus resultierte das Zusammentreffen der diplomatischen Vertreter Englands, Russlands, Österreichs, Hollands und nunmehr auch Sachsens in Dresden vom 16. Februar 1741. In dessen Verlauf wurde beschlossen, Preußen mit Waffengewalt zur Anerkennung der Pragmatischen Sanktion und zur Abtretung von Territorien an seine Gegner zu zwingen.

Das brachte Friedrich in eine extrem gefährliche Lage, aus der ihm dann aber vier glückliche Umstände heraushalfen: erstens der Triumph in der Schlacht bei Mollwitz am 10. April 1741 gegen die Österreicher, die danach nur noch defensiv agierten, zweitens das Ausscheren der Briten und Russen, die bald mit ganz anderen Problemen zu kämpfen hatten, drittens die verstärkte Rückendeckung durch Frankreich, Spanien und Bayern infolge des Nymphenburger Vertrages vom 28. Mai 1741 sowie viertens ein nochmaliger Seitenwechsel Sachsens.

Hierdurch verbesserte sich die Position Friedrichs derart, dass Maria Theresia reichlich vier Monate später gezwungen war, den geheimen Waffenstillstand von Klein-Schnellendorf zu unterzeichnen, dem dann am 11. Juni und 28. Juli 1742 der Vorfriede von Breslau und der endgültige Friede von Berlin folgten. In diesem bekam Preußen sowohl einen Großteil Ober- und Niederschlesiens als auch die Grafschaft Glatz zugesprochen.   

 

 

Der Weltfrieden liegt in der Hand der Deutschen


Ver­trag von Versailles v. 28.6.1919 in Wahrheit ein Handelsvertrag

Bereitet sich England auf den 3. Weltkrieg vor?


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Grossbritannien klamm heimlich, an der Öffentlichkeit vorbei, die Mobilmachung für den 3. Weltkrieg in Vorbereitung ist; denn am 06.09.2013 beginnt die 2. Lesung des privat eingebrachten Gesetzesentwurf zur Wehrpflicht aller ab 18 Jahren im Parlament, was in Grossbrittannien nur 2 Mal bislang geschehen ist, einmal vor dem Eintritt in den ersten Weltkrieg und dann beim Eintritt in den 2. Weltkrieg!

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v. anwerben, gewinnen; einziehen (Militär)

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Wehrdienst
Der Wehrdienst, auch Militärdienst, ist die Ausübung des Dienstes in den Streitkräften eines Staates. Er erfolgt aufgrund einer gesetzlichen Pflicht (Wehrpflicht) oder einer freiwilligen Verpflichtung (öffentlich rechtliche Verpflichtung oder Vertrag).
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Mr Philip Hollobone

Mr Philip Hollobone

Constituency

Kettering

Party

Conservative

Address as

Mr Hollobone

Contact details

Parliamentary

House of Commons, London, SW1A 0AA
Tel: 020 7219 8373
Fax: 020 7219 8802
philip.hollobone.mp@parliament.uk

Constituency

No constituency office publicised
Tel: 01536 414715; 07979 850126

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