Geschichte aktuell: Königsberg feiert E.T.A. Hoffmann


Königsberg feiert E.T.A. Hoffmann

E.T.A.-Hoffmann
Nach Ausstellungszyklus der vergangenen Jahre: Gebietsmuseum macht 2016 zum Jubiläumsjahr

Am 25. Januar legte eine Gruppe von Verehrern des Dichters Blumen am Gedenkstein E.T.A. Hoffmanns nieder. Gleichzeitig wurde im Gebietsmuseum eine Ausstellung eröffnet, die eine Reihe von Veranstaltungen anlässlich des 240. Geburtstags des beliebten Romantikers einleiten soll. Diese werden sich über das ganze Jahr 2016 erstrecken.

An der Feierstunde mit Blumenniederlegung am Gedenkstein E.T.A. Hoffmanns nahmen Kulturvertreter der Stadt Königsberg, Mitarbeiter des  Gebietsmuseums, Schriftsteller und Journalisten teil. Es wurden einige Worte über den Schriftsteller gesagt, Geschichten erzählt, die mit seinem Werk und der Anbringung der Gedenktafel in Verbindung stehen. Es wurden auch Gedichte vorgelesen, die der Persönlichkeit Hoffmanns gewidmet waren.

Ernst Theodor Amadeus Hoffmann genießt im Königsberger Gebiet große Verehrung. Er wurde am 24. Januar 1776 in Königsberg geboren, studierte an der  Albertina und erzielte hier erste literarische Erfolge. Mit seinem Schaffen begann eine neue Generation von Märchen.

Hoffmann verbrachte seine ersten Lebensjahre in einem Haus in der Französischen Straße. Heute steht in der Nähe dieses Hauses ein Gedenkstein. Interessant ist, dass dieser Findling ursprünglich als Denkmal für Wladimir Iljitsch Lenin bestimmt war. Seinerzeit sollte neben dem Haus der Räte dem „Führer des Proletariats“ ein Denkmal gesetzt werden. Der Platz für den Stein mit einer Tafel war schon bestimmt, doch mit dem Aufkommen der Perestrojka verlor diese Initiative an Bedeutung. Der Stein mit der Tafel blieb jedoch am Fuße des Hauses der Räte liegen.

Die Anhänger Hoffmanns fanden schließlich eine neue Verwendung für ihn. In einer Nacht-aktion wurde der Stein vom Haus der Räte an seinen neuen Aufstellungsort verlegt, die Tafel ausgetauscht, und seitdem ziert er die Grünanlage unweit des Gebäudes der staatlichen Rundfunkstation „Kaliningrad“.

Ungeachtet dessen, dass auf dem Stein die Aufschrift „Hier befand sich das Haus, in dem der deutsche Schriftsteller und Komponist der Romantik, E.T.A. Hoffmann, seine ersten Lebensjahre verbrachte“ eingraviert ist, liegt der Stein einige hundert Meter von der Stelle entfernt, an dem dieses Gebäude gestanden hat.

Das kunsthistorische Gebietsmuseum, das ganz in der Nähe der ehemaligen Französischen Straße liegt, bewahrt die Tradition und die Erinnerung an den herausragenden Dichter. Das Museum ist Mitglied in der Internationalen E.T.A.-Hoffmann-Gesellschaft.

In den vergangenen zehn Jahren haben die Museumsmitarbeiter einen Ausstellungs-Zyklus über das Werk Hoffmanns erarbeitet, darunter „Die Alchemie E.T.A. Hoffmanns“, „Spaziergänge mit E.T.A. Hoffmann und 235 Fantasien“, „Die magische Welt E.T.A. Hoffmanns“, „Und der Hoffmannsche Kater schleicht leise herein …“, „Das Theater Hoffmanns“ und „Die Suche nach dem Goldenen Topf“.

Geschichte: Der »Retter Berlins« verlor keine Schlacht…Vor 200 Jahren starb Friedrich Wilhelm Bülow von Dennewitz, der »allezeit Glückliche«, in Königsberg


Der »Retter Berlins« verlor keine Schlacht
Vor 200 Jahren starb Friedrich Wilhelm Bülow von Dennewitz, der »allezeit Glückliche«, in Königsberg

Graf von Dennewitz

Unter den preußischen Feldherren zur Zeit der napoleonischen Kriege gab es nur einen, der niemals als Verlierer vom Schlachtfeld ging und mehrere entscheidende Treffen gewann – das war Fried­rich Wilhelm Freiherr von Bülow, Graf von Dennewitz. Dabei machten ihn vor allem die drei Siege populär, mit denen er zum „Retter Berlins“ wurde.

Die Männer aus dem Adelsgeschlecht derer von Bülow erwiesen sich fast immer als überdurchschnittlich befähigt, aber eigensinnig. Selbiges traf ganz besonders auf Fried­rich Wilhelm Freiherr von Bülow zu. Obzwar er am 3. Juni 1814 wegen seiner Verdienste in den Grafenstand erhoben wurde und es zudem zum General der Infanterie und Träger solch hoher Auszeichnungen wie dem Großkreuz des Eisernen Kreuzes und Eichenlaub zum Pour le Mérite brachte, musste er sich von keinem Geringeren als dem legendären Generalfeldmarschall Gebhard Leberecht von Blücher vorwerfen lassen: „Sie sind gut zum Befehlen, aber schlecht zum Gehorchen!“

Dieser Tadel resultierte aus dem Umstand, dass Bülow, der am 16. Februar 1755 in Falkenberg geboren worden war und seit 1768 dem preußischen Heer angehörte, einige wichtige Entscheidungen getroffen hatte, die dem erklärten Willen seiner Vorgesetzten zuwiderliefen. Allerdings – und das ist der springende Punkt – erwiesen sich diese im Nachhinein stets als vollkommen richtig. Zudem leistete der Offizier zuvor jahrzehntelang diszipliniert und aufopferungsvoll Dienst, so beispielsweise beim Sturm auf die Zahlbacher Schanze im Ersten Koalitionskrieg gegen Frankreich, der ihm 1793 den Pour le Mérite eintrug, oder im Gefecht von Waltersdorf im Februar 1807, das er mit einem zerschossenen Arm durchfocht.

Dann freilich kam der Feldzug von 1813, in dem Bülow, der mittlerweile zum Generalleutnant avanciert war, das III. Armeekorps führte und in entscheidendem Maße zum erfolgreichen Auftakt der Befreiungskriege gegen Napoleon beitrug. Dabei war vor allem sein Sieg im Gefecht bei Luckau am 4. Juni 1813 von strategischer Bedeutung. Ungeachtet des Umstandes, dass Bülow strikt defensiv agieren sollte, weil der Gegner in doppelter Stärke antrat, attackierte er das Kontingent des französischen Marschalls Charles Nicolas Oudinot. Dieses erlitt hierdurch derart starke Verluste, dass es den geplanten Vormarsch nach Berlin abbrechen musste.

Dem folgten der Waffenstillstand von Pläswitz und das Wiederaufflammen der Kämpfe im August 1813. Zu diesem Zeitpunkt gehörte das Bülowsche Korps zur preußisch-schwedisch-russischen Nordarmee unter dem Kommando des schwedischen Kronprinzen Karl Johann alias Jean Baptiste Bernadotte. Und der wiederum wollte Bülow zum Abzug nötigen, als Oudinot zum zweiten Mal mit einer „Armée de Berlin“ aufmarschierte und schließlich am 23. August nur noch 18 Kilometer südlich der preußischen Hauptstadt stand, die Bonaparte unbedingt zu besetzen trachtete, um den Widerstand des Gegners zu brechen. Doch da begehrte der Preuße auf: „Mich bekommt Bernadotte nicht gutwillig dazu, dass ich über seine Brücke bei Moabit zurückgehe! Unsere Knochen sollen vor Berlin bleichen, nicht rückwärts!“ Deshalb griff er die Franzosen dann bei Großbeeren an, obwohl die sich erneut in der Überzahl befanden und inzwischen auch heftiger Regen niederprasselte, der die Gewehre seiner Männer versagen ließ, weshalb sie zum Bajonettangriff übergingen. Angesichts dieser Entschlossenheit trat Oudinot den Rückzug nach Wittenberg an. Damit war Berlin nun zum zweiten Male gerettet.

Das hinderte Napoleon jedoch nicht daran, einen weiteren Angriff zu befehlen, nachdem er den gescheiterten Oudinot durch Marschall Michel Ney, seinen „Tapfersten der Tapferen“, ersetzt hatte. Der rückte dann Anfang September mit drei Armee- und einem Kavalleriekorps auf Berlin zu, während sich die Nordarmee nur zögernd dagegen formierte. Hierdurch geriet das kleine IV. Korps des preußischen Infanteriegenerals Bogislav Fried­rich Emanuel Graf von Tauentzien in heftige Bedrängnis, als es am 6. September 1813 bei Dennewitz auf die Franzosen stieß. Daraufhin handelte Bülow erneut komplett auf eigene Verantwortung, indem er spontan mit seinen 30000 Mann zu Hilfe eilte. Dadurch standen den 70000 feindlichen Soldaten nun wenigstens 40000 Preußen gegenüber. Anschließend gelang es Bülow und Tauentzien, Ney eine vernichtende Niederlage beizubringen und die Bedrohung für Berlin endgültig zu beenden.

Allerdings kam es trotz dieses Sieges zu einem totalen Zerwürfnis zwischen Bernadotte und Bülow, den die dankbaren Berliner nun den „allezeit Glücklichen“ nannten. Deshalb zog Bernadotte auch nur äußerst widerwillig in die Völkerschlacht von Leipzig, während Bülow wiederum besonders draufgängerisch agierte.

Eine weitere Kostprobe seines unvergleichlichen Gespürs für das Richtige ungeachtet anderslautender Befehle gab Bülow, der 1813/14 geradezu mit Ehrungen überschüttet worden war und als Dotation die ostpreußischen Rittergüter Grünhoff, Rudnicken und Neuhausen erhalten hatte, im Endkampf gegen Napoleon. Weil Bülow mit dem ihm unterstehenden Armeekorps nicht an den aufreibenden Kämpfen um Ligny teilnahm, sondern seinen Leuten eine etwas längere Erholungsphase gewährte, konnte er am Nachmittag des 18. Juni 1815 mit ausgeruhten Truppen auf dem Schlachtfeld von Belle-Alliance (Waterloo) erscheinen und die rechte Flanke der Franzosen bei Plancenoit eindrücken, was dem Treffen die letzte, entscheidende Wende gab.

Dennoch aber blieb das Verhältnis zwischen Bülow und Blücher, der dem selbstbewussten Untergebenen schon seit Anfang 1811 distanziert gegenüberstand, gespannt. Dies zeigte sich unter anderem nach dem preußischen Sieg im Streit um das Schicksal der Pariser Brücke Pont d’Iéna, die an die Schlacht von Jena und Auerstedt erinnern sollte. Blücher, der in Ligny um ein Haar gefallen wäre, wollte das Bauwerk sprengen lassen, um die Franzosen zu demütigen, während Bülow einen generöseren Umgang mit dem besiegten Feind anmahnte.

Im Oktober 1815 kehrte der General, deutlich von den Entbehrungen der letzten Jahre gezeichnet, nach Preußen zurück und übernahm kurz darauf das I. Armeekorps in Königsberg. Dort starb er dann am 25. Februar 1816 an den Folgen einer schweren Erkältung, die er sich bei der Jagd zugezogen hatte. Als dies publik wurde, legte das gesamte preußische Offizierskorps eine dreitägige Trauerzeit ein.

Sprung aus dem Ahnenrad…von Eva Herman


Frei gedacht
Eva Herman
von Eva Herman

Als ich vor Jahren eine Freundin traf, wirkte sie sehr unglücklich. Sie mache sich Sorgen wegen ihrer erwachsenen Kinder. Warum, wollte ich wissen? Diese seien doch gesund, glücklich verheiratet, hätten einen guten Beruf. Die Freundin, nennen wir sie Anna, brach in Tränen aus. Seit Jahren wache sie regelmäßig mit Albträumen auf, immer die gleiche Situation: Ihre Kinder wendeten sich ab, wollten nichts von ihr wissen, am Ende stehe sie stets alleine da. Sie habe inzwischen Depressionen, „auch wegen meiner Schuldgefühle“. Welche Schuldgefühle? Sie berichtete von Versäumnissen, die sie im Laufe der Jahre ihren Kindern angetan habe, so zum Beispiel seien sie früh in eine Krippe gegeben worden, weil sie als alleinerziehende Mutter das Geld für die Familie habe verdienen müssen. „Ich konnte ihnen nicht die nötige Bindung und Liebe geben, die sie gebraucht hätten. Und jetzt?“ Sie weinte laut auf: „Jetzt werden sie mir gegenüber immer unpersönlicher.“ Sie schluchzte: „Wie wollen wir denn einen Weltfrieden hinbekommen, wenn es nicht einmal im engsten Familienkreis klappt?“

Es stimmt, solange wir derartige persönliche Probleme mit uns herumschleppen, können wir nicht offen sein für die globalen Herausforderungen, die jetzt für uns alle anstehen: Manche reden schon vom Dritten Weltkrieg. Aber wohin man auch schaut, fast überall herrscht Unfrieden in den Familien. Ich fragte sie: „Welches Verhältnis hatte Deine Mutter denn zu Dir, als Du klein warst? Und wie ist es jetzt?“ Verwundert sah Anna mich an. „Meine Mutter“, stammelte sie, „warum?“ Dann berichtete sie, dass sie ihre nun alt gewordene Mutter nur selten sähe. Diese sei kalt und herrschsüchtig, harmonische Stunden praktisch unmöglich. Anna habe alles versucht, um Frieden zu schließen, scheitere jedoch immer wieder an deren willkürlicher Art. Tatsächlich schienen unsichtbare Mauern zwischen den beiden hochgezogen, unüberwindbar für die noch verbleibende gemeinsame Erdenzeit. Unüberwindbar? „Hast Du Kenntnis darüber, wie die Kindheit Deiner Mutter war? War sie glücklich?“ Wieder sah Anna verwundert herüber. Dann berichtete sie, dass ihre Mutter als kleines Kind die Eltern verloren hatte, und darauf jahrelang von einem Waisenhaus ins nächste gewandert sei. Erst durch ihren Mann habe sie irgendwann etwas Halt erfahren, doch ihr Leben als junger Mensch sei wohl ziemlich grausam gewesen.

Bilder zogen durch mein Bewusstsein, Bilder zahlreicher Menschenschicksale: Warum wiederholten sich die Familiengeschichten immer wieder? Warum ähnelten die Lebensläufe von Großeltern, Eltern und Kindern sich so oft, ob in glücklicher Weise oder aber auf tragische Art? Da gab es eine Menge schöner Geschichten von erfolgreichen Unternehmern, die auch ihren Söhnen die Grundregeln für Verlässlichkeit, Verantwortung, Fleiß und Disziplin wie selbstverständlich weitergegeben haben, Glück und Fortschritt blühten nicht selten auch bei den darauf folgenden Generationen auf. Doch auch Misserfolg schien sich wie zu vererben, Arbeitslosigkeit, Perspektivlosigkeit, Depression, Familien- oder Alkoholprobleme zogen sich nicht gerade selten wie todbringende Schrauben durch die Familiengeschichten. Und dann waren da so viele kleine missbrauchte Mädchen, oft aus engstem Familienkreise heraus gequält vom Onkel, Großvater oder Vater. Sah man genauer hin, so war es schon der eigenen Mutter so ergangen, als diese noch Kind war, und meist auch der Oma. Wie unsichtbare Fäden erschien es mir oft, welche die Akteure fest zusammenhielten, in leichtem oder schwerem Schicksal verkettet. Oft hatte ich mich gefragt: Warum wurden Unglück und Schmerz weitergegeben von den Ahnen an die Jungen? Wie konnte man dieses Verhängnis lösen? Die Antwort wurde mir durch eigenes Erleben. Auch meine Mutter hatte viel arbeiten müssen, um Geld zu verdienen. Wir vier Kinder wurden oft von fremden Leuten versorgt. Die daraus zwangsläufig resultierende Distanz spürte ich schon früh, oft zog sie sich wie ein nicht enden wollender Schmerz durch die Seele. Später, als junge Frau, hatte ich meine Mutter immer wieder mit diesem Versäumnis konfrontiert, hatte sie angeklagt, herausgefordert, gerungen um Verständnis. Doch sie hatte stets beteuert, sie habe es doch nur gut gemeint, und die Zeit sei so elend knapp gewesen. Ihre Gegenrede hatte mich mit den Jahren fuchsteufelswild gemacht, weil sie mich anscheinend nicht verstehen wollte; nur wenig hatte es allerdings auch mich interessiert, dass Mutter selbst als Kriegskind Schwerstes durchgemacht hatte. Und ihre eigene Mutter, die mit ihrer Familie aus Westpreußen vertrieben worden war, ebenso. Das Ahnenrad, drehte sich weiter, und immer klarer wurde mir, dass man etwas dagegen unternehmen müsse. So las ich in jungen Jahren psychologische Standardwerke, versuchte, den Menschen zu erkennen, wie er tickt, sah mir selbst beim Leben zu und stellte mich auf den Prüfstand: War ich eigentlich warmherzig zu anderen? Hatte ich genügend Verständnis, Liebe? War ich gerecht? Immer klarer wurde mir, dass dies alles keinesfalls zutraf: Traurig schaute die, die ich sein wollte, auf die, die ich war.

So sah ich mir die einzelnen Lebensverläufe meiner Familienangehörigen genauer an. Verwundert, mit zunehmendem Respekt vor der sich entrollenden Leistung, stellte ich fest, was die Ahnen alles durchgemacht hatten. Dass die zum Teil furchtbaren Kriegsereignisse sie geprägt, verändert hatten: Das Holzbein des Opas, über das wir Kinder uns oft lustig gemacht, erhielt eine neue Bedeutung: Eine schwere Kriegsverletzung hatte die Amputation notwendig gemacht, Opa sei dadurch gebrochen, schwach geworden, hatte es geheißen. Und die übertriebene Existenzangst Omas war dem Schicksal als Vertriebenenfamilie geschuldet: Als Flüchtlinge hatten sie demütigende Situationen bewältigen müssen, Hunger, Kälte, Angst waren lange Zeit ihre Begleiter gewesen. Je mehr ich zu verstehen begann, umso deutlicher erkannte ich auch: Sie alle, die Betroffenen, sprachen so gut wie niemals darüber. Im Gegenteil: Sie schwiegen beharrlich. So begann ich, mit ihnen zu reden, immer wieder. Allmählich tauschten wir uns aus, vor allem Mutter und ich. Verständnis und Liebe begannen, wie zarte Pflanzen, zu wachsen. Als Mutter eines Tages weinte und – zum ersten Mal – jetzt auch meine Sichtweise verstand, war das Eis gebrochen: Wir versöhnten uns für immer, vergaben einander alles. Dies blieb so bis über ihren Tod hinaus.

All dies berichtete ich Anna. „Sprich mit Deinen Kindern, erklär Deine Situation von damals. Doch zeige ihnen vor allem auch Dein Verständnis für sie. Stell ihnen Fragen nach dem Seelenschmerz.“ Sie tat es. Sie redete mit den Kindern – und auch mit ihrer alten Mutter. Und es funktionierte. Zwar anfangs zäh, doch dann ging es immer besser. Sie tauschten sich alle aus, sprachen über Schmerz, Enttäuschung und Abwendung. Aber auch über die schönen Dinge, die sie sich einst gegeben. Schließlich war das Eis gebrochen. Neulich traf ich Anna: Sie hatte ein Enkelkind an der Hand und war glücklich. Ihre Albträume waren Vergangenheit. Anna hatte den Sprung aus dem Ahnenrad gewagt, sie war es gewesen, die den Familienbann gebrochen, die endlich für Frieden gesorgt hatte.

Invasoren: Wir haben schon verloren


Köln war ein Menetekel und nur die Spitze des Eisbergs. Wenig beruhigend sind da die gebetsmühlenartig wiederholten Aussagen der Politiker, dass Straftaten mit aller Härte des Gesetzes zu verfolgen seien und auch verfolgt würden.

Bloße Augenwischerei. Denn das, was die Atmosphäre in unseren Städten und Gemeinden schleichend, aber immer sichtbarer zerstört, sind eben nicht nur die „strafbaren“ Handlungen. Es geht um etwas anderes:

Was zur zunehmenden Verunsicherung der Menschen führt, spielt sich oft unterhalb der Strafbarkeitsgrenze und damit gleichsam unter dem Radar der Staatsmacht ab.

neger Neger…sie passen nach Deutschland wie der Pinguin in die Wüste…

Das sind die provozierenden Blicke, die vor allem Frauen ertragen müssen, wenn sie an einer Gruppe junger Asylsucher vorbeigehen, oft begleitet von anzüglichen Bemerkungen. Das sind die Gruppen von angetrunkenen jungen Männern „südländischen“ Aussehens, die, meist mit Bierdosen in der Hand nach Einbruch der Dunkelheit zunehmend das Bild der Party- und Amüsierviertel der Städte bestimmen.

Das sind Szenen in Bus oder Bahn, deren Zeuge man – gewollt oder ungewollt – überall in Deutschland werden kann, wenn junge arabische oder nordafrikanische Männer ihre Füße ungeniert und provozierend auf die Sitzbank legen,neger2 in schier unglaublicher Lautstärke miteinander reden oder auch streiten und eine latent aggressive Stimmung verbreiten.

All das in der offensichtlichen Gewissheit, dass ihnen ohnehin niemand entgegentreten wird.

Nichts davon ist justiziabel oder führt, wenn doch angezeigt, zu irgendwelchen Konsequenzen. Aber es zerstört nachhaltig das Gefühl, die Atmosphäre im öffentlichen Raum, wo wir uns dereinst weitgehend sicher fühlten und mehr oder weniger uneingeschränkt bewegen konnten.

Für die Beeinträchtigung der eigenen Freiheit, der Lebensqualität und des Lebensgefühls spielt es übrigens allenfalls eine Nebenrolle, ob das asoziale Benehmen der Immigranten in deren Kultur, der Religion, der schweren Kindheit oder dem Trauma der Flucht wurzelt. Entscheidend ist, dass sich Verhalten und Umgangsformen vieler Zuwanderer merklich von unseren gesellschaftlich akzeptierten unterscheiden.

So wird es zur traurigen Normalität, dass Frauen sich nicht mehr allein auf die Straße, ins Schwimmbad und die Diskothek trauen. Dass neben öffentlichen Verkehrsmitteln – sowieso nicht unbedingt der sicherste Ort – auch der öffentliche Raum zunehmend als nicht mehr sicher empfunden wird.

Dass der abendliche Spaziergang mit dem Hund, der Gang zum nächsten Supermarkt oder der Schulweg der Kinder zu angstbesetzten Unternehmungen werden. Dass der Familienausflug ins Freibad unterbleibt, weil es nahe einer Asylantenunterkunft liegt oder der Weg daran vorbeiführt.

Dass Frauen sich bei der Kleiderauswahl nicht mehr von modischen Erwägungen leiten lassen, sondern davon, nur nicht aufzufallen oder zu provozieren.

Dass der Kölner Karneval in diesem Jahr nur noch mit einem Großaufgebot an Polizei und Sicherheitskräften, breitflächiger Überwachungstechnik und vorab verteilten Verhaltensratgebern auf Arabisch und Farsi stattfinden kann, ist deshalb auch keineswegs ein Beleg dafür, dass deutsche Politik und Sicherheitsorgane das Problem in den Griff bekämen, sondern das genaue Gegenteil:

Es zeigt, dass die Sicherheit und die Bewegungsfreiheit im öffentlichen Raum, wie wir es bisher kannten, schon verloren gegangen ist.

Unter dem Eindruck der Kölner Silvesternacht und der zunehmenden Allgegenwart arabischer und nordafrikanischer Gruppen junger Männer werden Volksfeste, öffentliche Veranstaltungen, Jahrmärkte und Großereignisse nur noch unter dem massiven Aufgebot von Sicherheitskräften und raumgreifender Überwachungstechnik stattfinden können.

Aber auch damit werden sich die Belästigungen, Einschränkungen und Bedrohungen unseres Alltagslebens nicht verhindern lassen. Es wird ja nicht möglich sein, an jeder zweiten Straßenecke einen Schutzmann aufzustellen – und es wäre auch keine wirklich wünschenswerte Vision für ein funktionierendes Gemeinwesen und eine offene Gesellschaft.

Mit anderen Worten: Das Kind ist schon in den Brunnen gefallen.

Wenn es nicht gelingt, die Anzahl der Immigranten sofort mit allen denkbaren Mitteln – wie Schließung der Grenzen, konsequenter und massenhafter Abschiebung aller Flüchtlinge, die keinen Anspruch auf Bleiberecht haben, Verkürzung der Aufenthaltstitel für alle subsidiären Migranten bei kompletter Streichung des Familiennachzugs – zu senken, ist das Leben in Deutschland, wie wir es bisher kannten, wohl ein für allemal vorbei.

Schaffen wir das? Wir haben schon verloren.

paz2016-07

Alles Schwindel


Nachdem vor einer Asylunterkunft eine Handgranate ohne Zünder gefunden worden war (siehe Artikel unten), schwadronierten Politiker sofort von einer „neuen Dimension rechter Gewalt“, von einer „Eskalation fremdenfeindlichen Terrors“ und einem „feigen rassistischen Anschlag“. Und die geistigen Väter dieser menschenverachtenden Untaten hatten sie erwartungsgemäß auch parat: Pegida und die AfD, die „Hetzer aus der Mitte der Gesellschaft“.

Doch dann kam heraus: Alles Schwindel. Denn die Handgranate galt nicht der Gemeinschaftsunterkunft und deren Bewohnern, sondern dem abseits stehenden Bürocontainer, vor dem sie auch gefunden wurde. Und die mutmaßlichen Täter sind alles andere als rassistische deutsche Fremdenfeinde, denn sie haben selbst einen „Migrationshintergrund“.  Dumm gelaufen für die „Politlautsprecher“.

Ein Meister unbegründeter Schuldzuweisungen, der sich auch in diesem Fall besonders hervorgetan hat, ist Bundesjustizminister Heiko MaasHeiko Maas. Dabei sollte doch gerade er als Jurist sich an Fakten halten. Das aber war noch nie seine Sache. Erst kürzlich erinnerte die „Zeit“ daran, dass der damalige saarländische Oppositionsführer Maas im Jahre 2007 nach Freisprüchen in einem bis heute ungeklärten Vermisstenfall erklärt habe, er finde das Urteil „zum Kotzen“ und unfassbar, dass es nicht gelungen sei, den Tatvorwurf zu beweisen. Damit wollte er wohl Volkes Stimmung wiedergeben, etwas, was er heute als „rechtspopulistisch“ diffamiert. Zu seiner damaligen Entgleisung will er sich nicht mehr äußern. Und so stellt sogar die linksliberale „Zeit“ fest: „Jedenfalls eine eigenartige Rechtsauffassung, die der Volljurist Maas da offenbart.“

paz2016-07

Im Ausland gibt es aufgrund jahrzehntelanger Hetze von zionistischer Seite fast nur Deutsch-Feinde…

Wir sind umgeben von Deutsch-Feinden…unschuldig…als Opfer einer von langer Hand seit über 100 Jahren vorbereiteter zionistischen Hass-Propaganda…

Oh nein!…Beileibe kein dummes Geschwätz oder Aufwiegelung durch Lügen….das alles sind blanke Tatsache…nachweisbar in Schrift, Audio und Video…..

Sprecherin der Linksjugend, die von mehreren Migranten vergewaltigt wurde, bedankt sich bei ihren Vergewaltigern…vorher Polizei belogen weil sie angab, dass auch Deutsche dabei waren…


Die derzeitige Vergewaltigungswelle durch Asylbewerber   trifft auch Unterstützerinnen der schrankenlosen Willkommenspolitik.

Fassungslosigkeit löste jetzt die Reaktion einer 24-jährigen Linken-Politikerin auf ihre Vergewaltigung durch drei Männer mit „Migrationshintergrund“ in einer Parkanlage in Mannheim aus.

Das Motto und die Beschreibung der u.a. Jugendverblödung „Linkszüchtlinge Solid“

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Zuvor hatte sie bei der Polizei zunächst absichtlich falsch ausgesagt. Um die Tat politisch korrekt zu verschleiern, gab sie an, dass unter den Tätern auch Deutsche gewesen wären.

Die Frau, eine Sprecherin der Jugendorganisation irrenhaus„Linksjugend Solid“, entschuldigte sich auf ihrer Facebookseite bei einem der Täter. Sie schrieb unter anderem: „Lieber männlicher Geflüchteter, es tut mir Leid. Für uns beide tut es mir so unglaublich Leid. Du, du bist nicht sicher, weil wir in einer rassistischen Gesellschaft leben. Ich, ich bin nicht sicher, weil wir in einer sexistischen Gesellschaft leben.”

Dass ihre Auslassungen Sexualdelikte verharmlosen, und Täter animieren, weitere Frauen zu überfallen, scheint sie nicht zu sorgen.