Hochnotpeinlich…Bundesentwicklungsminister Gerd Müller…ein Trottel ging nach Washington


Wer den Auftritt des Mannes verfolgt hat, wird sich unwillkürlich gefragt haben, was für einen Trottel Deutschland da nach Washington entsandt hat. Die Antwort: Bundesentwicklungsminister Gerd Müller Reise von Bundesminister fuer Wirtschaftliche Zusammenarbeit Dr. Gerd Mueller und Bundesminister der Gesundheit Hermann Groehe nach Ghana und Liberia (CSU). Dieser war Gast beim „Earth Day“, der die Globalisierung, den Kampf gegen den Hunger in der Welt sowie den Klima- und Umweltschutz zum Thema hat. Neben ihm sprachen auch hochkarätige Persönlichkeiten wie der UN-Generalsekretär und die IWF-Chefin. Peinlich grinsend, in ein lächerliches Hemd gekleidet und unfähig, auch nur zwei Sätze zu sagen, ohne auf seinen Spickzettel zu blicken, erklärte er den 270000 Besuchern und einem weltweiten Millionenpublikum, wie sehr er sie alle liebe. Dazu Phrasen über die Vision von der „einen, besseren Welt“ ohne Hunger und Armut sowie die Versicherung, Deutschland stehe an der Seite der Armen und Entrechteten. Und das Ganze vorgetragen in einem unsäglich schlechten Englisch, mit dem er in der Privatwirtschaft vom Hof gejagt werden würde. Dieser hochnotpeinliche Auftritt war eines Ministers unwürdig.

Nun könnte man über diese Realsatire lachen, wenn sie nicht die Botschaft enthalten hätte, dass es für uns wieder einmal teuer wird. Müller will nämlich, dass „die Ausbeutung Afrikas“ ein Ende hat und internationale Konzerne ihr Geld „nicht mehr auf Kosten der Menschen am Anfang der Produktionskette verdienen“, wie er der „Welt am Sonntag“ sagte. „Fairer Handel“ ist ein guter Ansatz. Nur hat er einen Haken: Die Verbraucher werden für die „fair gehandelten“ Produkte mehr zahlen müssen. Und damit die Wirtschaft mitzieht, wird der Staat den „Fairen Handel“ subventionieren – auch auf unser aller Kosten.

Jan Heitmann Preußische Allgemeine Zeitung Ausgabe 18/15 vom 02.05.2015

Autor: Wiggerl

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