Egelsbach: Rentner werden aus einer Wohnanlage geworfen, damit Platz für „Flüchtlinge“ ist


Senioren aus Egelsbach (Hessen), die größtenteils ihr Leben lang gearbeitet haben, Steuern und Abgaben bezahlt haben, werden aus ihren vier Wänden geschmissen, weil der Platz für Asylbewerber benötigt wird.

Angefangen hat alles kurz vor Weihnachten, da beschloss die Gemeinde, dass die kommunale Altenwohnanlage in der Dresdner Straße, in der bereits etliche Asylbewerber untergebracht sind, komplett zur „Flüchtlings“unterkunft umgebaut wird. Das das ganze Gebäude wurde “mal eben” an die Christliche Flüchtlingshilfe Egelsbach-Erzhausen verpachtet, ohne zuvor mit den Senioren zu reden. Natürlich erbarmt sich die Stadt, die noch dort “lebenden” Senioren Wohnungen zu suchen, aber das stellt sich als sehr schwierig dar, denn  angesichts der aktuellen Krisen ist auch die Gemeinde Egelsbach in der Pflicht, eine zunehmende Anzahl von Fluch-lingen aufzunehmen und ihnen Wohnraum zur Verfügung zu stellen.

Frei nach dem Motto: “Wir brauchen den Platz für junge, starke, testosterongesteuerte Nordafrikaner, was mit den Rentnern passiert, ist uns doch egal!”

Am 13.01.2015 startete die Gemeinde Egelsbach dann einen Aufruf in die Frankfurter Neuen Presse, damit sie schnellstmöglich die Rentner loswerden:

Die Gemeinde Egelsbach wird ihre bisher in kommunaler Trägerschaft geführte Altenwohnanlage in der Dresdner Straße, die ohne Betreuung und zum Teil stark sanierungsbedürftig ist, in Kürze der Christlichen Flüchtlingshilfe Egelsbach-Erzhausen (CFEE) verpachten.

Die CFEE wird das Gebäude als „Flüchtlings“unterkunft nutzen. Hierfür werden auch umfangreiche Umbau- und Sanierungsarbeiten notwendig.

Aus diesem Grund werden für die jetzigen neun Bewohner seniorengerechte und vor allem preiswerte Wohnungen benötigt. Die Anforderungen sind abhängig vom Lebensalter und Gesundheitszustand unterschiedlich, generell werden jedoch Parterrewohnungen mit barrierefreiem Zugang und einer Größe von 40 bis 45 Quadratmeter bevorzugt.

„Wir hoffen, dass uns eventuell zurzeit leerstehende Wohnungen mit diesen Voraussetzungen zu sozial verträglichen Mietkonditionen angeboten werden“, sagt Bürgermeister Jürgen Sieling (SPD).Jürgen Sieling (Egelsbach) „Es wäre sehr erfreulich, wenn uns Wohnungseigentümer aus sozialer Verantwortung heraus Angebote unterbreiten würden.“

Die Anbieter sollten zum Angebot folgende Informationen mitsenden: Adresse, Bilder, Wohnungsgröße, Warmmiete, möglicher Bezugstermin und Ansprechpartner für die Vereinbarung eines Besichtigungstermins.

Diese können an das

Sekretariat des Bürgermeisters per E-Mail

vorzimmer@egelsbach.de gesendet werden.

Die Senioren fühlten sich aufgrund dieser Anzeige abgeschoben und veröffentlichten am 30.01.2015 einen Leserbrief in der Frankfurter Neuen Presse: 

Die Bewohner der Altenwohnanlage in der Dresdener Straße nehmen Bezug auf den Artikel „Gemeinde Egelsbach sucht seniorengerechte Wohnungen“.

Wir Bewohner sind zwischen 75 und 90 Jahre und leben seit vielen Jahren hier. Die Wohnungen haben wir mit Hilfe unserer Angehörigen oder Freunden in ein gemütliches und altengerechtes Heim eingerichtet, in der Hoffnung, unseren Lebensabend hier zu verbringen. Wir alle haben einen unbefristeten Mietvertrag und wir wollen in unseren Wohnungen bleiben!

Kurz vor Weihnachten wurden wir jedoch dieser Hoffnung beraubt. Die Gemeindevertretung hatte in einer Sitzung – angeblich einstimmig – beschlossen, diese Anlage an die Flüchtlingshilfe (CFEE) zu verpachten, sie zu erweitern und zu sanieren, um sie als Flüchtlingsunterkunft zu nutzen. Die jetzigen Bewohner müssten alle so schnell wie möglich aus ihren Wohnungen ausziehen.

Dies war für uns alle ein schockierendes „Weihnachtsgeschenk“, das uns bis heute Schlaflosigkeit und Magenschmerzen bereitet. Wir fühlen uns abgeschoben!

Im Zuge der langjährigen Gemeinschaft in diesem Hause helfen wir uns gegenseitig. Auch die Bürgerhilfe Egelsbach, die hier seit 16 Jahren ihr Büro unterhält, steht uns jederzeit hilfreich zur Verfügung.

Wie soll das in Zukunft sein, wenn wir alle irgendwo verstreut in Egelsbach untergebracht werden? Kommt dann jemand vom Gemeindevorstand, der Bürgermeister oder die Flüchtlingshilfe und leistet uns Unterstützung? Wer bezahlt die teureren Mieten für die neuen Wohnungen?

Einige von uns sind nach dem Krieg auch als Flüchtlinge hierher gekommen, und wir alle haben schwierige Zeiten erlebt. Aber wir sind die Generation, die mit Arbeit die heutigen Grundlagen für die Gesellschaft geschaffen hat. Alle haben nur eine kleine Rente, deshalb haben wir diese Wohnungen bekommen, aber jetzt stehen wir vor einer unsicheren Zukunft.

Die Abgabe der Altenwohnanlage ist für die Gemeinde eine gute Alternative zum Verkauf und gleichzeitig noch eine gute Einnahmequelle (Erbpacht). Ja, es ist human, Flüchtlinge aufzunehmen. Aber wo bleibt die Solidarität uns hochbetagten deutschen Senioren gegenüber? Darf man mit uns so umgehen?

Die Hausbewohner

Egelsbach

Was ist es, das die “Menschen” dazu bewegt, Rentner aus ihrer gewohnten Umgebung zu werfen, um Platz für Fluch-linge zu machen? Ist es Geld? Ist es Macht? Ist es Profilneurose oder die Aussicht darauf, als “politisch korrektester” Bürgermeister Jürgen Sieling (Egelsbach)in die Geschichte einzugehen? Was haben diese “Menschen” für ein Gewissen? Haben sie denn überhaupt ein Gewissen?

Mich interessiert nicht, ob die Gemeinde Egelsbach “in der Pflicht ist”, eine gewisse Anzahl an Fluch-lingen aufzunehmen! Mir ist klar, dass die Gemeinde das machen muss, aber müssen dafür die alten Menschen aus ihren Wohnungen geschmissen werden? Gibt es keine anderen Alternativen?

Warum nimmt Herr Sieling und seine Genossen keine Fluch-linge bei sich zuhause auf? Das wäre doch in der Tat mal ein Zeichen von Solidarität, Vielfalt und Toleranz. Sie könnten so die Fluch-linge mit ihrer vielgepriesenen Willkommenskultur beglücken. Aber nein, Solidarität zu den Leuten, die aus dem Land das gemacht haben, was es heute ist, das geht natürlich gar nicht, das wäre ja total “Autobahn”. Am besten wäre, wenn alle Alten direkt vom Arbeitsplatz in die “Kiste” hüpfen und so dem Staat mit ihrer Rente nicht mehr auf der Tasche liegen würden!

Das wäre doch toll, dann wäre mehr Geld und Wohnungen für die Fluch-linge da!

“Menschen”, wie Bürgermeister Jürgen Sieling,Jürgen Sieling (Egelsbach) inklusive seiner [zenziert] Partei, brauchen sich nicht zu wundern, wenn die Leute mit Pegida auf die Straße gehen!

SIE sind es, die diese “Zustände” herbei geführt haben! Ihr solltet Euch schämen! Pfui Teufel!

————————————————————–

http://www.zukunftskinder.org/?p=50170+

Lohn der Angstmacher…von Klaus Rainer Röhl


Moment mal!

KLAUS RAINER RÖHL

von Klaus Rainer Röhl

Am 18. Januar wurde eine Pegida-Kundgebung in Dresden verboten, weil „die Gefahr“ eines „Anschlags auf die Anmelderin“ bestand. Von wem die Drohung ausging, wurde nicht verschwiegen: von islamischen Terroristen. Es gibt sie also, und die Staatsschutzbehörden haben sie im Visier. Die Hauptbeschäftigung dieser Islamisten besteht darin, Geld, Waffen und Menschen für den Kampf für den „Islamischen Staat“ in Syrien und im Irak zu rekrutieren. Aber ganz nebenbei könnten sie ihre in Ausbildungslagern und, soweit möglich, auf realen Kriegsschauplätzen im Nahen Osten erworbenen Fähigkeiten zu schießen und Sprengstoff-Attentate zu verüben, auch mal gegen Kritiker in Europa anwenden.

Wie die Ermordung fast einer ganzen Redaktion von Satirikern in Paris gezeigt hat. Begründung: Die Zeichner hätten den Propheten Mohammed beleidigt. Sie wurden zum Tode verurteilt und das Urteil wurde ohne Federlesen sofort vollstreckt. Mit 1000 Peitschenhieben einen Ketzer schrittweise zu Tode foltern wie ihre Glaubensbrüder in Saudi-Arabien, damit halten sich die Schnellrichter des Terrors in Europa nicht auf. Tod ist Tod, und der soll abschrecken, Angst machen und die Europäer reif zur Unterwerfung.

Chinas oberster Kommunisten-Chef Mao-Tsetung, der auch für seine Massenmorde noch lehrreiche Begründungen suchte, fand den passenden Spruch dafür: „Bestrafe einen, erziehe hundert.“ Als „terreur“ und schließlich „grande terreur“ von der Französischen Revolution erprobt.

Angst als Herrschaftsmittel.

Mehr Angst als Vaterslandsliebe zeigte in dieser Woche das Kölner Faschingskomitee, indem es freiwillig einen der sogenannten „Motivwagen“ von dem geplanten Karnevalszug ausschloss.

Einen Wagen mit diesen traditionell groben, aus Pappmaché zusammengebastelten und in grellen Farben bemalten Figurengruppen, wie sie zum großen Karnevalsumzug durch Köln fahren. Bei diesem Karnevalszug, der in ähnlicher Form auch in Mainz und in Düsseldorf stattfindet und durch pausenlose Direktübertragungen alljährlich in allen deutschen, Schweizer und österreichischen Wohnzimmern über den Fernsehschirm flimmert, werden die vielen Witzfiguren, die meist nicht sonderlich originell sind, vor allem mit Beifall bedacht, wenn sie besonders grobe erotische oder fäkal-derbe Anspielungen auf Prominente zeigen. Beispiel: Angela Merkel als säugende Muttersau mit vielen Zitzen, nichts ist da tabu – es ist ja alles „jeck“, das heißt verrückt, aber eben auch nur zur Karnevalszeit. Das war immer so.

Bis heute….

Auf einem dieser Wagen sollte nun, der aktuellen Situation nachempfunden, ein schwarz vermummter, blöde grinsender, mit Sprengkapseln umgürteter und seine Kalaschnikow schwenkender Terrorist zusammenstoßen mit einem blonden, rotnasigen Karnevalisten. Der steht vor einem Motiv-Wagen, auf dem vorne eine Friedenstaube mit einem Bleistift im Schnabel zu sehen ist und hinten ein Kasten mit der Aufschrift „Meinungsfreiheit!“ und „Pressefreiheit“. Der blonde Kölner rammt dem Schwarzvermummten einen armdicken Buntstift direkt in die Mündung seiner Kalaschnikow. Und unten auf dem Wagen steht auch die millionenfach verbreitete Solidaritäts-Bekundung „Ich bin Charlie“.

Dieser Entwurf für einen Motivwagen, der im Vergleich mit den vor Jahren in Dänemark und den kürzlich in „Charlie Hebdo“ veröffentlichten Karikaturen sehr gemäßigt daherkam, hatte sich bei einer Abstimmung unter den Karnevalsvereinen auf Facebook mit großer Mehrheit durchgesetzt.

Das Kölner Karnevals-Komitee entfernte den Wagen trotzdem aus dem Programm. Man nehme die Sorgen der „BürgerInnen“ ernst, so die Begründung.

„Wo fängt sie an“, fragte die linke „taz“, „wann geben wir uns geschlagen, vor der stärksten Waffe, die die Terroristen haben, der Angst?“ Gut, was die „taz“, für Geld, da schreibt.

Was sie, umsonst, verschweigt, ist, dass es sich hierbei nicht um „die Terroristen“ und irgendwelche Drohungen, sondern ganz konkret um islamische Gewalt handelt, vor der die Kölner Narren eingeknickt sind.

Die Narren werden zu Angsthasen, und das ist gar nicht mehr zum Lachen. Und wenn wir aus Angst und im vorauseilenden Gehorsam vor dem Terror der Gotteskrieger bereit sind, die Meinungsfreiheit aufzugeben, werden die Terroristen das als Schwäche auslegen und in der Folge – bei immer geringeren Anlässen – mit brutaler Gewalt reagieren.

Merke: Der Terror geht immer nur so weit, wie man es zulässt.

Während der islamische Terror in Syrien und im Irak bereits einen eigenen Staat mit einer eigenen Killertruppe unterhält, öffentlich Todesurteile vollstreckt und der gleiche Irrwahn in Nigeria unter dem Namen Boko Haram täglich hunderte Mitmenschen ermordet, gibt es bei uns in Deutschland Leute, die Islamisten-Kritiker diffamieren, ob es sich nun um die Pegida-Demonstranten handelte oder um eine Partei wie die AfD, der bei ihrem Parteitag ein breites Bündnis von ungezieltem Hass entgegenschlug.

Ein Hass, der manchmal auch in den seriösen Zeitungen wie der „Frankfurter Allgemeinen“ unkontrolliert ausbricht. Stets richtet er sich gegen „die da“. Ja, sogar dem SPD-Parteivorsitzenden Sigmar Gabriel wird von seiner Generalsekretärin, deren Vater einst vor dem Terrorregime der Mullahs im Iran geflohen ist, vorgeworfen, wie er sich nur mit denen da, mit „solchen Leuten“ treffen könne.

In den ersten Wochen der Dresdner Demonstrationen versuchte man zu streuen, die Anführer oder Organisatoren von Pegida seien ganz einfach Nazis.  Rechtsextreme? Da man leicht erkennen konnte, aber auch nicht gern wahrhaben wollte, dass bei den Pegida-Demonstrationen nicht 20000 „Nazis“ auf die Straße gegangen waren, erfand man eine neue anonyme Feindgruppe: Die da. Bei „denen da“ hieß es, dürfe man nicht „mitlaufen“, obwohl man die Sorgen und Ängste der Teilnehmer ja verstehen wolle. Ängste um den Arbeitsplatz womöglich.

Die Demonstranten aber waren, ausweislich hunderter missglückter Versuche linker Fernsehteams, das Gegenteil zu beweisen, normale Bürger, die einem ordentlichen Beruf nachgingen, der ihnen auch keineswegs gefährdet erschien.

Gefährdet erschien ihnen jedoch unsere schöne und liebenswerte Heimat. Deutschland.

Deshalb nannten sie sich Patrioten. Patriotismus, Liebe zu seinem Land, ist heute überall in Europa eine Selbstverständlichkeit, von England bis Spanien, wie im neuen Griechenland des Alexis Tsipras. In den Augen deutscher Autonomer und Linker aber sind Patrioten ganz einfach „Nazis“.

Vor denen man mehr Angst haben müsse als vor dem Terror der Dschihadisten. Auch hier Angst als Waffe. Aber die Waffe Stumpfsinn bockt. Es ist eine neue Generation herangewachsen, die sie mit den alten Phrasen nicht mehr erreichen.

Trotz fast schon obligatorischer Fernseh-Präsenz des ewig grinsenden DDR-Anwalts Gregor Gysi.

Den holen die 68er Fernsehmacher immer noch in fast jede zweite Politsendung.

Aber die Jungen haben den Kasten längst abgeschaltet und surfen im Netz. Und Gysi grinst weiter in die Kameras. Aber er grinst ins Leere.

—————————————————–

  Preußische Allgemeine Zeitung Ausgabe 06/15 vom 07.02.2015