Wolfgang Schäuble und die Lüge vom Sudetenland!


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Der Artikel enthält noch mehr Lügen….

Übrigens traf dies auch zu auf die abgetrennten Gebiete des Reiches welches man Polen zuschlug, auch hier wurde die deutsche Bevölkerung drangsaliert!

Man möchte die deutsche Geschichte komplett umschreiben zu einer einzigen Lüge, aber so lange es Menschen gibt, die nicht eine Lüge leben wollen, wird es Menschen geben die dagegen aufstehen!

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Nato will deutsche Luftwaffe zur Verteidigung gegen Russland…3. Weltkrieg…Krieg…Ukraine…Putin lacht sich schlapp…


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Hier wird wohl vergessen, dass die Helden der Wehrmacht und die Spezialisten und Tapfersten in der Waffen-SS nicht mehr existieren.

Was sich heute „Bundeswehr“ nennt, besteht aus….naja, sagen wir mal: guten Soldaten und 90% Pfeifendeckeln…..Tampoonträgerinnen nicht vergessen…

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Deutsche Tornados schon Mitte April nach Afghanistan ?

Die Nato nutzt den Krim-Konflikt, um ihre Truppen nach Osteuropa zu verlegen. Das westliche Militärbündnis hat seine Patrouillen seit dem Beginn der Krise in der Ukraine verstärkt. Nachdem mehrere Nato-Staaten bereits Militär-Flugzeuge Richtung Osten geschickt haben, denkt die Bundesregierung nun ebenfalls über einen Einsatz nach.

Die Nato hat in den vergangenen Wochen zahlreiche Militär-Flugzeugen in die Krisen-Region der Ukraine verlegt: Dänemark sandte sechs Kampf-Jets in die baltischen Staaten (hier). Die USA haben ebenfalls Kampfjets nach Litauen verlegt. Zuvor haben die Amerikaner bereits Jets nach Polen geschickt (hier). Sie wollen zudem ihre Militärpräsenz am Ostrand der Nato verstärken (hier).

Auch der Oberbefehlshaber der Nato, US-General Philip Breedlove, wurde von Washington wieder zurück ins Nato-Hauptquartier nach Brüssel geschickt. „Mangelnde Transparenz“ und die „wachsenden Unsicherheit“ über russische Truppenmobilisierung sei der Grund für den Ortswechsel, so sein Sprecher.

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Nun wächst auch der Druck auf Deutschland, militärisch aktiv zu werden. US-Präsident Barack Obama hatte bei seinem Besuch in Brüssel von der Europäern verlangt, dass sie jetzt selbst Verantwortung übernehmen müssen. Die USA sind wegen der hohen Schulden im Moment nicht in der Lage, Krieg zu führen (man erinnere sich an Syrien – hier).

Einen möglichen deutschen Bundeswehr-Einsatz müsse zwar zunächst die Politik entscheiden, sagte eine Sprecherin des Bundesverteidigungsministeriums zu Reuters. Sobald es aber eine politische Entscheidung gebe, „könnte die Bundeswehr sich an Flügen zur Luftraumüberwachung mit AWACS-Maschinen über Rumänien und Polen sowie an Trainingsflügen im Rahmen des Air Policing über den baltischen Staaten beteiligen“ (mehr hier).

Die Bundesregierung werde deutlich machen, dass die Nato-Partner Anspruch auf jeden Schutz des Nato-Vertrages hätten: „Sie können sich der Solidarität sicher sein“, so Außenminister Frank-Walter Steinmeier in der FAZ.

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hatte bereits vor zwei Wochen versprochen, „verlässlich im Bündnis zusammenzustehen“. Sie zeige „ausdrücklich“ Verständnis für den Wunsch von Polen und dem Baltikums, dass die Nato ihren Zusammenhalt sichtbar demonstrieren solle, zitiert sie die FAZ.

Ein deutscher Beitrag zum Nato-Minenabwehrverband in der Ostsee wird derzeit ebenfalls geprüft. In Sicherheitskreisen hieß es, man gehe davon aus, dass die Nato-Außenminister voraussichtlich bei ihrem Treffen ab Dienstag in Brüssel über das Thema entscheiden werden.

Tamponlacherfolg

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Nato will deutsche Luftwaffe zur Verteidigung gegen Russland

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Diskretion ist garantiert.

Politisch aufgeladener Sadismus: Linksextreme Gewalttäter und die Staatsmoral…Asyl…Asylbewerber…Oranienplatz


 

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Brandstifter aus der linken Szene haben einem Kolumnisten der Berliner Boulevardzeitung B.Z. das Auto angezündet – „abgefackelt“. Im Bekennerschreiben heißt es, er schüre „bewußt und gewollt den Haß und die Angst Dumpfdeutscher Bürger vor ‘Überfremdung’, Schmutz und Kriminalität“. Tatsache ist: Besagter Kolumnist zählt in der Hauptstadtpresse zu den seltenen Journalisten, die gegen die Besetzung öffentlicher Plätze durch Asylbewerber und die Dominanz von Drogendealern in Parkanlagen protestieren und ihre Duldung durch die Landes- und Lokalpolitik anprangern.

Als kürzlich militante Krawallbrüder den Auftritt Thilo Sarrazins im Berliner Ensemble verhinderten, stärkte Stöß ihnen per Twitter den Rücken: „Wenn wir ihn schon nicht loswerden: Ausgerechnet das Berliner Ensemble sollte dem nicht auch noch seine Bühne öffnen.“

Der „Kampf
gegen Rechts“
wird vom
Staat mit Millionenbeträgen
gefördert,
Rechtsbrüche
werden
akzeptiert.

Intendant Claus Peymann zeigte sich nach dem Krawall in seinem Haus geschockt über die „zunehmende Brutalisierung und Militarisierung unserer Gesellschaft“, über „zunehmende Gewaltbereitschaft und ein immer geringeres Sozialverhalten“. Beim Versuch einer Erklärung verhedderte der altlinke Theatermann sich allerdings in verstaubten Erklärungsmustern. „Es war ein undemokratisches, nazihaftes Gepöbel, dem wir uns schließlich beugen mußten.“

Er glaubt, daß den „Nazis“ in puncto politischer Gewalt die Urheberschaft und Erstschlagskapazität zukommt und die Störer sich ihr lediglich mimetisch anverwandelt haben – frei nach dem Brecht-Vers: „Die wir den Boden bereiten wollten für Freundlichkeit / Konnten selber nicht freundlich sein.“ Womit die Schuld doch wieder den als faschistisch, rechts oder „umstritten“ deklarierten Opfern der Attacken zufiele. Peymanns Logik ist wenig originell, aber weit verbreitet und Teil der antifaschistischen Staatsmoral.

Die politische Gewalt hat – Karlheinz Weißmann wies kürzlich darauf hin – ihren Ursprung im jakobinischen Revolutionsterror. Über den vom NS-Regime angerichteten Schrecken wird leicht vergessen, daß der SA bis 1933 eine nicht minder militante und brutale Formation der Kommunisten gegenüberstand. Beide zogen einen ähnlichen Charakteryp an und trugen paritätisch zum „begrenzten Bürgerkrieg“ (Ernst Nolte) bei.

Die privilegierte
Position
der antifaschistischen
Szene erklärt
sich aus
ihrem staatspolitischen
Zweck.

Man darf den braunen wie den roten Straßenkämpfern von damals zugute halten, daß sie ein hohes persönliches Risiko eingingen – man denke an das qualvolle Ende des Berliner SA-Führers Horst Wessel 1930.

Die heutigen linksradikalen Aktivisten inszenieren sich als Nachfahren der antifaschistischen Bürgerkrieger, als Kämpfer gegen eine vom Staat begünstigte, zumindest geduldete faschistische Gefahr. Das sind Halluzinationen. Ihr Feind ist eine Vogelscheuche und die Jagd auf angebliche „Nazis“ und auf „Rechte“ ein staatlich geförderter Volkssport. Selber sind sie keinem Verfolgungsdruck ausgesetzt. Im Gegenteil, der „Kampf gegen Rechts“ wird vom Staat mit Millionenbeträgen gefördert, Rechtsbrüche werden akzeptiert und sogar ausdrücklich einkalkuliert. Auch das Berliner Ensemble verzichtete darauf, den Hausfrieden durch die Polizei herstellen zu lassen und brach – Meinungsfreiheit hin oder her – die Veranstaltung ab.

Die privilegierte Position der antifaschistischen Szene erklärt sich aus ihrem staatspolitischen Zweck. Die Interessenkongruenz mit dem Staat ergibt sich aus der Ausweitung des Faschismus-Begriffs, der bereits auf EU- und Euro-Kritik, auf die Ablehnung des Islamismus und der forcierten Globalisierung, Zuwanderung und kulturellen Nivellierung bezogen wird. Auf rechtsstaatlichem oder demokratischem Wege ist den Kritikern schwer beizukommen. Den etablierten Parteien, den Staatsorganen und Lobbygruppen kann es deshalb nur recht sein, wenn potentielle Konkurrenten durch angedrohte oder ausgeübte Gewalt in Furcht versetzt und zum Schweigen gebracht werden. Die Möglichkeit, ohne Risiko andere zu ängstigen, zu demütigen, zu quälen, spricht damals wie heute sadistisch veranlagte Naturen an. Der politisch aufgeladene Sadismus betrifft nicht nur die unmittelbaren Gewalttäter. Er ist auch bei zahlreichen Medienvertretern nachweisbar, die sich an der politischen Gewalt delektieren.

Herausgekitzelt wird er durch die kollektive Neurotisierung, eine Folge der antifaschistischen Staatsmoral. Im Lichte dieser Moral wird die eigene nationale Gemeinschaft als negativ und faschistisch kontaminiert wahrgenommen. Sie erfordert unaufhörliche Schuldbekenntnisse, wie sie zuletzt Bundespräsident Joachim Gauck in Griechenland vorgenommen hat. Sie läßt keinen Raum für jugendlichen Idealismus, es sei denn, man setzt seinen Ehrgeiz darein, die offiziellen Selbstanklagen noch zu überbieten. Sie führt in einen Zustand der Wehrlosigkeit. Es ist unmöglich, aus der Position der nationalen Selbstnegation deutsche Interessen zu formulieren oder auch nur dem Fremden unverkrampft gegenüberzutreten. Antifaschistische Aktionen richten sich niemals gegen islamistische Radikale. Denn erstens handeln Sadisten, wie gesagt, nur aus dem Gefühl der Übermacht und Gefahrlosigkeit. Und als National-Masochisten fehlt ihnen die geistig-moralische Basis, von der aus sie das Handeln von Zuwanderern kritisieren könnten.

Die Frustrationen und abgeblockten Energien wenden sie gegen Andersdenkende, die im System der antifaschistischen Staatsmoral als vogelfrei gekennzeichnet werden. Das angezündete Auto, die gesprengte Veranstaltung sind extreme Konsequenzen der Staatsmoral und -praxis, und der sich als links definierende Gewalttäter ist die Extremform des bundesdeutschen Staatsmenschen. Ob sich mit dem auch ein KZ betreiben ließe? Die Probe aufs Exempel möchte man nicht wagen.

nachzulesen in jf 14-14

Der Wochenrückblick…..paz13-14


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Unverbrüchliche Freundschaft / Warum ein paar Vokabeln Russisch nützlich sind, worauf wir verzichten können und warum alles lupenrein in Ordnung ist

medien, audio

 

Druschba! Es wird Zeit, sich wieder an ein paar russische Vokabeln zu erinnern, wer weiß, wozu das noch einmal gut ist. Druschba also heißt „Freundschaft“. Wie sehr den Russen an der „unverbrüchlichen Völkerfreundschaft“ gelegen ist, das hatten wir nach dem Niedergang des Sowjetreiches doch glatt fast schon vergessen. Nun werden wir nachdrücklich daran erinnert. Druschba!

Weil aber nicht jeder zur Zwangsbeglückung an die breite russische Brust gedrückt werden möchte, zeigen wir jetzt dem Putin mal, was eine Harke ist. Nach langen, sorgsamen Beratungen haben sich die EU und die USA ein paar feine gemeine Sanktionen ausgedacht. Da dürfen etwa drei Dutzend beinahe wichtige Leute aus Putins Helferriege nicht mehr zum Xmas-Shopping nach New York und die gebuchte Osterreise nach Baden-Baden können sie auch gleich absagen. Recht so. Wehren wir uns.

So machtvoll bestrafen wie das gemeinsame west-östliche Europa kann auch jeder Einzelne, ganz bestimmt. Man muss nur wollen. Zum Beispiel, indem man die Wodkaflasche wieder aus dem Einkaufskorb nimmt, obwohl sie gerade im Sonderangebot günstig zu erwerben wäre. Und es muss nun wirklich nicht immer Kaviar sein. Und dieses süße Zeug, dieser Krimsekt, können wir ohne den wirklich nicht mehr sein? Man sieht schon an diesen wenigen Beispielen, wie abhängig die Russen von uns sind und wo wir sie piesacken könnten – wenn wir wollten. Aber wir haben noch viel mehr im Köcher. Wir entfernen Tolstoi, Puschkin und andere Russen aus den Bibliotheken (die dicken Schwarten nehmen ohnehin viel zu viel Platz weg), wir laden das Bolschoiballett nicht mehr ein (sollen die doch ihren „Schwanensee“ oder ihren „Nussknacker“ hüpfen, wo sie wollen) und wir hören keine Schmachtfetzen von Ivan Rebroff mehr. Wie, das ist gar kein Russe gewesen? Der wurde in Berlin geboren? Na, macht nichts, die Russen wird es schon ärgern.

Leichter wird das Leben durch diese Sanktionen für uns allerdings nicht. Das ist schon mit Entbehrungen verbunden, dessen müssen wir uns bewusst sein. Kein Kaviar mehr! Kein Krimsekt mehr! Keine Natascha auf dem Autostrich mehr! Werden wir das durchstehen?

Sollten diese harten, ja, geradezu brutalen Strafaktionen wider Erwarten einen Mann nicht erschüttern, der mit nacktem Oberkörper durch Sibirien galoppiert, dann bleibt uns immer noch die ultimative Mehrzweckwaffe Pussy Riot. Mehr Opposition gegen Putin geht nicht. Das kann doch kein Zufall sein, dass die Mädels an diesem Wochenende in München wieder einmal als die eins-a-tapferen Kämpferinnen für die Menschenrechte gefeiert wurden. Ausgerechnet in München, wo sonst die Sicherheitskonferenz tagt. Doch selbst die neue Verteidigungsministerin, Ursula von der Leyen (das ist die Dame mit der auf den Kopf geleimten Sturmhaube), selbst die brabbelte am vergangenen Sonntag in der Quasselbude von Günther Jauch was von Pussy Riot. Was sie genau meinte, wurde zwar auf Anhieb nicht klar, aber erstens ist das bei Beiträgen in dieser Sendung ohnehin eher seltener der Fall, und zweitens genügt es schon, Pussy Riot zu erwähnen, und schon erzittert der Kreml in seinen Grundmauern. Da macht es auch gar nichts, dass Ursula von der Leyen und Pussy Riot so viele Gemeinsamkeiten verbinden wie Dieter Bohlen und Alice Schwarzer. Recht so, man sucht seine Verbündeten, wo man sie findet.

Auch wir können
Russland ähnlich
machtvoll wie die EU
bestrafen, indem wir
auf Kaviar verzichten

Aber warum eigentlich die Aufregung? Es geht auf der Krim doch alles sehr ordentlich zu und immer hübsch der Reihe nach. Alles rechtens und fein abgestimmt, wie das bei lupenreinen Demokraten üblich und gar nicht anders denkbar ist. Nur wer das nicht erkennt, könnte auf den Gedanken kommen, das ganze Verfahren erinnere fatal an Salamitaktik, anfangs mit dünn geschnittenen Scheibchen, die dann fortlaufend etwas dicker ausfallen bis am Ende die Wurst am Stück genommen wird.

Erst ein bisschen Manöver an der Grenze zur Ukraine, dann wird auf der Krim ein kremlfreundlicher Regierungschef für die Region aus dem Hut gezaubert. Durch wen und unter welchen Umständen auch immer, das weiß man nicht so genau. So wie auch einige Umstände seines bewegten Lebens nicht so ganz genau bekannt sind und eher als fragwürdig eingestuft werden könnten. Der Mann weiß, was von ihm erwartet wird, und setzt prompt einen Hilferuf nach Moskau ab, zum Schutz der russischen Bevölkerung auf der Krim. Dann folgt planmäßig eine Volksabstimmung über die Heimkehr nach Russland, nachdem zuvor vorsichtshalber schon mal die Unabhängigkeit der Krim erklärt wurde. Moskau überprüft den unerwarteten Hilferuf sorgsam, entscheidet parlamentarisch und juristisch, ob der Notruf der bedrohten Menschen erhört und die Krim im Sinne der unverbrüchlichen Völkerfreundschaft im russischen Reich aufgenommen werden kann. Schließlich, damit auch das seine Ordnung hat, die Umstellung der Verwaltung auf russisches Recht. Geht es noch penibler? Da passt alles so, wie es sein soll.

Die russischen Soldaten tauchten schließlich erst auf, nachdem alles seine Ordnung hatte. Die Grünen Männer, die vorher mit der Waffe im Anschlag dafür sorgten, dass alles so lief, wie es laufen sollte, das waren eben nur Grüne Männer. Woher die kamen und warum sie die Kennzeichen von den Autos geschraubt hatten, das wollte man offenbar nicht so genau wissen.

Weil das alles seine Ordnung hat und weil der Westen selbst dran schuld ist, dass die Krim zur Schutzmacht Russland strebte, weil die Banditen, Schurken und Gauner in Kiew das Ruder übernommen haben, sollen wir jetzt Ruhe geben und den Fahnenwechsel akzeptieren. Sagt Sahra Wagenknecht. Das überrascht nicht. Sagt auch Gregor Gysi so ähnlich. Das überrascht auch nicht. Sagt auch so ungefähr Putins Gasmann Gerhard Schröder. Auch nicht unbedingt überraschend. Sagt auch der desig-nierte Chefdirigent der Münchner Philharmoniker, Waleri Gergijew, und unterschrieb einen Appell, der Putins Politik begrüßt. Das war dann doch ein bisschen überraschend. Deshalb gab es etwas Ärger mit den Grünen in München, woraufhin das Kulturreferat der Stadt München darauf verwies, Meinungsfreiheit sei ein hohes Gut. Das gelte auch für den Dirigenten. Das war dann wieder etwas weniger überraschend. Und vermutlich müssen wir aus diesem Grund auch das Bolschoiballett aus der Liste der Boykottmöglichkeiten streichen. Kulturreferenten neigen leicht dazu, Putin zu verstehen.

Gerhard Schröder auch. Der weiß auch, warum sein Freund Putin häufig so traurig aus der Wäsche schaut. Er ist unglücklich, der Arme. Weil sich die große schöne Sowjetunion in Einzelteile zerlegt hat. Diese „größte Katastrophe des vergangenen Jahrhunderts“ will Putin wieder in Ordnung bringen. Nach einem erprobten Drehbuch. Darin sind Ähnlichkeiten nicht zufällig. Mit Georgien, Transnistrien und nun der Krim hat er schon mal angefangen, frei nach dem Motto „Der längste Weg fängt mit dem ersten Schritt an.“ Zwar ist das alles Kleinkram, aber Kleinvieh macht bekanntlich auch Mist und ebenso bekannt ist der Spatz in der Hand, der einer Taube auf dem Dach vorzuziehen sein soll. Doch Vorsicht, der Mann im Kreml ist kein Krümelmonster, der hat noch Großes vor. Man sehe sich nur einmal die Kostüme an, mit denen die Lakaien und Türsteher im Kreml und St. Petersburg ausstaffiert sind. Alles zaristisch, mit Bommeln und Kokarden. Katharina die Große hat nicht besser geprotzt (und die hatte schließlich den Herrn Potemkin als Kulissenschieber). Jeder Ausstatter einer Operette kann sich etwas abgucken. Darum sind Einladungen zu „Pomp and circumstance“ im Kreml so beliebt. Auch bei Gerhard Schröder. Darum sollten auch wir mit unserer nützlichen Russisch-Lektion fortfahren. Ebenso wichtig wie das Wort „Druschba“ (Freundschaft) ist das Wort „Spasiba“, das heißt „Danke“.

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nachzulesen in paz 13-14