Frankreich zeigt den Linken was kämpfen heisst….Demonstration gegen das Gesellschaftsmodell der Linken


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homo paris frankreich.

„Wir geben nicht auf, niemals“

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Trotz massiver Warnungen der sozialistischen Regierung versammelten sich am Sonntag Nachmittag mehr als eine Million Menschen in Paris, um gegen das Gesellschaftsmodell der Linksregierung zu protestieren. Das Gleichstellungsgesetz „Ehe für alle“, das wenige Tage vorher in Kraft getreten war, war auch diesmal der konkrete Auslöser des Protestes, wobei die Demonstration in der Hauptsache ein Plädoyer für die normale Ehe und Familie war.

Noch nicht einmal am Rande, sondern nach der Veranstaltung kam es zu Auseinandersetzungen, wobei rund drei Dutzend Personen fest- und bei gut 200 die Personalien aufgenommen wurden. Verletzt wurde niemand.

homo paris frankreich 2

Weitab von der Demonstration hatte eine Gruppe der Génération Identitaire, die ähnlich wie Greenpeace stets am Rand der Legalität mit Aktionen von sich Reden macht, vom Dach der sozialistischen Parteizentrale ein Banner entrollt mit der Aufschrift: „Hollande Demission“ (Hollande – tritt zurück) – eine Aufforderung, die in der Partei und in vielen Medien wie eine Majestätsbeleidigung behandelt wurde.

Identitäre

Wer vor und hinter dem Invalidendom, in dem Napoleon Bonaparte begraben ist und die jüngere Geschichte Frankreichs detailliert dargestellt wird, durch die Menge streifte oder sich durchquetschte, traf überall auf freundliche Minen, die Gesichter waren heiter und gelassen, das Gesamtbild bestimmt von der bürgerlichen Garderobe der Teilnehmer.

Nicht wenige kamen wie zum Sonntagsspaziergang in Sakko und Krawatte oder im sportlichen Damenkostüm und skandierten einstimmig: „Wir geben nicht auf, niemals!“ oder „Hollande – laß die Finger von der Ehe und kümmere dich um die Arbeitslosigkeit“.

Bedrohlich klang allenfalls der  Spruch: „Hollande, Frankreich wird dein schlimmster Alptraum werden!“ Es war in der Tat das bürgerliche Frankreich, das hier am Invalidendom in drei Zügen sternmarschförmig zusammenströmte, um sein Unbehagen gegen die Regierung, die mit Unterstützung etlicher Medien ihr linkes Prestigeprojekt Homo-Ehe im Eiltempo durch das Gesetzgebungsverfahren gepeitscht hatte, Ausdruck zu verleihen.

Das friedliche und heitere Bild wurde von fantasievollen Einlagen unterstrichen. So erschienen plötzlich zwei Dutzend junger Leute, junge Männer mit freiem Oberkörper und in rosa Latzhosen, begleitet von – auch oben bekleideten – jungen Damen meist in Blau, die als Hommen-Gruppe auf spaßige Art die Protestbewegung Femen imitierte und für Unterhaltung sorgt.

 Und um erneut zu unterstreichen, daß die Bewegung keineswegs homophob ist, trat auch wieder ein Homosexueller

Volker Beck
Volker Beck

auf, der offenbarte, daß er mit seinem Lebensgefährten von Hollande empfangen worden sei, er aber weiter gegen das Gleichstellungsgesetz sei und daß sein Gefährte ihn daraufhin verlassen habe. Dennoch rief er der Menge zu: „Gebt nicht auf! Wegen der Folgen dieses Gesetzes für die Gesellschaft, wegen der Demokratie, die ohne Zivilisation verloren ist, und wegen der Familie, Grundstein jeder freien Gesellschaft. Danke. Ich liebe euch!“

Auch diesmal kamen Hunderttausende Besucher aus der Provinz, was schon an den Flaggen aus der Bretagne erkennbar war. Diese Teilnehmer hatten Züge und Busse gechartert, um noch am Abend die Heimreise anzutreten. Allein die Platzzahl in den gemieteten Zügen und Bussen überstieg schon die von der Präfektur und dem Innenministerium angegebene Teilnehmerzahl der 150.000.

Es handelt sich um eine politische Zahl, so wie schon bei den Großdemonstrationen am 13. Januar und 24. März, als 800.000 beziehungsweise 1,7 Millionen Teilnehmer nach Paris gekommen waren. Die Zahl läßt sich anhand von Luftaufnahmen und Computern ziemlich genau kalkulieren. Bei den Aufnahmen vom 24. März sind nachweisliche Fälschungen in Umlauf gekommen.

Der Krieg der Zahlen hat mit der Angst der Regierung vor der anschwellenden Unpopularität zu tun, man will die Bewegung verharmlosen und diskreditieren, indem man ihr den Stempel des Rechtsextremismus aufdrückt. Aber hier versammelte sich erneut die bürgerliche Mittelklasse, das Bild vor und hinter dem Invalidendom war geprägt von jungen Familien mit drei und mehr Kindern.

Auch Bürgermeister mit ihren Schärpen waren nicht selten zu sehen. Einer von ihnen, Jean Michel Fourgous, aus der Kleinstadt Elancourt, war gekommen, um „gegen die Inkompetenz und die Lügen“ der Regierung zu protestieren, und zwar nicht nur in gesellschaftspolitischen Fragen, sondern auch bei Wirtschaft und Finanzen. „Frankreich macht sich mittlerweile zum Gespött in Europa. Wer nimmt Hollande noch ernst? Seine Kritik am deutschen Modell ist lächerlich. Schon die Fakten sprechen eine andere Sprache.“

Aber „diese Leute“ in der Regierung, so Fourgous, lebten in einer anderen Welt und wollten eine andere Gesellschaft. Der Bürgermeister ist auch Unternehmer und gehört zur bürgerlichen Oppositionspartei UMP.

Von dieser Partei und vom Front National waren mehrere Abgeordnete gekommen, um dem bürgerlichen Protest auch eine politische Note zu geben.

Für Aufmerksamkeit sorgte dagegen ein Gewerkschafter, der zum „friedlichen Widerstand“ gegen die Regierung aufrief, ähnlich wie es die Solidarność in Polen in einer aussichtslosen Position vor dreißig Jahren getan habe. In seiner Begründung wählte er den Dreiklang der Französischen Revolution: Denn Freiheit bedeute auch Gewissensfreiheit und die wollten die Sozialisten, auch mit dem Gleichstellungsgesetz, einschränken. Gleichheit bedeute auch Anerkennung und nicht mediale Unterdrückung anderer Meinungen, Brüderlichkeit sollte vor allem den Schwächsten und Hilflosen, den Kindern, zuteil werden.

Ein Staatsrechtler, hinter ihm auf der Bühne acht Richter in Roben, legte dar, wohin das positivistische Recht führe, wenn man die Natur des Menschen nicht mehr achte und so die Verfassung verfälsche. Auch er rief zum „ruhigen Widerstand“ gegen die „Ideologen des Genderismus“ und eines „perversen Menschenbildes“ auf.

Parallel dazu wurde in Predigten am Sonntag morgen zur friedlichen Zusammenkunft aufgerufen. Ein Dominikaner auf dem Feld vor dem Invalidendom meinte danach auch lapidar auf die Frage, warum er gekommen sei: „Aus Liebe zur Familie.“

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nachzulesen bei JF 23-2013

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la vie en rose—das Leben durch die rosarote Brille der GRÜNEN..


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„Einwanderung ist eine Bereicherung
für uns alle“, so fl öten es
unsere rosabebrillten Politiker. In
London troff hellrotes Blut vom
Hackebeil.

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Krieg vor der Haustür

Großbritannien: Soldatenmord entfacht Debatte um Umgang mit Moslems

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An die traurige Nachricht, daß ein weiterer Soldat in Afghanistan gefallen ist, hat sich die britische Öffentlichkeit mittlerweile gewöhnt – am 22. Mai erhielt der Schrecken jedoch in den Straßen Londons eine neue Dimension. Um 14.20 Uhr ermordeten zwei zum Islam konvertierte Briten nigerianischer Abstammung den 25jährigen Lee Rigby auf einer belebten Straße im südöstlichen Stadtteil Woolwich.

Augenzeugen zufolge wurde der Soldat von einem Auto verfolgt, das dann einen Unfall verursachte. Zwei Männer sprangen aus dem Wagen, hackten mit Fleischerbeilen auf ihr Opfer ein und zerrten seine Leiche schließlich unter „Allahu akbar!“-Rufen („Gott ist groß!“) auf die Straße.Mord an Soldat migrant islam london

Nach vollendeter Tat ließen sich die beiden blutbeschmierten Männer in aller Ruhe filmen und rechtfertigten ihr Handeln im Namen des Korans. Der 28jährige Michael – Mujahid – Adebolajo verlautbarte: „Im Koran finden sich überall Zeichen, die uns auffordern, sie zu bekämpfen, so wie sie uns bekämpfen, Auge um Auge, Zahn um Zahn. Ich entschuldige mich dafür, daß Frauen dies heute sehen mußten, aber in unserem Land müssen Frauen das gleiche sehen. Ihr werdet niemals sicher sein.“

Eine Passantin forderte Adebolajo auf, ihr seine Waffe auszuhändigen. Auf dessen Drohung, er wolle „heute nacht Krieg in London anzetteln“, erwiderte sie, er werde verlieren, „denn Sie sind einer gegen viele“. Kurze Zeit später trafen Einsatzkräfte der Polizei ein, Adebolajo und der 22jährige Michael Adebowale wurden angeschossen und verhaftet.

Wenngleich das amateurhafte Vorgehen der beiden Täter nahelegte, daß es sich um keine großangelegte Verschwörung handelte, brach Panik im Land aus. Denn es sind mindestens zwei frühere Versuche aufgedeckt worden, die zum Ziel hatten, britische Soldaten im eigenen Land anzugreifen. Zudem wurden im vergangenen Monat sechs Dschihadisten aus Birmingham verurteilt, die einen Bombenanschlag auf eine Kundgebung der islamfeindlichen English Defence League (EDF, JF 14/11) geplant hatten – ihr Vorhaben wurde rein zufällig durch einen wachsamen Polizisten vereitelt, der den Wagen der Gotteskrieger wegen einer abgelaufenen Steuerplakette anhielt.

Die Erinnerung an die Bombenanschläge vom Juli 2005 ist eine noch längst nicht verheilte Wunde. Zudem sorgten in letzter Zeit mehrere Fälle für Aufsehen, in denen Gangs pakistanischstämmiger Männer in verschiedenen englischen Städten weiße Mädchen vergewaltigten und zur Prostitution zwangen.

Die Staatsmacht reagierte mit der Verstärkung der Polizei, die in den Londoner Straßen im Einsatz sind, um 1.200 zusätzliche Kräfte. Die zehn Londoner Kasernen wurden in höchste Alarmbereitschaft versetzt, und der Verteidigungsminister ordnete an, daß Uniformen nur noch auf dem Kasernengelände getragen werden dürfen.

Während der von der Regierung für nationale Bedrohungen gebildete Cobra-Ausschuß tagte, beeilten sich Politiker aller Parteien, die Tat zu verdammen und zugleich den Islam von jeglicher Schuld freizusprechen.

Daß es dennoch zu wütenden Gegenreaktionen kam, war unvermeidlich; bei einer Demonstration der English Defence League am selben Abend in Woolwich lieferte man sich Handgreiflichkeiten mit der Polizei.

Andere machten ihrem Zorn im Internet Luft – bislang kam es in diesem Zusammenhang wegen „rassistischer“ Äußerungen zu sieben Verhaftungen. Insgesamt wurden in der Woche nach dem 22. Mai 150 „antiislamische Übergriffe“ gemeldet, die von einem Handgemenge in einem Restaurant bis hin zu Angriffen auf Moscheen mit Feuerbomben reichten.

Die Präsenz militanter EDF-Anhänger in Woolwich, die teils mit schwarzen Gesichtsmasken vermummt waren, sowie auf einer größeren Demonstration am folgenden Samstag in Newcastle, nahmen politisch korrekte Kommentatoren zum Anlaß für den Versuch, die Wut der Bevölkerung auf ein anderes Ziel als den Islam zu lenken. Medien führten die Debatte dahin, die Schuld in der „Reality Show‘-Kultur“ (Soziologe Frank Furedi im Independent) oder in der „britischen Identitätspolitik“ (Brendan O’Neill, spiked- Magazin) zu suchen.

Wie sich bald herausstellte, waren die beiden Mörder wegen ihrer Verbindungen zu islamistischen Gruppierungen bereits im Visier der britischen Sicherheitskräfte. Adebolajo war 2010 wegen Verdachts auf terroristische Umtriebe aus Kenia ausgewiesen worden.

Damit steht auch der britische Spionageabwehrdienst MI5 in der Kritik und wird sich im Rahmen eines von Innenministerin Theresa May verkündeten Maßnahmenpakets für sein Vorgehen verantworten müssen. Weitere Schritte sehen die Gründung einer neuen Einsatztruppe vor, die unmittelbar dem Premier unterstehen soll. Abhilfe erhofft man sich zudem von einer Verschärfung der Zensur gegen dschihadistische Internetseiten und islamistische Gruppierungen sowie mittels einer Verstärkung des Drucks auf Universitäten und Moscheen, bestimmten Predigern kein öffentliches Forum zu bieten.

 Möglicherweise wird die Regierung auch versuchen, sich neue Befugnisse zur Überwachung des E-Mail- und Internetverkehrs anzueignen – ein Vorhaben, das die Konservativen ebenso mit ihrem Koalitionspartner in Konflikt bringen würde wie die Forderung einiger Tory-Politiker, Medieninterviews mit radikalen Moslemvertretern in Zukunft zu untersagen.

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nachzulesen bei JF 23-2013

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