FED, Bilderberger und die Jahrhundertlüge – Teil 9


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Wem gehört das deutsche Gold?

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„Auro loquerite omnis oratio inanis est. “ Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt.

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Im November 2011 gab es in den deutschen Zeitungen eine große Diskussion um die deutschen Goldreserven, allen voran titelte „Die Welt“: Das große Ringen um Deutschlands Gold77. Wenn man den offiziellen Medien glauben schenkt, wehrte sich die Deutsche Bundesbank – aus guten Grund – mit Händen und Füßen gegen die Bestrebungen einiger Juristen der EZB, die Währungsreserven in einem Fonds bündeln zu lassen, damit diese den Euro-Rettungsfonds EFSF78 stärkt. Nur das Problem dabei ist, dass das deutsche Gold – was nur Wenige wissen – sich nicht in deutschen Händen befindet. Es wird nämlich zum größten Teil in den Kellern der Federal Reserve Bank (FED) in New York, mit anderen Worten, unter dem Straßenpflaster von Manhattan gelagert und nicht, wie man annehmen sollte, in Fort Knox.

Die Lagerung des deutschen Goldes ist ein kleines Staatsgeheimnis, welches von Bundesbank und Bundesregierung gleichermaßen unter Verschluss gehalten wird. Bundeswirtschaftsminister Rosier erklärte 2011, dass die deutschen Goldreserven unantastbar bleiben müssten, womit er Recht hat -sie sind unantastbar – auf jeden Fall für Deutschland!

Da Gold nie Pleite gehen kann, ist Gold die letzte Reserve im Ernstfall, aber nur, wenn es nicht verliehen wurde bzw. im eigenen Tresor liegt. In einem Worst-Case-Szenario, bzw. bei schweren Wirtschafts- und Währungsturbulenzen, bringen die ca. 3.446 Tonnen des deutschen Goldes nur dann Rettung, wenn sie hierzulande zur Verfügung stehen.

Mittlerweile ist durchgesickert, dass Mitglieder des Bundeskabinetts hinter vorgehaltener Hand in der Vergangenheit verrieten, dass das Gold von den Amerikanern als eine Art Pfand für deutsches Wohlverhalten betrachtet wird. Seit Jahren werden die Ersuchen der Bundesregierung um Rückführung von Teilen des bei der FED eingelagerten Goldes empört abgelehnt. Sollte es tatsächlich zu einem Euro-Zusammenbruch kommen, würde die Bundesbank höchstwahrscheinlich ihr Gold nie mehr zurückerhalten.

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