Trotz Schuldenkrise: Italiens Bürger schwimmen im Geld


Italienische Flagge in Rom

Bundesbürger haben im Schnitt 100 000 Euro auf der hohen Kante – Italiener wesentlich mehr. Aber trotzdem fordert Roms Regierungschef Monti Finanzhilfen von Deutschland.

„Eine gesamtschuldnerische Haftung wird es nicht geben, solange ich lebe.“ Das soll Angela Merkel kürzlich vor der FDP-Fraktion gesagt haben. Und jetzt schaue man genauer auf das, was nach dem Brüsseler Euro-Gipfel bekannt wurde. Zunächst nutzten Spanien und Italien das geplante Wachstumspaket für eine Erpressung – dabei brauchen sie das Paket, nicht Deutschland. Sie drohten, die Hilfe für sich selbst zu blockieren, und die Kanzlerin knickte ein. Sie stimmte einer Fülle von Aufweichungen zu, die vor dem Gipfel unvorstellbar waren.

Hilfen ohne Auflagen

Der Knaller: Länder mit „guter Haushaltsführung“ (ein dehnbarer Begriff) können bald Unterstützung der Rettungsschirme EFSF und ESM erhalten. Ohne neue Auflagen. Die Staaten müssen nur bereits früher gegebene Zusagen erfüllen. Keine Troika-Experten reisen in die Länder. „Das ist kein Programm, wie es Griechenland, Irland oder Portugal haben“, triumphiert Italiens Premier Monti. Wenn das Geld der Schirme nicht reicht, wird halt das ESM-Kapital aufgestockt. Wer das hat, braucht keine Euro-Bonds.

Jetzt dürfen die Rettungsfonds EFSF und ESM zusätzlich den Banken der Krisenstaaten direkt Geld geben, das gab es vorher nicht. So wird die Staatsschuld Spaniens nicht erhöht. Die Rettungsfonds verzichten bei den 100 Milliarden Euro für Spaniens Banken auf den Status eines bevorrechtigten Gläubigers. Pech gehabt, Steuerzahler.

Thompson Reuters Datastream

Hohe Vermögen – aber angeblich nur Mini-Einkommen

Die ganz große Umverteilung von unten nach oben beginnt, nicht nur von den armen Esten oder Slovaken Richtung reichere Mittelmeer-Staaten. Die Italiener haben pro Kopf im statistischen Schnitt ein Geld- und Immobilienvermögen von 144 000 Euro, die Deutschen 100 000 Euro. Wie die Italiener zu solchen Vermögen kommen, illustrieren Zahlen des „Corriere

della Sera“: Besitzer von Schönheitssalons geben im Schnitt ein Jahreseinkommen von 6500 Euro an, Barbesitzer, Hoteliers und Juweliere deklarieren im Schnitt weniger als 17 000 Euro. Laut Tageszeitung „Il Sole 24 ore“ gibt es in Italien 100 000 Boote mit mindestens zehn Meter Länge, von denen 42,4 Prozent Besitzern gehören, die weniger als 20 000 Euro Jahreseinkommen deklarieren.

Wer keine Steuern zahlt, kann leicht ein Vermögen aufbauen, während der Staat verlottert und sein Heil in immer höheren Schulden sucht. Und wir sollen ohne Limit dafür geradestehen, dass das auch so weitergeht?

Editorial aus FOCUS-MONEY 27/2012


Trotz Schuldenkrise: Italiens Bürger schwimmen im Geld – weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/finanzen/news/staatsverschuldung/schuldenkrise-italienische-buerger-schwimmen-im-geld_aid_777166.html

Für die Deutsche Nationalmannschaft ist Haargel wichtiger wie die Deutsche Nationalhymne


Beckenbauer von Hans Buch
Beckenbauer

“Die Begeisterung muss vor dem Anpfiff einsetzen”, sagt Franz Beckenbauer. Nun diskutieren auch Deutschlands Politiker, ob das Mitsingen der Hymne zur Pflicht für alle Teamspieler werden soll.

Des «Kaisers» Weisheit ist allgegenwärtig. Kürzlich meldete sich Franz Beckenbauer zu Wort und forderte eine Mitsingpflicht für die Nationalspieler bei der Hymne. Recht hat er: Denn es wäre ein deutliches Bekenntnis aller Spieler zum Land.

Das Gesangsduell vor dem Halbfinale zwischen Deutschland und Italien endete klar zu Gunsten der Italiener, bei der im Gegensatz zur deutschen Mannschaft rund um Kapitän Gianluigi Buffon alle Spieler lautstark die eigene Hymne mitsangen. Auch das Spiel endete mit einem Sieg für Italien.

Für Franz Beckenbauer ist das kein Zufall. In einem Interview mit der “Bild”-Zeitung spricht sich der “Kaiser” für das verpflichtende Mitsingen der Hymne für die DFB-Teamspieler aus. “Die Begeisterung muss vor dem Anpfiff schon einsetzen – und dabei hilft gemeinsames, lautes Singen. Bei der Hymne vor meinem ersten Spiel als DFB-Teamchef 1984 kauten unsere Spieler Kaugummi oder guckten in die Luft. Die Argentinier dagegen sangen aus vollem Herzen – und gewannen 3:1. Da habe ich den Text unserer Hymne an die Spieler verteilen lassen und die Singpflicht eingeführt. So wurden wir 1990 Weltmeister”, erklärte Beckenbauer.

Deutschlands Teamchef Joachim Löw hatte seinen Spielern frei gestellt, ob sie bei der Hymne mitsingen. Den Junioren-Nationalteams verpasste DFB-Sportchef Matthias Sammer hingegen eine “freiwillige Singpflicht”. Wer nicht mitsingt, muss dies begründen.

Mitsingen der Hymne wird zum Politikum

Beckenbauers Aussage ließ postwendend eine Diskussion entstehen, die auch die Politik erfasste. Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) stellte sich auf Beckenbauers Seite: “Es sollte zum guten Ton gehören, dass die Spieler die Hymne mitsingen. Sie spielen schließlich für die deutsche Nationalmannschaft und nicht für sich selbst.

Peinlich genug, dass wir darüber diskutieren müssen, eigentlich müssten die Spieler von selbst darauf kommen!” Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) schlägt noch klarere Töne an: “Zum Länderspiel und zur Nationalmannschaft gehört die Nationalhymne. Wer dazu keine Lust hat, sollte in seinem Verein bleiben.”

Stuttgart: Türke rammt Arzt Messer in den Körper


Ein 63-jähriger Türke beleidigt in einer Gemeinschaftspraxis den Orthopäden Rolf R. (48). Als der Arzt ihm deshalb Hausverbot erteilt, rammt der Türke ihm im Treppenhaus ein Messer in die linke Körperseite. Die Polizei kann den Täter wenig später festnehmen. Das Opfer muß ins Krankenhaus. Es besteht aber keine Lebensgefahr.

Quelle: BILD

ESM Machtergreifung der EU Diktatoren


weitere verständliche Aufklärung über das unglaubliche Verbrechen an Generationen

…dem „ESM“ / Fiskalpakt………..hören und Begreifen!!!!!!!!! Es wird Zeit…..

Michael Vogt im Gespräch mit der Vorsitzenden der «Zivilen Koalition», Beatrix von Storch, über die manifeste Gefahr der Vollendung des EU-Plutokratenfaschismus.

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Absurdes Geldsystem 2012 Prof. Dr. Franz Hörmann

Michael Vogt im Gespräch mit dem Professor an der Wirtschaftsuniversität in Wien Franz Hörmann über das Betrugsmodell unseres Finanzsystems — und den Ausweg daraus.
http://www.franzhoermann.com

Staatlich subventionierter Boykott gegen die Pressefreiheit


AUFRUF ZUM SOFORTIGEN AUSTRITT AUS DER „GEWERKSCHAFT“ VER.DI::::::::sowie grundsätzlich aller Gewerkschaften, wegen Zusammenarbeit mit Gundgesetz-feindlicher-krimineller Politik (das Merkel)

AUFGRUND LINKSRADIKALER HANDLUNGSWEISEN; DIE IN VIELFÄLTIGER FORM SCHON AUFFÄLLIG WURDE; KOMMT NUN AUCH DIE AUFFORDERUNG ZU KRIMINELLEN MASSNAHMEN:::::::::::::::::::::::

FÜR IHRE BESCHÄFTIGTEN LEISTET VERDI REIN GAR NICHTS: SO KONNTEN WEDER DIE GESCHÄFTSZEITENDVERLÄNGERUNG VERHINDERT WERDEN; NOCH DER PERSONALABBAU BEI STEIGENDER ARBEIT; UNTERBEZAHLUNG UND KONTROLLE ÜBER VIDEO:::::::WEITERE SKANDALE SIND NAHEZU TÄGLICH IN DER Presse ZU LESEN:::::

ABER LINKSRADIKAL ZU ALLEM AUFRUFEN UND VOM STEUERZAHLER FINANZIEREN LASSEN; DASS NICHT IN DAS KLEINKARIERTE WELTBILD PASST; DADURCH FALLEN SIE AUF:::::

SOWIE DURCH AUFHETZUNG JUNGER MENSCHEN IHRE ROT-FASCHISTISCHE IDEOLOGIE AUCH MIT GEWALT UND NÖTIGUNG ZU UNTERSTÜTZEN:::::::::

„Druck auf Zeitungshändler steigern“

Von Felix Krautkrämer

Zeitungskiosk: Die Verdi-Jugend will Verkäufer angeblicher „Nazipublikationen“ unter Druck setzen

Familienministerin Kristina Schröder ist Kritik gewohnt. Seit die CDU-Politikerin eine Extremismusklausel einführte, die für staatliche Fördergelder im „Kampf gegen Rechts“ ein Bekenntnis zum Grundgesetz voraussetzt, laufen linke Organisationen Sturm. Schröder kriminalisiere antifaschistische und antirassistische Arbeit und stelle diese unter Generalverdacht, heißt es.

Zu den Kritikern der Familienministerin zählt auch die Jugendorganisation von Verdi. In einer unlängst zusammen mit dem linksextremen „Antifaschistischen Presse-Archiv und Bildungszentrum Berlin“ (apabiz) erstellten Broschüre gegen den Vertrieb rechter und konservativer Zeitungen wie etwa der JUNGEN FREIHEIT lehnen die Junggewerkschafter Schröders Ansatz zur Extremismusbekämpfung als „höchst problematisch“ ab.

Genaue Fördersumme unklar

Die DGB-Jugend, zu der auch die Verdi-Jugend gehört, erhalte in diesem Jahr Fördergelder in Höhe von 1,5 Millionen Euro, teilte eine Sprecherin auf Anfrage der JF mit. Eine konkrete Aussage, welcher Anteil davon auf die Verdi-Jugend entfalle und mit welchem Betrag die Erstellung der Publikation bezuschußt wurde, sei erst nach Abschluß des Haushaltsjahres und einer Überprüfung der ordnungsgemäßen Mittelverwendung möglich.

Neben der Höhe der Fördergelder stellt sich allerdings auch die Frage, warum ein solches Projekt überhaupt mit staatlichen Mitteln unterstützt wird. Denn die Methoden, mit denen in der Broschüre dazu aufgerufen wird, gegen den Verkauf rechter Zeitungen vorzugehen, haben mit der vom Kinder- und Jugendplan des Bundes bezweckten „Förderung eines demokratischen Wertebewußtseins“ nicht viel zu tun. Vielmehr legen die Macher der Broschüre eine totalitäre Einstellung an den Tag, in der Meinungspluralismus und Pressefreiheit als lästige Begleiterscheinungen der Demokratie angesehen werden.

„Druck von Aktion zu Aktion steigern“

Die „Arbeitshilfe“ wolle „praktische Tips“ bieten, damit ein jeder in Abstimmung mit seiner „regionalen Antifa-Recherchegruppe“ vor Ort „aktiv“ werden könne. Was darunter zu verstehen ist, wird auf den hinteren Seiten der Broschüre deutlich: „Aktionsteams“ sollten zuerst dokumentieren, welches Zeitungsgeschäft welche rechten Publikationen vertreibe.

Dann brauche es einen „Aktionsplan“. „Wichtig dabei ist, daß es innerhalb eures Aktionsplans eine Zuspitzung der Aktivität gibt. Das heißt, daß ihr den Druck auf uneinsichtige Händler von Aktion zu Aktion steigern müßt“, heißt es in dem Papier.

Beim ersten Kontakt sollten die selbsternannten Pressewächter noch freundlich bleiben und den Händler fragen, ob er nicht künftig auf den Verkauf der beanstandeten Publikationen verzichten wolle. Ist dies nicht der Fall, rät die Broschüre zu härteren Bandagen: „Sollte der Händler nicht auf eure Vorschläge eingehen und auch zukünftig Nazizeitungen verkaufen, teilt ihr ihm mit, daß es dann in der nächsten Zeit vor seinem Geschäft Protestaktionen gegen den Verkauf von extrem rechten Zeitungen geben wird – und zwar so lange, bis diese aus dem Sortiment verschwinden.“

Boykottaufrufe

Mit Transparenten und Flugblättern solle vor dem Geschäft der Verkauf der „Nazipublikationen“ skandalisiert und zum Boykott aufgefordert werden. „Ihr werdet überrascht sein, wie schnell die Händler einlenken, wenn ihr öffentlichen Druck vor ihrem Geschäft aufbaut und sie Umsatzeinbußen befürchten müssen“, frohlockt die Gewerkschaftsjugend.

Am besten sei es, gleich eine ganze Reihe von Aktionen zu planen, um den uneinsichtigen Zeitungsverkäufer zum Einlenken zu bewegen. Dabei müsse allerdings darauf geachtet werden, „daß die jeweilige Aktionsdauer und Intensität von Mal zu Mal stärker wird“.

Im Familienministerium stört man sich an solchen Methoden offenbar nicht: Die Zusammenarbeit der Jugendverbände und des Ministeriums beruhe auf „jugendpolitischen Grundsätzen“, so eine Sprecherin des Schröder-Ministeriums.

JF 23/12

http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M530df527821.0.html

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HIER DER LINK ZUR KOMPLETTEN AUSGABE DER JUNGEN-FREIHEIT-ONLINE

AUSGABE 23-2012

JF Online-Ausgabe Nr. 23-12

Verhandlungsgliederung zur muendlichen Verhandlung des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts in Sachen „ESM/Fiskalpakt – Antraege auf Erlass einer einstweiligen Anordnung“ am 10. Juli 2012


Pressemitteilung Nr. 50/2012 vom 05. Juli 2012
2 BvR 1390/12
2 BvR 1421/12
2 BvR 1438/12
2 BvR 1439/12
2 BvR 1440/12
2 BvE 6/12

Verhandlungsgliederung zur mündlichen Verhandlung des Zweiten Senats des Bndesverfassungsgerichts in Sachen „ESM/Fiskalpakt – Anträge auf Erlass einer einstweiligen Anordnung“ am 10. Juli 2012


A. Einführende Stellungnahmen (5 Minuten)

B. Zulässigkeit der Anträge auf Erlass einer einstweiligen Anordnung

C. Begründetheit der Anträge auf Erlass einer einstweiligen Anordnung

     I. Prüfungsmaßstab
        1. a) Unzulässigkeit der Hauptsache
           b) Offensichtliche Unbegründetheit der Hauptsache
              - Summarische Prüfung der Erfolgsaussichten der Hauptsache
                (vgl. BVerfGE 35, 193 <196 f.>) wegen europa- und 
                völkerrechtlicher Besonderheiten
        2. Folgenabwägung 
           - Unterschiede Verfassungsbeschwerde/Organstreitverfahren
           - Besonderheiten bei (materiell) verfassungsändernden 
             Gesetzen (Art. 79 Abs. 2 und Abs. 3, Art. 23 Abs. 1 GG).

    II. Gesetz zu dem Beschluss des Europäischen Rates vom 25. März 2011 
        zur Änderung des Artikels 136 des Vertrags über die Arbeitsweise 
        der Europäischen Union hinsichtlich eines Stabilitätsmechanismus 
        für die Mitgliedstaaten, deren Währung der Euro ist 
        („Art. 136 Abs. 3 AEUV“)
        1. Offensichtliche Unbegründetheit: verfassungsrechtlicher 
           Prüfungsmaßstab (Art. 23 Abs. 1 Satz 3 i.V.m. 79 Abs. 3, Art. 
           20 Abs. 3, Art. 14 Abs. 1 GG)
        2. Folgenabwägung
           - Europarechtliche Bindung, Austritts- oder 
             Kündigungsmöglichkeit
           - Zeitpunkt des Inkrafttretens der Vertragsänderung:
             Wirkung für ESM

   III. Europäischer Stabilitätsmechanismus
        1. Gesetz zu dem Vertrag vom 2. Februar 2012 zur Einrichtung des 
           Europäischen Stabilitätsmechanismus („ESM-Gesetz“)
           a) Offensichtliche Unbegründetheit der Hauptsache
              - Verfassungsrechtliche Maßstäbe 
              - (vgl. Urteil vom 7. September 2011), 
              - haushaltspolitische Gesamtverantwortung, 
              - Automatismus (Verfahrensweise und Entscheidungsbefugnisse), 
              - Höhe der Verpflichtungen und Risiken; 
              - strikte Konditionalität
           b) Folgenabwägung
              - Kapital des ESM/Umfang der Gewährleistungsermächtigen
              - Nachschusspflichten der Bundesrepublik Deutschland
              - Sonstige Risiken einer Aufnahme der Geschäftstätigkeit 
                des ESM
              - Kumulation von Haftungsrisiken/Gesamthaftungsrisiko
              - EFSF und EZB, Beteiligung an der EZB, bilaterale Hilfen
              - Austritts- oder Kündigungsmöglichkeiten, Vorbehalte,  
                Erklärungen
              - Folgen eines verzögerten Inkrafttretens des ESM 
                (Marktreaktionen, ökonomische Risiken, Verhältnis zur EFSF)
        2. Gesetz zur finanziellen Beteiligung am Europäischen 
           Stabilitätsmechanismus („ESMFinG“)
           - Verfassungsrechtliche Maßstäbe (vgl. Urteile vom 7. 
             September 2011 und 28. Februar 2012)
           - Beteiligung des Deutschen Bundestages (Plenarvorbehalt, 
             Delegation auf Haushaltsausschuss und Sondergremium)

    IV. Gesetz zu dem Vertrag vom 2. März 2012 über Stabilität, 
        Koordinierung und Steuerung in der Wirtschafts- und Währungsunion 
        („Fiskalpakt“)
        1. Offensichtliche Unbegründetheit der Hauptsache
        2. Folgenabwägung
           - Haushaltspolitische Gesamtverantwortung (Anpassungspfad, 
             Überwachungsbefugnisse der Europäischen Kommission, 
             Stabilitäts- und Wachstumspakt)
           - Dauerhaftigkeit der Bindung des Haushaltsgesetzgebers; 
             Änderungsmöglichkeiten der deutschen „Schuldenbremse“
           - Austritts- oder Kündigungsmöglichkeiten, Vorbehalte, 
             Erklärungen
           - Zeitpunkt des Inkrafttretens/Konnex zum ESMD.	Abschließende Stellungnahmenhttp://www.bundesverfassungsgericht.de/pressemitteilungen/bvg12-050.html

Tipp: Fremdwährungen als Schutz vor dem Euro-Crash


Der Euro erreicht den höchsten Stand seit zwei Wochen. Vorsichtige Anleger können ihr Portfolio vor einem möglichen Kollaps der Euro-Zone absichern. Dazu eignen sich Fremdwährungsinvestments. Von Daniel Eckert

Wer aus dem Euro flüchten will, für den bieten sich neben dem Dollar an: Japanischer Yen (l.o.),  Schweizer Franken (r.o.), Singapur-Dollar (l.u.) und die Norwegische Krone

Wer aus dem Euro flüchten will, für den bieten sich neben dem Dollar an: Japanischer Yen (l.o.), Schweizer Franken (r.o.), Singapur-Dollar (l.u.) und die Norwegische Krone

 Kit Juckes, Ökonom bei der französischen Société Générale:

Juckes erwartet eine weitere Schwächung der Einheitswährung: „Die Misere in Spanien könnte einen Rückgang des Euro-Kurses auf 1,10 Dollar oder sogar Parität bedingen.“ Seit Tagen halten sich Spekulationen, dass die viertgrößte Volkswirtschaft der Euro-Zone genötigt sein könnte, um Finanzhilfe beim Rettungsfonds EFSF oder beim Internationalen Währungsfonds nachzusuchen. Am Donnerstagabend notierte die Gemeinschaftswährung bei rund 1,2550 Dollar.

Fast alle Währungen sind stärker als der Euro

Viele Anlageberater empfehlen in der jetzigen Erholung, Fremdwährungs-Positionen aufzubauen, um für den nächsten Absturz gerüstet zu sein. „Aus unserer Sicht sind Fremdwährungen zumindest für vermögende Kunden ein Muss“, sagt Hermann-J. Simonis, Sprecher des Vorstandes bei Laureus AG Privat Finanz in Düsseldorf. Wer sein Portfolio mit fremden Devisen absicherte, wurde belohnt.

Trotz der jüngsten Erholung ist der Euro die mit Abstand schwächste aller großen Währungen. Nahezu alle anderen Valuten legten im Vergleich zu.

Yen ist der Vater der Fluchtwährungen

Als Vater aller Fluchtwährungen sticht der Yen heraus. Um 17 Prozent legte das japanische Geld seit Juni 2011 zu. Yen-Investments waren gefragt, obwohl Japan der am höchsten verschuldete Industriestaat ist und die Zinsen dort noch niedriger sind als hierzulande. Im Gegensatz zur Euro-Zone gilt die drittgrößte Industrienation jedoch als außenhandelsstark und politisch homogen.

Fast ebenso markant verbesserte sich der US-Dollar, und dies trotz der Tatsache, dass Amerikas Schuldenprobleme denen der Europäer nicht nachstehen. Mit umgerechnet 12,5 Billionen Euro Schulden steht der öffentliche Sektor in Amerika tiefer in der Kreide als in Europa. Der Unterschied ist jedoch, dass sich zum Beispiel nicht Kalifornien und New York gegenseitig blockieren können, wie es in der Alten Welt der Fall ist. Zudem verfügen die Vereinigten Staaten über den stärksten Kapitalmarkt auf dem Planeten.

Devisen rohstoffreicher Länder sind gefragt

Weitere Fluchtwährungen sind zudem die Devisen rohstoffreicher Länder wie Australien, Kanada oder Norwegen sowie die Devisen besonders wettbewerbsfähiger Volkswirtschaften. In letztere Gruppe fallen zum Beispiel Singapur und die Schweiz.

Der Dollar verliert langsam seine Dominanz als Reservewährung. Aber er ist immer noch stark

Schweizer Franken ist überkauft

Aus diesem Grund sieht Lutz Hering, Marktstratege bei der Dresdner Vermögensverwaltung Damm Rumpf Hering den Aufbau weiterer Franken-Positionen nicht mehr ganz so positiv. „Der Schweizer Franken ist überkauft“, sagt er. Skeptisch ist er auch für die Norwegische Krone. Falls sich der „Fluchtreflex“ in die skandinavische Währung fortsetzt, könne die Norges Bank dem Schweizer Vorbild folgen und ebenfalls schützend eingreifen, lautet seine Befürchtung.

Kursentwicklungen ausgewählter Devisenpaare

Sogar Kapitalbeschränkungen seien denkbar. Interventionen könnten auch die Aufwärtsbewegung des Yen stoppen: „Japans Finanzminister Juni Azumi hat bereits vor einem erneuten Anstieg des Yen gewarnt“ sagt Adarsh Sinha, Währungsstratege bei Bank of America Merrill Lynch. Tokio werde die Entwicklung an den Devisenmärkten genau beobachten und entschlossen handeln, wenn sich die Übertreibungen fortsetzen.

Britisches Pfund ist eine sichere Bank

Neben Dollar und Norwegen-Krone hält Laureus-Experte Simonis mittelfristig das Britische Pfund für einen Blick wert. Zwar sind auch die Wirtschaftsdaten in Großbritannien und den USA schlecht, jedoch droht beiden Ländern anders als der Euro-Zone keine Kernschmelze ihres Finanzsystems.

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http://www.welt.de/finanzen/article106436841/Fremdwaehrungen-als-Schutz-vor-dem-Euro-Crash.html

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Portfolio

Portfolio

das, Bank- und Börsenwesen: Portefeuille.

Portefeuille

[‚, französisch] das, Bank- und Börsenwesen: Portfolio, Bestand an Wertpapieren u. a. Vermögenswerten z. B. eines Bankkunden, Unternehmens oder Investmentfonds.

Benchmark

[‚; englisch] die, Maßstab, Richtgröße für den Vergleich von Leistungen. Im Bank- und Börsenwesen neutraler Bezugspunkt zur Beurteilung des Anlageerfolgs eines Spezialfonds oder Vermögensverwalters, der in der Regel entsprechend den Anlagezielen des Kunden festgelegt wird. Die Benchmark definiert ein Vergleichs- beziehungsweise Referenzportfolio, anhand dessen die Performance des tatsächlichen Portfolios bewertet werden kann
Bonds,

angelsächsische Bezeichnung für festverzinsliche Wertpapiere (z. B. Anleihen); gebräuchlich v. a. in den Verbindungen Governmentbonds (Staatsanleihen), Mortgagebonds (hypothekarisch gesicherte Anleihen), Babybonds (Papiere mit sehr geringen Nennbeträgen), Zerobonds, in Deutschland in der Verbindung Auslandsbonds (Auslandsanleihen).

Bezeichnung für festverzinsliche Wertpapiere (z. B. Anleihen); gebräuchlich v. a. in den Verbindungen Governmentbonds (Staatsanleihen), Mortgagebonds (hypothekarisch gesicherte Anleihen), Babybonds (Papiere mit sehr geringen Nennbeträgen), Zerobonds, in Deutschland in der Verbindung Auslandsbonds (Auslandsanleihen).   (c) wissenmedia GmbH, 2010
Bezeichnung für festverzinsliche Wertpapiere (z. B. Anleihen); gebräuchlich v. a. in den Verbindungen Governmentbonds (Staatsanleihen), Mortgagebonds (hypothekarisch gesicherte Anleihen), Babybonds (Papiere mit sehr geringen Nennbeträgen), Zerobonds, in Deutschland in der Verbindung Auslandsbonds (Auslandsanleihen).
(c) wissenmedia GmbH, 2010

(c) wissenmedia GmbH, 2010