Vernünftige Schweiz: EU-Beitritt? …Wir haben noch alle Tassen im Schrank


switzerland

Es ist einfach so, dass wir um uns herum viele stark angeschlagene Nationen haben. Und es gibt nichts Gefährlicheres als Verwundete.

[…]

Die politische Unabhängigkeit kann es selbstverständlich geben, indem man keinem Bündnis beitritt. Die Unabhängigkeit ist das höchste Gut, das wir haben.

[…]

Aber heute will ja niemand mehr, der noch alle Tassen im Schrank hat, in die EU. Dieses Staatenbündnis hat stark an Glaubwürdigkeit verloren.

[…]

Europa hat seinen Höhepunkt überschritten.

[…]

Die Mitverantwortung des Volkes, das ist die Zukunft. Europa ist doch in einem so schlechten Zustand, weil man meinte, die Verantwortung nach oben abgeben zu können.

Deutsch: Schweizer Bundesrat de:Ueli Maurer, 2009
Schweizer Bundesrat :Ueli Maurer

Der Schweizer Verteidigungsminister Ueli Maurer nimmt als echter Schweizer kein Blatt vor den Mund. Ein solcher Mann hätte bei uns nicht nur niemals eine Chance auf einen derartigen Posten, sondern würde vermutlich schon lange vorher aus der hier herrschenden linken Einheitspartei vergrault. Wer nicht sozialistisch, ökofantastisch, homophil, EU-hörig und absolut politisch korrekt ist, fliegt hier nämlich sofort raus.

Ein Mann mit konservativer Standhaftigkeit, wie er bei uns in solchen Positionen kaum zu finden ist. Maurer beantwortete die Frage, ob er sich im Zweifel eher für Wohlstand oder Freiheit entscheiden würde, ganz klar mit Freiheit, denn Wohlstand könne nach dem Verlust auch wieder neu gewonnen werden. Freiheit dagegen ist nach dem ersten Mal für immer verloren.

Die Schweiz besitzt noch beides, Freiheit und Wohlstand, und beides in einem enorm hohen Maße. In der EU dagegen war bis vor Kurzem fast nur noch der Wohlstand übrig, die Freiheit wurde uns schon nach und nach immer mehr genommen. Doch inzwischen steht auch der Wohlstand zur Disposition. Spanien und Griechenland, Portugal und Irland können bereits ein Lied davon singen und der Rest der Eurozone wird ihnen bald folgen.

Auch der Wohlstand der Schweiz ist bedroht, denn mit der fortschreitenden Krise wird das kleine Alpenland mit seinem ebenfalls nur auf buntem Papier gedruckten “Geld” durch den kommenden Euro-Crash finanziell genauso vernichtet wie die anderen Länder in Europa. Ob ihnen dann die Freiheit noch viel helfen wird, sei dahingestellt.

Um die Neue Weltordnung zu errichten müssen zunächst alle mächtigen Staaten ihres Wohlstands und ihrer Freiheit vollständig beraubt werden. Im anschließenden Chaos lässt sich dann der globale Superstaat mit einer einzigen Weltregierung relativ einfach installieren. Ob sich die Schweiz hier dann noch widersetzen kann, selbst wenn sie ihre Freiheit bewahrt? Schon heute ist dort die EU-hörige “Elite” stark verbreitet und auch vor den USA wird stets brav der Bückling gemacht.

Insofern ist das Rückgrat der Schweiz in Wahrheit längst gebrochen, da hilft auch kein Ueli Maurer mehr und keine Demokratie nach Wilhelm Tell. Trotzdem ist es mutig und ehrenwert, sich dem bösartigen Zeitgeist dieser Welt zu widersetzen und nein zu sagen. Es geht nicht ums Gewinnen, sondern um die Wahrheit.

 

2 Kommentare

  1. Da kann man aber auch nur hoffen, dass die Schweizer auch weiterhin alle Tassen im Schrank lassen!

    Nicht das es den Schweizern so passiert wie jetzt in der Slowakei:
    »Um ein Ja zum ESM-Vertrag nicht zu gefährden, nahm das unter Kontrolle der Smer-Partei stehende Parlament sogar den Bruch der Geschäftsordnung in Kauf.«
    (…)
    http://www.unzensuriert.at/content/009014-Slowakei-Mit-Gesch-ftsordnungsbruch-den-ESM-Vertrag

    Da kann man auch wieder sehen, das alos auch in anderen EU Ländern die Verbrecher an der Regierungsspitze stehen!

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    1. Ja – es scheint eine ansteckende Krankheit besonders in Ländern zu sein, die irgendwie unter der deutschen Fuchtel stehen. Verfassungen und Geschäftsordnungen werden über den Haufen geworfen, schneller, als man schauen kann: Wie es beim Tennis wäre, wenn die Bälle mit 2000 km/h hin- und herflögen.

      Aber außer den Schweizern gibt es ja auch noch die Dänen, neuerdings lässt Frankreich hoffen, und sogar aus Deutschland (!) mehren sich Stimmen, denen das alles mittlerweile zu weit geht.

      Den Artikel oben werde ich morgen als Anrissartikel auf ´der Die-Volkszeitung servieren.

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