„Asylanten“ residieren in Berri-Villa


Immobilien Basel-Stadt kündigt langjährigen Mietern der Villa beim Zoll Otterbach wegen syrischer Asylbewerber.

 

In der BRiD wird schon länger bei Wohnungsmangel so verfahren, daß grundsätzlich Sozial-Wohnungen egal welcher Preisklasse, zuerst für „Asylanten“ geprüft werden. Deutsche erhalten die Wohnung selbst dann nicht, wenn sie nachweisen können, daß sie Anspruch auf Sozialwohnungen haben. Selbst kinderreiche Familien werden gegenüber „Asylanten“ benachteiligt.

Ausgenommen sind türkische Familien und Wohnungssucher, die weiterhin im direkten Vergleich bevorzugt werden.

Dies gilt für Wohnungen im sozialen Wohnungsbau. Einkommensschwache Deutsche werden so zugunsten der Finanz-„Asylanten“ bis hin zur Wohnungslosigkeit, in’s Obdachlosen-Asyl abgeschoben.

Während auch die 99% Betrugs-„Asylanten“, die keinerlei Anspruch oder Grund für Asyl haben, mit Begrüßungsgeld bis hin zu 5.000 Euro verwöhnt werden, müssen Deutsche Hartz4-Empfänger die Schikanen der Arbeitsämter ertragen und wären ohne „Tafel“ nicht mehr existenzfähig.

Rentner, besonders unschuldige Frührentner, rutschen in das Sozial-Niveau ab, weil sie seit rund 10 Jahren keine adäquate Erhöhung mehr erhalten haben und ihnen gegen geltendes Recht bis zu 15% abgezogen werden und außerdem noch Steuern auf die Rente!!! anfallen.

Ein weltweit einmaliger Fall!

Wiggerl und Bernie

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In einer kurzen Medienmitteilung gab am Mittwoch das Departement für Wirtschaft, Soziales und Umwelt (WSU) bekannt, dass bald zusätzliche Unterkünfte für syrische Flüchtlinge bezogen werden könnten. Im Februar wurde bereits bekannt, dass es sich bei einem Haus um den Mattenhof in Riehen handelt – ein denkmalgeschütztes Landgut, Berri-Villadas Immobilien Basel-Stadt (IBS) gehört und wegen der schlechten Bausubstanz nur schwierig zu vermieten war. Auch das zweite Haus wird von IBS vermietet – zuletzt war eine grosszügige 4,5-Zimmer-Wohnung mit Parkettböden und neuem Ausbaustandard für rund 2400 Franken ausgeschrieben.

Es handelt sich bei diesem Haus, das in unmittelbarer Nachbarschaft zum Aufnahmezentrum Bässlergut an der Freiburgerstrasse steht, um das vor 1828 erbaute Otterbachgut des berühmten Basler Architekten Melchior Berri. Die klassizistische Villa wurde 1962 vom Kanton Basel-Stadt dem damaligen Besitzer Hermann Bässler zusammen mit diversen weiteren Gebäuden und einer Fläche von über 316 000 Quadratmetern für 19 Millionen Franken abgekauft. Das würde heute in etwa 76 Millionen Franken entsprechen.

Brief an Eva Herzog

Geht es nach dem Departement für Wirtschaft, Soziales und Umwelt, ziehen schon bald bis zu 25 Asylbewerber im sogenannten Otterbachgut ein. Dieses würde «schrittweise» belegt werden – ab Juli können bereits zwei Unterkünfte in der alten Villa bezogen werden.

Grund für die «schrittweise Belegung» ist ein profaner: Die bisherigen Mieter müssen erst noch raus – im Mai haben sämtliche von Immobilien Basel-Stadt die Kündigung erhalten.

Georges Böhler lebt seit 73 Jahren in der Berri-Villa beim Zollübergang Otterbach, die Kündigung will er nicht auf sich sitzen lassen: «Ich habe um eine Fristerstreckung ersucht – eine Begründung, weshalb wir rausmüssen, haben wir von Immobilien Basel-Stadt bis heute nicht erhalten.» Böhler präsidiert den Dorfverein Pro Kleinhüningen und hat sich deshalb direkt an Regierungsrätin Eva Herzog gewendet – in seinem Schreiben vom 27. Mai, das der BaZ vorliegt, fragt Böhler nach den Gründen für die Kündigung und welche Nutzung für die Liegenschaft vorgesehen ist – etwa ob «Asylanten einquartiert» würden. Eine Antwort blieb auch hier bis heute aus.

Georges Böhler kann den Entscheid, im Otterbachgut Flüchtlinge unterzubringen, nicht verstehen, wie er der BaZ sagt: «Kleinhüningen wird mit mehreren Hundert Flüchtlingen schon heute übermässig stark belastet. Dass jetzt auch noch langjährige Mieter für eine zusätzliche Unterkunft gekündigt werden, geht nicht an.»

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http://bazonline.ch/basel/stadt/Asylanten-residieren-in-BerriVilla/story/28021723