Wie konnte es geschehen? Randnotizen zum 2. Weltkrieg…von K.-H. Kupfer…Teil 3 ENDE


Wie konnte es geschehen? Randnotizen zum 2. Weltkrieg…von K.-H. Kupfer…Teil 1

Wie konnte es geschehen? Randnotizen zum 2. Weltkrieg…von K.-H. Kupfer…Teil 2

Gastbeitrag 2222 von K.-H. Kupfer

 

Titelblatt

 

.. Brief einer Zeitzeugin an den Botschafter der USA

Offener Brief an Seine Exzellenz Philip Murphti – Botschafter der Vereinigten Staaten von Amerika. 

Sehr geehrter Herr Botschafter,

es ist Lange Zeit, Ihnen als Vertreter der Vereinigten Staaten von Amerika einmal einen Spiegel vorzuhalten. Herr Botschafter, es vergeht kein Tag an dem. in den von ihren Landsleuten gesteuerten Medien nicht über deutsche Schuld und Kriegslust berichtet wird. Wer hat nach 1945 unzählige Kriege in der ganzen Welt angezettelt? Ihr Land war es………..

…. In den 1930er Jahren kam es durch polnische Bürger immer wieder zu Ausschreitungen gegenüber der deutschen Bevölkerung in den Grenzgebieten und gegenüber deutschen Minderheiten in den Gebieten, die nach dem Versailler Vertrag nach dem Ersten Weltkrieg an Polen abgetreten werden mussten. Ich bin Zeitzeugin, habe diese Grenzverletzungen in Pommern selbst mit-erlebt.

Flugzeuge, die von Berlin nach Königsberg flogen, wurden vom polnischen Festland aus beschossen. Güterzüge, die von Schlesien auf dem Weg nach Ostpreußen waren, um die Bevölkerung dort zu versorgen, wurden von Polen nicht mehr zugelassen,  obwohl die damalige Regierung für die Benutzung der Gleise bezahlen musste.

Lord Halifax, britischer Botschafter in Washington, verkündete 1939: „Jetzt haben wir Hitler zum Krieg gezwungen, so dass er nicht mehr auf friedliche Wege ein Stück des Versailler Vertrages nach dem anderen aufheben kann.“

Das, Herr Botschafter, müsste Sie doch veranlassen, darüber nachzudenken, wer diesen Krieg wollte und entfachte. Asher Ben Nathan, der erste Botschafter Israels in Deutschland, antwortete auf die Frage eines Journalisten, wer den ersten Schuss im Sechs-Tage-Krieg abgegeben habe, wie folgt: ,Es ist nicht von Belang, wer den ersten Schuss abgegeben hat, entscheidend ist, was davor war.“ (*)

 Es gibt einen schönen Spruch, den ich gerne am Schluss

meiner Abrechnung stelle: „Lieber Gott befreie uns von den Befreiern, die uns von den Befreiern befreit haben,“

Hochachtungsvoll

  1. W.

(*) Anmerkung: Mit der klaren Aussage dieses Briefes schließt sich der Kreis zum 02.Sept, 1939 (siehe Seite 6), Das war der Folgetag nach Kriegsausbruch am 01.09.1939. Die Aussage des Briefes wird übrigens auch von Deutschen bestätigt, die

seinerzeit au/ polnischem Gebiet lebten. Dort gab es sogar nachts gezielt Übergriffe auf Personen mit Todes/folge.

  • .. Und was geschah bisher noch immer – nicht?
  • – Noch immer hat Deutschland keinen Friedensvertrag.
  • – Noch immer gilt die Feindstaatenklausel gegen Deutschland. Denn noch immer befinden wir uns mit den Siegermächten in einem Kriegszustand mit allen möglichen Folgen.
  • – Noch immer befinden sich rund 80.000 west-alliierte Soldaten mit voller Ausrüstung und Kriegsgerät auf deutschem Boden.
  • – Noch immer liegen alle damit im Zusammenhang stehenden Flugbewegungsrechte und Flugbewegungen sowie sonstige militärische Aktionen außerhalb Deutschlands Hoheit.
  • – Noch immer zahlt Deutschland die hiesige Unterkunft dieses Militärs inkl. aller durch sie verursachten Schäden inkl. möglicher Gerichtsverfahren etc.
  • – Noch immer sind die Kriegsfolgekosten nicht geregelt inkl. der Verrechnung jener Werte, die bei Kriegende von den Alliierten aus Deutschland .entfernt“ wurden. Und das reicht von Dingen wie ganze Fabrikanlagen über Patente, Kulturgüter, Wissenschaftler bis hin zu einfachen
  • Eisenbahnschienen. Auch das wird bisher lediglich mit einem Achselzucken und dem Hinweis auf allgemeine Reparationskosten abgetan. – in diesem Zusammenhang wäre auch der Weg des deutschen Goldes Interessant, das jetzt in den Tresoren der Westalliierten lagert.
  • – Noch immer sind die Außengrenzen Deutschlands nicht endgültig geregelt, was übrigens Gorbatschow anlässlich der 2+4-Verhandlungen wollte, von deutscher Seite aber abgelehnt wurde.
  • – Noch immer hat Deutschland trotz anders-lautender Behauptung im Zusammenhang mit den 2+4-Vertragen nicht die volle Souveränität erhalten.
  • – Noch immer haben die Westalliierten Zugriff auf Deutschland, sogar auf die deutsche Gesetzgebung.
  • – Noch immer haben wir nur ein Grundgesetz und keine durch das Volk legitimierte Verfassung, wo doch das Grundgesetz den Deutschen seinerzeit von den Alliierten weitgehend vorgegeben wurde, und jeder Punkt des Grundgesetzes mit den Alliierten abgestimmt und von ihnen genehmigt werden musste. Es war und ist somit noch heute lediglich eine alliierte Gesetzgebung zur Regelung der Selbstverwaltung deutscher Gebiete. Und dieses Grundgesetz ist noch immer Grundlage unseres Rechtes, sodass selbst der Name „Verfassungsgericht“ sehr irreführend ist.

Noch immer ist die Wiedervereinigung nicht vollzogen…der komplette Osten über Stettin bis hin zu Königsberg und Danzig fehlt 

Denn wie kann es sein, dass die Einheit Deutschlands laut Artikel 1 des Einigungsvertrages gemäß Artikel 23 Grundgesetz am 03.10.1990 vollzogen worden sein soll, wo doch der Artikel 23 Grundgesetz laut Beschluss des Deutschen Bundestages vom 20.09.1990 am 29.09.1990 gelöscht wurde? Am 03.10.1990 gab es laut Archiv des Deutschen Bundestages keinen Artikel 23 im Grundgesetz, wo die „Länder“ der ehemaligen „DDR“ gemäß Artikel 1 des Einigungsvertrages hätten beitreten können. Ein offensichtlich folgenschwerer Fehler, der bisher weder korrigiert noch irgendwie thematisiert wurde.

Fazit

Betrachtet man das, was derzeit politisch alles geschieht, dann stellt sich durchaus die Frage ob das nicht alles eine Folge aus dem Vorangegangenen ist.

Und so schließt dieses Buch mit den Worten, die Theodor Körner (1791-1813) vor rund 200 Jahren den willfährigen Helfern der damaligen Siegermächte entgegen rief, als sich Deutschland unter Napoleon in einer ähnlichen Lage befand wie wir heute,

„Noch sitzt Ihr da oben, ihr feigen Gestalten.

Vom Feinde bezahlt und dem Volke zum Spott!

Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk, dann gnade Euch Gott!“

 

Nun folgen ein paar Kommentare die eine gute Ergänzung zum Inhalt des Buches darstellen

maggie.mftton kommentierte:

Na endlich mal jemand, der sich als Deutscher wegen des 2. Weltkrieges nicht mit Asche überhäuft. Im Grunde genommen gelten immer noch die S.H.A.E.F Gesetze. Ich glaube nicht, dass sie jemand wirklich einfordern würde – aber völkerrechtlich gesehen gelten sie noch.

Übrigens kann man im Ausland incl. der Vereinigten Staaten und Kanada ganz andere Werke über den 2. Weltkrieg lesen als hier. Vieles der hier üblichen Meinungsmache wird revidiert. Selbst polnische Historiker geben zu, dass Polen einen Angriffskrieg geplant hatte. Hätte Hitler noch ein wenig gewartet, wäre das geschehen. Die polnischen Heeresaufstellungen waren auf Angriff und nicht auf Verteidigung ausgerlchtet.

Viele Zahlen, die hier in Germany genannt werden, sind nicht nachzuvollziehen – schlichtweg unlogisch, wenn man rechnen kann. Ich glaube sogar, dass einiges, wenn man es anzweifelt unter Strafe gestellt wird. (Was ist das denn für eine Demokratie, wenn man seine Meinung nicht sagen darf!)

Also man könnte endlos darüber schreiben und diskutieren. Ein sehr interessantes Thema. Wie gesagt, als Amerikanerin hatte ich in der Vergangenheit Zugang zu ganz anderer Literatur. 

Die breite Meinung in den USA wundert sich sowieso darüber, dass die Deutschen sich heute immer noch selber verteufeln, irgendein japanischer Außenminister sagte einmal sinngemäß: Wie kann man einem Volk vertrauen, dass sich selber nicht achtet und sich selber ständig mit Dreck beschmeißt.‘

kupfer kommentierte:

Wer weiß in Deutschland schon etwas von den S.H.A.E.F – Gesetzen? (Supreme Headquarters Allied Expeditionary Forces – Gesetzgebung der Alliierten Streitkräfte im 2, Weltkrieg) Das wird doch alles ausgeblendet, sogar der Eingriff in die deutsche Gesetzgebung wie beispielsweise 2007 mit der Streichung des §  15 im Gerichtsverfassungsgeseiz (GVG) am

23.11.2007

  Und Demokratie? Mir liegen etliche staatliche

Anweisungen vor, wie die deutsche Geschichtsschreibung zu sein hat, und wie man mit Leuten umgehen soll, die davon abweichend „irre Ansichten“ vertreten. Eine Maßnahme ist beispielsweise der Entzug des Führerscheins wegen Verwirrtheit und die Anordnung eines psychiatrischen Gutachtens auf Kosten der betroffenen Person.

genoveva kommentierte:

Unsere unglaubliche ständige Demut zu diesem Thema hat noch nie eine Nation veranstaltet! Da gab es schlimmere Untaten, die Volker immer wieder veranstalteten.

Nur kleine Beispiele hier. Engländer, Franzosen, Spanier und Portugiesen, die in Nord – und Südamerika nahezu sämtliche Ureinwohner ausgerottet haben, ebenso wie Japaner Millionen von Chinesen hinmetzelten und die russischen Kommunisten Millionen eigener Landsleute in ihren Lagern in Sibirien verhungern und erfrieren Ließen – für nichts und wieder nichts – keiner hat sich für irgendeine dieser Taten je weltweit entschuldigt.

Am 1.10.2012 stellte „Gittorina“ ihr Buch ‚Familie in Kriegszeiten 3 ein und ich habe da in meinem Kommentar vom 1.10 – Seite 4 – von diesem Untergang Dresden unter Bomber Harry‘ geschrieben.

Unsere Regierungen benehmen sich ewig wie die „Drei weisen Affen‘ und wer anderer Ansicht ist, tut gut daran den Mund zu halten, will er nicht in ‚die rechte Ecke geschoben zu werden.

Der Islamist Erdogan kann hier auftreten wie in einer Kolonie der Türkei und seine Türken vor einer Assimilation warnen, seine Wahlauftritte inszenieren und keiner unserer Volksvertreter macht den Mund auf.

Ich kann deine Empörung sehr gut verstehen und erst recht Theodor Körner, der schon vor 200 Jahren genau das Richtige in Worte fasste!

PS: Alle Rechte zu den hier wiedergegebenen Kommentaren bleiben ausnahmslos bei den jeweiligen Kommentatoren. Die Texte sind originalgetreu, wurden jedoch dem Layout des Buches angepasst.

Impressum

Copyright Bildmaterialien Bundesarchiv, Bild 183-Z0309- 310 CC-BY-SA 3.0

Tag der Veröffentlichung: 29.10,2012 Alle Rechte Vorbehalten

ENDE

Wie konnte es geschehen? Randnotizen zum 2. Weltkrieg…von K.-H. Kupfer…Teil 2


Wie konnte es geschehen? Randnotizen zum 2. Weltkrieg…von K.-H. Kupfer…Teil 1

Gastbeitrag 2222 von K.-H. Kupfer

 

Titelblatt

 

 

Glauben Sie mir, Sie deutschfeindlicher BuPrä (Wiggerl), die Tschechen lachen über solche kriecherischen Deutschen, die ihr eigenes Volk verleugnen.

... Gefangenenlager Rheinwiesen

Wie konnte es geschehen, dass die von den Westalliiertern rund eine Million gefangen genommenen deutschen Soldaten in Einzäunungen auf den Rheinwiesen unter freiem Himmel und bei miserabler Verpflegung über Monate hinweg regelrecht dahinvegetieren mussten?

Diese 18 Lager (*) entlang des Rheins waren das Todesurteil für viele dieser Menschen, die bei Regen knietief im Morast steckten., und oft vor Entkräftung so auch starben. Und es starben Tausende. Man ließ diese Menschen mit nur winzigen Lebensmittelrationen hungern und verweigerte sogar dem internationalen Roten Kreuz die Lieferung von Lebensmitteln und Medikamenten. Und falls jemand von den Anwohnern den Gefangenen aus Mitleid etwas zu Essen reichen wollte, wurden diese verjagt.

Wie konnte es geschehen, dass im Gegensatz zu so viel Leid regelrecht Jagd auf deutsche Wissenschaftler gemacht wurde, die nichts von all dem mitbekamen und sogar mit Vorrang behandelt wurden, Wissenschaftler, die nicht nur den Mondflug ermöglichten, sondern auch hilfreich beim Bau jener Atombomben waren, mit denen Japan 1945 zur Kapitulation gezwungen werden sollte – oder besser gesagt, man wollte zu Beginn des damals aufkommenden „Kalten Krieges“ Russland gegenüber Macht demonstrieren.

Mit den Wissenschaftlern wurden auch rund 350.000 Patente (es werden bis zu 1 Million erwähnt, Wiggerl)  und über 20.000 Warenzeichen konfisziert. Von den

Prototypen der Raketen, Maschinen oder der Computertechnik etc. ganz zu schweigen.

Wie kann es sein, dass darüber kaum jemand spricht, geschweige denn richtet?

(*) Diese Todeslager befanden sich in Andernach, Bad Kreuznach, Biebelsheim, Böhr-Iggelheim, Büderich, Diez, Dietersheim, Hechtsheim, Heidesheim, Heilbronn, Koblenz, Ludwigshafen, Remagen, Rheinberg, Siershahn, Sinzig, Urmitz, Wickrathberg, Winzenheim/Bretzgenbeim.

.. KZs in der SBZ

Wie konnte es geschehen, dass in der SBZ (Sowjetischen Besatzungszone) unzählige Menschen – nicht etwa Kriegsgefangene, sondern normale Personen, oft sogar Kriegsheimkehrer – in sogenannte Internierungslager verbracht wurden meist ohne jeglichen Grund, nur weil dem Nachbarn die Nase nicht passte? Wie konnte das geschehen?

Wie konnte es geschehen, dass diese Menschen in den Lagern unter menschenunwürdigsten Bedingungen festgehalten wurden, und vor Hunger jeden Grashalm aßen, der nur aus der Erde herausschaute? Täglich wurden Pritschenwagen voller Leichen abtransportiert. Erst kurz vor Gründung der DDR wurden diese Lager aufgelöst.

Viele der Insassen befanden sich dort, ohne je verurteilt worden zu sein. Eine Rehabilitation dieser Personen wird noch heute von dem sowjetischen Militär-Generalstaatsanwalt abgelehnt, mit der absurden Begründung, dass diese Personen ja nie verurteilt wurden.

– Das deutsche Außenministerium beschwichtigt: Man bemühe sich, nichts geschieht. Amnesty schreibt, dass es Wichtigeres zu tun gäbe.

Wie kann es noch heute geschehen, dass sich niemand dieser ehemaligen Häftlinge und deren Schicksal sowie des generellen Sachverhaltes annimmt?

Nicht unerwähnt dürfen in diesem Zusammenhang die Langen Schlangen deutscher Kriegsgefangener auf dem Weg in die Arbeitslager der Sowjetunion bleiben sowie die unzähligen Opfer.

Und wer spricht eigentlich noch von der Zwangsarbeit nicht-systemregeltreuer Personen, die man auf deutschem Boden in den Uranbergbau der SAG (Sowjetische Aktiengesellschaft

– später SDAG-Wismut) steckte, mit den verheerenden Folgen durch die radioaktive Strahlung. Es gab unzählige unheilbar Kranke und viele Tote.

Wie kann es sein, dass niemand darüber spricht, geschweige denn richtet oder sich der Opfer oder deren Hinterbliebenen annimmt?

.. Brief einer Zeitzeugin

An das Bundespräsidialamt

z.Hd. Herrn Bundespräsidenten Gauck

Betr. Ihre Reise nach Prag

, den 10.10.2012

Sehr geehrter Herr Gauck,

eben konnte ich in den Fernseh-Nachrichten Ihren Fast­-Kniefall und Ihre Kranzniederlegung im Dorf Lidice zur Kenntnis nehmen, – und ich bin empört! Sind Sie so wenig informiert, warum die deutsche Wehrmacht damals dort eingreifen mußte? Wissen Sie nichts über div. Vorfälle, bevor die Deutschen dort eingriffen, – übrigens das einzige Mal, daß dergleichen in Böhmen geschah?!

Ich bin Zeitzeuge und habe einige Jahre (1942 – 1945) meiner Kindheit in Troppau, Mährisch-Schlesien, verbracht Kein Haar wurde den dort Lebenden Tschechen gekrümmt. Auch im Protektorat, z.B. Mährisch Ostrau. Lebten die Tschechen dermaßen friedensmäßig, daß ich mit meiner Mutter, natürlich mit einer Genehmigung, die mir heute noch vorLiegt, dort hin gefahren bin, um Dinge, die man im darbenden Deutschland nicht mehr bekam, zu „ergattern . Kurz, die Tschechen Lebten unbehindert buchstäblich in Saus und Braus, friedensmiäßig.

Anders verhielten sich die Tschechen ab 1945:  

in Trautenau, einem kleinen Städtchen im schlesischen Gebirge, geriet unser Flüchtlingstreck in die Gefangenschaft tschechischer Partisanen. Am Tage wurden die Männer aus den Güterwagen geholt, gequält und geschlagen, des Nachts die Frauen vergewaltigt und gequält. Einem mitverhafteten Säuglingsheim starben die gerade geborenen Babys aus Mangel an Nahrung und Pflege. 

Die kleinen Leichen wurden durch eine Luke im Güterwagen entsorgt .

Offensichtlich haben Sie trotz Ihres Alters noch nichts von den Lebenden Fackeln auf der Aussiger Brücke und von dem Todesmarsch von Brünn gehört.

Im Kloster auf dem Muttergottesberg in Grulich wurden die deutschen Nonnen vergewaltigt, die noch Lebenden geprügelt und verjagt.

Das sind nur vier Beispiele des Martyriums der Deutschen durch die Tschechen, bevor man diese aus ihrer Heimat, ihrem Eigentum, oft ihrem Leben verjagt hat.

Was sind Sie, Herr Gauck, nur für ein deutscher Bundespräsident, daß Sie nicht ein Wort über die grausame Vertreibung der Deutschen heute in Prag verloren haben!

Was sind Sie, Herr Gauck, für ein deutscher Bundespräsident, daß Sie in Lidice zwar kniefallend einen Kranz niedergelegt haben, doch nicht auf der Straße, auf der die Deutschen aus Brünn Richtung Österreich prügelnd vertrieben wurden, an dem dort stehenden Gedenkkreuz wenigstens mit einem kleinen Blumenstrauß der gequälten Deutschen gedacht haben!

Sicher haben Sie in der kommunistischen Zone, in Mitteldeutschland, das sich DDR nannte, nichts über die Schandtaten des „Brudervolkes gelernt.

Doch das ist über zwanzig Jahre her! Mittlerweile hätten Sie sich besser informieren sollen, zumal Sie nun Bundespräsident sind.

Glauben Sie mir, die Tschechen lachen über solche kriecherischen Deutschen, die ihr eigenes Volk verleugnen.

in tiefer Empörung, B. B.

wird fortgesetzt

Wie konnte es geschehen? Randnotizen zum 2. Weltkrieg…von K.-H. Kupfer…Teil 1


Gastbeitrag 2222 von K.-H. Kupfer

 

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Historisches

Die offizielle Geschichtsschreibung des 2. Weltkrieges beruht im Wesentlichen auf die Ausführungen des Schweizer Historikers W. Hofer, der mit der Studie die „Entfesselung des Zweiten Weltkrieges“ eine moralische Verurteilung vorzeichnete, die nur allzu gern als richtungsweisend aufgenommen wurde. Andere Aspekte lässt man kaum gelten oder man tut sie als Verschwörungstheorien ab. Dennoch geben andere Quellen, Zeitzeugen und eigene Erlebnisse Anlass dazu, diese Randnotizen zu schreiben, über die es meines Erachtens nachzudenken lohnt.

.. Der 2. September 1939

– Der Tag nach Kriegsausbruch, 

Am Abend des 2. September 1939 unterbreitete ein Mitarbeiter der deutschen Botschaft dem englischen Premier Chamberlain im Auftrag Hitlers das Angebot, dass Deutschland seine Truppen aus Polen abziehen würde und an eine Entschädigung denkt, wenn England von seinem Ziel einer Kriegserklärung gegen Deutschland ablässt.

Wie konnte es aber geschehen, dass die englische Regierung auf dieses seinerzeitige Angebot derart antwortete, dass die

Kriegserklärung längst beschlossene Sache sei und sich politisch nicht mehr aufhalten lasse?

Bereits am Morgen des 3. September 1939 erklärte Winston Churchill in seiner Rundfunkansprache, (Zitat) „Dieser Krieg ist Englands Krieg, Sein Ziel ist die Vernichtung Deutschlands. … Vorwärts Soldaten Christi !’‘ (Zitat Ende)

Wie konnte das geschehen, wo doch zu diesem Zeitpunkt der Flächenbrand des 2. Weltkrieges hätte verhindert werden können? – Eine vage Erklärung ergibt sich aus einer Äußerung Winston Churchills am Ende des 2. Weltkrieges:

(Zitat) „Wenn Deutschland in den nächsten 50 Jahren wieder Handel zu treiben beginnt, ist dieser Krieg umsonst geführt worden,“ (Zitat Ende) (*)

Es ging also darum, eine Führungsrolle Deutschlands im weltweiten Handel zu verhindern, und es ging um noch ganz andere Dinge, die hier nicht näher beleuchtet werden sollen.

Und so wurden mehr als tausend deutsche Städte durch Bomben der Westalliierten in Schutt und Asche gelegt. Millionen Menschen starben, darunter unzählige Kinder, oft mit qualvollen Verbrennungen durch kübelweise herabgegossenen Phosphorregen.

Wie konnte das geschehen? Was rechtfertigt noch im Nachhinein ein solches Vorgehen?

Wie konnte es sein, dass diese Angriffe, diese Vernichtung deutscher Städte mit all den unschuldigen Menschen die keineswegs alle die Ideen des Dritten Reiches vertraten, zuvor an originalgetreuen Nachbildungen von ganzen Straßenzügen und deutschen Fabrikgeländen in der Wüste von Utah bis ins Detail genau geprobt wurde? Diese Vernichtung war also Teil eines vorsätzlichen Planes.

Wie kann es sein, dass darüber niemand spricht oder richtet?

(*) Zitate aus „Wessen Krieg war es denn nun eigentlich’“ – von Prof. Dr. Emil Schlee.

Der Bombenterror auf Dresden

Wie konnte es geschehen, dass alliierte Bombenflugzeuge in generalstabsmäßig geplanten vier Angriffswellen unter der Leitung von Air Marshal A. Harris (genannt Bomber- Harris) vom 13. bis 15. Februar 1945 große Teile Dresdens in Schutt und Asche legten, obwohl den Alliierten bekannt war, dass sich zu diesem Zeitpunkt Zehntausende Vertriebene und Flüchtlinge in der Stadt befanden?

Niemand kann bis heute tatsächlich die genaue Zahl der Toten nennen, die bei diesem Angriff qualvoll starben. Sie schwankt zwischen 20.000 und über 200.000, aufgrund der Flüchtlinge aus dem Osten ist die Zahl 1.000.000 die Wahrscheinlichste.

Gern wird die Zahl nach unten frisiert, obwohl ein Opfer bereits eins zu viel ist! – Und Rechtfertigungsversuche, dass die Sowjets eine Zerschlagung der durch Dresden verlaufenden Nachschubswege gefordert hätten, klingt doch recht zynisch.

Wie konnte es geschehen, dass ab Mitte 1944 alliierte Jagdflugzeuge über deutschem Gebiet Jagd auf wehrlose, unschuldige Menschen machten, die auf Feldern arbeiteten, irgendwie unterwegs im Freien waren, oder als Kinder auf freien Flächen spielten. Tauchte solch ein Flugzeug am Himmel auf, wobei man nie wusste, ob es ein deutsches oder ein alliiertes war, dann half nur, sich schnell hinzuwerfen und Deckung zu suchen.

Diese Angriffe mit Jagdflugzeugen wurden offensichtlich auch vielen Menschen zum Verhängnis, die, gerade erst der Bombardierung Dresdens und der Feuerhölle entronnen, an den Folgetagen auf den dortigen freien Flächen außerhalb der Stadt Zuflucht gesucht hatten.

Wie viele Menschen dort auf diese Weise kaltblütig getötet wurden, ist völlig unbekannt.

Wie kann es sein, dass darüber kaum jemand spricht, geschweige denn richtet?

wird fortgesetzt

Friedensnobel-Preis für Adolf Hitler?


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Von Michael Collins Piper

In Israel und Großbritannien spricht man in den Medien ausgiebig über ein neues, in England erschienenes Buch, während die amerikanischen und deutschen Zeitungen die außergewöhnlichen Enthüllungen des Buches totschweigen. Es handelt sich um das Buch des renommierten englischen Marine-Historikers Peter Padfield, der darin belegt, dass Adolf Hitler alles unternahm, 1941 mit Groß Britannien Frieden zu schließen. Padfield konstatiert, dass Hitlers Friedensangebot von Premierminister Winston Churchill hintertrieben wurde.

Israels Ynet-Internet-Nachrichtendienst sowie die beiden englischen Tageszeitungen The Daily Telegraph und The Daily Mail berichteten über diese sensationellen Enthüllungen tiefschürfend. Es handelt sich um Enthüllungen, die dazu führen werden, dass die „offizielle“ Geschichtsschreibung des Zweiten Weltkriegs umgeschrieben werden muss. Dieses Buch bestätigt, was unabhängige revisionistische Historiker schon seit Jahren geschrieben und gesagt hatten.

Hess wurde von Churchill in die Falle gelockt, weil Hitler Frieden

mit England wollte. Das Buch wird in der BRD totgeschwiegen.

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In Padfields Buch, Hess, Hitler und Churchill – Ein wirklicher Wendepunkt des 2. Weltkriegs. Eine Geheimgeschichte, bekräftigt der renommierte Schriftsteller, dass die legendäre „Friedensmission“ von Hitlers loyalem Stellvertreter im Mai 1941 tatsächlich von Hitler genehmigt war. Hess hatte bei seinem Flug nach Schottland ein Angebot Hitlers bei sich, das vorsah, dass die deutschen Truppen sich aus den besetzten Gebieten in Westeuropa zurückziehen und Groß Britannien im Gegenzug den bevorstehenden deutschen Angriff auf die Sowjetunion unterstützt. Der Angriffszeitpunkt, nämlich fünf Wochen nach Hess‘ Friedensflug, wurde in Hitlers Friedensangebot an England offen genannt.

Hitlers Vorschlag war formal in der Sprache eines Friedensvertrages abgefasst und auf Hitlers Briefpapier getippt. Der Vorschlag garantierte Groß Britanniens Unabhängigkeit und schlug eine freundliche Neutralität beider Länder zueinander vor. Genau das, was Hitler schon seit langer Zeit angestrebt hatte.

Obwohl, wie der Telegraph unterstreicht, dass Hess‘ Reise bekanntlich als die „Mission eines einzelnen, geistig verwirrten Mannes“ hingestellt wird, was allerdings schon seit Jahren von unabhängigen Autoren (basierend auf unbeachteten bzw. ignorierten oder von den System-Medien und der Wissenschaft unterdrückten Daten basierend) bestritten wird. Hitler entschied sich dafür, zu verschweigen, dass er über die Friedensmission Bescheid wusste, falls das Unternehmen scheitern würde, das hatte er mit Hess vereinbart.

Nachdem Hess sein Flugzeug nach der Bruchlandung verlassen hatte, erwartete er britische Abgesandte der Regierung, die ihn, wie Hess annahm, zu den Friedensverhandlungen bringen sollten. Es kamen aber nur Churchills Agenten, die Hess gefangen nahmen. Von diesem Tag an verbrachte Hess 46 Jahre in Einzelhaft als Kriegsgefangener der Siegermächte. Die Inhalte des Friedensvorschlags, den Hess bei sich hatte, wurden von der Regierung Churchill sofort unter die höchste Stufe der Geheimhaltung gestellt.

Padfield macht geltend, dass Hess das Opfer einer britischen Geheimdienst-Operation wurde, die von Churchill nicht nur genehmigt, sondern auch erdacht worden war, um den deutschen Friedensstifter nach Großbritannien zu locken.

Padfield beschreibt, was andere als das klassische „auf’s Kreuz legen“ bezeichnen, vom britischen Geheimdienst geplant und durchgeführt wurde. Der britische Geheimdienst kann auf eine lange und erfolgreiche Tradition solcher Komplotte zurückblicken.

Mit jenen Deutschen, die sich der Verunglimpfung des deutschen Opfervolkes schuldig gemacht haben, wird ganz bestimmt vor Gericht abgerechnet werden. Hier ein Beispiel für die Täterlisten zur Erstellung von Anklageschriften, sobald wir wieder in einem Rechtsstaat leben:

Als er vor anderthalb Jahren in Hamburg war, begab sich Joe Sacco auf die Suche nach einem Denkmal für die Luftkriegsopfer des Zweiten Weltkriegs. Er fand keines. Das verwunderte den 1960 auf Malta geborenen Amerikaner, denn so viel wusste auch er: Diese Stadt hatte im Juli 1943 einen verheerenden Angriff zu erdulden gehabt. 

FAZ, 31.12.2013, S. 32

Gemäß Padfield handelt es sich bei einer seiner Quellen um einen nicht mit Namen genannten englischen Akademiker, der damals für Churchill den Friedensvorschlag übersetzen musste, obwohl Hess eine englische Übersetzung bei sich hatte. Churchill wollte aber eine Übersetzung aus seinem operativen Umfeld haben.

Wie der Telegraph berichtet, „gibt es in keinem der offiziellen Archive einen Hinweis auf Hitlers Friedensangebot, obwohl die Sache schon lange bekannt ist“. Padfield glaubt, dass Hitlers Friedensangebot nur deshalb nicht freigegeben wird, weil man die Reputation von historischen Persönlichkeiten nicht beschädigen möchte. Wichtig: Padfield trug auch andere Beweise zusammen, die die Existenz von Hitlers Friedensangebot beweisen. Überdies ist Padfield auch im Besitz der schriftlichen Anweisungen, das Friedensangebot Hitlers unter Verschluss zu halten.

Padfield zitiert, wonach Churchill eine „moralische Entscheidung“ gewählt hätte, Hitlers Friedensangebot abzulehnen. Dabei stellt er fest, dass Churchill von dem glühenden Willen getrieben war, gegen Hitler Krieg zu führen und die Vereinigten Staaten mit in den Konflikt hineinzuziehen.

Im Gegensatz dazu machten Churchills Kritiker deutlich, dass dieser Trieb, gegen Hitler Krieg führen zu wollen – im Gegensatz zu den Wünschen des englischen Volkes und der königlichen Familie stand, die alle keinen Krieg wollten – darauf zurückzuführen ist, dass Churchill einige Jahre zuvor finanziell bankrott ging, sogar sein geliebtes Ahnenhaus verlor, und dann von einer Gruppe jüdischer Finanziers, bekannt als „der Focus“, von seinen Schulden befreit wurde. Dafür musste Churchill deren Politik betreiben.

 

 

Wäre die Friedensmission von Hess damals bekannt geworden, schreibt Padfield, wären die Kriegspläne Churchills zusammengebrochen.

Hess wurde vor dem Nürnberger Tribunal nach dem Krieg wegen „Kriegsverbrechen“ abgeurteilt, obwohl er gar keine Kriegsverbrechen begangen haben konnte, da er sich während des Krieges in britischer Gefangenschaft befand.

Zu lebenslanger Haft verurteilt, starb Hess 1987 im Spandauer Gefängnis. Offiziell wurde sein Tod als Selbstmord ausgegeben, obwohl neue Beweise feststellen, dass (was viele schon lange wussten) der alte Mann in Wirklichkeit von britischen Geheimdienst-Killern ermordet wurde.

Quelle: National Journal

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Würde die Wahrheit zu berichten ein stehendes Recht sein, wäre das Deutsche Reich längst rehabilitiert und die wahren Aggressoren als die eigentlichen Bösen verurteilt……


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Prof. Dr. Michael Vogt / Die instrumentalisierte Zeitgeschichte

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Michael Vogt: Rudolf Heß ist ein Held und was damals wirklich geschah

Meine Hochachtung an Sie, Herr Prof. Dr. Vogt. Sie haben den Hörsaal, den andere Kopfnickhistoriker gerne hätten, ganz ohne Uni, in der doch nur gelehrt wird, was wir wissen dürfen. Ich bin ständiger Student in Ihrem Hörsaal und freue mich, daß es in der Schweiz möglich ist solche Vorträge zu halten. Ich wünsche Ihnen und Ihrer Fangemeinde, daß dieses und andere „Verschlußsachen“ endlich an die Öffentlichkeit gelangen. Dazu brauchen wir mutige Menschen, wie Sie.

Liebe Grüße

Indira Inka

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Geheimakte Hess – Die Wahrheit

Geheimakte Hess ist eine deutsche Filmproduktion von Olaf Rose und Michael Vogt aus dem Jahr 2004, die sich auf die umstrittenen Thesen des britischen Publizisten Martin Allen vom „Friedensflieger Hess” stützt.

Darin werden die Behauptungen aufgestellt, Winston Churchill trage die Verantwortung für den Zweiten Weltkrieg und Hess sei ermordet worden. Der 70 Minuten lange Film im Stil einer Dokumentation befasst sich mit dem Schottlandflug des Hitlerstellvertreters Rudolf Heß im Jahr 1941.

Dem Film zufolge ist Heß unter Umständen im Auftrag, aber zumindest mit Wissen von Adolf Hitler nach Großbritannien geflogen, um Friedensverhandlungen mit der in England vorhandenen kriegsmüden Opposition zu führen. Diese Pläne seien jedoch von Winston Churchill mit Hilfe des britischen Geheimdienstes verhindert worden, die Heß in eine Falle gelockt haben sollen.

Churchill hätte auf Zeit gespielt, um die USA und die Sowjetunion in den Krieg zu ziehen und damit den europäischen Krieg zwischen England und Deutschland in einen Weltkrieg münden zu lassen, den Deutschland nicht hätte gewinnen können.

Das britische Empire sah sich demnach durch die „Groß-Deutsche Reichsidee” und einem damit verbundenem übermächtigen Deutschland auf dem europäischen Kontinent bedroht.

In dem Film wird von diversen deutschen Friedensvorschlägen an England berichtet, in denen Deutschland angeblich bereit gewesen wäre, ua alle besetzten Länder zu räumen, Reparationszahlungen für entstandene Schäden an diese Länder …

deutsche reich fahne

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Geschichte–vor 70 Jahren–Als der Feuersturm über Hamburg hinwegfegte


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in steter Erinnerung an die Opfer eines Krieges gegen die Zivilbevölkerung und zivile Wohngebiete…….

die angegebene Opferzahl soll 3x- so hoch gewesen sein—was der Realität näher kommt.

in steter Erinnerung aber auch an den Massenmörder und Deutschenfeind Churchill und seiner Marionette

Harris…….vergessen werden wir nie….ihr habt unsere Verwandten, Bekannten, Freunde und Landsleute, unbewaffnet,

sinnlos, einem grausamen Tod ausgeliefert………

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Vor 70 Jahren wurde die Hansestadt das Ziel der bis dahin schwersten Bombenangriffe des Zweiten Weltkrieges

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hamburg.

medien, audio

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Der Feuersturm, der sich in Hamburg während einer der Angriffsnächte vom Sommer 1943 ent­wickelte, ist ein bis heute einzigartiges Phänomen der Luftkriegsgeschichte. Mit der Schilderung der sogenannten „Operation Gomorrha“ aus der Perspektive der Opfer soll nicht nur ihrer gedacht, sondern zugleich exemplarisch an das Leid aller erinnert werden, die den alliierten Bombenhagel zu erdulden hatten. Dies ist das Gebot einer Zeit, in der deutsche Opfer aus politischen Gründen verschwiegen, verleugnet oder die Verlustzahlen nach unten „korrigiert“ werden.

In der Nacht vom 24. auf den 25. Juli 1943 sitzen die Hamburger bis spät in ihren Gärten, auf Terrassen und Balkonen. Morgen ist Sonntag, da kann man die schöne Sommernacht noch lange genießen. Wenn jetzt nur kein Alarm kommt. Bloß nicht noch in den muffigen Keller. Eine halbe Stunde nach Mitternacht heulen die Sirenen. Fliegeralarm! Abwarten, es wird schon nichts passieren. So oft hat es schon Alarm gegeben und dann sind die Bomber doch an Hamburg vorbeigeflogen. Im Rundfunk meldet sich Staatssekretär Georg Ahrens, wegen seiner ruhigen Stimme „Onkel Baldrian“ genannt: „So, liebe Hamburger, nun wird es aber wirklich Zeit, in den Keller zu gehen.“ Na, wenn der es sagt, dann wollen wir mal. Es wird ja wohl nicht lange dauern.

Die Hamburger haben bereits 137 Luftangriffe überstanden, ohne dass es zu großflächigen Zerstörungen gekommen ist. Doch etwas ist diesmal anders. Ein unheimliches Dröhnen liegt in der Luft. Sie spüren, dass sich Schlimmes über ihnen zusammenbraut. Eine gewaltige Bomberflotte ist über der Stadt. Die Hamburger wissen nicht, dass der britische Premierminister Winston Churchill seinem Bomberchef Arthur Harris den Auftrag gegeben hat, ihnen mit einer Reihe „rollender“ Großangriffe einen Jahrhundertbrand (centennial conflagration) zu bescheren. Den hatte Churchill eigentlich für den Sommer 1942 zum 100. Jahrestag des verheerenden Stadtbrandes von 1842 geplant, wegen eines Unwetters waren die Maschinen damals aber zu anderen Zielen umgeleitet worden. Allein der Deckname für die „Operation Gomorrha“ ist Programm: „Der Herr ließ Schwefel und Feuer regnen vom Himmel herab auf Sodom und Gomorrha und vernichtete die Städte und die ganze Gegend und alle Bewohner.“ So steht es in der Bibel. Harris hat sich eine ebenso brutale wie effiziente Taktik ausgedacht, um dieses Schreckensszenario Wirklichkeit werden zu lassen: Die erste Welle wirft Sprengbomben und Luftminen, welche die Dächer abdecken und die Stock­werke durchschlagen. Dann fallen Phosphorkanister und Stabbrandbomben und entzünden die hölzernen Dachstühle, Treppenhäuser und Böden, so dass die Häuser in kürzester Zeit vollständig aufbrennen. Die letzte Welle vollendet das Vernichtungswerk, indem sie erneut Sprengbomben und Bomben mit Verzögerungszünder wirft, um Lösch- und Rettungsarbeiten zu verhindern.

Als die ersten Flugzeuge auftauchen und zur Zielmarkierung ihre „Tannenbäume“ setzen, ist klar: Der Angriff gilt dem Hamburger Westen. Aber warum schießt die schwere Flak nicht? Deren Bedienungen stehen ratlos vor ihren Radargeräten. Statt der Ortungssignale feindlicher Bomber nur wirr zuckende Blitze auf den Schirmen. Die Briten haben Millionen von Stanniolstreifen abgeworfenen, die nun alle ein Signal erzeugen. Eine ebenso geniale wie simple Methode, die Flugabwehr blind zu machen. Die kann jetzt nur noch ungezieltes Sperrfeuer schießen. Nahezu ungestört werfen insgesamt 791 Flugzeuge über 2300 Tonnen Bomben ab. Es entsteht ein Großfeuer bislang nicht gekannten Ausmaßes. Nach zweieinhalb Stunden kommt die Entwarnung. Die Stadtteile Altona, St. Pauli, Hoheluft, Eimsbüttel und die Innenstadt sind in weiten Teilen zerstört. In den Trümmern liegen etwa 1500 Tote – das sind rund 100 mehr, als alle bisherigen Luftangriffe zusammen gefordert haben. Die Hamburger trösten sich: Schlimmer kann es eigentlich nicht mehr kommen.

Die Lösch- und Bergungsarbeiten sind noch im vollen Gange, als am frühen Sonntagnachmittag rund 100 US-amerikanische Maschinen den Hafen anfliegen und dort beträchtlichen Schaden anrichten. Die Nacht bleibt ruhig, doch am nächsten Morgen kommen die US-Bomber zurück und greifen erneut die Werften und Kaianlagen an. Insgesamt sind 150 Tote zu beklagen. Nun wird den Hamburgern klar: Die Tagesangriffe sind gegen kriegs- und rüstungswichtige Ziele gerichtet, die nächtlichen Massenangriffe der Briten dagegen sollen die Wohngebiete der Arbeiter auslöschen.

Dienstag, der 27. Juli, ist kaum angebrochen, da gibt es wieder Fliegeralarm. Über der Stadt erscheinen aber nur sechs britische Störflugzeuge, die zwei Bomben abwerfen. Ihr Einsatz hat den einzigen Zweck, die Bevölkerung in die Schutzräume zu zwingen und sie „auf dem Sprung“ zu halten. Tagsüber bleibt es ruhig. Es ist außergewöhnlich heiß. Selbst nach Sonnenuntergang fällt das Thermometer nicht unter 30 Grad. Die Hamburger blicken sorgenvoll zum Himmel.

Um 23.40 Uhr heulen die Sirenen. Wer einen Platz in einem der 139 Luftschutzbunker ergattert, hat kaum etwas zu befürchten. Die Bauten sind bombensicher und gasdicht, verfügen über Strom, Wasser und Lüftung. Hier, in den knapp 1500 öffentlichen Luftschutzräumen sowie den splittersicheren „Sonderbauten“ finden aber nur 500000 der über 1,7 Millionen Einwohner Platz. Die meisten Hamburger suchen in ihrem befestigten Hauskeller Schutz.

In dieser Nacht lösen 739 britische Bomber genau 1464 Tonnen Spreng- und 975 Tonnen Brandbomben über den dicht besiedelten Arbeitervierteln östlich der Alster. Der Hauptangriff dauert nur 15 Minuten – Zeit genug, einen bis dahin nie beobachteten Flächenbrand zu entfachen. Die Menschen in ihren heimischen Hauskellern ahnen noch nichts vom Ausmaß der Katastrophe. Sie fühlen sich sicher. Die Decke ist mit Holzbalken unterzogen und durch Stempel abgestützt. Was kann da schon passieren? Doch dann lässt ein Einschlag den Keller in seinen Grundfesten erbeben. Die Kerze verlöscht, Putz rieselt von der Decke. Der Hauswart mahnt: „Beruhigt euch, Nachbarn. Es ist doch nichts passiert. Der Angriff ist bald vorüber.“ So wird es sein. Schließlich hat man schon viele Nächte im Keller heil überstanden.

Plötzlich hebt ein unheimliches Heulen an. Die Menschen ahnen nicht, dass sich gerade zwei physikalische Phänomene zu einem neuen, einzigartigen Phänomen vereinen. Man kennt den thermischen Wind, der bei Großfeuern entsteht. Die erwärmte Luft steigt wie in einem Kamin auf und zieht durch den Sogeffekt und den Bedarf an Verbrennungssauerstoff frische Luft nach sich, die das Feuer schürt. In dieser Nacht liegt wegen der hochsommerlichen Temperaturen zusätzlich eine Hitzeglocke über der Stadt. Vom Feuer weiter erwärmt, steigt die gewaltige Luftmasse auf und verstärkt den Schloteffekt. Thermische und atmosphärische Luftbewegung steigern sich im Zusammenspiel zum Orkan, dem alles verzehrenden Feuersturm, der mit Geschwindigkeiten von bis zu 270 Kilometern pro Stunde durch die Straßenschluchten rast.

In den Luftschutzkellern wird es immer heißer, Rauchgase dringen ein, der Sauerstoff wird knapp. Kinder schreien, Frauen weinen und selbst hartgesottene Männer lernen in diesen Stunden das Beten. „Vater unser, der du bist …“ Der Rest erstirbt in einer infernalischen Detonation. „Licht, macht doch Licht“, ruft einer. Die Besonnenen mahnen zum Aufbruch. „Wir müssen hier raus. Wenn der Ausgang erst einmal verschüttet ist, werden wir alle umkommen.“ Der Hauswart versucht, die Tür zu öffnen. Sie ist vom Luftdruck verzogen. Kräftige Hände packen zu, öffnen sie einen Spalt. Es ist, als blick­te man durch das Feuerloch eines Ofens. Draußen nichts als Flammen und tosende Glut. Es kostet unmenschliche Überwindung, sich aus der vermeintlichen Sicherheit des Hauskellers in dieses Inferno hinauszubegeben. Die Hälfte wagt den Sprung ins Ungewisse. Für die Zurückbleibenden wird der Raum zur Todesfalle. Die Hitze steigert sich ins Unerträgliche. Die Menschen reißen sich die Kleider vom Leib. Ein dumpfes Grollen zeugt vom Einsturz des Hauses über ihnen. „Wir wollen raus“, schreien die Frauen. Die Männer öffnen die Tür, doch der Ausgang ist durch Trümmer versperrt. Die letzte Kerze liegt längst zertreten am Boden. Ein Durchbruch zum Nachbarkeller, das ist die Rettung. Kaum ist ein kleines Loch geschlagen, der Ruf: „Gaas!“ Schnell ein paar Kleidungsstücke hinein gestopft. Doch es ist zu spät. Lautlos dringt der Tod durch die Ritzen. „Ihr müsst wach bleiben, nicht einschlafen!“, mahnt der Hauswart. Der Irrsinn bemächtigt sich der Eingeschlossenen. Ein Soldat, der glaubte, schon alle Höllen auf Erden an der Front erlebt zu haben, greift zur Waffe und macht ein Ende. Was die anderen durchleiden, bis sie endlich von dem Grauen erlöst sind, entzieht sich jeder Vorstellungskraft. Als die Bergungskräfte Tage später in den Raum vordringen, liegt die Hausgemeinschaft fast friedlich da, wie vom Schlaf übermannt. Im Nachbarkeller hat das eindringende Feuer den Raum in ein Krematorium verwandelt. Und einen Keller weiter wiederum liegen die Menschen von der Hitze auf die Größe von Puppen geschrumpft in den Luftschutzbetten.

Die Straße ist ein einziger Glutofen. Bomben explodieren, Trümmer und Splitter fliegen durch die Luft, Phosphor tropft herab, überall dichtes Funkengestöber, kollabierende Fassaden stürzen in den Weg, die Atemluft wie glühende Lava. Nach links oder nach rechts? Links steht eine Feuerwand, da gibt es kein Durchkommen. Also nach rechts. Der Orkan ist so stark, dass man sich streckenweise nur kriechend fortbewegen kann. Kinder werden ihren Müttern aus den Armen gerissen und ins Feuer gesogen, selbst kräftige Männer wirft es von den Beinen. Hier erschlägt eine Hauswand eine Familie, dort stürzt ein Mensch und steht binnen eines Augenblicks in hellen Flammen, ein Stück weiter reißt eine Explosion eine Gruppe in Stücke. Dort, der Straßenbahnwagen gibt für einen Moment Deckung. Dicht an den Boden gekauert kann man noch atmen, die heiße Luft schmerzt in den Lungen. In dem Wagen sitzen Menschen, so, als würden sie auf die Abfahrt warten. In ihnen ist kein Leben mehr, der Hitzetod hat es ausgelöscht. Weiter, weiter, nur nicht stehen bleiben. Wer keinen Überlebenswillen hat, ist verloren. Immer mehr Alte und Schwache bleiben zurück. Sie setzen sich einfach hin und ergeben sich ihrem Schick­sal. „Geht, lasst mich zurück und rettet euch.“ Ein letzter Blick, man weiß, dass man sich nie mehr wiedersehen wird. Die anderen laufen weiter. Augenblicke entscheiden über das Überleben. Eine Straßenkreuzung. Die ersten kommen noch durch, doch dann fegt ein Feuerwirbel um die Ecke und verbrennt, einer riesigen Lötflamme gleich, die Nachfolgenden binnen Sekunden zu Asche.

Weiter, nur weiter. Zum Sportplatz. Eine große freie Fläche. Da kommt das Feuer bestimmt nicht hin und es gibt Luft zum Atmen. Ein fataler Irrtum. Am anderen Morgen findet man dort hunderte äußerlich unversehrte Leichen. Alle an Atemnot zugrunde gegangen. Oder doch besser zum Kanal. Wasser kann nicht brennen. Also hinein. Doch auch das ist nur der Sprung von einer Hölle in die nächste. Die Strahlungshitze versengt die Haare und verbrennt das Gesicht, Flammen schießen aus den Häusern am Ufer, der Sturm treibt Funken über das Wasser und Trümmer fallen herab. Untertauchen, wieder auftauchen, ein paar Atemzüge nehmen und wieder untertauchen. Selbst geübte Schwimmer verlassen die Kräfte und viele tauchen nicht mehr auf. Ertrunken mitten im Feuer.

Der sonst so erlösende Klang der Entwarnung verhallt im Prasseln des Feuers, das noch stundenlang tobt. Seit dem Alarm sind drei, seit dem ersten Anflug noch nicht einmal zwei Stunden vergangen. Die Stadtteile Hammerbrook, Borgfelde und Rothenburgsort sind vollständig, Hamm, Billbrook, Eilbek und Hohenfelde größtenteils vernichtet. Auch St. Georg, Barmbek und Wandsbek sind schwer getroffen. Über der Stadt liegt eine sieben Kilometer dicke Rauchglocke, die selbst die Mittagssonne nicht zu durchdringen vermag. Diejenigen, die der Apokalypse entronnen sind, schleppen sich aus der Todeszone – teilnahmslos und schicksalsergeben. Viele sind verletzt, haben Brandwunden, sind in Fetzen gekleidet oder auch nur in eine Gardine oder eine Decke gewickelt, weil sie sich die brennende Kleidung vom Leib gerissen haben. Ein Mann hält eisern einen Zinkeimer umklammert. Ein anderer, der ihn stützen will, fährt ihn an: „Nun lassen Sie doch endlich das Ding los.“ „Aber das sind doch meine Frau und meine Tochter.“ Ein Eimer voll Asche. Fast eine Million Menschen fliehen aus der Stadt, weil sie ihre Wohnung verloren oder Angst vor weiteren Angriffen haben.

Sie tun gut daran, denn noch hat Hamburg es nicht überstanden. Am 29. Juli, es ist zwei Minuten vor Mitternacht, gibt es erneut Fliegeralarm, denn 726 britische Maschinen sind im Anflug. Diesmal liegt der Angriffsschwerpunkt in Barmbek, Winterhude und Uhlenhorst. Wieder stehen ganze Stadtviertel in Flammen, Barmbek wird fast vollständig zerstört. Wegen der vorangegangenen Massenflucht und weil der vernichtende Feuersturm ausbleibt, gibt es bei diesem Großangriff jedoch weit geringere Verluste. Dennoch finden etwa 1000 Menschen den Tod. Allein im Luftschutzraum des Kaufhauses Karstadt gehen alle 370 Insassen an Kohlenoxydvergiftung zugrunde, als der Ausgang verschüttet wird und im Nachbarkeller eingelagerte Kohlen in Brand geraten. Der siebente und letzte „Gomorrha“-Angriff in der Nacht vom 2. auf den 3. August fällt buchstäblich ins Wasser. Über Norddeutschland tobt ein Gewitter, so dass die meisten der 740 britischen Flugzeuge abdrehen und ihre Bomben ungezielt oder über unbewohnten Gebieten abwerfen müssen.

Hamburg liegt in weiten Teilen in Schutt und Asche. Über 277000 Wohnungen, 2600 Gewerbebetriebe, 580 Industriebetriebe, 24 Krankenhäuser, 277 Schulen, 80 Militäranlagen und 58 Kirchen sind dahin. Allein das Totalschadensgebiet der Feuersturmnacht ist über 13 Quadratkilometer groß. In den kommenden Monaten werden von den Straßen, aus Kellern und Ruinen exakt 31647 Leichen geborgen, von denen 15802 identifiziert werden können. Sie weisen alle Formen und Stadien physischer Vernichtung auf. Verbrannt, versengt, verascht, gesotten, zerfetzt, zerschmettert, zerdrückt, erstickt, vergast. Auf dem Hauptfriedhof Ohlsdorf haben sie in einem Massengrab ihre letzte Ruhestätte gefunden. Von der Annahme ausgehend, dass nicht alle Toten geborgen werden konnten, gilt eine Zahl von insgesamt 34000 Todesopfern als realistisch. Sie ist quellenmäßig so gut gesichert, dass sie bis heute nicht in Zweifel gezogen wird.

Zwei Jahre später. Der Krieg ist vorbei. Ein Leutnant der Royal Air Force steuert seinen Jeep auf einen Trümmerhügel. Er erhebt sich aus dem Sitz, lässt den Blick über die Trümmerwüste streifen. Ein Schatten tritt in seine Augen, dann schließt er sie wie unter dem Eindruck eines Schmerzgefühls, lässt sich auf den Sitz zurückfallen und sein Kopf sinkt auf das Steuer. Er hat in jenen Nächten seine Bomben über Hamburg gelöst. Nun sieht er zum ersten Mal die Auswirkungen seines Werkes. Tatsächlich hat es diesen Offizier nie gegeben. Er ist lediglich eine Figur aus Norbert

Jacques’ Erzählung „Atabaska“. Der Autor schreibt dazu, dass er die Begebenheit frei erfunden habe. Und er schließt: „Aber ich hoffe, dass sie dennoch wahr sei.“

Jan Heitmann

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nachzulesen bei preussische-allgemeine-zeitung 30-2013

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Meldungen…paz 23-13


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ostpreussen

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Hamburg – Was hat Hamburg nicht, das die  benachbarte Hansestadt Lübeck hat? Ein Weltkultur­erbe. Seit 1987 ist die  Lübecker Altstadt Unesco-Kulturerbe. Also dachte sich der Hamburger Senat, dass  es Zeit wird, eigene architektonische Schätze zur Unesco-Liste hinzufügen zu  lassen. Jetzt hat man gleich zwei Juwele gefunden, die man dem Unesco  Welterbezentrum in Paris präsentieren will. Mit der Speicherstadt am Hafen und  dem Kontorhausviertel mit dem Chilehaus bewirbt man sich jetzt offiziell mit  zwei ganz heißen Kandidaten.

Das rote Backsteinensemble der Speicherstadt  entstand zwischen 1885 und 1927 und gilt als größter Lagerhauskomplex der Welt,  in dem Kaffee, Gewürze und andere exotische Güter gelagert wurden. Heute sind  dort Agenturen und Museen untergebracht. Von vergleichbarer Homogenität ist das  Kontorhausviertel mit seinen schillernden Klinkerfassaden. Ge­prägt wird es von  dem zwischen 1922 bis 1924 errichteten Chilehaus mit seiner an einen Schiffsbug  erinnernden Spitze

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Lebendige Partnerschaft

Königsberg/Hamburg − Im Rahmen eines Aufenthalts  in der Bundesrepublik besuchte Vera Makarowa, Mitarbeiterin beim Gebietsarchiv  in Königsberg und Organisatorin des von der Landsmannschaft Ostpreußen (LO)  jährlich veranstalteten Deutsch-Russischen Forums auf russischer Seite, die  Geschäftsstelle der LO und die Redaktion der PAZ in Hamburg. Ihr großes  Interesse galt der Bibliothek und dem Archivmaterial der LO sowie der  Besichtigung der Arbeitsplätze ihrer deutschen Partner. Beim letztjährigen Forum  in Königsberg hatten die deutschen Teilnehmer bereits Gelegenheit gehabt, das  Archiv und die entsprechenden Arbeitsplätze ihrer Forumskollegen zu besuchen.  Nach einer kurzen Stadtbesichtigung fuhr Makarowa nach Hannover, wo sie sich auf  Einladung des Kreisvertreters Klaus Lunau mit der Arbeit der Kreisgemeinschaft  Fischhausen vertraut machen konnte

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