SWR: Junge „Flüchtlinge“ klauen, prügeln, randalieren | Zur Sache Baden-Württemberg!


Alternative

https://vk.com/video356447565_456240906

Die tanzen uns auf der Nase rum“, sagt Mannheims Oberbürgermeister Kurz über eine Gruppe unbegleiteter minderjähriger „Flüchtlinge“. Er ruft in einem Brandbrief das Land um Hilfe bei den Flüchtlingen an. Unsere Vor-Ort-Reporterin Alix Koch hakt in Mannheim nach, was es mit den Flüchtlingen auf sich hat.

SWR zahlte 150 Euro "für die richtige Meinung" bei einer "Bürgertalk"-show


Kybeline meldet:

Ausgerechnet „Mal ehrlich…“ heißt ein neuer Bürgertalk, der Anfang September im SWR startet. (…)

Eine Anzeige, die die Firma im Vorfeld schaltete, zeichnet allerdings ein anderes Bild. Laut dem “Tagesspiegel“ lautete der Text: „Wir suchen für ein neues SWR-TV-Format eine/einen Alleinerziehenden, der sagt, dass sie/er aufgrund der Kindererziehung oder -ausbildung kein Geld für die Rente hat. Und mit Schrecken an die eigene Rente denkt“, habe es darin geheißen. Anreiz zur Aussage: „Sie bekommen 150 € für Ihre Meinung.“

https://www.welt.de/kultur/medien/article167614302/Aerger-um-SWR-Talk-150-Euro-fuer-die-richtige-Meinung.html

Das Ende der Rechtsgleichheit


Die Entscheidung des SWR, zur „Elefantenrunde“ Elefantenrundedie AfD auf Druck der Regierungschefs in Stuttgart und Mainz nicht einzuladen, erinnert mich an meine Studienzeit. Damals veranstalteten die Studenten immer einmal wieder Vorlesungsboykotte, sogenannte Unistreiks. Zu Recht wurde gegen diesen Begriff eingewandt, dass es keine Streiks seien, denn die Studenten enthielten der Gegenseite ja nicht – wie die Arbeitnehmer ihre Arbeitskraft – etwas vor, sondern weigerten sich vielmehr, etwas zu nutzen, nämlich das vom Staat gewährte Privileg der Bildung.

Ähnlich verhält es sich mit den Wahlkampfdiskussionen der Staatssender. Die dort vertretenen Parteien bringen den Sendern ja keine Opfer. Vielmehr nutzen sie das ausschließlich Parteien gewährte Privileg, ihre Werbung kostenlos über den Äther in die Wohnstuben zu bringen. Insofern taten die beiden besagten Regierungschefs nichts anderes, als damit zu drohen, ein ihren Parteien gewährtes Privileg ungenutzt zu lassen, falls es anderen Parteien nicht vorenthalten werde. Das ist dreist.

Ein Skandal ist es, dass der SWR glaubt, deshalb dem Gleichheitsgrundsatz zuwider handeln zu müssen. Genauso gut könnte der Staat einzelnen Parteien die Wahlkampfkostenerstattung vorenthalten mit der Begründung, dass die Regierungsparteien gedroht hätten, sonst auf ihre zu verzichten. Oder Wahlleiter könnten Wahlvorschläge mit der Begründung ablehnen, dass die Regierungsparteien gedroht hätten, sonst keine eigenen einzureichen.

Wenn man die Logik des SWR zu Ende denkt, wäre das das Ende der Rechtsgleichheit. Bürgern würden Rechte vorenthalten werden können mit der irrwitzigen Begründung, dass andere Bürger damit gedroht hätten, auf die Ausübung ihrer Rechte zu verzichten. Man stelle sich nur einmal vor, ein Finanzamt würde Ausländern das Kindergeld vorenthalten mit der Begründung, dass Deutsche damit gedroht hätten, sonst ihres nicht anzunehmen.

Dann wären die Grünen wohl als erstes auf der Palme. Deren Verhalten beim SWR-Skandal ist besonders scheinheilig. Sie stellen mit Winfried Kretschmann nämlich nicht nur einen der Ministerpräsidenten, die den SWR erfolgreich zur Diskriminierung der AfD zu nötigen versucht haben. Sie waren vielmehr selber Nutznießer, als der SWR bei der letzten Landtagswahl von 2011 auch Politiker der damals nicht im Parlament vertretenen Parteien eingeladen hatte. Die Grünen haben also dafür gesorgt, dass der nicht im Parlament vertretenen AfD Möglichkeiten zur Meinungsäußerung verwehrt wurden, die sie selber noch vor fünf Jahren genutzt haben.

Und diese Pharisäer mokieren sich über die polnische PiS in Polen.

Warum prüft die EU-Kommission eigentlich nicht einmal den Machtmissbrauch in der Bundesrepublik?

von Manuel Ruoff paz2016-04

Rotgrüne wollen Vertriebene im SWR-Rundfunkrat an den Rand drängen


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Hier kann jeder live miterleben, was es bedeutet, wenn ein Land von grün-rot terrorisiert wird.

Siehe Hessen und Baden-Württemberg im speziellen. NRW darf nicht vergessen werden.

Hamburg, Bremen, Berlin…………Junge, Junge wird mir schlecht.

Wie dumm kann das Wählervolk nur sein? Wie Einstein schon sagte: Unendlich!

Hätte nichts gegen eine reinigende Apokalypse………..oder?

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Im Rundfunkrat des Südwestdeutschen Rundfunks (SWR) werden die christlichen Freikirchen ihren Platz verlieren. Der Bund der Vertriebenen (BdV), der bislang zwei Rundfunkratssitze innehatte, soll sich künftig einen Sitz mit der Europa-Union teilen. Das sieht der Gesetzentwurf der Landesregierungen von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz für eine Reform des SWR vor, der Anfang Juli in die Parlamente beider Länder eingebracht wird. In beiden Parlamenten haben SPD und Grüne die Mehrheit. Die christlichen Freikirchen haben damit ihren engagierten Kampf für einen Verbleib im Rundfunkrat verloren. An ihrer Stelle soll ein Mitglied der muslimischen Verbände Baden-Württembergs in das Rundfunkgremium einziehen.

Hinzu kommen zwei Mitglieder des Landesverbandes der kommunalen Migrantenvertretungen Baden-Württembergs.

Der bisherige Vertreter der evangelischen Freikirchen im Rund-funkrat repräsentiert auch die orthodoxen, altkatholischen, unabhängigen und neuapostolischen Gemeinden. Zusammen gehören nach dem Zensus 2011 allein zu diesen unter „Sonstiges Christentum“ rubrizierten christlichen Kirchen in Baden-Württemberg 839000 Personen – 8,1 Prozent der Bevölkerung.

Zum Islam dagegen bekennen sich in Baden-Württemberg nur rund 549000 Menschen – 5,3 Prozent der Einwohner. Dabei wenden sich die Freikirchen-Vertreter nicht gegen eine Entsendung von Muslimen in den Rundfunkrat.

Grüne deutschhasser

Ein Medienbeauftragter der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) erklärte: „Die Muslime an der Arbeit des Rundfunkrates zu beteiligen, wird einen aufgeklärten Dialog der Religionen in der Gesellschaft fördern. Sie aber nur auf Kosten der Freikirchen zu integrieren, ist abwegig.“ VEF-Präsident Ansgar Hörsting stellt infrage, ob der SWR-Staatsvertrag ohne Weiteres – wie von den beiden Landesregierungen geplant – vorzeitig beendet werden dü̈rfe. „Vorbehaltlich genauerer rechtlicher Prüfungen gehen wir derzeit davon aus, dass eine Abberufung des freikirchlichen Vertreters im Rundfunkrat vor dem Ende der Periode 2013 bis 2018 rechtlich nicht zulässig wäre“, so Hörsting.

aunz Grüne

Der BdV sollte nach dem ursprünglichen Plan der Landesregierungen überhaupt nicht mehr im Rundfunkrat vertreten sein. Mit einem nur „halben Sitz“ wird der BdV im Rundfunkrat de facto marginalisiert. In einer Resolution des BdV-Baden-Württemberg vom 27. April hieß es: „Als Vertreter einer großen gesellschaftlich relevanten Gruppe fordert der BdV mindestens einen ständigen ungeteilten Sitz im Rundfunkrat.“

Wie sich BdV und Europa-Union den gemeinsamen Sitz im Rundfunkrat aufteilen sollen, ist im Entwurf des neuen Staatsvertrages nicht konkret geregelt. Es wird sich dabei um eine zeitliche Abfolge der Vertretung handeln. Doch ob ein Vertreter eines der beiden Verbände dem anderen bereits nach einer halben Legislaturperiode des Rundfunkrats nachfolgen oder ein Wechsel erst nach fünf Jahren erfolgen soll – so lange währt eine Amtsperiode des Gremiums –, darüber konnten auf Nachfrage der PAZ weder der SWR noch der BdV Auskunft geben. Gemäß Staatsvertrag werden die Verbände gezwungen sein, sich untereinander zu einigen; kommt keine Einigung zustande, entscheidet darüber ein für Rundfunkfragen zuständiger Ausschuss des Landtages.

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Auf hohem Ross

von Michael Leh

Die Grünen sitzen auf hohem Ross, seit sie in Stuttgart die Landesregierung anführen. Das zeigt auch das Beispiel, wie sie bei der geplanten Änderung des SWR-Staatsvertrages mit dem Bund der Vertriebenen (BdV) und den christlichen Freikirchen umspringen. „Die vorgeschlagene Novellierung des SWR-Staatsvertrags trägt die eindeutige Handschrift grüner Regierungsbeteiligung“, jubelte auch die Grünen-Fraktion im rheinland-pfälzischen Landtag in einer Pressemitteilung. Offen ist auch, warum die SPD das mitmacht.

In Baden-Württemberg betont Ministerpräsident Winfried Kretschmann als grün-bürgerliche Galionsfigur gerne sein Katholischsein. Er ist Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken, im Diözesanrat der Erzdiözese Freiburg und in einem katholischen Kirchenchor.

kretschmann  alles Lügen! Kretschmann ist antichristlich. Alles andere nur kein Katholik.

Winfried Kretschmann, grüner Ministerpräsident, verkaufte für den KBW die „Kommunistische Volkszeitung“, ein radikales Hetzblatt.

Doch ungerührt lässt er zu, wie die christlichen Freikirchen trotz großer Proteste aus dem SWR-Rundfunkrat geworfen werden. Die Freikirchler sind ihm und seiner Entourage einfach nicht links genug; deshalb werden sie expediert. Genau dasselbe hatte man mit dem BdV vor; jetzt belässt man diesem aus Gründen der Optik einen „halben“ Sitz in dem Rundfunkgremium.

Die blutigen Ikonen der GrünenDie blutigen Ikonen der Grünen

Doch damit wird der BdV marginalisiert, seine künftigen Vertreter im Rundfunk-rat werden nur noch solche „zweiter Klasse“ sein. Indem man den BdV zwingt, seinen Sitz mit der Bürgerinitiative Europa-Union zu teilen – sie gehörte dem Gremium zuvor nicht an – kann auch ein guter BdV-Vertreter kaum das nötige „Standing“ entwickeln, um wirklich etwas bewirken zu können.

Denn der BdV wird dann entweder jeweils zweieinhalb Jahre oder ganze fünf Jahre – die volle Amtsperiode des Rundfunkrats – nicht in ihm vertreten sein. So kann man keine kontinuierliche und erfolgreiche Arbeit leisten. Genau das ist gewollt.

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teilweise

nachzulesen bei preussische-allgemeine-zeitung 25-2013

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Skandal: Der Sitz evangelischer Freikirchen im SWR-Rundfunkrat geht an Muslime


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Erfolglose Proteste von Kirchenleitungen und Gemeinden

Trittin Grüne

Die evangelischen Freikirchen  im Südwesten haben ihren Kampf um einen Sitz im Rundfunkrat des Südwestrundfunks (SWR) verloren. Der neue SWR-Staatsvertrag, den die Landesregierungen von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz vereinbarten, sieht vor, dass der bisher den Freikirchen zustehende Platz im Aufsichtsgremium künftig von einem Mitglied muslimischer Verbände eingenommen wird.

Die Landtage der beiden Bundesländer sollen den Vertrag noch vor der Sommerpause endgültig beschließen. Der bisherige Vertreter der Freikirchen im Rundfunkrat, Bernd Friedrich, repräsentierte etwa 550.000 Mitglieder der klassischen Freikirchen und von orthodoxen, altkatholischen, unabhängigen und neuapostolischen Gemeinden.

Nach seinen Angaben hatten sich mehr als 20 Kirchenleitungen und Gemeinden in Schreiben an den grünen Ministerpräsident Winfried Kretschmann  für den Sitz der Freikirchen im Rundfunkrat des SWR eingesetzt.

Zahlreiche Gruppierungen haben zwei oder mehr Sitze, etwa Gewerkschafter, Naturschützer oder Bildungsverbände. Warum also die christlichen Freikirchen nicht einmal einen einzigen?

Quelle: http://www.idea.de

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Grün-Rot schmeißt Christen und Vertriebene raus und holt dafür Moslems und Migranten rein!


Verflucht sei grün-rot.

Verflucht seien auch die, die so unfassbar dumm waren, diese Verbrecher zu wählen……

SWRSTUTTGART.(JF) Die grün-rote Landesregierung in Baden-Württemberg will den Rundfunkrat des Südwestrundfunks (SWR) umbauen und Vertriebenenverbände und Freikirchen aus dem Gremium ausschließen. Zudem will die Landesregierung ihre beiden Vertreter zurückziehen.

Die freiwerdenden Plätze in dem 51 Köpfe zählenden Rundfunkrat sollen durch Vertreter von Moslemverbände, Umweltorganisationen sowie Einwanderer besetzt werden.

Das sieht laut einem Bericht der Südwest Presse der Entwurf eines neuen Rundfunkstaatsvertrages vor, der Ende Oktober von den beiden für den SWR zuständigen Landesregierungen von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz beschlossen werden soll.  Vorgesehen ist außerdem, daß alle Gruppierungen, die mindestens zwei Vertreter in den Rundfunkrat entsenden, künftig beide Geschlechter berücksichtigen müssen.

Aufgabe der Rundfunkräte der öffentlich-rechtlichen Sender ist es unter anderem, die Einhaltung des gesetzlichen Sendeauftrages zu überwachen und den Haushalt zu genehmigen. Daneben berät der Rundfunkrat den Intendanten bei der Programmplanung.

http://paukenschlag-blog.org/?p=6845

http://derhonigmannsagt.wordpress.com/2012/10/11/grun-rot-schmeist-christen-und-vertriebene-raus-und-holt-dafur-moslems-und-migranten-rein/

Die Monsterreligion der Zukunft


SWR – BW, seit der Machtübernahme der Grünen wird jede öffentliche Einrichtung für linksradikale und islamische Propaganda missbraucht.

Wir alle bitten um Teilnahme am Protest gegen diese „Sender der Wahnsinnigen“

In dieser Graphik haben die schwarzen Hühner die dominanten und die weißen die rezessiven Gene.

Im Sender SWR 2 läuft gerade irgendeine multikulturell-verkrüppelte Ostersendung, wo die Bedeutung der Ostergeschichte total ignoriert wird, dagegen man  sich um die Kulturen  – ihr wißt schon –  und ihre Fressgewohnheiten kümmert.

Auffällig dabei ist die gewollte Dummheit der Moderatoren, die muslimischen „Werte“ auf politisch korrekter Art hineinzuflechten, ohne sie zu hinterfragen. Zum einen schwärmt eine „weltoffene“ Muslimfrau, Filiz Isler, über den islamisch geschlachteten Halal-Lamm, das nicht so wie der Supermarktfleisch ist, sondern „Alhamdulilah“ genau wie es vorgeschrieben ist – aber was die Halalschlachtung genau ist, das verschweigen sie wohlweißlich! Zum zweiten kommt ein Muslim, Gaba Manohar,  zu Wort, der wie nebenbei einwirft: Religion ist etwas, was für allen gelten muß und zu allen Zeiten. Dieser verschweigt auch wohlweislich, dass er damit den Islam meint. Die Moderatorin – eine Priesterin des abrahamitischen Gutmenschentums, die bewußt alle polytheistischen und animistischen Religionen aus ihrem Politprogramm aussperrt – macht dabei den Handlanger der Islamisierung.

Der Titel der Sendung heißt: „Speißen mit Gott“ und ihr findet die Beschreibung hier

Nun, die Sendung selber ist nichts wert, außer wenn ihr eure Proteste an die Moderatorin Anja von Cysewski und an dem verlotterten Sender schicken wollt –

Mailformular hier.

Solltet ihr das tun, dann bitte auch die anderen Sendungen erwähnen, denn sie sind nicht minder parteisch: pro islamisch, Grün, gutmenschlich, unsachlich!

Aber das wäre nur ein Teil dessen, was ich sagen wollte.

Vor einiger Zeit fand in Heidelberg eine Podiumsdiskussion mit Michael Mannheimer, Robert Zwilling, Heiner Jestrabek, Dietmar Michalke und Martin Münch. Der Titel der Veranstaltung war „Die Freiheit der Religionskritik“. Veranstalter war die Organisation „Giordano Bruno Stiftung“.

Bei dieser Gelegenheit sagte Martin Münch etwas, was jeden beunruhigen sollte, der nur ein Gramm Hirn in seinem Kopf hat und es auch benutzen kann. Er sagte, dass er sich bereits jetzt vor derjenigen Religion fürchte, die entsteht, wenn die drei großen patriarchalen Religionen zusammen gehen. Nun mag sein, dass einige von euch meinen, die Juden würden nie mitmachen. Es reicht aber, wenn die dummen „Wirbetenzumselbengott“-Fanatiker unter den Christen sich mit den Muslimen zusammenschließen. Das wird dann so eine Monsterreligion ergeben, dass sogar der liebe Herrgott oben im Himmel weinen wird. Man stelle sich nur vor! Orwell konnte sich diese Monstruosität nicht mal in seiner fürchterlichsten Phantasie ausdenken, denn er bezog sein Buch lediglich auf die Erfahrung mit dem Kommunismus und dem Faschismus des zweiten Weltkrieges. Wenn dieses Monstrum zustande kommt, dann haben all die andere Religionen keine Chance mehr, egal was die dummen Gutmenschenchristen wie diese Cysewskifrau im SWR2 uns heute vorgaukeln.

Das schlimme ist, dass ich bereits von manchen Christen gehört habe, dass die Selbengottbeter, Synkretisten oder Abrahamitisten – manche mögen sie unter einem anderen Namen  kennen – genau das anstreben. Unter andrem hat der katholische Orientalist Hubert Renner das gesagt, ich weiß nicht mehr, bei welcher Gelegenheit.

Als ich dann dagegen fragte, was denn diese Selbengottbeter-Synkretisten mit den anderen Religionen, z. B. mit den Polytheisten, Animisten, Schamanisten, Buddhisten u. ä. machen werden, antwortete er, sie werden sie dann höchstwahrscheinlich zwangsassimilieren.  Schöne Zukunftsansichten!

Abschließend möchte ich nur noch einen Gedanken hinzufügen.

Die Biologie kennt die dominant-rezessive Vererbung:

Bei der dominantrezessiven Form der Vererbung setzt sich das dominante Allel gegenüber dem rezessiven Allel durch. Die Augenfarbe beim Menschen wird z.B. dominant-rezessiv vererbt, wobei das Allel für braune Augen dominant und das Allel für blaue Augen rezessiv ist. Bekommt ein Kind von einem Elternteil die Erbinformation für blaue Augen und vom anderen die für braune Augen, so wird es braune Augen haben. Die Erbinformation für das rezessive Allel (hier „blaue Augen“) bleibt jedoch erhalten und kann an die nächste Generation weitergegeben werden.

Diese Beschreibung kann auf die kulturelle Vererbung übertragen werden. Und was glaubt ihr, welche Eigenschaften, welche „Augenfarbe“ wird sich durchsetzen? Diejenige, die sich allen unterwirft, und die zweite Backe hinhält, oder diejenige, die Mittels Lügen, Terror, Erpressung, Kuckuckskinder-Methoden, aggressive Demographie u. ä. über die anderen herrscht? Jedenfalls fiel mir die Theorie der dominant-rezessiven Vererbung jedes Mal ein, als ich über die Zukunftsprognose der Monsterreligion „Christo-Islam“, Abrahamitische Religion“, Synkretismus, Selbengott oder wie es heißen mag, hörte.

Aber ab hier überlasse ich euch die weiterführenden Überlegungen.

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http://www.kybeline.com/2012/04/06/die-monsterreligion-der-zukunft/

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Genetik: Chemischer Aufbau und Funktion der Gene

Gene, Chromosomen, Rekombination

Die Genetik ist die Wissenschaft von der Funktion der Gene und wird heute in die klassische und molekulare Genetik eingeteilt. Die Genetik als eigenständige Wissenschaft begann mit der Entdeckung der Vererbungsregeln durch den Augustinermönch Gregor Mendel (1865/66). In seiner Arbeit »Versuche über Pflanzenhybriden« weist Mendel mit seinen Kreuzungsexperimenten an Gartenerbsen nach, dass bestimmte Merkmale (Phäne) wie beispielsweise die Blütenfarbe (weiß oder rot) oder die Form der Erbsenfrucht (glatt oder runzelig) durch einzelne Erbfaktoren (Gene) bestimmt werden.

Mendel zeigte, dass ein Gen in verschiedenen Zustandsformen, heute Allele genannt, vorkommt. Bei dem Gen für die Blütenfarbe der Erbse gibt es zum Beispiel das Allel für rot und das Allel für weiß. Mendel hat darüber hinaus entdeckt, dass jedes Individuum von jedem Elternteil jeweils ein Allel erbt, und somit von jedem Gen zwei Allele besitzt. Man sagt heute, das Individuum ist diploid (griechisch »diploos«: »doppelt, paarweise«). Von diesen zwei Allelen kann ein Elternteil aber nur jeweils eines an einen Nachkommen weitervererben. Jede neue Generation trägt also eine Mischung der Allele der Eltern in sich.

Eine zweite Entdeckung Mendels ist die Dominanz beziehungsweise Rezessivität eines Allels. Da jedes Individuum für jedes Gen zwei Allele besitzt, können entweder zwei gleiche oder zwei verschiedene Allele in einem Individuum zusammenkommen.

Bleiben wir bei Mendels Beispiel der Blütenfarbe der Erbse: Wenn in einer Erbsenpflanze zwei gleiche Allele vorhanden sind, beispielsweise beide Allele für weiße Blütenfarbe oder beide Allele für rote Blütenfarbe, dann ist die Blüte im ersten Fall weiß und im zweiten Fall rot. Man nennt solche Individuen reinerbig oder homozygot. Wenn aber in einer Erbsenpflanze sowohl das Allel für weiße Blüten als auch das Allel für rote Blüten vorhanden ist, handelt es sich um ein mischerbig oder heterozygot genanntes Individuum. Meistens ist eines der beiden Allele beherrschend (dominant). Im gewählten Beispiel ist das Allel rot dominant über das Allel weiß. Damit werden genetisch mischerbig rot-weiße Erbsen einheitlich rote Blüten entwickeln, obwohl sie auch das rezessive Allel für weiße Blüten tragen. Das bedeutet, dass jedes diploide Individuum eine Reihe von Erbanlagen hat, die während seines ganzen Lebens niemals ausgeprägt werden. Die Existenz rezessiver Allele, die als Merkmale bei dem Träger überhaupt nicht in Erscheinung treten, hat weitreichende Konsequenzen für die Beurteilung von genetischen Risiken beim Menschen und für die genetische Familienberatung. Mendels Erkenntnisse waren offensichtlich ihrer Zeit so weit voraus, dass sie zu seinen Lebzeiten selbst von der Fachwelt nicht verstanden und daher nicht zur Kenntnis genommen wurden. Erst 35 Jahre nach ihrer Veröffentlichung (und 16 Jahre nach Mendels Tod) wurden die mendelschen Vererbungsregeln durch die drei Wissenschaftler Carl Erich Correns, Erich Tschermak Edler von Seysenegg und Hugo de Vries wieder entdeckt.

Heute wissen wir, dass nicht in allen Allelkombinationen ein Allel dominant ist. Vielmehr gibt es die Möglichkeit, dass sich zwei unterschiedliche Allele jeweils nur unvollständig durchsetzen. Ein Beispiel dafür ist die Blütenfarbe der japanischen Wunderblume. Wenn in einer Pflanze die beiden Allele für weiße und rote Blütenfarbe zusammenkommen, bekommen die Blüten eine Mischfarbe aus weiß und rot, nämlich rosa. Man spricht hier auch von einem intermediären Erbgang, weil das Merkmal zwischen beiden reinerbigen Ausprägungsformen liegt. Ein anderes Beispiel sind die menschlichen Blutgruppen.

Vereinfacht dargestellt gibt es die Blutgruppen A, B, AB und Null. Das Blutgruppengen kommt in den Allelen IA, IB oder i0 vor. IA und IB sind jeweils dominant über i0, wenn ein Mensch also die Allele IA, und i0 besitzt, hat er die Blutgruppe A, ist von seinem Genotyp aber A0. Besitzt er die Allele IBi0, so entwickelt er die Blutgruppe B. Nur wenn beide Allele i0i0 vorliegen, wird Blutgruppe Null entstehen.

Was geschieht aber, wenn die beiden gegenüber i0 dominanten Allele IA und IB in einem Menschen zusammenkommen? Dann kommt es zu dem relativ seltenen Fall, dass beide Allele ausgeprägt werden, und die mischerbigen Träger der Allele A und B entwickeln die Blutgruppe AB. Weil beide Allele sich dominant verhalten, spricht man auch von Kodominanz. Die Dominanz eines Allels spielt in der modernen Gentechnologie eine wichtige Rolle, denn es ist praktisch unmöglich, ein gentechnisch eingeführtes rezessives Allel in Anwesenheit eines dominanten Allels zu erkennen.

Mendel hat in einer weiteren Serie von Experimenten die unabhängige Vererbung von Genen entdeckt. Mendel zeigte damit, dass die unterschiedlichen Merkmale der Eltern unabhängig voneinander auf die Nachkommen vererbt werden. Heute wissen wir, dass die Unabhängigkeitsregel nur für einen Teil der Gene eines Organismus stimmt. Dank der Arbeiten von Thomas Hunt Morgan an der Taufliege Drosophila melanogaster ist klar, dass die meisten Gene nicht unabhängig voneinander, sondern in Gruppen mehr oder weniger fest aneinandergekoppelt – in Kopplungsgruppen – vererbt werden.

Den Kopplungsgruppen entsprechen auf materieller Ebene die Chromosomen. Diese während der zwei Arten der Kernteilung (Mitose und Meiose) mikroskopisch sichtbaren Strukturen enthalten die Gene. Jedes Chromosom ist in einer Zelle vor der Zellteilung aus zwei identischen Schwesterchromatiden aufgebaut.

Bei der Kern- und Zellteilung werden die beiden Chromatiden getrennt, sodass nach einer Zellteilung ein Chromosom nur noch aus einer Chromatide besteht. Eine Chromatide enthält nach heutigem Kenntnisstand neben vielen verschiedenen Eiweißmolekülen ein einziges, langes, lineares Desoxyribonukleinsäure-Molekül, auf dem Tausende von Genen lokalisiert sind. Die Gene eines Chromosoms hängen sozusagen alle am gleichen Faden, was letztlich die Kopplung erklärt, nämlich die Tendenz, immer als gemeinsame Gruppe vererbt zu werden.

Fast genauso wichtig wie die Tatsache, dass Gene gekoppelt sein können, ist aber ein weiteres Ergebnis von Morgans Arbeiten, das zeigt, dass eine Kopplung von Genen auch aufgelöst werden kann. In einem Teil der Nachkommen entstehen fast immer vom Elterntyp abweichende Neukombinationen von Genen. Die Unterbrechung (Aufhebung) der Kopplung ist kein Unfall oder ein rein zufälliges Ereignis, sondern wird durch einen ganz elementaren biologischen Mechanismus, die homologe Rekombination (englisch: Crossing-over), verursacht. Die Rekombination sorgt dafür, dass väterliche und mütterliche Gene, auch wenn sie auf einem Chromosom (also einer Kopplungsgruppe) liegen, regelmäßig in der Meiose (Reduktionsteilung) ausgetauscht und neu gemischt werden.

Die natürliche Rekombination ist im Prinzip ein Vorgang, wie er bei der Gentechnologie künstlich und gezielt im Reagenzglas durchgeführt wird. Gentechnische Arbeiten werden deshalb häufig auch als In-vitro-Rekombination (lateinisch »in vitro«: im Glas) bezeichnet.

Die molekulare Struktur der Erbsubstanz

Wie sind nun die Gene, die Mendel durch seine Kreuzungsexperimente entdeckt hat, chemisch aufgebaut, und wie entfalten sie ihre Wirkung?

Aufbau der DNA

Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts war nicht klar, welcher der vielen Stoffe, aus denen die Lebewesen aufgebaut sind, die Gene trägt. Viele Forscher vermuteten, dass eigentlich nur die Proteine (Eiweiße) als Erbsubstanz infrage kommen. Der Grund für diese, wie wir heute wissen, falsche Annahme, war die Vorstellung, dass für die vielen genetischen Eigenschaften ebenso viele verschiedene Stoffe als Erbsubstanzen existieren müssten. Es war bekannt, dass jede erbliche Eigenschaft durch ein eigenes Gen bestimmt wird, und man glaubte, dass jedes Gen wiederum ein eigener Stoff sein müsste. Von den in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts bekannten Biomolekülklassen waren nur die Proteine in einer entsprechenden Vielfalt vorhanden, sodass der Schluss nahe lag, die Proteine seien die Träger der Gene. Man wusste zwar, dass die Desoxyribonukleinsäure (DNA von englisch »deoxyribonucleic acid«) in den Chromosomen vorhanden war und dass die Chromosomen ihrerseits bei der Zellteilung auf die Tochterzellen verteilt wurden. Es war auch bekannt, dass die Keimzellen die Desoxyribonukleinsäure enthalten. Es war aber schwer vorstellbar, dass diese chemisch nur aus vier Bausteinen aufgebaute Substanz die Grundsubstanz für Tausende von Genen in Millionen verschiedener Organismen sein könnte.

Die DNA ist ein fadenförmiges Molekül, das aus zwei Ketten besteht. Die Ketten – auch Stränge (englisch: strand) genannt – bestehen aus sich wiederholenden Einzelbausteinen, den Nukleotiden, die über kovalente Bindungen (Phosphorsäurediesterbindungen) miteinander verknüpft sind.

Die Nukleotide bestehen wiederum aus drei Teilen: einer Phosphorsäure- beziehungsweise Phosphatgruppe, einem Zuckermolekül (der 2′-Desoxyribose) und einer Nukleobase.

In der DNA gibt es vier verschiedene Nukleobasen: Adenin, Guanin, Cytosin, Thymin. In der später zu besprechenden RNA (Ribonukleinsäure) steht Uracil anstelle von Thymin. Die Nukleobasen sind mit dem Zuckermolekül verbunden und bilden ein Nukleosid.

Das Zuckermolekül hat zwei Positionen (das 3′- und das 5′-Ende), an denen jeweils ein Phosphorsäuremolekül (besser: ein Phosphatmolekül, das Salz der Phosphorsäure) stabil gebunden wird. Auch jedes Phosphorsäuremolekül geht mit zwei Zuckermolekülen gleichzeitig eine Bindung ein, sodass sich eine fortlaufende Verkettung Phosphat-5′-Zucker-3′-Phosphat-5′-Zucker-3′-Phosphat und so weiter ergibt. Damit kann die Kette grundsätzlich unbegrenzt verlängert werden, es entsteht ein Polynukleotid.

Die DNA besteht aus zwei dieser Polynukleotidketten, die sich in umgekehrter Orientierung (antiparallel) zusammenlagern und dabei die Form einer rechtsgewundenen Doppelhelix bilden. Die beiden Stränge werden durch die komplementäre Basenpaarung zusammengehalten. Die Basenpaarung erfolgt über relativ schwache Wasserstoffbrückenbindungen (H-Brücken).

H-Brücken können sich nur zwischen den passenden, komplementären Basen ausbilden. Adenin paart sich über zwei H-Brücken nur mit Thymin und Guanin über drei H-Brücken nur mit Cytosin. In diesem Komplementaritätsprinzip liegen die wichtigsten Funktionen der DNA begründet. Bei jeder Synthese eines neuen Nukleotidstrangs – und dies gilt nicht nur für DNA, sondern auch für RNA (Ribonukleinsäure) – wirkt einer der beiden DNA-Stränge wie eine Matrize: Es wird an einer bestimmten Position jeweils nur die passende, komplementäre Base eingebaut. Dadurch ist gewährleistet, dass bei einer Verdopplung des DNA-Moleküls zwei identische Kopien des Ausgangsmoleküls entstehen – eine Grundvoraussetzung für die Funktion als Erbsubstanz.

Genetischer Code

Die eigentliche Information wird durch die Abfolge der Basen im DNA-Strang (die Basensequenz) gespeichert. Dabei wirken die Basen wie die Buchstaben eines Alphabets – erst aus der Abfolge mehrerer Basen ergibt sich ein Sinn ähnlich wie etwa ein Wort sich durch die Abfolge mehrerer Buchstaben ergibt.

Das entscheidende Experiment, der Beweis, dass die DNA das Trägermaterial für die Gene ist, wurde im Jahre 1944 von Theodore O. Avery und seinen Mitarbeitern John J. R. Macleod und M. McCarty an Bakterien durchgeführt. Die Forscher untersuchten das Phänomen der genetischen Transformation, das 16 Jahre zuvor von dem ebenfalls britischen Wissenschaftler Frederick Griffith entdeckt worden war.

Griffith hatte herausgefunden, dass bestimmte (erbliche) Eigenschaften von abgetöteten Bakterien auf lebende Bakterien übergehen können.

Er konnte aber nicht beweisen, welche biologische Substanz dabei von dem getöteten Bakterienstamm auf den lebenden Stamm übertragen wird. Avery, Macleod und McCarty haben die Experimente von Griffith wiederholt, aber anstelle der abgetöteten Bakterien die aus den Bakterien isolierte DNA benutzt. Die gereinigte DNA zeigte den gleichen Effekt wie die hitzegetöteten Bakterien. Damit war klar, dass die Desoxyribonukleinsäure das Trägermaterial der Gene ist. Seitdem steht die DNA im Mittelpunkt aller genetischen Forschungen. Nach dieser Entdeckung hat es immerhin noch fast 10 Jahre gedauert, bis die Struktur der DNA im Jahre 1953 durch James Watson und Francis Crick aufgeklärt wurde.

Weitere 10 Jahre hat es gedauert, bis das Geheimnis des genetischen Codes durch Marshall Warren Nirenberg und Har Gobind Khorana gelüftet wurde. Heute wissen wir, dass die DNA die Erbsubstanz aller Organismen ist.

Transkription und Translation

Eine der wichtigsten Funktionen der Gene und der DNA ist es, die Information für den Aufbau von Peptiden und Proteinen (Eiweißmolekülen) zu speichern und deren Synthese zu steuern.

Peptide und Proteine sind wie die Nukleinsäuren Kettenmoleküle. Sie sind aus Aminosäuren aufgebaut. Peptide entstehen, wenn Aminosäuren durch Peptidbindungen miteinander verknüpft werden. Ab einer gewissen Kettenlänge spricht man von Proteinen. Gebräuchlich ist, bei 1-10 Aminosäuren von Oligopeptiden zu sprechen, bei 10-100 von Polypeptiden und ab 100 Aminosäuren von Proteinen. Der Sprachgebrauch ist allerdings sehr uneinheitlich: Manche Forscher nennen alle Peptide Proteine, andere verwenden das Wort Protein überhaupt nicht und sprechen nur von Polypeptiden. Tiere bestehen zum Großteil aus Proteinen: Haut, Haare, Nägel, Muskeln, Sehnen, Antikörper und Enzyme sind (fast) reine Polypeptide/Proteine. Neurotransmitter, Endorphine, Knochen, Hormone und andere wichtige Moleküle sind meistenteils ebenfalls Polypeptide beziehungsweise Proteine.

Proteine sind erheblich komplexer als die DNA, weil es 20 verschiedene Aminosäuren gibt, welche die Proteine aufbauen. Hinzu kommt, dass die Aminosäuren im Gegensatz zu den Nukleotiden sehr verschieden in ihren chemischen Eigenschaften sind und sich somit auch die Proteine chemisch stark voneinander unterscheiden. Die Aminosäuresequenz (Reihenfolge der Aminosäuren) bestimmt die Eigenschaft eines Proteins.

Die Aminosäuresequenz wird ihrerseits wiederum von der Basensequenz der Gene bestimmt. Da aber die DNA nur vier Bausteine hat, damit aber 20 Aminosäuren codieren muss, ist eine Mehrbasen-Eine-Aminosäure-Codierung notwendig. Drei aufeinanderfolgende Basen (ein Triplett) der DNA stehen für eine Aminosäure des Proteins, und somit sind 43 = 64 verschiedene Aminosäuren codierbar. Bei diesem Triplett-Code bilden drei Basen ein Codon. Obwohl prinzipiell 64 Codons für 20 Aminosäuren zur Verfügung stehen, werden aber nur weniger als 50 tatsächlich benutzt. Eines der 64 Codons ist für den Start einer Peptidkette (und gleichzeitig für die Aminosäure Methionin) reserviert (Startcodon) und drei andere beenden die Synthese einer Peptidkette (Stoppcodons).

Dieser genetische Code ist universal, das bedeutet, dass er von allen Organismen mit wenigen Einschränkungen benutzt und auch verstanden wird. Die Universalität des genetischen Codes ist die wichtigste Voraussetzung für die Gentechnologie. Ein Gen, das aus dem Menschen stammt, wird auch in einem Bakterium verstanden, und ein bakterielles Gen funktioniert unter bestimmten Voraussetzungen auch in einer Fliege oder Pflanze.

Die Umsetzung der in der DNA gespeicherten genetischen Information (die Expression = Ausprägung von Genen) erfolgt über die Prozesse der Transkription (Umschreibung, von englisch »to transcribe«: »abschreiben«) und Translation (Übersetzung, von englisch »to translate«: »übersetzen«). Bei der Transkription wird eine einzelsträngige Kopie von der DNA in Form einer RNA hergestellt. Die RNA unterscheidet sich von der DNA chemisch nur wenig. Bei der Synthese der RNA gilt uneingeschränkt das Komplementaritätsprinzip, sodass die Nukleotidsequenz der RNA derjenigen in der DNA entspricht. Die RNA löst sich nach der Transkription von der DNA und steht als Messenger-RNA (mRNA, Boten-RNA) für den Übersetzungsprozess bei der Proteinbiosynthese zur Verfügung.

Für die eigentliche Übersetzung des Basencodes der mRNA in die Aminosäuresequenz des Proteins sind noch die Transfer-RNAs (tRNAs) notwendig, die einerseits jeweils spezifisch mit einer Aminosäure beladen sind, andererseits aber als Nukleinsäure das jeweilige zum Codon komplementäre Anticodon tragen. In den Ribosomen erfolgt dann an der mRNA Codon für Codon die Synthese der Aminosäurekette, in dem jeweils nur die passende tRNA mit der entsprechenden Aminosäure beladen an die Syntheseposition gelangt, wo sie die Aminosäure an die wachsende Aminosäurekette anhängt.

Steuerung der genetischen Aktivität

Zu einem Gen gehört aber nicht nur der Abschnitt der DNA, der in der biologisch aktiven RNA repräsentiert ist, sondern auch Teile, welche die Aktivität eines Gens regeln und (zumindest bei höheren Organismen) auch Abschnitte, die während der Reifung (Processing) der RNA als Introns aus der RNA entfernt werden.

Darüber hinaus sind fast immer am Ende und am Anfang eines Gens Abschnitte vorhanden, die nicht in Aminosäuren übersetzt werden, die aber für die Funktion der RNA sehr wichtig sind.

Ein Gen ist dann aktiv, wenn von seiner DNA eine RNA transkribiert wird. Für das Verständnis ist es notwendig, ein wenig über die Bedingungen zu erfahren, unter denen ein Gen aktiv wird. Genaktivität bedeutet, dass die in der DNA gespeicherte Information in tatsächliche Lebensvorgänge und -strukturen umgesetzt wird. Die DNA beziehungsweise die Gene enthalten die Baupläne und das Programm, nach dem die Baupläne realisiert werden. Die Realisierung erfordert den gesamten Apparat der Zelle, die RNAs und die Proteine, die aber ihrerseits wieder von den Genen diktiert werden.

Bei der Besprechung der Genaktivität müssen die Gene in zwei große Gruppen unterteilt werden. Die eine Gruppe enthält Gene, die nahezu immer aktiv sind, die Haushaltsgene. Bei diesen Haushaltsgenen handelt es sich um Gene, deren Produkte jeder lebenden Zelle ständig zur Verfügung stehen müssen. Dazu zählen zum Beispiel die Enzyme, die für den basalen Stoffwechsel der Zelle notwendig sind, oder die Proteine, welche die Transkription und Translation besorgen. Die Haushaltsgene werden daher selten oder nie abgeschaltet, sie werden konstitutiv exprimiert, wie es im Fachjargon heißt. Die zweite Gruppe enthält die regulierten Gene, fälschlicherweise häufig auch als Luxusgene bezeichnet. Die regulierten Gene werden nur unter bestimmten Bedingungen aktiv. Dies kann beispielsweise ein bestimmtes Stadium der Entwicklung eines Organismus sein oder eine spezielle Anpassung an eine besondere Umweltsituation. Je komplexer ein Organismus ist und je differenzierter seine Anpassungsleistungen an seine Umwelt sind, desto komplizierter und präziser werden die Regulationsnetzwerke seiner Gene. Die Steuerung der Gene erfolgt wiederum über bestimmte Abschnitte auf der DNA, die bei den meisten Genen vor dem eigentlich transkribierten Bereich liegen. Auch dabei gibt es wieder Elemente, die immer vorhanden sein müssen, um überhaupt eine Transkription zu ermöglichen, und andere, die eine Transkription nur unter bestimmten Umständen bewirken.

Diese DNA-Region wird als der Promotor bezeichnet. Es handelt sich dabei um eine Art Genschalter. An diese Promotorregion binden die zahlreichen Transkriptionsfaktoren und die RNA-Polymerase das Enzym, welches die Synthese der RNA letztlich durchführt. Der Promotor ist aber selbst häufig nicht in der Lage, das notwendige zum Teil sehr drastische Herauf- und Herunterregeln der Transkriptionsaktivität zu bewirken. Dies besorgen dann weitere zum Teil sehr kompliziert gebaute cis-regulatorische Elemente, wie Enhancer, Silencer, Modifier oder bei Bakterien Operatoren. (Cis bedeutet in der Genetik, dass es sich um einen DNA-Abschnitt handelt, welcher auf dem gleichen DNA-Faden liegt wie das Bezugsgen.)

Für die Gentechnologie spielen diese regulatorischen Elemente eine große Rolle, weil die Gene ohne sie nicht oder nur sehr eingeschränkt funktionieren. Häufig können die regulatorischen Elemente nicht ohne Weiteres von einer biologischen Art auf eine andere übertragen werden, vor allem dann, wenn beide Arten nur sehr entfernt miteinander verwandt sind.

Zusammenfassend kann gesagt werden: Gene sind relativ kleine Abschnitte auf einem längeren DNA-Molekül, die in eine biologisch aktive RNA umgeschrieben (transkribiert) werden. Gene besitzen neben ihren transkribierten Bereichen regulatorische Bereiche, über die die Genaktivität gesteuert wird. Die meisten Gene enthalten die codierte Information für die Zusammensetzung von Proteinen (codieren für Proteine), wobei der genetische Code bei allen Organismen gleich ist. Die Universalität des genetischen Codes ist die Grundvoraussetzung für die Gentechnologie.

Prof. Dr. Erwin Schmidt

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