zu den zahlreichen September-Prognosen gesellt sich auch diese: brodelnde Gerüchteküche: Asteroideneinschlag am 24. September 2015?


Andreas von Rétyi

Als wenn derzeit nicht genügend Unschönes auf der Welt los wäre, kursieren auch wieder verstärkt seltsame Gerüchte über eine apokalyptische kosmische Katastrophe, die im kommenden September eintreffen soll. Von einem Asteroideneinschlag ist die Rede. Gerade erst raste der kilometergroße Asteroid 1566 Icarus an der Erde vorbei, allerdings in ungefährlichem Abstand. Was hat es mit dem für diesen Herbst angekündigten Ereignis wirklich auf sich?

Fakt ist: Ständig rauschen kosmische Brocken an der Erde vorbei. Die meisten sind klein und unauffällig, größere Kaliber sind glücklicherweise seltener. Auch in den vergangenen Tagen haben sich wiederholt Asteroiden-Vorbeiflüge an der Erde ereignet. Irgendwann wird der gefürchtete Kollisionskörper dann leider mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit auftauchen: er, der große Brocken, der unserer fragilen Zivilisation wirklich gefährlich wird. Auch Wissenschaftler gehen davon aus, dass sein Erscheinen lediglich eine Frage der Zeit ist.

 Ein kosmischer Fels von ein bis zwei Kilometern Durchmesser, mindestens also in der Art wie der Asteroid Icarus, der sich derzeit in Erdnähe befindet, kann unsere gesamte Zivilisation tatsächlich ins Verderben reißen. Doch trotz aller Asteroiden, die jetzt gerade an unserem Planeten vorbeirasen, und trotz vielfacher Warnungen: Für den kommenden September liegen keinerlei authentische Informationen über ein Objekt auf Kollisionskurs vor.

Klar, Fachleute und Eingeweihte könnten vielleicht mehr über ein solches Schreckensszenario wissen und die Öffentlichkeit absichtlich uninformiert lassen – um Panik zu vermeiden. Eine unfassbare Geschichte, beinahe so wie im Kino-Streifen Deep Impact (1998), der etliche, an sich unvorstellbare Folgen eines Großeinschlags aus dem Kosmos plastisch vor Augen führt.

Gerade die US-Raumfahrtbehörde NASA, die sicherlich eine ganze Reihe ihrer Geheimnisse nicht preisgibt, verfügt möglicherweise bereits über einige Daten, die uns reihenweise kalte Schauder über den Rücken jagen würden, davon sind heute nicht wenige Menschen überzeugt. Generell verlieren sie mehr und mehr den Glauben an offizielle Stellungnahmen.

Kein großes Wunder. Nach Jahren und Jahrzehnten entlarvter Lügen, die von öffentlichen Organen verbreitet wurden sowie andererseits auch Wahrheiten, die nie ausgesprochen wurden, bedingen diese Skepsis. Wir sind bereits zu oft hinters Licht geführt worden, um nicht misstrauisch zu sein und die vielen Aussagen zu hinterfragen. Aber wo liegt die Wahrheit? Die Unsicherheit ist groß.

Die Gesellschaft spiegelt die Ängste oft deutlich wider. Die Welt ist schon häufig untergegangen. Aber wer weiß, vielleicht gibt es wirklich geheime Informationen zu einem bevorstehenden Einschlagsszenario? In der letzten Zeit habe ich hierzu etliche besorgte Anfragen erhalten. Deshalban dieser Stelle einige Infos und Gedanken dazu.

Allgemein lässt sich feststellen: Auf die »Qualitätsmedien« ist bekanntlich eher selten wirklich Verlass, da wird doch recht viel verschwiegen. Nicht nur Belanglosigkeiten, sondern entscheidende Fakten. Zum Beispiel zu den Bilderberg-Treffen – um ein sehr aktuelles Thema zu nennen. Was war denn in den großen Nachrichten schon darüber zu hören? Immerhin, die Mainstream-Presse hat sich diesmal teils etwas weiter aus dem Fenster gelehnt, es gab etliche Berichte, manchmal sogar vorsichtige Kritik an der Heimlichkeit dieser Konferenzen, aber viel mehr auch nicht.

Dabei könnte das, was hinter den Kulissen besprochen wird, uns noch weit gefährlicher werden als ein dicker Keulenschlag per Asteroid. Und dann wieder das totale Kontrastprogramm: Da haben Presse und Fernsehen allgemein eine ganz schön deftige Panikmache zur Sonnenfinsternis im vergangenen März betrieben. So ziemlich alle großen Medien stiegen einhellig auf Spekulationen zu einem »großflächigen Stromausfall« ein, während real rein gar nichts geschah – ganz gemäß der eindeutigen Entwarnungs-Prognose auf Kopp Online.

Wie auch immer, was also hat es nun mit dem für September angekündigten Gefahren-Szenario auf sich? Wird hier wirklich vertuscht, wenn es aus Fachkreisen allgemein sinngemäß nur heißt: »Wir wissen nichts von einem Asteroiden auf Kollisionskurs!« – Und ein Komet oder ein größerer Kleinplanet? Wie sieht es damit dann aus?

Da gibt es diesen dummen alten Witz, wo der Fahrer den Beifahrer fragt, ob von rechts ein Auto kommt, worauf der mit einem klaren »Nein« antwortet. Der Mann am Steuer fährt sofort los, es kracht entsetzlich und der Beifahrer röchelt: »Nein, kein Auto – ein Laster.« Nun gut, dieser etwas abgedroschene Witz stammt, soweit ich weiß, aus dem englischen Sprachraum, wo deutlicher zwischen »car« und »truck« unterschieden wird.

Wenn man so will, kommt ein tieferer Sinn dennoch zum Vorschein, nämlich, wenn es um unangebrachte Penibilität sowie damit verbundene Aussagen und Konsequenzen geht. Was letztlich direkt auf die Erde zurast, ein Komet oder Asteroid, das wäre bei einer bevorstehenden Kollision dann zunächst wohl auch eher einerlei. Aber im Ernst, weder von einem bereits entdeckten Asteroiden noch von einem anfliegenden Kometen noch sonst irgendeinem Objekt kann für September 2015 die Rede sein.

Die ganze Sache lässt sich eigentlich recht einfach darstellen. Dabei hilft schon etwas Logik weiter. Würde die Geschichte stimmen, müsste der Asteroid doch recht groß sein, um entsprechend gefährlich zu werden. Außerdem sollte er bereits nachgewiesen sein. Da er die Erde schon in wenigen Monaten erreichen soll, kann er sich auch nicht mehr in allzu weiter Ferne befinden. Wegen seiner bedrohlichen Größe muss er, sogar als Brocken mit dunkler Oberfläche, bereits relativ hell und damit gut erkennbar sein.

Heute gibt es aber neben den professionellen und automatisierten Asteroiden-Suchprogrammen weltweit zahlreiche private Organisationen und Amateure, die mit hochwertiger, moderner Ausrüstung ebenfalls nach bewegten kosmischen Objekten Ausschau halten und nur darauf aus sind, Kometen und Asteroiden zu verfolgen oder möglichst auch echte »Neuankömmlinge« im inneren Sonnensystem aufzuspüren. Diese Beobachter sind bei ihrer Weltraumschnüffelei so erfolgreich, dass tatsächlich etliche solcher Himmelskörper auch heute noch von Amateuren aufgefunden werden, bevor Experten sie finden und mit ihren Geräten untersuchen. Alles in allem verringert sich dadurch auch die Wahrscheinlichkeit sehr stark, dass ein großer Asteroid in Erdnähe noch nicht in dieses inoffizielle Netz geraten ist.

Und vor allem: Weder die NASA noch die übrige Fachwelt könnte ein solches Objekt über längere Zeit erfolgreich verschweigen. Unabhängige Beobachter würden es sehen, im Internet abbilden und beschreiben, mit nachvollziehbaren Koordinaten und anderen Daten charakterisieren. Weltweit wüsste jeder Bescheid. Auch die Bahnbestimmung ist kein Hexenwerk. Was also einen fatalen Asteroidentreffer im kommenden Herbst betrifft, liegt derzeit von keiner Seite auch nur irgendeinernst zu nehmender Hinweis vor. Also absolute Entwarnung, zumindest in dieser Sache!

Ganz unabhängig von der »September-Geschichte« wird gerade wieder recht viel über potenziell gefährliche Asteroiden in Erdnähe geschrieben, über NASA-Warnungen zu zwei Asteroiden von Jumbo-Jet-Größe, die um die Monatsmitte an der Erde vorbeirauschen, und noch so einiges mehr. Tatsächlich gab es gleich mehrere solcher Begegnungen – darunter die Passage des auf bis zu 30 Meter Durchmesser geschätzten Asteroiden 2015 MA, der in etwas über anderthalbfacher Monddistanz an uns vorbeizog.

30 Meter scheinen nicht viel, doch das Ding, das Anfang 2013 über dem russischen Tscheljabinsk explodierte, war wohl nur um die 15 – 17 Meter groß und richtete doch schon einigen lokalen Schaden an. Der berühmte Tunguska-Feuerball von 1908 dürfte an die 50 Meter gemessen haben, er verwüstete riesige Waldgebiete und forderte ausschließlich dank der einsamen Absturzregion nur wenige Opfer. Im Vergleich zu den wirklich gefährlichen Kollisionsobjekten war allerdings auch »Tunguska« nur so etwas wie eine hellere Sternschnuppe.

Fast andauernd ziehen wie gesagt irgendwelche Asteroiden an der Erde vorbei. Einer der engsten Begegnungen wird am 7. Juli 2015 stattfinden, wenn der auf bis zu 110 Meter Durchmesser geschätzte Brocken 2015 HM10 die Erde in rund einer Monddistanz passiert. Die Bahnen sind aber gut bekannt, also glücklicherweise auch hier keine Kollisionsgefahr! Der schon erwähnte Kilometerbrocken Icarus, der am 16. Juni 2015 mit allerdings immer noch rund acht Millionen Kilometern seine seit 75 Jahren engste Annäherung an unseren Planeten hinter sich brachte, würde von allen aktuell erdnah erscheinenden Objekten die heftigsten Einschlagsfolgen hervorrufen.

In der Nacht zum Mittwoch habe ich zur »persönlichen Dokumentation« obenstehende Icarus-Aufnahme gemacht. Das Rohbild ist nur zehn Minuten belichtet und zeigt trotzdem schon ganz deutlich, wie sich Icarus vor dem Sternenhintergrund weiterbewegt, weshalb er einen langen Strich produziert. Ein Zeichen für seine große Erdnähe. Daneben sind noch zwei Galaxien im Bild zu erkennen, allerdings jeweils gleich viele Millionen Lichtjahre entfernt.

Übrigens meldete jüngst Focus online, »Macher einer Internetseite« hätten vor der vermeintlichen Gefahr gewarnt, Icarus werde alles Leben auslöschen, wenn er am 16. Juni auf unseren Planeten trifft. Die Betreiber der Seite hätten die »Asteroiden-Apokalypse« live im Internet zeigen wollen. Dazu blendete Focus online allerdings doch ausgerechnet die Seite des Slooh-Observatoriums ein, das auf den Kanaren ein robotisches Observatorium betreibt und völlig legitim über die bevorstehende Erdpassage berichtet hat – ganz schlicht und schnörkellos, einfach Fakten. Was es daran auszusetzen geben soll, erhellt sich kaum.

Schon 1967 widmeten sich Wissenschaftler im Rahmen des »Icarus-Projekts« ganz ernsthaft einem hypothetischen Absturz-Szenario des am 26. Juni 1949 entdeckten Himmelskörpers, der jetzt wieder in Erdnähe gelangt ist. Der Raumfahrtingenieur Paul Sandorff nahm damals die für den 19. Juni 1968 bevorstehende, enge Passage von Icarus zum Anlass, die Folgen einer Kollision mit der Erde zu berechnen. Eine solche Kollision würde immerhin ein Äquivalent von 500 000 Megatonnen TNT freisetzen.

Sandorffs Studenten sollten dann auch vor allem Konzepte für die Abwehr einer Katastrophe ausarbeiten. In den Jahren darauf folgten wiederholt ähnliche Untersuchungen über Meeres- und Landeinschläge großer »Weltraumbomben«, in beiden Fällen wären das wahrlich verheerende Katastrophen mit weltweiten Folgen. Zur Abwehr gibt es natürlich bislang keine Praxiserfahrungen.

NASA und ESA bereiten derzeit allerdings eine Mission zum Doppelasteroiden Didymos vor. Der Hauptkörper misst etwa 800 Meter, während der mittlerweile unter dem Spitznamen »Didymoon« bekannte Begleiter immerhin einen Durchmesser von 170 Metern erreicht. Im Jahr 2022 soll dann ein Impaktkörper namens Dart(Double Asteroid Redirection Test – in etwa: »Doppelmond-Umlenkungstest) mit rund 21 000 Kilometern pro Stunde auf Didymoon treffen und seine Bahn geringfügig verändern. Dieses Experiment soll unter anderem wesentliche Daten darüber liefern, welche Kraft tatsächlich nötig ist, um ein gefährliches Objekt von seinem Kollisionskurs abzulenken. Hier können sich Theorie und Praxis durchaus unterscheiden.

Hoffentlich wird der »Fall der Fälle« erst in ferner Zukunft eintreten! Bleibt abschließend vielleicht nur noch festzustellen: Selbst, wenn irgendwann wirklich ein gefährlicher Weltraumbrocken auf Kollisionskurs heranrauscht, der Mensch selbst, besser gesagt: die unersättliche Macht-»Elite«- dürfte derzeit die größte Gefahr für die Erde sein.

Meldungen, Meinungen und Zitate….JF 42-13


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Zitate

„Die gesamte Grenzregelung muß, wenn ich so sagen darf, entbarbarisiert werden. Daß sowohl im Mittelmeer als auch außerhalb zum Beispiel Poos, also an der Grenze von Polen zur Ukraine, zu Belarus, daß da überall in erster Linie die Abwehr dasteht, ist ein großes Problem. Wir haben insgesamt den Habitus, die sollen nicht zu uns kommen, dabei merken wir oft gar nicht, wie wichtig und wie wertvoll sie für uns sind.“

Gesine Schwan, zweimalige Kandidatin für das Amt des Bundespräsidenten, über illegale Einwanderer, im Deutschlandradio am 8. Oktober

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„Obama redet mit Putin. Mit dem Iran sollen Gespräche beginnen. Mit Assad hat man sich geeinigt. Mit den eigenen Parlamentariern redet er nicht.“

Luca Leittersdorf, CDU-Mitglied, bei Twitter am 8. Oktober

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„Warum geht die Auslandshilfe trotz des ‘Shutdowns’ weiter? Die Leistungen für arme Kinder und Vetereanen hier bei uns wird in Frage gestellt, aber das Geld fließt weiter an ausländische Diktatoren.“

Ron Paul, US-Republikaner, bei Facebook am 7. Oktober

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„Alarmismus hat Deutschland schon zu kaum verkraftbaren Fehlern in der Energiepolitik getrieben. Die Kosten des überstürzten Photovoltaik-Ausbaus werden die Bürger teuer zu stehen kommen. Zunächst, da sie die Rechnungen von Hunderten von Milliarden Euro zu bezahlen haben, und am Ende, da ihre industriellen Arbeitsplätze wegen des Verlustes der Wettbewerbsfähigkeit in nie dagewesene Gefahr geraten.“

Fritz Vahrenholt, SPD-Politiker, in der „Welt“ am 6. Oktober

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„Die Staatspleite der USA droht nicht. Bei allen Differenzen sind sich Obama und Rechtsaußenopposition einig: Unter allen Ausgaben, die der Staat zu leisten hat, ist allein die Bedienung der Schulden heilig. Sie wird gewährleistet werden. Deshalb schlafen die Investoren ruhig und können das auch.“

Lucas Zeise, Börsenexperte, in der „Jungen Welt“ vom 5. Oktober

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„Wenn Cem Özdemir sagt, die Grünen müßten als die Partei der Freiheit gelten, dann ist das doch so, als würde Gregor Gysi sagen, die Linkspartei muß als Partei des Großkapitals wahrgenommen werden.“

Alexander Dobrindt, CSU-Generalsekretär, bei „Welt Online“ am 2. Oktober

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„Der Staat muß zu einem Dienstleistungsunternehmen werden, das sich einer friedlichen Konkurrenz stellt und kein Monopolbetrieb, der den Kunden vor die Alternative stellen kann, sich mit dem schlechtesten Service zu den höchsten Preisen abzufinden oder auszuwandern.“

Hans-Adam II., Fürst von Liechtenstein, in „eigentümlich frei“, 10/13

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Meldungen

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Geschäftsführerin der Linken war Stasi-Agentin

BERLIN. Die Geschäftsführerin der Linksfraktion im Bundestag, Ruth Kampa, war inoffizielle Mitarbeiterin (IM) des Ministeriums für Staatssicherheit. Nach Recherchen der Welt stand sie fast zwei Jahrzehnte auf der Gehaltsliste der Stasi. Als IM Sonja Richter war es Aufgabe Kampas, westdeutsche Bürger für die Stasi anzuwerben. Später versorgte sie das Ministerium als IM Ruth Reimann mit Informationen von internationalen Tagungen wie der Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE). Dem Bericht zufolge ließ sich Kampa bereits als Schülerin in den sechziger Jahren von der Stasi anwerben. (tb)

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Schäffler lehnt Austritt aus der FDP ab

BERLIN. Der Euro-kritische FDP-Politiker Frank Schäffler hat einen Austritt aus der Partei abgelehnt. „Ich werde wie bisher in der FDP dafür kämpfen, daß sie zu einer klassisch liberalen Partei wird“, sagte Schäffler der Welt. Zuvor hatte ihm der ehemalige Außenminister Hans-Dietrich Genscher (FDP) einen Rückzug nahegelegt. Die Partei stehe für Europa und den Euro. „Wer das nicht akzeptiert, sollte sich fragen, ob er bei uns noch richtig ist“, sagte Genscher dem Spiegel. Schäffler betonte dagegen, die Verantwortung für die Wahlniederlage der FDP hätten der Bundesvorstand sowie ihre Regierungsvertreter zu tragen. Beiden Gruppen habe er nicht angehört. Kritische Worte fand Schäffler auch für den neuen Kurs des designierten FDP-Chefs Christian Lindner: „Einen mitfühlenden Liberalismus braucht niemand. Das ist Liberalala und wurde gerade vom Wähler abgewählt.“

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Einwanderung: Streit um Sozialkosten

BERLIN. Deutsche Politiker haben mit Empörung auf Äußerungen der EU-Kommission reagiert, wonach die Einwanderung aus Rumänien und Bulgarien keine Belastung der deutschen Sozialkassen darstelle. Der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Hans-Peter Uhl, sprach laut Frankfurter Allgemeiner Zeitung von einer „unverschämten Realitätsverweigerung.“ Auch die baden-württembergische Integrationsministerin Bilkay Öney (SPD) sieht Probleme in der Zuwanderung aus den beiden Ländern. Die Politik dürfe nicht über „Integrationsprobleme und das soziale Konfliktpotential“ hinwegsehen. Der nordrhein-westfälische Arbeits- und Integrationsminister Guntram Schneider (SPD) gab zu bedenken, daß die Einwanderung einiger zehntausend Menschen aus diesen Ländern konzentriert in einige wenige Städte und Stadtteile erfolge. (tb)

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Schröder kritisiert Debatte um Betreuung

BERLIN. Die scheidende Familienministerin Kristina Schröder (CDU) hat in der Debatte um häusliche Kinderbetreuung zu mehr Ehrlichkeit aufgerufen. Frauen falle die berufsbedingte Trennung vom Kind weit schwerer als Männern, sagte sie dem Spiegel. Es gebe einfach „bestimmte Unterschiede in den Präferenzen zwischen den Geschlechtern“, die nicht veränderbar seien. Bereits vor einigen Monaten hatte Schröder angekündigt, nicht mehr als Ministerin zur Verfügung zu stehen, um mehr Zeit mit ihrer Tochter verbringen zu können. Es sei falsch, wenn die Politik Eltern einrede, spätestens ein Jahr nach der Geburt „beruflich konstant Vollgas geben zu müssen, und eine durchgehende Vollzeit-Erwerbstätigkeit als Norm vorgibt“, kritisierte die Ministerin. Scharf wandte sie sich gegen die Diffamierung von Müttern, die für ihr Kind eine Auszeit vom Beruf nehmen. „Offensichtlich tragen Frauen, die beruflich auch nur etwas kürzertreten, in Deutschland gleich den Heimchen-am-Herd-Stempel auf der Stirn.“ (tb)

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Zahl der Asylbewerber steigt

Berlin. Die Zahl der Asylbewerber in Deutschland ist im September erneut gestiegen. Laut Bundesamt für Migration und Flüchtlinge stellten 11.461 Personen einen Antrag auf Asyl. Das waren 4.770 Anträge mehr (plus 71,3 Prozent) als im September 2012. Im Vergleich zum Vormonat stieg die Zahl der Asylbewerber um 1.959 Personen (plus 20,6 Prozent). Die meisten Asylbewerber stammten im September aus Serbien (1.593 Personen), gefolgt von Syrien (1.273 Personen) und Mazedonien (1.051 Personen). Zwischen Januar und September beantragten somit 74.194 Personen erstmals in Deutschland Asyl. Dies waren 33.993 Personen mehr (84,6 Prozent) als im Vorjahreszeitraum. (krk)

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EU-Kommission kritisiert Energiegesetz

BRÜSSEL. Die EU-Kommission plant offenbar das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) als unvereinbar mit den EU-Wettbewerbsregeln einzustufen. Nach Ansicht von Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia schränken die finanzielle Entlastung von Großverbrauchern sowie die Preisgarantie für Ökostromanbieter den Wettbewerb zu stark ein. Nach den Vorstellungen Almunias, die laut Frankfurter Allgemeiner Zeitung teilweise mit Plänen von Energiekommissar Günther Öttinger (CDU) identisch sind, sollen Festpreise nur noch im Ausnahmefall gestattet sein und stattdessen Marktprämien gezahlt werden. Oettinger schlägt zudem die Möglichkeit von Obergrenzen für die Förderung bei gleichzeitigem Festhalten an Einspeisevergütungen vor. (tb)

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Buschkowsky fordert härteres Durchgreifen

BERLIN. Der Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln, Heinz Buschkowksy (SPD) hat ein härteres Durchgreifen gegen ausländische Intensivtäter gefordert. „Sie sind ein tiefgreifender Feind der Integration“, sagte Buschkowsky der Bild-Zeitung. Von den 200 Intensivtätern in seinem Bezirk hätten 90 Prozent nichtdeutsche Wurzeln. Besonders Araber bereiteten dem Bezirk große Probleme. „Wir müssen endlich Intensivtäter als das begreifen, was sie sind, nämlich Gewohnheitsverbrecher.“ Er könne „in die Tischkante beißen, wenn ein 20jähriger mit seiner zigsten Straftat vor Gericht steht und immer noch nach Jugendstrafrecht abgeurteilt wird“.

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Achtungserfolg für Front National

BRIGNOLES. Bei der ersten Runde der Kantonalswahl in der südostfranzösischen Kleinstadt Brignoles (Département Var) hat der Kandidat des Front National (FN) ein Spitzenresultat erzielt. Auf Laurent Lopez entfielen 40,4 Prozent der Stimmen. Die Kandidatin der UMP erhielt mit 20,7 Prozent nur halb soviel Zustimmung. Die in Frankreich regierenden Sozialisten hatten keinen eigenen Bewerber aufgestellt, sondern unterstützten den bisherigen kommunistischen Generalrat, der im Ergebnis seinen Sitz verlor. Für die Stichwahl am Sonntag haben die Sozialisten dazu aufgerufen, gegen den FN die UMP zu unterstützen. FN-Generalsekretär Steeve Briois sagte zum Wahlausgang, das Ergebnis zeige, wie „das System UMP in großen Schwierigkeiten“ stecke. (ru)

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Arbeitsemigration auf Rekordniveau

WARSCHAU. Nach Informationen der Rzeczpospolita (Rz) hält das polnische Hauptstatistikamt (GUS) die Jahresdaten über die jüngste Auswanderungswelle zurück. Grund soll politische Rücksichtnahme vor der für Sonntag angesetzten Volksabstimmung über die Ablösung der langjährigen Warschauer Oberbürgermeisterin, Hanna Gronkiewicz-Waltz, sein. Die frühere Nationalbankvorsitzende ist die Frontfrau der regierenden Bürgerplattform (PO) von Ministerpräsident Tusk. Polen debattiert über seine Zukunftsfähigkeit, seit publik wurde, daß nie zuvor nach dem Krieg an Weichsel und Warthe so wenige Kinder geboren wurden wie im laufenden Jahr. Der Rz vorliegende GUS-Daten belegen, daß sich die Emigration aus Polen den Rekordwerten von 2007 nähert. Ende 2012 lebten 2,1 Millionen Polen im Ausland, wovon 1,4 Millionen jünger als 40 Jahre waren. (ru)

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EU-weite Arbeitslosenversicherung

Neben dem eigenen Budget für die Euro-Zone und einem aus Beiträgen der Euro-Mitgliedsländer gespeisten Hilfsfonds schlägt der IWF zugleich eine gemeinsame Arbeitslosenversicherung (EALV) vor. Diese soll zunächst nur bei krisenbedingter (zyklischer) Arbeitslosigkeit zahlen. Für die Langzeitarbeitslosen sollen weiterhin die nationalen Sozialsysteme greifen. Manuel Müller von den Jungen Europäischen Föderalisten (JEF) verriet im August bereits konkretes: Denkbar sei ein Modell, „bei dem alle Sozialversicherungspflichtigen zwei Prozent ihres Gehalts in die europäische Versicherung einzahlen und im Falle der Arbeitslosigkeit für zwölf Monate Anspruch auf 50 Prozent ihres letzten Gehalts haben“. Vorige Woche startete auch EU-Sozialkommissar László Andor einen offiziellen Vorstoß für die EALV. Diese solle „die Risiken der ökonomischen Schocks vergemeinschaften und so Fluktuationen in den Nationaleinkommen reduzieren“.

Toward a Fiscal Union for the Euro Area: imf.org

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Weiteres Hilfspaket für Griechenland absehbar

Luxemburg. Der Chef des Euro-Rettungsfonds ESM, Klaus Regling, rechnet mit einem dritten Milliarden-Paket für Griechenland. Es sei „ziemlich klar, daß sich Griechenland im nächsten Jahr noch nicht wieder am Markt über eigene Anleihen refinanzieren kann. Insofern wird Griechenland wahrscheinlich ein weiteres Hilfspaket benötigen. Am Ende entscheiden das aber die Euro-Finanzminister“, erklärte Regling im Handelsblatt. Auch für Portugal schließt der ESM ein neues Hilfspaket nicht aus: „Bis Mai sah es für Portugal noch sehr gut aus, das Land konnte für seine Refinanzierung eine neue zehnjährige Anleihe mit einer Rendite von knapp 5,6 Prozent plazieren“, so Regling. „Doch dann gab es Rückschläge wegen der Regierungskrise und mehrerer Entscheidungen des obersten Gerichts, beschlossene Sparmaßnahmen zu kippen.“ Der erste Rettungsfonds EFSF habe bislang 168,5 Milliarden Euro an Griechenland, Irland und Portugal ausbezahlt. „Diese Darlehen mit Laufzeiten von bis zu 30 Jahren werden wir noch lange über Anleihen refinanzieren, und zwar parallel zu denen des ESM.“ Der ESM hat 46 der maximal geplanten 500 Milliarden Euro ausgereicht. (fis)

esm.europa.eu

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Gemessene Erwärmung ist klimahistorisch normal

INNSBRUCK. Die gegenwärtige Erwärmung liegt zu 60 Prozent innerhalb des normalen Schwankungsbereichs. Nur zu 20 Prozent sei sie menschlichen (anthropogenen) Einflüssen geschuldet. Der Rest lasse sich nicht erklären, meint der mehr „Realitätsbezug“ in der Klimadebatte anmahnende Innsbrucker Hochgebirgsforscher Gernot Patzelt (JF 4/13). Mit seiner aus Gletscherstudien abgeleiteten These, daß die heutige Klimalage im Rahmen der vergangenen 10.000 Jahre nicht als signifikante Abweichung einzustufen sei, sondern zum normalen Klimageschehen gehöre, hat sich Patzelt bewußt in die Front der „Klimaskeptiker“ eingereiht. Neu ist allerdings, daß er diese „ketzerischen“ Ansichten jetzt auch im Geo Magazin (9/13) verfechten darf, einer medialen Bühne für klimapolitische Kassandrarufer. (ck)

www.geo.de

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Schutz der Moore ist Klimaschutz mit Potential

BONN. Ein Drittel des weltweiten Bodenkohlenstoffs ist in Mooren gebunden. Deren Entwässerung trägt zu zehn Prozent der globalen Treibhausgasemission bei. Moorschutz sei daher Klimaschutz, aber dies sei noch nicht „hinreichend im politischen Bewußtsein verankert“, klagen Mechthild Baron und Henriette Dahms, wissenschaftliche Mitarbeiter im Sachverständigenrat für Umweltfragen (Natur und Landschaft, 9-10/13). Mit der „Bundes­initiative Moorschutz“ solle sich das ändern. Zwar hätten alle Bundesländer Schutzprogramme initiiert, aber gemeinsame Rahmenbedingungen fehlten. Zudem befänden sich die geschützten Moore häufig in schlechtem Zustand. Bis 2015 soll eine Bestandsaufnahme erfolgen, um Daten für wirksamere Schutzstrategien zu gewinnen. Die fortzusetzende Renaturierung müsse die Landwirtschaft unter Zugzwang setzen, denn die weitere Extensivierung der Moorbodennutzung trage zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen bei. (ck)

www.natur-und-landschaft.de

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Umweltschützer gegen Pkw-Maut und Vignette

BERLIN. Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) hat sich gegen neue Belastungen für Pkw-Fahrer gewandt. „Deutschland braucht keine Pkw-Maut, nicht für Ausländer, nicht für Inländer und auch nicht in Form einer Vignette“, erklärte BUND-Verkehrsexperte Werner Reh. Laut dem Kommissionsbericht „Nachhaltige Verkehrsinfrastruktur-Finanzierung“ seien künftig 7,5 Milliarden Euro pro Jahr nötig. Dieser Finanzbedarf lasse sich durch die Ausweitung der Lkw-Maut auf sämtliche Straßen und eine Zweckbindung der Maut­einnahmen für den Erhalt und die Sanierung vorhandener Verkehrswege abdecken, meinte Reh. (fis)

www.bund.net/publikationen/

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Sprachpranger

Neben Keynotes und Paneldiskussionen gibt es erstmalig einen Diversity Slam.

Aus einer Pressemitteilung des Berliner „Tagesspiegels“ zu einer Konferenz gegen Rassismus im November

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nachzulesen bei Junge Freiheit 42-2013

Meldungen, Meinungen und Zitate….paz 40-2013


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MELDUNGEN

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Wo liegt das Wiener Gold?

Wien – Nicht nur die Deutschen, auch die Österreicher fragen sich, ob ihre nationalen Goldbestände wirklich noch vollständig vorhanden sind. 280 Tonnen Zentralbank-Gold sollen in Wien, London, Zürich und Basel lagern. Doch wo wie viel liegt, ist nicht bekannt. Das hat selbst der Rechnungshof bereits moniert. Gegen diese Geheimniskrämerei wehrt sich auch die Freiheitliche Partei Österreich (FPÖ). „Bevölkerung und Parlament wurden über Jahre in die Irre geführt“, so FPÖ-Chef Hans-Christian Strache. „Wir wollen, dass Barren gesichtet und geprüft werden und nicht nur Papiere und Verträge auf die Richtigkeit von Unterschriften hin untersucht werden.“ Die FPÖ bedauert, dass der Rechnungshof nicht mehr Druck auf die Nationalbank ausübt.

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Alex: Senator kapituliert

Berlin – Die steigende Kriminalität auf dem Berliner Alexanderplatz sorgt nicht erst seit dem Mord an Jonny K. 2012 für Schlagzeilen. Bereits vor Wochen hatten die Gewerbetreibenden vom Alex einen Brandbrief an Innensenator Frank Henkel (CDU) geschickt mit der Bitte, er möge etwas gegen das Problem unternehmen. Doch in seinem Antwortbrief macht Henkel laut „Berliner Kurier“ den Unternehmern wenig Hoffnung. So gebe es eine „spürbare voranschreitende Verrohung einiger Gesellschaftsteile“, denen er jedoch Werte vermitteln wolle. Eine Videoüberwachung sei aus Gründen des Datenschutzes nicht erlaubt, da eine politische Mehrheit dafür in Berlin nicht zu erhalten sei. Und auch mehr Polizeikontrollen oder eine verstärkte Beleuchtung sagt er nicht zu.

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Abstimmung über Zuzug

Bern – In der Schweiz wird Anfang kommenden Jahres eine verbale Schlacht um den Zuzug von Ausländern erwartet. Die Abstimmung darüber ist in der Demokratie eine der wichtigsten der Legislaturperiode. Das Schweizer Stimmvolk ist Meinungsumfragen zufolge eher für drastische Beschränkungen, gleichwohl läuft eine Kampagne der Gegner, die die Europa-Politik auf dem Spiel sehen und um die Grundrechte der Personenfreizügigkeit fürchten. Dass es der Schweiz gut gehe, sei auf die bisher geübte liberale Praxis zurückzuführen. Es ist vor allem die Schweizer Volkspartei (SVP), die in einer geforderten Volksabstimmung auf eine gesetzliche Quote drängt. Sie verweist auf nachziehende Familien und den daraus resultierenden steigenden Sozialleistungen.

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Spannungen mit Zigeunern

Pressburg/Warschau – In der Slowakei haben mittlerweile 14 Gemeinden eine Mauer gegen benachbarte Zigeunersiedlungen errichtet, wie dortige Medien berichten. Die Bauten werden mit Schutz vor Kriminalität begründet. In der südpolnischen Kleinstadt Andrichau [Andrychów] hat der Angriff eines Zigeuners auf einen polnischen Jungen zu erheblichen Spannungen geführt. Ein Bürgerkomitee fordert, alle Roma bis Jahresende umzusiedeln.

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MEINUNGEN

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Der Vermögensverwalter Claus Vogt hält im Wirtschaftsportal „rottmeyer.de“ (29. September) den Deutschen ein hässliches Spiegelbild vor:

„Die überwältigende Mehrheit hat mit CDU/CSU, SPD, Linken, Grünen und FDP erfahrene und überzeugte Gelddrucker und Staatsschuldenmacher gewählt. Das ist die klare Botschaft dieser Bundestagswahl: Die Achterbahnfahrt in den Ruin kann und wird ungebremst weitergehen. Der Wähler hat sie eindeutig legitimiert.“

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Der Chefredakteur der Schweizer „Weltwoche“, Roger Köppel, prophezeit den Deutschen in der „Welt“ (26. September) ein böses Erwachen:

„Merkels Vorteil ist, dass die Probleme, die ihre Politik der Problemverdrängung verursacht, erst in ein paar Jahren sichtbar werden. Für den Euro-Schlamassel ist keine Lösung in Sicht. Man schüttet einfach Geld und Garantien nach. Die von Merkel eilig beschlossene ,Energiewende‘ wird den Industriestandort Deutschland in ein Fiasko steigender Kosten und sinkender Wettbewerbsfähigkeit stürzen. Mindestlöhne und steigende Staatsausgaben, eine Abkehr von den sanften Liberalisierungen nach der Jahrtausendwende zeichnen sich ab. Deutschlands Schulden türmen sich. Die Quittung wird kommen. Wenn Merkel nicht mehr da ist.“

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Im „Handelsblatt“ vom 26. September beschreibt Jens Münchrath, warum Angela Merkel keine Reformkanzlerin mehr wird:

„Doch mit bescheidenem Pragmatismus lässt sich ein Land nicht regieren, insbesondere dann nicht, wenn wie im Fall Merkel oft die Grenze zur Beliebigkeit überschritten wird … Die Reformbilanz der Kanzlerin als dürftig zu bezeichnen ist eine Untertreibung. Und es spricht wenig dafür, dass Merkel sich noch zur Reformkanzlerin wandelt … Was ist von einer Koalition mit einer Partei wie der SPD zu erwarten, der die wirtschaftspolitisch bedeutendste, wohl auch erfolgreichste Reform des Landes, die Agenda 2010, bis heute peinlich ist?“

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Wolfgang Bok kritisiert im „Cicero“ (25. September) die Kluft zwischen den grün-rot dominierten deutschen Medien und den Bürgern:

„Rechnet man die Stimmen von CDU, CSU, FDP und AfD zusammen, so ergibt sich daraus eine klare Mehrheit. Doch diese findet sich in der medialen Berichterstattung kaum wieder. Wertkonservative und marktwirtschaftliche Positionen werden als ,rechts‘ oder ,neoliberal‘ abgewertet … Journalisten, die sich den Sinn für Zahlen und Stimmungen bewahrt haben, deuten diese Wahlergebnisse auch als das, was sie sind: Ein Weckruf für die deutsche Medienlandschaft, die Scheuklappen abzulegen und mit klarem Blick die Wirklichkeit aufzunehmen.“

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nachzulesen bei preussische-allgemeine-zeitung 40-2013

Meldungen, Meinungen und Zitate….JF 39-13


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die Hoffnung ist der Regenbogen

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Zitate

„In meinen Augen erfüllt der Bundestag in seiner gegenwärtigen Form seine Funktion als Volksvertretung nicht oder nur schwach. Er kann das Volk schon deswegen kaum repräsentieren, weil die immer zahlreicher werdenden Nichtwähler und Politikverdrossenen in ihm nicht repräsentiert werden – und das ist ein statistisch gesehen grauenhaft hoher Anteil! Hinzu kommt das bestehende Wahl- und Listensystem, das dafür sorgt, daß faktisch nur Personen mit Parteizugehörigkeit im Bundestag sitzen, die ihren Sitz – um es noch schlimmer zu machen – zumeist keineswegs den Wählrern, sondern zum überwiegenden Teil einer Partei verdanken, wie man am geschlossenen Abstimmungsverhalten der jeweiligen Fraktionen unschwer erkennen kann.“

Eugen Ruge, Schriftsteller, in der „Zeit“ vom 12. September 2013

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 „Wer deutsche Politik einsaugt, wird infiziert von zwei Krankheitserregern: von der Vorstellung, daß nur der wuchernde Zentralstaat dem einzelnen Menschen helfen könne, und von der Idee, gemäß der das europäische Großreich EU die Rivalität der Nationalstaaten breche, den Wettbewerb neutralisiere, die Ökonomie gleichgeschaltet lenke, die Starken bändige und die Besonderheiten der Regionen, der Volkswirtschaften und Länder in nahezu heiliger Harmonie ausgleiche.“

Urs Paul Engeler, Schweizer Journalist, in der „Weltwoche“ vom 12. September 2013

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„Deutschland bleibt meine Heimat. Gerade im Ausland werde ich als sehr deutsch wahrgenommen. Eine gewisse Disziplin, eine taktische Einstellung zum Leben … Man sagt mir oft: Du bist schon sehr deutsch.“

Diane Kruger, Hollywood-Schauspielerin, bei „faz.net“ am 13. September 2013

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„Das Verhältnis der Deutschen zu ihrer Landschaft ist gebrochen. Einerseits wurde sie heroisiert, Riefenstahl, die Berge. Andererseits verteufelt. Ich vermute, das ist auch ein Erbe des Protestantismus, der die Heimat des Menschen nicht in der Landschaft, sondern im Glauben gesehen hat.“

Edgar Reitz, Filmemacher („Die andere Heimat“), im „SZ-Magazin“ vom 13. September 2013

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„Der Werbespot der CDU zum Bundestagswahlkampf 2013 wird in die Museen eingehen als das Leitfossil unserer Tage. Nicht allein die genialische Machart, die perfekte Komposition von Farben und Stimmung macht ihn zu solch einem Dokument, noch brisanter ist, was nicht gezeigt wird. Wir sehen das Land nicht, über dessen Zukunft am 22. September entschieden wird. Wir erfahren nichts davon, wie es in vier Jahren aussehen soll, wie die Menschen sich entwickeln könnten, wie man dann hier lebt. Kein unnützes Wissen, keine beschwerenden Fakten, nur der gemeinsame Moment zählt. (…) Daß das Land sich derart ruhebedürftig fühlt, weist darauf hin, daß große Unruhe herrscht. Es verhält sich immer so: In stabilen Verhältnissen wächst der Mut, etwas zu verändern, in instabilen klammern sich alle an das, was ist.“

Nils Minkmar, Feuilletonchef, in der „FAS“ vom 15. September 2013

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Parteien, Verbände, Personen

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Deutsche Burschenschaft

Die Deutsche Burschenschaft (DB) hat von den europäischen Politikern Maßnahmen zur Bekämpfung der verheerenden Situation der Jugend Europas gefordert. „Nicht die Sanierung von Banken, die durch Spekulationsgeschäfte in Schwierigkeiten geraten sind, oder Staaten, die ihre defizitären Haushalte nur mehr mit Milliardensubventionen vor dem Zusammenbruch bewahren können, sind das größte Problem der Europäischen Union, sondern die Situation der Jugend“, sagte der Sprecher der DB, Burkhard Mötz. Sie sei die Zukunft Europas und für ihre Entwicklung müssen die Mittel der EU vorrangig verwendet werden.

www.burschenschaft.de

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Einer von uns

Das europäische Bürgerbegehren „One of us/Einer von uns“ hat mittlerweile eine Million Unterschrift gesammelt. Die Unterzeichner unterstützen damit die Forderung nach einem Stopp von EU-Geldern für Embryonenversuche und das Klonen. Demnach muß sich die EU-Kommission demnächst mit dem Anliegen befassen. „Eine Million Unterstützer in ganz Europa sind ein großartiger Schritt zum besseren Schutz des menschlichen Lebens“, sagte die deutsche Koordinatorin der Initiative, Hedwig von Beverfoerde. „Es ist ein doppelter Durchbruch, da wir gleichzeitig in Deutschland mit 75.000 Unterzeichnern das Mindestquorum der Initiative überschritten haben.“ Als größtes Land in der EU sei das Ziel, mindestens 100.000 Unterschriften erreichen. Noch bis zum 1. November 2013 können alle Bürger, die in Deutschland gemeldet sind und das aktive Wahlrecht haben, die Initiative online unterstützen.

www.1-von-uns.de

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Gewerkschaft der Polizei

Angesichts des massiven Datendiebstahls beim Telefonkonzern Vodafone hat die Gewerkschaft der Polizei (GdP) vor einem leichtfertigen Umgang mit E-Mail-Anhängen und der Preisgabe von Pin-Nummern oder Paßwörtern gewarnt. „Die Datendiebe setzen auf unvorsichtige Nutzer. Haben sie Erfolg, kann der Schaden für das Opfer immens sein“, sagte der GdP-Bundesvorsitzende Oliver Malchow. Er verwies auf wirksame polizeiliche Präventionsportale und Aufklärungskampagnen, die Internetnutzer im Umgang mit dem Netz in Sachen Schutz persönlicher Daten sensibilisiert hätten. Doch ließen sich Cyber-Kriminelle stets neue Maschen einfallen. Dazu gehöre eben auch, in die Datenbanken großer Anbieter einzubrechen. Der normale Internet-User sehe sich, so Malchow, solcher Fischzüge ausgeliefert. Es sei indes Pflicht der Unternehmen, ihren Kunden größtmöglichen Schutz anzubieten.

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Junge Alternative für Deutschland

Der Landesverband Baden-Württemberg der AfD-Nachwuchsorganisation Junge Alternative für Deutschland (JA), hat Kontakte zum Studienzentrum Weikersheim geknüpft. Eine Delegation um den JA-Landesvorsitzenden Markus Frohnmaier nahm an der Jahrestagung der Denkfabrik auf Schloß Weikersheim teil. Am Rande der von Weikersheim-Präsident Harald Seubert geleiteten Veranstaltung fanden zahlreiche Gespräche statt. Laut Frohnmaier gebe es große Gemeinsamkeiten zwischen der JA und dem Studienzentrum, das sich an den großen europäischen Traditionen aus Antike, Christentum und Aufklärung orientiere und für die Verbindung von Tradition und Fortschritt in der nötigen Verbindung von Patriotismus und Universalismus stehe.

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Junge Unternehmer

Das Wahlprogramm der Linken ist nach Auffassung des Verbandes „Die jungen Unternehmer“ am gefährlichsten für die junge Generation. Das gehe aus einer Analyse der Programme der Parteien mit Blick auf die Generationengerechtigkeit hervor. Das Ergebnis: Nur FDP und Grüne beschäftigten sich laut den Jungen Unternehmer mit Generationengerechtigkeit. „Es ist erschreckend, daß die Volksparteien Generationengerechtigkeit ausblenden und ihre Wahlversprechen auf Kosten der jungen Generation machen“, sagte die Bundesvorsitzende des Verbandes, Lencke Wischhusen. Besonders „gruselig“ und generationenungerecht sei die Forderung der Linken, die Schuldenbremse aus dem Grundgesetz und allen Landesverfassungen zu nehmen. „Das ist unverantwortlich“, kritisierte Wischhusen.

www.junge-unternehmer.eu

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Republikaner

Die Republikaner haben die Forderung der Grünen, mindestens 50.000 Syrien-Flüchtlinge in Deutschland aufzunehmen, als „zynisch und weltfremd“ kritisiert. „Selbst wenn Deutschland Hunderttausende Syrer aufnähme, wäre das keine Lösung für die Syrien-Krise“, sagte Parteichef Rolf Schlierer. Grünen-Spitzenkandidat Jürgen Trittin und Pro-Asyl-Geschäftsführer Günter Burkhardt mißbrauchten die Not der Bürgerkriegsflüchtlinge, um die Interessen ihrer Klientel in der Integrationsindustrie zu bedienen. Wer den Flüchtlingen wirklich helfen wolle, müsse vielmehr dafür sorgen, daß sie so schnell wie möglich nach Hause zurückkehren könnten.

www.rep.de

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Gerhard Schröder

Altbundeskanzler Gerhard Schröder ist von der SPD für seine 50jährige Pateimitgliedschaft geehrt worden. Parteichef Sigmar Gabriel überreichte Schröder am vergangenen Wochenende auf einer Veranstaltung im niedersächsischen Wennigsen eine Urkunde. Schröder war von 1998 bis 2005 Bundeskanzler und von 1990 bis 1998 Ministerpräsident von Niedersachsen.

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Pro Köln

Die Bürgerbewegung Pro Köln hat mehr Videoüberwachung und mehr Polizei in der Bahn sowie härtere Strafen für Gewalttäter gefordert. Hintergrund ist der brutale Überfall auf eine Gruppe junger Männer im August, bei dem vier Personen verletzt wurden. Die Täter konnten fliehen. Es gibt keine Videoaufnahmen vom Tathergang. Nach Angaben der Polizei waren die Opfer Deutsche im Alter zwischen 24 und 27. Bei den Tätern wird einer als „vermutlich Deutscher“ beschrieben. Alle anderen seien „Südländer“ gewesen oder hätten „südländisch“ ausgesehen, heißt es in der Pressemitteilung der Bundespolizei.

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Ökonomen kritisieren Europäische Zentralbank

Mannheim. In einem öffentlichen Appell haben sich 136 Wirtschaftsprofessoren gegen die Anleihekäufe der Europäischen Zentralbank (EZB) ausgesprochen. Der gezielte Aufkauf von Schuldverschreibungen maroder EU-Staaten stelle nichts anderes als eine „monetäre Staatsfinanzierung“ dar, heißt es in dem Aufruf, den die Frankfurter Allgemeine Zeitung veröffentlichte: „Die monetäre Staatsfinanzierung ist zu Recht verboten, weil sie die Unabhängigkeit der Zentralbank gefährdet.“ Es sei aber nicht die Aufgabe der EZB, für Risikoländer die Zinsen am Anleihemarkt niedrig zu halten. Der Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union untersage eindeutig im Artikel 123 den „unmittelbaren Erwerb von Schuldtiteln“ der EU-Mitgliedstaaten. Die EZB solle arbeiten können, ohne an politische Weisungen gebunden zu sein. „Das ist sie aber nicht, wenn sie sich bereit findet, durch Anleihekäufe die Haushaltsdefizite der Mitgliedstaaten zu finanzieren.“ (FA)

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Moslems fordern Aufnahme von Syrern

Berlin. Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek, hat die unbegrenzte Aufnahme von syrischen Flüchtlingen gefordert. „Angesichts der katastrophalen humanitären Situation vor Ort sollte Deutschland die Grenzen für Syrer permanent und ohne jedes Limit nach oben öffnen. Selbst Zehntausende aufzunehmen, ist noch zu wenig“, sagte Mazyek der Neuen Osnabrücker Zeitung. Deutschland solle sich ein Vorbild an Schweden nehmen, wo jeder Flüchtling aus dem Bürgerkriegsland willkommen sei. Zudem forderte er die Möglichkeit des Familiennachzugs für Syrer. Hier sollten „alle Barrieren fallen“, verlangte Mazyek. Gleiches gelte für die Erlaubnis, zu arbeiten: „Die meisten Syrer, die hierher kommen, sind hoch motiviert und etwa als Ärzte und Ingenieure bestens qualifiziert.“ Deutschland hat sich bereit erklärt, zunächst 5.000 Syrer aufzunehmen. (krk)

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Jugendherberge für Königsberg

KÖNIGSBERG. Erstmals seit Ende des Zweiten Weltkrieges soll in Königsberg eine Jugendherberge gebaut werden. Nach Angaben des Direktors des Deutsch-Russischen Hauses (DRH), Andrej Portnjagin, habe man sich in Gesprächen mit der Königsberger Gebietsregierung und dem Bürgermeisteramt darauf verständigt. Demnach wird das Grundstück, auf dem bereits seit 20 Jahren das Deutsch-Russische Haus steht, vom deutsch-russischen Kulturverein „Eintracht“ von der Stadt gepachtet. Eine Option zum Bau der Jugendherberge auf dem Areal ist somit gegeben. In diesem Kontext setzen die DRH-Direktoren, Portnjagin sowie Viktor Hoffmann auf eine enge Kooperation mit dem Deutschen Jugendherbergswerk – Landesverband Nordmark. Geplant ist, eine Herberge mit 60 Betten, Frühstücksküche sowie mit Gemeinschafts- und Seminarräumen zu errichten. (jn)

http://www.drh-k.ru

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Grüne drohen mit Koalitionsbruch

PARIS. Die mit zwei Ministern im Kabinett Ayrault vertretenen französischen Grünen drohen im Vorfeld ihres Parteitags im November mit dem Rückzug aus der Regierung. Anlaß ist der Plan der Sozialisten, die Ökosteuer für Diesel abzuschaffen, was die Vize-Präsidentin der grünen Parlamentariergruppe, Barbara Pompili empört. Auch die Energiewende, mit der der Anteil des Atomstroms in Frankreich von 75 auf unter 50 Prozent reduziert werden soll, stockt. Der Generalsekretär der Grünen legte darum nach, „er fühle sich von den Sozialisten belogen“. Weiter drohte er, dem Parteitag den Koalitionsbruch vorzuschlagen, wenn nicht „in den nächsten Tagen“ ein klarer Zeitplan für die Energiewende vorliege. (ftm)

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Polen: Letzte Warnung für die Regierung Tusk

WARSCHAU. Mit einer Großkundgebung sind am vergangenen Samstag in Warschau viertägige Proteste der polnischen Gewerkschaftsverbände zu Ende gegangen. Nach Angaben der Veranstalter demonstrierten bis zu 200.000 Gewerkschafter gegen die unlängst beschlossene Heraufsetzung des Renteneintrittsalters sowie gegen flexibilisierte Arbeitszeiten und Massenentlassungen. Die Regierung Tusk erhalte heute ihre „letzte Warnung“, sagte der Chef des Gesamtpolnischen Gewerkschaftsverbandes, Jan Guz. Andernfalls werde „das ganze Land blockiert“. In Sprechchören forderten Protestierer einen Machtwechsel an der Weichsel. Anders als in früheren Jahren marschierten die traditionell zerstrittenen Gewerkschaften, darunter die Solidarität, gemeinsam. Die Arbeitslosenquote liegt in Polen bei 14 Prozent. Medien sprechen von einer neuen Welle der Arbeitsemigration. (ru)

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Sensibilisierung für die Europawahlen

STRASSBURG. Die Europäische Union will mit einer großangelegten Kampagne die Politikverdrossenheit in ihren Mitgliedsstaaten bekämpfen. Dafür stellt das EU-Parlament 16 Millionen Euro zur Verfügung. Anlaß sind die 2014 anstehende Europawahl sowie die seit Jahren sinkende Wahlbeteiligung. Sie hatte 2009 europaweit 43 Prozent betragen. Um den Abwärtstrend zu stoppen, investiert das EU-Parlament (EP)nun in eine „Informations- und Sensibilisierungskampagne“. Mit dem Geld sollen die Bürger der 28 EU-Mitgliedsstaaten in 24 Sprachen zum Wählen motiviert werden. Das entspreche lediglich 0,03 Euro pro EU-Bürger, sagte Juana Lahousse-Juárez von der Kommunikationsabteilung des Parlaments. Das EP unterstrich den Umstand, daß mittlerweile die „meisten Gesetze“ auf der EU-Ebene gestaltet würden. Daher habe das Europäische Parlament „mindestens die gleichen Befugnisse wie ein nationales Parlament“. Deshalb sei es wichtig, die „Wähler über die auf EU-Ebene getroffenen Entscheidungen sowie ihre Möglichkeiten zur Einflußnahme zu informieren.“ (krk)

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„Marsch fürs Läbe“ ohne große Störungen

ZÜRICH. Unter einem massiven Polizeiaufgebot ist in Zürich das vierte Jahr in Folge der „Marsch fürs Läbe“ veranstaltet worden. An dem Familienumzug der Schweizer Lebensrechtsbewegung nahmen nach Angaben der Organisatoren 2.100 Menschen teil, darunter Politiker und Geistliche. Sie forderten ein Ende der Fristenregelung und ein Abtreibungsverbot. Mitgeführte Plakate zeigten Aufschriften wie „Kinder zur Adoption freigeben ist besser als Abtreibung“ oder „Schwangerschaft ist keine Krankheit, und ein Fötus ist kein Tumor“. „Jedes ungeborene Kind hat das verfassungsmäßige und gottgegebene Recht auf Leben“, sagte der Nationalrat der SVP Bern, Erich von Siebenthal, auf der Kundgebung. Der Churer Weihbischof Marian Eleganti betonte in der Predigt während des Freiluftgottesdienstes, daß die Tötung eines ungeborenen Kindes „kein legitimer Ausweg aus einer Notlage“ sein könne. Als Seelsorger wisse er auch, wie sehr Abtreibung für viele Frauen eine „Lebenswunde“ bleibe. Beim diesjährigen „Marsch fürs Läbe“ konnten erstmals tätliche Angriffe auf die Teilnehmer durch Linksextremisten von begleitenden Polizisten verhindert werden. (ru)

www.marschfuerslaebe.ch

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Stasi-Gedenkstätte: Mehr ausländische Besucher

BERLIN. Berlins Kulturstaatssekretär André Schmitz und der Direktor der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, Hubertus Knabe, haben den dreimillionsten Besucher in der Stasi-Gedenkstätte empfangen. Es handelt sich um einen 28jährigen US-Amerikaner aus Chicago. Gedenkstättendirektor Knabe wies darauf hin, daß die Zahl der ausländischen Besucher in den letzten Jahren steil gestiegen sei – von knapp 29.000 im Jahr 2008 auf mehr als 69.000 Besucher im Jahr 2012. „Viele suchen in Hohenschönhausen nach den Überresten der DDR. Tatsächlich gibt es in Berlin kaum einen anderen Ort, wo sie sich so unversehrt erhalten hat“, erklärte der Historiker. Kulturstaatssekretär Schmitz zeigte sich von der hohen internationalen Anziehungskraft der Gedenkstätte beeindruckt. Die Besucherzahlen seien „so beeindruckend wie ermutigend“. Sie zeugten gleichermaßen von „ausgeprägtem Geschichtsbewußtsein“ der Besucher sowie von der „hohen Qualität der Gedenkarbeit“ in Hohenschönhausen. (tha)

www.stiftung-hsh.de

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Sprachpolitik der Parteien untersucht

ERLANGEN. Die Deutsche Sprachwelt hat wieder Wahlprogramme geprüft und die sprachpolitischen Forderungen der Parteien zusammengestellt. In die Untersuchung einbezogen wurden neben den bereits im Bundestag vertretenen Parteien noch die Wahlprogramme der Piratenpartei, der Alternative für Deutschland (AfD) und der Freien Wähler. Damit will die vierteljährlich in Erlangen erscheinende Sprachzeitung laut ihrem Schriftleiter Thomas Paulwitz sprachbewußten Wählern bei ihrer Entscheidung helfen. Eine Wahlempfehlung ist damit nicht verbunden. Sämtliche Ergebnisse sind im Internet dokumentiert. (tha)

www.deutsche-sprachwelt.de/

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nachzulesen bei Junge Freiheit 39-2013

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Vortrag von Prof. W. Hankel am 9.9. in Berlin: “Wann platzt die Euro-Bombe?”


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Prof. Dr. Wilhelm Hankel, weltweit angesehener Währungsökonom und Euro-Gegner der ersten Stunde, entwickelte ein ebenso einfaches wie überzeugendes Konzept, wie der Euro gerettet und Deutschland und die übrigen EU-Länder trotzdem zu ihren nationalen Währungen zurückkehren können:

Euro-Bombe

Deutschland bekommt seine stabile Mark zurück, Österreich seinen Schilling. Inflation und Währungsreformen werden vermieden und die Krisenländer können sich mit eigener Währung, realistischen Wechselkursen und überfälligen Reformen selbst aus dem Schuldensumpf ziehen.

Die finanzpolitischen Akteure wollen von solchen Maßnahmen freilich nichts wissen. Kurz vor der Bundestagswahl stellt sich damit die Frage: Wann platzt die Euro-Bombe?

Prof. Hankel hält zum Thema „Bundestagswahl 2013 – Wann platzt die Euro-Bombe?“ am Montag, den 9. September um 19 Uhr einen Vortrag in der Berliner “Bibliothek des Konservatismus”

Der Eintrittspreis beträgt 7 Euro (für Schüler und Studenten ermäßigt 5 Euro) zzgl. einer geringen Bearbeitungs- und Transaktionsgebühr. Keine telefonische Bestellung! Keine Abendkasse!

Kartenverkauf nur hier: http://www.fkbf.de/kartenverkauf.html?utm_source=LICHTZEICHEN+Medien+-+Newsletter+System&utm_medium=email&utm_campaign=04-09-2013+JF-Rundbrief+Nr.+32+vom+4.+September+2013&utm_content=Mailing_6521137

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http://charismatismus.wordpress.com/2013/09/05/vortrag-von-prof-w-hankel-am-9-9-in-berlin-wann-platzt-die-euro-bombe/

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Angela Merkel orientiert sich neu und geht auf Distanz zu Brüssel


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WARUM????

DIESE FRAGE MAG SICH JEDER SELBST BEANTWORTEN:

WIE AUCH IMMER::::::KEINER DER ROTEN UND GRÜNEN SOCKEN ZÖGERT AUCH NUR EINEN WIMPERNSCHLAG LANG DARAN; ALLES FÜR DIE „EU“ ZU GEBEN::::::JEDEN EINZELNEN DEUTSCHEN ALS SKLAVEN ZU VERKAUFEN, WENN ES DENN SEIN MÜSSTE::::::::

DAS SIND WAHRE WORTE, SINNGEMÄSS VON FISCHER UND CO GEÄUßERT

EGAL OB WIR MERKEL MÖGEN ODER NICHT::::EINES IST SICHER::::ROT-GRÜN IST DAS ULTIMATIVE DESASTER FÜR UNS UND UNSERE HEIMAT

WER IST ANDERER MEINUNG???

Wiggerl

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Angela Merkel verabschiedet sich offenbar von der Illusion einer tieferen Integration der EU. Sie schlägt plötzlich vor, dass Kompetenzen von Brüssel an die Nationalstaaten zurückgegeben werden. Der Grund: Merkel fürchtet, dass Investoren den Staaten kein Geld mehr leihen könnten. Dann ist der Sozialstaat nicht mehr zu halten. Merkels wirtschaftliche Gedanken offenbaren, dass der Politik das Heft des Handelns längst aus der Hand genommen worden ist.

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Angela Merkel, melancholisch: „Welche Lösungsmöglichkeit hat eigentlich nationale Politik heute noch in einer globalen Welt?“

Angela Merkel, melancholisch: „Welche Lösungsmöglichkeit hat eigentlich nationale Politik heute noch in einer globalen Welt?“

(Angela, lass dir das mal von echten Experten erklären. Prof. Dr. Sehachtschneider und Dr. Hankel sowie ~ 200 ihrer klassifizierten Kollegen, stehen da gerne zur Verfügung.

Verdumme nicht noch weiter das Deutsche Volk, in dem du „nationale Politik“ als „ohne Lösungsmöglichkeiten“ darstellst. Alle Länder, die in keinem Verbund stehen, besonders in dieser „EU“, geht es bedeutend besser. Die Schweiz lässt grüßen. Als kleines Beispiel. 90 % der Länder sind national und werden national regiert. Keines von diesen Nationen geht es schlechter als einem „EU“-Land………….Merkel, warum hetzt du ständig, genau wie deine rot-grünen Anhänger, an der Souveränität unserer Nation???

Wir sind Deutschland, laut Haagener Völkerrecht und Alliierten Beschlüssen sind wir Das Deutsche Reich, auch wenn du, Merkel, nur die Geschäftsführerin des Auslaufmodells BRiD bist. Wir wollen unser Land zurück, unsere Einheit wieder. So wie es uns im Internationalen Recht zusteht. Oder kennst du das nicht? Dann bist du untragbar……aber genau so verhältst du dich….untragbar….warum regierst du gegen das Deutsche Volk und hast bewusst einen Amts-Meineid geschworen.? Den größten Meineid in der Geschichte. Auch wenn ihr Polit-Verbrecher den Hochverräter-Paragraphen gestrichen habt, so seid ihr trotzdem Hochverräter……laut Definition eurer, deiner Taten…..RA Wiggerl)

In einem Sommerinterview mit dem DLF und Phönix hat Bundeskanzlerin Angela Merkel erstaunlich distanzierte Töne über eine weitere Integration in der EU verlauten lassen.

Das ist mit Sicherheit zu einem guten Teil Wahltaktik. Merkel weiß, dass die Deutschen der Euro-Rettung sehr skeptisch gegenüberstehen, wie erst neulich eine Studie sehr drastisch belegt hat (hier).

Merkel möchte auch der euro-kritischen Alternative für Deutschland (AfD) etwas Wind aus den Segeln nehmen. Die AfD hat zwar den offiziellen Umfragen zufolge sehr bescheidende Werte. Doch diese Umfragen sind gerade bei neuen Parteien in der Regel sehr unzuverlässig und der Wahlkampf hat noch nicht begonnen. Merkel als alte Taktikerin weiß, dass jede Stimme zählt. Es ist für sie wichtig, dass sie der AfD keine Flanke offenlässt, weil sonst die CDU geschwächt würde.

Merkel macht in dem Interview nicht den Eindruck, dass sie am grundsätzlichen Wahlerfolg ihrer Partei zweifelt. Sie geht davon aus, dass sie wieder Bundeskanzlerin wird – in diesem Punkt dürften die Umfragen wegen des desaströsen Zustands der SPD nicht falsch liegen.

Doch das Deutschland, das sie regieren wird, wird ein anderes sein.

Daher macht sich Merkel melancholisch Gedanken darüber, wie es weitergehen wird, wenn sie nach dem 22. September ihre nächste Periode im Bundeskanzleramt antreten wird.

Und da gibt es mehrere grundlegende Probleme, zu deren Lösung die EU nach Merkels Einschätzung offenbar nicht beitragen kann, im Gegenteil: Sie zeigt sich genervt über die vielen nächtlichen Marathon-Sitzungen, bei denen am Ende nichts herauskommt.

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Angela Merkel orientiert sich neu und geht auf Distanz zu Brüssel

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In den Rücken gefallen—SPD unterstützt EZB beim Griff auf deutsche Einlagensicherung


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SPD unterstützt EZB beim Griff auf deutsche Einlagensicherung.

Noch wehrt sich Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) gegen eine zu umfassende Haftung bei der geplanten Bankenunion. Doch handelt es sich hier um echten Widerstand?

Die Bundestagswahl im September vor Augen sperrt sich Schäuble gegen den nächsten Anschlag auf die finanzielle Basis Deutschlands durch die Euro-Partnerstaaten. Die Europäische Zentralbank (EZB) fordert ein einheitliches System zur Abwicklung maroder Banken, das darauf hinausliefe, dass deutsche Banken und Sparer für die Schulden bankrotter Banken in der gesamten Euro-Zone aufkommen müssten.

Dem stellt sich Schäuble entgegen. Er befürwortet stattdessen ein Netzwerk nationaler Rettungstöpfe. Innerhalb dieser solle dann die sogenannte „Haftungskaskade“ greifen. Geht eine Bank pleite, werden erst die Aktionäre und Anleihebesitzer herangezogen. Reicht dies nicht, müssen auch die Kontoinhaber bluten wie zuletzt in Zypern. Ist auch dies nicht genug, würde auf einen nationalen Hilfsfonds zurückgegriffen.

Das deutsche EZB-Direktoriumsmitglied Jörg Asmussen attackiert den deutschen Minister dafür und besteht darauf, dass die Deutschen auch für ausländische Banken geradestehen.

Ebenso die SPD: Deren Finanzexperte Carsten Schneider schimpft, Kanzlerin Merkel und Schäuble blockierten mit ihrer Haltung eine Lösung der europäischen Bankenprobleme.

Derzeit ist nicht mit Sicherheit zu sagen, ob die Haltung der Bundesregierung allein der Furcht vor den kommenden Wahlen geschuldet ist, oder ob sie im Falle der Wiederwahl auch nach dem 22. September hart zu bleiben gedenkt.

Ein gemeinsamer europäischer Topf zur Abwicklung maroder Banken würde den Deutschen weitere Lasten in ungeahnter Höhe aufbürden. Schlimmer noch: Bislang führte gemeinsame europäische Haftung für nationale Versäumnisse dazu, dass etliche Euro-Länder ihren eigenen Reformbedarf ignorierten im Vertrauen darauf, dass andere die teuren Folgen zu tragen hätten.

Die Kritik von SPD und Grünen an der vermeintlichen Hartleibigkeit der Bundesregierung gründet auf der sozialistischen Umverteilungsidee. Danach hat jeder, der mehr besitzt, grundsätzlich demjenigen abzugeben, der weniger hat.

Dass die vergleichsweise gute Verfassung Deutschlands das Ergebnis von Sparsamkeit, harter Arbeit und ebenso harten Reformen ist, bleibt dabei ohne Belang.

Zudem pochen Rot und Grün noch mehr als Schwarz und Gelb auf die „besondere Verpflichtung Deutschlands“, die aus der Geschichte herrühre.

Die Euro-Krisenländer verfolgen indes vor allem nationale Interessen, indem sie ihre Lasten an andere, vor allem an Deutschland, loszuwerden trachten.

Die Regierungsparteien wiederum sehen sich den ausufernden Zumutungen eines Systems ausgesetzt, in welches sie Deutschland selbst hineingeführt haben.

Die Zeit nach der Wahl wird erweisen, ob sie sich zumindest der neuesten Zumutung wirklich entgegenstemmen wollen.

Bundesregierung erwartet deutlich steigende Asylzahlen


BERLIN. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge erwartet in den kommenden Monaten deutlich steigende Asylbewerberzahlen. Die Behörde rechnet demnach mit bis zu 9.000 Antragsstellern im Monat. Bereits im September waren die Asylzahlen im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 60 Prozent auf etwa 6.600 gestiegen. Knapp ein Drittel der Gesuche kam aus den Balkanländern.

So stieg der Asylbewerberzuzug aus Serbien um mehr als 100 Prozent. Auch von Mazedoniern wurden deutlich mehr Anträge gemeldet. Überdurchschnittlich hoch ist dabei der Anteil von Zigeunern. Insgesamt haben in der Zeit von Januar bis September dieses Jahres 40.201 Personen in Deutschland Asyl beantragt. Gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr (32.432 Personen) bedeutet dies eine Erhöhung um 7.769 Personen (23,9 Prozent).

Abgelehnt wurden die Anträge von 16.958 Personen (44,2 Prozent). 21,9 Prozent wurden wieder zurückgezogen. Etwa ein Drittel der Asylbewerber wurden als Flüchtlinge anerkannt oder dürfen nicht abgeschoben werden. Über fast 45.000 Gesuche wurde bisher noch nicht entscheiden.

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http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M589ac787bf1.0.html

Türken ergötzen sich an Vergewaltigungs-Sendungen


Vergewaltigung - Türken - geil - Filme - Mohammed - Prophet - Innocence of Muslims - Türkei - pervers - Vielfalt - Bereicherung - Multikulti - Islam - Frieden

Die ganze Welt empört sich derzeit über einen absolut mies gemachten Film, in dem der Prophet Mohammed als Blödmann, Frauenheld, Kinderschänder, Homosexueller sowie als gieriger und blutdürstiger Gangster dargestellt wird. Allen voran echauffiert sich die Politik in Deutschland, die händeringend, mit allen zur Verfügung stehenden, rechtlichen Mitteln versucht, die Aufführung dieses Filmes zu verhindern. Es “könnte den öffentlichen Frieden stören” und die Muslime dieser Welt auf das tieftse beleidigen, so heißt es…

Doch was ist dran an der Sache? Warum regen sich die Muslime so über diesen Film auf? War Mohammed denn ein lieber, treusorgender, ehrlicher Mensch? Oder gilt es nicht, ihn “nachzuäffen” oder warum ergötzen sich z. B. die Türken so an Filmen, die brutale Vergewaltigungs-Szenen enthalten?

unzensuriert.at

Mit welch niedrigen Dingen viele Muslime glücklich gemacht werden können, zeigt derzeit eine Fernsehsendung im türksichen Abendprogramm. Drei Istanbuler vergewaltigen ein junges Mädchen namens Fatmagül. Ein anderer, der zu betrunken war, um die Frau in der Tatnacht zu vergewaltigen, zwingt sie schließlich zur Heirat. Ein Drittel aller Fernsehzuschauer in der Türkei verfolgte die bereits am 16. September ausgestrahlte Szene aus der Serie „Was ist Fatmagüls Verbrechen?“ begeistert vor dem Fernseher im Wohnzimmer.

Doch der Hype um Vergewaltigungs-Pornos reißt auch zu Weihnachten nicht ab. Türkische Fernsehsender zeigen landauf, landab nahezu rund um die Uhr Gewaltszenen, in denen Frauen von Männern geschlagen werden, gefesselt am Bett hängen oder vergewaltigt werden. Die Einschaltquoten steigen in den Himmel, der dahinter stehende Werbemarkt boomt. Unterwäsche der umstrittenen Fernsehserie wurde angefertigt, schließlich wird die Szene in den heimischen Schlafzimmern gerne nachgespielt. Für türkische Männer ohne willfährige Gespielin gibt es eigens Fatmagül-Sexpuppen, die detailgetreu dem Mädchen im Film nachempfunden wurden. Nur die Schreie und Schmerzen muss man sich dazu denken. Im Internet kann Fatmagül digital ausgezogen werden. Wer jedoch lieber in die Rolle des Opfers schlüpfen will, kauft sich das brandneue Computerspiel „Lauf, Fatmagül, lauf!“. Da muss man fünf Vergewaltigern entwischen. Um die Machomentalität der Türken zu befriedigen werden nahezu alle Register gezogen.

Laut einer Studie des türkischen Instituts für Sexualgesundheit wurden vierzig Prozent der türkischen Frauen schon einmal mit Gewalt konfrontiert, zwanzig Prozent mit sexueller. In zwei von drei Fällen sind dem Opfer die Täter bekannt. Es ist der Ehemann, der Liebhaber, der Vater oder ein Verwandter. In der Gesellschaft gilt das Rollenbild der unterwürfigen Frau. Wird sie vergewaltigt, muss sie provoziert haben. Auch die Rechtssprechung orientiert sich an diesem Muster: Wird eine Prostituierte vergewaltigt, dann kommt der Täter mit einem blauen Auge davon. Für die schreckliche Erfahrung eines kleinen Mädchens aus Mardin, das im Alter von zwölf Jahren von eine Horde aus 27 Männern vergewaltigt worden war, hatte die Justiz im September diesen Jahres kein Empfinden. Die Angeklagten verbrachten bis zum Urteil keinen Tag im Gefängnis und erhielten gleichzeitig noch milde Strafen.

Türkische Frauenorganisationen kritisieren jetzt, dass die Serie „Was ist Fatmagüls Verbrechen?“ die Vergewaltigung legitimiert, und wollen sie deshalb eingestellt wissen. Doch ihre Forderung verhallt ungehört. Stattdessen sieht die Fernsehaufsichtsbehörde an anderer Stelle Handlungsbedarf. Ein Fernsehsender wurde im Mai wegen einer obszönen Parfum-Werbung verwarnt, weil eine sich auf einer Yacht im Bikini sonnende Frau einen Mann in Badehose küsst. Die türkische Frauen- und Familienministerin Selma Aliye hat das Küssen in Fernsehserien als unmoralisch kritisiert. Das beeinträchtige die mentale Entwicklung von Minderjährigen. Vergewaltigung und häusliche Gewalt gegen Frauen fördern sie hingegen wohl. TV-Sendungen, in denen reale Missbrauchsfälle nachgestellt wurden und die Hilfe für betroffene Frauen über eine Notrufnummer vermittelten, wurden wegen zu geringer Einschaltquoten eingestellt. An ihre Stelle sollen jetzt neue Serie rücken – in denen es wieder Vergewaltigungen gibt.

Was würde der Vorsitzende des ZMD dazu sagen?

Politik - Zitate - Aiman Mazyek - Angela Merkel - Christian Wulff - Cem Özdemir - Maria Böhm - Claudia Roth - Grüne - SPD - CDU - Sprüche - Lügner - Zerstörer


Ja…schon klar!!!

http://www.zukunftskinder.org/?p=27315

Deutsche hoffen auf Erfolg der Euro-Skeptiker


IN DER DEMOKRATISCHEN SCHWEIZ WÄRE DAS THEMA DAMIT ERLEDIGT:

74 % SIND STRIKT GEGEN ESM; EURO UND AUCH „EU“:::::::::

DAS GRUNDGESETZ SOGAR ZU 100 % und die immer noch gültige Verfassung von 1848, die eigene, echte deutsche Verfassung, verbietet das sogar bei Todesstrafe.

https://deutschelobby.com/rechtsgultige-paulskirchen-verfassung-reichs-gesetzblatt-verfassung-deutsche-verfassung/

Zu recht!

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Euro-skeptische Stimmung in Deutschland: Die meisten Deutschen drücken den ESM-Klägern vor dem Verfassungsgericht die Daumen. Sie wollen, dass Karlsruhe den Rettungsschirm und den Fiskalpakt stoppt.

<br />
Nicht nur die Deutschen erwarten mit Spannung das Urteil der Karlsruher Verfassungsrichter am Dienstag<br />

Wenige Tage vor der Entscheidung des Verfassungsgerichts zum Euro-Rettungsschirm ESM hofft eine Mehrheit der Deutschen, dass die Kläger Recht bekommen. 54 Prozent wollen nach einer repräsentativen Umfrage, dass die Entscheidungen des Bundestages zu ESM und Fiskalpakt noch einmal rechtlich überprüft werden.

Nur 25 Prozent sind der Meinung, dass das Gericht die Eilanträge der Euro-Skeptiker abweisen sollte. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Instituts YouGov. Bei der repräsentativen Online-Umfrage wurden 1004 Bundesbürger ab 18 Jahren zwischen dem 3. und dem 5. September befragt.

Die Euro-skeptische Grundstimmung in der Bevölkerung zeigt sich auch bei weiteren Antworten. So sind 53 Prozent dagegen, der Europäischen Union mehr Kompetenzen zu übertragen. Nur 27 Prozent sind dafür.

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http://www.welt.de/politik/deutschland/article109069100/Deutsche-hoffen-auf-Erfolg-der-Euro-Skeptiker.html?wtmc=nl.rstpolitik

Deutschland: Zensus, ESM und Steuerschrauben


Christine Rütlisberger

 In Verbindung mit den Zensusdaten von 2011 sollen nach Plänen des Bundesfinanzministeriums alle Immobilien individuell marktnah erfasst werden. Das dient der Vorbereitung möglicher Zwangsabgaben.

Das Bundesverfassungsgericht will nach Informationen aus dem Umfeld der Karlsruher Richter nach einer Anstandsfrist von einigen Monaten im September die Eilanträge gegen den Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) zurückweisen. Dann wird der ESM binnen weniger Tage spätestens im Oktober mit für die meisten Bürger derzeit noch kaum vorstellbaren Folgen in Kraft treten: Weil

abzusehen ist, dass neben Griechenland, Irland und Portugal auch Spanien und Italien nicht mehr für die Rettungsgelder aufkommen können, haften die deutschen Steuerzahler dann nicht wie ursprünglich vorgesehen und immer wieder öffentlich behauptet mit 27 Prozent, sondern mit 64 Prozent des 700-Milliarden-Fonds.

Darüber berichtete unlängst der Informationsdienst Kopp Exklusiv. Und dazu kommen ab 2013 noch die 440 Milliarden Euro des EFSF. Deutsche Steuerzahler haften dann für zwei Drittel der 1,14 Billionen Euro des ESM/EFSF-Gesamtkapitals.

Und dazu kommen dann auch noch die Kosten für die Rettungspakete für Griechenland, Irland und Portugal. Zusätzlich hat die Deutsche Bundesbank (auch dafür haften die deutschen Steuerzahler) allein bis Juni 728 Milliarden Euro Außenstände, die sich andere EU-Staaten bei ihr im Rahmen des Target-2-Systems ausgeliehen haben.

Man kommt da schnell auf mehrere Billionen, die deutsche Steuerzahler bald zusätzlich werden aufbringen müssen. Wir berichten nun, welche Planungen es derzeit hinter geschlossenen Türen gibt.

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/christine-ruetlisberger/deutschland-zensus-esm-und-steuerschrauben.html

Betreff EURO-Entwicklung….Devisen: Euro fällt unter 1,22 Dollar – Karlsruhe entscheidet später


FRANKFURT (dpa-AFX) – Der Kurs des Euro ist am Montag wieder unter die Marke von 1,22 US-Dollar gefallen. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete im Mittagshandel 1,2189 Dollar. Im asiatischen Handel war der Euro zeitweise 1,2283 Dollar wert gewesen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitag auf 1,2185 (Donnerstag: 1,2178) Dollar festgesetzt.  Das Bundesverfassungsgericht will sich für die Prüfung der Euroanträge gegen den Euro-Rettungsschirm ESM Zeit lassen und seine Entscheidung am 12. September verkündigen. ‚Der Euro bleibt unter Druck‘, sagte Folker Hellmeyer Chefanalyst der Bremer Landesbank. Die Kursverluste seien angesichts der rechtlichen Lage in Deutschland verständlich. ‚Derartige Steilvorlagen werden von den Finanzplätzen London und New York gerne angenommen‘, sagte Hellmeyer. In diesem Umfeld komme es nicht einmal zu nennenswerten technischen Erholungen. Die Reformanstrengungen und -erfolge der Krisenländer der Eurozone werden laut Hellmeyer von den Märkten nicht gewürdigt./jsl/bgf//238826671