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Posts Tagged ‘Ostpreußen’

Serie Ostpreußen: historisch/aktuell-Gebräuche: Masuren: Beim masurischen Plon wurde tüchtig geschwaukst

Posted by deutschelobby - 07/10/2018


Uralte Erntebräuche hatten sich noch bis in unsere Zeit gerettet

Kein Fest wurde im alten Ostpreußen so fröhlich gefeiert wie das Erntefest. Und wenn eine gute Ernte eingefahren und alles sicher unter Dach und Fach war, dann kannte die Fröhlichkeit keine Grenzen.

Dann waren Schweiß, Schmerz und Sorge vergessen, die es in den harten Augustwochen in reichem Maße gegeben hatte, dann wurde mit Spruch und Lied dem Herrgott gedankt und dem Hofbesitzer die Erntekrone überreicht.

Was dann begann, war ein munteres Spiel, das vor allem zwischen den Geschlechtern ausgetragen wurde wie zum Beispiel beim masurischen Plon – ein Brauch, der aus uralten Quellen gespeist wurde, und das im wörtlichen Sinne, denn es war ein Spiel mit Wasser, das als Kraftspender die müden Lebensgeister wieder erwecken sollte.

Es wurde tüchtig „geschwaukst“ – mit reichlich Wasser, aus einem der vielen masurischen Seen geschöpft, das in hölzerne Eimer und Bottiche gefüllt für die große Wasserschlacht schon rechtzeitig bereitgestellt wurde.

Zuerst begann alles ganz feierlich, wie sich eine alte Masurin erinnerte – als Hedwig von Lölhöffel sie für einen Arbeitsbrief der Landsmannschaft Ostpreußin nach dem Plon befragte –, aber dann:

Plon Erntedankfest

„Feierlich wurde der Plon, die letzte Garbe, vor das Haus gebracht.

Wenn das Lied ,Wir schneiden den Plon‘ verklungen war, bekamen Hauer und Mädchen mit Eimern und Stüppeln Wasser über den Kopf gegossen, dass sie nur so trieften. In manchen Gegenden begossen die Mädchen die Männer, und dann wurden sie dafür in den Teich getaucht.“ Im Danziger Werder musste die langsamste Binderin unter die Vorlaube des Hauses treten und bekam ihren Wasserguss von oben herab.

Aber das wurde alles mit Lachen ertragen, denn das Erntefest wurde ja – nachdem das letzte Fuder eingefahren war – noch im warmen September gefeiert. Im trockenen Sonntagsstaat ging es dann zur fröhlichen Feier auf den Speicher – und daran erinnerte sich eine ebenfalls von Hedwig von Lölhöffel befragte Ostpreußin nur zu gerne:

„Auf dem Speicher wartete schon das eigens für das Fest gebraute Austbier, das für manchen Landarbeiter das Schönste vom ganzen Jahr war. Wen es auch große Schufterei gegeben hatte auf dem Kornschwatt und beim Einfahren – die Freude auf das Austbier ließ alles vergessen.

Aber zuvor wurde ja dem Bauernpaar die Erntekrone überreicht. Die hatten die Mädchen mit Wischern aus allen Getreidearten auf der Scheunendiele geflochten, denn die Krone war ja ziemlich groß, weil sie über große Bügel geflochten wurde. Sie hatten dann auch Schleifen und Blumen von buntem Papier daran gebunden oder Strohblumen angebracht.

Bei der Feier am frühen Nachmittag hatten sich alle Hofleute von der ältesten Großmutter bis zum kleinsten Kind vor dem Haus versammelt, die Musikanten spielten, es wurden Lieder gesungen, der Bauer bedankte sich für den Fleiß und die Mühe bei allen, die mitgeholfen hatten, die Ernte sicher unter Dach und Fach zu bringen. Und dann kam der Höhepunkt, denn eines der Mädchen überreichte nun dem Bauernpaar die Erntekrone mit dem Spruch:

,Ich bring’ der Herrschaft eine Krone von Korn. / Sie ist gewachsen in Distel und Dorn / hat ausgestanden Schnee, Hagel und Regen / Ich wünsch der Herrschaft viel Glück und Segen. / Und die von dem Korn werden essen / werden den lieben Gott nicht vergessen.‘

Dann gab es erst mal für jeden einen Schnaps und es ging – die Musikanten voran – über den Hof und geschlossen zum Speicher und die hohe Treppe hinauf, denn da oben war genug Platz zum Tanzen. Es war eine schöne Musikkapelle, so bis fünf, sechs Mann, und es war Blechmusik, denn es musste ja ordentlich dröhnen.

Vor dem Tanzen gab es aber noch Kaffee und richtig Fladen, auch Pirock mit Zucker und Kaneel drauf, die Frau hatte ordentlich gebacken. Und dann haben wir gesungen und gespielt, ja manchmal haben wir richtig Theater gespielt, und dann wurde getanzt. Ach, was haben wir getanzt! Die ganze Nacht hindurch.

Einer von den Hofleuten packte die Bauersche zum Ehrentanz. Wir haben so viel gescherbelt, dass die Füße schon nicht mehr in den Schuhen Platz hatten. Und dann ging ich an den Fluss, huckte mich auf den Steg, hing die Füße rein und kühlte sie. Das war das schönste Fest vom ganzen Jahr, das Austbier!“

Soweit die Erinnerungen dieser Ostpreußin, vor einigen Jahrzehnten aufgeschrieben. Manche Leserinnen und Leser werden die Erntefeste ihrer Kindheit und Jugendzeit vielleicht anders in Erinnerung haben, denn gerade diese Festlichkeiten wurden unterschiedlich gefeiert, da es ja sozusagen „betriebsinterne Feiern“ waren, die oft noch vor dem offiziellen Erntedanktag stattfanden, der in den geschmückten Kirchen die ganze Gemeinde vereinte.

Viele regional gebundene Bräuche gingen nach dem Ersten Weltkrieg verloren. Ich denke da an den „Bobas“, wie im nördlichen Ostpreußen die letzte Garbe genannt wurde, die in einem Winkel der Gesindestube aufgehängt wurde und deren Körner der ersten Aussaat beigegeben wurden.

Wenn wir nun den Erntedanktag feiern, dann sollte man schon einen Blick zurückwerfen und daran denken, wie schwer unsere Vorfahren ihr „täglich Brot“ verdienen mussten und wie dankbar sie waren, wenn die Ernte trocken und sicher geborgen war.

R.G. — paz 39-14

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Erster Weltkrieg…die Verteidigung Ostpreußens

Posted by deutschelobby - 27/08/2018


Bis zum Eingreifen Hindenburgs und Ludendorffs bestand die Gefahr, dass die Russen bis Berlin marschieren

 ostpr

Nach dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges sah sich die für

vorgesehene deutsche 8. Armee in Ostpreußen schnell mit einer russischen Offensive konfrontiert, wobei die russischen Kräfte mehr als doppelt so stark waren wie die Verteidiger.

Den größten Vorteil, den die Deutschen hatten, war, dass die Russen ihre Streitmacht beim Einmarsch in Ostpreußen teilten. Das verdankten die Deutschen der Masurischen Seenplatte, die schwer zu überwinden war. Die Russen marschierten also links und rechts der Platte ein.

Die 1. oder Njemen-Armee nutzte den Weg rechts der Platte. Sie sollte von Osten her in Ostpreußen einmarschieren. Ihr Oberbefehlshaber war Paul von Rennen­kampff. „Njemen“ ist die russische Bezeichnung für die Memel.

Die 2. oder Narew-Armee nutzte den Weg links der Platte. Sie sollte vom Süden her in Ostpreußen einmarschieren und wurde von Alexander Samsonow befehligt. Der Narew hat seine Quelle nördlich von Brest in den Wäldern von Białowieza und mündet nördlich von Warschau bei Nowy Dwór Mazowiecki in die Weichsel, kurz nachdem er den Westlichen Bug aufgenommen hat.

Diese Teilung der russischen Kräfte bot der 8. Armee eine Chance, denn gegen jede einzelne der beiden russischen Armeen hatte sie eine Chance. Allerdings musste die 8. Armee aufpassen, nicht zwischen die 1. und die 2. Armee zu geraten und in einer Zweifrontenschlacht aufgerieben zu werden.

Denn dann hätte zwischen den Russen und Berlin keine einzige deutsche Armee mehr gestanden. Aber sich an die Weichsel zurückzuziehen war für die Deutschen keine rechte Alternative, denn der gesammelten Kraft der beiden russischen Armeen hätten sie dort kaum länger Widerstand leisten können.

So hatte der Auftrag an die 8. Armee eine doppelte Komponente, eine offensive (Nutzt die russische Teilung durch die Masurische Seenplatte zum Schlag gegen eine der Armeen) und eine defensive (Lasst Euch auf keinen Fall von den beiden russischen Armeen in die Zange nehmen und aufreiben).

Letzteres versuchten die Russen. Als erstes sollte die Njemen-Armee die Grenze überschreiten, um die 8. Armee an die Ostgrenze zu locken. Dann sollte die Narew-Armee von Süden her der 8. Armee in den Rücken fallen. Die 8. Armee stand also vor der Frage, was sie tun sollte, als die Njemen-Armee nun tatsächlich am 17. August 1914 auf breiter Front die ostpreußische Ostgrenze überschritt.

An der ostpreußischen Ostgrenze stand von der 8. Armee das I. Armeekorps aus Königsberg, dem das XVII. Korps aus Danzig und das I. Reservekorps zur Hilfe eilten. Nur das XX. Korps aus Allenstein blieb in Südostpreußen zurück. Dieses I. Armeekorps wurde von Hermann von François kommandiert.

François legte den Auftrag der 8. Armee eher offensiv aus. Er lieferte der Njemen-Armee noch am Tag ihres Einmarsches bei Stallupönen ein Gefecht und leitete mit einem Angriff wenige Tage später die Schlacht bei Gumbinnen ein.

Für François’ Selbstbewusstsein spricht eine Anekdote noch aus der Friedenszeit. Damals, noch zu Zeiten Schlieffens als Generalstabs­chef, hatten die Deutschen bereits die Umfassung der Njemen-Armee geübt. François kam dabei die undankbare Aufgabe zu, die natürlich erfolgreich umfassten russischen Verlierer zu führen.

Da er sich jedoch erfolgreich auf den Standpunkt stellte, dass keine von ihm geführte Armee je die Waffen strecken würde, musste der bereits gedruckte Schlussbericht über die Übung nachträglich mit einem Deckblatt versehen werden, auf dem es hieß: „Der Führer der Njemen-Armee erkannte die hoffnungslose Lage seiner Armee. Er suchte in der vordersten Kampffront den Tod und fand ihn auch.“

Dieses Selbstbewusstsein Fran­çois’ wie auch dessen Offensivgeist wurden von seinem Vorgesetzten, dem Oberbefehlshaber der 8. Armee, Maximilian von Prittwitz und Gaffron,ostpr Prittwitz und Gaffron in keiner Weise geteilt, ganz im Gegenteil.

Deshalb wurden das Gefecht bei Stallupönen und die Schlacht bei Gumbinnen auch von den Deutschen abgebrochen.

Das Gefecht bei Stallupönen musste François abbrechen, weil er es wider anderslautende Befehle auf eigene Faust geführt hatte und dieser Alleingang ab einem bestimmten Stadium nicht mehr möglich war. Und die Schlacht bei Gumbinnen brach von Prittwitz und Gaffron ab aus Angst, dass die Narew-Armee in den Rücken seiner 8. Armee stößt.

Diese beiden deutschen Kampfabbrüche wurden seitens des russischen Gegners als eigene Siege interpretiert. Der Oberbefehlshaber der 1. Armee ging nun wie selbstverständlich davon aus, dass die Deutschen sich hinter die Weichsel zurück­ziehen würden. Die Russen gingen bei ihrem Vormarsch ressourcenschonend langsam vor.

Sie wussten, dass den Deutschen für einen Rückzug im eigenen Land deren gut ausgebautes Eisenbahnnetz zur Verfügung stand. Warum sollte man sich in einen Wettlauf mit der deutschen Eisenbahn begeben, den man doch nur verlieren konnte, wo man doch genau zu wissen glaubte, wo man die Deutschen wieder antreffen konnte, eben an der Weichsel?

22200513

Die Aufklärung vernachlässigten die Russen. Die Kavallerie setzten sie im Gegensatz zu den Deutschen lieber für Kämpfe ein und die Luftaufklärung war nicht gerade die größte Stärke des rück­ständigen Zarenreiches. Zudem verschlüsselten die Deutschen ihren Funkverkehr. Die Russen hingegen hielten dieses bei ihrem Funkverkehr für unnötig. Es sollte den Deutschen vielmehr Angst einjagen, dem russischen Funkverkehr zu entnehmen, was ihnen bevorstand, welche Dampfwalze sich ihnen entgegen wälzte.

Nun muss man zur Verteidigung Rennenkampffs sagen, dass dessen Rechnung wohl aufgegangen wäre, wenn es nach den Vorstellungen des Oberbefehlshabers der 8. deutschen Armee gegangen wäre. Prittwitz’ mangelnder Offensivgeist und Siegeszuversicht grenzten an Defätismus. Er wollte gar nicht erst versuchen, die Teilung der russischen Streitmacht durch die Masurische Seenplatte für ernstzunehmende Angriffe zu nutzen, und gleich mehr oder weniger kampflos hinter die Weichsel zurückweichen, von der er sich als Verteidigungsstellung aber auch nicht viel versprach. Als Prittwitz diesen Geist in der Nacht zum 21. August per Telefon dem Generalstabschef Helmuth von Moltke offenbarte, zog dieser die Notbremse. Prittwitz wurde seines Amtes enthoben.

Zu seinem und seines Generalstabschefs Nachfolger wurden Paul von Hindenburg und Erich Ludendorff ernannt, denen es dann erst gelang, den russischen Vormarsch Richtung Berlin in der Tannenbergschlacht Tannenbergschlachtzu stoppen und Ostpreußen von russischer Fremdherrschaft zu befreien.

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Serie Ostdeutschland historisch: Wir sind die Wolfskinder – Verlassen in Ostpreußen

Posted by deutschelobby - 16/06/2018


Als Kind überlebt

Wolfskinder-Schicksale 

Bei Kriegsende ist die in Königsberg geborene Christel Scheffler sechs Jahre alt. Aber die Schrecken der Nachkriegszeit haben sich ihr unauslöschlich eingeprägt: „Was ich erlebt habe, was mir angetan wurde, ist zu viel für ein Menschenleben. Ich wünsche das meinem schlimmsten Feind nicht. Die letzte Mahlzeit zum Beispiel in Königsberg. Ich erinnere mich mit Grausen: Kartoffelschalen vom Misthaufen, schon ganz schwarz, ich konnte es nicht …“

Die alte Dame gehört zu den noch lebenden „Wolfskindern“, die heute entweder in Litauen oder in Deutschland leben. Wolfskinder, das waren jene Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren, die bei Kriegsende ihre Eltern und andere Angehörige verloren hatten und sich unter unsäglichen Strapazen nach Litauen durchschlugen, wo sie in vielen Fällen von barmherzigen Menschen, meist Bauern oder kleine Handwerker, aufgenommen wurden.

Die finnisch-schwedische Journalistin Sonya Winterberg hat mittels intensiver Archivarbeit den Lebensweg zahlreicher Wolfs­kinder verfolgt und ihnen dieses im doppelten Sinne berührende Buch gewidmet: Zum einen zeigt es die Not, der die deutsche Bevölkerung nach der Eroberung Ostpreußens durch die Rote Armee ausgesetzt war; zugleich aber ist es ein Zeugnis dafür, dass auch in finstersten Zeiten Humanität und Mitgefühl nicht versiegen.

Die Autorin erzählt in ihrem erstmals als TaschenbuchWir sind die Wolfskinder erschienen Titel „Wir sind die Wolfskinder. Verlassen in Ostpreußen“ nicht einzelne Schicksale nacheinander, sondern ruft historische Situationen in Erinnerung und fügt in sie die einzelnen Lebensläufe. Not, das bedeutete, in Ruinen und Erdlöchern zu hausen, Vergewaltigungen und Erschießungen ausgesetzt zu sein und kaum etwas zu essen zu haben.

Viele Kinder erlebten, wie die Mütter misshandelt wurden und starben. Die auf sich gestellten Kinder folgten fast instinktiv dem Gerücht, jenseits der Memel sei es besser; in Scharen und unter Lebensgefahr versuchten sie, dorthin zu gelangen. Zerlumpt, krank und ausgemergelt bettelten sie sich durch die Dörfer.

Wie viele Kinder dabei umkamen, ist heute nicht mehr zu klären. Jene Kinder, die aus Barmherzigkeit oder Berechnung, sie als Hirtenjungen oder Haushaltshilfen zu nehmen, Aufnahme fanden, überlebten, wurden in die Familien integriert, teilweise adoptiert (unter Verlust des deutschen Namens) und konnten ab etwa 1949/50, als die sowjetischen Behörden das Problem endlich angingen, entweder in die DDR ausreisen oder als Litauer ein geregeltes Leben führen.

Die Autorin bleibt nicht bei den Nachkriegsjahren stehen, sondern verfolgt viele Lebensläufe weiter; sie rühmt die freundliche Aufnahme vieler Jugendlicher im brandenburgischen Kyritz, zeigt, wie durch jahrelange Suchdienste Familien und Geschwister wieder zusammenfanden (auch die PAZ war daran beteiligt), und schildert schließlich, wie nach der Wende 1990/91 viele nun alt und krank gewordene Wolfskinder in die Bundesrepublik ausreisen konnten und hier eine Minimalrente erhielten.

Zwei Anmerkungen: Eine Karte der Region hätte dem Leser die Orientierung etwas leichter gemacht. Und es sei daran erinnert, dass der große Dokumentarfilmer Eberhard Fechner den Wolfskindern schon 1990 ein Denkmal gesetzt hat.

Sonya Winterberg: „Wir sind die Wolfskinder. Verlassen in Ostpreußen“, Piper Taschenbuch, München/Zürich 2014, broschiert, 336 Seiten, 9,99 Euro.

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Serie Ostdeutschland aktuell: Auf nach Allenstein!

Posted by deutschelobby - 16/06/2018


Am 21. Juni feiert die deutsche Volksgruppe ihr Sommerfest

 

Allenstein

Kaum ist das Deutschlandtreffen der Ostpreußen vorbei, steht auch schon das Sommerfest der Landsmannschaft Ostpreußen vor der Tür.

Ein Termin, den sich die Ostpreußen unbedingt in ihren Terminkalender eintragen sollten, ist der Sonnabend, 21. Juni. Dann findet im Amphitheater von Allenstein das große Sommerfest statt.

Um 10 Uhr beginnt das Sommerfest mit einem musikalischen Vorprogramm, gestaltet vom Blasorchester Osterode. Um 10.30 Uhr wird der Ökumenische Feldgottesdienst gefeiert, mit dem Domherrn André Schmeier, als dem offiziellen Seelsorger für die deutsche Volksgruppe im katholischen Ermland, und dem evangelischen Bischof der masurischen Diözese, Rudolf Bazanowski.

Ab 11 Uhr folgen die Festansprachen von Stephan Grigat, dem Sprecher der Landsmannschaft Ostpreußen, und Hernyk Hoch, dem Vorsitzenden des Verbandes der Deutschen Gesellschaften in Ermland und Masuren.

Gegen 12 Uhr startet das Kulturprogramm mit Tanz und Musik.

Nach einer Mittagspause geht es um 14 Uhr mit dem kulturellen Nachmittag los, bei dem unter anderem auch Ritterkämpfe gezeigt werden, bis dann gegen 17 Uhr das Sommerfest endet.

Seien Sie also herzlich eingeladen, am 21. Juni in Allenstein mit der Landsmannschaft Ostpreußen und den deutschen Vereinen im südlichen Ostpreußen zu feiern.

——————————

paz 24-14

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Serie Ostdeutschland aktuell: Ost- und Westpreußen: Rosinenkringel und Sauerampfersuppe

Posted by deutschelobby - 26/04/2018


Was in Ostpreußen in der Karwoche auf den Tisch kam

 

Das Osterfest steht vor der Türe und damit werden bei uns Älteren die Erinnerungen an das Osterfest in der Heimat wach mit seinen vielen Bräuchen, von denen sich einige bis zur Vertreibung erhalten hatten. Ehe die „Stille Woche“ beginnt, wollen wir einmal überdenken, was wir bewusst oder unbewusst an Altüberliefertem bewahrt haben, und vielleicht können wir es auch heute lebendig machen. Am ehesten mit den Speisen, die es in der Karwoche gab, denn die hatte ihre eigenen Rezepte, und dazu gehörten unbedingt die Gründonnerstagskringel, mit denen kulinarisch das Osterfest eingeläutet wurde.

Dieses Gebäck sollte nicht nur gut schmecken, mit seinem Verzehr war auch der Glauben verbunden, dass es schützende Wirkung hatte. Wer es am Gründonnerstag genoss, sollte vor fieberhaften Erkrankungen bewahrt bleiben. Wenn man bedenkt, wie unsere Vorfahren in ständiger Angst vor Seuchen und Epidemien lebten, durch die ganze Landstriche „wüst“ wurden, kann man verstehen, dass sie sich solch eine Art Schutzhülle schufen. Zumal es in Form von Gründonnerstagskringeln f273f5de7422fe21ffff8073fffffff2eine angenehme war, denn sie schmecken einfach köstlich.

Wie bei allen Spezialitäten gibt es auch bei diesem Hefegebäck verschiedene Varianten, die sich nach den örtlichen Gepflogenheiten richten oder als Familienrezept an die nachfolgenden Generationen weiter gegeben wurden. Wir greifen auf das Rezept zurück, nach dem schon unsere Urgroßmütter die Kringel gebacken haben. Man benötigt dazu folgende Zutaten: 500 Gramm Mehl, 40 Gramm Hefe, zwei Eier, einen Achtel Liter Milch, 250 Gramm Butter, 150 Gramm Zucker, 300 Gramm Sultaninen, 125 Gramm Mandeln, Zitrone und ein Ei zum Bestreichen. Und so wird’s gemacht: Aus etwas Mehl, Hefe und Milch ein Hefestück ansetzen und gehen lassen.

Mehl mit Eiern, Zucker, einer Prise Salz und der restlichen Milch gut verkneten, mit dem Hefestück mischen und die abgeriebene Zitronenschale zugeben. Den sehr festen Teig noch einmal gehen lassen, ausrollen, eine Hälfte mit recht kalten Butterscheiben belegen, zusammenklappen. Wieder ausrollen und erneut mit Butter belegen, insgesamt dreimal. Den ausgerollten Teig in zehn Zentimeter breite Streifen schneiden, mit geriebenen Mandeln und vorher eingeweichten Sultaninen belegen, Ränder überschlagen und eine Rolle drehen, von der kleine Stücke abgeschnitten werden, die wieder zusammengedreht und zu Kringeln geformt werden.

Mit dem mit Wasser verklopften Ei bepinseln, mit gehackten Mandeln belegen und hellbraun backen. Die Kringel können dann nach Belieben mit Zuckerguss bestrichen werden, besonders beliebt war ein mit Obstsaft rosa gefärbter Zuckerguss. Dieses Rezept ist im urostpreußischen „Doennigs Kochbuch“ unter der Bezeichnung „Rosinenkringel“ zu finden. Diese wurden auch aus dem ebenfalls in „Touren“ gearbeiteten Blätterteig hergestellt. Tipp für Backneulinge, aber Backwillige: Tiefgekühlter Blätterteig macht es heute möglich, ohne große Mühe selbstgebackene Rosinenkringel auf die Kaffeetafel zu bringen.

Man schneidet dazu den Teig in etwa eineinhalb Zentimeter breite Streifen, belegt einen Streifen mit Rosinen, bestreicht einen zweiten mit Eiweiß, legt ihn auf den ersten Streifen und formt die Kringel, die mit Eiweiß bestrichen und gebacken werden. Auch sie erhalten dann einen Zuckerguss. (Als Königsberger Marjell bleiben für mich die rosa glänzenden Rosinenkringel der Bäckerei Thiel in der Königstraße unvergessen!)

Zurück zum Gründonnerstag. Dessen Name verpflichtete, an diesem Tag etwas Grünes auf den Tisch zu bringen. In milden Jahren, wenn Ostern auf einen späten Termin fiel – wie in diesem Jahr –, konnte wohl nach altem Brauch neunerlei Kraut gesammelt werden, das einer duftenden Kräutersoße zu gekochtem Ei oder Fisch Würze und Vitaminreichtum gab. In manchen Gegenden waren es nur siebenerlei Kräuter, und wenn die Natur noch nicht mitspielte, musste man sich mit Schnittlauch vom Fensterbrett begnügen – aber grün musste es sein!

Doch da gab es ja noch den verlässlichsten Grünspender für die Karwoche, und der wuchs früh und in reichlicher Fülle auf unseren Wiesen und bescherte uns ein Gericht, wie es gesünder und köstlicher nicht denkbar war: die ostpreußische Sauerampfersuppe.klare-sauerampfersuppe Kaum ließen sich die lanzenförmigen Blätter sehen, wurden sie auch schon gepflückt, denn alles „jieperte“ danach. Auf Rindfleisch gekocht, mit saurem Schmand abgebunden und mit einer Einlage aus hart gekochten oder verlorenen Eiern wurde diese Suppe mit dazu gereichten mehligen Salzkartoffeln zu dem ostpreußischen Frühlingsgericht.

Als Grundrezept rechnet man auf 500 Gramm Rindfleisch etwa 750 Gramm Sauerampfer, der fein gehackt in der Brühe kurz aufgekocht oder nach kurzem Aufwallen durch ein Sieb passiert wird. Für Vegetarier gibt es die fleischlose Version auf der Grundlage von Gemüsebrühe, die sich auch als Karfreitagsgericht anbietet. Denn auch das war in Ostpreußen Sitte: Kein Fleisch am Karfreitag! Manche Gläubigen fasteten sogar den ganzen Tag oder es gab erst nach Sonnenuntergang ein leichtes Essen.

Und wenn wir auch manches heimatliche Rezept vergessen haben oder es nicht mehr nachkochen können: Die Sauerampfersupp’ steht in vielen Familien auch heute als Frühlingsgericht auf dem Speisezettel.

Vor allem dort, wo man nur auf die nächste Wiese zu gehen braucht, um sich ein paar Strempel zu pflücken!


PAZ 14-14

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Serie deutsche Geschichte…Ostpreußen/Königsberg…Kulturbarbarei auf Kosten Kants

Posted by deutschelobby - 22/04/2018


Schmiererei am sogenannten Kanthaus in Judtschen löst starkes Echo aus

Kanthaus

„Kant ist ein Trottel“ – dieses wenig originelle Graffitto in russischer Sprache auf dem sogenannten Kanthaus in Judtschen (Kanthausen), Kreis Gumbinnen, wo der Königsberger Gelehrte in jungen Jahren als Lehrer gewirkt hatte, hat nicht nur in den russischen Medien ein starkes Echo ausgelöst.

Als „Skandal“ wurde die Schmiererei in der russischen Presse des Königsberger Gebietes mehrfach tituliert. Vor allem das regionale Internetportal „Neues Kaliningrad“ hielt sich mit Kritik nicht zurück und sorgte für eine Verbreitung der Nachricht, die dann offenbar über die Vermittlung verschiedener Internetblogs den Weg bis in die westlichen Pressestuben fand. Jedenfalls haben nicht nur traditionell russlandkritische Organe Großbritanniens, sondern auch französische, italienische, skandinavische und sogar südosteuropäische Medien die Schmähung als Kulturbarbarei verurteilt.

Die Täterin ist der Königsberger Polizei nach zu urteilen eine 17-jährige Studentin der Pädagogik. Sollte sie sich als bereits zum Zeitpunkt ihres Frevels strafmündig erweisen, droht ihr wegen Verstoßes gegen das Denkmalschutzgesetz eine empfindliche Strafe.

Gouverneur benutzte
deutsche Namen

Das „Kanthaus“, das vor dem Zweiten Weltkrieg als Pfarrhaus diente, ist zwar dem Mauerwerk nach zu urteilen erst deutlich nach Immanuel Kants Aufenthalt errichtet worden, wird aber heute wegen der Ortsgleichheit vielfach mit dem Aufklärer in Verbindung gebracht. Inwieweit einzelne Elemente, wie etwa der Keller, bereits im 18. Jahrhundert vorhanden waren, ließ sich bislang nicht klären. Die lokale Bevölkerung glaubt, dass Kant in genau diesem Gebäude unterrichtet habe, und so wird es auch in der lokalen Schule gelehrt.

Die maßgeblichen Politiker und Kulturfachleute der Königsberger Gebietsverwaltung haben sich dieser Auffassung angeschlossen. Dies hinderte sie freilich nicht daran, der Verwahrlosung eines insbesondere in diesem Falle bedeutenden Kulturerbes tatenlos zuzusehen. Um das Jahr 2014 wurde schließlich die Administration erneut auf das inzwischen unbewohnbare Haus aufmerksam, setzte es auf ihre Denkmalliste und hat nun große Pläne: Es soll in Kürze renoviert und zu einem Kantmuseum umgestaltet werden (siehe PAZ Nr. 20 vom 17.  Mai 2014).

Gouverneur Nikolaj Zukanow äußerte in einer auf Russisch gehaltenen Rede, in der er die deutschen Ortsnamen verwendete, die Hoffnung, dass sich ein Kantmuseum ideal für den Lehrbetrieb der Immanuel-Kant-Universität eignen und zahlreiche Touristen anziehen würde.

Hierzu trüge die ideale Lage des Hauses an der Straße zwischen Gumbinnen und Insterburg bei. Geld für ein solches Projekt sei in jedem Fall zur Genüge vorhanden. Schon im Vorjahr nämlich hatte Präsident Wladimir Putin in einer Bürgerdiskussion des nationalen Fernsehens eine finanzielle Unterstützung der Zentralregierung versprochen, was Zukanow freilich zu erwähnen vergaß.

Hingegen ließ er wissen, dass es bei der Gestaltung des Museums bereits eine enge Zusammenarbeit mit deutschen Fachleuten gäbe. Angesichts der Tatsache, dass die Experten des Königsberger Kulturministeriums und der Immanuel-Kant-Universität trotz mehrerer längerer Inspektionen bisher nicht in der Lage waren, das Alter des Bauwerks zu bestimmen, kann es freilich mit der Enge dieser Zusammenarbeit oder aber mit den bisher unbenannten Experten nicht weit her sein.

Jedenfalls soll das restaurierte Gebäude nach Plänen der Regierung Bestandteil eines dem Philosophen gewidmeten Kulturstättenkomplexes werden, der auch den Königsberger Dom und die den Russen als „Kantturm“ bekannte Ruine der Komtursburg Groß-Wohnsdorf bei Friedland – wo sich Kant häufiger bei der mit ihm befreundeten Familie von Schroetter aufhielt – umfassen soll. Hiervon erhoffen sich die Gebietsregierung und der Kreml gleichermaßen sowohl eine dringend erforderliche Identitätsstiftung für die Region als auch eine starke Anziehungskraft auf Touristen. Die Restaurierung des Judtschener Gebäudes ist jedenfalls allein schon angesichts des historischen Ortes eine lange überfällige Entscheidung.

Thomas W. Wyrwoll  Preußische Allgemeine Zeitung Ausgabe 17/15 vom 25.04.2015

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Serie Ostdeutschland aktuell: Ost- und Westpreußen: Rosinenkringel und Sauerampfersuppe

Posted by deutschelobby - 29/03/2018


Was in Ostpreußen in der Karwoche auf den Tisch kam

 

Das Osterfest steht vor der Türe und damit werden bei uns Älteren die Erinnerungen an das Osterfest in der Heimat wach mit seinen vielen Bräuchen, von denen sich einige bis zur Vertreibung erhalten hatten. Ehe die „Stille Woche“ beginnt, wollen wir einmal überdenken, was wir bewusst oder unbewusst an Altüberliefertem bewahrt haben, und vielleicht können wir es auch heute lebendig machen. Am ehesten mit den Speisen, die es in der Karwoche gab, denn die hatte ihre eigenen Rezepte, und dazu gehörten unbedingt die Gründonnerstagskringel, mit denen kulinarisch das Osterfest eingeläutet wurde.

Dieses Gebäck sollte nicht nur gut schmecken, mit seinem Verzehr war auch der Glauben verbunden, dass es schützende Wirkung hatte. Wer es am Gründonnerstag genoss, sollte vor fieberhaften Erkrankungen bewahrt bleiben. Wenn man bedenkt, wie unsere Vorfahren in ständiger Angst vor Seuchen und Epidemien lebten, durch die ganze Landstriche „wüst“ wurden, kann man verstehen, dass sie sich solch eine Art Schutzhülle schufen. Zumal es in Form von Gründonnerstagskringeln f273f5de7422fe21ffff8073fffffff2eine angenehme war, denn sie schmecken einfach köstlich.

Wie bei allen Spezialitäten gibt es auch bei diesem Hefegebäck verschiedene Varianten, die sich nach den örtlichen Gepflogenheiten richten oder als Familienrezept an die nachfolgenden Generationen weiter gegeben wurden. Wir greifen auf das Rezept zurück, nach dem schon unsere Urgroßmütter die Kringel gebacken haben. Man benötigt dazu folgende Zutaten: 500 Gramm Mehl, 40 Gramm Hefe, zwei Eier, einen Achtel Liter Milch, 250 Gramm Butter, 150 Gramm Zucker, 300 Gramm Sultaninen, 125 Gramm Mandeln, Zitrone und ein Ei zum Bestreichen. Und so wird’s gemacht: Aus etwas Mehl, Hefe und Milch ein Hefestück ansetzen und gehen lassen.

Mehl mit Eiern, Zucker, einer Prise Salz und der restlichen Milch gut verkneten, mit dem Hefestück mischen und die abgeriebene Zitronenschale zugeben. Den sehr festen Teig noch einmal gehen lassen, ausrollen, eine Hälfte mit recht kalten Butterscheiben belegen, zusammenklappen. Wieder ausrollen und erneut mit Butter belegen, insgesamt dreimal. Den ausgerollten Teig in zehn Zentimeter breite Streifen schneiden, mit geriebenen Mandeln und vorher eingeweichten Sultaninen belegen, Ränder überschlagen und eine Rolle drehen, von der kleine Stücke abgeschnitten werden, die wieder zusammengedreht und zu Kringeln geformt werden.

Mit dem mit Wasser verklopften Ei bepinseln, mit gehackten Mandeln belegen und hellbraun backen. Die Kringel können dann nach Belieben mit Zuckerguss bestrichen werden, besonders beliebt war ein mit Obstsaft rosa gefärbter Zuckerguss. Dieses Rezept ist im urostpreußischen „Doennigs Kochbuch“ unter der Bezeichnung „Rosinenkringel“ zu finden. Diese wurden auch aus dem ebenfalls in „Touren“ gearbeiteten Blätterteig hergestellt. Tipp für Backneulinge, aber Backwillige: Tiefgekühlter Blätterteig macht es heute möglich, ohne große Mühe selbstgebackene Rosinenkringel auf die Kaffeetafel zu bringen.

Man schneidet dazu den Teig in etwa eineinhalb Zentimeter breite Streifen, belegt einen Streifen mit Rosinen, bestreicht einen zweiten mit Eiweiß, legt ihn auf den ersten Streifen und formt die Kringel, die mit Eiweiß bestrichen und gebacken werden. Auch sie erhalten dann einen Zuckerguss. (Als Königsberger Marjell bleiben für mich die rosa glänzenden Rosinenkringel der Bäckerei Thiel in der Königstraße unvergessen!)

Zurück zum Gründonnerstag. Dessen Name verpflichtete, an diesem Tag etwas Grünes auf den Tisch zu bringen. In milden Jahren, wenn Ostern auf einen späten Termin fiel – wie in diesem Jahr –, konnte wohl nach altem Brauch neunerlei Kraut gesammelt werden, das einer duftenden Kräutersoße zu gekochtem Ei oder Fisch Würze und Vitaminreichtum gab. In manchen Gegenden waren es nur siebenerlei Kräuter, und wenn die Natur noch nicht mitspielte, musste man sich mit Schnittlauch vom Fensterbrett begnügen – aber grün musste es sein!

Doch da gab es ja noch den verlässlichsten Grünspender für die Karwoche, und der wuchs früh und in reichlicher Fülle auf unseren Wiesen und bescherte uns ein Gericht, wie es gesünder und köstlicher nicht denkbar war: die ostpreußische Sauerampfersuppe.klare-sauerampfersuppe Kaum ließen sich die lanzenförmigen Blätter sehen, wurden sie auch schon gepflückt, denn alles „jieperte“ danach. Auf Rindfleisch gekocht, mit saurem Schmand abgebunden und mit einer Einlage aus hart gekochten oder verlorenen Eiern wurde diese Suppe mit dazu gereichten mehligen Salzkartoffeln zu dem ostpreußischen Frühlingsgericht.

Als Grundrezept rechnet man auf 500 Gramm Rindfleisch etwa 750 Gramm Sauerampfer, der fein gehackt in der Brühe kurz aufgekocht oder nach kurzem Aufwallen durch ein Sieb passiert wird. Für Vegetarier gibt es die fleischlose Version auf der Grundlage von Gemüsebrühe, die sich auch als Karfreitagsgericht anbietet. Denn auch das war in Ostpreußen Sitte: Kein Fleisch am Karfreitag! Manche Gläubigen fasteten sogar den ganzen Tag oder es gab erst nach Sonnenuntergang ein leichtes Essen.

Und wenn wir auch manches heimatliche Rezept vergessen haben oder es nicht mehr nachkochen können: Die Sauerampfersupp’ steht in vielen Familien auch heute als Frühlingsgericht auf dem Speisezettel.

Vor allem dort, wo man nur auf die nächste Wiese zu gehen braucht, um sich ein paar Strempel zu pflücken!


PAZ 14-14

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Serie deutsche Geschichte…Ostpreußen/Königsberg…Von Osterhasen und stillen Freitagen

Posted by deutschelobby - 25/03/2018


Ostern in Ostpreußen: Die Heimatdichterin Charlotte Wüstendorfer aus Königsberg beschreibt es besonders liebevoll

Dürers weltberühmter Feldhase

Kein Fest in Ostpreußen wird mit so tiefer, wundergläubiger Naturverbundenheit erlebt wie das Osterfest. Ist es die Freude am Frühling oder die Freude am Auferstehungswunder des Heilandes?

Ach, alles beides! Und noch ein Drittes kommt hinzu, etwas ganz heimliches. tiefstes: Bewusste Erinnerungen an längst vergessene Feste heidnischer Vorfahren sind es, die uns auch noch dazu im Blute herumspuken. Heißt doch das Osterfest nach der germanischen Frühlingsgöttin Ostara, deren Lieblingstier der Hase war, und feierten doch auch unsere altpreußischen Vorfahren, ehe der Pflug ausging, also um die Osterzeit, ein großes Fest zu Ehren des Frühlingsgottes Pergrubios, „der Laub und Gras wachsen lässt“. „Du schenkst die Hochzeit, durch dich wächst das Gras auf den Fluren. Felder und Wälder, du lässt sie lieblich ergrünen.“ Das ist der in lateinischer Wiedergabe überlieferte Anfang eines bei diesem Fest gesungenen Liedes.

Und so will ich denn mit den Osterruten beginnen. Oft schon mehrere Wochen vor dem Fest werden sie gepflückt und in einem Glas Wasser hinter dem Ofen, wo es dunkel und warm ist, zum Ergrünen gebracht; denn zu Ostern muss man unbedingt grüne Ruten haben. Das hat seine besondere Bewandtnis. Auch die Weiden oder „Palmen“-Kätzchen für den Palmsonntag erblühen meist hinter dem Ofen.

Am Palmsonntag muss man drei davon herunterschlucken. Das ist ein sicheres Vorbeugungsmittel gegen Fieber. In der Karwoche hat jeder Tag einen besonderen Namen: Blaumontag, Weißdienstag, Aschermittwoch, Gründonnerstag, Stillfreitag, Ostersonnabend. Zum Gründonnerstag muss ein großer Kringel gebacken werden. Meist ist er so groß, dass er noch für den Karfreitag als Kaffeegebäck ausreicht, und man isst etwas Grünes.

Der Karfreitag heißt mit Recht der stille Freitag. An ihm, dem einzigen Fasttage und größten Feiertag der evangelischen Kirche, ist alles ernst und still. Der Herr ist tot. Da trauert die ganze Natur mit, und der Mensch darf kein lautes Wort sprechen, auch nicht lachen oder gar singen und Musik machen. Vor allen Dingen aber auch nicht nähen, sonst würde ihn der Blitz treffen. An einem rechten Karfreitag muss der Himmel bedeckt sein, und wenn es regnet, dann gibt es ein fruchtbares Jahr. Sonnenschein an diesem Tage aber empfindet man wie etwas Verletzendes, und man prophezeit einem solchen Jahr keine gute Ernte.

In den katholischen Gegenden der Provinz aber erzählt man sich, dass die Glocken, die an diesem Tage nicht geläutet werden, eine Wallfahrt nach Rom unternommen hätten. Am Ostersonntag macht die Sonne drei Freudensprünge, wenn sie aufgeht. Und wer gute Augen hat, kann das „Osterlämmchen“ darin hüpfen sehen. Das Osterlamm hat in Ostpreußen durchaus nicht die Verpflichtung, den Braten für das Fest zu liefern. Das richtige ostpreußische „Ostergericht“ ist nämlich ein gepökelter Schweineschinken mit Backobst, Klößen und hartgekochten Eiern dazu.

Der Ostersonntag ist der Tag des Osterwassers. Ganz früh vor Sonnenaufgang gehen die Mädchen an das nächste fließende Wasser, um es zu schöpfen. Wer sich damit wäscht, dem verleiht es Gesundheit und Schönheit. Aber man darf nicht sprechen und nicht lachen, während man es holt, und sich auch nicht umsehen. Sonst geht die wunderbare Wirkung verloren. Mit dem Wasser zu dieser Zeit hat es überhaupt eine wunderbare Bewandtnis, soll doch das Regenwasser, das im März aufgefangen wird, niemals faul werden. Das Osterei kommt erst am Ostersonntag zu seinem Recht. Natürlich wird es wie überall in Deutschland auch in Ostpreußen vom „Osterhasen“ gelegt und versteckt und von den Kindern mit Begeisterung gesucht. Vielfach spielen sie mit den buntgefärbten Eiern ein auch im Baltikum bekanntes Spiel. Sie ticken sie gegeneinander, und wessen Ei dabei zerbricht, hat es an seinen Gegner verloren.

Nach alter Art werden die Ostereier mit Zwiebelschalen gefärbt, die man schon monatelang vorher dazu aufsammelt, und mit einer Speckschwarte poliert. Je nach der Menge und der Sorte der Zwiebelschalen lassen sich die verschiedensten Farbtöne hervorbringen, gelbe, orangerote und dunkelbraune. Junger Roggen und Weidenringe sollen grüne Ostereier hervorbringen. Wer geschickt ist und zeichnerisch begabt, nimmt eine Nadel oder ein Federmesserchen und ritzt in feiner, weißer Strichzeichnung Bildchen auf die Ostereier, Vögelchen, Häschen, Lämmchen, Glocken und was dergleichen österliche und frühlingsfrohe Dinge mehr sind.

Mit bunten Ostereiern werden auch die Kinder beschenkt, die die Gutsherrschaft schmackostern kommen. Ich erlebte es einmal auf einem ostpreußischen Gut, dass man 200 Eier für diesen Zweck färbte. „Schmackostern“ heißt, mit grünen Osterruten schlagen. „Oastre, Schmackostre, fief Eier, Stick Speck, denn goah eck gliek weg.“ Neben den Eiern erhalten die Kinder ein Stück Fladen und ein Stückchen Speck zum Geschenk. Von Rechts wegen sollen alle Langschläfer am Ostersonntag aus den Betten geprügelt werden. Aber auch die Fleißigen, schon Aufgestandenen, bekommen ein paar zarte Hiebe an die Beine. „Dass die Flöhe nicht beißen“, sagen die Kinder. Die Gelehrten sagen, es stecke ein alter Fruchtbarkeitszauber dahinter. Auch beim Fest des altpreußischen Frühlingsgottes Pergrubios schlug man sich mit grünen Ruten. Alle Krankheiten und Plagen kamen damals von den bösen Geistern her, warum also nicht auch die Flöhe? Der Deutsche Ritterorden war trotz des offenbar heidnischen Ursprungs nicht gegen das Schmackostern. Sind doch in seinen Wirtschaftsbüchern die Geschenke verbucht, welche „die Margellens“ erhielten, „so den Hochmeister schmackostern kamen“.

Schönes Osterfest, wie bald bist du vorbei. Morgen werden nur noch ein paar bunte Eierschalen, hier und da auf den Wegen verstreut, an dich erinnern. Aber die Lämmchen werden springen, die grünen Ruten weitergrünen und die helle Frühjahrssonne wird weiterstrahlen auf Saaten und Wiesen und Wälder und uns tausendfach das ewig junge Lied von Auferstehung und Leben ins Herz singen.

Über die Autorin Charlotte Wüstendörfer (1892–1945): „Sie wissen, die Schriftstellerin, die wunderschöne Märchen, Gedichte und Spiele schuf“, schrieb Ruth Geede in der Ostpreußischen Familie vor einigen Jahren. Die Königsberger Schriftstellerin wurde 1892 als einzige Tochter eine Fotografen geboren. Als Heimatdichterin schrieb sie meist in samländischem Platt. Ihr bekanntestes Werk ist die Erzählung „Patulne und Turune“. Nach der Flucht aus Ostpreußen endete Charlotte Wüstendörfers Leben mit 53 Jahren in einem Flüchtlingslager in Stralsund.


Charlotte Wüstendorfer Preußische Allgemeine Zeitung Ausgabe 14/15 vom 04.04.2015

 

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Serie Ostdeutschland aktuell: Ost- und Westpreußen: Rosinenkringel und Sauerampfersuppe

Posted by deutschelobby - 20/03/2018


Was in Ostpreußen in der Karwoche auf den Tisch kam

 

Das Osterfest steht vor der Türe und damit werden bei uns Älteren die Erinnerungen an das Osterfest in der Heimat wach mit seinen vielen Bräuchen, von denen sich einige bis zur Vertreibung erhalten hatten. Ehe die „Stille Woche“ beginnt, wollen wir einmal überdenken, was wir bewusst oder unbewusst an Altüberliefertem bewahrt haben, und vielleicht können wir es auch heute lebendig machen. Am ehesten mit den Speisen, die es in der Karwoche gab, denn die hatte ihre eigenen Rezepte, und dazu gehörten unbedingt die Gründonnerstagskringel, mit denen kulinarisch das Osterfest eingeläutet wurde.

Dieses Gebäck sollte nicht nur gut schmecken, mit seinem Verzehr war auch der Glauben verbunden, dass es schützende Wirkung hatte. Wer es am Gründonnerstag genoss, sollte vor fieberhaften Erkrankungen bewahrt bleiben. Wenn man bedenkt, wie unsere Vorfahren in ständiger Angst vor Seuchen und Epidemien lebten, durch die ganze Landstriche „wüst“ wurden, kann man verstehen, dass sie sich solch eine Art Schutzhülle schufen. Zumal es in Form von Gründonnerstagskringeln f273f5de7422fe21ffff8073fffffff2eine angenehme war, denn sie schmecken einfach köstlich.

Wie bei allen Spezialitäten gibt es auch bei diesem Hefegebäck verschiedene Varianten, die sich nach den örtlichen Gepflogenheiten richten oder als Familienrezept an die nachfolgenden Generationen weiter gegeben wurden. Wir greifen auf das Rezept zurück, nach dem schon unsere Urgroßmütter die Kringel gebacken haben. Man benötigt dazu folgende Zutaten: 500 Gramm Mehl, 40 Gramm Hefe, zwei Eier, einen Achtel Liter Milch, 250 Gramm Butter, 150 Gramm Zucker, 300 Gramm Sultaninen, 125 Gramm Mandeln, Zitrone und ein Ei zum Bestreichen. Und so wird’s gemacht: Aus etwas Mehl, Hefe und Milch ein Hefestück ansetzen und gehen lassen.

Mehl mit Eiern, Zucker, einer Prise Salz und der restlichen Milch gut verkneten, mit dem Hefestück mischen und die abgeriebene Zitronenschale zugeben. Den sehr festen Teig noch einmal gehen lassen, ausrollen, eine Hälfte mit recht kalten Butterscheiben belegen, zusammenklappen. Wieder ausrollen und erneut mit Butter belegen, insgesamt dreimal. Den ausgerollten Teig in zehn Zentimeter breite Streifen schneiden, mit geriebenen Mandeln und vorher eingeweichten Sultaninen belegen, Ränder überschlagen und eine Rolle drehen, von der kleine Stücke abgeschnitten werden, die wieder zusammengedreht und zu Kringeln geformt werden.

Mit dem mit Wasser verklopften Ei bepinseln, mit gehackten Mandeln belegen und hellbraun backen. Die Kringel können dann nach Belieben mit Zuckerguss bestrichen werden, besonders beliebt war ein mit Obstsaft rosa gefärbter Zuckerguss. Dieses Rezept ist im urostpreußischen „Doennigs Kochbuch“ unter der Bezeichnung „Rosinenkringel“ zu finden. Diese wurden auch aus dem ebenfalls in „Touren“ gearbeiteten Blätterteig hergestellt. Tipp für Backneulinge, aber Backwillige: Tiefgekühlter Blätterteig macht es heute möglich, ohne große Mühe selbstgebackene Rosinenkringel auf die Kaffeetafel zu bringen.

Man schneidet dazu den Teig in etwa eineinhalb Zentimeter breite Streifen, belegt einen Streifen mit Rosinen, bestreicht einen zweiten mit Eiweiß, legt ihn auf den ersten Streifen und formt die Kringel, die mit Eiweiß bestrichen und gebacken werden. Auch sie erhalten dann einen Zuckerguss. (Als Königsberger Marjell bleiben für mich die rosa glänzenden Rosinenkringel der Bäckerei Thiel in der Königstraße unvergessen!)

Zurück zum Gründonnerstag. Dessen Name verpflichtete, an diesem Tag etwas Grünes auf den Tisch zu bringen. In milden Jahren, wenn Ostern auf einen späten Termin fiel – wie in diesem Jahr –, konnte wohl nach altem Brauch neunerlei Kraut gesammelt werden, das einer duftenden Kräutersoße zu gekochtem Ei oder Fisch Würze und Vitaminreichtum gab. In manchen Gegenden waren es nur siebenerlei Kräuter, und wenn die Natur noch nicht mitspielte, musste man sich mit Schnittlauch vom Fensterbrett begnügen – aber grün musste es sein!

Doch da gab es ja noch den verlässlichsten Grünspender für die Karwoche, und der wuchs früh und in reichlicher Fülle auf unseren Wiesen und bescherte uns ein Gericht, wie es gesünder und köstlicher nicht denkbar war: die ostpreußische Sauerampfersuppe.klare-sauerampfersuppe Kaum ließen sich die lanzenförmigen Blätter sehen, wurden sie auch schon gepflückt, denn alles „jieperte“ danach. Auf Rindfleisch gekocht, mit saurem Schmand abgebunden und mit einer Einlage aus hart gekochten oder verlorenen Eiern wurde diese Suppe mit dazu gereichten mehligen Salzkartoffeln zu dem ostpreußischen Frühlingsgericht.

Als Grundrezept rechnet man auf 500 Gramm Rindfleisch etwa 750 Gramm Sauerampfer, der fein gehackt in der Brühe kurz aufgekocht oder nach kurzem Aufwallen durch ein Sieb passiert wird. Für Vegetarier gibt es die fleischlose Version auf der Grundlage von Gemüsebrühe, die sich auch als Karfreitagsgericht anbietet. Denn auch das war in Ostpreußen Sitte: Kein Fleisch am Karfreitag! Manche Gläubigen fasteten sogar den ganzen Tag oder es gab erst nach Sonnenuntergang ein leichtes Essen.

Und wenn wir auch manches heimatliche Rezept vergessen haben oder es nicht mehr nachkochen können: Die Sauerampfersupp’ steht in vielen Familien auch heute als Frühlingsgericht auf dem Speisezettel.

Vor allem dort, wo man nur auf die nächste Wiese zu gehen braucht, um sich ein paar Strempel zu pflücken!


PAZ 14-14

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Serie Ostdeutschland aktuell: OSTPREUSSISCHE FAMILIE: Unter dem Ostermond

Posted by deutschelobby - 16/03/2018


Die Erde haben sie uns genommen, den
Himmel konnten sie uns nicht nehmen

 

ost

»Am Himmel ist aber schon Frühling«, sagte unsere Tschotka

Wenn bei uns zu Hause die Seen noch halb zugefroren waren und zwischen den braunen Ackerfurchen noch Schneestreifen von schmutzigem Weiß lagen, sagte unsere Tschotka schon: „Am Himmel ist aber schon Frühling.“

Man musste es ihr glauben, denn sie war die gewichtigste Persönlichkeit auf unserm Hof. Gern möchte ich über sie die allerschönste Geschichte schreiben, aber da muss ich noch ein wenig zuwarten und hoffen, dass mir etwas von ihrer Weisheit wird und ich mich so auskenne in den Herzen der Menschen wie sie, der Menschen auf der Erde unter dem Himmel! Wer aus unserer Gegend ist, wird sie sowieso kennen, denn weit und breit war sie ja „die Tschotka“.

Ja, sie kannte sich aus, nicht nur auf der Erde, sie war auch auf dem Himmelsgewölbe zu Hause. Sie teilte unser Jahr und unsere Jahre nach den Monden ein. Es standen ihr aber auch andere Hilfsmittel der Zeitrechnung zur Verfügung: „Der Hansche wurde jeboren, wie der Flachs jedengelt wurde, und der Tante llsche ihre Hochzeit, das war jleich nach Kartoffelgraben.“

Aber natürlich besaß sie zum Vergleich und zur Bestätigung auch einen Kalender. Dieser Kalender wiederum war auch sehr bedeutsam, weil sie in ihm richtig zu lesen verstand. Und was in Tschotkas Kalender stand, das hatte Hand und Fuß.

Und weil „am Himmel schon Frühling war“, wenn auf der Erde noch der Schnee lag, war es für mich leicht, zu behalten, dass Ostern am ersten Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond gefeiert wird. Da hatten meine Lehrer keine Plage, mir das beizubringen.

Weißglänzend beschien er das weite Land, wenn wir auf unserm Hof standen, wie ich eben jetzt hinter unserm Häuschen stand. Ich sehe genau, dass Jupiter damals auch im Süden stand, aber unter ihm lief nicht die Asphaltstraße, unter ihm begann der große Wald. Ein Wald, der nie und nirgends ein Ende hatte. Und der Orion, unsere Tschotka nannte ihn „den großen Jäger“, er stand damals auch im Norden, ja, gerade über unserer Scheune. Und wo der Hofhund lag, gerade darüber zeigte sie uns den „Kleinen Hund“, der rannte natürlich hinter dem großen Jäger über den Himmel. Hunde müssen ja immer rennen, manchmal sah es auch aus, als würde er ihn einholen. Aber am meisten liebte ich schon damals das W-förmige Sternbild der Kassiopeia, auch sie sehe ich im Norden über unserer Scheune.

Ich glaube, ich war in den schönen Namen Kassiopeia verliebt. Wie das klingt! Da lebt unser ganzes ostpreußisches Ei.

Und über uns stand der Große Bär, genau wie heute auch. Wir nannten ihn den großen Wagen. Na ja, wir kennen den Bärenfang und erzählen von ihm allerlei Geschichten, aber mit Bären selbst hatten wir in unserer Gegend wenig zu tun.

Wir kannten sie nur aus dem Tiergarten in Königsberg und vom Jahrmarkt natürlich. Aber wie man auch verglich und verglich, ein Bär wollte sich aus diesem wunderbaren Sternenbild nicht formen. Aber der große Wagen, das war er! Die Räder da, die Deichsel vorn, ein wenig gebogen, als wollten wir gerade um die Ecke kutschieren. Ja, mit Wagen, da wussten wir Bescheid.

Deshalb sage ich heute auch noch großer Wagen zum Großen Bären und ich möchte ihn jetzt besteigen können und durch die Nacht, diese helle Osternacht, zur Heimat fahren können. Von ferne schon würde uns der Giebel unseres weißen Hauses entgegen leuchten, denn darüber steht ja noch genau wie damals unser Abendstern, und er würde uns wieder grüßen, wie er uns immer grüßte, wenn wir durch die helle Mondnacht einer Osterfahrt nach Hause fuhren. Unser Stern!

Die Erde haben sie uns genommen, den Himmel konnten sie uns nicht nehmen. Der Himmel wird uns helfen, dass wir wieder auf der Erde unserer Heimat stehen können, wenn wir zum Himmel hinaufsehen wollen.

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aus paz 16-14

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Serie Ostdeutschland aktuell: Masuren: Die weißen Zaubervögel von Nikolaiken

Posted by deutschelobby - 20/11/2017


Ein Schwanenparadies ist der Lucknainer See in Masuren. Fotograf Wolfgang Alexander Bajohr zieht es immer wieder dorthin. niko2

Ein Singen liegt in der Luft. Zuerst ist es nur ein Summen, dann ein immer mächtiger anschwellendes Rauschen. Und endlich sind sie da, die weißen anmutigen Zaubervögel. Im unendlichen Blau schweben sie ein und sinken herab. Dicht über den rauschenden Wellen starten sie noch einmal durch, Die ganze Formation zieht mit machtvollem Schlagen der Schwingen eine letzte Runde. Nein, eine Ehrenrunde ist es nicht, aber ein Schwan, der bis zu 23 Kilo wiegt, und damit unser schwerster Vogel ist, hat trotz seiner 2,70 Meter Flügelspannweite nicht nur seine Startschwierigkeiten sondern auch seine Landeprobleme.

Er muss korrekt auf den Wind achten. Je stärker der aber bläst und stürmt, desto wichtiger ist es mit der Thermik umzugehen. So sinken die Schwäne herab, mit vorgestreckten Ruderfüßen auf der Wasseroberfläche schlitternd und mit suchend abwärts gebogenem Hals, um die Landepiste zu mustern.

Schon beim Landeanflug winkelt der Höckerschwan nikodie Handschwingen der Flügel ein, als hätte er Landeklappen ausgefahren. Kurz vor dem Aufsetzen stellt er seine Schwingen bremsend senkrecht in Fahrtrichtung hochkant, um im Auslauf des Fluges langsam in das Wasser einzutauchen.. Zuweilen fährt er auf den Rudern ein Stück Wasserski. Oder auf Spiegeleis rennt und schlittert er noch ein Ende dahin, bis er zum Stehen kommt. Bei steifer Brise und Sturm steht er wohl auch am Ende der Landung wie ein Drachen einen Augenblick still in der Luft und setzt dann sanft senkrecht auf, wie ein Buschpilot.

Wo sich das alles beobachten lässt? Auf dem Lucknainer See [Luknajnosee] bei Nikolaiken [Mikołajki] in Masuren. Obwohl eines von nur drei Unesco-Biosphären-Reservaten im südlichen Ostpreußen, beachtet ihn kaum jemand. Er ist 6,8 Quadratkilometer groß und bis zu drei Meter tief. An den meisten Stellen misst er aber gerade mal einen Meter bis zum Grund. Für Wasservögel ist es ein Paradies. Lappentaucher, Wasserralle, Teichrallen, Graureiher, Bartmeisen, Seeadler, Fischadler, Rotmilane, Kormoran und Trauerseeschwalben sind hier zu finden. Seit langem ist der See aber auch als einzigartiger Lebensraum für den Höckerschwan bekannt.

Für masurische Verhältnisse ist der See gut einsehbar, und die Schwäne sind so vertraut, dass man auf einem kleinen Floß gut zwischen ihnen herumpaddeln und fotografieren kann. Sie wissen auch, dass Gefahr allenfalls vom Ufer droht, aber nicht auf dem See.

Ich habe im Jahr 1997 an unserem Schwanensee an einem einzigen Tag vom Beobachtungsturm aus 521 Schwäne gezählt. Es können aber auch schon einmal bis zu 1500 Paare werden.

Die Population schwankt stark: Wenn der Winter mit mehr als 30 Grad Kälte zuschlägt, bricht der Bestand nicht selten zusammen, um dann im Verlauf von etwa 15 Jahren wieder anzuwachsen. Das wiederholt sich, und in guten Zeiten gibt es nirgends mehr Schwäne in Osteuropa, als auf diesem kleinen See.

Im Jahr 2007 war er zugefroren und ich sah nur ein Dutzend Schwäne und zwei Adler. Ein russisches Sprichwort sagt, dass sie den Winter auf den Schwingen tragen. Stets folgt eine Kälteperiode, wenn sie schlagartig weiterziehen. Als Gruppe schätzen dann alle Schwanenarten auf der Welt den Formationsflug, weil er Kräfte spart. Das ist wichtig, denn allein schon der Start ist mit enormem Kraftaufwand verbunden. Bei einem solchen Anlauf rennen Schwäne, mit den Schwingen auf das Wasser schlagend, dahin, dass Wasserperlen aufstieben. Jeder Flügelschlag berührt noch spritzend das Wasser und unmerklich gewinnt der große Vogel Höhe. Während die Flügel frei nach unten durchschlagen, ist auch das singende Fluggeräusch zu hören, das nur Höckerschwan und Seeadler haben. Auf dem Zug und bei Nacht ist es nützlich als Stimmfühlung. Einmal in der Luft, schrauben sie sich höher, bis sie ihre Reiseflughöhe erreichen. Der Abflug ist stets überwältigend. Es gibt kaum ein schöneres Bild, als ein fliegendes Schwanenpaar, das in vollendeter Harmonie die Schwingen im Gleichklang durch die Lüfte gleitet.

Sie sind schnelle und ausdauernde Flieger, die ruhig und gelassen schlagen, wenn sie entlang der Flüsse und Seeufer oder entlang der Meeresküsten im Tiefflug gegen die Herbststürme anfliegen, über aufgewühlter und gischtender Flut auf ihrer langen Südwärtsreise ein Zwischenziel ansteuern, wo die Natur Raststätten bereithält oder auch tierliebende Menschen Nahrung bereithalten.

Sie brauchen den Menschen im Winter nicht, aber zuweilen versammeln sich in München an der Isar, im Nymphenburger Schloss-

park oder auf dem Starnberger See 200 bis 300 Schwäne, ehe sie weiterziehen. Ihre Leistung auf der Winterreise ist gewaltig. Im Dezember wurden von einem Flugzeug aus ziehende Singschwäne in einer Höhe von 8200 Metern beobachtet, die bei den Hebriden bei minus 48 Grad Kälte zogen. Sie waren wohl früh morgens in Island gestartet. Man hat errechnet, dass sie ihr Ziel in Irland in nur sieben Stunden erreichen würden. Gegen die Kälte schützt sie ein dichtes Gefieder.

Amerikanische Biologen haben 25216 Federn nachgezählt, von denen der Schwanenpelz alleine mit 20000 Kopf und Hals schützt. Den Menschen zum Entzücken kann ein Schwan sein Gefieder wie eine Blüte entfalten.

Unser romantisches Bild der hoheitsvollen Vögel ist mit Gefühlen und Emotionen belastet. In der Realität herrscht auch bei ihnen das Recht des Stärkeren: Wenn sich ein junges Schwanenpaar ausgerechnet dort ansiedeln will, wo ein böser alter Schwanenvater herrscht, gibt es blutige Revierkämpfe. Vor dem Kampf segeln beide kochend vor Wut umeinander herum.

Wer aber kein Revier erkämpft, dem fehlt die Nahrungsgrundlage für die Kinder. So regeln die Schwäne ihre Überpopulationen untereinander selbst. Im Lucknainersee in Masuren reguliert auch der Winter den Bestand. Im gut durchsinnten, durch den hohen Bestand überdüngten Wasser, wachsen unendlich viele Wasserpflanzen, die sie unter Wasser abweiden. In einem sehr kalten Winter an diesem kleinen See aber sterben viele Schwäne den Hungertod.

Verhungernde Schwäne oder das Bild vom brutal um sein Revier kämpfenden Schwan mag für manchen das romantische Bild vom hoheitsvollen Märchenvogel zerstören. Aber so sind diese Schwäne wirklich. Ihr Kampf um das Revier ist ein typischer Teil ihres Wesens. Dass sie sich ein Leben lang treu zugetan sind, macht sie wiederum so menschlich. Im Spätwinter bieten beide ein Bild herzlicher Zweisamkeit, wenn sie mit ihren Hälsen das Herzbild formen. Ein rührendes Bild herzlicher Zweisamkeit.

Wolfgang Alexander Bajohr

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Geschichte Erster Weltkrieg: Ostpreußen in Not—Hindenburg 1914 in Marienburg

Posted by deutschelobby - 22/08/2017


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Serie Ostdeutschland aktuell: Auf nach Allenstein!

Posted by deutschelobby - 13/06/2017


Am 21. Juni feiert die deutsche Volksgruppe ihr Sommerfest

 

Allenstein

Kaum ist das Deutschlandtreffen der Ostpreußen vorbei, steht auch schon das Sommerfest der Landsmannschaft Ostpreußen vor der Tür.

Ein Termin, den sich die Ostpreußen unbedingt in ihren Terminkalender eintragen sollten, ist der Sonnabend, 21. Juni. Dann findet im Amphitheater von Allenstein das große Sommerfest statt.

Um 10 Uhr beginnt das Sommerfest mit einem musikalischen Vorprogramm, gestaltet vom Blasorchester Osterode. Um 10.30 Uhr wird der Ökumenische Feldgottesdienst gefeiert, mit dem Domherrn André Schmeier, als dem offiziellen Seelsorger für die deutsche Volksgruppe im katholischen Ermland, und dem evangelischen Bischof der masurischen Diözese, Rudolf Bazanowski.

Ab 11 Uhr folgen die Festansprachen von Stephan Grigat, dem Sprecher der Landsmannschaft Ostpreußen, und Hernyk Hoch, dem Vorsitzenden des Verbandes der Deutschen Gesellschaften in Ermland und Masuren.

Gegen 12 Uhr startet das Kulturprogramm mit Tanz und Musik.

Nach einer Mittagspause geht es um 14 Uhr mit dem kulturellen Nachmittag los, bei dem unter anderem auch Ritterkämpfe gezeigt werden, bis dann gegen 17 Uhr das Sommerfest endet.

Seien Sie also herzlich eingeladen, am 21. Juni in Allenstein mit der Landsmannschaft Ostpreußen und den deutschen Vereinen im südlichen Ostpreußen zu feiern.

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paz 24-14

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Serie Ostdeutschland historisch: Wir sind die Wolfskinder – Verlassen in Ostpreußen

Posted by deutschelobby - 13/06/2017


Als Kind überlebt

Wolfskinder-Schicksale 

Bei Kriegsende ist die in Königsberg geborene Christel Scheffler sechs Jahre alt. Aber die Schrecken der Nachkriegszeit haben sich ihr unauslöschlich eingeprägt: „Was ich erlebt habe, was mir angetan wurde, ist zu viel für ein Menschenleben. Ich wünsche das meinem schlimmsten Feind nicht. Die letzte Mahlzeit zum Beispiel in Königsberg. Ich erinnere mich mit Grausen: Kartoffelschalen vom Misthaufen, schon ganz schwarz, ich konnte es nicht …“

Die alte Dame gehört zu den noch lebenden „Wolfskindern“, die heute entweder in Litauen oder in Deutschland leben. Wolfskinder, das waren jene Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren, die bei Kriegsende ihre Eltern und andere Angehörige verloren hatten und sich unter unsäglichen Strapazen nach Litauen durchschlugen, wo sie in vielen Fällen von barmherzigen Menschen, meist Bauern oder kleine Handwerker, aufgenommen wurden.

Die finnisch-schwedische Journalistin Sonya Winterberg hat mittels intensiver Archivarbeit den Lebensweg zahlreicher Wolfs­kinder verfolgt und ihnen dieses im doppelten Sinne berührende Buch gewidmet: Zum einen zeigt es die Not, der die deutsche Bevölkerung nach der Eroberung Ostpreußens durch die Rote Armee ausgesetzt war; zugleich aber ist es ein Zeugnis dafür, dass auch in finstersten Zeiten Humanität und Mitgefühl nicht versiegen.

Die Autorin erzählt in ihrem erstmals als TaschenbuchWir sind die Wolfskinder erschienen Titel „Wir sind die Wolfskinder. Verlassen in Ostpreußen“ nicht einzelne Schicksale nacheinander, sondern ruft historische Situationen in Erinnerung und fügt in sie die einzelnen Lebensläufe. Not, das bedeutete, in Ruinen und Erdlöchern zu hausen, Vergewaltigungen und Erschießungen ausgesetzt zu sein und kaum etwas zu essen zu haben.

Viele Kinder erlebten, wie die Mütter misshandelt wurden und starben. Die auf sich gestellten Kinder folgten fast instinktiv dem Gerücht, jenseits der Memel sei es besser; in Scharen und unter Lebensgefahr versuchten sie, dorthin zu gelangen. Zerlumpt, krank und ausgemergelt bettelten sie sich durch die Dörfer.

Wie viele Kinder dabei umkamen, ist heute nicht mehr zu klären. Jene Kinder, die aus Barmherzigkeit oder Berechnung, sie als Hirtenjungen oder Haushaltshilfen zu nehmen, Aufnahme fanden, überlebten, wurden in die Familien integriert, teilweise adoptiert (unter Verlust des deutschen Namens) und konnten ab etwa 1949/50, als die sowjetischen Behörden das Problem endlich angingen, entweder in die DDR ausreisen oder als Litauer ein geregeltes Leben führen.

Die Autorin bleibt nicht bei den Nachkriegsjahren stehen, sondern verfolgt viele Lebensläufe weiter; sie rühmt die freundliche Aufnahme vieler Jugendlicher im brandenburgischen Kyritz, zeigt, wie durch jahrelange Suchdienste Familien und Geschwister wieder zusammenfanden (auch die PAZ war daran beteiligt), und schildert schließlich, wie nach der Wende 1990/91 viele nun alt und krank gewordene Wolfskinder in die Bundesrepublik ausreisen konnten und hier eine Minimalrente erhielten.

Zwei Anmerkungen: Eine Karte der Region hätte dem Leser die Orientierung etwas leichter gemacht. Und es sei daran erinnert, dass der große Dokumentarfilmer Eberhard Fechner den Wolfskindern schon 1990 ein Denkmal gesetzt hat.

Sonya Winterberg: „Wir sind die Wolfskinder. Verlassen in Ostpreußen“, Piper Taschenbuch, München/Zürich 2014, broschiert, 336 Seiten, 9,99 Euro.

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Serie deutsche Geschichte…Ostpreußen/Königsberg…Kulturbarbarei auf Kosten Kants

Posted by deutschelobby - 22/04/2017


Schmiererei am sogenannten Kanthaus in Judtschen löst starkes Echo aus

Kanthaus

„Kant ist ein Trottel“ – dieses wenig originelle Graffitto in russischer Sprache auf dem sogenannten Kanthaus in Judtschen (Kanthausen), Kreis Gumbinnen, wo der Königsberger Gelehrte in jungen Jahren als Lehrer gewirkt hatte, hat nicht nur in den russischen Medien ein starkes Echo ausgelöst.

Als „Skandal“ wurde die Schmiererei in der russischen Presse des Königsberger Gebietes mehrfach tituliert. Vor allem das regionale Internetportal „Neues Kaliningrad“ hielt sich mit Kritik nicht zurück und sorgte für eine Verbreitung der Nachricht, die dann offenbar über die Vermittlung verschiedener Internetblogs den Weg bis in die westlichen Pressestuben fand. Jedenfalls haben nicht nur traditionell russlandkritische Organe Großbritanniens, sondern auch französische, italienische, skandinavische und sogar südosteuropäische Medien die Schmähung als Kulturbarbarei verurteilt.

Die Täterin ist der Königsberger Polizei nach zu urteilen eine 17-jährige Studentin der Pädagogik. Sollte sie sich als bereits zum Zeitpunkt ihres Frevels strafmündig erweisen, droht ihr wegen Verstoßes gegen das Denkmalschutzgesetz eine empfindliche Strafe.

Gouverneur benutzte
deutsche Namen

Das „Kanthaus“, das vor dem Zweiten Weltkrieg als Pfarrhaus diente, ist zwar dem Mauerwerk nach zu urteilen erst deutlich nach Immanuel Kants Aufenthalt errichtet worden, wird aber heute wegen der Ortsgleichheit vielfach mit dem Aufklärer in Verbindung gebracht. Inwieweit einzelne Elemente, wie etwa der Keller, bereits im 18. Jahrhundert vorhanden waren, ließ sich bislang nicht klären. Die lokale Bevölkerung glaubt, dass Kant in genau diesem Gebäude unterrichtet habe, und so wird es auch in der lokalen Schule gelehrt.

Die maßgeblichen Politiker und Kulturfachleute der Königsberger Gebietsverwaltung haben sich dieser Auffassung angeschlossen. Dies hinderte sie freilich nicht daran, der Verwahrlosung eines insbesondere in diesem Falle bedeutenden Kulturerbes tatenlos zuzusehen. Um das Jahr 2014 wurde schließlich die Administration erneut auf das inzwischen unbewohnbare Haus aufmerksam, setzte es auf ihre Denkmalliste und hat nun große Pläne: Es soll in Kürze renoviert und zu einem Kantmuseum umgestaltet werden (siehe PAZ Nr. 20 vom 17.  Mai 2014).

Gouverneur Nikolaj Zukanow äußerte in einer auf Russisch gehaltenen Rede, in der er die deutschen Ortsnamen verwendete, die Hoffnung, dass sich ein Kantmuseum ideal für den Lehrbetrieb der Immanuel-Kant-Universität eignen und zahlreiche Touristen anziehen würde.

Hierzu trüge die ideale Lage des Hauses an der Straße zwischen Gumbinnen und Insterburg bei. Geld für ein solches Projekt sei in jedem Fall zur Genüge vorhanden. Schon im Vorjahr nämlich hatte Präsident Wladimir Putin in einer Bürgerdiskussion des nationalen Fernsehens eine finanzielle Unterstützung der Zentralregierung versprochen, was Zukanow freilich zu erwähnen vergaß.

Hingegen ließ er wissen, dass es bei der Gestaltung des Museums bereits eine enge Zusammenarbeit mit deutschen Fachleuten gäbe. Angesichts der Tatsache, dass die Experten des Königsberger Kulturministeriums und der Immanuel-Kant-Universität trotz mehrerer längerer Inspektionen bisher nicht in der Lage waren, das Alter des Bauwerks zu bestimmen, kann es freilich mit der Enge dieser Zusammenarbeit oder aber mit den bisher unbenannten Experten nicht weit her sein.

Jedenfalls soll das restaurierte Gebäude nach Plänen der Regierung Bestandteil eines dem Philosophen gewidmeten Kulturstättenkomplexes werden, der auch den Königsberger Dom und die den Russen als „Kantturm“ bekannte Ruine der Komtursburg Groß-Wohnsdorf bei Friedland – wo sich Kant häufiger bei der mit ihm befreundeten Familie von Schroetter aufhielt – umfassen soll. Hiervon erhoffen sich die Gebietsregierung und der Kreml gleichermaßen sowohl eine dringend erforderliche Identitätsstiftung für die Region als auch eine starke Anziehungskraft auf Touristen. Die Restaurierung des Judtschener Gebäudes ist jedenfalls allein schon angesichts des historischen Ortes eine lange überfällige Entscheidung.

Thomas W. Wyrwoll  Preußische Allgemeine Zeitung Ausgabe 17/15 vom 25.04.2015

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Serie Ostdeutschland aktuell: OSTPREUSSISCHE FAMILIE: Unter dem Ostermond

Posted by deutschelobby - 11/04/2017


Die Erde haben sie uns genommen, den
Himmel konnten sie uns nicht nehmen

 

ost

»Am Himmel ist aber schon Frühling«, sagte unsere Tschotka

Wenn bei uns zu Hause die Seen noch halb zugefroren waren und zwischen den braunen Ackerfurchen noch Schneestreifen von schmutzigem Weiß lagen, sagte unsere Tschotka schon: „Am Himmel ist aber schon Frühling.“

Man musste es ihr glauben, denn sie war die gewichtigste Persönlichkeit auf unserm Hof. Gern möchte ich über sie die allerschönste Geschichte schreiben, aber da muss ich noch ein wenig zuwarten und hoffen, dass mir etwas von ihrer Weisheit wird und ich mich so auskenne in den Herzen der Menschen wie sie, der Menschen auf der Erde unter dem Himmel! Wer aus unserer Gegend ist, wird sie sowieso kennen, denn weit und breit war sie ja „die Tschotka“.

Ja, sie kannte sich aus, nicht nur auf der Erde, sie war auch auf dem Himmelsgewölbe zu Hause. Sie teilte unser Jahr und unsere Jahre nach den Monden ein. Es standen ihr aber auch andere Hilfsmittel der Zeitrechnung zur Verfügung: „Der Hansche wurde jeboren, wie der Flachs jedengelt wurde, und der Tante llsche ihre Hochzeit, das war jleich nach Kartoffelgraben.“

Aber natürlich besaß sie zum Vergleich und zur Bestätigung auch einen Kalender. Dieser Kalender wiederum war auch sehr bedeutsam, weil sie in ihm richtig zu lesen verstand. Und was in Tschotkas Kalender stand, das hatte Hand und Fuß.

Und weil „am Himmel schon Frühling war“, wenn auf der Erde noch der Schnee lag, war es für mich leicht, zu behalten, dass Ostern am ersten Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond gefeiert wird. Da hatten meine Lehrer keine Plage, mir das beizubringen.

Weißglänzend beschien er das weite Land, wenn wir auf unserm Hof standen, wie ich eben jetzt hinter unserm Häuschen stand. Ich sehe genau, dass Jupiter damals auch im Süden stand, aber unter ihm lief nicht die Asphaltstraße, unter ihm begann der große Wald. Ein Wald, der nie und nirgends ein Ende hatte. Und der Orion, unsere Tschotka nannte ihn „den großen Jäger“, er stand damals auch im Norden, ja, gerade über unserer Scheune. Und wo der Hofhund lag, gerade darüber zeigte sie uns den „Kleinen Hund“, der rannte natürlich hinter dem großen Jäger über den Himmel. Hunde müssen ja immer rennen, manchmal sah es auch aus, als würde er ihn einholen. Aber am meisten liebte ich schon damals das W-förmige Sternbild der Kassiopeia, auch sie sehe ich im Norden über unserer Scheune.

Ich glaube, ich war in den schönen Namen Kassiopeia verliebt. Wie das klingt! Da lebt unser ganzes ostpreußisches Ei.

Und über uns stand der Große Bär, genau wie heute auch. Wir nannten ihn den großen Wagen. Na ja, wir kennen den Bärenfang und erzählen von ihm allerlei Geschichten, aber mit Bären selbst hatten wir in unserer Gegend wenig zu tun.

Wir kannten sie nur aus dem Tiergarten in Königsberg und vom Jahrmarkt natürlich. Aber wie man auch verglich und verglich, ein Bär wollte sich aus diesem wunderbaren Sternenbild nicht formen. Aber der große Wagen, das war er! Die Räder da, die Deichsel vorn, ein wenig gebogen, als wollten wir gerade um die Ecke kutschieren. Ja, mit Wagen, da wussten wir Bescheid.

Deshalb sage ich heute auch noch großer Wagen zum Großen Bären und ich möchte ihn jetzt besteigen können und durch die Nacht, diese helle Osternacht, zur Heimat fahren können. Von ferne schon würde uns der Giebel unseres weißen Hauses entgegen leuchten, denn darüber steht ja noch genau wie damals unser Abendstern, und er würde uns wieder grüßen, wie er uns immer grüßte, wenn wir durch die helle Mondnacht einer Osterfahrt nach Hause fuhren. Unser Stern!

Die Erde haben sie uns genommen, den Himmel konnten sie uns nicht nehmen. Der Himmel wird uns helfen, dass wir wieder auf der Erde unserer Heimat stehen können, wenn wir zum Himmel hinaufsehen wollen.

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aus paz 16-14

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Serie Ostdeutschland aktuell: Ost- und Westpreußen: Rosinenkringel und Sauerampfersuppe

Posted by deutschelobby - 04/04/2017


Was in Ostpreußen in der Karwoche auf den Tisch kam

 

Das Osterfest steht vor der Türe und damit werden bei uns Älteren die Erinnerungen an das Osterfest in der Heimat wach mit seinen vielen Bräuchen, von denen sich einige bis zur Vertreibung erhalten hatten. Ehe die „Stille Woche“ beginnt, wollen wir einmal überdenken, was wir bewusst oder unbewusst an Altüberliefertem bewahrt haben, und vielleicht können wir es auch heute lebendig machen. Am ehesten mit den Speisen, die es in der Karwoche gab, denn die hatte ihre eigenen Rezepte, und dazu gehörten unbedingt die Gründonnerstagskringel, mit denen kulinarisch das Osterfest eingeläutet wurde.

Dieses Gebäck sollte nicht nur gut schmecken, mit seinem Verzehr war auch der Glauben verbunden, dass es schützende Wirkung hatte. Wer es am Gründonnerstag genoss, sollte vor fieberhaften Erkrankungen bewahrt bleiben. Wenn man bedenkt, wie unsere Vorfahren in ständiger Angst vor Seuchen und Epidemien lebten, durch die ganze Landstriche „wüst“ wurden, kann man verstehen, dass sie sich solch eine Art Schutzhülle schufen. Zumal es in Form von Gründonnerstagskringeln f273f5de7422fe21ffff8073fffffff2eine angenehme war, denn sie schmecken einfach köstlich.

Wie bei allen Spezialitäten gibt es auch bei diesem Hefegebäck verschiedene Varianten, die sich nach den örtlichen Gepflogenheiten richten oder als Familienrezept an die nachfolgenden Generationen weiter gegeben wurden. Wir greifen auf das Rezept zurück, nach dem schon unsere Urgroßmütter die Kringel gebacken haben. Man benötigt dazu folgende Zutaten: 500 Gramm Mehl, 40 Gramm Hefe, zwei Eier, einen Achtel Liter Milch, 250 Gramm Butter, 150 Gramm Zucker, 300 Gramm Sultaninen, 125 Gramm Mandeln, Zitrone und ein Ei zum Bestreichen. Und so wird’s gemacht: Aus etwas Mehl, Hefe und Milch ein Hefestück ansetzen und gehen lassen.

Mehl mit Eiern, Zucker, einer Prise Salz und der restlichen Milch gut verkneten, mit dem Hefestück mischen und die abgeriebene Zitronenschale zugeben. Den sehr festen Teig noch einmal gehen lassen, ausrollen, eine Hälfte mit recht kalten Butterscheiben belegen, zusammenklappen. Wieder ausrollen und erneut mit Butter belegen, insgesamt dreimal. Den ausgerollten Teig in zehn Zentimeter breite Streifen schneiden, mit geriebenen Mandeln und vorher eingeweichten Sultaninen belegen, Ränder überschlagen und eine Rolle drehen, von der kleine Stücke abgeschnitten werden, die wieder zusammengedreht und zu Kringeln geformt werden.

Mit dem mit Wasser verklopften Ei bepinseln, mit gehackten Mandeln belegen und hellbraun backen. Die Kringel können dann nach Belieben mit Zuckerguss bestrichen werden, besonders beliebt war ein mit Obstsaft rosa gefärbter Zuckerguss. Dieses Rezept ist im urostpreußischen „Doennigs Kochbuch“ unter der Bezeichnung „Rosinenkringel“ zu finden. Diese wurden auch aus dem ebenfalls in „Touren“ gearbeiteten Blätterteig hergestellt. Tipp für Backneulinge, aber Backwillige: Tiefgekühlter Blätterteig macht es heute möglich, ohne große Mühe selbstgebackene Rosinenkringel auf die Kaffeetafel zu bringen.

Man schneidet dazu den Teig in etwa eineinhalb Zentimeter breite Streifen, belegt einen Streifen mit Rosinen, bestreicht einen zweiten mit Eiweiß, legt ihn auf den ersten Streifen und formt die Kringel, die mit Eiweiß bestrichen und gebacken werden. Auch sie erhalten dann einen Zuckerguss. (Als Königsberger Marjell bleiben für mich die rosa glänzenden Rosinenkringel der Bäckerei Thiel in der Königstraße unvergessen!)

Zurück zum Gründonnerstag. Dessen Name verpflichtete, an diesem Tag etwas Grünes auf den Tisch zu bringen. In milden Jahren, wenn Ostern auf einen späten Termin fiel – wie in diesem Jahr –, konnte wohl nach altem Brauch neunerlei Kraut gesammelt werden, das einer duftenden Kräutersoße zu gekochtem Ei oder Fisch Würze und Vitaminreichtum gab. In manchen Gegenden waren es nur siebenerlei Kräuter, und wenn die Natur noch nicht mitspielte, musste man sich mit Schnittlauch vom Fensterbrett begnügen – aber grün musste es sein!

Doch da gab es ja noch den verlässlichsten Grünspender für die Karwoche, und der wuchs früh und in reichlicher Fülle auf unseren Wiesen und bescherte uns ein Gericht, wie es gesünder und köstlicher nicht denkbar war: die ostpreußische Sauerampfersuppe.klare-sauerampfersuppe Kaum ließen sich die lanzenförmigen Blätter sehen, wurden sie auch schon gepflückt, denn alles „jieperte“ danach. Auf Rindfleisch gekocht, mit saurem Schmand abgebunden und mit einer Einlage aus hart gekochten oder verlorenen Eiern wurde diese Suppe mit dazu gereichten mehligen Salzkartoffeln zu dem ostpreußischen Frühlingsgericht.

Als Grundrezept rechnet man auf 500 Gramm Rindfleisch etwa 750 Gramm Sauerampfer, der fein gehackt in der Brühe kurz aufgekocht oder nach kurzem Aufwallen durch ein Sieb passiert wird. Für Vegetarier gibt es die fleischlose Version auf der Grundlage von Gemüsebrühe, die sich auch als Karfreitagsgericht anbietet. Denn auch das war in Ostpreußen Sitte: Kein Fleisch am Karfreitag! Manche Gläubigen fasteten sogar den ganzen Tag oder es gab erst nach Sonnenuntergang ein leichtes Essen.

Und wenn wir auch manches heimatliche Rezept vergessen haben oder es nicht mehr nachkochen können: Die Sauerampfersupp’ steht in vielen Familien auch heute als Frühlingsgericht auf dem Speisezettel.

Vor allem dort, wo man nur auf die nächste Wiese zu gehen braucht, um sich ein paar Strempel zu pflücken!

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PAZ 14-14

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Serie deutsche Geschichte…Ostpreußen/Königsberg…Von Osterhasen und stillen Freitagen

Posted by deutschelobby - 02/04/2017


Ostern in Ostpreußen: Die Heimatdichterin Charlotte Wüstendorfer aus Königsberg beschreibt es besonders liebevoll

Dürers weltberühmter Feldhase

Kein Fest in Ostpreußen wird mit so tiefer, wundergläubiger Naturverbundenheit erlebt wie das Osterfest. Ist es die Freude am Frühling oder die Freude am Auferstehungswunder des Heilandes?

Ach, alles beides! Und noch ein Drittes kommt hinzu, etwas ganz heimliches. tiefstes: Bewusste Erinnerungen an längst vergessene Feste heidnischer Vorfahren sind es, die uns auch noch dazu im Blute herumspuken. Heißt doch das Osterfest nach der germanischen Frühlingsgöttin Ostara, deren Lieblingstier der Hase war, und feierten doch auch unsere altpreußischen Vorfahren, ehe der Pflug ausging, also um die Osterzeit, ein großes Fest zu Ehren des Frühlingsgottes Pergrubios, „der Laub und Gras wachsen lässt“. „Du schenkst die Hochzeit, durch dich wächst das Gras auf den Fluren. Felder und Wälder, du lässt sie lieblich ergrünen.“ Das ist der in lateinischer Wiedergabe überlieferte Anfang eines bei diesem Fest gesungenen Liedes.

Und so will ich denn mit den Osterruten beginnen. Oft schon mehrere Wochen vor dem Fest werden sie gepflückt und in einem Glas Wasser hinter dem Ofen, wo es dunkel und warm ist, zum Ergrünen gebracht; denn zu Ostern muss man unbedingt grüne Ruten haben. Das hat seine besondere Bewandtnis. Auch die Weiden oder „Palmen“-Kätzchen für den Palmsonntag erblühen meist hinter dem Ofen.

Am Palmsonntag muss man drei davon herunterschlucken. Das ist ein sicheres Vorbeugungsmittel gegen Fieber. In der Karwoche hat jeder Tag einen besonderen Namen: Blaumontag, Weißdienstag, Aschermittwoch, Gründonnerstag, Stillfreitag, Ostersonnabend. Zum Gründonnerstag muss ein großer Kringel gebacken werden. Meist ist er so groß, dass er noch für den Karfreitag als Kaffeegebäck ausreicht, und man isst etwas Grünes.

Der Karfreitag heißt mit Recht der stille Freitag. An ihm, dem einzigen Fasttage und größten Feiertag der evangelischen Kirche, ist alles ernst und still. Der Herr ist tot. Da trauert die ganze Natur mit, und der Mensch darf kein lautes Wort sprechen, auch nicht lachen oder gar singen und Musik machen. Vor allen Dingen aber auch nicht nähen, sonst würde ihn der Blitz treffen. An einem rechten Karfreitag muss der Himmel bedeckt sein, und wenn es regnet, dann gibt es ein fruchtbares Jahr. Sonnenschein an diesem Tage aber empfindet man wie etwas Verletzendes, und man prophezeit einem solchen Jahr keine gute Ernte.

In den katholischen Gegenden der Provinz aber erzählt man sich, dass die Glocken, die an diesem Tage nicht geläutet werden, eine Wallfahrt nach Rom unternommen hätten. Am Ostersonntag macht die Sonne drei Freudensprünge, wenn sie aufgeht. Und wer gute Augen hat, kann das „Osterlämmchen“ darin hüpfen sehen. Das Osterlamm hat in Ostpreußen durchaus nicht die Verpflichtung, den Braten für das Fest zu liefern. Das richtige ostpreußische „Ostergericht“ ist nämlich ein gepökelter Schweineschinken mit Backobst, Klößen und hartgekochten Eiern dazu.

Der Ostersonntag ist der Tag des Osterwassers. Ganz früh vor Sonnenaufgang gehen die Mädchen an das nächste fließende Wasser, um es zu schöpfen. Wer sich damit wäscht, dem verleiht es Gesundheit und Schönheit. Aber man darf nicht sprechen und nicht lachen, während man es holt, und sich auch nicht umsehen. Sonst geht die wunderbare Wirkung verloren. Mit dem Wasser zu dieser Zeit hat es überhaupt eine wunderbare Bewandtnis, soll doch das Regenwasser, das im März aufgefangen wird, niemals faul werden. Das Osterei kommt erst am Ostersonntag zu seinem Recht. Natürlich wird es wie überall in Deutschland auch in Ostpreußen vom „Osterhasen“ gelegt und versteckt und von den Kindern mit Begeisterung gesucht. Vielfach spielen sie mit den buntgefärbten Eiern ein auch im Baltikum bekanntes Spiel. Sie ticken sie gegeneinander, und wessen Ei dabei zerbricht, hat es an seinen Gegner verloren.

Nach alter Art werden die Ostereier mit Zwiebelschalen gefärbt, die man schon monatelang vorher dazu aufsammelt, und mit einer Speckschwarte poliert. Je nach der Menge und der Sorte der Zwiebelschalen lassen sich die verschiedensten Farbtöne hervorbringen, gelbe, orangerote und dunkelbraune. Junger Roggen und Weidenringe sollen grüne Ostereier hervorbringen. Wer geschickt ist und zeichnerisch begabt, nimmt eine Nadel oder ein Federmesserchen und ritzt in feiner, weißer Strichzeichnung Bildchen auf die Ostereier, Vögelchen, Häschen, Lämmchen, Glocken und was dergleichen österliche und frühlingsfrohe Dinge mehr sind.

Mit bunten Ostereiern werden auch die Kinder beschenkt, die die Gutsherrschaft schmackostern kommen. Ich erlebte es einmal auf einem ostpreußischen Gut, dass man 200 Eier für diesen Zweck färbte. „Schmackostern“ heißt, mit grünen Osterruten schlagen. „Oastre, Schmackostre, fief Eier, Stick Speck, denn goah eck gliek weg.“ Neben den Eiern erhalten die Kinder ein Stück Fladen und ein Stückchen Speck zum Geschenk. Von Rechts wegen sollen alle Langschläfer am Ostersonntag aus den Betten geprügelt werden. Aber auch die Fleißigen, schon Aufgestandenen, bekommen ein paar zarte Hiebe an die Beine. „Dass die Flöhe nicht beißen“, sagen die Kinder. Die Gelehrten sagen, es stecke ein alter Fruchtbarkeitszauber dahinter. Auch beim Fest des altpreußischen Frühlingsgottes Pergrubios schlug man sich mit grünen Ruten. Alle Krankheiten und Plagen kamen damals von den bösen Geistern her, warum also nicht auch die Flöhe? Der Deutsche Ritterorden war trotz des offenbar heidnischen Ursprungs nicht gegen das Schmackostern. Sind doch in seinen Wirtschaftsbüchern die Geschenke verbucht, welche „die Margellens“ erhielten, „so den Hochmeister schmackostern kamen“.

Schönes Osterfest, wie bald bist du vorbei. Morgen werden nur noch ein paar bunte Eierschalen, hier und da auf den Wegen verstreut, an dich erinnern. Aber die Lämmchen werden springen, die grünen Ruten weitergrünen und die helle Frühjahrssonne wird weiterstrahlen auf Saaten und Wiesen und Wälder und uns tausendfach das ewig junge Lied von Auferstehung und Leben ins Herz singen.

Über die Autorin Charlotte Wüstendörfer (1892–1945): „Sie wissen, die Schriftstellerin, die wunderschöne Märchen, Gedichte und Spiele schuf“, schrieb Ruth Geede in der Ostpreußischen Familie vor einigen Jahren. Die Königsberger Schriftstellerin wurde 1892 als einzige Tochter eine Fotografen geboren. Als Heimatdichterin schrieb sie meist in samländischem Platt. Ihr bekanntestes Werk ist die Erzählung „Patulne und Turune“. Nach der Flucht aus Ostpreußen endete Charlotte Wüstendörfers Leben mit 53 Jahren in einem Flüchtlingslager in Stralsund.

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Charlotte Wüstendorfer Preußische Allgemeine Zeitung Ausgabe 14/15 vom 04.04.2015

 

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„Walter, nicht Valteris, ich bin Deutscher“

Posted by deutschelobby - 20/08/2016


Walter Wallenschuß: Der letzte Deutsche der Moorkolonie „Bismarck“

Walter Wallenschuß: Der letzte Deutsche der Moorkolonie „Bismarck“

Fährt man von dem memelländischen Städtchen Heydekrug, heute Šilutė, durch das Memeldelta die sechs Kilometer zur Insel Ruß, dann stößt man auf halbem Wege auf den litauischen Hinweis „Oto Bismarko“. Ein von Birken gesäumter Weg führt von hier in das Rupkalwer Moor, das Hermann Sudermann in seinen „Litauischen Geschichten“ (1917) so anschaulich mit dem Schicksal von Jons und Erdme beschrieben hat und von dem er sagt, „daß man das Ende nirgends absehen kann“. Seit 1905 hat der preußische Staat hier Kolonisten angesiedelt.

Gleich hinter der Kreuzung treten vier Gebilde aus grauem Holz in Erscheinung, von denen eins am ehesten einem Wohnhaus ähnelt, die anderen drei scheinen Ställe zu sein. Alles wirkt so, als sei es aus dem Moor emporgestiegen und würde in absehbarer Zeit wieder im Moor versinken. Die Ställe sind windschief, die Fenster herausgeschlagen und die Türen, sofern überhaupt noch vorhanden, hängen fast abgefallen in den Angeln.

Eine Frau ist nicht vorhanden

In einem seltsamen Widerspruch zu diesem Erscheinungsbild steht die Tatsache, daß der Bewohner des Hauses offensichtlich über ein Mobiltelefon verfügt. Auf Anruf reagiert er sofort und zeigt sich keineswegs überrascht: „Kommt rein, kommt in die gute Stube.“

Es geht durch einen dem Zusammenbruch nahen Windfang, in dem Tierfutter und zahllose Utensilien miteinander vermengt sind, in die Küche, in der sich das Durcheinander noch steigert, und dann in die „gute Stube“, in der ganz offensichtlich jegliche Ordnungsbemühungen von vornherein zum Scheitern verurteilt sind. Eine Frau ist nicht vorhanden.

Über 1945 spricht er nicht gerne

„Walter Wallenschuß, nicht Valteris Valenčius, ich bin Deutscher.“ Angesichts der 85 Jahre ein erstaunlich frisches Gesicht bei leidlicher Rasur, klare blaue Augen und ein schmuddeliger Trainingsanzug. Walter spricht ein schriftreines Deutsch mit leichter ostpreußischer Färbung. Auf dem Tisch liegen Ulla Lachauers „Paradiesstraße“, ein Zukunftsroman von Hans Dominik und mehrere völlig zerlesene Zeitschriften, vor dem Kachelofen eine Stihl-Motorsäge. In einer Ecke lagert ein Karton mit Exemplaren des Memeler Dampfbootes.

Am 21. August 1931 sei er in diesem Hause geboren und er wolle auch nicht daraus weg. Über die Zeit um 1945 spricht er offenbar nicht gerne. Sein Vater habe an der Invasionsfront in der Normandie gestanden, und die Wehrmacht habe ihn zusammen mit seiner Mutter in die Elchniederung evakuiert, wo die Front über sie hinweggerollt sei. 1946 sei er mit seiner Mutter in das alte Haus zurückgekehrt.

Überlebt durch den Fischfang

Fast kein Mensch war damals in der gesamten Umgebung. Bei ihrer Rückkehr hätten die zwanzig Holzhäuser aus deutscher Zeit noch gestanden. Mit der Zeit wären Menschen aus der weiteren Umgebung gekommen und hätten alle übrigen Häuser als Brennholz abgerissen. Überlebt habe er nur durch den Fischfang. Später habe er auch Fische verkaufen können.

Daß die Litauer ihn als Deutschen angefeindet hätten, könne er eigentlich nicht sagen, nur in einigen Fällen sei es so gewesen. Furchtlos hat er sich dafür eingesetzt, daß die Straße vor seinem Haus bereits in der Sowjetzeit offiziell wieder nach Bismarck benannt wird.

Monatlich 220 Euro Rente

Seit dem 1. Januar 2016 erhält er 220 Euro Rente. Einmal in der Woche kommt in der Abgeschiedenheit ein kleiner Lieferwagen vorbei und bringt die notwendigen Lebensmittel, bisweilen auch Post.

Verbindung mit Deutschland habe er nur durch gelegentliche, doch recht seltene Besucher. Und die ärztliche Versorgung? Vor kurzem sei er wegen eines gebrochenen Beines im Krankenhaus gewesen, aber das habe ihm nicht zugesagt. Er streift das linke Bein seiner speckigen Trainingshose hoch. Ein lockerer, gräulicher Verband rutscht runter auf seinen Knöchel und eine blutverkrustete offene Stelle wird sichtbar. Anfang August hat ihn zusätzlich noch ein großes Unglück getroffen: seine 25 Ziegen sind plötzlich verschwunden.

Man kann vermuten, daß sie in irgendwelchen Kochtöpfen verschwunden sind oder auf entfernten Marktplätzen wieder auftauchen. Ein weiteres periodisches Unglück nimmt Walter allerdings gelassen hin.

Ärger über Einstellung deutscher Radiosender

Von der Memel her wird das gesamte Gebiet regelmäßig überschwemmt. „2015 war es nicht so schlimm, aber 2014“, und er zeigt einen Kalender, in dem er in einem Boot vor seinem Haus abgebildet ist. An den Verfärbungen der Hauswände sind die Wasserstände abzulesen. Und was macht er, wenn das Wasser seine Lagerstätte, von Bett kann man eigentlich nicht reden, erreicht? „Dann prüfe ich vom Bett aus mit der linken Hand, wie hoch das Wasser ist, und muß notfalls das Bett höher stellen.“

Heftig klagt er darüber, daß alle deutschen Sender auf Mittel- und Langwelle abgeschaltet sind. Und an diesem Punkt wird Walter ganz lebhaft, denn seine Leidenschaft sind Geschichte und Politik.

Einmal darauf angesprochen, ist er nicht mehr zu bremsen.

Dabei erweist er sich als unbeugsamer Revisionist. Den Ausbruch des Zweiten Weltkrieges erklärt er so, daß vielen in der Bundesrepublik die Haare zu Berge stehen würden….die von Feindstaaten indoktrinierten Westler werden seit 70 Jahren täglich mit den us-amerikanischen Lügen hypnotisiert, die aktuellen Politiker sind nur noch Fadenpuppen in den Händen der zionistischen Hintermänner….doch Walter kennt die Wahrheit, weiss um die wahren Schuldigen und ist wütend über die erbärmlichen Lügen zur Ausbeutung eines Ganzen Volkes.

In der Einöde wohlinformiert

Aber Walter erweist sich als wohlinformiert und ist um Fakten nicht verlegen. Und das gilt keineswegs nur für die Biographie von Hermann Sudermann. Er hört ja nicht nur deutsche, sondern auch litauische, polnische und russische Sender. Seine größte Sorge ist die „aggressive Politik der USA gegenüber Rußland“, die uns in einen neuen Krieg stürzen könne:

„Die Polen haben nichts dazugelernt. Vor dem Zweiten Weltkrieg ließen sie sich durch England mißbrauchen, und jetzt lassen sie sich wieder durch Amerika mißbrauchen.“

Isoliert ist Walter zwar im Moor, aber politisch keineswegs abgesackt.

Wie eine mythische, mit seiner Umgebung verwachsene Figur steht er bei unserem Weggang da, gebeugt und auf einen Stock gestützt, aber immer noch voller Lebenskraft. Zum Abschied reicht er die Hand. Deren Finger sind infolge einer Verletzung steif. Das beim Abschied von in Ostpreußen verbliebenen Deutschen gerufene  „Kommt wieder!“ sagt er nicht. Doch seine Augen lassen einen nicht los. Der letzte Bewohner der Moorkolonie „Bismarck“.

von

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Also Königsberg… formaljuristisch recht eindeutige Tatsache, dass Ostpreußen völkerrechtlich zum Deutschen Reich gehört…

Posted by deutschelobby - 26/06/2015


von Thomas W. Wyrwoll

Das litauische Internetportal „Delfi“ führte ein umfangreiches Gespräch mit dem US-amerikanischen „Experten für Informationskriegführung“ J. Michael Waller. Dieser riet der litauischen Regierung, die zur Zeit nicht-ständiges Mitglied im UN-Sicherheitsrat ist, durch Anträge an die Vereinten Nationen zur Zersetzung Russlands beizutragen.

Ein besonderes Gewicht legte er dabei auf die Königsberg-Frage: Der Status von Königsberg sei weder auf der Konferenz von Jalta noch auf der von Potsdam geklärt worden und daher offen. Koenigsberg_Wappen_reihe, fahne

Dies sei etwas, was Litauen und „der Westen“ aufgreifen sollten. Eine Bewertung des Zwei-plus-Vier-Vertrages ließ der amerikanische Professor dabei ebenso außen vor wie die formaljuristisch recht eindeutige Tatsache, dass Ostpreußen völkerrechtlich zum Deutschen Reich, aber sicher nicht zu Litauen gehören würde.

Die Herauslösung diverser Gebiete aus der Russischen Föderation wie etwa Burjatiens, Jakutiens oder Kareliens, für die Waller wirbt, ist nach seiner Einschätzung nicht als anti-russisch zu verstehen, sondern sei allein gegen die „Tschekisten“ im Kreml gerichtet, die nur durch einen Diebstahl von Finanzhilfen des Westens reich und mächtig geworden seien.

Auf einen derart bizarren Ratgeber, der sich vor allem selber im Krieg mit von ihm unverstandenen Informationen zu befinden scheint, wird sich hoffentlich nicht einmal die US-hörige Führung Litauens verlassen.

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paz2015-26

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Spendenaufruf der Bruderhilfe Ostpreußen für die Landsleute in der Heimat

Posted by deutschelobby - 22/04/2015


Die Unterstützung der Deutschen in Ostpreußen geht uns alle an – helfen auch Sie mit!

Liebe Leser der Preußischen Allgemeinen Zeitung,

Liebe Landsleute und Freunde Ostpreußens,

im vergangenen Jahr war der Spendenaktion der ostpreußischen Bruderhilfe ein großer Erfolg beschieden. Gemeinsam konnten wir wieder zahlreiche hilfsbedürftige deutsche Landsleute in der dreigeteilten Heimat Ostpreußen unterstützen. 2015 soll die humanitäre Betreuung der Deutschen Minderheit fortgesetzt werden. Daher wende ich mich auch heute wieder mit einem Aufruf für die Bruderhilfe an Sie.

Das südliche Ostpreußen und das Memelland gehören seit mehr als einem Jahrzehnt der Europäischen Union an. Gleichwohl ist die Not vieler Menschen, gerade auch auf dem Lande, noch immer sehr groß: Hohe Arbeitslosigkeit, schlechte medizinische Versorgung und Altersarmut spielen noch immer eine große Rolle. In Zeiten stark ansteigender Preise bewegen sich die Renten nahezu unverändert auf einem sehr niedrigen Niveau, vielfach unterhalb des Existenzminimums. Immer wieder gehen Hilferufe von in Not geratenen Landsleuten bei uns ein.

Viel dramatischer ist die Lage der russlanddeutschen Bevölkerung im Königsberger Gebiet, der es oft an einfachsten Dingen fehlt, die für uns selbstverständlich sind. Die notwendigen Medikamente sind kaum bezahlbar, die Wege zum nächsten Arzt oft weit. Aufgrund fehlender Perspektiven sind bereits viele Russlanddeutsche in die Bundesrepublik Deutschland ausgewandert.

Unter besonderer Obhut der Landsmannschaft Ostpreußen stehen die

„Wolfskinder“, die am Ende des Krieges von ihren Familien getrennt worden sind. Viele von ihnen wurden von Litauern aufgenommen; etliche verloren ihre deutsche Identität. Erst 1990 konnten sie sich im Verein „Edelweiss-Wolfskinder“ zusammenfinden. Materielle Hilfe und ideeller Beistand haben hier einen ganz besonderen Stellenwert. Wir versuchen, den in Ostpreußen lebenden Landsleuten eine Perspektive zu geben.

Die Lage der Deutschen in der ostpreußischen Heimat wird von unseren Medien nicht wahrgenommen. Daher ist der Einsatz der weltweiten Ostpreußenfamilie umso wichtiger. Mit Ihrer Hilfe hoffen wir, unsere humanitäre Hilfe langfristig fortsetzen zu können. Unser Ziel ist es, den Landsleuten das Gefühl zu geben, dass sie nicht vergessen sind. Die Heimatkreisgemeinschaften der Landsmannschaft Ostpreußen gewährleisten, dass Ihre Unterstützung direkt und ohne bürokratischen Aufwand bei den Arbeitslosen, den Alten und Kranken, den Notleidenden und kinderreichen Familien ankommt.

Ich bitte Sie daher heute persönlich: Helfen Sie durch Ihre Spende mit, dass wir unsere humanitäre friedensstiftende Arbeit fortsetzen und armen Landsleuten zu mehr Lebensqualität verhelfen können. Jede noch so kleine Spende hilft. Jedes Vermächtnis liefert einen wichtigen Beitrag, ist eine Brücke der Menschlichkeit in die ostpreußische Heimat. Deutsche helfen Deutschen, Ostpreußen unterstützen heimatverbliebene Ostpreußen.

Allen Spendern sage ich ein herzliches Dankeschön!

Wir geben Ostpreußen Zukunft!

Stephan Grigat

Rechtsanwalt und Notar

Sprecher der Landsmannschaft Ostpreußen

Wenn Sie helfen möchten, überweisen Sie Ihre Zuwendung auf das Konto der

Landsmannschaft Ostpreußen HSH Nordbank-Bruderhilfe e.V. bei der

IBAN: DE 93 2105 0000 0600 5020 00

BIC : HSHNDEHH , Konto-Nr.: 600 502 000,

BLZ: 210 500 00,

Kontakt: Landsmannschaft Ostpreußen – Bruderhilfe e.V., Peter Wenzel, Buchtstraße 4, 22087 Hamburg,

Tel. 040-41 40 08 25; Fax: 040 – 41 40 08 19;

wenzel@Ostpreussen.de

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Treuespende für Ostpreußen

Posted by deutschelobby - 20/11/2014


 

was wir für unsere dreigeteilte Heimat Ostpreußen tun können, verwirklichen wir überwiegend mit Hilfe Ihrer Spenden. Wie in den Jahren zuvor folgten Sie im vergangenen Jahr zahlreich dem Treuespendeaufruf und ermöglichten uns damit die Fortsetzung unserer vielschichtigen Arbeit zum Besten Ostpreußens und seiner Menschen. Es sind die vielen kleinen Zuwendungen, die entscheidend zum Gesamtaufkommen beitragen, einige unserer Weggefährten konnten sogar namhafte Beträge erübrigen. ost

Bitte unterstützen Sie auch 2014 mit einer Spende die Fortsetzung unseres Engagements für Ostpreußen.

Allen Spendern sage ich ein herzliches Dankeschön!

Der satzungsgemäße Auftrag zur Förderung der Völkerverständigung, der Heimatpflege und Kultur, der Wissenschaft und Forschung wird durch eine Vielzahl von Projekten, welche die Landsmannschaft mit Hilfe der Treuespende durchgeführt hat, mit Leben erfüllt. Herausragendes Ereignis der letzten Monate war das Deutschlandtreffen der Ostpreußen am 17. und 18. Mai in Kassel. Rund 10000 Teilnehmer folgten dem Aufruf und versammelten sich auf dem Gelände der Messe Kassel, um ein machtvolles Bekenntnis ihrer Treue zu Ostpreußen abzulegen. Hierzu zählten wie in den Jahren zuvor die Mitglieder der deutschen Vereine aus dem südlichen Ostpreußen und dem Memelland.

Am 21. Juni fand das Sommerfest der Landsmannschaft Ostpreußen in Allenstein statt. Die Chöre und Tanzgruppen der deutschen Vereine lockten über 1200 Besucher auf das Gelände des Amphitheaters zu Füßen der Allensteiner Burg, darunter auch zahlreiche Touristen und polnische Gäste, die häufig erstmals von der Existenz einer lebendigen deutschen Volksgruppe im südlichen Ostpreußen erfuhren. Das Sommerfest war offizieller Bestandteil des Allensteiner Sommers und die Landsmannschaft Ostpreußen wurde als Veranstalter auf den Plakaten in der Allensteiner Altstadt genannt. Beides Belege, dass die Landsmannschaft vor Ort ein akzeptierter Partner ist und die seit dem Fall des Eisernen Vorhanges geleistete Aufbauarbeit Früchte trägt. Sichtbares Zeichen hierfür ist auch das erfolgreiche Wirken der Leiterin des Verbindungsbüros der Landsmannschaft Ostpreußen in Allenstein, Edyta Gladkowska. An der von ihr organisierten Sommerolympiade für die deutsche Jugend in Ortelsburg (14.–15. Juni) nahmen erneut über 100 Jugendliche aus den deutschen Vereinen teil.

Dank der Treuspende existiert seit 2008 ein Stipendium der Landsmannschaft Ostpreußen, das Absolventen der juristischen Fakultät der Kant Universität Königsberg einen mehrmonatigen Studienaufenthalt am Fachbereich Rechtswissenschaft der Universität Marburg ermöglicht. Die aktuellen politischen Spannungen mit Russland wegen der Ukraine-Krise zeigen, wie wichtig es ist, dieses Ausbildungsangebot auch in Zukunft aufrechtzuerhalten, um junge russische Jura-Studenten an kontinentaleuropäische Rechtsstandards heranzuführen und mit internationalen Rechtssätzen vertraut zu machen.

Mit dem Ableben der Erlebnisgeneration schwindet auch das Wissen um Ostpreußen. Viele Menschen sind über den herausragenden Beitrag des Landes für die deutsche und europäische Geschichte nur unzureichend oder gar nicht informiert. Aus diesem Grund unterstützt die Treuespende Einrichtungen wie das Ostpreußische Landesmuseum in Lüneburg oder das Kulturzentrum Ostpreußen in Ellingen, die mit ihren Projekten und Ausstellungen auch Menschen außerhalb des Vertriebenenbereiches ansprechen. Aktuell konnte für Lüneburg ein seltener ostpreußischer Webstuhl aus der Zeit vor 1945 aus einem privaten Nachlass erworben werden und erhielt Ellingen einen Zuschuss für eine Begleitausstellung zum Ersten Weltkrieg in Ostpreußen, die Ende August erstmals der Öffentlichkeit im ostpreußischen Hohenstein präsentiert wurde.

Die aus Mitteln der Treuespende bezuschusste Erneuerung der morschen Grabkreuze auf dem Allensteiner Soldatenfriedhof ist abgeschlossen. In beiden Weltkriegen haben deutsche Soldaten ihr Leben gegeben, um die ostpreußische Bevölkerung vor dem Feind zu schützen. Ihre selbstlose Opferbereitschaft verdient auch weiterhin unsere uneingeschränkte Anerkennung.

Das von der Landsmannschaft Ostpreußen betriebene Bildarchiv Ostpreußen umfasst mittlerweile dank der Treuespende und des unermüdlichen Einsatzes vieler ehrenamtlicher Helfer über 60000 Aufnahmen. Damit handelt es sich um das weltweit größte frei zugängliche Bildarchiv für Ostpreußen.

So unterschiedlich die mit Hilfe der Treuespende durchgeführten Aktivitäten der Landsmannschaft Ostpreußen auch sind, eines haben Sie gemeinsam: Sie tragen dazu bei, das Wissen um Ostpreußen auch nachwachsenden Generationen näher zu bringen. Nur so können wir verhindern, dass das Land zwischen Weichsel und Memel in wenigen Jahren zur „Terra incognita“ wird.

Um dies alles fortführen zu können, benötigen wir Ihre Hilfe und Ihre Spende – aus Treue zu Ostpreußen!

Wir geben Ostpreußen Zukunft.

Bitte benutzen Sie für die Überweisung Ihrer Spende den beiliegenden Zahlungsvordruck oder geben Sie ihn an Freunde und Bekannte weiter.

Das Spendenkonto bei der HSH Nordbank lautet:

Landsmannschaft Ostpreußen e.V. Konto-Nr.: 113 647 000 – BLZ 210 500 00 IBAN: DE16 2105 0000 0113 6470 00 – BIC: HSHNDEHH

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Preußische Allgemeine Zeitung Ausgabe 47/14 vom 22.11.2014

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Auf dem Weg in die Katastrophe…die Verteidigung Ostpreußens

Posted by deutschelobby - 03/08/2014


Bis zum Eingreifen Hindenburgs und Ludendorffs bestand die Gefahr, dass die Russen bis Berlin marschieren

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Nach dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges sah sich die für

vorgesehene deutsche 8. Armee in Ostpreußen schnell mit einer russischen Offensive konfrontiert, wobei die russischen Kräfte mehr als doppelt so stark waren wie die Verteidiger.

Den größten Vorteil, den die Deutschen hatten, war, dass die Russen ihre Streitmacht beim Einmarsch in Ostpreußen teilten. Das verdankten die Deutschen der Masurischen Seenplatte, die schwer zu überwinden war. Die Russen marschierten also links und rechts der Platte ein.

Die 1. oder Njemen-Armee nutzte den Weg rechts der Platte. Sie sollte von Osten her in Ostpreußen einmarschieren. Ihr Oberbefehlshaber war Paul von Rennen­kampff. „Njemen“ ist die russische Bezeichnung für die Memel.

Die 2. oder Narew-Armee nutzte den Weg links der Platte. Sie sollte vom Süden her in Ostpreußen einmarschieren und wurde von Alexander Samsonow befehligt. Der Narew hat seine Quelle nördlich von Brest in den Wäldern von Białowieza und mündet nördlich von Warschau bei Nowy Dwór Mazowiecki in die Weichsel, kurz nachdem er den Westlichen Bug aufgenommen hat.

Diese Teilung der russischen Kräfte bot der 8. Armee eine Chance, denn gegen jede einzelne der beiden russischen Armeen hatte sie eine Chance. Allerdings musste die 8. Armee aufpassen, nicht zwischen die 1. und die 2. Armee zu geraten und in einer Zweifrontenschlacht aufgerieben zu werden.

Denn dann hätte zwischen den Russen und Berlin keine einzige deutsche Armee mehr gestanden. Aber sich an die Weichsel zurückzuziehen war für die Deutschen keine rechte Alternative, denn der gesammelten Kraft der beiden russischen Armeen hätten sie dort kaum länger Widerstand leisten können.

So hatte der Auftrag an die 8. Armee eine doppelte Komponente, eine offensive (Nutzt die russische Teilung durch die Masurische Seenplatte zum Schlag gegen eine der Armeen) und eine defensive (Lasst Euch auf keinen Fall von den beiden russischen Armeen in die Zange nehmen und aufreiben).

Letzteres versuchten die Russen. Als erstes sollte die Njemen-Armee die Grenze überschreiten, um die 8. Armee an die Ostgrenze zu locken. Dann sollte die Narew-Armee von Süden her der 8. Armee in den Rücken fallen. Die 8. Armee stand also vor der Frage, was sie tun sollte, als die Njemen-Armee nun tatsächlich am 17. August 1914 auf breiter Front die ostpreußische Ostgrenze überschritt.

An der ostpreußischen Ostgrenze stand von der 8. Armee das I. Armeekorps aus Königsberg, dem das XVII. Korps aus Danzig und das I. Reservekorps zur Hilfe eilten. Nur das XX. Korps aus Allenstein blieb in Südostpreußen zurück. Dieses I. Armeekorps wurde von Hermann von François kommandiert.

François legte den Auftrag der 8. Armee eher offensiv aus. Er lieferte der Njemen-Armee noch am Tag ihres Einmarsches bei Stallupönen ein Gefecht und leitete mit einem Angriff wenige Tage später die Schlacht bei Gumbinnen ein.

Für François’ Selbstbewusstsein spricht eine Anekdote noch aus der Friedenszeit. Damals, noch zu Zeiten Schlieffens als Generalstabs­chef, hatten die Deutschen bereits die Umfassung der Njemen-Armee geübt. François kam dabei die undankbare Aufgabe zu, die natürlich erfolgreich umfassten russischen Verlierer zu führen.

Da er sich jedoch erfolgreich auf den Standpunkt stellte, dass keine von ihm geführte Armee je die Waffen strecken würde, musste der bereits gedruckte Schlussbericht über die Übung nachträglich mit einem Deckblatt versehen werden, auf dem es hieß: „Der Führer der Njemen-Armee erkannte die hoffnungslose Lage seiner Armee. Er suchte in der vordersten Kampffront den Tod und fand ihn auch.“

Dieses Selbstbewusstsein Fran­çois’ wie auch dessen Offensivgeist wurden von seinem Vorgesetzten, dem Oberbefehlshaber der 8. Armee, Maximilian von Prittwitz und Gaffron,ostpr Prittwitz und Gaffron in keiner Weise geteilt, ganz im Gegenteil.

Deshalb wurden das Gefecht bei Stallupönen und die Schlacht bei Gumbinnen auch von den Deutschen abgebrochen.

Das Gefecht bei Stallupönen musste François abbrechen, weil er es wider anderslautende Befehle auf eigene Faust geführt hatte und dieser Alleingang ab einem bestimmten Stadium nicht mehr möglich war. Und die Schlacht bei Gumbinnen brach von Prittwitz und Gaffron ab aus Angst, dass die Narew-Armee in den Rücken seiner 8. Armee stößt.

Diese beiden deutschen Kampfabbrüche wurden seitens des russischen Gegners als eigene Siege interpretiert. Der Oberbefehlshaber der 1. Armee ging nun wie selbstverständlich davon aus, dass die Deutschen sich hinter die Weichsel zurück­ziehen würden. Die Russen gingen bei ihrem Vormarsch ressourcenschonend langsam vor.

Sie wussten, dass den Deutschen für einen Rückzug im eigenen Land deren gut ausgebautes Eisenbahnnetz zur Verfügung stand. Warum sollte man sich in einen Wettlauf mit der deutschen Eisenbahn begeben, den man doch nur verlieren konnte, wo man doch genau zu wissen glaubte, wo man die Deutschen wieder antreffen konnte, eben an der Weichsel?

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Die Aufklärung vernachlässigten die Russen. Die Kavallerie setzten sie im Gegensatz zu den Deutschen lieber für Kämpfe ein und die Luftaufklärung war nicht gerade die größte Stärke des rück­ständigen Zarenreiches. Zudem verschlüsselten die Deutschen ihren Funkverkehr. Die Russen hingegen hielten dieses bei ihrem Funkverkehr für unnötig. Es sollte den Deutschen vielmehr Angst einjagen, dem russischen Funkverkehr zu entnehmen, was ihnen bevorstand, welche Dampfwalze sich ihnen entgegen wälzte.

Nun muss man zur Verteidigung Rennenkampffs sagen, dass dessen Rechnung wohl aufgegangen wäre, wenn es nach den Vorstellungen des Oberbefehlshabers der 8. deutschen Armee gegangen wäre. Prittwitz’ mangelnder Offensivgeist und Siegeszuversicht grenzten an Defätismus. Er wollte gar nicht erst versuchen, die Teilung der russischen Streitmacht durch die Masurische Seenplatte für ernstzunehmende Angriffe zu nutzen, und gleich mehr oder weniger kampflos hinter die Weichsel zurückweichen, von der er sich als Verteidigungsstellung aber auch nicht viel versprach. Als Prittwitz diesen Geist in der Nacht zum 21. August per Telefon dem Generalstabschef Helmuth von Moltke offenbarte, zog dieser die Notbremse. Prittwitz wurde seines Amtes enthoben.

Zu seinem und seines Generalstabschefs Nachfolger wurden Paul von Hindenburg und Erich Ludendorff ernannt, denen es dann erst gelang, den russischen Vormarsch Richtung Berlin in der Tannenbergschlacht Tannenbergschlachtzu stoppen und Ostpreußen von russischer Fremdherrschaft zu befreien.

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Serie Ostdeutschland aktuell: Ostpreußen ist mehr als nur Heimat…Deutschlandtreffen der Ostpreußen ein voller Erfolg

Posted by deutschelobby - 22/05/2014


Linksradikale Strassenratten, Antideutsche durch den Deutschen Gewerkschaftbund DGB aufgestachelt.

DGB ein verlängerter Arm der linksextremen Szene. Keinerlei Geschichtskenntnisse. Nur das nachplappern von selber nie begriffenen Schlagwörtern und Geschichtsfälschungen…HSR und DGB….wie tief ist dieses Konstrukt BRiD gesunken…..

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über 10000 Besucher

Ein abwechslungsreiches Kulturprogramm, viel Unterhaltung, ein breites Verkaufsangebot, Erinnerung, Ansprachen und vor allem viele Begegnungen prägten das diesjährige Deutschlandtreffen. Am Ende hieß es: Kassel war ein voller Erfolg.

Daran konnte auch der armselige Protest einiger „Antifa-Aktivisten“ vor den Messetoren nichts ändern.

Das Grüppchen von rund 30 „Antifa“-Aktivisten, das sich vor dem Kasseler Messezentrum aufgebaut hatte, muss sich eigentlich ziemlich dumm vorgekommen sein. Statt gefährlicher Nazis und Revanchisten, die ihnen die Organisatoren der Protestveranstaltung vom „Kasseler Bündnis gegen Rechts“, allen voran der Deutsche Gewerkschaftsbund, offenbar angekündigt hatten, strömten friedliche, zumeist schon in die Jahre gekommene, seriöse Herrschaften dem Eingang zu. Dennoch hielten sie unverdrossen ihre Banner hoch, auf denen sie gegen NS-Verherrlichung, Revanchismus und allgemein gegen Ostpreußen protestierten.

Was dieses Ostpreußen eigentlich ist, vermochten sie allerdings auf Nachfrage nicht genau zu sagen. Auch über das, was sich in den Messehallen abspielte, wussten sie nichts. Dafür wussten sie aber genau, dass das irgendetwas mit Geschichtsverdrehung, Heimattümelei und Verbindungen zur Neonaziszene zu tun hätte und dass man dagegen unbedingt ein Zeichen setzen müsse. Schnell wurde deutlich: Mehr als Phrasen, die ihnen zuvor vorgebetet worden waren, hatten die Demonstranten nicht zu bieten. Kein Wunder, dass sie sogar die Jugendlichen einer polnischen Theatergruppe mit „Nazis raus!“-Rufen empfingen.

Die Besucher des Deutschlandtreffens, die in der Kasseler Jugendherberge Unterkunft gefunden hatten, bekamen noch eine besondere Form des „antifaschistischen Protests“ zu spüren. Darüber, dass sie bereits mit Wandschmierereien empfangen wurden, die sie in Fäkalsprache zur Abreise aufforderten, konnten sie noch hinwegsehen. Doch in der Nacht zum Sonntag wurden sie durch Detonationen aufgeschreckt.

Vor dem Gebäude hatte sich eine in lange Gewänder gekleidete Gruppe linker Ratten versammelt, die Sprengkörper zündete und obszöne anti-ostpreußische Parolen skandierte. Dass sie damit eine Gruppe älterer Heimatverbliebener der Erlebnisgeneration, die den weiten Weg aus Ostpreußen auf sich genommen hatten, in Angst und Schrecken versetzten, dürfte sie wohl noch gefreut haben.

Die Tageszeitung „Hessische/ Niedersächsische Allgemeine“ schreibt über diese besondere Form von Offenheit und Toleranz, derer sich das von Parteien, Kirchen, Gewerkschaften und Initiativen getragene „Kasseler Bündnis“ rühmt: „Die Aktion vor den Messehallen hat vor allem Menschen tief getroffen, deren Leben ohnehin von einer großen Verletzung geprägt ist. Es ist armselig, Menschen, die unter dem Krieg gelitten haben, pauschal als rechtsradikal darzustellen.“

Nach all dem mussten die Besucher des Deutschlandtreffens den Eindruck haben, in Kassel nicht wirklich willkommen zu sein. Dafür spricht auch, dass Kassels Oberbürgermeister Bertram Hilgen (SPD) der Großveranstaltung trotz Einladung fern geblieben ist und die Stadt auch keinen anderen Vertreter geschickt hat.

Für die Teilnahme an der Einweihung einer Moschee am gleichen Tag hat das Stadtoberhaupt dagegen die Zeit gefunden.

Umso willkommener waren die Besucher in der Messehalle, in der gewerbliche wie ideelle Anbieter und Kunstschaffende ihre Arbeiten, Literatur und ostpreußische Spezialitäten präsentierten. Kaum, dass die Türen geöffnet waren, herrschte ein emsiges Treiben. Der feierlichen Eröffnung des Deutschlandtreffens durch den Sprecher der Landsmannschaft Ostpreußen, Stephan Grigat, folgte die Verleihung des Ostpreußischen Kulturpreises für Wissenschaft an Prof. Dr. Ingo von Münch sowie des Gierschke-Dornburg-Preises an Dr. Christian Tilitzki. Zu den kulturellen Darbietungen gehörten eine Lesung des Schauspielers Herbert Tennigkeit mit dem Thema „Meine Heimat Ostpreußen – Erinnerungen an ein geliebtes Land“, eine konzertante Reise nach Ostpreußen in Musik und Bildern mit dem Sänger „BernStein“ sowie das Theaterstück „Rotkäppchen sucht einen Prinzen“, aufgeführt von Jugendlichen der deutschen Volksgruppe aus Ostpreußen.

Der zweite Tag stand ganz im Zeichen der Großkundgebung mit 5000 Besuchern. Eingeleitet wurde die Kundgebung mit dem Glockengeläut des Königsberger Doms. Nach dem traditionellen Einmarsch der Fahnenstaffel nahm das LO-Bundesvorstandsmitglied Wolfgang Thüne mit bewegenden Worten die Totenehrung vor.

Anschließend begrüßte Stephan Grigat neben zahlreichen Vertretern aus Politik und Verbänden den hessischen Staatssekretär Mark Weinmeister, der die Grüße seiner Landesregierung überbrachte, den Ostpreußen für ihre Leistungen beim Wiederaufbau nach 1945 dankte und es als ein Grundrecht in einer demokratischen Gesellschaft bezeichnete, der Heimat zu gedenken.

Im Anschluss hielt Grigat eine programmatische Rede, in der er betonte, dass es nicht genüge, an die Vergangenheit zu erinnern, sondern dass sich die Ostpreußen aktiv in die Entwicklung und die Zukunft ihrer Heimat einbringen würden. Viel Beachtung fand die Festansprache des Politologen, Juristen und

Zeithistorikers Prof. Dr. Arnulf Baring, in der er sich hauptsächlich mit der gegenwärtigen russischen Politik und Wladimir Putin auseinandersetzte.

Nach diesem erlebnisreichen Wochenende hatten Besucher, Aussteller und Veranstalter allen Grund festzustellen: Kassel war ein voller Erfolg. Jan Heitmann

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paz 21-14

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Linke Terroristen bedrohen Vertriebene…Strassenratten planen aggressives Vorgehen

Posted by deutschelobby - 11/05/2014


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vertrieben2Rotlackierte Nazis nannte Kurt Schmacher die Kommunisten. Hier sehen wir mal wieder wie recht er hatte! Zeigen wir diesen Ratten, daß wir nicht vor ihnen weichen!

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Meldungen und Meinungen….paz 26-13

Posted by deutschelobby - 27/06/2013


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Ditib und Co. Verärgert

Wiesbaden – „Uns ist nicht klar, warum die Ahmadiyya-Gemeinde diesen Status erhalten hat“, kritisierte der stellvertretende Generalsekretär des muslimischen Dachverbandes Ditib die Entscheidung des hessischen Kultusministeriums, die in Deutschland 36000 Mitglieder zählende Religionsgemeinschaft mit christlichen Kirchen gleichzusetzen. Aus Sicht des Ditib und anderer muslimischer Vereine verehrt die Ahmadiyya-Gemeinde einen falschen Propheten. Auch seien sie gar keine echten Muslime. Die Ditib wurde bisher nicht als Körperschaft des öffentlichen Rechts anerkannt und kann demgemäß nicht von ihren Mitgliedern Steuern verlangen und eigene Friedhöfe anlegen. Da die Strukturen der Ahmadiyya-Gemeinde aus Sicht des hessischen Kultusministeriums formal denen einer Kirche ähneln, habe man ihr als erster muslimischer Gemeinde den beantragten Status verliehen.

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Erdogan-Kritik spaltet Grüne

Wien – Heftige Reaktionen hat ein Interview des Bundesrats Efgani Dönmez (Grüne) in Österreich nach sich gezogen. Im Hinblick auf eine Demonstration von Erdogan-Anhängern in Wien hatte der türkischstämmige Parlamentarier die Ausgabe von „One-Way-Tickets“ für die Unterstützer des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan gefordert. Wer einen autoritär-islamischen Führungsstil unterstütze und diesen auch in Österreich salonfähig machen wolle, habe „weder in Europa noch in Österreich etwas verloren“, so Dönmez. Nach einem Ultimatum der Parteispitze mit der Androhung eines Parteiausschlusses sah Dönmez sich inzwischen zur Rücknahme seiner Aussage gezwungen. Die Unterstützungskundgebung für den türkischen Premier Erdogan hat mittlerweile am 23. Juni stattgefunden. Knapp 8000 Sympathisanten der türkischen Regierungspartei AKP nahmen an der Demonstration in Wien teil.

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Stimmungsvolle Vogelaufnahmen

Allenstein – Unter dem Titel „Das Ermland – ein Vogelparadies“ stellt das Kulturzentrum Ostpreußen in Ellingen großformatige Farbfotografien Andrzej Waszczuk mit zweisprachigen Texten im „Haus Kopernikus“ in Allenstein aus. Neben dem polnischen Fotografen eröffneten der Direktor des Kulturzentrums Ostpreußen in Ellingen, Wolfgang Freyberg, die Vorsitzende der Gesellschaft Deutscher Minderheit in Allenstein, Krystyna Płocharska, und eine Repräsentantin der Allensteiner Stadtverwaltung die Sonderschau. Die ausgestellten Fotografien zeigen zumeist Wasservögel, unter anderem Kraniche, Schwäne, Silberreiher, Stockenten, Weißbart-Seeschwalben und Schwarzstörche. ErmlandAbgebildet sind die Vögel in der Morgen- oder Abenddämmerung, bei der Nahrungsaufnahme oder im Flug im Lauf der vier Jahreszeiten, eingebunden in eine stimmungsvolle Landschaft. Die Aufnahmen entstanden allesamt im Poldergebiet um das ostpreußische Dorf Queetz [Kwiecewo], in dem Waszczuk geboren ist. Der in Guttstadt [Dobre Miasto] lebende Fotograf hat in den vergangenen Jahren Fotoausstellungen in der Galerie Rynek in Allenstein, im Kulturzentrum Ostpreußen in Ellingen, in Chateauroux in Frankreich sowie in Barrafranca in Italien gestaltet. Der gelernte Schreiner, der schon immer leidenschaftlich gerne mit dem Fotoapparat unterwegs war, machte sich 2005 als freischaffender Fotograf selbstständig. Die Erfolge seiner kunstvollen Werke aus der Tierwelt und der Landschaftsfotografie gaben dem Künstler recht. Bereits 2008 konnte er seinen ersten Bildband mit dem Titel „Waldportrait“ veröffentlichen. 2009 folgte „Hundert Ansichten von Ermland“ und im 2011 erschien „Das Ermland – ein Vogelparadies“, aus dem die Fotos der Ausstellung stammen. Für dieses Buch erhielt der 47-Jährige den Preis als beste Publikation des Jahres 2011 über Ermland und Masuren, der von der Universität in Allenstein vergeben wurde.

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Als »Dänenhure« beschimpft

Kopenhagen – Bei Facebook kursieren Berichte, laut denen muslimische Zuwanderer es sich zum Spaß machen, dänische Frauen mit Kinderwagen zu überfallen. Mit den Worten „Scheiß Dänenhure“ soll eine 34-Jährige angegriffen worden sein. In einem anderen Fall soll ein Kinderwagen, in dem ein sechs Wochen alter Säugling lag, umgeworfen worden sein. In allen Fällen hat die Polizei bisher noch keine Täter ermittelt. Bel

Studenten gegen Frauenquote

Berlin – Zwar ergab eine Umfrage des Instituts für angewandte Sozialforschung, dass 65 Prozent der befragten Studenten überzeugt sind, dass Männer in Sachen Karriere im Vorteil seien, doch diese Meinung geht nicht mit der Forderung nach Frauenquoten einher. So sprachen sich insgesamt nur 26 Prozent der Befragten im Alter zwischen 20 und 35 Jahren für Frauenquoten aus. Zwar war die Befürwortung bei den Frauen höher als bei den Männern, lag aber auch nur bei 33 Prozent. Bel

Zur Freude der Islamisten

Zugegeben, es sieht nicht so aus, als ob das Kompetenzteam von SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück in einer rot-grünen Koalition in die Versuchung geraten dürfte, Schaden anzurichten, doch vielleicht wird sich der eine oder andere auf einem Ministerposten in einer Großen Koalition wiederfinden.

Auf jeden Fall sagt es einiges über die SPD aus, dass sie die Bremer Professorin Yasemin Karakasoglu als Expertin für Bildung und Wissenschaft in das Kompetenzteam berufen hat. Die Meinung der 48-Jährigen zum Themen Islam, Kopftuch und Zwangsehe ist schwer verdaulich. So erkennt die Erziehungswissenschaftlerin im Kopftuchverbot den Versuch eines „Umerziehungsprogramms“. Für sie ist das Kopftuch kein Symbol der Unterdrückung, was nur eine der Ansichten ist, die der in Wilhelmshaven Geborenen den Unmut der Feministin Alice Schwarzer eingebracht haben. Aus Sicht der Frauenrechtlerin ist Karakasoglu „sehr, sehr eng mit der islamistischen Szene in Deutschland verbandelt“. Aber nicht nur Schwarzer hat die studierte Turkologin gefressen, auch die in Istanbul geborene Autorin Necla Kelek ist nicht gut auf die in zahlreichen Ausschüssen zum Thema Integration sitzende Karakasoglu zu sprechen. So hatte diese Keleks Buch „Die fremde Braut“ zum Thema Zwangsheirat als reißerisches Pamphlet abgetan, in dem Kelek eigene Erlebnisse und Einzelfälle als ein gesellschaftliches Problem dargestellt habe. Kelek hingegen betont, dass Karakasoglus im Jahr 2000 geschriebenes Gutachten zum Thema Kopftuchstreit auch nur auf der Befragung von 25 türkischen Pädagogikstudentinnen beruhe. Aussagen, dass muslimische Jugendliche höhere Kriminalitätsraten aufweisen, bezeichnete Karakasoglu bereits als „rassistisch“. Bel

MEINUNGEN

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Michael Klonovsky

machte sich in seinem Internet-Tagebuch (michael-klonovsky.de) am 16. Juni Gedanken darüber, dass Integration schon besser funktioniert hat:

„Dass es mit jungen Muslimen kaum Probleme geben würde, wenn sie ins Kaiserreich eingewandert wären, muss wohl kaum eigens erwähnt werden. Will sagen: Multikulturelle Gesellschaften funktionieren letztlich nur, wenn eine starke, Identifikation ermöglichende, notfalls aber auch bloß drohfähige Macht sie überkuppelt.“

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In die gleiche Richtung zielen auch die Überlegungen von Jürgen Elsässer,

Chefredakteur des Monatsmagazins „Compact“, der in der Juli-Ausgabe seines Blattes schreibt:

„Nicht indem wir Deutsche uns immer kleiner machen, werden wir ihre Freundschaft gewinnen – sondern, indem wir uns unserer Stärken besinnen. Kein stolzer Türke hält etwas von Multikulti, für diesen Quatsch sind nur ihre hiesigen Funktionäre. Zwischen Bosporus und Anatolien gilt hingegen das Motto ,Ich bin stolz, ein Türke zu sein‘. Wenn auch wir deutsche unsere Leitkultur – Luther, Goethe, Kant, Bismarck, Adenauer – wieder mit Leben füllen, wird ihnen die Integration nicht schwerer, sondern leichter fallen.“

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Hans von Storch,

Leiter des Instituts für Küstenforschung am Helmholtz-Zentrum in Geesthacht und Anhänger der Theorie, dass es eine menschengemachte Erderwärmung gibt, kritisiert im „Spiegel“ vom 17. Juni das Gros seiner Klimaforscherkollegen:

„In der Tat war es sicher der größte Fehler der Klimaforscher, den Eindruck zu erwecken, sie würden endgültige Wahrheiten verkünden. Am Ende kommt dann so ein Unfug heraus wie die aktuelle Klimaschutzbroschüre des Umweltbundesamts mit dem Titel ,Sie erwärmt sich doch‘. Solche Pamphlete werden sicher keine Zweifler überzeugen. Es ist nicht schlimm, wenn wir Fehler machen und uns korrigieren müssen. Schlimm war nur, vorher so getan zu haben, als wäre man unfehlbar. Dadurch verspielen wir das wichtigste Kapital, das wir als Wissenschaftler haben: das Vertrauen der Öffentlichkeit. So etwas haben wir schon einmal beim Waldsterben erlebt, von dem lange nichts mehr zu hören war.“

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DIHK-Präsident Eric Schweizer

lässt an den Steuererhöhungsplänen von Rot und Grün in der „Süddeutschen Zeitung“ (25. Juni) kein gutes Haar:

„Eine Vermögensteuer oder eine deutlich höhere Erbschaftsteuer einzuführen geht nicht, ohne die Substanz der Unternehmen anzugreifen. Wenn die Opposition das Gegenteil behauptet ist das so, wie wenn man sagen würde: Wir fahren Ski bei 35 Grad und Sonne.“

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Deutsches Wesen, Deutscher Geist

Posted by deutschelobby - 25/10/2012


Das Jahr 2012 neigt sich dem Ende zu. Für Deutschland war es ein weiteres finsteres Jahr. Noch nie in der Geschichte wurde ein Land und sein Volk derart mit Schmutz beworfen wie das unsere.

Deutsche, die zu ihrer Herkunft stehen, werden zusehends an den Pranger gestellt, lächerlich gemacht, als “Nazis” diffamiert und zuweilen verfolgt. Dieser Wahnwitz wird sich noch steigern, also ist es an der Zeit Einigkeit zu erzielen.

Es gibt ein starkes Fundament in Deutschland. Es besteht aus all’ jenen die für den Erhalt ihrer deutschen Heimat geradestehen. Wie viele wir sind, weiß ich leider nicht, aber wir müssen uns einig sein, denn wenn nicht wir, wer dann, soll Deutschland erhalten? Wir, echte Deutsche bilden das körperliche Fundament, doch wir brauchen auch ein geistiges.

Stellen wir uns die Frage wer wir wirklich sind. Wir sind ein fleißiges, schaffenskräftiges Volk. Arglos zumeist (dummerweise…), aufrichtig und ehrlich. Wir sind kreativ und erfindungsreich. Wir packen zu und bauen auf. Kein anderes Volk in der jüngeren Vergangenheit hat das öfter und besser bewiesen als das Deutsche Volk! Deutsche sind hilfsbereit und geben gern.

Wer in wahrer Not ist, wird immer von Deutschen Hilfe erhalten. Auch das ist unser Wesen. Deutsche Tugenden sind bis heute in der ganzen Welt bekannt. Wir werden durch unser Tun und Handeln dafür sorgen, daß das auch so bleibt. Darum müssen wir uns einig sein, einig, einig, einig! Wir müssen uns verinnerlichen, daß es um ALLES geht was uns lieb und teuer ist.

Und wir müssen handeln.

Mit deutschem Geist und deutscher Kreativität, friedlich, aber entschlossen.

Dann wird Germania erneut erwachen!

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https://deralteschwurblersagt.wordpress.com/2012/10/24/deutsches-wesen-deutscher-geist/

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Kinderchen, hört doch mal zu, Opa spricht – unfassbare alliierte Verbrechen an Deutschen

Posted by deutschelobby - 24/10/2012


Vorwort:

Auszug aus folgendem Artikel, unfassbare Grausamkeiten der Alliierten, faktisch und autobiografisch gesichert:

Aber die Wahrheit war SO:

Ende Februar 1945 hat die Rote Armee Ostpreußen überrannt und Königsberg eingeschlossen. Zu dieser Zeit lebten in den Ruinen der Stadt, die im August 1945 von den »USA-Christen« in Schutt und Asche verwandelt wurde und in den Randgebieten, etwa eine halbe Million Flüchtlinge, die nach Pillau wollten, um sich vor den »»Befrei­ern«« zu retten. Ein paar Tage später, Anfang März ist es uns gelungen den eisernen Ring der roten Mordbrenner, Frauenschänder und Schlächter, bei Methgeten (westlich von Königsberg, Richtung Pillau) zu durchbrechen und den Flüchtlingen den Weg nach Pillau zu öffnen.

Was wir da an Grausamkeit und unbeschreiblicher Bestialität vorfan­den, das läßt sich nicht beschreiben, weil es dafür KEINE Worte gibt; darum hat bisher niemand darüber berichtet. Denn wer diese unvorstell­bare Mordgier und die ungeheuer bestialische Menschenverachtung, die kein normales Hirn zu fassen vermag, auch nur erwähnt, der wird von den Knechten Satans, die heute allein das Sagen haben, für den Rest des Lebens eingesperrt.

Oder er wird von Meuchelmördern staatlicher Verbrecher-Organisationen, die als Geheimdienste bekannt sind, mitsamt seiner Familie in aller Stille liquidiert. Und zwar, ganz gleich an welchem Ende der Erde er sich ver­steckt; die Bluthunde hinter den Kulissen finden ihn.

Und die Schrecken die wir vorfanden waren so: Als es uns gelang, den eisernen Ring der Roten Dämonen bei Methgeten (ein Vorort von Königsberg Richtung Pillau) zu sprengen, ließen die unvorstellbaren Schrecken, die wir vorfanden, jeden von uns erstarren; denn die waren, seit Menschen auf Erden wohnen,  ungeheuerlich und unvorstellbar.

Unter den Frauen, die die Besatzung durch die Roten überlebt haben, gab es keine, die nicht vergewaltigt wurde.

Einige Frauen gaben zu Protokoll, daß sie bis zu fünfzig Mal am Tage vergewaltigt wurden. Doch das waren Bagatellen verglichen mit den grauenvollen Bildern die wir –– meine Kameraden und ich –– zu sehen bekamen. Denn: Auf dem Bahnhof Methgeten haben die Roten einen Zug mit Flüchtlingen, mit Frauen und Kindern, vorgefunden. Als es nach harten Kämpfen gelang Methgeten zu befreien, war der ganze Zug voller Leichen. Die Kinder haben sie mit Bajonetten erstochen oder die Köpfe mit Gewehrkolben eingeschlagen und die Frauen erst mehr­mals vergewaltigt und dann bestialisch umgebracht. In dem Zug waren keine Überlebenden. Im Bericht des Bundesarchivs werden 3500 ermor­dete Frauen und Kinder genannt. Und das war immer noch nicht alles; denn ihre »Kunst« die Mordgier zu stillen kannte keine Grenzen.

Der Tennisplatz und die nähere Umgebung boten das Bild einer von Satan selbst ausgetüftelten Raffinesse, wie man die grenzenlose Mordgier und den Blutdurst mit etwas Phantasie aus der Sphäre »höherer« »Kunst«, doch stillen kann. Denn der drei Meter hohe Zaun (Maschendraht) um den Tennisplatz war, wie von einem ungeheuren Sturm, umgeblasen, teils flach am Erdboden. In der Mitte des Platzes war ein Bombentrichter wie von einer sehr großen Detonation. Aber die Äste der alten Bäume rings­herum, die zu dieser Jahreszeit keine Blätter hatten, hangen voller Leichen und menschlicher Gliedmaßen, Arme Beine und andere Körperteile.

Es war nicht möglich sich ein Bild zu machen, was sich hier ereignet hatte. Als Überlebende erzählten, die Roten Schlächter hätten einen Au­fruf erlassen, alle Bewohner sollten sich auf dem Tennisplatz einfinden, konnte das Rätsel gelöst werden. Denn mitten auf dem Tennisplatz lag eine zwei Tonnen Bombe. Nachdem der Tennisplatz voll Menschen war, haben sie die Bombe fern-gezündet und sich höchstwahrscheinlich daran geweidet als sie zuschauten, wie die enorme Detonation ein paar Hundert Menschen zerfetzte und in die Äste der Bäume beförderte.

Auch der Zaun aus Maschendraht war zum Teil umgelegt. Daraus erklärt sich, auf welche Weise die Leichen und unzählige Arme, Beine und Körperteile in den Ästen der laublosen Bäume gelandet sind. Wer jetzt denkt, daß dies das ultimativste »»Kunststück«« »»neuzeitlicher«« Kriegsführung war, der hat sich sehr geirrt; denn ihr Repertoire in dieser »Kunst« war schier unerschöpflich und noch lange nicht alles.

Denn meine Kameraden haben einen sowjetischen Panzer abgeschos­sen, der hinter sich fünf nackte Frauen herschleppte. Ob sie lebend hinter den Panzer gebunden und dann zu Tode geschleift wurden, oder ob die Schlächter so »»human«« waren und ihre Opfer vorher erschlagen haben um ihnen das Martyrium des langsamen Todes zu ersparen, das ließ sich an den Toten trotz aller Bestialität feststellen. Denn die Leichen hatten keine Stichwunden von Bajonetten, auch waren ihre Schädel nicht von Kolbenhieben zertrümmert, woraus folgt: sie wurden lebend hinter den Panzer gebunden und dann zu Tode geschleift.

Doch unser letzter Fund stellte alles historisch Bekannte in den Schatten; denn wir fanden zwei Lastwagen an denen an einem Seil je ein Bein und Teile des Leibes einer Frau angebunden waren. Und zwar, an je einem Wagen ein rechtes und am anderen ein linkes Bein. Das heiß also, die Lastwagen sind in entgegengesetzter Richtung losgefahren und haben den Leib der Frau zerrissen.

Und deutschen Schriftstellern ist es bei drakonischer Strafe, (lebenslange Haft oder Meuchelmord an der ganzen Familie) verboten, diese Verbrechen auch nur zu erwähnen. Man muß versuchen sich vorzustellen aus wel­chem höllischen Abgrund diese Crew Satans –– die heute in den höchsten Stellen in Berlin sitzt –– hergekommen ist, die verhindert, daß diese barbarischen Bestialitäten auch nur erwähnt werden. Und diese als Men­schen maskierten Teufel, haben die Stirn das deutsche Volk im Würge­griff zu halten und sich »»Regierung«« zu nennen.

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“Der Großvater meines Großvater war der Freiherr Emil von Lyncker und im Jahre 1912 Regierungspräsident von Gumbinnen in Ostpreußen. Obwohl er an Napoleon so viel Lebensmittel liefern mußte, daß Ostpreusen in Hungersnot geriet, hat er im November 1812 den geschlagenen und zurückflutenden Franzosen ein Lazarett eingerichtet, nach dem Gebot Jesu: Liebet eure Feinde. Es grüßt euch Walter, der der Ur-Ur-Ur-Enkel des Freihern Emil von Lyncker. In Kneschkes Adels-Lexikon nachzuschlagen.
Vor 67 Jahren began ich meine Reise durch den GULag, in zwölf Lager, lange genug, die besten Jahre meiner Jugend. Damals fragte ich, wie wird das enden? Und weil ich mit der Bibel groß geworden bin, fragte ich, angesichts der Schrecken um mich herum — jeden Tag haben wir aus dem ersten Lager täglich etwa 50 Kameraden aufgelesen und hinterm Lagerzaun verscharrt, ich Frage, Lieber Gott, bist DU wirklich DA? Hast DU dazu nichts zu sagen? Doch Gott schwieg.
Im Januar 1946 wurde das Lager aufgelöst, es hieß: domoy — nach Hause. Ich wurde plötzlich krank und konnte nicht gehen. Ich konnte also nicht “nach Hause”. Im Jahre 1975 war ich im alten Vaterland, in Leipzig, da erinnerte ich mich an meinen Freund der in Laussen bei Leipzig wohnte, Herbert Zimmerling. Ich fragte ihn, wann kamst Du nach Hause? Vor Weihnachten 1952, also nach sieben Jahren. Ich war schon nach 9 Monaten zu Hause bei meinen Eltern im Kreise Sensburg in Ostpreußen, das jetzt polnisch besetzt war. Das Lager hatte rund 1000 Mann, ich frage meinen Freund, wie viele von euch kamen nach Hause? Etwa 80 Mann, sagte er. 80 von 1000.
Wir wollen nur einen historisch bewiesenen Fall herausgreifen, dessen Folgen die Weltge­schichte in einer ungeheuerlichen Weise geprägt haben.
 
*Da Churchills biologischer Vater entweder Lord Rothschild war oder der Kronprinz, der spätere englische König, (die Wahrheit darüber hat er ins Grab genommen) war Churchill krankhaft narziß­tisch-ambitiös. Seine Idee war mit vier Schlachtschiffen die Dardanellen und Konstantinopel zu erobern und zu Weihnachten 1915 in Jerusalem zu sein, wo man IHN in einer großen Parade als Weltstrategen feiern würde. Diese seine narzißtische Phantasie kostete in nur acht Monaten (März bis November 1915) etwa sechshunderttausend Tote und Verwundete.
Daß die Weltgeschichte grund-anders verlaufen wäre wenn die Grana­te ihren Zweck erfüllt hätte, darüber gibt es nicht den geringsten Zweifel.
Denn jeder weiß es, daß es ohne einen Winston Churchill keinen zweiten Weltkrieg gegeben hätte.
Wir wollen nur einen historisch bewiesenen Fall herausgreifen, dessen Folgen die Weltge­schichte in einer ungeheuerlichen Weise geprägt haben.
Sir Winston Churchill, englischer Ministerpräsident während des 2. Weltkrieges, und erster Seelord, also Minister der englischen Kriegs­marine, im ersten Weltkrieg, schreibt in etwa dies: „Als das Experiment in den Dardanellen* fehlgeschlagen hat, bin ich von meinem Amt zu­rückgetreten und habe mich an die Front in Flandern gemeldet. Als ich von einem Rundgang zurückgekommen bin, in meinen Bunker, hat in meiner Gegenwart eine deutsche Granate die Decke des Bunkers – paar Lagen Baumstämme und Erde – durchschlagen und ist als Blindgänger auf meiner Lagerstatt gelandet.
*Da Churchills biologischer Vater entweder Lord Rothschild war oder der Kronprinz, der spätere englische König, (die Wahrheit darüber hat er ins Grab genommen) war Churchill krankhaft narziß­tisch-ambitiös. Seine Idee war mit vier Schlachtschiffen die Dardanellen und Konstantinopel zu erobern und zu Weihnachten 1915 in Jerusalem zu sein, wo man IHN in einer großen Parade als Weltstrategen feiern würde. Diese seine narzißtische Phantasie kostete in nur acht Monaten (März bis November 1915) etwa sechshunderttausend Tote und Verwundete.
Daß die Weltgeschichte grund-anders verlaufen wäre wenn die Grana­te ihren Zweck erfüllt hätte, darüber gibt es nicht den geringsten Zweifel. Denn jeder weiß es, daß es ohne einen Winston Churchill keinen zweiten Weltkrieg gegeben hätte. Es fragt sich also, wer hat den Zünder der Granate deaktiviert, oder, weil die Gottlosen an eine solche Möglichkeit nicht glauben, WER hat die Wahl getroffen, daß gerade eine Granate mit einem defekten Zünder Churchills Bunker getroffen hat. Wer kein säku­larer, nihilistischer Ignorant ist, sondern versucht das WESEN höherer geistiger Mächte zu fassen, zu durchschauen, der weiß, daß beide Mög­lichkeiten zutreffen könnten.
In diesem Bericht will ich ein paar außergewöhnliche, erstaunliche Ereignisse skizzieren; und DICH bitten, sie zu prüfen, ob ein geistig wacher Mensch sie als »Zufälle« zu den Akten legen, d.h. ignorieren kann oder ob nicht die Umstände vielmehr dafür sprechen, daß ihr glücklicher Ausgang von höheren geistigen Mächten programmiert und gesteuert worden ist. Daß es sich folglich in jedem Falle um ein echtes Wunder handelt, das sich mit konventionellen, säkularen Denkmethoden NICHT erklären läßt.
Ich frage DICH, lieber Leser, zum dritten Mal, glaubst DU an Wunder –– an Wunder Gottes? Ja? Nein? Dann denke über folgende Geschichten, bitte, bitte(!), sehr lange und intensiv nach.
Es war im August 1945, in Ostpreußen. Nur drei Monate nachdem der schrecklichste aller Kriege zu Ende war[1]. Alles Vieh der Bauern war schon im März gen Osten getrieben worden. Alle Höfe durchsucht nach dem letzten Korn Getreide und jedes Pfund konfisziert.[2]  Aber –, wenn das Leben nicht im Untergang enden, sondern, trotz allem Wüten der Dämo­nen, fortgesetzt werden soll, dann muß man an das Morgen denken und Mitte bis Ende August den Acker für Wintergetreide vorbereiten und dann Roggen säen um Brot zu haben für das kommende Jahr.
In Ostpreußen ist die so kurze Saison Wintergetreide zu säen auf etwa 10 Tage begrenzt – vom 1. bis spätestens am 10. September muß die Saat in der Erde sein; nicht früher und auch NICHT später. Wenn zu früh gesät wird, wächst der Roggen zu hoch und verfault im Winter unter einer dicken Schneedecke. Wird er zu spät gesät, dann sind die Roggen-Pflanzen zu zart um den Frost zu überstehen, man sagte, sie sind ausgewintert. Das heißt, wenn Du diese paar Tage verpaßt, hast Du aufs kommende Jahr kein Brot.
Wie gesagt, alles Vieh also auch Pferde, die den Pflug zogen, waren fort. So nahmen Onkel Fritz Koschorrek und Tante Ottilie, in Steinwalde, im Kreise Angerburg, Ostpreußen (etwa 6 km östlich von Posessern, Richtung Kutten – Forst Borken) jeder einen Spaten um einen Morgen Acker, neben dem Obstgarten, umzugraben. Sie hofften von den 2500 Quadratmetern etwa 10 bis 12 Zentner Korn zu ernten und genug Brot fürs kommende Jahr zu haben. Als sie fertig waren, spannten sie sich vor die Egge und eggten den Acker kreuz und quer, fertig für die Saat.
Doch jetzt kam das größte Problem, denn sie hatten kein einziges Korn Roggen zur Saat. So beschlossen sie am kommenden Wochenende zu Tantes Bruder, Otto, 45 km entfernt, im Kreise Sensburg, zu gehen, in der Hoffnung, daß sie bei ihm vielleicht Saat-Roggen finden.
Es war Freitag der 3. September 1945. Um die Mittagzeit fand sich über dem Gehöft ein großer Schwarm schwarzer, großer Vögel ein, die zwar wie Krähen aussahen, aber ungewöhnlicherweise keinen Lärm machten, wie das bei Krähen üblich ist. Sie kreisten lange umher, so als suchten sie etwas. Denn weit und breit lagen alle Felder brach, weil ebenso weit und breit keine Menschen wohnten, daß also niemand da war die Äcker zu bestellen. Dieser eine Morgen Land war sicher der einzige bearbeitete und geeggte Acker im Kreise Angerburg.
Onkel und Tante beobachteten diese ungewöhnlich stillen Vögel. Doch dann setzte sich der Schwarm auf den frischen Acker, das Saatbeet für den Roggen, und — Tante und Onkel kamen aus dem Staunen nicht heraus, als sie sahen, daß jeder einzige Vogel eine Roggen-Ähre im Schnabel trug,[3]die Ähre auf das vorbereitete Saatbeet fallen ließ und – nach Krähenart, den üblichen Lärm begann. Und dann, nachdem sie den Acker nach Würmern abgesucht hatten, auf und davon geflogen sind.
Tante und Onkel schauten sich dieses echte Wunder Gottes an und versuchten die Ähren auszureiben, um die Körner zu verteilen; doch dann spannten sie sich wieder vor die Egge und eggten den Acker so lange bis alle Ähren in der Erde zu sein schienen. Was dann noch an Ähren zu sehen war, das verscharrten sie mit der Harke. Am nächsten Tag, am Samstag nachmittag kam Regen, und eine Woche später war das Feld seltsam grün, weil büschelweise; denn jede Ähre ergab einen Büschel Roggenpflanzen. Der folgende ungewöhnlich harte Winter deckte diese Saat mit viel Schnee ein, daß sie vor dem Ausfrieren gesichert war, und der kommende Frühling 1946, ließ das Feld so schnell ergrünen, daß die Büschel sich ausbreiteten und es bald aussah wie jedes normale Roggenfeld.

Der oben erwähnte sechsjährige Massenmord wird von gewissen Po­litikern – man höre und staune – eine »Befreiung« genannt. Es gibt also Tatsächlich Menschen die ein so pervertiertes Hirn haben, daß sie die größte Katastrophe seit Menschen auf Erden wohnen eine Befreiung nennen. Oder sind das als Menschen verkappte Dämonen?

Und diese Typen haben bewiesen, daß sie von der Finsternis beses­sene Ideologen und folglich Stümper sind, die nicht wissen was sich in Wirklichkeit auf Erden tut. Und weil sie geistlose, inkompetente Dilet­tanten sind, versuchen sie mit bodenloser Arroganz und einem hysteri­schen Geltungsbedürfnis ihre primitive Unwissenheit zu maskieren. Denn aus Mangel an geistiger Kompetenz verstehen sie nicht Ursache und Wirkung in der geistig-politischen Arena zu deuten und können die dämonischen Mächte nicht erkennen, die das unten aufgezeigte Meer von Blut und Tränen verursacht haben.
Im Gegenteil, sie haben den Massenmördern von gestern Tür und Tor geöffnet für den größten finan­ziellen »Klau« der Geschichte. Denn DIE haben, außer daß sie den auf­gezeigten Massenmord inszeniert haben, auch noch Zig-Tausende Milli­arden gestohlen und nennen das eine »Finanzkrise«. Um diesen größten Raubzug aller Zeiten zu verewigen und sich damit die Weltherrschaft zu sichern, haben sie die hier aufgelisteten Verbrechen inszeniert:
† Zwei Weltkriege. Tote, etwa  (Verwundete ein Vielfaches)  ………. 86 000 000
† Armenische Christen von türkischen »Juden« ermordet,1915 1………. 1 500 000
†NACH dem zweiten Weltkrieg, Deutsche ermordet  etwa…….. 12 000 000
†NACH dem II. WK. zum Ermorden ausgelieferte Russen ……. 2 000 000
†Gulag; 75 Jahre Mord in 2500 KZ-Lagern, Opfer 2…. …….145 000 000
†Bürgerkriege und Revolutionen in Afrika, Asien + Süd-Amerika……….. 10 000 000
†Kommunistische Revolution in China; ermordet etwa……… 100 000 000
†Seit 1945  200 Groß- und Kleinkriege – Opfer, etwa………… 100 000 000
†Mord an den Ungeborenen, 1945-2005; Europa+USA………… 2 000 000 000
†Kriege inszeniert im zwanzigsten Jahrhundert 3…………………………… 237
  • 1.»Junge Türken« nannten sich die Mörder, um ihre Identität zu verschleiern.
  • 2. Nachdem die geheimen Staatsarchive,1989, in Rußland teilweise geöffnet wurden, hat Jüri Lina, ein Este und sowjetischer Historiker, in seinem Buch Under The Sign of the Scorpion, Stockholm 2002, bekannt gegeben: die Tyrannen haben in den 74 Jahren ihrer Herrschaft, 1917 –1991, 145 Millionen Menschen umgebracht. D.h. sie haben hundert­fünfundvierzig Millionen russische Christen umgebracht  um sich daran zu weiden.
  • 3.The GAIA Peace Atlas, Seite 36. Gaia Books Ltd. London 1988. ISBN 0-330-3051-9 – Kommentar zu den 237 Kriegen in zwanzigsten Jahrhundert auf der folgenden Seite.
Summarisch haben die Massenmörder in nur hundert Jahren etwa 2,4 Milli­arden Menschen umgebracht. Und das waren keine sog. Terroristen, son­dern ausschließlich Regierungen, die geschworen haben für das Wohl ihrer Völker zu sorgen.
Und niemand hatte bisher den Mut zu fragen „WER war das? Wer waren die Mörder?“

Sechs Wochen später (Januar 1933), nachdem Onkel Gottlieb seinen  Hof auf diese heimtückische, verbrecherische Tour verloren hatte, kam in Deutschland ein Mann ans Ruder, der geschworen hatte, diese mit Gesetz­en sanktionierte Räuberei zu beenden. Und als er nur sieben Wochen an der Macht war, ging ein Aufschrei durch die Weltpresse, und in dem lautesten, auf der Frontseite in der englischen Zeitung Daily Mail vom 24. März 1933, war dies zu lesen : 

The Jews of the World have declared War on Adolf Hitler; Die Juden der Welt haben Adolf Hitler den Krieg erklärt.

Dann folgte ein Aufruf (halbe Seite) alle Juden, weltweit, sollen sich zu einem »heiligen« Krieg gegen Hitler zusammenschließen, um den Nazi-Diktator zu Fall zu bringen. Und kaum ein Mensch weiß das, obwohl alle Wissenden am 24 März 2008 zum 75. Mal an dies monströ­seste aller Verbrechen gedacht haben.

Wer das heute erwähnt, der ist politisch »nicht korrekt« und wenn er protestiert, wird er für viele Jahre eingesperrt, weil er den »»Frieden stört«« in der Gesellschaft.

Diese Kriegserklärung war kein leerer Schall; denn sechs Jahre später, 1939, hat ihre Propaganda-Hetze es geschafft den zweiten Weltkrieg zu entfesseln mit 64 000 000 (vier und sechzig Millionen) Toten und Verwun­deten. Und die hinter den Kulissen versteckten Drahtzieher haben aus Deutschland, von Flensburg über Hamburg und Dresden bis Wien und von Königsberg bis Aachen, eine Trümmerwüste gemacht. Dabei darf nicht vergessen werden, das Geburtshaus Mozart’s in Salzburg, war ihnen ebenso verhaßt, daß sie es auch in Schutt und Asche gelegt haben. Warum? Das erklärt sich so:

1932 schrieb Vladimir Jabotinski in der hebräischen Zeitung »Nach Retsch« (unsere Rache), » jeder Deutsche und das deutsche Volk ist eine Ge­fahr für uns Juden und muß ausgelöscht werden«.*Jabotinski war kein pro­pagandistischer Schreihals, sondern ist ernst zu nehmen; denn sein Kon­terfei ziert heute, 2011, die Hundert-Schekel Noten Israels; so wichtig ist diese Type. Er hat Terror-Banden angeführt, arabische Dörfer überfallen und die Bewohner zu Hunderten ausgemordet. Von ihm stammt die Dok­trin, daß alle Araber von Palästina rausgejagt werden müssen und wenn sie nicht »freiwillig« gehen, daß man sie liquidiert. Seine Terror-Bande, Irgun, war der Grundstock der Israelischen Armee. *Melski, An den Quellen des großen Hasses; Anmerkungen zur Judenfrage, Mokau 31.7.1994.

In seinen Kreisen wurde auch der Wahn erbrütet, die Deutschen sind die Nachkommen der alttestamentlichen Amalekiter, die, auf­grund des Gebotes Jahwes, spurlos aus-zu-tilgen sind vom Erdbo­den. Der Aufstand im Ghetto von Warschau, im Jahre 1944, brachte den Beweis, daß die These von den »Amalekitern« keine archaische Phanta­sie war, denn das war der Schlachtenruf des Aufstandes: »Schlagt die Amalekiter«; und kein Mensch, am wenigsten ein deutscher Soldat, hat den Sinn verstanden.

voller ausführlicher Artikel unter

Kinderchen, hört doch mal zu, Opa spricht – unfassbare alliierte Verbrechen

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Deutschland_besteht_weiterhin_in_den_Grenzen_von_1937

Posted by deutschelobby - 30/06/2012


Tatsache ist, dass eine Erklärung Kohls usw keine Bindung für immer hat.

Die Erklärung Kohls entstand auf Druck um Mitteldeutschland die Rückkehr zu ermöglichen.

Die anderen Gebiete, die Ostgebiete, Danzig, Ostpreußen usw kann ein Politiker nicht abgeben. Laut Grundgesetz und gültiger Verfassung von 1848 kann nur eine Volkserklärung darüber entscheiden.

Sowie einst die Abstimmung über das Saarland nach 1945, womit das Saarland wieder deutsch wurde…

Das Gleiche gilt für alle ostdeutschen Gebiete.

Unter nachweislichem Druck abgegeben Erklärungen oder Verträge sind rechtlich null und nichtig…..

Jede weitere Äußerung diesbezüglich von der Regierungsseite ist daher wissentlich falsch

Erkennt dies und habt den Mut das auch allen zu sagen, egal wie diese dann reagieren…

Ihr habt das Recht auf eure Seite

Selbstverständlich besteht Deutschland nach internationalem Recht immer noch in den Grenzen von 1937, wobei rechtlich gesehen die Grenze von Anfang 1939 weiter bestehen müsste,

das sich Österreich, trotz gegenteiliger alliierter Propaganda, freiwillig zu Deutschland bekannte und geschichtlich immer schon eine Zusammengehörigkeit zu Deutschland hatte.

Alles andere ist nachweislich Geschichtsklitterung, also Geschichtsfälschung nach alliierten Interesse.

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Und so besteht Deutschland offiziell noch immer, deswegen wird die Ferkel, erm…. Merkel auch nicht müde

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Wir werden euch wieder zu uns holen, sobald alle Deutschen erwacht sind.!

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Ihr wurdet nicht verlassen.. nicht von den ECHTEN Deutschen und dem ECHTEN Deutschland mein Kamerad! Wer euch verleugnet, ist die BRvD und dessen Politiker die das wahre Deutschland verleugnen und es verschleiern. Diese Personen handeln nicht für das Volk, sondern nach dem Willen der Siegermächte, etc.

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