Angela Merkel orientiert sich neu und geht auf Distanz zu Brüssel


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WARUM????

DIESE FRAGE MAG SICH JEDER SELBST BEANTWORTEN:

WIE AUCH IMMER::::::KEINER DER ROTEN UND GRÜNEN SOCKEN ZÖGERT AUCH NUR EINEN WIMPERNSCHLAG LANG DARAN; ALLES FÜR DIE „EU“ ZU GEBEN::::::JEDEN EINZELNEN DEUTSCHEN ALS SKLAVEN ZU VERKAUFEN, WENN ES DENN SEIN MÜSSTE::::::::

DAS SIND WAHRE WORTE, SINNGEMÄSS VON FISCHER UND CO GEÄUßERT

EGAL OB WIR MERKEL MÖGEN ODER NICHT::::EINES IST SICHER::::ROT-GRÜN IST DAS ULTIMATIVE DESASTER FÜR UNS UND UNSERE HEIMAT

WER IST ANDERER MEINUNG???

Wiggerl

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Angela Merkel verabschiedet sich offenbar von der Illusion einer tieferen Integration der EU. Sie schlägt plötzlich vor, dass Kompetenzen von Brüssel an die Nationalstaaten zurückgegeben werden. Der Grund: Merkel fürchtet, dass Investoren den Staaten kein Geld mehr leihen könnten. Dann ist der Sozialstaat nicht mehr zu halten. Merkels wirtschaftliche Gedanken offenbaren, dass der Politik das Heft des Handelns längst aus der Hand genommen worden ist.

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Angela Merkel, melancholisch: „Welche Lösungsmöglichkeit hat eigentlich nationale Politik heute noch in einer globalen Welt?“

Angela Merkel, melancholisch: „Welche Lösungsmöglichkeit hat eigentlich nationale Politik heute noch in einer globalen Welt?“

(Angela, lass dir das mal von echten Experten erklären. Prof. Dr. Sehachtschneider und Dr. Hankel sowie ~ 200 ihrer klassifizierten Kollegen, stehen da gerne zur Verfügung.

Verdumme nicht noch weiter das Deutsche Volk, in dem du „nationale Politik“ als „ohne Lösungsmöglichkeiten“ darstellst. Alle Länder, die in keinem Verbund stehen, besonders in dieser „EU“, geht es bedeutend besser. Die Schweiz lässt grüßen. Als kleines Beispiel. 90 % der Länder sind national und werden national regiert. Keines von diesen Nationen geht es schlechter als einem „EU“-Land………….Merkel, warum hetzt du ständig, genau wie deine rot-grünen Anhänger, an der Souveränität unserer Nation???

Wir sind Deutschland, laut Haagener Völkerrecht und Alliierten Beschlüssen sind wir Das Deutsche Reich, auch wenn du, Merkel, nur die Geschäftsführerin des Auslaufmodells BRiD bist. Wir wollen unser Land zurück, unsere Einheit wieder. So wie es uns im Internationalen Recht zusteht. Oder kennst du das nicht? Dann bist du untragbar……aber genau so verhältst du dich….untragbar….warum regierst du gegen das Deutsche Volk und hast bewusst einen Amts-Meineid geschworen.? Den größten Meineid in der Geschichte. Auch wenn ihr Polit-Verbrecher den Hochverräter-Paragraphen gestrichen habt, so seid ihr trotzdem Hochverräter……laut Definition eurer, deiner Taten…..RA Wiggerl)

In einem Sommerinterview mit dem DLF und Phönix hat Bundeskanzlerin Angela Merkel erstaunlich distanzierte Töne über eine weitere Integration in der EU verlauten lassen.

Das ist mit Sicherheit zu einem guten Teil Wahltaktik. Merkel weiß, dass die Deutschen der Euro-Rettung sehr skeptisch gegenüberstehen, wie erst neulich eine Studie sehr drastisch belegt hat (hier).

Merkel möchte auch der euro-kritischen Alternative für Deutschland (AfD) etwas Wind aus den Segeln nehmen. Die AfD hat zwar den offiziellen Umfragen zufolge sehr bescheidende Werte. Doch diese Umfragen sind gerade bei neuen Parteien in der Regel sehr unzuverlässig und der Wahlkampf hat noch nicht begonnen. Merkel als alte Taktikerin weiß, dass jede Stimme zählt. Es ist für sie wichtig, dass sie der AfD keine Flanke offenlässt, weil sonst die CDU geschwächt würde.

Merkel macht in dem Interview nicht den Eindruck, dass sie am grundsätzlichen Wahlerfolg ihrer Partei zweifelt. Sie geht davon aus, dass sie wieder Bundeskanzlerin wird – in diesem Punkt dürften die Umfragen wegen des desaströsen Zustands der SPD nicht falsch liegen.

Doch das Deutschland, das sie regieren wird, wird ein anderes sein.

Daher macht sich Merkel melancholisch Gedanken darüber, wie es weitergehen wird, wenn sie nach dem 22. September ihre nächste Periode im Bundeskanzleramt antreten wird.

Und da gibt es mehrere grundlegende Probleme, zu deren Lösung die EU nach Merkels Einschätzung offenbar nicht beitragen kann, im Gegenteil: Sie zeigt sich genervt über die vielen nächtlichen Marathon-Sitzungen, bei denen am Ende nichts herauskommt.

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Angela Merkel orientiert sich neu und geht auf Distanz zu Brüssel

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„EU“-Spezial: Einheitsgemüse ersetzt Sortenvielfalt……


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Warum will die „EU“ die Sortenvielfalt abschaffen?

Warum will die „EU“ privaten Gärtnern anordnen, was sie zu pflanzen hat und was nicht?

Warum überhaupt eine Verordnung wegen Saatgut?

Jahrzehnte, nein, Jahrhunderte, immer schon, kamen die Bauern und Gärtner mit ihren eigenen Saatgut-Züchtungen und

Auswahlen bestens zurecht.

Warum will die „EU“, von Personen die keinerlei Ahnung haben wovon sie überhaupt reden, sprich landwirtschaftliche Kenntnisse besitzen,

erfahrenen ausgebildeten Landwirten und Gärtnern befehlen, keine eigene Saat mehr nutzen zu dürfen?

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Abgesehen davon, dass Brüssel keine legitimen Rechte besitzt, nach Grundgesetzen und Verfassungen, sich in die inneren Angelegenheiten

der einzelnen Nationen zu mischen. Sie nehmen sich einfach dieses Recht. Warum lassen sich selbst große Nationen wie Frankreich und teilweise auch

England von der „EU“ gängeln? Keine Nation, sprich keine Polit-Vertreter, haben das Recht, ohne Befragung des Volkes, sich von fremden ungewählten, nicht

legitimen Hanseln, wichtige Anordnungen geben zu lassen.

Nicht „Brüssel“, sondern einzig die Regierungen der Staaten darf sich in die jeweiligen inneren Bereiche einmischen und anordnen.

Kurz gesagt: Alles was Brüssel sagt und anordnet hat keinerlei rechtliche Auswirkungen auf die Staaten.

Die Polit-Vertreter, die sich auf Brüssel berufen, verstoßen gegen ihre Eide und gegen geltendes Verfassungs- und Grundgesetz.

Jeder kann das in den GG und Verfassungen nachlesen.

Weshalb also beruft sich keine Landwirtschaft- und Gärtner-Vertretung, kein betroffener Hobbygärtner, auf diese Rechte als Staatsbürger?

Jeder ist Staatsbürger seines Landes und nicht der „EU“.

Die Bezeichnung „EU-Bürger“ ist falsch, es gibt keine „EU“-Bürger, da die „EU“ kein souveränes Land ist, sondern nur ein künstliches und willkürliches Konstrukt, ohne jedes legitime Recht auf Existenz.

All das sollte und muss beachtet werden, wenn die „EU“ mal wieder etwas anordnet. Die „EU“ kann nichts anordnen. Stets daran denken: Politiker die sich darauf berufen, dass ja die „EU“ diese Anordnungen getroffen hat, gibt einer nicht legitimen und berechtigten Kunstform das Recht, über die Bürger des jeweiligen Landes zu entscheiden!

Das darf aber kein Politiker!

Jede Anordnungen von Brüssel ist bezogen auf „Innere Angelegenheiten“ der Staaten und Nationen, null und nichtig! 

Wiggerl

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Wie direkt so manche Entscheidung aus Brüssel in unser unmittelbares
Lebensumfeld eingreift und welche Auswirkungen das auf unser Dasein hat,
 zeigt die sogenannte Saatgutverordnung der EU-Kommission sehr deutlich
auf. In ihrem Drang, immer größere Profite zu machen, haben es die
großen Konzerne erwirkt, dass der Handel, aber auch der Tausch von
teilweise alten und fast ausgestorbenen Pflanzensorten, nicht mehr
uneingeschränkt betrieben werden kann. Über kurz oder lang bedeutet dies
aber das Ende einer großen, wertvollen Vielfalt.

Die Staaten der „EU“ in Sachen Snowden und PRISM: Einfach unendlich erbärmlich.


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Wer je an der Niedertracht und Erbärmlichkeit der EU und der ihr zugehörigen Regierungen gezweifelt hat: Die Nachrichten der letzten Tage zum Fall Snowden, PRISM und den anderen Teilen der Überwachungsdiktatur beweisen eindrucksvoll, dass dieses Staatenensemble ein überflüssiges, moralfreies und erbärmliches Etwas ist: Sie leisten auch noch Beihilfe, einen Helden der freien Gesellschaft, der Bürgerrechte und des Rechtsstaats zu verhaften und einer ohne Zweifel sehr schweren Strafe zuzuführen. Doch ihre Erbärmlichkeit reicht unendlich viel weiter:

– Sie lügen: Denn sie alle behaupten, die hätten bei der totalen Überwachung nicht kollaboriert und von ihr profitiert.

– Sie täuschen: Denn anstatt offensiv die totale Überwachung abzubauen, über die sie sich öffentlich angeblich so entrüsten, spielen sie Menschenhetzjagd auf einen einsamen Mann und überwachen im Geheimen fleißig weiter.

– Sie sind unfähig: Denn viele ihrer wichtigsten Bauten, in denen sie sich treffen, sind seit langem verwanzt und auch sie selbst werden abgehört.

– Sie sind dumm: Denn sie verstehen nicht, dass das Recht auf Vertraulichkeit und Freiheit und Wohlstand und Frieden ein und dasselbe sind.

– Sie brechen das Menschenrecht: Denn sie gewähren einem offensichtlich politisch Verfolgten kein Asyl (so wie Millionen anderen Menschen, die weit weniger Wichtiges für freie, demokratische Welt geleistet haben).

– Und vor allem: Sie verkehren Recht in Unrecht.

Edward J Snowden hat der Welt einen großen Dienst geleistet. Er hat bewiesen, dass die totale Überwachungsdiktatur Realität ist. Er hat bewiesen, dass wir alle bis in die geheimsten Ecken unserer Kommunikation ein offenes Buch für alle westlichen Geheimdienste sind. Und es ist klar, dass über stochastische Auswertungen dieses Datenmaterials und darauf basierenden Aktionen ganze Nationen ebenso ruhiggestellt wie zur Revolution aufgestachelt werden können.

Und die EU-Staaten, inklusive und vor allem auch Deutschland, leisten aktive Beihilfe, um diesen Helden ins Gefängnis (und schlimmeres) zu stecken.

Einfach unendlich erbärmlich.

Aber auch erhellend, denn es zeigt sich die wahre Fratze der Euro-Wahnsinnigen, einer feudalen Kaste von Lügnern und antidemokratischen Ausbeutern.

Fuck you, EU.

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eurodemostuttgart.wordpress.com/2013/07/03/die-staaten-der-eu-in-sachen-snowden-und-prism-einfach-unendlich-erbarmlich/#comment-6557

Deutsch – „Esperanto“ der Weltliteratur


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AUDIO

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Land der Dichter und Dolmetscher

„Die anderen Nationen werden bald
schon deshalb Deutsch lernen, weil
… sie sich damit das Lernen fast aller
andern Sprache gewissermaßen
ersparen können; denn von welcher
besitzen wir nicht die gediegensten
Werke in vortrefflichen deutschen
Übersetzungen?“ Anfang des 19.
Jahrhunderts hatte Goethe allen
Grund zu dieser Prophezeiung.
Auch wenn Deutsch heute nicht als
Weltsprache Nummer eins gilt, die
Lingua Franca der Literatur ist es
allemal: In keine andere Sprache
wurden mehr Werke der Weltliteratur
übersetzt.

Land der DichterHamlet war die
Paraderolle des
Schauspielers
Josef kainz
(1858 – 1910),
darum folgt sein
Denkmal der berühmten
Friedhofsszene,
die
den Dänenprinzen
beim Anblick
eines Schädels
wieder ganz
ins Grübeln fallen
lässt. „Der
Schädel hatte
einmal eine Zunge
und konnte
singen“, übersetzt
Schlegel.

Kann Deutsch demnach als globales
Poesie-Esperanto gelten? Vielleicht
ist eine Sprache schon allein
deshalb dazu bestimmt, eine Mittlerrolle
einzunehmen, wenn an ihrem
Anfang eine Übersetzung steht.
Den Übergang vom Mittelhochdeutschen
zum Neuhochdeutschen markiert
Luthers Übertragung der Bibel.
Wie er dabei vorgegangen ist, legt
er 1530 in seinem „Sendbrief vom
Dolmetschen“ dar: „Man muss nicht
die Buchstaben in der lateinischen
Sprache fragen, wie man soll
Deutsch reden, wie diese Esel tun,
sondern man muss die Mutter im
Hause, die Kinder auf der Gassen,
den gemeinen Mann auf dem Markt
drum fragen und denselbigen auf
das Maul sehen, wie sie reden, und
darnach dolmetschen; da verstehen
sie es denn und merken, dass man
Deutsch mit ihnen redet.“
Entenhausens
Deutschlehrerin
Weniger berühmt als Luther ist Dr.
Erika Fuchs (1906 – 2005) und doch
ist auch ihr Einfluss auf unsere Sprache
fast allgegenwärtig. Unzählige
SMS und E-Mails werden jeden Tag
mit einem „Erikativ“ ausgestattet.
Wenn glückliche Verfasser ihrer Nachricht ein *freu* hinzusetzen oder
Nachdenkliche auf ihre Gedanken
mit *grübel* hinweisen, steht die promovierte
Kunsthistorikerin Patin. Sie
war von 1951 bis 1988 als Übersetzerin
im Ehapa-Verlag als Stimme Entenhausens
tätig. Vor allem mit der
Verdeutschung von Carl Barks’ Bildergeschichten
um Donald Duck
machte sie vor, wie eine gelungene
Übersetzung funktioniert.
Onkel Dagobert (im Englischen
Scrooge McDuck), Tick, Trick und
Track (Huey, Dewey, Louie) und
Gundel Gaukeley (Magica de Spell)
lernten von ihr Deutsch und zwar so
gut, dass nicht nur der „Inflektiv“ ihr
zu Ehren den Beinamen „Erikativ“
erhielt, sondern manche Wendung
Eingang in den allgemeinen Sprachgebrauch
fand. Aus den Anfangszeilen
von Heinrich Seidels „Ingenieurlied“
macht Erika Fuchs, die mit
Dipl.-Ing. Günter Fuchs verheiratet
war, kurzerhand „Dem Ingeniör ist
nichts zu schwör“ und legt den Vers
Gyro Geareloose, den sie in Daniel
Düsentrieb umtauft, in den Mund.
Davon leben ihre Übersetzungen:
Sie entsprechen, wie schon die Namen
der Entenhausener, nicht zu 100
Prozent dem englischen Original,
auch wenn eine Wort-für-Wort-Übersetzung
möglich wäre, sondern kreieren
eine eigene treffende Stimmung.
Dazu (abgewandelte) Zitate
literarischer Klassiker, ironische und
sentimentale Wortspiele – voilà:
schon ist der Comic das Klischee der
„Verdummungsliteratur“ los.

Land der Dichter2Die Entsprechung zum „armen Poeten“, wie ihn die Deutschen sich
spätestens seit Spitzweg vorstellten, ist der französische „Poète maudit“,
der „verfluchte Poet“, als dessen moderner Prototyp Paul Verlaine
(1844 – 1896) galt. Zu seinem hier in der „Jugend“ illustrierten Herbstlied
schuf Stefan George eine Übersetzung: „Seufzer gleiten/ die Saiten/
des Herbsts entlang. / Treffen mein Herz / mit einem Schmerz/ dumpf
und bang./ (…) Im bösen Winde/ geh ich und finde/ keine Statt …/ Treibe
fort/ bald da bald dort –/ ein welkes Blatt.“

„Herz von Europa“
An die Mittlerrolle des Deutschen
glaubte auch der Philosoph Friedrich
Schleiermacher (1768 – 1834): „Eine
innere Notwendigkeit, in der sich ein
eigentümlicher Beruf unseres Volkes
deutlich genug ausspricht, hat uns
auf das Übersetzen in Masse getrieben wir können
nicht zurück und
müssen durch.“
Auch wegen seiner
„Achtung für
das Fremde“ sei
das deutsche Volk
bestimmt, „alle
Schätze fremder
Wissenschaft und
Kunst mit seinen
eigenen zugleich in seiner Sprache
gleichsam zu einem großen, geschichtlichen
Ganzen zu vereinigen,
das im Mittelpunkt und Herzen von
Europa verwahrt werde, damit nun
durch Hilfe unserer Sprache, was die
verschiedensten Zeiten Schönes gebracht
haben, jeder so rein und vollkommen
genießen könne, als es dem
Fremdling nur möglich ist.“
Entweder bewegt der Übersetzer
den Leser zum Autor und gewährt
ihm so einen Blick auf die Fremdsprache
oder man lässt den Autor
reden, „wie er als Deutscher zu Deutschen
würde geredet und geschrieben
haben“. Von diesem Weg ist
Schleiermacher aber nicht überzeugt.
Denn das wäre, „als ob du mir des
Mannes Bild gebracht hättest, wie er
aussehen würde, wenn seine Mutter
ihn mit einem anderen Vater erzeugt
hätte“. Der „eigentümliche Geist“
des Verfassers sei wie die Mutter des
Werkes, „seine vaterländische Sprache
der Vater dazu“. Schleiermacher
fordert darum eine „fremde Ähnlichkeit“
der Übersetzung, durch den die
Ausgangssprache noch so weit
durchscheint, dass sich die Muttersprache
an deren „ausländische und
unnatürliche Verrenkungen“ gewöhnen
kann.
Ähnlich sieht das Goethe. Option
1: Der Übersetzer bringt den
Autor einer „fremden Nation zu
uns herüber …, dass wir ihn als den
unsrigen ansehen können“. Die andere
Möglichkeit ist, „dass wir uns
zu dem Fremden hinüber begeben
und uns in seine Zustände, seine
Sprechweise, seine Eigenheiten finden
sollen“. Im Zusammenhang mit
seinem west-östlichen Diwan wird
deutlich, was er bevorzugt: Man soll
die „Originalität seiner Nation“ aufgeben,
indem man sich ganz, auch
in der Form, dem Original anschließt.
Ein poetischer Ehebrecher
Die Romantiker schließlich verkünden
die Erkenntnis: „Am Ende ist alle
Poesie Übersetzung“. Wenn nicht aus
einer fremden Sprache, dann der Forderung
nach einer Universalpoesie
folgend, die alle Bereiche des Lebens
poetisch macht, „vom größten wieder
mehrere Systeme in sich enthaltenden
Systeme der Kunst bis zu dem Seufzer,
dem Kuss, den das dichtende
Kind aushaucht in kunstlosem Gesang“.
So hatten es sich Novalis und Friedrich Schlegel vorgestellt.

Schlegels Bruder August Wilhelm
machte sich gemeinsam mit Ludwig
Tieck einen Namen als ShakespeareÜbersetzer.
Er hatte zugegeben, die
Dichtung der Nachbarnationen niemals
betrachten zu können, „ohne
ihrer zu begehren in meinem Herzen,
und ich bin also in einem beständigen
poetischen Ehebruch begriffen“. Wie
sehr traf das für Shakespeare zu, der
spätestens seit Goethes Rede zum
„Shäkespears-Tag“ 1771 als heimlicher
Deutscher galt (damit fand Englands
größter Dichter in Deutschland
die Anerkennung, auf die ihn seine
Heimat noch ein Jahrhundert warten
ließ; John Locke zum Beispiel übergeht
ihn bei der Zusammenstellung
einer Liste mit wertvoller Literatur
für seine „Gedanken über Erziehung“
ganz).
Auch Schlegel glaubte an die Bestimmung
der deutschen Sprache als
Mittlersprache, wodurch ihr die Stellung
als „kosmopolitischer Mittelpunkt
für den menschlichen Geist“
zukommt. Französische Übersetzungen
würden mit ihrer „schönen untreuen“
Übersetzung dem Original
nicht gerecht. Das wollte auch Herder
beobachtet haben: „Homer muss als
Besiegter nach Frankreich kommen,
sich nach ihrer Mode kleiden, um ihr
Auge nicht zu ärgern. Französische
Sitten soll er an sich nehmen, und wo
seine bäurische Hoheit noch hervorblickt,
da verlacht man ihn als einen
Barbaren. Wir armen Deutschen hingegen,
noch ohne Publikum beinahe
und ohne Verstand, noch ohne Tyrannen
eines Nationalgeschmacks,
wollen ihn sehen, wie er ist.“
Herder hatte, wie Egon Friedell in
seiner „Kulturgeschichte der Frühen
Neuzeit“ schreibt, „mit genialem Einfühlungsvermögen
die ‚Stimmen der
Völker’“ übersetzt und in seiner
1778/79 erschienenen Sammlung
„französische, italienische und spanische,
englische, schottische und dänische
Dichtungen, nordische Bardenlieder
und deutsche Volksweisen,
die selbstgewachsenen Naturpoesien
aller Nationen bis zu den Grönländern
und Lappen, Tataren und Wenden“
untergebracht. Er wusste also,
was eine Übersetzung ausmacht.
Einbürgerung Hamlets
Als Tieck 1797 an einer Abhandlung
über Shakespeare arbeitet, erhält er
von August Schlegel einen Brief: „Ich
hoffe, Sie werden in Ihrer Schrift unter
anderm beweisen, Shakespare sei

kein Engländer gewesen.“ Ein
schwieriges Unterfangen, doch wenn
sich schon an der Nationalität des
Dichters nicht rütteln lässt, dachte
sich der poetische Ehebrecher Schlegel
vielleicht, dann doch wenigstens
an seinen Figuren. Wer würde sich
dazu besser eignen als der ewige
Zweifler und Melancholiker Hamlet?
Mit Sicherheit trug Schlegels Übersetzung
wesentlich dazu bei, dass
Ferdinand Freiligrath 1844 ausrief:
„Hamlet ist Deutschland!“
Obwohl die deutsche Sprache längere
Wörter und Satzkonstruktionen
braucht, bringt Schlegel, dem das
Versmaß beizubehalten oberste Priorität
war, eine Hamlet-Übersetzung
mit nur 63 Versen mehr als Shakespeares
Original zustande. Wäre der
Satz „Sein oder Nichtsein, das ist hier
die Frage?“ zum geflügelten Wort geworden,
hätte Schlegel auf das Füllwort
„hier“ verzichtet? „Der Rest ist
Schweigen“ lautet seine fast wörtliche
Verdeutschung von „The rest is
silence“, aus „Something is rotten in
the state of Denmark“ wird bei ihm
„Etwas ist faul im Staate Dänemark“,
wo Wieland noch übersetzt hatte „Es
ist vorbei“ und „Es muss ein verborgenes
Übel im Staat von Dänemark
liegen“.
Nebenbei entstehen in Schlegels
Dolmetscherstube noch Wortneuschöpfungen.
Wer hätte schon gedacht,
dass es vor seiner HamletÜbersetzung
das Wort „fragwürdig“
(für „questionable“) noch nicht gab?
Trotzdem war Schlegel überzeugt,
dass eine Wort-für-Wort-Übersetzung
nicht immer die beste Lösung
ist. Den Satz des sterbenden Hamlet:
„What wounded name, things standing
thus unknown, shall live behind
me!“ variiert er vielfach: „bleibt alles
unbenannt – so versteckt – so verhüllt
– bleibt geheim – bleibt dies so unbekannt
– erfährt man alles nicht –
bleibt alles so geheim – erfährt man
nichts hiervon“, bis er schließlich
übersetzt: „Welch ein verletzter
Name, Freund, bleibt alles so verhüllt,
wird nach mir leben.“
Wilhelm von Humboldt sah den
Geist eines Volkes untrennbar mit seiner
Sprache verbunden und schlussfolgerte:
„Den verschiedenen Sprachen
entsprechen verschiedene Weltanschauungen
und unterschiedliche
Wirklichkeiten.“ Auch den Übersetzungen?
Bei Schlegels Version von
Hamlet also konnte gar nichts anderes
als eine „deutsche Figur“ herauskommen,
schon allein, weil sie ganz
dem Geist der romantischen Epoche
unterworfen ist mit ihrem Hang zur
literarisch-philosophischen, nicht politischen
Revolution.
Hamlet hat bei Shakespeare übrigens
in Wittenberg studiert. Darf man
das als Hinweis werten auf die Affinität
des Dänenprinzen zum Düsteren,
zur Geisterwelt, die man „faustisch“
nennt? Nietzsche jedenfalls leitet
das typisch Deutsche aus diesem
Drang zum Rätselhaften ab: „Wie jeglich
Ding sein Gleichnis liebt, so liebt
der Deutsche die Wolken und alles,
was unklar, werdend, dämmernd,
feucht und verhängt ist. Das Ungewisse,
Unausgestaltete, Sich-Verschiebende,
Wachsende jeder Art
fühlt er als ‚tief’. Der Deutsche ist
nicht, er wird, er entwickelt sich. ‚Entwicklung’
ist deshalb der eigentliche
deutsche Fund und Wurf im großen
Reich philosophischer Formeln.“
Shakespeare griff übrigens für sein
Drama auch auf eine Übersetzung
zurück. Er entnahm den Stoff der
Hamletsage des dänischen Chronisten
Saxo Grammaticus (ca. 1140 –
1220), beziehungsweise der englischen
Übersetzung von Franoçois de
Belleforest „Histoires tragiques“.

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nachzulesen bei National-Zeitung 28-13

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Deutschland – ein williges Opfer der Rassismuskeule


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Früher durfte ein Narr die Wahrheit sagen, ohne das er am Galgen baumeln musste….

Heute sorgen die Faschisten der „antifa=HSR“  für eine trostlose Gegenwart.

Deutschland, spätestens seit dem Jahr 2000 nur noch ein Land der Narren.

Politisch zu 100% und die Bevölkerung zu 90%…..

Wie es heutzutage einem, der sich politisch zum Narren machen lässt, am Ende ergeht,

das sehen wir hier.

Einspruch?

Toni

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narr-galgen

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AUDIO

Die Hexenjagd auf Thilo Sarrazin hat einen neuen Höhepunkt erreicht. Der Anti-Rassismus-Ausschuss der Vereinten Nationen (UN) hat Deutschland gerügt, weil es Sarrazin wegen Äußerungen in einem Interview in der Zeitschrift „Lettre International“ im Jahr 2009 nicht strafrechtlich verfolgte. Damit habe Deutschland die Antirassismus-Konvention der UN verletzt. Der Ausschuss nennt Aussagen Sarrazins über Türken und Araber rassistisch und fordert von Deutschland Maßnahmen, damit solche Äußerungen künftig bestraft werden können. Innerhalb von 90 Tagen muss Deutschland berichten, wie es die Forderungen des Ausschusses umzusetzen gedenkt.

Deutschland hat 1969 das „Internationale Abkommen zur Beseitigung jeder Form von Rassendiskriminierung“ (kurz: UN-Antirassismuskonvention) ratifiziert. Dies taten bis 2012 auch 174 weitere Staaten. Deutschland erklärte bei der Ratifikation keine Vorbehalte. Die Schweiz dagegen gab bei der Ratifizierung in weiser Voraussicht zu Protokoll: „Die Schweiz behält sich vor, die notwendigen gesetzgeberischen Maßnahmen zur Umsetzung von Artikel 4 in ge­bührender Berück­sichtigung der Meinungsäußerungs- und der Vereinsfreiheit zu ergreifen, welche unter anderem in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte verankert sind.“ Die Eidgenossen hoben damit darauf ab, dass es darüber, was noch von der Meinungsfreiheit ge­deckt ist und dem, was strafrechtlich geahndet werden soll, unterschiedliche Ansichten und Auslegungen geben kann.

Auch Österreich, Großbritannien, Frankreich oder Monaco haben in Erklärungen bei der Ratifikation des Abkommens im Zusammenhang mit Maßnahmen gegen Rassismus zugleich das Recht auf Meinungsfreiheit betont. Die USA erklärten bei der Ratifikation in einem sehr ausführlichen Vorbehalt kategorisch, dass sie in keiner Weise eine Einschränkung des Rechts auf Redefreiheit gemäß der amerikanischen Verfassung durch die UN-Antirassismuskonvention beziehungsweise eine Interpretation derselben akzeptieren. Die USA, kurz gefasst, denken nicht im Traum daran, sich durch einen zumal mit Vertretern aus diversen Diktaturen zusammengesetzten UN-Ausschuss Vorschriften bezüglich amerikanischer Gesetze machen zu lassen.

Deutschland hat 2001 auch – wie nur 54 weitere Staaten – dem Individualbeschwerdeverfahren zugestimmt. Ein solches hatte der Türkische Bund Berlin-Brandenburg (TBB) angestrengt, nachdem die Berliner Staatsanwaltschaft keinen Anlass für eine strafrechtliche Verfolgung Sarrazins gesehen hatte. Das aus Steuermitteln finanzierte Deutsche Institut für Menschenrechte (DIMR) hat den TBB mit einem Amicus Curiae-Gutachten (Äußerung Dritter) vor dem UN-Ausschuss unterstützt. Über diesen heißt es in der Konvention: „Er besteht aus achtzehn in persönlicher Eigenschaft tätigen Sachverständigen von hohem sittlichem Rang und anerkannter Unparteilichkeit, die von den Vertragsstaaten unter ihren Staatsangehörigen ausgewählt werden.“

Von den 18 sogenannten Sachverständigen – ein Deutscher ist nicht darunter – stammen allein elf aus Staaten, die selbst nicht das Verfahren der Individualbeschwerde akzeptieren. Es sind dies Guatemala, Burkina Faso, Togo, China, Pakistan, die Türkei, Niger, USA, Großbritannien, Kolumbien und Indien. Ferner sind 17 der 18 Persönlichkeiten von angeblich „hohem sittlichem Rang“, die jetzt meinten, über deutsches Recht und Gesetze in dieser Weise urteilen zu können, nach den Angaben in ihren Lebensläufen der deutschen Sprache nicht mächtig. Sie können weder eine deutsche Tageszeitung lesen noch gar einen deutschen Strafrechtskommentar.

Es sind auch nicht alle Juristen: Patricia Nozipho January-Bardill aus Südafrika hat Linguistik studiert, der Türke Kun Gut und der Pakistaner Anwar Kemal sind Politologen; diese haben schon in Deutschland meistens keinen Schimmer von Rechtsfragen. Der Rumäne Ion Diaconu, Jahrgang 1938, hat schon in den 60er Jahren unter Ceausescu als Diplomat gedient, was ohne KP-Mitgliedschaft kaum möglich gewesen sein dürfte. Ein Experte in Fragen der Meinungsfreiheit gemäß Artikel 5 Grundgesetz, der Schrankensystematik der Grundrechte oder der Rechtsprechung zu den Paragraphen 130 StGB und 185 StGB (Volksverhetzung, Beleidigung) dürfte Diaconu ebenso wenig sein wie Noureddine Amir aus Algerien, Kokou Mawuena Ewomsan aus Togo oder Fatimata-Binta Victoire Dah aus Burkina Faso. Wie es um die Unabhängigkeit des Chinesen Yong´an Huang bestellt ist, sähe man bald, wenn er einmal statt an Deutschland öffentliche Kritik an der rassistischen und mörderischen Unterdrückung der Tibeter äußerte. Schnell wäre es vorbei mit der Diplomatenherrlichkeit.

Die Bundesregierung hatte sich im Januar – vor dem Votum des Ausschusses – in ihrem turnusmäßigen Bericht an denselben auch zur Einstellung des Ermittlungsverfahrens gegen Sarrazin geäußert. Darin hieß es: „Die Bundesregierung betont noch einmal ausdrücklich, dass sie die Äußerungen Sarrazins ablehnt und sich ihres verletzenden Charakters bewusst ist. Dies hat die Bundesregierung auf vielfältige Weise, u. a. durch öffentliche Äußerungen von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, zum Ausdruck gebracht.“ Dennoch sei die Bundesregierung der Auffassung, dass sich aus der Konvention im konkreten Fall keine Verpflichtung ableiten lasse, „die Äußerungen Sarrazins mit den Mitteln des Strafrechts zu verfolgen – zumal dies nicht mit der Meinungsfreiheit vereinbar wäre.“

Diese Stellungnahme der Bundesregierung hat den UN-Ausschuss jedoch kein bisschen beeindruckt. In seiner Entscheidung führt er Zitate Sarrazins in englischer Übersetzung auf, teils aus dem Zusammenhang gerissen, und interpretiert sie stets nur gegen ihn. Dabei wurde dem UN-Ausschuss fleißig vom DIMR souffliert. Das Institut wurde im Jahr 2000 auf Beschluss des Bundestages unter Berufung auf die „Pariser Prinzipien“ der Vereinten Nationen gegründet, die den Staaten die Einrichtung einer nationalen Menschenrechtsinstitution empfahlen. Die rund 50 Mitarbeiter des DIMR werden aus dem Bundeshaushalt finanziert. In seinem Gutachten erklärt das DIMR, Äußerungen Sarrazins erfüllten die „Voraussetzungen der Volksverhetzung“, es beklagt ein „zu enges Verständnis von Rassismus“ deutscher Gerichte und dass rassistische Äußerungen hierzulande zu wenig bestraft würden. Zu selten sei in der Sarrazin-Debatte auch die Frage gestellt worden, welche Wirkungen und Konsequenzen die Debatte bei den Betroffenen und in ihrem Alltag ausgelöst habe – all diese Punkte finden sich später im Votum des UN-Ausschusses als Kritik an Deutschland wieder. Die Stellungnahme des DIMR gipfelte in der Anregung an den UN-Ausschuss, dieser möge in seine Entscheidung „Empfehlungen zur Schulung von Staatsanwaltschaft und Richterschaft“ in Deutschland aufnehmen, so dass diese besser erkennen könnten, was Rassismus sei.

Wie reagiert Berlin? Der Vorsitzende des Bundestags-Rechtsausschusses, Siegfried Kauder (CDU), erklärte gegenüber der „Frankfurter Rundschau“: „Die Äußerungen von Thilo Sarrazin über die türkische Bevölkerung halte ich für absolut unmöglich und inakzeptabel. Das dürfen wir auch nach deutschem Recht nicht zulassen.“ Wenn Gerichte das anders sähen, müssten die Gesetze verschärft werden. Dazu werde er einen Gesetzesvorschlag unterbreiten.

Brauchen wir eine Alternative?…..ein offener Brief


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gassen-hochstadt@t-online.de

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Brauchen wir eine Alternative?

wir haben den ESM-Vertrag, wir haben das Problem mit Zypern, den Beginn des Ausplünderns Europas.

Was muß noch alles geschehen, daß wir gemeinsam, wir alle vom Atlantik bis zum Ural unsere europäische Gemeinschaft nach unseren Vorstellungen, also auf demokratischer Basis aufgebaut haben? Wir haben uns über die umfunktionierte demokratische Schiene in eine falsche politische Richtung drehen lassen. Wir haben den Politgrößen geglaubt, wenn sie uns mit Timbre in der Stimme von den hehren Zielen ihrer Politik sprachen. Sie bettelten um unser Vertrauen und wir gaben es ihnen. Sie haben die Menschen verraten, die auf den Straßen der DDR-Städte riefen: Wir sind ein Volk. Sie hatten es gehört und erschraken bis in die Knochen. Der Punkt war wieder erreicht, an dem die Welt uns die Leistung und den Erfolg mißgönnten. Sie nutzten die nach dem Krieg nie endende Verleumdung des deutschen Volkes und die Absicht es zu zerstören. Die heute in Deutschland geborenen Kinder werden bereits vor dem Trennen der Nabelschnur mit den Verbrechen der Nazis in Verbindung gebracht. Daß dies gegen die Gebote der religiösen Moral geschieht, ist keinem von ihnen bewußt. (2 Chronik:  AMAZJA 25, 1-13) Recht wurde durch Haß und Rache ersetzt. Die Konsequenzen spiegeln sich in der Weltpolitik wider.

Was haben wir Deutschen mehr als andere Nationen falsch gemacht, daß uns das internationale Lager die staatliche Souveränität vorenthalten kann?

 

Es war am Ende der Weimarer Republik, als sich das demokratische System bis zur völligen Auflösung zerrieben hatte, bis einer kam, um Deutschland zu retten. Es war die Zeit, als anderswo auf der Welt aus ideologischen Gründen Millionen über Millionen Menschen unschuldig hingeschlachtet wurden. Es standen Auschwitz und Buchenwald noch nicht auf der Tagesordnung, die Ukraine und Workuta waren aber bereits gelaufen. Genau davor hatten die Menschen in Zentraleuropa Angst und hofften, eine Alternative gewählt zu haben. Ehrliche Zeitzeugen diesseits und jenseits des Atlantiks haben es mit Staunen bewertet, was danach begann. Der 30. Januar 1933 kam nicht wie der Blitz vom Himmel. Wie heißt es? Der erste Schritt ist frei, im zweiten sind wir Knechte.

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Das heißt aber doch nicht, daß wir Deutsche im Zentrum Europas dümmer und krimineller sind als Angehörige anderer Nationen. Amerikanische Politiker haben bestätigt, daß dies der zweite Präventivschlag gegen die deutsche Wirtschaftskraft gewesen war: Ein Krieg, und gerade dieser Krieg war kein Sommernachtstraum. Die Kriegsgegner haben sich nichts geschenkt und haben heute keinen Anlaß, sich gegenseitig Schuld zuzurechnen. Es steht außer Frage, daß nicht der einen Krieg will, der den ersten Schuß abgibt. So ein israelischer Botschafter.

Nach diesem Massenabschlachten von Soldaten und Zivilisten hatten die Völker Europas nur eines im Sinn: Frieden, Frieden und nochmals Frieden.

Die heute mit uns leben, leben in einem Land, das auch oder gerade von den ‚Übriggebliebenen‘ des 2. Weltkrieges aus den Trümmern wieder aufgebaut wurde. Es waren nicht die sog. Widerständler, die in ihrer Minderheit und von den Gegnern nicht anerkannt dazu nicht in der Lage gewesen wären, sondern die, die von den Nationalsozialisten einvernommen worden waren. Die Deutschen von damals hatten einen Weg in ihrem Leben gehen müssen, den sie so nicht gewählt hatten.

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Im Osten Europas tobte das Morden ungehindert weiter. Eroberungsgelüste der Alliierten der hochheiligen Demokratieprominenz brachten der Welt wieder mehrfach Krieg. Zur Verteidigung des Westens und seiner Interessengruppen waren die Deutschen gut genug, um als Kanonenfutter in ihren Reihen gegen ihren Feind zu stehen. Als in 1990 das sowjetische Machtzentrum zusammengebrochen war, erinnerten sich die Nutznießer wieder ihrer alten Politik gegen Deutsch­land und setzten den in 1939 begonnenen Präventivkrieg gegen die Wirtschaftsmacht Deutschlands fort. Die Idee eines gemeinsamen Europas wurde in eine Struktur gegossen, die dieses Deutschland, dessen Deutsche, im Sinne von Versailles unter Kuratel stellte. DM weg, Souveränität vorenthalten. Mit wem hatten wir uns eingelassen, mit wem haben wir gemeinsam um unsere Freiheit gekämpft? Welche Art Freiheit war es? Es war unsere Freiheit, die wir des guten Friedens willen aufgegeben hatten, um uns Kräften auszuliefern, für die heute die EU das Objekt des klassischen ‚Bauernlegens‘ ist.

Gnade, wer hiergegen Front macht. Wer sind die?

 

Es sind Menschen wie Du und ich, die zumeist in den Religionsunterricht, katholisch oder evangelisch, gingen und die 10 Gebote gelernt hatten. Sie waren in Familien groß geworden, in denen sie erzogen waren, miteinander zu leben und dem Nachbarn zu helfen. Freude und Leid wurden gemeinsam erlebt und ertragen. Es war im Krieg und sie hatten eng aneinander gekettet Elend, Leid und Not überstehen müssen. Nach 1945 wußte jeder der ‚Übriggeblienen‘ was geschehen war. Die Reaktion war doch: So nie wieder! Im Rückblick auf unsere Geschichte und auf die Leistungen deutscher Hochkultur wollten sie die Zukunft gestalten. Dazu benötigten sie keine Lehrmeister wie Fischer und Konsorten oder die Terroristen der RAF.

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Nachdem unser westlicher Teil des Vaterlandes wiederaufgebaut worden war und im Osten noch eine rote Diktatur herrschte, kamen besonders kluge Menschen, die in ihrem dunklen Drang Recht und Unrecht, Sitte und Moral der Vergangenheit aufarbeiten wollten. Die fanden sich, die nie einen Stein zum Bauen in die Hand genommen hatten, sich aber das Recht nahmen mit Steinen zu werfen, ihre Vorfahren anzuklagen, die sie in Wohlstand und sozialer Sicherheit aufgezogen hatten. Sie klagten sie aus einer Perspektive an, die in Terror und Brutalität einer Ideologie verkettet war.

Sie wollten mit dem § 130 StGB die Verunglimpfung von Minderheiten unterbinden und antidemokratische Meinungen ausgrenzen. Sie legten ihn in ihrem Sinne aus und nutzten ihn als ihren Schutzwall. Aus ethischen Gründen erkannte das bürgerliche Lager eine Schuld an Verbrechen an, die nie von ihm begangen wurden. Sie mußten die Verdammnis als ‚Tätervolk’ auf sich nehmen. Es gehörte eben zu der deutschen Leitkultur, sich auch über die Grenzen von Recht und Gesetz hinaus moralisch gebunden zu fühlen. So wurden die Deutschen aber letztlich aus dem eigenen Vaterland vertrieben. Die Institution der Familie wurde zerstört, unkontrollierte Zuwanderung, Verbildung und Sozialisierung gefördert. Nichts wurde ausgelassen, die deutsche Identität zu zerstören. Mit Verrat und Betrug wurden wir in eine ‚Europäische Union‘ geführt, die im Begriff steht, von fremden Interessen entkernt zu werden.

Eine Änderung der Struktur der EU in eine funktionierende Gemeinschaft wird von ihren Oligarchen als Auslöser eines Krieges gedeutet. Sie selbst sind jedoch für die immer stärker werdenden sozialen Unruhen, Vorläufer militanter Auseinandersetzungen, in den Mitgliedsländern verantwortlich.

Das Bewußtsein, einer stolzen, großen deutschen Nation anzugehören (de Gaulle, Thälmann), wurde in jahrelanger Umerziehung aus den Gehirnen gewaschen. Deutschland wurde praktisch wie eine Kolonie behandelt. Unter totalem Ausschluß aller demokratischen Regeln wurde seine Währung vernichtet, und es wurde ohne demokratische Zustimmung in ein chaotisches Staatengebilde einverleibt.

Den Deutschen wird das Naturrecht entzogen, sich zu ihrer Nation zu bekennen.

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Können wir etwas dagegen tun? Unter den gegenwärtigen Konditionen einfach: Nein.

Das sind die Gründe: Wer gegen die Verunglimpfung Deutschlands, wer gegen seine Ausbeutung, wer gegen die Zerstörung seiner Kultur und Identität steht, wird als ‚rechtsradikal‘ abgestempelt, mundtot gemacht oder gar inquisitorisch verfolgt. Von der DDR sind zwei Dinge übrig geblieben: Der grüne Rechtspfeil im Straßenverkehr und der Antifaschismus. Mit ihm werden die Millionen Opfer des sowjetisch-kommunistischen Imperiums gerechtfertigt, ihre Hand­langer in Straßennamen verehrt und gefeiert. Sie bekämpfen als rotlackierte Faschisten das friedliche Bestehen einer konstruktiven, positiven Demokratie und unterbinden eine freie, unzensierte Meinungsfreiheit. Ihre Waffe ist die Faschismuskeule.

Wer sein Vaterland liebt, wer stolz darauf ist, Deutscher zu sein, wer sich einer über  1000jährigen Geschichte des Zentrums Europas, des deutschen Reiches und seiner geistigen, wissenschaftlichen, gesellschaftspolitischen und wirtschaftlichen, sozialen Glanzzeit im Preußen-Deutschland erinnert, wird verleumdet, ein sog. ‚Rechtsradikaler‘ zu sein.

WER:

  -für die Anerkennung einer deutschen nationalen Souveränität ist,

-für die Schaffung einer eigenen Verfassung ist,

-für eine europäische Gemeinschaft ist, die den Menschenrechten und der Demokratie entspricht,

-eine feindliche Übernahme der Europäischen Union durch einen Turbokapitalismus ablehnt,

-den Wert einer Familie anerkennt,

-gegen die Abtreibung ungeborenen Lebens ist,

-seine Kinder innerhalb der Familie von ihrer Mutter erziehen will,

-diese Kinder nicht in eine Tagesstätte ablegen will,

-eine umfassende Schulbildung in optimalen Schulen verlangt,

-Menschen nicht mag, weil sie sich nicht an christlich-ethische Lebens-

regeln halten und Sitte und Moral verspotten,

-den deutschen Kulturbereich nicht verfremden will,

-das deutsche Volk – unsere Nation – nicht fremden Völkern überlassen will,

-für die Aufnahme von Ausländern ist, die in ihrem Land aus welchen          Gründen auch immer verfolgt werden – aber keine Wirtschaftsflüchtlinge,

-nur Ausländer willkommen heißt, die mit uns und unseren Sitten leben    wollen,

-andere Völker in Selbsthilfe und Zuwendungen unterstützen will,

-die Umweltprobleme objektiv beobachtet und analysiert,

-die Kernkraft erforschen und zu friedlichen Zwecken einsetzen will,

-Menschen kritisch gegenüber steht, die die gegebenen Naturgesetze und Religionsgebote mißachten und als normal anerkannt wissen wollen, was in der katholischen Kirche mißbilligt wird,

-widerspricht, daß Päderasten im Parlament sitzen, Sittenstrolche in den Medien auftreten und den Fluch der ewigen Verdammnis über die Deutschen aussprechen können,

der ist in den Augen der antifaschistischen Faschisten ein ‚Rechtsradikaler‘ und muß liquidiert werden.

Ist auch nur eine einzige Forderung aufgeführt, die dem Menschen- oder Völkerrecht, dem christlichen Gebot widerspricht?

Wer vertritt in der BRD den Katalog dieser politischen Grundsätze?

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Die etablierten Parteien haben bisher den Verfall der demokratischen, nationalen Strukturen Deutschlands unterstützt und mit zu verantworten. Sie verfolgen gemeinsam eine linke, totalitäre politische Richtung. Eine Opposition hiergegen gibt es nicht. Es bestehen viele Organisationen, Vereine, Arbeitskreise und Parteien, die diese Forderungen in ihren Satzungen und Programmen aufgeführt haben. Sie werden auch gewählt, allerdings mit nicht ausreichenden Wählerstimmen. Die Verfolgung ihrer Anhänger hat totalitäre Ausmaße angenommen. Diese Gruppen sind an der Faschismuskeule der linksradikalen Zerstörer menschlicher Vielfalt und Meinungsfreiheit gescheitert. Die Vorsitzenden und Verantwortlichen dieser Gruppen müssen einsehen, daß der Weg zu einer konservativen, freien, demokratischen Gemeinschaft so nicht zu einem Erfolg führt. Alle Verantwortlichen müssen, wenn sie ein ehrliches politisches Ziel verfolgen, einsehen, daß sie es allein nicht schaffen. Das Motto muß lauten: Einigkeit macht stark. Natürlich sind schon viele Versuche gemacht worden, mit einander zu sprechen und sich zusammenzuschließen. Fakt ist aber doch: Es wurde bisher nicht geschafft, eine in der Bevölkerung bestehende Strömung aufzufangen und als politische Macht einzurichten. Es fehlt nicht an Wählerpotential und nicht an konstruktiven, positiven Wertvorstellungen. Es fehlt der Wille zur Einigkeit.

Können wir etwas tun?                               Ja, wir können!!!!

Bei aller positiv zu deutenden Kritik: Aktuell hat sich eine Gruppe von Intellektuellen, Wissenschaftlern, Wirtschaftlern zusammengefunden, um in Deutschland eine andere, interessen- gerechtere Politik zu betreiben, Sie hatte sich zunächst nicht als Partei einbringen wollen. Doch hat sie feststellen müssen, daß man anders nicht zu Macht und Einfluß kommen kann. Fragen wir nicht, welche Anstrengung es machen wird, auch welche persönlichen Opfer gebracht werden müssen, eine politisch funktionierende Organisation aufzubauen. Aber eines kann gesagt werden: An der Spitze dieser Alternativen stehen Persönlichkeiten von hohen Rang und Ruf. Sie stellen eine breite Elite der deutschen Gesellschaft dar. Wir finden keine Ideologen, keine Verführer und andere Populisten unter ihnen. Es handelt sich um eine geistige Elite. Ihr Mangel ist, daß sie es schwer haben werden, sich der breiten Menge verständlich zu machen. Aber gerade wir konservativen Bürger wollen für uns in Anspruch nehmen, daß wir gebildet genug sind, um ihnen zu folgen und wenn nötig, auch für den ‚kleinen‘ Mann als Dolmetscher aufzutreten.

-brief

Diese Gruppe der bereits bestehenden und entstehenden Organisationen sind der Kristallisationspunkt. Ihre Vertreter haben die Aufgabe, sich zusammenzusetzen, Gespräche zu einem positiven Ergebnis zu führen. Sie haben die nationale Pflicht, dieser Einladung nachzukommen, sich einzubringen, Es geht nicht vordergründig um Parlamentssitze und regionalen Einfluß, es geht um eine viel wichtigere Sache: Der Lebensqualität der Deutschen. Alle diese Kräfte haben die nationale Verpflichtung, sich auf den Weg zum Rütli zu begeben.

Dort muß der Schwur geleistet werden, den Schiller in seinem Wilhelm Tell zitierte. (Es ist sowie einmal zu überlegen, warum wir mehr von den 68er ‚Poeten und Denkern‘ hören als den Klassikern, die noch um die idealen Menschenrechte kämpften und sie in ewig gültiger Form niederschrieben).

„Wir wollen sein ein einig Volk von Brüdern!“

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Was aber ist die Pflicht? Die Forderung des Tages!

Die Mißverhältnisse in der EU, die Plünderung Zyperns, die verheerenden Aussichten einer astronomischen Verschuldung, die Aussicht auf soziale Unruhen, die Gedanken an eine kriegerische Lösung, das Fehlen eines europäischen Konzepts für den aktuellen Ablauf wie die Planung für die Zukunft zwingen zum Handeln. Wir müssen uns auf der größten politischen gemeinsamen Schnittmenge wiederfinden, gemeinsam Schulter an Schulter. Wenn sich auf der bürgerlichen Seite (Mittelstand) den konservativen, den frei-demokratischen Progressiven Wählern nichts in dieser Art tut, brauchen wir uns keine Infos, keine Nachrichten, keine Ratschläge mehr zukommen zu lassen.

Es gibt noch viel zu tun! Packen wir’s an!

Wer macht den ersten Schritt? Wen gucken wir aus, die Federführung in dieser Sache zu übernehmen? Wer lädt zum ‚Nationalen Kongreß‘ ein? Ein Ereignis wie in Oberursel? Vielleicht benötigen wir wegen des Interesses bei den Wählern als Versammlungsort ein Fußballstadion!

Ob ich eine Antwort bekomme?

Ob jemand auf dieses Schreiben reagiert?

Mit freundlichen Grüßen

gez. Herbert Gassen

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„Europa wurde gekapert!“


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Nigel Farage: der Euro ist tot
Nigel Farage: der Euro ist tot

Nigel Farage, geboren 1964 in Farnborough (Großbritannien), ist seit 1999 Mitglied des Europäischen Parlaments, in dem er einer von zwei Vorsitzenden der europaskeptischen Fraktion „Europa der Freiheit und der Demokratie“ ist. Farage ist zudem Vorsitzender der United Kingdom Independence Party (UKIP).

UK Independence Party
UK Independence Party

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Herr Farage, der britische Premierminister David Cameron hat ein Referendum über die EU-Mitgliedschaft in Großbritannien angekündigt Ihm wird nun von verschiedenen Seiten vorgeworfen, er wolle damit Brüssel torpedieren. ».

Farage: (lacht) Das ist ein großes Mißverständnis. David Cameron ist ein Unterstützer der EU. Wegen seiner Ankündigung eines EU-Referendums denken nun einige EU-Politiker, er sei ein Feind Brüssels. Aber das Gegenteil ist der Fall: David Cameron ist einer der dicksten Freunde der EU! Er setzt alles daran, daß Großbritannien EU-Mitglied bleibt. In der Vergangenheit hat er übrigens immer wieder gesagt, daß er „unter keinen Umständen“ einem EU-Referendum zustimmen werde. Das hat sich jetzt plötzlich geändert. Warum dieser Sinneswandel?

David Cameron

Farage: Umfragen zeigen, daß die Briten immer mehr die Nase voll von der EU haben. Cameron braucht jetzt ein starkes Zeichen, um seine Politik durchzusetzen. Die innenpolitische Situation in Großbritannien drängte Cameron also dazu, eine Rede zu halten, die er eigentlich niemals halten wollte. Er will seine nächste Wahl gewinnen und möchte natürlich gestärkt aus dem Referendum hervorgehen.

Vor diesem Referendum wird es einen massiv geführten Wahlkampf geben.

Ihre UKIP wird dabei Stimmung für einen EU-Austritt machen. Bereits jetzt werfen Ihnen EU-Unterstützer vor, Sie seien „Anti-Europäer“… Farage: Das ist lächerlich. Wir sind die eigentlichen Europäer, die Europa wirklich ernst nehmen. Europa wurde von der EU gekapert. Die EU hat nichts, wirklich rein gar nichts mit Europa zu tun. Die Anfänge dieses Projekts waren gut gemeint: Es ging nach dem Zweiten Weltkrieg darum, Frankreich und Deutschland an einen Tisch zu bekommen. Doch von diesem positiven politischen Impuls ist heute nichts mehr zu spüren. Die EU ist ein politisches Projekt, das nicht durch die Europäer legitimiert ist. Die Bürger wollen diese EU nicht. Wir glauben an ein Europa souveräner, demokratischer Nationen, die miteinander kooperieren.
Vor allem bundesdeutsche Politiker reagierten geradezu hysterisch auf Camerons Ankündigung eines Referendums. ..

fw-fuck-europe

Farage: Das verstehe ich ganz gut. Die Deutschen sind die größten Zahlmeister der EU, danach kommen die Briten. Scheidet Großbritannien aus der EU aus, stehen die Deutschen allein da. Innerhalb der nächsten zwei, drei Jahre wird die Bundesrepublik Deutschland ein riesiges Desaster mit dem Euro erleben.

Sollten nicht alle Bürger in der EU das Recht haben, an einem solchen Referendum teilzunehmen?

Farage: Absolut! Das ganze Konstrukt der EU ist illegitim. Je früher es verschwindet, desto besser. Wann immer die Bürger in einem EU-Land über EU-Verträge abstimmen durften, haben sie dagegen gestimmt. Und ich bin mir absolut sicher, hätte man beispielsweise den Deutschen erlaubt, über die Einführung des Euro abzustimmen, hätten sie die Einheitswährung mit einer großen Mehrheit abgelehnt. Alle Mitgliedstaaten der EU haben sich schuldig gemacht: Sie unterstützen gegen den Willen ihrer Bürger – dafür aber auf deren Kosten – dieses irrsinnige EU-Projekt. Und damit muß Schluß sein. Ich war daher froh, daß Finnland unmittelbar nach Camerons Rede ebenfalls angekündigt hat, ein Referendum über die EU-Mitgliedschaft des Landes durchzuführen.

Herr Farage, vielen Dank für das Gespräch.

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nachzulesen in ZUERST 03-2013

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