Russland öffnet die Archive: Die Geschichte des 2. Weltkriegs muss neu geschrieben werden


US-Präsident Roosevelt und seine Clique, sichtlich erfreut, nachdem sie die Kriegserklärung 1941 unterzeichneten - Foto: Wikimedia Commons (cc)

Von Anja Zwetkowa

Ich reagiere im Namen von freien Journalisten in Russland auf Anfragen aus Frankreich und Deutschland, die in den letzten Wochen in verschiedenen russischen Medien und Internetportalen eingegangen sind: „Warum öffnet Russland nicht die Archive und bringt die Lügen über den 2. Weltkrieg zum Einsturz?“

Dazu müssen ein paar erklärende Worte zur Lage gefunden werden: Da der Krieg gegen Russland immer näher rückt, wird Präsident Putin und der russische Staat alles unternehmen, um eine nicht-militärische Lösung herbei zu führen. Und nachdem die Menschen in Westeuropa, selbst Opfer einer vor allem amerikanisierten Umerziehung seit Jahrzehnten, den Anti-Russland-Parolen auf den Leim gehen, fragt sich natürlich auch Russland, warum das so ist. Der Urknall der Umerziehung war die Beladung der West-Europäer mit der immerwährenden Schuld; die Behauptung, „die Deutschen“ hätten den Krieg entfesselt und unsägliche Verbrechen begangen.

Nun hat Präsident Putin nicht erst einmal zu einer kritischen Betrachtung der heute veröffentlichten Meinung im Bezug auf die Zeitgeschichte hingewiesen. Besonders erwähnenswert scheint seine Rede anlässlich des Polenbesuchs im Jahr 2009, wo der Präsident unmissverständlich davor warnte, weiterhin „nur einer Seite Schuld zuzuschieben“.

Denn Russland hätte gerne ein friedliches und souveränes Deutschland als Partner. Und weil Friede und Souveränität nur dann möglich sind, wenn ein Staat frei ist, muss Deutschland die US-Besatzung abschütteln. Und dies wird wiederum nur gelingen, wenn das deutsche Selbstvertrauen wieder hergestellt ist. Und dies geht nur, indem man eine Neubewertung der Geschichte – explizit der Geschichte des Zweiten Weltkrieges – vornimmt.

Warum öffnet Russland nicht einfach die Archive? Antwort: Wer würde denn diesem bösen Russland glauben!? Verstand es das deutsche Volk die ausgestreckte Hand des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad zu nehmen; oder folgte man der Hetze der BILD-Zeitung gegen „den Irren aus Teheran“? Glaubt die westliche Öffentlichkeit, geblendet durch ihre Medien, ohnedies, dass Putin das absolut Böse verkörpern würde, so würde es den westlichen Medien eine Freude sein, Putin jetzt für geisteskrank zu erklären, wenn er geschichtliche Dogmen widerlegen würde. Denn eine dokumentierte Widerlegung zählt in Westeuropa nichts – von den USA ganz zu schweigen. Die Lügen des Westens sind hundertfach dokumentiert. Sogar die Lügen für Kriege in der Jetztzeit – etwa die erfundenen „Massenvernichtungswaffen“ im Irak. Warum sollten Franzosen und Deutsche zur Revolution schreiten, für einen Krieg der 70 Jahre vergangen ist, wenn sie nicht einmal wegen der Lügen für ein paar Jahre alte Kriege auf die Barikaden steigen? Doch die UNO schweigt und die europäischen Völker rebellieren nicht gegen ihre Zwingherren in den Parlamenten und Medienhäusern.

Aber, und das auch betonte Präsident Putin in seiner historischen Rede in Polen, „das gegenseitige Vertrauen ist wichtig“. Und gerade die aktuelle Situation erinnert an historische Parallelen. Und hier soll erst gar nicht auf den Anschluss der Krim eingegangen werden – viel wichtiger ist die heutige Hetze der USA zu einem Krieg. Jede Lüge ist gut, wenn sie die amerikanische Öffentlichkeit zum Krieg hetzt. Jede Lüge ist gut, wenn sie den Plan Washingtons unterstützt, Westeuropa und die USA in einen Krieg zu führen, der die USA vor dem wirtschaftlichen Dollar-Kollaps retten kann. Denn die Schuldenblase wird platzen – es sei denn, die USA schaffen es, vorher in einen Krieg zu schreiten.

Die Verschuldung der USA war vor ihrem Eintritt in den Zweiten Weltkrieg ähnlich hoch wie heute. Und auch damals wurde das Dollarmonopol nur durch Pearl Harbour gerettet.

Empfangen Sie Nachrichten aus Russland? Kennen Sie russische Videoberichte? Sie sollten sich umsehen. Denn das russische Volk weiß dies längst. Russland weiß, dass ein Krieg gegen die USA von der Hitler-Regierung nicht gewünscht war. Im Gegenteil. Und wir wissen, warum die USA so ungeduldig waren, in einen Krieg einzutreten. Es sind die selben Gründe wie heute: Weil sie bankrott sind und die Welt mit Falschgeld erpresst haben und den Tag des jüngsten Gerichts fürchten. Zu Recht! Und weil sie immer davon profitiert haben, wenn sich die Völker Russlands und Deutschlands gegeneinander hetzen ließen.

Wir werden portionsweise diese Wahrheiten belegen und dokumentieren und weit verbreiten. Es liegt an Westeuropa diese Informationen zu verwerten. Denn nur wenn ein Volk aus eigener Kraft fähig ist die Fremdherrschaft abzuschütteln, ist es wert zu leben. Diese Überzeugung teilen auch wir – wir können nur die Hände reichen, um dem Weltfeind den Kampf anzusagen, der erst ruhen würde, wenn aus der Erde eine Wüste geworden ist.

__________

Anja Zwetkowa ist freie russische Journalistin und derzeit im Raum Donezk im Reportereinsatz. Dank an Serguei von Novorossia für die Vermittlung.

Übersetzung von freies-oesterreich.net; Verbreitung mit Quellenangabe erlaubt und erwünscht.


http://freies-oesterreich.net/2014/09/17/russland-oeffnet-die-archive-die-geschichte-des-2-weltkriegs-muss-neu-geschrieben-werden/

Russland öffnet die Archive: Die Geschichte des 2. Weltkriegs muss neu geschrieben werden


 

Von Anja Zwetkowa

Ich reagiere im Namen von freien Journalisten in Russland auf Anfragen aus Frankreich und Deutschland, die in den letzten Wochen in verschiedenen russischen Medien und Internetportalen eingegangen sind: „Warum öffnet Russland nicht die Archive und bringt die Lügen über den 2. Weltkrieg zum Einsturz?“

Dazu müssen ein paar erklärende Worte zur Lage gefunden werden: Da der Krieg gegen Russland immer näher rückt, wird Präsident Putin und der russische Staat alles unternehmen, um eine nicht-militärische Lösung herbei zu führen. Und nachdem die Menschen in Westeuropa, selbst Opfer einer vor allem amerikanisierten Umerziehung seit Jahrzehnten, den Anti-Russland-Parolen auf den Leim gehen, fragt sich natürlich auch Russland, warum das so ist. Der Urknall der Umerziehung war die Beladung der West-Europäer mit der immerwährenden Schuld; die Behauptung, „die Deutschen“ hätten den Krieg entfesselt und unsägliche Verbrechen begangen.

Nun hat Präsident Putin nicht erst einmal zu einer kritischen Betrachtung der heute veröffentlichten Meinung im Bezug auf die Zeitgeschichte hingewiesen. Besonders erwähnenswert scheint seine Rede anlässlich des Polenbesuchs im Jahr 2009, wo der Präsident unmissverständlich davor warnte, weiterhin „nur einer Seite Schuld zuzuschieben“.

Denn Russland hätte gerne ein friedliches und souveränes Deutschland als Partner. Und weil Friede und Souveränität nur dann möglich sind, wenn ein Staat frei ist, muss Deutschland die US-Besatzung abschütteln. Und dies wird wiederum nur gelingen, wenn das deutsche Selbstvertrauen wieder hergestellt ist. Und dies geht nur, indem man eine Neubewertung der Geschichte – explizit der Geschichte des Zweiten Weltkrieges – vornimmt.

Warum öffnet Russland nicht einfach die Archive? Antwort: Wer würde denn diesem bösen Russland glauben!? Verstand es das deutsche Volk die ausgestreckte Hand des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad zu nehmen; oder folgte man der Hetze der BILD-Zeitung gegen „den Irren aus Teheran“? Glaubt die westliche Öffentlichkeit, geblendet durch ihre Medien, ohnedies, dass Putin das absolut Böse verkörpern würde, so würde es den westlichen Medien eine Freude sein, Putin jetzt für geisteskrank zu erklären, wenn er geschichtliche Dogmen widerlegen würde. Denn eine dokumentierte Widerlegung zählt in Westeuropa nichts – von den USA ganz zu schweigen. Die Lügen des Westens sind hundertfach dokumentiert. Sogar die Lügen für Kriege in der Jetztzeit – etwa die erfundenen „Massenvernichtungswaffen“ im Irak. Warum sollten Franzosen und Deutsche zur Revolution schreiten, für einen Krieg der 70 Jahre vergangen ist, wenn sie nicht einmal wegen der Lügen für ein paar Jahre alte Kriege auf die Barikaden steigen? Doch die UNO schweigt und die europäischen Völker rebellieren nicht gegen ihre Zwingherren in den Parlamenten und Medienhäusern.

Aber, und das auch betonte Präsident Putin in seiner historischen Rede in Polen, „das gegenseitige Vertrauen ist wichtig“. Und gerade die aktuelle Situation erinnert an historische Parallelen. Und hier soll erst gar nicht auf den Anschluss der Krim eingegangen werden – viel wichtiger ist die heutige Hetze der USA zu einem Krieg. Jede Lüge ist gut, wenn sie die amerikanische Öffentlichkeit zum Krieg hetzt. Jede Lüge ist gut, wenn sie den Plan Washingtons unterstützt, Westeuropa und die USA in einen Krieg zu führen, der die USA vor dem wirtschaftlichen Dollar-Kollaps retten kann. Denn die Schuldenblase wird platzen – es sei denn, die USA schaffen es, vorher in einen Krieg zu schreiten.

Die Verschuldung der USA war vor ihrem Eintritt in den Zweiten Weltkrieg ähnlich hoch wie heute. Und auch damals wurde das Dollarmonopol nur durch Pearl Harbour gerettet.

Empfangen Sie Nachrichten aus Russland? Kennen Sie russische Videoberichte? Sie sollten sich umsehen. Denn das russische Volk weiß dies längst. Russland weiß, dass ein Krieg gegen die USA von der Hitler-Regierung nicht gewünscht war. Im Gegenteil. Und wir wissen, warum die USA so ungeduldig waren, in einen Krieg einzutreten. Es sind die selben Gründe wie heute: Weil sie bankrott sind und die Welt mit Falschgeld erpresst haben und den Tag des jüngsten Gerichts fürchten. Zu Recht! Und weil sie immer davon profitiert haben, wenn sich die Völker Russlands und Deutschlands gegeneinander hetzen ließen.

Wir werden portionsweise diese Wahrheiten belegen und dokumentieren und weit verbreiten. Es liegt an Westeuropa diese Informationen zu verwerten. Denn nur wenn ein Volk aus eigener Kraft fähig ist die Fremdherrschaft abzuschütteln, ist es wert zu leben. Diese Überzeugung teilen auch wir – wir können nur die Hände reichen, um dem Weltfeind den Kampf anzusagen, der erst ruhen würde, wenn aus der Erde eine Wüste geworden ist.

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Anja Zwetkowa ist freie russische Journalistin und derzeit im Raum Donezk im Reportereinsatz. Dank an Serguei von Novorossia für die Vermittlung.

Übersetzung von freies-oesterreich.net; Verbreitung mit Quellenangabe erlaubt und erwünscht.

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Russland öffnet die Archive: Die Geschichte des 2. Weltkriegs muss neu geschrieben werden


 

Von Anja Zwetkowa

Ich reagiere im Namen von freien Journalisten in Russland auf Anfragen aus Frankreich und Deutschland, die in den letzten Wochen in verschiedenen russischen Medien und Internetportalen eingegangen sind: „Warum öffnet Russland nicht die Archive und bringt die Lügen über den 2. Weltkrieg zum Einsturz?“

Dazu müssen ein paar erklärende Worte zur Lage gefunden werden: Da der Krieg gegen Russland immer näher rückt, wird Präsident Putin und der russische Staat alles unternehmen, um eine nicht-militärische Lösung herbei zu führen. Und nachdem die Menschen in Westeuropa, selbst Opfer einer vor allem amerikanisierten Umerziehung seit Jahrzehnten, den Anti-Russland-Parolen auf den Leim gehen, fragt sich natürlich auch Russland, warum das so ist. Der Urknall der Umerziehung war die Beladung der West-Europäer mit der immerwährenden Schuld; die Behauptung, „die Deutschen“ hätten den Krieg entfesselt und unsägliche Verbrechen begangen.

Nun hat Präsident Putin nicht erst einmal zu einer kritischen Betrachtung der heute veröffentlichten Meinung im Bezug auf die Zeitgeschichte hingewiesen. Besonders erwähnenswert scheint seine Rede anlässlich des Polenbesuchs im Jahr 2009, wo der Präsident unmissverständlich davor warnte, weiterhin „nur einer Seite Schuld zuzuschieben“.

Denn Russland hätte gerne ein friedliches und souveränes Deutschland als Partner. Und weil Friede und Souveränität nur dann möglich sind, wenn ein Staat frei ist, muss Deutschland die US-Besatzung abschütteln. Und dies wird wiederum nur gelingen, wenn das deutsche Selbstvertrauen wieder hergestellt ist. Und dies geht nur, indem man eine Neubewertung der Geschichte – explizit der Geschichte des Zweiten Weltkrieges – vornimmt.

Warum öffnet Russland nicht einfach die Archive? Antwort: Wer würde denn diesem bösen Russland glauben!? Verstand es das deutsche Volk die ausgestreckte Hand des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad zu nehmen; oder folgte man der Hetze der BILD-Zeitung gegen „den Irren aus Teheran“? Glaubt die westliche Öffentlichkeit, geblendet durch ihre Medien, ohnedies, dass Putin das absolut Böse verkörpern würde, so würde es den westlichen Medien eine Freude sein, Putin jetzt für geisteskrank zu erklären, wenn er geschichtliche Dogmen widerlegen würde. Denn eine dokumentierte Widerlegung zählt in Westeuropa nichts – von den USA ganz zu schweigen. Die Lügen des Westens sind hundertfach dokumentiert. Sogar die Lügen für Kriege in der Jetztzeit – etwa die erfundenen „Massenvernichtungswaffen“ im Irak. Warum sollten Franzosen und Deutsche zur Revolution schreiten, für einen Krieg der 70 Jahre vergangen ist, wenn sie nicht einmal wegen der Lügen für ein paar Jahre alte Kriege auf die Barikaden steigen? Doch die UNO schweigt und die europäischen Völker rebellieren nicht gegen ihre Zwingherren in den Parlamenten und Medienhäusern.

Aber, und das auch betonte Präsident Putin in seiner historischen Rede in Polen, „das gegenseitige Vertrauen ist wichtig“. Und gerade die aktuelle Situation erinnert an historische Parallelen. Und hier soll erst gar nicht auf den Anschluss der Krim eingegangen werden – viel wichtiger ist die heutige Hetze der USA zu einem Krieg. Jede Lüge ist gut, wenn sie die amerikanische Öffentlichkeit zum Krieg hetzt. Jede Lüge ist gut, wenn sie den Plan Washingtons unterstützt, Westeuropa und die USA in einen Krieg zu führen, der die USA vor dem wirtschaftlichen Dollar-Kollaps retten kann. Denn die Schuldenblase wird platzen – es sei denn, die USA schaffen es, vorher in einen Krieg zu schreiten.

Die Verschuldung der USA war vor ihrem Eintritt in den Zweiten Weltkrieg ähnlich hoch wie heute. Und auch damals wurde das Dollarmonopol nur durch Pearl Harbour gerettet.

Empfangen Sie Nachrichten aus Russland? Kennen Sie russische Videoberichte? Sie sollten sich umsehen. Denn das russische Volk weiß dies längst. Russland weiß, dass ein Krieg gegen die USA von der Hitler-Regierung nicht gewünscht war. Im Gegenteil. Und wir wissen, warum die USA so ungeduldig waren, in einen Krieg einzutreten. Es sind die selben Gründe wie heute: Weil sie bankrott sind und die Welt mit Falschgeld erpresst haben und den Tag des jüngsten Gerichts fürchten. Zu Recht! Und weil sie immer davon profitiert haben, wenn sich die Völker Russlands und Deutschlands gegeneinander hetzen ließen.

Wir werden portionsweise diese Wahrheiten belegen und dokumentieren und weit verbreiten. Es liegt an Westeuropa diese Informationen zu verwerten. Denn nur wenn ein Volk aus eigener Kraft fähig ist die Fremdherrschaft abzuschütteln, ist es wert zu leben. Diese Überzeugung teilen auch wir – wir können nur die Hände reichen, um dem Weltfeind den Kampf anzusagen, der erst ruhen würde, wenn aus der Erde eine Wüste geworden ist.

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Anja Zwetkowa ist freie russische Journalistin und derzeit im Raum Donezk im Reportereinsatz. Dank an Serguei von Novorossia für die Vermittlung.

Übersetzung von freies-oesterreich.net; Verbreitung mit Quellenangabe erlaubt und erwünscht.

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Gekaufte Journalisten: Wie Westerwälder Politiker und Medien die Bürger betrügen


Mehr als 100 000 Menschen haben den aktuellen Bestseller Gekaufte Journalisten jetzt schon gelesen. Viele der Leser glauben, dass sich die gut geschmierten Netzwerke von Politikern und Leitmedien nur in den renommiertesten Medienhäusern finden. Ein aktueller Fall aus dem Westerwald zeigt jedoch anschaulich, wie sehr diese verfilzten Netzwerke Bürger belügen und betrügen.

 

Das aktuelle Sachbuch Gekaufte Journalisten öffnet vielen Menschen da draußen die Augen. Selbst in russischen Privatsendern, die nicht von Moskau abhängig sind, wird groß über das Buch berichtet. Und immer wieder fragen mich Leser, ob die von mir dargelegten unglaublichen Zustände nur für die großen Medienhäuser und für die bekannteren Politiker gelten.

Daher nachfolgend ein schier unglaublicher Fall aus dem tiefsten Westerwald, der deutlich zeigt, wie sehr Politiker und Medien die Bürger da draußen inzwischen verachten.

Vor mehr als drei Jahren haben wir bei Kopp Online zum ersten Mal darüber berichtet, dass Politiker im Hohen Westerwald direkt neben einer mit Steuergeldern finanzierten Greifvogel-Aufzuchtstation einen gewaltigen neuen Windpark planen (siehe dazu »Westerwälder Vogelschredder: Rot-grüne Energiepolitik zu Lasten der Natur«). In dem Bericht hieß es:

Die rot-grüne rheinland-pfälzische Landesregierung steht nach eigener Auffassung für den Naturschutz. Und sie fördert alternative Energien wie die Windkraft. Im Hohen Westerwald kann man in der Kurstadt Bad Marienberg jetzt sehen, was das in der Realität bedeutet: Da soll nun offenbar in aller Eile ein großer Windpark um eine Greifvogel-Station und mitten ins Brutgebiet selten gewordener Eulen, Falken, Bussarde, Fledermäuse und des Roten Milan gebaut werden. Die Bürger wissen dort noch nichts von den neuen Vogelschreddern der angeblichen Naturschützer. Es wird bislang über ihre Köpfe hinweg geplant.

Aufgeschreckt durch den Bericht, dementierten die Politiker die Pläne und behaupteten, der Kopp-Verlag sei eine »absolut unseriöse Quelle«, und natürlich werde es im Brutgebiet selten gewordener Eulen, Falken, Bussarde, Fledermäuse und des Roten Milan keinen Windpark geben. Das wurde auch in den lokalen Medien so kommuniziert. Die braven Bürger vertrauten Politik und Medien. Und die Lokalpolitiker der Verbandsgemeinde planten das irre Projekt in aller Heimlichkeit munter weiter.

Im Februar 2014 legte der Kopp-Verlag dann nach mit »Westerwälder Vogelschredder – Fortsetzung eines Schildbürgerstreichs« und im März 2014 mit »Über Deutschland lacht die Sonne, über manche Westerwälder Politiker die ganze Welt«. Ausgerechnet kurz vor den Kommunalwahlen hieß es da bei Kopp:

Seit weit mehr als zwei Jahren haben wir an dieser Stelle über drollige Westerwälder Politiker berichtet, die auf Biegen und Brechen zu Lasten der Natur unbedingt einen Windpark um eine vom Steuerzahler finanzierte Greifvogel-Aufzuchtstation bauen und mit diesem Schildbürgerstreich allein durch die öffentlich bekannt gewordene Planung wohl gleich auch noch die Immobilieneigentümer in der Region um 160 Millionen Euro enteignet haben.

Jedenfalls hat ein Architekt mitgeteilt, dass bei geschätzten rund 6000 Immobilien die Bad Marienberger Bürger schon jetzt um rund 160 Millionen enteignet wurden, weil ihre Häuser allein durch die Planungen stark im Verkaufswert gefallen sind. Immobilien in der Nähe von WKA seien quasi unverkäuflich, sagt auch Jürgen-Michael Schick, Sprecher des Verbandes Deutscher Makler (VDM).

Verbandsmitglieder beklagten, dass einige Häuser seit Jahren erfolglos mit Preisabschlägen von bis zu 40 Prozent angeboten würden. Dennoch gebe es nicht einmal Interessenten für diese Objekte, sagt Schick. 160 Millionen Euro? Das ist eine Summe, die sich ein Lokalpolitiker in Bad Marienberg wahrscheinlich kaum vorstellen kann. Aber ist ja auch egal. Ist ja auch das Geld der Bürger.

Den örtlichen Politikern, die über die Planungen für den Bau eines gigantischen Windparks abzustimmen hatten, waren die Sorgen der Bürger und die im Planungsgebiet bedrohten und auf der Roten Liste stehenden Tierarten (Roter Milan, Uhus und Fledermäuse) offenkundig völlig egal. Jedenfalls hat nicht ein einziges Verbandsgemeinderatsmitglied bei der entscheidenden Abstimmung im Februar 2014 dagegen gestimmt.

100 Prozent aller Fraktionen stimmten bei 100 Prozent der Abstimmungen zu 100 Prozent dafür, dass rund um die Verbandsgemeinde in ausgewiesenen Brutgebieten von Rotem Milan, Uhus und bedrohten Fledermäusen Windräder mit bis zu 200 Metern Höhe gebaut werden dürfen.

Im örtlichen Mitteilungsheft Wäller Blättchen war die Sitzung vom 10. Februar 2014, bei der es für die Bürger um sehr viel ging, ein kleines Randthema, der Aufmacher war »90 Jahre Freiwillige Feuerwehr Langenbach«. Man bekam da als Bürger wohl nicht zu Unrecht den Eindruck, dass das Thema möglichst lange vor den Bürgern verheimlicht werden sollte. Immerhin hatten bei der entscheidenden Abnickung der Zerstörung der Rückzugsgebiete für Roten Milan, Uhus und Fledermäuse Politiker aller Fraktionen ausdrücklich Wert auf die Aufnahme ihrer Aussage ins Protokoll gelegt, wonach sie und ihre Parteien schon lange zu 100 Prozent hinter den Planungen stünden.

Aufgeschreckt durch unsere Berichte, die zur Gründung einer Bürgerinitiative führten, gelobten die Politiker, die entsprechenden Pläne für die Windparks nicht weiter zu verfolgen, und beschworen die Bürger, ihnen zu vertrauen und sie doch abermals zu wählen.

Die Bürger glaubten den Politikern – und wählten sie. Und die Medien taten fortan so, als ob die Pläne für den Windpark nicht mehr existierten. Doch wenn man »gekauften Journalisten« vertraut, dann kommt am Ende irgendwann das große Erwachen: Denn die Politiker hatten ihre Planungsvorhaben einfach auf das Land übertragen und taten seither so, als ob sie von nichts eine Ahnung hätten.

Die Planungen für einen Windpark direkt neben der Greifvogel-Schutzstation wurden halt direkt auf Landesebene weitergeführt. Und die betroffenen Bürger haben davon bis heute keine Ahnung, denn Politik und Medien hatten sie wieder einmal für dumm verkauft. Die schon seit Juli 2014 (also direkt nach der Kommunalwahl) auf Landesebene vorangetriebenen Pläne kann man im Internet einsehen.

Und da sind jetzt auch wieder die Greifvogel-Gebiete ausgewiesen, bei denen die Bad Marienberger Politiker den Wählern vor der Wahl die Schonung der Tiere zugesagt hatten.

Jetzt müssen diese Pläne in den Gemeinden ausgelegt werden und dann haben die Bürger ganze zwei Wochen Zeit, Bedenken dagegen geltend zu machen. Wie aber können sie das, wenn Politik und Lokalmedien die Bürger mal wieder für dumm verkauft haben und nicht darüber berichteten?

Das ist die brutale Realität im Lande der »gekauften Journalisten«. Man kann nur noch hoffen, dass solche Journalisten möglichst bald arbeitslos und die zuständigen Politiker von den Bürgern wegen ihrer Niederträchtigkeit zur Rechenschaft gezogen werden.

Nachtrag vom 31. Oktober 2014: Viele Leser haben uns gefragt, warum wir über ein eher kleines Windparkprojekt im Westerwald berichten. Die Antwort kennen jene, welche alle bisher dazu erschienenen Artikel gelesen haben.

Denn die Landesregierung wird zwischen Rheingraben und Westerwald bei diesem Gesamtprojkt 1500 (!) große Windanlagen bauen mit einer durchschnittlichen Narbenhöhe von 180 bis 200 Meter. Ein solch gigantisches Projekt hat es noch nirgendwo in Europa ggeben. Es wird die Natur und das Landschaftsbild an Rhein und im Westerwald völlig verändern. Der Windpark an der Greifvogelstation von Bad Marienberg ist zum Inbegriff dieser Planungen geworden, über welche Medien und Politik die Bürger nie korrekt informiert haben, und bei denen Naturschutz, vom Aussterben bedrohte Arten und der Wille der Bevölkerung keine Rolle mehr spielen .

 

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http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/udo-ulfkotte/gekaufte-journalisten-wie-westerwaelder-politiker-und-medien-die-buerger-betruegen.html

Russland öffnet die Archive: Die Geschichte des 2. Weltkriegs muss neu geschrieben werden


US-Präsident Roosevelt und seine Clique, sichtlich erfreut, nachdem sie die Kriegserklärung 1941 unterzeichneten - Foto: Wikimedia Commons (cc)

Von Anja Zwetkowa

Ich reagiere im Namen von freien Journalisten in Russland auf Anfragen aus Frankreich und Deutschland, die in den letzten Wochen in verschiedenen russischen Medien und Internetportalen eingegangen sind: „Warum öffnet Russland nicht die Archive und bringt die Lügen über den 2. Weltkrieg zum Einsturz?“

Dazu müssen ein paar erklärende Worte zur Lage gefunden werden: Da der Krieg gegen Russland immer näher rückt, wird Präsident Putin und der russische Staat alles unternehmen, um eine nicht-militärische Lösung herbei zu führen. Und nachdem die Menschen in Westeuropa, selbst Opfer einer vor allem amerikanisierten Umerziehung seit Jahrzehnten, den Anti-Russland-Parolen auf den Leim gehen, fragt sich natürlich auch Russland, warum das so ist. Der Urknall der Umerziehung war die Beladung der West-Europäer mit der immerwährenden Schuld; die Behauptung, „die Deutschen“ hätten den Krieg entfesselt und unsägliche Verbrechen begangen.

Nun hat Präsident Putin nicht erst einmal zu einer kritischen Betrachtung der heute veröffentlichten Meinung im Bezug auf die Zeitgeschichte hingewiesen. Besonders erwähnenswert scheint seine Rede anlässlich des Polenbesuchs im Jahr 2009, wo der Präsident unmissverständlich davor warnte, weiterhin „nur einer Seite Schuld zuzuschieben“.

Denn Russland hätte gerne ein friedliches und souveränes Deutschland als Partner. Und weil Friede und Souveränität nur dann möglich sind, wenn ein Staat frei ist, muss Deutschland die US-Besatzung abschütteln. Und dies wird wiederum nur gelingen, wenn das deutsche Selbstvertrauen wieder hergestellt ist. Und dies geht nur, indem man eine Neubewertung der Geschichte – explizit der Geschichte des Zweiten Weltkrieges – vornimmt.

Warum öffnet Russland nicht einfach die Archive? Antwort: Wer würde denn diesem bösen Russland glauben!? Verstand es das deutsche Volk die ausgestreckte Hand des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad zu nehmen; oder folgte man der Hetze der BILD-Zeitung gegen „den Irren aus Teheran“? Glaubt die westliche Öffentlichkeit, geblendet durch ihre Medien, ohnedies, dass Putin das absolut Böse verkörpern würde, so würde es den westlichen Medien eine Freude sein, Putin jetzt für geisteskrank zu erklären, wenn er geschichtliche Dogmen widerlegen würde. Denn eine dokumentierte Widerlegung zählt in Westeuropa nichts – von den USA ganz zu schweigen. Die Lügen des Westens sind hundertfach dokumentiert. Sogar die Lügen für Kriege in der Jetztzeit – etwa die erfundenen „Massenvernichtungswaffen“ im Irak. Warum sollten Franzosen und Deutsche zur Revolution schreiten, für einen Krieg der 70 Jahre vergangen ist, wenn sie nicht einmal wegen der Lügen für ein paar Jahre alte Kriege auf die Barikaden steigen? Doch die UNO schweigt und die europäischen Völker rebellieren nicht gegen ihre Zwingherren in den Parlamenten und Medienhäusern.

Aber, und das auch betonte Präsident Putin in seiner historischen Rede in Polen, „das gegenseitige Vertrauen ist wichtig“. Und gerade die aktuelle Situation erinnert an historische Parallelen. Und hier soll erst gar nicht auf den Anschluss der Krim eingegangen werden – viel wichtiger ist die heutige Hetze der USA zu einem Krieg. Jede Lüge ist gut, wenn sie die amerikanische Öffentlichkeit zum Krieg hetzt. Jede Lüge ist gut, wenn sie den Plan Washingtons unterstützt, Westeuropa und die USA in einen Krieg zu führen, der die USA vor dem wirtschaftlichen Dollar-Kollaps retten kann. Denn die Schuldenblase wird platzen – es sei denn, die USA schaffen es, vorher in einen Krieg zu schreiten.

Die Verschuldung der USA war vor ihrem Eintritt in den Zweiten Weltkrieg ähnlich hoch wie heute. Und auch damals wurde das Dollarmonopol nur durch Pearl Harbour gerettet.

Empfangen Sie Nachrichten aus Russland? Kennen Sie russische Videoberichte? Sie sollten sich umsehen. Denn das russische Volk weiß dies längst. Russland weiß, dass ein Krieg gegen die USA von der Hitler-Regierung nicht gewünscht war. Im Gegenteil. Und wir wissen, warum die USA so ungeduldig waren, in einen Krieg einzutreten. Es sind die selben Gründe wie heute: Weil sie bankrott sind und die Welt mit Falschgeld erpresst haben und den Tag des jüngsten Gerichts fürchten. Zu Recht! Und weil sie immer davon profitiert haben, wenn sich die Völker Russlands und Deutschlands gegeneinander hetzen ließen.

Wir werden portionsweise diese Wahrheiten belegen und dokumentieren und weit verbreiten. Es liegt an Westeuropa diese Informationen zu verwerten. Denn nur wenn ein Volk aus eigener Kraft fähig ist die Fremdherrschaft abzuschütteln, ist es wert zu leben. Diese Überzeugung teilen auch wir – wir können nur die Hände reichen, um dem Weltfeind den Kampf anzusagen, der erst ruhen würde, wenn aus der Erde eine Wüste geworden ist.

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Anja Zwetkowa ist freie russische Journalistin und derzeit im Raum Donezk im Reportereinsatz. Dank an Serguei von Novorossia für die Vermittlung.

Übersetzung von freies-oesterreich.net; Verbreitung mit Quellenangabe erlaubt und erwünscht.

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Erneut keinerlei Friedenskundgebungen in ganz Deutschland


Aktuellen Berichten aller führenden Medienhäuser zufolge fanden am vergangenen Montag mal wieder keinerlei Friedensdemonstrationen in ganz Deutschland statt.

Insbesondere in Berlin hätte es überhaupt keine solche Friedenskundgebung gegeben, heißt es in einer gemeinsam veröffentlichten Presseverklärung.

Demnach seien die ohnehin nicht existierenden Friedensbewegungen auch in vielen anderen Städten, wie zum Beispiel in Aachen Klaus Kotzebuh-Bäh, Vorwandsvorsitzender der vereinten Medien Deutschlands (VMD), führte das völlige Ausbleiben von Friedenskundgebungen in Deutschland auf das “gänzliche Fehlen von glaubhaften Hintergrundinformationen bezüglich der wirklichen Ereignisse in der Ukraine und der einhergehenden Kriegsgefahr” zurück, die man als deutscher Journalist sachgemäß an das Volk weiterzuleiten erlaubt wäre. “Wir zumindest”, so Klaus Kotzebuh-Bäh weiter, “sind vonseiten der Nachrichtenagenturen über einen derartigen Sachverhalt noch nicht in Kenntnis gesetzt worden.”

Eine ursachenerforschende Analyse präsentierte unterdes der berühmte Volkspsychologe Prof. Dr. Reinhold Butterfisch. Ihm zufolge könne und müsse das Volk getrost und zwingend weiterbelogen werden, schließlich würde eine plötzliche Kehrtwendung der Medienpolitik im Sinne der Wahrheit unabsehbare Folgen auch für den Volksgeist haben. Denn im Zuge einer unerwarteten Vermittlung von wahren Informationen und Hintergründen – so zum Beispiel, “daß es sich bei der von uns dort weitestgehend hingeputschten Führungskaste mitunter um eine korrupte und mordsmäßig faschistische Gangsterbande handelt” – könnten die Wähler und Medienkonsumenten noch mißtrauischer werden, als sie es gegenwärtig schon teils sind, und würden den Medien diesmal selbst die unzweifelhafteste Wahrheit nicht mehr abkaufen, wenn sie gleichsam berücksichtigen, daß sie ja schon in früheren Zeiten immerzu nur belogen wurden.”

Daher sei es ebenso erforderlich wie auch der Durchsetzung der Wahrheit dienlich, wenn jegliche Art von Friedensbewegung weiterhin als antisemitisch, faschistisch, rechtsradikal oder irgendwie verschwörungstheoretisch anmutend diskreditiert wird – denn nur so könnten die jeweiligen Tatsachenverdreher dem verständigen Volk indirekt miteilen, “daß sie mit derartigen nach außen projiezierten Vermutungen, Verleumdungen und Verurteilungen insgeheim bloß sich selber meinen, bzw. vor allen Dingen die oben erwähnte, mörderische Munkelmeute, der zu gefallen sie sich allesamt zwar aus unterschiedlichsten Beweggründen heraus unterworfen haben – doch dies letztlich eben nur deswegen, weil sie insgeheim hoffen, auf diese Weise von einem tief in ihrer Seele hockenden miesgelaunten Dämon befreit zu werden. Daß dieser allerdings auch ihren Geist bereits auf’s Allerübelste hat erkranken lassen, erschwert die Sache mit der Erlösung natürlich ungemein.”

Anmerkung:

Oben erwähnte Namen wie Prof. Dr. Reinhold ButterfischAddison Madison-Müller und Klaus Kotzebuh-Bäh entsprangen der ursprünglich gesunden, mittlerweile jedoch offenbar stark beschädigten Phantasie des Autors. Ähnlichkeiten mit real vegetierenden Personen sind aber trotzdem rein zufällig.

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https://ultimativefreiheitonline.wordpress.com/2014/06/10/erneut-keine-friedenskundgebung/