Intimdusche für Muslime flutet neue Toilettenanlage


Die Intimdusche sorgt nicht nur für Hygiene, sondern auch für Überschwemmungen.

Die Intimdusche sorgt nicht nur für Hygiene, sondern auch für Überschwemmungen.

Erst kürzlich wurde die Tiefgarage der bekannten Lugner City mitsamt den sanitären Einrichtungen renoviert und entspricht nun dem offenbar neuesten Standard – und auch den Anforderungen der Klientel. Betritt man die Toiletten, so ist von dem frischen Renovierungsglanz aber nur noch wenig zu sehen und der neu geflieste Boden steht zum Leid der vielen Besucher teilweise unter Wasser. Schuld daran sind aber nicht etwa Baumängel, sondern eine extra eingebaute Toilette für Muslime, welche eine Brausedusche für den Intimbereich beinhaltet.

Intimdusche wie in arabischen Ländern

Zwar ist der millionenschwere Richard Lugner keineswegs für seine Gutmenschlichkeit bekannt und fiel schon mehrmals mit freiheitsbefürwortenden Aussagen auf. Das Management und die Angestellten des Kaufhauses am Gürtel scheinen da aber schon anders gepolt zu sein.

Dieser Duschkopf ist an einem mittellangen Duschschlauch befestigt, so dass man ihn bequem in sitzender Position von diversen Seiten dem Intimbereich zuführen kann, um sich damit zu reinigen. Was grundsätzlich dem hygienischen Zweck dienen sollte und vorwiegend in südlichen und arabischen Gefilden üblichen ist, scheint hierzulande aber nicht in derselben Weise zu funktionieren.

Der Duschkopf hängt mitsamt seinem Schlauch quer über die Kabinen verteilt und produziert Wasserlachen, welche von unachtsam weggeschmissenem Klopapier aufgesaugt werden. In einer von drei Toilettenkabinen ist eine solche zusätzliche „Brausefunktion“ vorhanden – sie sorgt aber für Schmutz im ganzen Waschraum.

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