Die Zugehörigkeit zur Waffen-SS ist kein Verbrechen – Ehrenerklärungen von Kurt Schumacher und Konrad Adenauer


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Auch für Horst Tappert gilt die Unschuldsvermutung

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Mehr als vier Jahre nach seinem Tod widerfährt dem 1923 geborenen Schauspieler Horst Tappert so etwas wie eine postmortale Hinrichtung. Der Grund: Ein Soziologe will herausgefunden haben, dass Tappert in einer SS-Flak-Ersatzabteilung und ab März 1943 in der 14. Kompanie des SS-Panzergrenadier-Regiments 1 „Totenkopf“ Ss_division_totenkopfgedient hat.

Ob er sich freiwillig gemeldet hat oder eingezogen wurde, bleibt unklar. Die letztgenannte Einheitsbezeichnung macht stutzig, denn ein exakt so bezeichneter Truppenteil wird in den offiziellen Übersichten über die Formationen der Waffen-SS für den Zeitraum, in dem Tappert dort gedient haben soll, gar nicht aufgeführt. Ganz unabhängig davon, in welcher Einheit der Waffen-SS Tappert gedient haben mag, würde ihn das nicht automatisch seiner Ehre berauben.

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Denn die Waffen-SS ist als im Verbund der Wehrmacht kämpfende rein militärische Fronttruppe anzusehen.. Zur Frage der kollektiven Diffamierung der Waffen-SS kann es keine jeglicher Nähe zum Nationalsozialismus unverdächtigere Stimme als die des legendären Sozialdemokraten und ehemaligen KZ-Häftlings Kurt Schumacher geben.

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Im Oktober 1951 äußerte er sich in einem Schreiben an den jüdischen Verbandsfunktionär Liebmann Hersch über die Integration der ehemaligen Angehörigen der Waffen-SS in die deutsche Nachkriegsgesellschaft. Seine Ausführungen sind so differenziert und aufschlussreich, dass sie hier wiedergegeben werden sollen:

Brief Schumachers
an Liebmann Hersch
vom Oktober 1951

„Die Sozialdemokratische Partei ist ausgegangen und geht aus von jeder Ablehnung und Bekämpfung der Kollektivschuld. Das bedeutet nicht, dass sie damit individuelle Verbrechen entschuldigen oder gar zudecken wolle. Sie tritt für die strafrechtliche Verfolgung krimineller Delikte ein. Es wird für Sie von Bedeutung sein zu erfahren, dass sich die beiden Vertreter der früheren Waffen-SS ausdrück­lich zu der Bestrafung dieser individuellen Verbrechen bekannt haben. Es besteht also gerade von dieser Seite gar nicht der Wunsch, an die Stelle der Kollektivschuld eine ebenso unmögliche Kol­lek­tiv­unschuld zu setzen.

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Die Grundlage dieser Unterhaltung ist das menschliche und staatsbürgerliche Moment. Aus dem zweiten Weltkrieg sind mehr als 900000 Angehörige der früheren Waffen-SS zurückgekehrt. Diese Waffen-SS  hat sich selbst als eine Art vierter Wehrmachtsteil gefühlt und ist damals auch so gewertet worden.

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Die Waffen-SS als Massenformation ist kriegsbedingt gewesen und für Kriegszwecke geschaffen worden.

Schreiben Adenauers
an Paul Hausser
vom Dezember 1952

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Ehrenerklärung von Bundeskanzler Dr. Konrad Adenauer

vor dem Deutschen Bundestag am 3. Dezember 1952, für die deutschen Soldaten im Zweiten Weltkrieg.

 

Bundeskanzler Dr. Adenauer: „Ich möchte heute vor diesem Hohen Hause im Namen der Bundesregierung erklären, dass wir alle Waffenträger unseres Volkes, die im Namen der hohen soldatischen Überlieferung ehrenhaft zu Lande, auf dem Wasser und in der Luft gekämpft haben, anerkennen. (Beifall bei den Regierungsparteien.).

Es muss unsere gemeinsame Aufgabe sein, und ich bin sicher, wir werden sie lösen, die sittlichen Werte des deutschen Soldatentums mit der Demokratie zu verschmelzen. Der kommende deutsche Soldat wird nur dann seiner deutschen und europäischen Aufgabe gerecht werden, wenn er von den Grundprinzipien erfüllt ist, auf denen die Ordnung unseres Staates ruht. (Beifall bei den Regierungsparteien.).

Diese Ordnung sichert zugleich die ethischen Werte des Soldaten vor erneutem Missbrauch.“

 Nach dieser Erklärung war aus den Kreisen der ehemaligen Waffen-SS an den Bundeskanzler die Frage gestellt worden, ob er auch die Angehörigen der Waffen-SS einbeziehe. Der Bundeskanzler hat dem Sprecher der Angehörigen der Waffen-SS, Oberst Gruppenführer (Generaloberst) a. D. Hausser, am 17. Dezember 1952 eine klare Antwort gegeben, diese hier nachfolgend ebenfalls im Wortlaut:

 „Sehr geehrter Herr Generaloberst! Einer Anregung nachkommend, teile ich mit, dass die von mir in meiner Rede vom 3. Dezember 1952 vor dem Deutschen Bundestag abgegebene Ehrenerklärung für die Soldaten der früheren deutschen Wehrmacht auch die Angehörigen der Waffen-SS umfasst, soweit sie ausschließlich als Soldaten ehrenvoll für Deutschland gekämpft haben.

Mit dem Ausdruck vorzüglicher Hochachtung bin ich Ihr

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 Im Falle der Waffen-SS hat man im Bewusstsein der Welt eine totale Komplizität herbeizuführen sich ziemlich erfolgreich bemüht.

Uns scheint es eine menschliche und staatsbürgerliche Notwendigkeit zu sein, diesen Ring zu sprengen und der großen Masse der früheren Angehörigen der Waffen-SS den Weg zu Lebensaussicht und Staatsbürgertum freizumachen. Die früheren Angehörigen der Waffen-SS haben die ersten Jahre der Hilflosigkeit und der Existenzlosigkeit, die sich besonders für ihre Familien drückend bemerkbar machten, ohne viel Gejammer überstanden.

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Allmählich zieht aber ein Gefühl der Empörung bei ihnen herauf, das weniger den gegenwärtigen Leiden, als der Angst vor der Ausweglosigkeit ihrer Situation entspringt. Ein kompakter Komplex vor rund 900000 Menschen ohne soziale und menschliche Aussicht ist zusammen mit ihren Angehörigen schon zahlenmäßig keine gute Sache für eine junge, von größten Spannungen der Klassen und Ideen zerpflügte Demokratie.

Ihnen, die keine kriminelle Schuld auf sich geladen haben, sollte man die Möglichkeit geben, sich erfolgreich mit der für sie neuen Welt auseinanderzusetzen. .“

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Zweifellos waren die Truppenteile der Waffen-SS stärker ideologisiert als die der Wehrmacht, waren sie doch ausgesuchte Elitesoldaten.

Trotzdem hat die große Mehrheit ihrer Angehörigen tapfer und ritterlich ihre soldatische Pflicht erfüllt.

Bundeskanzler Konrad Adenauer hat dies Ende 1952 in einem Schreiben an Paul Hausser deutlich gemacht, als er seine vor dem Deutschen Bundestag abgegebene Ehrenerklärung für die Wehrmacht auf die Angehörigen der Waffen-SS ausdehnte, „soweit sie ausschließlich als Soldaten ehrenvoll für Deutschland gekämpft haben“.

Solange ihm nicht nachgewiesen wird, dass er dies nicht getan hat, gilt diese Ehrenerklärung auch für Horst Tappert.

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Pro Deutschland hat am 10. November in München trotz zahlloser Widerstände erfolgreich gegen radikale Islamisten und die Finanzierung des islamischen Zentrums ZIE-M aus dem Emirat Katar demonstriert


Bildbericht: Erfolg in München
Pro Deutschland hat am 10. November in München trotz zahlloser Widerstände erfolgreich gegen radikale Islamisten und die Finanzierung des islamischen Zentrums ZIE-M aus dem Emirat Katar demonstriert. Die Auftaktkundgebung begann pünktlich um 11.00 Uhr unweit der radikal-islamistischen Darul-Quran Moschee in der Ruppertstraße. Hier kam es auch sofort zu einem offenbar von interessierter Seite inszenierten Eklat.
Die Polizei (!) versuchte erfolglos, den rund 50 Versammlungsteilnehmern der Bürgerbewegung pro Deutschland das NPD-Bundesvorstandsmitglied Karl Richter und drei Neonazis aus der Kameradschaften-Szene zuzuführen. Offenbar sollte der Eindruck eines gemeinschaftlichen öffentlichen Auftretens erzeugt werden. Die Unterstützung der NPD durch die gegenüber dem von den Altparteien beherrschten Innenministerium weisungsgebundene Polizeiführung war verblüffend und in der hier an den Tag gelegten Offenheit politisch bezeichnend. Die alten politischen Kräfte bedienen sich ganz offenbar rechtsextremistischer Akteure, um die Bildung einer seriösen, demokratischen Opposition aus der Bürgerschaft durch neonazistische Kontermination zu verhindern.
Lars Seidensticker spricht.
Der stellvertretende Münchener Kreisvorsitzende Uwe Görler hält einen faktenreichen Vortrag.
Stefan Werner, Vorsitzender des Kreisverbandes München der Bürgerbewegung pro Deutschland, bei seiner Eröffnungsrede zur Versammlung am 10. November.
Manfred Rouhs spricht.
Neonazis unter der Führung des NPD-Bundesvorstandsmitglieds Karl Richter versuchen, sich unter die Teilnehmer der pro-Deutschland-Versammlung zu mischen.
Pro Deutschland stellte sich den braunen Provokateuren mit „Nazis-raus“-Rufen entgegen. Folge: Die Polizei nahm Versammlungsleiter Lars Seidensticker und ein weiteres pro-Deutschland-Mitglied vorübergehend fest!
In den kommenden Stunden mußte es jetzt ohne „Seidi“ weitergehen, der die Repression gewohnt professionell ertrug.
Lars Seidensticker vorübergehend festgenommen, weil er sich gegen die Neonazis gewandt hatte!
Die Versammlung geht weiter: Der Demonstrationszug formiert sich.
Auf dem Weg zum Sendlinger Tor machte pro Deutschland Halt am Goetheplatz. Hier wurden wir erwartet von rund 500 Anhängern eines Bündnisses gegen rechts, dessen Vorsitzende zur Münchener SPD-Spitze gehört. Neben den dominierenden SPD-Fahnen waren auch Fahnen der Grünen und der DKP-Jugendorganisation SDAJ zu sehen. Grüne und angebliche „Sozialdemokraten“ bildeten mit den orthodoxen Kommunisten wie selbstverständlich eine Einheit. Kurt Schumacher hätte sich beim Anblick der teilweise vermummten und gewaltbereiten SPD-Unterstützer, die uns auf der weiteren Demonstrationsroute mit Sitzblockaden aufzuhalten versuchten, wahrscheinlich im Grabe herumgedreht.
Die SPD-Anhänger beschimpften uns als „Nazis“, „Schweine“, „Arschlöcher“ – und sie drohten uns: „Wir kriegen euch alle!“ Nur der Desinformation durch die Massenmedien ist es zu verdanken, daß eine solche Partei mit einem zweistelligen Wahlergebnis im Bundestag sitzt und in München mit Christian Ude den Bürgermeister stellt. Würde beispielsweise das Fernsehen endlich einmal realistisch über die SPD berichten, dann hätte diese Partei wohl kaum noch eine Chance, bei Wahlen die Fünf-Prozent-Hürde zu überwinden.
Gegendemonstranten unter den Fahnen von SPD und SDAJ (DKP-Jugendorganisation).
Schöner ist doch unsereiner!
Plakat gegen die Islamisierung Europas.
Münchener gegen Islamisierung.
Blick in die Versammlung.
Anschließend zogen wir gemeinsam zum Sendlinger Tor, dem südlichen Stadttor der historischen Münchner Altstadt. In dessen Nähe soll das ZIE-M entstehen. Hier fand dann Lars Seidensticker endlich den Weg zurück zu unserer Versammlung und hielt die Abschlußrede.
Tony Fiedler vom Ring Freiheitlicher Jugend spricht.
Der Autor dieses Berichts beobachtet fassungslos, wie sich SPD-Anhänger vermummen und für eine Straßenblockade zusammenrotten.
Die erste Blockade steht. Die Linksextremisten waren allerdings nicht zahlreich genug, um pro Deutschland aufhalten zu können.
Die rechtswidrige Vermummung eines Teils der SPD-Anhänger wurde von der Polizei im SPD-regierten München nicht nur nicht unterbunden, sondern noch nicht einmal beanstandet. Forderungen der pro-Deutschland-Redner, die Vermummungen zu beendet, ignorierte die Polizei.
Wer einmal eine solche politische Demonstration mitgemacht hat, weiß, warum nur eine kleine Minderheit unter den Deutschen bereit ist, sich heute noch politisch zu engagieren: Zwischen staatlich unterstützen Neonazis und haßerfüllten, geifernden Anhängern der Regierungsparteien droht die Demokratie im extremistischen Sumpf zu versinken und zu einer schäbigen Inszenierung zu verkommen. Kein Wunder auch, daß in einem Land, in dem solche Verhältnisse herrschen, immer weniger Bürger von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen.
Aber Wahlenthaltung und Resignation sind der falsche Weg. München hat am 10. November 2012 erkennen lassen, wie dringend unser Land eine grundstürzende politische Wende braucht. Pro Deutschland ist vielleicht die letzte Chance, die die Demokratie in Deutschland heute noch hat!
Christopher von Mengersen, Mitglied der Republikaner, hält eine mitreißende Rede gegen die Islamisierung.
Lars Seidensticker ist zurück! Er hält ein Druckexemplar der türkischen Zeitung „Hürriyet“ mit einem Bild Kemal Atatürks in die Höhe, dessen Politik pro Deutschland viele positive Züge abgewinnen kann.

http://www.pro-deutschland.de/index.php?option=com_content&view=article&id=603:bildserie-erfolg-in-muenchen&catid=20:top-themen

 

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 10. November 2012 um 23:44 Uhr