Kurznachrichten 07-14. KW –—– der allgemeine GRÜNE- Globale- “EU”- Wahnsinn


.

kurznachrichten - alteundneuezeiten.

■    Vorzeitiges Altern:

In immer mehr Produkten sind Nanopartikel enthalten, etwa in Zahnpasta, Sonnencremes und Lebensmitteln. Sie gelangen auch als Feinstaub in die Luft oder ins Wasser, werden getrunken und eingeatmet. Völlig ungefährlich, behaupten die Hersteller. Neurowissenschaftler des Leibniz-Instituts für umweltmedizinische Forschung an der Hemrich-Heme-Univer-sität Düsseldorf sehen das anders. Nach ihren Studien bewirken Nanopartikel im Körper Proteinverklumpungen und führen so zum vorzeitigen Altern.

.

■    Steuerhinterziehung kann den Job kosten:

Wer vorsätzlich Steuern hinterzieht, der kann auch seinen Arbeitsplatz verlieren. Eine Kündigung ist dann auch ohne vorherige Abmahnung rechtens. Das geht aus einem vom Landesarbeitsgericht Kiel veröffentlichten Urteil hervor (ArbG Kiel, Urteil vom 7. Januar 2014 – 2 Ca 1793 a/13). Auch langjährige Betriebszugehörigkeit, Schwerbehinderung und sonst beanstandungsfreie Tätigkeit spielen dann keine Rolle mehr. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

.

■    Totale Überwachung:

Royal Concierge nennt der US-Geheimdienst NSA ein Computerprogramm, mit dem er in Echtzeit von jedem Menschen auf der Welt mitbekommt, der irgendwo in ein Hotel eincheckt, welches an das Internet angeschlossen ist.

.

■    Neue Sprechverbote:

Weil die Zahl der Einbrüche in Deutschland rasant steigt und zugleich aus Geldmangel Polizeistellen abgebaut werden, gründen immer mehr Bürger Bürgerwehren – unlängst etwa in Euskirchen, Radevormwald, Heiligenhaus
und Hamburg-Harburg. Sie gehen dann mit Hunden, Taschenlampen und Trillerpfeifen im Schichtdienst auf Streife, um Kriminelle abzuschrecken. Die Politik sieht das nicht gern, weil ihr Versagen damit offenkundig wird. Das Innenministerium gab jetzt die Parole aus, dass Polizisten entsprechende Nachbarschaftsinitiativen und Bürgerwehren nicht kommentieren dürfen. Die Bürger sollten künftig wieder vorrangig »über Gesundheit sprechen statt über Kriminalität«, heißt jetzt die Devise.

.

■    Viel Geld für nichts:

Schlankheitsmittel helfen nicht beim Abspecken und haben keine Dauereffekte. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest. Wer abnehmen wolle, der könne das nur mit mehr Bewegung, viel Obst, Gemüse und Vollkorn statt teuren Pülverchen und Kapseln aus dem Drogerieregal. Die Tester nahmen 20 rezeptfreie Pillen und Pulver unter die Lupe und kamen zu dem Urteil: »Alle Sättigungskapseln, Fatburner, Fett- und Kohlehydratblocker im Test sind wenig geeignet.«

.

■    Menschen am Geruch erkennen: Es ist

bekannt, dass die Stasi in der früheren DDR Geruchsproben von Menschen in Einmachgläsern gesammelt hat. Hunde sollten so einen Anhaltspunkt haben, wenn sie einen bestimmten Menschen aufspüren mussten. Darauf aufbauend fördert die EU-Kommission, wie jetzt bekannt wurde, insgeheim aus Steuergeldern Studien der Universität Madrid (Universidad Politécnica de Madrid), den individuellen Geruch eines Menschen für dessen Identifizierung aus einer Menschenmasse heraus einzusetzen. Beteiligt an den Forschungen ist auch das Unternehmen llia Sistemas. Ähnlich wie Fingerabdrücke sollen nach Forschungsabschluss künftig Geruchsproben von Menschen bei der Vergabe von biometrischen Ausweisen bei EU-Behörden hinterlegt werden müssen.

■    Hans Eichel erleidet Schlaganfall: Der

SPD-Politiker Hans Eichel hat in Weimar einen Schlaganfall erlitten und liegt jetzt in einer Reha-Einrichtung. Von 1999 bis 2005 war er Bundesfinanzminister, zuvor von 1991 bis 1999 Ministerpräsident von Hessen und von 1975 bis 1991 Oberbürgermeister von Kassel. Für Aufsehen sorgte Eichel zuletzt, weil ihm 7100 Euro Ruhestandsgehalt
http://www.kopp-exklusiv.de
nicht reichten und er vergeblich auf Erhöhung seiner Bezüge klagte. Eichel wollte 6350 Euro mehr als Pension, ärgerte sich über seine »unangemessenen« Bezüge.

.

■    Betrug an Feinschmeckern:

Jakobsmuscheln aus dem Mittelmeer gelten als Delikatessen. Sie sind wegen ihrer Seltenheit teuer. Das Baseler Kantonslabor hat nun erstmals mit Hilfe einer genetischen Analyse im Handel angebotene »Jakobsmuscheln« untersuchen lassen. Sowohl bei den tiefgefrorenen als auch bei den frischen »Jakobsmuscheln« handelte es sich entweder um billige asiatische Kammmuscheln oder um Tiefsee-Scallops. Feinschmecker werden demnach vorsätzlich in großem Umfang getäuscht und abkassiert.

.

■    Zucker ist Gift für das Herz:

Je mehr Zucker ein Mensch konsumiert, umso größer ist die Gefahr, an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung, wie Herzinfarkt oder Schlaganfall, zu sterben. Das schreiben die Wissenschaftler im Fachblatt JAMA Internal Medicine. Sie hatten Daten zum Zuckerkonsum aus den Jahren von 1988 bis 2010 analysiert und mit dem Risiko, an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu sterben, verglichen. Schon ein halber Liter Limonade oder Cola enthält etwa 50 Gramm Zucker und damit eine Menge, die auf Dauer garantiert das Herz schädigt.

.

■    Zwangsarbeiten

Niederländische Zeitungen berichten über jetzt freigegebene geheime Dokumente, nach denen niederländische Unternehmen wie Shell oder Philips Zwangsarbeiter aus der früheren DDR beschäftigt haben. Auch C&A setzte demnach DDR-Zwangsarbeiter ein.

.

Nach „Schwesterwelle“ kommt lesbische Umweltministerin…sie ist bekennende G-Punkt-Expertin


.

nach dem Experten für Phallus und Co. kommt nun, ganz dem Gender-Trieb unterworfen, eine Fachfrau für Mösokratie…

In den Fachkreisen wird sie G-Punkt-Expertin genannt…….was ist das denn…hat das was mit G8-Staaten zu schaffen?

.

Die, für die Männerwelt wohl zu hässliche „Frau“…verneigt sich demutsvoll vor ihrer heimlichen Liebe….

Die neue Umweltministerin Barbara Hendricks (links) mit Kanzlerin Merkel.

.

Mit Guido Westerwelle leistete sich die letzte Bundesregierung aus CDU/CSU und FDP einen schwulen Außenminister mit offiziellem Lebenspartner. In der „Szene“, aber auch in diversen medialen Foren wurde der ehemalige FDP-Chef als „Schwesterwelle“ verulkt. Doch auch die seit Dezember 2013 im Amt befindliche Große Koalition aus CDU/CSU und SPD kann ein Mitglied mit „alternativem Lebensentwurf“ vorweisen. Die SPD-Umweltministerin Barbara Hendricks wurde kürzlich als Lesbe mit Lebenspartnerin medial geoutet. Sie bekannte sich in einem Interview in der Tageszeitung Rheinische Post zum Silvesterfeiern mit der Liebhaberin.

Hendricks diente schon vielen Herren

Obwohl privat offensichtlich ganz auf die Liebe zum eigenen Geschlecht eingestellt, hält die neue Umweltministerin es karrieremäßig mit Männern. Sie diente bereits im Kabinett Gerhard Schröder unter den SPD-Finanzministern Oskar Lafontaine und Hans Eichel als parlamentarische Staatssekretärin. Mit Peer Steinbrück zog sie 2005 neuerlich in das Finanzministerium als Staatssekretärin ein.

Nun hat sie Vizekanzler und SPD-Chef Sigmar Gabriel als Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit ins Kabinett Merkel III entsandt.

——————————————-

http://www.unzensuriert.at/content/0014623-Nach-Schwesterwelle-kommt-lesbische-Umweltministerin

//

Die skrupellosen Mauscheleien zwischen Politik und Banken


.

Sogenannte Steueroasen sind politisch absolut unkorrekt. Darin sind sich alle Politiker einig und überbieten sich in ihren Kampfansagen. An anderer Stelle freilich labt man sich gern in diesen Oasen. Die CDU parkte in Liechtenstein einst Schwarzgeld, und die SPD-Finanzminister Eichel und Steinbrück verscherbelten Pensionsforderungen.

.

medien, audio

.

Genüßlich berichtete die Tageszeitung Irish Times dieser Tage über das Finanzgebaren der beiden ehemaligen sozialdemokratischen Finanzminister Hans Eichel und Peer Steinbrück. Und auch in der Schweiz dürfte sich mancher vor Schadenfreude die Hände
gerieben haben. Irgendwie kommt einem das bekannteste Zitat von F. W. Bernstein in den Sinn: »Die größten Kritiker der Elche waren früher selber welche.« Im Kampf gegen sogenannte Steueroasen zeigten sich beide Ex-Finanzminister nicht zimperlich. Steinbrück, zu dessen Charaktereigenschaften die verbale Zurückhaltung nicht unbedingt gehört, drohte den Eidgenossen schon mal mit der »Kavallerie«, sollten sie ihr Bankgeheimnis nicht aufheben. Das hatte damals zwar für einen kurzzeitigen diplomatischen Eklat gesorgt, was den gescheiterten Kanzlerkandidaten aber nicht daran hinderte, mit diesem Spruch auch im zurückliegenden Wahlkampf zu kokettieren.

Die scheinheilige Kritik der SPD

Neben der Schweiz stand vor allem Irland im Mittelpunkt einer – wie man heute weiß –

äußerst scheinheiligen Kritik der sozialdemokratischen Exminister. a1 -

– Als die Iren unter den sogenannten EU-Rettungsschirm flüchten mussten, erging sich mancher in pharisäerhafter Selbstgerechtigkeit: Ein Land, das seinen Unternehmen weniger Steuern abknöpfe als die meisten anderen EU-Staaten, müsse eben in die Pleite schlittern – recht so. Jetzt wurde bekannt, dass ausgerechnet die SPD-Finanzminister Eichel und Steinbrück selbst für höchst fragwürdige Finanztransaktionen über irische Briefkastenunternehmen Verantwortung trugen. Es waren und sind windige Geschäfte, die den deutschen Steuerzahler noch teuer zu stehen kommen könnten.

Die Privatisierung der Bundespost

Als die ehemalige Deutsche Bundespost in den i99oer-Jahren in die Bereiche Deutsche Post, Deutsche Telekom und Postbank zerlegt wurde, da stand der Privatisierung dieser nun unabhängigen Unternehmen ein riesiges Problem im Weg: Die hohen Pensionsverpflichtungen gegenüber den ehemaligen Postbeamten schreckten potentielle Investoren ab. Um die Nachfolgeunternehmen des einstigen Staatsbetriebes an den Markt zu bringen und ordentlich Kasse zu machen, übernahm der Bund – also der Steuerzahler – die Pensionslasten.

Allerdings sollten auch die drei Nachfolgeunternehmen einen Beitrag leisten und in den Jahren zwischen 2005 und 2042 rund 20 Milliarden Euro an den damaligen Bundes-Pensions-Service für Post und Telekommunikation überweisen. Das hörte der seinerzeitige Finanzminister Hans Eichel gern. Immerhin hatte er damals ein Problem, das sich zu einer Riesenblamage auszuweiten drohte: Ausgerechnet Deutschland verfehlte die Schuldengrenze und riskierte EU-Sanktionen. Da hatten einige Investmentbanker eine scheinbar großartige Idee: Die von den Nachfolgeunternehmen der Post zugesagten Pensionszahlungen wurden

verbrieft und über Briefkastenunternehmen im steuerbegünstigten Irland an Investoren verkauft.

Die Erlöse – in der ersten Phase etwa acht Milliarden Euro – flössen in die Pensionskasse. Der Staat musste diesen Betrag also nicht aus dem Bundesetat bei steuern, womit sich die Neuverschuldung reduzieren ließ. Mit anderen Worten: De Staat kassierte künftige Einnahmen schon vorab. Auch Steinbrück führte diese Geschäfte fort und nahm weitere 7,5 Milliarden Euro ein. Immer auf Kosten der Zukunft. Das wurde den Wählern aber lang« Zeit verschwiegen.

Was im ersten Moment nicht nur in den Ohren der Finanzminister irgendwie clever klang, war nichts anderes als eines jene windigen Finanzgeschäfte, die Finanzminister Steinbrück als toxisches Teufelszeug verdammte. Internationale Kapitalanleger die mit dem Kauf der verbrieften Forderungen nun bei der Altersversorgung von deutschen Postbeamten mitkassierten haben ein gutes Geschäft gemacht.

Über die irischen Briefkastenunternehmen Ger man Postal Pensions Securitisation 1 um 2 musste der Bund teilweise vier Prozent Zinsen an seine Gläubiger zahlen. Allen im jetzt zu Ende gehenden Jahr wurden an Sparraten und Zinsen Steuermittel in Höhe von 1,2 Milliarden Euro überwiesen.

83 Millionen Euro Honorar

Doch damit nicht genug. Dieser Deal, fü den die Investmentbanker angeblich unglaubliche 83 Millionen Euro kassierten birgt noch weitere Zeitbomben. Die mittlerweile in die Bundesanstalt für Post und Telekommunikation überführte Pensionskasse hat mit verschiedenen Banken langfristig« Zinsgeschäfte bis 2037 vereinbart. Zie sollte es sein, die künftigen Zinszahlungen und Tilgungen an die irischen Zweck gesellschaften abzusichern. Zu den Geld-Instituten gehörte aber ausgerechnet di< französisch-belgische Dexia, die in den vergangenen Jahren vor der Pleite stand um nur durch Verstaatlichung vor der Insolvenz gerettet werden konnte. Sollte eine der beteiligten Banken zusammenbrechen, dann hätte der Pensionsverein ein erhebliches Problem.

Denn das System funktioniert nur so lange, wie die Banken ihren Verpflichtungen aus den geschlossenen Kredit- und Zinsanlageverträgen nachkommen. Aber immerhin: Bund, Pensionsfonds, ehemalige Postbeamte und auch die internationalen Investoren dürfen auf eine starke Rückversicherung vertrauen. Im Notfall wird eben wieder der Steuerzahler für die Mauscheldeals zwischen Staat und Bankern abgezockt. Übrigens: Abgesehen von hohen Kosten führte die Forderungsverbriefung nicht einmal zu dem erhofften Ziel:

Brüssel erkannte darin eine Umgehungskonstruktion und bewertete die Kreditverpflichtungen gegenüber den Investoren als staatliche Verbindlichkeiten. Ihr zweistelliges Millionenhonorar durften die Investmentbanker aber trotzdem kassieren. Wann immer Investmentbanker die Regierungen beraten,

wird es richtig teuer für die Steuerzahler.

  An einem der bislang dreistesten Fälle waren die Investmentbanker von Goldman Sachs beteiligt.

Sie halfen der damaligen griechischen Regierung, ihre Haushaltszahlen zu frisieren und sich auf diese Weise in die Europäische Währungsunion zu mogeln.

Das Ende ist bekannt und die Steuerzahler werden dafür haften.
——————————————————————
nachzulesen bei Kopp-Exklusiv 50-2013

//

Der Wochenrückblick…..paz31


.

panorama31-13

.

Mittelmäßig / Warum Hausaufgaben unsozial sind, wieso Frauenfußball abgeschafft gehört, und wo Inkompetenz zur glänzenden Karriere führt

.

medien, audio

Was war das immer für eine Quälerei! Hausaufgaben sind die Geißel der Schülerschaft. Wie gern hätten wir sie abgeschafft gesehen, allein, uns fehlten einfach die guten Argumente.

Unser Pech: Wir kannten Jutta Allmendinger noch nicht, laut „Welt“ eine „renommierte Bildungsexpertin“, also eine unangreifbare Autorität in ihrem Fach. Frau Allmendinger ist Soziologie-Professorin und laut „Zeit“ auch noch „Arbeitsmarktexpertin“, die hat’s also wirklich drauf.

Hausaufgaben hat sie als Teufelszeug entlarvt, denn Studien hätten gezeigt, dass Eltern ihren Kindern dabei helfen. Das, so Allmendinger, „zementiert soziale Ungleichheit“. Ja, schlimmer noch: „Die Hausaufgaben werden in gewisser Weise zu einem neuen Kommunikationsmedium zwischen Eltern und Kindern, zu einer neuen Art der Vergemeinschaftung.“

Auf Deutsch: Hausaufgaben fördern den familiären Zusammenhalt und geben Eltern die Gelegenheit, ihr Wissen an ihre Kinder weiterzugeben. Wissen, das nicht durch den Filter fortschrittlicher Pädagogik gegossen und von schädlichen, womöglich politisch unkorrekten Anteilen gesäubert wurde.

Was die Arbeit zu Hause noch anrichtet, geben sogar die Befürworter der Hausaufgaben preis. Das bayerische Kultusministerium will die heimische Arbeit erhalten, weil es ein „Gewinn“ sei, wenn „Schüler allein versuchen, eine Aufgabe zu meistern“.

Alleine meistern? Jenseits des Kollektivs und ganz ohne befugte Aufsicht? Mit anderen Worten: Die Schüler sollen selbstständig arbeiten lernen? Am Ende werden sie sogar eigenständig zu denken anfangen, steht zu befürchten.

Das Resultat lässt sich leicht ausrechnen. Wir werden es mit „sozial ungleichen“ Selbstdenkern zu tun bekommen, mit Sachen im Kopf, die keiner weltanschaulich-pädagogischen Prüfung unterzogen wurden. Ein Albtraum für jeden sozialistischen Gesellschafts-Ingenieur und seinen Traum vom grauen Kollektiv der gleichgemachten Menschen, die ohne fremde „Betreuung“ kein Bein mehr auf den Boden bekommen und nur zu denken und zu sagen wagen, was sich gehört.

Wir sehen: Die Feinde der Gleichheit sind noch lange nicht besiegt. Das liegt allerdings nicht allein an ihrer Verbissenheit, mit der sie an ihrem angeblichen „Recht auf Verschiedenheit“ bestehen. Die Vorkämpfer der Gleichmachung stellen sich bisweilen auch selbst ein Bein.

Nach einer jüngsten Zählung gibt es mittlerweile mehr Lehrstühle für „Genderforschung“ in Deutschland als für Slawistik. Wie? Sie wissen immer noch nicht, was „Genderforschung“ bedeutet? Kurz: Es ist die Überzeugung, dass die zwei Geschlechter nur Einbildung sind, ein „gesellschaftliches Konstrukt“, das man uns eingeredet hat. In Wahrheit gibt es Männer und Frauen gar nicht.

Vorkämpfer dieser neuen Erkenntnis finden sich vor allem bei den radikalen Feministen, die vor ein paar Wochen durchgesetzt haben, dass männliche Professoren an den Unis von Leipzig und Potsdam künftig offiziell mit „Herr Professorin“ angesprochen werden.

Sehr fortschrittlich. Nun wundern wir uns allerdings, wo der Aufschrei der Empörung blieb über den öffentlichen Jubel zum Sieg der deutschen „Frauenfußball-Mannschaft“ bei der EM in Schweden. Frauenfußball? Wenn die Ergebnisse der Genderforschung stimmen, dürfte es so was doch gar nicht geben, denn wenn es keine zwei Geschlechter gibt, warum gibt es dann zwei Mannschaften, eine für angebliche „Männer“ und eine für vermeintliche „Frauen“?

Die zwei Geschlechter
gibt es gar nicht, die
hat man uns bloß
eingeredet, sagen
die »Genderforscher«

Beißt sich hier die feministische Katze in den „gegenderten“ Schwanz? Ach was: Mit ein paar gut verschwurbelten Sprachverrenkungen kann man das alles hinbiegen, da können wir optimistisch sein. Ob’s Blödsinn ist oder nicht, spielt gar keine Rolle, Schließlich muss der Steuerzahler die Genderforscherinnen sowieso bezahlen. Sie sind schließlich beim Staat beschäftigt. Problematisch wird es für Ideologen nur, wenn sie dem harten Wind der Wirklichkeit ungeschützt ausgesetzt werden. So wie Peter Löscher. Der gescheiterte Siemens-Manager war ganz vorne dabei, als es darum ging, den Traditionskonzern ins neue Zeitalter der „Erneuerbaren Energien“ zu katapultieren. „Bei Siemens geht die Sonne auf“, strahlte Löscher, nachdem der Konzern 2009 eine israelische Solarfirma gekauft hatte.

Die musste Siemens mittlerweile dichtmachen. Auch die großen Pläne mit den Windparks gingen erbärmlich den Bach runter, und mit ihnen nun auch Peter Löscher selbst. Armer Mann, wird er nun arbeitslos? Nein, nein, keine Sorge, Manager seines Formats tauchen immer wieder auf an anderer führender Stelle, wo sie ihr verdienstvolles Werk fortsetzen können.

Vielleicht nicht unbedingt in der Privatwirtschaft. Dort schlägt sich Inkompetenz irgendwann in harten Zahlen nieder wie jetzt bei Siemens. Hingegen beim Staat müsste für den ausgewiesenen Fachmann Löscher noch ein gut bezahlter Posten zu finden sein. Dort ist ein gewisser Grad an Unfähigkeit sogar durchaus karrierefördernd, wie der sagenhafte Aufstieg von Jörg Asmussen belegt.

SPD-Mann Asmussen begann seine Laufbahn als persönlicher Referent eines Staatssekretärs im Bundesfinanzministerium nach dem Regierungswechsel 1998. Jener Staatssekretär, Heiner Flassbeck, bezeichnete Asmussens Kompetenz als „mittelmäßig“. Als Hans Eichel das Ministerium übernahm, muss er das gehört haben und dachte sich wahrscheinlich: „Mittelmäßig? Der passt zu mir!“

Sie wissen doch: Eichel war jener Finanzminister, der jede Kritik am Euro-Beitritt Griechenlands mit eiserner Faust niederschlug. Als der Präsident der hessischen Landeszentralbank schwere Bedenken gegen die Stabilität der Hellenen äußerte, rück­te ihm Eichel derart auf die Pelle, dass er nie wieder was zu der Sache sagte. Eichel machte Jörg Asmussen zum Leiter seines Ministerbüros.

Beim Koalitionsvertrag von Schwarz-Rot 2005 setzte sich Asmussen dafür ein, den Markt für den Handel mit Kreditderivaten kräftig zu „entwickeln“. Diese Papiere waren ein Hauptauslöser der Finanzkrise. Auch war Asmussen als Vertreter des Bundes im Aufsichtsrat der IKB-Bank, die mit den Derivaten unterging und von der staatlichen KfW-Bank gerettet werden musste.

Auf so einen Experten wollte selbst Wolfgang Schäuble nach dem Übergang zu Schwarz-Gelb 2009 nicht verzichten. Er behielt Asmussen und übertrug ihm 2010 die Verantwortung für die Politik gegenüber Griechenland. Auch das ging bekanntlich geradezu sagenhaft in die Hose.

Grund genug, ihn weiter zu befördern: Nunmehr sitzt Jörg Asmussen als zweiter Deutscher neben Bundesbankchef Jens Weidmann im Direktorium der Europäischen Zentralbank (EZB). Dort hilft er Frankreich und den Südländern dabei, Weidmann in die Ecke zu drängen. Ziel von Asmussen ist es, dass die (vor allem deutschen) Steuerzahler so weit wie möglich alle Schuldenrisiken bankrotter Banken und Staaten in die Schuhe geschoben bekommen. Er ist damit bislang sehr erfolgreich.

Jörg Asmussen ist so etwas wie das Auge eines Katastrophensturms: Während er selbst die Ruhe weg hat, geht um ihn herum alles komplett in die Brüche, egal, wo er sich gerade befindet.

Zäh arbeitet er derzeit daran, den Deutschen jedes Einspruchsrecht bei der Verwendung und Verpfändung ihres Eigentums zu entwinden. Das nächste Ziel ist eine europäische „Bankenunion“ mit gemeinsamer Bankenaufsicht. Die Bankenaufsicht wiederum soll nicht vom Bundestag, sondern vom EU-Parlament kontrolliert werden. Dort fallen die deutschen Stimmen kaum ins Gewicht, also werden die Pleitestaaten, von ihren Freunden in der Bankenwelt ermutigt, den Deutschen jede beliebige Last aufbürden können. Ein Konstrukt ganz nach dem Geschmack eines Jörg Asmussen.

——————————————

nachzulesen bei preussische-allgemeine-zeitung 31-2013

deutsche reich fahne

//

Abrechnung mit Steinbrück


.

Finanzministerium arbeitet Schuldenkrise auf

Das ohnehin schon stark angekratzte Renommee des SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrückpeer-steinbrueck_2399 als Finanzfachmann erhält weitere Kratzer. Eine Aufarbeitung der eigenen Verantwortung bei der Entstehung der globalen Finanz- und Schuldenkrise durch das Bundesfinanzministerium, aus der die „Wirt- schaftswoche“ zitiert, ist quasi nebenbei zu einer Abrechnung mit zwei ehemaligen Hausherren geworden: mit Hans Eichel (SPD), Finanzminister von 1999 bis 2005, und mit seinem Nachfolger Peer Steinbrück, der das Amt von 2005 bis 2009 innehatte.

Eine Auflistung von „Maßnahmen zur Finanzmarktregulierung“ macht auch deutlich, was in der Zeit nach der Jahrtausendwende im Finanzministerium immer mehr um sich gegriffen hat: der Geist der Deregulierung, der Entfesselung der Finanzmärkte. Das jedoch ist das genaue Gegenteil von dem, mit dem der SPD-Kanzlerkandidaten nun bei den Wählern punkten will.

dschungelcamp_mit_steinbrueck_1905295

Dies ist aber nicht der einzige Fakt, der an der Wirtschaftskompetenz des damaligen Finanzministers Steinbrück ernste Zweifel aufkommen lässt. Steinbrück war ebenso für eine schwache Bankenaufsicht verantwortlich.

Damit nicht genug, selbst als es bereits deutliche Warnsignale gab, hat Steinbrück sie nicht zur Kenntnis genommen. Warnende Berichte der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) über die angeschlagene Hypo Real Estate Holding im Jahr 2008 scheint er nicht einmal gelesen zu haben. Nur wenig später war das Desaster um die Bank allerdings nicht mehr zu übersehen, die Hypo Real Estate Holding musste mit Milliarden an Steuergeldern vor dem Kollaps bewahrt werden.

Am Image Steinbrücks als Finanzfachmann hat sich durch dieses Versagen damals nichts geändert.

—————————

http://www.preussische-allgemeine.de/

//

//

ARD, 2.7.2012, 22.45 Uhr – „Der große Euro-Schwindel“ – zu später Stunde, damit nicht zuviele Bürger aufgeklärt werden!!!


Die Story im Ersten
Der große Euro-Schwindel

Länge: 45 Minuten

zur Meldung

zur Sendungshomepage

Wenn jeder jeden täuscht

Film von Michael Wech

Verona, im Frühjahr 1996. Theo Waigel, damals deutscher Finanzminister, schaut seinen griechischen Amtskollegen, Yannos Papantoniou, erstaunt an: „Ihr seid nicht dabei und werdet nicht dabei sein.“ Auf dem EU-Finanzministertreffen hatte Papantoniou plötzlich gefordert, dass auch griechische Buchstaben auf die Banknoten gedruckt werden. „Ich konnte mir gar nicht vorstellen, dass Griechenland mit seinen Zahlen in absehbarer Zeit Mitglied werden würde“, erzählt Waigel. Doch Papantoniou bleibt bei seiner Forderung und schlägt Waigel eine Wette vor: Griechenland werde den Euro bekommen. Heute – nach nur zehn Jahren ist Europas historisches Gemeinschaftsprojekt in Gefahr. Wie konnte das passieren? Trägt nur Griechenland die Schuld?
Erstmalig werden die folgenschweren Fehlentscheidungen in der Frühphase des Euro in einer umfassenden Dokumentation aus der sehr persönlichen Sicht der Handelnden erzählt. Der Film ist mehr als eine spannende Chronik weltgeschichtlicher Ereignisse. Mit großem Rechercheaufwand rekonstruiert Michael Wech in der Dokumentation, wie sich Europas Politiker gegenseitig täuschten. Nahezu alle verantwortlichen Finanzpolitiker in Deutschland, Griechenland und Brüssel sprechen offen über die wilden Anfänge der Währung, darunter u. a. die beiden ehemaligen Bundesfinanzminister Theo Waigel und Hans Eichel, der aktuelle Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble, der langjährige Chef der Eurogruppe Jean-Claude Juncker, der frühere Bundesbankchef Hans Tietmeyer sowie der damalige Finanzminister Griechenlands, Yannos Papantoniou.
Die Dokumentation blickt hinter die Kulissen und stellt ernüchternd fest: Die Krise des Euro ist eine Geschichte von Betrug und Selbstbetrug – aller Mitglieder, auch der Deutschen.
Als Griechenland nur zwei Jahre nach Waigels Wette plötzlich die Stabilitäts-Kriterien erfüllt, ist auch Otmar Issing, Chef-Ökonom der Europäischen Zentralbank, fassungslos: „Sie sitzen vor den Zahlen und denken sich ‚Mein Gott, wie haben die das geschafft?‘ Hinter den verschlossenen Türen der Bundesbank sind sich die Experten damals jedoch einig: Ein Beitritt Griechenlands in den Euro-Club ist riskant. Der Bundesbanker Hans Reckers wagt sich damit an die Öffentlichkeit. Doch Deutschlands neuer Finanzminister Hans Eichel reagiert sofort: Er pfeift den Kritiker zurück. Den Risiken zum Trotz hoffen alle auf den großen Euro-Boom – und werben bei ihren Bürgern für Vertrauen in die neue Währung.
Ein gefährliches Wunschdenken. Denn fast alle Länder haben große Mühe, die Stabilitätskriterien einzuhalten und entwickeln erstaunlichen Erfindungsreichtum – auch die Deutschen: Finanzminister Theo Waigel will die Bundesbank dazu bewegen, die Goldreserven aufzuwerten. Sein Nachfolger Eichel lässt Milliarden-Forderungen an Russland am Kapitalmarkt verkaufen, um den Bundeshaushalt zu sanieren. In Athen geht man einen Schritt weiter: Die amerikanische Investmentbank Goldman Sachs hilft den Griechen, einen Teil der Staatsschulden zu verstecken. Andere Ausgaben werden in den Bilanzen verschwiegen.
Als die Augenwischerei in der Euro-Grau-Zone auffliegt, ist es zu spät. In vielen Staaten ist die Staatsverschuldung längst außer Kontrolle geraten.