Dass die Gastarbeiter – Vereinbarung mit der BRiD auf Initiative und Druck der Türkei zustande kam, bleibt in der Literatur meist unerwähnt…..


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Gastarbeiter kamen nicht “gerufen”

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 Türken_kamen_nicht_gerufen

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Wer nun heute das Internet speziell nach der Geschichte der türkischen Gastarbeiter absucht, wird auf 99 Prozent aller Seiten gleich in den ersten Sätzen belogen, denn es heißt da stereotyp, wir hätten Arbeiter gebraucht und die Türkei sei so nett gewesen, welche zu schicken. Danke, aber dies stimmt nicht:

Gastarbeiter[5]Die Initiative für das deutsch-türkische Anwerbeabkommen ging, was wenig bekannt ist, von der Türkei aus. Die Türkei hatte ein erhebliches Interesse daran, einen Teil der rasch anwachsenden Bevölkerung befristet als Gastarbeiter ins Ausland zu schicken. Neben der Entlastung des eigenen Arbeitsmarktes versprach sie sich zu Recht dringend benötigte Deviseneinnahmen sowie einen Modernisierungsschub durch zurückkehrende Gastarbeiter, die sich entsprechende Qualifikationen angeeignet haben würden. Rund 77 Prozent der Erwerbstätigen waren damals in der Landwirtschaft tätig, nur etwa zehn Prozent in der Industrie. „Sowohl Anfang der sechziger Jahre als auch zu Beginn der siebziger Jahre war die Türkei darauf angewiesen, Arbeitskräfte ins Ausland zu schicken, da sie nur auf diese Weise die Arbeitslosigkeit im Lande reduzieren und mit Hilfe der regelmäßigen Gastarbeiterüberweisungen ihr hohes Außenhandelsdefizit ausgleichen konnte.”

ZuwanderungMan wolle als NATO-Mitglied insbesondere gegenüber Griechenland – mit dem ein Anwerbeabkommen im März 1960 geschlossen worden war – nicht diskriminiert werden, ließ der Vertreter der türkischen Botschaft in Bonn im Dezember 1960 wissen. Die deutsche Bundesregierung hatte zunächst keine Notwendigkeit gesehen, auch noch mit der Türkei oder anderen außereuropäischen Ländern ein Abkommen zu schließen, man wollte sich auf Arbeitskräfte aus Europa beschränken. Aus außenpolitischen Rücksichten – die Türkei sicherte die Südost-Flanke der NATO – entschied man sich allerdings anders. Noch vor Abschluss des Anwerbeabkommens wurde eine deutsche Verbindungsstelle der Bundesanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung im Juli 1961 im Gebäude des türkischen Arbeitsamtes in Istanbul bezogen.

Der Ansturm sei sofort erheblich gewesen, berichtet die deutsche Botschaft, das Generalkonsulat werde „von türkischen Arbeits- und Auskunftssuchenden geradezu überschwemmt und belagert.” War die offizielle Anwerbung schon begonnen worden, so waren hingegen die internen Abstimmungen innerhalb der Bundesregierung keineswegs abgeschlossen.

Das Bundesinnenministerium legte – in weiser Voraussicht – Wert darauf, in der Anwerbevereinbarung die Aufenthaltsgenehmigungen jeweils auf maximal zwei Jahre zu beschränken. Es solle „deutlich gemacht werden, dass eine Dauerbeschäftigung türkischer Arbeitnehmer im Bundesgebiet und eine Einwanderung, auf die auch von der Türkei kein Wert gelegt wird, nicht vorgesehen sind.”

Weiter verlangte das Innenministerium, alle Verweise auf einen möglichen Familiennachzug (wie er u. a. in der Anwerbevereinbarung mit Griechenland ausdrücklich enthalten war, zu streichen. Beiden Forderungen wurde – zunächst – entsprochen. So hieß es in der Fassung des Jahres 1961: „Die Aufenthaltserlaubnis wird über eine Gesamtaufenthaltsdauer von 2 Jahren hinaus nicht erteilt.” Zudem fehlte im Übereinkommen mit der Türkei jeglicher Hinweis auf möglichen Familiennachzug.

Dass die Anwerbevereinbarung mit der Bundesrepublik Deutschland auf Initiative und Druck der türkischen Regierung zustande kam, bleibt in der Literatur meist unerwähnt. Als Grund für die Arbeitsmigration wird in der gängigen Lesart auf den Arbeitskräftebedarf der westdeutschen Wirtschaft verwiesen.
Das Interesse in der Türkei an einer Zuwanderung war seit Beginn der 1960er Jahre groß und blieb es über die Jahrzehnte. Aufgrund des starken Bevölkerungswachstums überstieg das Arbeitskräfteangebot den Bedarf der einheimischen Wirtschaft erheblich. Die Förderung des „Exports” von Arbeitskräften wurde von der türkischen Politik seit den 1960er Jahren als „eine wesentliche beschäftigungspolitische Maßnahme eingesetzt.” Das „Ventil” Arbeitsmigration war für die Türkei von existenzieller Bedeutung. „Der Druck auf den Arbeitsmarkt konnte in der Vergangenheit, besonders bis zum Anwerbestopp von 1973, durch die hohe Auswanderung gemildert werden.”

So ließen sich von 1961 bis 1973 viermal so viele Bewerber bei der „Deutschen Verbindungsstelle” der Bundesanstalt für Arbeit registrieren, wie tatsächlich vermittelt wurden. Der Präsident der Bundesanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung, Anton Sabel, berichtete 1966: „In der Türkei ist das Angebot gewaltig. Und bei jedem Besuch dort wird versucht, uns plausibel zu machen, wir sollten in der Türkei noch mehr Arbeitskräfte anwerben. Ich muss immer wieder deutlich machen, dass unsere Anwerbungen sich nach dem Bedarf richten. Das heißt, wir werben nur an, wo eben Kräfte angeboten sind. Aber es sind gewaltige Zahlen, die uns genannt werden. 400.000 Türken warten darauf, bei uns Beschäftigung zu finden.”

Bis 1971 war die Zahl jener, die bei den türkischen Behörden für eine Arbeitsaufnahme im Ausland (insbesondere in Deutschland) gemeldet waren, auf über 1,2 Millionen angestiegen. „Das Gros der Bewerber sind Hilfsarbeiter, jedoch können auch beruflich qualifizierte bzw. teilqualifizierte Bewerber in größerem Umfange gewonnen werden … Die Wartezeit bis zur Berücksichtigung einer Bewerbung um eine Arbeitsplatzvermittlung im Ausland beträgt derzeit für Hilfsarbeiter bereits sechs bis sieben Jahre. Bei den starken Geburtsjahrgängen in der Türkei, die in den nächsten Jahren neu in das Erwerbsleben eintreten, ist – selbst bei einer intensiveren Zunahme des Arbeitsplatzangebots in der Türkei – mit einem grundlegenden Wandel auf dem dortigen Arbeitsmarkt nicht zu rechnen. Insofern werden türkische Arbeitskräfte in größerer Zahl – auch langfristig gesehen – an einer Beschäftigung im Ausland interessiert sein”, hieß es im „Erfahrungsbericht 1971” der Bundesanstalt für Arbeit.

Der Andrang blieb auch nach dem Anwerbestopp sehr groß. So berichtet „Die Zeit” im April 1976: „Als das deutsche Anwerbebüro vor einigen Monaten vorübergehend geschlossen wurde, standen noch eine Million Türken auf der Liste, Fachkräfte unter 45, Hilfsarbeiter unter 35 Jahren. Ohne dieses Alterslimit … wären es drei Millionen, die sofort in die Bundesrepublik aufbrechen wollten.”

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Der Überschuss an Arbeitskräften in der Türkei belief sich 1972 auf 1,6 Millionen, 1977 lag er bei 2,2 Millionen.

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Türkische Arbeitnehmer im Ausland 1977 (ohne Familienangehörige):

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Gesamtzahl 710.209
Davon BRD 515.830
Frankreich 42.000
Niederlande 41.434
Österreich 28.552
Belgien 16.030
Schweiz 16.000
Libyen 12.500
Australien 12.000
Saudi-Arabien 6.000
Dänemark 5.719
Schweden 5.600
Iran 4.000
England 2.500
Norwegen 1.694
Kuwait 350

(Quelle: Stefan Luft, Abschied von Multikulti, 2006, S. 101 ff.)

Da in der Türkei eine hohe Arbeitslosigkeit und ein starkes Bevölkerungswachstum herrschte, war die Rückkehrneigung gering. Von 1965 an stieg die Bevölkerung der Türkei um 890.000 Personen pro Jahr. Wohin damit, wenn nicht ins Ausland?

Während also das türkische Mutterland bis auf den heutigen Tag von seinen Auswanderern profitiert, hätte Deutschland diese nie gebraucht oder nur einen verschwindend geringen Teil davon. Deutschland hat der Türkei geholfen und nicht umgekehrt!

Unter dem Strich haben wir seit dem Abkommen 45 Jahre, einen Monat und eine Woche lang mit den türkischen Gastarbeitern und Einwanderern nichts gewonnen, sondern nur draufgezahlt

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Deutsche Trümmerfrauen – nicht irgendwelche Gastarbeiter bauten Deutschland wieder auf

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Deutschland ohne türkische Gastarbeiter

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Türkische Gastarbeiter-Märchen 2

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Türkische Gastarbeiter-Märchen 1

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DAS TÜRKISCHE-”TROJANISCHE” PFERD…….eine geplante Invasion von innen….

Dass die Gastarbeiter – Vereinbarung mit der BRiD auf Initiative und Druck der Türkei zustande kam, bleibt in der Literatur meist unerwähnt…..


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Gastarbeiter kamen nicht “gerufen”

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Wer nun heute das Internet speziell nach der Geschichte der türkischen Gastarbeiter absucht, wird auf 99 Prozent aller Seiten gleich in den ersten Sätzen belogen, denn es heißt da stereotyp, wir hätten Arbeiter gebraucht und die Türkei sei so nett gewesen, welche zu schicken. Danke, aber dies stimmt nicht:

Gastarbeiter[5]Die Initiative für das deutsch-türkische Anwerbeabkommen ging, was wenig bekannt ist, von der Türkei aus. Die Türkei hatte ein erhebliches Interesse daran, einen Teil der rasch anwachsenden Bevölkerung befristet als Gastarbeiter ins Ausland zu schicken. Neben der Entlastung des eigenen Arbeitsmarktes versprach sie sich zu Recht dringend benötigte Deviseneinnahmen sowie einen Modernisierungsschub durch zurückkehrende Gastarbeiter, die sich entsprechende Qualifikationen angeeignet haben würden. Rund 77 Prozent der Erwerbstätigen waren damals in der Landwirtschaft tätig, nur etwa zehn Prozent in der Industrie. „Sowohl Anfang der sechziger Jahre als auch zu Beginn der siebziger Jahre war die Türkei darauf angewiesen, Arbeitskräfte ins Ausland zu schicken, da sie nur auf diese Weise die Arbeitslosigkeit im Lande reduzieren und mit Hilfe der regelmäßigen Gastarbeiterüberweisungen ihr hohes Außenhandelsdefizit ausgleichen konnte.”

ZuwanderungMan wolle als NATO-Mitglied insbesondere gegenüber Griechenland – mit dem ein Anwerbeabkommen im März 1960 geschlossen worden war – nicht diskriminiert werden, ließ der Vertreter der türkischen Botschaft in Bonn im Dezember 1960 wissen. Die deutsche Bundesregierung hatte zunächst keine Notwendigkeit gesehen, auch noch mit der Türkei oder anderen außereuropäischen Ländern ein Abkommen zu schließen, man wollte sich auf Arbeitskräfte aus Europa beschränken. Aus außenpolitischen Rücksichten – die Türkei sicherte die Südost-Flanke der NATO – entschied man sich allerdings anders. Noch vor Abschluss des Anwerbeabkommens wurde eine deutsche Verbindungsstelle der Bundesanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung im Juli 1961 im Gebäude des türkischen Arbeitsamtes in Istanbul bezogen.

Der Ansturm sei sofort erheblich gewesen, berichtet die deutsche Botschaft, das Generalkonsulat werde „von türkischen Arbeits- und Auskunftssuchenden geradezu überschwemmt und belagert.” War die offizielle Anwerbung schon begonnen worden, so waren hingegen die internen Abstimmungen innerhalb der Bundesregierung keineswegs abgeschlossen.

Das Bundesinnenministerium legte – in weiser Voraussicht – Wert darauf, in der Anwerbevereinbarung die Aufenthaltsgenehmigungen jeweils auf maximal zwei Jahre zu beschränken. Es solle „deutlich gemacht werden, dass eine Dauerbeschäftigung türkischer Arbeitnehmer im Bundesgebiet und eine Einwanderung, auf die auch von der Türkei kein Wert gelegt wird, nicht vorgesehen sind.”

Weiter verlangte das Innenministerium, alle Verweise auf einen möglichen Familiennachzug (wie er u. a. in der Anwerbevereinbarung mit Griechenland ausdrücklich enthalten war, zu streichen. Beiden Forderungen wurde – zunächst – entsprochen. So hieß es in der Fassung des Jahres 1961: „Die Aufenthaltserlaubnis wird über eine Gesamtaufenthaltsdauer von 2 Jahren hinaus nicht erteilt.” Zudem fehlte im Übereinkommen mit der Türkei jeglicher Hinweis auf möglichen Familiennachzug.

Dass die Anwerbevereinbarung mit der Bundesrepublik Deutschland auf Initiative und Druck der türkischen Regierung zustande kam, bleibt in der Literatur meist unerwähnt. Als Grund für die Arbeitsmigration wird in der gängigen Lesart auf den Arbeitskräftebedarf der westdeutschen Wirtschaft verwiesen.
Das Interesse in der Türkei an einer Zuwanderung war seit Beginn der 1960er Jahre groß und blieb es über die Jahrzehnte. Aufgrund des starken Bevölkerungswachstums überstieg das Arbeitskräfteangebot den Bedarf der einheimischen Wirtschaft erheblich. Die Förderung des „Exports” von Arbeitskräften wurde von der türkischen Politik seit den 1960er Jahren als „eine wesentliche beschäftigungspolitische Maßnahme eingesetzt.” Das „Ventil” Arbeitsmigration war für die Türkei von existenzieller Bedeutung. „Der Druck auf den Arbeitsmarkt konnte in der Vergangenheit, besonders bis zum Anwerbestopp von 1973, durch die hohe Auswanderung gemildert werden.”

So ließen sich von 1961 bis 1973 viermal so viele Bewerber bei der „Deutschen Verbindungsstelle” der Bundesanstalt für Arbeit registrieren, wie tatsächlich vermittelt wurden. Der Präsident der Bundesanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung, Anton Sabel, berichtete 1966: „In der Türkei ist das Angebot gewaltig. Und bei jedem Besuch dort wird versucht, uns plausibel zu machen, wir sollten in der Türkei noch mehr Arbeitskräfte anwerben. Ich muss immer wieder deutlich machen, dass unsere Anwerbungen sich nach dem Bedarf richten. Das heißt, wir werben nur an, wo eben Kräfte angeboten sind. Aber es sind gewaltige Zahlen, die uns genannt werden. 400.000 Türken warten darauf, bei uns Beschäftigung zu finden.”

Bis 1971 war die Zahl jener, die bei den türkischen Behörden für eine Arbeitsaufnahme im Ausland (insbesondere in Deutschland) gemeldet waren, auf über 1,2 Millionen angestiegen. „Das Gros der Bewerber sind Hilfsarbeiter, jedoch können auch beruflich qualifizierte bzw. teilqualifizierte Bewerber in größerem Umfange gewonnen werden … Die Wartezeit bis zur Berücksichtigung einer Bewerbung um eine Arbeitsplatzvermittlung im Ausland beträgt derzeit für Hilfsarbeiter bereits sechs bis sieben Jahre. Bei den starken Geburtsjahrgängen in der Türkei, die in den nächsten Jahren neu in das Erwerbsleben eintreten, ist – selbst bei einer intensiveren Zunahme des Arbeitsplatzangebots in der Türkei – mit einem grundlegenden Wandel auf dem dortigen Arbeitsmarkt nicht zu rechnen. Insofern werden türkische Arbeitskräfte in größerer Zahl – auch langfristig gesehen – an einer Beschäftigung im Ausland interessiert sein”, hieß es im „Erfahrungsbericht 1971” der Bundesanstalt für Arbeit.

Der Andrang blieb auch nach dem Anwerbestopp sehr groß. So berichtet „Die Zeit” im April 1976: „Als das deutsche Anwerbebüro vor einigen Monaten vorübergehend geschlossen wurde, standen noch eine Million Türken auf der Liste, Fachkräfte unter 45, Hilfsarbeiter unter 35 Jahren. Ohne dieses Alterslimit … wären es drei Millionen, die sofort in die Bundesrepublik aufbrechen wollten.”

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Der Überschuss an Arbeitskräften in der Türkei belief sich 1972 auf 1,6 Millionen, 1977 lag er bei 2,2 Millionen.

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Türkische Arbeitnehmer im Ausland 1977 (ohne Familienangehörige):

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Gesamtzahl 710.209
Davon BRD 515.830
Frankreich 42.000
Niederlande 41.434
Österreich 28.552
Belgien 16.030
Schweiz 16.000
Libyen 12.500
Australien 12.000
Saudi-Arabien 6.000
Dänemark 5.719
Schweden 5.600
Iran 4.000
England 2.500
Norwegen 1.694
Kuwait 350

(Quelle: Stefan Luft, Abschied von Multikulti, 2006, S. 101 ff.)

Da in der Türkei eine hohe Arbeitslosigkeit und ein starkes Bevölkerungswachstum herrschte, war die Rückkehrneigung gering. Von 1965 an stieg die Bevölkerung der Türkei um 890.000 Personen pro Jahr. Wohin damit, wenn nicht ins Ausland?

Während also das türkische Mutterland bis auf den heutigen Tag von seinen Auswanderern profitiert, hätte Deutschland diese nie gebraucht oder nur einen verschwindend geringen Teil davon. Deutschland hat der Türkei geholfen und nicht umgekehrt!

Unter dem Strich haben wir seit dem Abkommen 45 Jahre, einen Monat und eine Woche lang mit den türkischen Gastarbeitern und Einwanderern nichts gewonnen, sondern nur draufgezahlt

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Deutsche Trümmerfrauen – nicht irgendwelche Gastarbeiter bauten Deutschland wieder auf

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Deutschland ohne türkische Gastarbeiter

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Türkische Gastarbeiter-Märchen 2

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Türkische Gastarbeiter-Märchen 1

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DAS TÜRKISCHE-”TROJANISCHE” PFERD…….eine geplante Invasion von innen….

Das Wissen der alten Ägypter


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New York, 30. April 1789. 20 000 Menschen sind auf den Beinen. Fast die gesamte Bevölkerung New Yorks. Ihr Ziel: die Wall Street. Der Grund: die Vereidigung George Washingtons, des ersten Präsidenten der USA. Was die Menschen nicht wissen: In diesem Augenblick wird ein Traum Wirklichkeit, der über 4000 Jahre alt ist.

Die Bibel, auf die George Washington seinen Schwur ablegt, kommt aus keiner Kirche. Sie gehört der Freimaurer-Loge St. John’s. 300 der Männer, mit denen Washington zur Federal Hall gezogen ist, sind Freimauerer.

Und das alles ist kein Zufall!

Es gibt nur wenige Dokumente darüber, was George Washington nach seiner Vereidigung tat, nach all den offiziellen Feierlichkeiten.
Doch sehr wahrscheinlich ist, daß der Besuch seiner Freimaurer-Loge Alexandria ganz oben auf der Liste stand.

Heute ragt an der Stelle der alten Alexandria-Loge das Washington Masonic Memorial empor.
Ein Gebäude, das dem altägyptischen Leuchtturm von Pharos nachempfunden ist.

Kam es in der Alexandria-Loge zu einer Art zweiten Vereidigung? Wie diese ausgesehen haben könnte, ist nicht überliefert. Gut möglich, daß ihn die Mitglieder der Loge mit folgenden Worten begrüßt haben: „Sohn des Lichts, vergiß nicht, wem du verpflichtet bist.“

Die Freimaurer bekamen im Lauf ihrer Geschichte viele Namen. Man nennt sie auch „Die Söhne des Osiris“. Der Freimaurer-Forscher Normen Frederik de Clifford ist sich sicher, daß Ägypten die Wiege der Freimaurer war. „Viele Jahrhunderte vor dem Beginn ihrer schriftlich festgehaltenen Historie war die alte Bruderschaft im Besitz viel umfassenderen Wissens als die Forscher heutzutage.“

George Washington hat wahrscheinlich Riten auf der Grundlage der altägyptischer Kulte beigewohnt. Die Räume der Alexandria-Loge zierten Symbole ägyptischer Götter. Osiris – der Gott der Toten und der Wiedergeburt. Isis – die Göttin des Lichtes. Und Horus, dessen Augen als Sonne und Mond gedeutet werden. George Washingtons Logen-Besuch war Vereinigung und Zeichen zugleich: vor den idealen der Freimaurer – und daß er sich als Präsident der Vereinigten Staaten diesen weiterhin verpflichtet fühlt.

Die altägyptische Philosophie

Quelle: Harun Haya

Das wichtigste Merkmal der altägyptischen Philosophie, haben wir festgestellt, ist ihr materialistischer Grundzug, nämlich der Glaube von der Ewigkeit und Nichterschaffenheit der Materie. Es besteht eine verblüffende Ähnlichkeit zwischen den altägyptischen Mythen und dem modernen Materialismus. Ein meist nicht erwähnter Grund dafür ist, dass es eine moderne Organisation gibt, die den altägyptischen Glauben übernommen hat und ihn in der ganzen Welt verbreiten will. Es ist das Freimaurertum.

Die materialistische Philosophie der Ägypter hat den Untergang ihres Reiches überlebt. Sie wurde von jüdischen Kreisen aufgegriffen und durch die Kabbala weiterentwickelt und erhalten. Von hier aus gelangte dieses Geheimwissen an die Griechen, wo es uminterpretiert und weiterentwickelt wurde von der Denkschule der “Hermetiker”.

Der Begriff “Hermetik” ist abgeleitet vom Namen des griechischen Gottes Hermes, dem griechischen Gegenstück zum ägyptischen Gott Thot. Anders ausgedrückt: Der Hermetismus ist die griechische Variante der altägyptischen Philosophie. Der Freimaurer-Großmeister Selami Isindag erläutert die Ursprünge dieser Philosophie und ihren Ort im modernen Freimaurertum wie folgt:

Im alten Ägypten existierte eine religiöse Strömung, deren Gedankengut zur Grundlage des griechischen Hermetismus wurde. Davon wiederum wurde das Freimaurertum beeinflusst. Wer zum Beispiel in den Kreis der griechischen Hermetiker aufgenommen wurde, musste dort bestimmte Riten durchlaufen und wurde dabei ausgebildet im hermetischen Denken, um den nächsthöheren Grad innerhalb dieses Kreises zu erreichen. Der wohl berühmteste Hermetiker war Pythagoras. Auch noch Jahrhunderte später, in der Zeit des Hellenismus und Neuplatonismus, wirkte das altägyptische Denken nach, weshalb es auch hier auffällige Ähnlichkeiten mit den Riten der Freimaurer gibt.

Isindag zeigt sich geradezu erfreut, dass das Denken der Freimaurer bis auf die alten Ägypter zurückreicht, wenn er schreibt: “Das Freimaurertum ist eine soziale und rituelle Organisation, deren Anfänge schon im Alten Ägypten liegen.” Die alten Ägypter glaubten an den Mythos, dass Materie ewig sei, und dass die Ordnung des Universums dank einer mythischen “sich selbst organisierenden” Macht der Materie entstanden sei.

Auch viele andere führende Köpfe des Freimaurertums weisen immer wieder darauf hin, dass die Ursprünge des Freimaurertums in diversen Geheimbünden uralter heidnischer Kulturen liegen, wie jenen in Ägypten und Griechenland. Celil Layiktez, ein führender türkischer Freimaurer, schreibt in dem Artikel “Das Geheimnis des Freimaurertums: Was ist Geheim und was nicht?” in der Freimaurerzeitschrift Mimar Sinan:

Im Alten Ägypten, Griechenland und Rom gab es Geheimgesellschaften, die sich gegenseitig beeinflussten im Kontext einer Geheimwissenschaft, eines Geheimwissens und der Gnosis. Mitglied einer solchen Geheimgesellschaft konnte man erst nach einer langen Ausbildungszeit und nach Durchlaufen bestimmter Riten werden. Eine der frühesten dieser Geheimgesellschaften war wahrscheinlich jene der Osiris geweihte, die sich mit der Geburt, Jugend, Kampf gegen Dunkelheit, Tod und Auferstehung befasste. Diese Themen wurden in von den Priestern der Osiris durchgeführten Riten quasi dramatisiert, weil so die Rituale und Symbole besser dargestellt werden konnten. …

Jahrhunderte später bildeten diese Riten die Grundlage für das Entstehen einer Reihe von Bruderschaften, die unter dem Namen “Freimaurer” tätig wurden. Sie folgten stets den gleichen Idealen, und sobald sie verfolgt wurden, setzten sie ihre Tätigkeit im Geheimen fort. Auf diese Weise konnten sie bis heute weiterexistieren, weil sie ständig ihren Namen und ihre Struktur änderten. Aber stets blieben sie dabei ihrem alten Symbolismus treu und übermittelten sich gegenseitig ihre Ideale als eine Art Erbe. Um sich gegen die Gefahr zu wappnen, dass ihre Ideen durch das gesellschaftliche Establishment bedroht werden, gaben sie sich intern bestimmte Regeln. Um sich selbst vor dem Zorn unwissender Menschen zu schützen, verbargen sie sich in Operative Freimaurerorganisationen, in denen sie ihre eigenen Regeln einführten. Diese infiltrierten sie mit ihren eigenen Ideen, die bis heute das moderne Freimaurertum prägen.
Im obigen Zitat preist Layiktez die Zivilisationen, in denen das Freimaurertum gründet, und behauptet, sie hätten sich im Verborgenen gehalten, um sich vor “unwissenden Menschen” zu schützen. Wenn wir diese Behauptung für einen Augenblick beiseite lassen, ist unschwer zu ersehen, dass das moderne Freimaurertum lediglich eine Form jener heidnischen Geheimgesellschaften ist, wie es sie schon im alten Ägypten, Griechenland und Rom gab. Da die mit Abstand älteste dieser Kulturen die ägyptische ist, kann man davon ausgehen, dass der Hauptquell der Freimaurer das alte Ägypten war. (Schon bei unserer Beschäftigung mit dem Templerorden hat sich das gezeigt.)

Es ist an dieser Stelle unerlässlich, sich daran zu erinnern, dass schon im Quran immer wieder das alte Ägypten als Heimat eines gottlosen Gesellschaftssystems genannt erwähnt wird. In der Tat ist ein archetypisches Beispiel für ein solches Gesellschaftssystem. In vielen Versen des Quran wird uns berichtet von der Herrschaft der Pharaonen und ihrer Berater, ihrer Grausamkeit, Ungerechtigkeit, Bösartigkeit und ihren Exzessen. Hinzu kommt, dass die Ägypter ein entartetes Volk waren, das sich der Herrschaft der Pharaoen willig beugte und an deren falsche Götter glaubte.
Dessen ungeachtet sind die Freimaurer stolz auf ihre Ursprünge im Alten Ägypten und preisen dessen angeblich hochentwickelte Kultur. In einem Artikel in Mimar Sinan werden die ägyptischen Tempel als “Quelle des Freimaurertums” gepriesen.

Die Ägypter gründeten die Sonnenstadt Heliopolis und Memphis, jene beiden Städte, die nach Überlieferung der Freimaurer die Quellen des Wissens und der Wissenschaft waren, von den Freimaurern “Großes Licht” genannt. Pythagoras, der Heliopolis besuchte, war voll des Lobes über diese Stadt. Auch der Tempel in Memphis, wo er ausgebildet wurde, war von historischer Bedeutung. In Theben gab es Tempel für die Weiterbildung. In diesen Städten wurden Pythagoras, Platon und Cicero in das Freimaurertum eingeführt.

Aber im Freimaurerschrifttum wird nicht nur das altägyptische Denken in den höchsten Tönen gelobt, sondern auch die grausame Herrschaft der Pharaonen. In einem weiteren Artikel in Mimar Sinan heißt es dazu:

Die Erste Pflicht des Pharao war es, “das Verborgene Licht” zu entdecken. … Ebenso wie wir Freimaurer versuchen, den Tempel Salomos wieder zu erbauen, versuchten schon die alten Ägypter Ehram, das “Haus des Lichtes”, zu erbauen. Die in den ägyptischen Tempeln abgehaltenen Zeremonien gliederten sich in verschiedene Grade, die jeweils zwei Abschnitte hatten, große und kleine. Der kleine Grad war unterteilt in Eins, Zwei und Drei. Anschließend begannen die höheren Grade.

Man kann aus dem obigen Zitat unschwer ersehen, dass das “Licht” der Pharaonen und der Freimaurer das gleiche war. Man kann dies durchaus so interpretieren, dass das Freimaurertum nur eine moderne Varainte der pharaonischen Philosophie ist. Das Wesen dieser Philosophie wird von Gott im Quran enthüllt in Seinem Urteil über den Pharao und sein Volk: “Sie sind ein Volk der Abtrünnigen.” (Sure 27:12 – an-Naml) In anderen Versen wird das gottlose Denken der alten Ägypter folgendermaßen beschrieben:

Und Pharao ließ unter seinem Volk verkünden: “O mein Volk! Gehören das Königreich von Ägypten und diese Ströme, die es durcheilen, nicht mir? Schaut ihr euch denn nicht um? …

Und so verleitete er sein Volk zur Leichtfertigkeit, so dass sie ihm gehorchten. Sie waren in der Tat ein verdorbenes Volk! (Sure 43:51-54– az-Zukhruf)

Woher kommt diese Weltelite?

Seit jeher nehmen Freimaurer Gesellschaften starken Einfluss auf das Weltgeschehen.
Doch woher kommt diese Weltelite?
Woher hat sie ihren Ursprung und welches groessere Ziel verfolgt diese okkulte Ideologie?

In diesem Zusammenhang möchten wir Euch einen sehr interessanten Film vorstellen, der die Eröffnung des Atlatis-Hotels in Dubai zeigt.

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.Die Elite geht in diesem Hotel ein und aus und viele, viele Promis waren zur Eröffnungsfeier geladen. Die Eröffnungsfeier hat rund 30.000 Millionen Euro gekostet und es wurde eindeutig zu Ehren der Götter ein Spektakel aufgezogen, das bis in den Weltraum zu sehen war. Eine mehr als spektakuläre Feier, die unverblümt Isis- und Osiris-Kulte präsentiert und von Seiten der Freimaurer eindeutig ein Zeichen setzen sollte.

Im anschließenden Gespräch zwischen Henrik Palmgren und Chris Knowles wird die ganze Szenerie sehr genau unter die Lupe genommen. Ein Film, der zum Nachdenken anregen sollte, vor Allem über heidnische Rituale, die Unterwelt und einen Glauben, der rein gar nichts mit dem Christentum zu tun hat.

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die HSR-Hirnlose-Srassen-Ratten (pro(anti)-fa bekamen eines auf die Nuss: Gewalt bei Spontan-Demo der „Antifa“ in der Dortmunder Nordstadt


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HSR liefert sich Prügelei mit der Polizei !

Polizei

Dortmund. Mehrere Dutzend dunkel gekleidete Menschen haben sich am Donnerstagabend eine Prügelei mit der Polizei in Dortmund geliefert. Eine Polizistin wurde verletzt. In der Folge gab es eine Großfahndung, auch ein Hubschrauber war im Einsatz.

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In der Dortmunder Nordstadt hat es am Donnerstagabend einen größeren Polizeieinsatz gegeben. Gegen 20 Uhr waren Polizisten an der Mallinckrodtstraße nach eigenen Angaben von einer Gruppe dunkel gekleideter und vermummter Personen angegriffen worden. Laut Aussage der Polizei waren “mehrere Dutzend” Personen an dem Übergriff beteiligt. Eine Polizistin ist verletzt worden. wie es der Frau derzeit geht, gibt die Polizei nicht bekannt.

Auslöser für die Randale war, so die Polizei, dass sich die Gruppe einer Polizeikontrolle widersetzen wollte. Nach dem Angriff seien die vermummten Täter geflüchtet. Die Polizei habe daraufhin einen Großeinsatz gestartet, um die Flüchtigen aufzuspüren. Auch ein Hubschrauber kam zum Einsatz. Mindestens zwei Personen seien festgenommen worden. Die Ermittlungen dauern an.


Polizei will am Vormittag weitere Informationen veröffentlichen

Bei den Vermummten handelt es sich um Mitglieder der linksradikalen Szene.

Auf der kriminellen und jugendgefährdeten Antifa-Website indymedia.org heißt es, 40 “Antifaschisten” hätten am Donnerstagabend spontan in Dortmund demonstriert. 

Die Demonstranten hätten laut der Website Parolen gerufen und Bengalos entzündet, sonst aber friedlich demonstriert. Nach wenigen Minuten seien die Demonstranten von der Polizei mit Schlagstöcken angegriffen worden.

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gefunden bei: http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/gewalt-bei-spontan-demo-der-antifa-in-der-dortmunder-nordstadt-id8467419.html

http://derhonigmannsagt.wordpress.com/2013/09/21/antifa-liefert-sich-prugelei-mit-der-polizei/

Horror: Das Todesinsekt aus dem Labor: Die Frankenstein-Fliege


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Ein britischer Konzern will genmanipulierte Fliegen freilassen, damit unsere Bauern endlich die Schädlinge auf europäischen Plantagen in den Griff bekommen. Dr. Frankenstein lässt grüßen. Nach Auffassung von Kritikern wird das alles jedoch fatale Folgen haben.

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medien, audio

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Es ist, als ob man den Teufel mit dem Beelzebub austreiben will. Massenweise werden giftige Schädlingsbekämpfungsmittel verkauft. Unsere Welt wird mit Herbiziden, Fungiziden und Pestiziden »beglückt«. Und das alles nur, um einen reichen Ernteer-
trag zu garantieren. Der Preis dafür sind gesundheitliche Gefahren. Nun will man diese toxische Flut eindämmen. Und zwar mit Hilfe genmanipulierter Fliegen.

.Konzern Oxitec fliege_620x250

Erstaunlicherweise schweigen deutschsprachige Medien bislang dazu.

Unbemerkt von der
Öffentlichkeit wurden auf den fernen Kaiman-Inseln schon 2009 zum ersten Mal genetisch veränderte Moskitos mosquitofreigelassen. Es gab keine rechtlichen Rahmenbedingungen für die Versuche. Denn die Kaiman-Inseln hatten schließlich keine Gesetze für die Freisetzung genetisch modifizierter Lebewesen.

Die dort lebende Bevölkerung und auch Touristen werden seither von genetisch veränderten Mücken gestochen. Sie wussten am Anfang nichts davon. Und Touristen, die dort Urlaub machen, haben wohl bis heute keine Kenntnis davon.

Es sind Menschenexperimente mit gentechnisch veränderten Insekten, von denen die meisten Menschen nichts mitbekommen haben. Das Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie in Plön hat diese und weitere Freisetzungen (etwa in den USA und Malaysia) untersucht. Klar ist demnach, dass es niemals eine Aufklärung der dort lebenden Bevölkerung über die möglichen Risiken gegeben hat. genmanipulierter Fliegen

Das ist auch nicht anders bei ähnlichen Experimenten in Brasilien, Frankreich, Guatemala, Indien, Mexiko, Panama, den Philippinen, Singapur, Thailand, Vietnam und Großbritannien. Die Freisetzungen gentechnisch veränderter Insekten kommen immer näher an den deutschsprachigen Raum. Wann werden die ersten dieser vielen in den Laboren entwickelten transge-nen Tiere bei uns in der Natur auftauchen? Und mit welchen Folgen?

Ein Tier, das sich selbst vernichtet

Genmanipulation (»GM«) bedeutet einen künstlichen Eingriff in das Erbgut. Gentechnik gilt als mögliches Risiko. Nun soll die mögliche Gesundheitsgefahr der Schädiglingsbekäi’npfungsmittel einfach durch die mögliche Gesundheitsgefahr der Gentechnik ersetzt werden.

 Genau das hat jedenfalls der britische Konzern Oxitec in Europa vor. Es geht dieses Mal um gentechnisch veränderte Olivenfliegen. Wie schon der Name andeutet, ist diese Fliege vor allem als Schädling der Olivenhaine bekannt. Die Olivenfliege (Bactrocera oleae)Olivenfliege setzt sich auf die Früchte, um dort ihre Eier abzulegen.

Experimente in Spanien Invasion der Gen-Fliege?

Bislang war es in Europa ein Tabu: genetisch veränderte Tiere in der Natur. Das könnte sich jetzt ändern. In Spanien plant ein britischer Konzern genveränderte Olivenfliegen freizulassen (Urlaub in Spanien sollte dann lieber der Vergangenheit angehören)

Konzern Oxitecfliege_620x250

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Und die Maden verderben dann die
Ernte. Die Grundidee der Gentechniker ist einfach: Ein genetisch modifizierter männlicher Fliegenstamm wird auf die in der Natur zirkulierende weibliche Population der Olivenfliegen losgelassen. Beide sollen sich nun paaren. Aber die genetische Änderung sorgt dafür, dass die komplette Brut abstirbt. Und zwar im Larvenstadium. So wird der Schädling stark dezimiert. Er wird also sein eigener Feind.

Versuche wie im Horrorfilm

Das im britischen Oxford ansässige Unternehmen Oxitec hat Erfahrung auf dem Gebiet. Man hat dort auch schon Versuche mit genetisch modifizierten Kohlschaben Kleiner-Kohlweissling-Pieris-rapae-3durchgeführt. Sie sollen ebenfalls wilde Schädlinge im Zaum halten. Und das funktioniert wohl auch. Die Raupen der Kohlschabe oder Kohlmotte machen sich über verschiedene Kreuzblütlergewächse wie Kohl und Brokkoli her. Auch diese Kohlschaben wurden von Oxitec so verändert, dass ihre Nachkommen frühzeitig absterben.

Und mit der Fliege soll es nun weitergehen. Wenn es nach der Unternehmensphilosophie geht, dann soll diese »Frankenfliege« schon sehr bald die Olivenhaine bevölkern. Oxitec hat jedenfalls schon bei den spanischen Regulationsbehörden um Genehmigung ersucht, einen entsprechenden Feldversuch durchzuführen. Und wenn dann alles nach Plan verläuft, sollen weitere Tests in Griechenland und Italien folgen, um das »Todesinsekt« auch in Großbritannien und anderen europäischen Ländern bei anderen Fliegenarten einzusetzen.

Bei den bisherigen Laborversuchen haben sich nach Angaben von Oxitec innerhalb von nur zwei Monaten alle Schädlinge der Oliven selbst ausgerottet. Die nun angestrebten neuen Freilandversuche sollen unter Beachtung der EU-Richtlinien zur Gentechnik durchgeführt werden. Beim ersten Feldversuch geht es um 24 Olivenbäume, die von einem Netz umgeben sind. Das soll die vorzeitige unkontrollierte Ausbreitung der Gentechnikfliege verhindern. Bactrocera oleae

Oxitec sieht darin die perfekte Alternative für den Einsatz giftiger Chemikalien. Das alles klingt zunächst plausibel. Dr. Martha Koukidou, die Versuchsleiterin von Oxitec, hebt hervor: »Unsere Vorgehensweise zielt nicht nur darauf ab, die Olivenfliege unter Kontrolle zu bringen, sondern auch Schäden von ande-
ren Arten abzuwenden (…).

Unter Nutzung unserer Form genetischer Sterilität sind die Fliegen darauf ausgelegt, die Schädlinge zu eliminieren und nicht in der Umwelt zu verbleiben.« Oxitec weist auf die spanischen Bauern hin, die von einer guten Olivenernte abhängig sind. Die Fliege habe in Spanien in den letzten Jahren schon mehrere Ernten komplett zerstört. Und außer einer verbotenen Chemikalie gibt es kein wirkungsvolles Gegenmittel.

Doch nicht alle sehen diese Form der Schädlingsbekämpfung so optimistisch. So meldete sich unter anderem Dr. Helen Wallace. Sie ist die Leiterin der britischen Gruppe GeneWatch UK, welche die Gentechnologie beobachtet. Dr. Wallace sagt: »Die Verbreitung der Oxitec-GM-Fruchtfliegen ist ein mit Fehlern behaftetes Konzept zur Reduzierung dieser Schädlinge, weil große Mengen ihres Nachwuchses als Maden in der Frucht absterben. Damit versagt der Schutzeffekt. Denn es werden Millionen von Fliegenmaden tot oder noch lebendig in die Nahrungskette gelangen.Olivenfliege made

Und da sind sie ein Risiko für die menschliche Gesundheit und für die Umwelt.« Die Argumentation ist plausibel. Denn die schädlingsfreien Oliven sind ja auch weiterhin vom Schädling befallen, wenn sie verarbeitet werden. Und was nützt die scheinbar beste Ernte, wenn sie als eklige Mogelpackung daherkommt? Solche Oliven sind sicher alles andere als ein Genuss. Bei der oben schon erwähnten Kohlschabe ist das ja nicht anders. Das gentechnisch veränderte Insekt kommt in unsere Nahrungskette.

»Gentechnikfrei« ist irreführend

Wir essen Kohl, der angeblich nicht gentechnisch verändert wurde – dem dafür aber gentechnisch veränderte Kohlschaben anhaften. Bei den Oliven wird es nicht anders sein. Und deshalb fordert Frau Wallace zumindest einen »Stopp der Experimente, solange nicht Regeln für Sicherheitstests und Pläne für eine angemessene Kennzeichnung und Aussonderung kontaminierter Früchte gründlich diskutiert und bewertet wurden«. Andernfalls hätten die Bauern wohl mit ernsten Marktauswirkungen ihre Produkte betreffend zu kämpfen. Eine Kennzeichnungspflicht wäre wirklich das Mindeste. Greenpeace action at genetics corn/maize field near Woelfersheim in Germany. Greenpeace offers local public to test the maize with mobil test laboratory. The maize was planted by Syngenta.

Aber wo hat der Verbraucher eine Garantie, wirklich unbelastete Produkte zu erhalten? Dass es für die Frankenstein-Fliegen keine echten und gesunden Alternativen gibt, das bezweifeln auch Biobauern. Schließlich gibt es gegen jeden Schädling und jede Krankheit eine geeignete biologische Gegenmaßnahme. Schon simple Fliegenfallen sind ausreichend. Zum Beispiel seitlich aufgeschnittene Mineralwasserfla-schen, gefüllt mit einer Zuckerlösung oder noch besser weiblichen Pheromonen. Die würden die Fliegen anziehen und unschädlich machen.

Es geht also auch ganz ohne Gift und Gentechnik. Aber das ist arbeitsaufwendig. Und der Verbraucher müsste mehr dafür zahlen. Hier aber bleibt die Frage, ob und welche Veränderungen die gentechnisch veränderten Fliegen langfristig in der Natur und beim Menschen tatsächlich bewirken werden.

Wir müssen uns jedenfalls darüber im Klaren sein, dass Siegel, welche uns gentechnikfreie Lebensmittel garantieren, in Wahrheit keine Aussagekraft mehr haben.

Und noch ein letzter Hinweis: In der europäischen Lebensmittelbehörde EFSA, welche für die Zulassung gentechnisch veränderter Insekten in der Landwirtschaft zuständig ist, sitzt der Gründer der Gentechnikfirma Oxitec als Fachmann und Berater für die Zulassung der Gentechnikfliege.

Wen wundert es da, dass Oxitec alle erforderlichen Genehmigungen bekommen hat? Und jetzt plant man dort auch schon die Freisetzung anderer gentechnisch veränderter Insekten auf Tomaten.

Und die Verbraucher ahnen nichts davon.

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nachzulesen bei Kopp-Exklusiv 37-2013

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Deutsche Volkswirtschaft hat durch „EU“-Finanzkrise halbe Billion verloren …


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Die Verteilung der 500 Milliarden, die dem Deutschen Volk gestohlen wurden, hat wenig mit der globalen Finanzkrise zu schaffen.

Lasst euch da kein Sand in die Augen streuen.

Das Geld wurde einzig wegen dem Euro und die Bezahlung ausländischer Banken ausgegeben.

Sie wurden gezahlt, damit fremde Länder, durchweg anti-deutsch eingestellt, wie Griechenland, weiterhin ihren Finanzbetrug und gefälschte

Konten verwalten können.

Es wird nie eine Einheit geben. Das ist absolut sicher. Aber von unsem Geld, dass uns, dem Volk, gehört, müssen wir uns wegen der Polit-Kabale

verabschieden………ganz nebenbei: das sind die Gelder für eure Zukunft, sprich Renten und die Gelder für die Zukunft eurer Kinder……weg!

Sie werden auswandern müssen….genauso, wie jetzt in Millionen- Scharen die Sozial-Absahner aus anderen Ländern……..

Das wäre dann eure Zukunft……..keine unwichtige Nachricht, dieser Artikel über die halbe Billion, oder?

Wiggerl

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Die „EU“-Finanzkrise kostete Deutschland bisher eine halbe Billion Euro.

Deutschland gehört zu den großen Verlierern der Finanzkrise seit 2008. Dies ergab eine Studie, die die beiden Finanzinstitute DZ Bank und Berenberg Bank durchgeführt haben. So hat die deutsche Volkswirtschaft durch die internationale Finanzkrise und die darauffolgende Euro- und Staatsschuldenkrise nicht weniger als 500 Milliarden Euro an Wohlstandsverlust zu verzeichnen. Ohne die Krise wäre die Weltwirtschaft jährlich um 1,7 Prozent gewachsen, so beträgt der Wohlstandsverlust weltweit knappe fünf Billionen Euro. Allein die USA haben davon 1,3 Billionen zu verzeichnen. Gleichzeitig ist auch der Schuldenberg weltweit um fünf Billionen Euro gewachsen.

US-Regierung hat auf Lehman-Pleite völlig falsch reagiert

Der Chefvolkswirt der Berenberg Bank, Holger Schmieding, macht die völlig falsche Reaktion der US-Administration und anderer Regierungen auf die Lehman-Pleite für die Entwicklung verantwortlich. Viele Länder hätten sich nämlich in der Wirtschaftskrise Konjunkturprogramme verordnet, die sie sich nicht hätten leisten dürfen.

Gleichzeitig wäre man auch jetzt, etwa in Deutschland, nicht in der Lage, eine Bankenpleite wie Lehman zu stemmen. Sogar Finanzminister Wolfgang Schäuble gibt zu, dass derzeit die Mittel aus dem Finanzmarktstabilisierungsfonds ESM nicht ausreichen würden, eine neue Großbankenpleite auszuhalten.

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http://www.unzensuriert.at/content/0013931-Deutsche-Volkswirtschaft-hat-durch-Finanzkrise-halbe-Billion-verloren

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„Crash“… Merkel in Handschellen


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Ginge es nach dem griechischen Magazin „Crash“, müssten Merkel
(in Handschellen), Schäuble, Lagarde und Barroso vor den Internationalen
Strafgerichtshof gestellt werden. Das Blatt, das auch schon
Schäuble und Merkel als kahlrasierte Strafgefangene abbildete, bedient
verbreitete Emotionen, die sich besonders in wüsten Beschimpfungen
Merkels äußern, die „raus aus Griechenland“ gehöre.

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merkel eu euro griechenland

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Los, malocht!…verzichtet!….die Griechen werden böse!

Sie wollen verständlicherweise mit 58 in Rente gehen. Da haben sie auch recht!

Also….ran an die Steuerfabrik…..es ist eure Verpflichtung……immerhin ist es erst 100 Jahre her, dass die Alliierten den Ersten Weltkrieg provozierten und somit erst

den Zweiten ermöglichten?

Nein! Die Griechen haben recht……..so sehen wir das Merkel ganz gerne…..immerhin Hochverrat…..das ist schon mehr als nen Appel auf dem Markt zu klauen, oder?

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nachzulesen bei National-Zeitung 37-13

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Euro-Rettung: „Wir werden bald arm sein, sehr arm“


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euro eu

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Haben die Politiker die Euro-Krise im Griff oder beschönigen sie die Gefahren, um die Bundestagswahl zu überstehen? Die FOCUS-Online-User diskutieren die Rettungspolitik hitzig – und einige finden: Die ganze Wahrheit kann man von der Politik nicht erwarten.
„Nach dem 22. September geht‘s erst so richtig los“, schreibt FOCUS-Redakteur Uli Dönch in seiner neuesten Kolumne. Er sagt voraus: Neue Hilfsmilliarden, Schuldenschnitt, europäische Bankenunion – „vielleicht sogar der Austritt Griechenlands aus der Währungsunion“.Weichen die Politiker diesen unangenehmen Wahrheiten mit Blick auf die Bundestagswahl aus? Und was werden die Folgen dieser Politik sein? Unter den FOCUS-Online-Usern ist darüber eine heftige Debatte entbrannt.

Laura Maier
beispielsweise sieht äußerst harte Zeiten auf Deutschland zukommen: „Viele realisieren es noch nicht, weil es ihnen (noch) gut geht, aber das böse Erwachen kommt ganz sicher“, ist sie überzeugt. Sie fragt, warum sich die Bunderepublik ständig um andere Länder kümmere – „wo wir hier schon mehr Schulden haben als wir jemals zurückzahlen können?“ Die Folgen werden ihrer Meinung nach nicht nur schwindende Guthabenzinsen sein, sondern „spürbare, reale Einschnitte“.

„Der Euro-Traum wird zum Albtraum“

Auch Dieter Schmeer ist sicher: „Europa wird den Preis für die Rettung mit einer Inflation bezahlen müssen.“ Joachim Frenz geht noch weiter: „Wir werden bald arm sein, sehr arm“, prognostiziert er. Das ist seiner Meinung nach „gewollt und war bei der Einführung des Euro absehbar“. Und Helmut Brück glaubt: „Der auf dem immerwährenden Frieden basierende Traum des gemeinsamen Marktes mit gemeinsamer Währung als Grundlage wird zum Albtraum und vielleicht sogar genau das Gegenteil des Beabsichtigten bewirken.“

Es gibt aber auch Stimmen, die die Rettungspolitik Deutschlands verteidigen: Die Regierung Merkel habe den Euro stabilisiert, argumentiert User Frank Schauer. „In den angeschlagenen Euro-Ländern hat die Regierung Merkel radikale Strukturreformen auf den Weg gebracht.“ Sie habe dafür viel Kritik eingesteckt, „aber sie hat ihren Kurs konsequent durchgesetzt, weil sie weiß, dass Europa ohne schmerzhafte Strukturreformen in einer globalisierten Welt keine Chance hat, seinen Wohlstand zu halten“.

Schäuble in Griechenland…….„Wir brauchen hier keine Eroberer“

euro eu griechen

in Athen wird der Besuch des deutschen Finanzministers mit sehr gemischten Gefühlen erwartet. In den Zeitungen wie auf der Straße gehen die Meinungen zum Kurs des deutschen Finanzministers weit auseinander.
 
Das Video im O-Ton: „Der Besuch von Bundesfinanzminister Schäuble in Griechenland an diesem Donnerstag warf seine Schatten am Morgen schon voraus. Ein Stimmungsbild wenige Stunden vor seinen Gesprächen in Athen: In den Zeitungen waren ganz unerschiedliche Meinungen vertreten: „Schäuble bringt uns ein neues Rettungspaket“ oder, nicht ganz so hoffnungsvoll, neben verschiedenen Wirtschaftsdaten: „Herr Schäuble, sehen Sie sich an, was Sie gemacht haben.“ Auf der Straße war wenig positives über den Besuch des deutschen Ministers zu hören: O-Ton Mann: „Er sollte menschlicher umgehen mit den Leuten, es geht doch nicht nur um Zahlen.“ O-Ton Frau: „Er sollte wieder gehen, wir brauchen hier keine Eroberer. Griechenland hat schon vieles mitgemacht mit der deutschen Besetzung. Und jetzt, mit all den anderen europäischen Ländern, sie helfen Griechenland nicht. Ich glaube, sie nehmen uns nur etwas weg, ohn etwas zurückzugeben.“ Die Sicherheit in Athen ist für diesen Besuch hoch, es wird mit Protesten gerechnet. Schäuble wird am Donnerstag mehrere Stunden in politischen Gesprächen verbringen. Er selbst betonte vor seiner Abreise, er sei nicht die Obertroika. ORT: ATHEN (GRIECHENLAND)“

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http://www.focus.de/finanzen/news/staatsverschuldung/tid-32791/focus-online-user-zur-euro-rettung-wir-werden-bald-arm-sein-sehr-arm_aid_1065403.html

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Ein Volk wird geplündert…..


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Deutschland treibt am stringentesten (strengsten) Steuern ein, um damit Fremde zu beglücken

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Während hierzulande der Anteil der Geringverdiener mit am höchsten ist und die Deutschen weniger reich sind als vermutet, träumen Politiker von höheren Steuern.

sklaventreiberKopie.

Wenn es gilt, für andere in die Tasche zu greifen, bekommen die Deutschen den immer gleichen Satz zu hören: Das „reiche Deutschland“ müsse „solidarisch sein“ mit den Nachbarn, denen es nicht so gut gehe. Wie reich aber sind die Deutschen wirklich?

Bei der Höhe des Durchschnittsvermögens pro Erwachsenem liegen wir weit abgeschlagen hinter Italienern, Briten, Franzosen oder Spaniern, wie alle veröffentlichten Studien der jüngeren Zeit belegen. Wie eine jüngere Untersuchung aufzeigt, ist auch in kaum einem europäischen Staat der Anteil der Geringverdiener so hoch wie in der Bundesrepublik. Als Geringverdiener gilt, wer weniger als zwei Drittel des Durchschnittslohns verdient. Die Schwelle lag 2010 in Deutschland bei 9,54 Euro, im benachbarten Dänemark bei umgerechnet 15,80 Euro.

Wie kann es sein, dass die Menschen in Ländern der Mittelmeerzone, die als „Krisenländer“ bezeichnet werden und angeblich unserer Hilfe bedürfen, reicher sind als die Deutschen? Die Antwort ist ebenso einfach wie empörend: Der Staat lässt ihnen mehr von ihrem Geld. In Spanien beispielsweise beträgt der Anteil der Steuerlast an der Jahreswirtschaftsleistung 32 Prozent, in Deutschland sind es 40. Wie eine Untersuchung des Unternehmensnetzwerkes PricewaterhouseCoopers ermittelt hat, werden zudem in keinem europäischen Land die Steuern so stringent eingetrieben wie in Deutschland. Nirgends sind Ausnahmen so selten, überall sonst können Firmen eher auf Steuernachlässe hoffen, können Privatpersonen mehr Schlupflöcher nutzen.

Ist wenigstens Entlastung in Sicht? Im Gegenteil: Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat gerade erst alle Forderungen nach Abschaffung des „Soli“ barsch abgewiesen. Einst für die Finanzierung des „Aufbau Ost“ eingeführt, ist er längst zur allgemeinen Steuer verkommen.

SPD, Grüne und Linke träumen darüber hinaus von wahren Steuererhöhungsorgien, die CSU will auf die Kfz-Steuer noch eine Straßenmaut drauflegen. Von einer Entlastung der (nach den Belgiern) am höchsten besteuerten Bürger Europas will niemand etwas wissen.

Stattdessen winkt der Bundestag kommentarlos die nächste „Hilfszahlung“ an Griechenland durch, die in Wahrheit dafür verwendet wird, Athens Gläubigern das Ausfallrisiko vom Hals zu schaffen, um es den deutschen Steuerzahlern umzuhängen. Zugleich müssen die geplünderten Bürger atemlos mit ansehen, wie ihre Politiker die Verantwortung für Milliardenverschwendung bei Pleiteflughäfen oder untauglichen Bundeswehr-Drohnen achtlos an sich abperlen lassen.

Das schwindende Vertrauen in die etablierte Politik ist nicht bloß ein „Kommunikationsproblem“, wie es die PR-Berater der Parteien glauben machen wollen. Es hat handfeste Gründe.

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nachzulesen bei preussische-allgemeine-zeitung 31-2013

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Der Wochenrückblick…..paz30


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Glückliche Einfalt / Warum wir wieder alles essen dürfen, wieso wir alles zahlen werden, und weshalb wir besser nicht verstehen, was Schäuble treibt

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medien, audio

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Geahnt hatten wir das ja schon immer. Nun haben wir’s aus wissenschaftlichem Munde: Diese ganzen anstrengenden Ernährungsvorschriften, mit denen man uns den Genuss angeblich ungesunder Leckereien vergällen will, sind fast durchweg Kokolores, bescheinigt uns der Lebensmittelchemiker Udo Pollmer (siehe Zitat).

Nicht nur das – die Regeln strotzten zudem von Boshaftigkeit. Da finde ein verdeckter Krieg statt. Und zwar vor allem einer von Frauen gegen Frauen. Denn sowohl die meisten „Ernährungsberater“ als auch der Großteil ihrer folgsamen Schüler seien weiblich, so Pollmer. Mit den scheinbar gutgemeinten Tipps würden Frauen andere Frauen aus dem Wettstreit um Partner hinauskicken.

Abmagerungskuren hinterließen nämlich vor allem an Körperteilen wie dem Busen ihre schlaffen Furchen, was die äußere Attraktivität des Diät-Opfers mindere. Überdies mache Hunger aggressiv.

Mit dem Hunger hat er recht. Das soll ja auch so sein, ist von der Natur so vorgesehen seit Millionen von Jahren. Die Hunger-Aggressivität soll uns den Pepp verleihen, um auf die Jagd zu gehen. Wem nach Schmusen ist, der will dem Mammut lieber den Rüssel tätscheln, anstatt es blutig niederzustrecken zur Ernährung der darbenden Sippschaft. Beim Werben um Partner ist giftige Aggressivität hingegen weniger zielführend. In dem geheimen Zickenkrieg machen „Ernährungsberaterinnen“ also ihre potenziellen Konkurrentinnen äußerlich wie innerlich hässlich, um sich selbst einen Vorteil zu verschaffen. Was für ein gemeines Spiel!

Und was für eine erfreuliche Enthüllung! Dann lasst uns also schmausen und den ganzen miesepeterigen Ratgeberquatsch zum Altpapier geben. Pollmer ist übrigens nicht der erste, der sich über die vermeintlich gesundheitsfördernden „Erkenntnisse“ der Ernährungsberater lustigmacht. Erst unlängst amüsierte sich ein anderer über die jahrzehntelang herumgereichte Behauptung, Kaffeetrinken entziehe dem Körper Feuchtigkeit: „Da trinken die Leute schwarzes Wasser und lassen sich tatsächlich einreden, dadurch verlören sie Flüssigkeit“, lachte sich der Kommentator kringelig. Richtig, bei Lichte betrachtet erscheint das wirklich ganz schön blödsinnig.

Also her mit dem Eis und dem Würstchen und was nicht alles! Ohne schlechtes Gewissen – ist das nicht toll?

Das kommt auf den Standpunkt an. Nicht bloß die vielen Ernährungsberater sähen die Auflösung ihres Marktes gewiss ungern. Auch die Politik dürfte bitter enttäuscht sein. Gerade erst hat sie begonnen, das Feld der „gesunden Ernährung“ als neue Geldquelle zu erschließen. Nur zum Besten der Bürger (wie immer!) haben Länder wie Dänemark damit begonnen, eine Sondersteuer auf besonders fetthaltige Nahrung zu erheben. Und beim Fett wird es kaum bleiben. Irgendetwas „Ungesundes“ lässt sich in fast jedem Nahrungsmittel finden. Der Horizont neuer Steuerquellen ist grenzenlos!

Das muss er auch sein, denn dem Staat mangelt es dramatisch an Geld. Obwohl die Steuerquelle so prächtig sprudelt wie noch nie, will Wolfgang Schäuble auch in diesem Jahr 25 Milliarden Euro an neuen Schulden aufnehmen. Die Medien sind begeistert: „Deutschland baut Schulden ab!“

Moment, was jetzt? Wie kann man Schulden abbauen, wenn man doch in Wahrheit neue Schulden aufnimmt? Ganz einfach: Der „Abbau“ misst sich am erwarteten Wirtschaftswachstum. Wenn die Wirtschaft etwas schneller wächst als der Schuldenberg, sinken die Schulden im Vergleich zur gesamten Wirtschaftsleistung. Außerdem zahlt der deutsche Staat kaum mehr Zinsen für seine Schulden, was die Last zusätzlich senkt.

Kompliziert? Gut so! Es ist besser, wenn die Masse nicht so genau kapiert, was da eigentlich abgeht. Verstünde sie das alles, könnte es für Schäuble und Co. ziemlich ungemütlich werden. Die Schulden macht er nämlich vor allem bei großen Versicherern, die dafür Zinsen akzeptieren müssen, die weit unter der Inflationsrate liegen. Bei den Versicherern liegen unsere privaten Renten- und Lebensversicherungen, die damit immer mehr an Wert verlieren. Kurzum: Schäubles „Schuldenabbau“ ist in Wahrheit eine schleichende Plünderung der privaten Ersparnisse zugunsten der Staatskasse, mit der die Politik ihren europäischen Traum finanziert.

Man stelle sich vor, die Deutschen wüssten das! Das könnte in „populistische Forderungen“ münden wie: „Ich will mein Geld nicht verlieren!“ Beängstigend. Aber wie gesagt: Die Masse versteht den Unterschied von „real“ und „nominal“ ebenso wenig wie den zwischen „netto“ und „brutto“.

Deshalb fällt zum Glück kaum auf, dass Schäuble sich im ersten Halbjahr 2013 über ein Plus von sagenhaften 7,2 Prozent bei den Lohnsteuer-Einnahmen freuen konnte, während das Plus bei den Arbeitnehmern viel magerer ausfiel.

Die Politik hat es so gedreht, dass von jedem Euro Lohnerhöhung mehr als 60 Cent gleich wieder an den Staat gehen. Zieht man von den restlichen knapp 40 Cent noch die Preissteigerung ab, gehen die Lohnempfänger trotz scheinbar ordentlicher Gehaltsanhebung praktisch leer aus.

Doch, wie schon erwähnt: Es ist leider noch immer nicht genug. Trotz gewaltiger Einnahmen aus der Kfz- und der Mineralölsteuer soll daher nun die Pkw-Maut obendrauf kommen. Natürlich, so beteuern sie derzeit, nur, um die durchfahrenden Ausländer zur Kasse zu bitten. Doch Brüssel wird schnell feststellen, dass das „Diskriminierung“ sei. Dann werden die deutschen Politiker aber schimpfen und unter einem Schwall von Krokodilstränen verkünden, dass die Maut – ganz und gar gegen ihren Willen, Brüssel ist schuld! – leider auch auf alle deutschen Pkw-Fahrer ausgedehnt werden muss.

Dass der „zeitlich befristete“ Soli über 2019 hinaus weiter eingetrieben wird, ist mittlerweile sicher. Er soll uns dann allen „zugute“ kommen. Merke: Immer, wenn der Staat vorgibt, „gut“ zu dir sein zu wollen, will er dir etwas wegnehmen. Und jetzt will die Kanzlerin zwar noch nicht über einen zusätzlichen „Euro-Soli“ reden. Aber wir dürfen zuversichtlich sein, dass sie nach der Wahl ein Einsehen haben wird. SPD, Grüne und Linkspartei mögen solche Sachen schon von linker Natur aus.

Dabei kann man der Politik nicht vorwerfen, beim Geldausgeben wahllos vorzugehen. Während für den nächsten Schuldenschnitt für Griechenland Milliarden bereitstehen, erwägt die Stadt Mülheim an der Ruhr, ihre U-Bahn stillzulegen. Sie hat kein Geld mehr für den Unterhalt. Die Verkehrsminister der Länder schätzen, dass die Reparatur von Deutschlands maroder Infrastruktur gut sieben Milliarden Euro jährlich kosten würde. Beim nächsten Hellenen-Schuldenschnitt wird Deutschland laut Schätzungen mit 45 Milliarden Euro zur Kasse gebeten. Was meinen Sie? Welcher „dringlichen Aufgabe“ wird Berlin wohl den Vorrang geben?

Apropos Infrastruktur: Mit dem Euro-Soli sollen in den „Krisenländern“ endlich nicht mehr bloß Banken „gerettet“, sondern auch „Investitionen gefördert“ werden, „die den Menschen vor Ort zu­gutekommen“. Was das für Investitionen sein dürften, wissen wir aus der europäischen Erfahrung: Vor allem Autobahnen, Schnellbahntrassen (das spanische Netz ist längst dichter als das deutsche) und andere Maßnahmen „zur Verbesserung der Infrastruktur“. In den feuchten, verwaisten U-Bahn-Schächten von Mülheim können sich die ausgeplünderten Deutschen dann zu interessanten „Tunnel-Talks“ versammeln, Thema: „Wer, verdammt nochmal, hat uns das bloß eingebrockt?“

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Euro-Kläger Hankel


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Der Euro-Kläger und Ökonom Wilhelm Hankel rechnet damit, dass die deutschen Steuerzahler nach der Bundestagswahl für die Euro-Rettung kräftig zur Kasse gebeten werden.

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„Sobald die Bundestagswahl in Deutschland gelaufen ist, droht ein politischer Dammbruch“, sagte Hankel im Gespräch. „Wahrscheinlich kommt es zu drastischen Schuldenschnitten – zunächst in Griechenland, dann in anderen Staaten. Irgendwann werden die Bürger der Zahlerländer das nicht mehr mitmachen.“

Bundesverfassungsgericht Das sind die Kläger gegen den Fiskalpakt

Zwar wurden die Zustimmungsgesetze zu Fiskalpakt und ESM von Bundestag und -rat verabschiedet, doch beim Bundesverfassungsgericht gingen daraufhin sechs Klagen ein. Am 10. Juli wird über die Eilanträge verhandelt. Wer Klage eingereicht hat – ein Überblick.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Hankel schlägt vor, parallel zum Euro nationale Währungen einzuführen. „Wir führen die nationalen Währungen wieder ein, behalten den Euro aber als Verrechnungseinheit und Referenzwert“, schlägt Hankel vor, der 1988 gegen die Einführung des Euro und die Abschaffung der D-Mark geklagt hatte. „So entsteht ein europäisches Dach über den re-nationalisierten Währungen. Das Modell gleicht dem Europäischen Währungssystem der Vor-Euro-Zeit. Damals gab es die Einheit ECU. Der neue Euro würde zum ECU 2, wenn Sie so wollen.“ Der Euro bleibe parallel zu den nationalen Währungen gesetzliches Zahlungsmittel, mit dem man auch einkaufen kann. Einem solchen Währungssystem könnten sich sogar Länder wie Großbritannien, Schweden und die Schweiz anschließen.

Zudem hätten die Krisenländer in Südeuropa die Möglichkeit, ihre nationalen Währungen abzuwerten und wettbewerbsfähiger zu werden. „Dass die Preise und Zinsen dort steigen, ist richtig, aber dies erhöht den Reformdruck.“ Völlig unangemessen sei die Angst vor einer Aufwertung der wiedereingeführten D-Mark. „Eine Aufwertung ist eine Sozialdividende, weil sie zu höheren Einkommen im Inland führt und die Bürger über sinkende Preise für Energie und Importgüter entlastet. Und dass Daimler & Co. dann nichts mehr ins Ausland verkaufen, ist ein Hirngespinst.“

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http://www.wiwo.de/politik/europa/euro-klaeger-hankel-nach-der-bundestagswahl-droht-dammbruch/8520026.html

 

Hans-Werner Sinn: Deutschland ist kein Euro-Gewinner


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Prof. H.-W. Sinn

Vorstand des Instituts für Wirtschaftsforschung in München, Professor Hans-Werner Sinn, stellt eine starke These in den Raum: Der Euro hat Deutschland ökonomisch nichts gebracht. So habe laut Sinn Deutschlands Wirtschaft seit der Einführung des Euro fortlaufend die niedrigsten Wachstumsraten in Europa.

Die immer wieder aufgestellte Behauptung, der Euro habe Deutschlands Position verbessert, da es Kapitalzuflüsse auf Kosten der europäischen Südstaaten Portugal, Spanien, Italien oder Griechenland gegeben habe, hält Sinn für einen Trugschluss.

Deutschland stürzte vom zweiten auf den siebenten Platz ab

Sinn erinnert auch daran, dass Deutschland im Jahr 1995 noch das zweitgrößte Bruttoninlandsprodukt (BIP) pro Kopf in ganz Europa hatte, heute sei man abgestürzt und halte nur mehr den mageren siebenten Platz. Dies zeichne Deutschland nicht als „Euro-Gewinner“ aus. Erst das Platzen der Kreditblase in den Euro-Südstaaten habe dazu geführt, dass wieder verstärkt in Deutschland investiert werde, da man dort von einer sicheren Geldanlage ausgehe.

Für einen gänzlich falschen Weg hält Sinn auch die Vergemeinschaftung der Schulden in der Europäischen Union bzw. Eurozone. Dies würde die Starken schwächen und die Wettbewerbsfähigkeit aller nach unten ziehen. Neuerlich trat Sinn auch für einen geordneten Austritt einzelner maroder Eurostaaten, wie etwa Griechenland ,aus der Gemeinschaftswährung ein.

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Hans-Werner Sinn: Deutschland ist kein Euro-Gewinner

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Henry Nitzsche spricht Klartext und schockt Bundestag


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Der deutsche Nigel Farage…..klare Worte. Achtet auf die Reaktion der Polit-Verräter……

Sie sind so abgestumpft, dass sie „zuhören“ was andere sagen, als etwas kriminelles halten.

Es besteht wohl kein Zweifel, dass die Mehrheit sich wünscht, dass diese Schand-Figuren und

Heimat- Vaterlands- und Muttersprache-Verräter, ohne Entgelt entlassen und vor Gericht gestellt wird.

Freilich müsste es ein neutrales Gericht sein.

Ohne Frage müsste jedes Gericht grundsätzlich neutral sein………

Da stehen wir dann mittendrin in der Entlarvung……jeder weiss, dass die Gerichte stets nach dem geltenden

Zeitgeist und den reinen Polit-Interessen urteilen.

Diese Polit-Interessen stehen in keinem Zusammenhang mit der Volksmeinung……

Sowas wird dann negative Diktatur genannt.

Negativ? Ist nicht jede Diktatur negativ?

Nein, Diktatur zum Wohle des Volkes und der Heimat ist ein wesentlich besseres System, als eine verlogene

Schein-Demokratie………….

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Rede im Bundestag über die EU, Demokratie und den Vertrag von Lissabon (EU-Reformvertrag)

deutsche reich fahne

Der Wochenrückblick…..paz29


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panorama29-13.

Spektakuläre Fortschritte / Wie Athen selbst britischen Sarkasmus übertrifft, warum wir jetzt nach vorne blicken, und wieso Straßenbau in Spanien eben teurer ist

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AUDIO

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Es war meine absolute Lieblingsfernsehsendung der 80er Jahre: In der britischen Serie „Yes Minister“ wurde der haarsträubende Alltag an der Spitze der Politik so herzerfrischend böse und sarkastisch inszeniert, dass es einem vor Lachen die Schuhe auszog. Schauplatz der Geschichte war ein imaginäres Ministerium, dessen Name an sich schon ein gelungener Scherz war, das „Ministerium für Verwaltungsangelegenheiten“, sprich: Eine Bürokratie, die ausschließlich mit sich selbst beschäftigt ist und irrsinnig viel Geld verpulvert, ohne irgendeinen Nutzen hervorzubringen.

In der Wirklichkeit gibt es sowas natürlich nicht, da war ich mir ganz sicher. Bis ich vergangene Woche lesen durfte, dass in (wo sonst?) Griechenland tatsächlich ein „Ministerium für Verwaltungsreform“ sein teures Dasein fristet, nicht im Fernsehen, in echt! Die griechische Realität schlägt selbst noch den giftigsten britischen Humor aus dem Felde.

Die haben’s wirklich drauf, die Hellenen. Davon ist auch Jean-Claude Juncker überzeugt, der langjährige Chef der Euro-Zone, der sich in seiner Heimat Luxemburg gerade mit einer hässlichen Bombenlegeraffäre herumschlagen muss und daher zur Erholung nach Athen gereist ist.

Dort wurde er richtig gefeiert: Griechenlands Premier Antonis Samaras jubelte dem Gast zu: „Er ist einer von uns!“ Aha, Juncker ist also „einer von denen“. Der Gedanke war uns auch schon gekommen; Luxemburgs Banken sollen ja metertief drinstecken im Athener Schuldensumpf. Der Gelobte war gerührt und bedankte sich mit einer wunderbaren Rede: Die Griechen hätten vieles geleistet, heute könne man mit großem Optimismus in die Zukunft schauen, die „Fortschritte“ seien „spektakulär“!

Die „Wirtschaftswoche“ hat die „spektakulären Fortschritte“ aufgelistet: „Von rund elf Millionen Griechen haben noch 3,4 Millionen Arbeit, davon ist ein Drittel beim Staat beschäftigt. Zählt man die offiziell nicht gemeldeten Arbeitslosen hinzu, haben 60 Prozent der griechischen Erwerbsbevölkerung keine Arbeit. Die Mittelklasse des Landes hat sich weitgehend aufgelöst, die Selbstmordrate explodiert und die Prostitution frisst sich wie ein Krebsgeschwür durch die Gesellschaft.“

„Spektakulär“, nicht wahr? Die Wirtschaft schrumpfte im ersten Vierteljahr um 5,6 Prozent zum Vorjahreszeitraum. Im nächsten Jahr soll es laut Prognose aber wieder ein „leichtes Wachstum“ geben. Das sagten dieselben Prognostiker allerdings schon 2009 über 2010, 2010 über 2011, 2011 über 2012 und 2012 über 2013: Nächstes Jahr kehre Griechenland zum Wachstum zurück. Passiert ist dann immer das Gegenteil.

Trotzdem wird Juncker in Athen geliebt, so sehr, dass die Griechen ihn mit dem höchsten Orden ihres Landes auszeichneten, dem „Großkreuz des Erlösers“. In seiner Lobrede forderte Samaras, man müsse „jetzt nach vorne schauen“, es gebe keinen Grund, über die Fehler der Vergangenheit zu sprechen. Juncker assistierte lakonisch: „Wer macht keine Fehler?“ Ja, eben. Kann doch passieren! Wir lassen uns das Feiern nicht vermiesen.

Was für eine Kulisse: Draußen vor dem Palast ein Land im Zerfall, eine Wirtschaft im Koma und eine Gesellschaft, die einen nicht enden wollenden Albtraum durchlebt. Drinnen im Festsaal dagegen blendend gelaunte Politiker, die sich großmütig ihre Fehler verzeihen, ihre „spektakulären Fortschritte“ begießen, funkelnde Orden unter den Ihren verteilen und sich dabei in die entzückendsten Lobhudeleien versteigen. Man kann den wunderbar respektlosen Machern von „Yes Minister“ nicht vorwerfen, dass zu so einem Bild selbst ihnen der freche Mut fehlte. Eine Szenerie wie im Führerbunker, nur bessere Stimmung und viel hübscher möbliert. Solche Szenen scheinen typisch zu sein für die letzten Tage vor dem Zusammenbruch.

Auf seinem Weg nach Hause hätte Juncker Station machen sollen in Italien. Dort schuldet die Regierung der Privatwirtschaft rund 120 Milliarden Euro. Das ist etwa das Vierfache des deutschen Wehretats. Rechnungen, welche Rom aus „technischen Gründen“ bis Jahresende nicht begleichen kann, wie es heißt. Technische Gründe? Unter Geschäftsleuten nennt man so etwas Insolvenz, Staatsbankrott, Pleite, Aus!

Nicht so bei der EU-Kommission: Deren Präsident José Manuel Barroso hat einfach an den vertraglichen Schuldengrenzen herumgefummelt und schon war Italien (rein optisch) wieder im grünen Bereich.

In solchen Zauberkunststück­chen ist man ja mittlerweile geübt. Zum Glück, denn Barrosos Verkleisterungskünste dürften demnächst noch stärker gefragt sein als bisher. Es brennt überall: In Portugal gelang es nur mit massivem Druck aus Brüssel, Berlin und anderen Hauptstädten, ein Platzen der Regierung zu verhindern. Spaniens Medien suhlen sich in einem Korruptionsskandal der Regierungspartei, gegen den unsere Berliner Kanaillen wie brave Bettelmönche aussehen. Sollte es dort zu Neuwahlen kommen, kann sich die EU ihre Sparauflagen in die Haare schmieren. An Zyperns Wirtschaft schließlich klebt die Diagnose „klinisch tot“.

Experten sind sich einig: Jetzt reicht ein Funken, egal ob in Spanien, Italien oder Portugal, und die ganze Südschiene geht hoch. Griechenland und Zypern werden in den Planspielen kaum noch erwähnt, die hat man anscheinend bereits „ausgebucht“.

Aber die Politik schaut nicht untätig zu, nein: In Berlin haben die EU-Regierungen vereinbart, nun aber zackig gegen die Jugendarbeitslosigkeit in Europa vorzugehen. Sechs Milliarden Euro sollen dafür ausgegeben werden, auf zwei Jahre verteilt. Das sei in etwa so, als hätte man die Elbflut bändigen wollen, indem man 100 Liter Flusswasser in ein Planschbecken umfüllt, maulen die Kritiker, sprich: ein bisschen zu wenig.

Die Steuerzahler dürfte dennoch interessieren, was mit dem Geld, dessen Löwenanteil wie üblich aus Deutschland kommen wird, konkret angestellt werden soll. Wir haben da ja schon unsere Erfahrungen.

So teilt uns der Europäische Rechnungshof mit, dass der EU-geförderte Autobahnbau in Spanien fast doppelt so teuer ausfällt wie in Deutschland. Pro 1000 Quadratmeter Straßenoberfläche benötigten die Deutschen rund 290000 Euro, die Spanier dagegen eine halbe Million.

Woher kommt der Abstand? Nicht von den Lohnkosten, streichen die Prüfer heraus. Auch die Qualität der Straßen sei dort unten nicht besser als bei uns. Vielleicht ist das Material in Spanien teurer? Im Gegenteil: Laut der Studie zahlen die Spanier beispielsweise nur 130 Euro für den Kubikmeter Beton, die Deutschen müssen 193 Euro aufbringen.

Also was? Experten vermuten, dass die fast doppelt so hohen Rechnungen der Iberer auf „Nebenkosten“ zurückzuführen seien. Nebenkosten? Ach, Sie wissen doch: Das sind die vielen kleinen „Entscheidungshilfen“, die man austeilt, damit dies oder das schneller läuft. Oder überhaupt läuft, weil sich die Entscheider in Politik und Verwaltung längst an die „Hilfen“ gewöhnt haben. Dann gibt es da die überhöhten Rechnungen, von deren Erlös auf unerklärliche Weise ein Teil an eben jenen Beamten bei der Straßenbauverwaltung zurückfließt, der den Auftrag erteilt hat. Und an seinen politischen Dienstherren, versteht sich.

Die Kultur der „Nebenkosten“ ist in manchen Ländern eben noch fester verankert als bei uns, wo angeblich ja auch schon mal „geholfen“ wird. Wir dürfen also davon ausgehen, dass unzählige Hilfsbereite und Hilfsbedürftige in den darbenden Südländern bereits danach dürsten, die neuen EU-Milliarden gegen die Jugendarbeitslosigkeit gerecht unter sich aufzuteilen. Dass die Jugendlichen davon viel sehen werden, darf dagegen bezweifelt werden. Aber das kennen wir ja schon von den Euro-„Rettungspaketen“, von denen auch noch kein einziges im Vorgarten eines arbeitslosen Griechen gelandet ist, sondern jedesmal ganz woanders.

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nachzulesen bei preussische-allgemeine-zeitung 29-2013

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„EU“ — Bis zur Bundestagswahl will Merkel (und die Opposition!!!) die Deutschen im Unklaren lassen


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medien, audio

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doch die EU verrät zu viel vorab

merkel, euBitte Ruhe bis zum 22. September: Unangenehme Wahrheiten könnten Wähler verschrecken

Ärgerliches Störfeuer aus Brüssel

Bereits mehrfach ist Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in den letzen Wochen von der EU-Kommission regelrecht brüskiert worden. In Brüssel greift die Angst um sich, künftig kaltgestellt zu werden.

Während die Spitzenkandidatin der CDU/CSU die Bürger wenige Wochen vor der Bundestagswahl in Ruhe wiegen möchte, liefert EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso das Kontrastprogramm. Aktuell ist es ein Kommissions-Entwurf zur Banken-union, der in Berlin für reichlich Verärgerung sorgen dürfte. Zentraler Punkt des Brüsseler Konzepts: eine gemeinsame Einlagensicherung für alle Bankkunden in Europa. Bisher wurde diese Forderung von Berlin strikt abgelehnt. Mit gutem Grund, denn betroffen wären vor allem die deutschen Sparkassen mit ihrem vorbildlichen Einlagensicherungssystemen. In der anbrechenden Endphase des Wahlkampfes hätte Barroso aus Sicht Merkels kaum ein unpassenderes Thema finden können als die Forderung, die deutschen Sparer zugunsten maroder südeuropäischer Banken zur Kasse zu bitten. Obendrein will der zuständige EU-Kommissar Michel Barnier auf europäischer Ebene ein Gremium schaffen, das darüber entscheiden soll, wann eine marode Bank abgewickelt wird. Mit anderen Worten: Nicht die jeweiligen Mitgliedsländer, sondern die EU soll in Zukunft bei Bankenrettungen das letzte Wort haben. Zahlen sollen dann die Steuerzahler und Bankkunden in den Nationalstaaten. Wird der Vorschlag Realität, ist folgendes zu befürchten: Über Brüssel bekommt die Bankenlobby direkten Zugriff auf Steuergelder und dies unter Ausschaltung der nationalen Parlamente.

Es ist nicht der erste Vorstoß aus Brüssel, von dem Merkel während ihres Wahlkampfes kalt erwischt wird. Bereits Anfang Juli wurde von Barroso eine Arbeitsgruppe angekündigt, die sich mit den umstrittenen Euro-Bonds beschäftigen soll. Untersucht werden sollen Euro-Bills, also gemeinsame Kurzzeit-Anleihen. Genauso wenig Wählerstimmen dürfte bringen, was der Arbeitsgruppe als zweite Aufgabe mitgegeben wurde: eine Untersuchung zur Schaffung eines europäischen Tilgungsfonds für Altschulden.

Indem die EU-Kommission nun gleich drei verschiedene Formen der Schuldenvergemeinschaftung auf die Tagesordnung gesetzt hat, wird Merkels Wahlkampf von Brüssel aus regelrecht sabotiert. Barrosos Vorschläge drohen den Deutschen unverhohlen neue finanzielle Zumutungen an. Merkel vermeidet im Wahlkampf hingegen alles, was für die Bürger überhaupt nach finanzieller Belastung aussehen könnte. Mit Unterstützung der Niederlande und Finnlands hat sie unlängst erreicht, dass neue Kredite der Europäischen Investitionsbank (EIB) nach Südeuropa momentan auf Eis liegen. Vor der Bundestagswahl sollen keine Gelder mehr in die europäischen Schuldenstaaten umgeleitet werden. Als Gesprächsthema ebenso Tabu ist ein weiterer Schuldenschnitt für Griechenland, der tatsächlich wohl bald unausweichlich sein dürfte. Auf EU-Gipfeln ist auf Merkels Wunsch das Thema „Europäischer Solidaritätsfonds“ bis zu den Bundestagswahlen mit einem Bann belegt. Angedacht ist, dass „reformfreudigen“ Ländern aus dem Fonds regelrechte Belohnungen gezahlt werden sollen. Bis zu den Wahlen soll der Fonds nicht groß thematisiert werden, vor allem sollen keine Zahlen auftauchen.

Schon jetzt droht Merkels „Heile-Welt-Strategie“ allerdings ein Scheitern: In Portugal und Griechenland spitzt sich die Lage erneut zu. Obendrein kommen nun die Sticheleien aus Brüssel, indem Kommissionspräsident Barroso zielsicher genau solche Vorschläge präsentiert, die von Merkel bisher abgelehnt wurden. Im Kern geht es dabei um nichts anderes als um einen Kampf um die Macht in Europa. Barrosos EU-Kommission sieht zunehmend ihre Felle wegschwimmen. Die niederländische Regierung hat unlängst erklärt, für sie sei die europäische Integration erst einmal ans Ende gekommen. Beinahe im Wochenrhythmus dreschen Frankreichs Sozialisten inzwischen verbal auf Barroso ein. Endgültig für Alarmstimmung dürfte in Brüssel aber gesorgt haben, dass sich bei der deutschen Regierung Skepsis und Miss­trauen gegenüber der EU-Kommission breit gemacht haben. Mehr noch. Berlins Europa-Strategie hat sich verändert – „Weg von der supranationalen Einheitsmethode“, die vor allem auf die EU-Kommission in Brüssel abzielte, und „hin zu bilateralen und zwischenstaatlichen Initiativen, die der Regierung ein deutlich höheres Maß an Kontrolle ermöglichen“, so die Diagnose des „Wall Street Journal“.

Ein Hauptgrund für die Ernüchterung in Berlin: Insbesondere unter der aktuellen Führung Barrosos gilt die EU-Kommission als „schwach, machthungrig und ineffektiv“, in entscheidenden Momenten zeigt Brüssel immer wieder die Tendenz, nationalem Druck nachzugeben, etwa als Frankreich unlängst zwei weitere Jahre zugestanden wurden, seine Defizitziele zu erfüllen. Norman Hanert

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nachzulesen bei preussische-allgemeine-zeitung 29-2013

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Grímsson: „Banken müssen pleite gehen können“


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Mein Vorwort dazu:
Es gibt Artikel, die sind immer aktuell – zumindest so lange, so lange ein Problem besteht, weil es nicht beseitigt wurde.
Dieser hier ist einer davon.
Er dokumentiert den einzig richtigen Weg, um nicht der unersättlichen Gier raubplündernder Banken zum Opfer zu fallen – denn es kann nicht richtig sein, das Geld seiner Kunden – hier Anlegern – zu verzocken, den Gewinn einzustreichen – sich den Verlust aber von unbeteiligten Steuerzahlern bezahlen zu lassen, und diese damit zu verarmen!
Wenn ich in einer normalen Spielhalle mein Haushaltsgeld verzocken würde, könnte ich auch nicht von meinen Nachbarn verlangen, dass sie mir den Schaden ersetze, den ich angerichtet habe!

ALSO LASST DIE BANKEN ENDLICH PLEITE GEHEN – SCHROTTAUTOS REPARIERT MAN AUCH NICHT IMMER WIEDER VON VORNE!

Lynn

Interview

Grímsson: „Banken müssen pleite gehen können“

Wegen der Finanzkrise stand Island 2008 vor dem Kollaps. Seitdem hat sich das Land gut erholt – weil es alles anders machte als die Krisenstaaten im restlichen Europa. Ein Gespräch mit Islands Präsident Olafur Grímsson.

Vor ein paar Jahren war Island ökonomisch in schlechter Verfassung, in mancher Hinsicht schlechter als Griechenland. Jetzt geht es dem Land wieder viel besser. Wie ist der Wandel gelungen?

Es gibt zwei Hauptgründe dafür, dass wir jetzt wieder auf dem Pfad der Erholung sind, mit wachsender Wirtschaft und relativ niedriger Arbeitslosigkeit. Zum einen haben wir früh gemerkt, dass das nicht nur eine Finanz- oder Wirtschaftskrise war. Es war auch eine tiefe politische, soziale Krise, sogar eine Krise des Rechtswesens.

Deswegen haben wir in all diesen Bereiche Reformen unternommen. Wir wollten für Gerechtigkeit sorgen und auch die Mechanismen verändern, wie Entscheidungen getroffen werden. In vielen anderen Teilen Europas wird die Krise dagegen nur als wirtschaftliches und finanzielles Problem gesehen.

Der zweite Hauptgrund: Wir haben uns nicht an die traditionellen, westlichen Rezepte für den Umgang mit einer solchen Wirtschaftskrise gehalten.

Sie haben zum Beispiel die Banken nicht gerettet.

Genau, wir ließen die Banken bankrott gehen. Ich habe mich oft gefragt: Warum tun wir so, als wären Banken heilige Orte der modernen Wirtschaft? Was unterscheidet Banken von Firmen anderer Branchen, etwa Telekommunikation oder Transport?

Es sind private Firmen, und wenn sie große Fehler machen, sollten sie auch bankrott gehen können. Sonst signalisiert man den Bankern ja, dass sie beliebig große Risiken eingehen können. Haben sie Erfolg, werden sie fürstlich belohnt, scheitern sie, übernehmen die Steuerzahler die Rechnung.

Außerdem haben wir Kapitalverkehrskontrollen eingeführt. Und weil wir unser Sozialsystem schützen wollten, haben wir die ganzen Sparmaßnahmen, zu denen einige Länder in Europa jetzt verpflichtet werden, bei uns nicht eingeführt.

Vor drei oder vier Jahren wurde unsere Politik stark kritisiert, die meisten europäischen Autoritäten aus Wirtschaft und Politik waren dagegen. Aber das Ergebnis ist, dass sich die Wirtschaft in Island viel besser erholt als in jedem anderen Krisenland in Europa.

Die drei Pleitebanken Kaupthing, Landsbanki und Glitnir hatten ihren Sitz in Islands Hauptstadt Reykjavik.

Aber Island ist ein Sonderfall – das Land ist sehr klein und kann selbst über seine Währung bestimmen, weil es nicht Mitglied der Eurozone ist.

Natürlich war es hilfreich, dass wir unsere Währung, die Krone, abwerten konnten. Das war wichtig. Aber die anderen Punkte haben damit nichts zu tun. Das Wohlfahrtsystem schützen, die Bürger an sozialen und politischen Reformen beteiligen, die Banken pleite gehen lassen – all das hätten wir auch machen können, wenn wir Mitglied der Eurozone gewesen wären.

Sollten sich die deutsche Bundeskanzlerin Merkel, IWF-Chefin Lagarde und all die anderen Krisenmanager an Island ein Beispiel nehmen?

Die Erfahrungen Islands könnten tatsächlich ein Weckruf für andere sein, ihre Entscheidungen und die etablierten Lehren der letzten 30 Jahre zu überdenken. Die Reaktion des Internationalen Währungsfonds ist sehr interessant. Vor eineinhalb Jahren ging das Krisenprogramm des IWF für Island zu Ende. Bei einer Abschiedskonferenz gaben hochrangige IWF-Vertreter zu, aus den Erfahrungen in Island viel gelernt zu haben.

Sie sagten, die Empfehlungen, die der IWF in solchen Krisen normalerweise ausspricht, würden nun auf den Prüfstand gestellt. Aus den Reden von Christine Lagarde meine ich heraushören zu können, dass sie nun eine etwas andere Sichtweise hat als so manche andere politische Führungsfigur in Europa.

Glauben Sie, dass sich die Sichtweise der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel ebenfalls verändert hat?

Grundsätzlich gebe ich keinen Kommentar zur Politik anderer Länder ab – schon allein, weil ich zu viele Kommentare über mein eigenes Land anhören musste, die nicht gerade von Wissen zeugten.

Ich kann nur die Erfahrung Islands beschreiben, unsere Schwierigkeiten, unsere Lösungsansätze und unsere Erholung. Andere müssen dann entscheiden, ob sie daraus etwas lernen können.

Die geringe Größe Islands spielt dabei keine Rolle, es ist ein hoch entwickeltes westliches Land mit einer modernen Demokratie und Volkswirtschaft. Es lohnt sich daher, die gegenwärtige Krisenpolitik, die in Europa so viele Probleme verursacht, vor diesem Hintergrund zu überdenken.

Was ist aus den isländischen Banken geworden?

Die sind gescheitert und pleite gegangen. Das ist nichts ungewöhnliches und passiert bei normalen Unternehmen ständig. Wir haben dann neue Banken errichtet, um die isländische Wirtschaft zu versorgen. Ich habe nie verstanden, warum Banken in der modernen, globalisierten Wirtschaft einen Sonderstatus haben sollten.

Wird Island der Europäischen Union und der Eurozone beitreten?

Darüber wird in meinem Land seit langem diskutiert, und meistens war eine große Mehrheit dagegen. Als unsere Banken bankrott gingen, dachten wir eine Weile, die Probleme wären als Mitglied der Eurozone leichter zu bewältigen. Heute, rund vier Jahre später, wissen wir aber, dass dem nicht so ist.

Schauen sie sich Nordeuropa mal genau an: Grönland, Island, Großbritannien, Norwegen, Dänemark und Schweden – keines dieser Länder hat den Euro eingeführt. Die meisten Länder im Norden haben sich für einen anderen Weg entschieden, und es geht ihnen dabei besser.
Das Interview führte Andreas Becker am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos.

DW.DE

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dw.de/gr%C3%ADmsson-banken-m%C3%BCssen-pleite-gehen-k%C3%B6nnen/a-16561549

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Meldungen, Meinungen und Zitate….JF 29-13


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kurznachrichten.

Meinungen

Griechenland erhält Rettungsmilliarden
Vernebelung
Rolf Dressler

Der „Schuldenschnitt“ heißt wahrscheinlich auch deshalb so, weil derjenige, dem Schulden erlassen werden, dabei einen guten oder sogar satten „Schnitt“ macht. Diese halsbrecherische Königsdisziplin führt aktuell das schwer schlingernde Griechenland an – natürlich dank der grandios bis uferlos spendablen sogenannten Euro-Retter, furios befeuert vom Merkel-Schäuble-Deutschland.

Dabei schwindelt es einem angesichts der Riesenzahlen. Während Irland (75 Milliarden), Portugal (63 Milliarden) und Spanien (41 Milliarden) bisher noch vergleichsweise maßvolle Hilfen aus dem Rettungsfonds erhalten haben, sind Griechenland nicht nur zwei gigantische Rettungspakete von insgesamt 240 Milliarden Euro zugesagt, sondern obendrein noch ein Schuldenerlaß von 105 Milliarden Euro bewilligt worden.

Nun sollen also die nächsten 6,8 Milliarden aus dem Rettungskredit ausgezahlt werden. Schließlich sei Griechenlands Regierung bei ihren „Reformbemühungen“ um eine dauerhafte Schuldentragfähigkeit durchaus ordentlich vorangekommen, sagt allen Ernstes unsere Kanzlerin. Doch nicht einmal der nahe Bundestagswahltermin rechtfertigt derlei durchsichtige Vernebelungsversuche.

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Ausschließlich weibliche Formen an der Uni Potsdam
Mehr „shit“ als „storm“
Ellen Kositza

Zwei sprachpolitische Neuerungen erheiterten in der vergangenen Woche das Land: Die Dudenredaktion hat einen Haufen neuer Wörter – wie „Gaming“, „App“ und „Social media“ – in ihr „deutsches“ Wörterbuch übernommen. Und die Universität Potsdam folgt der Leipziger Vorbilderin nach und nennt in ihrer Geschäftsordnung fortan nur noch weibliche Formen: Professorin, Studentin und so weiter.

Die Sprecherin der Hochschule, Birgit Mangelsdorf, beklagt, daß nun ein „shitstorm“ (auch so ein Duden-Neuling) auf sie herniedergehe. Sie verteidigt die von einer Arbeitsgruppe getroffene Entscheidung, „daß nach Jahrhunderten einer vom patriarchalischen Denken geprägten Sprache die Zeit reif für eine durchgehend weibliche Bezeichnung ist“.

Frau Mangelsdorf, die mit 18 Jahren in die SED eintrat und ihre Wohnung der Stasi für konspirative Treffen zur Verfügung stellte, kennt sich freilich aus mit ideologisch bedingten sprachlichen Neuformierungen, die in der DDR gang und gäbe waren. Sprache ist ein Herrschaftsinstrument.

Der neue Duden übrigens erfaßt nun auch die „Vorständin“ und die „Rabaukin“. Für das Neuwort „Vollpfosten“, einen dummen Menschen bezeichnend, ist hingegen keine weibliche Form vorgesehen. Wär’s denn nicht zeitgemäß?

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Mißbrauch des Asylrechts
Rückfahrkarte nach Hause
Thorsten Brückner

Lampedusa ist überall. Solange nur Südeuropa mit dem Ansturm Hunderttausender junger Armutsflüchtlinge aus Afrika konfrontiert war, ließ es sich in Deutschland leicht wegschauen. Nun ist das Problem bei uns angekommen. War es vergangene Woche ein Asylantenlager in der Münchner Innenstadt (JF 28/13), tanzen jetzt junge Nigerianer der Polizei am Berliner Oranienplatz auf der Nase herum, errichten Straßensperren, blockieren den Verkehr. Ihre Forderungen klingen wie aus dem Wörterbuch der deutschen Asyllobby, die die jungen Männer für ihre Forderung nach ungebremster Zuwanderung mißbraucht.

Die Beschwerden der Asylbewerber über nicht mehr ganz so frisches Gemüse sind ein Schlag ins Gesicht für viele Deutsche, die sich nur das Brot vom Vortag leisten können. Berichte über Vergewaltigungen und Angriffe auf Passanten wirken wie ein Menetekel auf das, was Deutschland ohne eine konsequente Abschiebepolitik bevorsteht. Einknicken ist dabei die schlechteste Lösung: Die Ankündigung der bayerischen Sozialministerin Christine Haderthauer, nach der Räumung des Münchner Camps Barzahlungen an Asylanten wieder einzuführen, werden die ausländischen Rechtsbrecher als Sieg feiern. Statt humanitärer Gefühlsduselei gilt es den Kerngedanken des Asylrechts wieder aufzurichten: Asyl nur für politisch Verfolgte. Für Armutsflüchtlinge kann es dagegen nur eine Rückfahrkarte nach Hause geben.

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Jesper Juul. Der populäre dänische Familientherapeut warnt die Deutschen
Freiheit statt Krippe
Birgit Kelle

Wahrscheinlich ist es kein Zufall, daß mit Jesper Juul einer der bekanntesten Autoren von Erziehungsratgebern aus Skandinavien stammt. Geht es um Kinder, Krippen, Schulmodelle, schauen wir in Deutschland – hoffnungsvoll als wäre es ein gelobtes Land – nach Norden. Dorthin, wo Pippi Langstrumpf, Kalle Blomquist oder die Kinder aus Bullerbü sorgenfrei ihre Kindheit verbringen konnten, ohne Krippen.

Der populäre dänische Sozialpädagoge und Familientherapeut verkörpert in seinen Büchern seit jeher diesen entspannten Elterntyp, der an den Kindern nicht erzieht, sondern versucht sie zu verstehen. Immer wieder wies er in seinen zahlreichen Publikationen darauf hin, daß Kinder nicht durch Vorschriften lernen, sondern durch Imitation. Daß man sie bestärken muß in ihren Fähigkeiten, statt sie zu kritisieren. Ebenso aber warnt Juul vor dem anderen Extrem, Kinder in Watte zu packen. „Täglich“, so der bärige Däne, „kämpfe ich mit deutschen Müttern“, die verlernt hätten, „nein“ zu sagen, und ihre Kinder immer nur höflich bitten. Ihnen bringt er bei, wieder „Ich will!“ zu sagen.

Daß es aber dennoch nicht schlimm ist, wenn ein Kind mal aus der Reihe tanzt, mag auch die Erfahrung seines eigenen Lebens sein, das keineswegs immer geradlinig verlief. Realschule, Schiffsjunge, Hilfskoch, Tellerwäscher, Barmann, Juul, Jahrgang 1948, hatte einiges hinter sich, ehe er sein Studium begann, sich in Dänemark, den USA und den Niederlanden zum Familientherapeuten ausbilden ließ. 2004 gründete er das Elternberatungsprojekt FamilyLab International, das inzwischen in neun europäischen Ländern Seminare für Eltern anbietet.

Dennoch ist Juul kein Theoretiker, sondern Kinderfreund, Menschenfreund, der nicht nur redet, sondern auch handelt. Schon seit 1991 arbeitet er jedes Jahr drei Monate in Kroatien mit Flüchtlingsfamilien und Kriegsveteranen. Zahlreiche Bücher, die zu Bestsellern wurden, hat er zum Thema Kinder, Familie und Erziehung geschrieben.

Zuletzt kamen von Juul jedoch sorgenvolle Töne in Bezug auf flächendeckende Krippenlandschaften, so wie wir sie gerade in Deutschland etablieren und in Skandinavien gang und gäbe sind. „Wem gehören unsere Kinder? Dem Staat, den Eltern oder sich selbst?“, so der Titel seines jüngsten Buches. Das Glück von Pippi, Kalle und Co. sind bedroht. Offen spricht Juul von den Gefahren und seinen Bedenken gegen eine immer weiter wachsende staatliche Betreuung, von der Freiheit, die sie den Kindern raube. Die deutsche Debatte und den Widerstand gegen das Betreuungsgeld versteht er nicht und fordert die Eltern zur Selbstbestimmung auf. Damit nicht eintritt, wovor er am eindringlichsten warnt: in unserer Gesellschaft „Reservate einzurichten, für die Kinder, für die Jugend und für die Alten.“

www.jesperjuul.com

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Zitate

„Es stimmt nicht, daß der natürliche Lauf der Welt sich auf die Demokratie zubewegt. Weltweit betrachtet, ist Demokratie die Ausnahme, ist sie nicht das verheißene Land, von dem alle Menschen träumen. Wohl aber träumen die Deutschen gerne von einer Welt, in der alle Menschen den Frieden lieben, gerade so wie sie, und den runden Tisch und die Gleichstellung der Geschlechter und den Klimaschutz und natürlich die Privatisierung der Religion. Die Welt aber, sie ist nicht so. Der Sonderweg heißt Deutschland.“

Alexander Kissler, Publizist, im Deutschlandradio am 4. Juli 2013

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„Laut haben Konservative und Sozialdemokraten die Spionage der US-Geheimdienste als Skandal bezeichnet. Scharfe Konsequenzen ziehen sie aber nicht. Das ist feige.“

Rebecca Harms, Fraktionsvorsitzende der Grünen, im EU-Parlament am 4. Juli 2013

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Leider müssen die Ägypter noch ein bißchen warten, bis die EU eine neue Richtlinie erläßt, nach wem sie sich künftig richten sollen. Denn erst muß in Brüssel und anderen Weltstädten geklärt werden, ob man das, was am Nil passiert ist, einen Putsch nennen darf/soll/muß. Putschpuristen verneinen das, schließlich seien die Generäle nicht mit quietschenden Reifen vorgefahren, hätten ihre schönen Sonnenbrillen aufbehalten und überhaupt den Punch vermissen lassen. Mursi seinerseits hat nicht einmal sein letztes Versprechen gehalten, lieber zu sterben als abzutreten. Irgendwie scheinen die in Kairo nicht den Kairos erwischt zu haben. Und schon ist der Welterbetitel Putsch futsch.“

Berthold Kohler, Mitherausgeber, in der „FAZ“ vom 6. Juli 2013

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„Für die glaubwürdige Ausrichtung sowohl der Volkskirchen als auch der Volksparteien sind Führungspersönlichkeiten und Repräsentanten notwendig, die dieses Programm öffentlich glaubwürdig vertreten. Die meisten evangelischen Landeskirchen (…) vernachlässigten in den letzten Jahrzehnten die Repräsentation konservativer Positionen, vor allem aber wurden fast alle Positionen und Funktionen mit Vertretern des linken Spektrums besetzt. Dieser Umstand gefährdet den Status einer Volkskirche nachhaltig und führt dazu, daß ein beträchtlicher Teil der Kirchenmitglieder sich nicht vertreten fühlt.“

Alfred Seiferlein, Professor für Praktische Theologie, in „Evangelische Verantwortung“, Ausgabe 5-6/2013

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„Die letzten Echos der antideutschen Stimmen, die sich in unseren britischen Zeitungen und Medien so lange breit gehalten haben, werden bald für immer verklungen sein.“

John le Carré, britischer Schriftsteller, im „Focus“ vom 8. Juli 2013

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„Der Lackmustest in der Euro-Frage ist die Alternative für Deutschland (AfD): Je erfolgreicher wir sind, desto schneller steuern die anderen Parteien um.“

Bernd Lucke, Vorsitzender der AfD, im „Spiegel“ vom 8. Juli 2013

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„Nur mit Lockerheit geht es schließlich auch nicht.“

Sebastian Jung, Verteidiger bei Eintracht Frankfurt, in der Online-Ausgabe des „Kicker“ am 9. Juli 2013

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Meldungen

Asylbewerber blockieren Straße in Kreuzberg

BERLIN. Die Asylbewerber vom Kreuzberger Oranienplatz haben am Montag durch die Errichtung von Barikaden den Verkehr rund um den Platz zum Erliegen gebracht (Kommentar Seite 2). Die mehrheitlich aus Nigeria stammenden Männer und ihre deutschen Unterstützer forderten bei der Kundgebung ein Ende der Residenzpflicht sowie eine Aufenthaltserlaubnis für die jungen Männer. Die Polizei schritt im Verlauf der Blockade nicht ein. Für den Fall, daß ihre Forderungen nicht erfüllt werden, haben die Asylbewerber weitere Protestaktionen angekündigt. Im Herbst 2012 hatte der Bezirksbürgermeister Franz Schulz (Grüne) die Männer eingeladen, auf dem Oranienplatz zu kampieren (JF 27/13). Seitdem kam es dort zu mehreren gewalttätigen Vorfällen. Der CDU-Bezirksverband Friedrichshain-Kreuzberg hat eine Räumung des Lagers gefordert. (tb)

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NPD-Verdacht: Erzieherin verliert Stelle in Kita

Lüneburg. Eine als rechtsextrem verdächtigte Erzieherin einer Kindertagesstätte in Lüneburg hat ihre Arbeit verloren. Das Arbeitsverhältnis sei im Einvernehmen mit der Frau aufgelöst worden, bestätigte ein Sprecher der Stadt der taz. Damit endet eine fast dreijährige Kampagne gegen die Erzieherin, die mit einem Kommunalpolitiker der NPD verheiratet ist. Die zur Entlassung der Frau gegründete Initiative „Eltern gegen Rechts“ zeigte sich erfreut über den Erfolg. Hintergrund ist ein Bericht der taz vom August 2010, der den Kontakt der Erzieherin in das NPD-Umfeld bekannt gemacht hatte. Daraufhin suspendierte die Stadt sie vom Dienst. Als eine Überprüfung keine ideologische Beeinflussung der Kinder erkennen ließ, wurde die Entscheidung rückgängig gemacht. Nach Protesten von „Eltern gegen Rechts“ versetzte die Stadt die Erzieherin in die Tagespflege. Das Arbeitsgericht Lüneburg verwarf im Juni 2011 diese Entscheidung. Daraufhin drohten Elternvertreter mit einem Boykott der Einrichtung. (FA)

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Polizei schützt Kölner Oberbürgermeister

KÖLN. Der Kölner Oberbürgermeister Jürgen Roters (SPD) steht nach einem Anschlag von Linksextremisten auf sein Wohnhaus unter Polizeischutz. „Meine Familie und ich fühlen uns persönlich bedroht“, sagte Roters. In der vergangenen Woche war das Schloß der Wohnungstür des SPD-Politikers verklebt worden. In der Umgebung fanden sich zudem Schmähplakate. Hintergrund des Anschlags ist die von der Stadt Köln beschlossene Räumung des linksextremen „Autonomen Zentrums“. Die Sympathisanten des vom Verfassungsschutz beobachteten Zentrums standen in den vergangenen Jahren immer wieder im Fokus der Sicherheitsbehörden. Im Internet sind bereits weitere Adressen von Kölner SPD-Politikern aufgetaucht mit dem Hinweis, die Häuser farblich zu „verschönern“. (ho)

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Mehr Einwohner durch Zuwanderung

Wiesbaden. Die Lücke zwischen Sterbefällen und Geburten war in Deutschland im vergangenen Jahr so groß wie seit 1975 nicht mehr. Laut Statistischem Bundesamt gab es mit 674.000 Lebendgeburten 11.000 mehr als 2011 (plus 1,6 Prozent). Mit 870.000 Todesfällen verzeichneten die Statistiker im vergangenen Jahr 18.000 mehr als im Bezugszeitraum 2011 (plus 2,0 Prozent). Die Differenz zwischen Geburten und Todesfällen betrug 2012 196.000. Dies entspricht etwa der Größe einer Stadt wie Kassel. Seit 1972 starben in Deutschland jedes Jahr mehr Menschen als geboren wurden. Dadurch, daß 2012 so viele Menschen nach Deutschland einwanderten wie seit 1995 nicht mehr, ergab sich dennoch ein Einwohnerzuwachs von 369.000 Personen. Die Zahl der Eheschließungen stieg um 10.000 auf 387.000. Seit 2005 ist dies der höchste Stand an Trauungen. (tb)

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Bundeswahlausschuß läßt 38 Parteien zu

Berlin. Der Bundeswahlausschuß hat vergangene Woche 38 Parteien zur Bundestagswahl am 22. September zugelassen. Neben den sechs im Bundestag vertretenen Parteien CDU, CSU, SPD, FDP, Grüne und Linke müssen die in mindestens einem Landtag vertretenen Freien Wähler, die NPD und die Piratenpartei keine Unterstützungsunterschriften mehr vorlegen, um in jedem Bundesland auf dem Wahlzettel zu stehen. Die restlichen 29 Parteien müssen bis zum 15. Juli dem Bundeswahlleiter eine ausreichende Zahl an Unterschriften vorlegen, um in den jeweiligen Bundesländern antreten zu dürfen. Unter diesen sind neben der AfD (siehe links) unter anderem die Bayernpartei, die Christliche Mitte, die Familienpartei, die Republikaner, Pro Deutschland und die Partei „Die Rechte“. Auch die Partei Bibeltreuer Christen, die libertäre Partei der Vernunft und die Deutsche Kommunistische Partei wurden zugelassen. Insgesamt hatten sich 58 Parteien um die Zulassung beworben. (tb)

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NPD verfehlt Wahlantritt in Oberbayern

MÜNCHEN. Die NPD wird bei der bayerischen Landtagswahl am 15. September in zwei der sieben bayerischen Bezirke nicht auf dem Stimmzettel stehen. Die Partei verfehlte in Unterfranken ebenso wie im einwohnerstärksten Bezirk Oberbayern das Quorum an Unterstützungsunterschriften. In den beiden Bezirken befinden sich zusammen 40 der 90 bayerischen Stimmkreise. Der NPD-Landesvorstand sprach von „hausgemachten Versäumnissen“. Im Freistaat müssen alle Parteien, die bei der vorangegangenen Landtagswahl nicht mindestens 1,25 Prozent der Stimmen erhalten haben, Unterschriften für den Wahlantritt sammeln. Neben 9.500 Unterschriften, die bayernweit benötigt werden, gibt es auch für jeden einzelnen Bezirk Hürden.

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Auslandseinsätze kosten 17 Milliarden Euro

Berlin. Die Auslandseinsätze der Bundeswehr haben seit 1992 knapp 17 Milliarden Euro gekostet. Das geht laut Spiegel aus einer internen Berechnung des Verteidigungsministeriums hervor. Allein 2012 schlug die deutsche Mission am Hindukusch demnach im Bundeshaushalt mit 1,4 Milliarden Euro zu Buche. In der Summe sei allerdings nicht der Sold der eingesetzten Soldaten enthalten, sondern nur die zusätzlichen spezifischen Kosten der Einsätze. Derzeit sind rund 6.000 deutsche Soldaten im Ausland stationiert, davon etwa 4.400 in Afghanistan und rund 800 im Kosovo. (ms)

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Hamburger Schanzenfest vor dem Aus

Berlin. Nach den Krawallen der vergangenen Jahre steht das Stadtteilfest im Hamburger Schanzenviertel (JF 36/12) vor dem Aus. In der linken Szene werde derzeit diskutiert, das sogenannte Schanzenfest in diesem Jahr ausfallen zu lassen, berichtet das Hamburger Abendblatt. Hintergrund sei eine Messerstecherei unter Linksextremisten, bei der im vergangenen Jahr zwei Männer verletzt worden waren. Die Auseinandersetzung deute auf einen Streit innerhalb der Szene hin. „Eine politische und praktische Konfrontation, die sich allein aus der Auseinandersetzung mit der Polizei definiert, wird zur Bühne eines an sich selbst berauschenden Krawalls“, zitiert das Blatt einen Aktivisten. Seit Jahren kommt es während des Festes rund um das linksextremistische Zentrum „Rote Flora“ zu schweren Ausschreitungen mit zahlreichen verletzten Polizisten.

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Schwierigkeiten mit Abschub von Kriminellen

ZÜRICH. Tausende ausländische Kriminelle haben von der Verschleppung der Ausschaffungsinitiative profitiert. Das geht aus einem Papier des Bundesamtes für Justiz hervor, welches der Wochenzeitung SonntagsBlick vorliegt. Die Schweizer Bürger hatten 2010 einen Gesetzesvorschlag der rechtsbürgerlichen SVP angenommen, der bei kriminellen Ausländern eine automatische Abschiebung vorsieht. Eine weniger restriktive Alternative von Regierung und Parlament wurde dagegen abgelehnt. Durch juristische Vorbehalte trat die erfolgreiche Initiative aber bisher nicht in Kraft. In einer Grundsatzentscheidung bemängelte das Bundesgericht im vergangenen Jahr, das vorliegende Gesetz würde rechtlich übergeordneten Verpflichtungen der Schweiz gegenüber dem Ausland zuwiderlaufen. (FA)

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Polen: Kaum Interesse an Einführung des Euro

WARSCHAU. Polen wird den Euro frühestens in zehn Jahren einführen. In einem Interview mit der Gazeta Wyborcza bekräftigte Ministerpräsident Donald Tusk den Willen zur Einführung des Euro. Seiner Regierung fehle die Mehrheit, um die notwendigen Verfassungsänderungen im Parlament durchsetzen zu können. „Nach meinem Gefühl werden wir sie auch in der nächsten Legislaturperiode nicht haben.“ Die Verfassung Polens bestimmt, daß nur die polnische Zentralbank die Währung ausgeben darf. Tusk sieht sich innenpolitischem Gegenwind ausgesetzt. In Umfragen ist die nationalkonservative und europaskeptische PiS um drei Prozentpunkte stärker als die regierende Bürgerplattform (PO). Nach neuesten Erhebungen will weniger als ein Drittel der Polen den Złoty zugunsten des Euro aufgeben

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Sparer-Enteigung und Inflation von vier Prozent

MÜNCHEN. Der frühere Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank (EZB), Jürgen Stark, sieht die EZB seit Ausbruch der Euro-Krise unter wachsendem politischem Druck. „In der Nacht zwischen dem 9. und 10. Mai 2010 folgte quasi ‘staatsstreichartig’ die Aushebelung des Maastricht-Vertrags. Unabhängigkeit der EZB? Verbot von monetärer Finanzierung? All diese Prinzipien wurden verletzt“, erklärte der einstige Vizepräsident der Bundesbank dem Magazin Focus Money. Dann „folgten Handlungen, die fortgesetzt rechtswidrig waren“, so Stark. „Es hieß, man brauche Instrumente wie ‘Nuklearwaffen’, um abschreckend zu wirken gegenüber den Märkten.“ Der Euro sei nicht in Gefahr: „Was gefährdet ist, ist die derzeitige Zusammensetzung des Euro-Gebiets – die der 17 Mitgliedsstaaten.“ Griechenland hätte Hilfe gebraucht, „aber nicht als Mitglied des Euro, sondern außerhalb“. Wegen des Flutens der Geldmärkte drohten in Deutschland Inflationsraten von „bis zu vier Prozent“. Die Niedrigzinspolitik enteigne Sparer und gefährde Lebensversicherungen sowie Pensionsfonds. „Zur Zeit besteht der Irrglaube, daß man mit monetären Mitteln alle Probleme dieser Welt lösen kann“, so Stark. Doch so entstünden unkalkulierbare Risiken: „Eine solche Aufblähung der Zentralbankbilanzen hat es in Friedenszeiten noch nie gegeben.

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Glückwünsche für Hundertjährige

NSU-Affäre: Ein früherer Aktenvernichter im Verfassungsschutz arbeitet heute Bundespräsident Gauck zu

Richard Stoltz

Belohnung oder Strafe? Darüber rätselt man zur Zeit in höheren Beamtenkreisen, seitdem bekannt wurde, was mit dem berühmt-berüchtigten „Schredder-Mann“ passiert ist, jenem Mitarbeiter des Bundesamtes für Verfassungsschutz, der seinerzeit Akten über die sogenannten NSU-Morde beseitigt haben soll.

Zur Erinnerung: Kurz nachdem die beiden mutmaßlichen NSU-Mörder Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt erschossen in einem Wohnmobil aufgefunden worden waren und ihre Lebensgefährtin Beate Zschäpe sich der Polizei gestellt hatte, vernichtete der „Schredder-Mann“ viele den Fall betreffende Akten, darunter, wie gemunkelt wird, die „entscheidenden“, die wichtigste Auskunft über die NSU-Gruppe und ihre Beziehungen zum Verfassungsschutz hätten liefern können.

Es war ein Rieseneklat. Heinz Fromm, der damalige Chef des Bundesverfassungsschutzes, trat zurück. Er versicherte, er könne zu der Affäre nichts sagen, denn seine Mitarbeiter hätten ihn in dieser Sache hinters Licht geführt. Auch schließe er nicht aus, daß ein Referatsleiter etwas vertuschen wollte.

Der besagte Referatsleiter, eben der „Schredder-Mann“, blieb im Dunkel; auch jetzt wird sein Name weiter als Geheimnis gehandelt. Durchgesickert ist indessen, daß er nun zu den Zuarbeitern für Bundespräsident Joachim Gauck gehört, wie der Südwestrundfunk berichtet. Der Mann formuliert unter anderem Glückwünsche für Bürger, die hundert Jahre alt werden, oder die Ehrenpatenschaft des Bundespräsidenten für das siebte Kind einer Familie.

Das Bundespräsidialamt will die Personalie nicht kommentieren. Und das Bundesverwaltungsamt teilt nur mit, die Personalentscheidung habe das Amt in eigener Verantwortung getroffen. Das vorgesetzte Bundesinnenministerium werde erst bei wichtigeren Stellen in höheren Besoldungsgruppen beteiligt.

Armer „Schredder-Mann“! Vom Vernichter hochwichtiger Staatsakten zum Verfasser von Glückwunschpostkarten für Hundertjährige. Immerhin kann man sich in solchem Job ordentlich entspannen, kann schön alt werden. Vielleicht wird der „Schredder-Mann“ sich eines Tages selber eine Glückwunschkarte schreiben.

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Zeitschriftenkritik: Deutsche Sprachwelt
Sprachpolizeiliche Vorschriften
Werner Olles

Wie Behörden im Namen der „Geschlechtergerechtigkeit“ systematisch die deutsche Sprache verhunzen, beschreibt Thomas Paulwitz in der aktuellen Ausgabe (Nr. 52, Sommer 2013) der vierteljährlich in einer Auflage von 25.000 Exemplaren erscheinenden Zeitung Deutsche Sprachwelt. Da empfiehlt die Schweizer Bundesregierung in einem „Leitfaden zum geschlechtergerechten Formulieren“ statt „Vater“ oder „Mutter“ den Kunstbegriff „Elter“, und in der deutschen Straßenverkehrsordnung heißt es seit dem 1. April nicht mehr „Verkehrsteilnehmer“, sondern „am Verkehr Teilnehmende“ .

Und als ob all dies nicht bereits lächerlich genug ist, treibt es jetzt die Leipziger Universität auf die Spitze, indem sie sogar männliche Hochschullehrer als „Professorinnen“ bezeichnet und mit stolz geschwellter Brust verkündet: „In dieser Ordnung gelten grammatisch feminine Personenbezeichnungen gleichermaßen für Personen männlichen und weiblichen Geschlechts.“

Paulwitz stellt unmißverständlich klar, daß es sich bei derartigen Verhunzungen der deutschen Sprache keineswegs um eine „sprachliche Gleichstellung“ handelt. Vielmehr handele es sich um „sprachpolizeiliche Vorschriften“, die im Rahmen eines von der EU vorgegebenen großangelegten gesellschaftlichen Umerziehungsprogramms „Gender Mainstreaming“ (GM) als durchgängiges Leitprinzip festlegen soll. Zu diesem Zweck leisten sich Behörden und selbst klamme Kommunen rund 1.900 Gleichstellungs- und Frauenbeauftragte, und an deutschen Hochschulen arbeiten inzwischen 200 Professorinnen, die sich ausschließlich den wissenschaftlich gleichermaßen unsinnigen wie unhaltbaren „Gender Studies“ widmen. Ein bis 2010 vom Bundesfamilienministerium finanziertes „GenderKompentenzZentrum“ ist an der Berliner Humboldt-Universität angesiedelt und bietet bis heute „Instrumente zur Umsetzung von GM im Handlungsfeld Sprache“ an. So soll in Berlin beispielsweise nicht mehr vom Beamten, sondern von der „beamteten Dienstkraft“ die Rede sein. Für Paulwitz ist dieser „regierungsamtliche Sprachfeminismus“ nichts anderes als „ein reines Herrschaftsinstrument zur Gängelung der Bürger.“

Der CSU-Bundestagsabgeordnete und Euro-Kritiker Peter Gauweiler setzt sich in dem Beitrag „Braucht Europa Englisch als Kreolsprache?“ kritisch mit der Europarede von Bundespräsident Gauck auseinander. Hatte der vor Jahresfrist in Sachen EU und Euro noch offene Kritik geäußert, so war beim Bellevue-Forum davon nichts mehr zu hören. Gauck forderte sogar, daß in einem zukünftigen EU-Staat nur noch Englisch gesprochen werden sollte. Mit deutscher Interessenvertretung hat dies nun wirklich nichts mehr zu tun, zumal noch unter einer rot-grünen Bundesregierung einstimmig ein Bundestagsbeschluß verabschiedet wurde, Deutsch in den Mitgliedstaaten der EU zu fördern und in den europäischen Institutionen verstärkt als Amtssprache durchzusetzen.

Kontakt: Deutsche Sprachwelt, Postfach 1449, 91004 Erlangen. Das Jahresabo kostet 10 Euro.

www.deutsche-sprachwelt.de

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Sprachpranger

„Mee(a)t“ to grill!

Werbung auf einem Handzettel des Restaurants Alvis in Berlin-Mitte

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Kundgebung in Ulm gegen Abtreibung

ULM. Mit der Aufstellung von 984 Paar Kinderschuhen und einer Kundgebung in der Ulmer Fußgängerzone will der gemeinnützige Verein „Durchblick“ am heutigen Freitag (12. Juli) auf das Lebensrecht ungeborener Kinder und die seelischen Nöte von Frauen nach einer Abtreibung aufmerksam machen. Die Zahl 984 entspricht laut Verein nach statistischen Angaben der Zahl von Kindern, die im Jahr 2012 durchschnittlich pro Monat allein in Baden-Württemberg durch Abtreibung ihr Leben verloren. Auf der Kundgebung in Ulm werden betroffene Frauen über ihre traumatischen Erfahrungen nach einer Abtreibung berichten, teilte der Vereinsvorsitzende Thomas Schührer mit. Außerdem sollen originalgetreue Embryomodelle aus Kunststoff verteilt werden. Das Modell zeigt ein ungeborenes Kind im Alter von zehn Wochen. In Deutschland sind Abtreibungen bis zur 12. Schwangerschaftswoche straffrei, wenn vorher eine staatlich anerkannte Beratung stattgefunden hat.

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Parteien, Verbände, Personen

Bayernpartei

Die Ankündigung der CSU, deutschlandweit einheitlichen Abiturstandards zustimmen zu wollen, ist bei der Bayernpartei auf scharfe Ablehnung gestoßen. Die Partei befürchtet einen Abfall des Bildungsniveuas im Freistaat, oder bei Anlegung der bayerischen Standards an andere Bundesländer eine Überforderung der dortigen Schüler und Lehrer. Der Kompromiß eines mittleren Niveaus, der „faktisch zu einer schlechteren Bildung an bayerischen Schulen führen wird“, sei ein „fatales Signal. Auch das von CSU-Abgeordneten genannte Argument der wachsenden Mobilität läßt die Bayernpartei nicht gelten, da nur etwa ein Prozent der Schüler jedes Jahr in ein anderes Bundesland ziehen würde.

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Caritas

Statt auf Abschottung zu setzen, solle sich die EU solidarisch mit afrikanischen Armutsflüchtlingen zeigen. Dies hat Caritas-Präsident Peter Neher anläßlich des Besuchs von Papst Franziskus auf der Insel Lampedusa gefordert. Menschen, die eine lebensgefährliche Überfahrt auf sich nähmen, seien in einer verzweifelten Lage. „Alle Staaten der EU stehen in der Verantwortung, Lösungen zu finden, um die wiederkehrenden humanitären Tragödien im Mittelmeer und an den Außengrenzen der EU zu verhindern“, sagte Neher. Die EU müsse sich solidarisch mit diesen Menschen zeigen.

www.caritas.de

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CSU

Die Fraktionschefin der CSU im bayerischen Landtag, Christa Stewens, hat die Grünen aufgefordert, sich von Reptilienvergleichen zu distanzieren. Zuvor hatte der Fraktionsvorsitzende der Grünen, Martin Runge, Justizministerin Beate Merk (CSU) mit einer Schlange verglichen. „In zahlreichen Mythen und Geschichten wird gerade die Schlange als niederes und hinterhältiges Kriechtier beschrieben. Einen Menschen als Reptil zu bezeichnen, ist deshalb eine besonders schlimme Herabwürdigung, sagte Stewens. Gerade als Partei, die sich für Frauenrechte einsetze, müßten die Grünen Konsequenzen ziehen. „Frauen als Schlange zu bezeichnen, hatte früher Methode und entspringt einer Denke, die eigentlich spätestens seit der Aufklärung als überwunden schien. Sollte eine solche Sprache gerade bei den Grünen wieder Einzug halten, wäre das völlig inakzeptabel“, sagte sie.

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Freie Wähler

Der Bundesvorsitzende der Freien Wähler, Hubert Aiwanger, hat die Vergabe weiterer Kredite an Griechenland scharf kritisiert. „Wenn ein Gastwirt einem alkoholisierten Gast immer mehr alkoholische Getränke verabreicht, dann kann er sich am Ende auch nicht darauf verlassen, daß der Gast die gesamte Zeche bezahlt“, sagte Aiwanger. Niemand könne erwarten, daß die Regierung in Athen den Schuldenberg wieder zurückzahlen könne. „Der einzige Ausweg ist eine Entschuldung unter größtmöglicher Beteiligung der Finanzindustrie als bisherigem Hauptprofiteur der Krise.“ Zudem müsse die Wettbewerbsfähigkeit der griechischen Wirtschaft durch die Einführung der Drachme zusätzlich zum Euro gestärkt werden, unterstrich der Parteivorsitzende.

www.freiewaehler.eu

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Die Grünen

Die Grünen haben die Einstellung des Ermittlungsverfahrens durch den Generalbundesanwalt im Fall Bünyamin E. kritisiert, der 2010 von einer amerikanischen Drohne in Pakistan getötet wurde. Die Bundestagsabgeordnete Katja Keul bezeichnete die Begründung als „erstaunlich“. Die Generalbundesanwaltschaft hatte die Einstellung damit begründet, Pakistan sei Bürgerkriegsgebiet, in dem feindliche Kämpfer getötet werden dürften. „Das Töten eines deutschen Staatsbürgers durch den US-amerikanischen Staat in einem Land, in dem weder Deutsche noch Amerikaner Krieg führen, ist nicht nach Völkerstrafrecht, sondern nach allgemeinem deutschen Strafrecht zu ahnden“, sagte Keul.

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Linkspartei

Die Bundestagsfraktion der Linken hat die erzwungene Landung des bolivianischen Präsidenten Evo Morales in Wien als massiven Angriff auf das Völkerrecht verurteilt. Vorausgegangen war das Gerücht, der ehemalige Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden befände sich an Bord der Präsidentenmaschine. „Frankreich, Spanien, Italien und Portugal haben das Wiener Übereinkommen über diplomatische Beziehungen durch die Weigerung der Überflugrechte in eklatanter Weise verletzt“, sagte die entwicklungspolitische Sprecherin der Fraktion, Heike Hänsel. Die Länder hatten dem Flugzeug zuvor die Überflugrechte verweigert. Dies sei ein schockierender Präzedenzfall, sagte Hänsel. „Für illegale Geheimdienstflüge und die Verschleppung von Guantanamo-Häftlingen steht der europäische Luftraum offen, während Präsident Morales durch die europäischen Behörden gedemütigt wird.“

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Vereinigung der Opfer des Stalinismus

Die Entscheidung des Bundessozialgerichtes, daß politische Häflinge der DDR auf ihre Entschädigungsrente keine Kassenbeiträge zahlen müssen, ist bei der Vereinigung der Opfer des Stalinismus (VOS) auf Zustimmung gestoßen. „Endlich wird eine Gerechtigkeitslücke geschlossen. Die ‘Ehrenrente’ ist aus gutem Grund steuer- und pfändungsfrei. Gerade die sozial Schwachen litten zusätzlich unter dieser Verfahrenweise“, sagte VOS-Chef Hugo Diederich. Er forderte zudem, die Entschädigungsrente auf 300 Euro im Monat zu erhöhen. Ihre Höhe beträgt gegenwärtig maximal 250 Euro.

www.vos-ev.de

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Freier Verband deutscher Zahnärzte

Als Märchen hat der Freie Verband deutscher Zahnärzte Aussagen von SPD und Grünen bezeichnet, wonach Ärzte nach Einführung einer Bürgerversicherung die gleichen Honorare bekämen wie bisher. „Tatsächlich ist davon auszugehen, daß die Verteilung der Honorare zentral – also von der Politik – gesteuert wird und die Vergütung nicht mehr der eigentlich erbrachten Leistung, sondern politischem Kalkül folgt“, sagte der Vorsitzende Karl-Heinz Sundmacher. Die Honorarversprechen von Rot-Grün seien eine vergiftete Pille. „Der geplante Systemwechsel führt zu neuen Strukturen und Abhängigkeiten im Gesundheitswesen, die weder Zahnärzten noch Patienten zuträglich sind“, sagte er.

www.fvdz.de

„EU“: Brüssel will den deutschen Meisterbrief schnell abschaffen


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Nirgendwo in der EU ist die Jugendarbeitslosigkeit so niedrig wie in Deutschland. Das ist ein Erfolg der dualen Ausbildung im Handwerk und der späteren Meisterprüfung.

Nun haben die Eurokraten den Meisterbrief ins Visier genommen. Er soll jetzt einfach weg.

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handwerk

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Die Lunte glimmt am sozialen Pulverfass Europas. Es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein, bis der brisante Sprengstoff in den Krisenstaaten explodiert und den Verantwortlichen um die Ohren fliegt. Die Jugendarbeitslosigkeit in der EU nimmt immer dramatischere Ausmaße*an. In Portugal liegt die Erwerbslosenquote unter Jugendlichen nach Angaben der Statistikbehörde Euro-Stat bei rund 43 Prozent, im benachbarten Spanien sogar bei über 56 Prozent.

Den Negativrekord hält auch in dieser Hinsicht wieder einmal Griechenland, wo mehr als 62 Prozent der jungen Arbeitskräfte Jobs suchen. Die Internationale Arbeitsorganisation ILO geht sogar von noch weitaus höheren Zahlen aus. Denn viele junge Menschen ohne Job würden in den Krisenländern Europas erst gar nicht mehr registriert.

Ignorante EU-Bürokraten

Und die Zukunftsaussichten sind alles andere als vielversprechend. Frühestens ab dem Jahr 2020 könnte sich die Lage entspannen, schätzen Experten. Auf ihrem jüngsten Gipfeltreffen beschlossen die Staats- und Regierungschefs der EU ein milliardenschweres Hilfsprogramm für Jugendliche. Nach Ansicht von Experten ist das nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Und zwar vor allem dann, wenn man diesen Betrag mit den immensen Summen vergleicht, die in die Rettung des maroden Euro flössen.

Sechs Milliarden. Denn das bedeutet, dass in jeden arbeitslosen Jugendlichen in der EU in den nächsten Jahren pro Monat gerade einmal 15 Euro investiert werden. Während sich also die Staats- und Regierungschefs für ihr sechs Milliarden Euro teures Hilfsprogramm für Europas Jugend feiern ließen, verabschiedeten sie gleichzeitig »länderspezifische Empfehlungen«, in denen explizit die Abschaffung des deutschen Meisterbriefs gefordert wird.

Wieder einmal ist man geneigt »JA« zu sagen. Denn der Meisterbrief als Voraussetzung zur Gründung eines eigenen Betriebs steht fast schon in regelmäßigen Abständen in der Kritik. In den »länderspezifischen Empfehlungen« bezeichnet Brüssel den Meisterbrief ausdrücklich als »ungerechtfertigte Beschränkung«. Für den deutschen Ar-beits- und Ausbildungsmarkt jedoch erwies sich die duale Ausbildung zu Handwerksberufen bis hin zur späteren Meisterprüfung als Erfolgsmodell. Während die Jugendarbeitslosigkeit in der EU explodiert, liegt sie in der Bundesrepublik bei gerade einmal acht Prozent.

Zusammen mit Österreich weist Deutschland somit die niedrigste Quote innerhalb der EU auf. Ausdrücklich empfiehlt die EU das duale Ausbildungssystem in Deutschland den Krisenländern in Südeuropa. Gleichzeitig macht Brüssel aber gegen den Meisterbrief mobil. »Das hohe Niveau der beruflichen Bildung in Deutschland ist ja gerade das Ergebnis einer auf der Basis von Qualifikationen geregelten Zulassungspraxis«, wundert sich Holger Schwannecke, Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, über die »Ignoranz der EU-Kommission«.

Immer mehr zulassungsfreie Berufe

Früher war der Meisterbrief in Deutschland in zulassungspflichtigen Berufen die Voraussetzung, um einen Handwerksbetrieb führen und Lehrlinge ausbilden zu dürfen. Dieser sogenannte große Befähigungsnachweis wurde zum 1. Januar 2004 mit der Novelle der Handwerksordnung für zulassungsfreie Berufe abgeschafft. Für beinahe alle noch zulassungspflichtigen Berufe – unter anderem im Baugewerbe besteht seither die Möglichkeit, neben der Meisterprüfung auch mit alternativen Qualifikationen den Beruf selbstständig auszuüben. Insgesamt entfiel im Jahr 2004 die Meisterpflicht in 53 Berufen.

Die Konsequenz: Es kam zu einer wahren Flut von Ein-Mann-Betrieben, die sich einen Preiskampf auf Gedeih und Verderb liefern, der oftmals ruinöse Folgen haben kann. Dass diese Kleinbetriebe in aller Regel keine Lehrstellen anbieten, liegt auf der Hand. Dem Ausbildungsmarkt war diese Reform daher
nicht förderlich. Der harte Konkurrenzdruck geht überdies nicht selten auf Kosten der Qualität. Kritiker sprechen bereits von einem »Wettbewerb der Pfuscher«.

Bleibt die Frage, weshalb Deutschland den »länderspezifischen Empfehlungen« der EU samt der Aussage zum Meisterbrief zustimmte.

Zumal auch viele Brüssler Europaparlamentarier die Vorteile des dualen Ausbildungssystems mit dem Meisterbrief als Befähigungsnachweis hervorheben. »Überall,
wo es gilt, einen Mittelstand aufzubauen, wird dieses System als Positivbeispiel anerkannt«, sagt etwa Markus Ferber (CSU) und rät, auf die jüngsten Attacken aus Brüssel gegen den deutschen Meisterbrief mit Gelassenheit zu reagieren.

Auch aus europäischen Diplomatenkreisen heißt es, der Vorgang sei ein neuerliches Beispiel für die bürokratische Selbstbeschäftigung in Brüssel.

Dort neige man ohnehin dazu, viel Energie in Projekte mit schwachen Resultaten zu investieren, heißt es.

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nachzulesen bei Kopp-Exklusiv 27-2013

deutsche reich fahne

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Deutliche Aufklärung über deutsche „EU“-Fanatiker: Stellungnahme zur Einführung einer Europäischen Bankenaufsicht


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Veröffentlicht am 18.06.2013

Am 13. Juni 2013 — um 22 Uhr – hat der Deutsche Bundestag einer europäischen Bankenaufsicht zugestimmt. Wissen Sie, was das bedeutet? Sie werde es nicht wissen wollen- aber Sie sollten es wissen. Und zwar unbedingt: Bankenaufsicht klingt harmlos. Vielleicht sogar positiv: spanischen, griechische und sonstige Pleite- und Zockerbanken kommen nun unter eine gestrenge, an deutschen Standards gemessene Aufsicht. Aber dem ist so nicht. Gar nicht.
Erstens: Die Bankenaufsicht dient — wie der Fiskalpakt — als das Feigenblatt, mit dem man uns Deutsche beruhigen will: Weil auch die Südländer ihre Banken dieser neuen gestrengen europäischen Aufsicht unterwerfen, soll nun der Eurorettungsschirm ESM im Gegenzug vollkommen neu gestaltet werden: Fortan rettet er nicht mehr nur die insolventen Staaten, sondern auch —- die insolventen Banken.
Der ESM hat ein Rettungsvolumen von 500 Mrd. Euro. Die Banken der sechs schlimmsten Krisenländer haben Schulden von 9.400 Milliarden Euro. Also: 20 mal mehr, als der Rettungsschirm hergibt oder 30 mal unser gesamter Bundeshaushalt 2012. Dafür steht fort an der ESM gerade- also: SIE. Oder glauben Sie wirklich, dass der Bundestag einer Erhöhung des ESM mit deutschen Steuermitteln nicht zustimmt, wenn „die Märkte“ rufen?
Und zweitens: Für die europäische Bankenaufsicht ist nicht etwa die Deutsche Bundesbank zuständig, sondern – die EZB-. In der EZB hat jedes Land eine Stimme, Zypern eine, Griechenland eine, Deutschland eine. Mit einfacher Kopfmehrheit beschlossen die Südländer so, unbeschränkt Geld für ihre insolventen Länder zu drucken. Und die gleichen Länder führen jetzt die Aufsicht über Europas Banken. Sie entscheiden, ob eine deutschen Bank geschlossen werden soll oder ob eine spanische Bank die Banklizenz behalten kann- und aus dem ESM, also: von Ihnen gerettet werden muss.

Die Haftungsrisiken waren schon vor der Ausweitung des ESM unkalkulierbar, unbezahlbar, unverantwortlich. Nun ist das Risiko um ca. 10.000 Milliarden gestiegen.

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Haben Sie dazu noch Fragen? Dann wenden Sie sich an Ihren Abgeordneten im Deutschen Bundestag.

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Über AbgeordnetenCheck.de oder rufen Sie ihn einfach mal an: Berlin, 030-227-0.

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Unser Protest muß in den Bundestag. Wehren wir uns. Gemeinsam sind wir stark!

Der Wochenrückblick…..paz25


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obama berlin.

AUDIO

Hauptsache, alle gleich blöd / Was uns Obama Schönes mitgebracht hat, wie wir Deutschland an der Wurzel schwächen, und wir unsere Kinder zu Deppen machen

Da war er endlich, unser Freund, unser Idol: Barack Obama in Berlin! Historische Tage. Da haben wir uns die Stimmung nicht verderben lassen durch manchen Miesepeter, der einfach behauptet, der Obama sei im Grunde auch nicht besser als sein Vorgänger, George W. Bush.

Wie kann man so etwas nur sagen. Im Gegensatz zu Bush hat Obama schließlich … ja, Guantánamo geschlossen? Nein, das nicht. Weniger Kriege geführt? Schon mal gar nicht. Die Geheimdienste gezähmt und die Bürgerrechte gestärkt? Die Armut bekämpft? Überall eher das Gegenteil.

Aber das macht nichts, mag Obama auch alles genauso machen wie Bush (oder schlimmer), er macht es eben anders genauso, irgendwie netter, sympathischer. Außerdem haben alle Qualitätsmedien vom „Spiegel“ bis zum Staatsfunk doch immerzu gesagt, der Obama sei ein „Hoffnungsträger“, verkörpere das „bessere Amerika“!

Soll das nun alles Quatsch gewesen sein? Und wenn schon, als kritische Zivilgesellschaft, als die wir uns feiern, schlingen wir noch jeden Propaganda-Müll hinunter und streicheln uns wohlig den lügenvergifteten Bauch.

Obama, der Friedensbringer: Der Bostoner Professor Andy Bacevich hat für seinen deutschen Freund, den Ökonomen Max Otte, mal eine kleine Zusammenstellung gemacht. Danach hat es noch nie so viele geheime Militäraktionen ohne Information des Kongresses gegeben wie unter Obama.

Angela Merkel hegt dennoch keinen Zweifel am guten Willen unseres Freundes aus Washington und ist ganz scharf auf sein neuestes Geschenk: die große transatlantische Freihandelszone. Die bringt für alle Seiten Vorteile, auch in Deutschland werden viele neue Arbeitsplätze entstehen. Woher wir das wissen? Na, vom Internationalen Währungsfonds (IWF). Ach ja richtig, war das nicht der Verein, der uns jahrelang mit falschen Expertisen zu Griechenland in die Falle gelockt hat? Sicher, aber wer wird denn nachtragend sein. Ist doch schon mehrere Tage her.

Nach Berechnungen anderer Ökonomen bringt die nordatlantische Freihandelszone für Deutschland und die Euro-Länder vor allem kräftige Nachteile. Auch Schwellenländer wie Brasilien werden wohl ordentlich Federn lassen. Dagegen dürften die USA nach dieser Schätzung richtig absahnen.

Aber das sagen ja nur wieder diese Querschießer, die schon beim Euro an sich Bauchschmerzen hatten, dann Griechenland nicht aufnehmen wollten und jetzt von „Alternativen“ faseln. Wer glaubt schon solchen Leuten?

Und wenn sie doch recht haben? Na, wenn schon: Hatten wir uns nicht darauf geeinigt, dass die deutsche Exportstärke sowieso von Übel ist? Dagegen müssen wir halt etwas tun, gegen die deutsche Stärke.

Allerdings ist wohl jedem Kenner der Materie klar, dass es dabei mit unvorteilhaften Handelsverträgen allein nicht getan ist. Man muss an der Wurzel ansetzen.

Einen wesentlichen Grund für die wirtschaftliche Stärke der Deutschen sehen Experten in unserem Bildungssystem. Allerdings kann man bei der betrieblichen Ausbildung wenig machen, da haben die Lehrbetriebe das Sagen. Also müssen wir noch viel früher anfangen, am besten gleich bei den Grundschülern.

Hier können bereits große Erfolge bei der Bekämpfung deutscher Stärken vermeldet werden. Der „Spiegel“ erzählt uns, wie weit sie sind mit dem Unterfangen, das Volk der Dichter ins Volk der Deppen zu verwandeln. Immer weniger Schüler könnten richtig schreiben, was kein Unfall ist, sondern Programm.

Das Programm heißt „Lesen durch Schreiben“ und stellt den Grundschülern völlig frei, wie sie ein Wort schreiben. Das Ergebnis betitelt das Magazin als „Recht Schreip-Katerstrofe“. Die Verfechter des Programms finden die Falschschreiberei dagegen „kreativ“. Die Kreativität wirkt lange nach: Jeder weiß ja, dass es viel schwerer ist, einen eingeschliffenen Fehler auszumerzen als etwas von Anfang an richtig zu lernen. „Lesen durch Schreiben“ stellt sicher, dass die Kleinen schon jahrelang „kreativ“ gekritzelt haben, ehe ihnen einer sagt, wie es richtig geht. Dann ist es, wie Tests bei älteren Schülern erwiesen haben, für viele schon zu spät. Sie lernen nie mehr richtig schreiben. Und wer nicht richtig schreiben kann, lernt auch nie richtig lesen, vor allem: schnell lesen. Er verliert die Lust, lässt das Lesen sein und ist nun offen für die Endverblödung.

Das sollte man auch auf die Mathematik ausweiten. Hemmt es nicht die Kreativität des Kindes, wenn man es zwingt, aus zwei und zwei zwanghaft vier zu machen? Selbst, wenn eine sieben seiner spontanen Neigung viel eher entspräche?

Darf dann bald jeder Schüler machen, was er will? Aber nicht doch: Zum Ausgleich schauen fortschrittliche Pädagogen anderswo umso strenger hin. Ältere Schüler berichten, welcher Ärger samt schlechter Noten sie erwartet, wenn sie eine politisch unkorrekte Meinung äußern, eine, die weder rot noch grün ist. So wird man für politisch korrekte, aber in fehlerstrotzendem Deutsch formulierte Meinungen belohnt und für korrekt formulierte, aber abweichende Meinungen bestraft. Heraus kommt das Idealbild einer neuen Elite für ein dauerhaft geschwächtes Deutschland: der stümpernde Anpasser. Und sein künftiges Feindbild: der schreib- und lesegewandte Selbstdenker.

Um das Niveau noch weiter zu senken, werden per „Inklusion“ geistig behinderte und ausgesprochen lernschwache Schüler aus den Förderschulen geholt und in die Regelschulen verfrachtet. Dort sitzen dann, bei vielleicht 40, 50 Prozent Ausländerkindern mit teilweise kümmerlichen Deutschkenntnissen, noch ein, zwei geistig Behinderte sowie etliche mit „Verhaltensauffälligkeiten“ und kritzeln frei vor sich hin. Toll, was? Nicht ganz: Entsetzt haben die „Reformer“ festgestellt, dass die Kinder nicht alle gleichmäßig verblöden, was aus sozialistischer Sicht sehr ungerecht ist. Fiese Eltern helfen ihren Gören und vermasseln so das „Lernziel“, Folge: Der Bildungsstand der Eltern ist für den Lernerfolg der Kinder immer wichtiger, ein Skandal. Kann es also sein, dass die linken Reformen geradewegs nach hinten losgegangen sind, zurück in Richtung Klassengesellschaft?

Auf keinen Fall, belehrt uns die linke Lehrergewerkschaft GEW: Deutschland gebe einfach nur zu wenig Geld für „Bildung“ aus, das sei das Problem. „Mehr Geld für Bildung“ heißt laut GEW natürlich, noch viel mehr Geld für „Inklusion“ und „Lesen durch Schreiben“ und all die anderen roten Sachen, die uns dahin geführt haben, wo wir heute sind. Überhaupt, Eltern: Warum nimmt man ihnen die Kinder nicht gleich ganz weg und in staatliche Obhut? Nun ja, das kostet auch.

Mehr Geld also. Aber alle wollen mehr Geld! Woher sollen wir das nehmen? Da gibt es einen cleveren Vorschlag, für den man die Steuerzahler nur ein bisschen hinter die Fichte führen muss, worin unsere Politiker ja gut geübt sind: Findige Leute bringen dieser Tage einen „Flut-Soli“ ins Gespräch. Eine Forderung, für die sich viele Politiker umgehend begeistern konnten.

Der wird dann „zeitlich befristet eingeführt“. Wenn aber die Deiche wieder stehen, die Häuser wieder trocken sind und alle Entschädigungen geleistet wurden, dann bleibt der Soli einfach bestehen, so wie der andere, den wir seit zwei Jahrzehnten zahlen und wohl bis ans Ende unserer Tage abdrücken müssen, selbst wenn wir heute erst 20 Jahre alt sind.

Sobald einer daran erinnert, dass die Sache doch „befristet“ war und wieder abgeschafft gehört, wird die GEW poltern, eine Abschaffung des Flut-Soli sei „ein Steuergeschenk an die Reichen“. Danach wird niemand mehr wagen, das Thema anzuschneiden. Schon ist genug Geld da, um noch mehr Pädagogen einzustellen, die den Kindern beim „Lesen durch Schreiben“ in der inkludierenden Schulklasse die Zukunft verbauen.

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nachzulesen bei preussische-allgemeine-zeitung 25-2013

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Reden über Europa 4 – Die Loslösung denken


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Niemand kann ernsthaft bestreiten,
daß die europäische Staatengemeinschaft
in einer tiefen Legitimationskrise
steckt. Zeit für eine
Bestandsaufnahme. Wo steht unser
Kontinent politisch, wirtschaftlich,
militärisch, kulturell, demographisch?
Wie kann es weitergehen,
in welchen Strukturen, auf welche
Horizonte zu? Wo ist der Platz Europas
in der Welt? In dieser Folge
der JF-Serie widerlegt der Publizist
Dieter Farwick die Behauptung der
Euro-Eliten, die Gemeinschaftswährung
hätte Frieden und Wohlstand
vermehrt.

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reden über europa.

AUDIO

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Die politische Kultur
in Deutschland hat
schweren Schaden
genommen. Die unter
enormem Zeitdruck
erzwungenen Entscheidungen
des
Bundestages in vitalen
Fragen haben das
Vertrauen der Bürger in
Regierung und Parlament
beschädigt.

Der Chef der Eurogruppe, Luxemburgs Premier Jean-Claude Juncker, warnte beim Neujahrsempfang 2013 vor der luxemburgischen Presse, dieses Jahr könnte ein Vorkriegsjahr werden wie das Jahr 1913, wo alle Menschen an Frieden glaubten, bevor der Krieg kam. „Das Jahr 1913 hat unendlich viele Parallelen zum Jahr 2013“, so Juncker, und es klang wie eine Drohung.

„Wenn der Euro zerbricht, zerbricht Europa.“ Auch aus dem Munde der Bundeskanzlerin ein bedrohlich klingender, hochdramatischer Satz, der an Gewissen und Verantwortungsgefühl appelliert – und doch nur Zustimmung zur Euro-Rettungspolitik ihrer Regierung erheischt. Da die Regierungen der Eurozone keine neutralen Fakten für mögliche Folgen eines Endes des Euro in seiner heutigen Form bieten können, arbeiten sie mit Angst und Drohkulissen.

Die Kriegsgefahr-Rhetorik führt zwangsläufig zu der Frage: Wie sah Europa eigentlich vor Einführung des Euro aus? Drohte im freien Teil Europas Krieg? Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges hat sich Europa in den 65 Jahren bis zur Einführung des Euro fortlaufend zu einer Region von gegenseitigem Vertrauen und wachsender Zusammenarbeit mit Zusammenschlüssen wie der Nato und der EU entwickelt – über frühere Grenzen hinweg, nach 1990 auch mit Osteuropa.

Kriege hat es im freien Europa – ausgenommen auf dem Balkan – nicht mehr gegeben. Kein europäisches Land stellte eine Bedrohung eines anderen dar – trotz des andauernden Konfliktes zwischen Griechenland und der Türkei, der durch die Mitgliedschaften in der Nato eingehegt und gedämpft wurde. Der Mauerbau 1961, die Kubakrise 1962 und im besonderen Maße die Invasion des Warschauer Paktes in die damalige Tschechoslowakei 1968 waren klare Signale, aus welcher Richtung dem Frieden in Freiheit Gefahr drohte.

In den Jahrzehnten ohne Euro ist Deutschland zum Export- und Reiseweltmeister geworden. In den südeuropäischen Ländern waren Deutsche gerngesehene Gäste – nicht nur wegen der Devisen, sondern auch wegen des Interesses an Land und Leuten, deren Kultur und Geschichte. Es gab am Horizont auch keine dunklen Wolken – erst recht nicht nach der Zeitenwende mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion und des Warschauer Paktes sowie nach der deutschen Wiedervereinigung. Zur Erinnerung: Diese Zeitenwende wurde ohne Krieg erreicht.

Entgegen den regierungsamtlichen Erklärungen hat sich für Deutschland der Beitritt zur Eurozone wirtschaftlich und finanziell nicht gelohnt. Seit der Einführung des Euro hat sich das deutsche Wirtschaftswachstum nahezu halbiert. Im weltweiten Vergleich liegt Deutschland weit hinter China, Indien und den USA. Länder außerhalb der Eurozone und außerhalb der EU – wie Norwegen und die Schweiz – haben keinen Grund, auf die Mitgliedsländer der Eurozone oder auch der EU neidisch zu sein. Im Gegenteil.

Die Zinspolitik der EZB hat für Deutschland dramatische Folgen: Die Differenz von niedrigen Zinsen auf Sparguthaben und der Inflationsrate führt zu einer „kalten Enteignung“. Bei einer Inflation von vier Prozent, die der deutsche Finanzminister für hinnehmbar hält, schmelzen private Sparguthaben gegen Null. Dabei ist die Inflationsrate, die der Bürger beim Einkauf täglich spürt, deutlich höher als in dem berühmten „Warenkorb“, in dem langlebige Güter die Inflationsrate nach unten drücken.

Der niedrige Zinssatz von 0,5 Prozent führt zu einer deutlich niedrigeren Auszahlung von Lebensversicherungen und Renten. Merkel hat auf dem Sparkassentag am 25. April verschämt angedeutet, daß für Deutschland ein höherer Zinssatz von Vorteil wäre. Doch es wird wohl eher darauf hinauslaufen, daß die EZB ihn auf null Prozent absenkt.

Die Bundesregierung hat die Jahre stark sprudelnder Steuereinnahmen nicht genutzt, die Neuverschuldung und die Gesamtschulden deutlich herunterzufahren. Die Mehreinnahmen hat sie zu einer kräftigen Erhöhung der Staatsausgaben mißbraucht. Die Gesamtschulden und zukünftige Verpflichtungen für die Gesundheitsvorsorge und für die Zahlung der Renten und Pensionen belaufen sich nicht auf die offiziellen rund zwei Billionen, sondern auf mindestens sechs Billionen Euro. Im Bundeshaushalt sind 41 Milliarden Schuldzinsen enthalten.

Beim griechischen Schuldenschnitt ist bares Geld geflossen, wie auch für die ersten beiden Jahresraten des ESM in Höhe von rund acht Milliarden Euro. Durch die Target2-Regelung sitzt die Deutsche Bundesbank auf etwa 600 Milliarden Euro – zum großen Teil faule Kredite in schwachen europäischen Staaten.

Es gibt jedoch weitere schlimme Folgen für Deutschland und Europa:

In Deutschland hat die politische Kultur schweren Schaden genommen. Die unter enormem Zeitdruck erzwungenen Entscheidungen des Bundestages bei vitalen Fragen – den „Kronjuwelen“ – haben das Vertrauen der Bürger in das Regierungshandeln und in das Parlament beschädigt. Ernsthafte Kritiker des Eurosystems werden als „Europagegner“ diffamiert, obwohl sie immer wieder betonen, daß sie ein „besseres“ Europa anstreben.

Die „Nehmerländer“ werden de facto „fremdregiert“ durch die Auflagen der „Troika“ aus IWF, EU und EZB. Dadurch hat das Ansehen der EU und der Brüsseler Kommission stark gelitten.

Es gibt eine klare Wahl:
eine Politik des
„Weiter so“ mit Armut
und Perspektivlosigkeit
in den Südländern.
Oder der planmäßige
Übergang in überlebensfähige
Strukturen
in einem Europa der
Solidität und Subsidiarität
und klaren Regeln
bei Verstößen.

Aber auch Ansehen und Sympathien für Deutschland als solches sind in den betroffenen Ländern deutlich gesunken. Die im wesentlichen von Deutschland durchgesetzte rigide Sparpolitik hat in den „Nehmerländern“ zu einer nach unten verlaufenden Spirale geführt: Sparmaßnahmen machen Massenentlassungen unausweichlich; die wiederum steigern die Sozialkosten. Beide verringern den Binnenkonsum und die Steuereinnahmen. Das führt zu weiteren Kürzungen der Staatsausgaben. Und so fort. Die Bilder des vorigen Sommers machen deutlich, daß in den Ländern an der südlichen Peripherie auch im Sommer dieses Jahres bürgerkriegsähnliche Zustände herrschen könnten. So ist die Arbeitslosigkeit beispielsweise in Griechenland im Mai auf dem höchsten Stand seit Beginn der Krise 2010. Sie liegt im Durchschnitt bei 26 Prozent, bei den Jugendlichen bei 66 Prozent! Aber wie soll bei weiter fehlender Wettbewerbsfähigkeit in Griechenland ein Umschwung erfolgen?

Die „Nehmerländer“ beantragen Zahlungsaufschübe. Die Sparauflagen halten sie nicht ein. Die Aufschübe führen zu Verlusten bei den Kreditgebern.

Insgesamt droht der Eurozone durch die „alternativlose“ Politik ein „Schrecken ohne Ende“. Auf Deutschland und die noch zahlungsfähigen Euro-Mitgliedsstaaten kommen Dauerzahlungen in Milliardenhöhe zu. Griechenland allein hat bereits über 250 Milliarden Euro erhalten. Ergebnis: mager.

Und schon lugt ein neues Sorgenkind der Eurozone hinter den Alpen hervor: Slowenien. Laibach hat soeben ein drastisches Sparprogramm beschlossen. Nun geht dort die Angst um, daß es dem hübschen Südslawenland mit der hervorragenden Infrastruktur ähnlich ergehen könnte wie Spanien oder Zypern.

Der GAU wird eintreten, wenn Frankreich in zwei oder drei Jahren ebenfalls Milliarden zur eigenen Rettung beantragt. Frankreich kann wegen seiner Größe durch ESM, EFSF und Target2 aber nicht gerettet werden.

Es hilft wenig für Gegenwart und Zukunft, wenn man feststellt, daß die Tage vom 8. bis 10. Mai 2010 mit der Aufgabe der „No-bail-out“-Klausel der große Sündenfall waren. Aber die Erinnerung hilft vielleicht, aus der Geschichte zu lernen und derartige Fehler nicht zu wiederholen.

Die junge Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) hat der Diskussion über eine Alternative zum jetzigen Eurosystem erst so richtig Leben eingehaucht. Viele Medien greifen deren Vorschläge auf. Mit ihrem Sprecher Bernd Lucke hat die Partei gute Möglichkeiten, ihre Vorstellungen darzulegen. Die in kurzer Zeit erreichte öffentliche Aufmerksamkeit ist vollkommen außergewöhnlich.

Die üblichen Spielchen der etablierten Parteien laufen dagegen weitgehend ins Leere. Der Hinweis auf die vielen Professoren unter den Gründern hat in der Öffentlichkeit nicht die erhoffte Wirkung erzielt. Auch die „Nazi-Keule“ hat nicht getroffen. Bisher haben Männer und Frauen in der Partei Positionen besetzt, die man nicht in die „rechte Ecke“ schieben kann. Das haben die etablierten Parteien in ihren jeweiligen Strategiepapieren eingestanden und vor falschen Reaktionen der Politik gewarnt.

Nun werden verschiedene Lösungsansätze öffentlich diskutiert:

• Austritt schwacher Staaten aus dem Euro – temporär oder auf Dauer;

• Einführung von Parallelwährungen zum Euro als internationales Zahlungsmittel, die den Staaten den notwendigen Handlungsspielraum, zum Beispiel zur Abwertung, verschaffen;

• Aufteilung der Eurozone in einen Nord-Euro und einen Süd-Euro;

• Austritt wirtschaftlich starker Staaten aus der Eurozone wie Deutschland und Finnland mit dem Ziel, mit anderen starken Staaten – wie Schweden, Polen und Norwegen – ein „Maastricht plus“ zu schaffen;

• ein Alleingang Deutschlands mit der Rückkehr zur D-Mark als „Ultima ratio“.

Kein Vertreter von Alternativen verlangt eine „Hauruck-Lösung“; es wird für einen mehrjährigen, geplanten Übergang geworben.

Die Vertreter der Regierungspolitik geben natürlich nicht so leicht auf: Sie weisen auf die Gefahren für Deutschland hin, wenn die Währung, die Deutschland mit anderen Staaten haben wird, den deutschen Export verteuert. Dabei verschweigen sie bewußt, daß deutsche Exporte mehrheitlich in Regionen außerhalb der Eurozone gehen und nicht in Euro bezahlt werden. Sie sagen auch nicht, daß die Preise für Importe dann sinken werden – wie zum Beispiel für Gas und Öl. Außerdem bestehen viele hochwertige Produkte – wie etwa Autos von BMW – zu einem großen Teil aus importierten Teilen, die dann auch billiger würden.

Bereits in der Vergangenheit hat die deutsche Industrie Preissteigerungen verkraftet; sie waren häufig der Motor für Innovationen, für Rationalisierung und Qualitätssteigerungen.

Alle möglichen Alternativen sollten ohne Zeitdruck und Denkverbote seriös und ideologiefrei untersucht werden, um zu einer Lösung zu kommen, die dem Schrecken ein Ende bereitet und den kommenden Generationen politische und kulturelle Spielräume eröffnet.

Ein „Hoffnungsschimmer“ für eine realistischere Beurteilung der Lage ist die Aussage von Kai Konrad, dem obersten Berater im Bundesministerium der Finanzen, daß es den Euro in fünf Jahren nicht mehr geben wird (Welt am Sonntag, 21. April 2013). Wenn das so gesehen wird, ist es höchste Zeit, einen belastbaren „Plan B“ mit Alternativen zu entwickeln.

Eines ist sicher: Auf dem Weg zu einer tragbaren Lösung gibt es keine Gefahr von Kriegen zwischen europäischen Staaten. Durch die wirtschaftlichen und sozialen Verwerfungen, die der Euro angerichtet hat, drohen allerdings bürgerkriegs­ähnliche Zustände in den schwachen „Nehmerländern“. Die könnte man durch zeitlich limitierte Hilfen – einen „Marshallplan light“ – verhindern.

Somit gibt es für den deutschen Bürger eine klare Alternative: eine Politik des „Weiter so“ mit Armut und Perspektivlosigkeit in den „Nehmerländern“. Oder aber den planmäßigen Übergang in neue, überlebensfähige Strukturen in einem „Europa der Vaterländer“ – einem Europa der Solidität, Seriosität und Subsidiarität, einer reduzierten Rolle Brüssels und klaren Regelungen bei Verstößen bis hin zum erzwungenen Austritt.

Dieses Europa braucht keine Einheitswährung; kleinere Gruppen mit gemeinsamer Währung erhielten wieder die Flexibilität, die es vor Einführung des Euro gab. Nur ein so geeintes Europa mit über 500 Millionen Bürgern kann ein „Global Player“ auf der Bühne der Weltpolitik werden.

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nachzulesen bei JF 22-2013

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Verfassungsgericht verhandelt im Juni zur Euro-Rettung —von Karl Albrecht Schachtschneider


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Auf dem Prüfstand

Karl Albrecht Schachtschneider

Das Bundesverfassungsgericht hat zur mündlichen Verhandlung in Sachen Euro-Rettungspolitik geladen. Zwei Verhandlungstage sind angesetzt, am 11. und 12. Juni. Das ging schneller als befürchtet. Umstritten sind vor allem die Maßnahmen der Euro-Zentralbanken, nämlich deren monetäre Staatsfinanzierung, aber auch deren Zusage, alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um den Bestand und die Stabilität des Euro zu verteidigen. Kern des Streits ist: Was ist noch Geldpolitik, was schon verbotene monetäre Staatsfinanzierung? Auch das Verrechnungssystem Target2 steht auf dem Prüfstand.

Die Beschwerdeführer sehen sich im Recht auf Demokratie und in der Eigentumsgewährleistung verletzt, aber auch im Recht auf Recht. Sie haben die Grenzen der Befugnisse der EZB und die Verfassungsidentität, die nationale Souveränität, geltend gemacht. Es geht auch um die Integrationsverantwortung und die haushaltspolitische Gesamtverantwortung des Parlaments und um die Grenzen der verfassungsgerichtlichen Kontrolle von Unionsakten.

Auch die Streitfragen, zu denen das Gericht sich bereits im Eilurteil vom 12. September 2012 eher ernüchternd geäußert hat, nämlich die systemische Änderung der Währungsunion durch Artikel 136 Absatz 3 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV), die Vertragsgesetze zum Rettungsfonds ESM und zum Fiskalpakt werden in der Hauptsache noch einmal behandelt, keineswegs nur formal. Auf dem Prüfstand steht auch das ESM-Finanzierungsgesetz.

Es wird aufregend. Die Vorlage einiger Streitfragen beim Europäischen Gerichtshof ist nicht ausgeschlossen. Dieser hat seine Rechtsferne im Urteil über Artikel 136 AEUV und den ESM vom 27. November 2012 schon unter Beweis gestellt. Das Urteil unseres Verfassungsgerichts, welches das letzte Wort in Sachen des Rechts hat und behauptet, steht keineswegs fest.

Es müßte das Ende des Euro-Abenteuers bringen, wenn das Gericht Recht spricht.

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Merkel in der Defensive: Europa vor grenzenloser Schulden-Flut


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Die Schulden-Praxis wird Generationen belasten.

Angela Merkel ist, entgegen dem Klischee, nicht mehr Herrin der Lage.

Sie scheint zu resignieren – zumindest bis zur Bundestags-Wahl.

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Iwan Konstantinowitsch Aiwasowski Die Woge, 1889. Öl auf Leinwand, 304 x 505 cm. Staatliches Russisches Museum, Sankt Petersburg. (Foto: Flickr/Kunstforum Wien)

Der Zeitpunkt ist nicht zufällig gewählt. EU-Kommissionspräsident Manuel Barroso möchte in den südlichen Schuldenländern die Zügel lockern und verkündet, es sei nun genug gespart worden. Schluss mit der Schuldenbremse, Schluss mit Fiskalpakt und Defizitgrenzen. Auch Olli Rehn, bisheriger Verfechter und – neben Angela Merkel und Wolfgang Schäuble – Chefideologe des rigorosen Sparkurses, weicht vom Pfad der Tugend ab.

Die EU-Kommission will nun also neue Pflöcke in der Schuldenpolitik einschlagen. Der IWF verfolgt dasselbe Ziel und hat bereits angekündigt, es sei nun an der Zeit, den strengen Sparkurs aufzugeben, um mehr Wachstum in der Euro-Zone und in Europa zu generieren.

Grund für die 180-Grad-Wende sind die neu erhobenen Daten. Zwar wurden in der Eurozone – vor allem in den hoch verschuldeten Südländern – Staatsausgaben massiv gekürzt und Steuern erhöht, dennoch verzeichnet beispielsweise Spanien einen Anstieg des Defizits von 9,4 auf 10,6 Prozent, der höchste Einzelwert in der Euro-Zone. Griechenland landet auf Platz zwei im Ranking und verbucht 10 Prozent Haushaltsdefizit. In Slowenien erhöhte sich das Defizit von 4,0 auf 6,4 Prozent. Das Land steht praktisch vor der Pleite, die Euroländer stecken in der Rezession fest.

Was als Schlussfolgerung bedeutet: Trotz Einsparungen wurde der gegenteilige Effekt erzielt. Was wie ein irrwitziger Widerspruch klingt, ist es nicht. Jedenfalls nicht in der Wahrnehmung der EU-Kommission.

Der willkommene Rechenfehler (lächerlich)

Angeblich hat (wieder einmal!) ein Rechenfehler in einer Excel-Tabelle der renommierten Ökonomen Reinhart und Rogoff mit der bisherigen Wirtschaftsphilosophie aufgeräumt, und offenbar radikal aufgeräumt. Diese besagte bisher nämlich folgendes: Das Wirtschaftswachstum einer Nation sinke rasant ab, wenn die Staatsverschuldung 90 Prozent des Bruttoinlandsprodukts übersteige.

Im Umkehrschluss: Deshalb müsse Staatsverschuldung konsequent gedrosselt werden, um neues Wachstum zu generieren, womit dann der jeweilige Schuldenstand eines Landes langsam, aber kontinuierlich wieder abgebaut werden kann. Ein Student aus den USA habe den Rechenfehler entdeckt. Und die beiden „Starökonomen“ gaben inzwischen ihre Rechenfehler zu. Und siehe da: durch die dummerweise gemachten „Rechenfehler“ ist die jahrelang gültige  Theorie vom Sparen und Wachsen nun vom Tisch.

Schuldenberge und Eurobonds

Deshalb muss eine neue Strategie her, denn die Sparpolitik mitsamt ihrer Verfechter, Unterstützer und Beschwörer ist am Ende. Und die bedeutet: Lasst uns neue Schulden machen! Für aufmerksame Beobachter dürfte allerdings klar sein: mehr Ausgaben führen nicht zu mehr Wachstum oder einer wettbewerbsfähigen Wirtschaft. Wohin es führt, zeigt der Fall Griechenland: Der bisherige Schuldenstand von 175% Schuldenstand des Bruttoinlandsprodukts wird sich rasant vergrößern.

Danach hilft nur ein Schuldenschnitt (worauf die Regierung in Griechenland bereits sehnsüchtig nach der Bundestagswahl am 22.9. hofft) oder ein gemeinsamer Schuldentilgungsfonds für die Schuldenländer in der Eurozone, die alle abzahlen dürfen, einschließlich Deutschland. Der Zweijahresaufschub für Griechenland zum Abbau der Schulden kostet jetzt schon insgesamt 32 Milliarden Euro.

Italien will nicht sparen

Höhere Schuldenberge führen jedoch logischerweise nicht zum Abbau von Schuldenbergen. Und es ist der Wegbereiter für Eurobonds. Einen halbe Insel wie Zypern kann man in die Knie zwingen, Frankreich dagegen und die Niederlande nicht. Merkel und Schäuble geraten jetzt in die Defensive. Sie müssen von der Sparpolitik, die sie wie ein Mantra vor sich her getragen haben, abrücken. Der Druck, nicht nur von der EU-Kommission, sondern auch von den hochverschuldeten Euroländern ist zu massiv. Auch Enrico Letta, der neue italienische Regierungschef hält den bisherigen Weg zur Bekämpfung der Schuldenkrise in Europa für nicht geeignet. Die europäischen Politiker hätten sich zu sehr auf das Sparen konzentriert, berichtet die Süddeutsche Zeitung.

Interessant sind die am Montag von der Statistikbehörde Eurostat veröffentlichen Zahlen, wonach die 27 EU-Staaten allein im Jahr 2012 rund 576 Milliarden Euro neue Schulden aufnahmen.

Wer soll die Neuverschuldungen bezahlen? Wenn die hoch verschuldeten Länder weniger sparen sollen, müssen folgerichtig die Länder mit der größten Zahlungsfähigkeit für weitere Schuldenaufnahmen bluten.

Und über welchen Weg sollen die Neuverschuldungen realisiert werden? Bisher waren es die EZB und die Banken. Letztere haben – zum allergrößten Teil – die eigenen Staatsanleihen aufgekauft und deren faule Assets werden in Bad-Banks ausgelagert.

Bleibt also nur das Anzapfen des ESM oder, als wahrscheinlichere Option, Eurobonds. Nicht nur Griechenland, auch Frankreich macht sich seit langem dafür stark.

Sollten sich die Pläne der EU-Kommission zu weiteren Schuldenaufnahmen also durchsetzen, bleibt als „Rettungsanker“ nur noch die Einführung von Eurobonds. Selbstverständlich erst nach dem 22. September.

Die anti-deutschen SPD und Grüne reagierten euphorisch. Barroso sei nun quasi auf dem richtigen Weg. Sie waren ja schon immer der Meinung, dass die Sparapostel auf dem Holzweg seien. Der Gedanke, dass die Abkehr von der Sparpolitik lediglich eine neue Schuldenflut verursacht, bleibt ihnen offenbar verschlossen.

Wie reagieren nun Finanzminister Schäuble und die Kanzlerin? Sie bleiben beide in der Defensive. Einspruch gegen die Pläne von Barroso und Rehn? Fehlanzeige. Doch Schweigen bedeutet in der Politik immer noch heimliche Zustimmung.

Fazit: Europa steht vor einer katastrophalen Schuldenflut. Schon bis dato stehen für die Schuldenrettungen der südlichen Länder nach einer Berechnung des Ifo-Instituts knapp 1.500 Milliarden Euro im Feuer.

• Spanien über ESM – 100 Milliarden Euro für die Bankenrettung (davon bisher abgerufen 41,4 Milliarden Euro).
• Portugal über EFSM, EFSF und IWF – 78 Milliarden Euro.
• Irland über EFSM, EFSF und IWF – 63 Milliarden Euro.
• Griechenland über Euroländer (1.“Rettungspaket“), ESFS und      IWF – 246 Milliarden Euro.
• Zypern über ESM – 10 Milliarden Euro.
• Staatsanleihenkäufe der EZB: 211,5 Milliarden Euro.
• Target-Verbindlichkeiten: ca.700 Milliarden Euro.

Um diese Schulden abzutragen, müssen die Europäer lange arbeiten.

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OD-Raus-aus-EU

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deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/04/25/merkel-in-der-defensive-europa-vor-grenzenloser-schulden-flut/

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„EU“: Grillo: Im September ist Italien pleite……


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Berlusconis Partei führt die aktuellen Umfragen an. Beppe Grillo zufolge ist der Chef der PDL jedoch „bereits erledigt“.

Die etablierten Parteien in Italien sabotierten sich selbst, betont Grillo. Napolitanos Versuch, eine neue Regierung zu bilden, geht weiter. Doch die Zeit drängt und die Fronten sind verhärtet.

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Der Chef der Partei Movimento 5 Stelle, Beppe Grillo, will weiterhin die italienische Parteienlandschaft neu aufzumischen. Nach der Wiederwahl Napolitanos zum Präsidenten des Landes hatte er zu Protesten vor dem Parlament in Rom aufgerufen. Dass seine Partei die Regierungsbildung in Italien blockiere, sieht Grillo jedoch nicht. „Wir sabotieren gar nicht. Die Parteien sabotieren sich selbst“, sagte er der Bild-Zeitung.

Berlusconi liegt in Umfragen vorn

Berlusconis PDL scheint derzeit von dem politischen Chaos in Italien jedoch zu profitieren. In einer aktuellen Umfrage von Skypoll liegt die PDL mit 37,7 Prozent  klar vor dem Mitte-Links-Bündnis und Grillos M5S. Grillos Partei kommt auf 21,2 Prozent, ist also in den Umfragen gefallen. Bei den Parlamentswahlen im Februar hatte die Movimento 5 Stelle noch 25,6 Prozent der Wahlberechtigten hinter sich vereinigen können.

Nichts desto trotz sei Berlusconi „bereits erledigt“, so Grillo. „Im September/ Oktober wird dem Staat das Geld ausgehen und er (der Staat) wird sich schwertun, die Renten und Gehälter auszuzahlen.“

Mittlerweile hat Napolitano wieder die Gespräche zur Regierungsbildung aufgenommen. Bersani ist zwar als Vorsitzender des Mitte-Links-Bündnisses zurückgetreten, doch die Fronten zwischen den Parteien sind weiter verhärtet. Das hatte nicht zuletzt die verzweifelte Wahl eines neuen Präsidenten gezeigt.

Italien ist Pleite – leugnen zwecklos

Manchmal muss man der Wahrheit ins Auge blicken. Das kann weh tun, aber man würde das Ausmaß des Unglücks besser wahrnehmen, anstatt sich dem Schein „alles wäre doch nicht so schlimm“ hinzugeben. So in etwa ist die Situation um Italien. Nachdem das Schuldendrama um Griechenland vorgeführt und sich der Vorhang gesenkt hat, betritt nun Italien die große Bühne der Eurozone.

Auch bei Italien beginnt das Schauspiel mit viel Schein. Es ist zwar jedem Zuschauer bekannt, dass der europäische Riese in Schulden versinkt, die er niemals zurückzahlen kann, doch lieber lässt man sich von dem aktuellen Schauspiel blenden. All das drumherum um die Schuldensituation Italiens ist nur Show. Der Betrachter will geblendet werden. So soll es sein.

deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/04/23/grillo-im-september-ist-italien-pleite/

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Geheimdienst: Es droht ein türkisch-griechischer Krieg


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Jeder zweite Einwohner im Osten Griechenlands hat türkische Wurzeln.

Ein BND-Bericht enthüllt nun die skrupellosen geheimen Pläne Ankaras mit dieser Bevölkerungsgruppe.

Am Ende droht Krieg.

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Die griechische Region Thrakien ist die am wenigsten entwickelte des Landes. In der Tourismusindustrie gilt die uralte Kulturlandschaft, in der einst die bekanntesten griechischen Philosophen lebten, deshalb auch heute noch als Geheimtipp. Das 8500 Quadtratmeter große Gebiet grenzt im Norden an Bulgarien, im Süden an das Mittelmeer und im Osten trennt der Grenzfluss Evros die Region von der Türkei.

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Historisch gesehen ist die Grenze zur Türkei rein willkürlich. Schließlich haben die Menschen beidseits des Evros-Flusses die gleichen Wurzeln. In einem BND-Bericht werden nun Pläne Ankaras aufgezeigt, dieses historische Gebiet wieder an die Türkei anzugliedern. Und zwar mit allen Mitteln.

Jeder zweite ist Muslim

Von den 360000 Einwohnern Thrakiens ist mehr als die Hälfte islamischen Glaubens. Die Muslime sind die einzige offiziell anerkannte Minderheit in dem christlich-orthodoxen Land. Diese Muslime in Thrakien sind entweder Roma, haben türkische Wurzeln oder es sind Griechen, die den Islam angenommen haben.

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Mehrere hunderttausend Muslime aus Thrakien leben nicht mehr in Thrakien. Sie sind wegen der Armut in ihrer ursprünglichen Heimat ausgewandert, haben beispielsweise die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen. Und es gibt etwa 60000 muslimische Griechen, denen die Athener Regierung einfach die griechische Staatsbürgerschaft rückwirkend entzogen hat. Es sind Griechen mit türkischen Wurzeln, die als »Staatenlose« in Griechenland leben.

Das alles wäre zwar tragisch, aber weltpolitisch kaum von Interesse, wenn die islamistische türkische Regierung in Ankara nicht diese Bevölkerungsgruppe für ihre Ziele entdeckt hätte. Es ist bekannt, dass die regierende türkische AKP-Partei ein neues islamisches Großreich errichten und an die glorreiche Zeit der Osmanischen Herrschaft anknüpfen möchte. Daraus macht man in Ankara kein Geheimnis. Doch der Bundesnachrichtendienst weist das Kanzleramt nun auf die gefährlichen Folgen dieser Politik innerhalb Europas hin.

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In dem BND-Bericht für das Kanzleramt heißt es, dass mittelfristig ein Krieg zwischen den NATO-Staaten Türkei und Griechenland »unausweichlich« sei. Die Türkei könnte demnach die verheerende wirtschaftspolitische Lage Zyperns in den kommenden Monaten dazu ausnutzen, um die Insel mit einem Überraschungsfeldzug, welches etwa als regionales Manöver getarnt werde, im Handstreich komplett zu annektieren. Zugleich gibt es demnach Pläne in Ankara, den Muslimen in Thrakien »zu Hilfe zu eilen«.

Der BND weist darauf hin, dass das griechische Thrakien aus Sicht der türkischen Regierung weiterhin als türkisches Staatsgebiet angesehen wird, welches der Türkei einst widerrechtlich genommen worden sei.

Weil sowohl in zypriotischen Gewässern als auch vor der Küste Thrakiens reiche Erdöl- und Erdgasfelder liegen, deren Ausbeutung in den kommenden Jahren Milliardengewinne versprechen, werde die militärische Auseinandersetzung »unausweichlich« sein.

Millionen Illegale als Druckmittel

Ankara bereite sich demnach – so der BND – schon jetzt darauf vor, die muslimische Bevölkerung Griechenlands zu instrumentalisieren. Neben den genannten muslimischen Thrakern leben allein im Großraum Athen zwischen zwei und 2,5 Millionen Muslime, welche durch die Türkei über den Evros-Fluß als illegale Flüchtlinge nach Griechenland geschleust wurden.

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Es sind zumeist Iraker, Afghanen, Syrer, Pakistaner und Nordafrikaner. Auch sie könnten jederzeit im Handumdrehen mithilfe muslimischer Führer in den Moscheen instrumentalisiert und zu Aufständen angestachelt werden.

Kein anderes EU-Land will diese islamische Bevölkerungsgruppe aufnehmen. Der BND sieht demnach völlig unabhängig von der Wirtschaftsentwicklung die Zukunft Griechenlands extrem düster.

Dazu passen aktuelle Berichte der Zollfahndung aus Griechenland, nach denen in Thrakien große Flächen Land über unverdächtige Mittelsmänner von der türkischen Regierung aufgekauft werden.

Weil die Griechen wegen der Arbeitslosigkeit ohnehin aus Thrakien wegziehen und die dort lebenden Türken, welche schon jetzt die Mehrheit stellen, eine höhere Geburtenrate haben, ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis die Türkei zumindest ein »Protektorat« Thrakien ausrufen lassen wird.

Und als Druckmittel, dieses zu akzeptieren, hat Ankara das Heer von Millionen Illegalen muslimischen Glaubens in der Hauptstadt Athen.

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Der Wochenrückblick…..paz15


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Bezahlte Erinnerung / Warum nur Deutsche wiedergutmachen müssen, wie man »Ängste« produziert, und wie ein Autor seinen Migrationshintergrund einbüßt

Das wurde auch Zeit: Nach monatelanger Pause hat Griechenland das Thema „Kriegsreparationen“ endlich wieder aufs Tapet gebracht. 500 Milliarden Euro wollen sie für den Einmarsch der Deutschen in ihr Land 1941.

Zwar sind bekanntlich längst Reparationen geflossen, gleich nach dem Krieg, wonach Athen auf weitere Zahlungen an den griechischen Staat verzichtet hat. Allerdings ist der Kram irgendwo verschütt gegangen. So haben die Deutschen artig berappt, überwiegend in Form von Gütern. Das Zeug soll aber nie in Hellas angekommen sein. Mit anderen Worten: Es lief damals nicht anders als heute. Deutschland zahlt, die Mittel versacken irgendwo und anschließend soll Deutschland eben nochmal zahlen. Die neue Zahlung versickert wieder … und so weiter.

Später wurden dann auch Privatpersonen entschädigt, wofür Athen 1960 schriftlich versprach, es damit bewenden zu lassen. Das Wort der Griechen hielt – eine Weile: Unlängst forderten sie erneut Privatentschädigung. Nachdem deutsche Richter das Ansinnen mit Blick auf die endgültige Regelung von 1960 ablehnten, zogen die Griechen vor einen italienischen Kadi, der Deutschland prompt verdonnerte.

Das ist interessant: Nicht Deutschland, sondern Italien war zuerst 1941 in Griechenland einmarschiert, scheiterte aber jämmerlich und musste sich von seinem deutschen Achsen-Partner heraushauen lassen. Dass Jahrzehnte später ausgerechnet italienische Richter den Anwalt der Griechen gegenüber Deutschland spielen, ist da schon eine besondere Delikatesse. Egal: Der Internationale Gerichtshof in Den Haag hat die Privatklagen dann letztin­stanzlich in die Tonne getreten, daher versuchen es die Griechen nunmehr erneut von Staat zu Staat.

Entscheidend bei der globalen Wiedergutmachungsfrage ist, dass sie auf den Zweiten Weltkrieg und die Handlungen Deutschlands beschränkt bleibt. Sonst hätten die Griechen ja auch mal in Rom klingeln können. Und grundsätzlich betrachtet spricht ja nichts dafür, Wiedergutmachungsforderungen nur auf einen einzigen Krieg zu beschränken. Haben die Opfer anderer Aggressionen weniger gelitten, ist ihr Leiden weniger wert?

Gefährliche Fragen, denn man stelle sich nur vor, die Ureinwohner der beiden Amerikas würden Wiedergutmachung für ihre ermordeten, unterjochten, versklavten Vorfahren, für Land- Gold- und Freiheitsraub einklagen? Die USA, Großbritannien, Spanien, Portugal oder Frankreich müssten wohl bis ins Jahr 3000 zahlen, sie wären pleite, für immer. Am Ende, wenn für alle Kriege und Raubzüge der Geschichte die Rechnung serviert würde, säße eine Delegation der Bundesregierung in Rom, um über den römischen Überfall auf Germanien vor mehr 2000 Jahren zu reden. Und Athen bekäme Besuch aus Bagdad, Kairo und Teheran wegen der Kriegs- und Raubzüge Alexanders des Großen.

Ist doch lachhaft, nicht wahr? Deshalb muss es dabei bleiben, dass allein über Deutschland (auf der Täter- und Zahlerseite, wohlgemerkt) gesprochen wird. Moral, auch die historische, ist in unserer Zeit vor allem ein Werkzeug. So etwas benutzt man nur, wenn es gelegen kommt.

Wenn Werkzeug stumpf zu werden droht, muss es nachgeschliffen werden. Wann endlich ist die Rechnung beglichen? Das fragen sich nur Deutsche, die das System nicht begriffen haben. Denn das ist ja das Wunderbare: Je mehr Deutschland zahlt, desto „wacher“ wird die „Erinnerung“ und desto mehr wird anschließend dazugefordert.

Am Ende bezahlen die Deutschen sogar die Hasspropaganda gegen ihr eigenes Land. Glauben Sie nicht? Dann passen Sie mal auf: Dieser Tage machte ein „Werbevideo“ des EU-Parlaments von sich reden. Da steht ein deutscher Schaffner im Zug mit internationalem Publikum und schleudert Redeverbote in die Runde. Als ein Passagier einwendet: „Das ist ja eine Situation wie vor 60 Jahren!“ antwortet der herrische Schaffner: „Nein, das ist übertrieben. Jetzt übertreiben Sie wirklich.“

Gerissen: Der Schaffner redet in allen Versionen deutsch, die zwölf anderen Sprachen gibt es nur als Untertitel. Damit jeder weiß: Der Böse, das ist der deutsche Nazi, der mal wieder alle unterjochen will. Am Ende wird dann auf Englisch eingeblendet: „What if you were asked to shut up?“ (Was, wenn man von Ihnen will, dass Sie die Klappe halten?), und dann die Aufforderung: „Join the conversation“, also in etwa: Beteiligen Sie sich an der Debatte.

Wir, nein, die Europäer lernen, dass Deutsch die Sprache der Bösen ist wie in dunkler Vergangenheit, und Englisch die der Guten. (60 Jahre? Na gut, haben sich ein wenig verrechnet, aber die Anspielung wird trotzdem sitzen.) Den EU-Nettohaushalt der Jahre 1991 bis 2011 hat übrigens zu 45 Prozent, fast zur Hälfte, Deutschland getragen. Mit dem Geld finanziert das EU-Parlament Deutschenhetze – das nennen wir kreativ. Präsident des EU-Parlaments ist übrigens der deutsche Sozialdemokrat Martin Schulz, der nicht müde wird darauf hinzuweisen, wie groß die „Ängste vor deutscher Übermacht“ noch immer seien in Europa. Er muss es wissen, schließlich heizt er mit seinem Etat diese „Ängste“ ja selbst heftig an.

Der Film wurde nach Protesten von der Internetseite des EU-Parlaments genommen. Aber das macht nichts. Erstens haben ihn die Deutschen ja schon bezahlt und zweitens geistert er, vieltausendfach heruntergeladen, ohnehin weiter durchs Netz und pflegt die erhofften „Ängste“.

Dass Deutsche böse sind, ist eine Tatsache, die auch im Inland immer aufs Neue verteidigt werden muss. Da ist es nicht hinzunehmen, dass ausgerechnet ein türkischstämmiger Autor antideutschen Rassismus anprangert. Akif Pirinçci hat in ziemlich deftigen Worten einen regelrechten Völkermord an jungen Deutschen beschrieben, vorangetrieben von jungen Ausländern, wie die zunehmenden Gewalttaten belegten. Auch den guten Bürgermeister von Weyhe bei Bremen nimmt er aufs Korn. Nachdem junge Türken einen jungen Deutschen abgeschlachtet hatten, weil der einen von anderen Türken angezettelten Streit schlichten wollte, hatte der Bürgermeister den „Runden Tisch gegen Rechts“ einberufen. Für Pirinçci ist der SPD-Mann nurmehr „ein Prachtexemplar von einem moralisch verkommenen Subjekt und ein selten gefühlsloser Apparatschik“.

Ungeheuerlich. Aber damit nicht genug. Auch den NSU-Prozess und die türkischen Proteste wegen angeblich vorenthaltener Beobachtersitze lässt der in Istanbul geborene Autor nicht ungeschoren. In der Türkei säßen mehr Journalisten im Gefängnis als in dem gesamten Münchener Gerichtssaal überhaupt hineinpassten.

Für „Radio Bremen“ ist Pirinçci nach solchen Entgleisungen nur noch „ein Volksverhetzer, beseelt von Goebbelsscher Perfidie“. Der Regierungssender verhängt über Pi­rinçci die Höchststrafe: und entzieht dem gebürtigen Türken sogar das Prädikat „Migrationshintergrund“. Er ist jetzt laut „Radio Bremen“ nur noch „rassistischer Hassprediger unter den deutschen Intellektuellen“.

Da haste’s, Pirinçci: Für deinen Verrat musst du für den Rest deines kümmerlichen Hetzer-Lebens als „Deutscher“ durch die Welt gehen. Das hat er jetzt davon! Wir hoffen doch, dass die Zivilgesellschaft dem Abtrünnigen auf den Fersen bleibt. Wenn der nochmal versuchen sollte, eine öffentliche Lesung durchzuführen, wird ihre „Toleranz“ hoffentlich erbarmungslos zuschlagen: Buchhändler müssen „aufgeklärt“ werden, dass es nicht förderlich wäre für ihr Geschäft, wenn sie den „Hass­prediger“ auftreten lassen. Sonst gibt’s ne Mahnwache, um etwaige Kunden vor der Tür zu verscheuchen. Und wenn das immer noch nicht hilft, dann eben Demo, Geschrei, Blockade. Allerdings: Akif Pirinçci scheint das alles nicht zu stören. Der Mann ist wirklich eine Provokation.

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Steuerzahler, zur Kasse bitte: Was uns ab 2014 blüht


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Regierung und Verbände jubeln über die angeblich robuste Konjunktur in Deutschland.

Das weckt neue Begehrlichkeiten in Brüssel und in den Pleitestaaten Südeuropas. Unsere Abgaben werden steigen.

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Steuerzahler, zur Kasse

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In den Schubladen unserer Politiker liegen schon konkrete Pläne, wie die Deutschen und Österreicher noch stärker zur Kasse gebeten werden könnten. Im Gespräch sind eine Europa-Steuer, eine Konjunktur-Hilfs-kasse für Südeuropa und eine europäische Arbeitslosenversicherung, in die vor allem die Deutschen und Österreicher einzahlen sollen.

Jede Krise hat auch ihre Gewinner. An der Banken- und Euro-Rettung haben Anwälte, Unternehmensberater und – kurios genug- Banken viel Geld verdient. Ihnen flössen zwischen 2008 und 2012 nach Angaben des Bundesfinanzministeriums rund 100 Millionen Euro an Honoraren zu.

Vorsicht Überziehungskredit

Die Verlierer sind vor allem die deutschen Steuerzahler. Diese Erkenntnis ist zwar nicht unbedingt neu, wohl aber der Umfang, in dem die Bundesbürger bluten sollen. Die skandalösen Vorgänge rund um die Zypern-Rettung dürften auch dem wohlmeinendsten Zeitgenossen klargemacht haben, dass die Euro-Staaten und die demokratisch nie legitimierten EZB-Banker gemeinsam mit ihren Marionetten-Regierungen vor keinem Tabubruch zurückschrecken werden.

Schließlich hätte noch vor wenigen Tagen niemand in der Euro-Zone geglaubt, dass es Enteignungen von Sparern geben würde und bei den Berechnungen sogar gewährte Überziehungskredite als »Guthaben« einbe-
zogen wurden.

Was auf die Bundesbürger konkret zukommen könnte, unterliegt derzeit noch der strengsten Geheimhaltung. Schließlich sollen die Deutschen nicht ausgerechnet vor den anstehenden Bundestagswahlen verunsichert werden und am Ende noch mehrheitlich an der angeblichen Alternativlosigkeit der Euro-Rettung zweifeln.

scheiss euro eu

Dennoch zeichnet sich ab, dass Deutschland zusätzlich zu den bekannten Leistungen mit vielen weiteren Milliarden Euro zur Kasse gebeten werden dürfte. Der Hintergrund: Die Europäische Union rutscht derzeit in die Rezession, die Arbeitslosenzahlen in Südeuropa haben ein Niveau erreicht, bei dem es eine Frage der Zeit ist, bis schwere soziale und gesellschaftliche Konflikte ausbrechen.

Während die Euro-Krise noch weit von einer wirklichen Lösung entfernt ist, droht ein hohes Maß an politischer Instabilität. Allmählich dämmert es den Euro-Rettern: Die Menschen lassen sich nicht mehr mit der Beschwörung der Tugenden von schwäbischen Hausfrauen für dumm verkaufen.

Wir sollen die Zeche zahlen

Bereits auf dem EU-Gipfel in Brüssel Mitte März wurde daher die neue Richtung vorgegeben: Auf die Sparprogramme sollen Wachstumsprogramme folgen. Nun ist von »wachstumsfreundlicher, fiskalischer Konsolidierung« die Rede. Heißt konkret: Die Krisenstaaten sollen Geld bekommen, um die Arbeitslosigkeit künstlich zu drücken.

Doch wer soll die Zeche zahlen? Keine Frage, vor allem die Österreicher und die Deutschen, deren Regierungen bei jeder sich bietenden Gelegenheit betonen, die Wirtschaft und die Bürger seien die größten Profiteure des Euro.

Solche Aussagen fördern natürlich die Begehrlichkeiten. EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy regte bereits an, eine gemeinsame Konjunktur-

Hilfskasse einzuführen. Dafür sollen in erster Linie die Staaten mit einer guten Wirtschaftslage zahlen. Also vorrangig Deutschland und Österreich. Nach dem aktuellen EU-Haushaltsentwurf werden die Bundesbürger in den kommenden Jahren pro Kopf noch stärker belastet als bisher.

Dabei finanzieren die Deutschen schon heute rund 45 Prozent des gesamten Nettobudgets der EU. Dabei freilich wird es nicht bleiben. Während sich die Politik noch bedeckt hält, unterbreiten die Wirtschaftsforschungsinstitute schon einmal konkrete Vorschläge für neue Abzockattacken.

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Das Hamburgische Welt-Wirtschafts-Archiv und die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PWC schlagen eine am Volkseinkommen bemessene Europasteuer sowie eine länderüber-greifende Arbeitslosenversicherung vor.

Offenkundig handelt es sich dabei um weit mehr als um einen akademischen Diskussionsbeitrag. Finanzminister Schäuble soll darüber bereits mit seinem französischen Kollegen gesprochen haben.

Kommt für alle die neue Euro-Steuer?

Was bedeutet diese Abzocke konkret? Gäbe es eine solche Euro-Steuer in Höhe von zehn Prozent des Volkseinkommens schon, dann hätten die Deutschen allein im Fiskaljahr 2011 rund 200 Milliarden Euro (!) berappen müssen.

Im Gegenzug hätte die Bundesrepublik aus diesem Topf angeblich zwar 170 Milliarden Euro für Strukturmaßnahmen zurückbekommen, doch selbst wenn diese Rechnung zutreffen sollte, bliebe eine zusätzliche Belastung von jährlich mindestens 30 Milliarden Euro. Eine europäische Arbeitslosenversicherung würde Deutschland nach ersten Berechnungen mit rund 10 Milliarden Euro pro Jahr belasten.

Ergibt insgesamt also 40 Milliarden Euro -wenn man den offiziellen Zahlen glauben darf (doch wer würde hierfür schon seine Hand ins Feuer legen?).

Damit nicht genug: Allenthalben werden die wahren Kosten der Euro-Rettung offenkundig. Finanzminister Schäuble zum Beispiel rechnete für das Jahr 2012 mit einem Bundesbankgewinn (der eigentlich ohnehin den Bürgern zusteht) in Höhe von 1,5 Milliarden Euro. Tatsächlich sind es infolge der Griechenland-Verpflichtungen nur 664 Millionen Euro. Zum Vergleich: Im Jahr 2008 hatte der Bundesbankgewinn noch bei 6,2 Milliarden Euro gelegen.

Grund für den drastischen Rückgang sind hohe Rückstellungen aufgrund »allgemeiner Wagnisse« in Höhe von 6,7 Milliarden Euro.

Im Jahr zuvor hatten diese Rückstellungen 4,1 Milliarden Euro ausgemacht. Zu den »allgemeinen Wagnissen« gehören vor allem die Staatsanleihen aus den Euro-Pleiteländern. Das Euro-System (also die EZB sowie die
nationalen Zentralbanken der Euro-Länder) kauften seit Frühjahr 2010 solche Anleihen im Umfang von 200 Milliarden Euro.

Und das könnte erst der Anfang sein. Denn EZB-Chef Draghi kündigte im vergangenen Jahr bekanntlich schon einmal den unbegrenzten Ankauf von Staatsanleihen aus den Krisenstaaten an, sofern dies erforderlich sein sollte.

Hinzu kommen die Risiken angesichts der Ungleichgewichte im Rahmen des Zahlungsverkehrssystems Target 2.
Ende Februar 2013 hatte die Bundesbank gegenüber der EZB 7argef-2-Forderungen in Höhe von rund 612,5 Milliarden Euro.

Dass diese unglaubliche Summe in den vergangenen Monaten leicht gesunken ist, wurde von den Gesundbetern der Euro-Rettung schon als Erfolg gewürdigt. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Target-2-Salden nach dem Zypern-Desaster weiterentwickeln werden. Klar ist jedenfalls: Auf die Bürger kommen gewaltige Belastungen zu.

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Wie man Euro-Kritiker verächtlich macht: Die Tricks von Politik und Medien – eine Psychologie der Massentäuschung


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Kluge Köpfe als Ketzer

Die Welt ist ein Irrenhaus – und der Deutsche Bundestag ist eine der wichtigsten Zentralen dieses Irrenhauses. Bei deutschen Politikern ist Politik die Kunst, die Bevölkerung so schnell über den Tisch zu ziehen, daß die Bürger glauben, die dabei entstehende Reibungshitze sei Nestwärme. Dummerweise entstehen neben der Reibungshitze auch Reibungsverluste – und die uns von Politik und Medien mittels Lügen aufgebürdeten Reibungsverluste sind gewaltig. Langsam, ganz langsam werden wir nun an jene Verluste herangeführt, die mit der Aufgabe von harter D-Mark und hartem Schilling verbunden waren.

Eine Illusion bezeichnet eine Sinnestäuschung; eine andere Wahrnehmung als das, was in der Realität tatsächlich vorhanden ist. Der Euro ist eine permanente Sinnestäuschung. Er wird zumindest von Politik und weiten Teilen der Medien noch immer für etwas anderes gehalten als das, was er tatsächlich ist: die Illusion von Stabilität, Wohlstand und finanzieller Sicherheit.

Allen Ernstes schrieb die CDU in ihrem 2009er-Wahlprogramm, das den Titel „Für ein Europa mit soliden Finanzen“ trägt: „Es ist insbesondere ein Verdienst von Helmut Kohl und Theo Waigel, daß der Euro als stabile und sichere Währung zu einem wichtigen Baustein des europäischen Hauses geworden ist.“ Um uns herum brechen die Banken zusammen. Sie müssen mit unseren Steuergeldern gerettet werden – und die CDU spricht von einer „stabilen Währung“. Das ist die Perfektion einer Illusion.

Noch absurder klingt die Aussage im Regierungsprogramm 2013: „Der Einsatz für eine stabile Währung und für solide Staatsfinanzen sind Markenzeichen unserer nachhaltigen Politik.“ Wie wahnsinnig, verblendet oder betrunken von der eigenen Bedeutung muß man sein, um solche Unwahrheiten zu verbreiten?

Jene, die uns einst Wohlstand und Stabilität durch den Euro versprochcn haben, bereiten uns derweilen allmählich auf mögliche Kriegszeiten vor. So ermahnte Jean-Claude Juncker, Premierminister von Luxemburg und langjähriger Vorsitzender der Euro-Gruppe, zum Neujahrsempfang 2013 alle Journalisten, sie sollten sich schon einmal mit dem Jahr 1913 beschäftigen, dem letzten echten Friedensjahr vor dem Ausbruch des ersten großen Krieges im vergangenen Jahrhundert.

Das Jahr 2013, so Juncker, könnte für die Europäer wieder einmal ein Vorkriegsjahr werden. Angesichts einer solchen Aussage stellt sich die Frage, ob wir im Euro-Land jetzt wirklich schon wieder in einer Zeit leben, in der alle Menschen an Frieden glauben, bevor dann der Krieg kommt. Klar ist nur, daß wir beständig getäuscht werden. Hatten uns Politiker nicht versprochen, der Euro werde Frieden und Stabilitat bringen? Wie Gaukler im Zirkus haben uns Politik und Medien mit billigsten Taschenspielertricks hinsichtlich des Euro getäuscht. Wer die Tricks durchschaute und erklärte, der galt als Miesmacher und Störenfried. (…)

Rund ein Jahrzehnt lang haben uns Politik und Medien mit den Tricks der Massenpsychologie über die Wahrheit hinweggetäuscht. Der Betrug hat gut funktioniert – bis jetzt. Schauen wir einmal zurück: Eine gewaltige Propagandamaschinerie hatte in den 1990er-Jahren behauptet, der Euro werde „stabil wie die D-Mark“ sein und Euro-Kritiker seien „Ewiggestrige“, die sich der positiven und strahlenden Zukunft dreist in den Weg stellten. Man suggerierte uns Wählern in den Medien, Euro-Kritiker seien eine Art populistische Extremisten, die mit leicht zu widerlegenden Argumenten den Aufbruch zu noch mehr Wohlstand und Frieden in Europa zu verhindern suchten.

Kurzum: Man stempelte Euro-Kritiker ab. Man stigmatisierte sie. Wir erleben dieses geschickte Vorgehen in bezug auf Menschen, die eine andere Meinung vertreten, immer wieder in der Geschichte, aber auch in der Gegenwart. Das psychologische Spiel von Medien und Politik wurde inzwischen allerdings perfektioniert, und es gibt diese programmierte massenpsychologische Steuerung unserer Denkweise nunmehr überall. (…)

Doch die meisten Bürger schweigen dazu. Wir empfinden diesen Betrug, den kriminelle Politiker und Journalisten wie selbstverständlich an uns Bürgern verüben, inzwischen als völlig normal. Wir verhalten uns wie Irre in einem Irrenhaus. So weit haben uns Politik und Medien inzwischen gebracht.

Genauso war es damals in der Zeitphase vor der Euro-Einführung. Eine Mehrheit der Menschen im deutschsprachigen Raum wußte instinktiv, daß sie belogen und betrogen wurde. Doch dann lief tiefenpsychologisch bei den meisten Bürgern folgender, von Medien und Politik gesteuerter Mechanismus ab:

Kamen seinerzeit Informationen von außen, die mit dem propagierten Ziel der Aufgabe unserer stabilen D-Mark nicht übereinstimmten (etwa Informationen von Euro-Kritikern), dann entstand bei uns staatstreuen Bürgern psychologisch gesehen ein innerer Konflikt zwischen dem vorherrschenden und von der Gruppe geprägten politisch korrekten Bild und der externen Information. Dieser Konflikt wird von Psychologen kognitive Dissonanz genannt. Der Bürger erkennt tiefenpsychologisch, daß er eine neue Meinung serviert bekommt, die mit dem von der herrschenden politischen Gruppe geprägten Bild nicht vereinbar ist.

Da gab es also Euro-Kritiker, die uns eine gegenteilige Sicht der Dinge präsentierten. Wir ahnten, daß es im Gegensatz zur Propaganda von Politik und Medien die Wahrheit war. Doch wie verhielten wir uns? Wir benahmen uns, um ein Beispiel zu geben, wie ein grundsatzlich vernünftig handelnder Raucher, der wieder einmal hört, daß er durch das Rauchen die eigene Gesundheit stark gefährdet. Der Raucher hört das nicht gern. Er verdrängt es lieber. Er raucht trotz dieser Information weiter – bis er Lungenkrebs, einen Herzinfarkt oder eine andere schwere Krankheit bekommt.

Nicht anders war es vor der Euro-Einführung. Obwohl es viele Fachleute gab, die vor der Aufgabe von D-Mark und Schilling gewarnt und auf die klar erkennbaren Risiken hingewiesen hatten, wollten wir Staatsbürger das lieber nicht hören. Schließlich erklärten Politik und Medien einen anderen Weg für „normal“.

Psychologisch betrachtet reagieren wir auf unangenehme und von der herrschenden politischen Korrektheit abweichende Informationen defensiv. Wir versuchen, solche Informationen so weit umzuinterpretieren oder in Frage zu stellen, daß sie nicht mehr bedrohlich für die Stabilität des Bildes unserer politischen Umgebung sind. Durch diese Abwehrreaktion soll vor allem die Auseinandersetzung mit dem Inhalt der Information vermieden werden.

So wie ein Raucher aufgrund jahrelanger Beeinflussung durch Werbung fest davon überzeugt ist, daß er selbst keine gesundheitlichen Schäden davontragen wird, so haben wir Bürger die Werbung jener Politiker und Medien geschluckt, die behauptet haben, der Abschied von der stabilen D-Mark werde an der Sicherheit unserer Sparguthaben rein gar nichts ändern. Die Euro-Kritiker haben wir damals innerlich so betrachtet wie ein Raucher die Warnhinweise auf Zigarettenschachteln. Wir haben sie bestenfalls ignoriert – oder abgelehnt. Das geschah, obwohl uns eine innere Stimme zuflüsterte, daß sie die Wahrheit sagten. (…)

Milch und Honig, die in Mengen fließen, hat man uns mit dem Euro versprochen. Doch Blut und Tränen werden wir bekommen. Angeblich war der Euro das große Friedensprojekt in der europäischen Geschichte. In Wahrheit liegt er als Deckel auf dem Vulkan, in dessen Tiefe es bereits gefährlich brodelt und der demnächst mit ungewissen Folgen explodieren wird.

Der frühere Ministerpräsident von Luxemburg, Jean-Claude Juncker, war einer der skrupellosesten Wegbereiter des Euro. Seine Anhänger nennen ihn „Europhoriker“. Der Mann, der bis Januar 2013 Chef der Euro-Gruppe war, ist bei näherer Betrachtung ein Versager – und zwar einer von vielen „da oben“. Jean-Claude Juncker hat lange vor der Einführung des Euro auf die Sorgen des damaligen bayerischen Ministerpräsidenten, Edmund Stoiber, bei einer Währungsunion bestehe die Gefahr dauernder Transferleistungen, geantwortet: „Transferleistungen sind so absurd wie eine Hungersnot in Bayern.“

Heute haben wir zwar keine Hungersnot in Bayern, aber Deutsche und Österreicher müssen sich daran gewöhnen, wie selbstverständlich ständig das Portemonnaie für bankrotte EU-Staa-ten zu öffnen, die auf Transferleistungen angewiesen sind. Somit werden Erinnerungen wach an jene, die vor Menschen wie Jean-Claude Juncker und den vielen anderen Euro-Schergen gewarnt haben.

Jeder dritte Deutsche hat noch D-Mark-Münzen oder -Scheine, beinahe jeder Österreicher besitzt noch Schillinge. Rund zwei Drittel der Deutschen sehnen sich nach der D-Mark zurück. Eine D-Mark-Partei hätte immerhin ein Wählerpotential von mindestens 18 Prozent – in Ostdeutschland sogar von 25 Prozent.

Angeblich sollte der Euro Wohlstand schaffen. In Wahrheit hat er den Menschen im deutschsprachigen Raum nur Schaden gebracht. Das sehen inzwischen auch die bekanntesten deutschen Manager so. Der Unternehmer Bernd Scheifele, Chef von Heidelberg-Cement, erklärte im Januar 2013: „Der Euro schafft keinen Wohlstand: Die Kosten der Währungsunion sind einfach zu hoch, das müssen die Politiker endlich einsehen.“

Der Börsen-Guru André Kostolany war einer der wenigen, die das früher auch schlichteren Gemütern zu erklären versuchten. Kostolany verglich die Euro-Währung im Jahr 1998 mit einem „ungeborenen Kind“ und sagte, niemand wisse, ob es ein Genie oder ein Dummkopf werde. Mittels dieser Formulierung wies er auf das große Wagnis hin, die stabile D-Mark aufzugeben. Der gebürtige Ungar war der festen Überzeugung, mit dem Euro werde es in Europa „schreckliche Turbulenzen“ geben. (…)

Können Sie sich an den 6. Januar 2013 erinnern? An jenem regnerischen Tag erklärte man in Brüssel die Euro-Krise offiziell für beendet. EU-Kommissionspräsident José Manuel Barro-so untersagte fortan Diskussionen über Finanzkrise und Euro-Schwäche. Die Sparguthaben gelten seither angeblich als sicher – die weise Führung der Europäischen Union hat uns dieses politisch korrekte Denken zumindest verordnet. Doch wer intelligent ist, der läßt sich sein Denken nicht vorgeben. Wer intelligent ist, der sorgt jetzt vor und lernt aus den Fehlern der Vergangenheit.

Übrigens: An jenem Tag, an dem Barroso die Euro-Krise offiziell für beendet erklärte und forderte, daß wir Bürger nicht länger darüber sprechen, prophezeite uns einer der bekanntesten Großinvestoren der Welt einen absehbaren großen Krieg: der Hedgefonds-Manager Kyle Bass. Er erwartet gewaltige bewaffnete Auseinandersetzungen aufgrund der Euro-Schuldenkrise. Er erklärte am 6. Januar 2013, noch nie habe die Menschheit bei einer derart hohen Schuldenlast den Frieden bewahren können. Die enorme weltweite Verschuldung, vor allem in den USA und in Europa, werde nicht nur zu gewaltigen Steuererhöhungen, Renten- und Lohnkürzungen führen, sondern auch direkt in den Krieg münden: „Ich weiß noch nicht, wer gegen wen kämpfen wird, aber ich bin mir sicher, daß in den nächsten Jahren Kriege ausbrechen werden, und nicht nur kleine.“

Sofort fielen Politiker und Medien über den erfolgreichen Manager her und erklärten ihn zu einem „Wichtigtuer“ und „Schwarzseher“. Bekanntermaßen hat man auch in den 1990er Jahren jene, die uns schlechte Zeiten mit dem Euro voraussagten, zu „Schwarzsehern“ gestempelt. Jegliche Kritik am Abschied von D-Mark und Schilling wurde unterdrückt. Euro-Skeptiker wurden damals stigmatisiert. Inzwischen wissen wir, daß die „Schwarzseher“ recht hatten.

Tatsächlich stand die überwältigende Mehrheit der Fachleute der Euro-Wäh-rungsunion von Anfang an skeptisch gegenüber. Sie wurden zwei Jahrzehnte lang als „Europafeinde“ gebrandmarkt. Man hetzte den Verfassungsschutz auf sie, und die Medien schrieben sie nieder. Heute, wo sie mit ihren schlimmsten Prognosen recht behalten haben, besitzen Politik und Medien auf einmal große Erinnerungslücken. Doch damit nicht genug: Politik und Medien machen immer noch so weiter wie bisher – und orientieren sich an falschen Propheten.

 

Dr. Udo Ulfkotte, Jahrgang 1960, ist Politologe und Publizist. In der JUNGEN FREIHEIT warnte er 2011 vor sozialen und ethnischen Unruhen in Deutschland (JF 34/11).

Unser Text ist – mit freundlicher Genehmigung von Autor und Verlag – ein Auszug aus dem neuen Buch von Udo Ulfkotte: Raus aus dem Euro – rein in den Knast. Kopp Verlag 2013, gebunden, 304 Seiten, 19,95 Euro

Foto: Drakonische Strafen im Mittelalter (zeitgenössische Darstellung): „Wer die Tricks durchschaute und erklärte, der galt als Miesmacher und Störenfried“

Euro-Kritiker

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Der IGH in Den Haag bestätigt die Staatssimulation Bundesrepublik


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Der IGH in Den Haag bestätigt die Staatssimulation Bundesrepublik in Deutschland

Urteil Bundesrepublik ./. Italien und Griechenland vom 03.02.2012

 

Europoly: ESM u.m…. Des Wahnsinns fetteste Beute (ein Film von Frank Höfer)


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Der EURO zerrüttet Europa. Immernoch wird ein griechischer EURO in einen deutschen EURO 1:1 umgetauscht. Während Länder wie Griechenland, Portugal und Italien Jahrzehnte über ihre Verhältnisse lebten, wird nun der deutsche Wohlstand verpfändet, um die immer höheren Rettungsschirme zu spannen, die den Pleitestaaten die letzte Rettung sein sollen. Doch das sind sie nicht. Die Rettungsaktionen führen zu noch mehr Schulden und treibt

Der Begründer der Mittelstandökonomie Prof. Dr. Eberhard HamerProf. Dr. Eberhard Hamer sieht die gesamte Eurozone durch einen internationalen Währungskrieg bedroht, bei dem es darum ginge von den Schwächen des US Dollars abzulenken.

Die USA zwangen ihre Leitwährung der gesamten Welt auf und drucken nun die gesamte Weltwirtschaft in die Inflation.

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Die arglistige Doppelmoral unserer Politiker (Kurzfilm von Frank Höfer)

https://deutschelobby.com/2012/09/13/die-arglistige-doppelmoral-unserer-politiker-kurzfilm-von-frank-hofer/

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Das Ende des Euro, das Ende der „EU“: Euro-Rettung – nächster Stop: Bürgerkrieg


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Die “Rettung” Zyperns stellt eine neue, dramatische Eskalation in der endlosen Katastrophe namens „Euro-Rettung“ dar. Es ist die Geschichte von Lügen und schamlosen Vertragsbrüchen. Nächster Halt: Soziale Unruhen. Danach: Bürgerkrieg.

Die Party beginnt - Bulldozer vor zyprischer Bank

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Im Zufluchtsort russischer Schwarzgeldmilliardäre werden € 10 Mrd. versenkt. Das Vermögen, auch von Kleinsparern, wird teilweise konfisziert. Bis zu einer Einlage von € 100 000 werden 6,75%, darüber 9,9%, beschlagnahmt. Damit ist ein weiterer, bisher ungekannter Tabubruch vollzogen. Diese „einmalige“, sog. „Stabilitätsabgabe“ wird auf jedem Konto unverzüglich eingefroren und noch vor Öffnung der Banken am Dienstag (der Montag ist auf Zypern ein Feiertag) abgezogen.

Einmalig? Auszug aus der Liste der Lügen:

  • Es fließt kein deutsches Steuergeld für GR und andere PIIGS.
  • Mehr als 10 Mrd. Euro gibt es für GR auf keinen Fall.
  • Es gibt keine dauerhaften „Rettungsschirme”.
  • Es gibt keine Staatsanleihenkäufe durch die EZB.
  • Es gibt keine direkten Bankenhilfen aus dem ESM.
  • Das sind alles nur Bürgschaften, es fließt kein echtes Steuergeld.
  • Die staatliche Rettungs-Beteiligung an der Commerzbank bringt eine Riesenrendite (real: 2 Mrd. Miese!).
  • Ihr Erspartes ist auf der Bank völlig sicher!.

Wie der bailout von Griechenland, dann der bailout von Irland und dann der von Portugal. Wie der bailout der spanischen Banken? Vielleicht. Aber konnte man sich je auf eine Aussage der Euro-Lügner verlassen (kein bail-out, keine Staatsfinanzierung durch die Notenpresse usw usw usw)? Ok, Ok, ich ziehe die Frage zurück! Würden Sie Ihr Geld in einer solchen Situation auf einer (angeschlagenen) Bank in einem überschuldeten Land belassen? Welches Land in Europa ist eigentlich aktuell nicht überschuldet? Nur so eine Frage.

Das in Zypern ein Banken-Run einsetzt, darf mithin als sicher angesehen werden. Dass dies die Lage für die angeschlagenen Banken dort dramatisch verschärfen dürfte, ist ein weiteres Verdienst der „Euro-Rettungs“-Dilettanten. Und warum sollte dieser Banken-Run nicht um sich greifen? Auf die anderen sog. PIIGS, die schlingernden, überschuldeten europäischen Staaten. Oder auf das taumelnde Frankreich oder auf Italien.

Rentner, sozial Schwache, Menschen, die auf ihr gespartes Vermögen angewiesen sind, sind wehrlose Opfer des Rettungs-Wahnsinns geworden. Glaubt jemand, die Bevölkerung nimmt das so ohne weiteres hin? Und wie werden die enteigneten russischen Geldwäscher, die eben nicht alle gesetzestreue Bürger einer lupenreinen Demokratie sind, reagieren? Schätzungen gehen dahin, dass jedes zweite Konto auf Zypern nicht-ortsansässigen Russen gehört. Die Antwort der Russen ist noch offen. Aber sie wird nicht auf sich warten lassen.

Selbst der grösste Lügner in der Geschichte der “Euro-Rettung”, Jean-Claude Juncker

English: Jean-Claude Juncker at the EPP summit...
Jean-Claude Juncker

, bekommt kalte Füsse.

Sparer, die dumm genug waren, ihr Geld bei 0% Zinsen einer Bank anzuvertrauen, werden jetzt mit einem einmaligen Abschlag von 6,75% bis 9,9% belohnt. Man kann es auch so sehen: Sein eigenes Geld zuhause im Tresor, im Sparstrumpf oder der Matratze aufzubewahren, könnte eine Prämie auf das Vermögen in eben der jetzt beschlagnahmten Höhe bedeuten. Darum auch vielerorts in Europa das schleichende Bargeldverbot??

Kaum hat der arglose Bürger geglaubt, die Krise sei unter Kontrolle oder hätte sich abgeschwächt, langt die Brüsseler Dilettantenriege mit tatkräftiger Unterstützung der europäischen Finanzminister wieder zu.

Nächster Halt: Soziale Unruhen. Danach: Bürgerkrieg.

Ach ja: Den Fachleuten von “spiegel-online” gefällt die gefundene Lösung gut (”Es geht um Gerechtigkeit, aber auch um Pragmatismus”).

PS: “Rette sich, wer kann!” wäre auch eine nette Überschrift gewesen…

Nachträglicher Einschub (17.03.2013): Was macht ein russischer Schwerkrimineller oder Oligarch mit € 1 Mrd. auf Konten in Zypern, nachdem er von dem Plan der EU hört? Er lässt sich knapp € 100 Millionen einfach so abnehmen und bedankt sich artig? Oder ist die Investition in ein paar Ex-Elite-Soldaten oder KGB (heute FSB)-Killer, die im Privatflugzeug einschweben und dem Bankdirektor die Kalaschnikow an den Schädel halten und ihn um Überweisung des gesamten Vermögens nach Singapur bitten, nicht auch eine durchaus plausible Überlegung? Ich halte jede Wette, dass in den letzten 24 Stunden eine Menge solcher Flugzeuge in Larnaka gelandet sind.

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steinhoefel.de/blog/

 

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Euro-Retter scheitern: Griechenland kündigt Pleite an


Samaras, der griechische Premier, scheint nicht mehr ganz richtig zu ticken.

Europa würde in den Abgrund gerissen, wenn Griechenland pleite geht……….zum einen sollte er

„EU“ sagen und nicht Europa und weiter würden wir das höchstens im Positiven bemerken, für uns bleibt mehr Geld.

Doch besser wäre: Deutschland raus aus der „EU“…………..

Der griechische Premier Samaras ist empört über die Unfähigkeit der Euro-Gruppe, sich auf die nächste Hilfszahlung für Athen zu einigen. Sein Land habe nur noch Geld für zwei Wochen. Gibt es bis dahin kein Geld, werde ganz Europa in den Abgrund gerissen.

Nach mehr als 11 Stunden Beratungen zwischen der Euro-Gruppe und IWF-Chefin Lagarde konnte bis Mittwochmorgen keine Einigung erzielt werden. Damit verzögert sich die Auszahlung der für Griechenland so wichtigen nächsten Tranche weiter. „”Wir haben intensiv diskutiert”, sagte Finanzminister Wolfgang Schäuble. Da die Fragen „so kompliziert“ sind, habe man aber keine abschließende Lösung gefunden.

Der griechische Premier Antonis Samaras hat für dieses Ergebnis kein Verständnis. „Griechenland hat getan, wozu es sich verpflichtet hat“, sagte Samaras nach den Verhandlungen. „Unsere Partner haben nun die Pflicht“, so Samaras, die Verantwortungen, zu denen sie sich bekannt haben, auch wahrzunehmen. Schließlich würden „technische Schwierigkeiten“ bei der Suche nach einer Lösung keine Nachlässigkeiten oder Verzögerungen rechtfertigen, fügte er hinzu. Ohne die nächste Tranche ist Griechenland Ende des Monats pleite. Aber nicht nur Griechenland, sondern die gesamte Eurozone „ist von den Entscheidungen unserer Partner abhängig“, warnte Samaras. Ein weiteres Zaudern könne nicht zugelassen werden.

Erst kommenden Montag sollen die Beratungen zu Griechenland fortgesetzt werden. Um Druck auszuüben, fliegt Antonis Samaras am Mittwoch noch vor dem Gipfel zum EU-Budget nach Brüssel. Dort will er sich mit dem Chef der Eurogruppe, Jean-Claude Juncker, treffen. Und um bei den Griechenland-beratungen am kommenden Montag teilzunehmen, hat er eine Reise nach Quatar abgesagt.

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Kommentare:

Herr Samaras Sie untertreiben. Das ganze Weltall wird implodieren falls Griechenland
keine Taler erhält. Warum so bescheiden?

Antworten

21. November 2012 um 16:05

Tino Ermisch sagt:

Na, dann lasst sie doch pleite gehen. dann ist es endlich rum. und überhaupt – von dem Geld sehen die Griechen eh nichts.

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Euro-Retter scheitern: Griechenland kündigt Pleite an

„EU“: Schon 148 500 000 000 Euro für Griechenland – und es wird immer mehr …


Nicht nur Griechenland reisst uns in’s Elend. Doch bei den Hellenen ist es besonders krass, da sie auf kriminelle Weise, gefälschte Unterlagen,

überhaupt erst in die „EU“ gelangten…………..

Merkel, ob nun von den Alliierten gesteuert oder nicht, ist eine der größten Volksverräter weltweit.

Eure Zukunft wird die Richtigkeit beweisen, wie schlimm Merkel war/ist. Die Zukunft eurer Kinder und Enkel, Urenkel und Ururenkel habt ihr durch euer Schweigen

schon verspielt!

Heil Merkel!

Die Euro-Finanzminister quälen und winden sich, wie es mit den Griechen weitergehen soll. Klar ist: Das Land braucht mehr Geld. Aber niemand will zahlen. Alles deutet auf einen faulen Kompromiss hin.

Schon 148,5 Milliarden Euro für Griechenland

Trotzdem geht das Gezerre um neue Kredite für Griechenland weiter. Kaum jemand rechnet damit, dass die Euro-Finanzminister heute die nächste Tranche aus dem Hilfspaket freigeben. Es geht um 31,5 Milliarden Euro, möglicherweise sogar um 44 Milliarden Euro, falls die Minister gleichzeitig auch der Überweisung der beiden restlichen Tranchen für dieses Jahr zustimmen. Seit dem Beginn der Rettungsbemühungen im Jahr 2010 hat das Land nun schon 148,5 Milliarden Euro von den Euro-Staaten und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) erhalten.

Der Knackpunkt ist: Die Euro-Finanzminister wissen immer noch nicht, wie es mit Griechenland weitergehen soll.

Ihr Sanierungsprogramm ist längst aus dem Ruder gelaufen. Die ursprünglichen Verschuldungsziele sind außer Reichweite, alle bisherigen Planungen damit hinfällig.


Gezerre um neue Hilfen für Athen: Schon 148 500 000 000 Euro für Griechenland – und es wird immer mehr – weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/finanzen/news/staatsverschuldung/gezerre-um-neue-hilfen-schon-148-500-000-000-euro-fuer-griechenland-und-es-wird-immer-mehr_aid_864592.html

„EU“: Übergriff auf deutschen Konsul Hoelscher-Obermaier in Griechenland mit Kaffee übergossen


Jaja, all diese Mitverschwörer der „EU“-Fanatiker bekommen halt

was sie verdienen…………auch wenn es leider nur Kaffee war…….lecker-frische Jauche wäre wohl passender……….gell?

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Die Linken-Bundestagsabgeordnete Annette Groth, die vor Ort war, nutzte die Gelegenheit um ihre linksradikalen Parolen zu verbreiten…………….

Aufgebrachte Demonstranten haben den deutschen Konsul Wolfgang Hoelscher-Obermaier im griechischen Thessaloniki mit Wasser und Kaffee überschüttet. Hoelscher-Obermaier wurde als „Nazi“ beschimpft, der aus Griechenland rausgeworfen gehöre.
Nach Polizeiangaben übergossen griechische Demonstranten den deutschen Konsul Wolfgang Hoelscher-Obermaier am Donnerstag am Rande einer Konferenz zu deutsch-griechischen Handelsinitiativen mit Kaffee und Wasser. Einige Demonstranten, die gegen Entlassungen im öffentlichen Dienst protestierten, skandierten Parolen wie „Zusammen Nazis rausschmeißen“ oder „Jetzt oder nie“ und hielten nachgemachte Grabsteine in die Höhe. „Kampf bis zum Ende“ war auf Spruchbändern zu lesen.Viele Griechen sehen Deutschland als einen der Hauptverantwortlichen für den starken Spardruck, unter dem das hochverschuldete Land leidet. Die Euro-Zone will Griechenland zwei weitere Jahre zur Erfüllung seiner Sparauflagen einräumen, über die Finanzierung dieses Aufschubs gibt es jedoch noch keine Einigung.
 http://www.focus.de/finanzen/news/staatsverschuldung/zusammen-nazis-rausschmeissen-griechen-uebergiessen-deutschen-konsul-mit-kaffee_aid_861273.html

EU: Merkel, unerwünschte Person in Portugal


„EU“ und Euro als Vernichter ganzer Völker-Existenzen…….

Wie bei der zivilen Bevölkerung in ganz Europa, so auch in Deutschland, ist Merkel nicht nur in Portugal,

sondern noch wesentlich stärker in Italien, Frankreich und Griechenland zur unerwünschten Person

erklärt worden.

Verständlich! Ist sie so doch, neben Kohl, eine Hauptverantwortliche für die Existenzvernichtung ganzer Nationen mit Millionen

Bürgern.

Mit deutlichen Worten: neben den GRÜNEN und Roten als komplette persona non grata, ist Merkel die Hauptperson

bei der CDU, die absolut unerwünscht ist, um es höflich auszudrücken.

deuschelobby kann nachweisen, dass die medialen Meldungen in Deutschland über eine angebliche Beliebtheit Merkels, lediglich

bewusste Propaganda ist. Tatsächlich ist Merkel die mit Abstand unbeliebteste Kanzler/in, die es je gab. Ohne Frage würde sie aber ein Grüner problemlos

als Teufelsverkörperung ablösen, sprich überholen……..Deutschland, verraten und verkauft…..

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Ein Graffiti an einer Mauer in Lissabon zeigt Merkel, die den portugiesischen Regierungschef Pedro Coelho (l.) und Außenminister Paulo Portas als Marionetten an der Strippe hält. Viele Portugiesen machen die deutsche Kanzlerin für die Lage ihres Landes mitverantwortlich

Von Emilio Rappold und Kristina Dunz

Kanzlerin Merkel droht in Portugal ein Spießrutenlauf: Gewerkschaften rufen dazu auf, aus Protest „Trauerkleidung“ zu tragen. Eine Gruppe Intellektueller erklärt sie sogar zur unerwünschten Person.

Bild anklicken:

Angela Merkel (die Teufelin) zeigt mit ihrem Besuch am Montag in Portugal Courage. Von den angekündigten Massenprotesten gegen ihre Person dürfte die Kanzlerin in Lissabon aufgrund der strengen Sicherheitsvorkehrungen zwar eher wenig mitbekommen. Ein symbolischer Spießrutenlauf droht ihr in dem Euro-Krisenland aber schon.

Zu Protesten aufgerufen haben der Gewerkschaftsverband CGTP und die einflussreiche Facebook-Initiative „Zum Teufel mit der (Geldgeber-) Troika“. Sie hatte am 15. September eine Million Menschen – jeden zehnten Bewohner Portugals also – bei der größten Demo seit Jahrzehnten zum Protest gegen die Sparpolitik bewegt. Am Montag sollen die Menschen in Büros, Schulen und Fabriken schwarze „Trauer“-Kleidung tragen.

Nicht nur Gewerkschaften, die linksgerichtete Opposition und der von der Krise gebeutelte „Mann von der Straße“ scheinen Merkel in Portugal zum Staatsfeind Nummer eins auserkoren zu haben. Auch liberale Medien wie die Blätter „Público“ und „Expresso“ und sogar Spitzenmanager wie Henrique Granadeiro, Präsident des Konzerns Portugal Telecom, sind alles andere als gut auf die deutsche Regierungschefin zu sprechen.

Europa werde von einer Frau angeführt, „die alles allein entscheidet“, schimpfte Granadeiro diese Woche. Deutschland habe bereits zwei Weltkriege verursacht und dürfe nicht der „Versuchung der Eitelkeit und der Herrschaft erliegen“ und „eine weitere Gemeinheit begehen“.

Rapide Zunahme der Armut

Dass der Ton am Tejo auch gegen die Mitte-Rechts-Regierung von Ministerpräsident Pedro Passos Coelho immer rauer und der Widerstand gegen die vermeintlich „von Berlin aufgezwungene“ Sparpolitik immer größer wird, hat Gründe. Die rapide Zunahme der Armut im Zuge von seit Mitte 2011 immer neuen Maßnahmen zur Sanierung der Staatsfinanzen ist nicht zu leugnen.

„Es geht inzwischen für viele nicht mehr nur darum, ein menschenwürdiges Leben zu führen, sondern darum, wie man überlebt, den Hunger bekämpft“, sagte kürzlich der Sprecher der Portugiesischen Bischofskonferenz, Manuel Morujão. Wenn Merkel am Montagmittag mit Passos in der alten Festung São Julião da Barra unweit von Lissabon speist, werden die Bischöfe das Elend erörtern.

Nach zahlreichen Massenprotesten und vor dem Generalstreik vom Mittwoch machten am Samstag auch 10.000 Militärs ihrem Ärger über die Sparpolitik Luft. Der sozialistische Oppositionsführer António Seguro prangerte derweil „Merkels Sparwahn“ als „Blödsinn“ an. Der Besuch der CDU-Chefin mache nur Sinn, wenn sie Investitionspläne ankündigen wolle. Wie fast alle Kritiker fordert auch Seguro Wachstumsförderung. Zumal ein Einbruch der Steuereinnahmen in Folge der Rezession die Sanierungsziele des bisherigen „Musterschülers“ Portugal bedroht.

„Hauptförderin der neoliberalen Doktrin“

In dem Land, das 2011 von EU, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds ein Hilfspaket von 78 Milliarden Euro erhielt und im Gegenzug das Etatdefizit bis 2014 auf drei Prozent senken will, überschlagen sich unterdessen die Hiobsbotschaften. Zwei Beispiele der Woche: Der Nationale Eltern-Verband CONFAP versicherte, Tausende Kinder litten in den Schulen unter Hunger. Ärzte beklagten, der Konsum von Heroin und anderen Drogen nehme aufgrund der Krise zu.

Die Arbeitslosenrate erreichte die Rekordmarke von 15,9 Prozent. Allein dieses Jahr wird die Wirtschaft um drei Prozent schrumpfen. Vor diesem Hintergrund soll es 2013 neue Steuererhöhungen geben, die selbst die Regierung als „enorm“ bezeichnete.

Immer mehr Menschen sind in Lissabon überzeugt, dass Merkel für die Malaise hauptverantwortlich sei. Eine Gruppe von über 100 in Portugal zum Teil sehr bekannten Intellektuellen und Künstlern erklärte die Deutsche deshalb zur „unerwünschten Person“. Sie sei, so heißt es in ihrem offenen Brief, die „Hauptförderin der neoliberalen Doktrin, die Europa ruiniert“.

Wahrscheinlich, dass Proteste in Gewalt ausarten

 Doch die Beobachtungsstelle für Sicherheit (OSCOT) warnt: Es sei sehr wahrscheinlich, dass die Proteste in Gewalt ausarten.

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http://www.welt.de/politik/ausland/article110896511/Merkel-unerwuenschte-Person-in-Portugal.html

Brüssels Griff nach dem Sparer-Geld


Euro-Krise: Die EU will auch die Mittel der Einlagensicherung von Sparkassen und Volksbanken vereinnahmen

WILHELM HANKEL
In der Euro-Krise stehen nicht nur
Staaten, sondern auch Banken vor
dem Aus. Und auch hier soll das Heil
durch „mehr Europa“ kommen. Um die
gefährdeten Spareinlagen bei südeuropäischen
Instituten abzusichern, plant
die Brüsseler Kommission ein EU-weites
Schutzsystem: Alle Banken im Euro-
System sollen künftig für alle haften –
also auch die Sparkasse am Niederrhein
und die Raiff eisenbank in der Oberpfalz
für Banken auf Kreta und in Andalusien.
Und was kommt als nächstes ins Visier?
Die in der Inventur befi ndlichen
Goldreserven der Bundesbank? Der private
Goldbesitz? Immobilieneigentümer
wurden nach dem Ersten Weltkrieg mit
dem „Reichsnotopfer“ sowie der Hauszinssteuer
und nach dem Zweiten Weltkrieg
mit dem Lastenausgleichsgesetz zur
Kasse gebeten. Zunächst wurde der Steuerzahler
in Haftung genommen, nun
muß off enbar der Sparer sein Scherfl ein
zur Rettung des Euro leisten. Nach dem
schweren Reinfall mit dem Euro braucht
man immer neue Geldquellen, um seine
„alternativlose“ Rettung zu fi nanzieren.
Doch woher nehmen? Der Schlüssel
dafür ist: Wer das meiste hat, der zahlt
auch am meisten. Laut Angaben der
Bundesbank betrug allein das Geldvermögen
der deutschen Privathaushalte im
zweiten Quartal dieses Jahres 4.811 Milliarden
Euro – 1.971 Milliarden Euro
waren Bargeld und Sichteinlagen sowie
Termin- und Spareinlagen. Die Deutschen
müssen daher tief in die Tasche
greifen. Allein der Europäische Stabilitätsmechanismus
(ESM) schlägt mit
190 Milliarden Euro zu Buche. Da das
nicht einmal für Griechenland ausreicht
– demnächst kommen wohl weitere Länder
dazu –, könnten es auch ein paar
hundert Milliarden Euro mehr werden.
Obwohl die Europäische Zentralbank
(EZB) laut Aussagen von ihrem Chef
Mario Draghi bereit ist, das „Äußerste
zu tun“, um den Euro-GAU zu verhindern
und ihre Geldmaschine bereits auf
hohen Touren läuft, müssen die dennoch
alle vorhandenen Rettungsreserven eingesetzt
und ausgeschöpft werden.
Bei Deutschlands großen Privatbanken
ist nichts zu holen. Sie sind, als Folge
der von ihnen mitverursachten Krise,
hoff nungslos unterkapitalisiert. Keine
erreicht die vorgeschriebene Eigenkapitalquote
von neun bis zehn Prozent. Viel
besser stehen die bürgernahen Sparkassen
und Genossenschaftsbanken da. Beide
Säulen des deutschen Kreditgewerbes
verfügen über solide Einlagensicherungen.
Die Volks- und Raiff eisenbanken
haben das älteste, die Sparkassen das
effi zienteste Sicherungsystem. Und sie
mußten ihre Reserven selten angreifen.
Sicherheit von Millionen
deutschen Sparern bedroht
Sollte es zur Pleite einer Sparkasse
kommen – es gab zwei Fälle in einem
halben Jahrhundert, denn Sparkassen
wie Volksbanken halten sich an ihren
Auftrag und spekulieren nicht global wie
Investmentbanken und deren Fonds –,
dann stehen außer der Nachbarschaftshilfe
durch Zusammenlegung (jederzeit
mögliche Fusionen) ein gutes Dutzend
regionaler Feuerwehrfonds (neben je
einem für Bausparkassen und Landesbanken)
bereit, um die Spareinlagen ihrer
etwa 50 Millionen Kunden vor dem
Verfall zu sichern. Diese Sparer haben
in dieser Krise gelernt, was sie an ihren
Sparkassen haben und hatten. Sie wissen,
warum sie sich trotz der Verlockung
durch höhere Zinsen und Renditen anderswo
entschlossen haben, Kunden der
regionalen Institute zu bleiben.
Diese Sicherheit ist bedroht: Mit der
geplanten Euro-Bankenunion – dem
Risikoausgleich zwischen noch gesunden
Banken und den todkranken der
südlichen Euro-Zone – sollen nicht
nur die bestehenden gesetzlichen Sicherungssyteme
europäisiert, sondern
auch die freiwilligen und zusätzlichen
der einzelnen Institutsgruppen in diesen
Lastenausgleich einbezogen werden.
Wenn schon Haftungsunion, dann aber
gründlich, heißt die Parole aus Brüssel.
In der Euro-Krise gelten inzwischen
bekanntlich weder Verträge noch Prinzipien,
auch die „Subsidiarität“ – wer
sich selber hilft, braucht keine Hilfe von
oben – scheint nicht mehr zeitgemäß.
In der Euro-Krise geht es aber nur
noch um eines: genügend Zahler, Bürgen
und Garanten zu fi nden, um deren
Mittel konfi szieren zu können. Die
Totalpleite der Euro-Währung muß
aufgehalten werden, „koste es, was es
wolle“, wie der portugiesische EU-Kommissionspräsident
José Manuel Barroso
formulierte – auch wenn sich das Ende
nicht verhindern läßt.
Doch dieser Kurs bringt den Präsidenten
des Deutschen Sparkassen- und
Giroverbands (DSGV), Georg Fahrenschon,
in ein Dilemma: Als CSU-Politiker
und ehemaliger bayerischer Finanzminister
glaubt er, „es lohnt sich,
für einen stabilen Euro zu kämpfen“.
Andererseits ist er Sachwalter von 600
Instituten und deren Millionen Kunden.
Und daher verteidigt er die gute Sache
der Sparkassen mit den schlechtesten
„Argumenten“. Etwa der von Kanzlerin
Angela Merkel und ihrem Herausforderer
Peer Steinbrück gebetsmühlenhaft
vorgetragenen Mär, Deutschlands
Exportwirtschaft brauche den (abgewerteten)
Euro, um gute Geschäfte zu
machen. Doch das Gegenteil ist richtig:
Die deutsche Volkswirtschaft macht
schlechte Geschäfte, wenn sie „Made
in Germany“ unter Wert verkauft und
gleichzeitig für Importe überhöhte Euro-
Preise zahlen muß.
Es darf auch nicht darum gehen, einen
„Altlastenfonds“ zu gründen, damit
andere als die Sparkassen-Kunden die
Euro-Zeche bezahlen. Europa darf weder
mit dem Heiligen Augustinus zur
„Räuberbande“ entarten, eine Gefahr,
die droht, wenn es Gesetze nicht mehr
beachtet, sondern verhöhnt. Und es
muß Schluß sein, mit der Ausweitung
der Haftung für Fehler, Versagen und
Verluste Dritter, denn sonst kommen
nach den Rücklagen für Sparer ihre eigenen
dran.
Prof. Dr. Wilhelm Hankel war Chef der deutschen
Bank- und Versicherungsaufsicht. Er
leitete unter Minister Karl Schiller die große
Bankenenquete, aus der die deutsche Einlagensicherung
hervorgegangen ist.
http://www.dr-hankel.de

Deutsche Einlagensicherung

Fast zwei Billionen Euro ihres insgesamt
über 4,8 Billionen umfassenden
Geldvermögen halten die Privathaushalte
in Form von Bargeld und Einlagen
bei Sparkassen oder öff entlichen,
genossenschaftlichen und privaten
Banken. Die Sichteinlagen auf Girokonten,
Termingelder, Spareinlagen
und Sparbriefe unterliegen dabei einer
gesetzlichen und einer freiwilligen Einlagensicherung.
Die gesetzliche Sicherung
beträgt 100.000 Euro pro Kunde
und Institut. Privatbanken sichern ihre
Kundengelder über den Einlagensicherungsfonds
des Bundesverbandes

deutscher Banken (BdB), die Höhe ist
institutsabhängig. Alle öffentlichrechtlichen
Sparkassen, Landesbanken
und Landesbausparkassen sowie
die genossenschaftlichen Volks- und
Raiff eisenbanken gehören eigenen
Einrichtungen an. Bislang hat daher
noch nie einer ihrer Kunden einen Verlust
seiner Spareinlagen erlitten.

Einlagensicherung von privaten, genossenschaftlichen
und öff entlichen Instituten:
bankenverband.de/einlagensicherung
http://www.bvr.de/Verband
dsgv.de/de/sparkassen-fi nanzgruppe

aus Junge Freiheit 45-2012

“Der Euro-Kollaps”


wieder einmal müssen wir uns in die weitgehend neutrale Schweiz begeben, um weiteres Aufklärungsmaterial über

die Euro-Lügen und den in seiner Größenordnung und seinen Volksweiten Auswirkungen noch nie dagewesen

Polit-Skandal:

„EU“ und vor allem diese Währung der Bilderberger: das Geld des Unterganges: der EURO…………….

Wir empfehlen die Bestellung. In einigen Wochen wird auch deutschelobby näheres aus dem Inhalt veröffentlichen, Ausschnitte

und wichtige Informationen………….

Investigative Filmemacher enthüllen brisante Hintergründe und Zusammenhänge des Euro-Dramas im neuen Film auf DVD “Der Euro-Kollaps”
1998, also noch vor Einführung des Euro, war der Film auf DVD “Die D-Mark geht – was nun?” der Bestseller unter den Wirtschaftstiteln.

Der Filmemacher Johannes Haneke hatte damals Top-Experten vor die Kamera geholt, die ihre Meinung zu der geplanten europäischen Gemeinschaftswährung schilderten.

Zu den Interviewpartnern gehörten damals u.a.

der ehemalige Bundesbank-Präsident Schlesinger
der ehemalige WELT-Chefredakteur Peter Gillies
der ehemalige Privatbankier Johann Philipp
Freiherr von Bethmann
der frühere Hamburger SPD-Finanzsenator
Wilhelm Nölling

Vor dem Hintergrund des aktuellen Euro-Dramas besuchten die Filmemacher von Mattscheibe-Medien Zeitzeugen, Experten und Medienmacher, die die Strukturen und Abläufe in Medienhäusern kennen.

Herausgekommen ist ein Enthüllungsfilm, den öffentlich-rechtliche Fernsehsender so niemals zeigen würden. Weil die politischen Parteien in den Rundfunkräten sofort Einspruch einlegen würden.

In dem Film schildern die Entstehung des Euros, politische Hintergründe und wirtschaftliche Zusammenhänge u.a.

Prof. Dr. Dieter Spethmann, Rechtsanwalt und
ehemaliger Thyssen-Chef. Spethmann klagt zusammen
mit den Professoren Hankel, Schachtschneider,
Starbatty und Nölling gegen Euro-Rettung und ESM.
Er spricht offen von einem Staatsstreich der politischen
Klasse.

Dr. Peter Gauweiler, Rechtsanwalt und CSU-
Bundestagsabgeordneter, der ebenfalls vor dem
Bundesverfassungsgericht klagt.

Thomas Brügmann, Herausgeber der “Vertraulichen
Mitteilungen”, eines als besonders gut informiert
geltenden Hintergrunddienstes.

Dr. Bruno Bandulet, früher Chef vom Dienst der
Tageszeitung DIE WELT, ehemals stellvertretender
Chefredakteur der QUICK, als diese die Bahr-Papiere
veröffentlicht hatte.

Dr. Klaus Peter Krause, früher einer der Chefs der
FAZ-Wirtschaftsredaktion und ehemaliger
Geschäftsführer der FAZIT-Stiftung, die die FAZ
herausgibt.

Beatrix von Storch, Rechtsanwältin und Vertreterin
der “Zivilen Koalition”, die den Widerstand gegen
Euro-Rettung und ESM über das Internet organisiert.

Alle Interviewten reden Klartext in einer Sprache, die jeder Bürger verstehen kann.

Im Film “Der Euro-Kollaps” erfahren die Zuseher Details zu vielen Fragen, die die Regierung lieber nicht erörtert sehen möchte.

War die Preisgabe der D-Mark Voraussetzung für die

Zustimmung Frankreichs zur deutschen
Wiedervereinigung? Dieter Spethmann hat die damaligen
Ereignisse hautnah miterlebt.

Wieso Deutschland seit der Einführung des Euro
am meisten unter der Gemeinschaftswährung gelitten
hat. Spethmann erklärt, warum der Satz “Deutschland
profitiert vom Euro am meisten” eine groteske
Fehleinschätzung von Ahnungslosen oder Fälschern ist.

Die Wahrheit über die sagenhaften deutschen
Exportüberschüsse. Der Film enthüllt:
Deutschland verschenkt seine Handelsbilanzüberschüsse!
Brisante Enthüllungen, die die Regierung dem Volk verschweigt.

Für welche Summen bürgt der Steuerzahler?
In dem Film erfahren die Bürger die ganze Wahrheit.
Sprengstoff pur!

Wie eine unbeugsame Rechtsanwältin dafür
sorgt, dass 1,5 Millionen Protest-Emails den
Abgeordneten die Botschaft vermitteln:
“Wir sind das Volk!”

CCS

J. Wach
P.O.B 61
CH – 6911 Campione
FON 0041 – 91 – 6498831
FAX 0041 – 91 – 6495718
E-Mail: ccs6911@bluewin.ch

Einzelverkaufspreis 21,99 Euro

ISBN: 978-3-940468-34-5

Merkel sind Arbeitslose sch…. egal !…„Merkel nimmt für Europa sogar 60 Prozent Arbeitslose in Kauf “


Vielleicht sollte sich Frau Merkel mal einer geistigen Untersuchung unterziehen – ebenso ihre Wähler und ein Großteil ihrer Parteigenossen, die ihr Handeln blind folgen!

„Merkel nimmt für Europa sogar 60 Prozent Arbeitslose in Kauf “

Der Vorsitzende der nationalistischen UK Independence Party, Nigel Farage, erhebt schwere Vorwürfe gegen Bundeskanzlerin Angela Merkel. Für die Euro-Rettung sei Merkel bereit, schwere gesellschaftliche und wirtschaftliche Krisen in Kauf zu nehmen, sagte Farage in einem Fernseh-Interview, das GEOLITICO in diesen Text eingebettet hat.
[…]
Doch dabei habe es Merkel nicht belassen, versichert der Brite, dessen Partei einen Ausstieg Großbritanniens aus der Eurozone anstrebt.
Farage: „Sie sagte: Es ist uns völlig egal, ob die Jugendarbeitslosigkeit die 60-Prozent-Marke erreicht. Es ist uns völlig egal, ob 25 Prozent der Privatunternehmen zusammenbrechen. Es ist offen gesagt sogar egal, ob ganz Griechenland zusammenbricht, solange wir das europäische Projekt erhalten.“

Günter Lachmann – GEOLITICO

+

TV-Interview mit Nigel Farage – youtube – [28:02 Min] – die zitierten Stellen im Text ab Min 7:55

http://oconomicus.wordpress.com/2012/10/13/merkel-nimmt-fur-europa-sogar-60-prozent-arbeitslose-in-kauf/

—————————————————————————————————

Leider ist die englische Sprache heute nicht immer direkt zu übersetzen….daher sollte jeder schon etwas können…..scheiss Welt!

Überrascht uns das !? Nicht wirklich !

Der Vorsitzende der nationalistischen UK Independence Party, Nigel Farage, erhebt schwere Vorwürfe gegen Bundeskanzlerin Angela Merkel. Für die Euro-Rettung sei Merkel bereit, schwere gesellschaftliche und wirtschaftliche Krisen in Kauf zu nehmen, sagte Farage in einem Fernseh-Interview, das GEOLITICO in diesen Text eingebettet hat.

In dem Interview sprach Farage über ein Treffen zwischen ihm und der Kanzlerin, das vor einem Jahr stattgefunden haben soll. Damals hätten sich die beiden über die Euro-Krise unterhalten. In diesem Zusammenhang habe er Merkel darauf angesprochen, dass die deutschen Steuerzahler bereits zwanzig Jahre für die Reintegration Ostdeutschlands gezahlt hätten.

„Ich sagte zu ihr: Wäre es nicht ein freundliche Geste gegenüber den deutschen Steuerzahlern, wenn sie nicht mehr ständig Blankoschecks unterschreiben müssten? Und wäre es nicht eine Befreiung Griechenlands, den Euro zu verlassen, eine stark abgewertete Drachme wieder einzuführen und so das Land wirtschaftlich zu gesunden?“

Daraufhin habe Merkel geantwortet, für sie sei diese keine Option. Farage zitierte sie vor laufender Kamera mit den Worten: „Wenn Griechenland den Euro verlässt, werden andere Staaten folgen. Das wäre das Ende unseres europäischen Traumes.“

http://hartz-nordhausen.blog.de/2012/10/14/merkel-nimmt-europa-sogar-60-prozent-arbeitslose-kauf-15040977/

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http://krisenfrei.wordpress.com/2012/10/14/merkel-sind-arbeitslose-sch-egal/

Nachrichten 15. Okt. 2012


Honigmann Nachrichten vom 15. Okt. 2012 – Nr. 191
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Themen:

  1. EU-Parlamentspräsident Schulz stolz auf Friedensnobelpreis für EU

  2. Vaclav Klaus: Vergabe von Friedensnobelpreis an EU ein tragischer Fehler

  3. UKIP: Nigel Farage tadelt Nobelpreisvergabe an die EU

  4. Erdogan und Netanjahu: Die Kriegshunde der Globalen Mafia

  5. ‚Out of Greece!‘: Special forces march in uniform, chant in anti- Merkel protest

  6. Gauck in Tschechien…

  7. Spanien hat im Handstreich seine Verfassung geändert: Zugunsten Bankstern!

  8. Snoopys* Wort zum Sonntag. Heute: Kriegsnobelpreis!

  9. Trittin will rückwirkende Vermögensbesteuerung

  10. Maleki: Irak braucht für den Kauf von Waffen nicht die Erlaubnis Amerikas

  11. Syrien schließt Luftraum für türkische Zivilluftfahrt

  12. Verbindung saudischer Diplomaten zu Terroristen im Irak aufgeflogen

  13. Wenn die Menschheit so weitermacht

*
Der neue Kalender für 2013 ist da und ab sofort lieferbar — € 7,95 — incl. Porti.

*

Sollten Sie bereit sein uns durch einen Betrag zu unterstützen,

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*

— Danke –

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ESM + Target-2: Das Billionengrab


Bund der Steuerzahler e.V.
(Bayern)

ESM + Target-2
Das Billionengrab
(11.10.2012)
www.stop-esm.org
www.target-2.de
Hochzufrieden haben jetzt die Finanzminister der Eurozone den Start des ESM verkündet. Damit beginnt die Transformation der bislang freien Nationen des Euroraums in das von der internationalen Hochfinanz ferngesteuerte quasidiktatorische  ESM-Europrotektorat.Die Eurokraten selbst geben vor,  tapfer gegen Haushaltsdefizite und anonyme Spekulanten anzukämpfen.  Bei der ‑Schlacht um den Euro sei Zeit und Geld der ‑ESM-Bazooka nötig. Der ESM werde mit 700 Mrd. Euro Haftungskapital und 500 Mrd. Euro Kreditvolumen dieses Problem lösen: Die schiere Größe dieses Paketes werde jede Spekulation gegen den Euro sinnlos machen. Gleichzeitig werde mit diesen Summen Zeit gewonnen, um nun zielgerichtet die Haushalte der Südländer zu sanieren. Die gesetzlichen Vorgaben des  Fiskalpakts  würden in Kombination mit den scharfen Bedingungen der ESM-Hilfsmaßnahmen den Schlendrian der finanziell schwachen Euroländer beenden und diese wieder auf Kurs bringen.All das ist hohles Geschwätz und naive Hoffnung! Verursacher der Krise sind die führenden Politiker und Parteien der Eurozone selbst. Zuerst haben sie die Staatsschuldenkrise des Euroraumes und die daraus hervorgegangene Bankenkrise durch fortgesetzte und rücksichtslose Verletzung der Kriterien des Vertrages von Maastricht verursacht. Dann haben sie diese Krise durch permanente Verletzung des Bail-Out-Verbotes (Quersanierungsverbot)  zur Dauerkrise verfestigt.  Das für ein geordnetes Funktionieren der Eurozone zentrale Bail-Out-Verbot wurde in sein Gegenteil verkehrt: Eurorettung =  Bail-Out: Wir haben grundsätzlich für Schulden anderer Euroländer  zu zahlen oder zu garantieren, was schlussendlich auf das Gleiche hinausläuft.Und das Schlimmste dabei: Die Verursacher der Krise spielen sich nun als Re tter auf und behaupten, dies geschehe zum Wohle der Bevölkerung. Dabei treibt sie nur die Angst um, der Euro könne zerbrechen und sie selbst und die ganze aufgeblähte Eurokrakie hinwegfegen. Um dies zu verhindern, wird dem System über die EZB ständig neues Geld zugeführt. Dieses Geld fließt dann im Ergebnis an die Großgläubiger der bankrotten Eurostaaten, was nichts anderes heißt, als dass das Risiko der Finanzierer (Altgläubiger)  und der finanzierten Staaten und Banken (etwa in den Club-Med-Ländern) klammheimlich auf den Schultern der völlig ahnungslosen Bürger Deutschlands und LuFiNl abgeladen wird. Denn genau diese sind betroffen, wenn etwa Griechenland zukünftig die Kredite (Rettungsgelder) der EZB oder des ESM nicht zurückzahlt bzw. Garantien in Höhe von hunderten Milliarden gezogen werden.

Pure Illusion sind auch die ‑Bedingungen und Sanktionen von Fiskalpakt und ESM. Der ‑Sanktionsmechanismus des Fiskalpakts ist eine Farce,  wie wir das schon vor Monaten unter www.fiskalpakt.info kommentiert haben. Das gleiche gilt für die Kontrollen, Bedingungen und ‑Sanktionen des ESM. Die gleichen Leute und Gruppen, die schon nicht in der Lage waren, die Kriterien von Maastricht und das Bail-Out-Verbot einzuhalten und durchzusetzen, sind nun für die ‑Staatensanktionierung nach Fiskalpakt und ESM zuständig – eine ganze Herde von Böcken im Irrgarten des Euro! Nur völlige Naivlinge können glauben, dass diese Bedingungen und Sanktionen im Ernstfall umgesetzt werden. Das alles ist nur Lug und Trug für Leichtgläubige und Sand in den Augen der misstrauischen Bevölkerung.

Die Vorstellung, dass sich hier zukünftig irgendetwas zum Positiven ändern werde, ist absurd. Beispielweise ist Griechenland bei nüchterner kaufmännischer Betrachtung unter insolvenzrechtlichen Gesichtspunkten seit Jahren bankrott und es ist völlig unmöglich, dass es sich unter den bestehenden Bedingungen jemals wieder erholen wird. Es bleibt ein Fass ohne Boden,  da mögen die Troika, die EU-Kommission, Frau Merkel oder Herr Schäuble und alle sonstigen ‑Euroretter  sagen, was sie wollen. Die nackten Zahlen (1)  und Fakten (2) sprechen gegen Griechenland, nicht in erster Linie gegen den griechischen Bürger, sondern die Art und Weise wie dieser Staat geführt wird. Frau Merkel selbst rettet folgerichtig weder den Euro noch die Griechen, sondern das politische Euro-Establishment und damit ihren eigenen Kopf.

Griechenland (hier lediglich beispielhaft herausgegriffen für ähnliche Zustände in anderen schwachen Euroländern) hätte  wie wir schon am 06.02.2012 an die Bundesbank (dort Seite 29) geschri eben haben – längst den Euro verlassen und alle Zins und Tilgungszahlungen an seine Gläubiger komplett einstellen müssen, um damit eine Basis für einen Neustart zu schaffen.(3) Das wäre zweifelfrei schon 2010 für Griechenland die bessere Alternative gewesen, wie dies erst jüngst auch Prof. Ulrich Hege und Dr. Harald Rau in der FAZ überzeugend aufgezeigt haben. (4) Seither sparen und tilgen sich – auch mit deutschem Geld – die Griechen zugrunde. Aber ihre Gläubiger werd en sie so niemals los. Die Griechen müssen aus dem Euro raus, ihre Gläubiger selbst abschütteln und auf eigene Rechnung und nach eigenen Vorstellungen ihren Staat wieder aufbauen, gut oder schlecht, wie sie es vermögen oder wie es ihnen gefällt. Wir Deutschen haben damit nichts tun und sollten uns überhaupt nicht in fremde Angelegenheiten mischen. Das schadet uns nur  politisch und finanziell! Sobald die Griechen aus dem Euro austreten, erübrigen sich auch Demonstrationen (40.000 Demonstranten am 09.10.2012 in Athen!) gegen die Kanzlerin und die Deutschen. Es ist überhaupt nicht ersichtlich, welchen Vorteil Griechenland daraus haben sollte, weiter im Euro zu verbleiben. Das ist schlicht eine Verrücktheit und dient nur der führenden Klasse in Griechenland, die alle Vorteile des Euro gnadenlos abschöpft und außer Landes schafft.

Target-2

Als wäre das alles noch nicht schlimm genug, verdrängt die Laienspielerschar, die sich deutsche Regierung nennt, vollkommen die verheerenden Wirkungen von Target-2. Es ist geradezu lachhaft Target-2 in der bisherigen Form zu verteidigen, anstatt zumindest den tickenden Zünder dieser finanziellen Atombombe sofort abzuschalten. Wir haben uns dazu schon vielfach auf unserer speziellen Website www.target-2.de und über MMnews geäußert.

Seit der bahnbrechenden Arbeit des Währungsspezialisten  Prof. Peter Garber aus dem Jahre 1998 (Der Target-Mechanismus: Wird er eine Krise in Phase III verbreiten oder unterdrücken) (5) sind die hochexplosiven Gefahren von Target bekannt. Prof. Hans-Werner Sinn hat dieses Thema ab 2010 auch einer breiten deutschen Öffentlichkeit bekannt gemacht und sich erst jüngst wieder in seinem Buch ‑Die Target-Falle zum Thema geäußert. (6) Zum Dank dafür wird ihm von Prof. Bert Rürup (7) – der wenig bis nichts zu begreifen scheint – ‑irritierender  missionarischer Eifer vorgeworfen.(8)&nb sp; Und an dieses abwiegelnde Gerede sollen die deutschen Bürger offenbar solange glauben, bis ihnen der ganze ‑Laden Deutschland durch Explosion von Target-2 um die Ohren fliegt. Aber bis dahin werden sich dann die Merkels, Schäubles und Rürups dieser Welt längst irgendwohin abgesetzt haben bzw. die (alternativlose) Misere anderen in die Schuhe schieben.

Target-2 (T2) ist die Herzkammer des Eurosystems und damit zentraler  Mechanismus  der Eurokrise. Es ist inzwischen in eine  Kreditmaschine zur unlimitierten Finanzierung  von Leistungsbilanzdefiziten schwacher Euroländer umfunktioniert worden. Wie das funktioniert, haben wir vor langem am Beispiel ‑Gyros/Michl auf einer Seite dargestellt. Kurz zusammengefasst: Unter den Augen der Bundesregierung und insbesondere des deutschen Finanzministeriums kaufen Euro- Pleitestaaten (bzw. deren Rechtssubjekte) in Deutschland ein,  die Bundesbank bezahlt und erhält zum Ausgleich einen weitgehend wertlosen und nicht durchsetzbaren  Schuldschein gegen die EZB. Würde Ihnen so eine ‑Bezahlung genügen? Sicher nicht!

Stellen Sie sich vor, 17 Firmen aus verschiedenen Ländern,  mit höchst unterschiedlicher Größe, Leistungsfähigkeit, Verschuldungsgrad  und völlig unterschiedlicher Firmenkultur und Sprache  – darunter eine Firma namens  Bundesbank – schließen sich zu einem reinen Abrechnungsverbund (nicht Konzernverbund!) zusammen. Sie vereinbaren ausdrückliche Beibehaltung der absoluten finanziellen Eigenverantwortlichkeit jeder Firma und als wichtigsten und zentralen Punkt des Systems, dass niemals und unter keinen Umständen innerhalb des Systems eine Firma für die andere zu haften habe (Bail-Out-Verbot). Nun gründen sie eine Abrechnungszentrale (EZB), kreiere n das automatisierte Abrechnungssystem (Target-2) und schließlich wird unter diesen Prämissen der Abrechnungsbetrieb aufgenommen und läuft 8 Jahre einwandfrei (von 1999  2007).  Dann wird plötzlich offenbar, dass einige der Firmen massive Zahlungsprobleme haben. Unter diesem Druck fangen sie an hemmungslos und vertragswidrig das Abrechnungssystem T2 in ein gewillkürtes Kreditsystem umzuwandeln. Verabredungswidrig finanzieren sie darüber ihre Warenzufuhr, indem sie zwar bestellen aber nicht bezahlen, sondern grundsätzlich bei der Firma Bundesbank anschreiben (9) lassen: Formhalber hinterlegen sie bei der Abrechnungsstelle EZB (die von ihnen dominiert wird) weitgehend wertlose Sicherheiten. Dies führt nun dazu, dass die Kasse der Firma Bundesbank (die letztlich den Bundesbürgern gehört) systematisch geplündert wird. Den gewillkürten Abflüssen entsprechen die sogenannten positiven T2-Forderungen. Was passiert ist, macht die folgende Zahlenreihe der ansteigenden Target-2-Forderungen der Bundesbank gegen die EZB deutlich:

Bis Juni  2007  € 0 (ausgeglichenes Konto)
Bis Dezember  2007  € 100 Milliarden (Rauch steigt auf, Brandgefahr)
Bis Januar  2009  € 150 Milliarden (erste Flammen steigen auf)
Bis Januar  2010  € 300 Milliarden (ein Jahresbundeshaushalt ist verbrannt)
Bis Oktober  2011  € 500 Milliarden (das Haus brennt lichterloh)
Bis August  2012  € 751 Milliarden (sprachloses Entsetzen!)

Im Normalfall hätte jede halbwegs noch verantwortungsbewusste   Geschäftsleitung einer Firma, die merkt, dass aus ihrer Kasse vereinbarungswidrig 100 Milliarden Euro (!)  herausgebrochen wurden, die Reißleine gezogen. Sie hätte das Abrechnungssystem sofort aus wichtigem Grund unter  Hinweis auf den Vertragszweck  (bloße Abrechnung) und die verbindlichen  Vertragsgrundlagen (No Bail-Out) aufgekündigt/verlassen und gleichzeitig die Rückführung der € 100 Milliarden ultimativ gefordert. (10)

Doch handelt sie nicht und lässt die Dinge treiben, begeht sie fortgesetzte Untreue gegenüber ihren Kapitaleignern und zwar in der ungeheuerlichen Höhe von mehr als einer dreiviertel Billion Euro, also dem 2 ½-fachen des Bundeshaushalts der BRD. Dem nichtjuristischen Leser sei mitgeteilt, dass Untreue in einem derar tigen Fall schon dann vorliegt, wenn die Rückzahlung/Schuldtilgung des nicht verhinderten Geldabflusses gefährdet sein könnte (was im Falle Griechenlands als sicher anzunehmen ist). In solchen Fällen ist die Geschäftsleitung grundsätzlich ohne Wenn und Aber verpflichtet, unberechtigte bzw. ungedeckte Zwangsabbuchungen frühestmöglich zu unterbinden um eben solche Gefahren zu vermeiden.

Heute stellen sich die Verantwortlichen u.a. die deutsche Regierung hin und behaupten dreist und frech, so streng sei das mit der ‑bloßen Abrechnung und dem ‑Bail-Out-Verbot gar nicht gemeint gewesen und ohne entsprechende Kontoüberziehungen bei der Bundesbank könne das Eurosystem überhaupt nicht funktionieren bzw. wäre dieses schon längst zusammengebrochen. Diese Aussage bedeutet nichts anderes, als dass Target-2  die Herzkammer des Eurosystems ist. Daraus lässt sich folgen de Feststellung herleiten:

1. Das Eurosystem ist ohne Dauer-Subventionierung durch Deutschland nicht lebensfähig!

2. Nicht fehlende Rettungsmaßnahmen werden den Euro zerstören und dann die Target-2-Drohverlust in Totalverluste umwandeln (das Erpressungs-Totschlag-Argument der Eurokraken), sondern vielmehr wird Target-2 seinerseits, aufgrund des fortgesetzten Missbrauchs, das Eurosystem zerstören. Genau darauf läuft die zutreffende Argumentation von Prof. Peter Garber seit 14 Jahren hinaus.

So oder so, die Bundesbank ist ruiniert und 750 Mrd. Euro sind verloren! Aber eines steht dennoch fest: Bricht das Eurosystem, wird sich Deutschland am schnellsten erholen, die Bundesbank rekapitalisieren und solche Jahrhundertfehler sicher nicht wiederholen. Insofern haben die anderen Euroländer, mit Ausnahme der Niederlande und Finnlands, inzwischen weit mehr zu verlieren als Deutschland und deshalb sitzen wir auch nicht unentrinnbar in der Falle: Deutschland wird zwar ungeheuer viel Geld verlieren aber dennoch wieder schnell auf die Beine kommen. Aber die diebischen Elstern des Target-2-Systems verlieren ihre Zukunft auf Jahrzehnte. Eine neue und entschlossenere Regierung sollte in der Lage sein, diese Botschaft in aller Deutlichkeit zu vermitteln. In der bisherigen Weise kann es jedenfalls nicht weitergehen und das wird die Masse der Deutschen alsbald erkennen.

Wir halten also die tolerierte Plünderung der Bundesbank für kriminell und haben uns deshalb vor Monaten schon der Strafanzeige von Prof. Bernd Schünemann gegen Vorstände der deutschen Bundesbank angeschlossen. In der Anlage überreichen wir ein weiteres Statement von  Prof. Schünemann. In Kürze werden wir Ihnen zusätzlich die in zwischen erfolgte Erweiterung und Ergänzung der Target-2-Strafanzeige durch Prof. Schünemann in vereinfachter Form vorlegen.

Natürlich wird unsere Aktion www.stop-esm.org fortgesetzt. Sie umfasst, worauf wir immer hingewiesen haben, weiterhin die Forderung nach sofortigem Stop von Target-2 (respektive die Forderung nach Hinterlegung direkter und werthaltiger Sicherheiten für jede zukünftige Target-2-Transaktion unmittelbar bei der Bundesbank).

Das Ausfallrisiko aus Target-2 ist  zusätzlich zur angeblich erfolgten ‑Begrenzung der ESM-Haftungsrisiken durch das BVerfG auf ‑nur 190 Mrd. Euro – inzwischen schon auf über 751 Mrd. Euro angestiegen und steigt unaufhaltsam weiter. Die EZB und unsere superschlaue Regierung ‑retten den Euro (besser gesagt, ihre eigenen Positionen), indem sie auf unsere Kosten und unser Risiko(!)  bankrotten Euroländern ‑Finanzhilfen gewähren. Diese Rettungsgelder dienen nicht etwa dem Volk, sondern den Alt- und Großgläubigern der schwachen Euroländer. Deren Zins- und Tilgungsforderungen aus risikobehafteten Staatsanleihen werden durch Risikoumwälzung u.a. auf die Gesamtheit der deutschen Bürger verlagert. Aber ein erheblicher Teil dieser angeblichen ‑Rettungsgelder geht daneben im völlig undurchsichtigen ‑Euro-Rettungssystem via Target-2 zur Finanzierung weiteren defizitären Konsums der Club-Med-Länder und durch Kapitalflucht verloren. Zahlmeister: Die Deutsche Bundesbank! So befeuert Target-2 fortwährend die Krise indem es ständig

weitere Rettungsmaßnahmen erzwingt. Die Bundesregierung findet, das sei in Ordnung. Wir denken, solange dieser finanzielle T2-Wahnsinn andauert, sind alle ernsthaften Euro-Rettungsmaßnahmen umsonst und führen a) nach erfolgter Plünderung der Bundesbank, b) zur unmittelba ren Gefährdung des Privatvermögens aller deutschen Bürger und c) zur völligen Einengung des finanziellen Gestaltungspielraums des Bundeshaushalts. Dies wird auf Dauer gesehen insbesondere auf die bedürftigen Bevölkerungsschichten unseres Landes voll durchschlagen. Denn töricht ist der Satz, ‑wer nichts hat, hat nichts zu verlieren. In einem Sozialstaat gibt es für Bedürftige viel zu verlieren!

Wenn Sie mit all dem nicht einverstanden sind, zeichnen Sie  sofern noch nicht geschehen  www.stop-esm.org und veranlassen Sie auch Ihre Freunde, Nachbarn und Kollegen gleiches zu tun. Bitte verteilen Sie dies Schreiben so weit wie möglich (Ihren Abgeordneten nicht vergessen!), damit unsere Zeichnerzahlen weiter ansteigen und die notwendige Aufklärung zügig fortschreitet. In ihren Auswirkungen hängen ESM und Target-2, wie aufgezeigt, untrennbar  zusammen und überfordern Deutschland schon bei weitem. Niemals hat die deutsche Bevölkerung Gelegenheit gehabt der ESM-Diktatur  und der Plünderung der Bundesbank über Target-2 zuzustimmen. Deshalb erachten wir alle politisch motivierten und gesteuerten  Euro-Rettungsaktionen über ESM und Target-2 grundsätzlich für rechtswidrig.

Sie bewirken nur eines: Sie zerstören nachhaltig die Finanzen Deutschlands und bringen damit für unsere Bürger zukünftig ausschließlich riesenhafte Probleme und Verluste.

Deshalb gilt weiterhin

 www.stop-esm.org
Mit freundlichen GrüßenRolf von Hohenhau
(Präsident)
Bund der Steuerzahler (Bayern)———————————- ———————————————-1 Thilo Sarrazin, Europa braucht den Euro nicht (Seite 175 – 180, 179)

2 Petros Markaris, ‑Finstere Zeiten (u.a. Seite 31 ff.)

3 Siehe auch, ‑Target-2: Die Plünderung der Bundesbank unter www.target-2.de

4 Prof. Harald Hau, Dr. Ulrich Hege, Warum ein Schuldenschnitt die bessere Lösung ist, FAZ 14.09.2012, Seite 14

5 Im Original: Prof. Peter Garber, ‑The TARGET mechanism (USA 1998/1999)

6 Prof. Hans-Werner Sinn, ‑Die Target-Falle

7 Ehemaliger ‑Wirtschaftsweiser

8 ‑Streit um Target-Thesen , in FAZ vom 08.10.2012,

9 Siehe unser Beispiel von der ‑Club-Med-Bar im Artikel ‑Die Plünderung der Bundesbank (Seite 2)

10 Im konkreten Fall hat die Bundesbank den Kopf in den Sand gesteckt und tatenlos ihrer weiteren Plünderung zugesehen.

PDF-DATEI

Prof_Schuenemann_Target-2-Untreue_11_10_2012