Der geheime Sumpf der EU: Verschwörung gegen das Volk


oder gesichert bei

Am 21.02.2019 veröffentlicht

Es war einmal ein Sumpf… …aus Jesuiten, Kommunisten, Geheimdiensten und Bilderbergern… …aus dem entstand ein Monster…. …es war die Europäische Union, auch genannt EU, oder spöttisch EudSSR…. …ein Baustein für die UNO und den globalen Weltstaat… …denn wie der Kommunist Leo Trotzki, der Regisseur der russischen Revolution von 1917, schon sagte:
«Die Vereinigten Staaten von Europa sind der politische Ausdruck des Gedankens, dass der Sozialismus in einem Lande unmöglich ist. … seine völlige Entwicklung kann er auch nicht im Rahmen eines Kontinents erreichen. Die sozialistischen Vereinigten Staaten von Europa sind die Parole einer historischen Etappe auf dem Wege zur sozialistischen Weltföderation.»
Also auf dem Wege zum Weltstaat.
Die neue ExPressZeitung macht den Sumpf transparent und sich auf die Suche nach den sinistren Ursprüngen der Europäischen Union im Schlamm von Kommunisten, Jesuiten, Geheimdiensten und Bilderbergern. Aber auch die westlichen Kapitalisten spielten mit.
Denn Kapitalismus beziehungsweise Korporatismus und Kommunismus treffen sich letztlich im Totalitarismus. Faschismus und Kommunismus verschmelzen in der globalen Diktatur.
Denn absolute Macht ist das, was letztlich alle wollen – egal ob kommunistische Generalsekretäre oder kapitalistische Großkonzerne.
Nach dem Motto: Machiavellisten aller Länder vereinigt Euch.
Gegen das Volk.

Seite3.ch wurde u.a. von deutschen Abmahn-Anwälten zur Aufgabe gezwungen…wieder ein Aufklärungsblog weniger


Das war’s

Seite3.ch endet jetzt. Zumindest in der heutigen Form. Seite3.ch

weil die Abmahnungswut deutscher Anwälte mittlerweile zum grössten Budget-Posten geworden ist. Da die Schweizer Justiz deutschen Abmahnungsbanden Tür und Tor öffnet, werden wir wohl nur der erste von vielen Blogs sein, der seine Pforten schliessen muss. Seite3.ch2

Eigentlich dachten wir immer, dass unsere Redaktion einmal von wütenden Geheimdiensten gestürmt werde und wir in einem Folter-Gefängnis in Osteuropa enden würden. Dass es am Ende deutsche Anwälte sind, die uns zur Kapitulation zwingen, ist sowohl Ironie als auch bezeichnend für eine Zeit, in der das Böse zum Guten und das Gute zum Bösen erklärt wurde.

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Medien in der BRiD, von TV über Radio bis hin zur kleinen lokalen Zeitung, sind Zulieferer der westlichen Geheimdienste


Angeblich berichten unsere Medien ja frei, unzensiert und vor allem wahrhaftig. Warum nur verschweigen sie uns, dass sie zugleich auch als verlängerter Arm westlicher Geheimdienste arbeiten?

Unlängst schockierte ein Fernsehbeitrag die Deutschen. Da wurde im öffentlich-rechtlichen Fernsehen berichtet, dass seit Jahren schon 110 amerikanische Firmen offiziell in Deutschland von der Bundesregierung die Erlaubnis haben, Bundesbürger auszuspionieren. Sie liefern »analytische Dienstleistungen« für die USA und lesen im Auftrag der Amerikaner E-Mails, Faxe und den SMS-Verkehr ebenso mit, wie sie ganz nach eigenem Belieben die Telefonate belauschen. Angeblich dient das alies nur der Terrorabwehr.

Aber überprüfen darf die Bundesregierung das Vorgehen nicht. Sie verstößt, so der Bremer Völkerrechtler Professor Andreas Fischer-Lescano, mit den zahlreichen Geheimabkommen nicht nur gegen deutsches Recht, sondern auch gegen das Völkerrecht, weil mit den so gewonnenen Informationen die USA eben auch ganz nach Belieben Zielpersonen töten.

Glaubwürdigkeit schwer erschüttert

Als das öffentlich-rechtliche Fernsehen über die unglaublichen Vorgänge berichtete, da musste der Zuschauer an eine Sternstunde des investigativen Journalismus in Deutschland glauben. Wer so über Geheimdienste »aufklärt«, dem kann man als Sender doch rundum vertrauen, oder?

So prägte es sich jedenfalls unmerklich tief in das Gedächtnis der Zuschauer ein. In Wahrheit war es nur ein geschicktes Ablenkungsmanöver. Der Bericht war keinesfalls investigate recherchiert, sondern dem Sender von unseren Geheimdiensten untergeschoben worden, um die schwer angeschlagene Glaubwürdigkeit deutscher »Qualitätsmedien« bei den Bürgern wieder zu erhöhen.

Klar ist: In den Leitmedien werden nicht nur mit Geheimdiensten abgesprochene Berichte veröffentlicht, wenn über Geheimdienstthemen berichtet wird. Das ist so, auch wenn der Durchschnittsbürger davon niemals etwas mitbekommt.

Vor wenigen Wochen ließ das US-Magazin The Intercept mit einer brisanten Veröffentlichung eine Bombe platzen: Alle großen US-Medien sprechen ihre Berichterstattung zuvor mit den US-Geheimdiensten ab. I

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) beispielsweise ermunterte mich ausdrücklich dazu, den Kontakt zu westlichen Geheimdiensten zu verstärken, und freute sich, wenn ich die mitunter von dort zumindest in Stichworten vorformulierten Berichte mit meinem Namen versah. Eines von vielen Beispielen, das mir gut in Erinnerung geblieben ist:

Den Enthüllungsbericht »Europäische Unternehmen helfen Libyen beim Bau einer zweiten Giftgasfabrik« vom 16. März 1993, der wie viele meiner geheimdienstnahen Berichte weltweit Aufsehen erregte, hatten zwei Mitarbeiter des BND in meiner Anwesenheit in einem Besucherraum der FAZ in der Hellerhofstraße 2 in Frankfurt formuliert. Anders gesagt: Sie haben mir den dann veröffentlichten Artikel in der FAZ-Redaktion Absatz für Absatz weitgehend vorgegeben.

Journalisten als BND-Sprachrohre

Eine Aufgabe dieser beiden BND-Mitarbeiter war es, Berichte für renommierte deutsche Zeitungen zu schreiben. Der BND machte das damals, mit Wissen deutscher Medienhäuser, nach Angaben seiner Mitarbeiter bei vielen Zeitungen so. Die Leser bekamen nichts davon mit. Inzwischen ist das alles noch viel verheerender. Deutsche »Qualitätsmedien« sind jetzt so etwas wie das Zentralorgan des Bundesnachrichtendienstes.

Der hat ja unlängst angeblich den Flugzeugabsturz der MH17 vom 17. Juli über dem Rebellengebiet der Ukraine aufgeklärt.

Dann kam die FAZ mit der Schlagzeile »BND: Prorussische Separatisten schossen Passagiermaschine ab«. Alle deutschsprachigen Medien berichten übereinstimmend, der BND weise die Schuld eindeutig den »Separatisten« zu.

BND-Präsidenten Gerhard Schindler: »Es waren prorussische Separatisten.« Die niederländischen Behörden, die den Absturz der Boeing federführend untersuchten, haben die Äußerungen des BND mit äußerster Skepsis aufgenommen.

Sie selbst sahen sich bei ihrem Zwischenbericht zu der Absturzursache Anfang September nicht in der Lage, eindeutig zu sagen, ob die Maschine von einer Boden-Luft-Rakete, geschweige denn welchen Typs, von einer Luft-Luft-Rakete oder von der Bordkanone eines Kampfflugzeuges abgeschossen wurde.

Natürlich konnten die Niederländer auch keinerlei Angaben darüber machen, von welcher der Kriegsparteien das oder die Geschosse abgefeuert wurden.

Der BND hat beim Fabrizieren seiner antirussischen Propaganda also allgemein öffentlich zugängliche Quellen wie die Drucksachen des Deutschen Bundestages und den offiziellen Zwischenbericht des niederländischen Untersuchungskomittees übersehen.

Der BND betreibt – ebenso wie die US-Dienste – außer Spionage also auch gezielte Desinformation.

Und die Journalisten unserer Leitmedien verletzen ihre Sorgfaltspflicht und veröffentlichen das ungeprüft.

So arbeiten nur Propagandaabteilungen.

Gekaufte Journalisten

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Udo Ulfkotte kopp 44-14

 

Der Fluch der bösen Tat


latour

Alle reden vom NSA-Skandal, doch nicht minder skandalös ist die von westlichen Geheimdiensten gesteuerte Desinformation zur Lage in Syrien und anderen Ländern des Vorderen Orients. Wie keine zweite ist diese Region gebeutelt durch jahrzehntelange politische und militärische Interventionen des Westens, die allesamt mehr Fluch als Segen waren. Eindringlich schildert Peter Scholl-Latour, dem diese Länder seit sechzig Jahren vertraut sind und die er erst jüngst wieder bereist hat, das Durcheinander ethnischer, religiöser und ideologischer Konflikte, die die Völker zwischen Levante und Golf nicht zur Ruhe kommen lassen.

Der Fluch der bösen Tat
Es gärt und brodelt überall: Syrien versinkt im blutigen Bürgerkrieg aller gegen alle, in der Türkei ringen islamistische und säkulare Kräfte um die Vormacht. Der Atomkonflikt zwischen Iran und Israel schwelt weiter, die Einmischung iranischer Schiiten wie saudischer Wahabiten in die Konflikte der Region nimmt zu. Ägypten ist in Daueraufruhr, und auch am Nordrand dieser unruhigen Weltgegend, im Kaukasus und in der Ukraine, ist die Lage explosiv. Mit der ihm eigenen Unbestechlichkeit beleuchtet Peter Scholl- Latour diese unselige Weltregion, über der ein Fluch zu liegen scheint.

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Lügen, Betrug, Manipulation…ein Ringelreihen der Massenverblödung unter „Falscher Flagge“…False Flag…


Unter falscher Flagge: Potpourri der Lügen

Wer Entscheidungen treffen will, der benötigt Informationen. Verlässliche Informationen. Doch das, was wir für wahr halten, ist oftmals nicht die Wahrheit. Nachfolgend ein brisanter Überblick.

Desinformation und Manipulation. Medien sind heute mehr denn je auch ein Werkzeug von Militärs und Geheimdiensten, wenn es darum geht, die Öffentlichkeit durch Operationen unter falscher Flagge in die Irre zu führen.

Verheerend ist es, wenn mit gezielten Falschinformationen Vorwände für militärische Interventionen geschaffen wer-
den. Wenn Terroranschläge nicht von Terroristen, sondern von Geheimagenten verübt werden. Die Öffentlichkeit weiß dann beim »Informationsfluss« kaum noch, was Verschwörungstheorie und was Realität ist.

Nachfolgend eine Auflistung jener Informationen, welche gezielt gestreut wurden und sich in unseren Köpfen als »Wahrheit« festgesetzt haben, aber falsch sind. Bei allen nachfolgend aufgezeigten Fällen wurde inzwischen eingestanden, dass man die Öffentlichkeit bewusst belogen hat und unter falscher Flagge operierte.

Das Geheimwissen der Geheimdienste

Im August 2013 wurde die syrische Regierung bezichtigt, nahe Damaskus Giftgas gegen Zivilisten eingesetzt zu haben. Die Wahrheit: Das Giftgas wurde von syrischen Rebellen eingesetzt, welche es vom Nato-Land Türkei bekommen hatten – auf Anweisung der Vereinigten Staaten. Das belegen inzwischen in der Türkei veröffentlichte abgehörte Telefongespräche türkischer Militärs und Regierungsmitglieder.

Prinz Bandar, der saudische Geheimdienstchef, hat nach Angaben des Londoner Telegraph 2013 ein-
gestanden, dass er den Kreml mit den in seinem Auftrag operierenden tschetschenischen Terroristen erpresst. Nach diesen Angaben forderte Prinz Bandar von Präsident Putin geheime Absprachen über den weltweiten Ölpreis.

Und für den Fall, dass der Kreml diesem Ansinnen nicht zustimmte, drohte der saudische Geheimdienstchef beispielsweise mit tschetschenischen Anschlägen auf die olympischen Winterspiele in Sotschi. Bandar deutete dabei an, dass man auch in der Vergangenheit die Tschetschenen wie Marionetten gegenüber Moskau benutzt habe.

Ebenso verheerend: Amerikanische Militärs haben nach dem Rückzug aus dem Irak und Afghanistan eingestanden, dass sie beim versehentlichen Töten von Zivilistengruppen – etwa bei Raketeneinschlägen in Dörfern – dort nachträglich Waffen so verteilten und für Fotografen drappierten, dass Betrachter den Eindruck bekommen mussten, es habe sich um ein legitimes militärisches Ziel gehandelt. Die kolumbianische Arme hat im Jahre

Operationen unter falscher Flagge gibt es aber nicht nur in fernen Ländern. Beim Londoner G-2o-Gipfel im Jahre 2009 ermunterten in Zivil gekleidete Polizisten die Demonstranten zu Ausschreitungen. Der liberale britische Abgeordnete Tom Brake bekam das eher zufällig mit.

Er sah zunächst aus nächster Nähe »Demonstranten«, welche Flaschen und Steine auf Polizisten warfen und andere ermunterten, es ihnen nachzumachen. Und dann bekam er mit, wie die zivilen »Demonstranten« an einer Absperrung Dienstausweise vorzeigten und ganz einfach aus einem Polizeikessel durchgewunken wurden.

Staatlich besoldete Steinewerfer

Wie sich herausstellte, wollte die Polizei so mehr Geld und bessere Ausrüstung bewilligt bekommen und eine Verschärfung der Sicherheitsgesetze durchsetzen. Das gleiche Bild gab es 2007 im kanadischen Quebec. Auch dort warfen zivil gekleidete Polizisten aus einer friedlichen Demonstration heraus Steine auf Polizisten, welche ein Gipfeltreffen amerikanischer Staatschefs in Montebello bewachten. Auch Israel hat inzwischen eingestanden, dass im Jahre 2005 israelische Zivilpolizisten Steine auf israelische Soldaten geworfen haben, in der Absicht, für die Aktion Palästinenser verantwortlich zu machen und ohne Unmut in der Bevölkerung härter gegen diese vorzugehen.

Und bei den Terroranschlägen von Bali im Jahre 2002 spielte die indonesische Armee eine bislang unbekannte Rolle.

Bei so vielen Operationen unter falscher Flagge verwundert
es kaum noch, dass auch der russische Geheimdienst heute nicht mehr bestreitet, in Moskau Wohnhäuser in die Luft gesprengt und eine Spur zu Tschetschenen erfunden zu haben, damit die Staatsführung einen Grund hatte, militärisch in Tschetschenien zu intervenieren.

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kopp 29-14

Einfache Tips zum Schutz vor Spionage…


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So schützt man sich vor Spionage

Immer mehr Geheimdienste spionieren im deutschsprachigen Raum die Bürger aus. Wenn man will, kann man sich davor schützen.

Viele Geheimdienste haben großes Interesse an unseren privaten Daten. Deshalb versuchen sie permanent, möglichst alles über uns herauszufinden. Wie also kann man sich als Privatmann dagegen wehren, von Geheimdiensten oder Hackern ausspioniert zu werden? Dazu gibt es einfache Tipps.

Webcams einfach zukleben webcamt53fe5b_bild_pflaster

Die niederländischen Behörden warnen ihre Bürger jetzt beispielsweise offiziell davor, dass die überall in Laptops und Tablets eingebauten kleinen Kameras (»Webcams«) ein offenes Tor für Spione darstellen. Darüber berichtete auch der niederländische Fernsehsenders NOS.

Hacker und Geheimdienste könnten die Kamera und das Mikrophon eines Rechners leicht unbemerkt aus der Ferne einschalten und so die Benutzer ständig abhören und beobachten. Computernutzer sollen deshalb die Webcam ihrer Laptops und Tablets überkleben.

Der Tip kostet in der Praxis keinen Cent und ist ungemein sicher. Ebenso kann man das in fast alle neuen Bildschirme eingebaute kleine Mikrofon ganz einfach zukleben. Auch jene Datenkraken, die unsere Spuren weitaus mehr verfolgen, als es uns lieb ist, kann man überlisten.

Wer ein kostenloses E-Mail-Konto bei einem amerikanischen Anbieter wie etwa Google hat, der darf sich nicht wundern, dass seine Mails vollautomatisch von amerikanischen Geheimdiensten mitgelesen werden. Sicherer ist es, einen heimischen Anbieter zu wählen und jede Mail zu verschlüsseln.

Es gibt also durchaus Möglichkeiten, die elektronische Post vor dem Zugriff Unbefugter zu schützen – mit Verschlüsselungstechnologie. Services_buPro_howitworks_1_DDas Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfiehlt Gpg^win. Hinter dem kryptischen Namen verbirgt sich ein Programmpaket zur sicheren E-Mail- und Dateiverschlüsselung für das Betriebssystem Windows von Microsoft.

Noch viel sicherer ist es allerdings, dem alten Werbespruch der Bundespost zu folgen: Schreib mal wieder. Die deutsche Briefpost wird jedenfalls nicht mehr automatisch geöffnet. Ansonsten sollte man das machen, was auch deutsche Unternehmen beim Thema Spionage beachten: Man lagert grundsätzlich keine Informationen in fremde Rechenzentren aus. Videokonferenzen, Datenübertragung, E-Post – all das ist für jene völlig tabu, die ihre Daten schützen wollen.

Natürlich sind auch Internet-Telefonate über Skype verboten und Facebook tabu. Deutsche Unternehmen setzen übrigens beim Thema Sicherheit nur nationale Produkte ein, weil Sicherheitsbehörden hierzulande in der Regel keinen Zugriff auf die Algorithmen der Verschlüsselungsanbieter bekommen.

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Geheimdienste: So wird die Öffentlichkeit belogen…


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medien, audio

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Mörsergranaten und Artilleriegeschosse – das war der Preis, den der Mossad einst für den freien Abzug von Juden im Balkan-Krieg zahlte. Die Episode dokumentiert, wie unsere Politiker mithilfe von Geheimdiensten dreist die Öffentlichkeit getäuscht haben.

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Hitlers Architekt Albert SpeerAlbert Speer soll einmal gesagt haben: »Spionage ist ein so schmutziges Geschäft, dass nur Gentlemen sich damit befassen können. Das ist auch ein Grund dafür, warum die Briten auf diesem Gebiet so gut sind.« Doch nicht nur britische Geheimdienste erledigen heute jene Aufgaben, für die Politiker im Falle des Bekanntwerdens den Kopf nicht unbedingt hinhalten möchten.

Amerikanische Geheimdienste haben im Laufe der Jahrzehnte diese »Künste« perfektioniert. Die Balkan-Kriege der 1990er-Jahre sind ein dunkles Kapitel. Und sie sind ein gutes Beispiel dafür, wie Politiker die Öffentlichkeit mithilfe von Geheimdiensten getäuscht haben.

So haben sie bei den Balkan-Kriegen trotz des von 1991 bis 1995 durch die Vereinten Nationen verhängten Embargos heimlich Waffen an die islamistischen Mudschaheddin in Bosnien geliefert.

Zugleich waren auf der anderen Seite die Geheimdienste der Ukraine, Griechenlands und Israels tätig, um die bosnischen Serben, die Kriegsgegner der Mudschaheddin, zu bewaffnen. Besonders aktiv war der israelische Geheimdienst Mossadmossad2, der Waffen lieferte, um im Gegenzug einen freien Abzug der jüdischen Bevölkerung aus dem belagerten Sarajewo zu erlangen.
Der Mossad schloss einen Vertrag mit den bosnischen Serben in Pale, in dem er für den ungehinderten Abzug der Juden »eine substanzielle Lieferung von Artil-leriegeschossen und Mörsergranaten« zusicherte. Das alles wurde in einem Bericht des niederländischen Instituts für Kriegsdo-kumentation über das Massaker in Srebrenica 1995 festgehalten.

Die Dokumentation belegt eindrucksvoll, welche Interessen hinter dem Rücken von humanitären oder friedenserhaltenden Maßnahmen zur Zeit des Balkankonfliktes verfolgt wurden, während sich die USA nach außen hin gemeinsam mit der UNO und der NATO um eine Befriedung der Region bemühten.

Das Pentagon unterstützte trotz des UN-Waffenembargos islamistische Gruppen mit Waffen, welche später von der amerikanischen Regierung bekämpft wurden, während vor allem der Mossad die bosnischen Serben belieferte.

Zugang zu Geheimdokumenten

Der Niederländer Cees Wiebes konnte für eine Studie Dokumente des holländischen Geheimdienstes einsehen, westliche Geheimdienste befragen und sogar Gespräche in Bosnien führen. In seiner Studie »Geheimdienste und der Krieg in Bosnien, 1992-1995« schildert er unter anderem eine geheime Verbindung zwischen dem Pentagon und muslimischen Gruppen aus dem Nahen Osten. Demnach erhielten die Islamisten, die den bosnischen Muslimen halfen, über Kroatien Waffen. Über diese »kroatische

Pipeline« wurden Waffen, die im Iran oder in der Türkei gekauft und von Saudi-Arabien bezahlt wurden, zunächst mit der offiziellen iranischen Fluglinie und später mit Flugzeugen des Typs C-130 Hercules Typs C-130 Herculesnach Kroatien geliefert. Auch die Mudschaheddin-Kämpfer wurden so in die Region gebracht. Dabei hat das Pentagon direkt geholfen. Als »Zoll« nahmen die Kroaten den Amerikanern zwischen 20 und 50 Prozent der Waffen ab, die trotz des Embargos mit Wissen des Bundesnachrichtendienstes auch aus Deutschland geliefert worden sein sollen.

Darüber hinaus hatte Wiebes Zugang zu vielen Verschlussakten der westlichen Dienste. Auch wichtige Entscheidungsträger wie der frühere CIA-Chef James Woolsey standen ihm Rede und Antwort. Der Londoner Guardian resümiert: »Da haben wir die ganze Geschichte der geheimen Allianz zwischen dem Pentagon und radikalen islamistischen Gruppen aus dem Nahen Osten, die den bosnischen Muslimen beistehen sollten. Einige davon sind dieselben Gruppen, die das Pentagon jetzt bekämpft.«
Da das amerikanische Militär das UN-Embargo überwachen sollte, so Wiebes, hätten die Flüge unbemerkt stattfinden können. Doch die amerikanischen Militärs setzten auch Angehörige der Blauhelmtruppen unter Druck, Berichte zu verändern, die Informationen über solche Lieferungen in die demilitarisierte Zone von Srebrenica enthielten.

Brutaler Druck auf Augenzeugen

Einen norwegischen Blauhelmsoldaten und Augenzeugen des großen Waffenschmuggels brachte man auf die übliche Art zum Schweigen. »Er wurde von drei amerikanischen Offizieren zur Seite genommen. Sie brachten ihn auf den Balkon des fünften Stockes eines Hotels in Zagreb und machten ihm klar, dass die Sache ziemlich beschissen für ihn ausgehen könnte, wenn er bei seiner Aussage bliebe und weiter darüber spreche.« Das niederländische Institut für die Dokumentation von Kriegen (NIOD/ Netherlands Institute for War Documentation) schrieb in seinem offiziellen Srebrenica-Bericht auch, das Pentagon habe mus-
limische Terroristen bewaffnet.

Das wurde auch von Richard J. Aldrich im Guardian am 22. April 2002 in einem Artikel (Titel: »US Sponsored Foreign Islamists in Bosnia«) behauptet. Darin heißt es: »Die vergangene Woche veröffentlichte offizielle niederländische Untersuchung des Massakers von Srebrenica von 1995 enthält eine der sensationellsten Enthüllungen über die Arbeit westlicher Geheimdienste überhaupt.

Offizielle Stellen zeigten sich erschüttert durch die Ergebnisse, und die niederländische Regierung ist zurückgetreten. Einer der zahlreichen Bände der Untersuchung ist den geheimen Aktivitäten während des Bosnienkrieges der frühen Neunzigerjahre gewidmet. … Er enthält Aufsehen erregendes Material über Geheimoperationen, abgefangenen Funkverkehr, Agenten und Querverbindungen Dutzender Geheimdienste in einem der schmutzigsten Kriege der neuen Weltunordnung. Es liegt uns jetzt ein vollständiges Bild der geheimen Allianz zwischen dem Pentagon und den radikalen islamistischen Gruppen vor.«

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nachzulesen bei Kopp-Exklusiv 42-2013

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