GRÜNE POLITIK: Energiewende: Jetzt wird der deutsche Wald ausverkauft…………


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GRÜNE FÖRDERN DIE RADIKALE ABHOLZUNG DEUTSCHER WÄLDER FÜR IHRE ENERGIE-WAHN-IDEOLOGIE………..

DEUTSCHER WALD WIRD FLÄCHENDECKEND IRREPARABEL VERNICHTET,……………

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Wald

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Was die Umweltverschmutzung dem deutschen Wald in den letzten Jahren nicht antun konnte, das erledigt nun die rohstoffhungrige Industrie: der Wald wird ausgeräumt.

Ausländische Konzerne bekommen den Zuschlag, um Staatsforst in Deutschland großflächig abzuholzen.

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Global besehen, scheint es dem deutschen Wald derzeit wieder ganz gut zu gehen. Das vor dreißig Jahren von grünen Propheten vorausgesagte großflächige »Waldsterben« hat jedenfalls bislang nicht stattgefunden. Im Gegenteil: Sowohl die Waldfläche als auch die darauf stehenden Holzvorräte haben seither ständig zugenommen. Jedes Jahr wächst der Holzvorrat bei uns um schätzungsweise 120 Millionen Kubikmeter. Und davon werden höchstens 85 Millionen Kubikmeter genutzt!

Die EU fördert riesige Sägewerke

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Die Waldnutzung scheint also das Gebot der Nachhaltigkeit nicht nur zu respektieren, sondern zu übertreffen. Die gesamten Holzvorräte der deutschen Wälder belaufen sich auf etwa dreieinhalb Milliarden Kubikmeter. Da erscheint die Sorge um die Verknappung des Roh- und Werkstoffes Holz auf den ersten Blick als völlig unbegründet. Bei näherem Hinsehen ergibt sich jedoch ein völlig anderes Bild: Die deutsche Holzindustrie, bislang ausgesprochen mittelständisch strukturiert, wird gerade eine rohstoffhungrige Großindustrie. Mithilfe von Subventionen aus Brüssel und Berlin werden riesige Sägewerke gebaut. Die österreichische Firma KlausnerS-gewerk-Klausner-Landsberg betreibt davon zwei in Ostdeutschland, und zwar im sächsischen Kodersdorf und im thüringischen Saalburg-Ebersdorf. Sie produzieren

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jährlich zwei Millionen Kubikmeter Nadelschnittholz. Vor der Finanzkrise besaß Fritz Klausner noch drei weitere Sägewerke in Deutschland und produzierte insgesamt acht Millionen Kubikmeter Schnittholz, zum großen Teil für den damals lukrativen amerikanischen Markt. Inzwischen baut Klausner Sägewerke in den USA.

Um seine deutschen Werke zu füttern, hat Klausner mit dem rot-grün regierten Bundesland Nordrhein-Westfalen einen Liefervertrag über jährlich 500.000 Festmeter Holz aus dem Staatsforst geschlossen. Als Großabnehmer bezahlt er dafür einen Preis, der mit schätzungsweise 60 bis 70 Euro je Festmeter deutlich unter dem aktuellen Marktpreis von etwa 90 Euro je Festmeter Fichtenholz erster Wahl liegt. Wie wir in KOPP exklusiv 51/12 meldeten, bringt dieser Vertrag heimische Sägewerke in Existenznöte.

Einige mussten bereits schließen. Schon vor sechs Jahren hat Klausner mit dem Bayerischen Staatsforst einen ähnlichen Vertrag geschlossen. Begründet wird der von der Bundesregierung geförderte Ausverkauf des deutschen Waldes mit dem Ziel, die Nutzung nachwachsender Rohstoffe beziehungsweise C02-neutraler, erneuerbarer Energiequellen auszuweiten, um die globale Erwärmung durch den Ausstoß des »Treibhausgases« CO2 aufzuhalten.

Immer mehr Brennholz

Insbesondere die Brennholznutzung soll nach den Plänen des Staates und der EU kräftig ausgebaut werden. Bis zum Jahre 2020 soll der Anteil erneuerbarer Energien auf 14 Prozent steigen, davon drei Viertel Holz. Die Verbraucher haben sich nicht zweimal bitten lassen. Nach einer Untersuchung des Zentrums für Holzwirtschaft der Uni Hamburg unter Prof. Udo Mantau stieg der Brennholzverbrauch in Deutschland im
letzten Jahrzehnt von zwölf auf 34 Millionen Kubikmeter.

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Im Jahre 2010 wurde erstmals mehr Holz verheizt als industriell genutzt. Seit 2005 hat sich der Brennholzpreis fast verdoppelt. Für eine Tonne Kaminholz auf Palette bezahlt man jetzt schon deutlich mehr als 200 Euro. Die gleiche Menge Holzpellets kostet noch einmal 100 Euro mehr. Dabei ist zu berücksichtigen, dass nur etwa fünf Prozent des verwendeten Brennholzes gehandelt werden. Die meisten der zirka 15 Millionen deutschen Holzofenbesitzer holen sich das Holz selbst aus dem Wald.

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Deshalb findet man im Umkreis der größeren Städte so gut wie kein Brennholz mehr. Erschwerend kommt hinzu, dass die modernen Erntemethoden für Industrieholz praktisch keinen Abraum mehr zurücklassen. Selbst die Baumwurzeln werden zu Hackschnitzeln oder Pellets verarbeitet. Während früher aus Umweltschutzgründen größere Mengen Totholz im Wald zurückgelassen wurden, um seltenen Käfern und Vögeln Lebensmöglichkeiten zu bieten, wird der Wald heute buchstäblich ausgeräumt.

Abholzung für Windräder

Wenn es um die »Energiewende« geht, schrecken die deutschen Bundesländer offenbar vor keiner Freveltat zurück. Im stark bewaldeten Nordhessen machte jetzt ein Gerichtsentscheid den Weg frei für die Errichtung Hunderter von Windrädern auf bewaldeten Kuppen. Um die Ungetüme dorthin zu bringen, müssen breite Schneisen durch die Wälder geschlagen werden.

windraeder-aus-holz-bild-100~Im oberfränkischen Landkreis Wunsiedel soll ein Windrad gebaut werden, so wie an unzähligen Standorten in ganz Deutschland. Doch dieses Windrad wird etwas Besonderes sein, mit einem Turm zu 99 Prozent aus Holz gefertigt.

Gehen die Windräder schließlich in Betrieb, dann stellen sie ein unkalkulierbares Brand-risiko dar, denn auch in Nordhessen gibt es ab und zu einen extrem trockenen Sommer. Und dann genügt ein Funke, um den Wald in Brand zu setzen.

Ist das dann auch ein Paradefall für erneuerbare Energie?

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nachzulesen bei JF 11-2013

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