Warum der 8. Mai für immer in Erinnerung bleiben sollte


oder hier

https://vk.com/video356447565_456240756

Am 07.05.2019 veröffentlicht

Warum der 8. Mai für immer in Erinnerung bleiben sollte https://mzwnews.com/geschichte/warum-…

Warum der 8. Mai für immer in Erinnerung bleiben sollte


 

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Am 07.05.2019 veröffentlicht

Warum der 8. Mai für immer in Erinnerung bleiben sollte https://mzwnews.com/geschichte/warum-…

Geschichte: Ermordung der 11 Schillschen Offiziere


Patrioten,
Heimat ist Geschichte und der heutige Tag soll uns Helden unserer Geschichte in Erinnerung rufen, die für die Einheit und Befreiung der deutschen Nation von Fremdherrschaft und Ausplünderung ihr Blut und Leben gegeben haben.
Wahren wir den elf treuen Schill’schen Offizieren ein ehrendes Gedenken, die im Kampf für Deutschlands Befreiung am 31. Mai 1809 bei Stralsund in die Hände der französischen Besatzerarmee fielen, nachdem ihr tapferer Führer Ferdinand Schill gefallen war.

Im Vertrauen auf die nicht vorhandene Ritterlichkeit des Feindes und das hinterhältig gegebene Wort vom „freien Abzug bei Niederlegung der Waffen“ wurden sie stattdessen gefangengenommen und starben am 16. September 1809 den Märtyrertod als heldenhafte deutsche Patrioten, durch feige Mörderhand.

An ihrer Hinrichtungs- und Begräbnisstätte auf den Lippewiesen bei Wesel wurde später ein Denkmal errichtet mit ihren Namen, der Jüngste erst 19, der Älteste 31 Jahre alt, die übrigen Anfang bis Mitte 20.
Auf dem mit dem preußischen Adler gezierten Altar liegt ein Richtbeil, über das  Viktoria einen Kranz hält und damit den Märtyrertod in einen Sieg verwandelt.

Ernst Moritz Arndt gedachte Schills Kampf 1859 mit einem Gedicht:

Ja, als die Wucht von Schanden
Den Nacken Deutschlands bog,
Ist einer aufgestanden,
Der stolz den Degen zog.
Als viele wie Memmen erblichen
Und kuschten feig und still,
Ist er nicht ausgewichen:
Sein Name klinget Schill

Der Furor Teutonicus

schill2i schilli

Geschichte: Ermordung der 11 Schillschen Offiziere


Patrioten,
Heimat ist Geschichte und der heutige Tag soll uns Helden unserer Geschichte in Erinnerung rufen, die für die Einheit und Befreiung der deutschen Nation von Fremdherrschaft und Ausplünderung ihr Blut und Leben gegeben haben.
Wahren wir den elf treuen Schill’schen Offizieren ein ehrendes Gedenken, die im Kampf für Deutschlands Befreiung am 31. Mai 1809 bei Stralsund in die Hände der französischen Besatzerarmee fielen, nachdem ihr tapferer Führer Ferdinand Schill gefallen war.

Im Vertrauen auf die nicht vorhandene Ritterlichkeit des Feindes und das hinterhältig gegebene Wort vom „freien Abzug bei Niederlegung der Waffen“ wurden sie stattdessen gefangengenommen und starben am 16. September 1809 den Märtyrertod als heldenhafte deutsche Patrioten, durch feige Mörderhand.

An ihrer Hinrichtungs- und Begräbnisstätte auf den Lippewiesen bei Wesel wurde später ein Denkmal errichtet mit ihren Namen, der Jüngste erst 19, der Älteste 31 Jahre alt, die übrigen Anfang bis Mitte 20.
Auf dem mit dem preußischen Adler gezierten Altar liegt ein Richtbeil, über das  Viktoria einen Kranz hält und damit den Märtyrertod in einen Sieg verwandelt.

Ernst Moritz Arndt gedachte Schills Kampf 1859 mit einem Gedicht:

Ja, als die Wucht von Schanden
Den Nacken Deutschlands bog,
Ist einer aufgestanden,
Der stolz den Degen zog.
Als viele wie Memmen erblichen
Und kuschten feig und still,
Ist er nicht ausgewichen:
Sein Name klinget Schill

Der Furor Teutonicus

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26.08.1813 es starb den Heldentod Theodor Körner


(Karl) Theodor Körner

 

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Geboren am 23.9.1791 in Dresden; gestorben am 26.8.1813 in Rosenow bei Gadebusch/ Mecklenburg (gefallen)

Nach Privatunterricht und Besuch der Kreuzschule in Dresden begann Körner 1808 ein Studium an der Bergakademie in Freiberg, wandte sich aber dann vom praktischen Bergbau zu dessen Hilfswissenschaften; zugleich neigte er sich immer mehr der Dichtung zu. Mit Unterstützung des Vaters (der mit Friedrich Schiller befreundet war) gab er 1810 eine Gedichtsammlung heraus. Ab August 1810 studierte er in Leipzig Jura, mußte nach zahlreichen studentischen Händeln im März 1811 fliehen, versuchte in Berlin weiterzustudieren, wurde krank und gab das Studium auf. Der Vater schickte ihn im August 1811 nach Wien, wo er vor allem Geschichte studierte und Lustspiele und Dramen verfaßte. Im Januar 1813 wurde er als Dichter am Burgtheater angestellt. Im März trat er in Breslau in das Lützowsche Freikorps ein, wurde im Juni schwer verwundet, stieß aber Mitte August wieder zur Truppe. Nördlich von Schwerin wurde er tödlich verwundet.


Werke u.a.

  • 1810 Knospen (Gedichtsammlung)
  • 1811 Der Kampf mit dem Drachen (Singspiel)
  • 1811 Das Fischermädchen (Operntext)
  • 1811 Die Braut (Lustspiel)
  • 1811 Der grüne Domino (Lustspiel)
  • 1811 Hans Heilings Felsen (Erzählung)
  • 1811 Die Harfe (Erzählung)
  • 1812 Der Nachtwächter (Lustspiel)
  • 1812 Der Vetter aus Bremen (Lustspiel)
  • 1812 Toni (Drama)
  • 1812 Die Sühne (Drama)
  • 1812 Rosamunde (Drama)
  • 1812 Zriny (Drama)
  • 1813 Die Gouvernante (Lustspiel)
  • 1813 Joseph Heyderich oder deutsche Treue (Trauerspiel)
  • 1813 Zwölf freie deutsche Gedichte
  • 1814 Leyer und Schwerdt (Gedichtsammlung)

Im Projekt Gutenberg-DE vorhanden

Erzählungen:

Weitere Werke:


 

Geschichte aktuell: Königsberg feiert E.T.A. Hoffmann


Königsberg feiert E.T.A. Hoffmann

E.T.A.-Hoffmann
Nach Ausstellungszyklus der vergangenen Jahre: Gebietsmuseum macht 2016 zum Jubiläumsjahr

Am 25. Januar legte eine Gruppe von Verehrern des Dichters Blumen am Gedenkstein E.T.A. Hoffmanns nieder. Gleichzeitig wurde im Gebietsmuseum eine Ausstellung eröffnet, die eine Reihe von Veranstaltungen anlässlich des 240. Geburtstags des beliebten Romantikers einleiten soll. Diese werden sich über das ganze Jahr 2016 erstrecken.

An der Feierstunde mit Blumenniederlegung am Gedenkstein E.T.A. Hoffmanns nahmen Kulturvertreter der Stadt Königsberg, Mitarbeiter des  Gebietsmuseums, Schriftsteller und Journalisten teil. Es wurden einige Worte über den Schriftsteller gesagt, Geschichten erzählt, die mit seinem Werk und der Anbringung der Gedenktafel in Verbindung stehen. Es wurden auch Gedichte vorgelesen, die der Persönlichkeit Hoffmanns gewidmet waren.

Ernst Theodor Amadeus Hoffmann genießt im Königsberger Gebiet große Verehrung. Er wurde am 24. Januar 1776 in Königsberg geboren, studierte an der  Albertina und erzielte hier erste literarische Erfolge. Mit seinem Schaffen begann eine neue Generation von Märchen.

Hoffmann verbrachte seine ersten Lebensjahre in einem Haus in der Französischen Straße. Heute steht in der Nähe dieses Hauses ein Gedenkstein. Interessant ist, dass dieser Findling ursprünglich als Denkmal für Wladimir Iljitsch Lenin bestimmt war. Seinerzeit sollte neben dem Haus der Räte dem „Führer des Proletariats“ ein Denkmal gesetzt werden. Der Platz für den Stein mit einer Tafel war schon bestimmt, doch mit dem Aufkommen der Perestrojka verlor diese Initiative an Bedeutung. Der Stein mit der Tafel blieb jedoch am Fuße des Hauses der Räte liegen.

Die Anhänger Hoffmanns fanden schließlich eine neue Verwendung für ihn. In einer Nacht-aktion wurde der Stein vom Haus der Räte an seinen neuen Aufstellungsort verlegt, die Tafel ausgetauscht, und seitdem ziert er die Grünanlage unweit des Gebäudes der staatlichen Rundfunkstation „Kaliningrad“.

Ungeachtet dessen, dass auf dem Stein die Aufschrift „Hier befand sich das Haus, in dem der deutsche Schriftsteller und Komponist der Romantik, E.T.A. Hoffmann, seine ersten Lebensjahre verbrachte“ eingraviert ist, liegt der Stein einige hundert Meter von der Stelle entfernt, an dem dieses Gebäude gestanden hat.

Das kunsthistorische Gebietsmuseum, das ganz in der Nähe der ehemaligen Französischen Straße liegt, bewahrt die Tradition und die Erinnerung an den herausragenden Dichter. Das Museum ist Mitglied in der Internationalen E.T.A.-Hoffmann-Gesellschaft.

In den vergangenen zehn Jahren haben die Museumsmitarbeiter einen Ausstellungs-Zyklus über das Werk Hoffmanns erarbeitet, darunter „Die Alchemie E.T.A. Hoffmanns“, „Spaziergänge mit E.T.A. Hoffmann und 235 Fantasien“, „Die magische Welt E.T.A. Hoffmanns“, „Und der Hoffmannsche Kater schleicht leise herein …“, „Das Theater Hoffmanns“ und „Die Suche nach dem Goldenen Topf“.

Geschichte: Der »Retter Berlins« verlor keine Schlacht…Vor 200 Jahren starb Friedrich Wilhelm Bülow von Dennewitz, der »allezeit Glückliche«, in Königsberg


Der »Retter Berlins« verlor keine Schlacht
Vor 200 Jahren starb Friedrich Wilhelm Bülow von Dennewitz, der »allezeit Glückliche«, in Königsberg

Graf von Dennewitz

Unter den preußischen Feldherren zur Zeit der napoleonischen Kriege gab es nur einen, der niemals als Verlierer vom Schlachtfeld ging und mehrere entscheidende Treffen gewann – das war Fried­rich Wilhelm Freiherr von Bülow, Graf von Dennewitz. Dabei machten ihn vor allem die drei Siege populär, mit denen er zum „Retter Berlins“ wurde.

Die Männer aus dem Adelsgeschlecht derer von Bülow erwiesen sich fast immer als überdurchschnittlich befähigt, aber eigensinnig. Selbiges traf ganz besonders auf Fried­rich Wilhelm Freiherr von Bülow zu. Obzwar er am 3. Juni 1814 wegen seiner Verdienste in den Grafenstand erhoben wurde und es zudem zum General der Infanterie und Träger solch hoher Auszeichnungen wie dem Großkreuz des Eisernen Kreuzes und Eichenlaub zum Pour le Mérite brachte, musste er sich von keinem Geringeren als dem legendären Generalfeldmarschall Gebhard Leberecht von Blücher vorwerfen lassen: „Sie sind gut zum Befehlen, aber schlecht zum Gehorchen!“

Dieser Tadel resultierte aus dem Umstand, dass Bülow, der am 16. Februar 1755 in Falkenberg geboren worden war und seit 1768 dem preußischen Heer angehörte, einige wichtige Entscheidungen getroffen hatte, die dem erklärten Willen seiner Vorgesetzten zuwiderliefen. Allerdings – und das ist der springende Punkt – erwiesen sich diese im Nachhinein stets als vollkommen richtig. Zudem leistete der Offizier zuvor jahrzehntelang diszipliniert und aufopferungsvoll Dienst, so beispielsweise beim Sturm auf die Zahlbacher Schanze im Ersten Koalitionskrieg gegen Frankreich, der ihm 1793 den Pour le Mérite eintrug, oder im Gefecht von Waltersdorf im Februar 1807, das er mit einem zerschossenen Arm durchfocht.

Dann freilich kam der Feldzug von 1813, in dem Bülow, der mittlerweile zum Generalleutnant avanciert war, das III. Armeekorps führte und in entscheidendem Maße zum erfolgreichen Auftakt der Befreiungskriege gegen Napoleon beitrug. Dabei war vor allem sein Sieg im Gefecht bei Luckau am 4. Juni 1813 von strategischer Bedeutung. Ungeachtet des Umstandes, dass Bülow strikt defensiv agieren sollte, weil der Gegner in doppelter Stärke antrat, attackierte er das Kontingent des französischen Marschalls Charles Nicolas Oudinot. Dieses erlitt hierdurch derart starke Verluste, dass es den geplanten Vormarsch nach Berlin abbrechen musste.

Dem folgten der Waffenstillstand von Pläswitz und das Wiederaufflammen der Kämpfe im August 1813. Zu diesem Zeitpunkt gehörte das Bülowsche Korps zur preußisch-schwedisch-russischen Nordarmee unter dem Kommando des schwedischen Kronprinzen Karl Johann alias Jean Baptiste Bernadotte. Und der wiederum wollte Bülow zum Abzug nötigen, als Oudinot zum zweiten Mal mit einer „Armée de Berlin“ aufmarschierte und schließlich am 23. August nur noch 18 Kilometer südlich der preußischen Hauptstadt stand, die Bonaparte unbedingt zu besetzen trachtete, um den Widerstand des Gegners zu brechen. Doch da begehrte der Preuße auf: „Mich bekommt Bernadotte nicht gutwillig dazu, dass ich über seine Brücke bei Moabit zurückgehe! Unsere Knochen sollen vor Berlin bleichen, nicht rückwärts!“ Deshalb griff er die Franzosen dann bei Großbeeren an, obwohl die sich erneut in der Überzahl befanden und inzwischen auch heftiger Regen niederprasselte, der die Gewehre seiner Männer versagen ließ, weshalb sie zum Bajonettangriff übergingen. Angesichts dieser Entschlossenheit trat Oudinot den Rückzug nach Wittenberg an. Damit war Berlin nun zum zweiten Male gerettet.

Das hinderte Napoleon jedoch nicht daran, einen weiteren Angriff zu befehlen, nachdem er den gescheiterten Oudinot durch Marschall Michel Ney, seinen „Tapfersten der Tapferen“, ersetzt hatte. Der rückte dann Anfang September mit drei Armee- und einem Kavalleriekorps auf Berlin zu, während sich die Nordarmee nur zögernd dagegen formierte. Hierdurch geriet das kleine IV. Korps des preußischen Infanteriegenerals Bogislav Fried­rich Emanuel Graf von Tauentzien in heftige Bedrängnis, als es am 6. September 1813 bei Dennewitz auf die Franzosen stieß. Daraufhin handelte Bülow erneut komplett auf eigene Verantwortung, indem er spontan mit seinen 30000 Mann zu Hilfe eilte. Dadurch standen den 70000 feindlichen Soldaten nun wenigstens 40000 Preußen gegenüber. Anschließend gelang es Bülow und Tauentzien, Ney eine vernichtende Niederlage beizubringen und die Bedrohung für Berlin endgültig zu beenden.

Allerdings kam es trotz dieses Sieges zu einem totalen Zerwürfnis zwischen Bernadotte und Bülow, den die dankbaren Berliner nun den „allezeit Glücklichen“ nannten. Deshalb zog Bernadotte auch nur äußerst widerwillig in die Völkerschlacht von Leipzig, während Bülow wiederum besonders draufgängerisch agierte.

Eine weitere Kostprobe seines unvergleichlichen Gespürs für das Richtige ungeachtet anderslautender Befehle gab Bülow, der 1813/14 geradezu mit Ehrungen überschüttet worden war und als Dotation die ostpreußischen Rittergüter Grünhoff, Rudnicken und Neuhausen erhalten hatte, im Endkampf gegen Napoleon. Weil Bülow mit dem ihm unterstehenden Armeekorps nicht an den aufreibenden Kämpfen um Ligny teilnahm, sondern seinen Leuten eine etwas längere Erholungsphase gewährte, konnte er am Nachmittag des 18. Juni 1815 mit ausgeruhten Truppen auf dem Schlachtfeld von Belle-Alliance (Waterloo) erscheinen und die rechte Flanke der Franzosen bei Plancenoit eindrücken, was dem Treffen die letzte, entscheidende Wende gab.

Dennoch aber blieb das Verhältnis zwischen Bülow und Blücher, der dem selbstbewussten Untergebenen schon seit Anfang 1811 distanziert gegenüberstand, gespannt. Dies zeigte sich unter anderem nach dem preußischen Sieg im Streit um das Schicksal der Pariser Brücke Pont d’Iéna, die an die Schlacht von Jena und Auerstedt erinnern sollte. Blücher, der in Ligny um ein Haar gefallen wäre, wollte das Bauwerk sprengen lassen, um die Franzosen zu demütigen, während Bülow einen generöseren Umgang mit dem besiegten Feind anmahnte.

Im Oktober 1815 kehrte der General, deutlich von den Entbehrungen der letzten Jahre gezeichnet, nach Preußen zurück und übernahm kurz darauf das I. Armeekorps in Königsberg. Dort starb er dann am 25. Februar 1816 an den Folgen einer schweren Erkältung, die er sich bei der Jagd zugezogen hatte. Als dies publik wurde, legte das gesamte preußische Offizierskorps eine dreitägige Trauerzeit ein.