Weckruf der uralten Linde aus dem Westfalenland


Deutsch und frei, so woll´n wir leben, woll´n aus der Knechtschaft uns befrei´n,woll´n trotzig , mutig uns erheben und wieder Herr, statt Sklave sein! Woll´n frei sein vom Besatzerjoch und von den Ketten der „EU“, wollen unter uns sein, in dem Land ,das uns gehört und bleiben soll, für alle Zeiten Gott zum Dank, der einst auch uns als Volk erschuf!

Wir woll´n uns nicht diktieren lassen, wie wir hier leben und gestalten, den Alltag hier in uns´rem Lande doch restaurirern und erhalten, die deutsche Nationalkultur, die Ausdruck uns´res Volkes ist und in der Welt einst war berühmt, für das, was heute nicht mehr ist:
Für Dichtung, Denker und die Werte, die uns Besatzer einst gestohlen, für Wehrkraft, Stärke die zerronnen, die wir uns müssen wiederholen , um frei und aufrecht dann zu schreiten, den Gang der Deutschen, ungebrochen trotz Fremdherrschaft und Multikulti, an der wir alle fast zerbrochen.
Woll´n frei sein und in uns´rem Lande, einst wieder nurmehr unter uns nicht mit Millionen and´rer Völker, die völlig fremd war´n und noch sind und die hier nichts verloren haben, weil dies das Land der Deutschen ist !

Wir wollen freie Deutsche sein, ganz ohne Genderwahn und Gift,
das man uns tut nicht nur ins Essen, nein auch die Luft ist schon verpestet, durch Chemtrails und den ganzen Mist,
den Zion hat, gemäß des Planes, heut´ umgesetzt zum Teile schon, mit dem er alle will verskalven und der, der Feind von allen ist ! Ein freies, deutsches Vaterland, ein Reich das ohne Fremdherrschaft, erstehet neu in frischer Blüte, das ist´s was unser Herz uns sagt, was unser Geist uns stets gebietet, wonach wir streben, Tag und Nacht !

Die Väter aus den Gräbern sprechen, für Deutschland sich stets einzusetzen, im Glauben, kämpfen, beten , sprechen,
auf das wir endlich werden frei, nach all den Jahr´n der Tyrannei,
durch die Besatzer aus den Staaten, die uns die faulen Früchte brachten, von Anglizismen angefangen, den kranken Filmen, den mißrat´nen, voll Krankheit und vom Geist besessen,der selbst die Seelen hat zerfressen, uns hinweggeführt hat von den Wurzeln,die uns als Deutsche definieren und uns´re Herzen ganz vergiftet,von Rassenchaos, Mordgelüsten, der Geldgier und dem Negerkult,dem Ghettoslang und dem Geschmiere,
das man als „Kunst“ uns hier verkauft,hin bis zum Schuldkult und den Lügen, mit denen man den Stolz uns raubt,uns quetschtet bis zum letzten Tropfen, an Geld aus und an Arbeitskraft,von diesem Terror uns befreien, das unbedingt alsbald zu schaffen,damit wir eine Zukunft haben, ist wichtig, wie der Sonne Macht!

Deutsches Volk , Kultur und Stärke, Vaterland und frei von Schuld,
Herr im Haus und frei Von Zion, sei der neue, deutsche Kult,
der auf den Fahnen sei geschrieben, mit denen wir zu Felde ziehen, nicht nur im Geiste und in Ehre, doch auch mit Zucht und Disziplin, so woll´n wir uns zum Sturm erheben, um wieder uns zurückzuholen, das eigne, große Vaterland, uns frei zu machen von den Ketten, neu zu errichten unser Reich, mit dem Vertrag, der sei zum Frieden, beenden dann die Nachkriegszeit,die wie ein Alptraum, ohne Ende, uns quälte, Tag für Tag bis dann,
die Stunde kommt dann zu vergelten, was man uns jahr´lang angetan!

Hinfort dann mit der “BRD”, mit “Österreich”, dem ganzen Mist, das was wir einzig, künftig brauchen, ist Deutschland, das EIN REICHe ist ! So stehet auf ihr Brüder nun, und kämpfet tapfer Hand in Hand, es sei gespannt ein einig Band um alles große, deutsche Land!

Es soll das Reich nun fähig werden, als einz´ger Staat, hier amtszuhandeln, was zwischen uns und „Leben“ steht, soll bald in Asche, sich verwandeln!

Ein freies deutsches Vaterland mit einem einz´gen ,deutschen Volk,
das sich vergrößert und vermehret,das ist es,was hier werden soll !

Ganz frei und ohne Fremdherrschaft,Gott gebe, daß es bald geschafft ! So spricht zu euch, die deutsche Linde, die wurzelt im Westfalenland und die euch flüstert, wie die Winde
Glück auf, ihr Brüder, frisch zu Hand !

fahne, abzeichen , aufnäher, reihe, reich, deutsch fahne deutsche reich gif bewegt

eine Meldung: Kriegsschuld…weitere Beweise für die Unschuld des Deutschen Reiches und der Nachweis für den unbedingten Friedenswillen des RK Adolf Hitler..


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Ein Sprichwort sagt, dass Wahrheit frei macht. Allein die
Tatsache, dass Fragen rund um die Schuld des Ersten
und des Zweiten Weltkrieges je länger je mehr an den
Ketten der „Sieger-Geschichtsschreibung“ rütteln, zeigt,
dass da wohl etwas noch nicht ganz auf dem Punkt ist.
Unmöglich, denkt man, kann man 70 Jahre nach all
diesen verwirrenden Ereignissen plötzlich Licht ins finstere Durcheinander bringen.
Doch warum eigentlich nicht? Liddell Hart schrieb
schon 1949 in der „Picture Post“ von London:

„Die
wesentlichen deutschen Archive sind in unsere Hände
geraten und wir können uns ein präzises Bild von dem
außerordentlichen Grade der Kriegsfurcht in den führenden deutschen Kreisen machen.“

Wir haben in dieser Sendung auf viele weit erhellendere Zitate verzichtet, weil
die angegebenen Quellen systematisch aus dem Internet
entfernt wurden.

Nach sehr großem Rechercheaufwand
erlauben wir uns nun aber, die hier vorliegenden zu präsentieren.
Gegenstimmen, die der Geschichte einen ganz anderen Lauf geben.

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ein fiktives Gedankenspiel und Phantasiebild…

nicht nur hier, sondern in zahlreichen Aussagen, schriftlichen Akten und durch Zeugen wird einwandfrei bewiesen, dass das Deutsche Reich und sein gewählter Reichskanzler Adolf Hitler, keinen Krieg, sondern absoluten Frieden wollten.

England, Polen und Rußland, auch die VSA, wollten die Deutschen vernichten, da sie aus eigener Kraft wieder zu einer starken Nation, besonders wirtschaftlich losgelöst vom erpresserischen zionistischem Finanzsystem, FED, wurden.

Die Aussagen von vielen führenden Politikern und Militärs aus den Feindstaaten, alle mit Quellenangaben und ohne Wenn und Aber belegt, beweisen den unbedingten Kriegswillen der alliierten Staaten.

England, Polen, Rußland, Frankreich und die VSA und der weltweite Zionismus waren immer schon anti-deutsch eingestellt. Das sind keine subjektiven Sprüche, sondern mit ganzen Aktenbergen von Beweisen belegbar.

Bereits nach und vor dem Ersten Weltkrieg wurde dem Deutschen Reich mithilfe wahrhaft teuflischer Propaganda, die Alleinschuld auf-gelastet.

Das dies nicht stimmte, die Lügen als solche öffentlich enttarnt wurden, kam nun durch australische Geschichtsforscher ans Tageslicht.

Das gleiche wird auch früher oder später im Hinblick auf den Zweiten WK passieren. Es ist schon weltweit passiert, aber die mutigen Entlarver wurden mundtot gemacht, im wahrsten Sinne des Wortes….die Lügen werden tagtäglich im öffentlichen Fernsehen, Radio und auch Presse verbreitet. Jeden Tag, ohne Ausnahme…….das seit ~ 70 Jahren.

Die alliierten Geschichtsfälscher haben Angst, panische Angst, dass ihr Lügengebäude zusammenbricht und damit die gesamte Weltgeschichte im Sinne der Wahrheit auf den Kopf gestellt wird. Solange die USA nicht zusammen-bricht und ihren globalen Einfluß verliert, wird an diesem Verbrechen an allen Deutschen weitergebaut……..

Ein Gedankenspiel:

die Vermutung könnte nahe-liegen. dass die Alliierten und der globale Zionismus davon ausgehen mußten, dass irgendwann die Lügen ihrer Geschichtsfälschung nach dem Kriege entlarvt werden.

Weiter in unserem fiktiven Gedankenspiel:

deshalb haben sie, rein als Phantasiebild,  „Die Ewige Schuld der Deutschen“, losgelöst von der Kriegsschuld-Frage, dadurch manifestiert, indem sie einen Genozid erfanden, den sie H.-ca. nannten.

Da die globalen Zionisten bereits 1932/33 allen Deutschen den völlig ernstgemeinten Krieg erklärten, setzten sie diesen Krieg nun auf „ewig“ fort, indem sie sich als Opfer darstellten….

Die zionistische Kriegserklärung an alle Deutschen ist durch schriftliche Aussagen und historistischen Bildern, sowie mündliche Bezeugungen, einwandfrei belegbar.

soweit unser fiktives Gedankenspiel und Phantasiebild……nur mal so….zum nachdenken….oder?

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Über ein Buch, das in einem freien Deutschland Pflichtlektüre in den Schulen wäre


Wilhelm II: Ereignisse und Gestalten 1878-1918

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Reichstagseröffnung 1888 Über ein Buch, das in einem freien Deutschland Pflichtlektüre in den Schulen wäreDie Eröffnung des deutschen Reichstages im Weißen Saal des Berliner Schlosses am 25. Juni 1888, Ölgemälde von Anton von Werner (1893).
Das Ereignis war anstelle einer Krönung der erste zeremonielle Auftritt Wilhelms als Kaiser

Wurzel zurückgeht, die, wie gesagt 1870/71 zu verorten ist.

anklicken

Ein grundlegend wichtiger, enthüllender und schockierender Text ist Kaiser Wilhelms II Buch Ereignisse und Gestalten 1878 – 1918. Dieses Buch, das eine Antwort auf die ungeheuerlichen Anschuldigungen gegen das Kaiserreich und den Kaiser selbst ist, entstand nach der Exilierung Wilhelms, und es reflektiert aus der Rückschau, wie es zum Ersten Weltkrieg und dem Ende des Kaiserreichs kommen konnte. Natürlich handelt es sich bei dem Buch um eine Autobiographie und einen persönlichen Rechenschaftsbericht, und es ist daher in manchen Belangen unvermeidbar subjektiv. Dies ist jedoch ein typisches Scheinargument, um das Buch zu entwerten. Es liefert nämlich über den biographischen Aspekt hinaus eine Fülle an Faktenwissen, das, sofern es sich nicht um Wilhelms Einblicke in die Regierungsgeschäfte und die internationale Politik handelt, i. d. R. vom Autor aus externen Quellen gewonnen wird – Faktenwissen, das man uns aus „gutem“ Grund vorenthält, da es unser Bild von der damaligen Zeit und v. a. vom Ersten Weltkrieg grundlegend verändern würde. Ich habe mich daher entschlossen, die Punkte, die mir persönlich am wichtigsten erscheinen, hier aufzuführen. Darüber hinaus empfehle ich jedem die selbstständige Lektüre des Buchs, das 2008 vom Melchior Verlag in Wolfenbüttel als Faksimile neu aufgelegt wurde. Diese Ausgabe ist leider bereits vergriffen, aber Exemplare sind antiquarisch zu erstehen (ebenso von der Auflage von 1922), und die englische Übersetzung ist im Internet frei zugänglich.

Zur Person Wilhelms II

Das Bild Wilhelms ist in der heutigen Zeit v. a. durch pauschalisierende Urteile Dritter und durch kurze Charakterisierungen in Zeitungsartikeln, geschichtlichen Abhandlungen und Filmbeiträgen geprägt. Im Einklang mit der Kriegsschuldlegende wird Wilhelm II gerne als „Militarist“ und „extremer Nationalist“ dargestellt. Oft nur andeutungsweise wird suggeriert, er und der Staat, den er repräsentierte, seien autoritär und reaktionär gewesen. Darüber hinaus wird gerne hämisch darauf verwiesen, daß er nicht überdurchschnittlich intelligent, aber reizbar und unbeherrscht gewesen sei. Selbst in patriotischen und konservativen Kreisen wird dies gerne als Grund für gewisse „Fehlentscheidungen“ angeführt. Wenn auch diese Charaktereigenschaften in gewissem Maße vorgelegen haben mögen, handelt es sich hier ebenfalls weitgehend um Legenden, denn zum einen hatte der Kaiser praktisch keine Entscheidungsbefugnisse – politisch verantwortlich war allein der Kanzler – und zum anderen gehen die meisten „Fehler“ der deutschen Reichsregierung darauf zurück, daß die Nachbarn Deutschlands keine Gelegenheit ausließen, dem neuen Konkurrenten zu schaden und ihm Stolperstricke in den Weg zu legen. Unter solchen Bedingungen war es praktisch unmöglich, in der Außenpolitik eine „glückliche Hand“ zu haben.

Es mag vor diesem Hintergrund eine Überraschung sein, zu erfahren, daß die Konflikte Wilhelms mit Kanzler Bismarck vor allem aus der progressiven und liberalen Einstellung des jungen Kaisers und seinem Verantwortungsgefühl für das gesamte deutsche Volk erwuchsen, zu dem, wie er wiederholt betont, auch Arbeiter und Sozialisten gehören. Anlässlich des Westfälischen Bergarbeiterstreiks 1889 bemühte er sich darum, zu einer möglichst objektiven Einschätzung der Lage zu kommen:

Auf Grund aller im Laufe des Frühjahres und Sommers einlaufenden Meldungen und Berichte sammelte sich ein Material an, das klar erkennen ließ, daß in der Industrie nicht alles in Ordnung war. Mancher Wunsch der Arbeiter hatte seine Berechtigung und hätte zum mindesten wohlwollender Prüfung unterzogen werden sollen, sowohl seitens der Arbeitgeber, wie der Behörden (30).

Das Zerwürfnis mit Bismarck – einer der zahlreichen Vorwürfe, die Wilhelm noch heute gemacht werden, ist, „den Steuermann vom Schiff gejagt zu haben“ – war Wilhelms nach Dafürhalten des Kanzlers übertriebenem und kontraproduktivem Einsatz für die deutsche Arbeiterschaft geschuldet. Der Kaiser wollte die gewaltsame Niederschlagung des Aufstandes nicht akzeptieren, er schreckte vor dem Gedanken zurück, sich mit dem Blut seiner Landeskinder zu beflecken (32). Stattdessen wollte er die fortschrittliche und weltweit einzigartige Sozialgesetzgebung, deren Anfänge bereits auf seinen Großvater Wilhelm I zurückgehen, weiter ausbauen.

Insgesamt gewinnt man aus den Memoiren Wilhelms das Bild eines aufrichtig um das Wohl seines Volkes besorgten, teilweise auch naiven Kaisers, dessen größter Fehler möglicherweise war, daß er es am liebsten allen rechtmachen wollte, wobei er zwangsweise scheitern musste. Dabei kann jedoch zu Wilhelms Entschuldigung angemerkt werden, daß es, ganz im Sinne der Reichsverfassung, genau seine Aufgabe war, das gesamte Deutschland zu repräsentieren, also eine Identifikationsfigur bzw. ein verbindendes Glied für alle Schichten, Regionen und Interessengruppen zu sein. In einem modernen, industrialisierten, sozial ausdifferenzierten und demokratischen Staat mit regionalen Unterschieden und Interessenkonflikten ist dies keine dankbare, ja vielleicht sogar eine nahezu unmögliche Aufgabe. Erschwerend kam hinzu, daß Wilhelm aufgrund des frühen Todes seines Vaters Friedrich III, der nach nur 99 Tagen Regierungszeit an Kehlkopfkrebs gestorben war, mit einer Führungsriege aus alten, verdienten Männern (die Generation seines Großvaters) zusammenarbeiten musste, unter denen Bismarck alle anderen überstrahlte. Der junge Thronfolger erkannte selbst gleich zu Beginn, daß es sich hierbei um eine ungünstige Ausgangslage für ihn handelte. Nach außen hin musste Wilhelm das Selbstvertrauen und den Glanz eines Staates, der sich Kaiserreich nannte, darstellen und gleichzeitig versuchen, den neidischen und intriganten ausländischen Nachbarn keine Angriffsfläche zu bieten – in diesem Fall eine eindeutig unmögliche Aufgabe.

Allein die Tatsache, daß der Kaiser eine rein repräsentative Funktion ausübte, beweist die Absurdität der Anschuldigungen der Alliierten, die ihn als „Hauptverantwortlichen“ vor ein Kriegsverbrechertribunal stellen wollten (ein Verfahren, das seitdem X Mal „erfolgreich“ angewendet wurde, vom „Nürnberger Tribunal“ bis zu den Fällen Saddam Husseins und Slobodan Milosevics). Wilhelm selbst verweist auf die Reichsverfassung und hebt u.a. folgende Punkte hervor (117 ff):

  • Nach der Reichsverfassung ist der Kanzler der Leiter und Vertreter der auswärtigen Politik des Reiches, er trägt für diese die volle Verantwortlichkeit und läßt sie durch das ihm unterstehende Auswärtige Amt ausführen, nachdem er dem Kaiser Vortrag gehalten hat.
  • Der Kanzler kann auf […] Einwirkungen des Kaisers eingehen, sie zur Grundlage seiner Entschlüsse machen, wenn er mit der Auffassung des Kaisers übereinstimmt. Im anderen Falle bleibt er bei seiner Auffassung und führt sie durch (Krügerdepesche).
  • Verfassungsmäßig hat der Kaiser kein Mittel, den Kanzler und das Auswärtige Amt zur Annahme seiner Ansicht zu zwingen. Er kann den Kanzler nicht zu einer Politik veranlassen, die dieser nicht verantworten zu können glaubt. Besteht der Kaiser auf seiner Auffassung, so kann der Kanzler seinen Abschied anbieten oder fordern.

Wie Wilhelm anmerkt, kann man die unverhältnismäßig weitreichenden Befugnisse des Kanzlers, dessen Rolle in der Verfassung auf den großen Regisseur Bismarck zugeschnitten war, als Konstruktionsfehler des Reiches ansehen. Offensichtlich waren auch alle auf Bismarck folgenden Kanzler von dieser Aufgabe überfordert (wobei anzumerken ist, daß man Krieg mit einem Gegner, der Krieg um jeden Preis will, nicht vermeiden kann).

Die Kriegsschuldfrage

Durch zahlreiche Fakten lässt sich detailliert belegen, daß es sich bei der Behauptung der Kriegsschuld Deutschlands um eine perfide Lüge handelte, die die Kriegsverbrechen der Alliierten legitimieren sollte. Bereits eine grundlegende Kenntnis der Situation des deutschen Kaiserreichs lässt die Absurdität der Unterstellung offensichtlich werden, Deutschland habe die Welt erobern wollen und deswegen gezielt einen Krieg gegen eine eindeutige Übermacht an Feinden herbeigeführt. Hierzu schreibt Wilhelm:

Wer sich nicht wider besseres Wissen verschließen will, muss erkennen, daß während meiner 26jährigen Regierungszeit vor dem Kriege die deutsche Außenpolitik lediglich auf die Erhaltung des Friedens gerichtet war. Sie erstrebte einzig und allein den Schutz des von West und Ost bedrohten heiligen Heimatbodens sowie die friedliche Entwicklung unseres Handels und unserer Volkswirtschaft. Hätten wir je kriegerische Absicht gehabt, so hätten wir 1900 losgeschlagen, als England durch den Burenkrieg, oder 1905, als Rußland durch den Japanischen Krieg gebunden war, und uns ein nahezu sicherer Sieg gewinkt hätte. Aber sicherlich hätten wir uns nicht gerade das Jahr 1914 ausgesucht, wo uns eine erdrückende Übermacht geschlossen gegenüberstand. Auch muss sich jeder Unbefangene sagen, daß Deutschland von dem Kriege gar nichts zu erwarten hatte, während unsere Feinde davon alles für ihre seit langem zu unserer Vernichtung festgesetzten Ziele erhofften (255).

Diese Aussage ist vollkommen plausibel, wenn man bedenkt, daß das Deutsche Reich militärisch nur einen Bruchteil der Rüstungsressourcen seiner Feinde aufzubieten hatte und nach der Reichsgründung allein darum bemüht war, seine Stellung zu sichern und sich durch eine ausreichende Aufrüstung erfolgreich schützen zu können:

Es ergab sich für Deutschland aus der Gruppierung England, Frankeich und Rußland, also dreier sehr starker Mächte, nur eine politische Konsequenz: Die von außen drohende Entscheidung über die Zukunft Deutschlands mit Waffengewalt mußte vermieden werden, bis wir wirtschaftlich, militärisch, zur See und nationalpolitisch uns eine derartige reale Weltstellung erworben hatten, daß es unseren Gegnern ratsam erscheinen mußte, von dem Risiko machtmäßiger Entscheidung abzusehen und uns an der restlichen Aufteilung und der Bewirtschaftung der Welt den unserem Können entsprechenden Anteil zu lassen. Wir wollten und durften unseren mühsam erarbeiteten Wohlstand nicht aufs Spiel setzen. So entstand der Gegensatz: Die Ziele der Entente konnten nur durch einen Krieg, die Ziele Deutschlands nur ohne Krieg erreicht werden. An diesem Grundgedanken muß festgehalten werden, er ist entscheidender als alles Beiwerk (265).

Die Flottenfrage

Am offensichtlichsten wird dies in der oft angesprochenen Flottenfrage. Nach erfolgter Aufrüstung durch Deutschland war die englische Flotte immer noch fünf Mal so groß wie die deutsche. Diese Aufrüstung erfolgte, weil Deutschland davor nur eine winzige und überdies vollkommen veraltete Flotte besaß. Die eigenen Küsten zu schützen, ist für jedes souveräne Land eine Notwendigkeit. Genau dies wollte England – dies ist das englische Gerechtigkeitsempfinden: Gerecht wäre es für England nur gewesen, wenn Deutschland gar keine Flotte gehabt hätte – dem Reich aber nicht zugestehen. Wer nun behauptet, Deutschland und v. a. der Kaiser hätten England auf unnötige Weise provoziert, beweist nur die völlige Unkenntnis der Verhältnisse. In diesem Sinne schreibt Wilhelm:

[Der Flottenausbau] war niemals gegen die 4-5fach stärkere englische Flotte gerichtet, die Englands Überlegenheit und Sicherheit garantierte, und deren Stärke zu erreichen kein vernünftiger Mensch in Deutschland je geträumt hat. Die Flotte war für uns nötig zur Küstenverteidigung und zum Schutze unseres Handels. Dazu reichen die kleinen Mittel, wie U-Boote, Torpedoboote und Minen nicht aus. Zudem waren an der Ostsee die Küstenbatterien so veraltet und miserabel bestückt, daß sie durch das Massenfeuer schwerer Artillerie moderner Großkampfschiffe in 48 Stunden rasiert worden wären. So war unsere Küste an der Ostsee eigentlich wehrlos. Zu ihrem Schutze war die Flotte nötig (133).

Die englische Perfidie

Die Flottenfrage ist auch ein schönes Beispiel, um die Hinterhältigkeit der Engländer zu zeigen, welche neben den Franzosen die hauptsächlichen Kriegstreiber waren. Zunächst einmal waren (bzw. sind) sie Meister darin, alles so zurechtzurücken, wie es für sie am vorteilhaftesten aussieht. Wie bereits erwähnt, war die deutsche Flotte bei Regierungsantritt Wilhelms II winzig und überdies vollkommen veraltet:

Als nun das Flottengesetz allmählich wirksam wurde, eine rege Bautätigkeit einsetzte und Stapelläufe registriert wurden, da freuten sich die Leute, die von der „rage du nombre“ beherrscht waren, über die wachsende Zahl der Schiffe. Als ihnen dann aber klar gemacht werden mußte, daß, wenn die neuen Schiffe erst fertig seien, die alten sofort ausfallen müßten, so daß de facto die Zahl der Schiffe mit Kampfwert sich zunächst nicht vermehrte, waren sie enttäuscht. Wären in den verlorenen 12 Jahren rechtzeitig die nötigen Schiffbauten ausgeführt worden [Anmerkung: der Reichstag sperrte sich gegen den Flottenausbau und verhinderte ihn teilweise, hierzu vgl. 133 f], so hätte das Flottengesetz eine ganz andere, brauchbare Basis vorgefunden. Wie die Dinge jetzt lagen, handelte es sich tatsächlich um einen völligen Neubau der deutschen Flotte überhaupt; die hohe Zahl der Schiffe, bei der die notwendig auszurangierenden mitgezählt wurden, war bloß Schein. Darum errechneten sich die Engländer, die nur zählten – weil das für die Propaganda gegen Deutschland paßte –, nicht aber Alter und Typ der Schiffe berücksichtigten, eine viel zu hohe Schiffszahl und nährten durch solche irreführenden Angaben künstlich die sogenannte Sorge vor dem Wachsen der deutschen Flotte (195 f).

In diesem Sinne kann Wilhelm sagen:

Deutschlands Friedfertigkeit hat es in der Tat nicht zuwege gebracht, diesen Schutz zu Lande und zu Wasser seinem finanziellen und völkischen Können und dem Risiko entsprechend auszubauen, das ein Krieg für unseren Wohlstand mit sich bringen mußte. Wir leiden also jetzt nicht an den Folgen einer uns angedichteten Angriffstendenz, sondern gerade unter den Folgen einer kaum glaublichen Friedensliebe und Vertrauensseligkeit (275).

Auch diese Friedfertigkeit bzw. den Wunsch, möglichst zu allen Nachbarn, insbesondere aber zu Russland und England, in einem guten Verhältnis zu stehen, hat sich England zunutze gemacht. Exemplarisch kommt dies bei der Episode um die deutsche Flottennovelle (d.h. das Gesetz zum Ausbau der Flotte) zum Ausdruck (vgl. 122 ff): England trat 1912 an Deutschland mit dem Angebot heran, im Falle eines Angriffs Dritter neutral zu bleiben, wenn Deutschland im Gegenzug seinen Flottenbau beschränke. Die Art und Weise der nicht den üblichen Gepflogenheiten folgenden Unterbreitung war bereits seltsam, doch Deutschland biss an und erklärte sich bereit, Verhandlungen aufzunehmen. Diese sich lange hinziehenden Verhandlungen gestalteten sich dann als eine einzige Farce und ließen erkennen, daß das Angebot nicht ernsthaft gemeint war, sondern nur den deutschen Flottenausbau vollständig verhindern bzw. verzögern sollte. Wie Wilhelm bemerkt, kommt das englische Verhalten wunderbar folgender Maxime aus Admiral Fishers Buch für englische Seeoffiziere zum Ausdruck: „If you tell a lie, stick to it.“

Nach Englands Vorstellungen hätte Deutschland sich nur „richtig“ verhalten, wenn es auf jegliche wirtschaftliche und diese notwendigerweise begleitende militärische Entfaltung verzichtet hätte. Diese Einstellung trat schon reichlich früh zutage, wobei in Deutschland natürlich niemand ahnen konnte, daß England bereits vor 1900 den Plan gefasst hatte, das Deutsche Reich zu zerstören (so erklären sich die große Nachgiebigkeit und das stete Bemühen um ein gutes Verhältnis von Seiten der Deutschen, für die Wilhelm zahlreiche Beispiele gibt, u.a. die Hoffnungen und Illusionen, die sich mit seinen persönlichen Besuchen in England verbanden): Mit Ausweitung der Handelsbeziehungen des Reichs, wurde die Errichtung von Kohlestationen für die deutsche Handelsflotte in Asien notwendig. Um England nicht zu brüskieren, wollte man von eigenen Stationen absehen und wandte sich mit einer Kooperationsanfrage an den Konkurrenten. England wies diese Anfrage auf unfreundliche Art und Weise ab, zeigte sich dann aber ungehalten, als es Deutschland gelang, einen eigenen Handelsposten in Tsingtau zu errichten. Die Natur dieses Handelspostens ist ein weiteres Beispiel, das das Märchen von den deutschen Welteroberungsplänen Lügen straft:

[In Tsingtau] war alles auf die Belebung von Handel und Industrie zugeschnitten, und alles wurde gemeinsam mit den Chinesen geschaffen, wie auch die Flagge des chinesischen Reiches über der Zollbehörde in Tsingtau wehte. Die Entwicklung war derart, daß der Ort in den letzten Jahren vor dem Kriege im Handelsregister der großen chinesischen Kaufmanns- und Handelsgilde gleich hinter Tientsin an sechster Stelle unter allen chinesischen Handelsplätzen stand. Tsingtau war eine aufblühende deutsche Handelskolonie, von den Chinesen geschätzt und bewundert, und viele Chinesen wirkten in ihr mit. Es war gewissermaßen ein großes Musterlager deutschen Könnens und deutscher Leistungen zur Auswahl und Nacheiferung für die Chinesen, die Deutschland, seine Leistungsfähigkeit und Produkte vorher nicht gekannt hatten; ein Gegensatz zu den rein militärischen auf Beherrschung und Eroberung gerichteten Flottenhäfen Rußlands und Englands (65).

Der Beginn der Einkreisungspolitik: Der Geheimvertrag von 1897

Deutschland war also für seine Nachbarn einfach zu erfolgreich; eine Tatsache, die von diesen nicht hingenommen werden konnte. Bereits 1897 schlossen England, Frankreich und die USA einen v. a. gegen Deutschland und Spanien gerichteten Geheimvertrag zur Aufteilung der Welt ab, dessen Existenz erst 1918 durch die Indiskretion von Prof. Roland Usher, einem Historiker an der Washington Universität St. Louis, bekannt wurde (und die inzwischen dank der alliierten Zensur wieder praktisch in Vergessenheit geraten ist. Wilhelm selbst hat die Information aus dem anonym herausgegebenen Buch „The Problem of Japan“ von 1918, deutsch 1920 „Das Problem Japans“):

Man muss staunen. Ein direkter Aufteilungsvertrag gegen Spanien, Deutschland usw. wird von Galliern und Angelsachsen im tiefsten Frieden bis in die Details geregelt, abgeschlossen, ohne jede Gewissensbisse, zum Zwecke Deutschland-Österreich zu zertrümmern und ihre Konkurrenz vom Weltmarkt auszuschließen! 17 Jahre vor Beginn des Weltkrieges ist dieser Vertrag von den Gallo-Angelsachsen geschlossen und sein Ziel systematisch durch diese Zeitperiode hindurch vorbereitet worden! Nun begreift man auch die Leichtigkeit, mit der König Eduard VII seine Einkreisungspolitik betreiben konnte; die Hauptakteure waren schon lange einig und bereit. Als er den Pakt „Entente cordiale“ taufte, war diese Erscheinung für die Welt, zumal die deutsche, ein unangenehmes Novum, für drüben war es nur die offizielle Anerkennung der dort längst bekannten Tatsachen. Angesichts dieses Agreements versteht man nun auch den Widerstand Englands im Jahre 1897 gegen ein Abkommen mit Deutschland über Kohlenstationen [für die Überseehandelsflotte] und den Ärger darüber, daß es Deutschland mit russischem Einverständnis gelungen war, festen Fuß in China zu fassen, über dessen Ausnutzung ohne Deutschlands Mitwirkung man sich eben zu dritt geeinigt hatte (62).

Spanien bekam die Folgen dieser Vereinbarung übrigens bereits im darauffolgenden Jahr, 1898, zu spüren und wurde von den USA seiner letzten Kolonien beraubt. Zu diesem Zweck taten die Amerikaner etwas, für das sie seitdem sehr viel Geschick bewiesen haben: Sie inszenierten ein Attentat. Das Panzerschiff „Maine“ wurde ohne Vorankündigung widerrechtlich in den Hafen von La Habana manövriert und dann von den Amerikanern selbst in die Luft gejagt, um den „verantwortlichen“ Spaniern den Krieg erklären zu können. Rückblickend können die Spanier jedoch froh sein, denn die Neger und Mulatten aus der Karibik zieht es jetzt alle in die USA, und im Gegensatz zu Deutschland wurde Spanien selbst von den Alliierten unbehelligt gelassen.

Kriegsvorbereitungen durch die Gegner Deutschlands und Kriegsausbruch

England wünschte sich Krieg gegen Deutschland aus Neid und Missgunst, also um einen störenden Konkurrenten auszuschalten. In Frankreich war nach der militärischen Niederlage von 1870 der Revanche-Gedanken vorherrschend. Zentral war die Forderung, daß Elsass-Lothringen wieder zu Frankreich gehören müsse. Dies ist insofern beachtlich, als Frankreich Preußen 1870 den Krieg erklärt hatte, und zwar nicht einfach so aus dem Blauen heraus, sondern nach dem nur halbwegs geglückten Versuch, Deutschland zu demütigen. (Das preußische Haus Hohenzollern hätte Anspruch auf den spanischen Thron erheben können. Der potentielle Kandidat, Prinz Leopold, hatte jedoch seinen Verzicht schriftlich erklärt. Nun forderte Frankreich von König Wilhelm von Preußen  für diesen Verzicht als Oberhaupt des Hauses Hohenzollern noch einmal eine schriftliche Garantie zu liefern – eine eindeutige Beleidigung. Die Ablehnung dieser Forderung war dann der Kriegsgrund.)

Den Krieg von 1870 aber hat die französische Regierung angestrebt und erklärt. Das französische Kaisertum hatte ihn ja so nötig, um gegen die inneren Schwierigkeiten und seine immer zunehmende Unbeliebtheit in der Öffentlichkeit anzukämpfen. Gambetta selbst, der wilde Tribun der Opposition, ruft aus: „Wenn das Kaisertum uns das linke Rheinufer verschafft, söhne ich mich mit ihm aus!“ Es handelt sich also um einen Eroberungskrieg. Was die eroberten Völkerschaften dazu sagen werden, davon ist nicht die Rede. „Wir werden ihren Willen unter den unseren beugen“, so will es das Recht des Siegers (277)!

Elsass-Lothringen, welches zuvor von Ludwig XIV annektiert worden war, hatte sich Deutschland nur zurückgeholt. Trotzdem nahm die Hetze und Kriegstreiberei gegen Deutschland kein Ende. Wenn der Krieg wirklich von einer Nation herbeigesehnt wurde, dann von Frankreich.

Die Beziehungen Russlands zu Preußen waren eigentlich traditionell gut gewesen, und Wilhelm ebenso wie die deutschen Kanzler bemühten sich darum, diese Tradition fortzuführen. Das russische Zarentum seinerseits hatte jedoch innenpolitisch schwer zu kämpfen, was von Wilhelm als Hauptgrund dafür angeführt wird, daß Russland den Lockungen Frankreichs erlag und hoffte, seine Probleme zuhause durch den Krieg zu lösen – was kam waren der Zusammenbruch, die Auslöschung der Zarenfamilie und die Revolution.

Die Entscheidung, Krieg gegen Deutschland zu führen, war also offensichtlich bereits Jahre vor 1914 von den drei maßgeblichen Mächten gemeinsam getroffen worden. Wilhelm führt 12 Punkte an (213-218), die eindeutig langfristig vorher getroffene Kriegsvorbereitungen belegen. Diese müssen so auffällig gewesen sein, daß selbst außenstehende Mächte wie Japan bereits frühzeitig vom bevorstehenden Kriegsausbruch wussten, wie die von Wilhelm angeführten Aussagen von Diplomaten nahelegen. England z.B. legte bereits 1911 Depots mit Soldatenmänteln und militärischen Karten in Nordfrankreich und im „neutralen“ Belgien an. Russland hatte bereits vor der Ermordung des österreichischen Thronfolgers seine Truppen in Stellung gebracht.

Wie unvorbereitet das Deutsche Reich auf diesen Krieg war, wird allein dadurch verdeutlicht, daß sich sowohl Wilhelm als auch der Generalstab der Armee auf Sommerreise befanden:

In derselben Zeit, als der Zar sein Sommerkriegsprogramm aussprach, beschäftigte ich mich in Korfu mit Ausgrabungen von Altertümern, dann reiste ich nach Wiesbaden und schließlich nach Norwegen. Ein Herrscher, der Krieg will und ihn vorbereitet, um seine Nachbarn zu überfallen, wozu es langer heimlicher Mobilmachungsvorbereitungen und Konzentration bedarf, der befindet sich nicht monatelang außer Landes und läßt nicht seinen Generalstabschef auf Sommerurlaub nach Karlsbad gehen. Die Feinde haben unterdessen planmäßig Vorbereitungen zum Überfall getroffen (211f)

Dolchstoß und Rolle der USA

Das Deutsche Reich war also über die grundlegende Pflege der eigenen Wehrfähigkeit hinaus keineswegs auf den Krieg vorbereitet und wurde von ihm überrascht. Insgesamt stand Deutschland 28 (!) Feindstaaten gegenüber. Die erstaunlichen militärischen Erfolge Deutschlands hatten die Gegner, die ja mit ihrer ganz eindeutigen Überlegenheit gerechnet hatten, nicht erwartet. Ganz im Gegenteil war man davon ausgegangen, Deutschland schnell zu besiegen und zu besetzen. In der Tat war das deutsche Heer jedoch „im Felde unbesiegt“ (d.h. nie vernichtend geschlagen worden) und bei Kriegsende befanden sich deutsche Truppen im Feindesland, nicht umgekehrt. Was nun geschah, wird von Wilhelm als „Dolchstoß“ bezeichnet. In deutschen Schulen lernt man, dieser „Dolchstoß“ sei eine Legende, eine pure Propagandamaßnahme, doch ist das, was Wilhelm darüber schreibt, absolut plausibel. Das Deutsche Reich hatte sich bereits seit 1916 ergebnislos um Frieden bemüht. Von seinen Kräften her war es am Ende, was allerdings auf Frankreich und England (Russland war zusammengebrochen) auch zutraf. Der Kriegseintritt der USA – frisch, unverbraucht und selbst in sicherer Entfernung – veränderte natürlich die Situation eindeutig zu Ungunsten Deutschlands. Als souveräner, letztendlich nicht vernichtend besiegter Staat hätte Deutschland sich eigentlich besser aus der Affäre ziehen können, doch wurde es durch die versuchte Revolution und die erzwungene Abdankung Wilhelms so geschwächt, daß es den Feindmächten hilflos ausgeliefert war. Die Abdankung des Kaisers wurde von Wilson gefordert, welcher in Aussicht stellte, Deutschland im Gegenzug bessere Konditionen einzuräumen – was nicht geschah. (Seine „14 Punkte“ waren ebenfalls nur ein Bluff: Zuerst köderte man die Deutschen damit, dann ließ man den Plan einfach fallen.) Vor allem unter diesem Einfluss (alle Feinheiten können hier in der Kürze nicht erläutert werden) versuchte die Regierung des Reichskanzlers Max von Baden, Wilhelm zum Rücktritt zu drängen. Obwohl der Kaiser sich dazu sogar selbst durchgerungen hatte, weil er, abhängig von den ihm zu dieser Zeit verfügbaren Informationen glaubte, seinem Land damit den besten Dienst zu erweisen, kam ihm der Verräter von Baden zuvor und verkündigte Wilhelms Abdankung eigenmächtig, ohne ihm die Gelegenheit zu lassen, dem Volk seinen Entschluss selbst zu erklären. Wie vorauszusehen, wurde durch diesen von außen aufgezwungenen Schachzug Deutschland noch mehr geschwächt. Die Sozialisten, denen nun – ohne Wahlen! – durch den Kanzler die Regierungsverantwortung übertragen worden war, scheiterten grandios. Unter anderem ließen sie sich auch die deutsche Schuld am Krieg abpressen. Wilhelm selbst äußert sich zu diesen Vorgängen folgendermaßen:

Ich habe einen furchtbaren inneren Kampf durchgekämpft. Auf der einen Seite bäumte sich in mir als Soldaten alles dagegen auf, meine treugebliebenen tapferen Truppen zu verlassen. Auf der anderen Seite stand sowohl die Erklärung der Feinde, mit mir keinen für Deutschland erträglichen Frieden schließen zu wollen, wie die Behauptung meiner eigenen Regierung, daß nur durch mein Fortgehen ins Ausland der Bürgerkrieg zu vermeiden sei.

In diesem Kampfe stellte ich alles Persönliche zurück. Ich brachte bewusst meine Person und meinen Thron zum Opfer in der Meinung, dadurch den Interessen meines geliebten Vaterlandes am besten zu dienen. Das Opfer ist umsonst gewesen. Mein Fortgehen hat uns weder vernünftige Waffenstillstands- und Friedensbedingungen gebracht, noch den Bürgerkrieg abzuwenden vermocht, dagegen die Zersetzung in Heer und Heimat in verderblicher Weise beschleunigt und vertieft.

Dreißig Jahre ist die Armee mein Stolz gewesen. Ich habe für sie gelebt und an ihr gearbeitet. Und nun nach über vier glänzenden Kriegsjahren mit unerhörten Siegen mußte sie unter dem von hinten gegen sie geführten Dolchstoß der Revolutionäre zusammenbrechen, gerade in dem Augenblick, in dem der Friede in Greifnähe stand (245)!

Den Jahren schwerster Prüfung wird die Befreiung von einem Joch folgen, das einem großen, starken, ehrlichen Volke zu Unrecht aufgezwungen worden ist. Dann wird wieder jeder froh und stolz sein, daß er ein Deutscher ist (284).

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Wilhelm II: Ereignisse und Gestalten 1878-1918

fahne deutsche reich gif bewegt

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Thema: das völker- und menschenrechtliche Verbrechen der Feind-Alliierten am Deutschen Volk…..Europäischen Aktion….sehr gute Aufklärung über das massive Verstoßen gegen das Völkerrecht der Feind-Alliierten (US-Zionismus) am 23.5.1945….u.m…….


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warum 23. Mai 1945?

an diesem Tag wurde der Reichspräsident Dönitz,

Vizeadmiral Karl Dönitz, commander of German U...
Vizeadmiral Karl Dönitz,

der das Deutsche Reich leitete und die gesamte Deutsche, voll regierungsfähige Regierung, verhaftet!

Dönitz wurde völlig gegen das Völkerrecht verstoßend, zu 10 Jahren Haft verurteilt……die Regierungsmitglieder eingesperrt oder ermordet.

Warum?

weil die Feind-Alliierten ihren Plan der kompletten Vernichtung des Deutschen Reiches fortsetzen wollten……

und die Einheit Europas unter us-zionistischer Machtkontrolle

Ebenso gilt das Deutsche reich weiterhin, aber nicht in den Grenzen von 1937, sondern von 1939………

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VOR dem gänzlichen Anhören dieses Videos, bitte vorspulen auf Minute 0:18:00 und GENAU hinhören….bis zum Ende!!!Prägt euch das Gesagte ein und verbreitet es….habt den Mut….klärt das Größte Verbrechen der Menschheit auf…helft mit….bitte

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