Ja ja…der Angriff auf Syrien….Merkel jubelt und Schulz hat schon 3 Kilo abgespeckt vor lauter Jubeltänzen…schließlich ist jeder der flüchten muss ja mehr wert als Gold, so unser verehrter Schulz.

Dann mal zu…ihr Bushs, Obamas und Trumps der Welt…sorgt für reichlich Medienpropaganda, damit diese die Einfuhr erleichtern können.

Es geht ja um höchste Werte…..zwar kosten die Importe Billionen!!! aber wenn sie doch mehr wert sind als Gold…?!

Irgendwie scheint Schulz vom IQ her noch einige Klassen unter Merkel zu stehen…. 

Jetzt, endlich, gibt es wieder reichlich Propaganda-Material für die Medien um Millionen illegal einreisen zu lassen…

Illegal? Auch wenn da irgendwie doch ein Asylgrund vorliegen sollte?

Auf jeden Fall! Denn der Asylsuchende muss mehrere Länder durchlaufen und keinen Asyl-Antrag stellen,

damit er nach Deutschland kommen kann….laut Asylgesetz darf dann kein Asyl mehr gestellt werden, da es sich einwandfrei

nicht um Schutzsuchende handelt, sondern um Personen die vom Sozialsystem anderer Länder profitieren möchten.

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Nun zu den Fragen:

kam dieser vom US-Senat und der UN nicht genehmigte Angriff auf Syrien überraschend?

wer hält Trump weiter für den Befreier Deutschlands?

gibt es einen Weltkrieg oder nur Schaumschlägerei?

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Zitate des Monats Oktober


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Feindbild Mutter

«Frau Ministerin, geht’s jetzt endlich heim an den Herd?» (Erste Interviewfrage an Kristina Schröder, Spiegel, 7.10.2013)

SChröder, Kristina

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«Mit einem barbusigen Protest haben Aktivistinnen der Frauenrechtsgruppe Femen eine Debatte im spanischen Parlament unterbrochen. Drei Frauen entblößten am Mittwoch auf der Zuschauertribüne ihre Oberkörper und riefen in das Plenum: „Abtreibung ist heilig!“» [Bild, 9.10.2013)

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Kriegstreiber frustriert (I)

«Die Gas-toten Kindëf [in Syrien]. Lieber Barack Obama, Sie sind der mächtigste Mann der Welt. Warum machen Sie nicht ruckzuck all dem ein Ende? Ein Knopfdruck. Drohnen. (…) Sie sind ein Weichei. (…) Barack Obama ist ein schwacher Polizist. Er ist zu nett. (…) Sein Problem ist, dass er nicht den Baseballschläger rausnimmt.» [Bild, 11.9.2013)

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Euro-Teuro

«Spätestens im Laufe des Jahres 2014 werden wir Deutschen – vor allem wegen der schwierigen wirtschaftlichen Lage in Griechenland, Portugal und anderen Ländern Sücjeuropas – von allen Seiten zur Kasse gebeten.» (Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt, welt.de, 18.9.2013)

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Kriegstreiber frustriert (II)

«Warum hat es in Deutschland keine einzige große Demonstration zu Syrien gegeben? Ich
meine damit ganz schlicht: eine Demonstration gegen Assad, gegen das Abschlachten der Zivilbevölkerung (…).» (Tageszeitung, 25.9.2013)

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Asterix macht ernst

«Ich muss Ihnen sagen, ich habe derzeit wirklich Mordgelüste. Mir geht es wie den meisten Bürgern, ich ertrage Hollande und seine Bande nicht mehr. Ich habe eine Liste von Leuten, auf die man schießen muss.» (Der französische Abgeordnete Éric Doligé am 24. September in der Nationalversammlung, WDR 5, 26.9.2013)

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Multi gegen Kulti (I)

«Drei Schüler mit arabischen und türkischen Eltern sind vor Gericht gezogen, weil sie sich vom hohen Migranten-Anteil in ihrer Klasse diskriminiert fühlten. Sie hätten deshalb schlechter abgeschnitten. (…) Trotz mangelhafter Noten hätten sie deswegen versetzt werden müssen.» (faz.net, 26.9.2013)

 

Familia & Pasta

«Wir werden keine Werbung mit Homosexuellen schalten, weil wir die traditionelle Familie unterstützen. Wenn Homosexuellen das nicht gefällt, können sie Pasta eines anderen Herstellers essen.» (Guido Barilla, Chef des gleichnamigen Nudel-Giganten, fo-cus.de, 27.9.2013)

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Grünes Eigentor

«“Wer hat Angst vorm schwarzen Mann“ (…). Heute gilt der Begriff als Ausdruck von Diskriminierung und Alltagsrassismus. Kinder spielen nun „Wer hat Angst vorm grünen Mann.“» (Süddeutsche Zeitung, 28./29.9.2013)

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Europas Zukunft?

«Das Szenario der Übung [der Schweizer Armee] Duplex Barbara sah folgendermaßen aus: Die anhaltende Wirtschaftskrise hat Europa an den Rand des Chaos gebracht. Frankreich ist in mehrere Kleinstaaten zerbrochen. Einer davon, das fiktive Saonia auf dem Gebiet des französischen Juras, macht die Schweiz für seine prekäre finanzielle Situation verantwortlich. Die paramilitärische „Brigade de Dijon“ will mit Attentaten in der Schweiz den Schuldenerlass erzwingen.» (Tagesanzeiger, 30.9.2013)

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Freedom & Democracy

«War es nur ein schlechter Scherz oder ein erschreckender Einblick in die Praxis von US-Geheimdiensten? Auf einer Veranstaltung zur IT-Sicherheit ließ der ehemalige NSA-und CIA-Chef Michael Hayden am Donnerstag den Eindruck entstehen, er hätte Whistleblower Snowden gezielt töten lassen.» (Neues Deutschland, 4.10.2013)

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Multi gegen Kulti (II)

«Der Täter ist erst zwölf Jahre alt, sein Opfer nicht älter: In Essen hat ein Junge einen anderen mit einem Küchenmesser niedergestochen und schwer verletzt. Die Ermittlungen führen wohl hinein in die Parallelgesellschaft zugewanderter Großfamilien.» (spiegel.de, 4.10.2013)

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Offene Grenzen

«Jede Regierung muss sich auf die Möglichkeit von Terroranschlägen durch Syrien-Rückkehrer einstellen, die im Krieg den Umgang mit Waffen und Sprengstoff erlernt haben». (EU-Antiterrorbeauftragter Gilles de Kerchove, Tagesspiegel, 12.10.2013)

 

Politisch korrektes Tabuthema: islamisch legitimierte Vergewaltigungen


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medien, audio

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ln vielen Teilen der islamischen Welt gibt es jetzt religiöse Gutachten, nach denen christliche Frauen vergewaltigt und Nichtmuslime vertrieben werden dürfen. Warum schweigen unsere Medien dazu?

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Etwa 60000 Christen sind bislang in Syrien von den syrischen Rebellen vertrieben worden. Nicht etwa von den Truppen des Herrschers Assad, sondern von den vom Westen unterstützten Rebellen. Niemand protestiert dagegen. Wir finden das anscheinend »normal«.

Schließlich stellen wir nicht etwa die Unterstützung für die Rebellen ein, sondern nehmen die aus ihrer Heimat vertriebenen Christen bei uns auf. Diese Sichtweise ist politisch korrekt. Und es ist offenkundig ein Tabu, über das zu sprechen, was die vom Westen unterstützten Kräfte derzeit überall in der islamischen Welt anrichten.

Frauen als »Sexsklavinnen«

Da ist etwa der bekannte jordanische Islamgelehrte Salafi Scheich Yasir al-Ajlawni. Der Mann hat vor einigen Monaten eine Fatwa (islamisches Rechtsgutachten) erstellt, nach der es Muslimen gestattet ist, christliche Frauen in islamischen Staaten zu vergewaltigen.

Das sei so vom Koran gedeckt, befand der von den syrischen Rebellen als geistiger Führer akzeptierte jordanische Scheich. Man könnte das nun für einen isolierten Einzelfall halten. Dummerweise kommen solche Aufrufe zur Vergewaltigung von Christinnen derzeit aus allen Teilen der islamischen Welt.

In Saudi-Arabien verkündete der Fernsehprediger Muhammad al-Arifi eine Fatwa, in welcher er alle syrischen Rebellen dazu ermunterte, nichtmuslimische syrische Frauen als Gefangene zu nehmen und in Gruppen zu vergewaltigen.

Jeder Kämpfer müsse so »zu seinem Recht kommen«, sagte der Islamgelehrte. Zeitgleich fordert der ägyptische Islamgelehrte Scheich Ishaq Huwaini sogar, dass nichtmuslimische Frauen wieder wie zur Blütezeit des Islam auf orientalischen Märkten ganz offen als »Sexsklavinnen« verkauft werden sollten.
Diese Auffassung wird auch von der kuwaitischen Politikerin Salwa al-Mutairi – einer islamischen Frauenrechtlerin – ganz offen unterstützt.

Und die muslimischen Gelehrten in der saudischen Stadt Mekka haben diese Auffassung nicht nur öffentlich bestätigt, sondern unlängst sogar hervorgehoben, es sei die Pflicht aller Muslime, nichtislamische Frauen zu vergewaltigen und sie wie Sexsklavinnen zu behandeln.

In Syrien hat der Führer des vom Westen unterstützten Rebellenbataillons Jabhat al-Nusra nun im Ort Qusair die 15 Jahre alte Christin Miriam verschleppt und sie einen Tag lang vergewaltigt. An den nächsten 14 Tagen wurde das Mädchen jeden Tag an einen anderen Rebellen weitergereicht – bis es nach den unentwegten Vergewaltigungen den Verstand verlor.

Der Fall ist gut dokumentiert. Und die Rebellen sind stolz darauf, weil sie sich ja an die oben zitierten religiösen Fatwen halten. Erstaunlicherweise hört man in westlichen Medien nichts davon.

Wir sollen nicht darüber sprechen

Vor allem in Ägypten werden jeden Tag junge koptische Ägypterinnen von Muslimen verschleppt und vergewaltigt.

Anne Patterson, die amerikanische Botschaftern in der ägyptischen Hauptstadt Kairo, unterstützte nicht etwa die Opfer. Nein, sie forderte die Führer der koptischen Christen dazu auf, nicht länger gegen die muslimischen Hintermänner der Vergewaltigungsserie zu protestieren, weil das amerikanischen Interessen in der Region schade.

Besonders grotesk: Anne Patterson sagte zu Kopten, welche sie um ihre Unterstützung baten, da der Islam eine »friedliche Religion« sei, könne es die Vergewaltigungen gar nicht gegeben haben. Zumindest sei es besser, nicht darüber zu sprechen. Klar ist: Christen in der islamischen Welt haben keine Lobby.

Beispiel Irak: Dort wurden seit dem amerikanischen Einmarsch 73 christliche Kirchen niedergebrannt und schon die Hälfte der christlichen Bevölkerung vertrieben. Die USA unternehmen nichts dagegen, im Gegenteil. Nie zuvor haben sie den Irakern so viele Waffen verkauft.

Beispiel Nigeria: Durchschnittlich vier christliche Kirchen werden pro Woche im Norden des Landes von Muslimen niedergebrannt. Zeitgleich werden die christlichen Bewohner ermordet oder vertrieben.

Proteste in der westlichen Welt dagegen sucht man vergebens. Beispiel Indonesien: In dem größten islamischen Land Asiens wurde eine Fatwa erlassen, nach der alle christlichen Schulen zu schließen seien.

Proteste dagegen in der westlichen Welt – gibt es nicht. Beispiel Usbekistan: In dem mehrheitlich muslimischen Land gibt es jetzt regelmäßig Hausdurchsuchungen bei Christen, deren religiöse Schriften (etwa Bibeln) beschlagnahmt werden. Die Regierung will so erreichen, dass Christen das Land verlassen.

Christen haben keine Lobby

Man könnte die Auflistung solcher Fälle noch endlos fortsetzen. Klar wird dabei, dass wir die Feinde der Christen in aller Welt unterstützen. Warum das so ist, werden wir eines Tages unseren Kindern erklären müssen.

Die Folgen von alledem spüren wir in Europa zunehmend vor unseren eigenen Haustüren: Nicht nur in Großbritannien stehen ganze Gruppen von Muslimen vor Gericht, welche nicht verstehen, warum sie in Europa dafür bestraft werden sollen, dass sie viele junge christliche Mädchen als Sexsklavinnen gehalten und regelmäßig vergewaltigt haben.

In Großbritannien sorgen solche Fälle derzeit für großes Aufsehen.

In Ländern wie Deutschland schaut man politisch korrekt einfach weg.

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nachzulesen bei Kopp-Exklusiv 39-2013

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Türkei fordert Krieg, bis Assad gestürzt ist


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Ein „begrenzter“ US-Militärschlag reicht der Türkei nicht aus. Ministerpräsident Erdogan verlangt den Sturz Assads. Greift die Türkei in den Krieg ein? Das Land hätte insgesamt drei konkrete Ziele.

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<br /> Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan bei einem Parteitag der AKP. Sind seine Worte – wie so oft – nur Säbelrasseln?<br /> Nur Minuten nachdem US-Außenminister John Kerry am 30. August einen „begrenzten“ Militärschlag der USA gegen Syrien in Aussicht stellte, erklärte der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan, dass das auf keinen Fall genug sei. „So etwas wird uns nicht zufriedenstellen“ sagte er. Die Türkei fordere eine ausgedehnte Militäraktion, bis Assad gestürzt sei.
Die Türkei will viel mehr, und das kann bedeuten, dass die Intervention gegen Syrien am Ende überhaupt nicht „begrenzt“ sein wird, weil Erdogan möglicherweise mit eigenen Mitteln eigene Ziele verfolgen wird. Eines dieser Ziele hat Erdogan benannt: Assad muss von der Macht getrennt werden.
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Für die Türkei gibt es drei Hauptziele

Für die Türkei gibt es drei Hauptziele in Syrien – einen unabhängigen de-facto-Kurdenstaat verhindern, islamisch-fundamentalistische Milizen eindämmen und/oder unter türkische Kontrolle bringen, und eine neue Regierung in Damaskus herbeiführen, die unter größeren türkischen Einfluss stünde als die bisherige.

Aus den Wikileaks-Depeschen zum Irak geht hervor, dass die Türkei in der Vergangenheit versucht hat, die USA dazu zu bewegen, die irakischen Wahlen zu „lenken“, um eine der Türkei genehmere Regierung in Bagdad zu installieren. Es ist zu erwarten, das auch in Syrien die Türkei als, dem Anspruch nach, regionale Hegemonialmacht bemüht sein wird, die künftigen Machtstrukturen in ihrem Interesse zu prägen.

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http://www.welt.de/politik/ausland/article119579196/Tuerkei-fordert-Krieg-bis-Assad-gestuerzt-ist.html

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Der Wochenrückblick…..paz37


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Alte Bekannte / Wie ein Foto alle Gräuel der Welt abbildet, warum wir mit Bush viel besser dran wären, und wie eine linke Idee plötzlich verblasst

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panorama37-13

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medien, audio

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Beschämend, diese Kälte, mit der die westlichen Öffentlichkeiten dem Treiben des Gasmörders und Menschenschinders Assad zuschauen. Ein Kommentator verglich unsere jämmerliche Untätigkeit gar mit den Westmächten, die während der 30er Jahre nichts gegen Hitlers Judenhatz unternommen hätten. Mit der gleichen Bräsigkeit wehrten sich die Leute heute gegen ein militärisches Eingreifen in Syrien. Pfui.

Du lieber Himmel! Hitler! Das ist die moralische Höchststrafe, zu der ein Kommentator nur greift, wenn gar nichts anderes mehr hilft.

Wenn gar nichts anderes mehr hilft? Wieso hilft denn nichts anders mehr? Weil die Menschen so grässlich misstrauisch geworden sind und sich von keinen Beweisen für Assads Giftgas-Morde überzeugen lassen, von denen US-Außenminister John Kerry gleich eine ganze Palette aufgeboten hat. Unter den entsetzlichen Fotos begegneten wir auch einem echten Klassiker des Grauens. Das Bild zeigte lange Reihen eingewickelter Leichen, die dieses Mal als Assads Gas-Opfer vorgestellt wurden.

Dieses Mal? Ja, richtig, letztes Mal, es war im Mai 2012, wurde uns das Foto als neueste Aufnahme von Opfern eines konventionellen Massakers der Assad-Gesellen vorgestellt. Geschossen hat das Bild der italienische Fotograf Marco di Lauro. Aber nicht 2012, sondern 2003. Und auch nicht in Syrien, sondern im Irak. Der Mann sagte 2012, er sei vom Stuhl gefallen, als er seine Aufnahme vom Irak neun Jahre später als brandneues Syrien-Foto bei der BBC erblickt habe. Hoffentlich ist er gleich unten geblieben, sonst hat er sich nach der Kerry-Be­weispräsentation womöglich noch wehgetan beim abermaligen Stuhlfall. Und auch für die Zukunft lebt der Mann sturzgefährlich. Wer weiß denn, als welcher Beweis für welche Gräueltat das Lauro-Bild demnächst noch auftaucht?

Die bewegten Bilder von den Gas-Opfern zeigt man uns nur noch verschwommen. Aus Rück­sicht auf die Würde der Toten und um uns den schrecklichen Anblick zu ersparen, heißt es pietätvoll. Als die Bilder noch scharf waren, konnte man sehen, dass einige der erwachsenen männlichen Leichen gefesselt waren. Zudem huschten Menschen zwischen den Toten herum, die den Opfern offenbar irgendetwas injizierten.

Wieso fesselt man die Leute, bevor man Gasbomben auf sie wirft? Oder sind die etwa ganz anders gestorben? Vielleicht so: In einem anderen grässlichen Film zeigen uns tapfere „Rebellen“ gefangengenommene Assad-Kämpfer. In einem weiteren Film sieht man einige der Männer mit durchgeschnittener Kehle, von den „Rebellen“ präsentiert als Opfer des Assad-Terrors.

Und die Injektionen? Vielleicht Stoffe, die bei einer Obduktion auf einen Tod durch Gas hindeuten? Man weiß es alles nicht.

Woher das Misstrauen gegen die „Beweise“ für Assads Gas-Verbrechen also rührt? Nun, vielleicht hat der Zynismus der Lügner und Betrüger ein gewisses Echo gefunden bei den Belogenen und Betrogenen. Und das dröhnt den journalistischen Adepten der Kerrys, Obamas, Hollandes oder Camerons nun schmerzhaft in den Ohren. In dieser Not muss die letzte, die ultimative Karte gespielt werden: der Hitler-Vergleich. Damit haben wir schließlich noch jeden ins Bockshorn bekommen. Mal sehen, vielleicht klappt’s ja auch diesmal. Man muss es wenigstens versuchen.

Ärgerlich ist es allerdings, dass mit Friedennobelpreisträger Barack Obama ein Demokrat, also ein Freund der deutschen Linken den Finger am Abzug hat. Das passt irgendwie nicht. Viel schöner wäre jetzt ein Republikaner wie George W. Bush. Mit so einem auf der Zielscheibe könnte die deutsche Linke die Syrien-Flunkerei und das Pistolero-Gebaren der US-Führung wunderschön in den deutschen Wahlkampf zerren, wie 2002, als Schröder mit Bush und dem anstehenden Irakkrieg die Wahl gewonnen hat.

Angela Merkel war damals hin- und hergerissen zwischen ihrer Loyalität zu Washington, ihren eigenen Wahlkampf-Interessen und ihrer Intelligenz, die ihr ganz gewiss flüsterte, dass die Amis mit gezinkten Karten spielten. In diesem Sammelsurium widerstreitender Nöte konnte sie der gerissene Schröder genüsslich herumschubsen. Denn die Straßen waren voll von Anti-Bush-Demonstranten, die immer auch auf Merkel zielten.

Heute sind die Straßen ziemlich leer. Das hat aber auch sein Gutes, denn statt bloß „Kein Krieg in …!“ schreien zu müssen, können die Parteien links der Mitte heuer mit echten Ideen glänzen. Wie zum Beispiel dieser hier: Die grüne Bürgermeisterin des Berliner Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg will den Verkauf von Cannabis in ihrem Stadtteil legalisieren. Aber nicht etwa von irgendwelchem Kraut, sondern am besten, wie Monika Herrmann dem „Spiegel“ ohne die Spur von Ironie enthüllt, „mit Biosiegel“.

Rauschgift mit Biosiegel, darauf muss mal einer kommen. Was folgt als nächstes? Tollkirschen-Marmelade aus „klimaneutralem Anbau“? Kokain aus „fairem Handel“ im Dritte-Welt-Laden?

Merkwürdig: Die Erfahrung mit dem verordneten Vegetarier-Tag in Kantinen scheint den Grünen noch nicht zu reichen. Der Vorschlag steckt ihnen im Hals, als hätten sie eine Ananas im Stück verschluckt. Die einen haben nur drüber gelacht, die anderen die Fratze der Alles-Verbieten-Partei gesehen. Die Umfragewerte sack­ten weg. Nun stopft Frau Hermann noch eine Ladung Bio-Haschisch hinterher. Gleichzeitig führen die Grünen den Heiligen Krieg gegen ordinären Tabak. Wer soll da noch durchsteigen?

Nun ist das sture Nicht-Verarbeiten von Erfahrungen eine Übung, die zum Linkssein unerlässlich ist. So begegnet uns im Wahlkampf eine vermeintlich neue Idee, die in Wahrheit ein uralter Bekannter ist. Und zwar einer, der eine Spur von Verwüstung, Verwahrlosung und jahrzehntelangen Versorgungsengpässen hinter sich her zog. Die Rede ist von der „Mietpreisbremse“.

Gelernte DDR-Bewohner können sich lebhaft an die Schattenseiten staatlich massiv gedeckelter Mieten erinnern. Wo nichts zu verdienen ist, da wird nämlich auch nichts gemacht, so einfach ist das. Und daher gab es immer zu wenig Wohnungen in der DDR, und die, die da waren, rotteten oft erbärmlich vor sich hin. Die „Mietpreisbremse“ würde vor allem den Wohnungsbau bremsen und die Investitionen von Vermietern in ihre Objekte, je heftiger die „Bremse“ angezogen würde, desto stärker.

Gut, aber warum sollten wir aus der DDR-Erfahrung lernen? Der nächste Sozialismus ist (im Unterschied zu ausnahmslos allen vergangenen) schließlich immer der, der ganz bestimmt funktioniert. Sagt man. Sagt man solange, bis er da ist, der nächste Sozialismus, dann weiß man es regelmäßig besser. Doch dann kämpfen wir ja schon für den übernächsten.

So können wir also gewiss sein, dass die „Mietpreisbremse“ zum Renner auf allen Gerechtigkeitsdebatten der nächsten Jahre wird. Um eine andere linke Idee ist es stiller geworden. Mit dem „bedingungslosen Grundeinkommen für alle“ zogen zuletzt nur noch die depperten „Piraten“ durchs Land. Woher die plötzliche Zurückhaltung? Das Ziel an sich haben sie natürlich nicht aufgegeben, aber sie stellen es nicht mehr so prominent ins Schaufenster.

Und warum nicht? Nun, vielleicht haben die Zuströme vom Balkan einen verfrühten Realitäts-Schock ausgelöst. Ab 1. Januar wird zuzüglich zu denen, die manche Kommunen schon jetzt aus den sozialen Angeln heben, noch einmal bis zu eine Million weiterer Zuwanderer aus Rumänien und Bulgarien erwartet. Man stelle sich kurz vor, Deutschland verspräche der ganzen darbenden Welt ein „bedingungsloses Grundeinkommen“ weit über Hartz IV. Wie viele dann wohl hereinströmten? Die Restlaufzeit des deutschen Sozialstaats wäre in wenigen Jahren oder gar Monaten zu bemessen.

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Seltener Moment in TV-Sendung “Beckmann”: Klare Worte ohne Blatt vor dem Mund


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Erfrischend war es entsprechend anzusehen, dass der Politik- und Islamwissenschaftler Michael Lüders erfrischend offen und logisch argumentierte. Aber er ging noch sehr viel weiter und sprach Themen an, die in den Medien höchst selten bis überhaupt nicht behandelt werden. Hier ein Transkript-Ausschnitt von seinen Ausführungen:

“Darf ich daran erinnern, dass das Giftgas, das Saddam Hussein 1988 in Halabdscha gegen die Kurden eingesetzt hat unter anderem auch von den USA geliefert worden ist? Damals war Giftgas eine legitime Waffe im Kampf Saddam Husseins gegen den verhassten Iran.

Darf ich darauf aufmerksam machen, dass der Süden Iraks einer der am meisten verstrahletn Regionen ist weltweit. Weil die Amerikaner und die Briten dort angereicherte Uran-Munition verfeuert haben. Die höchste Zahl an missgebildeten Babys weltweit werden geboren in den Krankenhäusern von Basra. Es ist ein Ergebnis der Kriegsführung der USA und Großbritanniens.

Und ich bin der Meinung, wenn wir Menschheitsverbrechen anprangern, dann dürfen wir nicht nur anprangern die Schweinereien, die ein Assad-Regime macht. Sondern wir sollten uns einmal selbstkritisch fragen, ob unsere Art uns selber in eine moralische Position zu begeben, ob dass nicht manchmal sinnvoller wäre einen Gang runter zu schalten, bisschen pragmatischer Politik zu machen.”

“Wenn ich noch ein ganz fieses Argument anführen darf … Möglicher Weise, das ist ja so bei diesen Kriegen, spielen da auch Dinge eine Rolle, über die wir uns gar nicht so richtig Vorstellungen machen. Im Juli diesen jahres hat der ehemalige französische Aussenminister Roland Dumas ein sehr interressantes Intwerview gegeben im französischen Fernsehen. Und da sagte er – Dumas – zwei Jahre bevor das in Syrien losging in London bei einen Besuch (unverständlich) von Top-Diplomaten von Großbritannien mit der folgenden Aussage: “Man habe in Großbritannien vor etwas zu machen in Syrien, das Regime zu stürzen. Ob er sich vorstellen könnte, dass Frankreich sich daran beteilige. In Frankreich hat dieses Interview viel (unverständlich) gemacht, in Großbritannien auch. Auch die New York Times hat darüber berichtet, in Deutschland ging das eher unter …”

So offene Töne wie vom Nahost-Experten Lüders sind in einer scheinbar sprachgeregelten Medien-Landschaft selten zu hören. Hier die Quellen-Verweise zu den angesprochenen Themen:

Lang vorbereiteter Krieg gegen Syrien” der freitag, 18.06.2013

Der Arzt und die verstrahlten Kinder von Basra – Uranwaffen und ihre Folgen” Filmdoku-Serie vom Grimme-Preisträger Frieder Wagner , wdr 2004

Irakischer Giftgasangriff: Geruch von Müll und süßen Äpfeln“, Spiegel-Online, Rubrik einesTages, 15.03.2013

Die TV-Sendung “Beckmann” vom 29.08.2013

Ähnliche Artikel:

Gelungene TV-Sendung auf 3Sat: “Mythos Verschwörungstheorien” (7. September 2012)

12 Jahre tödliches Schweigen: Jetzt darf über Uranmunition wieder berichtet werden (5. Februar 2013)

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http://denkland.wordpress.com/2013/08/30/seltener-moment-in-tv-sendung-beckmann-klare-worte-ohne-blatt-vor-dem-mund/#comment-1783

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Russland: Der Westen fabriziert Beweise gegen Syrien


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satire krieg

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Wer rettet Syrien vor dem globalen US-Agressor?

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Die USA betreiben weltweite Kriegspropaganda gegen Syrien, Russland dagegen sagt, die USA lügen über den Einsatz der chemischen Waffen seitens der syrischen Regierung.

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