Wie der Untergang Deutschlands herbeigeführt wird


In Medien und sozialen Medien werden vor allem Symptome und Resultate diskutiert, kaum aber Ursachen und wahre Hintergründe, wenn es um die Folgen illegaler Masseinwanderung geht.

Begonnen hat es im Grunde mit der Destabilisierung Afghanistans, das 1979 von den Sowjets besetzt wurde, da diese ihre mehrheitlich muslimischen angrenzenden Republiken vor islamistischen Kämpfern schützen wollten.

Die Mujaheddin waren ein Projekt der Amerikaner (Operation Cyclone), später auch bekannt als Al Qaida und in den letzten Jahren als Islamischer Staat. Wie James Risen, der seit 1995 über Geheimdienstthemen schreibt, in einem Interview betont, spielten diese Strategien auch bei der Destabilisierung des Balkan eine Rolle, wo die USA nach dem Zweiten Weltkrieg keine Basis errichteten.

Die „weiße Al Qaida“ sind bosnische Muslime bzw. nach Bosnien eingewanderte Kämpfer aus anderen Gebieten, die einheimische Frauen heiraten. Ali Hamad, der eine Einheit in Bosnien anführte, sprach in einem Interview 2006 davon, dass dieses Land als Stützpunkt diente und es in Europa nicht diese Terrorgefahr gäbe, wenn dies unterbunden worden wäre.

Al Qaida war nie eine Terrororganisation, sondern schlicht eine Liste von Kämpfern, die wie Osama Bin Laden dort eingesetzt wurden, wo man sie zur Destabilisierung brauchte. Man kann sich vorstellen, was passiert, wenn trainierte Männer reguläre Truppen oder Zivilisten attackieren – in Kürze hat man das Bürgerkriegsszenario, das man braucht, um am Ende die Kontrolle über ein Land und dessen Ressourcen zu erringen.

Als US-Präsident Bill Clinton mit Al Qaida zusammenarbeitete, um die Bundesrepublik Jugoslawien zu zerschlagen, halfen transatlantische Medien und Politiker an amerikanischer Leine wie der Ex-„Grüne“ Peter Pilz, indem sie militärisches Eingreifen der USA forderten.

Nach dem Kosovokrieg 1999, an dem auch die CIA mitwirkte, den u.a. der „grüne“ deutsche Außenminister Joschka Fischer mit ermöglichte, konnten die USA mit Camp Bondsteel im Kosovo ihre größte Basis in Europa errichten. Wo bisher Menschen unterschiedlicher Ethnien und Religionen friedlich zusammenlebten, gab es hunderttausende Tote, Chaos, Vertreibung, Vernichtung, Flüchtlinge und geschürten Haß.

Die Kämpfer-Karawanen ziehendorthin weiter, wo sie gebraucht werden, wie man an der Meldung vom Tod eines Qaida-Kommandanten in Syrien letztes Jahr erkennen kann.

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http://uncut-news.ch/2018/01/12/wie-der-untergang-deutschlands-herbeigefuehrt-wird/

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400.000 Thüringer von Armut bedroht


passend zum vorherigen Artikel von diesem Th. Spanier OTZ, in dem er sich arrogant-abwertend über „ach den Deutschen geht es doch so schlecht..“ äußerte…..hier nun der Widerspruch in sich…in der gleichen Zeitung…

Erfurt. Erneut beklagt der Paritätische Wohlfahrtsverband eine wachsende Kluft zwischen Arm und Reich in Deutschland.

Berlin. Die Politik der schwarz-roten Regierung hat der Paritätische Gesamtverband scharf kritisiert. Die Wohlfahrtsorganisation stellte in Berlin ein Gutachten zur sozialen Lage in Deutschland vor. Die soziökonomischen Daten bestätigen dabei eine immer tiefer werdende Spaltung der deutschen Gesellschaft. Die im vergangenen Jahr umgesetzten Gesetzesvorhaben seien in ihrer Gesamtheit nicht geeignet gewesen, dieser Entwicklung entgegenzuwirken.

 

Reinhard Müller, Landesgeschäftsführer des Paritätischen, weist auf das steigende Armutsrisiko auch in Thüringen sowie auf die Verfestigung der Langzeitarbeitslosigkeit hin. 

Achtzehn Prozent aller Thüringer sind laut einer weiteren Studie aus dem Februar aktuell von Armut bedroht. Das sind etwa 400 000 Menschen in dem kleinen Bundesland. Fast jeder zehnte Thüringer bezieht unterstützende Leistungen wie Hartz IV oder Sozialhilfe. Bundesweit gab es zwar noch nie so viele Erwerbstätige wie momentan – aber auch noch nie so viele Mini-Jobs. 7,8 Millionen Menschen waren 2014 in atypischen Beschäftigungsverhältnissen, die Zahl der davon betroffenen Arbeitnehmer stieg in den vergangenen zwei Jahrzehnten um mehr als siebzig Prozent.

Rolf Rosenbrock, Vorsitzender des Paritätischen Gesamtverbandes, gesteht gegenüber der Bundesregierung durchaus ein, dass sie sozialpolitisch nicht faul gewesen sei, aber sie habe die falschen Prioritäten gesetzt. Die Waage habe sich zur falschen Seite geneigt und der soziale Zusammenhalt habe abgenommen. Die Wohlfahrtsorganisation fordert den Ausbau öffentlich geförderter Beschäftigung, eine bedarfsgerechte Anhebung der Regelsätze von Hartz IV sowie eine durchgreifende Reform der Altersgrundsicherung.

Der Verband sieht in dem Verzicht auf eine angemessene Besteuerung sehr hoher Einkommen, Vermögen und Erbschaften den Geburtsfehler der großen Koalition. Sie wird nicht umhin kommen, das Tabu der Steuererhöhungen zu überdenken.

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http://www.otz.de/startseite/detail/-/specific/400-000-Thueringer-von-Armut-bedroht-45615401

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also her mit den Sozialbetrügern- und Absahnern aus dem Ausland…lasst sie rein die Asylbetrüger…Geld ist keines da…keine Angst, für Neger und Zigeuner natürlich immer…immer rein in die Bude…ihr lieben Neger! Wir nehmen das Geld dem deutschen Abschaum weg…die können ja dann in den Mülltonnen wühlen, unter Brücken schlafen…und diejenigen die noch ein klein wenig mehr haben, denen nehmen wir das weg..Stück für Stück…langsam, damit sie euch noch lange den Hintern pampern können…

 

 

DPolG…Zuwanderung aus Osteuropa…Deutlicher Anstieg der Kriminalität gehört zur Wahrheit dazu


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Diskussion darf sich nicht nur auf Armut beschränken!

 

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Der Landesvorsitzende der DPolG Hessen, Heini Schmitt, am 20.1.2014 in Darmstadt:

„Die Äußerungen reichen von „Es gibt kein Problem“ über

„Weniger als 10 Prozent der Zuwanderer aus Bulgarien und Rumänien streben nach unseren Sozialleistungen“ bis hin zu „es handelt sich fast ausschließlich um qualifizierte Arbeitskräfte, die zu uns kommen“.

Es ist schon sehr zu begrüßen, dass das Thema Zuwanderung aus Osteuropa endlich auch offen diskutiert werden darf, ohne dass man gleich in die „ausländerfeindliche Ecke“ gestellt wird.

EU-Osterweiterung

So mancher Gewerkschaftskollege hat das Thema aus bekannten Gründen lieber nicht angepackt.

Wir haben es auf unserem DPolG-Landeskongress im November 2013 zum Thema gemacht und wir haben gut daran getan.

Dennoch bin ich verwundert, wie sehr sich die Diskussion seither verwässert, wie sehr sie Fakten ausblendet und wie sehr sie sich ausschließlich darauf beschränkt, die Zuwanderer nur als Opfer zu betrachten.

Zur ganzen Wahrheit gehören auch folgende Feststellungen:

Die polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) für Hessen weist einen Anstieg der Tatverdächtigen Rumänen von 2005 bis 2012 um 286 %, allein von 2011 bis 2012 um 27 % aus!

Bei den Bulgaren z. B. stieg die Anzahl der Tatverdächtigen von 2010 bis 2013 um 47,9 % und bei den Rumänen um 62 %!!!

Und eine hohe Anzahl davon sind Mehrfachtäter!

Dabei begehen die Täter Delikte quer durch das Strafgesetzbuch (StGB) bis hin zu Rohheitsdelikten.

Auch die Erfahrungen aus und Auswertungen der Polizeikontrollen auf Autobahnen bringen immer wieder die Erkenntnis, dass viele Osteuropäer, die mit Eigentumskriminalität in Verbindung zu bringen sind, bei uns „auf der Durchreise“ sind.

Und:

Auch Zuwanderung, bei der die Täter zugleich Opfer sind, hat Auswirkungen auf die innere Sicherheit und den sozialen Frieden in Hessen und in Deutschland.

Nämlich jenseits des Zuwachses an Kriminalität z. B. durch Flucht in unsere Sozialsysteme, durch Slumbildung, durch Entstehung von Parallelgesellschaften.

Dabei zahlen Hessens und Deutschlands Bürger den Preis.

Unmittelbar als Kriminalitätsopfer, mittelbar als Steuerzahler, mittelbar mit eingeschränkter Lebensqualität, wenn die Belastung durch Kriminalität wächst (Angstgefühl), die Homogenität der Gesellschaft verloren geht, Parallelgesellschaften entstehen, Angst- und Belästigungsräume entstehen.

Die Entwicklung zeigt sich in vielen Städten in ganz Deutschland, in Frankfurt, Mannheim, Dortmund, Gelsenkirchen, Duisburg, Köln…

Eine besondere Beachtung verdient auch die Tatsache, dass bei der Diskussion um die Armut der Zuwanderer die Wahrnehmung der auch bei uns dramatisch gestiegenen Armut völlig in den Hintergrund getreten ist.

Schon über 16 Prozent unserer Bevölkerung leben an der Armutsgrenze oder darunter. Es sind vor allem alte Menschen, Kinder und Alleinerziehende.

Während andere Staaten ihre Probleme also nach Deutschland abzugeben versuchen, wird hier der Blick auf die hier lebenden Menschen verstellt!

Das darf so nicht weitergehen, der soziale Zündstoff, der in dieser Thematik liegt, darf nicht unterschätzt werden!“

Für Rückfragen wählen Sie bitte 0172/7744300.

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http://www.dpolg-hessen.de/presse/942-zuwanderung-aus-osteuropa.html

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Armut ist Diebstahl…


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Umverteilung bis zum Ruin

21.01.14

„Armut ist Diebstahl. Warum die Armen uns ruinieren“ lautet der provozierende Titel des neuen Buches des renommierten Journalisten René Zeyer. Er ist überzeugt, dass der Sozialstaat in seiner jetzigen Form die Gesellschaft langfristig ruiniere, da er zum Teil über Kredite finanziert wird und vor allem zulasten der Mittelschicht organisiert sei.

Er betont, dass die hinter den Armen stehende Hilfsindustrie gar kein Interesse daran habe, die Armut wirklich zu bekämpfen, da sie ansonsten ihr Geschäftsmodell verliere. Zudem hebt er hervor, dass ein Blick in die Geschichte, aber auch in andere Regionen der Welt wie Afrika zeige, dass mehr Geld für Bedürftige nicht die Lösung sei. Armut ist Diebstahl Warum die Armen uns ruinieren

Während Länder wie Somalia und Burundi seit Jahrzehnten zu 80 Prozent von Entwicklungshilfe lebten, ohne dass es in den Ländern Fortschritte gegeben hätte, sei der Wohlstand in Ländern wie Indien und China massiv gestiegen, obwohl diese pro Kopf vergleichsweise wenig Unterstützung von außen erhielten.

Der Schweizer Autor, der seine Leser mit vielen Zahlen konfrontiert, findet es bedenklich, dass es ein absolutes Tabu sei, die Frage zu stellen, ob jeder Arme generell ein Recht auf Hilfe habe. Er zeigt auf, dass der deutsche Staat 25,1 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) für den Posten „Soziale Sicherung“ ausgebe, und weist darauf hin, dass 2010 von den für den Bereich Hartz IV vorgesehenen 49 Milliarden Euro nur die Hälfte davon wirklich für die Empfänger war, der Rest floss in die Verwaltung und Träger, die die Armen betreuen.

Zeyer kritisiert auch die Ermittlung des Anteils der Armen in der Gesellschaft. Besonders den Begriff „relative Armut“, der in Bezug zum Durchschnittsgehalt der Bevölkerung eines Landes gesetzt wird, hält er für Unsinn.

So nennt er eine Statistik, laut der die Armutsgefährdung in der Schweiz gleich hinter Ländern wie Rumänien, Polen und Tschechien auf Platz 7 rangiert. Zugleich amüsiert es ihn, dass angeblich jeder zweite Mexikaner in „relativer Armut“ leben soll, gleichzeitig aber 70 Prozent übergewichtig seien.

Der Autor erklärt, warum das jetzige Umverteilungssystem ungerecht ist und betont, dass es auch vor allem die wirklich unverschuldet Armen irgendwann am schwersten treffen werde, nämlich dann, wenn das überwiegend auf Schulden basierende Konstrukt zusammenbricht.

„Seit Mitte der 60er Jahre stieg die Staatsquote weiter an und pendelt seither zwischen 40 und 50 Prozent des BIP. Man könnte also zugespitzt formulieren, dass wir seit mehr als 50 Jahren in den wichtigsten Industrieländern einen halben Sozialismus haben“, klagt Zeyer.

Auch nervt es ihn, wenn Gutmenschen betonen, der sogenannte Kuchen sei in den westlichen Gesellschaften groß genug, so dass jeder davon etwas abhaben könne. Hierzu merkt Zeyer an, dass das grundlegende ökonomische Gesetz vorgibt, dass vor der Verteilung eines Kuchens stets dessen Herstellung stehe, was besonders die Befürworter eines bedingungslosen Grundeinkommens gern vergessen würden.

Zeyer, dessen Einschätzungen manchmal unter seiner Neigung zur Pauschalisierung leiden, regt zum Nachdenken an. Vor allem seine Anmerkung, dass das jetzige System der Umverteilung zulasten der Mittelschicht überhaupt nicht infrage gestellt werde, lässt aufhorchen.

Eine Politik, die als „alternativlos“ dargestellt würde, gefährde die Demokratie, so der Publizist, zudem führten Unmut in der Bevölkerung und fehlende Mitbestimmungsmöglichkeiten irgendwann zum Ruf nach einer starken Hand.  Rebecca Bellano

René Zeyer: „Armut ist Diebstahl. Warum die Armen uns ruinieren“, campus, Frankfurt am Main 2013, broschiert, 211 Seiten, 17,99 Euro

René Zeyer

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http://www.preussische-allgemeine.de/nachrichten/artikel/umverteilung-bis-zum-ruin.html

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alles Geld und Wohnungen für Immigranten und Wohlfüh-lanten…“Bettler und Obdachlose werden wieder zu einem gewohnten Bild in den städtischen Zentren“


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Die Armut hat in Deutschland seit 2005 bedrohliche Formen angenommen: Laut offiziellen Angaben lebten 2013 in Deutschland 12 Millionen Menschen in Armut oder galten als armutsgefährdet. 2,5 Millionen Kinder befanden sich in Einkommensarmut. 8 Millionen verdienten sich ihren Lebensunterhalt im Billiglohnbereich. 25 Prozent der Beschäftigten lebten von sogenannten prekären Jobs.

„Es gibt deutlich mehr Arme als die Statistiken ausweisen“

„Es sind zivilisatorische Verfallsprozesse billigend in Kauf genommen worden“

„Wie in früheren Zeiten des Kapitalismus, reicht für eine große Gruppe ganztätige Erwerbsarbeit nicht mehr zum Lebensunterhalt“

Herr Seppmann, Sie schreiben, dass mittlerweile fast 20 Prozent der Bevölkerung in der Bundesrepublik in Armut lebt und weitere 20 Prozent mit der Gefahr konfrontiert sind, in die Armut abzurutschen. Wird dies zum Dauerzustand in Deutschland?

Werner Seppmann: Werner SeppmannEs ist zu befürchten. Soziale Rückbildungsprozesse (zum Beispiel einschneidende Veränderungen des Arbeits- und Sozialrechts) und in deren Folge die Ausdehnung von Unsicherheits- und Armutszonen können, wenn auch in unterschiedlicher Intensität, in allen entwickelten Industrieländern beobachtet werden. Überall hat sich eine soziale Abwärtsspirale in Gang gesetzt, weiten sich die Zonen der Bedürftigkeit aus und verfestigen sich. Wer einmal in ihnen gelandet ist, findet immer seltener einen Weg aus ihnen hinaus. In der EU gibt es gegenwärtig 20 Millionen Arbeitslose und es leben 60 Millionen Menschen in Armut – so viele wie noch nie zuvor.

Licht am Ende des Tunnels ist nicht in Sicht, Indizien für eine Trendumkehr sind kaum zu erkennen. Immer deutlicher kristallisiert sich heraus, dass die Wohlstands- und Wirtschaftswunder-Phase der Nachkriegsjahrzehnte nur Ausdruck einer historischen Sonderentwicklung war, die für den Kapitalismus nicht als typisch angesehen werden kann. Schon seit 30 Jahren – erst schleichend, dann immer nachdrücklicher – machten sich verstärkt Widerspruchsformen bemerkbar, die schon als überwunden galten: Ausgrenzung, Armut und Bedürftigkeit breiteten sich mit großem Tempo aus. Bettler und Obdachlose wurden wieder zu einem gewohnten Bild in den städtischen Zentren.

Werner Seppmann: Das lässt sich beispielsweise am Schicksal eines Langzeitarbeitslosen ablesen, der nach zwei Jahren der Erwerbslosigkeit dazu gepresst wird, als Leiharbeiter in seinem alten Betrieb und an die gleiche Maschine zurückzukehren, an der er viele Jahre lang gearbeitet hat. Nur jetzt nicht mehr zu einem Stundenlohn von 18,90 Euro (die seine noch in dem Betrieb beschäftigten ehemaligen Kollegen erhalten) sondern für 11,50 Euro die Stunde. Soziale Rückstufung und Demütigung gehen in einem solchen Fall Hand in Hand.

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Werner Seppmann: Ich schätze es gibt mit den offiziell Armen in der Bundesrepublik 50 Prozent, die von der Hand in den Mund leben, die jederzeit mit dem sozialen Abstieg rechnen müssen. Für die Betroffenen ist es ein permanenter Kampf, wenn sie den Fall in die vollständige Bedürftigkeit vermeiden wollen. Auch wer statistisch jenseits der Armutsgrenze lebt, hat es nicht etwa geschafft, sondern bleibt ein Risikokandidat: Kleinere Anlässe genügen oft schon, um aus dem Tritt zu kommen, ein weiteres Kind etwa, eine längere Krankheit oder die Arbeitslosigkeit des Partners.

Schikanen der Job-Center

Werner Seppmann: Die Opfer werden nicht selten wie Bittsteller behandelt. Immer wieder berichten die Betroffenen davon, wie sie von der Sozialverwaltung schikaniert werden. Jährlich werden mittlerweile in mehr als einer Millionen Fällen aus geringstem Anlass die Unterstützungszahlungen gekürzt. Die Demütigung hat System und kulminiert in dem Zwang, sich auf der Suche nach Beschäftigung begeben zu müssen, die es in nicht wenigen Segmenten der Arbeitswelt überhaupt nicht mehr gibt.

Die Arbeitsagenturen, die zwar bei der Vermittlung von auskömmlicher Beschäftigung meist wenig zu bieten haben, laufen zur Hochform auf, wenn es darum geht, Arbeitslosengeldempfänger in ruinös bezahlte Arbeitskontrakte zu pressen: Die Sozialbürokratie wird zur Organisationsinstanz des Wechselspiels von Integration und Ausgrenzung, Selektion und Repression.

Die erzwungene Bereitschaft Zugeständnisse hinsichtlich der Arbeitsbedingungen und der Entlohnung zu machen, lässt die Betroffenen in eine Abwärtsspirale geraten, die darin besteht, dass sie von Stufe zu Stufe schlechter bezahlt werden, zunehmend ungünstigere Arbeitsbedingungen und immer kürzere Beschäftigungsphasen in Kauf nehmen müssen. Denn selten sind die Beschäftigungsverhältnisse in den prekären Bereichen von Dauer. Folglich werden die Arbeitslosen immer wieder auf die Bahn geschickt – mit dem Ergebnis, dass sie von Runde zu Runde weiter zurückfallen und ihre Situation immer aussichtsloser wird.

„Es sind zivilisatorische Verfallsprozesse billigend in Kauf genommen worden“

Aber gravierender als die materielle Enge ist, dass die Bedürftigkeit einen demütigenden Charakter und psychisch destabilisierende Folgen hat. Die Mensch fühlen sich sozial ausgeschlossen und gesellschaftlich nutzlos. Zufall ist es nicht, dass, wie aktuelle Untersuchungen zeigen, ein Drittel der Hartz-IV-Empfänger unter psychischen Krankheiten leiden.

Bei den ausbeutungszentrierten Umgestaltungen, die mit neoliberalistischen Elan voran getrieben wurden sind auch zivilisatorische Rückbildungs- und Verfallsprozesse billigend in Kauf genommen worden. Denn Armut und Bedürftigkeit – um nur einen Aspekt zu nennen – sind nicht selten mit Formen geistiger und emotionaler Verarmung verbunden.

Vor allem für die wachsende Zahl von Kindern, die – wie man es nennt – in „sozial schwachen Familien“ aufwachsen, hinterlässt die alltäglich erfahrene Resignation tiefe Spuren.

„Absterbende Neugier auf die Welt jenseits ihres unmittelbaren Lebensraumes“

 Wie wirkt sich denn Armut und Bedürftigkeit auf junge Menschen konkret aus?

Werner Seppmann: Man kann es mit einem Wort sagen: Desaströs. Sie bleiben in ihrer geistigen, emotionalen und körperlichen Entwicklung zurück. Fein- und Grobmotorik, Sprachfähigkeit und alltägliches Orientierungswissen weisen beträchtliche Defizite auf.

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http://www.heise.de/tp/artikel/40/40282/1.html

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Ich will mein Land zurück ! Ingrid Carlqvist über den Multikulti-Albtraum


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Die Einwanderungspolitik der europäischen Nationen/EU führt zu Leid, Radikalisierung, Armut und Bürgerkrieg

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Zahlenfälschung der Statistik: Armut in Deutschland


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Das Statistikamt hat neue Zahlen herausgegeben. Danach wächst die Zahl der Armen in Deutschland. Erneut zeigt sich aber, dass die Zahlen, mit denen Behörden operieren, manipulationsanfällig sind. Machen Sie sich Ihr eigenes Bild.

Die Zahl der Armen in Deutschland ist auf 16,1 Prozent gewachsen, geht aus dem neuesten Bericht des Statistischen Bundesamtes hervor. Dies wären rund 13 Millionen Menschen, die betroffen sind. 2010 noch waren lediglich 15,8 Prozent und damit 0,3 Prozentpunkte weniger arm

oder vielmehr armutsgefährdet. Die Grundlage für diese Interpretation liefert die EU.

 

Die EU hat die Ergebnisse für das Jahr 2011 ausgewertet und im Jahrbuch 2012 zusammengefasst. Dabei ist das statistische Verfahren im besten aller Fälle fragwürdig. »Arm« ist derjenige, der weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens der Gesamtbevölkerung hat. Das hat Folgen:

 

Der griechische »Nicht-Arme« kann wesentlich weniger Geld haben als der deutsche »Arme«. So liegt der Schwellenwert in Deutschland bei 980 Euro für Alleinlebende. Dies sind 11 757 Euro pro Jahr. Zwei Erwachsene mit Kindern unter 14 Jahren haben demnach eine Armutsgrenze von 2 058 Euro monatlich. Wir reden von Nettobeträgen.

 

Auf Basis dieser Zahlen dann allerdings wird deutlich, wohin die kommenden Flüchtlingsbewegungen treiben. Da die Zahlen Konsequenzen haben und sich über kurz oder lang jeder Sozialtransfer an diesen Werten orientiert, wird es günstiger sein, in Deutschland knapp »arm« zu sein als in anderen Ländern über ein durchschnittliches Einkommen zu verfügen.

 

Noch schlimmer sind die Steuerkonsequenzen: Wenn der Anteil Armer in Deutschland steigt, wird die Gleichverteilungsmaschinerie in Deutschland über Steuererhöhungen dafür sorgen, dass dieTransfers zustande kommen.

 

Neuer Trick: Sozialkassen

 

Einer der Tricks dabei sind die Sozialkassen. Die Steuern sollen laut alter Regierung nicht erhöht werden. Um steigende Sozialausgaben zu finanzieren, wird es daher einen anderen Weg geben: über die Sozialkassen. Denen wird im nächsten Koalitionsvertrag eine zusätzliche Last aufgebürdet, die wiederum durch höhere Beiträge finanziert wird. Zur Armutsbekämpfung, die sich auf statistisch fragwürdige Mechanismen bezieht.

 

Zahlenfälschung mit amtlicher Statistik findet sich demgegenüber auch in Inflationsstatistiken. Hier wäre der Armutsbericht sinnvoller. Denn die Preissteigerungsraten bei Lebensmitteln oder anderen haushaltswichtigen Gütern liegt – zumindest inoffiziell auf Basis früherer Rechenverfahren, die nicht angepasst wurden – deutlich höher als offiziell angegeben.

 

Wer aber mehr als drei Prozent mehr Geld jährlich braucht, um den Lebensunterhalt zu sichern, und dabei nur zwei Prozent oder weniger oben drauf erhält, wird automatisch arm und ärmer. Wer auf Lebensversicherungen setzen muss, deren Überschussbeteiligung sinkt und sinkt und inzwischen auf weniger als 3,7 Prozent jährlich fällt, wird ärmer. Wer mit höheren Abgaben für Energie rechnen muss, ohne dafür irgendeinen Ausgleich zu erhalten, und zusehen muss, dass die Gelder in Subventionsbetrieben landen, wird ärmer.

 

Zahlenfälschung als Standardprogramm: Nicht die fiktive Einkommensverteilung erzeugt Armut, sondern die stete Schuldenpolitik. Mittel dagegen zeigt die Statistik nicht auf. Helfen Sie sich selbst, lautet das Motto. In diesem Werk finden Sie ein starkes Kompendium.

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http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/redaktion/zahlenfaelschung-der-statistik-armut-in-deutschland.html