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    Massenmord an mehr als 1.000.000 Deutschen13. Februar 2015
    Gegen Völker- und Kriegsrecht...Dresden war eine Rote-Kreuz-Stadt...nach Internationalem Recht darf so ein Status nicht angegriffen werden....
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    70. Jahrestag der angloamerikanischen Bombenangriffe, die das historische Zentrum der Großstadt an der Elbe komplett zerstörten und mindestens 1.000.000 Menschen töteten,13. Februar 2015
    ---DRESDEN-- 70. Jahrestag der angloamerikanischen Bombenangriffe, die das historische Zentrum der Großstadt an der Elbe komplett zerstörten und mindestens 1.000.000 Menschen töteten,
  • In Memorium….Todestag: 13.03.2013…..In Kirchweyhe von Türken totgetretene Daniel Siefert

    In Memorium....Todestag: 13.03.2013.....In Kirchweyhe von Türken totgetretene Daniel Siefert

    Von Türken verhöhnt, sein Grab von Türken geschändet, von LINKEN in's Abseits gestellt, als Mensch zweiter Klasse.....

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    Kirchweye Daniel Siefert

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    persönlich sage ich nichts und behaupte nichts…und leugne nichts… im Sinne des  § 130

Archive for the ‘Erster Weltkrieg’ Category

Geschichte historisch…1. WK, 07. 02. bis 22.02.1915…In der Winterschlacht in Masuren versuchte Hindenburg vor 100 Jahren nach der 2. nun die 10. russische Armee einzukesseln

Posted by deutschelobby - 07/02/2018


Fast ein zweites Tannenberg

Winterschlacht in Masuren 7.2. bis 22.2.1915

Während die Tannenbergschlacht in Deutschland heute noch ein Begriff ist, scheint die sogenannte Winterschlacht in Masuren vom 7. bis 22. Februar 1915 total vergessen zu sein. Dabei waren ihre Auswirkungen mit den Ergebnissen des deutschen Sieges von Tannenberg durchaus vergleichbar.

Auch bei dieser Schlacht hatte General Paul von Hindenburg auf deutscher Seite den Oberbefehl inne. Neben dem Sieger der Schlacht bei Tannenberg, seiner 8. Armee, die mittlerweile von Otto von Below befehligt wurde, stand dem Oberbefehlshaber der gesamten deutschen Streitkräfte im Osten (OberOst) dies­mal auch das XXXX. Reserve-Korps unter dem General der Infanterie Karl Litzmann sowie die zwischenzeitlich neu aufgestellte 10. Armee zur Verfügung. Diese von Hermann von Eichhorn befehligte Armee bestand aus dem XXXVIII. und dem XXXIX. Reservekorps sowie dem aus Elsässern und Lothringern bestehende XXI. Armeekorps. Jenes Korps hielt man beim Einsatz im Westen für unzuverlässig, aber im Osten schlug es sich hervorragend.

Der Zar verlor
knapp 160000 Mann,
der Kaiser 16200

Die russische 10. Armee unter dem deutschbaltischen General Thadeus Baron von Sievers sollte – ähnlich wie bei Tannenberg 1914 die russische Narew-Armee – umfasst und vernichtet werden. Man bezweckte damit, den letzten Streifen ostpreußischen Bodens, auf dem die Russen immer hinter der ungefähren Linie Nikolaiken–Lötzen–Angerburg–Darkehmen–Gumbinnen standen, zu befreien. Daher rührt auch der Namen „Winterschlacht in Masuren“.

Zur Einkreisung dienten den Deutschen als linker Flügel Eichhorns 10. Armee mit ihrem Armee­oberkommando in Insterburg und als rechter Flügel Belows 8. Armee mit ihrem Armeeoberkommando in Sensburg. Der deutsche Angriff kam einem neuen russischen Großangriff auf Ostpreußen zuvor. Geheimhaltung und Spionageabwehr auf deutscher Seite funktionierten wie weiland bei der Schlacht von Tannenberg vorzüglich. Noch bevor die Russen losschlugen, ergriff Hindenburg die Initiative und ging in Richtung Osten vor. Hauptmann Hans von Redern schrieb über den Beginn der Offensive am 7. Februar 1915 und den herrschenden Geist in der deutschen Truppe:

„Wie üblich bezeichneten in Flammen aufgehende Ortschaften die Rückzugslinien des Gegners. Es war ein schauerlich-schönes Bild, wenn wir in die Dunkelheit hinein marschierten und rings am Horizont lohende Gehöfte und hell brennende Dörfer uns den Weg beleuchteten. Diesen Mordbrennern mußten wir an den Kragen! Das war der einzige Gedanke, der uns ohne Rast vorwärtstrieb.“

Das russische Hauptquartier des Kommandos des Obersten Befehlshabers (Stawka Werchownowo Glawnokomandujuschtschewo, kurz Stawka) Großfürst Nikolai Nikolajewitsch wie auch der zuständige Heeresgruppenbefehlshaber der Nordwest-Front, General Nikolai Russkij, schätzten den deutschen Angriff in seinen Dimensionen anfangs falsch ein. Man hielt alles nur für lokale Angriffsoperationen, die auf die kleine Festung Ossowitz und die Garnisonsstadt Kauen (Kowno, Kaunas) zielten. Erst zwischen dem 11. und dem 14. Februar 1915 wurde den Russen der ganze Ernst der Lage klar. Dies war kein lokaler deutscher Angriff, sondern eine auf die Einkreisung der 10. Armee zielende Operation, wobei deren rechte Flanke bereits zerschlagen war.

Nunmehr bemühte man sich – wie bei Tannenberg – zu retten, was noch zu retten war. Doch der beschleunigte russische Rückzug glich oft genug einer panischen Flucht. Die Spuren dieser Flucht beschrieb Redern wie folgt:

Die Russen hatten, „als sie sich verloren sahen, die Säcke“ mit Militärproviant „von den Fahrzeugen heruntergerissen, sie aufgeschnitten und alles wahllos auf die mit tauendem Schnee bedeckte Straße verstreut. Bis an die Knöchel watete man in Zucker, Hafer, Tee und Röstbrot. Beim Anblick der Bagagewagen bekam man einen Einblick, wie die Russen in Ostpreußen gehaust hatten. Alles was nicht niet- und nagelfest war, hatten sie mitgehen heißen: Damenhüte mit großen Federn, Damenkleider und Blusen, Nähmaschinen, Grammophone, aus dem Rahmen geschnittene alte Bilder und Stiche, Geweihe und Gehörne, Kunstgegenstände aller Art, Schreibmaschinen …“

Zwei russischen Armeekorps gelang es unter großen Verlusten zu entkommen, ein weiteres war zerschlagen und das XX. Armeekorps unter General Pawel Bulgakow kapitulierte. Die russische Armee büßte knapp 60000 Tote und Verwundete, etwa 100000 Gefangene und 300 Geschütze ein. Die deutschen Verluste betrugen rund 16200 Mann. Der deutsche Sieg besaß eine ähnliche Dimension wie der von Tannenberg. Der Befehlshaber der 10. Armee wurde abgesetzt und in die Wüste, dass heißt als Truppenbefehlshaber nach Sibirien, geschickt. Dort beging er kurz darauf Selbstmord. Auch der Befehlshaber der Nordwest-Front erhielt den blauen Brief. Ihren für das Frühjahr 1915 geplanten Vorstoß nach Ostpreußen führte die russische Armee nicht mehr durch. Stattdessen wurde sie im Mai 1915 von einer weiteren deutschen Großoffensive, dem erfolgreichen Frontdurchbruch bei Görlitz und Tarnau in Galizien, überrascht und weit nach Osten zurück­gedrängt.

Mit der Zerschlagung der einst so siegesgewissen 10. Armee in den Wäldern von Augustów, knapp hinter der ostpreußischen Grenze begannen die großen russischen Niederlagen des Jahres 1915, die letztlich den russischen militärischen und politischen Zusammenbruch 1917 einleiteten. Deshalb stellte die Niederlage der 10. Armee für die Russen ein großes Trauma dar und gehörte im Zeit­raum zwischen den beiden Weltkriegen zum Standardlehrprogramm der sowjetischen Militärakademien.

Jürgen W. Schmidt   Preußische Allgemeine Zeitung Ausgabe 07/15 vom 14.02.2015

Nicht umsonst sprechen manche von der Winterschlacht bei Lyck und Augustów

Das Hauptkontingent des russischen Heeres lag in Lyck, das seit dem 7. November 1914 zum dritten Mal besetzt war. Der deutschen Heeresführung war die Massierung der Russen in Lyck bekannt. Am 11. Februar 2015 begann unter dem Befehlshaber der 8. Armee, General Otto von Below, der Angriff auf Lyck. Die Russen hatten um die Kreisstadt herum, begünstigt durch die vielen Landengen zwischen den Seen, einen Verteidigungsring aufgebaut. Es kam zu heftigen Kämpfen mit großen Verlusten auf beiden Seiten. Auch zwischen dem Großen Sawinda-See und dem Wos­zeller See war acht Kilometer nordwestlich von Lyck eine Verteidigungssperre aufgebaut. Die Russen verteidigten sich tapfer. Vom zwei Kilometer westlich der Verteidigungssperre liegenden Grabnick aus beobachtete am 14. Februar Kaiser Wilhelm II. mit einem Scherenfernrohr die Kämpfe.

Nach der Beendigung dieses Krieges wurde dort ein Soldatenfriedhof mit dem sogenannten Kaiserstein errichtet. Der Friedhof besteht heute noch. Anstelle des „Kaisersteines“ ziert heute ein schlichtes Holzkreuz die Stelle der Beobachtung durch den Kaiser. Im Übrigen gibt es im Kreis Lyck mit ungefähr 30 so viele Soldatenfriedhöfe wie sonst nirgendwo. Der bedeutendste unter ihnen ist wohl der Friedhof mit den drei Kreuzen bei Bartossen, das „Masurische Golgatha“.

Gleichzeitig mit dem Angriff auf Lyck gelang es den deutschen Kräften, Lyck weiträumig zu umgehen. Der linke Flügel unter dem Befehlshaber der 10. Armee, General Hermann von Eichhorn, marschierte aus der Gegend um Gumbinnen in Richtung Suwalki. Der rechte Flügel unter dem Befehlshaber des XXXX. Reservekorps, General Karl Litzmann, marschierte aus der Gegend von Johannisburg auf polnischem Gebiet nahe der Reichsgrenze über Grajewo und Rajgrod in Richtung Augustów. Hier trafen sich beide Einheiten, die Einkreisung war vollendet.

Als die Russen nach den verlorenen Kämpfen um Lyck sich nach Osten zurückziehen wollten, tappten sie in eine Falle und wurden vernichtend geschlagen.

Lyck wurde am 14. Februar endgültig befreit. Kaiser Wilhelm II. besuchte am 16. Februar das stark zerstörte Lyck. Als Dank für die Befreiung wurden in Lyck Straßen umbenannt beziehungsweise neu benannt. Aus der Hauptstraße wurde die Kaiser-Wilhelm-Straße, aus der Bahnhofstraße wurde die Hindenburgstraße. In der Siedlung Sperlingslust wurde eine Straße nach General Litzmann benannt. Die Ziegeleistraße wurde in Morgenstraße umbenannt. Generalleutnant Curt von Morgen war als Befehlshaber des zur 8. Armee gehörenden I. Reservekorps auch an der Befreiung Lycks beteiligt gewesen. Das gleiche gilt für den Befehlshaber der zum I. Reservekorps gehörenden 2. Division, General Adalbert von Falk. Eine Falkstraße gab es aber schon in Lyck, die war nach dem gleichnamigen Vater und Kultusminister benannt. Dafür wurde Falk junior ebenso wie sein Vater und Hindenburg Ehrenbürger von Lyck. Gerd Bandilla

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Geschichte: Erster Weltkrieg – 22.09.1914 die erste erfolgreiche Kriegsschiff-Versenkung durch deutsches U 9…

Posted by deutschelobby - 22/09/2017


Drei Kreuzer in 75 Minuten…Ka-Leu Otto Weddigen ein Idol in der U-Boot-Geschichte

 

die erfolgreichsten Taten der deutschen U-Boot-Waffe [ beschränken sich in der heutigen Wahrnehmung vor allem auf den Zeitraum des Zweiten Weltkrieges. Namen wie Günther Prien (1908-1941), den als „Helden von Scapa Flow“ gefeierten Kommandanten von U 47, oder Wolfgang Lüth (1913-1945) sind aus der Geschichte dieser relativ jungen Waffe nicht wegzudenken. Fast vergessen sind hingegen die U-Boot-Kommandaten, die sich im Ersten Weltkrieg ihre sprichwörtlichen „Meriten“ verdienten und damit die Jugendidole der vorgenannten Männer waren. Das bekannteste U-Boote-As aus jener Zeit dürfte Otto Weddigen sein, dessen Schicksal lange Zeit eine außergewöhnliche Faszination auf weite Teile der Bevölkerung ausstrahlte.

„Eine Rauchwolke!“

Seine militärische Laufbahn begann der 1882 in Herford geborene Weddigen 1901 als Seekadett. Einige Jahre später folgten eine U-Boot-Ausbildung und Tätigkeiten als Wachoffizier auf den Booten U 1, U 2 und U 4. Bevor er 1912 zum Kapitänleutnant ernannt wurde, sammelte Weddigen praktische Erfahrungen als Kommandant auf U 4 und U 3. Über Nacht berühmt wurde Weddigen jedoch erst durch seine Leistungen im Ersten Weltkrieg als Kommandant von U 9, dessen Kommando ihm im Oktober 1911 übergeben worden war. Sprichwörtlich am Vorabend des Krieges, am 30. Juli 1914, schrieb er in einer gewissen Vorahnung an seine spätere Frau: „Da England augenblicklich von der

Kriegsströmung mitgerissen zu werden scheint, sieht sich unsere junge Marine vor eine gewaltige Aufgabe gestellt. Wenn wir auch nicht auf einen absoluten Sieg einer so mächtigen Übermacht gegenüber zu hoffen wagen, so wird es unserer Marine nicht an Ruhm und Ehre mangeln. Das ist gewiß!“

Schon bald sollten seinen Worten auch Taten folgen. Nach der ersten erfolglosen Feindfahrt heiratete Weddigen seine Jugendfreundin Irma, um am 20. September 1914 auf U 9 mit insgesamt 26 Mann Besatzung die Insel Helgoland mit Kurs gen Westen zu verlassen. Es war gerade einmal zwei Wochen her, daß der erste erfolgreiche U-Boot-Torpedo-Treffer der Weltgeschichte erzielt worden war – der englische Kreuzer „Pathfinder“ wurde von U 21 unter Kapitänleutnant Otto Hersing versenkt.

Der 22. September 1914 wurde für Weddigen der bedeutsamste Tag seines Lebens: Am frühen Morgen wehte eine schwache Brise aus Nord bei leichter Dünung, U 9 tauchte auf, und die Wachen bezogen ihre Posten auf Deck. Die Diesel-Motoren knatterten friedlich vor sich hin. Jeder, der dienstfrei hatte, krabbelte an Deck, um die frische Seeluft zu genießen oder sich eine Zigarette zu gönnen. Im Osten tauchte langsam die golden glitzernde Sonne aus der nebelblauen Tiefe auf. Plötzlich unterbrach ein Ruf des diensthabenden Offiziers die morgendliche Idylle: „Backbord drei Strich, eine Rauchwolke!“

Sofort war es mit der Ruhe vorbei, Kommandos schallten durch das Boot: „Motoren stoppen, Tauchklappen öffnen! Tiefenruder vorne hart unten, achtern hart oben! E-Maschinen volle Fahrt voraus!“ Etwas behäbig verschwand der Koloß unter der Wasseroberfläche, trotz einer etwas auf-gewühlten See ließ sich das Boot gut steuern.

weiter hier

https://deutschelobby.com/deutschland-deutsches-reich/erster-weltkrieg/

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Deutsche Geschichte: 27. August 1916… Rumänien erklärt dem Deutschen Reich den Krieg…prahlerisch und siegessicher…doch auch eine 10-fache Übermacht konnte die Deutschen nicht bezwingen

Posted by deutschelobby - 27/08/2017


Ein rascher Sieg mit null Soldaten

Feldmarschall August von Mackensen
nimmt die Siegesparade in Bukarest ab Foto: Wikimedia / Bundesarchiv mit CC-Lizenz http://tinyurl.com/j73l388

Feldmarschall August von Mackensen nimmt die Siegesparade in Bukarest ab Foto: Wikimedia 

Feldmarschall Paul von Hindenburg brachte es auf den Punkt: „Das Verhängnis brach über Rumänien herein, weil seine Armee nicht zügig marschierte, weil seine Führung nichts verstand. Tollkühn wird man uns vielleicht einmal nennen, wenn man die Stärkeverhältnisse vergleichen wird, unter denen wir gegen das rumänische Heer zum Angriff schritten.“

Rumänien hatte nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges zunächst eine neutrale Position bezogen. Doch nach dem Tod des deutschstämmigen Königs Karl I. im Oktober 1914 nahm die Regierung, häufig bezahlt von russischen Agenten, eine immer feindseligere Haltung gegen die Mittelmächte Deutschland und Österreich-Ungarn an.

Siebenbürgen als Belohnung in Aussicht gestellt

Die Entente-Mächte stellten dafür eine Angliederung des ungarischen Siebenbürgen als Belohnung in Aussicht. „Die meisten Zeitungen waren fest in russischen Händen, zahlreiche im politischen Leben maßgebende Persönlichkeiten waren durch russische Interessen gebunden“, resümierte der österreichische Botschafter Graf Ottokar von Czernin.

Man wartete in Bukarest nur noch auf die passende Gelegenheit. Die ergab sich im Spätsommer 1916, als der deutsche Angriff bei Verdun zu verbluten drohte und Österreich durch die russische Brussilow-Offensive erheblich geschwächt wurde.

„100.000 Rumänen gegen null Deutsche“

Die Kriegserklärung erfolgte am 27. August 1916. Rumäniens Ministerpräsident Ion Bratianu verkündete prahlerisch, es stünden „100.000 Rumänen gegen null Deutsche“. Der Kampf könne nur siegreich enden. Tatsächlich besetzten rumänische Truppen mit ihrer Kriegsstärke von 564.000 Mann und 1.300 Geschützen schnell die kaum verteidigte Siebenbürger Metropole Kronstadt (Braşov).

Doch schon eine Woche später kam es zum Umschwung. Eine deutsch-österreichische Armee unter Führung des Generals Erich von Falkenhayn griff bei Hermannstadt (Sibiu) im Norden an. Am südlichen Flügel befehligte Feldmarschall August von Mackensen eine deutsch-bulgarische Armee – Bulgarien war seit Oktober 1915 Verbündeter der Mittelmächte.

Schnell geriet Rumäniens Armee in die Defensive

Der alte Husar Mackensen hatte sich schon mehrfach an der Ostfront ausgezeichnet, so während der legendären Schlacht bei Tannenberg im August 1914. Jetzt bewies er wieder seinen Offensivgeist und nahm bereits am 6. September die mächtige Festung Tutrakan am Donau-Ufer ein; 21.000 Rumänen gingen hier in die Gefangenschaft.

„Während die Rumänen in Ungarn eindrangen, ergriff Mackensen schnell und überraschend die Initiative zwischen Donau und Schwarzem Meer, in der Dobrudscha. Er trieb die zögernden bulgarischen Kommandeure energisch zum Angriff an“, schreibt Theo Schwarzmüller in seiner Mackensen-Biographie. Der General übernahm danach den Gesamtbefehl an der Rumänienfront.

Horrende Verluste durch bayerische Gebirgstruppen

Mit zunächst 70.000 Mann schlugen die Deutschen den Gegner (142.000 Rumänen und 40.000 Russen) in der Schlacht von Kronstadt am 7./8. Oktober. Beim Rückzug über die verschneiten Berge der Karpaten erlitten die Rumänen horrende Verluste, weil ihnen bayerische Gebirgstruppen dicht auf den Fersen folgten.

Am 23. November setzte dann Mackensen vom bulgarischen Donau-Ufer bei Svishtov über den Fluß. Die Rumänen zogen sich danach über den 24 Kilometer langen Szurduk-Paß zurück und wurden bei Târgu Jiu schwer geschlagen.

Schlacht um die Hauptstadt Bukarest

Ende November gruppierte der Oberkommandierende General Alexandru Averescu seine Streitmacht nahe der Hauptstadt Bukarest, um hier auf der inneren Linie eine Entscheidungsschlacht zu schlagen. In diesen Tagen griff zum ersten Mal auf dem Balkan auch ein deutsches Luftschiff (Z 181) in den Kampf ein und bombardierte die Außenforts von Bukarest. Durch mehrere geschickte Manöver packten Mackensens Truppen den Feind in Flanke und Rücken, worauf die Rumänen sich fluchtartig aus der Stadt zurückzogen, um nicht eingekesselt zu werden.

Am 6. Dezember 1916, seinem 67. Geburtstag, marschierte Mackensen an der Spitze seiner Armee in die Hauptstadt Bukarest ein. Laut seiner Schilderung: „Nur von drei Offizieren begleitet, meinen Truppen zehn Kilometer voraus, als Erster in dem vom Feinde kaum geräumten Mittelpunkt des Landes!“

Das Unheil bricht über die Rumänen herein

In der Schlacht am Argeş, einem linken Nebenfluß der Donau, brach dann Anfang Dezember 1916 das Unheil über die Rumänen herein. „Fahrzeuge und Geschütze galoppieren, die Infanterie eilt in wildem Lauf“, erinnerte sich ein deutscher Mitkämpfer, Hauptmann Walter Vogel.

„In wüstem Wirrwarr pressen sich in den Dorfgassen zerschossene Fahrzeuge, Geschütze und tote Pferde über gefallenen Rumänen zusammen. Unterdessen hämmert die bayerische Artillerie in die zurückflutenden Massen. (…) Schaurig sieht das Schlachtfeld aus.“ Schließlich kapitulierten mehr als 60.000 rumänische Soldaten.

Mackensens Feldzug endete nach vier Monaten siegreich

Jetzt lag die gesamte Walachei nahezu unverteidigt vor den Soldaten der Mittelmächte, die auch die strategisch wichtige Stadt Braila mit ihrem Getreidehafen am Donaudelta eroberten. König und Regierung Rumäniens flohen nach Jassy an der Moldau, dem kläglichen Rest ihres Territoriums im Nordosten. Von ihren 24 Divisionen waren noch ganze sechs übriggeblieben, und das Land schied de facto aus dem Krieg aus.

Nach nur vier Monaten war der Feldzug durch August von Mackensen siegreich beendet. Der tödliche Schlag gegen die Mittelmächte hatte sich ins Gegenteil verkehrt. Denn die vollen Getreidespeicher, das Holz der Wälder und die Ölfelder Rumäniens ermöglichten es ihnen erst, weiter Krieg zu führen.

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Geschichte Erster Weltkrieg: Ostpreußen in Not—Hindenburg 1914 in Marienburg

Posted by deutschelobby - 22/08/2017


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Deutschland MUSS vernichtet werden ! GESCHICHTE MAL ANDERS

Posted by deutschelobby - 15/05/2017



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Scaevus84

 „Ohne Hitler wiederum hätte es keinen 2. Weltkrieg gegeben.“ Das darf bezweifelt werden, da es mehr als genügend Indizien gibt, die das Gegenteil besagen!!! Wie erklärt sich z. Bsp. dieses Zitat von Churchill aus dem Jahr 1934, also kurz nach Hitlers Machtergreifung? „Wenn Deutschland wirtschaftlich zu stark wird, muss es zerschlagen werden. Deutschland muss wieder besiegt werden und diesmal endgültig.“ Oder noch eines von diesem W*chser aus dem Jahr 1946: „Der Krieg ging nicht allein um die Beseitigung des Faschismus in Deutschland, sondern um die Erringung der deutschen Absatzmärkte.“ Wer behauptet denn eigentlich, dass Hitler den 2. WK angefangen hat? Richtig, jener Abschaum, der in den darauffolgenden Jahrzehnten direkt davon profitiert hat! Es gibt mittlerweile auch stichhaltige Hinweise, dass Stalin das deutsche Reich überrennen wollte und dass das „Unternehmen Barbarossa“ lediglich eine Präventionsmaßnahme war… . Noch ein Zitat des britischen Generalmajors J.F.C. Fuller aus „The Second World War“ von 1948: „Nicht die politischen Lehren Hitlers haben uns in den Krieg gestürzt, Anlass war der Erfolg seines Wachstums, eine neue Wirtschaft aufzubauen. Die Wurzeln des Krieges waren Neid, Gier und Angst.“ Was soll man davon halten?

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Geschichte historisch…1. WK, 07. 02. bis 22.02.1915…In der Winterschlacht in Masuren versuchte Hindenburg vor 100 Jahren nach der 2. nun die 10. russische Armee einzukesseln

Posted by deutschelobby - 13/02/2017


Fast ein zweites Tannenberg

Winterschlacht in Masuren 7.2. bis 22.2.1915

Während die Tannenbergschlacht in Deutschland heute noch ein Begriff ist, scheint die sogenannte Winterschlacht in Masuren vom 7. bis 22. Februar 1915 total vergessen zu sein. Dabei waren ihre Auswirkungen mit den Ergebnissen des deutschen Sieges von Tannenberg durchaus vergleichbar.

Auch bei dieser Schlacht hatte General Paul von Hindenburg auf deutscher Seite den Oberbefehl inne. Neben dem Sieger der Schlacht bei Tannenberg, seiner 8. Armee, die mittlerweile von Otto von Below befehligt wurde, stand dem Oberbefehlshaber der gesamten deutschen Streitkräfte im Osten (OberOst) dies­mal auch das XXXX. Reserve-Korps unter dem General der Infanterie Karl Litzmann sowie die zwischenzeitlich neu aufgestellte 10. Armee zur Verfügung. Diese von Hermann von Eichhorn befehligte Armee bestand aus dem XXXVIII. und dem XXXIX. Reservekorps sowie dem aus Elsässern und Lothringern bestehende XXI. Armeekorps. Jenes Korps hielt man beim Einsatz im Westen für unzuverlässig, aber im Osten schlug es sich hervorragend.

Der Zar verlor
knapp 160000 Mann,
der Kaiser 16200

Die russische 10. Armee unter dem deutschbaltischen General Thadeus Baron von Sievers sollte – ähnlich wie bei Tannenberg 1914 die russische Narew-Armee – umfasst und vernichtet werden. Man bezweckte damit, den letzten Streifen ostpreußischen Bodens, auf dem die Russen immer hinter der ungefähren Linie Nikolaiken–Lötzen–Angerburg–Darkehmen–Gumbinnen standen, zu befreien. Daher rührt auch der Namen „Winterschlacht in Masuren“.

Zur Einkreisung dienten den Deutschen als linker Flügel Eichhorns 10. Armee mit ihrem Armee­oberkommando in Insterburg und als rechter Flügel Belows 8. Armee mit ihrem Armeeoberkommando in Sensburg. Der deutsche Angriff kam einem neuen russischen Großangriff auf Ostpreußen zuvor. Geheimhaltung und Spionageabwehr auf deutscher Seite funktionierten wie weiland bei der Schlacht von Tannenberg vorzüglich. Noch bevor die Russen losschlugen, ergriff Hindenburg die Initiative und ging in Richtung Osten vor. Hauptmann Hans von Redern schrieb über den Beginn der Offensive am 7. Februar 1915 und den herrschenden Geist in der deutschen Truppe:

„Wie üblich bezeichneten in Flammen aufgehende Ortschaften die Rückzugslinien des Gegners. Es war ein schauerlich-schönes Bild, wenn wir in die Dunkelheit hinein marschierten und rings am Horizont lohende Gehöfte und hell brennende Dörfer uns den Weg beleuchteten. Diesen Mordbrennern mußten wir an den Kragen! Das war der einzige Gedanke, der uns ohne Rast vorwärtstrieb.“

Das russische Hauptquartier des Kommandos des Obersten Befehlshabers (Stawka Werchownowo Glawnokomandujuschtschewo, kurz Stawka) Großfürst Nikolai Nikolajewitsch wie auch der zuständige Heeresgruppenbefehlshaber der Nordwest-Front, General Nikolai Russkij, schätzten den deutschen Angriff in seinen Dimensionen anfangs falsch ein. Man hielt alles nur für lokale Angriffsoperationen, die auf die kleine Festung Ossowitz und die Garnisonsstadt Kauen (Kowno, Kaunas) zielten. Erst zwischen dem 11. und dem 14. Februar 1915 wurde den Russen der ganze Ernst der Lage klar. Dies war kein lokaler deutscher Angriff, sondern eine auf die Einkreisung der 10. Armee zielende Operation, wobei deren rechte Flanke bereits zerschlagen war.

Nunmehr bemühte man sich – wie bei Tannenberg – zu retten, was noch zu retten war. Doch der beschleunigte russische Rückzug glich oft genug einer panischen Flucht. Die Spuren dieser Flucht beschrieb Redern wie folgt:

Die Russen hatten, „als sie sich verloren sahen, die Säcke“ mit Militärproviant „von den Fahrzeugen heruntergerissen, sie aufgeschnitten und alles wahllos auf die mit tauendem Schnee bedeckte Straße verstreut. Bis an die Knöchel watete man in Zucker, Hafer, Tee und Röstbrot. Beim Anblick der Bagagewagen bekam man einen Einblick, wie die Russen in Ostpreußen gehaust hatten. Alles was nicht niet- und nagelfest war, hatten sie mitgehen heißen: Damenhüte mit großen Federn, Damenkleider und Blusen, Nähmaschinen, Grammophone, aus dem Rahmen geschnittene alte Bilder und Stiche, Geweihe und Gehörne, Kunstgegenstände aller Art, Schreibmaschinen …“

Zwei russischen Armeekorps gelang es unter großen Verlusten zu entkommen, ein weiteres war zerschlagen und das XX. Armeekorps unter General Pawel Bulgakow kapitulierte. Die russische Armee büßte knapp 60000 Tote und Verwundete, etwa 100000 Gefangene und 300 Geschütze ein. Die deutschen Verluste betrugen rund 16200 Mann. Der deutsche Sieg besaß eine ähnliche Dimension wie der von Tannenberg. Der Befehlshaber der 10. Armee wurde abgesetzt und in die Wüste, dass heißt als Truppenbefehlshaber nach Sibirien, geschickt. Dort beging er kurz darauf Selbstmord. Auch der Befehlshaber der Nordwest-Front erhielt den blauen Brief. Ihren für das Frühjahr 1915 geplanten Vorstoß nach Ostpreußen führte die russische Armee nicht mehr durch. Stattdessen wurde sie im Mai 1915 von einer weiteren deutschen Großoffensive, dem erfolgreichen Frontdurchbruch bei Görlitz und Tarnau in Galizien, überrascht und weit nach Osten zurück­gedrängt.

Mit der Zerschlagung der einst so siegesgewissen 10. Armee in den Wäldern von Augustów, knapp hinter der ostpreußischen Grenze begannen die großen russischen Niederlagen des Jahres 1915, die letztlich den russischen militärischen und politischen Zusammenbruch 1917 einleiteten. Deshalb stellte die Niederlage der 10. Armee für die Russen ein großes Trauma dar und gehörte im Zeit­raum zwischen den beiden Weltkriegen zum Standardlehrprogramm der sowjetischen Militärakademien.

Jürgen W. Schmidt   Preußische Allgemeine Zeitung Ausgabe 07/15 vom 14.02.2015

Nicht umsonst sprechen manche von der Winterschlacht bei Lyck und Augustów

Das Hauptkontingent des russischen Heeres lag in Lyck, das seit dem 7. November 1914 zum dritten Mal besetzt war. Der deutschen Heeresführung war die Massierung der Russen in Lyck bekannt. Am 11. Februar 2015 begann unter dem Befehlshaber der 8. Armee, General Otto von Below, der Angriff auf Lyck. Die Russen hatten um die Kreisstadt herum, begünstigt durch die vielen Landengen zwischen den Seen, einen Verteidigungsring aufgebaut. Es kam zu heftigen Kämpfen mit großen Verlusten auf beiden Seiten. Auch zwischen dem Großen Sawinda-See und dem Wos­zeller See war acht Kilometer nordwestlich von Lyck eine Verteidigungssperre aufgebaut. Die Russen verteidigten sich tapfer. Vom zwei Kilometer westlich der Verteidigungssperre liegenden Grabnick aus beobachtete am 14. Februar Kaiser Wilhelm II. mit einem Scherenfernrohr die Kämpfe.

Nach der Beendigung dieses Krieges wurde dort ein Soldatenfriedhof mit dem sogenannten Kaiserstein errichtet. Der Friedhof besteht heute noch. Anstelle des „Kaisersteines“ ziert heute ein schlichtes Holzkreuz die Stelle der Beobachtung durch den Kaiser. Im Übrigen gibt es im Kreis Lyck mit ungefähr 30 so viele Soldatenfriedhöfe wie sonst nirgendwo. Der bedeutendste unter ihnen ist wohl der Friedhof mit den drei Kreuzen bei Bartossen, das „Masurische Golgatha“.

Gleichzeitig mit dem Angriff auf Lyck gelang es den deutschen Kräften, Lyck weiträumig zu umgehen. Der linke Flügel unter dem Befehlshaber der 10. Armee, General Hermann von Eichhorn, marschierte aus der Gegend um Gumbinnen in Richtung Suwalki. Der rechte Flügel unter dem Befehlshaber des XXXX. Reservekorps, General Karl Litzmann, marschierte aus der Gegend von Johannisburg auf polnischem Gebiet nahe der Reichsgrenze über Grajewo und Rajgrod in Richtung Augustów. Hier trafen sich beide Einheiten, die Einkreisung war vollendet.

Als die Russen nach den verlorenen Kämpfen um Lyck sich nach Osten zurückziehen wollten, tappten sie in eine Falle und wurden vernichtend geschlagen.

Lyck wurde am 14. Februar endgültig befreit. Kaiser Wilhelm II. besuchte am 16. Februar das stark zerstörte Lyck. Als Dank für die Befreiung wurden in Lyck Straßen umbenannt beziehungsweise neu benannt. Aus der Hauptstraße wurde die Kaiser-Wilhelm-Straße, aus der Bahnhofstraße wurde die Hindenburgstraße. In der Siedlung Sperlingslust wurde eine Straße nach General Litzmann benannt. Die Ziegeleistraße wurde in Morgenstraße umbenannt. Generalleutnant Curt von Morgen war als Befehlshaber des zur 8. Armee gehörenden I. Reservekorps auch an der Befreiung Lycks beteiligt gewesen. Das gleiche gilt für den Befehlshaber der zum I. Reservekorps gehörenden 2. Division, General Adalbert von Falk. Eine Falkstraße gab es aber schon in Lyck, die war nach dem gleichnamigen Vater und Kultusminister benannt. Dafür wurde Falk junior ebenso wie sein Vater und Hindenburg Ehrenbürger von Lyck. Gerd Bandilla

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Weltkriege….Beweise der Unschuld vom Deutsche Reich

Posted by deutschelobby - 05/01/2017


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eine eigene Menü-Seite über die Wahrheit, die mit ständig wachsender Kraft an das Tageslicht drängt, um die nahezu 100-jährige Geschichtsfälschung zu entlarven…..

Deutsche und alliierte Geschichtsleugner werden bloßgestellt.

Die Seite wird permanent aktualisiert und erweitert….

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Der Link:

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Weltkriege….Beweise der Unschuld des Deutschen Reiches

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fahne deutsche reich gif bewegt

 

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Ostpreussen: Historisch: Masuren-Tannenberg vom 26. bis 30. August 1914 : Die Russen räumen Ostpreußen – Der deutsche Sieg in der (zweiten) Schlacht bei Tannenberg vom 26. bis 30. August 1914

Posted by deutschelobby - 26/08/2016


Vor 102 Jahren führte die Schlacht an den Masurischen Seen gegen die Njemen-Armee zur Befreiung der Provinz

 

tannenberg reich deutsch krieg

Der deutsche Sieg in der (zweiten) Schlacht bei Tannenberg vom 26. bis 30. August 1914 war beeindruckend, aber in ihr hatte die deutsche 8. Armee mit Alexander Samsonows Narew-Armee nur eine der beiden russischen Armeen vernichtet, die bei Beginn des Ersten Weltkrieges in Ostpreußen einmarschiert waren. In der Schlacht an den Masurischen Seen nahm sich die 8. Armee vom 6. bis 14. September 1914 die verbleibende Njemen-Armee Paul von Rennenkampffs vor.

Der Stabschef der 8. Armee, General Erich Ludendorff, schreibt in seinen Erinnerungen über das Ende der Tannenbergschlacht: „Ich konnte mich des gewaltigen Sieges nicht aus vollem Herzen freuen, die Nervenbelastung durch Rennenkampffs Armee war zu schwer gewesen … Mir blieb keine Zeit, mich zu entspannen. Ich musste die Gruppierung der Armee für den weiteren Feldzug vorbereiten. Es war eine ungemein schwere Aufgabe, die eine Schlacht zu Ende zu schlagen, und die nächste vorzubereiten.“ Mit der nächsten meinte er die Schlacht an den Masurischen Seen. In der Tat wurden schon vor dem Ende der Schlacht bei Tannenberg Maßnahmen für den Kampf gegen die Njemen-Armee eingeleitet.

Während das deutsche Armeeoberkommando (AOK) die ersten Maßnahmen für die neue Schlacht einleitete, rollten bereits Verstärkungen, welche die Oberste Heeresleitung (OHL) an der Westfront in Frankreich freigemacht hatte, heran, obgleich der Oberbefehlshaber der 8. Armee, Paul von Hindenburg, und Ludendorff nicht darum gebeten hatten. Es handelte sich um das Garde-Reservekorps, das XI. Armeekorps (AK) und die 8. Kavalleriedivision. Diese anrollenden Verstärkungen waren dem deutschen rechten Flügel in Frankreich entnommen. Namhafte Generäle und Militärschriftsteller bezeichnen diese Maßnahme als einen verhängnisvollen Fehler der OHL: Die beiden Korps haben zwei Wochen später bei der Marneschlacht zur Schließung einer Lücke im deutschen rechten Flügel bitter gefehlt.

Rennenkampff hatte seine am weitesten nach Westen vorgedrungenen Teile etwas zurückgenommen und Ende August/Anfang September eine Verteidigungsfront aufgebaut, die sich etwa von Tapiau über Wehlau, Gerdauen, Angerburg und Kruglanken nach Arys hinzog. Zweifellos rechnete er damit, dass die Deutschen gegen diese Stellung frontal – wie bei der Schlacht bei Gumbinnen vom 19. und 20. August – anrennen und sich eine zumindest vermeintliche Niederlage holen würden.

Hindenburg und Ludendorff aber suchten nicht eine solche Kampfentscheidung, sie beschlossen vielmehr, mit eigenem starken rechten Flügel den linken Flügel des Gegners umfassend anzugreifen und aus dem Raum von Arys her die ganze russische Front in Ostpreußen durch Vorstoß nach Nordosten zum Einsturz zu bringen beziehungsweise aufzurollen. Das rechte Flügelkorps, dem die Hauptaufgabe zufiel, war das I. ostpreußische Armeekorps. Ihm waren noch zur Flankensicherung die 3. Reservedivision und Landwehreinheiten zugeteilt. Links vom I. Armeekorps focht das westpreußische XVII. Armeekorps. Bei diesen beiden Korps lag der Schwerpunkt der Schlacht.

Am 4. September umging das I. Armeekorps die Masurische Seenplatte bei Johannisburg, nahm dann Stoßrichtung nach Nordosten und schlug in den nächsten Tagen die Truppen des linken russischen Flügels bei Arys entscheidend. Vergeblich versuchte der Feind, aus den Räumen von Bialla und Lyck dem deutschen Angriffskorps in den Rücken zu gelangen. Die feindlichen Entlastungsangriffe wurden nicht nur zum Stehen gebracht, sondern die russischen Verbände wurden weit über die Landesgrenze zurückgeworfen.

Auch das XVII. Armeekorps warf in schweren Kämpfen seinen Gegner ostwärts Lötzen und beide deutsche Korps nahmen nun Stoßrichtung auf die Linie Goldap–Ostrand der Rominter Heide, um der Mitte der russischen Njemen-Armee in den Rücken zu gelangen. Ein großer Umfassungssieg bahnte sich an. Die Mitte der 8. Armee hatte zwar auch mit schwächeren Kräften zwischen Kurischem Haff und Angerburg angegriffen, aber nur, um den Gegner dort zu fesseln. Angesichts der Niederlage seines linken Flügels und des Vormarsches der beiden südlichen deutschen Korps fasste Rennenkampff – gewarnt durch Samsonows Schick-sal – rechtzeitig den Entschluss, seine ganze Armee in nordostwärtiger Richtung zurückzunehmen.

Am frühen Morgen des 10. September stellten zuerst bei Gerdauen deutsche Patrouillen fest, dass der Feind in der Nacht seine Stellung geräumt hatte. Bald erkannte die Führung, dass die Russen auf der ganzen Front von Norden bis Süden abbauten. Eine energische Verfolgung wurde angesetzt, wobei der Gegner besonders infolge der außergewöhnlichen Marsch­leistungen der Ost-und Westpreußen im I. und XVII. Armeekorps große Verluste erlitt. Etwa am 15. September war die Verfolgung beendet.

40000 deutschen Toten und Verwundeten standen an russischen Verlusten 125000 Tote und Verwundete sowie 45000 Gefangene gegenüber. Die Beute an Kriegsmaterial war gewaltig. Anders als bei Tannenberg gelang der 8. Armee an den Masurischen Seen allerdings nicht die Vernichtung des Gegners, da die deutsche Armee-Mitte und der linke Flügel den Feind nur frontal verfolgen konnten. Die Russen zogen sich durchschnittlich zirka 100 Kilometer jenseits der Grenze zurück. Dort ordneten sich ihre Verbände neu, und ihnen wurde Ersatz zugeführt.

Die deutschen Truppen hatten die Verfolgung hauptsächlich deswegen einstellen müssen, weil die Österreicher in Galizien schwere Rück-schläge erlitten hatten, so dass das Deutsche Reich zur Stützung der Verbündeten beträchtliche Verbände abgeben musste. Nur dadurch wurde es auch möglich, dass Rennenkampff Anfang Oktober zu einem neuen Vorstoß gegen Ostpreußen schreiten konnte.

Er konnte aber nur einen verhältnismäßig schmalen Streifen der Provinz besetzen, der durch die bekannte Winterschlacht in Masuren Anfang Februar 1915 befreit wurde. Der wichtigste Erfolg der Schlachten auf ostpreußischem Boden war, dass der Durchmarsch russischer Truppen bis nach Berlin gestoppt und die Provinz Ostpreußen von der russischen Besetzung befreit werden konnte.

fahne deutsche reich gif bewegt

 

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Unterwegs zur Weltherrschaft. Warum England den Ersten Weltkrieg auslöste und Amerika ihn gewann

Posted by deutschelobby - 20/08/2016


 

Helmut Roewer im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt. Im Gespräch erörtert Michael Friedrich Vogt mit Helmut Roewer anhand von dessen jüngster Buchveröffentlichung „Unterwegs zur Weltherrschaft“ die Grundlagen der globalen Herrschaft einer anglo-amerikanischen Geldelite. Deren globalen Bestrebungen gingen zum Beginn des 20. Jahrhunderts von einer Herrschafts-Clique in Großbritannien aus, die, vorbei an allen verfassungsmäßigen Institutionen, den ersten Weltkrieg auslöste. Es wird aufgezeigt, wie diese Leute vorgingen und wie sie sich insofern verkalkulierten, als sie Deutschland in einem kurzen wirtschaftlichen Erdrosselungskrieg zu beseitigen, zumindest aber zu kolonisieren trachteten. Es werden zahlreiche, lange verborgene Quellen aufgedeckt, wie die Briefe und Tagebücher der Ehefrauen und Geliebten der handelnden Personen, die belegen, daß es ganz anders zuging, als in den offiziellen Quellen dargestellt.

https://i.ytimg.com/vi/57JKPEryvXQ/maxresdefault.jpgEs wird erörtert, daß von Anbeginn die großen Investment-Häuser der USA gegen den erklärten Willen der verfassungsmäßigen Institutionen an diesem Krieg teilnahmen, nachdem die Geldherren einen US-Präsidenten von ihren Gnaden installiert hatten, und warum es aus wirtschaftlichen Erwägungen zwingend wurde, daß, nachdem die Alliierten (Großbritannien, Frankreich und Rußland) aus eigenen Kräften den Krieg nicht gewinnen konnten, die USA das mittlerweile ebenfalls stark geschwächte Deutschland mit militärischen Mitteln angriff. Die gesamten Kriegsinvestitionen hätten andernfalls in einer großen, die ganze Volkswirtschaft der USA treffenden Pleite geendet. Zur Durchsetzung des Angriffs auf das Deutsche Reich, wurde mit Hilfe von provokativen Akten die Lüge popularisiert, Deutschland habe die friedliebenden Amerikaner mit militärischen Mitteln angegriffen.

Wesentlicher Aspekt für die Kriegsauslösung und schließlich für den Angriff der USA war die mutwillig produzierte und verbreitete Lüge, Deutschland beabsichtige, die Welt zu erobern, wogegen sich jedermann verteidigen müsse. In einem der Schwerpunkte des Gesprächs geht es darum, wie es private und staatliche Propagandisten schaffen, aus einer offensichtlichen Lüge eine allgemein akzeptierte Tatsache zu machen. Hierzu wird die Funktionsweise der Propaganda besprochen und die Notwendigkeit, die sich aggressiven Eliten stellt, Nachrichten-Medien unter ihre Kontrolle zu bringen. In diesem Zusammenhang wird das scheinbare Paradoxon erörtert, daß die sog. besser Informierten durch Propaganda viel leichter zu lenken sind als Unwissende und Primitive.

Die Gesprächspartner erörtern Funktionsweise und Herrschaftsmechanismen, die vor rund hundert Jahren ihren Anfang genommen haben und bis zum heutigen Tage fortwirken, weil und wie sie Jahrzehnt um Jahrzehnt perfektioniert wurden. Das läßt sich am Beispiel der Geschichtsklitterung zur Auslösung des Ersten Weltkriegs mühelos nachvollziehen. Das Festhalten an diesen Lügen ist für die heutigen anglo-amerikanischen Geld- und Herrschafts-Eliten und ihre weltweiten Claqueure überlebens-notwendig. Deswegen geben sie viel Geld aus, damit diese Lügen weiterleben.

Website: www.helmut-roewer.de

Kontakt: www.helmut-roewer.de

Helmut Roewer: Tötet die Hunnen! 

Publikationen: Helmut Roewer, Unterwegs zur Weltherrschaft – Warum England den Ersten Weltkrieg auslöste und Amerika ihn gewann Helmut Roewer, Tötet die Hunnen – Kill the Huns! Geheimdienste, Propaganda und Subversion hinter den Kulissen des Ersten Weltkriegs.

Weitere Sendungen mit Dr. Helmut Roewer:

FAZ: Röwers Umsturzphantasien – Quer-Denken-Interview schlägt Wellen http://quer-denken.tv/1991-faz-roewers-umsturzphantasien/

Das Verschwinden des Rechtsstaats und das Versagen der politischen Elite http://quer-denken.tv/1946-das-verschwinden-des-rechtsstaats-und-das-versagen-der-politischen-elite/

http://quer-denken.tv/unterwegs-zur-weltherrschaft-warum-england-den-ersten-weltkrieg-ausloeste-und-amerika-ihn-gewann/

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Geschichte historisch…1. WK, 07. 02. bis 22.02.1915…In der Winterschlacht in Masuren versuchte Hindenburg vor 100 Jahren nach der 2. nun die 10. russische Armee einzukesseln

Posted by deutschelobby - 07/02/2016


Fast ein zweites Tannenberg

Winterschlacht in Masuren 7.2. bis 22.2.1915

Während die Tannenbergschlacht in Deutschland heute noch ein Begriff ist, scheint die sogenannte Winterschlacht in Masuren vom 7. bis 22. Februar 1915 total vergessen zu sein. Dabei waren ihre Auswirkungen mit den Ergebnissen des deutschen Sieges von Tannenberg durchaus vergleichbar.

Auch bei dieser Schlacht hatte General Paul von Hindenburg auf deutscher Seite den Oberbefehl inne. Neben dem Sieger der Schlacht bei Tannenberg, seiner 8. Armee, die mittlerweile von Otto von Below befehligt wurde, stand dem Oberbefehlshaber der gesamten deutschen Streitkräfte im Osten (OberOst) dies­mal auch das XXXX. Reserve-Korps unter dem General der Infanterie Karl Litzmann sowie die zwischenzeitlich neu aufgestellte 10. Armee zur Verfügung. Diese von Hermann von Eichhorn befehligte Armee bestand aus dem XXXVIII. und dem XXXIX. Reservekorps sowie dem aus Elsässern und Lothringern bestehende XXI. Armeekorps. Jenes Korps hielt man beim Einsatz im Westen für unzuverlässig, aber im Osten schlug es sich hervorragend.

Der Zar verlor
knapp 160000 Mann,
der Kaiser 16200

Die russische 10. Armee unter dem deutschbaltischen General Thadeus Baron von Sievers sollte – ähnlich wie bei Tannenberg 1914 die russische Narew-Armee – umfasst und vernichtet werden. Man bezweckte damit, den letzten Streifen ostpreußischen Bodens, auf dem die Russen immer hinter der ungefähren Linie Nikolaiken–Lötzen–Angerburg–Darkehmen–Gumbinnen standen, zu befreien. Daher rührt auch der Namen „Winterschlacht in Masuren“.

Zur Einkreisung dienten den Deutschen als linker Flügel Eichhorns 10. Armee mit ihrem Armee­oberkommando in Insterburg und als rechter Flügel Belows 8. Armee mit ihrem Armeeoberkommando in Sensburg. Der deutsche Angriff kam einem neuen russischen Großangriff auf Ostpreußen zuvor. Geheimhaltung und Spionageabwehr auf deutscher Seite funktionierten wie weiland bei der Schlacht von Tannenberg vorzüglich. Noch bevor die Russen losschlugen, ergriff Hindenburg die Initiative und ging in Richtung Osten vor. Hauptmann Hans von Redern schrieb über den Beginn der Offensive am 7. Februar 1915 und den herrschenden Geist in der deutschen Truppe:

„Wie üblich bezeichneten in Flammen aufgehende Ortschaften die Rückzugslinien des Gegners. Es war ein schauerlich-schönes Bild, wenn wir in die Dunkelheit hinein marschierten und rings am Horizont lohende Gehöfte und hell brennende Dörfer uns den Weg beleuchteten. Diesen Mordbrennern mußten wir an den Kragen! Das war der einzige Gedanke, der uns ohne Rast vorwärtstrieb.“

Das russische Hauptquartier des Kommandos des Obersten Befehlshabers (Stawka Werchownowo Glawnokomandujuschtschewo, kurz Stawka) Großfürst Nikolai Nikolajewitsch wie auch der zuständige Heeresgruppenbefehlshaber der Nordwest-Front, General Nikolai Russkij, schätzten den deutschen Angriff in seinen Dimensionen anfangs falsch ein. Man hielt alles nur für lokale Angriffsoperationen, die auf die kleine Festung Ossowitz und die Garnisonsstadt Kauen (Kowno, Kaunas) zielten. Erst zwischen dem 11. und dem 14. Februar 1915 wurde den Russen der ganze Ernst der Lage klar. Dies war kein lokaler deutscher Angriff, sondern eine auf die Einkreisung der 10. Armee zielende Operation, wobei deren rechte Flanke bereits zerschlagen war.

Nunmehr bemühte man sich – wie bei Tannenberg – zu retten, was noch zu retten war. Doch der beschleunigte russische Rückzug glich oft genug einer panischen Flucht. Die Spuren dieser Flucht beschrieb Redern wie folgt:

Die Russen hatten, „als sie sich verloren sahen, die Säcke“ mit Militärproviant „von den Fahrzeugen heruntergerissen, sie aufgeschnitten und alles wahllos auf die mit tauendem Schnee bedeckte Straße verstreut. Bis an die Knöchel watete man in Zucker, Hafer, Tee und Röstbrot. Beim Anblick der Bagagewagen bekam man einen Einblick, wie die Russen in Ostpreußen gehaust hatten. Alles was nicht niet- und nagelfest war, hatten sie mitgehen heißen: Damenhüte mit großen Federn, Damenkleider und Blusen, Nähmaschinen, Grammophone, aus dem Rahmen geschnittene alte Bilder und Stiche, Geweihe und Gehörne, Kunstgegenstände aller Art, Schreibmaschinen …“

Zwei russischen Armeekorps gelang es unter großen Verlusten zu entkommen, ein weiteres war zerschlagen und das XX. Armeekorps unter General Pawel Bulgakow kapitulierte. Die russische Armee büßte knapp 60000 Tote und Verwundete, etwa 100000 Gefangene und 300 Geschütze ein. Die deutschen Verluste betrugen rund 16200 Mann. Der deutsche Sieg besaß eine ähnliche Dimension wie der von Tannenberg. Der Befehlshaber der 10. Armee wurde abgesetzt und in die Wüste, dass heißt als Truppenbefehlshaber nach Sibirien, geschickt. Dort beging er kurz darauf Selbstmord. Auch der Befehlshaber der Nordwest-Front erhielt den blauen Brief. Ihren für das Frühjahr 1915 geplanten Vorstoß nach Ostpreußen führte die russische Armee nicht mehr durch. Stattdessen wurde sie im Mai 1915 von einer weiteren deutschen Großoffensive, dem erfolgreichen Frontdurchbruch bei Görlitz und Tarnau in Galizien, überrascht und weit nach Osten zurück­gedrängt.

Mit der Zerschlagung der einst so siegesgewissen 10. Armee in den Wäldern von Augustów, knapp hinter der ostpreußischen Grenze begannen die großen russischen Niederlagen des Jahres 1915, die letztlich den russischen militärischen und politischen Zusammenbruch 1917 einleiteten. Deshalb stellte die Niederlage der 10. Armee für die Russen ein großes Trauma dar und gehörte im Zeit­raum zwischen den beiden Weltkriegen zum Standardlehrprogramm der sowjetischen Militärakademien.

Jürgen W. Schmidt   Preußische Allgemeine Zeitung Ausgabe 07/15 vom 14.02.2015

Nicht umsonst sprechen manche von der Winterschlacht bei Lyck und Augustów

Das Hauptkontingent des russischen Heeres lag in Lyck, das seit dem 7. November 1914 zum dritten Mal besetzt war. Der deutschen Heeresführung war die Massierung der Russen in Lyck bekannt. Am 11. Februar 2015 begann unter dem Befehlshaber der 8. Armee, General Otto von Below, der Angriff auf Lyck. Die Russen hatten um die Kreisstadt herum, begünstigt durch die vielen Landengen zwischen den Seen, einen Verteidigungsring aufgebaut. Es kam zu heftigen Kämpfen mit großen Verlusten auf beiden Seiten. Auch zwischen dem Großen Sawinda-See und dem Wos­zeller See war acht Kilometer nordwestlich von Lyck eine Verteidigungssperre aufgebaut. Die Russen verteidigten sich tapfer. Vom zwei Kilometer westlich der Verteidigungssperre liegenden Grabnick aus beobachtete am 14. Februar Kaiser Wilhelm II. mit einem Scherenfernrohr die Kämpfe.

Nach der Beendigung dieses Krieges wurde dort ein Soldatenfriedhof mit dem sogenannten Kaiserstein errichtet. Der Friedhof besteht heute noch. Anstelle des „Kaisersteines“ ziert heute ein schlichtes Holzkreuz die Stelle der Beobachtung durch den Kaiser. Im Übrigen gibt es im Kreis Lyck mit ungefähr 30 so viele Soldatenfriedhöfe wie sonst nirgendwo. Der bedeutendste unter ihnen ist wohl der Friedhof mit den drei Kreuzen bei Bartossen, das „Masurische Golgatha“.

Gleichzeitig mit dem Angriff auf Lyck gelang es den deutschen Kräften, Lyck weiträumig zu umgehen. Der linke Flügel unter dem Befehlshaber der 10. Armee, General Hermann von Eichhorn, marschierte aus der Gegend um Gumbinnen in Richtung Suwalki. Der rechte Flügel unter dem Befehlshaber des XXXX. Reservekorps, General Karl Litzmann, marschierte aus der Gegend von Johannisburg auf polnischem Gebiet nahe der Reichsgrenze über Grajewo und Rajgrod in Richtung Augustów. Hier trafen sich beide Einheiten, die Einkreisung war vollendet.

Als die Russen nach den verlorenen Kämpfen um Lyck sich nach Osten zurückziehen wollten, tappten sie in eine Falle und wurden vernichtend geschlagen.

Lyck wurde am 14. Februar endgültig befreit. Kaiser Wilhelm II. besuchte am 16. Februar das stark zerstörte Lyck. Als Dank für die Befreiung wurden in Lyck Straßen umbenannt beziehungsweise neu benannt. Aus der Hauptstraße wurde die Kaiser-Wilhelm-Straße, aus der Bahnhofstraße wurde die Hindenburgstraße. In der Siedlung Sperlingslust wurde eine Straße nach General Litzmann benannt. Die Ziegeleistraße wurde in Morgenstraße umbenannt. Generalleutnant Curt von Morgen war als Befehlshaber des zur 8. Armee gehörenden I. Reservekorps auch an der Befreiung Lycks beteiligt gewesen. Das gleiche gilt für den Befehlshaber der zum I. Reservekorps gehörenden 2. Division, General Adalbert von Falk. Eine Falkstraße gab es aber schon in Lyck, die war nach dem gleichnamigen Vater und Kultusminister benannt. Dafür wurde Falk junior ebenso wie sein Vater und Hindenburg Ehrenbürger von Lyck. Gerd Bandilla

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Drei Weltkriege – 1871 von Hochgrad-Maurer Albert Pike vorhergesagt – DER PLAN FÜR DIE WELTREGIERUNG

Posted by deutschelobby - 15/10/2015


„Nichts in diesem Text ist wahr – und doch ist alles genau so, wie es in Wirklichkeit ist“.

Es heißt, dass in jeder Legende ein Körnchen Wahrheit steckt. Viele Gerüchte ranken sich um den Hochgrad-Freimaurer des 19. Jahrhunderts, Albert Pike. Albert PikeAuf unzähligen Webseiten findet man Behauptungen, dass Albert Pike am 15. August 1871 an den italienischen Politiker, Aktivisten und ebenfalls Freimaurer, Giuseppe Mazzini, einen Brief geschrieben hätte, in dem auf drei geplante Weltkriege verwiesen wird. Das Original befände sich im Britischen Museum und sei dort auch katalogisiert. Der Brief findet in dem, 1920 veröffentlichten, Buch, „Das Mysterium der Freimaurerei“ (El Misterio de la Masonería) von Kardinal José María Caro Rodríguez aus Chile, mit Hinweis auf die persönliche Einsichtnahme im Britischen Museum, Erwähnung. Eine weitere nachweisbare Erwähnung erschien in einem Buch von William Guy Carr, geschrieben im Jahr 1958.

GIUSEPPE MAZZINI GIUSEPPE MAZZINIübernahm 1834 die Führung des bayerischen Illuminatenordens, während seiner Führungszeit des bayerischen Illuminatenordens korrespondierte Mazzini mit dem Satanisten ALBERT PIKE, dem »SOUVERAENEN GROSSMEISTER DES ALTEN UND AKZEPTIERTEN SCHOTTISCHEN RITUS DER FREIMAURER« der südlichen Jurisdiktion der USA und späteren Gründer des »KU KLUX KLANS« war von Mazzini als Leiter der Operationen der bayerischen Illuminaten in den USA ernannt worden. Als Top-Illuministen arbeiteten Pike und Mazzini zusammen. Pike übernahm die theosophischen Aspekte ihrer Operationen, Mazzini die Politik. Als die Freimaurerlogen des Großen Orients aufgrund Mazzinis revolutionärer Aktivitäten in Europa in Verruf kamen, präsentierte dieser Pike einen genialen Plan.

In einem Brief vom 22. Januar 1870 schrieb Mazzini an Pike:

»Wir müssen allen Verbänden gestatten, wie bisher weiter zu exerzieren mit ihren Systemen, ihren zentralen Organisationen und den verschiedenen Arten der Korrespondenz zwischen hohen Graden desselben Ritus, in ihren gegenwärtigen Organisationsformen. Aber wir müssen einen Superritus schaffen, der unbekannt bleiben soll und in den wir die Maurer hoher Grade nach unserer Wahl berufen werden. Aus Rücksicht auf unsere Mitbrüder müssen sich diese Männer der strengsten Geheimhaltung unterwerfen. Mit diesem obersten Ritus werden wir das gesamte Freimaurertum regieren; er wird die internationale Zentrale werden, die umso mächtiger ist, weil seine Leitung unbekannt sein wird.

(»Occult Theocracy«, Lady Queensborough, S. 208, 209 und »Die Insider«, Gary Allen). Hierbei soll es sich um die Elite aus dem 33. Grad Schottischer Ritus handeln.

In einem Brief vom 15. August 1871 zeigte dann PIKE dem Illuminatenführer Mazzini in grobem Umriß den Plan für die Eroberung der Welt in drei Weltkriegen auf, den Weg für die Errichtung der »NEUEN WELTORDNUNG«.

Die Internet-Veröffentlichungen sind zwar deutlich länger, kurz zusammengefasst:

Der ERSTE WELTKRIEG sollte inszeniert werden, um das zaristische Rußland unter die unmittelbare Kontrolle der bayerischen Illuminaten zu bringen. Rußland sollte dann als »Buhmann« benutzt werden, um die Ziele der bayerischen Illuminaten weltweit zu fördern.

Der ZWEITE WELTKRIEG sollte über die Manipulation der zwischen den deutschen Nationalisten und den politischen Zionisten herrschenden Meinungsverschiedenheiten fabriziert werden. Daraus sollte sich eine Ausdehnung des russischen Einflußbereiches und die Gründung eines Staates Israel in Palästina ergeben.

Der DRITTE WELTKRIEG sollte sich dem Plan zufolge aus den Meinungsverschiedenheiten ergeben, die die Illuminati zwischen den Zionisten und den Arabern hervorrufen würden. Es wurde die weltweite Ausdehnung des Konfliktes geplant. Teil des dritten Krieges ist es ebenfalls, Nihilisten und Atheisten aufeinander loszulassen, um einen sozialen Umsturz, der durch noch nie gesehene Brutalität und Bestialität erreicht werden würde, zu provozieren.

William Guy Carr William Guy Carrschrieb 1959 das Buch „Satan-Prince of this World“. Carr ist der Mann, der dafür gesorgt hat, dass uns noch ein Teil des Briefes noch bekannt ist. Die Beschreibung der drei Weltkriege zählt hier nicht dazu, denn Carr hat den Inhalt des Briefes im Britischen Museum in London eingesehen und nur zusammenfassend in seinem Buch beschrieben, wie sich Pike die drei Weltkriege vorstellte.

  • »Wir werden die Nihilisten1 und Atheisten2 loslassen; wir werden einen gewaltigen gesellschaftlichen Zusammenbruch provozieren, der in seinen ganzen Schrecken den Nationen die Auswirkungen von absolutem Atheismus, dem Ursprung der Grausamkeit und der blutigsten Unruhen, klar vor Augen führen wird. Dann werden die Bürger – gezwungen, sich gegen die Minderheit der Revolutionäre zur Wehr zu setzen – diese Zerstörer der Zivilisation ausrotten. Die Mehrheit der Bürger wird, gottgläubig wie sie ist, nach der Enttäuschung durch das Christentum und daher ohne Orientierung, besorgt nach einem neuen Ideal Ausschau halten, ohne jedoch zu wissen, wen oder was sie anbeten soll. Dann sind die Menschen reif, das reine Licht durch die weltweite Verkündung der reinen Lehre Luzifers zu empfangen, die endlich an die Öffentlichkeit gebracht werden kann. Sie [die Verkündung] wir auf die allgemeine reaktionäre Bewegung folgen, die aus der gleichzeitigen Vernichtung von Christentum und Atheismus hervorgehen wird. «

1 lat. nihil, „nichts“ allgemein eine Weltsicht die die Möglichkeit jeglicher objektiven Seins-, Erkenntnis-, Wert- und Gesellschaftsordnung verneint

2 von altgriechisch átheos „ohne Gott“ bezeichnet im engeren Sinne die Überzeugung, dass es keinen Gott und keinerlei Götter gibt

Nach der Zerstörung des Christentums und des Atheismus würde man den Menschen jetzt die wahre »Luziferische Doktrin« entgegenbringen und damit zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.

Entsprechende Anmerkung zur heutigen Situation:

Durch Rußland als »Buhmann« (Feindbild) sollten die westlichen Nationen in übernationale Bündnisse forciert werden, die sie freiwillig nicht eingegangen wären. Man hatte die westlichen Nationen durch den russischen Feind in Bündnisse gezwungen, die die Gesetze der UNO und der NATO über die nationalen Gesetze gestellt hatten. Ebenso ließ das russische Imperium als Feind der Welt das internationale Waffengeschäft florieren, was wiederum den internationalen Bankiers zugutekam. Rußland und der Kommunismus hatten ihre Aufgabe als Buhmann erfüllt und konnten nun aufgelöst werden. Es hat alles wunderbar geklappt. Nun war die Zeit gekommen, daß man die US und die SU offiziell vereinen konnte, obwohl man vom Kapital und der Waffenproduktion her nie richtig getrennt war. Mit Boris Jelzin, dessen Großvater noch Jelzman hieß, hätte es beinah geklappt. Wenn die GUS mit der US-Armee in der UNO-Truppe vereint wird, werden die Menschen glauben, die zwei größten Supermächte, die jahrzehntelangen Großfeinde (die in Wirklichkeit nie Feinde waren,) vereinen sich. Andere Nationen werden sich freiwillig anschließen oder durch die zukünftige Weltarmee gefügig gemacht werden.

(US; SU sehen Sie die Ähnlichkeit? Zufall? Vielleicht auch Zufall, daß die Sowjets, wie auch die USA das Pentagramm Pentagramm(fünfeckiger Stern) nicht nur auf sämtlichen Waffen, Flugzeugen und Panzern haben, sondern es auch noch das Symbol des Staates ist. (Roter Stern, Pentagon), ebenfalls ist das all-sehende Auge der Illuminati neben dem amerikanischen Staatssiegel auch Mittelpunkt des Emblem des marxistischen Regimes).

Illuminati haben durch die internationalen Bankiers, verbunden mit Elitegesellschaften und dadurch aufgebauten Imperien, die Welt in ihrer Schlinge. Sie sind dabei, den Besitz dieses Planeten weiter zu festigen. Nationale Schulden eines Landes sind ihre Hauptkontrolle. Und nebenbei hat man eine internationale Polizeimacht, die dann unabhängige Staaten »in den Reihen« halten – die UNO-Truppen.

Der ganz gezielt inszenierte Asylantenstrom nach Deutschland ist Teil des großen Planes der Elite zur Errichtung der »Neuen Weltordnung«. Er wird dazu benutzt, die Ausländerfeindlichkeit in Deutschland aufzubauen. Damit soll dem Zulauf zu rechten Parteien und der Zunahme der Gewalttaten der rechten Szene gegenüber Asylanten und Behinderten, der vom anglo-amerikanischen Establishment verbreiteten Propaganda, die nötige Rechtfertigung geben.

Es ist schon ein seltsamer »Zufall«, das der gegenwärtige Zustand der Welt perfekt mit den Plan Albert Pikes mit erschreckender Treffsicherheit in die Tat umgesetzt wurde. Roosevelt zitiert: »In der Politik geschieht nichts zufällig! Wenn etwas geschieht, kann man sicher sein, daß es auf diese Weise geplant war!« Merkel setzt das um was von ihr erwartet wird.

Ex-Illuminat George Orwell hat in seinem Buch »1984« 1984sehr deutlich beschrieben, wie es nach den Vorstellungen der Illuminati aussehen könnte.

Seien Sie kritisch und schlucken Sie nichts von dem, was ich geschrieben habe, ungekaut herunter. Prüfen Sie es für sich selbst nach.

Mit freundlichen Grüßen

Jan Lüttich

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Ostpreussen: Historisch: Masuren-Tannenberg vom 26. bis 30. August 1914 : Die Russen räumen Ostpreußen – Der deutsche Sieg in der (zweiten) Schlacht bei Tannenberg vom 26. bis 30. August 1914

Posted by deutschelobby - 26/08/2015


Vor 101 Jahren führte die Schlacht an den Masurischen Seen gegen die Njemen-Armee zur Befreiung der Provinz

 

tannenberg reich deutsch krieg

Der deutsche Sieg in der (zweiten) Schlacht bei Tannenberg vom 26. bis 30. August 1914 war beeindruckend, aber in ihr hatte die deutsche 8. Armee mit Alexander Samsonows Narew-Armee nur eine der beiden russischen Armeen vernichtet, die bei Beginn des Ersten Weltkrieges in Ostpreußen einmarschiert waren. In der Schlacht an den Masurischen Seen nahm sich die 8. Armee vom 6. bis 14. September 1914 die verbleibende Njemen-Armee Paul von Rennenkampffs vor.

Der Stabschef der 8. Armee, General Erich Ludendorff, schreibt in seinen Erinnerungen über das Ende der Tannenbergschlacht: „Ich konnte mich des gewaltigen Sieges nicht aus vollem Herzen freuen, die Nervenbelastung durch Rennenkampffs Armee war zu schwer gewesen … Mir blieb keine Zeit, mich zu entspannen. Ich musste die Gruppierung der Armee für den weiteren Feldzug vorbereiten. Es war eine ungemein schwere Aufgabe, die eine Schlacht zu Ende zu schlagen, und die nächste vorzubereiten.“ Mit der nächsten meinte er die Schlacht an den Masurischen Seen. In der Tat wurden schon vor dem Ende der Schlacht bei Tannenberg Maßnahmen für den Kampf gegen die Njemen-Armee eingeleitet.

Während das deutsche Armeeoberkommando (AOK) die ersten Maßnahmen für die neue Schlacht einleitete, rollten bereits Verstärkungen, welche die Oberste Heeresleitung (OHL) an der Westfront in Frankreich freigemacht hatte, heran, obgleich der Oberbefehlshaber der 8. Armee, Paul von Hindenburg, und Ludendorff nicht darum gebeten hatten. Es handelte sich um das Garde-Reservekorps, das XI. Armeekorps (AK) und die 8. Kavalleriedivision. Diese anrollenden Verstärkungen waren dem deutschen rechten Flügel in Frankreich entnommen. Namhafte Generäle und Militärschriftsteller bezeichnen diese Maßnahme als einen verhängnisvollen Fehler der OHL: Die beiden Korps haben zwei Wochen später bei der Marneschlacht zur Schließung einer Lücke im deutschen rechten Flügel bitter gefehlt.

Rennenkampff hatte seine am weitesten nach Westen vorgedrungenen Teile etwas zurückgenommen und Ende August/Anfang September eine Verteidigungsfront aufgebaut, die sich etwa von Tapiau über Wehlau, Gerdauen, Angerburg und Kruglanken nach Arys hinzog. Zweifellos rechnete er damit, dass die Deutschen gegen diese Stellung frontal – wie bei der Schlacht bei Gumbinnen vom 19. und 20. August – anrennen und sich eine zumindest vermeintliche Niederlage holen würden.

Hindenburg und Ludendorff aber suchten nicht eine solche Kampfentscheidung, sie beschlossen vielmehr, mit eigenem starken rechten Flügel den linken Flügel des Gegners umfassend anzugreifen und aus dem Raum von Arys her die ganze russische Front in Ostpreußen durch Vorstoß nach Nordosten zum Einsturz zu bringen beziehungsweise aufzurollen. Das rechte Flügelkorps, dem die Hauptaufgabe zufiel, war das I. ostpreußische Armeekorps. Ihm waren noch zur Flankensicherung die 3. Reservedivision und Landwehreinheiten zugeteilt. Links vom I. Armeekorps focht das westpreußische XVII. Armeekorps. Bei diesen beiden Korps lag der Schwerpunkt der Schlacht.

Am 4. September umging das I. Armeekorps die Masurische Seenplatte bei Johannisburg, nahm dann Stoßrichtung nach Nordosten und schlug in den nächsten Tagen die Truppen des linken russischen Flügels bei Arys entscheidend. Vergeblich versuchte der Feind, aus den Räumen von Bialla und Lyck dem deutschen Angriffskorps in den Rücken zu gelangen. Die feindlichen Entlastungsangriffe wurden nicht nur zum Stehen gebracht, sondern die russischen Verbände wurden weit über die Landesgrenze zurückgeworfen.

Auch das XVII. Armeekorps warf in schweren Kämpfen seinen Gegner ostwärts Lötzen und beide deutsche Korps nahmen nun Stoßrichtung auf die Linie Goldap–Ostrand der Rominter Heide, um der Mitte der russischen Njemen-Armee in den Rücken zu gelangen. Ein großer Umfassungssieg bahnte sich an. Die Mitte der 8. Armee hatte zwar auch mit schwächeren Kräften zwischen Kurischem Haff und Angerburg angegriffen, aber nur, um den Gegner dort zu fesseln. Angesichts der Niederlage seines linken Flügels und des Vormarsches der beiden südlichen deutschen Korps fasste Rennenkampff – gewarnt durch Samsonows Schick-sal – rechtzeitig den Entschluss, seine ganze Armee in nordostwärtiger Richtung zurückzunehmen.

Am frühen Morgen des 10. September stellten zuerst bei Gerdauen deutsche Patrouillen fest, dass der Feind in der Nacht seine Stellung geräumt hatte. Bald erkannte die Führung, dass die Russen auf der ganzen Front von Norden bis Süden abbauten. Eine energische Verfolgung wurde angesetzt, wobei der Gegner besonders infolge der außergewöhnlichen Marsch­leistungen der Ost-und Westpreußen im I. und XVII. Armeekorps große Verluste erlitt. Etwa am 15. September war die Verfolgung beendet.

40000 deutschen Toten und Verwundeten standen an russischen Verlusten 125000 Tote und Verwundete sowie 45000 Gefangene gegenüber. Die Beute an Kriegsmaterial war gewaltig. Anders als bei Tannenberg gelang der 8. Armee an den Masurischen Seen allerdings nicht die Vernichtung des Gegners, da die deutsche Armee-Mitte und der linke Flügel den Feind nur frontal verfolgen konnten. Die Russen zogen sich durchschnittlich zirka 100 Kilometer jenseits der Grenze zurück. Dort ordneten sich ihre Verbände neu, und ihnen wurde Ersatz zugeführt.

Die deutschen Truppen hatten die Verfolgung hauptsächlich deswegen einstellen müssen, weil die Österreicher in Galizien schwere Rück-schläge erlitten hatten, so dass das Deutsche Reich zur Stützung der Verbündeten beträchtliche Verbände abgeben musste. Nur dadurch wurde es auch möglich, dass Rennenkampff Anfang Oktober zu einem neuen Vorstoß gegen Ostpreußen schreiten konnte.

Er konnte aber nur einen verhältnismäßig schmalen Streifen der Provinz besetzen, der durch die bekannte Winterschlacht in Masuren Anfang Februar 1915 befreit wurde. Der wichtigste Erfolg der Schlachten auf ostpreußischem Boden war, dass der Durchmarsch russischer Truppen bis nach Berlin gestoppt und die Provinz Ostpreußen von der russischen Besetzung befreit werden konnte.

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14/18: Der Weg nach Versailles

Posted by deutschelobby - 28/05/2014


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»Der Historiker Jörg Friedrich ist spätestens nach seinem politisch unkorrekten Bestseller Der Brand. Deutschland im Bombenkrieg 1940-1945 für seinen Mut bekannt, sich gegen den Zeitgeist völlige Unabhängigkeit zu bewahren und einen unverstellten Blick auf die Weltkriege zu werfen.

So auch in seinem neuen Buch 14/18. Der Weg nach Versailles. Darin entwirft er mit seiner ihm eigenen erzählerischen Kraft ein epochales Panorama des Geschehens.

Kolonialistische Engländer, revanchistische Franzosen, betrügerische Russen und rassistische Amerikaner, sie alle mischten mit im großen Spiel der Mächte. Doch als der Schlund sich einmal aufgetan hatte, gab es keinen Boden mehr.

14-18 Der Weg nach Versailles

Der Provokateur Jörg Friedrich stellt Fragen, die sich andere nicht zu stellen trauen, und er gibt auch Antworten, die sich andere nicht zu trauen geben. Er wertet vermeintliche oder tatsächliche Wahrheiten historisch korrekt, aber fundamental um. Zum Beispiel: Wie konnte es geschehen, dass Wilhelm II. zum Buh-Mann und seine Untertanen zu >Barbaren< und >Hunnen< wurden?

Wie konnte es geschehen, dass der Krieg, der in Wien und Belgrad, Moskau und Paris initiiert wurde, zu einem Kreuzzug zwischen >Gut< und >Böse< wurde? Wie wurden die Deutschen dazu gedrängt, den ersten Stein zu werfen, obwohl sie es waren, die den Krieg verhindern wollten?

Rückblickend betrachtet gingen Österreichs und Serbiens Handeln und das französisch-russisch-englische Ränkespiel nämlich auf Kosten der Deutschen. Sie verloren den Krieg, mussten mit dem unsäglichen Versailler Vertrag sogar zugeben, alleinschuldig für den Kriegsausbruch zu sein. Genau dieses himmelschreiende Unrecht sollte 14 Jahre später die Nationalsozialisten an die Macht spülen.

Mein Fazit: Friedrichs quellengestützte Antworten lassen uns den Atem stocken und eine Sicht der Dinge aufscheinen, die bisher galant unter den Tisch gekehrt wurde, um die Mär der >bösen Deutschen< aufrechtzuerhalten – bis heute.

Das Buch ist von der ersten bis zur letzten Zeile packend geschrieben – und das auf über 1.000 Seiten! Sie werden es nicht mehr aus den Händen legen, das garantiere ich Ihnen.«

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Dr. Bruno Bandulet beschreibt das deutsche Kaiserreich in seinem neuen Buch als Opfer von Kriegstreibern

Posted by deutschelobby - 17/05/2014


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Bruno Bandulet,Als Deutschland Großmacht war Ein Bericht über das Kaiserreich, seine Feinde und die Entfesselung des Ersten Weltkrieges

Herausgeber eines monatlichen Informationsdienstes zu den Themen Gold und Geld, gehörte den Chefredaktionen von „Die Welt“ und„Quick“an. Der 1942 in Unterfranken geborene Euro-Kritiker, dessen Dissertation „Alternativen der deutschen Außenpolitik von 1952 bis 1963″ zum Thema hatte, war Mitglied der CSU und unterstützt heute die AfD.

Die Behauptung, das Deutsche Reich und seine Verbündeten trügen die alleinige Schuld am Ausbruch des Ersten Weltkriegs, bildete die Basis für alle Forderungen der Entente nach Restitution. In Artikel 231 des Versailler Vertrags wurde seinerzeit festgelegt: „Die alliierten und assoziierten Regierungen erklären, und Deutschland erkennt an, dass Deutschland und seine Verbündeten als Urheber für alle Verluste und Schäden verantwortlich sind, die die alliierten und assoziierten Regierungen und ihre Staatsangehörigen infolge des ihnen durch den Angriff Deutschlands und seiner Verbündeten aufgezwungenen Krieges erlitten haben.

Erst am 3. Oktober 2010,92 Jahre nach Ende des Ersten Weltkriegs, überwies Berlin die letzte Tranche von 200 Millionen Euro im Rahmen der Reparationsforderungen der ehemaligen Siegermächte. Das Diktat von Versailles zeigte freilich

schon kurze Zeit nach dem „Vertragsabschluss“ seine verheerende Wirkung, es legte die Saat für einen neuen Krieg. So schrieb der Historiker Michael Stürmer in seinem vielbeachteten Beitrag über die „Ur-katastrophe“ in der „Welt“ vom 26. Juni 2006: „Der Große Krieg von 1914 bis 1918 war nur der erste Akt im Dreißigjährigen Krieg des 20. Jahrhunderts.“

Die im vorigen Jahr erschienene Monographie Die Schlafwandler Wie Europa in den Ersten Weltkrieg zog„Die Schlafwandler. Wie Europa in den Ersten Weltkrieg zog“ des australisch-britischen Historikers Christopher Clark räumte auf mit dem von der bundesdeutschen Geschichtsschreibung seit Fritz Fischers „Griff nach der Weltmacht“ gerne nachgebeteten These von der „Alleinschuld“ Deutschlands am Ersten Weltkrieg. Seine Sicht fasst Clark in drei Sätzen zusammen, wenn er schreibt: „In dieser Geschichte gibt es keine Tatwaffe als unwiderlegbaren Beweis oder genauer: Es gibt sie in der Hand jedes einzelnen wichtigen Akteurs. So gesehen war der Kriegsausbruch eine Tragödie, kein Verbrechen. Eines liegt auf der Hand: Kein einziges Anliegen, für die die Politiker 1914 stritten, war die darauffolgende Katastrophe wert.“

Aufstieg und Einkreisung

Doch ist es wirklich so, dass die Mächte Europas in den ersten großen Waffen gang des letzten Jahrhunderts „schlafwandelten“, also

blind und eher unbeabsichtigt einen Krieg riskierten? Der Publizist Bruno Bandulet erhebt in seiner soeben im Kopp-Verlag erschienenen Abhandlung „Als Deutschland Großmacht war. Ein Bericht über das Kaiserreich, seine Feinde und die Entfesselung des Ersten Weltkrieges“ Widerspmch. Im Vorwort schreibt er unter Bezugnahme auf die „Schlafwandler-These“: „Dass Clarks Version nicht ganz falsch, aber auch nicht ganz richtig ist, dass der Krieg über Jahre hinweg geplant und eingefädelt wurde, ist ein Thema dieses Buches.“ Darüber hinaus wolle er darlegen, „dass der Krieg mit einem Patt und einem Verhandlungsfrieden zu Ende gegangen wäre, dass den Europäern Versailles und der Zweite Weltkrieg erspart geblieben wären, hätten die USA nicht 1917 interveniert“.

Bandulet orientiert sich bei seinen Überlegungen an der Frage: Cui bono?

Wem nützt es? Er beginnt weit vor dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs.

In dem von den europäischen Nachbarn, vor allem von Großbritannien, gefürchteten Aufstieg Deutschlands zur wirtschaftlichen Großmacht liegt für ihn der Schlüssel zum Verständnis einer gezielt gegen das Reich gerichteten Einkreisungspolitik und letztendlich des Kriegsausbruches. So konnte das Deutsche Reich von 1880 bis 1913 seinen Anteil an der Weltproduktion von 8,5 auf 14,8 Prozent ausdehnen, was London, Paris und Petersburg auf den Plan rief. „Deutschland war der Aufsteiger in Europa in wirtschaftlicher, wissenschaftlicher und militärischer Hinsicht. Genau darin lag das Problem“, so Bandulet.

Als herausragende Gestalt, die mit ihrer klugen Bündnispolitik die Kriegsgefahr in Europa lange Zeit bannte, stellt der Autor Reichskanzler Otto von Bismarck heraus. Den Abgang Bismarcks im März 1890 bewertet er folgerichtig als tiefen Einschnitt: „Den Regierungen nach ihm fehlte es an Format und Professionalität. Der Kaiser und seine Minister kamen sich immer wieder in die Quere.“ Nun entstanden neue Bündnisse zum Nachteil des Deutschen Reiches – Bündnisse, die Deutschland nach und nach geografisch und politisch einkreisten. Spätestens, als Großbritannien und Russland 1907 ihren Vertrag über Persien, Afghanistan und Tibet abschlossen und Kaiser Wilhelm II. es gleichzeitig versäumte, die schon ausgehandelten Vereinbarungen mit dem russischen Zaren Nikolaus II. in trockene Tücher zu bringen, sei Deutschland, so Bandulet, international zunehmend isoliert worden.

Die „Risikoflotte“ von Admiral Tirpitz

Doch heizte Deutschland später mit seiner Flottenpolitik den Konflikt nicht noch weiter an und trieb Großbritannien damit geradezu in eine kriegerische Auseinandersetzung? Auch diese immer wieder gerne ins Feld geführte These lässt Bandulet nicht gelten, unter Verweis auf die herausragende Arbeit Franz Uhle-Wettlers zu Admiral Tirpitz.

 Dieser habe immer wieder betont, dass mit seiner „Risikoflotte“ ein Sieg über England weder beabsichtigt noch möglich sei. Sie solle lediglich sicherstellen, dass Deutschland nicht in einem dauerhaften Abhängigkeitsverhältnis zu Großbritannien bleibe und ein Angriff für die angelsächsische Seemacht zu einem „Risiko“ gerate. Für Tirpitz war somit der Abschreckungsgedanke entscheidend. Wörtlich hieß es in der Begründung zum zweiten Flottengesetz von 1900 dazu: „Deutschland muss eine Flotte von solcher Stärke haben, dass selbst für die größte Flotte ein Krieg mit ihm ein solches Risiko in sich schließen würde, dass ihre eigene Überlegenheit gefährdet wäre. Für diesen Zweck ist es nicht absolut notwendig, dass die deutsche Flotte ebenso groß ist wie die der größten Seemacht, weil in der Regel eine große Seemacht nicht in der Lage sein wird, ihre ganze Kraft gegen uns zu konzentrieren.“

Den Abschreckungsgedanken noch einmal unterstreichend und auf die Relationen hinweisend, schreibt Bandulet in seinem Buch zur Flottenpolitik des Deutschen Reiches: „Besonders von deutschen Historikern wird permanent übersehen oder verschwiegen, wie moderat sich die deutschen Rüstungsanstrengungen im Vergleich zu denen der potenziellen Gegner ausnahmen. 1905/1906 rangierte der deutsche Marinehaushalt mit 233 Millionen Mark an fünfter Stelle hinter England, den USA, Frankreich und Russland.

Und im letzten Vorkriegsjahr gab England für seine Marine umgerechnet 1.052 Millionen Mark aus, Deutschland mit 475 Millionen weniger als die Hälfte davon, auch weniger als Russland mit 541 Millionen.“ Und er stellt die Frage: „Wie eigentlich sollte das Deutsche Reich bei solchen Kräfteverhältnissen England ,von den Meeren fegen‘ oder nach der Weltmacht ,greifen‘, wie deutsche Historiker unterstellt haben?“

Der Kern des Zerwürfnisses zwischen Deutschland und Großbritannien, so Bandulet weiter, lasse sich weniger mit den Flottenbauprogrammen, als vielmehr mit „Erscheinungsformen der Asymmetrie“ erklären: „Die Seemacht England beherrschte die Meere, die Landmacht Deutschland verfügte zwar nicht über die größte, aber doch die am besten ausgebildete Armee des Kontinents. England störte sich an Verletzungen des Völkerrechts nur dann, wenn es andere Staaten taten – die Deutschen pochten im Verkehr mit London auf die souveräne Gleichheit der Staaten. Der Anteil Englands an den Weltexporten und der Weltindustriepro-duktion ging zurück, der deutsche nahm zu.“ Der Autor kommt in diesem Zusammenhang zu dem Ergebnis: „Die Unterstellung, dass ausgerechnet der deutsche Flottenbau illegitim gewesen sei, während die anderen doch auch aufrüsteten, ist in der Tat höchst seltsam.

Die Rolle von J. P. Morgan & Co.

Zu den spannendsten Kapiteln in „Als Deutschland Großmacht war“, zählt jenes über den Kriegseintritt der USA 1917, der den Krieg verlängerte und letztendlich zur Niederringung des Deutschen Reiches führte, obwohl bis dahin noch die Möglichkeit bestanden hatte, die Auseinandersetzung im Westen mit einem militärischen Patt zu beenden.

Bandulet arbeitet heraus, dass es im Interesse der US-Hochfinanz lag, Amerika in den Krieg ein-treten zu lassen. Die Versenkung der „Lusitania“ im Jahr 1915, eine bewusst herbeigeführte Tragödie, bot hierzu die propagandistischen Voraussetzungen.

Bis zu ihrem milititärischen Eingreifen hatten die USA den Krieg faktisch durch Kredite mitfinanziert und beispielsweise den britischen Nachschub organisiert. Die US-Munitionsindustrie strich enorme Profite ein, die exportorientierte chemische Industrie ebenso, da Deutschland durch Londons Blockadepolitik vom Welthandel abgeschnitten war. Am meisten aber profitierte vom Krieg das 1871 gegründete Bankhaus J. P. Morgan & Co., das zuvor seinen pro-deutschen Kontrahenten Kuhn & Loeb ausgestochen hatte und so gut wie alle wichtigen Kriegsgeschäfte abwickelte.

Bandulet schreibt: „Großbritannien und Frankreich mussten den Krieg gewinnen, sonst würden die Kredite platzen, und die vermögenden Amerikaner, die die Anleihen gezeichnet hatten, würden ihr Geld verlieren. ,Es ist deswegen keine Überraschung‘, bemerkt der amerikanische Freiheitsdenker Murray N. Rothbard, ,dass seit Beginn des großen Konflikts J. P. Morgan und seine Verbündeten alles taten, was sie konnten, um die angeblich neutralen Vereinigten Staaten in den Krieg an der Seite Englands und Frankreichs zu treiben.'“

Der Bankier John Pierpont Morgan jr., damaliger Chef des Hauses J. P. Morgan, der auch als Strippenzieher der Gründung der US-Notenbank Federal Reserve bekannt ist, mit der die bis heute aufrechterhaltene Dollar-Vorherrschaft begründet wurde, hatte es damals wie folgt ausgedrückt: „Wir waren uns einig, dass war alles tun sollten, was legal in unserer Macht stand, um den Alliierten zu helfen, dass sie den Krieg so bald wie möglich gewinnen würden.“

Mit dem Kriegseintritt der USA kam Präsident Wilson dem Drängen nach – der letzte Akt in dem schrecklichen Völkerringen hatte begonnen. Damit war klar, dass das Deutsche Reich aus diesem Krieg, in den es nach Ansicht von Bmno Bandulet bewusst hineingetrieben wurde, nur noch unter Aufbiirdung schwerer Lasten herauskommen würde.

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national 20-14

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England plante den Untergang des Deutschen Reiches…aus wirtschaftlichen Gründen…Eine geheime Elite wollte Krieg

Posted by deutschelobby - 24/03/2014


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Krieg

 

Zwei britische Historiker richten den Fokus auf einen einflußreichen Zirkel in Großbritannien, der lange vor Beginn des Ersten Weltkriegs die militärische Niederwerfung Deutschlands anstrebte

Die weithin für richtig gehaltene Ansicht, das Deutsche Reich trage den überwiegenden Teil der Verantwortung für den Kriegsausbruch 1914, wird zunehmend in Frage gestellt. In seinem Buch „Die Schlafwandler“Die Schlafwandler Wie Europa in den Ersten Weltkrieg zog sagte Christopher Clark vor kurzem zwar abschließend, daß keine europäische Großmacht damals den Krieg unbedingt wollte, seine Darstellung zeigt aber doch, daß vor allem Rußland die Signale entschlossen auf Krieg stellte und daß der deutsche Anteil an der Auslösung der Katastrophe sehr gering war.

Aufstieg Deutschlands sahen sie mit großem Unbehagen

Noch klarer machen die beiden englischen Autoren Gerry Docherty und Jim MacGregor gegen einen großen Teil der bisherigen Geschichtsschreibung zum Ersten Weltkrieg Front. Gleich zu Beginn ihrer auf einer breiten Quellen- und Literaturbasis beruhenden Studie sagen sie, daß zwar die entsetzliche Verschwendung von Menschenleben zwischen 1914 und 1918 sehr richtig dargestellt werde, daß aber die Wahrheit darüber, wie all das begann und wie es unnötigerweise und bewußt über 1915 hinaus verlängert wurde, hundert Jahre verdeckt blieb und die Tatsache verheimlicht wurde, „daß Großbritannien, nicht Deutschland, für den Krieg verantwortlich war“.

Zum Erweis dessen holen sie weit aus und führen den Leser vom Beginn der britischen Expansion in Südafrika im späten 19. Jahrhundert bis zum August 1914. Der Julikrise jenes Jahres ist ein knappes Drittel ihrer Studie gewidmet. Sie verweisen darauf, daß 1891 auf Betreiben des imperialistischen Vordenkers Cecil Rhodes eine geheime Vereinigung einflußreicher Persönlichkeiten in Großbritannien und den Vereinigten Staaten entstand, die einen engen Zusammenschluß der beiden Mächte und damit die angelsächsische Dominanz in der Welt anstrebte. Die Mitglieder dieses Netzwerkes – von den Autoren „die geheime Elite“ genannt – hatten entscheidenden Einfluß auf die britische Außenpolitik, zumal seit dem Amtsantritt von Edward Grey, einem führenden Mitglied des Kreises, als Außenminister Ende 1905.

Auch in Paris und Sankt Petersburg wirkten sie tatkräftig für ihre Zielsetzung. Den raschen wirtschaftlichen Aufstieg des Deutschen Reiches sahen sie mit großem Unbehagen. Sie wollten Deutschland möglichst schwächen, auch durch Anwendung von Gewalt. Dazu brauchten sie einen kontinentalen Partner und fanden ihn 1904 in Frank­ reich. 1907 kam Rußland hinzu. Schon in der ersten Marokkokrise 1905/1906 dachten die führenden Persönlichkeiten des Netzwerks an Krieg gegen das Deutsche Reich, Deutsche-Reich-während Deutschland zur Verständigung bereit war und dafür die Unterstützung des amerikanischen Präsidenten fand.

Es kam zu einer engen Zusammenarbeit zwischen dem britischen und dem französischen Generalstab, in die auch Belgien einbezogen wurde. Sie dauerte auch nach der Überwindung der Krise an. Während der zweiten Marokkokrise 1911 wollte die „geheime Elite“ wiederum den Krieg. Der Leiter der Operationsabteilung im britischen Kriegsministerium reiste nach Paris und erarbeitete dort mit einem französischen General einen Feldzugsplan, dem zufolge ein britisches Expeditionskorps in Stärke von 150.000 Mann in Frankreich eingesetzt werden sollte. Darüber wurde am 23. August im Comittee of Imperial Defence gesprochen.

Doppelspiel vor dem  Unterhaus im Juli 1914

Als im November Informationen über diese Sitzung durchsickerten, gab es eine erregte Debatte im britischen Kabinett. Sie endete mit dem Beschluß, daß es keine Absprache des Generalstabs mit fremden Generalstäben geben dürfe. Daran hielt sich das Kriegsministerium in der Folge aber nicht, nur agierten die Männer des Netzwerks fortan noch mehr im Verborgenen. Die beiden Autoren liefern viele Belege dafür, daß die „geheime Elite“ auf einen Krieg mit Deutschland hinarbeitete. Die irische Frage bot eine Möglichkeit, die britische Öffentlichkeit für den Krieg zu gewinnen. Mit in Deutschland gekauften und heimlich nach Irland gebrachten Waffen rüstete die „geheime Elite“ dort Katholiken und Protestanten gegeneinander auf. Bei Bedarf konnte man sagen, das sei das Werk der Deutschen gewesen.

In der Julikrise 1914 war Grey von Anfang an zur Teilnahme Großbritanniens am großen Krieg entschlossen, konnte das aber selbstverständlich nicht offen sagen. Er tat so, als suche er Lösungsmöglichkeiten. Dem deutschen Botschafter sagte er wahrheitswidrig, Großbritannien sei keinerlei Verpflichtungen für den Fall eines europäischen Krieges eingegangen, in Sankt Petersburg dagegen ließ er sein völliges Einverständnis mit dem russischen Vorgehen aussprechen und mahnte nicht zur Zurückhaltung. Seinen Kabinettskollegen und den Abgeordneten des Unterhauses verschwieg er seine wahren Absichten.

Am 3. August erklärte er im Unterhaus, er und das Foreign Office hätten alles zur Erhaltung des Friedens getan, und unterstrich die Bedeutung der belgischen Neutralität. Sehr viel ausführlicher äußerte er sich sodann zur irischen Frage. Eine Aussprache über seine Rede ließ er abwürgen, zu einer Abstimmung kam es nicht – er wußte, daß zahlreiche Abgeordnete anders dachten als er. Docherty und MacGregor nennen sein Verhalten in der Krise doppelzüngig und undemokratisch. Reichskanzler Bethmann Hollweg bescheinigen sie, der einzige europäische Spitzenpolitiker gewesen zu sein, der den Krieg zu verhindern versuchte.

Den Einfluß der „geheimen Elite“ auf die Politik Rußlands und Frankreichs veranschlagen die beiden Autoren zu hoch. Die von Sankt Petersburg getriebene Balkanpolitik, die den Krieg auslöste, war ein ganz eigenständiges russisches Konzept, und für die Frontstellung vieler französischer Spitzenpolitiker gegenüber Deutschland bedurfte es ebensowenig einer Ermunterung aus London.

Der Wert der sehr aufschlußreichen Studie von Docherty und MacGregor liegt in dem Nachweis, daß der Anteil Großbritanniens am Ausbruch des Ersten Weltkriegs sehr viel größer war, als gemeinhin angenommen wird.

Es wäre zu begrüßen, wenn sich ein Verlag fände, der das Werk in deutscher Sprache vorlegte.

für die Kommentatoren: soll deutschelobby das Buch in deutsch übersetzen?

 

Prof. Dr. Hans Fenske lehrte Neuere und Neueste Geschichte an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg im Breisgau. Im Herbst 2013 erschien im Münchner Olzog Verlag sein Buch „Der Der Anfang vom Ende des alten Europa Die alliierte Verweigerung von Friedensgesprächen 1914-1919 vom Ende des alten Europa. Die alliierte Verweigerung von Friedensgesprächen 1914–1919“.

Gerry Docherty, Jim MacGregor: Hidden History. The Secret Origins of the First World War. Mainstream Publishing Company, Edinburgh 2013,Hidden History The Secret Origins of the First World War gebunden, 463 Seiten, 23,30 Euro

 

 

 

 

 

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100 Jahre nach dem ersten Weltkrieg: Tote Soldaten tauchen aus den Gletschern auf – Zufall oder Mahnung?

Posted by deutschelobby - 13/03/2014


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Einhundert Jahre nach dem ersten Weltkrieg tauchen die Leichen gefallener Soladaten aus dem Ersten Weltkrieg bei Trentino in den Alpen auf. Der „Weiße Krieg“ forderte viele Todesopfer. Wie eine seltsame Mahnung scheint es, daß sie seit ein paar Jahren wieder zum Vorschein kommen und uns daran erinnern, daß Frieden und Völkerverständigung ein zerbrechlicher Schatz sind.

Viele der jungen Männer sind bei Rekord-Minustemperaturen einfach erfroren oder verhungert, die meisten sind gefallen. Drei Jahre dauerte der erbitterte Kampf, unzählige Männer sind in dieser Zeit auf beiden Seiten gestorben. Ihre mumifizierten Körper erscheinen plötzlich, wenn im heißen Sommer das Eis weiter abschmilzt als bisher.

Archäologen beeilen sich, um die Gletschermumien noch rechtzeitig zu finden, wenn sie auftauchen. Denn sie zerfallen an der Luft und bei Plus-Temperaturen nicht nur sehr schnell, vorbeikommende Bergwanderer, Touristen – oder regelrechte Schnäppchenjäger nutzen den „Fund“ und begehen Leichenfledderei. Da ragt plötzlich schon mal eine alte, österreichische Flinte aus dem Eis, und bringt ein nettes Sümmchen auf E-Bay. Was man an Kleidung, Schuhen, persönlicher Habe und Ausrüstung der Gefallenen noch sicherstellen kann, das wird in dem örtlichen Museum „Museo della Grande Guerra“ in Pejo ausgestellt (siehe Video).


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Die letzten Soldaten, die man im Sommer 2013  fand, lagen Seite an Seite im Presena-Gletscher. Sie waren erst 16 und 18 Jahre alte blonde, blauäugige österreichische Buben, als sie an der grausamen Front in Italien kämpften. Anscheinend wurden sie von Kameraden in einer Mulde verscharrt. Die Archäologen, die die Mumien untersuchten stellten fest, daß sie an Kopfschüssen gestorben waren. Einer der Jungen hatte noch einen Löffel an seine Uniform geheftet, um schnell seine Ration herunterzuschlingen.

Schon 2004 kamen die ersten Eismumien zum Vorschein. Drei österreichische Kämpfer tauchten damals aus ihrem eisigen Grab auf.
Mehr als eine Million Soldaten fielen auf beiden Seiten an der hunderte Kilometer langen italienischen Front. Hunger und Kälte setzte den jungen Männern zusätzlich zu. Ein Schneesturm konnte die Temperaturen auf Minus 30 °C fallen lassen. Der furchtbare Gebirgskrieg dauerte bis Oktober 1918. Die italienischen Alpini und die österreichisch-ungarischen Kaiserschützen schenkten sich nichts. Bisweilen wurde versucht, mit Granatwerfern die Schneemassen über den gegnerischen Reihen ins Rutschen zu bringen, um die feindlichen Soldaten unter einer Lawine zu begraben. Erst die Schlacht von Vittoria Veneto brachte die endgültige Niederlage der Ungarisch-österreichischen Truppen und den bitteren Sieg auf der anderen Seite.

Wie viele junge, hoffnungsfrohe Leben ausgelöscht worden waren, läßt sich kaum beschreiben. Aber auch die Leben der Angehörigen waren zerstört und voller Leid. Wie viele Mütter und Väter haben mit wehem Herzen ihren blühenden Jungen davongehen  – und ihn nie wieder gesehen? Wie viele davon liegen noch unter dem Eis begraben? Bei einem der armen Kerle wurde ein vollständig intakter Brief an seine Liebe „Maria“ gefunden. Auf dem Gipfel des Punta Linke fand man eine Funkstation, in der noch die Briefe der Soldaten an die Wand gesteckt waren.

Die Archäologen können kaum ständig im Gebirge an den Gletscherrändern nach den Toten suchen. Sie warten meist darauf, daß sie von den Bergtouristen benachrichtigt werden. Doch dann sind die Ausrüstungsgegenstände meistens schon weggenommen worden. Im nächsten Jahr, so vermuten die Wissenschaftler, wird man wahrscheinlich keine Eismumien finden. Dieser Winter war kalt und brachte sehr viel Schnee mit sich. Womöglich wird es Jahre dauern, bis die Gletscher wieder ein paar Tote aus ihrer eisigen Gruft freigeben.


Alpini im Ersten Weltkrieg

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http://quer-denken.tv/index.php/309-zufall-oder-mahnung

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Niall Ferguson: “Kriegseintritt Britanniens war falsch!”…weitere Beweisführung für die englische Kriegsschuld…England = Kriegstreiber weltweit

Posted by deutschelobby - 08/02/2014


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«Grösster Fehler der modernen Geschichte»

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Der Historiker Niall Ferguson provoziert mit einer These zum Ersten Weltkrieg: Britannien hätte Deutschland gewähren lassen sollen.

Im Gedenkjahr zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren bleibt von der These der Alleinschuld Deutschlands an der vielzitierten «Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts» nicht mehr viel übrig.

Bei den meisten Historikern hat schon lange ein Umdenken eingesetzt, doch nun nimmt auch ein breiteres interessiertes Publikum davon Kenntnis. Vor allem zwei Wissenschaftler weichen in ihren jüngsten Publikationen von der Kriegsschuldthese ab: Der australische Historiker Christopher Clark und der deutsche Politologe Herfried Münkler.

Verzwickte Bündnismechanismen

Münkler lehnt die These vom gezielt durch Deutschland vorbereiteten Krieg ab. Damit relativiert er das Werk des Hamburgers Fritz Fischer von 1961 mit dem Titel «Griff nach der Weltmacht», in dem der Historiker dem Deutschen Reich «den entscheidenden Teil der historischen Verantwortung» am Kriegsausbruch anlastete. Er meinte sogar, dass «im Juli 1914 ein Kriegswille einzig und allein auf deutscher Seite bestand».

Münkler dagegen argumentiert in seinem Buch «Der Grosse Krieg: Die Welt 1914-1918» Der Große Krieg Die Welt 1914 bis 1918 dass Deutschland zwar eine wichtige Rolle beim Kriegsausbruch zukam, aber nicht generell verantwortungslos oder willkürlich handelte. Auch Clark – der exzellente Experte in deutscher Geschichte hat 2007 mit dem Buch «Preussen»Preußen Aufstieg und Niedergang 1600 - 1947 ein Standardwerk geschaffen stellt in seinem Weltkrieg-Buch «Die Schlafwandler» Die Schlafwandler Wie Europa in den Ersten Weltkrieg zog die These von einer speziellen Kriegsschuld Deutschlands infrage. Er rückt vor allem die verzwickten Bündnismechanismen in den Vordergrund.

«Ein überraschender Pazifist»

Stark angeheizt hat die Weltkriegsdebatte in Grossbritannien der britische Historiker Niall Ferguson. In einem Interview mit dem «BBC History Magazine» bezeichnete er den Eintritt Grossbritanniens in den Ersten Weltkrieg als «den grössten Fehler der modernen Geschichte». Der «Independent» nannte Ferguson «einen überraschenden Pazifisten».

Dies deshalb, weil der Harvard-Professor alles andere als ein Linker ist. Er hat mehrfach die aussenpolitische Linie des früheren US-Präsidenten George W. Bush unterstützt und die Notwendigkeit eines starken «Weltpolizisten» hervorgehoben. Umstritten ist auch Fergusons These von der Überlegenheit des Westens aufgrund von sechs so genannten Killer-Apps, nämlich Wettbewerb, Wissenschaft, Demokratie, Medizin, Konsum und protestantische Arbeitsethik.

Britannien als Hauptschuldiger

Fergusons Weltkriegs-These ist allerdings nicht neu. Er hat sie bereits 1999 in seinem Buch «Der falsche Krieg») formuliert. Er beweist, nicht Deutschland, sondern die britische Politik trage die Hauptverantwortung für den Kriegsausbruch. Jetzt wiederholt und akzentuiert er seine damalige Sicht.

Dies als Reaktion auf Äusserungen des konservativen britischen Bildungsministers Michael Gove, der Anfang 2014 «Deutschland mit seinen aggressiv expansionistischen Kriegszielen» die Schuld am Ausbruch des Ersten Weltkriegs zugeschoben hatte. Es sei «demokratische Pflicht» gewesen, dagegen vorzugehen. Patriotismus, Ehre und Mut Grossbritanniens seien nötig gewesen, damit Freiheit und Demokratie hätten siegen können.

Deutschland keine Bedrohung

Die Replik Fergusons muss in den Ohren britischer Patrioten ziemlich schrill tönen. Er sagte im Interview unter anderem, Britannien hätte sich aus dem Krieg heraushalten sollen und sogar ganz gut mit einem deutschen Sieg leben können; schliesslich sei das deutsche Kaiserreich demokratischer gewesen als das damalige Britannien. Zudem sei Deutschland keine direkte Bedrohung für Grossbritannien gewesen.

Man hätte viel realpolitischer handeln und die britischen Interessen wahrnehmen sollen, statt die von Deutschland missachtete Neutralität Belgiens zu verteidigen. So sei man unvorbereitet in einen Konflikt hineingestolpert, habe Landstreitkräfte mühsam zusammenkratzen und einen entsprechend hohen Preis mit fürchterlichen menschlichen Verlusten bezahlen müssen, welche die britischen Opferzahlen des Zweiten Weltkriegs massiv überstiegen. Damit stellt sich Ferguson gegen die Vorstellungen des «gerechten Krieges», wie ihn Bildungsminister Gove und auch Premierminister David Cameron mit Bezug auf den Ersten Weltkrieg vertreten.

Abwarten wäre besser gewesen

Es wäre gemäss Ferguson sinnvoller gewesen, sich statt auf einen Landkrieg auf die hohe Überlegenheit zur See zu konzentrieren. Grossbritannien hätte aus der Geschichte lernen und sich wie zur Zeit Napoleons alle Optionen offenhalten sollen; das heisst, sich entweder mit der kontinentalen Hegemonialmacht zu arrangieren oder später unter günstigeren Bedingungen in den Krieg einzugreifen. Britannien wäre auf den Weltmeeren und punkto finanzieller Potenz auch nach einem allfälligen deutschen Sieg über Frankreich und Russland dem Deutschen Reich immer noch überlegen gewesen. So wie die Dinge dann gelaufen sind, hat Grossbritannien mit seiner Politik faktisch das Ende seines Empire eingeläutet. In seinem Buch «Der falsche Krieg»Der falsche Krieg Der Erste Weltkrieg und das 20. Jahrhundert vertritt Ferguson die These, dass es anders hätte sein können: Ein deutscher Sieg im Ersten Weltkrieg und ein intaktes britisches Empire hätten gar zu einem blühenden und demokratischen Europa geführt.

Umstrittene Methode

Diese geht der Frage nach, was geschehen wäre, wenn einzelne historische Ereignisse anders abgelaufen wären. Damit versprechen sich gewisse Historiker Erkenntnisse über Zwangslagen und Handlungsspielräume in bestimmten geschichtlichen Situationen.  Das vorliegende Beispiel zeigt aber, dass diese Methode auch ihren Reiz hat – und dass sie geschichtspolitisch brisante Debatten auszulösen vermag.

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http://www.infosperber.ch/Artikel/Politik/Niall-Ferguson-Kriegseintritt-Britanniens-war-falsch

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Die neue Kriegsschulddebatte

Posted by deutschelobby - 05/02/2014


BERLIN

Wenige Monate vor dem hundertsten Jahrestag des Beginns des Ersten Weltkriegs gewinnt in Deutschland eine neue Debatte um die deutsche Kriegsschuld an Fahrt. Wie sich in einschlägigen Publikationen zeige, etwa in dem Bestseller „The Sleepwalkers“ des Historikers Christopher Clark, habe sich in der Wissenschaft „ein Paradigmenwechsel vollzogen“, heißt es exemplarisch in einem aktuellen Medienbeitrag: „Das Deutsche Reich war nicht ’schuld‘ am Ersten Weltkrieg.“ Die Debatte richtet sich mit Macht gegen die Erkenntnis, dass Berlin zwar nicht die alleinige, aber doch die hauptsächliche Verantwortung für die blutige Eskalation der Julikrise 1914 trug; sie geht maßgeblich auf Analysen des Historikers Fritz Fischer aus den 1960er Jahren zurück, die nun massiv angefeindet werden. Geschichtswissenschaftler üben scharfe Kritik an Äußerungen etwa von Christopher Clark, der staatsnahen deutschen Wissenschafts-Institutionen eng verbunden ist und die deutsche Kriegsschuld bestreitet. So heißt es etwa, er bewerte „die Serben“ a priori als „die bösen Buben“ der Vorkriegszeit, während er offen seine Vorliebe für das österreichisch-ungarische Kaiserreich zur Schau trage. In einer Zeit des erneuten machtpolitischen Aufstiegs Berlins sei die Leugnung der deutschen Hauptverantwortung für den Krieg „Balsam auf die Seele selbstbewusster gewordener Bildungsbürger“.

Die Schlafwandler Wie Europa in den Ersten Weltkrieg zog

Das „defensive Ziel“ der Hegemonie

Als exemplarisch für die neue deutsche Debatte um die Schuld am Ersten Weltkrieg kann ein Textbeitrag gelten, der Anfang Januar von der Tageszeitung „Die Welt“ veröffentlicht worden ist. Unter Bezug auf einschlägige Publikationen von Christopher Clark („The Sleepwalkers“) und Herfried Münkler („Der Große Krieg“)Der Große Krieg Die Welt 1914 bis 1918 heißt es darin, in der Geschichtswissenschaft habe sich „längst … ein Paradigmenwechsel vollzogen“. Demnach werde vor allem die Außenpolitik des deutschen Kaiserreichs neu bewertet. „Getrieben von Abstiegsängsten und Einkreisungssorgen“ habe Berlin lediglich „das defensive Ziel“ verfolgt, eine „prekäre Situation einer begrenzten Hegemonie“ über Europa zu errichten, „weit entfernt davon, übermütig oder größenwahnsinnig nach der Weltmacht zu greifen“. Russland dagegen habe den Krieg „für eigene expansive Ziele in Osteuropa und am Bosporus“ geführt; auch Frankreich sei „durchaus selbst zu einem Waffengang bereit“ gewesen. Großbritannien gar sei nicht nur „weniger friedfertig und auf Ausgleich bedacht“ gewesen „als vielfach angenommen“: In letzter Konsequenz habe „erst der britische Kriegseintritt“ „aus dem Ursprungskonflikt ein globales Desaster“ gemacht. Ohnehin habe Berlin damals ein „ius ad bellum“ geltend machen können. Die Autoren folgern: „Das Deutsche Reich war nicht ’schuld‘ am Ersten Weltkrieg.“[1]

Die Otto-von-Bismarck-Stiftung

Einen zentralen Stellenwert für die neue deutsche Kriegsschulddebatte besitzt der Band „The Sleepwalkers“, den der Historiker Christopher Clark 2012 veröffentlicht hat. Clark, dem oft eine angebliche Neutralität in Bezug auf Deutschland zugeschrieben wird, weil er als gebürtiger Australier an einer britischen Universität lehrt, ist tatsächlich staatsnahen deutschen Wissenschafts-Institutionen eng verbunden. So gehört er dem Academic Advisory Board des German Historical Institute London an, das von der Max Weber Stiftung getragen wird – einer bundeseigenen Stiftung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung, in deren Stiftungsrat unter anderem das Auswärtige Amt vertreten ist. Clark ist auch Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der staatsfinanzierten Otto-von-Bismarck-Stiftung, deren Vorstand und Kuratorium vorwiegend von ehemaligen Bundestagsabgeordneten und Angehörigen der Familie Bismarck gestellt werden; ihr Vorsitzender Rüdiger Kass leitete noch vor wenigen Jahren die Abteilung Bundespolizei im Bundesinnenministerium. Im Jahr 2010 hat Clark aus den Händen des Bundespräsidenten den Preis des Historischen Kollegs erhalten. Dieses ist im Jahr 1980 unter maßgeblicher Mitwirkung der Deutschen Bank gegründet worden; heute wird es vom Freistaat Bayern kofinanziert.

Ein Deutschland-Fan

Clarks Schrift, die die Entwicklung hin zum Ersten Weltkrieg untersucht und eine herausragende Verantwortung des deutschen Kaiserreichs für den Beginn des Krieges rundweg abstreitet, wird unter Historikern durchaus kritisch bewertet. Dass Clark, den Kollegen als „Deutschland-Fan“ charakterisieren, das Deutsche Reich für die Zeit der Julikrise des Jahres 1914 als die „am wenigsten militarisierte Macht Europas“ einstufe, habe man „so noch nie gelesen“, äußert ironisch der Historiker Gerd Krumeich, ein Experte für die Geschichte des Ersten Weltkriegs. Krumeich, der auf gravierende Fehler in Clarks wissenschaftlicher Analyse hinweist, bestätigt, dass „The Sleepwalkers“ nur in Deutschland allgemein gepriesen, „im Ausland“ hingegen zwar „respektiert, aber kein bisschen gefeiert“ wird. Insbesondere sei zu bemängeln, dass Clark seine Vorliebe für das österreichisch-ungarische Kaiserreich ganz offen zur Schau trage und Serbien wie auch Russland unverhohlen negativ bewerte.[2] „Die Serben“ seien für ihn „die bösen Buben dieser Vorkriegszeit, und Österreich-Ungarn hatte alles Recht, sich gegen sie zu wehren“, bilanziert Krumeich; mit überparteilicher Wissenschaft habe das nicht mehr viel zu tun.[3]

Geplagte Arbeitgeber

Clarks imperialer Standpunkt tritt auch in seiner Einschätzung der inneren Situation im Deutschen Reich zutage. So erklärte er etwa in seinem Festvortrag bei der Verleihung des Preises des Historischen Kollegs im Jahr 2010, die berüchtigten ostelbischen Großgrundbesitzer erschienen „heute weniger als ‚Lokaltyrannen‘ denn als vielfach geplagte Arbeitgeber, die sich oft nur mit Mühe gegen eine selbstbewusste und einfallsreiche Bauernschaft durchsetzen konnten“. Die Frondienste, welche die Bauern zu leisten hatten, würden „heute nicht mehr als feudaler Zwang, sondern als Pachtleistung, quasi als Miete, angesehen“. Ohnehin sei es den preußischen Bauern auch wirtschaftlich „nicht so schlecht“ gegangen, „wie früher behauptet wurde“. Auch sei „der wilhelminische Militarismus“ lediglich „ein sozial gebrochenes Phänomen“ gewesen, „gesamtgesellschaftlich nicht so dominant“, wie viele meinten. Insgesamt müsse man, urteilte Clark, „das Fortschrittspotenzial im preußischen Staatsapparat“ betonen – „auch nach der konservativen Wende im Jahre 1819“.[4] 1819 begann mit den Karlsbader Beschlüssen eine Phase brutaler Repression gegen jegliche liberale Opposition.

Die Funktion deutscher Mythen

Als staatsnah kann auch der Politikwissenschaftler Herfried Münkler gelten, dessen Schrift „Der Große Krieg“ ebenfalls in der aktuellen Kriegsschulddebatte eine prominente Rolle spielt. Münkler, der die deutsche Hauptschuld am Ersten Weltkrieg gleichermaßen relativiert, ist in Berichten als „Ein-Mann-Think-Tank“ bezeichnet worden. Er habe sich vom einfachen Politikprofessor an der Berliner Humboldt-Universität „in einen der meistgefragten Politikberater verwandelt“, hieß es schon 2003 über ihn; er wirke etwa als „Stichwortgeber für den Generalstab der Bundeswehr, den Planungsstab im Auswärtigen Amt und auch für humanitär engagierte NGOs“.[5] Münkler sei in Gerhard Schröders zweiter Amtszeit von Kanzleramtschef Frank-Walter Steinmeier eingeladen worden, „mit dem Beraterstab zu diskutieren“, wie man die Maßnahmen der „Agenda 2010“ „so kommunizieren könnte, dass sie für die eigene Klientel akzeptierbar wären“, wird berichtet; da dies misslungen sei, habe Münkler ein Buch mit dem Titel „Die Deutschen und ihre Mythen“ publiziert. Münkler erläutert den Hintergrund: „Wir müssen eine große Erzählung finden. Wir müssen ein mosaisches Versprechen entwickeln: Ihr müsst in die Wüste rein, aber ihr werdet ins gelobte Land kommen.“[6] Münkler gehört bis heute dem Beirat der Bundesakademie für Sicherheitspolitik an, des bedeutendsten militärpolitischen Think-Tanks der Bundesregierung.

Balsam auf die deutsche Seele

Beobachter weisen darauf hin, dass die Publikationen von Münkler und insbesondere von Clark vor allem in der jüngeren Generation der Bundesrepublik mit Begeisterung aufgenommen werden. „In einer Zeit, in der die Bundesrepublik Deutschland wieder zu einer regionalen Großmacht geworden ist“, sei die Leugnung der deutschen Hauptverantwortung für den Ersten Weltkrieg „Balsam auf die Seele selbstbewusster gewordener Bildungsbürger“, urteilt etwa der Historiker Stig Förster.[6] Der Historiker Volker Ullrich ordnet insbesondere Clarks Schrift als „eine geschichtspolitische Weichenstellung“ ein. „Offenkundig spielen hier auch tief sitzende Entlastungsbedürfnisse eine Rolle“, urteilt Ullrich: „Wenn schon die deutsche Alleinschuld an der Entfesselung des Zweiten Weltkriegs außer Zweifel steht, so will man doch wenigstens nicht am Ersten Weltkrieg schuld gewesen sein“. Dieser Wunsch scheine „umso übermächtiger zu werden, je mehr Deutschland aufgrund seiner ökonomischen Stärke eine führende Rolle in Europa spielt“. Ullrich weist auf eine Interview-Äußerung von Herfried Münkler hin: „Es lässt sich kaum eine verantwortliche Politik in Europa betreiben, wenn man die Vorstellung hat: Wir sind an allem schuld gewesen.“[7]
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[1] Dominik Geppert, Sönke Neitzel, Cora Stephan, Thomas Weber: Warum Deutschland nicht allein schuld ist. http://www.welt.de 04.01.2014.
[2] „Christopher Clark spricht die Deutschen von der Schuld am Ersten Weltkrieg frei“. http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de 14.11.2013.
[3] Gerd Krumeich: Unter Schlafwandlern. http://www.zeit.de 30.11.2012.
[4] Festvortrag von Christopher Clark: Preußenbilder im Wandel. Dokumentation zur Verleihung des Preises des Historischen Kollegs an Professor Dr. Christopher Clark, 5. November 2010.
[5] Der Ein-Mann-Think-Tank. http://www.zeit.de 30.10.2003.
[6] Herfried Münkler. http://www.welt.de 29.01.2011.
[7] „Balsam auf die Seele selbstbewusster gewordener Bildungsbürger“. http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de 17.12.2013.
[8] Volker Ullrich: Nun schlittern sie wieder. http://www.zeit.de 24.01.2014.
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http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58790
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Lüge und Wahrheit – Einzigartiger Bericht über Ersten Weltkrieg und danach

Posted by deutschelobby - 23/01/2014


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Bitte Anlagen „Lügen & Wahrheit“ – PDF-DATEI,  unbedingt lesen!

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medien, audio

Lüge und Wahrheit – Einzigartiger Bericht über Ersten Weltkrieg und danach

Anläßlich des nun seit 100 Jahren andauernden Krieges zwischen den 3 Alliierten Westmächten und Deutschland (die Sowjetunion/Russland war am Versailler Rache-Diktat nicht
beteiligt und auch heute ist Deutschland nur von den 3 Westmächten  besetzt und vom Zentralrat überwacht) fand ich im Archiv einen einzigartigen – leicht verständlichen Bericht über die Greuelhetze vor, während und nach dem Ersten Weltkrieg durch die Alliierten, das Sie sich abspeichern, ausdrucken und weiterleiten sollten, um dieses für die Nachwelt zu erhalten. (4 A4 Seiten). Putin hat erst kürzlich erklärt, daß die Alliierten Westmächte am Ersten Weltkrieg genau so viel Schuldanteile hatten wie Deutschland und Österreich.

Dazu aktuell auch meine Übermittlung vom 18. Dezember 2013, falls Ihnen diese nicht mehr vorliegt:

 EICHENLAUB

Man bedenke, wie der Erste Weltkrieg wirklich begann – auf einfache Weise erklärt:


Das Thronfolgerpaar des Kaiserreichs Österreich-Ungarn besuchte im Sommer 1914 Sarajewo (Bosnien-Herzegowina) und war allerdings naiv genug, in offener Kutsche zu fahren. Ein serbischer Nationalist erschoss das Paar in der Kutsche.  Das Kaiserreich Österreich-Ungarn verlangte zu Recht  die Auslieferung oder die Verurteilung des Attentäters. Das Königreich Serbien lehnte dies ab und feierte sogar den Attentäter als „Helden“. Wien konnte dann nicht anders handeln, als ein Ultimatum an Serbien zu stellen, den Attentäter auszuliefern oder zu verurteilen oder es befinde sich mit Serbien im Kriegszustand. Serbien ließ nicht nur das Ultimatum verstreichen, sondern rief die Mobilmachung aus, was zu damaliger Zeit einer indirekten Kriegserklärung entsprach. Serbien war mit dem zaristischen Russland verbündet und dieses erklärte sodann seinerseits an Österreich-Ungarn den Krieg. Weil Deutschland mit Österreich-Ungarn verbündet war, versuchte Kaiser Wilhelm II. mit dem (Verwandten) Zar Nikolaus zu verhandeln (schon Bismarck sagte 50 Jahre zuvor: Der Balkan ist nicht ein Blutstropfen eines deutschen Soldaten wert…), aber vergeblich, so mußte das Deutsche Kaiserreich auf Grund der Kriegserklärung Russlands an Österreich-Ungarn seinerseits an Russland den Kriegszustand verkünden. England und Frankreich (letzteres wartete nur darauf, um die Scharte von 1870/71 auszuwetzen) erklärten aufgrund der Kriegserklärung an Russland  den Kriegszustand an Deutschland und Österreich-Ungarn und so war allein durch Bündnis-Politik ein Weltkrieg entstanden, ohne dass auch nur ein Soldat die Grenze überschritten hatte.
Und da soll Deutschland allein schuld sein am Ausbruch des Ersten Weltkriegs? –  Lesen Sie unten, welche Bedingungen nach dem Ersten Weltkrieg Deutschland auferlegt wurden.

Und wie sieht es heute aus? Russland und China wird in Vorbereitung für den III. Weltkrieg eingekreist wie seinerzeit Deutschland und  deshalb wird die Ukraine als Vorhof zu Russland „reif“ gemacht , damit auch dort US-Raketen stationiert werden können und Russland merkt das nicht? Jetzt sollte Russland dafür Raketen auf Kuba und Venezuela
stationieren im Vorhof der Amis. Dafür braucht man heutzutage keine Schiffe mehr wie seinerzeit 1962, als diese zur Umkehr gezwungen wurden.  Das Ziel der USraelischen Globalisten in Washington ist doch einzig und allein, alle Rohstoffe (und Nahrung) der Welt unter den Nagel zu reisssen! Hoffen wir, daß diesen Raubtier-Kapitalisten der USA und deren EU-Vasallen dies noch rechtzeitig im Rachen steckenbleibt…

Kunibertikus

 Realitäten zum Unrechts-Diktat von Versailles 1919 und deren Folgen

 Aus den “Regeln für die politisch-psychologische Subversion”, die der Chinese Sun Tsu etwa 500 v. Christi Geburt aufgestellt hat:


Die höchste Kunst besteht darin, den Widerstand des Feindes ohne Kampf auf dem Schlachtfeld zu brechen. Nur auf dem Schlachtfeld ist die direkte Methode des Krieges notwendig; nur die indirekte kann aber einen wirklichen Sieg herbeiführen und festigen.
Zersetzt alles was im Lande des Gegners gut ist!
Verwickelt die Vertreter der herrschenden Schichten in verbrecherische Unternehmungen; unterhöhlt auch sonst ihre Stellung und ihr Ansehen; gebt sie der öffentlichen Schande vor ihren Mitbürgern preis!
Nutzt die Arbeit der niedrigsten und abscheulichsten Menschen!
Stört mit allen Mitteln die Tätigkeit der Regierungen!
Verbreitet Uneinigkeit und Streit unter den Bürgern des feindlichen Landes!
Fordert die Jungen gegen die Alten!
Zerstört mit allen Mitteln die Ausrüstungen, die Versorgung und die Ordnung der feindlichen Streitkräfte!
Entwendet alte Überlieferungen und ihre Götter!
Seid großspurig mit Angeboten und Geschenken, um Nachrichten und Komplizen zu kaufen!
Bringt überall geheime Kundschafter unter!
Spart überhaupt weder mit Geld noch mit Versprechungen, denn es bringt hohe Zinsen ein!” Quelle: Die Kunst des Krieges
Die Kunst des Krieges.
So begann der Frieden


Ministerpräsident von Frankreich, George Clemenceau, am 7. Mai 1919 vor den Delegierten aller alliierten und assoziierten Staaten im Palasthotel „Trianon“ zu Versailles:
“Meine Herren Delegierten des Deutschen Reiches! Es ist weder Zeit noch der Ort für überflüssige Worte. Sie sehen vor sich die bevollmächtigten Vertreter der kleinen und großen Mächte, die sich vereinigt haben, um den schrecklichen Krieg, der ihnen aufgezwungen worden ist, zu Ende zu führen. Die Stunde der schweren Abrechnung ist gekommen. Sie haben uns um Frieden gebeten. Wir sind geneigt, ihn Ihnen zu gewähren. Wir überreichen Ihnen hiermit das Buch, das unsere Friedensbedingungen enthält .. “
Der deutsche Reichsaußenminister Graf Brockdorff-Rantzau darauf:
“Wir täuschen uns nicht über den Umfang unserer Niederlage, den Grad unserer Ohnmacht. Wir wissen, dass die Gewalt der deutschen Waffen gebrochen ist; wir kennen die Wucht des Hasses, die uns hier entgegentritt, und wir haben die leidenschaftliche Forderung gehört, dass die Sieger uns zugleich als Überwundene zahlen lassen und als Schuldige bestrafen sollen.
Es wird von uns verlangt, dass wir uns als die allein Schuldigen bekennen; ein solches Bekenntnis wäre in meinem Munde eine Lüge. Die öffentliche Meinung in allen Ländern unserer Gegner hallt wider von den Verbrechen, die Deutschland im Kriege begangen habe. Auch hier sind wir bereit, getanes Unrecht einzugestehen. Aber auch in der Art der Kriegführung hat nicht Deutschland allein gefehlt. Jede europäische Nation kennt Taten und Personen, deren sich die besten Volksgenossen ungern erinnern. Die Hunderttausende von Nichtkämpfern, die seit dem 11. November (1918) an der Blockade zugrunde gingen, wurden mit kalter Überlegung getötet, nachdem für unsere Gegner der Sieg errungen und verbürgt war. Daran denken Sie, wenn Sie von Schuld und Sühne sprechen.”
Im Kriegsschuldartikel § 231 des Versailles Friedens hieß es:
“Die alliierten und assoziierten Regierungen erklären und Deutschland erkennt an, dass Deutschland und seine Verbündeten als Urheber für alle Verluste und Schäden verantwortlich sind, die die alliierten und assoziierten Regierungen und ihre Staatsangehörigen infolge des Krieges, der ihnen durch den Angriff Deutschlands und seiner Verbündeten auf gezwungen wurde, erlitten haben.”
Zu den wichtigsten Bedingungen des Vertragswerkes gehörten die Deutschland aufgezwungenen Landabtretungen, die Reparationsforderungen und die damit verbundenen wirtschaftlichen Eingriffe in das geschlagene Deutschland. Abgetreten wurden:

  • Nordschleswig an Dänemark (mit Abstimmung)
  • Eupen und Malmedy an Belgien
  • Elsass-Lothringen an Frankreich-Saargebiet für 15 Jahre wirtschaftlich Frankreich ausgeliefert –
  • Posen und Westpreußen, Teile von Ostpreußen und Hinterpommern an Polen
  • Danzig – problematischer Freistaat unter Völkerbundmandat mit polnischen Rechten
  • Memelgebiet, Teil Oberschlesiens an Polen
  • Sudetenland an die Tschecho-Slowakei- 3,5 Millionen Deutsche Anschlussverbot für das verkleinerte Österreich
  • Süd-Tirol an Italien
  • Sämtliche Kolonien-

Die Reparationssumme wurde im Januar 1921 erstmalig definiert:
226 Milliarden Goldmark in 42 Jahresraten, jährlich von 2 bis 6 Milliarden ansteigend. Die Reparationskommission reduzierte auf 223,5 Milliarden, schließlich wurden 132 Milliarden ultimativ unter Androhung der Besetzung des Ruhrgebietes gefordert.
Das Ruhrgebiet wurde schließlich besetzt. Zwischenzeitlich glitt Deutschland in eine ungeheure Inflation:
Im Januar 1922 zahlte man für einen Dollar 200 Mark, im Juli = 500, im Januar 1923 = 18.000 Mark, im Juli 1923 = 350.000, im August 1923 = viereinhalb Millionen, im September fast 100 Millionen, im Oktober 25 Milliarden, am 15. November 1923 (Ende der Inflation) = 4,2 Billionen. Und “clevere ausländische Geschäftsleute” nutzten diese Zeit, um sich in Deutschland kräftig einzukaufen. – Welche Probleme haben gerade diese Tatbestände angereichert!
Die mit dem V e r s a i l l e r F r i e d e n verbundenen Abrüstungsbedingungen usw. schienen demgegenüber harmlos.
Der chronische Ohnmachtszustand Deutschlands diesen Entwicklungen gegenüber auf der einen Seite und der hierdurch noch stärker angefachte Hochmut auf der anderen, der sich insbesondere bei Polen und Tschechen in einem fatalen Volkstumskampf entlud, haben – ganz abgesehen von der kommunistischen Revolution in Russland und in anderen Ländern – Verhältnisse geschaffen, die bei Beibehaltung “der Ordnungsgrundlagen von Versailles” nicht friedlich regelbar waren.
Wirtschaftswunder im Dritten Reich
Es ist in den letzten Jahren üblich geworden, in Zeitungen, Zeitschriften, im Rundfunk und im Fernsehen von der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg als den “goldenen zwanziger Jahren” zu sprechen. Das muss bei denen, die diese Zeit nicht miterlebt haben, einen falschen Eindruck erwecken. Die zwanziger Jahre dieses Jahrhunderts waren furchtbare Jahre, von Anfang bis Ende für den größten Teil des deutschen Volkes. Entstanden ist dieser Begriff aus dem Wiedererwachen von Kunst, Literatur und Musik, die im Kriege und in der unmittelbaren Nachkriegszeit erloschen schienen. Die Wiederbelebung des geistigen Lebens fand vornehmlich in der Hauptstadt Berlin statt oder in Städten wie München, Hamburg und Frankfurt. Die zwanziger Jahre in Deutschland allgemein als die “goldenen” zu bezeichnen, ist eine groteske Geschichtsfälschung.
Die ersten vier Jahre wurden durch den Verfall der Reichswährung in einer Inflation ohne Beispiel bestimmt. Im Januar 1923 wurde der Dollar noch mit 18.000 Mark notiert, Banknoten über eine Million Mark waren aber schon zum Zahlungsmittel geworden. Bis zum 25. Oktober 1923 war der Kurs der Mark neu auf 40 Milliarden Mark für einen Dollar gestiegen. Am 15. November 1923 endete der Spuk.
Finanzpolitisch und volkswirtschaftlich gesehen gelang der Regierung Stresemann während ihres kurzen Bestehens mit Hilfe von Schacht als Reichswährungskommissar und Luther als Reichsfinanzminister die Durchsetzung einer neuen, stabilisierten Währung. Nach zehn Jahren Weltkrieg, Bürgerkrieg und Verfall war ein neuer Anfang gesetzt. Aber wer nicht über Sachwerte verfügte, war verarmt und mittellos. Das gesamte Geldkapital wurde ausgelöscht, denn für eine Billion – 1.000 Milliarden Papiermark gab es nur eine Rentenmarke. Auch das Kapital der meisten vor der Inflation gut finanzierten Firmen war durch die Geldentwertung radikal zusammengeschmolzen. Jahrelang schwand das Umlaufvermögen dahin, weil zu lange mit wertvollen Devisen eingekauft und zu Papiermark verkauft werden musste. Der gewaltige Geldstrom aus rasch ansteigender Auslandsverschuldung vernebelte zunächst die Wirklichkeit. Es schien dann ein kurzes Zwischenhoch zu geben, aber es gelang dem demokratisch-parlamentarischen System der Weimarer Republik nicht, eine Regierung auf die Beine zu stellen, die die soziale, finanzielle und wirtschaftliche Lage in den Griff bekam.
Da der Reichstag lebensfähige, d.h. effiziente Regierungen nicht zustande brachte, berief Reichspräsident Hindenburg am 29. März 1930 das erste Präsidial-Kabinett. Brüning versuchte, die Inflation durch Deflation abzulösen, aber das hieß letztlich, den Teufel durch Beelzebub austreiben. 1932 war fast ein Drittel der arbeitenden Bevölkerung arbeitslos, das Einkommen der Arbeiter war von 23,9 Milliarden RM im Jahre 1929 auf 11 Milliarden 1932 gesunken.
Nach der Steuerstatistik verdienten von rund 31 Millionen sogenannten Einkommensbeziehern 69,2 Prozent unter 1.200 Mark im Jahr, 21,7 Prozent zwischen 1.200 und 3.000 Mark pro Jahr und nur 7,1 Prozent darüber. Auf zehn Beschäftigte entfielen 4,3 Arbeitslose.
Als am 30 . Januar 1933 Reichspräsident Hindenburg Herrn Hitler mit der Bildung einer neuen Reichsregierung beauftragte, war ein unvorstellbarer Tiefpunkt der wirtschaftlichen und sozialen Lage erreicht. Von insgesamt 18 Millionen “vorhandenen” Arbeitern und Angestellten gingen nur ca. 12 Millionen einer Beschäftigung nach. Von den ca. 6 Millionen Arbeitslosen war über ein Drittel aus der Arbeitslosenversicherung und Krisenfürsorge ausgesteuert; sie erhielten als “Wohlfahrtserwerbslose” im Durchschnitt nur 55 RM pro Monat Unterstützung.
Die Vergütung der bessergestellten Arbeitslosen lag etwa 15 bis 20 RM im Monat höher. Trotzdem mussten 1932 für die Arbeitslosen insgesamt 4 Milliarden RM aufgewandt werden. Das waren 16 Prozent der Summe aller Löhne und Gehälter, 9 Prozent des gesamten Volkseinkommens und 57 Prozent der gesamten jährlichen Einnahmen von Reich und Ländern. Das “Einkommen je Kopf der Bevölkerung” war von 1.929 mit 1.187 RM bis 1932 auf 627 RM zurückgegangen.
Um das Ausmaß der Verelendung zu ermessen, muss man wissen, dass z.B. in der Bundesrepublik Deutschland 1968 dieselbe statistische Größenordnung 8.759 DM betrug. Im Februar 1933 bestand eine Auslandsverschuldung von ca. 19 Milliarden RM. Um einen Begriff davon zugeben, was 19 Milliarden RM damals bedeuteten: Die Auslandsverschuldung in Beziehung gesetzt zur Jahresausfuhr entsprach etwa 3,3 Jahren Warenausfuhr. Mit der Bundesrepublik von 1969 verglichen, würden 3,3 Jahre Ausfuhr 374 Milliarden DM bedeuten! Begriffe wie “Tiefstand der Konjunktur” oder “Arbeitslosigkeit” charakterisieren die geschilderte Lage nur ganz unzulänglich. Nach dem spektakulären Aderlass durch die Inflation, den Zusammenbrüchen im Bankwesen und der sich immer mehr verschärfenden Arbeitslosigkeit war der größte Teil der Industrie am Ende seiner finanziellen Kräfte.
Die Landwirtschaft verelendete durch Preisverfall und Absatzrückgang und wurde nur durch Moratorien und Pfändungsstop mühsam am Leben erhalten. Mehr als zwei Drittel des Volkes vegetierten ohne Hoffnung weit unter einem normalen Existenzminimum. Die Regierungen der letzten fünf Jahre hatten ihre Unfähigkeit in der Wirtschafts- und Sozialpolitik durch Ideenlosigkeit und antiquierte Wirtschaftsvorstellungen bis zum Staatsbankrott unter Beweis gestellt. Verelendung und Verzweiflung der Bevölkerung und Erbitterung gegen ein Regierungssystem, dass das nicht zu ändern vermochte, waren die zwangsläufige Folge.
In dieser Lage konnte es für die nationalsozialistische Regierung nur eine Wirtschaftspolitik geben: Kampf gegen die Arbeitslosigkeit sowie Arbeitsbeschaffung um jeden Preis. Vor 1932 hatte der Fraktionsvorsitzende der NSDAP-Reichstags-Fraktion, Gregor Strasser, in einer großen, der Wirtschaftspolitik gewidmeten Rede sich entschieden gegen die Deflationspolitik und die Tatenlosigkeit der Regierung gewandt, die vorgebe, wegen Mangel an Kapital und Abhängigkeit von der Weltkonjunktur aus eigener Kraft keinen Ausweg aus der wirtschaftlichen und sozialen Katastrophe finden zu können.

Strasser sagte damals u.a.:
Je ärmer ein Volk ist, desto mehr muss es arbeiten, denn: nicht Kapital schafft Arbeit, sondern Arbeit schafft Kapital!”

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obiger Artikel als PDF-DATEI

Lüge und Wahrheit

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PDF-DATEI – ANHANG – ZUSATZ –

Lüge und Wahrheit – über die Unschuld der Deutschen

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1914 WKI Klarstellung

Posted by deutschelobby - 13/01/2014


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Wer nur einen Teil der Wahrheit erzählt und diesen Teil als die ganze Wahrheit darstellt, lügt In Bezug auf den Beginn des ersten Weltkrieges gibt es zu beachten, daß Belgien und Luxemburg nicht neutral waren und bereits 1909 gab es Angriffspläne der Triple Entende gegen das deutsche Reich, welche genau so 1914 umgesetzt wurden.

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Erster Weltkrieg…die Klärung feind-alliierter Schuldzuweisung

Posted by deutschelobby - 30/12/2013


Die Neueröffnung der Debatte

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medien, audio


Seit über fünfzig Jahren hatte sich auch in der Bundesrepublik die These durchgesetzt, dass Deutschland der Hauptschuldige am Ersten Weltkrieg sei. Nun hat der australische Historiker Christopher Clark mit seinem Monumentalwerk «Die Schlafwandler» das Dogma gebrochen.

Vor hundert Jahren, im August 1914, begann in Europa ein Krieg, der im Verlauf des 20. Jahrhunderts mehrfach umbenannt wurde: Der Große Krieg, der Weltkrieg, der Erste Weltkrieg. Vielleicht ist dieses hundertste Jubiläum die letzte Gelegenheit, sich mit diesem Ereignis ernsthaft zu beschäftigen, bevor es im Nebel von «vor undenklichen Zeiten» verschwindet und nur noch sogenannten Spezialisten zugänglich ist. Dabei ist es so, dass der Erste Weltkrieg Europas politische Verhältnisse nahezu komplett auf den Kopf stellte und damit die Grundlagen dafür schuf, wie wir die Welt heute kennen.

Clarks Buch ist die Abkehr von einseitigen, fakten-schwachen Deutungsmustern über die Ursachen des Weltkriegs.

Das hier besprochene Buch ist eine detaillierte Schilderung, wie es zu diesem Krieg kam. Ich habe vor gut einem Jahr zunächst die englische Urfassung gelesen und hätte gewettet, dass es hiervon nie eine Übersetzung ins Deutsche geben würde. Nun gut, ich habe mich geirrt, und ich bin froh, dass es so ist. Warum das so ist, will ich in zwei Vorbemerkungen schildern.

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Erstens, wäre dieses Buch von einem Deutschen geschrieben worden, so hätte keiner unserer Mainstreamverlage dergleichen zu veröffentlichen gewagt, denn in dem Buch ist von «deutscher Schuld» nicht die Rede. Die Schere im Kopf unserer Buchindustriellen hätte schnipp gemacht, und das wäre es dann gewesen. Doch zum Glück ist der Autor ein Australier. Zweitens, hätte dieser Autor sein Buch 1919/20 geschrieben, wäre es in der anglo-amerikanischen Welt nicht erschienen. Die damaligen Verleger hätten nach Lektüre der Einleitung das Manuskript zugeklappt und den Autor bei den staatlichen Autoritäten wegen Hochverrats angezeigt. Doch zum Glück schrieb er den Text erst neunzig Jahre nach dem Krieg.

Der Inhalt des Buches

Clarks Buch schildert die politischen Ereignisse, die in den Ersten Weltkrieg einmündeten. Er beginnt auf dem Balkan. 1903 ermordeten in Serbien in einer Tat, die man nur viehisch nennen kann, Verschwörer den dort regierenden König nebst seiner Frau. Es handelte sich um eine Fehde zwischen zwei miteinander verfeindeten Familien. Mord und Totschlag wurden als angemessene Instrumente des Machterwerbs und -erhalts betrachtet. Diese blutbesudelten Leute griffen im folgenden Jahrzehnt in die große europäische Politik ein. Ihr Einfluss beruhte darauf, dass ihr ungebremster Nationalismus einigen der Großmächte schädlich war, während er anderen nützlich erschien. Der Balkan wurde zum europäischen Pulverfass.

Russischer Expansionismus, französischer Revanchismus, britische Weltmachtarroganz, deutsches Großmannsgehabe und österreichischer Anachronismuswaren hervorstechende nationale Charakteristika der fünf europäischen Großmächte, die zusammengenommen ein gefährliches Gemisch bildeten. Zu den großen Fünf kamen die allmählich vom europäischen Kontinent verdrängte Osmanische Großmacht und, nicht zu vergessen, Italien, das gerne eine solche Großmacht sein wollte. Clark lenkt mit guten Gründen den Blick darauf, wie Italien durch seine abenteuerliche Nordafrikapolitik das europäische Gleichgewicht ins Schwanken brachte.

Die über das Kriegsende fortgesetzte britische Blockade kostete pro Tag 800 Hungertote.

Ohne diese italienischen Abenteuer wären, so Clark, die dann folgenden Ereignisse, die als Balkankriege in den Geschichtstabellen notiert sind, gar nicht denkbar gewesen. Im ersten 1912 ging es darum, die Türkei endgültig aus Europa zu vertreiben. Beim zweiten 1913 sollte die hierbei gemachte Beute anders verteilt werden, denn der erste Balkankrieg hatte um ein Haar ein Ergebnis gebracht, das vor allem Russland nicht recht gewesen wäre: Bulgarien war scheinbar unaufhaltsam bis vor die Tore von Konstantinopel marschiert. Das durfte aus russischer Sicht nicht sein, denn der Besitz der Meerengen war ein uralter russischer Traum; den mochte man sich von einer solchen Miniaturmacht wie Bulgarien nicht zerstören lassen.

Deswegen musste das allzu selbständig auftrumpfende Bulgarien im zweiten Balkankrieg zurechtgestutzt werden. Diese Mission übernahm unter russischem und französischem Protektorat das kleine und im Prinzip ebenso unbedeutende Serbien. Es durfte sein Territorium nahezu verdoppeln. Als es hierbei im Südosten an Grenzen stieß, wandten sich die Augen der Expansionisten unter wohlwollendem Zuspruch der französischen Geld- und russischen Ideengeber nach Nordosten. Da lag die Donaumonarchie.

3erscheint in Kürze…weitere Fakten für die Unschuld des Deutschen Reiches

Wie ging es in der Doppelmonarchie zu? Und was war mit Deutschland und England? Keine Angst, lieber Leser, ich habe nicht vor, hier das 900-Seiten-Buch von Clark nachzuerzählen. Die Welt ist vor hundert Jah-
ren erstaunlich komplex gewesen. Bemerkenswert allerdings war, dass alle Mächte glaubten, mit- oder gegeneinander Politik machen zu können.

Was ist neu bei Clark?

Neu ist an diesem Buch, dass einer den Versuch unternommen hat, den Blick des Lesers auf die Entscheidungsträger zu lenken. Ihren vernünftigen Gedanken sowie ihren Irrungen und Wirrungen spürt der Autor anhand der Quellen mit Akribie nach. Geschichte wird in diesem Buch wieder zur Geschichte von handelnden Personen und deren Beziehungen und Vorstellungen. Es ist ein Sprung zurück zu den Traditionen der großen Geschichts-Erzähler des 19. Jahrhunderts. Clarks Buch ist damit die komplette Abkehr von einseitigen, faktenschwachen Deutungsmustern über die Ursachen des Ersten Weltkriegs.

Für die Sieger des Weltkriegs war es klar: Artikel 231 des Versailler Vertrages legte Deutschlands alleinige Kriegsschuld fest. Deutschland unterschrieb das. Die Reichsregierung der noch auf wackligen Beinen stehenden Demokratie sah keinen Ausweg. Die über das Kriegsende fortgesetzte britische Blockade, die jegliche Lebensmittelzufuhr nach Deutschland unterband, kostete pro Tag 800 Hungertote. 800 pro Tag! Die meisten davon waren Kinder. Friedrich Ebert und Genossen blieb 1919 keine Wahl, sie unterschrieben den Versailler Vertrag.

Mit der Fiktion der deutschen Alleinschuld ließ sich jahrzehntelang erfolgreich Politik und auch Geschichtspolitik treiben. In Deutschland wussten alle ernst zu nehmenden Leute seit 1919, dass die deutsche Alleinschuld eine Lüge war. Hitler sattelte hier auf und fügte die Lüge vom Verrat der sogenannten Novemberverbrecher, also der Sozialdemokraten und
Linken, hinzu, denen angeblich dieses unnötige Anerkenntnis zu verdanken war. Mit dem Aufräumen nach dem verlorenen Zweiten Weltkrieg gerieten die Dinge dann durcheinander. Historiker wie der Hamburger Fritz Fischer machten von sich reden, als sie die These von der deutschen Alleinschuld mit Hilfe von fragwürdigen Aktenzitaten aus dem Fundus des Auswärtigen Amtes scheinbar untermauerten. Das war 1961. Seitdem trat das Gerede vom deutschen «Griff nach der Weltmacht» seinen Siegeszug an. Es war Propaganda pur. Clark hat in den Sleepwalkers für Fischers Griff nach der Weltmacht lediglich Platz in einer Fußnote. Mehr braucht er nicht, sein von stichhaltigem Belegmaterial überquellender Text spricht für sich.

Wirkung und Langzeitwirkung

Für Deutschland bedeutet das Buch eine Neubesinnung, die Abkehr von den liebgewonnenen Thesen einer ängstlichen Historikerzunft, die auch jetzt wieder hinter vorgehaltener Hand wispert, dass man natürlich alles, was Clark vor den Augen des Lesers ausbreitet, längst gewusst habe. Nur habe man das in Deutschland nicht sagen können … Und dann kommen verquaste Formulierungen, die von Schuld und angeblicher Verantwortung handeln. Man könnte es auch, weniger freundlich, als mangelnde Zivilcourage bezeichnen.

Niemand weiß, welche Langzeitwirkung das Buch von Clark entfalten wird. Sein Bombeneinschlag in der Presse offenbarte vor allem eines: die ungeheuerliche Naivität und wohl auch Primitivität, die der gewöhnlichen Berieselung des Publikums durch die Meinungsmacher zugrunde liegt. Wünschenswert wäre, wenn sich Clarks dichte Anlehnung an die Menschen, die diese Geschichte im wahrsten Sinne des
Wortes gemacht haben, beispielgebend auf die Zunft auswirken würde. Geschichte ist eine Angelegenheit gut erzählter Geschichten, die von Menschen handeln und davon, wie und warum sie handelten.

Für Deutschland bedeutet Clarks Buch die Abkehr von den liebgewonnen Thesen einer ängstlichen Historikerzunft.

Das Buch zeigt, dass es ruhig etwas komplizierter zugehen darf, als das Fernsehformat angeblicher Wissensvermittler uns glauben mechen will. Bei soviel Lob darf auch ein Körnchen Kritik nicht fehlen. Ich hätte mir, nachdem ich nun den Urtext und die deutsche Übersetzung gelesen habe, beim deutschen Text etwas mehr distanzierte Gelassenheit seitens des Übersetzers gewünscht. Beispiel: Im Urtext machte Kaiser Wilhelm Randglossen an einen Bericht, he «covered them in delighted annotations» (S. 221), in der Übersetzung hingegen steht, dass er die Berichte «vollkritzelte» (S. 292). Das ist unnütz, zumal es mit der Art und Schrift des Kaisers, von dem ich sonst wenig Gutes zu sagen weiß, in deutlichem Widerspruch steht.

Wie auch immer: in summa ein tolles Buch. Eines für den hartnäckigen Leser, der sich eine Basis schaffen will, um mitreden zu können.

Die Schlafwandler Wie Europa in den Ersten Weltkrieg zog

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Gerd Schultze-Rhonhof „Der Weihnachtswaffenstillstand 1914“ und mehr

Posted by deutschelobby - 15/11/2013


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Vortrag aus dem Buch

Sie sagten Frieden und meinten Krieg Die US-Präsidenten Lincoln, Wilson und Roosevelt

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Gerd Schultze-Rhonhof „Der Weihnachtswaffenstillstand 1914“

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Fortsetzung vom Film aus dem vorigen Artikel

 Gerd Schultze-Rhonhof Gespräch zum Buch“Sie sagten Frieden und meinten Krieg“ , 1290

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Gerd Schultze-Rhonhof … „Sie sagten Frieden und meinten Krieg“

Posted by deutschelobby - 15/11/2013


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Die Beweise eines us-amerikanischen Autors für die Kriegsschuld der USA…..Die USA und England….

Ein Amerikaner entlarvt die größte Lüge des letzten und dieses Jahrhunderts:

die Deutschen waren am 1. WK und am 2. Weltkrieg nicht die Schuldigen, sondern die Opfer….sie wurden in den Krieg getrieben…aus wirtschaftlichen und finanziellen Gründen der USA und England, mit Hintergrund der FED. Monatelang versuchte Adolf Hitler den Krieg zu vermeiden. Sogar noch 1941 durch den persönlichen Einsatz von Rudolf Hess, aus Dank zerstörten die Engländer sein Leben und ermordeten ihn….außerdem starben wegen der englischen Kriegstreiberei 20 Millionen Menschen……Doch England hetzte die Polen auf….die massakrierten tausende von Deutsche….bereits im Frühjahr 1939 stand ein grosses, mächtiges polnisches Heer bereit…wohl wissend, dass England ihnen den Rücken stärkte…….die USA stand im Rücken der Engländer und hielten die Fäden in der Händen……so John V. Denson, der Autor……bestätigt durch Gerd Schultze-Rhonhof…….

Wir sind unschuldig…..wann vertreibt die Wahrheit endlich die Indoktrinierung….wir bekommen massive Hilfe von englischen Wissenschaftlern, von Russen und von amerikanischen Historikern……was wollen wir denn noch mehr? Macht das „wir sind schuldig“ so viel Spaß, das wir darauf bestehen?

Doch hört und lest selber: dieses Buch ist eine Pflicht. Eine starke Beweiskraft. Ein Quell an Argumenten bei jeder Diskussion gegen die Anti-Deutschen oder am Stammtisch, in der Familie usw………….

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Die angeblichen Gräueltaten der ebenso angeblichen „Nazis“ können bei Freigabe der Beweise nahezu komplett widerlegt werden, so die Aussagen

zahlreicher ausländischer und inländischer Zeitzeugen, Historiker und Geschichtsforscher………….

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Eine Übersetzung von John V.Denson – Die US Präsidenten Lincoln, Wilson und Roosevelt…Die deutschsprachigen Leser die inzwischen fast alle von der Aleinschuld ihrer Eltern und Großeltern an den zwei Weltkriegen des 20.Jahrhunderts …werden beim Lesen dieses Buches sich die Augen reiben

Sie sagten Frieden und meinten Krieg Die US-Präsidenten Lincoln, Wilson und Roosevelt.

Die deutschsprachigen Leser, die inzwischen fast alle von der Alleinschuld ihrer Eltern und Großeltern an den zwei Weltkriegen des 20.Jahrrhunderts überzeugt sind ,und die Japaner, denen die Alleinschuld am Zweiten Weltkrieg im Pazifik zugesprochen wird, werden sich an manchen Stellen dieses brisanten Buches die Augen reiben. Das uns Deutschen innewohnende Bewusstsein von der eigenen Schuld am Ausbruch des Zweiten Weltkrieges in Europa verstellt uns den Blick auf das, was um Deutschland und Japan herum zur gleichen Zeit verursacht und verbrochen werden ist. John V. Denson, Jurist und Bezirksrichter in den USA beschreibt in dieser Studie die Methoden, mit denen US-amerikanische Regierungen ihre Kriege seit 1846 als Feldzüge für Frieden, Freiheit, Menschlichkeit und Demokratie deklariert und doch oft als Intrigenspiele inszeniert haben. Er enthüllt dabei die Kriegsgründe, Kriegsmotive und Kriegsziele der USA, die immer eher in den Expansionen der amerikanischen Herrschaft und den Wirtschafts-vorteilen zu erkennen waren als bei dem Engagement für Menschenrechte Demokratie und Frieden. Es ging dabei kaum um Ideale. Es ging fast immer um Interessen. Die deutschsprachigen Leser, die inzwischen fast alle von der Alleinschuld ihrer Eltern und Großeltern an den zwei Weltkriegen des 20.Jahrrhunderts überzeugt sind ,und die Japaner, denen die Alleinschuld am Zweiten Weltkrieg im Pazifik zugesprochen wird, werden sich an manchen Stellen dieses brisanten Buches die Augen reiben. Das uns Deutschen innewohnende Bewusstsein von der eigenen Schuld am Ausbruch des Zweiten Weltkrieges in Europa verstellt uns den Blick auf das, was um Deutschland und Japan herum zur gleichen Zeit verursacht und verbrochen werden ist. Der besondere Reiz dieses Buches besteht darin, dass es von einem Amerikaner geschrieben worden ist, der sich sowohl verfassungsrechtlich als auch kriegsgeschichtlich mit  diesem aktuellen Thema auseinandersetzt und die Diskrepanz zwischen dem ungleichen Geschwisterpaar Freiheit und Staatsmacht offen legt. Damit beschreitet er historisch-politisches Neuland zur Geschichtsbetrachtung des 19.und 20.Jahrhunderts. Der Herausgeber und Übersetzer dieser Fallstudie, Generalmajor a. D. Gerd Schultze-Rhonhof, nennt in einem umfangreichen Vorwort die verborgenen Ziele der US-amerikanischen Außenpolitik. Darüber hinaus unterstreicht er für den deutschen Leser wesentliche Aspekte und ergänzt diese aus europäischer Sicht.

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Kriegsschuldfrage 1914: Historiker fordern das Umschreiben von Schulbüchern….Weltkrieg…Alliierte

Posted by deutschelobby - 06/11/2013


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Es ist schon eine kleine Sensation, dass renommierte Forscher jetzt von der Alleinschuld-These des Deutschen Reiches abweichen. Sie fordern sogar öffentlich, dass unsere Schulbücher umgeschrieben werden müssen, und betreiben somit politisch unkorrekten Geschichtsrevisionismus.

Der 100. Jahrestag des Beginns des Ersten Weltkrieges nähert sich in großen Schritten. Politisch korrekte Historiker werden natürlich nicht müde, darauf hinzuweisen, dass das Deutsche Reich, respektive der deutsche Kaiser Wilhelm II. und sein Generalstab diesen Krieg vom Zaun

 

gebrochen hätten. Kurz: Deutschland sei schuld und hauptverantwortlich am Ersten Weltkrieg.

 

Genauso sahen es auch die alliierten Sieger im Vertrag von Versailles, wo dies festgeschrieben und seither zur unumstößlichen Diktion geworden ist. Seit 1946 lernen das die Kinder in unseren Schulen – und seither mussten wir bezahlen.

 

96 Jahre lang umsonst bezahlt?

 

Am Sonntag, den 3. Oktober 2010 war es dann soweit: Der Erste Weltkrieg war, 96 Jahre nach seinem Ausbruch, auch für Deutschland zu Ende. Bis zu diesem Zeitpunkt musste der deutsche Steuerzahler als »Verursacher« des Ersten Weltkrieges Reparationen sprich Wiedergutmachung an die Alliierten bezahlen.

 

Die letzte Rate betrug 69,9 Millionen Euro. Im Bundeshaushalt 2010 wurde dieser Betrag unter Punkt 2.1.1.6 als »Bereinigte Auslandsschulden (Londoner Schuldenabkommen)« verklausuliert.

Die Reparationszahlungen nach dem Ersten Weltkrieg wurden im Versailler Vertrag im Jahr 1919 festgelegt. Adolf Hitler hatte die Zahlungen einst gestoppt, doch nach 1945 übernahm die Bundesrepublik Deutschland dann die »Schulden« und zahlte bis zum Jahr 1983.

 

Die Restzahlung von 125 Millionen Euro für Zinsen auf Auslandsanleihen war erst nach der deutschen Wiedervereinigung fällig. Seit 1996 stotterte der deutsche Steuerzahler die Schuld aus dem vor knapp 100 Jahren ausgebrochenen Krieg ab. Die letzte Rate war 20 Jahre nach der Wiedervereinigung fällig.

 

Keine Alleinschuld Deutschlands

 

Umso erstaunlicher ist es, dass jetzt renommierte Historiker sogar öffentlich fordern, die Schulbücher umzuschreiben, da das Deutsche Reich nicht die Alleinschuld an der »Urkatastrophe« des 20. Jahrhunderts mit 20 Millionen Toten trage.

 

In der Sendung Wer war schuld? – Der Weg in den Ersten Weltkrieg (History LIVE/Phoenix) diskutierten unter anderen Prof. Christopher Clark (University of Cambridge), Prof. Sönke Neitzel (London School of Economics and Political Science) und Prof. Wolfram Wette über den Ausbruch des Ersten Weltkrieges.

Fazit: Die Alleinschuld Deutschlands ist historisch nicht zu belegen.

 

Schulbücher umschreiben

 

Während mir Prof. Wette nach wie vor besessen von der deutschen Kriegsschuld zu sein scheint, argumentierten Prof. Clark und Prof. Neitzel in der Diskussion, dass nicht ein einzelner Staat als Hauptschuldiger identifiziert werden könne, sondern ein Geflecht aus verschiedenen Ursachen und Ereignissen zum Ersten Weltkrieg führte. Darin eingebunden waren viele europäische Staats- und Regierungschefs und deren Militärführungen.

 

Auf die Frage des – für mich erstaunlich – neutralen Guido Knopp, ob denn aufgrund der neuen Erkenntnisse die Schulbücher umgeschrieben werden müssten, antworteten Prof. Clark und Prof. Neitzel mit einem klaren »Ja«.

 

Nichts Neues – und doch neu?

 

Das alles ist nichts Neues, denn schon einige Jahre nach dem Ersten Weltkrieg veröffentlichte die deutsche Reichsregierung die Akten des deutschen Auswärtigen Amtes von 1870 bis 1914. Mit diesen 40 Bänden konnte sie überzeugend die Alleinschuld Deutschlands am Kriegsausbruch widerlegen. 1950 erklärten führende französische und deutsche Historiker bei einer Tagung: »Die Dokumente erlauben es nicht, einer Regierung oder einem Volk im Jahre 1914 einen vorsätzlichen Wunsch nach einem europäischen Krieg zuzuschreiben.«

 

Dennoch lautete Artikel 231, der so genannte »Kriegsschuldartikel« im Versailler Vertrag: »Die alliierten und assoziierten Regierungen erklären und Deutschland erkennt an, dass Deutschland und seine Verbündeten als Urheber für alle Verluste und Schäden verantwortlich sind, die die alliierten und assoziierten Regierungen und ihre Staatsangehörigen infolge des Krieges, der ihnen durch den Angriff Deutschlands und seiner Verbündeten aufgezwungen wurde, erlitten haben.«

 

Genau das Gegenteil belegt Hans Fenske, der bis 2001 als Professor für Neue und Neueste Geschichte in Freiburg lehrte, in seiner Studie Der Anfang vom Ende des alten Europa. Auch seinen fundierten Recherchen nach kann weder von einer Alleinschuld Deutschlands am Kriegsausbruch 1914 die Rede sein, noch von Kriegstreiberei auf deutscher Seite.

 

Aber gerade das Gegenteil war fast 100 Jahre der offizielle und politisch korrekte Standpunkt, gerade hier in Deutschland. Doch für die Menschen im Jahr 1919 war die moralische Demütigung noch viel schlimmer als die beträchtlichen, historisch bis dahin einzigartigen wirtschaftlichen und finanziellen Forderungen. Die – in ihren Augen – himmelschreiende Ungerechtigkeit brachte die Massen gewaltig auf, was auch Adolf Hitler und allen Gegnern des Versailler Vertrages Jahre später in die Hände spielen sollte.

 

Bleibt zu hoffen, dass auch die politisch korrekten deutschen Historiker in Zukunft einen gesamteuropäischen Blick auf die Handlungen der verschiedenen Akteure am Vorabend des Ersten Weltkrieges werfen, statt immer noch an der widerlegten Alleinschuld-These aus dem Versailler Vertrag festzuhalten.

 

Auch sollten wir endlich den Mut haben, unsere Schulbücher dahingehend zu ändern, anstatt unseren Kindern auch nach einem Jahrhundert noch beizubringen, ihre Urgroßväter seien die Orks aus dem Land Mordor gewesen, von denen alles Schlechte dieser Welt ausging.

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http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/michael-grandt/kriegsschuldfrage-1914-historiker-fordern-das-umschreiben-von-schulbuechern.html

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der australische Historiker Christopher Clark beweist, dass das Deutsche Reich keine Allein-Schuld am 1. WK hat….

Posted by deutschelobby - 28/09/2013


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Clarke Ersten Weltkrieg zog.

medien, audio

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»Eine Tragödie, kein Verbrechen«

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Christopher Clark wendet sich in seinem neuesten Buch der Vorgeschichte des Ersten Weltkrieges zu

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Der nicht zuletzt durch Arbeiten zur Geschichte Preußens ausgewiesene australische Historiker Christopher Clark vermittelt in „Die Schlafwandler. Wie Europa in den Ersten Weltkrieg zog“ auf über 800 Seiten eine Fülle an Sachinformationen und kommt zu einem Schluss, die der herrschenden These des Versailler Vertrages und Fritz Fischers von der Alleinschuld Deutschlands am Ersten Weltkrieg widerspricht.

Kaum eine Frage ist derart verbissen diskutiert worden wie die nach den Ursachen des Ersten Weltkrieges. Die Gründe hierfür sind sowohl (geschichts)wissenschaftlicher als auch (geschichts-)politischer Natur. Clark wird nicht müde zu betonen, wie komplex die Entstehungsgeschichte des Ersten Weltkriegs gewesen sei. In der Tat gibt es eine Fülle von Faktoren und Einflussgrößen sowie parallelen Entwicklungen, deren Gewichtung gegeneinander wahrlich schwierig ist.

Diese Komplexität beinhaltet für den Geschichtswissenschaftler die Gefahr und den Geschichtspolitiker die Chance, durch selektive Wahrnehmung beziehungsweise Darstellung der Fakten die unterschiedlichsten, ja einander widersprechende Thesen scheinbar plausibel untermauern zu können. So verweist Clark darauf, dass keine einzige Großmacht von der Zuweisung der Hauptverantwortung völlig verschont blieb. Clark weist aber im selben Atemzug auch darauf hin, dass Deutschland der „häufigste Kandidat“ ist, was kaum verwundert, wird doch die Geschichte von den Siegern geschrieben.

Und damit sind wir bei der Geschichtspolitik. Kaum eine Dis­kus­sion ist derart von geschichtspolitischen Motiven überlagert wie die nach den Ursachen des Ersten Weltkrieges, nach der „Schuld“ für den Kriegsausbruch. Das liegt zweifelsohne maßgeblich daran, dass die alliierten Sieger des Ersten Weltkrieges die Härten gegenüber den besiegten Deutschen mit deren angeblicher Kriegsschuld zu rechtfertigen suchten. Nach dem Zweiten Weltkrieg widerholte sich dies. Man denke nur an die Argumentation, mit der versucht wird, die Vertreibung der Deutschen zumindest zu relativieren, wenn nicht gar zu rechtfertigen. Allerdings gibt es einen wichtigen Unterschied. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Deutschland besetzt und dessen Bevölkerung einer Umerziehung unterworfen. Während nach dem Ersten Weltkrieg ein breiter Konsens unter den Deutschen in der Ablehnung der alliierten Kriegsschuldthese bestand, ist die Diskussion der Schuld am Zweiten Weltkrieg durch das Dogma von der deutschen Alleinschuld tabuisiert. Nationalkonservativen Kreisen, die sich nicht des Tabubruchs schuldig machen wollten, blieb vor diesem Hintergrund zur Verteidigung des eigenen Landes nur die Theorie vom zweiten Dreißigjährigen Krieg, die den Zweiten Weltkrieg als Fortsetzung des Ersten betrachtet und damit die Bedeutung der Schuld am Zweiten Weltkrieg relativiert, vielmehr wieder die Frage nach der Schuld am Ersten Weltkrieg in den Fokus rückt, die ja auch in der Bundesrepublik frei diskutiert werden darf. Entsprechend große geschichtspolitische Bedeutung kommt vor diesem Hintergrund der These Fritz Fischers zu, dass das Deutsche Reich auch am Ersten Weltkrieg die Alleinschuld trage.

Angesichts dieser geschichtspolitischen Überlagerung kann es nicht von Schaden sein, dass sich nun der Frage nach den Ursachen der europäischen Selbstzerfleischung mit Christopher Clark ein Autor aus einem Kontinent annimmt, der zwar zum Britischen Empire gehört hat und immer noch dem Commonwealth angehört, dem aber Europa doch so fern ist, wie kein anderer Erdteil. Auf eine nicht interessegeleitete Untersuchung sine ira et studio lässt auch die Tatsache hoffen, dass in jenem Krieg, um den es hier geht, Vorfahren von ihm und seiner Ehefrau auf unterschiedlichen Seiten der Front gekämpft haben.

Clark weiß sehr wohl um die Brisanz seines Themas und versucht es zu entemotionalisieren. So nimmt er gar nicht erst für sich in Anspruch, eine Antwort auf die Kriegsschulfrage zu geben. Explizit widmet er sich nicht der Frage nach dem Warum und damit der Kriegsursache, sondern versucht vielmehr frei von Theorien der Frage nach dem Wie nachzugehen. Das klingt herrlich ideologiefrei und erinnert an Leopold von Rankes (1795–1886) Ziel aufzuzeigen, „wie es eigentlich gewesen“ ist. Überhaupt ist Clarks Herangehensweise in mancher Hinsicht erfrischend bodenständig. Er theoretisiert nicht über irgendwelche gesichtslosen Prozesse und Strukturen, weist vielmehr auf die Bedeutung hin, die auch Einzelpersonen haben können, was der von vielen so gerne geübte Schuldzuweisung an ganze Kollektive – sei es nun das deutsche Volk, das preußische Militär oder das ostelbische Junkertum – entgegenwirkt. Nach Leopold von Ranke (1795–1886) erinnert Clarks Herangehensweise damit auch an einen anderen großen deutschen Historiker, Heinrich von Treitschke (1834–1896), von dem das von Sozial- und Strukturhistorikern viel kritisierte Wort stammt: „Männer machen die Geschichte.“

Wenn Clark auch auf Fakten statt auf moralinsaure Theorien setzt, so drückt er sich doch nicht darum, aus den von ihm dargebotenen Informationen eine Schlussfolgerung zu ziehen. Sie lautet, dass „der Kriegsausbruch eine Tragödie, kein Verbrechen“ gewesen sei. Und die Protagonisten von 1914 zeichnet er als „Schlafwandler – wachsam aber blind, von Alpträumen geplagt, aber unfähig, die Realität der Gräuel zu erkennen, die sie in Kürze in die Welt setzen sollten“. Das ist nicht sehr originell, erinnert es doch stark an Lloyd Georges bereits 1920 getroffene Feststellung: „Keiner der führenden Männer dieser Zeit hat den Krieg tatsächlich gewollt, Sie glitten gewissermaßen hinein, oder besser, sie taumelten oder stolperten hinein, vielleicht aus Torheit.“ Allerdings bestätigte Fischer mit seiner Kriegsschuldthese auch nur ein Diktat aus dem Jahre 1919, nämlich das von Versailles. Und geschichtlicher Fortschritt (wenn es ihn denn gibt) äußert sich eben nicht nur in neuen Erkenntnissen, sondern auch in der Untermauerung vorhandener.

Wie nachhaltig Clarks These wirkt, ob sie die Fischer-These wird ablösen können, werden wir wohl spätestens im Sommer nächsten Jahres sehen, wenn sich der Ausbruch des Ersten Weltkrieges zum 100. Mal jährt und sich ein Heer von Buchautoren und Journalisten nolens volens auf Clarks Thema stürzen wird. Manuel Ruoff

Christopher Clark: „Die Schlafwandler. Wie Europa in den Ersten Weltkrieg zog“, DVA, München 2013, geb., 896 Seiten, 39,99 Euro

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nachzulesen bei preussische-allgemeine-zeitung 39-2013

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Wladimir Putin: Schuld am 2. Weltkrieg tragen die Siegermächte des 1. Weltkrieges!

Posted by deutschelobby - 25/09/2013


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was nicht nur deutschelobby seit Jahren faktisch in Artikeln und Berichten nachweist, bestätigt jetzt Putin.

Er hat die Unterlagen, er hat die Macht, er hat das, was ein Ferkel Merkel nicht widerlegen, schon gar nicht widersprechen kann.

Würde sie Putin widersprechen, so würde sie Putin der Lüge bezichtigen, ausserdem müsste sie das Gegenteil beweisen, was sie unmöglich kann.

Der Versailler Vertrag ist ein nicht zu widerlegbarer Beweis.

Das die Feind-Alliierten auch die Schuld am 1. WK haben, auch das ist unwiderlegbar bewiesen, sollte jedem bewußt werden, der endlich die Lügen durch-schauen will.

Merkel unterstützt deutlich durch ihr Verhalten und ihre Reden, die Lügen der durch Feind-Mächte diktierten Geschichte.

Einfach etwas behaupten ohne historisch die geringste Ahnung, geschweige denn Nachforschungen betrieben zu haben, ist armselig.

Merkel ist ein Schädling. Ein Schädling des Deutschen Volkes………sie ist nicht das „kleinere Übel“……..sie ist das Übel……

Rot-Grün wäre lediglich eine verschärfte „Merkel-Ausgabe“………jedoch führt beides zum gleichen Ergebnis……..

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…und nicht das Reich!

Leute! Diese Aussage ist ein Brett! Zum ersten (mir bekannten) Mal läßt ein amtierender Staatschef die Wahrheit heraus.

Irgendwann werden die Geschichtsbücher korrigiert werden und den jetzigen “Geschichtslehrern” wird die Schamesröte in Gesicht steigen.

Wenigstens…!

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Ausschnitt der Rede von Russlands Präsident Wladimir Putin im Valdai-Forum, 19 September 2013.

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Geschichtswerkstatt 01- Debellatio

Posted by deutschelobby - 01/06/2013


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wichtige Fragen und Aspekte aufgespürt und gestellt von conrebbi

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nach Anschau dieses Videos stellen sich einige Fragen.

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Neue Folge unter “Historische Bilder” – Doggerbank 1915 – Erstes deutsch-britisches Seegefecht

Posted by deutschelobby - 17/04/2013


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unter

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https://deutschelobby.com/deutschland-deutsches-reich/historische-bilder/

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Geschichtsfälschung: Erster Weltkrieg: Paris und Moskau wollten die Eskalation – Christopher Clarks Analyse über den Weg in den Ersten Weltkrieg liegt bislang nur auf englisch vor

Posted by deutschelobby - 15/04/2013


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Alliierte krieg

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AUDIO

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Christopher Clark, Professor für Neuere Geschichte an der Universität Cambridge, hat sich in Deutschland bereits durch seine Geschichte Preußens (2007) und seine Biographie Wilhelms II. (2008) einen Namen gemacht. Auch sein neues Werk „Die Schlafwandler. Wie Europa 1914 in den Krieg zog“ sollte so bald wie möglich ins Deutsche übersetzt und in unserem Land möglichst breit und gründlich rezipiert werden, handelt es sich bei ihm doch um eine Darstellung des in den Ersten Weltkrieg führenden Weges, die zahlreiche Klischeevorstellungen gerade zur Rolle Deutschlands durch eine fundierte und oft neuartige Analyse in Frage stellt.

Im ersten Teil konzentriert sich der Autor auf Serbien und Österreich-Ungarn als die beiden Staaten, deren Konflikt mit der Ermordung des österrei-chisch-ungarischen Thronfolgers Franz Ferdinand und dessen Gemahlin in Sarajevo am 28. Juni 1914 die „Julikrise“ auslösen sollte. Mit diesem Auftakt unterstreicht Clark seine Ansicht, es sei erforderlich, „Sarajevo und den Balkan zurück in den Mittelpunkt der Geschichte zu rücken“.

Aufschlußreich ist sein Hinweis, daß ein Geschehen aus der jüngeren Vergangenheit mit dafür den Ausschlag gegeben habe, die Rolle Serbiens beim Kriegsausbruch neu zu beleuchten: Durch das Massaker von Srebrenica und die Belagerung Sarajevos habe sich „unser moralischer Kompaß“ verschoben, habe es sich als problematisch erwiesen, Serbien als bloßes Objekt oder gar Opfer der Politik der großen Mächte anzusehen. Vielmehr müsse der serbische Nationalismus als eigenständige historische Kraft betrachtet werden.

Ausführlich wird die Planung des Attentats von Sarajevo durch den Chef des Abwehrdienstes des serbischen Geheimdienstes, Oberst Dragutin Dmitrijević-Apis, beschrieben. Über diese Planung sei der Ministerpräsident Nikola Pašić „fast sicher“ informiert gewesen, nach dessen Ansicht nur ein europäischer Konflikt unter Beteiligung der Großmächte die großen Hindernisse beseitigen konnte, die der serbischen „Wiedervereinigung“ im Wege standen. Durch die Morde von Sarajevo sei der „Auslöser“ betätigt worden, den die russische und die französische Außenpolitik mit ihrer gegen Österreich-Ungarn und damit bewußt und absichtsvoll gegen dessen Verbündeten Deutschland gerichteten Stoßrichtung bis zum Sommer 1914 auf dem Balkan installiert hatten.

Im zweiten Teil konzentriert sich der Autor auf die Analyse der Entwicklung, die zu dieser „Balkanisierung“ der Außenpolitik Rußlands, Frankreichs und auch Großbritanniens geführt hat, das heißt auf die Beschreibung und Analyse der zunehmenden außenpolitischen Isolierung Deutschlands ab den 1890er Jah-ren, die er ohne Scheu als „Einkreisung“ bezeichnet. Hier werden zahlreiche, gerade auch in Deutschland verbreitete und gern geglaubte Vorstellungen in Frage gestellt, etwa die Ansicht, daß der Bau einer deutschen Hochseekriegsflotte und die deutsche „Weltpolitik“ die englischen Politiker zum Anschluß an die französisch-russische Allianz veranlaßt hätten.

Auf keinen Fall kann nach Clarks Auffassung an der einst weitgehend akzeptierten Ansicht festgehalten werden, Deutschland habe seine außenpolitische Isolierung durch ein „unerhörtes internationales Verhalten“ selbst bewirkt. Verglichen mit den imperialen „Raubzügen“ der USA seien die konkreten Ergebnisse der deutschen „Weltpolitik“ nach 1897 sehr bescheiden ausgefallen.

Tatsächlich erklärt sich die Annäherung Großbritanniens an Rußland nach Clarks Ansicht hauptsächlich aus dem Bestreben der führenden englischen Politiker, die Bedrohung durch Rußland in Asien durch ein Bündnis mit dieser Macht zu mindern. „Die Furcht vor der Aussicht, einen mächtigen Freund zu verlieren, wurde verstärkt durch die Angst, einen mächtigen Feind zu bekommen.“ Obwohl sich diese Hoffnung zunehmend als irrig herausstellte, wurde an ihr bis zum Kriegsausbruch festgehalten. Was Deutschland selbst anbelangt, so war die Außenpolitik des Reichskanzlers Theobald von Bethmann Hollweg gekennzeichnet durch den Wunsch, mit Rußland und Großbritannien ein Verhältnis unauffälliger und pragmatischer Zusammenarbeit zu etablieren. Niemals ist die deutsche Außenpolitik vor 1914 von dem Ziel geleitet worden, einen Präventivkrieg gegen welche Macht auch immer auszulösen.

Ausführlich wird die „Balkanisierung“ der französisch-russischen Allianz behandelt, in deren Verlauf Frankreich Rußland carte blanche für den Fall eines Krieges zusicherte, der sich aus einem österreichisch-serbischen Konflikt ergeben sollte. Insbesondere der französische Staatspräsident Raymond Poincaré verstärkte mit dieser Politik, die gegen Deutschlands Bemühen um Entspannung mit Rußland gerichtet war, die offensive Orientierung der französischen militärischen Planung. In Rußland selbst träumte Außenminister Sergei Sazonov davon, Deutschland mit „der größten Allianz der Menschheitsgeschichte“ entgegenzutreten und es einzudämmen, obwohl von Deutschland keinerlei Bedrohung für Rußlands Sicherheitsinteressen ausging.

Nach dem Attentat von Sarajevo wurde Österreich das Recht bestritten, Maßnahmen irgendwelcher Art gegen Belgrad zu ergreifen. In die „Balkanisierung“ der französisch-russischen Allianz ließ sich auch Großbritannien einbeziehen, dessen Außenminister Edward Grey vom Beginn seiner Amtszeit 1906 an eine zunehmend antideutsche Politik verfolgte, deren Hintergrund „das Schauspiel von Deutschlands titanischem ökonomischen Wachstum“ bildete. „Überall, wo man hinblickte, sah man die Konturen eines ökonomischen Wunders.“

Nach den Morden von Sarajevo war es das Bestreben der österreichischen und der deutschen Politik, den Konflikt auf den Balkan zu beschränken. Es gibt keinerlei Hinweise darauf, daß die führenden deutschen Politiker die Krise als willkommene Gelegenheit angesehen hätten, einen langgehegten Plan umzusetzen, um einen Präventivkrieg gegen Deutschlands Nachbarn auszulösen. Das Ziel der Konfliktbeschränkung mußte jedoch scheitern, denn die durch das At-tentat entstandene Krise „entsprach exakt dem balkanischen Eröffnungsszenari-um“, das die französisch-russische Allianz über zahlreiche Diskussionen und Gipfeltreffen in den vergangenen Jahren „als den optimalen casus belli festgelegt hatte“, einem Szenarium, das konsequent umgesetzt wurde und in den Kriegsausbruch mündete.

Nach Niall Fergusons Buch „Der falsche Krieg. Der Erste Weltkrieg und das 20. Jahrhundert“ (1999) stellt Christopher Clarks Werk „Die Schlafwandler“ einen weiteren bemerkenswerten Beitrag zur Erforschung des Weges in den Ersten Weltkrieg dar, in dem die Vorkriegspolitik der Ententemächte, insbesondere Rußlands und Frankreichs, aber auch Großbritanniens, äußerst kritisch analysiert wird. Wenn dieses Werk, was zu hoffen steht, in deutscher Übersetzung erscheint, wird es in unserem Land gewiß ein breites Echo finden und – hoffentlich – zu vertiefendem Nachdenken über die immer noch verbreitete These von Deutschlands „Alleinschuld“ am Kriegsausbruch führen.

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Christopher Clark: The Sleepwalkers. How Europe Went to War in 1914. Allen Lane. An imprint of Penguin Books, London 2012, gebunden, 697 Seiten, 25,95 Euro

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deutsche reich fahne

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