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    In Memorium....Todestag: 13.03.2013.....In Kirchweyhe von Türken totgetretene Daniel Siefert

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Archive for the ‘ASTRONOMIE’ Category

Universum—unendliche Weiten…wann endlich kommt es zum ersten Kontakt? (oder existiert dieser schon seit Jahrtausenden?)

Posted by deutschelobby - 18/04/2014


Ja, offiziell wird immer wieder gerne über „den ersten Kontakt“ gesprochen und fantasiert.

Gleichzeitig gibt es viele ernstzunehmende Zeitzeugen, aber auch aus der Geschichte Überliefertes, dass es schon seit Jahrtausenden extraterristischen Kontakt gibt…..und wir auch gesteuert werden…

wie auch immer…

 

Die Astronomie dringt immer weiter in die Tiefen des Universums vor, ständig werden neue Planeten und Phänomene in unserem Sonnensystem sowie weit draußen bei fernen Sternen und Galaxien entdeckt. Aber wann werden wir auf echte Erdenzwillinge und fremde Intelligenzen im All stoßen? Welche Bedeutung hätte das für unsere eigene Zivilisation? Eine Frage, deren Antwort uns alle betreffen wird.

ausserirdische_zivilisationen_
Sie zählt zu den drängendsten Fragen überhaupt: Gibt es intelligentes Leben dort draußen im All? Ihr folgt sogleich ein ganzes Bündel weiterer Fragen. Wie weit entfernt sind unsere »Nachbarn«? Welchen Entwicklungsstand haben sie erreicht? Beobachten sie die Erde vielleicht schon und sind sie gar zum Interstellarflug fähig? Wenn ja, welche Absichten würden sie mit einem Besuch verbinden? Selbst ranghohe Wissenschaftler wie der Physiker Stephen Hawking diskutieren über die Existenz außerirdischer Wesen.
Sie »warnen« sogar davor, sich ihnen zu erkennen zu geben. Wir wissen schließlich nicht, welche potenzielle Gefahr von ihnen ausginge. Die Angst vor dem Fremden wohnt Mensch und Tier seit Urzeiten inne. Ganz unbegründet ist sie sicher nicht. Und vor allem die Psychologie einer nichtirdischen Kultur zu ergründen, wäre wohl kaum eine leichte Aufgabe.
Vorsicht dürfte auch hier angebracht sein. Ein einziger kurzer Blick auf die Historie irdischer Kolonialmächte lässt jeden einigermaßen sensiblen Menschen erschaudern, angesichts des Umgangs mit den jeweils Unterlegenen. Man sollte nicht von sich auf andere schließen, auch die Menschheit nicht auf fremde Wesen. Doch vielleicht ist es ja gut, dass die kosmischen Dimensionen so ungeheuerlich sind und wir daher ziemlich allein auf weiter Flur. Thesen und Theorien, dass die »Fremden« bereits längst hier waren, werden von der Wissenschaft meist abgelehnt.

Suche nach Signalen aus dem All wissen-astronomie-orionnebel-teaser

Zwar erklärte einst sogar der berühmte, 1996 nach schwerer Krankheit verstorbene Carl Sagan, »sie« könnten bereits vor zigtausend Jahren bei uns gewesen sein. Doch UFOs hielt er für blanken Unsinn – für

Irrtum, Sinnestäuschung oder schlichten Betrug. Was aber bleibt, wenn man diese Diskussion außen vor lässt? Die Suche nach Signalen aus dem All. Heute sind mehr als 90 Prozent aller Astronomen davon überzeugt, dass es wirklich intelligentes Leben im Universum und auch in der Galaxis gibt. Jedenfalls wäre die Entdeckung einer fremden Zivilisation zunächst einmal mit einem kapitalen Kulturschock verbunden.

Kosmische Lebensreservate?

Das klingt nicht unbedingt nach Leben im All, eher nach Ödnis und Tod. Was aber wären Wüsten ohne Oasen, was der Weltraum ohne seine Erden? Die Erde beweist die Möglichkeit für kosmische Lebensreservate. Sicherlich müssen schon sehr viele Faktoren aufeinandertreffen, damit eine Welt bewohnbar wird. Selbst Welten in unmittelbarer Nachbarschaft haben ganz andere Eigenschaften als die Erde. Der Mond beweist das.

Er ist zu klein, um eine Atmosphäre zu halten – und fertig ist die lebensfeindliche Wüste, die andererseits vielleicht unerlässlich für die Entstehung der irdischen Biologie war. Die wesentlich vom Mond bewirkten Gezeiten beschleunigten die Bildung langkettiger organischer Moleküle, auch wenn Kometen das Ihre dazu beitrugen, unsere frühe Erde mit solchen Lebensbausteinen anzureichern. Wäre jedoch die Existenz eines großen Trabanten nach Art des Mondes unerlässlich für die Heranbildung von Leben auf einem Planeten, dann dürfte es wohl deutlich weniger bewohnte Welten im All geben.

Unser Mond entstand nicht auf die herkömmliche Weise.

Der amerikanische Astronom, Physiker und Geologe William Kenneth Hartmann entwarf im Jahr 1975 zusammen mit seinem Kollegen Donald R. Davis ein Szenario, das unseren Trabanten erstmals als Ergebnis einer riesigen kosmischen Kollision erklärt, bei der die Erde von einem etwa marsgroßen Planeten Marsgesicht76getroffen wurde. Was zunächst nach einer jener ungeliebten Katastrophentheorien klingt, gilt heute als die wahrscheinlichste Theorie.

Es gibt »Oasen« im Weltall

In unserem Sonnensystem könnte eine einfache Biologie unter den Krusten von Jupitermond Europa jupiter-europa-und Saturnmond EnceladusSaturnmond Enceladus existieren, in globalen Ozeanen, tief unter den dicken Eispanzern jener Oberflächen verborgen. Die Auswertung von Daten der Cassini-Raumsonde hat gerade jetzt deutliche Belege für Wasserreservoirs am Südpol von Enceladus geliefert. Astro-biologen halten solche Regionen für aussichtsreiche kosmische »Oasen« primitiven Lebens.

Das Riesenteleskop soll dabei möglicherweise sogar deren Atmosphären direkt untersuchen können. Auch das Space Telescope Science Institute (STScI) der NASA bestätigte Anfang April 2014, dass die Menschheit in wenigen Jahren erstmals die Zahl der terrestrischen Planeten um fremde Sterne genau kennen wird.

Vom 28. April bis zum 1. Mai wird ein entsprechendes NASA-Symposium im STScI in Baltimore im US-Bundesstaat Maryland stattfinden. Thema: »Bewohnbare Welten in Raum und Zeit«.

In den nächsten Jahren werden wir vermutlich die ersten direkten Bilder von Zwillingserden sehen.

———————–

voller Bericht in KOPP-EXKLUSIV 16-14

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2013 – Die wichtigsten Nachrichten der besonderen Art im Jahresrückblick

Posted by deutschelobby - 07/01/2014


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übersichtlich in einer PDF-Datei zusammen-gestellt…mit aktiven Links zum ausführlichen Artikel…..

Themen jenseits von Politik, „EU“ und Genderwahn……………..

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aaaaa.

ausführlich mit Bildern, PDF-Liste, unter:

2013 – Die wichtigsten Nachrichten der besonderen Art im Jahresrückblick

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http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/01/2013-die-wichtigsten-grewi-nachrichten_6.html

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Dramatische Veränderungen in unserem Sonnensystem

Posted by deutschelobby - 01/12/2013


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Sonnensystem

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Das gesamte Sonnensystem – und nicht nur unser einzelner kleiner Planet – erfährt zur Zeit gravierende, nie dagewesene physikalische Veränderungen. Dieser Artikel wird viele verschiedene aussagekräftige Beispiele nennen und wissenschaftlich dokumentieren und sich dabei auf eine Fülle renommierter Quellen und Veröffentlichungen beziehen.

Wir werden auch ein neues wissenschaftliches Modell skizzieren, das die zeitgleich stattfindenden interplanetarischen Veränderungen mit Hilfe einer grundlegenden „neuen Physik“ erstmals schlüssig erklären kann – einer Physik, die „für die Zukunft sogar noch größere Anomalien“ vorhersagt.

Hier einige Höhepunkte:

  • Sonne: Seit 1940 aktiver als in den gesamten 1.150 Jahren zuvor
  • Merkur: Unerwartete Entdeckung von Polareis, zusammen mit einem überraschend starken eigenen Magnetfeld … für einen angeblich „toten“ Planeten
  • Venus: 2.500-prozentiger Anstieg der Polarlichthelligkeit und beträchtliche atmosphärische Veränderungen in weniger als 30 Jahren
  • Erde: Erhebliche und offensichtliche Veränderungen von Wetter und Geophysik weltweit
  • Mars: „Globale Erwärmung“, gewaltige Stürme, Verschwinden der Polareiskappen
  • Jupiter: Mehr als 200-prozentiger Helligkeitsanstieg in den umgebenden Plasmawolken
  • Saturn: Bedeutende Abnahme der äquatorialen Strahlstromgeschwindigkeiten in nur etwa 20 Jahren, begleitet von einem überraschenden Schub von Röntgenstrahlen am Äquator
  • Uranus: „Wirklich sehr, sehr starke Veränderungen“ in der Helligkeit, erhöhte globale Wolkenaktivität
  • Neptun: 40-prozentige Zunahme der atmosphärischen Helligkeit
  • Pluto: 300-prozentiger Anstieg des Atmosphärendrucks, obwohl sich Pluto von der Sonne entfernt

Keine dieser Zahlen stammt von wissenschaftlichen „Außenseitern“; sie alle sind sehr, sehr real, und was Sie gerade gelesen haben, ist nur die sprichwörtliche „Spitze des Eisbergs“.

——-

vollständiger großer Artikel mit zahlreichen Bildern

Dramatische Veränderungen in unserem Sonnensystem

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Zurück in die Steinzeit? Wissenschaftler warnen vor einer galaktischen Superwelle

Posted by deutschelobby - 11/10/2013


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Kaum hat die NASA Entwarnung gegeben, was die Aktivität der Sonnenflecken betrifft, da melden die Astronomen neue Bedenken an: Eine Explosion im Zentrum unserer Milchstraße stehe unmittelbar bevor. Die dabei entstehende Strahlungswelle könnte die Erde treffen und unsere Zivilisation in die Steinzeit zurück katapultieren.

Michael Morris hat bereits im Juli auf Kopp Online von der Welle geschrieben. Inzwischen kommen immer mehr Erkenntnisse – die zum Teil schon Jahre zurückliegen – ans Tageslicht. Hier ein kurzer Überblick:

 

Durch die nunmehr seit Jahren anhaltende außerordentlich geringe Sonnenaktivität wird der Schutzschild der Erde, der so genannte Van-Allen-Gürtel, geschwächt. Hier drängt sich der Vergleich mit dem menschlichen Immunsystem auf: Indem es immer wieder Bakterien und Viren abwehrt, gewinnt es an Stärke und Abwehrkraft. Muss es dagegen nicht aktiv werden, wird es

nicht gefordert, mobilisiert also nicht seine Kräfte.

 

Der Van-Allen-Gürtel hat die Form eines riesigen Schwimmreifens und umgibt die Erde in 700 bis 6000 Kilometern Höhe mit einer Zone hochenergetischer Protonen, die aus kosmischer Strahlung und von Sonnenwinden stammt. Lassen diese nach – wie im derzeitigen Sonnenflecken-Minimum – dann verliert er seine Schutzkraft und lässt mehr Teilchenstrahlung aus dem Kosmos auf die Erde durch. Diese Strahlung ist derzeit so hoch wie in den letzten 50 Jahren nicht, berichtet die NASA (1).

 

Der Druck des Sonnenwindes sei seit Mitte der 1990er Jahre um ein Fünftel gesunken, so die NASA. »Die Messungen der Ulysses-Sonde deuten darauf hin, dass der Druck des Sonnenwinds zur Zeit der niedrigste ist, der jemals seit Beginn des Raumzeitalters registriert worden ist«, sagt Dave McComas, leitender Wissenschaftler beim Ulysses-Projekt (2). Richard Mewaldt vom California Institute of Technology hat zeitgleich einen Anstieg der kosmischen Strahlung um etwa 19 Prozent beobachtet (3).

 

Diese Entwicklung hat die Theorien eines Wissenschaftlers wieder populär gemacht, der 1983 die Fachwelt aufhorchen ließ: Er heißt Paul LaViolette und er hat im August 1983 an der Portland State University in Portland im US-Bundesstaat Oregon seine Doktorarbeit abgegeben mit dem Titel »Galactic Core Explosions, Cosmic Dust Invasions, and Climatic Change« (Explosionen im galaktischen Kern, das Eindringen kosmischen Staubs und der Klimawandel). Darin hat er den Nachweis geführt, dass die Klimaveränderungen in der Erdgeschichte von kosmischen Strahlen ausgelöst worden sind – genau genommen von einer kosmischen Strahlensalve, die etwa alle 10 000 Jahre auf die Erde einprasselt. Ausgelöst wird dieser Beschuss dadurch, dass der Kern unserer Milchstraße explodiert.

 

Zwei Jahre nach LaViolettes Dissertation entdeckten Astronomen, dass Cygnus X-3 die Erde mit Hochenergiepartikeln beschießt. Cygnus ist so weit von der Erde entfernt wie das galaktische Zentrum, nämlich 25 000 bis 30 000 Lichtjahre. Die Teilchen von Cygnus erreichten die Erde mit Lichtgeschwindigkeit auf exakt geradem Kurs (4). Im Jahr 1988 fanden Wissenschaftler heraus, dass die Erde von dem Röntgenstrahlenpulsar Hercules X-1 beschossen wurde. Die Quelle dieser Energiestrahlung lag etwa 12 000 Lichtjahre von der Erde entfernt (5). Auf einem Treffen der American Astronomical Society im Januar 2000 kam erneut Bestätigung für LaViolettes Thesen: Radioastronomen berichteten von ihren Beobachtungen, dass aus dem Zentrum unserer Galaxie Synchrotonradiowellen spiralförmig ausströmten (6).

 

Heißt das, dass das Zentrum bereits explodiert ist und die Galaktische Superwelle schon mit Lichtgeschwindigkeit auf die Erde zurast?

 

Der Physiker und Astronom LaViolette, der nach seiner Dissertation für die UN als Berater sowie für die griechische Regierung und den Club of Rome (Goals for Mankind Project ) arbeitete und heute die Starburst Foundation, ein interdisziplinäres wissenschaftliches Forschungsinstitut (7), leitet, glaubt es: »Die Polareisdaten zeigen, dass die letzte große Superwelle ihren Höhepunkt vor 14 500 bis 11 500 Jahren hatte – bei einem Zyklus von 11 500 Jahren wäre die nächste große Superwelle derzeit überfällig.« (8) Ein weiteres Indiz sieht LaViolette in den Gasausstößen. Astronomen haben bereits im Jahr 1977 darauf hingewiesen, dass das galaktische Zentrum in den vergangenen 5300 Jahren 14 Wolken ionisierten Gases ausgestoßen hat und zwar im Abstand von weniger als 500 Jahren (9). Seit der letzten Eruption sind jedoch bereits 700 Jahre vergangen. »Auch hier kommen wir also wieder zu dem Schluss, dass ein derartiges Ereignis überfällig ist.« (8)

 

Die Auswirkungen einer Galaktischen Superwelle

 

Das Erdmagnetfeld wäre einer Superwelle nicht gewachsen. Niederfrequente Radiowellen, sichtbares Licht, ultraviolettes Licht, Röntgenstrahlung, Gammastrahlung und die alles durchdringende Teilchensalve würden ungebremst auf die Erde treffen. LaViolette prophezeit: »Bei Ankunft einer solchen Superwelle wäre unser vorrangiges Problem der elektromagnetische Impuls (EMP), der vor der Welle herläuft. Die hochintensive elektromagnetische Schockwelle würde jedes elektrisch leitende Objekt unter Hochspannung setzen.« (8)

 

Der EMP würde für Überspannungen im Stromnetz sorgen und sämtliche Transformatoren kurzschließen oder durchschmoren lassen, über die Strom ins Hochspannungsnetz eingespeist oder wieder entnommen wird. Stromausfälle wären die Folge. Jedes an das Stromnetz angeschlossene Gerät würde ebenfalls durchschmoren – einschließlich aller Computer. Kurzum: Die industrialisierte Welt käme zum Stillstand. Im Januar 2009 haben die amerikanische National Academy of Sciences und das National Research Council LaViolettes Warnungen bestätigt. In ihrem Bericht Severe space weather events: Understanding societal and economic impacts (Heftige Ereignisse im Weltraumwetter und ihre Auswirkungen auf Gesellschaft und Wirtschaft) sorgen sich die Forscher vor allem darum, dass es bis zu einem Jahr dauern könnte, bis neue Transformatoren zur Verfügung stünden. Insgesamt rechnen sie, dass die westlichen Staaten vier bis zehn Jahre brauchen würden, um sich von den Schäden des EMP zu erholen (10).

 

Aber das Schlimmste kommt noch: LaViolette rechnet damit, dass die Superwelle von einer Gravitationswelle begleitet wird, die Erdbeben und Vulkanausbrüche auslösen könnte. Und er befürchtet, dass der Wind, der durch die kosmische Strahlung der Welle entsteht, die gefrorenen Kometentrümmer auftaut. Diese umgeben derzeit unser Sonnensystem wie eine Wolke, würden dann aber als Staub und Gas ins Innere treiben und das Sonnenlicht mit einem Nebel verschleiern. Die Sonnenstrahlung würde daher in der oberen Atmosphäre bleiben. Damit käme es zu einer deutlichen Abkühlung der Erdoberfläche, wenn nicht gar zu einer neuen Eiszeit.

 

Der deutsche Biophysiker Dieter Broers erwähnt in seinem viel beachteten Blog Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik in Garching bei München, die Beobachtungen mit dem europäischen Gammateleskop Integral durchführten. Dieses Teleskop umkreist die Erde oberhalb der Atmosphäre, damit die Gammastrahlung gemessen werden kann. Bereits im Jahr 1967 entdeckte der amerikanische Satellit OSO-3 die ersten Gammastrahlenemissionen in unserer Galaxie. Es stellte sich heraus, dass die Strahlungsquellen entlang des galaktischen Äquators dabei besonders rund um das Zentrum der Milchstraße konzentriert sind – ein eindeutiger Hinweis darauf, dass es im »Herzen unserer Galaxie« nicht eben ruhig zugeht. Woher kommt die Strahlung aus dem Zentrum unserer Heimatgalaxie?

 

Broers zitiert dazu eine Meldung der Deutschen Presse Agentur vom 30. April 1997:

»Geheimnisvolle Entdeckung: 3000 Lichtjahre von der Milchstraße entfernt fanden US- Astronomen eine gewaltige Anti-Materie-Wolke. Sie ist 4000 Lichtjahre (38 Billiarden Kilometer) breit. Bislang galt dieser Weltraumabschnitt als leer.

›Der Ursprung der Wolke ist mysteriös‹, sagt Mit Entdecker William Purcell. Anti-Materie hat dieselben Eigenschaften wie herkömmliche Materie, nur entgegengesetzte elektrische Ladungen. Wenn die aufeinandertreffen, vernichten sie sich gegenseitig. Ihre gesamte Masse wird zu Energie.« (11)

In einem weiteren Beitrag weist Broers auf Alexander Presman und Fritz Popp hin. Beide hatten entdeckt, dass kybernetische Informationsverbindungen zwischen biologischen Kernstrukturen existieren, die hierarchisch aufgebaut sind. Das Verhältnis zwischen den 200 Milliarden Sonnenkernen, welche zu unserer Galaxis gehören, und dem Kern unserer Galaxis kann als eine entsprechende hierarchisch-kybernetische Struktur im astronomischen Bereich angesehen werden. Es ist naheliegend, dass die Aktivität der Sonnen vom Kern der Galaxis her mit kybernetischen Mitteln derart geregelt wird, dass das Gesamtniveau der Aktivität der Sonnen dem Entwicklungsziel der Galaxis entspricht. Sollte dieses zutreffen, so muss sich der Regulierungsprozess auch in der Einzelbeziehung zwischen unserer Sonne und dem Zentrum der Galaxis nachweisen lassen. Dies setzt jedoch voraus, dass sich alle Elemente eines Informationssystems wie Sender, Empfänger, Informationskanal in einem solchen astronomischen Informationsmodell definieren lassen (12).

 

Der galaktische Kern kommt nach Broers auch als Sender von Gravitationswellen in Betracht. Gerade die Massenkonzentration im galaktischen Zentrum ist für die Entstehung von Gravitationsstrahlung günstig. Nach neuesten Beobachtungen mit der Technik der Radio-, Infrarot- und Gammaastronomie befindet sich im Milchstraßenzentrum ein Schwarzes Loch, dessen Masse etwa 4,31 Millionen Sonnenmassen erreicht. Ist dies richtig, so ist damit zu rechnen, dass die auf das Schwarze Loch zustürzenden Massen Gravitationswellen aussenden (12).

 

Fazit

Wann die Superwelle kommt, wissen wir nicht. Denn die kosmischen Strahlen einer solchen Welle sind nicht zu sehen. »Ihre lange, 23 000 Lichtjahre dauernde Reise vom galaktischen Zentrum bis zu uns würde gänzlich unentdeckt bleiben«, schreibt LaViolette (8). Die einzige Warnung bestünde im Aufblitzen der Explosion kurz zuvor. »Wir leben am Fuße eines galaktischen Vulkans und kennen weder den Zeitpunkt noch die Stärke des nächsten Ausbruchs« (8).

Fussnoten:

(1) spiegel.de vom 02.04.09

(2) astronews.de vom 30.10.09

(3) ebd.

(4) Marshak u.a.: »Evidence for muon production by particles from Cygnus X-3«, in : Physical Review Letters, 1985, 54:2079

(5) Dingus, B.L. u.a.: »High-energy pulsed emission from Hercules X-1 with anomalous air-shower muon production«, in: Physical Review Letters, 1988, 61:1906

Und: Schwarzschild, B.: »Are the ultra-energetic cosmic gammas really photons?«, in: Physics Today, Nov. 1988, 17

(6) AAS.org (Session 62)

(7) Etheric.com

(8) LaViolette, Paul: »Droht eine galaktische Superwelle?«, in: Nexus Magazin Nr. 24

(9) Zook, H.A.; Hartung, J.B., und Storzer, D.: »Solar flare activity: evidence for large-scale changes in the past«, in: Icarus, 1977, 32:106

(10) NAP.edu (US National Research Council: Severe space weather events: Understanding societal and economic impacts)

(11) Revolution-2012.com

(12) Revolution-2012.com

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http://info.kopp-verlag.de/neue-weltbilder/neue-wissenschaften/peter-orzechowski/zurueck-in-die-steinzeit-wissenschaftler-warnen-vor-einer-galaktischen-superwelle.html

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Rätselhaftes NASA-Video vom Saturn zeigt eine unmögliche sechseckige Wolkenformation, die größer als die Erde ist

Posted by deutschelobby - 01/08/2013


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Schauen Sie sich an, was die NASA-Raumsonde Cassini erstmals im Jahr 2007 entdeckte: Um den Nordpol des Saturn kreist ein großes Sechseck.

Es ist keine Verschwörungstheorie und keine an den Haaren herbeigezogene Interpretation einer zufälligen organischen Struktur. Es ist offensichtlich ein riesiges Sechseck und es kreist um den Nordpol des Saturn, gerade jetzt, in diesem Moment. Und mit »riesig« meine ich, dass dieses Sechseck größer ist als die Erde.

 Saturn2

Direkt von der NASA-Website: »Es ist eine sehr seltsame Struktur, geometrisch perfekt mit sechs annähernd gleichlangen Seiten«, sagte Kevin Baines, Atmosphären-Experte am Jet Propulsion Laboratory der NASA. »Etwas Vergleichbares haben wir noch auf keinem anderen Planeten gesehen. Die dicke Atmosphäre des Saturn, in der kreisförmige Wellen und Konvektionszellen dominieren, ist vielleicht der letzte Ort, an dem man eine solche sechsseitige geometrische Figur erwarten würde – aber da ist sie.«

Das Sechseck ist laut NASA 60 Meilen (96,5 Kilometer) dick (tief) und erstaunliche 15 000 Meilen (24 140 km) breit.

Das heißt, dass die Erde viermal hineinpassen würde. Ja, so groß ist es wirklich. Und es erscheint auch völlig unnatürlich. Wolken bilden keine sechseckigen Formationen und halten diese Strukturen bei, während die Seiten um das Zentrum kreisen. Angesichts dieser Form ist es schwierig, es als »natürlich« zu erklären. Aber das ist noch nicht alles, was es hier zu sehen gibt.

Die Pyramide des allsehenden Auges in dem Sechseck

Als ich mir diese Animation der NASA genau angesehen habe, fiel mir etwas als besonders interessant ins Auge. Innerhalb des Sechsecks gibt es eine Struktur einer dreiseitigen Pyramide.

Sie erscheint ziemlich deutlich als ein heller schattiertes dreieckiges Gebilde vor dem Hintergrund des Sechsecks. Stellen Sie sich eine Pyramide über dem Sechseck vor und Sie werden sie sehen.

Es gibt aber noch mehr: Innerhalb der Pyramide gibt es die Form des allsehenden Auges. Sie können es im Zentrum der Pyramidenstruktur innerhalb des Sechsecks erkennen.

Hier ist ein Standbild aus der NASA-Animation:

Darauf können Sie die Form einer auf dem Kopf stehenden Pyramide und zwei konzentrische Kreise in der Mitte schwach erkennen. Bei der folgenden Darstellung sind Linien überlegt, die die Struktur der Pyramide und des allsehenden Auges kenntlich machen:

Und hier wird das Ganze noch seltsamer…

Das allsehende Auge und die Pyramide

Erkennen Sie dieses allsehende Auge mit der Pyramide? Wenn nicht, dann schauen Sie die Rückseite eines Dollarscheins an. Da ist es!

Ja, auf dem US-Geldschein findet sich genau dasselbe Bild: ein allsehendes Auge im Zentrum der Spitze einer Pyramide, das Sie von der Rückseite der Dollarnote anschaut.

Hier ist ein vergrößerter Ausschnitt der Rückseite eines US-Dollar-Scheins:

Realitäts-Check

Beobachten Sie bitte, woran Sie denken, während Sie diese Zeilen lesen. Bisher habe ich nur Dinge vorgestellt, die offensichtlich sind. Es gibt ein rotierendes Sechseck aus Wolken über dem Nordpol des Saturn. Innerhalb des Sechsecks befindet sich ein Dreieck (Pyramide). Innerhalb des Dreiecks sind zwei konzentrische Kreise, die wie ein menschliches Auge aussehen.

Diese Form erinnert stark an die Pyramide mit dem allsehenden Auge auf der Rückseite des US-Dollarscheins. Beachten Sie, dass ich nichts von einer Verschwörung, von Aliens oder Ähnlichem gesagt habe. Es sind nur Beobachtungen über das Universum, das uns umgibt.

Natürlich sind es faszinierende Beobachtungen. Die meisten Menschen, denen Sie von dem erzählten, was ich bisher in diesem Artikel geschrieben habe, würden denken, Sie seien völlig verrückt. Und doch habe ich bisher nur NASA-Fotos von der Raumsonde Cassini wiedergegeben und Bilder von der Rückseite eines Dollar-Scheins gezeigt. Und ich habe auf ein paar unheimliche Ähnlichkeiten zwischen beiden hingewiesen.

Aber jeder mit nur etwas Hirn würde sich beim Anblick dieser Bilder fragen: Ist das nur Zufall? Und warum gibt es überhaupt ein 15 000 Meilen breites rotierendes Sechseck auf dem Saturn? Ich habe mit vielen Leuten darüber gesprochen, und keiner von ihnen hatte das zuvor bemerkt. Was tut es dort also?

Naturphänomen oder Intelligentes Design?

Es gibt nur zwei Möglichkeiten, das riesige Sechseck auf dem Saturn zu erklären: Entweder ist es ein Naturphänomen oder es wurde intelligent geplant. (Nun ja, ich vermute, es gibt noch eine dritte Möglichkeit: dass das Ganze ein riesiger Schwindel der NASA ist und die Bilder gefälscht sind… aber wozu?)

Ich kann übrigens die Debatten über dieses Thema auf unserer Facebook-Seite kaum erwarten, denn »intelligent geplant« könnte alles einschließen: Gott, Aliens, ein übernatürliches Wesen, eine frühere irdische Zivilisation, eine Zivilisation aus einem Paralleluniversum… wer weiß?

»Intelligent geplant« bedeutet, dass ein bewusstes intelligentes Wesen (oder eine Gruppe von Wesen) es absichtsvoll erschaffen hat. Wenn dem so ist, lautet die nächste Frage: Zu welchem Zweck? Was würde ein riesiges rotierendes Sechseck auf dem Saturn denn bewerkstelligen?

Kymatik und die physikalische Struktur des Klangs

Die weit wahrscheinlichere Erklärung für das riesige Sechseck auf dem Mars könnte sein, dass es sich um ein Naturphänomen handelt. Und das einzige Phänomen, das ich kenne und das eine Erklärung liefern könnte, betrifft das Feld der Kymatik.

Kymatik ist das Studium, wie der Klang die physikalische Struktur von Materialien ändern und interessante strukturelle Muster bilden kann. Um sich das selbst vor Augen zu führen, können Sie einen Stereolautsprecher auf die Seite legen (mit dem Lautsprecher nach oben), und dann einen Pudding aus Maisstärke und Wasser auf einer Schicht von Plastikfolie auf den Lautsprecher legen. Wenn Sie die Musik aufdrehen, bildet die Maisstärke bizarre und faszinierende Formen, abhängig vom Ausdruck der Klangstruktur.

Auf YouTube können Sie ein Beispiel dieser »DIY-Kymatik« sehen:

Ich habe darüber nachgedacht, dass das riesige Sechseck auf dem Saturn theoretisch von sehr niederfrequenten Schallwellen herrühren könnte, die von einer bestimmten Art geologischer Aktion auf der Planetenoberfläche verursacht würden. Vielleicht sind diese Schallwellen auf den Nordpol des Planeten gerichtet, etwa so, wie Erdbeben-Schockwellen von unterirdischen geologischen Formationen »abprallen« können. Diese Schallwellen könnten theoretisch einen »kymatischen« Effekt haben, den wir als riesiges Sechseck wahrnehmen, das um die Pole kreist.

Es klingt weit hergeholt, ich weiß. Aber nicht annähernd so weit hergeholt wie »Aliens haben es geschaffen«. Wenn es um rätselhafte Phänomene wie dieses geht, dann klingen alle Erklärungen weit hergeholt, weil das Universum rätselhafter ist, als wir uns vorstellen.

Sie können sich Ihre eigene Theorie bilden, um das alles zu erklären, aber machen Sie keinen Fehler: Da rotiert ein riesiges, 15 000 Meilen breites Sechseck aus Wolken um den Nordpol des Saturn, und selbst die NASA hat keine Idee, warum und wie es da hingekommen ist.

Ist es vielleicht ein »natürliches« Ereignis, das sich in riesigem Maßstab abspielt? Wenn es natürlich ist, würde es zeigen, dass die Natur in den Welten, die uns umgeben, überraschend komplexe (und große) Konstruktionen erschaffen kann. Das ist besonders interessant, denn die [US-Lebens- und Arzneimittelbehörde] FDA glaubt, die Natur sei nicht in der Lage, auch nur einen einzigen pflanzlichen Nährstoff zu erschaffen, der irgendeine positive Wirkung auf den Körper des Menschen entfaltet. »Es gibt nicht so etwas wie Vitamine oder Mineralstoffe, die eine Krankheit oder die Symptome einer Krankheit verhindern oder heilen können«, scheint die FDA zu insistieren.

In Washington wird die Kraft und »Kreativität« der Natur vielfach geleugnet. Vielleicht sollten diese Leute in Richtung Himmel schauen und zur Kenntnis nehmen, was wirklich in unserem Universum vor sich geht… denn einiges davon ist verdammt spektakulär.

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Unsere Zukunft: Der Tag, an dem das Leben auf der Erde stirbt

Posted by deutschelobby - 14/07/2013


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Pandemien, Kriege und Umweltkatastrophen. Die Menschheit wird mit zahlreichen Schreckensszenarien konfrontiert, welche viele Tote fordern werden.

Nur eine geringe Zahl von Menschen wird überleben..

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erde

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AUDIO

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Unsere Hoffnung stirbt zuletzt. Vielleicht aber lässt sich eine wie auch immer geartete Apokalypse doch noch abwenden. In die Zukunft schauende Forscher machen sich jedenfalls schon einmal Gedanken über große und unabwendbare Ereignisse, die alles Leben auf diesem Planeten ver-
nichten werden. Denn es werden der Tag kommen, an dem alles Leben auf der Erde erlischt. Nichts wird diesen schicksalhaften, unvermeidlichen Tag überdauern. Nicht ein einziger Mensch, kein Tier, keine Pflanze.

Und auch die letzten Mikroben, die noch in den äußersten Nischen terrestrischer Bio-
logie ein einsames Dasein fristen, sterben schließlich ab. Was von der einst blühenden Erde bleibt, ist ein toter Planeterde1.

Keine Krankheit, kein Krieg, keine wie auch immer geartete irdische Katastrophe wird schuld daran sein, sondern eine kosmische Notwendigkeit. Wir dürfen uns heute ziemlich sicher sein, dass auch unsere Sonne altert und allmählich beginnen wird, sich auszudehnen, um dabei auch heißer zu werden. Dann aber wird es bald ziemlich ungemütlich auf unserer kosmischen Oase.

Neue Berechnungen und Simulationen vermitteln einen Eindruck von dem, was im Einzelnen mit all dem Leben hier geschehen dürfte, und enthüllen bislang unbekannte Vorgänge: Der Physiker und Astrobiologe Jack O’Malley-James hat kürzlich auf dem nationalen Astronomietreffen der Royal Astronomical Society an der schottischen St. Andrews University eine Studie vorgestellt, die sich mit den letzten Tagen dieser Welt befasst. Die Sonne wird innerhalb einer Milliarde Jahren bereits deutliche Veränderungen erfahren, die natürlich auch unsere Erde beeinflussen. Sicher, das ist eine unvorstellbare Zeitspanne. Aber die Unvermeidlichkeit des Ereignisses könnte in einer weniger fernen Zukunft bereits erstaunliche Konsequenzen für die gesamte Menschheit auf der Erde haben.

Warum leuchtet die Sonne?

Lange Zeit konnten früher selbst die größten Gelehrten eine Frage nicht beantworten: Warum leuchtet die Sonne, worin besteht ihre Energiequelle? Aus der Erdgeschichte folgte ein hohes Sonnenalter. Welcher Mechanismus konnte über mehrere Milliarden Jahre zuverlässig Energie liefern? Im 19. Jahrhundert spekulierten Forscher, ob vielleicht Steinkohle den solaren Ofen anfeuerte. Doch Berechnungen lieferten gerade mal ernüchternde 5000 Jahre, die so eine Kohlesonne existieren könnte. Eine weit bessere Idee stammte von den Physikern William Thomson (Lord Kelvin) und Hermann von Helmholtz: Kontraktionswärme. Bereits ein geringfügiges Schrumpfen der Sonne könnte die Gravitationsenergie in genügend Wärme umwandeln. Schon sechzig Meter im Jahr genügten, um die Energieproduktion unseres Sterns zu erklären. Aber das ist kaum der Rede wert bei einem Sonnendurchmesser von 1,4 Millionen Kilometern. Allerdings könnte diese Kontraktion nur einige Millionen Jahre währen.

Erst die stellare Kernfusion lieferte eine passende Erklärung. Die langsam ablaufende Verbrennung von Wasserstoff zu Helium ist in der Lage, das Feuer tatsächlich über Jahrmilliarden zu nähren. Natürlich lässt sich diese Erklärung nicht direkt vor Ort überprüfen. Die Theorie solarer Kernprozesse fordert aber unter anderem die Produktion beinahe masseloser Teilchen: Neutrinos. Sie gehen bekanntlich fast keine Wechselwirkung mit Materie ein und würden sogar von einer mehrere Lichtjahre dicken Eisenplatte nicht in ihrem Lauf gestoppt. Tatsächlich lassen sich Sonnenneu-
trinos auf radiochemischem Weg und mithilfe von Neutrinostreuung an Elektronen nachweisen. Diese Neutrinos liefern damit den besten Beleg dafür, dass die Sonne tatsächlich ein natürlicher Fusionsreaktor ist. Die Modelle stimmen offenbar. Und genau deshalb sind Astrophysiker auch davon überzeugt, einen Blick in die Zu kunft riskieren zu können.

Als sogenannter Haupt-reihenstern befindet sich die Sonne im hydrostatischen Gleichgewicht, das so lange erhalten bleibt, bis der zentrale Wasserstoff aufgebraucht ist.

Kommen die nuklearen Reaktionen zum Erliegen, dann überwiegt die Gravitation. Materie stürzt nach innen und heizt sich dabei stark auf. Umliegende Brennzonen werden dann nach dem Reservetankprinzip angezapft.

Verändertes Strahlungsverhalten

Der große Stern dehnt sich zum berühmten Roten Riesen auf. roter_rieseEr bestimmt das eigentliche Ende unserer Erde, die dann beinahe wie der Tropfen auf dem heißen Stein verdampft. Doch bereits heute ändert die Sonne ihr Strahlungsverhalten, wenn auch sehr langsam. In ihrem Zentrum entsteht immer mehr »Heliumasche«. Der Wasserstoffanteil verringert sich, weshalb die Fusionsrate sinkt. Paradox daran: Die Sonne wird mit der Zeit trotzdem immer heißer und leuchtkräftiger. Denn sobald die Fusion nachlässt, sinkt Materie nach innen. Temperatur und Druck steigen und die Gesamtproduktion erhöht sich. Die junge Sonne besaß nur siebzig Prozent ihrer heutigen Leuchtkraft. Bis zum Ende ihrer weitgehend stabilen Phase wird sie ihre Strahlungsleistung verdreifacht, ihren Durchmesser verdoppelt haben. In einer knappen Milliarde Jahren wird es für das höhere Leben auf der Erde äußerst bedenklich: Die mittlere Temperatur auf unserem Planeten erreicht dann dreißig Grad Celsius. Jack O’Malley-James und seine Kollegen haben Lebens- und Überlebensmöglichkeiten verschiedener Lebensformen für unterschiedliche Situationen untersucht. Aufwendige Simulationen berücksichtigen kleinere und größere Son-
nen. »Die Bewohnbarkeit eines Planeten ist nicht so sehr festes Attribut eines Planeten, sondern eher etwas, das seine eigene Lebensdauer besitzt«, stellt O’Malley-James fest. Denn höheres Leben benötigt nach herkömmlicher Auffassung zunächst viel Zeit, um sich auf einem Planeten zu entwickeln. Dann steht ihm ein relativ kurzer Zeitraum zur Verfügung, bevor Lang-zeitänderungen der Planetenbahn und der stellaren Leuchtkraft immer ungünstigere Bedingungen schaffen. Der biologische W Bogen spannt sich zunächst innerhalb von etwa drei Milliarden Jahren von einzelligen Organismen zu komplexem Leben, das nach einer eher knapp bemessenen Ära den Hitzetod stirbt, um den Planeten erneut widerstandsfähigen Mikroben zu überlassen. Wenn die Temperaturen auf der Erde eines Tages steigen, dann wird die Verdunstung zunehmen, chemische Reaktionen mit Regenwasser werden den Kohlendioxidgehalt der Atmosphäre reduzieren. Ausgerechnet das heute immer wieder als anthropogener Verursacher des Klimawandels angeprangerte CO2 wird in ferner Zukunft also zur Mangelware! Wenn der C02-Anteil zu niedrig ist, stellen sämtliche Pflanzen die Photosynthese ein, sie sterben ab. Ihnen folgen die pflanzenfressenden Tiere, dann die Fleischfresser. Menschen gehören jetzt endgültig der irdischen Vergangenheit an. Was dann übrig bleibt, sind Mikroben.

Die Erde wird zum Tauchsieder

Auch für die hartnäckigsten Organismen wird es buchstäblich immer brenzliger. Die Temperaturen auf der Erde steigen fortwährend. Sie verwandeln unseren blauen Planeten in einen globalen Yellowstone-Park. Und es kommt noch schlimmer. Nach einer weiteren Milliarde Jahren erreicht die Hitze die magische 100-Grad-Celsius-Grenze. Nur noch extremophile Lebensformen, die sehr hohe Temperaturen, starke UV-Strahlung und andere Unbilden schadlos überstehen können, halten sich auf der sterbenden Welt. Die Erde entwickelt sich zusehends zu einem natürlichen »Tauchsieder«. Sämtliche Ozeane trocknen aus, die Plattentektonik kommt zum Erliegen, und lediglich an einigen bevorzugten Orten finden sich noch verborgene Wassertaschen, vergleichsweise winzige Reservoirs in polaren Breiten oder in unterirdischen Höhlen. Dort warten die letzten Überlebenden auf ihr Ende. Irgendwann gibt es auch für sie keine Chance mehr. Jetzt ist die Erde ein sterilisierter Wüstenplaneterde2. Die Erkenntnisse der Gruppe von O’Malley-James führen aber nicht nur in ein düsteres Endzeitszenario, sondern lassen Schlüsse über die Zahl jener Planeten zu, die intelligentes Leben in der Galaxis tragen. Dem neuen Modell zufolge
gibt es für höheres Leben auf der Erde ein »Zeitfenster« – Größenordnung: etwa 25 Prozent der solaren Lebensdauer. Heutige Schätzungen gehen von 17 bis 100 Milliarden erdartigen Planeten in der Galaxis aus.

Enden wir wie einst der Mars?

Wären es, ganz vorsichtig geschätzt, »nur« zehn Milliarden, bliebe immer noch etwa eine Milliarde erdartiger Planeten um sonnenähnliche Sterne. Nur während eines Viertels ihrer Lebensdauer scheint höheres Leben bestehen zu können. Daher folgt für jeden beliebigen Zeitpunkt eine Zahl von wohl mindestens 250 Millionen entspre-
chend »bewohnter« Erden in der Galaxis. Bei der Suche nach Leben wird man auch die Entwicklungsphase des Sterns und seiner Planeten berücksichtigen müssen. Organismen könnten sich in den Untergrund zurückgezogen haben und somit keine Hinweise mehr auf ihre Existenz geben. Vielleicht ist das heute auf dem Mars der Fall. Was aber wird die Menschheit in ferner Zukunft tun, sofern sie sich nicht zuvor schon umgebracht hat? Ein »Umzug« innerhalb des Sonnensystems genügt wohl nicht. Denn spätestens wenn die Sonne zum Weißen Zwerg kollabiert, dann dürfte es wohl schwierig mit dem Umzug werden.

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nachzulesen bei Kopp-Exklusiv 28-2013

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