Geheime Akten aus dem Vatikan belegen türkischen Völkermord


Geheime Akten aus dem Vatikan belegen türkischen Völkermord

Am 24. April 1915 begann der Völkermord an den Armeniern. Mit einer Razzia startete der unfassbare Leidensweg der wohl ältesten christlichen Nation. Nach Einschätzung moderner Historiker fielen dem Armenozid rund 1,5 Millionen Menschen zum Opfer. Unter dem Vorwand einer angeblichen Verschwörung der Armenier gegen das Osmanische Reich setzte die Regierung der Jungtürken mit ungeheurer Grausamkeit ihre »Vision« eines rein muslimischen Staates in die Tat um. Der gegenwärtige türkische Staat leugnet diesen Genozid bis zum heutigen Tag, spricht allenfalls von einem »bedauerlichen Massaker«. Doch die Dokumentation der Ereignisse, erstmals unter Verwendung bislang unveröffentlichter Quellen aus dem päpstlichen Geheimarchiv, belegt auf erschütternde Weise diese Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

2008 erhielt Michael Hesemann erstmals die Erlaubnis, im Vatikanischen Geheimarchiv zu forschen. »Dabei stieß ich auf ein Dokument, das mich tief bewegte«, sagt Michael Hesemann dem mysteries-Magazin. »Es war ein glühender Appell des damaligen Erzbischofs von Köln, Kardinal von Hartmann, an den damaligen Reichskanzler, weitere Ausschreitungen gegen die Armenier beim türkischen Verbündeten zu verhindern.« Die Verfolgung der Armenier im Jahr 1915 würde an Grausamkeit den Christenverfolgungen der ersten christlichen Jahrhunderte nicht nachstehen. Er sprach von »himmelschreienden Gräueln«. Bei seinen weiteren Recherchen hatte Michael Hesemann Zugriff auf 2.000 Seiten teilweise unter Verschluss liegender Dokumente. Diese widerlegen zweifelsfrei die türkische Lüge, es habe keinen Völkermord gegeben.

Das umfassende Werk mit exklusiven Erkenntnissen aus dem Vatikanarchiv

Völkermord an den Armeniern

Mit einer Razzia begann der unfassbare Leidensweg der wohl ältesten christlichen Nation am 24. April 1915. Nach Einschätzung moderner Historiker fielen dem Armenozid rund 1,5 Millionen Menschen zum Opfer. Unter dem Vorwand einer angeblichen Verschwörung der Armenier gegen das Osmanische Reich setzte die Regierung der Jungtürken mit ungeheurer Grausamkeit ihre „Vision“ eines rein muslimischen Staates in die Tat um. Der gegenwärtige türkische Staat leugnet diesen Genozid bis zum heutigen Tag, spricht allenfalls von einem „bedauerlichen Massaker“. Doch die Dokumentation der Ereignisse, erstmals unter Verwendung bislang unveröffentlichter Quellen aus dem päpstlichen Geheimarchiv, belegt auf erschütternde Weise dieses Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Es war wie eine Szene aus Dantes Inferno, was sich da den Augen der deutschen Missionsschwestern auf ihrem Weg von Konstantinopel in ein Lazarett in Mossul bot: Zu Tausenden türmten sich in den Schluchten des Taurus- und Amanus-Gebirges die sterblichen Überreste armenischer Christen. Männer, Frauen und Kinder, die dort in den Monaten zuvor in Scharen gezielt in ihr Verderben getrieben worden waren. Sie alle waren, wie Hunderttausende ihrer Leidensgenossen, Opfer eines wahren Vernichtungsfeldzugs des Osmanischen Reiches geworden, der im April 1915 seinen Anfang genommen hatte und in einen der größten Völkermorde der Geschichte mündete.

Michael Hesemann schildert in diesem Buch, detailgenau belegt durch offizielle Dokumente und erschütternde Augenzeugenberichte, die politischen Hintergründe, Geschehnisse und schrecklichen Folgen des Jahres 1915. Und er fügt der Armenozid-Forschung ganz neue Quellen hinzu: Bislang unveröffentlichte Dokumente aus dem Geheimarchiv des Vatikans. Sie belegen die verzweifelten Versuche von Papst Benedikt XV. und seinen Diplomaten, dem Morden Einhalt zu gebieten, und dokumentieren doch die Niederlage der Menschlichkeit im Wettstreit mit der Barbarei.

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Türkenpartei kommt in Deutschland


Die Massaker an den Armeniern während des Ersten Weltkriegs sind für Türken kein Genozid.  Foto: Hanay / wikimedia (CC BY-SA 3.0)

Die Massaker an den Armeniern während des Ersten Weltkriegs sind für Türken kein Genozid.

Bis zu eineinhalb Millionen christlicher Armenier sind in den Jahren 1915 und 1916 bei Massakern und Todesmärschen im Osmanischen Reich ums Leben gekommen. Deswegen war es eigentlich längst überfällig, dass der deutsche Bundestag als einer der letzten nichtislamischen Staaten weltweit vor kurzem eine Resolution verabschiedet hat, welche die Massenmorde an der (seit Jahrtausenden dort lebenden) Bevölkerung in dem von den Türken besetzten Armenien als Völkermord einstuft.

Abschlachtung der Christen als Notmaßnahme

Doch diese Entscheidung schien das Fass jener Staatsbürgerschaftsdeutschen, die trotzdem nie Deutsche werden, sondern stets Türken bleiben wollen, zum Überlaufen gebracht haben, weil nach türkischer Geschichtsschreibung die Abschlachtung der Christen als Notmaßnahme im Ersten Weltkrieg zu sehen ist.

Türkei bleibt stets Heimatland

Und weil man offenbar als Deutsch-Türke nicht nur die derzeitige Türkei als Heimatland sieht, sondern sich auch für alle Zeiten bemüßigt fühlt, das unfehlbare Türkentum zu verteidigen, wird nun ernsthaft ins Auge gefasst, eine eigene Partei für die türkischen Migranten zu gründen.

Großer Zulauf zu erwarten

Remzi Aru, einer der Mitbegründer der Türkenpartei, meint, dass diese einen großen Zulauf erwarten könne, weil für die Türken die politische Situation in Deutschland „unklar“ sei. In Klartext soll das heißen, dass die größte in Deutschland lebende Minderheit sich nicht mehr von den vorhandenen deutschen Parteien repräsentiert sieht (und wahrscheinlich nie repräsentiert gesehen hat), weil immer noch Türken und weiter hereinkommende türkische Einwanderer „Herabsetzungen“ ausgesetzt sein sollen.

Türke als Sündenbock

Aru wirft dem Deutschen Bundestag wegen seiner Resolution sogar Provokation gegenüber allen hier lebenden Türken vor und beklagt wehleidig, dass seine Landsleute systematisch als Sündenböcke aufgebaut würden, während gleichzeitig „Verbrecher von Abgeordneten, Journalisten und anderen Meinungsführern verteidigt und verherrlicht“ würden.

Türkenpartei wird Erfolg haben

Obwohl das Parteiprogramm einige moderat erscheinende Passagen enthält, wie etwa, dass man „für ein selbstbewusstes, traditionsbewusstes, aber auch weltoffenes, multireligiöses und multinationales Deutschland, das einen gesunden Patriotismus und Nationalstolz pflegt, statt von einem Extrem ins andere zu fallen“ stehen solle, ist offensichtlich, dass die Türken in Deutschland (obwohl die Statistiken herumgeschoben werden, sind es offiziell ca. 3 Millionen) endlich eine politische Macht im Staate darstellen wollen. Und dass es ihnen gelingen wird, kann man Remzi Aru durchaus glauben, weil auch die Türken immer rascher bemerken, wie schwach sich die Altparteien gegenüber den Forderungen des Islams stellen.

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AKP-Politiker warnt deutsche „Verräter“ vor Reise in die Türkei


Der deutsche Bundestag bezichtigte die Türkei des Völkermordes an Armeniern und löste so eine handfeste diplomatische Krise aus. Foto: Schlaier / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)

Der deutsche Bundestag bezichtigte die Türkei des Völkermordes an Armeniern und löste so eine handfeste diplomatische Krise aus

Der deutsche Bundestag hat den Völkermord der Türken an den Armeniern im Osmanischen Reich vor hundert Jahren als solchen anerkannt. Damit benannten sie das Massensterben in der heutigen Türkei – wie schon 20 nationale Parlamente zuvor – offiziell als Genozid. Und damit hat sich gleich ganz Deutschland den Hass der Türkei zugezogen: Noch am Tag der Abstimmung, am Donnerstag, wurde der Botschafter aus Berlin abgezogen, und der türkische AKP-Abgeordnete Burhan Kuzu bezeichnete türkischstämmige Unterstützer der Völkermord-Resolution im Bundestag als „Verräter“ und warnte diese vor Reisen in die Türkei.

Grünen-Chef Özdemir als Buhmann

„Die türkischstämmigen Abgeordneten im deutschen Parlament, die die Völkermordentscheidung unterschrieben haben, sollen keinen Fuß mehr in dieses Land setzen“, schrieb Kuzu am Donnerstag auf Twitter. Den Grünen-Chef Cem Özdemir, der zu den Initiatoren der Resolution gehörte, zählte er zu den „Verrätern“. Auch der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan verurteilte die Entscheidung des deutschen Bundestages scharf. Erdoğan sprach von „ernsten Folgen“ für die Beziehungen zu Deutschland. Damit ist der handfeste Krach zwischen Berlin und Ankara perfekt. Wie in dieser aufgeheizten Stimmung und dem nun schwer belasteten Verhältnis von Deutschland zur Türkei die Diplomatie in Zeiten der Flüchtlingskrise funktionieren soll, bleibt ein Rätsel.

Verbrechen gegen die Menschlichkeit

Die Türkei – Rechtsnachfolgerin des Osmanischen Reichs – wehrt sich gegen die Ausdrücke Völkermord und Genozid. Die UNO definiert einen Völkermord als Verbrechen gegen die Menschlichkeit, „begangen in der Absicht, eine nationale, ethnische, rassische oder religiöse Gruppe ganz oder teilweise zu zerstören“. Hat die Türkei dieses Verbrechen tatsächlich verübt? Tatsache ist, dass vor 101 Jahren die türkischen Behörden in Istanbul die gesamte Führungsschicht des armenischen Volkes verhaftete. Es war der Auftakt zu einer systematischen Vertreibung und Vernichtung von Armeniern durch das Osmanische Reich. Nach unterschiedlichen Schätzungen kamen in den Jahren 1915 und 1916 zwischen 800.000 und 1,5 Millionen Menschen ums Leben.

USA nehmen auf NATO-Partner Rücksicht

Armenien ist heute eine Ex-Sowjetrepublik mit drei Millionen Einwohnern. Im Südkaukasus sieht sich das Land von Feinden umzingelt: Im Westen teilt Armenien mehr als 300 Kilometer Grenze mit der Türkei, die wegen des Genozid-Streits dicht ist. Im Osten grenzt der Erzfeind Aserbaidschan an. Die USA haben den seinerzeitigen Massenmord wohl aus Rücksicht auf den NATO-Partner Türkei noch nicht offiziell verurteilt. Auch Deutschland haderte lange Zeit mit dieser Entscheidung, gilt Erdoğan doch als wichtiger Partner in der EU-Flüchtlingskrise.

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Türken: Völkermord an den Armeniern, Aramäern, Assyrern und Pontusgriechen… jährt sich zum 101.mal.


Bis heute noch werden diese Gräueltaten in der Türkei geleugnet.

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http://schutzengel-orga.de/presse-news/wir-suchen-autoren/

Geheime Akten aus dem Vatikan belegen türkischen Völkermord


Geheime Akten aus dem Vatikan belegen türkischen Völkermord

Am 24. April 1915 begann der Völkermord an den Armeniern. Mit einer Razzia startete der unfassbare Leidensweg der wohl ältesten christlichen Nation. Nach Einschätzung moderner Historiker fielen dem Armenozid rund 1,5 Millionen Menschen zum Opfer. Unter dem Vorwand einer angeblichen Verschwörung der Armenier gegen das Osmanische Reich setzte die Regierung der Jungtürken mit ungeheurer Grausamkeit ihre »Vision« eines rein muslimischen Staates in die Tat um. Der gegenwärtige türkische Staat leugnet diesen Genozid bis zum heutigen Tag, spricht allenfalls von einem »bedauerlichen Massaker«. Doch die Dokumentation der Ereignisse, erstmals unter Verwendung bislang unveröffentlichter Quellen aus dem päpstlichen Geheimarchiv, belegt auf erschütternde Weise diese Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

2008 erhielt Michael Hesemann erstmals die Erlaubnis, im Vatikanischen Geheimarchiv zu forschen. »Dabei stieß ich auf ein Dokument, das mich tief bewegte«, sagt Michael Hesemann dem mysteries-Magazin. »Es war ein glühender Appell des damaligen Erzbischofs von Köln, Kardinal von Hartmann, an den damaligen Reichskanzler, weitere Ausschreitungen gegen die Armenier beim türkischen Verbündeten zu verhindern.« Die Verfolgung der Armenier im Jahr 1915 würde an Grausamkeit den Christenverfolgungen der ersten christlichen Jahrhunderte nicht nachstehen. Er sprach von »himmelschreienden Gräueln«. Bei seinen weiteren Recherchen hatte Michael Hesemann Zugriff auf 2.000 Seiten teilweise unter Verschluss liegender Dokumente. Diese widerlegen zweifelsfrei die türkische Lüge, es habe keinen Völkermord gegeben.

Das umfassende Werk mit exklusiven Erkenntnissen aus dem Vatikanarchiv

Völkermord an den Armeniern

Mit einer Razzia begann der unfassbare Leidensweg der wohl ältesten christlichen Nation am 24. April 1915. Nach Einschätzung moderner Historiker fielen dem Armenozid rund 1,5 Millionen Menschen zum Opfer. Unter dem Vorwand einer angeblichen Verschwörung der Armenier gegen das Osmanische Reich setzte die Regierung der Jungtürken mit ungeheurer Grausamkeit ihre „Vision“ eines rein muslimischen Staates in die Tat um. Der gegenwärtige türkische Staat leugnet diesen Genozid bis zum heutigen Tag, spricht allenfalls von einem „bedauerlichen Massaker“. Doch die Dokumentation der Ereignisse, erstmals unter Verwendung bislang unveröffentlichter Quellen aus dem päpstlichen Geheimarchiv, belegt auf erschütternde Weise dieses Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Es war wie eine Szene aus Dantes Inferno, was sich da den Augen der deutschen Missionsschwestern auf ihrem Weg von Konstantinopel in ein Lazarett in Mossul bot: Zu Tausenden türmten sich in den Schluchten des Taurus- und Amanus-Gebirges die sterblichen Überreste armenischer Christen. Männer, Frauen und Kinder, die dort in den Monaten zuvor in Scharen gezielt in ihr Verderben getrieben worden waren. Sie alle waren, wie Hunderttausende ihrer Leidensgenossen, Opfer eines wahren Vernichtungsfeldzugs des Osmanischen Reiches geworden, der im April 1915 seinen Anfang genommen hatte und in einen der größten Völkermorde der Geschichte mündete.

Michael Hesemann schildert in diesem Buch, detailgenau belegt durch offizielle Dokumente und erschütternde Augenzeugenberichte, die politischen Hintergründe, Geschehnisse und schrecklichen Folgen des Jahres 1915. Und er fügt der Armenozid-Forschung ganz neue Quellen hinzu: Bislang unveröffentlichte Dokumente aus dem Geheimarchiv des Vatikans. Sie belegen die verzweifelten Versuche von Papst Benedikt XV. und seinen Diplomaten, dem Morden Einhalt zu gebieten, und dokumentieren doch die Niederlage der Menschlichkeit im Wettstreit mit der Barbarei.

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Geheime Akten aus dem Vatikan belegen türkischen Völkermord


Geheime Akten aus dem Vatikan belegen türkischen Völkermord

Am 24. April 1915 begann der Völkermord an den Armeniern. Mit einer Razzia startete der unfassbare Leidensweg der wohl ältesten christlichen Nation. Nach Einschätzung moderner Historiker fielen dem Armenozid rund 1,5 Millionen Menschen zum Opfer. Unter dem Vorwand einer angeblichen Verschwörung der Armenier gegen das Osmanische Reich setzte die Regierung der Jungtürken mit ungeheurer Grausamkeit ihre »Vision« eines rein muslimischen Staates in die Tat um. Der gegenwärtige türkische Staat leugnet diesen Genozid bis zum heutigen Tag, spricht allenfalls von einem »bedauerlichen Massaker«. Doch die Dokumentation der Ereignisse, erstmals unter Verwendung bislang unveröffentlichter Quellen aus dem päpstlichen Geheimarchiv, belegt auf erschütternde Weise diese Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

2008 erhielt Michael Hesemann erstmals die Erlaubnis, im Vatikanischen Geheimarchiv zu forschen. »Dabei stieß ich auf ein Dokument, das mich tief bewegte«, sagt Michael Hesemann dem mysteries-Magazin. »Es war ein glühender Appell des damaligen Erzbischofs von Köln, Kardinal von Hartmann, an den damaligen Reichskanzler, weitere Ausschreitungen gegen die Armenier beim türkischen Verbündeten zu verhindern.« Die Verfolgung der Armenier im Jahr 1915 würde an Grausamkeit den Christenverfolgungen der ersten christlichen Jahrhunderte nicht nachstehen. Er sprach von »himmelschreienden Gräueln«. Bei seinen weiteren Recherchen hatte Michael Hesemann Zugriff auf 2.000 Seiten teilweise unter Verschluss liegender Dokumente. Diese widerlegen zweifelsfrei die türkische Lüge, es habe keinen Völkermord gegeben.

Das umfassende Werk mit exklusiven Erkenntnissen aus dem Vatikanarchiv

Völkermord an den Armeniern

Mit einer Razzia begann der unfassbare Leidensweg der wohl ältesten christlichen Nation am 24. April 1915. Nach Einschätzung moderner Historiker fielen dem Armenozid rund 1,5 Millionen Menschen zum Opfer. Unter dem Vorwand einer angeblichen Verschwörung der Armenier gegen das Osmanische Reich setzte die Regierung der Jungtürken mit ungeheurer Grausamkeit ihre „Vision“ eines rein muslimischen Staates in die Tat um. Der gegenwärtige türkische Staat leugnet diesen Genozid bis zum heutigen Tag, spricht allenfalls von einem „bedauerlichen Massaker“. Doch die Dokumentation der Ereignisse, erstmals unter Verwendung bislang unveröffentlichter Quellen aus dem päpstlichen Geheimarchiv, belegt auf erschütternde Weise dieses Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Es war wie eine Szene aus Dantes Inferno, was sich da den Augen der deutschen Missionsschwestern auf ihrem Weg von Konstantinopel in ein Lazarett in Mossul bot: Zu Tausenden türmten sich in den Schluchten des Taurus- und Amanus-Gebirges die sterblichen Überreste armenischer Christen. Männer, Frauen und Kinder, die dort in den Monaten zuvor in Scharen gezielt in ihr Verderben getrieben worden waren. Sie alle waren, wie Hunderttausende ihrer Leidensgenossen, Opfer eines wahren Vernichtungsfeldzugs des Osmanischen Reiches geworden, der im April 1915 seinen Anfang genommen hatte und in einen der größten Völkermorde der Geschichte mündete.

Michael Hesemann schildert in diesem Buch, detailgenau belegt durch offizielle Dokumente und erschütternde Augenzeugenberichte, die politischen Hintergründe, Geschehnisse und schrecklichen Folgen des Jahres 1915. Und er fügt der Armenozid-Forschung ganz neue Quellen hinzu: Bislang unveröffentlichte Dokumente aus dem Geheimarchiv des Vatikans. Sie belegen die verzweifelten Versuche von Papst Benedikt XV. und seinen Diplomaten, dem Morden Einhalt zu gebieten, und dokumentieren doch die Niederlage der Menschlichkeit im Wettstreit mit der Barbarei.

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Weltweiter Gedenktag des Massenmordes an u.a. Armenier durch Türken / Islam


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