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    Julfest --- 21.12. bis 06. 01.

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    Massenmord an mehr als 1.000.000 Deutschen13. Februar 2015
    Gegen Völker- und Kriegsrecht...Dresden war eine Rote-Kreuz-Stadt...nach Internationalem Recht darf so ein Status nicht angegriffen werden....
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    70. Jahrestag der angloamerikanischen Bombenangriffe, die das historische Zentrum der Großstadt an der Elbe komplett zerstörten und mindestens 1.000.000 Menschen töteten,13. Februar 2015
    ---DRESDEN-- 70. Jahrestag der angloamerikanischen Bombenangriffe, die das historische Zentrum der Großstadt an der Elbe komplett zerstörten und mindestens 1.000.000 Menschen töteten,
  • In Memorium….Todestag: 13.03.2013…..In Kirchweyhe von Türken totgetretene Daniel Siefert

    In Memorium....Todestag: 13.03.2013.....In Kirchweyhe von Türken totgetretene Daniel Siefert

    Von Türken verhöhnt, sein Grab von Türken geschändet, von LINKEN in's Abseits gestellt, als Mensch zweiter Klasse.....

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    Kirchweye Daniel Siefert

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Archive for the ‘Tradition’ Category

germanisches und christliches Brauchtum und Traditionen rund um die Weihnachtszeit

Posted by deutschelobby - 22/12/2017


brWeihnachten ist uns allen das tiefste Erlebnis im Reigen des Jahreslaufes. Wir wissen: Ein schönes Weiti-nachtsfest ist das schönste Geschenk, das wir uns und unserer Familie machen können!

Unser ureigenes Gotterleben spricht aus dem Brauchtum und den zahlreichen Sinnbildern der heiligen Weihenächte. Das ewig neue und doch uralte Gleichnis vom „Stirb und Werde“ findet in dieser Zeit sein Zeugnis. Instinktiv spüren wir unseren unerschütterlichen Glauben an die gesetzesmäßige Ordnung aller Naturvorgänge. Heilige Nacht, Weihe-Nacht, Mutternacht nannten unsere Ahnen die Wintersonnenwende. Aus dem Schöße der Allmutter Erde steigt wiedergeboren ihr lichtes Kind, die sieghafte Sonne und erweckt das schlafende Land zu neuem Lichte und neuem Leben. Wir wissen heute, daß unsere Ahnen in ihren Märchen und Sagen die großen Geschehnisse des Jahreslaufes einwebten (s.v.a. Dornröschen) und finden dies auch in allen Bereichen während der Weihnachtszeit. Es gibt manch alten schönen Volksbrauch, der das Weihnachtsfest und die Zusammenkünfte mit Freunden und Familie in dieser Zeit verschönert und zu einem inneren Erlebnis werden läßt.

Der Eisling brataepfel- Schnee_Schneefall_

Die richtige Weihnachtszeit beginnt eigentlich erst mit dem ersten Schnee, dem sogenannten „Eisling“. In vielen Familien wird dieser Tag dadurch gefeiert, indem an diesem Tag die ersten Bratäpfel auf den Tisch kommen. Es wird der erste Schneemann gebaut und der erste Wintersport betrieben. Da sich die Natur aber leider nicht nach unseren Wünschen richtet, besteht die Notwendigkeit einer Festlegung des Beginns der Weihnachtszeit.
Eröffnet wird diese traditionell am 4. Sonntag vor der Wintersonnenwende.

Der Kranz adventskranz_rot

ln den deutschen Familien wird ein selbstgebundener Kranz aus Nadelgrün und Buchsbaum auf den Tisch platziert oder in einer Ecke der Stube an roten Bändern aufgehängt. Die Zahl der Kerzen steht in Beziehung zum Jahreslauf, meistens sind es vier Stück für Frühling, Sommer, Herbst und Winter.

Da der nordische Mensch nicht auf die Ankunft Christi wartet, sondern auf die Wiedergeburt des Lichtes zur Wintersonnenwende, werden an unserem Kranze bereits alle vier Kerzen angezündet. An den kommenden vier Sonntagen wird dann jeweils eine Kerze weniger angezündet. Am letzten Sonntage leuchtet auf dem Lichterkranz also nur noch der vierte Teil der Kerzenmenge. Am Weihnachtsabend aber, wenn der Tannenbaum in vollem Glanz erstrahlt, werden auch die Kerzen auf dem Lichterkranz als Zeichen der Wiederkunft des Sonnenlichtes alle wieder angezündet.

Der JulbogenJulbogen_

Im Norden Deutschlands wird anstelle des Lichterkranzes ein sogenannter Jahres-, Weihnachts- oder Julbogen verwendet. Es handelt sich hierbei um eine hufeisenförmig gebo-
gene Hafergerte, die mit winterlichem Grün umwunden ist und auf einer Platte befestigt wird. An einem Stab in der Mitte steht das Sinnzeichen des Lebensbaumes, das gewöhnlich selbst gebacken wird. Rechts und links des Lebensbaumes stehen Mann und Frau. Diese drei Sinnbilder zusammen sind die Darstellung der nordischen Schöpfungssaga, nach der die Herkunft des Menschen aus einem Baum erfolgte. An den Ästen des Lebensbaumes und an den durch den Bogen durchgehenden Querstäben hängen Äpfel, Nüsse und verschiedene Gebildbrote mit Sinnbildern aus dem Kreislauf des Lebens. Ein schöner Brauch ist es, wenn diese Gebildbrote am 6. Dezember von Ruprecht als Geschenk gebracht werden.

Auf den Enden der zwei Querstreben stehen insgesamt vier Kerzen. Dieses Sinnzeichen hat uns viel zu sagen: Die gebogene Haselrute stellt den kleinsten Jahresbogen der Sonne dar. Die vier auf ihm brennenden Kerzen machen ihn zum Abbild der winterlichen Sonne selbst. Der Lebensbaum, die Äpfel und alle anderen Sinnzeichen, die am Julbogen angebracht sind, sprechen vom ewigen Werden und Vergehen. Dieser Bogen ist besonders festlich und schön und somit ein besonderer Schmuck der Stube in der Vorweihnachtszeit.

br2Der Julleuchter

Neben Lichterkranz und Julbogen ist auch der traditionelle Julleuchter ein wichtiges Stück in der Weihnachtszeit. Am gleichen Tage, an dem der Kranz entzündet wird, holen die Eltern diesen Turmleuchter von dem Platz, an dem dieser besondere Leuchter das ganze Jahr über steht und entzünden das Licht unten im Leuchter. Dieser Leuchter brennt dann jeden Abend bei der Zusammenkunft der Familie, um gemeinsam Weihnachtslieder zu singen oder auch, um die traditionellen Spekulatius bzw. Lebkuchen zu backen. Am Tage der Wintersonnenwende, in der längsten Nacht des Jahres, wird dann um Mitternacht die Kerze, die bisher unten im inneren des Leuchters brannte, oben auf den Leuchter gesteckt. Hier finden wir wieder das ewige Sinnbild: Den Sieg des Lichtes über die Dunkelheit. Ab diesem Tag werden die Tage wieder länger, die Natur erwacht und die Sonne scheint irgendwann auch wieder in die entlegendsten Winkel der Täler. Die Kerze für den Leuchter sollte mit Bedacht gewählt werden. Traditionell wird für den Julleuchter eine gelbe Bienenwachskerze verwendet. Es eignen sich aber natürlich auch Kerzen in den Farben der anderen vorweihnachtlichen Dekoration. So kann man auch grüne oder rote Kerzen verwenden.

Klausenbaum Klausenbaumund Knecht Ruprecht

Ein schöner Brauch, der auch heute noch in den Familien lebendig ist, ist das gemeinsame Basteln des Klausenbaumes. Dieses alte Sinnbild formt in strenger Stilisierung den Gedanken des Baumes nach. Eine dreiseitige Pyramide wird aus Äpfeln, Stäben und Grün gebaut. Die Ecken und die Spitze stecken jeweils in einem Apfel. Auf den Verbindungs-
stäben zwischen den Äpfeln werden Kerzen eingebracht. Eine kleinere Variante des Klausenbaumes ist der sogenannte Putzapfel. Dieser stellt einen hervorragenden Tischschmuck dar. Das Kernstück bildet hier ein großer, schöner Apfel. Auf diesen wird dann eine Kerze gesteckt. Weitere Verzierungen werden dann durch Immergrün-Zweige oder auch Ähren vorgenommen.

Am 6. Dezember kommt dann in die Familien, insbesondere zu den Kindern, ein mysteriöser Fremder. Zahlreiche Namen wurden ihm in den verschiedenen deutschen Landstrichen gegeben: Ruprecht, Weihnachtsmann oder Schimmelreiter. Doch die Bedeutung ist bei allen gleich. Ein lieber Gast und vertrauter Freund kommt in die Familien. Als Vorbote des Weihnachtsfestes schenkt er den Kindern Nüsse und Äpfel – uralte Sinnbilder keimenden Lebens und der Fruchtbarkeit, gleichwohl wie die Kinder selber. Um die Kinder aufgeschlossen und stark für das Leben zu machen, gibt Ruprecht ihnen einen leichten Schlag mit der symbolischen Lebensrute. Wichtig ist hier, daß die Kinder diesen Sinn kennen! Dann geht Ruprecht wieder in das Geheimnis, aus dem er gekommen ist, zurück. Seine Rute aber läßt er da. Nicht etwa als furchterregendes Andenken.
Vielmehr sollen die Äste, aus denen die Rute besteht, aus speziellem Holz sein. Es werden Zweige vom Haselstrauch, Kirschbaum oder der Weide verwendet. Stellt man diese dann im Wohnraum ins Wasser, so beginnen die Zweige in dieser dunklen, kalten und lebensfeindlichen Jahreszeit sich zu entwickeln und mit etwas Glück erblühen diese zum Weihnachtsfest. Für die Kinder wird dies ein ganz besonderes Erlebnis und schon im nächsten Jahr werden sie den Freund Ruprecht, der dieses Wunder vollbracht hat, freudig erwarten.

Die Wintersonnenwende am 21. ist jedem bekannt. Dieses Ereignis wird auch heute fast ausschließlich in größerer Gemeinschaft gefeiert und findet somit nur in diesen kurzen Zeilen Erwähnung.

Der Weihnachtsbaumbr3

Für das Familienfest am 24. ist der Weihnachtsbaum der zentrale Punkt. Dieser Baum zieht alle Familienmitglieder in seinen Bann. Nach dem Festmahl versammelt sich die Familie rund um den grünen Baum, um sich gegenseitig zu beschenken. Im 16. Jahrhundert das erste Mal urkundlich nachgewiesen, führt der Weihnachtsbaum ebenfalls Vorstellungen und Bräuche fort, die in vorchristlicher Zeit entstanden sind. Bei den Germanen spielte der Baum bei allen Festen eine wichtige Rolle als Zeichen der Naturkraft, die mit dem zunehmenden Sonnenlicht aufbricht (s.a. Maibaum, Pfingstbüschen, Erntebaum). Auch in den Familien hat der Baum eine heilige Stellung. So wird beispielsweise bei der Geburt eines Kindes ein Baum gepflanzt. Auch heilige Haine und die Weltenesche künden vom Stellenwert des Baumes bei unseren Ahnen.

Der Lichterbaum der deutschen Weihnacht verkörpert den ewiggrünen Baum des Lebens! Er trägt reichen Schmuck und erstrahlt die ganze Stube. Der Hauptschmuck besteht aus den Kerzen, die Lichter des Lebens und das Gegenbild des Sonnenlichtes. Eine schöne Sitte ist es, eine blaue Kerze an dem Baum im Gedenken an alle Deutschen, die außerhalb des Vaterlandes verweilen müssen zu entzünden. Eine rote 0i Kerze wird entzündet im Gedenken an unsere Ahnen.
Als Sinnbilder des Lebens und der Fruchtbarkeit werden auch Äpfel und Nüsse an den Baum gehängt. Auch das Gebildegebäck, welches die Mutter zusammen mit den Kindern in der Vorweihnachtszeit gebacken hat, kann den Baum zieren. Schöne Formen sind hier auch z.B. die Tiere, die in besonderer Bedeutung zum Lebensbaum stehen, wie z.B. Eichhörnchen, Hirsch, Ziege, Pferd, Storch, Fisch, Hase und Reh (hier sei jedem die Lektüre der Edda oder einer entsprechenden Zusammenfassung ans Herz gelegt).

Laubsägearbeiten, die der Vater mit den Kindern in der Vorweihnachtszeit angefertigt hat, eignen sich auch hervorragend als Baumschmuck. Am Fuße des Lichterbaumes steht das mit Süßigkeiten beklebte Knusperhaus aus dem alten Volksmärchen von Hänsel und Gretel. Auch ein Weihnachtsgarten, den die Kinder aus Moos gebastelt haben, kann den Fuß des Baumes zieren. Zur Dekoration desselben eignen sich die Tiere des deutschen Waldes, der Urdbrunnen der Edda mit den heiligen Schwänen und auch anderes mehr.

Die Rauhnächtebr4

Mit dem Familienfest am 24. Dezember verlassen wir dann die Vorweihnachtszeit und gehen über in die Spanne der „Zwölf Nächte“, auch bekannt als Weihe- oder Rauhnächte. In dieser geheimnisvollen und unheimlichen Zeit des Jahres steht die Sonne am tiefsten und die Tage sind die kürzesten des ganzen Jahres. Sie versinnbildlichen das kommenden Jahr: Jeder Tag den entsprechenden Monat. Bei genauerer Betrachtung erweisen sich die „Zwölf Nächte“ vom 24.12. bis zum 06.01. jedoch als 13 Nächte. Die Germanen kannten zwar das Sonnenjahr, berechneten aber ihre Monate nach den dreizehn jährlichen Mondumläufen. Erst der im Gefolge des Christentums eingeführte römische Kalender brachte hier eine Änderung.

In den Rauhnächten ruht nun traditionell jegliche Arbeit. In der Vorstellung unsere Ahnen stiegen in dieser Zeit die Himmlischen zur Erde hinab, hielten Umzüge im Land ab und heiligten Wiesen, Felder und Quellen. Vor allem aber gehörten diese Nächte den Seelen der Abgeschiedenen, die im Gefolge Wotans durch die Lüfte brausen. Das Christentum hat daraus die Umtriebe des wilden Jägers und der Frau Holle gemacht. Die Geister der Toten, so der alte Glaube, kannten die Zukunft. Daher wurden in dieser Zeit Fragen und Wünsche an die Geister unserer Ahnen gerichtet. Die bösen Geister versuchte man durch Lärm und Feuer zu vertreiben, damit sie kein Unheil anrichten konnten. Ein Großteil dieser Bräuche hat sich heute auf den Altjahrestag zusammengedrängt, heute besser bekannt als Sylvester. Auch an diesem Tage wurden als Abbilder des Sonnenlichtes heilige Feuer auf den Bergkuppen und Anhöhen der deutschen Landschaft entfacht.

Mit dem 6. Januar, den „Hohenneu-jahrstag“, an dem die dreizehn Nächte zu Ende gehen, endet die Weihnachtszeit. Doch auch an diesem Tage haben sich besondere Bräuche gehalten. In Oberbayern und dem Berchtesgadener Land schleichen z.B. noch heute in der Nacht vorher häßliche, vermummte Gestalten durch die Straßen der Dörfer. Am Tage aber halten dann zwölf schöne, sogenannte „Perchten“ ihren Einzug. Dieses „Perchtenlaufen“, das dem Tag den Namen gab, stellt die Ablösung des alten Jahres durch das neue dar. Bis ins 17. Jahrhundert hinein war es noch Brauch, daß in der Nacht vom 5. auf den 6. Januar die Burschen des Ortes mit ihren Hämmern gegen die Türen klopften – ein letztes Nachwirken alter Torweihe durch Donars Hammer. Diese Nacht heißt deshalb in einigen Regionen noch heute „Klöpflesnacht“.

Am 6. Januar endet nun die eigentliche Weihnachtszeit. In den Familien beginnt wieder der Alltag. Doch die Erinnerung an das Fest der Feste klingt in allen Personen nach.

Ist es doch das Fest der siegenden Sonne und des erwachenden Lebens, das Fest der Familie, Fest deutschen Volkstums, deutscher Seele und deutscher Art!

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germanisches und christliches Brauchtum und Traditionen rund um die Weihnachtszeit

Posted by deutschelobby - 20/12/2017


brWeihnachten ist uns allen das tiefste Erlebnis im Reigen des Jahreslaufes. Wir wissen: Ein schönes Weiti-nachtsfest ist das schönste Geschenk, das wir uns und unserer Familie machen können!

Unser ureigenes Gotterleben spricht aus dem Brauchtum und den zahlreichen Sinnbildern der heiligen Weihenächte. Das ewig neue und doch uralte Gleichnis vom „Stirb und Werde“ findet in dieser Zeit sein Zeugnis. Instinktiv spüren wir unseren unerschütterlichen Glauben an die gesetzesmäßige Ordnung aller Naturvorgänge. Heilige Nacht, Weihe-Nacht, Mutternacht nannten unsere Ahnen die Wintersonnenwende. Aus dem Schöße der Allmutter Erde steigt wiedergeboren ihr lichtes Kind, die sieghafte Sonne und erweckt das schlafende Land zu neuem Lichte und neuem Leben. Wir wissen heute, daß unsere Ahnen in ihren Märchen und Sagen die großen Geschehnisse des Jahreslaufes einwebten (s.v.a. Dornröschen) und finden dies auch in allen Bereichen während der Weihnachtszeit. Es gibt manch alten schönen Volksbrauch, der das Weihnachtsfest und die Zusammenkünfte mit Freunden und Familie in dieser Zeit verschönert und zu einem inneren Erlebnis werden läßt.

Der Eisling brataepfel- Schnee_Schneefall_

Die richtige Weihnachtszeit beginnt eigentlich erst mit dem ersten Schnee, dem sogenannten „Eisling“. In vielen Familien wird dieser Tag dadurch gefeiert, indem an diesem Tag die ersten Bratäpfel auf den Tisch kommen. Es wird der erste Schneemann gebaut und der erste Wintersport betrieben. Da sich die Natur aber leider nicht nach unseren Wünschen richtet, besteht die Notwendigkeit einer Festlegung des Beginns der Weihnachtszeit.
Eröffnet wird diese traditionell am 4. Sonntag vor der Wintersonnenwende.

Der Kranz adventskranz_rot

ln den deutschen Familien wird ein selbstgebundener Kranz aus Nadelgrün und Buchsbaum auf den Tisch platziert oder in einer Ecke der Stube an roten Bändern aufgehängt. Die Zahl der Kerzen steht in Beziehung zum Jahreslauf, meistens sind es vier Stück für Frühling, Sommer, Herbst und Winter.

Da der nordische Mensch nicht auf die Ankunft Christi wartet, sondern auf die Wiedergeburt des Lichtes zur Wintersonnenwende, werden an unserem Kranze bereits alle vier Kerzen angezündet. An den kommenden vier Sonntagen wird dann jeweils eine Kerze weniger angezündet. Am letzten Sonntage leuchtet auf dem Lichterkranz also nur noch der vierte Teil der Kerzenmenge. Am Weihnachtsabend aber, wenn der Tannenbaum in vollem Glanz erstrahlt, werden auch die Kerzen auf dem Lichterkranz als Zeichen der Wiederkunft des Sonnenlichtes alle wieder angezündet.

Der JulbogenJulbogen_

Im Norden Deutschlands wird anstelle des Lichterkranzes ein sogenannter Jahres-, Weihnachts- oder Julbogen verwendet. Es handelt sich hierbei um eine hufeisenförmig gebo-
gene Hafergerte, die mit winterlichem Grün umwunden ist und auf einer Platte befestigt wird. An einem Stab in der Mitte steht das Sinnzeichen des Lebensbaumes, das gewöhnlich selbst gebacken wird. Rechts und links des Lebensbaumes stehen Mann und Frau. Diese drei Sinnbilder zusammen sind die Darstellung der nordischen Schöpfungssaga, nach der die Herkunft des Menschen aus einem Baum erfolgte. An den Ästen des Lebensbaumes und an den durch den Bogen durchgehenden Querstäben hängen Äpfel, Nüsse und verschiedene Gebildbrote mit Sinnbildern aus dem Kreislauf des Lebens. Ein schöner Brauch ist es, wenn diese Gebildbrote am 6. Dezember von Ruprecht als Geschenk gebracht werden.

Auf den Enden der zwei Querstreben stehen insgesamt vier Kerzen. Dieses Sinnzeichen hat uns viel zu sagen: Die gebogene Haselrute stellt den kleinsten Jahresbogen der Sonne dar. Die vier auf ihm brennenden Kerzen machen ihn zum Abbild der winterlichen Sonne selbst. Der Lebensbaum, die Äpfel und alle anderen Sinnzeichen, die am Julbogen angebracht sind, sprechen vom ewigen Werden und Vergehen. Dieser Bogen ist besonders festlich und schön und somit ein besonderer Schmuck der Stube in der Vorweihnachtszeit.

br2Der Julleuchter

Neben Lichterkranz und Julbogen ist auch der traditionelle Julleuchter ein wichtiges Stück in der Weihnachtszeit. Am gleichen Tage, an dem der Kranz entzündet wird, holen die Eltern diesen Turmleuchter von dem Platz, an dem dieser besondere Leuchter das ganze Jahr über steht und entzünden das Licht unten im Leuchter. Dieser Leuchter brennt dann jeden Abend bei der Zusammenkunft der Familie, um gemeinsam Weihnachtslieder zu singen oder auch, um die traditionellen Spekulatius bzw. Lebkuchen zu backen. Am Tage der Wintersonnenwende, in der längsten Nacht des Jahres, wird dann um Mitternacht die Kerze, die bisher unten im inneren des Leuchters brannte, oben auf den Leuchter gesteckt. Hier finden wir wieder das ewige Sinnbild: Den Sieg des Lichtes über die Dunkelheit. Ab diesem Tag werden die Tage wieder länger, die Natur erwacht und die Sonne scheint irgendwann auch wieder in die entlegendsten Winkel der Täler. Die Kerze für den Leuchter sollte mit Bedacht gewählt werden. Traditionell wird für den Julleuchter eine gelbe Bienenwachskerze verwendet. Es eignen sich aber natürlich auch Kerzen in den Farben der anderen vorweihnachtlichen Dekoration. So kann man auch grüne oder rote Kerzen verwenden.

Klausenbaum Klausenbaumund Knecht Ruprecht

Ein schöner Brauch, der auch heute noch in den Familien lebendig ist, ist das gemeinsame Basteln des Klausenbaumes. Dieses alte Sinnbild formt in strenger Stilisierung den Gedanken des Baumes nach. Eine dreiseitige Pyramide wird aus Äpfeln, Stäben und Grün gebaut. Die Ecken und die Spitze stecken jeweils in einem Apfel. Auf den Verbindungs-
stäben zwischen den Äpfeln werden Kerzen eingebracht. Eine kleinere Variante des Klausenbaumes ist der sogenannte Putzapfel. Dieser stellt einen hervorragenden Tischschmuck dar. Das Kernstück bildet hier ein großer, schöner Apfel. Auf diesen wird dann eine Kerze gesteckt. Weitere Verzierungen werden dann durch Immergrün-Zweige oder auch Ähren vorgenommen.

Am 6. Dezember kommt dann in die Familien, insbesondere zu den Kindern, ein mysteriöser Fremder. Zahlreiche Namen wurden ihm in den verschiedenen deutschen Landstrichen gegeben: Ruprecht, Weihnachtsmann oder Schimmelreiter. Doch die Bedeutung ist bei allen gleich. Ein lieber Gast und vertrauter Freund kommt in die Familien. Als Vorbote des Weihnachtsfestes schenkt er den Kindern Nüsse und Äpfel – uralte Sinnbilder keimenden Lebens und der Fruchtbarkeit, gleichwohl wie die Kinder selber. Um die Kinder aufgeschlossen und stark für das Leben zu machen, gibt Ruprecht ihnen einen leichten Schlag mit der symbolischen Lebensrute. Wichtig ist hier, daß die Kinder diesen Sinn kennen! Dann geht Ruprecht wieder in das Geheimnis, aus dem er gekommen ist, zurück. Seine Rute aber läßt er da. Nicht etwa als furchterregendes Andenken.
Vielmehr sollen die Äste, aus denen die Rute besteht, aus speziellem Holz sein. Es werden Zweige vom Haselstrauch, Kirschbaum oder der Weide verwendet. Stellt man diese dann im Wohnraum ins Wasser, so beginnen die Zweige in dieser dunklen, kalten und lebensfeindlichen Jahreszeit sich zu entwickeln und mit etwas Glück erblühen diese zum Weihnachtsfest. Für die Kinder wird dies ein ganz besonderes Erlebnis und schon im nächsten Jahr werden sie den Freund Ruprecht, der dieses Wunder vollbracht hat, freudig erwarten.

Die Wintersonnenwende am 21. ist jedem bekannt. Dieses Ereignis wird auch heute fast ausschließlich in größerer Gemeinschaft gefeiert und findet somit nur in diesen kurzen Zeilen Erwähnung.

Der Weihnachtsbaumbr3

Für das Familienfest am 24. ist der Weihnachtsbaum der zentrale Punkt. Dieser Baum zieht alle Familienmitglieder in seinen Bann. Nach dem Festmahl versammelt sich die Familie rund um den grünen Baum, um sich gegenseitig zu beschenken. Im 16. Jahrhundert das erste Mal urkundlich nachgewiesen, führt der Weihnachtsbaum ebenfalls Vorstellungen und Bräuche fort, die in vorchristlicher Zeit entstanden sind. Bei den Germanen spielte der Baum bei allen Festen eine wichtige Rolle als Zeichen der Naturkraft, die mit dem zunehmenden Sonnenlicht aufbricht (s.a. Maibaum, Pfingstbüschen, Erntebaum). Auch in den Familien hat der Baum eine heilige Stellung. So wird beispielsweise bei der Geburt eines Kindes ein Baum gepflanzt. Auch heilige Haine und die Weltenesche künden vom Stellenwert des Baumes bei unseren Ahnen.

Der Lichterbaum der deutschen Weihnacht verkörpert den ewiggrünen Baum des Lebens! Er trägt reichen Schmuck und erstrahlt die ganze Stube. Der Hauptschmuck besteht aus den Kerzen, die Lichter des Lebens und das Gegenbild des Sonnenlichtes. Eine schöne Sitte ist es, eine blaue Kerze an dem Baum im Gedenken an alle Deutschen, die außerhalb des Vaterlandes verweilen müssen zu entzünden. Eine rote 0i Kerze wird entzündet im Gedenken an unsere Ahnen.
Als Sinnbilder des Lebens und der Fruchtbarkeit werden auch Äpfel und Nüsse an den Baum gehängt. Auch das Gebildegebäck, welches die Mutter zusammen mit den Kindern in der Vorweihnachtszeit gebacken hat, kann den Baum zieren. Schöne Formen sind hier auch z.B. die Tiere, die in besonderer Bedeutung zum Lebensbaum stehen, wie z.B. Eichhörnchen, Hirsch, Ziege, Pferd, Storch, Fisch, Hase und Reh (hier sei jedem die Lektüre der Edda oder einer entsprechenden Zusammenfassung ans Herz gelegt).

Laubsägearbeiten, die der Vater mit den Kindern in der Vorweihnachtszeit angefertigt hat, eignen sich auch hervorragend als Baumschmuck. Am Fuße des Lichterbaumes steht das mit Süßigkeiten beklebte Knusperhaus aus dem alten Volksmärchen von Hänsel und Gretel. Auch ein Weihnachtsgarten, den die Kinder aus Moos gebastelt haben, kann den Fuß des Baumes zieren. Zur Dekoration desselben eignen sich die Tiere des deutschen Waldes, der Urdbrunnen der Edda mit den heiligen Schwänen und auch anderes mehr.

Die Rauhnächtebr4

Mit dem Familienfest am 24. Dezember verlassen wir dann die Vorweihnachtszeit und gehen über in die Spanne der „Zwölf Nächte“, auch bekannt als Weihe- oder Rauhnächte. In dieser geheimnisvollen und unheimlichen Zeit des Jahres steht die Sonne am tiefsten und die Tage sind die kürzesten des ganzen Jahres. Sie versinnbildlichen das kommenden Jahr: Jeder Tag den entsprechenden Monat. Bei genauerer Betrachtung erweisen sich die „Zwölf Nächte“ vom 24.12. bis zum 06.01. jedoch als 13 Nächte. Die Germanen kannten zwar das Sonnenjahr, berechneten aber ihre Monate nach den dreizehn jährlichen Mondumläufen. Erst der im Gefolge des Christentums eingeführte römische Kalender brachte hier eine Änderung.

In den Rauhnächten ruht nun traditionell jegliche Arbeit. In der Vorstellung unsere Ahnen stiegen in dieser Zeit die Himmlischen zur Erde hinab, hielten Umzüge im Land ab und heiligten Wiesen, Felder und Quellen. Vor allem aber gehörten diese Nächte den Seelen der Abgeschiedenen, die im Gefolge Wotans durch die Lüfte brausen. Das Christentum hat daraus die Umtriebe des wilden Jägers und der Frau Holle gemacht. Die Geister der Toten, so der alte Glaube, kannten die Zukunft. Daher wurden in dieser Zeit Fragen und Wünsche an die Geister unserer Ahnen gerichtet. Die bösen Geister versuchte man durch Lärm und Feuer zu vertreiben, damit sie kein Unheil anrichten konnten. Ein Großteil dieser Bräuche hat sich heute auf den Altjahrestag zusammengedrängt, heute besser bekannt als Sylvester. Auch an diesem Tage wurden als Abbilder des Sonnenlichtes heilige Feuer auf den Bergkuppen und Anhöhen der deutschen Landschaft entfacht.

Mit dem 6. Januar, den „Hohenneu-jahrstag“, an dem die dreizehn Nächte zu Ende gehen, endet die Weihnachtszeit. Doch auch an diesem Tage haben sich besondere Bräuche gehalten. In Oberbayern und dem Berchtesgadener Land schleichen z.B. noch heute in der Nacht vorher häßliche, vermummte Gestalten durch die Straßen der Dörfer. Am Tage aber halten dann zwölf schöne, sogenannte „Perchten“ ihren Einzug. Dieses „Perchtenlaufen“, das dem Tag den Namen gab, stellt die Ablösung des alten Jahres durch das neue dar. Bis ins 17. Jahrhundert hinein war es noch Brauch, daß in der Nacht vom 5. auf den 6. Januar die Burschen des Ortes mit ihren Hämmern gegen die Türen klopften – ein letztes Nachwirken alter Torweihe durch Donars Hammer. Diese Nacht heißt deshalb in einigen Regionen noch heute „Klöpflesnacht“.

Am 6. Januar endet nun die eigentliche Weihnachtszeit. In den Familien beginnt wieder der Alltag. Doch die Erinnerung an das Fest der Feste klingt in allen Personen nach.

Ist es doch das Fest der siegenden Sonne und des erwachenden Lebens, das Fest der Familie, Fest deutschen Volkstums, deutscher Seele und deutscher Art!

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Heimat, Brauchtum, Tradition, Geschichte: Herbstbeginn – Zeit der Erntedankfeiern

Posted by deutschelobby - 04/10/2017


Die unzensuriert.at Sonntag-Serie Foto: unzensuriert.at
In unserer Heimat zieht der Herbst ins Land. Die Ernte ist eingebracht, ein arbeitsreiches Jahr geht für die Bauern dem Ende zu. Für gläubige Christen die Zeit, Gott für eine hoffentlich gute Ernte zu danken.
Geschichtlicher Hintergrund
Der Erntedank und die damit verbundenen Feierlichkeiten haben sowohl kirchliche als auch weltliche Wurzeln. Kirchliche Erntedankfeiern sind bereits aus dem 3. Jahrhundert belegt. In Gottesdiensten und Prozessionen wollen die Gläubigen Gott ihre Dankbarkeit für die Erträgnisse der Landwirtschaft zeigen.
Aus weltlicher Sicht ist die Tradition des Erntedankfestes auf einen Brauch des bäuerlichen Jahresablaufes aus dem 18. Jahrhundert zurückzuführen, bei dem das Gesinde den Bauern zum Abschluss der Ernte einen Kranz aus geflochtenem Getreide überreichte und daraufhin ein Festessen kredenzt bekam.
Erntedankfeste finden in unsrem Land entweder bereits Ende September oder im Lauf des Oktober statt.
Traditionelles Brauchtum
Erntedank wird traditionell in vielen Gemeinden unserer Heimat gefeiert. Eingeleitet wird das Fest mit einem Dankgottesdienst in der örtlichen Pfarrkirche und auch einem Frühschoppen im Dorfgasthaus. Gewöhnlich finden in den Gemeinden bunte, von Volksmusik begleitete, Trachtenumzüge statt.
Sichtbares Zeichen des Erntedankes ist die Erntedankkrone. Dabei handelt es sich um ein kunstvoll aus verschiedenen Getreidesorten gebundenes, vier- oder sechsbogiges Geflecht in Kronenform. Das Kreuz an der Spitze ist aus vergoldeten Nüssen, Mohnkapseln oder ähnlichen Naturprodukten gefertigt.
Im Salzburger Land werden viele Erntedankfeiern im Rahmen des „Bauernherbstes“ veranstaltet, der sich in diesem Bundesland von Ende August bis November erstreckt.  Die Gemeinde St. Michael verbindet die Erntedankfeier mit einem großen Samsonumzug und Marktfest. In Großarl wird beim Festumzug die Erntekrone durch den Ort getragen. Bei einem anschließenden Festgottesdienst werden die Erntegaben dann gesegnet.
In den Weinbaugebieten des Burgenlandes, Niederösterreichs und der Steiermark ist in manchen Gemeinden der Erntedank mit der Weinlese verbunden. So ziehen die Winzer im burgenländischen Breitenbrunn mit einer großen Traube auf einer Tragestange durch den Ort. In Oberdorf (Weinviertel), findet im Rahmen des Erntedankes eine Weinverkostung statt. Und in der Steiermark hat sich seit den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts die Weinbeergeiß, ein mit Trauben behangenes Holzgestell, etabliert.
Der Brausilvester
Zeitlich mit der Erntedankfeier fällt der am 30.September zelebrierte Brausilvester. Gefeiert wird der Brausilvester schon seit Jahrhunderten, denn dieser Tag kennzeichnet den Zeitpunkt, ab dem in früheren Zeiten wieder frisches Bier gebraut werden durfte. Lange Zeit herrschte in den Sommermonaten striktes Brauverbot, da es keine modernen Braumethoden und auch keine Kühlräume gab und das Bier bei den hohen Temperaturen schnell ungenießbar geworden wäre. Erst Anfang Oktober durfte daher die Bierproduktion mit dem Hopfen und dem Getreide der neuen Ernte wieder aufgenommen werden.
So wird das Bier- und Bilanzjahr von den Brauereien traditionell mit dem 30. September abgeschlossen und dies zum Anlass genommen, das vergangene Braujahr ausgiebig zu feiern.

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Traditionen–Bräuche: »Spoßches« am Krummmittwoch

Posted by deutschelobby - 26/03/2016


Glücksbringer, Neckereien und Schönheitswässerchen – die schönsten ostpreußischen Osterbräuche

Oster, schmackoster / viel Eier, viel Speck, vom Fladen die Eck / dann geh ich gleich weg!“ Diesen fröhlichen Spruch riefen die Burschen, wenn sie die jungen Mädchen am Ostermontag zum Schmackostern aufsuchten. Auf Arme und Beine gab es dazu einen neckenden Schlag mit den „Lebensruten“ – sprich mit geflochtenen Birken- und Weidenruten. Das sollte, so der Brauch, nicht nur die Fruchtbarkeit, sondern auch die Kraft und Tüchtigkeit fördern. Die Mädchen bewirteten die zum Schmackostern gekommenen Burschen mit Osterkuchen und Osterschnaps.

ostern ostpreussenOsterwasserbrauch in Ostpreußen“ – Kupferstich von Gertrud Lerbs aus dem Jahr 1935 Bild: Ostpreußisches Landesmuseum

Schmackostern ist einer von vielen althergebrachten Osterbräuchen, die in Ostpreußen, wie auch in anderen Herkunftsgebieten der deutschen Vertriebenen, Aussiedler und Spätaussiedler, bekannt und beliebt waren. Auch wenn sie inzwischen fast in Vergessenheit geraten sind, gibt es noch Landsleute, die sich an Ostern anno dazumal erinnern. Erhalten sind auch Veröffentlichungen und Schriften, die sich mit den Traditionen beschäftigen.

So etwa hat die Landsmannschaft Ostpreußen, Abteilung Kultur-Druck, im Jahre 1987 die Neuauflage des Büchleins „Vom Feste-feiern in Ostpreußen – Berichte über die Festbräuche zu Hause und Anregungen für Familie und Arbeit mit Gruppen“ veröffentlicht.

ostern ostpreussen2

Die Verfasserin Hedwig von Lölhöffel-Tharau hat im Kapitel „Vom Rasemuckenjagen und vom Schmackostern“ die wichtigsten Ereignisse der Karwoche zusammengefasst. Hier ist unter anderem nachzulesen, dass am Krummmittwoch eine lustige Stimmung geherrscht haben soll. Es gab verschiedene „Spoßches“, über die viel gelacht wurde. Das Austreiben des Rasemucks wiederum war eine Neckerei, die mit einem Wasserguss verbunden war. In den verschiedenen Gegenden Ostpreußens gab es unterschiedliche Vorstellungen davon, wer oder was die spukhaften Rasemucken eigentlich waren, die man im Frühjahr jagte.

Am Gründonnerstag war es auf dem Lande üblich, große Kringel zu backen, in den Städten wurden sie gekauft. Auf jeden Fall wurde daran gezogen und wer das größte Stück ergattern konnte, der durfte sich was wünschen. In der Region zwischen Tilsit und Ragnit wurden an diesem Tag die Blumenstauden umgepflanzt und man glaubte fest daran, dass diese besonders gut gedeihen werden. Am Karfreitag und am Ostersonnabend wurde nur das Nötigste für Mensch und Tier verrichtet, man besuchte die Kirche.

Weitere Erinnerungen ranken sich um das auch in anderen Regionen bekannte Osterwasserholen. Gerade um die Osterzeit wurden dem Wasser heilsame Kräfte zugesprochen. Mädchen mussten in der Osternacht vor Sonnenaufgang zu einem fließenden Gewässer gehen und in Tonkrügen Wasser schöpfen. Sie durften unterwegs weder sprechen, noch lachen, um die „Zauberkraft“ zu erhalten. Zu Hause wusch man sich dann mit dem Osterwasser, das für Gesundheit und Schönheit sorgen sollte. Es muss einwandfrei gewirkt haben, denn laut Zeitgenossen galten die ostpreuischen jungen Damen stets als besonders schmuck.

Dieter Göllner  paz2016-12

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Das Johannisfeuer

Posted by deutschelobby - 22/06/2014


Johannisfeuer – Würzfeuer, Nodfeuer, Sonnenfeuer, Sonnwendfeuer

In der Nacht des 24. Juni werden in Tirol, Nieder- und Oberösterreich, Bayern, Baden-Württemberg und Mitteldeutschland (Harz) die Johannisfeuer entzündet. Der 24. Juni ist der Geburtstag Johannes des Täufers. Er geht dem Geburtsfest Christi um sechs Monate voraus und galt ursprünglich als Fest erster Klasse. Die Kirche versuchte bereits im Mittelalter die älteren Sonnwendfeuer durch die Johannesfeuer zu ersetzen.

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Das Entzünden von Johannisfeuern ist seit dem 12. Jahrhundert bekannt und seit dem 14. Jahrhundert häufig belegt. Im Mittelalter führte man vor allem Tänze rund um die „Johannisfeuer“ auf. Da das Fest des heiligen Johannes in die Zeit der Sommersonnenwende fällt, war es im Volksglauben mit vielen Bräuchen – besonders Reinigungs- und Fruchtbarkeitsriten – verbunden.

Der Sprung über das Johannisfeuer sollte sowohl baldige Heirat als auch Schutz vor Hexen und Geistern versprechen. Angebrannte Holzstücke steckte man in Felder und Äcker, um diese vor Ungeziefer zu schützen.

Auch die Johannisfeuer wurden zunehmend durch Herz-Jesu-Feuer ersetzt. In der Wildschönau, im Zillertal, im Rofangebiet und im Gebiet um Lermoos sind sie jedoch noch zu finden.

Sonnwendfeuer 20120529_johannisfeuer_anita_kuratle_internet

Die Feuer zur Sommersonnenwende weisen wohl vorchristliche Wurzeln auf, waren aber vor allem im Mittelalter sehr verbreitet und haben sich über die Verbote der Aufklärung hinweg vielerorts bis in unsere Zeit erhalten. Im Zuge der Christianisierung ersetzte die Kirche das Fest der Sommersonnenwende durch jenes der Geburt Johannes des Täufers am 24.6. (=> Johannisfeuer), aus den Sonnwendfeuern wurden die Johannesfeuer.

Ob jedoch unter dem Namen Sonnwendfeuer oder Johannisfeuer, die Feuer zur Sommersonnenwende zählen zu den verbreitetsten in ganz Österreich. Unter dem Namen „Sonnwendfeuer“ werden in Tirol vor allem noch im Raum Innsbruck und im Zillertal Bergfeuer entzündet. Brauchtermine sind die Nächte um die Sommersonnenwende, das ist der 22. Juni.

Quelle:
Institut für Europäische Ethnologie/Volkskunde
Leopold-Franzens-Universität Innsbruck
Innrain 52
A-6020 Innsbruck
http://www2.uibk.ac.at/volkskunde/

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Wir Deutsche haben eine Menge lebendiger, regional recht unterschiedlicher Bräuche und Feste

Posted by deutschelobby - 12/04/2014


Deutschland ist bunt! Und zwar schon lange, bevor Vielfalt zu einem medial übersteigerten Schlagwort geworden ist, Unternehmen sich mit „Diversity Management“ schmücken und Politiker betonen, wie bereichernd sich Verschiedenartigkeit auf unser Gemeinwesen auswirkt.

Zwischen Flensburg und Freilassing, Kleve und Cottbus herrscht eine Fülle an regional sehr unterschiedlichen Bräuchen und Traditionen, die immer noch liebevoll gepflegt werden und die Einheimische wie Besucher faszinieren. Egal ob es nun Feste, Rituale, mündliche Überlieferungen oder althergebrachte Handwerkskünste sind.

Über 120 Traditionen – ob niederdeutsches Theater, hessischer Volkstanz, Karnevals- und Fasnachtsumzüge oder „Finkenliebhaberei“ im Harz – werden in diesen Tagen von den Bundesländern der Deutschen Unesco-Kommission zur Aufnahme in die „Liste des Immateriellen Kulturerbes“ vorgeschlagen. Bis September werten Experten diese Vorschläge aus, um dann einen deutschlandweiten Bestand zu präsentieren.

Nicht um museal zu konservieren, sondern um gelebte Traditionen weiterzureichen, heißt es dazu aus der Kommission.

Anlaß genug, eine kleine, höchst willkürliche Auswahl regionaler Bräuche und Traditionen vorzustellen; wie gesagt: Deutschland ist bunt.

 

Bergparaden bilkebrennen Böllerschießen domtreppenfegen Dreckschweinfest feuerräder Fischerstechen Fischertag grünkohl hahnenköppen Karneval  Fasching  Fasnacht Kloppstockspringen Maibaum Osterreiten questenfest ritterstechen Rummelpottlaufen schelbenschlagen timkenfest

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unser Brauchtum wird wegen Immigranten Stück für Stück verboten… deutsche Politiker verhindern Schutz von deutschem Brauchtum und fördern massiv türkisches Kaffeetrinken…

Posted by deutschelobby - 08/02/2014


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Weltweit wird kulturelles Brauchtum geschützt und auf die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes gesetzt. Nur in Deutschland wehren sich unsere Politiker derzeit mit aller Macht dagegen.

Bei den Vereinten Nationen gibt es eine UN-Konvention zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes. Seitdem Deutschland der Konvention 2003 beigetreten ist, könnten in Deutschland auch ideelle Kulturgüter wie Handwerkstechniken, Volkstänze, Volksmusik oder regionale Traditionen von den UN als Weltkulturerbe ausgezeichnet werden. Sie würden dann finanziell und ideell gefördert. Deutsche Steuerzahler zählen immerhin zu den größten Geldgebern dieses weltweiten Projekts.

Ihre eigene Kultur erfährt dafür im Gegenzug vor allem eines: Verachtung. Das liegt allerdings nicht an der UNESCO, sondern an deutschen Politikern. Denn in keinem anderen Land der Welt stehen Politiker der eigenen Kultur so ablehnend gegenüber wie in Deutschland.

Flamenco ist Weltkulturerbe

Während in Spanien Politiker aller Parteien erfolgreich dafür gestimmt haben, dass der Flamenco immaterielles Weltkulturerbe wird, verhindern deutsche Politiker mit allen Mitteln, dass deutsches Brauchtum UNESCO-Weltkulturerbe wird. Man kann das mit erschreckenden Zahlen belegen: Dreißig Mal haben deutsche UNESCO-Vertreter allein im Dezember 2013 mit ihrer Stimme dafür gesorgt, dass kulturelles Brauchtum in anderen Ländern Weltkulturerbe wurde. Die Deutschen stimmten im Dezember 2013 beispielsweise dafür, dass die türkische Kaffeezeremonie in den Männern vorbehaltenen türkischen Kaffeehäusern Weltkulturerbe wird. Nein, das ist kein Scherz.

 
Zur Begründung führten die Deutschen an: »Die türkische Kaffeetradition umfasst zum einen spezielle Zubereitungstechniken und ist zum anderen ein Ausdruck von Gemeinschaftlichkeit. Kaffee wird in der Türkei hauptsächlich in Kaffeehäusern getrunken, wo sich die Menschen treffen, um sich zu unterhalten (…) Die türkische Kaffeekultur spielt eine wichtige Rolle bei gesellschaftlichen Anlässen wie Verlobungen, Zeremonien und Feiertagen.« Die Deutschen stimmten zugleich dafür, dass die islamische Pilgerreise zum Mausoleum von Sidi Abd el-Qader Ben Mohammed (Sidi Cheikh) in Algerien Weltkulturerbe und damit finanziell gefördert wird.

 
Sie stimmten auch dafür, dass die Tuareg-Zeremonien zum Vertreiben von »bösen Geistern« in Algerien, Mali und Niger Weltkulturerbe wurden. Und zeitgleich setzten sich die Deutschen im Dezember 2013 auch erfolgreich dafür ein, dass die »mediterrane Esskultur« Weltkulturerbe wurde. Begründung: »Die mediterrane Ess-kultur steht in Verbindung mit einer Reihe von Fertigkeiten, Ritualen, Symbolen und Traditionen rund um Saat, Ernte, Fischerei, Tierhaltung, Konservierung, Verarbeitung, Zubereitung und insbesondere des Teilens von Essen.

Gemeinsames Essen ist eine Grundlage der kulturellen Identität und der Kontinuität von Gesellschaften im gesamten Mittelmeerraum. Die mediterrane Esskultur betont die Werte der Gastfreundschaft, des gutnachbarschaftlichen Verhaltens, interkulturellen Dialogs und Kreativität. Sie spielt eine entscheidende Rolle bei Feiern und an Festtagen, indem sie Menschen jedes Alters und unterschiedlicher sozialer Schichten zusammenbringt.« Griechen, Italiener, Franzosen, Spanier und Portugiesen freuen sich nun darüber, dass die Deutschen Fördermittel für die Esskultur in ihren Ländern bereitstellen.

Ist Fasnet/Karneval etwa keine Kultur?

Die entsprechende Liste der im Dezember 2013 mit deutscher Unterstützung neu aufgenommenen immateriellen Weltkulturgüter und Bräuche ist lang, sehr lang. Umso verwunderlicher ist es, wie sehr sich die gleichen deutschen Vertreter dagegen wehren, deutsches Brauchtum auf die Liste setzen zu lassen.
Derzeit stehen 327 Projekte auf der UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes – nur kein einziges aus Deutschland.

Dabei gäbe es doch vieles, was es mit der türkischen Kaffeekultur ganz sicher aufnehmen könnte: der deutsche Karneval oder die schwäbischalemannische Fasnet, das Reinheitsgebot für Bier, das Skatspiel, das Brauchtum der Volksgruppe der Sorben oder auch Bergmannskapellen, die Genossenschaftsidee nach dem Westerwälder Friedrich-Wilhelm Raiffeisen, das Westerwälder Töpferhandwerk oder das Jahrhunderte alte Brauchtum der deutschen Schützenvereine.

570000 Schützen aus Nordrhein-Westfalen wollten im Januar 2014 endlich erreichen, dass ihr Brauchtum auch zum Weltkulturerbe wird. Doch der Schuss ging nach hinten los. Der nordrhein-westfälische Landtag lehnte mit einer Mehrheit aus SPD, Grünen und Piraten das Ansinnen ab, einen Antrag zur Aufnahme des Schützenwesens in die UNESCO-Liste zu unterstützen. In NRW sind 3000 Schützen-Bruderschaften aktiv und leisten bürgerschaftliches Engagement.

Man mag zu deren Ansinnen nach Aufnahme in die UNESCO-Liste stehen, wie man will. Aber man sollte wissen, dass unsere Politiker zeitgleich die Schirmherrschaft für die Ausstellung von ugandischem Rindentuch
auf der vom 13. bis 19. Januar 2014 in Köln stattgefundenen Messe »Living Interiors« übernommen haben. Und die deutsche UNESCO-Kommission finanzierte die Ausstellung des ugandischen Rindentuchs, weil dieses afrikanische Brauchtum schließlich zum Weltkulturerbe gehöre.

Afrikanischer Lendenschurz

Die deutsche UNESCO-Kommission teilte zu der wie selbstverständlich durchgeführten Werbeaktion für afrikanische Rindentuch-Lendenschurze mit: »Das Rindentuch wird für Lendenschurze, Röcke, Vorhänge und Wandbekleidungen verwendet; mehrere dicke Lagen ergeben eine ausgezeichnete Schlafunterlage. Die Kunst dieser Tuchherstellung nimmt einen festen Platz im religiösen und festlichen Leben Ugandas ein.«

Aus Sicht der Schützenvereine, Karnevalisten, Skatspieler und vieler anderer Brauchtumsvereine war das wohl ein Tritt in den Hintern.

Aber sie sollten dafür Verständnis haben.

Schließlich dürfen die Deutschen jetzt die »mediterrane Esskultur« und die »türkische Kaffeehauskultur« mitfinanzieren, weil die kulturell wertvoll sind.

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nachzulesen bei Kopp-Exklusiv 06-2014

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Der Welthit aus Oberndorf

Posted by deutschelobby - 21/12/2013


stille nachtFestliche weihnachtliche Stimmung mit Kerzenschein und Musik: Intervalle, die von Laien am leichtesten gesungen

werden können

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Weihnachtsklassiker: Zur Entstehung des weltweit bekannten Liedes „Stille Nacht, heilige Nacht“

Die Legende geht so: Die Mäuse hätten den Blasebalg der Orgel zerfressen, weshalb die Christmette ohne Instrumentalbegleitung stattfinden sollte. Aber zum Glück gibt es diesen rührigen jungen Hilfspfarrer, der Gitarre spielt und dichtet. Um die Lage zu entschärfen, schreibt er am 24. Dezember 1818 noch schnell ein Kirchenlied und rennt dann zum Organisten, der in Windeseile eine Melodie dazu erfindet. Damit ist der Abend gerettet und das bekannteste Weihnachtslied der Welt geboren.

Joseph Mohr
stimmt die Gitarre,
während
Gruber das
handgeschriebene
Notenblatt
auf die
Brüstung der
Empore legt.

Das ist eine schöne Geschichte, leider stimmt sie nicht. Die Orgel war in einem schlechten Zustand, aber durchaus noch spielbar, der dichtende Hilfspfarrer hatte seine unsterblichen Verse bereits zwei Jahre zuvor verfaßt, und der Komponist folgte in seiner Melodie einem bewährten Muster. Was ist also wirklich geschehen?

Da wäre zunächst der dichtende Hilfspfarrer, Joseph Mohr, ein kleiner, bleicher Mann, früh schon an Tuberkulose erkrankt, lebenslang kränkelnd und kurzatmig, was ihn nicht daran hindert, Pfeife zu rauchen. Mohr stammt aus allerärmlichsten Verhältnissen. Er wird am 11. Dezember 1792 in Salzburg als drittes Kind einer Strickerin geboren, die vier uneheliche Kinder von ebenso vielen Männern zur Welt bringt. Mohrs Vater ist ein desertierter Soldat, den er nie kennenlernen wird.

Joseph Mohr ist ein kluges und aufgewecktes Kind und nebenbei auch noch musikalisch. Solche Leute kann die Kirche gebrauchen, weshalb der Salzburger Domchorvikar ihm den Besuch des Gymnasiums ermöglicht. Nebenher singt und geigt er an der Universität und am Stift St. Peter. Nach Philosophie- und Theologiestudien wird Mohr 1815 zum Priester geweiht. Im Oktober 1817 tritt er eine Stelle als Aushilfspriester oder „Koadjutor“ in Oberndorf bei Salzburg an – jenem Oberndorf, in dem ein Jahr später „Stille Nacht“ zum ersten Mal erklingt.

Dazu wäre es aber fast nicht gekommen, denn Mohr verdirbt es sich sofort mit dem Pfarrprovisor, seinem Vorgesetzten, weil er Schulkinder an Ohren und Haaren zieht und schlägt, sich locker und unernst gibt und es ihm am „nöthigen Subordinat ermangelt“.

Da ist Franz Xaver Gruber, der Komponist von „Stille Nacht“, schon ein anderer Typ, obwohl auch er aus armen Verhältnissen kommt. Sein Vater, ein Leinweber aus dem oberösterreichischen Hochburg, sitzt den ganzen Tag in Heimarbeit vor dem Webstuhl, um seine große Familie zu ernähren. Und auch der Komponist des „Stille Nacht“-Liedes hat Kindheit und Jugend bereits am Webstuhl verbracht, aber der Schullehrer gibt ihm Musikunterricht und läßt ihn in der Kirche die Orgel spielen.

Keiner ahnt,
daß in dieser
Stunde
im metternichschen
Österreich ein
Welthit aus
der Taufe gehoben
wird.

Mit achtzehn kann Gruber beim Stadtpfarrorganisten im bayerischen Burghausen seine musikalische Ausbildung vervollkommnen. In nur drei Monaten lernt er, „bei Aemtern den Generalbaß auf der dortigen Orgel zu spielen“, wie er noch vierzig Jahre später stolz schreiben wird. Im November 1807, mit nur zwanzig Jahren, wird Gruber zum Lehrer von Arnsdorf ernannt, heute eine Schlafstadt für das zwanzig Kilometer entfernte Salzburg, damals ein kleines Bauerndorf. Der Dorfschullehrer war früher oft auch der Organist des Ortes, und Gruber versieht den Organistendienst sogar an zwei Orten: in Arnsdorf und im drei Kilometer entfernten Oberndorf.

Und genau da, in Oberndorf, überreicht am 24. Dezember 1818, wie Gruber Jahrzehnte später schreiben wird, „der damalige Hülfspriester, Herr Joseph Mohr, dem Organisten Franz Gruber ein Gedicht mit dem Ansuchen, eine hierauf passende Melodie für 2 Solostimmen samt Chor und für eine Guitarre-Begleitung schreiben zu wollen“. Die beiden Solostimmen, das waren Joseph Mohr, der trotz Schwindsucht einen schönen Tenor sang, und Gruber, der einen Baßbariton hatte. Hier ist keine Rede von einer kaputten Orgel, nein: Mohr und Gruber sangen „ihre neue Composition, die mit allem Beifall produziert wurde“, vermutlich nach dem Benedictus entsprechend dem alten Ordinarium Missae.

Man kann es sich gut vorstellen: Mohr geht mit der Gitarre zu Gruber auf die Empore der St.-Nikolaus-Kirche, einem süddeutschen Rokoko-Bauwerk, hinauf, wo schon die Männer vom Chor stehen. Es ist eiskalt, nur die Kerzen brennen. Mohr reibt sich die Hände, stimmt die Gitarre, während Gruber das handgeschriebene Notenblatt auf die Brüstung der Empore legt, eine Kerze daneben stellt, dann stimmen sich Dichter, Komponist und Chorsänger kurz aufeinander ein, werfen einen letzten Blick auf die unten frierende Gemeinde, nicken einander zu – und dann hören die Salzschiffer und Bauern der Gemeinde zum ersten Mal das heute beliebteste und am weitesten verbreitete Weihnachtslied der Welt. Keiner ahnt, daß in dieser Stunde im metternichschen Österreich, in dem Restauration und Zensur die Menschen in biedermeierliche Innerlichkeit treiben, ein Welthit aus der Taufe gehoben wird, ein Lied, das in 330 Sprachen übersetzt werden und irgendwann mehr als drei Milliarden Menschen bekannt sein wird.

Für diese Beliebtheit gibt es Gründe: Da ist zunächst die eingängige Melodie, die einer barocken Siciliana nachempfunden ist, einem Stück in einem ruhig-wiegenden Zwölf- oder Sechsachteltakt, in dem die meisten Takte mit einer punktierten Achtel beginnen. Die beiden Singstimmen bewegen sich meist im Terz- und Sextabstand voneinander, den Intervallen, die Laien am leichtesten singen können, während sich das ganze Lied, wie fast alle volkstümlichen Lieder des 19. Jahrhunderts, mit den drei Grundharmonien der Hauptkadenz: Tonika, Dominante und Subdominante begnügt.

Wie bekannt dieses alpenländische Weihnachtslied tatsächlich weltweit ist, zeigt übrigens auch ein Blick ins Internet: Eine Google-Suche danach ergibt über hundert Millionen Treffer.

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nachzulesen bei Junge Freiheit 52-2013

 

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Chanukka statt Weihnachten – UNO und Papst Franziskus zerstören Christentum

Posted by deutschelobby - 02/12/2013


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Chanukka oder auf deutsch „Lichterfest“ hat mit dem traditionellen christlichen Weihnachten absolut nichts zu schaffen.

Es ist ein rein jüdisches Fest.

Über Papst Franziskus und seine bisher Kirche – und Christen-schädigenden Aussagen und Handlungen braucht nicht mehr spekuliert zu werden.

Für den wahren katholischen Glauben und somit für den wahren christlichen Glauben und das Abendland, ist Franziskus ein Sargnagel….das er von der NWO eingesetzt und gesteuert ist/wird, sollte bei allen Freidenkern ohne Zweifel sein….oder gibt es andere Meinungen?

Die „UNO“ wurde bereits in den 30er-Jahren mit einigen Kernstaaten unter anglizistischer Leitung gegründet. Offiziell gilt das Datum 26.6.1945

Warum erwähne ich das? Nun, die UNO ist ein reines Instrument zur Zerstörung des Deutschen Reiches. Das ist kein Witz oder Fake. Sie wurde ursprünglich gegründet, um global-weit zusammenzuarbeiten, sobald die Deutschen eine gewisse Stärke, auch wirtschaftlich, übersteigen. Endziel ist die komplette Auslöschung des deutschen Volkes.

Feindstaatenklauseln der UNO-Satzung in ihren
Bezügen auf das Deutsche Reich

Organisation UNO vor allem
auf Betreiben Roosevelts hin gegründet wurde und den
Völkerbund ablöste, wählte sie als ihr Symbol die Weltkarte,
überlagert von fünf konzentrischen Kreisen, die durch vier
Durchmesser in 33 Felder (das Feld im Zentrum mitgezählt)
geteilt sind. Flankiert ist dieses Symbol von zwei Palmwedeln mit
jeweils 13 Blättern. Das UNO-Zeichen ist also ebenfalls ein
Freimaurerzeichen, es zeigt die Grade der Freimaurerordnung mit
dem höchsten, dem 33. Grad des Feldes im Zentrum, sowie die
heilige Zahl 13.

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Anstatt dieses jüdischen Chanukka oder was auch immer……wenn sie das gerade für Kinder immer ein unvergeßliches Erlebnis, Weihnachtenweihnachtsbaum ein magisch klingendes Wort voller Wärme. Liebe und Hoffnung……wer dieses Fest abschaffen will, nur um fremdartige Bräuche zu bevorzugen, der sollte sich seiner Wurzeln erinnern:

Das JulfestJulfest

Jul war bei unseren Vorfahren eines der Hochfeste: An diesem Tag wurde des wiedergeborenen Lichtes gedacht. Am 21. Dezember ist Wintersonnenwende oder Mittwinter, heute Thomasnacht genannt. In dieser Nacht, so hieß es, wurde der Gott des Lichtes wiedergeboren.

Für die Germanen war es dennoch immer fraglich, ob nach dem Winter der Frühling wiederkehren würde. Betont sei hier der Gegensatz zu der keltischen Mythologie. Vermutlich hing die Sorge der germanischen Völker mit den Worten der Edda zusammen: Dort heißt es, dass Ragnarök, das Ende der Welt, die Götterdämmerung durch drei aufeinanderfolgende Winter, den sogenannten Fimbulwinter eingeleitet werde.

Der Atem der Welt schien still zu stehen und inmitten der Ungewissheit fand die Wende statt: Die große Göttin gebiert als Neugeborenes den Sonnengott. Je machtvoller der Sonnengott wird, desto länger werden die Tage. Unschwer erkennbar die Parallele mit der Geburt Jesu.

Wir werden Weihnachten stets im Zusammenhang mit dem Julfest sehen und feiern……völlig unabhängig was irgendwelche rot-grünen Ärsche planen und ideologiesieren.

Bei uns am Berg, in unserer Gegend, sollte niemand auf die Idee kommen, Weihnachten in irgendeiner Form auch nur anzutasten……..nicht umsonst bekommen bei uns die Grünen weniger als 2%……die Roten, andere Rote als die im Restland, erhalten trotzdem nur 10%……….der Rest wählt katholisch und das hat seinen Sinn…..wir wollen nicht und wir werden nicht……..allerdings: wer in einer Stadt, besonders in einer Großstadt wohnt, sollte sich schnellstmöglich um einen Umzug weg von rot-grün bemühen, weg von allem, was über 25.000 EW hat……..besser ist das, oder?

Wiggerl

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FRONLEICHNAM

Posted by deutschelobby - 07/06/2012


Fronleichnam auf der Reichenau

Fronleichnam auf der Reichenau

Fronleichnam ist das Fest der Eucharistie, offiziell „Hochfest des Leibes und Blutes Christi“, auch Kranzltag, Sakramentstag oder Blutstag genannt.
Man zelebriert, dass Jesus Christus durch die Wandlung von Brot und Wein in der Eucharistie leiblich anwesend ist, nach Vorbild des letzten Abendmahls. Fronleichnam wird am zweiten Donnerstag nach Pfingsten (zwischen 21. Mai und 24. Juni) gefeiert und ist in Österreich arbeitsfrei.

Corpus Christi

Corpus Christi

Seit dem Mittelalter werden an diesem Tag Fronleichnamsprozessionen („Umgang“) abgehalten, bei denen dem Glauben nach Christus selbst in Form des „Allerheiligsten“ (der geweihten Hostie in der Monstranz) unter einem Baldachin („Himmel“) durch Stadt, Feld und Wald getragen wird.

Fronleichnamsprozession auf der Reichenau, Tra...

Fronleichnamsprozession auf der Reichenau, Trachtenträgerinnen

Mit der Gegenreformation im 16. Jahrhundert bekamen diese Prozessionen auch politischen Charakter, sie sollten mit großer Pracht den katholischen Glauben demonstrieren. Zunehmend veranstalteten nun Zünfte, Gilden und Vereine diese Prozessionen, um sich zu präsentieren. In der Barockzeit wurden manchmal auf Wägen „lebende Bilder“ mit theatralen Darstellungen biblischer Szenen vorbeigefahren.

Corpus Christi Day (Fronleichnam) procession i...
Heute begleiten Blasmusik, Kirchenchor, Ministranten, Vereine, Brauchtumsgruppen und die gläubige Gemeinde die Monstranz mit dem „Brot des Lebens“ auf dem Weg zu den Stationen der Prozession bei geschmückten Altären, Kapellen oder Wegkreuzungen. Die Prozessionswege sind traditionell mit Blumen und Birkenzweigen („Maien“), Bildern und Fahnen geschmückt.

Vor allem im Salzkammergut sind Fronleichnamsprozessionen zu Anziehungspunkten für zahlreiche Touristen geworden. In Hallstatt (Hallstätter See) und Traunkirchen (Traunsee) aber auch in Aschach an der Donau finden die Prozessionen zu Fronleichnam auf dem Wasser statt.

Quelle…

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Europäisches, nicht türkisches, Brauchtum: die Maifeier..

Posted by deutschelobby - 30/04/2012


Traditions européennes : la fête de mai

Traditions européennes : la fête de mai

. Traditions européennes : la fête de mai

Die Maifeier steht für den „Beginn des Sommers“. Der Mai ist der Monat, in dem das Jahr in seine zweite Phase übergeht, in der der Frühling endgültig über die Mächte des Winters und der Nacht triumphiert.
Zugleich ist dies eine gute Gelegenheit für eine gemeinschaftliche Feier, eine besondere Zeit vor allem im ländlichen Bereich für ein Zusammentreffen der Menschen.

In der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai trafen sich früher die jungen Leute in den Dörfern und trafen Vorbereitungen für das Frühlingsfest. Sie fällten einen Baum, ließen nur an seiner Spitze ein paar Zweige mit Blättern übrig und pflanzten ihn dann vor der Kirche oder auf dem Dorfplatz auf, nachdem sie ihn mit Bändern und mit kleinen Wimpeln geschmückt und ganz oben eine Krone aus Blättern und Blüten angebracht hatten.

Der Maibaum ist in gewisser Weise ein Pendant zum Weihnachtsbaum.

Er ist ein Symbol des Lebens und seine Krone symbolisiert mit ihrer Form das Jahr, das heisst die vier Jahreszeiten, welche die ewige Wiederkehr des Lebenszyklus verkörpern.
Der Maibaum als Symbol für den Triumph des Frühlings über die dunklen Mächte des Winters war früher ein Treffpunkt für ländliche Festlichkeiten. Um ihn herum wurden Tänze ausgetragen und es fand ein Treffen der ganzen Dorfgemeinschaft gefolgt von einer großen gemeinsamen Mahlzeit statt.

Der Name des Monats Mai leitet sich übrigens von Maia, der Göttin der Fruchtbarkeit ab. Und das Fest um den Maibaum ist natürlich nichts anderes als ein Fruchtbarkeitsfest. Man findet hier alle die Symbole, welche mit der Geburt in Zusammenhang stehen. In der Nacht des ersten Vollmonds im Mai hatten bereits die alten Germanen mit Blumen und Dekor geschmückte Masten oder Bäume errichtet.

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http://fr.novopress.info/111997/traditions-europeennes-la-fete-de-mai/

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