Tierschutz – tödliche Hundekrankheit…bisher im Norden…von Norwegen bis Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern


Nach Ausbruch in Skandinavien – Norwegen-Krankheit bei Hunden erreicht Deutschland – das müssen Halter nun wissen

Seit mehreren Monaten tauchen immer wieder Fälle einer tödlichen Hundekrankheit in Norwegen auf. Inzwischen gab es auch einzelne Tiere in Deutschland, die Symptome der Krankheit zeigten. Da ihre Ursachen und Übertragungswege bislang unbekannt sind, fürchten viele Hundebesitzer nun um ihre Vierbeiner. Was Sie wissen müssen – und wie Sie Ihr Tier schützen.

Im September wurde ein erster ähnlicher Fall in Deutschland bekannt: Eine Tierarztpraxis in Bad Oldesloe meldete laut „Lübecker Nachrichten“ einen verstorbenen Hund in Schleswig-Holstein, bei dem einer der möglichen Erreger der mysteriösen Hundekrankheit aus Norwegen nachgewiesen werden konnte.

inzwischen meldete laut NDR auch eine Tierärztin aus Boizenburg in Mecklenburg-Vorpommern drei ähnliche Fälle verstorbener Hunde, die Symptome der Krankheit zeigten. Hundebesitzer sollten allerdings auch deshalb nicht in Panik geraten.

Wie alles begann – Meldung vom 8. September 2019: In Norwegen ist Behördenangaben zufolge eine bislang nicht identifizierte Hundekrankheit ausgebrochen. Zu den Symptomen gehören blutiger Durchfall und blutiges Erbrechen.

Mehrere Faktoren sind nötig, damit das Krankheitsbild entsteht

Damit das Krankheitsbild aber überhaupt zustande komme, so die Tierärztin, müssen wahrscheinlich auch weitere Faktoren zutreffen. „Dazu zählen zum Beispiel vorangegangene Erkrankungen, eine Schwäche des Immunsystems oder Stress“, sagt die Tierärztin weiter. Das traf auch auf die in Deutschland erkrankten Tiere zu – sie alle sollen bereits durch andere Krankheiten geschwächt gewesen sein, bevor sie an der Durchfallerkrankung starben.

Norwegische Hundekrankheit vermeiden: Was Hundebesitzer tun können

Wer seinen Vierbeiner schützen möchte, der sollte folgende Empfehlungen deutscher und norwegischer Veterinärämter beachten:

  • Nehmen Sie Ihren Hund beim Gassigehen möglichst an die Leine.
  • Vermeiden Sie, dass Ihr Hund Kontakt mit anderen Hunden hat.

Wenn betroffene Hunde rechtzeitig in medizinische Behandlung kommen, können sie allerdings in der Regel gut therapiert werden. Die meisten, so versichert Asle Haukaas vom Veterinärinstitut in Oslo, könnten bei rechtzeitiger Behandlung wieder auf den Damm kommen. Tierärztin Angela W. erklärt dazu: „Spezifisch therapieren geht nur, wenn man die Ursache kennt. In diesem Fall ist sie aber nicht eindeutig. Wir müssen also symptomatisch therapieren.“

Rechtzeitige Behandlung rettet Leben: So kann eine Therapie ablaufen

Bei der mysteriösen Krankheit handle es sich ihr zufolge um eine sogenannte akute hämorrhagische Gastroenteritis, vermutlich ausgelöst durch Bakterien beziehungsweise Bakterientoxine. Das heißt: Es kommt zu einer stark erhöhten Durchlässigkeit der Schleimhaut im Darmtrakt, sodass Blut und vor allem massiv Flüssigkeit in den Darm gelangen und dadurch verloren gehen. „Große Gefahr bei schweren Durchfällen und häufigem Erbrechen ist immer der Flüssigkeitsverlust. Je kleiner der Hund, desto schneller wird das zum Problem, weil die Tiere austrocknen und ihren Kreislauf nicht mehr aufrecht erhalten können.“ Dagegen müsse dann möglichst schnell vorgegangen werden: Die Tiere bekommen Infusionen in die Vene, um ein Kreislaufversagen zu verhindern.

https://www.t-online.de/leben/familie/id_86440192/hundekrankheit-aus-norwegen-auch-hunde-in-deutschland-betroffen-.html

https://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/nach-ausbruch-in-norwegen-toedliche-hundekrankheit-erreicht-deutschland-was-tierbesitzer-jetzt-wissen-muessen_id_11313637.html?fbclid=IwAR3VZIflXnne3ErzjMLmGjd5x-JWBC2r-8lt3yV7rj8cn3bymEr6y01_XFs

Tierschutz: Jetzt Wölfe schützen und die Aufweichung des Artenschutzes stoppen!


Seit fast 20 Jahren sind Wölfe wieder in Deutschland heimisch. Aber nun will die Bundesregierung den strengen Artenschutz aufweichen. Wenn wir dies nicht verhindern, könnten Wölfe – und andere bedrohte Wildtiere – künftig einfacher getötet werden. Schon bald wird über die Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes abgestimmt – eine Scheinlösung, mit der sich die Bundesregierung beim Schutz der Weidetiere aus der Verantwortung stehlen will. Schicken Sie deshalb jetzt eine Protestmail an Ihre Bundestagsabgeordneten.

Jetzt Wölfe schützen und die Aufweichung des Artenschutzes stoppen! 

Die Bundesregierung will den Abschuss von Wölfen und anderen geschützten Arten erleichtern. Stoppen Sie jetzt die unnötige Gesetzesänderung und schreiben Sie eine Protestmail an Ihre Bundestagsabgeordneten.

Angepriesen wird die Änderung als Hilfe für Weidetierhalter. Sie ist jedoch eine bürokratische Mogelpackung: Bereits jetzt können Behörden bei wiederholten Rissen Abschüsse genehmigen. Was fehlt, sind einheitliche Standards im Herdenschutz und klare Regeln für Ausnahmegenehmigungen im Falle eines Abschusses. Statt jedoch endlich Klarheit zu schaffen, würde die geplante Änderung neue Rechtsunsicherheit erzeugen. Zudem würde der Abschuss ganzer Rudel unter Umständen möglich. 

Es könnte noch schlimmer kommen: Denn CDU-Politiker*innen wie Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner wollen das Gesetz weiter verschärfen und selbst präventive Abschüsse erlauben – bevor also überhaupt Weidetiere gerissen wurden. Damit könnte Deutschland mit den Gesetzesänderungen auch noch gegen EU-Recht verstoßen und sich erneut Ärger in Brüssel einhandeln.

https://mitmachen.nabu.de/wolf#sidebar

Alarmierend ist auch, dass die vorgesehene Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes für alle anderen streng geschützten Wildtiere gelten würde, so dass künftig auch Biber, Kormoran und Co. der leichtere Abschuss droht. 

Statt den Artenschutz zu verwässern, sollten Bundeslandwirtschafts- und Bundesumweltministerium sich in Sachen Wolf endlich aufs Wesentliche konzentrieren und für einheitliche Standards und unkomplizierte finanzielle Unterstützung beim Herdenschutz sorgen. Weidetiere brauchen langfristigen Schutz, z.B. durch Zäune und Herdenschutzhunde.

Noch ist die verantwortungslose Gesetzesvorlage nicht beschlossen. Fordern Sie Ihr Bundestagsmitglied auf, bei der Abstimmung gegen die Gesetzesänderung zu stimmen! Unsere Wölfe werden Ihnen danken.

Kriminalisierung von Tierschützern


Inhalt

  • Kriminalisierung von Tierschützern
  • EU-Parlament fordert weltweites Verbot von Kosmetik-Tierversuchen
  • Tierschutz-Verbandsklage: Expertenanhörung in Bayern
  • Fußball-WM: Russland tötet Tausende streunende Hunde
  • Neu: Handbuch für tierschutzgerechtes Stadttaubenmanagement
  • Geschäftsbericht 2017
  • TV-Tipps
  • Termine


Liebe Leserinnen und Leser,
die letzte Woche war (tierschutz-) politisch turbulent. Am Dienstag trat die nordrhein-westfälische Landwirtschaftsministerin Christina Schulze Föcking zurück. Nach dem Skandal um gravierende Missstände in der Schweinehaltung ihres Familienbetriebs, der Abschaffung der Stabsstelle Umweltschutz sowie eines vermeintlichen Hackerangriffs, der sich als schlichter Bedienungsfehler entpuppte, war die umstrittene Ministerin nicht mehr zu halten.

Gleichzeitig kündigten CDU und FDP an, hart gegen Tierrechtsorganisationen vorzugehen, die Missstände in Tierhaltungsanlagen dokumentieren. Das NRW-Innenministerium hat eine Auswertung über vermeintliche Gewalttaten militanter Tierschützer erstellt. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner verkündet: „Wir brauchen keine selbst ernannte Stallpolizei, die die Einhaltung des Tierschutzes kontrolliert“. Wenige Tage zuvor deckten Aktivisten unfassbare Zustände auf einem Hof bei Stendal (Sachsen-Anhalt) auf. Sie filmten insgesamt 17 Kadaver toter Kühe und Kälber, die teils mitten im laufenden Betrieb verwesten. Das zuständige Veterinäramt hatte zuvor keine Beanstandungen. Wie passt das zusammen?

Agrarkriminalität bleibt ungestraft
Während die institutionalisierte Agrarkriminalität meist ungestraft Profit auf Kosten der Tiere macht, werden die kriminalisiert, die die unerträglichen Missstände in der industriellen Tierhaltung publik machen. Und dies, obwohl Gerichte in den meisten Fällen im Sinne der Aktivisten urteilen und Wissenschaftler die Politik vor Verschärfungen für Undercover-Filmer warnen. Professor Jens Bülte (Lehrstuhl für Strafrecht, Universität Mannheim) hat die (Rechts-) Situation auf den Punkt gebracht: „Schutz vor kriminellen Tierschützern oder Schutz Krimineller vor Tierschützern?“ fragt der Strafrechtler im Editorial der Zeitschrift Strafverteidiger und setzt sich mit der Aussage des Koalitionsvertrages auseinander. Dieser will einerseits, die Spitzenposition Deutschlands im Tierschutz und gleichzeitig die Einbrüche in Tierställe als Straftatbestand effektiv ahnden. Das aber passt definitiv nicht zusammen. Mehr dazu hier.
Petition gegen Kriminalisierung von Tierschützern unter: www.change.org



Fußball-WM: Russland tötet Tausende Hunde

Vor der am 14. Juni beginnenden Fußball-WM werden in Russland momentan massenweise streunende Hunde eingeschläfert. Tierschützer berichten, dass in den Kleinstädten der Umgebung die Tiere aus Kostengründen erst gar nicht eingefangen, sondern mit Giftpfeilen abgeschossen würden, an denen die Tiere qualvoll ersticken. Mehr als 1,8 Millionen haben dazu eine Petition unterschrieben. Machen auch Sie mit unter: change.org, , weitere Informationen unter: www.waz.de


Tierschutz-Verbandsklage: Expertenanhörung in Bayern

Gestern fand auf Initiative der SPD eine Expertenanhörung zur Tierschutz-Verbandsklage im bayrischen Landtag statt. Obwohl der Tierschutz bereits seit 1998 als Staatsziel in der bayerischen Verfassung verankert ist, blockiert die CSU seit Jahren die Einführung des Klagerechtes. Der tierschutzpolitische Sprecher der SPD-Fraktion Herbert Woerlein wies darauf hin, dass das Klagerecht notwendig sei, damit Tierschutzorganisationen gegen Tierquälerei, ungerechtfertigte Tiertötungen und rechtswidrige Tierversuche klagen könnten. Seitdem das Staatsziel Tierschutz 2002 im Grundgesetz verankert wurde, kämpft unser Bundesverband für die Einführung der Tierschutz-Verbandsklage und betreibt hierzu intensive Lobbyarbeit – mit Erfolg: Acht Bundesländer haben die Tierschutz-Verbandsklage inzwischen eingeführt. Hier lesen Sie mehr zum Thema Tierschutz-Verbandsklage.


Neu: Handbuch für tierschutzgerechtes Stadttaubenmanagement
Gestern veröffentlichte der Bundesverband sein neues Handbuch für ein effizientes, tierschutzgerechtes Stadttaubenmanagement. Es soll Kommunen und Tierschützern die praktische Umsetzung des Konzepts vor Ort erleichtern. Das Handbuch wird an die kommunalen Spitzenverbände und die Tierschutzbeauftragten der Länder verschickt, um den tierschutzgerechten Umgang mit den Tieren voranzubringen.

Lesen Sie hier die Pressemitteilung, sowie Bestellinformationen und Downloadmöglichkeiten: www.tierrechte.de

 

 

 

Impressum:

Menschen für Tierrechte – Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.
Mühlenstr. 7a, 40699 Erkrath, Deutschland
Fon 0211 – 22 08 56 48
Fax 0211 – 22 08 56 49
E-Mail: info@tierrechte.de
Web: www.tierrechte.de
Tagesaktuelle Infos finden Sie auf unserer Facebookseite
Spendenkonto: Sparkasse Aachen
Bankleitzahl 390 500 00
Konto 16 00 79 73
IBAN DE02 3905 0000 0016 0079 73
Swift-Bic AACSDE33
Alle Spenden sind steuerlich abzugsfähig

Der Bundesverband Menschen für Tierrechte setzt sich seit seiner Gründung 1982 auf rechtlicher, politischer, wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Ebene für die Anerkennung elementarer Tierrechte ein und kämpft gegen jeglichen Missbrauch von Tieren. Das langfristige Ziel ist eine grundsätzliche Veränderung des Mensch-Tier-Verhältnisses. Dem Dachverband mit Hauptsitz in Erkrath (früher Aachen) sind über 60 Vereine sowie Fördermitglieder angeschlossen. Seine Stärke liegt im Zusammenwirken von Seriosität, Fachwissen und Lobbyarbeit auf höchster politischer Ebene. Dazu verfolgt der Verband einen Masterplan zum Ausstieg aus dem Tierversuch und eine Agrarwende von der tierischen zur pflanzlichen Eiweißproduktion, um das Ende der „Nutztier“-Haltung zu erreichen. Darüber hinaus ernennt der Verband beispielsweise das „Ersatzverfahren des Jahres“ sowie das „Versuchstier des Jahres“, betreibt die Wissenschaftsplattform InVitro+Jobs für eine konsequente Förderung der tierversuchsfreien Forschung und setzt sich mit dem Projekt SATIS für eine humane Ausbildung ein. Weitere Arbeitsschwerpunkte sind die Etablierung der Tierschutz-Verbandsklage, eine tierlose bio-vegane Landwirtschaft sowie die Aufnahme von Tierrechten in die Lehrpläne von Schulen. Der Verband gibt viermal im Jahr das Magazin tierrechte heraus. Neben einem Themenschwerpunkt informiert die Zeitschrift Journalisten, Wissenschaftler, Politiker, Behörden und Verbandsmitglieder über aktuelle Entwicklungen in der politischen Tierrechtsarbeit. Zudem erscheint zweimal monatlich der Tierrechte Newsletter. Der Bundesverband Menschen für Tierrechte ist seit seiner Gründung als gemeinnützig und besonders förderungswürdig anerkannt. Beiträge und Spenden sind steuerlich absetzbar.

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Tier- und Naturschutz: Schwarzer Tag für die bayerischen Alpen


Parlament spricht sich im Landtag mehrheitlich für eine Änderung der Schutzzonen am Riedberger Horn aus

Das bayerische Parlament hat heute im Landtag mit einer Mehrheit die Änderung des Landesentwicklungsplans und damit auch die erste Änderung des Alpenplans seit dessen Einführung vor 45 Jahren beschlossen. „Dies ist ein schwarzer Tag für die Natur im bayerischen Alpenraum“, so der LBV-Vorsitzende Dr. Norbert Schäffer. Doch die heutige Entscheidung legt nicht nur die Grundlage für den Bau der stark umstrittenen Skischaukel am Riedberger Horn.

Birkhahn am Boden | © Wolfgang Lorenz© Wolfgang Lorenz
Die letzten Lebensräume einiger unserer heimischen Arten wie dem Birkhuhn stehen auf dem Spiel

„Mit dem Alpenplan verlieren wir auch ein einzigartiges Instrument, das über Jahrzehnte eine nachhaltige Entwicklung im Alpenraum ermöglichte“,

sagt Schäffer weiter. Durch eine verbindliche Zonierung wurden die Belange von Naturschutz, Tourismus, Anwohnern und Wirtschaft gleichermaßen berücksichtigt.

„Diese Verbindlichkeit wurde heute gebrochen und damit dem Raubbau an der Natur und der Zerstörung einer einzigartigen Landschaft Tür und Tor geöffnet.“

Verbindungsbahn quer durch einen der wertvollsten Birkhuhnlebensräume Bayerns

Riedberger Horn im Sommer | © Henning Werth© Henning Werth
Riedberger Horn im Sommer

Ohne den Alpenplan als einen für alle Interessensgruppen verbindlichen Rahmen wird nun jedes Bauprojekt zur Einzelfallentscheidung. Der LBV und andere Naturschutzverbände befürchten, dass in den nächsten Jahren eine Vielzahl von Projektanträgen auf den Tisch kommt, die der Alpenplan bisher verhinderte.

„Da stehen die letzten Lebensräume einiger unserer heimischen Arten wie dem Birkhuhn auf dem Spiel“,

warnt Schäffer.

Der Verlust der Tier- und Pflanzenwelt und die unwiederbringliche Zerstörung der Landschaft muss neben wirtschaftlichen Interessen immer wieder zurückstehen.

„Die Alpen, mit denen wir uns in Bayern doch so stark identifizieren, werden ihr Gesicht stark verändern und viel von ihrem Reichtum verlieren“,

prophezeit der LBV-Vorsitzende.

Der Konflikt um die Skischaukel am Riedberger Horn wird mit der heutigen Entscheidung auf die Landkreisebene weitergetragen, eine Entscheidung ist aber noch lange nicht in Sicht.

„Die Suche nach einer für alle Gruppen akzeptablen Kompromisslösung wird ohne die Grundlage des Alpenplans jedenfalls stark erschwert“,

sagt Schäffer.

Sollten die Gemeinden Balderschwang und Obermaiselstein an den Plänen für einen Verbindungslift mit Piste und Beschneiungsanlagen, quer durch einen der wertvollsten Birkhuhnlebensräume Bayerns festhalten, so wird der LBV mit allen rechtlichen Schritten dagegen vorgehen.

Skischaukel verstößt gegen internationales Recht

Die Mehrheit der Bayerischen Bevölkerung sowie die über 2.500 Unterstützer des Allgäuer Freundeskreis Riedberger Horn stehen hinter den Verbänden und zeigen sich von der Entscheidung der Abgeordneten enttäuscht. Der LBV-Vorsitzende sieht die Pflicht nun beim Landratsamt Oberallgäu.

„Eine Skischaukel am Riedberger Horn verstößt gegen internationales Recht und widerspricht allen Empfehlungen durch Experten und Fachbehörden. Dieses Projekt nur aufgrund wirtschaftlicher Einzelinteressen gegen den Willen der Bevölkerung und unter Aufwendung großer Summen an Steuergeldern durchzuziehen wäre unverantwortlich“,

so Schäffer

Präzedenzfall Riedberger Horn

Der LBV befürchtet, dass es so wie am Riedberger Horn, auch bald an vielen anderen Bergen in Bayern zugehen könnte, die bislang unter dem Schutz des Alpenplanes standen. Ein Teil des Berges war von jeher ein beliebtes Familien-Skigebiet, in dem Pisten und Lifte erlaubt und von allen akzeptiert waren. Der andere Teil des Gebiets stand unter dem Schutz der Alpenplan Zone C – hier war der Bau von Liften und Pisten verboten, es blieb Rückzugsraum für sensible Tiere und Ökosysteme, aber auch für Erholungssuchende abseits des Massentourismus.

Mit dem Aufweichen der Zone C werden nun Begehrlichkeiten geweckt: ungeachtet aller Klimaprognosen sollen neue Lifte gebaut, Pisten planiert und Beschneiungsanlagen installiert werden. Dies bedeutet den Verlust von Rückzugs- und Lebensräumen z.B. für das Birkhuhn. Aber auch für den Menschen gehen Ruheräume und ein einzigartiges Landschaftsbild verloren. Anwohner und Naturschützen wehren sich durch Demonstrationen und Klagen.

Es drohen jahrelange Auseinandersetzungen, auch vor Gericht, sowie verstärkte Spannungen innerhalb der Bevölkerung. Keiner kann diese Entwicklung wollen. Aber mit der heutigen Entscheidung des Landtags scheint sie fast unausweichlich zu sein.

von Nicole Friedrich | lbv.de, 

https://www.lbv.de/news/details/schwarzer-tag-f%C3%BCr-die-bayerischen-alpen/?utm_source=CleverReach&utm_medium=email&utm_campaign=Sondernewsletter+RH&utm_content=Mailing_6944129

Das große Sterben: In Deutschland gibt es 80 Prozent weniger Insekten


Vorwort

seit rund 45 Jahren bin ich aktiv im Tierschutz wozu auch Landschaftskunde gehört.

Der Schwund an Insekten ist auffällig! Deutlich beobachtbar. 

Nicht nur Bienen, auch Wespen, Hummeln, Fliegen und fast alle anderen Arten.

Sie sind nicht nur wichtig für den Gewinn von Honig und zur Bestäubung von Pflanzen, sondern extrem

wichtig als Nahrungsquelle für Vogelarten und Lurche wie Frösche.

Doch jeder kann helfen!

Es gibt fertige sogenannte Insektenhotels oder auch als Bausatz. Zu befestigen überall wo die Umgebung

geeignet ist. Wer keine eigne Flächen wie Garten hat kann Insektenhotels in der freien Natur anbringen.

Informationen darüber findet sich im Internet.

Wildlife World ih9rg 9 Raum Insektenhotel – Grün Legler 1268 Insektenhotel "Städtetrip"  BLACK insektenhotel, mit Holzrinde-Naturdach, FDV-OS groß 30.5 cm schwarz kleines Vogelhaus Meisen nistkästen als Ergänzung zum Meisen nistkästen Meisenkasten oder zum Vogelhaus Vogelfutterhaus Futterstation für Vögel Insektenhäuschen - insektenhotels, insektenhotel für ökologische biologische natürliche Blattlausbekämpfung, Marienkäferhaus-Marienkäfer-Marienkäferkasten-Schmetterlingshaus-Schmetterlinge,Gartendeko

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Hummel

Es fällt zunächst nicht weiter auf – aber es könnte schwere Folgen haben: In vielen Regionen Deutschlands schwinden die Insekten. Woran liegt’s?
Insekten bestäuben Obstbäume und Gemüsepflanzen. Sie zersetzen Aas, Totholz oder Kot. Zudem sind sie für viele andere Tiere eine unverzichtbare Nahrungsquelle. Der renommierte Insektenkundler Thomas Schmitt spricht gar von „Dienstleistern am Ökosystem“. Doch das Schwirren und Zirpen wird mancherorts weniger.

Gesamtmasse nahm um 75 Prozent ab

Einer aktuellen Studie zufolge ist die Zahl der Fluginsekten in Teilen Deutschlands erheblich zurückgegangen. In den vergangenen 27 Jahren nahm die Gesamtmasse um mehr als 75 Prozent ab, berichten Wissenschaftler im Fachmagazin „PLOS ONE“. Die Analyse bestätigt erste, im Sommer vorgestellte Ergebnisse.
Nicht an der Studie beteiligte Experten sprechen von einer überzeugenden Arbeit, durch die bisherige Hinweise auf ein massives Insektensterben auf eine solide Basis gestellt worden seien. Der Deutsche Bauernverband ist hingegen der Meinung, dass die Studie mehr Fragen aufwerfe, als dass sie Antworten gebe.

Schwund „noch größer als bisher angenommen“

Sie verglichen dann, wie sich in einzelnen Lebensräumen – etwa in Heidelandschaften, Graslandschaften oder auf Brachflächen – die Biomasse über die Zeit verändert hatte. Insgesamt landeten 53,54 Kilogramm wirbellose Tiere in den Fallen – Millionen Insekten.

Die Auswertung zeigte, dass der Verlust in der Mitte des Sommers – wenn am meisten Insekten herumfliegen – am größten war: knapp 82 Prozent. „Ein Schwund wurde bereits lange vermutet, aber er ist noch größer als bisher angenommen“, sagte Erstautor Hallmann.
Direktor am Senckenberg Deutsches Entomologischen Institut in Müncheberg (Brandenburg): Hummeln, Honigbienen und Wildbienen seien als Bestäuber wichtig für viele Pflanzen. Werden Nutzpflanzen nicht mehr regelmäßig angeflogen, entstehen der Landwirtschaft große Verluste, wie Schmitt erklärt. Zudem vertilgen bestimmte Insekten wie beispielsweise Laufkäfer laut Schmitt gerne Pflanzenschädlinge.
Alle Experten sind sich einig, dass die Folgen und das geografische Ausmaß dringend genauer erforscht werden müssen. Alexandra-Maria Klein, Landschaftsökologin von der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg warnt davor, mit einer Änderung der Landnutzung zu lange zu warten: Sonst könnte es „für einige Insekten zu spät sein“

Unverzichtbare Lebenskünstler

So vielfältig wie die Welt der Insekten ist, so wenig können wir auf sie verzichten. Das Funktionieren fast aller Ökosysteme hängt von ihnen ab. Damit sind sie für Mensch und Natur unersetzliche Lebewesen:
  • Nahrung: Insekten bilden die Nahrungsgrundlage für eine Vielzahl weiterer Tierklassen wie Vögel, Säugetiere, Amphibien oder Reptilien.
  • Bestäubung: Insekten zählen zu den wichtigsten Pflanzenbestäubern. Durch das Sammeln von Nektar und Pollen von sorgen sie für den Fortbestand der Pflanzenwelt und stellen einen Großteil unserer Ernährung sicher.
  • Verwertung: Insekten spielen eine wichtige Rolle bei der Remineralisierung organischer Stoffe wie Pflanzenresten und Tierleichen im Boden, in der Bodenstreu oder im Totholz.
  • Regulation: Insekten sind wichtige Nützlinge in der Forst- und Landwirtschaft. Im Bio-Anbau, wo auf Pestizide weitestgehend verzichtet wird, ist die Förderung von Nützlingen gar ein elementarer Bestandteil der Produktion, da durch sie die Ausbreitung schädlicher Insekten eingedämmt wird.

https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/balkon-und-garten/naturschutz-im-garten/insekten/22696.html

Anti-Giftköder-Training


DvD Anti-Giftköder-Training

Giftköderwarnungen sind leider aktueller denn je- die Verunsicherung und Sorge der Hundehalter wächst.

Diese DVD bietet Ihnen einen detaillierten, effektiven Trainingsplan, um Ihren Hund zu schützen! Vom Staubsaugerhund zum braven Vierbeiner, der beim Spaziergang Fressbares anzeigt, statt es hinunterzuschlingen. Vorbeugemaßnahmen und Notfallsignale helfen die Zeit zu überbrücken, bis das Training „sitzt“. Auf Grundlage der positiven Verstärkung macht das Übungsprogramm nicht nur Spaß, sondern festigt die Bindung zwischen Ihnen und Ihrem Hund.

Aus dem Inhalt:

  • Training mit positiver Verstärkung

  • Vorbeugen (Aus-Training+ Fressnapf-Training)

  • Wie funktioniert Belohnung?

  • Selbständiges Stoppen vor dem Futter

  • Abwenden von Futter auf Signal

  • Signal „Maul öffnen“

  • Anzeigeverhalten

  • Maulkorbtraining

  • Schlaraffenlandsignal

Die Autorin:

Sonja Meiburg arbeitet seit 1998 auf Basis der positiven Verstärkung mit Menschen und ihren Hunden. Seit 2006 betreibt sie ihre eigene „Hundeschule Holledau“ in Bayern. Sie ist Buchautorin und schreibt Fachartikel für diverse Fachzeitschriften. Sie ist als gefragte Referentin im In- und Ausland unterwegs und bekannt aus der TV Sendung „Zeit für Tiere“. Zudem gehört sie zum Trainerkreis „Trainieren statt Dominieren“.

Laufzeit: ca. 60 min, ISBN: 978-3-937322-44-5 V

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Rückruf & Giftköderprävention

 Rückruf & Giftköderprävention

Anti-Giftköder-Training: Übungsprogramm für Staubsauger-Hunde

Verifizierter Kauf

  • Habe die DVD heute erhalten und gleich angesehen. Es wird alles sehr genau beschrieben und erklärt, man kann die Übungsschritte problemlos zu Hause nachvollziehen. Werde die DVD ein zweites Mal schauen und mir Notizen machen und danach meinen Trainingsplan orientieren.

    Mir gefällt, dass sowohl bei den Rückruf Übungen als auch bei der Giftköderprävention Übungen mit unterschiedlicher Schwierigkeitsstude gezeigt werden, so kann man sich nach und nach steigern.

    Man lernt zum Beispiel folgendes:

    -Abruf in der Wohnung
    -Abruf mit Ablenkung in der Wohnung
    -Abruf auf einem Übungsplatz
    -Abruf bei Spaziergängen
    -Abrufübungen mit Partner
    -Abrufübungen allein
    -Abrufübungen mit anderen Hunden/Tieren
    -Tipps und Tricks für das richtige Belohnen des Abrufs
    -Typische Fehlerquellen, welche man vermeiden soll (großer Wiedererkennungswert unsererseits hier!)

    Giftköderprävention:

    -Futter in Schüssel ignorieren
    -freiliegendes Futter ignorieren
    -Futterannahme verweigern (sogar wenn Besitzer sich entfernt, in ein Geschäft geht zum Beispiel)
    -verstecktes Futter ignorieren

    Ich finde die DVD hat sich gelohnt, ich werde mich an diesen Aufbau halten.
    Vielleicht schreibe ich in ein paar Wochen ein Update darüber, wie gut wir es umsetzen konnten und ob unser Hund den Aufbau verstanden hat.

China…an Tier-Sadismus kaum noch zu überbieten…ausser von den Froschbein fressenden Franzosen…französische Supermarktgigant Carrefour Hundefleischprodukte


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Eine Untersuchung von Animals Asia hat vor kurzem aufgedeckt, dass der französische Supermarktgigant Carrefour Hundefleischprodukte in China verkauft. Erfahren Sie mehr über die ganze Geschichte und unterzeichnen Sie die Petition!

Kurz nachdem wir unsere Kampagne gegen Carrefour gestartet haben, versicherte Carrefour der Newsweek, dass sie den Verkauf von Hundefleischprodukten in China einstellen würden.

Dennoch ist Carrefour keine Verpflichtung eingegangen, Hundefleisch für immer aus dem Sortiment zu nehmen und hat sich zu einer Richtlinienänderung nicht geäußert, wegen der Animals Asia mehrfach mit dem Unternehmen in Kontakt getreten ist.

Animals Asia informierte bereits Carrefour 2012 über die Grausamkeit und das Leid, dass mit der Schlachterei von Hunden einhergeht. Damals versprachen sie uns, kein Hundefleisch mehr zu verkaufen.

Doch schon im Mai 2017 hatte es sich wieder seinen Weg in Carrefours Regale gebahnt.

Dog Meat

Jetzt müssen wir Carrefour zur Rechenschaft ziehen und sicherstellen, dass Hundefleisch NIEMALS WIEDER in die Regale zurückkehrt.

Handeln Sie jetzt! Fordern Sie von Carrefour die Verbannung von Hundefleisch, FÜR IMMER!

Dog in cage

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An den CEO von Carrefour, Herrn Alexandre Bompard,

Ich war erschüttert von der Nachricht, dass Carrefour in China beim Verkauf von Hundefleisch erwischt wurde.

Zwar freut es mich, nun zu hören, dass Carrefour die Hundefleischprodukte wieder aus dem Sortiment nimmt, aber dieses Mal verlange ich von ihm eine Garantie, dass es nie wieder von dieser Grausamkeit profitieren wird.

Animals Asias erster Warnung an Carrefour im Jahr 2012 folgten Beteuerungen, dass die Waren aus den Regalen verschwinden würden, doch 2017 wurde schon wieder Hundefleisch in chinesischen Geschäften zum Verkauf angeboten.

Carrefour hat leider schon viele Versprechen, was den Verkauf von Hundefleisch betrifft, gebrochen.

Ich würde daher gerne eine Garantie von Carrefour haben, dass sie eine „keine Hundefleisch-Klausel“ in ihre Unternehmensrichtlinien aufnehmen und sich verpflichten, diese grausamen und korrupte Hundefleischindustrie nie wieder zu unterstützen.

Unterzeichnet,

https://animalsasia.wufoo.eu/embed/z1o88iyd1020dv8/def/embedKey=z1o88iyd1020dv8147839&entsource=&referrer=

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*Zuständig für die Arbeit in China ist die Unternehmensberatung Ya Dong, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Animals Asia.