Landesfest 60 Jahre Südtiroler Schützenbund


oder

Am 21.12.2018 veröffentlicht

SARNTHEIN – 60 Jahre gibt es nun den Südtiroler Schützenbund. Und die Schützen bestehen weiterhin darauf: Alles für Tirol, auch die nächsten 60 Jahre, wie Landeskommandant Elmar Thaler in seiner Rede beim Landesfest in Sarnthein vor über 2000 Schützen betonte. Ein großes Programm gab es im 60. Bestandsjahr. Einen großen Österreichischen Zapfenstreich am Vorabend sowie ein großes Landesfest mit Fahnenweihe. Höhepunkt war die Festansprache von Ehrenlandeskommandant Paul Bacher. Er hielt einen Rückblick über die Geschichte des Südtiroler Schützenbundes und spannte einen Bogen in die heutige Zeit, wo er die Schützen aufforderte, Widerstand zu leisten gegen alle zersetzenden Zeiterscheinungen, wo in Jahrhunderten gewachsene Werte immer mehr an Bedeutung verlieren und keine Rolle mehr spielen würden.

Ausländerproblematik – „Süd-Tirol hat sich verändert, aber nicht zum Positiven“


 

  
Drogen, Schlägereien, Raub und Diebstahl: Vor allem im und rund um den Bahnhofspark in Bozen eskaliert die Situation regelmäßig. Der Landtagsabgeordnete Sven Knoll findet im kurzen Videobeitrag klare Worte zur Ausländerproblematik in Bozen.

Der Filmbericht: „Recht auf deutschen Kindergarten garantieren!“


 

Das Autonomiestatut garantiert deutsche Kindergärten, die Realität nicht: so lässt sich die Situation in den Städten Süd-Tirols zusammenfassen. Was ein betroffener Vater zum Problem sagt, warum die nackten Zahlen eine eindeutige Sprache sprechen und wie die Süd-Tiroler Freiheit das Problem angeht, sehen Sie im Filmbericht.

Süd-Tiroler Freiheit will 2017 Süd-Tirol von Italien unabhängig machen


Die Landtagsabgeordneten der Süd-Tiroler-Freiheit. Bernhard Zimmerhofer, Myriam Atz Tammerle und der Fraktionsvorsitzende Sven Knoll (von links). Foto: Süd-Tiroler Freiheit

Die Landtagsabgeordneten der Süd-Tiroler-Freiheit. Bernhard Zimmerhofer, Myriam Atz Tammerle und der Fraktionsvorsitzende Sven Knoll (von links).
Foto: Süd-Tiroler Freiheit

Das Jahr 2017 könnte für Südtirol ein gutes werden. Jedenfalls zeigt sich die Landtagspartei „Süd-Tiroler Freiheit – Freies Bündnis für Tirol“ optimistisch, dass sich für Südtirol Möglichkeiten eröffnen könnten, die Zukunft neu zu gestalten und endlich Italien hinter sich zu lassen.

Zukunft Südtirols nicht visionslosen Politikern überlassen

Wie die Süd-Tiroler-Freiheit auf ihrer Homepage anlässlich des Jahreswechsels schreibt, ist ganz Europa derzeit im Umbruch, „aber es liegt an uns, was wir daraus machen.“ Denn gerade die Zukunft Südtirols darf nicht mehr länger in den Händen illusionsloser Politiker liegen, denen es nicht gelingt über den eigenen Tellerrand zu blicken und die noch immer an den Grenzen mitten durch Tirol festhalten, die willkürlich als Folgen der österreichischen Niederlage im Ersten Weltkrieg gezogen worden sind.

Verheerende Auswirkungen, wenn Italien samt Südtirol aus der „EU“ austritt  

Schon längst ist es zu erkennen, dass der italienische Staat wirtschaftlich und politisch völlig am Ende und daher mittlerweile eine schwere Belastung für die Entwicklung Süd-Tirols geworden ist.

 Doppelte Staatsbürgerschaft endlich verwirklichen

Deswegen muss für die Süd-Tiroler-Freiheit der Ausstieg aus Italien rechtzeitig vorbereitet werden. Für dieses Ziel besteht die Notwendigkeit, die bereits bestehenden Verbindungen zu Nord- und Osttirol weiter zu verstärken. Auch muss es endlich zur Doppelstaatsbürgerschaft kommen. Diese wäre nicht nur eine Absicherung für die Südtiroler sondern gleichzeitig ein erster Schritt zur Unabhängigkeit von Italien.

Viele Probleme gäbe es ohne Italien gar nicht

Daher steht das Jahr 2017 für die Süd-Tiroler-Freiheit ganz im Zeichen des Auf- und Ausbaus ihrer patriotischen Bewegung und wird sich den großen Herausforderungen, die im heurigen Jahr auf Südtirol warten, stellen.

Wir werden vielleicht nicht alle Probleme bewältigen, aber viele Probleme gäbe es ohne Italien gar nicht, oder sie ließen sich ohne Italien leichter bewältigen.

Der beste politische Vorsatz für 2017 ist daher, Süd-Tirol von Italien unabhängig zu machen. 

Was das Kinderlied “Heidschi Bumbeidschi” mit den Türkenkriegen gegen Wien zu tun hat


Wenigen Menschen in Deutschland dürfte bekannt sein , ist, daß schon lange vor 1683 und der ersten Wiener Türkenbelagerung des Jahres 1529 weite Teile des südlichen Österreichs unter ständigen Türkeneinfällen zu leiden hatten.

Diese zweihundertjährige Vorgeschichte zu den Ereignissen von 1683 soll nun das Hauptthema dieses Gedenkartikels sein.

eine große Geschichte an wahre Helden, eine Historie die nie vergessen werden darf:

als komplette PDF-Datei unter

200 Jahre Dschihad gegen Österreichs Süden

Aus dieser Zeit stammt das bekannte Kinderlied „Heidschi Bumbeidschi“,

das über eine besonders grausame Praxis der türkischen Besatzungszeit Südösterreichs handelt.

Unabhängigkeit – Südtirol zeigt seinen Willen zur Autonomie…das schönste deutsche Land wehrt sich seit Jahrzehnten


DerUnabhängigkeitstagvon Bruneckeine Nachbetrachtung

 

24. Mai 2016 (Von Reynke de Vos)

Das schönste deutsche Land liegt am Brennerhang. Uns genommen durch Kriegsrecht, uns geblieben durch Menschenrecht. Keiner kann es entfremden, keiner darf es enteignen. Dies deutsche Sprachland; dies deutsche Weinland; dies deutsche Blumenland; dies deutsche Lichtland. Der Ruf soll ergehn: ,Heraus damit!’ –  solange noch unsereins Worte hat; und eine Feder; und eine Sehnsucht; und einen Willen.“

Was der Schriftsteller Alfred Kerr Schriftsteller Alfred Kerr Ende 2  Schriftsteller Alfred Kerr EndeEnde der 1920er Jahre in Worte fasste, galt dem im schändlichen Friedensvertrag von Saint-Germain-en-Laye Italien zugesprochenen südlichen Teil Tirols.

Im Gegensatz zu heute wusste man damals noch, dass des Dichters Adjektiv „deutsch“ Sprache und Kulturgemeinschaft meinte, nicht national(staatlich)es Terrain. Zumal da es noch nicht allzulange her war, dass der österreichische Kaiser und ungarische König Franz Josef I. ganz selbstverständlich vor aller Welt bekannte: „Ich bin ein deutscher Fürst“. Und dass das Land unterm Brenner, als Teil des Habsburgerkronlandes Tirol, zu Österreich gehörte und Italien, das 1915 die Seiten gewechselt und es 1918 trotz Abschluss des Waffenstillstandes kurzerhand annektiert hatte, im Pariser Vorortvertrag vom 10. September 1919 als Kriegsbeute zugesprochen worden war.

Selbstbestimmung verweigert

In Bruneck (Tirol) demonstrierten mehrere tausend Menschen aus allen Teilen Europas fuer nationale Autonomie. / Foto: Reynke de Vos

Bruneck in Südtirol: Die Menschen lieben ihre Heimat und wollen ihr Leben und ihre Identität selbst bestimmen.

Dort verblieb es auch nach dem Zweiten Weltkrieg und firmiert seitdem als „Provincia Autonoma di Bolzano-Alto Adige“, wenngleich die gesamte Tiroler Bevölkerung in Unterschriftensammlungen Manifestationen des Zusammengehörigkeitswillens dokumentierte und jüngste demoskopische Befunde in Südtirol sowie in Österreich den Wunsch nach Abhaltung eines Referendums über die Zukunft untermauern. Nie wurde den zwischen Brenner und Salurner Klause, zwischen Reschen und Dolomiten lebenden Menschen die Möglichkeit zuteil, gemäß dem Selbstbestimmungsrecht über ihre territoriale Zugehörigkeit, mithin über die Eigenständigkeit ihrer Heimat, zu befinden.

Maßgeblichen politischen Verantwortungs- und Entscheidungsträgern kam der Begriff Selbstbestimmung seinerzeit inflationär über die Lippen, als es ihnen um die gesetzliche Regelung der fallweisen Unterbrechung weiblicher Fertilität zu tun gewesen ist. In unserem Sinne bemüh(t)en sie sich tunlichst darum, die Erwähnung des Selbstbestimmungsrechts zu vermeiden.

Für die österreichische Außenpolitik und die Mehrheit des Nationalrats gilt die Autonomie Südtirols ausweislich einer parlamentarischen Resolution vom Juli 2015 sozusagen als eine Art bereits vollzogener besonderer Form der Selbstbestimmung. Und als „Ewiggestrige“ – laut Außenminister Sebastian Kurz, dem sich SPÖ, ÖVP, Grüne, Neos und deren Pendants in Innsbruck und Bozen beflissen anschließen – ,wer diesem völkerrechtlich verkürzten geistig-politischen Tiefflug nicht zu folgen bereit ist.

„Los von Rom“

Das sind viele, wie sich stets erweist. Soeben legten in Bruneck mehrere tausend Menschen auf einer von der „Arbeitsgemeinschaft iatz!“ (iatz = jetzt) des Südtiroler Schützenbundes (SSB) organisierten, volksfestartigen Zusammenkunft ein Bekenntnis zum Beschreiten des Weges ab, der zur Unabhängigkeit ihrer Heimat führen soll. Wen wundert’s, dass sich unter der Parole „Los von Rom“ nicht nur Tiroler von diesseits und jenseits des Brenners, sondern auch Vertreter von Venezianern, Triestinern, Lombarden, Friulanern und Sizilianern im Pustertal einfanden, sondern auch Basken und Katalanen sowie Flamen und Schotten, deren „Los von …“ den Hauptstädten Madrid, Brüssel und London gilt.

Volksbewegungen

In Bruneck (Tirol) demonstrierten Tausende Menschen aus allen Teilen Europas fuer nationale Autonomie. / Foto: Reynke de Vos

Nicht nur Tiroler tragen ihren Protest gegen die Unterdrückung ihrer Identität in Bruneck auf die Straße: Delegationen aus allen Teilen Europas waren dabei und unterstützten diese Forderung. Der Moloch EU hat die Herzen der Völker nicht erobern können.

   Für Manu Gomez hat das Referendum von Arrankudiaga (November 2014) zwar nicht die Unabhängigkeit des Baskenlandes gebracht, zumal das spanische Verfassungsgericht bisher jede derartige Regung als verfassungswidrig verwarf. Dennoch sei damit ein Schneebrett losgetreten worden, welches zur Lawine anwachse.

Shona McAlpine von der 2012 gegründeten Bewegung „Frauen für die Unabhängigkeit“ aus Glasgow wies darauf hin, dass beim Referendum 2014 nur wenig fehlte, um aus Schottland einen unabhängigen Staat zu machen. Dennoch habe sich seitdem politisch einiges ereignet. So haben in der Wahl zum schottischen Regionalparlament unlängst die Unabhängigkeitsbefürworter abermals die Mehrheit der Sitze errungen. Die dominante Nationalpartei SNP will über das „Los von London“ sofort wieder eine neuerliche Volksabstimmung ansetzen, sollten sich die Briten am 23. Juni mehrheitlich gegen den Verbleib des Vereinigten Königreichs in der Europäischen Union (EU) aussprechen. In Edinburgh hingegen ist man klar gegen den „Brexit“.

Die Katalanin Anna Arqué, die schon auf dem ersten derartigen „Unabhängigkeitstag“ (Mai 2013) in Meran sowie anlässlich der dortigen Andreas-Hofer-Feier im Februar 2016 eine die politisch-korrekte Politik- und Medienwelt EUropas verstörende Rede gehalten hatte, bezeichnete jetzt in Bruneck all jene Verantwortungsträger, „die vor den Nationalstaaten auf die Knie fallen und das internationale Recht auf Selbstbestimmung verneinen“, als „Gefahr für die Demokratie“. Und Bart De Valck, Vorsitzender der Vlaamse Volksbeweging (VVB; Flämische Volksbewegung) stellte die volklich-nationale Eigenständigkeit über den (dieser meist entgegengehaltenen) Primat der Wirtschaft: „Ohne Eigenständigkeit gibt es keine Grundlage für Wohlstand und Wohlergehen“.

Hoffnung, Mut und Zuversicht

Unter dem Motto „Heimat in Bewegung – Los von Rom“ zogen dann Tausende durch Bruneck, wo sich dem Auge ein beeindruckendes Fahnenmeer zeigte. Immer wieder von Beifall unterbrochen indes die Abschlussrede Elmar Thalers. Der Landeskommandant der Südtiroler Schützen und Hauptorganisator des „Unabhängigkeitstags“ wies eindrücklich darauf hin, wie sehr Südtirol von Rom abhängig sei, das in den letzten Jahren die in ganz Europa wider besseres Wissen als „Modell“ angepriesene Autonomie sukzessive entwerte.

„Wir haben ein starkes Vaterland, und wir sind ja nach wie vor − zumindest kulturell − ein Teil Österreichs“, just da gelte es anzuknüpfen und weiterzudenken, denn „die fertige Lösung, das perfekte Rezept für die Unabhängigkeit für unser Land“ gebe es nicht. „Niemand weiß, was er kann, bevor er’s versucht, und niemand weiß, was er erreichen kann, wenn er nicht nach mehr strebt“, rief Thaler dem enthusiasmierten Publikum zu und forderte von seinen Landsleuten mehr Mut:

„Wer etwas schaffen will, der muss zuversichtlich sein, der muss anpacken wollen, der muss etwas wagen“. Unrechtsgrenzen könnten in Europa auf friedlichem Wege korrigiert werden, das habe die Geschichte bereits gelehrt. Auch Deutschland sei unerwartet und entgegen allen Voraussagen wieder teil-vereinigt worden (die deutschen Ostgebiete fehlen).

Die zentrale Kundgebung in Bruneck. / Foto: Reynke de Vos

Die zentrale Kundgebung auf dem Platz in Bruneck. Ein realitätsferner, schikanöser Zentral-Machtapparat kann Heimatliebe, kulturelle Identität und Zusamengehörigkeit nicht ersetzen.

 

 

Es braucht den Mut zum Bekenntnis, denn nichts ist für immer, und nichts ist für die Ewigkeit“, lautet(e) denn auch das Fazit des Veranstalters für den „Unabhängigkeitstag“, der trotz niedriger Temperaturen in hoffnungsfroher, ausgelassener Feierlaune verlief. Für Stimmung sorgten Volkstanz- und Schuhplattlergruppen, Alphornbläser, Schwegler, Trommler, Goaßlschnöller, Ziehorgel-Spieler und nicht zuletzt die Musikkgruppen „Volxrock“ sowie „Die Seer“.

Einen außergewöhnlichen Festbeitrag leistete der Südtiroler Heimatbund (SHB). Sein Heißluftballon trug den Schriftzug „Freiheit und Unabhängigkeit“ in die Lüfte. Der SHB wollte damit nach Aussage seines Obmanns (Vorsitzenden) Roland Lang „das Freiheitsstreben der Tiroler und aller anderen fremdbestimmten Volksgruppen unterstützen“.

Wenn sie, wie in Bruneck, ihren Weg mit Einsatz und Klugheit unerschrocken weiter beschreiten, dürfte sich ihre Hoffnung über das philosophische Prinzip des Ernst Bloch hinaus in ein erreichbares Ziel verwandeln lassen.

Ballon Südtirol

Frei und stolz fliegt er in der Luft, der südtiroler Adler auf dem Ballon mit der Forderung nach Freiheit und Unabhängigkeit.

 

Entlassen: Falsches Hemd bei Abschiebung von Asylwerbern getragen


Hemden der Marke Thor Steinar: Tragen nicht erwünscht Foto: picture alliance / dpa

Weil ein Busfahrer das falsche Hemd bei einer Abschiebung trug, wurde er entlassen.

Erst vor wenigen Tagen brach ein regelrechter Sturm gegen eine offene Diskriminierung von jungen Schülern in Südtirol los. Weil sie T-Shirts mit der Aufschrift „Dem Land Tirol die Treue“ trugen, wurden ihre Eltern zum Direktor bestellt und mit einer Suspendierung gedroht. Bei einer Drohung alleine blieb es allerdings in einem anderen Fall nicht. Weil ein Busfahrer aus Deutschland ein Hemd einer missliebigen Marke trug, welche angeblich als rechtsextrem eingestuft wird, wurde er fristlos entlassen. Dem Mann selber war der Hintergrund nicht klar, er wurde von der Asyllobby angeschwärzt.

Mann wegen falschem Hemd entlassen

Es sollte ein Tag wie jeder andere werden, an dem der Mann zum Flughafen Baden-Airpark fuhr um dort seine Kundschaft abzuladen. An jenem Tag aber sollte seine Kundschaft aus einer Reihe Asylwerbern bestehen, welche einen negativen Bescheid erhielten und darum abgeschoben werden sollten. Dies bestätigte auch das Busunternehmen Eberhart, für das der Mann tätig war, wie es aus der Pforzheimer Zeitung heißt.

Ausgerechnet an jenem Tag trug der Mann ein Hemd der Marke Thor Steinar, welches bei den Gegnern der Abschiebung für fast noch mehr Aufruhr sorgte als die Abschiebung selbst. Der Chauffeur wurde also kurzerhand wegen eines angeblich rechtsextremen Hintergrundes gekündigt. Der Chef, Wolfram Vögele, gab zwar an, dass der Angestellte noch nie in diese Richtung auffällig gewesen wäre oder sich dementsprechend geäußert hätte, setzte den Mann aber vor die Türe. „Das ist ein sensibles Thema, wir wollten ein Zeichen setzen“, heißt es nun auch von Seiten der Abschiebungsgegner.

Busfahrer wegen Thor-Steinar-Hemd entlassen