Tilt! – Tschüssikowski 2013—In seinem Jahresrückblick präsentiert Urban Priol die Ereignisse des Jahres und macht dabei vor keinem gesellschaftspolitischen Thema halt…Kabarett vom Feinsten


Truppen-Ursel und Co.– van der Leyen, bisher nie was geleistet und nun Super-Ministerin—

Der Schwurbel-Gauckler…und vieles mehr…Kabarett—leider die reine Wahrheit…es lohnt sich..anregende und informative und humorvolle Rückbesinnung auf 2013.

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In Schlumpfisch schlumpft es sich ebenfalls schlumpfig


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«Es war einmal ein Mensch.» So beginnt und endet dereinst wohl das kürzeste aller Märchen im universellen Geschichtsbuch. Über 25 Millionen Kriegstote zählen wir alleine seit dem Zweiten Weltkrieg.schlumpf Seit der Steinzeit verkloppen wir uns nun schon lebensmüde die Rübe und wundern uns, dass unsere Spatzenhirne dabei zusehends verkümmern.

Spassig ist in diesem Sinn wohl nur der kürzeste Witz der Weltgeschichte: «Treffen sich zwei intelligente Menschen.»schlumpf00017

Oder die alles entscheidende Frage: «Wenn es Gott gibt, warum moderiert Markus Lanz dann noch <Wetten dass?»>

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Wenn sich – wie bei der NSA – 40’000 Spitzel zusammen rotten, wirds leider ebenfalls nicht geistreicher. Rund um die Uhr dürfen sich die armen Kerle durch unsere E-Mail-Flut ackern («Ich bin Olga von der Wolga und schenke Dir meine Millionen, sofern Du mir vorab lO’OOO Euro überweist»). Parallel dazu müssen sie unsere vertraulichsten Briefe durchleuchten («Sie haben gewonnen!», «Frau Gülügülü heiraten will Dich») oder unsere wichtigsten Telefonate ablauschen («Sind Sie gegen die Apokalypse versichert? Wir hätten da ein Sonderangebot…»). Nebenbei gilt es für die US-Schlapphut-Armada,schlumpf2 wie bekannt wurde, zu allem Übel auch noch das gesamte Beamtenheer der EU auf den stillsten aller verwanzten Örtchen auszuschnüffeln, um selbst den kleinsten Pupser zu protokollieren. Bei so viel heisser Luft stinkt wohl selbst dem eifrigsten Voyeur irgendwann der Job. Ausser er prostituiertsich freiwillig in den Feuchtgebieten des Bundesnachrichtendienstes. Dort, wo die Kacke seit jeher am braunsten dampft.

Und was meint die Bundesregierung zum Abhörskandal? Was kam beim Treffen zwischen Obamaschlumpf22 und Merkel konkret heraus? Wörtliche Antwort von Regierungssprecher Steffen Seibert Anfang Juli: «Vernünftig ist, dass die politischen Spitzen, wenn sie miteinander sprechen, darüber sprechen, wie mit der Sache umzugehen ist, wie ernst Vorwürfe zu nehmen sind und wie man damit umgeht, Vorwürfe zu besprechen, zu klären, zu verifizieren oder aus der Welt zu schaffen, und vernünftig ist, dass über die tatsächliche Art dessen, was nachrichtendienstlich auf der einen oder anderen Seite getan worden ist, diejenigen sprechen, welche die intensive Detailkenntnis davon haben.» Alles klar?

Mein Tipp: Greifen Sie zur Selbstjustiz und jauchzen Sie zu Beginn jedes Telefonats mit ihren Liebsten ab sofort laut und deutlich «Bombenstimmung!»Schluempfe_Jokey- in die Sprechmuschel. Am besten gleich mehrmals, um die auf Reizwörter getrimmten Aufnahmegeräte auch wirklich zu aktivieren. «Zombie» funktioniert laut Medienberichten übrigens ebenfalls. «Heino» in diesem Sinn wohl ebenso. Begrüssen Sie danach höflich alle Mitlauscher, «namentlich
den BND, die NSA und den Mossad». Falls Sie schliesslich auch noch «Castro ein fideles Leben» und Kim Jong Un «zündende Ideen für eine strahlende Zukunft» wünschen, steigt der Stromverbrauch in unseren Horchposten mit Garantie. Frei nach dem scheinheiligen Hotline-Motto: «Dieses Gespräch kann zu Qualitätszwecken aufgezeichnet werden.» Dass der Duden das Wort «Qualitätszweck» gar nicht kennt, ist eine andere Geschichte…

Wers dagegen verschwiegener mag, vertraut am besten dem ureigenen Dialekt. Wie riet mir letztes Jahr ein guter Freund: «Schwätz mit mym Kolleg in Peking am beschte Schwyzerdütsch. Das verstöhn die wunderfitzige Regierigstoggeli dort nid.» Tatsächlich liess sich auf Mundart nirgendwo unbehelligter lästern als während meiner kürzlichen China-Reise. Weil selbst der regimetreuste Aufpasser aus unserem Alpen-Kauderwelsch nicht schlau wurde. schlumf der-weiseIn Schlumpfisch schlumpft es sich übrigens ebenfalls ziemlich schlumpfig. Verschlumpfen Sie es ruhig mal.

Irgendwas war da noch. Ach ja: Die Bundestagswahl. Kaum der Rede wert und wenn überhaupt ein Fall für Chasmologen (Chas-mologie ist die Wissenschaft vom Gähnen). Denn ob Cheeseburger von McDonald’s oder Burger King, ob Merkel oder Steinbrück:schlumpf222 Der Käse bleibt derselbe – Quatsch mit Sauce samt Chefsalat und Restmüll. Wie gab schon Tucholsky zu bedenken: «Wenn Wahlen was ändern würden, wären sie schon längst verboten.»

Wehren wir uns in diesem Sinn gegen die Vereinheitlichung der Individualität, gegen die Globalisierung der Gleichgültigkeit und die Anti-Intuition der Dumpfbacken.schluempfe0055 Die grössten Schlafbaustellen verstecken sich in unserem Gehirn. Wer das Geheimnisvolle verachtet, verpasst die Realität. Bedenken Sie dabei vor allem eines: Heute erleben wir die guten alten Zeiten von morgen. Machen Sie das Beste daraus!

Und irgendwo da draussen im politischen Niemandsland freut sich Deutschlands verschmähter FDP-Clown Philipp Rösler schlumpf00017 als einziger über die weltweite Telefonüberwachung, strahlt und klatscht begeistert in die Hände: «Endlich hört mal jemand MIR zu.

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Umfrage: 99 Prozent der Deutschen finden den Euro gut


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Der Euro kann sich in wissenschaftich unabhängigen Währungsvergleichen eindeutig gegenüber anderen Zahlungsmitteln durchsetzen. (Foto: DWN)

Der Euro kann sich in wissenschaftich unabhängigen Währungsvergleichen eindeutig gegenüber anderen Zahlungsmitteln durchsetzen.

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In einer repräsentativen Umfrage haben die DWN die Deutschen gefragt, was sie vom Euro halten. Das Ergebnis überrascht – und übertrifft noch die kühnsten Erwartungen einer vergleichbaren Umfrage, die das Handelsblatt

dieser Tage durchgeführt hat: Beim Handelsblatt waren es nur 69 Prozent der Deutschen, die den Euro besser finden als die D-Mark. Bei der DWN-Umfrage fand sich praktisch niemand mehr, der die D-Mark wieder haben möchte.

Bei den DWN waren es in einigen Gruppen 99 Prozent, die sich ein Leben ohne den Euro nicht mehr vorstellen können. Nur die Fans der neuen Anti-Euro-Partei Alternative für Deutschland (AfD) waren skeptischer. Allerdings sprachen auch sie sich mehrheitlich für den Euro aus.

Die exklusiven Fragen, die unser Umfrage-Institut Magari Resarch 1.254 ausgewählten Bundesbürgern gestellt hat, lauteten (in Klammern jeweils die Ergebnisse)

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Welche Währung bevorzugen Sie:

A. Euro (99%)
B. Yuan (1%)

Sind Sie dafür, dass sie Ihr Gehalt bekommen in:

A. Euro (97%)
B. Kartoffeln (3%)

Wenn Zypern pleitegeht, was sollte Deutschland bekommen:

A. Euro (93%)
B. Einen Dankesbrief von Mario Draghi (7%)

Wenn Sie ein monatliches Netto-Einkommen von über 3.000 Euro haben, wollen Sie dieses ausbezahlt bekommen in:

A. Euro (92%)
B. Staatsanleihen/Bunds (8%)

Wenn Sie weiblich sind, sind Sie dafür, dass Ihr Mann Ihnen das Haushaltsgeld auszahlt in:

A. Euro (99,5%)
B. Konzert-Abo „Zeitgenössische Kammermusik“ (0,5%)

Wenn Sie FDP-Anhänger sind, welche europäische Währung kennen Sie:

A. Euro (99,9%)
B. Bitcoins (0,1%)

Wenn Sie AfD-Anhänger sind, welche Währung wollen Sie für Deutschland:

A. Euro (65%)
B. Essensmarken (35%)

Damit bestätigte sich, dass der Euro ein in Deutschland ungebrochen beliebtes Zahlungsmittel ist. „Die Euro-Krise hat vor allem die AfD-Wähler verunsichert. Aber mehrheitlich ist die Wahrnehmung des Euro als Währungseinheit doch ausgesprochen positiv“, erkärt Magari-Chef Christian Grabbe den DWN, in deren Auftrag die von der Wissenschaft unabhängige Studie durchgeführt wurde.

Update: Weil einige Leser ganz empört sind, dass wir über eine Umfrage berichten, die 99 Prozent Ja-Stimmen zum Euro ergeben haben soll – hier unsere Erklärung von der DWN-Facebook-Page, die wir aber nur dieses einzige Mal wiederholen:

Leute, wir geben uns große Mühe mit unseren Artikeln. Und wir werden niemals, niemals am Anfang eines Artikels schreiben: Ironie EIN. Merkt Euch eines: Spott ist die beste Waffe gegen die Diktatur. Und je feinsinniger, desto wirkungsvoller. Nachzulesen bei dem im Text verlinkten Christian Dietrich Grabbe – der natürlich kein Meinungsforscher ist, sondern 1827 die berühmte anarchistische Komöde „Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung“ geschrieben hat.

Die Handlung des Stücks erinnert uns an die Finanzkrise: Weil in der Hölle geputzt wird, ist der Teufel auf die Erde gekommen, wo er trotz des heißen Sommerwetters erfriert.

Die DWN stehen in Grabbes Tradition. Wir werden uns gelegentlich erlauben, solche Auflockerungen in das triste Programm von Euroschuldencrashkrise zu bringen. Ober dem Artikel wird, wie bei diesem Artikel auch, Satire und tiefere Bedeutung stehen. Wie bei der Umfrage von Magari. Übrigens: Magari ist umgangssprachlich Italienisch und heißt hochsprachlich forse (vielleicht). Alles klar?

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Umfrage: 99 Prozent der Deutschen finden den Euro gut

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EU will Fußball-Nationalmannschaften abschaffen


Die mit Spannung erwartete Fußball-Europameisterschaft in Polen und in der Ukraine hat am Samstag begonnen. 16 Fußball-Nationalmannschaften kämpfen um den Titel. Geht es nach dem Willen der EU, so handelt es sich um die letzte Fußball-Europameisterschaft dieser Art.

(Von Smiley)

Der EU-Wahnsinn treibt immer absurdere Blüten. Während sich Millionen begeisterter Fußball-Fans auf das große Fußball-Turnier in Polen und in der Ukraine freuen, mit ihren Nationalmannschaften mitfiebern und ihre Fußball-Stars in den Stadien oder zu Hause vor den Bildschirmen in Biergärten, beim Public Viewing oder auf dem heimischen Sofa anfeuern, geht die Europäische Union mit einem Vorschlag an die Öffentlichkeit, den Fußball-Fans nur als Provokation empfinden können:

Der Präsident der Europäischen Kommission, Jose Manuel Barroso, hat vorgeschlagen, die Fußball-Nationalmannschaften der EU-Mitgliedsländer abzuschaffen und künftig durch eine EU-Mannschaft zu ersetzen. „Im Zeitalter eines zusammenwachsenden Europas“, so Barroso, „sind nationale Fußballmannschaften nicht mehr zeitgemäß. Mehr Europa bedeutet weniger Fußball“.

Der Vorschlag der EU hat europaweit kontroverse, teils heftige Reaktionen ausgelöst.

Bundeskanzlerin Merkel erklärte in Berlin: „Die Europäische Union ist eine einzigartige Erfolgsgeschichte. Wohlstand für alle Bürger, Abbau der Arbeitslosigkeit auch in den südlichen Mitgliedsländern, eine moderate, weiter rückläufige Staatsverschuldung, der friedliche EURO-Islam und gefestigte demokratische Prozesse sind nur einige Beispiele für diesen Erfolg. Diesen Weg werden wir konsequent fortsetzen. Unser Ziel ist die vollständige Überwindung der Nationalstaaten. Dieser Prozess wird naturgemäß nicht vor dem Fußball haltmachen“.

Auch der Vorstand der GRÜNEN begrüßte den EU-Vorschlag. Cem Özdemir erklärte im SPIEGEL: „Wir unterstützen alle Vorschläge zur Abschaffung der National-Staaten und stehen voll und ganz hinter dem EU-Vorschlag, die Fußball-Nationalmannschaften durch ein EU-Team abzulösen. Voraussetzung ist, das für die künftige EU-Fußballmannschaft eine Quote für muslimische Spieler verbindlich festgesetzt wird“.

Bundesentwicklungsminister Niebel (FDP) warnte hingegen vor Schnellschüssen und riet allen Verantwortlichen, „auf dem Teppich zu bleiben“.

Im fußball-begeisterten Spanien löste der Vorschlag Barrosos wütende Proteste aus. Die führende spanische Sportzeitung Marca zitierte den spanischen Ministerpräsidenten Mariano Rajoy Brey mit den Worten: „Wir haben bisher jeden Blödsinn der EU mitgemacht, aber beim Fußball hört der Spaß auf. Spaniens Antwort lautet: Raus aus der EU.“

Der italienische Ministerpräsident Mario Monti soll unbestätigten Berichten zufolge mit einem Tobsuchtsanfall auf die Vorschläge aus Brüssel reagiert haben. Die italienische Sportzeitung Gazzetta dello Sport berichtet, Monti habe in einem Telefonat mit Barroso angedroht, ihm die Mafia auf den Hals zu schicken, falls der EU-Vorschlag nicht zurückgezogen werde.

Die europäische Fußball-Welt reagierte mit blankem Entsetzen auf den Vorschlag der Europäischen Union.

Michel Platini, Präsident der UEFA, empfahl dem Präsidenten der EU-Kommission im französischen Fernsehen „dringend den Arzt zu wechseln“.

Die italienische Zeitung Corriere della Sera zitiert Giovanni Trapattoni, ehemals Trainer beim FC Bayern München und heute Coach der Fußball-Nationalmannschaft von Irland: „Die EU ist wie eine Flasche leer. Die EU hat fertig“

Wolfgang Niersbach, Präsident des Deutschen Fußball-Bundes, erklärte in der ARD-Sportschau: „Mir fehlen die Worte. Bisher habe ich bei der Aussage, die EU sei ein Irrenhaus, stets milde gelächelt. Heute verstehe ich manche Kritiker“.

Auch Franz Beckenbauer, die Ikone des deutschen Fußballs, reagierte mit Fassungslosigkeit und Entsetzen auf „den neuerlichen Schwachsinn aus Brüssel“. Beckenbauer, ein Diplomat alter Schule, erklärte im ZDF: „Die EU ist balla balla. Ich fordere die rote Karte für die EU.“

Die Türkei hat angesichts der Fußball-Politik der EU inzwischen ihren Antrag auf einen Beitritt zur EU zurückgezogen. Der türkische Ministerpräsident Erdogan soll gegenüber Vertrauten „die EU als noch verrückter als den Islam“ bezeichnet haben.

Die Europäische Kommission bemüht sich derweil angesichts der vielfältigen Kritik um Schadensbegrenzung. Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton erklärte gegenüber der BBC: „Wir wollen alle Fußball-Stars mitnehmen. So ist beispielsweise eine Aufstockung der Fußballmannschaften von bisher 11 Spielern auf bis zu 100 Spieler in der Fußball-EU-Mannschaft durchaus möglich. Entsprechende Verhandlungen mit dem Weltfußballverband FIFA, verbunden mit einem weltweiten Fußball-Rettungsschirm, sind bereits in vollem Gange.“

Zugleich forderte Lady Ashton für die Fußball-Welt die Abschaffung des Begriffs „Tor“, der für „Dummkopf“ und „Narr“ stehe. Eine Wortfindungs-Kommission der EU sei beauftragt worden, geeignete alternative Begriffe vorzuschlagen. Denkbar sei beispielsweise künftig der Begriff „EU“.

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http://www.pi-news.net/2012/06/eu-will-fusball-nationalmannschaften-abschaffen/