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    Julfest --- 21.12. bis 06. 01.

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    Massenmord an mehr als 1.000.000 Deutschen13. Februar 2015
    Gegen Völker- und Kriegsrecht...Dresden war eine Rote-Kreuz-Stadt...nach Internationalem Recht darf so ein Status nicht angegriffen werden....
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    70. Jahrestag der angloamerikanischen Bombenangriffe, die das historische Zentrum der Großstadt an der Elbe komplett zerstörten und mindestens 1.000.000 Menschen töteten,13. Februar 2015
    ---DRESDEN-- 70. Jahrestag der angloamerikanischen Bombenangriffe, die das historische Zentrum der Großstadt an der Elbe komplett zerstörten und mindestens 1.000.000 Menschen töteten,
  • In Memorium….Todestag: 13.03.2013…..In Kirchweyhe von Türken totgetretene Daniel Siefert

    In Memorium....Todestag: 13.03.2013.....In Kirchweyhe von Türken totgetretene Daniel Siefert

    Von Türken verhöhnt, sein Grab von Türken geschändet, von LINKEN in's Abseits gestellt, als Mensch zweiter Klasse.....

  • Kirchweye Daniel Siefert

    Kirchweye Daniel Siefert

  • Einzug der Bestien…20 Millionen tote deutsche Frauen, Kinder, Wehrlose….

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    persönlich sage ich nichts und behaupte nichts…und leugne nichts… im Sinne des  § 130

Archive for the ‘Ostdeutschland’ Category

Serie Ostdeutschland aktuell: Ost- und Westpreußen: Rosinenkringel und Sauerampfersuppe

Posted by deutschelobby - 29/03/2018


Was in Ostpreußen in der Karwoche auf den Tisch kam

 

Das Osterfest steht vor der Türe und damit werden bei uns Älteren die Erinnerungen an das Osterfest in der Heimat wach mit seinen vielen Bräuchen, von denen sich einige bis zur Vertreibung erhalten hatten. Ehe die „Stille Woche“ beginnt, wollen wir einmal überdenken, was wir bewusst oder unbewusst an Altüberliefertem bewahrt haben, und vielleicht können wir es auch heute lebendig machen. Am ehesten mit den Speisen, die es in der Karwoche gab, denn die hatte ihre eigenen Rezepte, und dazu gehörten unbedingt die Gründonnerstagskringel, mit denen kulinarisch das Osterfest eingeläutet wurde.

Dieses Gebäck sollte nicht nur gut schmecken, mit seinem Verzehr war auch der Glauben verbunden, dass es schützende Wirkung hatte. Wer es am Gründonnerstag genoss, sollte vor fieberhaften Erkrankungen bewahrt bleiben. Wenn man bedenkt, wie unsere Vorfahren in ständiger Angst vor Seuchen und Epidemien lebten, durch die ganze Landstriche „wüst“ wurden, kann man verstehen, dass sie sich solch eine Art Schutzhülle schufen. Zumal es in Form von Gründonnerstagskringeln f273f5de7422fe21ffff8073fffffff2eine angenehme war, denn sie schmecken einfach köstlich.

Wie bei allen Spezialitäten gibt es auch bei diesem Hefegebäck verschiedene Varianten, die sich nach den örtlichen Gepflogenheiten richten oder als Familienrezept an die nachfolgenden Generationen weiter gegeben wurden. Wir greifen auf das Rezept zurück, nach dem schon unsere Urgroßmütter die Kringel gebacken haben. Man benötigt dazu folgende Zutaten: 500 Gramm Mehl, 40 Gramm Hefe, zwei Eier, einen Achtel Liter Milch, 250 Gramm Butter, 150 Gramm Zucker, 300 Gramm Sultaninen, 125 Gramm Mandeln, Zitrone und ein Ei zum Bestreichen. Und so wird’s gemacht: Aus etwas Mehl, Hefe und Milch ein Hefestück ansetzen und gehen lassen.

Mehl mit Eiern, Zucker, einer Prise Salz und der restlichen Milch gut verkneten, mit dem Hefestück mischen und die abgeriebene Zitronenschale zugeben. Den sehr festen Teig noch einmal gehen lassen, ausrollen, eine Hälfte mit recht kalten Butterscheiben belegen, zusammenklappen. Wieder ausrollen und erneut mit Butter belegen, insgesamt dreimal. Den ausgerollten Teig in zehn Zentimeter breite Streifen schneiden, mit geriebenen Mandeln und vorher eingeweichten Sultaninen belegen, Ränder überschlagen und eine Rolle drehen, von der kleine Stücke abgeschnitten werden, die wieder zusammengedreht und zu Kringeln geformt werden.

Mit dem mit Wasser verklopften Ei bepinseln, mit gehackten Mandeln belegen und hellbraun backen. Die Kringel können dann nach Belieben mit Zuckerguss bestrichen werden, besonders beliebt war ein mit Obstsaft rosa gefärbter Zuckerguss. Dieses Rezept ist im urostpreußischen „Doennigs Kochbuch“ unter der Bezeichnung „Rosinenkringel“ zu finden. Diese wurden auch aus dem ebenfalls in „Touren“ gearbeiteten Blätterteig hergestellt. Tipp für Backneulinge, aber Backwillige: Tiefgekühlter Blätterteig macht es heute möglich, ohne große Mühe selbstgebackene Rosinenkringel auf die Kaffeetafel zu bringen.

Man schneidet dazu den Teig in etwa eineinhalb Zentimeter breite Streifen, belegt einen Streifen mit Rosinen, bestreicht einen zweiten mit Eiweiß, legt ihn auf den ersten Streifen und formt die Kringel, die mit Eiweiß bestrichen und gebacken werden. Auch sie erhalten dann einen Zuckerguss. (Als Königsberger Marjell bleiben für mich die rosa glänzenden Rosinenkringel der Bäckerei Thiel in der Königstraße unvergessen!)

Zurück zum Gründonnerstag. Dessen Name verpflichtete, an diesem Tag etwas Grünes auf den Tisch zu bringen. In milden Jahren, wenn Ostern auf einen späten Termin fiel – wie in diesem Jahr –, konnte wohl nach altem Brauch neunerlei Kraut gesammelt werden, das einer duftenden Kräutersoße zu gekochtem Ei oder Fisch Würze und Vitaminreichtum gab. In manchen Gegenden waren es nur siebenerlei Kräuter, und wenn die Natur noch nicht mitspielte, musste man sich mit Schnittlauch vom Fensterbrett begnügen – aber grün musste es sein!

Doch da gab es ja noch den verlässlichsten Grünspender für die Karwoche, und der wuchs früh und in reichlicher Fülle auf unseren Wiesen und bescherte uns ein Gericht, wie es gesünder und köstlicher nicht denkbar war: die ostpreußische Sauerampfersuppe.klare-sauerampfersuppe Kaum ließen sich die lanzenförmigen Blätter sehen, wurden sie auch schon gepflückt, denn alles „jieperte“ danach. Auf Rindfleisch gekocht, mit saurem Schmand abgebunden und mit einer Einlage aus hart gekochten oder verlorenen Eiern wurde diese Suppe mit dazu gereichten mehligen Salzkartoffeln zu dem ostpreußischen Frühlingsgericht.

Als Grundrezept rechnet man auf 500 Gramm Rindfleisch etwa 750 Gramm Sauerampfer, der fein gehackt in der Brühe kurz aufgekocht oder nach kurzem Aufwallen durch ein Sieb passiert wird. Für Vegetarier gibt es die fleischlose Version auf der Grundlage von Gemüsebrühe, die sich auch als Karfreitagsgericht anbietet. Denn auch das war in Ostpreußen Sitte: Kein Fleisch am Karfreitag! Manche Gläubigen fasteten sogar den ganzen Tag oder es gab erst nach Sonnenuntergang ein leichtes Essen.

Und wenn wir auch manches heimatliche Rezept vergessen haben oder es nicht mehr nachkochen können: Die Sauerampfersupp’ steht in vielen Familien auch heute als Frühlingsgericht auf dem Speisezettel.

Vor allem dort, wo man nur auf die nächste Wiese zu gehen braucht, um sich ein paar Strempel zu pflücken!


PAZ 14-14

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Serie Ostdeutschland aktuell: Ost- und Westpreußen: Rosinenkringel und Sauerampfersuppe

Posted by deutschelobby - 20/03/2018


Was in Ostpreußen in der Karwoche auf den Tisch kam

 

Das Osterfest steht vor der Türe und damit werden bei uns Älteren die Erinnerungen an das Osterfest in der Heimat wach mit seinen vielen Bräuchen, von denen sich einige bis zur Vertreibung erhalten hatten. Ehe die „Stille Woche“ beginnt, wollen wir einmal überdenken, was wir bewusst oder unbewusst an Altüberliefertem bewahrt haben, und vielleicht können wir es auch heute lebendig machen. Am ehesten mit den Speisen, die es in der Karwoche gab, denn die hatte ihre eigenen Rezepte, und dazu gehörten unbedingt die Gründonnerstagskringel, mit denen kulinarisch das Osterfest eingeläutet wurde.

Dieses Gebäck sollte nicht nur gut schmecken, mit seinem Verzehr war auch der Glauben verbunden, dass es schützende Wirkung hatte. Wer es am Gründonnerstag genoss, sollte vor fieberhaften Erkrankungen bewahrt bleiben. Wenn man bedenkt, wie unsere Vorfahren in ständiger Angst vor Seuchen und Epidemien lebten, durch die ganze Landstriche „wüst“ wurden, kann man verstehen, dass sie sich solch eine Art Schutzhülle schufen. Zumal es in Form von Gründonnerstagskringeln f273f5de7422fe21ffff8073fffffff2eine angenehme war, denn sie schmecken einfach köstlich.

Wie bei allen Spezialitäten gibt es auch bei diesem Hefegebäck verschiedene Varianten, die sich nach den örtlichen Gepflogenheiten richten oder als Familienrezept an die nachfolgenden Generationen weiter gegeben wurden. Wir greifen auf das Rezept zurück, nach dem schon unsere Urgroßmütter die Kringel gebacken haben. Man benötigt dazu folgende Zutaten: 500 Gramm Mehl, 40 Gramm Hefe, zwei Eier, einen Achtel Liter Milch, 250 Gramm Butter, 150 Gramm Zucker, 300 Gramm Sultaninen, 125 Gramm Mandeln, Zitrone und ein Ei zum Bestreichen. Und so wird’s gemacht: Aus etwas Mehl, Hefe und Milch ein Hefestück ansetzen und gehen lassen.

Mehl mit Eiern, Zucker, einer Prise Salz und der restlichen Milch gut verkneten, mit dem Hefestück mischen und die abgeriebene Zitronenschale zugeben. Den sehr festen Teig noch einmal gehen lassen, ausrollen, eine Hälfte mit recht kalten Butterscheiben belegen, zusammenklappen. Wieder ausrollen und erneut mit Butter belegen, insgesamt dreimal. Den ausgerollten Teig in zehn Zentimeter breite Streifen schneiden, mit geriebenen Mandeln und vorher eingeweichten Sultaninen belegen, Ränder überschlagen und eine Rolle drehen, von der kleine Stücke abgeschnitten werden, die wieder zusammengedreht und zu Kringeln geformt werden.

Mit dem mit Wasser verklopften Ei bepinseln, mit gehackten Mandeln belegen und hellbraun backen. Die Kringel können dann nach Belieben mit Zuckerguss bestrichen werden, besonders beliebt war ein mit Obstsaft rosa gefärbter Zuckerguss. Dieses Rezept ist im urostpreußischen „Doennigs Kochbuch“ unter der Bezeichnung „Rosinenkringel“ zu finden. Diese wurden auch aus dem ebenfalls in „Touren“ gearbeiteten Blätterteig hergestellt. Tipp für Backneulinge, aber Backwillige: Tiefgekühlter Blätterteig macht es heute möglich, ohne große Mühe selbstgebackene Rosinenkringel auf die Kaffeetafel zu bringen.

Man schneidet dazu den Teig in etwa eineinhalb Zentimeter breite Streifen, belegt einen Streifen mit Rosinen, bestreicht einen zweiten mit Eiweiß, legt ihn auf den ersten Streifen und formt die Kringel, die mit Eiweiß bestrichen und gebacken werden. Auch sie erhalten dann einen Zuckerguss. (Als Königsberger Marjell bleiben für mich die rosa glänzenden Rosinenkringel der Bäckerei Thiel in der Königstraße unvergessen!)

Zurück zum Gründonnerstag. Dessen Name verpflichtete, an diesem Tag etwas Grünes auf den Tisch zu bringen. In milden Jahren, wenn Ostern auf einen späten Termin fiel – wie in diesem Jahr –, konnte wohl nach altem Brauch neunerlei Kraut gesammelt werden, das einer duftenden Kräutersoße zu gekochtem Ei oder Fisch Würze und Vitaminreichtum gab. In manchen Gegenden waren es nur siebenerlei Kräuter, und wenn die Natur noch nicht mitspielte, musste man sich mit Schnittlauch vom Fensterbrett begnügen – aber grün musste es sein!

Doch da gab es ja noch den verlässlichsten Grünspender für die Karwoche, und der wuchs früh und in reichlicher Fülle auf unseren Wiesen und bescherte uns ein Gericht, wie es gesünder und köstlicher nicht denkbar war: die ostpreußische Sauerampfersuppe.klare-sauerampfersuppe Kaum ließen sich die lanzenförmigen Blätter sehen, wurden sie auch schon gepflückt, denn alles „jieperte“ danach. Auf Rindfleisch gekocht, mit saurem Schmand abgebunden und mit einer Einlage aus hart gekochten oder verlorenen Eiern wurde diese Suppe mit dazu gereichten mehligen Salzkartoffeln zu dem ostpreußischen Frühlingsgericht.

Als Grundrezept rechnet man auf 500 Gramm Rindfleisch etwa 750 Gramm Sauerampfer, der fein gehackt in der Brühe kurz aufgekocht oder nach kurzem Aufwallen durch ein Sieb passiert wird. Für Vegetarier gibt es die fleischlose Version auf der Grundlage von Gemüsebrühe, die sich auch als Karfreitagsgericht anbietet. Denn auch das war in Ostpreußen Sitte: Kein Fleisch am Karfreitag! Manche Gläubigen fasteten sogar den ganzen Tag oder es gab erst nach Sonnenuntergang ein leichtes Essen.

Und wenn wir auch manches heimatliche Rezept vergessen haben oder es nicht mehr nachkochen können: Die Sauerampfersupp’ steht in vielen Familien auch heute als Frühlingsgericht auf dem Speisezettel.

Vor allem dort, wo man nur auf die nächste Wiese zu gehen braucht, um sich ein paar Strempel zu pflücken!


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Serie Ostdeutschland aktuell: Masuren: Die weißen Zaubervögel von Nikolaiken

Posted by deutschelobby - 20/11/2017


Ein Schwanenparadies ist der Lucknainer See in Masuren. Fotograf Wolfgang Alexander Bajohr zieht es immer wieder dorthin. niko2

Ein Singen liegt in der Luft. Zuerst ist es nur ein Summen, dann ein immer mächtiger anschwellendes Rauschen. Und endlich sind sie da, die weißen anmutigen Zaubervögel. Im unendlichen Blau schweben sie ein und sinken herab. Dicht über den rauschenden Wellen starten sie noch einmal durch, Die ganze Formation zieht mit machtvollem Schlagen der Schwingen eine letzte Runde. Nein, eine Ehrenrunde ist es nicht, aber ein Schwan, der bis zu 23 Kilo wiegt, und damit unser schwerster Vogel ist, hat trotz seiner 2,70 Meter Flügelspannweite nicht nur seine Startschwierigkeiten sondern auch seine Landeprobleme.

Er muss korrekt auf den Wind achten. Je stärker der aber bläst und stürmt, desto wichtiger ist es mit der Thermik umzugehen. So sinken die Schwäne herab, mit vorgestreckten Ruderfüßen auf der Wasseroberfläche schlitternd und mit suchend abwärts gebogenem Hals, um die Landepiste zu mustern.

Schon beim Landeanflug winkelt der Höckerschwan nikodie Handschwingen der Flügel ein, als hätte er Landeklappen ausgefahren. Kurz vor dem Aufsetzen stellt er seine Schwingen bremsend senkrecht in Fahrtrichtung hochkant, um im Auslauf des Fluges langsam in das Wasser einzutauchen.. Zuweilen fährt er auf den Rudern ein Stück Wasserski. Oder auf Spiegeleis rennt und schlittert er noch ein Ende dahin, bis er zum Stehen kommt. Bei steifer Brise und Sturm steht er wohl auch am Ende der Landung wie ein Drachen einen Augenblick still in der Luft und setzt dann sanft senkrecht auf, wie ein Buschpilot.

Wo sich das alles beobachten lässt? Auf dem Lucknainer See [Luknajnosee] bei Nikolaiken [Mikołajki] in Masuren. Obwohl eines von nur drei Unesco-Biosphären-Reservaten im südlichen Ostpreußen, beachtet ihn kaum jemand. Er ist 6,8 Quadratkilometer groß und bis zu drei Meter tief. An den meisten Stellen misst er aber gerade mal einen Meter bis zum Grund. Für Wasservögel ist es ein Paradies. Lappentaucher, Wasserralle, Teichrallen, Graureiher, Bartmeisen, Seeadler, Fischadler, Rotmilane, Kormoran und Trauerseeschwalben sind hier zu finden. Seit langem ist der See aber auch als einzigartiger Lebensraum für den Höckerschwan bekannt.

Für masurische Verhältnisse ist der See gut einsehbar, und die Schwäne sind so vertraut, dass man auf einem kleinen Floß gut zwischen ihnen herumpaddeln und fotografieren kann. Sie wissen auch, dass Gefahr allenfalls vom Ufer droht, aber nicht auf dem See.

Ich habe im Jahr 1997 an unserem Schwanensee an einem einzigen Tag vom Beobachtungsturm aus 521 Schwäne gezählt. Es können aber auch schon einmal bis zu 1500 Paare werden.

Die Population schwankt stark: Wenn der Winter mit mehr als 30 Grad Kälte zuschlägt, bricht der Bestand nicht selten zusammen, um dann im Verlauf von etwa 15 Jahren wieder anzuwachsen. Das wiederholt sich, und in guten Zeiten gibt es nirgends mehr Schwäne in Osteuropa, als auf diesem kleinen See.

Im Jahr 2007 war er zugefroren und ich sah nur ein Dutzend Schwäne und zwei Adler. Ein russisches Sprichwort sagt, dass sie den Winter auf den Schwingen tragen. Stets folgt eine Kälteperiode, wenn sie schlagartig weiterziehen. Als Gruppe schätzen dann alle Schwanenarten auf der Welt den Formationsflug, weil er Kräfte spart. Das ist wichtig, denn allein schon der Start ist mit enormem Kraftaufwand verbunden. Bei einem solchen Anlauf rennen Schwäne, mit den Schwingen auf das Wasser schlagend, dahin, dass Wasserperlen aufstieben. Jeder Flügelschlag berührt noch spritzend das Wasser und unmerklich gewinnt der große Vogel Höhe. Während die Flügel frei nach unten durchschlagen, ist auch das singende Fluggeräusch zu hören, das nur Höckerschwan und Seeadler haben. Auf dem Zug und bei Nacht ist es nützlich als Stimmfühlung. Einmal in der Luft, schrauben sie sich höher, bis sie ihre Reiseflughöhe erreichen. Der Abflug ist stets überwältigend. Es gibt kaum ein schöneres Bild, als ein fliegendes Schwanenpaar, das in vollendeter Harmonie die Schwingen im Gleichklang durch die Lüfte gleitet.

Sie sind schnelle und ausdauernde Flieger, die ruhig und gelassen schlagen, wenn sie entlang der Flüsse und Seeufer oder entlang der Meeresküsten im Tiefflug gegen die Herbststürme anfliegen, über aufgewühlter und gischtender Flut auf ihrer langen Südwärtsreise ein Zwischenziel ansteuern, wo die Natur Raststätten bereithält oder auch tierliebende Menschen Nahrung bereithalten.

Sie brauchen den Menschen im Winter nicht, aber zuweilen versammeln sich in München an der Isar, im Nymphenburger Schloss-

park oder auf dem Starnberger See 200 bis 300 Schwäne, ehe sie weiterziehen. Ihre Leistung auf der Winterreise ist gewaltig. Im Dezember wurden von einem Flugzeug aus ziehende Singschwäne in einer Höhe von 8200 Metern beobachtet, die bei den Hebriden bei minus 48 Grad Kälte zogen. Sie waren wohl früh morgens in Island gestartet. Man hat errechnet, dass sie ihr Ziel in Irland in nur sieben Stunden erreichen würden. Gegen die Kälte schützt sie ein dichtes Gefieder.

Amerikanische Biologen haben 25216 Federn nachgezählt, von denen der Schwanenpelz alleine mit 20000 Kopf und Hals schützt. Den Menschen zum Entzücken kann ein Schwan sein Gefieder wie eine Blüte entfalten.

Unser romantisches Bild der hoheitsvollen Vögel ist mit Gefühlen und Emotionen belastet. In der Realität herrscht auch bei ihnen das Recht des Stärkeren: Wenn sich ein junges Schwanenpaar ausgerechnet dort ansiedeln will, wo ein böser alter Schwanenvater herrscht, gibt es blutige Revierkämpfe. Vor dem Kampf segeln beide kochend vor Wut umeinander herum.

Wer aber kein Revier erkämpft, dem fehlt die Nahrungsgrundlage für die Kinder. So regeln die Schwäne ihre Überpopulationen untereinander selbst. Im Lucknainersee in Masuren reguliert auch der Winter den Bestand. Im gut durchsinnten, durch den hohen Bestand überdüngten Wasser, wachsen unendlich viele Wasserpflanzen, die sie unter Wasser abweiden. In einem sehr kalten Winter an diesem kleinen See aber sterben viele Schwäne den Hungertod.

Verhungernde Schwäne oder das Bild vom brutal um sein Revier kämpfenden Schwan mag für manchen das romantische Bild vom hoheitsvollen Märchenvogel zerstören. Aber so sind diese Schwäne wirklich. Ihr Kampf um das Revier ist ein typischer Teil ihres Wesens. Dass sie sich ein Leben lang treu zugetan sind, macht sie wiederum so menschlich. Im Spätwinter bieten beide ein Bild herzlicher Zweisamkeit, wenn sie mit ihren Hälsen das Herzbild formen. Ein rührendes Bild herzlicher Zweisamkeit.

Wolfgang Alexander Bajohr

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Serie Ostpreußen: historisch/aktuell-Gebräuche: Masuren: Beim masurischen Plon wurde tüchtig geschwaukst

Posted by deutschelobby - 26/09/2017


Uralte Erntebräuche hatten sich noch bis in unsere Zeit gerettet

Kein Fest wurde im alten Ostpreußen so fröhlich gefeiert wie das Erntefest. Und wenn eine gute Ernte eingefahren und alles sicher unter Dach und Fach war, dann kannte die Fröhlichkeit keine Grenzen.

Dann waren Schweiß, Schmerz und Sorge vergessen, die es in den harten Augustwochen in reichem Maße gegeben hatte, dann wurde mit Spruch und Lied dem Herrgott gedankt und dem Hofbesitzer die Erntekrone überreicht.

Was dann begann, war ein munteres Spiel, das vor allem zwischen den Geschlechtern ausgetragen wurde wie zum Beispiel beim masurischen Plon – ein Brauch, der aus uralten Quellen gespeist wurde, und das im wörtlichen Sinne, denn es war ein Spiel mit Wasser, das als Kraftspender die müden Lebensgeister wieder erwecken sollte.

Es wurde tüchtig „geschwaukst“ – mit reichlich Wasser, aus einem der vielen masurischen Seen geschöpft, das in hölzerne Eimer und Bottiche gefüllt für die große Wasserschlacht schon rechtzeitig bereitgestellt wurde.

Zuerst begann alles ganz feierlich, wie sich eine alte Masurin erinnerte – als Hedwig von Lölhöffel sie für einen Arbeitsbrief der Landsmannschaft Ostpreußin nach dem Plon befragte –, aber dann:

Plon Erntedankfest

„Feierlich wurde der Plon, die letzte Garbe, vor das Haus gebracht.

Wenn das Lied ,Wir schneiden den Plon‘ verklungen war, bekamen Hauer und Mädchen mit Eimern und Stüppeln Wasser über den Kopf gegossen, dass sie nur so trieften. In manchen Gegenden begossen die Mädchen die Männer, und dann wurden sie dafür in den Teich getaucht.“ Im Danziger Werder musste die langsamste Binderin unter die Vorlaube des Hauses treten und bekam ihren Wasserguss von oben herab.

Aber das wurde alles mit Lachen ertragen, denn das Erntefest wurde ja – nachdem das letzte Fuder eingefahren war – noch im warmen September gefeiert. Im trockenen Sonntagsstaat ging es dann zur fröhlichen Feier auf den Speicher – und daran erinnerte sich eine ebenfalls von Hedwig von Lölhöffel befragte Ostpreußin nur zu gerne:

„Auf dem Speicher wartete schon das eigens für das Fest gebraute Austbier, das für manchen Landarbeiter das Schönste vom ganzen Jahr war. Wen es auch große Schufterei gegeben hatte auf dem Kornschwatt und beim Einfahren – die Freude auf das Austbier ließ alles vergessen.

Aber zuvor wurde ja dem Bauernpaar die Erntekrone überreicht. Die hatten die Mädchen mit Wischern aus allen Getreidearten auf der Scheunendiele geflochten, denn die Krone war ja ziemlich groß, weil sie über große Bügel geflochten wurde. Sie hatten dann auch Schleifen und Blumen von buntem Papier daran gebunden oder Strohblumen angebracht.

Bei der Feier am frühen Nachmittag hatten sich alle Hofleute von der ältesten Großmutter bis zum kleinsten Kind vor dem Haus versammelt, die Musikanten spielten, es wurden Lieder gesungen, der Bauer bedankte sich für den Fleiß und die Mühe bei allen, die mitgeholfen hatten, die Ernte sicher unter Dach und Fach zu bringen. Und dann kam der Höhepunkt, denn eines der Mädchen überreichte nun dem Bauernpaar die Erntekrone mit dem Spruch:

,Ich bring’ der Herrschaft eine Krone von Korn. / Sie ist gewachsen in Distel und Dorn / hat ausgestanden Schnee, Hagel und Regen / Ich wünsch der Herrschaft viel Glück und Segen. / Und die von dem Korn werden essen / werden den lieben Gott nicht vergessen.‘

Dann gab es erst mal für jeden einen Schnaps und es ging – die Musikanten voran – über den Hof und geschlossen zum Speicher und die hohe Treppe hinauf, denn da oben war genug Platz zum Tanzen. Es war eine schöne Musikkapelle, so bis fünf, sechs Mann, und es war Blechmusik, denn es musste ja ordentlich dröhnen.

Vor dem Tanzen gab es aber noch Kaffee und richtig Fladen, auch Pirock mit Zucker und Kaneel drauf, die Frau hatte ordentlich gebacken. Und dann haben wir gesungen und gespielt, ja manchmal haben wir richtig Theater gespielt, und dann wurde getanzt. Ach, was haben wir getanzt! Die ganze Nacht hindurch.

Einer von den Hofleuten packte die Bauersche zum Ehrentanz. Wir haben so viel gescherbelt, dass die Füße schon nicht mehr in den Schuhen Platz hatten. Und dann ging ich an den Fluss, huckte mich auf den Steg, hing die Füße rein und kühlte sie. Das war das schönste Fest vom ganzen Jahr, das Austbier!“

Soweit die Erinnerungen dieser Ostpreußin, vor einigen Jahrzehnten aufgeschrieben. Manche Leserinnen und Leser werden die Erntefeste ihrer Kindheit und Jugendzeit vielleicht anders in Erinnerung haben, denn gerade diese Festlichkeiten wurden unterschiedlich gefeiert, da es ja sozusagen „betriebsinterne Feiern“ waren, die oft noch vor dem offiziellen Erntedanktag stattfanden, der in den geschmückten Kirchen die ganze Gemeinde vereinte.

Viele regional gebundene Bräuche gingen nach dem Ersten Weltkrieg verloren. Ich denke da an den „Bobas“, wie im nördlichen Ostpreußen die letzte Garbe genannt wurde, die in einem Winkel der Gesindestube aufgehängt wurde und deren Körner der ersten Aussaat beigegeben wurden.

Wenn wir nun den Erntedanktag feiern, dann sollte man schon einen Blick zurückwerfen und daran denken, wie schwer unsere Vorfahren ihr „täglich Brot“ verdienen mussten und wie dankbar sie waren, wenn die Ernte trocken und sicher geborgen war.

R.G. — paz 39-14

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14.9.1958 – „Niemals Verzicht auf Ostgebiete!“

Posted by deutschelobby - 14/09/2017


14.9.1958 ….. Zum 10. Tag der Heimat betonen alle Bonner Parteien: „Niemals Verzicht auf Ostgebiete!

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Serie Ostdeutschland aktuell: Königsberg: Zwischen Hoffen und Bangen

Posted by deutschelobby - 22/08/2017


Was der beginnende Handelskrieg zwischen Russland und dem Westen für das Königsberger Gebiet bedeutet

königs

Die gegen Russland gerichteten EU-Sanktionen und die russischen Gegensanktionen treffen nicht nur die Metropole Moskau, sondern wirken sich auch auf die Provinz aus. Im Königsberger Gebiet sieht die Bevölkerung die Lage noch gelassen, auch wenn mit drastischen Preiserhöhungen gerechnet wird. Regionale Produzenten wittern ihre Chance, während andere vom Kleinen Grenzverkehr profitieren.

Von dem von Wladimir Putin verordneten Einfuhrverbot als Antwort auf die Sanktionen des Westens sind Rind-, Schweine- und Geflügelfleisch, Fisch, aber auch Milchprodukte, Gemüse, Obst und Nüsse betroffen. Eine Ausnahme gibt es für Kindernahrungsmittel. Auch Waren, die Russen selbst im Ausland kaufen und nach Hause mitnehmen, finden den Weg auf den russischen Markt. Den Massenmedien wurde indes verboten zu berichten, dass italienischer Schinken, französischer Käse und norwegischer Lachs aus den Läden verschwinden werden. Die Königsberger reagieren ironisch auf solche Verbote.

Im Königsberger Gebiet sind Waren aus Litauen und vor allem aus Polen ein wichtiger Bestandteil der Versorgung. Polnische Äpfel und litauische Milch trifft man in jedem Haushalt an. Unmittelbar nach Bekanntwerden des Lebensmittelembargos wurde deshalb in Königsberg eine Arbeitsgruppe unter der Leitung des stellvertretenden Gebietsregierungschefs Konstantin Suslow gebildet, um die Lebensmittel- und Verbrauchermärkte zu beobachten.

Auch in Moskau macht man sich über die Exklave Gedanken. „Falls nötig, muss die Frage von Beschränkungen des Imports von landwirtschaftlichen Produkten und Gegenständen des täglichen Gebrauchs in das Königsberger Gebiet aus Ländern, die Sanktionen gegen Russland verhängt haben, einzeln betrachtet werden“, erklärte Landwirtschaftsminister Nikolaj Fjodorow, „Situationen wie in Exklaven erfordern … vielleicht auch individuelle Ansätze.“

Bis zum 1. September will die Gebietsregierung einen Plan aufstellen, der die besonderen Folgen eines Importverbotes für die Exklave berück­sichtigt. Bislang gibt sich die regionale Regierung optimistisch. Es heißt, unter schwierigen Bedingungen könne das Gebiet seinen Agrarsektor aktiv entwickeln.

Der Gebietsminister für Industriepolitik, Wirtschaftsförderung und Handel, Dmitrij Tschemakin, sagte, dass die Frage der Versorgungssicherheit bereits mit den Direktoren der größten Einzelhandelsketten und Lieferanten diskutiert worden sei. Seinen Angaben zufolge beträgt der Anteil der importierten Lebensmittel im Königsberger Gebiet nur einen „unbedeutenden“ Anteil von 15,8 Prozent.

Inzwischen sind aus den Läden allerdings Nektarinen, Mangos, Kiwis, Pfirsiche und Pflaumen verschwunden, die vor allem aus dem benachbarten Polen kamen, aber auch aus Spanien. Die Inhaber von Einzelhandelsketten versichern, dass sie bald andere Lieferanten finden würden. Man hofft vor allem auf Serbien, die Türkei und Mazedonien, die sich als Nicht-EU-Mitglieder nicht an die Sanktionen halten müssen. Von dort gibt es bereits mehr Lieferungen ins Königsberger Gebiet. Die geografische Nähe zu Weißrussland erlaubt es, heimische Früchte und Gemüse von dort zu beziehen. Die weißrussischen Landwirtschaftsbetriebe beteuern, den Bedarf des Königsberger Gebiets vollkommen abdecken zu können. Die Gebietsregierung führt täglich Preiskontrollen durch, damit Händler die Situation nicht ausnutzen. Inwieweit die Preise steigen werden, schätzen Händler, Behörden und Verbraucher unterschiedlich ein. Einzelne Produkte könnten 15 bis 25 Prozent teurer werden, weil ein weiterer Transportweg höhere Kosten verursacht. Zurzeit ist es in Königsberg noch ruhig, weil niemand ernsthaft mit Lebensmittelknappheit rechnet. In den öffentlichen Medien dis­kutieren Experten über die Lage und geben die unglaublichsten Vorhersagen und Spekulationen zum Besten.

Befragt man die Menschen auf der Straße, zeigt sich ein anderes Bild. Die Rentnerin Natalja Petrowna beispielsweise geht alle zwei bis drei Tage zum Zentralmarkt einkaufen. Beim Blick auf die Gemüseauslage reagiert sie emotional: „Wir haben auch früher schon wenig und einfach gegessen. Wofür brauche ich Köstlichkeiten wie französischen Käse. Es gab nicht so viele veränderte Produkte mit künstlichen Zusätzen.“

Eine Frau mittleren Alters vor einem Regal mit Milchprodukten starrt auf das Etikett der Verpackung. Sie holt aus der letzten Reihe einen Kefirbecher hervor. Viele Händler etikettieren abgelaufene Produkte über Nacht um. Mit ironischem Lächeln sagt die Frau: „Das, was verdorben ist, wird in Salaten und Soßen verarbeitet und dann verkauft. Dank des Embargos wird es weniger abgelaufene Produkte geben, weil es sie dann überhaupt nicht mehr gibt.“

Michail und Olga befürchten, dass der Kleine Grenzverkehr mit Polen geschlossen wird. „Für den persönlichen Bedarf kann man dort einkaufen. Deswegen fahren wir mit dem Bus nach Danzig oder Allenstein. Hauptsache, der Kleine Grenzverkehr wird nicht dicht gemacht. Wir fahren fast jedes Wochenende, deshalb ist das Einfuhrverbot für diese Bauern von Nutzen. Sie werden uns ihre Äpfel halt bei sich in Polen verkaufen.“

Findige Königsberger haben ein neues Geschäftsmodell entdeckt: Aus Polen oder Litauen mitgebrachte Waren verkaufen sie direkt aus dem Kofferraum ihres Autos. Bereits 300 solcher „Fliegenden Händler“ wurden im Königsberger Gebiet gezählt. Sergej, der lange bei einer Spedition gearbeitet hat und heute beim Zoll beschäftigt ist, erzählt: „Sie vereinbaren mit dem Zoll, dass sie die Waren einführen, indem sie Etiketten ändern, Pakete umpacken, um so auch weiter Produkte aus Europa … einführen zu können. Meistens finden unsere Leute Umwege. In Königsberg gibt es eine ganze Reihe von Importunternehmen, die damit gutes Geld machen, und keiner von ihnen hat vor, darauf zu verzichten. Die Preise werden natürlich steigen, aber das Angebot wird kaum geringer werden.“ Während große Importeure sich über die erschwerte Lage beklagen, hoffen kleine Betriebe auf ihre Chance, indem sie Nischen besetzen. Die Bauern wollen mehr Äpfel und Erdbeeren anbauen. Es gibt noch viele brachliegende deutsche Apfelgärten, die man rekultivieren könnte.

Nikolaj Semjonowitsch hat einen landwirtschaftlichen Betrieb im Raum Labiau: „Früher haben die Handelsketten unsere Waren nicht abnehmen wollen, weil sie die ausländischen bevorzugten. Wir mussten unsere auf den Märkten oder an der Straße verkaufen, von Autos aus, und am Wochenende auf Jahrmärkten. Ich hoffe, dass sie jetzt keine Wahl haben. Deswegen wird es uns besser gehen. So denke nicht nur ich, sondern so denken auch meine Kollegen.“ Jurij Tschernyschew

Experten sind pessimistisch

Die Erwartungen der meisten Experten fallen pessimistischer aus als die der Bevölkerung. Sie rechnen damit, dass Waren, die von den Sanktionen betroffen sind, um 20 Prozent teurer werden, weil selbst, wenn schnell Ersatzhändler gefunden werden sollten, die Lieferwege zum Teil erheblich länger würden, wenn beispielsweise Tomaten aus Aserbaidschan oder Gemüse aus der Türkei statt aus Polen und Litauen kämen.

Zudem treffen die Sanktionen des Westens über die Endverbraucher hinaus auch örtliche Weiterverarbeitungsbetriebe. In der Region gibt es über 200 große und kleine Firmen, die auf die Weiterverarbeitung importierter Rohstoffe spezialisiert sind. Vor dem Embargo wurden jährlich 100000 Tonnen Schweinefleisch aus der EU verarbeitet, 60 bis 70 Prozent der Milchprodukte, 44 Prozent des Gemüsebedarfs und 40 Prozent des Geflügelfleisches wurden importiert. Zwei Kombinate mit einem Umsatz von umgerechnet 124 Millionen Euro verarbeiten norwegischen Lachs. Polnische Äpfel deck­ten 70 Prozent des Bedarfs.

Die Experten halten es für illusorisch zu glauben, dass die Region in kürzester Zeit diese Lücken ausfüllen könnte. Eine Versorgung aus eigener Kraft ist frühestens – und dann auch nur teilweise – ab 2015 möglich, da der Anbau von Obst und Gemüse Zeit braucht. Apfelbäume zum Beispiel tragen erst nach fünf bis sechs Jahren Früchte.

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MRK paz 34-14

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Serie Ostdeutschland aktuell: Masuren: Rückkehr des Königs der Vögel

Posted by deutschelobby - 10/08/2017


Mindestens 200 Adlerhorste in Masuren gesichtet – Hohenzollern machten Seeadler zum preußischen Wappenvogel

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Der Sturmwind selbst hat diesen riesigen Göttervogel geboren, den gewaltigen Aar, den größten aller heimischen Vögel, der einen unvergesslichen Eindruck auf uns macht, wenn er auf mächtigen 250 Zentimeter messenden Schwingen wie ein Engel plötzlich vom Himmel fällt. Masuren ist das wilde Heimatland dieser Seeadler. Für jeden, der die Natur und ihre Tiere liebt, ist Masuren ein Land von eindrucksvoller Schönheit. In diesem Zauberwald gibt es auch jetzt noch Blüten, Vögel und Tiere, die sonst selten geworden sind. In Bächen und Flüssen jagen Otter, brüten Schwäne. In Masuren sollen mindestens 200 Seeadler-Horste von der Rück-kehr der Tiere zeugen.

In Friedrichshof [Rozogy] im Süden der Johannisburger Heide, dem Ort mit der kleinen Lutherischen Freikirche, die heute noch steht, wurde mein Urgroßvater getauft. Das erklärt meine besondere Zuneigung für die Natur dort, die ich erstmals 1997 aufgesucht hatte, als wir Freunden in Litauen geholfen haben über den Naturschutz nach Europa zurückzufinden. Den Seeadler habe ich damals leider nur himmelhoch kreisend erlebt, so dass an Fotografieren nicht zu denken war.

Zehn Jahre später war ich wieder an der Rutyna. Dort liegt mitten im Wald eine große Wiese, die einst ein großer See war. Es war ein eisiger Winter, und ich habe dort bei dreißig Grad Kälte zehn lange Tage lang jeweils neun Stunden in einem winzigen Tarnversteck zugebracht um mich vor den Adlern zu verstecken, die ich fotografieren wollte. Da, wo sich am Horizont der Wald mit dem Himmel vereint, da wohnen auch die Seeadler. Meine enge Ansitzhütte, in die ich morgens schon bei Dunkelheit schlüpfe, stand an der Nordseite der Waldwiese. „Ich will den großen Adler überlisten, und nichts darf ihn misstrauisch machen.“

Um diese Zeit, Mitte Februar, sitzen die alten Seeadler schon auf ihren Nestern und brüten. Früher hat man sie auf ihren Nestern fotografiert, aber das gilt heute als verpönt, weil es stört und die Gefahr besteht, dass sie ihr Gelege verlassen. Ich warte also an einem Platz mit Lockfutter. Das sind vor allem giftfreie Innereien, aber auch Füchse von der Drückjagd oder ein eingefrorenes Reh, das auf der Straße verunglückt war. Es gibt Leute, die mich für deppert halten, dass ich tagelang bei eisiger Kälte dort warte. Nebel treibt über die Wiese, und es beginnt zu schneien. Lange sind es Kolkraben, die alleine für Abwechslung sorgen. Ende Februar singen sie ihr quorrendes Liebeslied und die verpaarten Raben machen ihre Balzflüge.

Mancher neigt dazu, Seeadler wegen ihrer Wucht und Größe für schwerfällig zu halten. Man muss erst einmal gesehen haben, mit welcher Kraft und Geschicklichkeit sie die gewaltigen Flügel einsetzen und plötzlich aus dem Stand senkrecht starten und in den Balzflug übergehen, bei dem die Tiere sich an den Fängen halten und herabtrudeln lassen.

Doch ist auch ein Jungadler schon ein gewaltiger Vogel, der, wenn er so vor einem sitzt, einen guten Meter hoch ist. Vielleicht habe ich mein Objektiv etwas unachtsam bewegt, denn der Adler entschließt sich zu einem Blitzstart. Mit mächtigem Flügelschlag katapultiert er sich senkrecht in die Höhe, erreicht den Waldrand und geht schon nach wenigen Flügelschlägen in den Segelflug über.

In den folgenden Tagen begegne ich immer wieder Adlern, meist vorjährigen Jungvögeln. Je älter ein Jungadler ist, desto brauner wird er. Der Kopf wird immer heller, der Schnabel gelber und die Iris des Auges wird hell. Morgens, wenn der Wind die Nebelfetzen über die Wiese treibt, sitzen sie irgendwo im Nebel verschleiert. Morgens um fünf Uhr treibt der Wecker mich hinaus, es ist noch dunkel, wenn ich auf meinem Stühlchen Platz nehme für die nächsten neun Stunden. Das ist immer eine Herausforderung für den Tierfotografen, denn manchmal nickt man ein. Um die Chancen zu erhöhen, lege ich ein komplettes Reh aus. Leider half es nicht, den Adler anzulocken, stattdessen kamen 30 Kolkraben die den Rehkadaver binnen zwei Tagen total aufgefressen haben.

Im Hintergrund schnarrten Tannenhäher, ein Bussard kreiste und kam an das Luder, von dem auch die Eichelhäher fraßen.

Schon bei den Römern galten Seeadler als Transporteure der Seelen. Bei Prometheus, der an einen Felsen geschmiedet war, weil er den Menschen das Feuer gebracht hatte, erschien jeden Tag ein Seeadler und fraß seine Leber.

Als der Brandenburger Kurfürst Wilhelm I. von Hohenzollern sich im Dom von Königsberg selber die Königskrone auf sein Haupt setzte, annektierte er nicht nur den Titel des Königs von Preußen, sondern auch den Preußischen Wappenvogel, und das war seit Generationen der Vogel des Landes, der Seeadler. Er ist über alle preußischen Generationen hinweg bis 1947 der Vogel Preußens geblieben und auch heute ist er noch der Adler für Deutschland. Nicht der Steinadler, sondern der Seeadler. Sie sind nicht nur unsere größten Vögel, sie sind auch unerhört vital und fressen alles, was sie erwischen und fangen oder als Luder verendet finden.

Endlich habe ich, nach so vielen Tagen vergeblicher Geduld, Erfolg. Erst segelt ein Jungadler vom Baum herab und beginnt gleich einen Fuchs anzufressen. Doch kaum hat dieses Adlerküken zu fressen begonnen, da höre ich das Fauchen der Schwingen des Alten. Dem Jungadler bleibt der Bissen im Halse stecken, denn der Altadler, der mit jedem Zoll ein König der Vögel ist, ist herabgesegelt von den Bäumen über uns und hat gleich den Jungadler mit seinen Flügeln mächtig verdroschen. Bei ihm ist der Kopf deutlich heller abgesetzt, der Hakenschnabel hellgelb und auch die Iris im Auge hell. Rundum ist er der typische Wappenvogel, ein würdiger alter Adler. Mächtig mit den Flügeln balancierend, hat er binnen einer halben Stunde den Fuchskadaver total aufgefressen. Das Junge sitzt daneben und traut sich nicht an die Beute heran. Beide starten, als der Alte fertig ist, rasch und gleiten segelnd davon und drehen eine Runde hoch über meinem Kopf. Weithin leuchtet der gespreizte weiße Schwanz des Altadlers, wie ein Schlusslicht und mit schwer schlagenden Fittichen streicht er über den Baumwipfeln zur Brutablösung in Richtung des Horstbaums davon. Ich habe zehn Tage Geduld für diese Bilder aufbringen müssen, weit mehr als jeder Jäger für die Jagd braucht.

Wolfgang Alexander Bajohr

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Serie Ostdeutschland historisch: Wir sind die Wolfskinder – Verlassen in Ostpreußen

Posted by deutschelobby - 13/06/2017


Als Kind überlebt

Wolfskinder-Schicksale 

Bei Kriegsende ist die in Königsberg geborene Christel Scheffler sechs Jahre alt. Aber die Schrecken der Nachkriegszeit haben sich ihr unauslöschlich eingeprägt: „Was ich erlebt habe, was mir angetan wurde, ist zu viel für ein Menschenleben. Ich wünsche das meinem schlimmsten Feind nicht. Die letzte Mahlzeit zum Beispiel in Königsberg. Ich erinnere mich mit Grausen: Kartoffelschalen vom Misthaufen, schon ganz schwarz, ich konnte es nicht …“

Die alte Dame gehört zu den noch lebenden „Wolfskindern“, die heute entweder in Litauen oder in Deutschland leben. Wolfskinder, das waren jene Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren, die bei Kriegsende ihre Eltern und andere Angehörige verloren hatten und sich unter unsäglichen Strapazen nach Litauen durchschlugen, wo sie in vielen Fällen von barmherzigen Menschen, meist Bauern oder kleine Handwerker, aufgenommen wurden.

Die finnisch-schwedische Journalistin Sonya Winterberg hat mittels intensiver Archivarbeit den Lebensweg zahlreicher Wolfs­kinder verfolgt und ihnen dieses im doppelten Sinne berührende Buch gewidmet: Zum einen zeigt es die Not, der die deutsche Bevölkerung nach der Eroberung Ostpreußens durch die Rote Armee ausgesetzt war; zugleich aber ist es ein Zeugnis dafür, dass auch in finstersten Zeiten Humanität und Mitgefühl nicht versiegen.

Die Autorin erzählt in ihrem erstmals als TaschenbuchWir sind die Wolfskinder erschienen Titel „Wir sind die Wolfskinder. Verlassen in Ostpreußen“ nicht einzelne Schicksale nacheinander, sondern ruft historische Situationen in Erinnerung und fügt in sie die einzelnen Lebensläufe. Not, das bedeutete, in Ruinen und Erdlöchern zu hausen, Vergewaltigungen und Erschießungen ausgesetzt zu sein und kaum etwas zu essen zu haben.

Viele Kinder erlebten, wie die Mütter misshandelt wurden und starben. Die auf sich gestellten Kinder folgten fast instinktiv dem Gerücht, jenseits der Memel sei es besser; in Scharen und unter Lebensgefahr versuchten sie, dorthin zu gelangen. Zerlumpt, krank und ausgemergelt bettelten sie sich durch die Dörfer.

Wie viele Kinder dabei umkamen, ist heute nicht mehr zu klären. Jene Kinder, die aus Barmherzigkeit oder Berechnung, sie als Hirtenjungen oder Haushaltshilfen zu nehmen, Aufnahme fanden, überlebten, wurden in die Familien integriert, teilweise adoptiert (unter Verlust des deutschen Namens) und konnten ab etwa 1949/50, als die sowjetischen Behörden das Problem endlich angingen, entweder in die DDR ausreisen oder als Litauer ein geregeltes Leben führen.

Die Autorin bleibt nicht bei den Nachkriegsjahren stehen, sondern verfolgt viele Lebensläufe weiter; sie rühmt die freundliche Aufnahme vieler Jugendlicher im brandenburgischen Kyritz, zeigt, wie durch jahrelange Suchdienste Familien und Geschwister wieder zusammenfanden (auch die PAZ war daran beteiligt), und schildert schließlich, wie nach der Wende 1990/91 viele nun alt und krank gewordene Wolfskinder in die Bundesrepublik ausreisen konnten und hier eine Minimalrente erhielten.

Zwei Anmerkungen: Eine Karte der Region hätte dem Leser die Orientierung etwas leichter gemacht. Und es sei daran erinnert, dass der große Dokumentarfilmer Eberhard Fechner den Wolfskindern schon 1990 ein Denkmal gesetzt hat.

Sonya Winterberg: „Wir sind die Wolfskinder. Verlassen in Ostpreußen“, Piper Taschenbuch, München/Zürich 2014, broschiert, 336 Seiten, 9,99 Euro.

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Serie Ostdeutschland aktuell: Königsberg: »Achtung, hier spricht Königsberg«

Posted by deutschelobby - 13/06/2017


Vor 90 Jahren nahm in Ostpreußens Hauptstadt die Ostmarken Rundfunk AG den Programmbetrieb auf

 

Firma Zabel Königsberg

 

Am 14. Juni 1924 begann in Ostpreußen mit der Aufnahme des Sendebetriebes durch den Königsberger Rundfunksender „Ostmarken-Rundfunk“ ein neues Medienzeitalter. Das Datum war keineswegs zufällig gewählt, war doch am Vortag der 200. Jahrestag der Vereinigung von Altstadt, Löbenicht und Kneiphof zur Stadt Königsberg feierlich begangen worden.

Zu Beginn der 1920er Jahre war in Deutschland ein regelrechtes „Funkfieber“ ausgebrochen. Aus dem Ausland konnte man die ersten Rundfunkstationen empfangen und außerdem gab es eine ganze Reihe leicht empfangbarer Funkdienste. Zehntausende Bastler experimentierten mit selbstgebauten Empfängern; viele Zeitschriften berichteten laufend über die Fortschritte im Funkwesen. Angesichts dieser Situation setzten die Behörden, vor allem die Reichs­post, alles daran, das Ganze zu kanalisieren und einen staatlich kontrollierten „Unterhaltungsrundfunk“ aufzubauen. Schließlich verständigte man sich darauf, dass Land in neun Sendebezirke zu unterteilen, in denen jeweils eine privat finanzierte „Sendegesellschaft“ eine Rundfunkstation betreiben sollte. Für Ostpreußen war Königsberg als Standort vorgesehen.

Nun wurden innovationsorientierte Investoren gesucht – und gefunden. In Königsberg besaß der Ingenieur Walter Zabel eine Maschinenfabrik mit einem Holverarbeitungsbetrieb; das Firmengelände lag etwas außerhalb der Stadt an den Pregelwiesen. Einen weiteren Geschäftszweig hatte er sich mit der Elektrifizierung der großen landwirtschaftlichen Güter in der Region aufgebaut. In diesem Zusammenhang war er mit dem Funkwesen in Berührung gekommen und hatte bei seinem Hauptbüro in der Königsberger Hufenallee ein Ladengeschäft für den Handel mit Rundfunkapparaten eingerichtet. Nachdem am 29. Oktober 1923 die Berliner „Funk-Stunde“ A.G. als erste deutsche Station den Betrieb eröffnet hatte, sah Zabel auch in Königsberg die Zeit für eine solche Einrichtung gekommen: Mit mehreren Mitstreitern gründete er am 2. Januar 1924 die „Ostmarken-Rundfunk AG“ (ORAG).

Anschließend beauftragte Zabel die damals bekannte Firma Huth damit, auf seinem Betriebsgelände einen Sender zu bauen. Weithin sichtbar, wurden drei, jeweils 50 Meter lange Kabel aus Kupferbronze zwischen dem Firmenschornstein und einem neuen, 35 Meter hohen Gittermast gespannt.

Als Sendestudio wurde der Chorprobensaal im Dachgeschoss des Königsberger Stadttheaters angemietet und umgestaltet. So wurden die Wände des rund 100 Quadratmeter großen Raums zur Schalldämmung mit Seegrasmatten verhängt und eine Ecke als Ansage- und Sprecherkabine abgeteilt. Die Verwaltung des „Ostmarkenrundfunks“ saß in zwei winzigen Büros, ebenfalls im Gebäude des Stadttheaters, der wohl bedeutendsten Musikbühne Ostpreußens.

Die Herrichtung des Chorprobenraums erfolgte bereits unter der Aufsicht von Joseph Christean, dem neuen „Künstlerischen Leiter“. Mit ihm hatte Zabel eine außerordentlich kreative wie seriöse Persönlichkeit für das neue Medium gewinnen können. Der aus Wien stammende Regisseur und Operntenor verfügte über eine reichhaltige Berufserfahrung. Und auch die übrigen Schlüsselpositionen wurden mit Kräften des Stadttheaters besetzt: Klaus Nettstraeter als Erster Kapellmeister und Kurt Lesing als Spielleiter und Erster Sprecher. Schließlich gelang es Christean auch noch, ein vierköpfiges Musikensemble zu verpflichten.

Alles schien nach Plan zu laufen, als im April 1924 die Maschinenfabrik Zabels in Liquiditätsschwierigkeiten geriet. Der Geschäftsmann war gezwungen, die Investitionen in den Rundfunk zurückzuziehen. Er bot der Stadt Königsberg seine Rundfunkanteile an. Und diese griff zu, übernahm mit Hilfe der „Messeamt Königsberg i. Pr. GmbH“, einem Unternehmen in städtischen Händen, Ende Mai sämtliche Anteile der Rundfunkgesellschaft. Nun nannte sich die Gesellschaft im Untertitel „Rundfunk der deutschen Ostmesse“.

Unterdessen waren am 10. Mai die Sendeversuche angelaufen. Sie standen unter der Leitung des Ingenieurs Erich Geissler, den Zabel von der Firma Huth abgeworben hatte. Der Probebetrieb verlief so erfolgreich, dass einer baldigen Stationseröffnung nichts im Wege stand.

Am 14. Juni 1924 war es schließlich so weit. Vormittags um 10 Uhr versammelten sich die geladenen Gäste im Stadttheater. Hans Bredow, der für das Rundfunkwesen zuständige Post-Staatssekretär, hielt die Eröffnungsansprache. Er sagte dem Rundfunk eine große Zukunft voraus. Anschließend bedankte sich der Königsberger Oberbürgermeister Hans Lohmeyer für die Unterstützung der Postbehörden beim Aufbau des Senders. Nun wurde den im Senderaum wartenden Musikern das Zeichen gegeben, mit dem Premierenkonzert zu beginnen. Der Festakt war beendet.

Für Joseph Christean und seine Mitstreiter begann der Programmalltag. Der Schwerpunkt lag auf dem Abendprogramm ab 19.30 Uhr. Dabei wurden „gehobene Unterhaltung“ und „Heimatverbundenheit“ großgeschrieben. Die Gestaltung eines ansprechenden Angebotes für die noch wenigen Hörer stellte eine tägliche Herausforderung dar. Improvisation und Flexibilität waren gefordert; sämtliche Mitarbeiter hatten in den unterschiedlichsten Funktionen mitzuwirken, schließlich wurde alles „live“ gesendet.

Christean übernahm neben seinen Leitungsfunktionen zahlreiche Sprechereinsätze in den verschiedensten Programmberei­chen. Auch das Aufgabengebiet von Lesing war weit gespannt und reichte vom Regisseur bei literarisch-musikalischen Veranstaltungen bis zum Märchenerzähler und Ansager. Und wenn es die Situation erforderte, stürzte er sich unmittelbar nach der Ansage an sein Schlagzeug, um den Einsatz der nächsten Musiknummer nicht zu verpassen.

Christean erwies sich schließlich als Glückgriff für den Rundfunk in Ostpreußen. Es gelang ihm, für fast jeden Programmtag ausgezeichnete Fachkräfte aus den unterschiedlichsten Bereichen der Königsberger Kulturszene für den Ostmarkenrundfunk zu gewinnen: musikalische Solisten und Schriftsteller ebenso wie Wissenschaftler oder Pädagogen. Und es gelang ihm auch, den Rundfunk in Ostpreußen allmählich bekannt zu machen.

Dennoch dauerte es mehrere Jahre, bis sich der Rundfunk fest etablieren konnte. Wichtige Fortschritte waren der Umzug von Verwaltung und Studiobetrieb in eine der Hallen auf dem Gelände der Ostmesse im Jahre 1926 sowie die Inbetriebnahme des Senders auf dem Veilchenberg ein Jahr später. Als weitere Meilensteine erwiesen sich die Inbetriebnahme des Großsenders Heilsberg im Jahre 1930 wie die Fertigstellung des großen „Funkhauses“ am Hansaplatz im Jahre 1933. Die meisten Ostpreußen kennen die ostpreußische Rundfunkstation unter der Bezeichnung „Reichssender Königsberg“, die von den Nationalsozialisten im April 1934 eingeführt wurde.

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paz 24-14

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Die Plünderland-Verschwörung-Hörbuch

Posted by deutschelobby - 15/05/2017


Ein hervorragendes Hörbuch.

Freundlicherweise von Werner Altnickel (Chemtrails) hochgeladen.

Absolut empfehlenswert. Zeit nehmen und aufmerksam zuhören:

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Serie Ostdeutschland aktuell: Ost- und Westpreußen: Rosinenkringel und Sauerampfersuppe

Posted by deutschelobby - 04/04/2017


Was in Ostpreußen in der Karwoche auf den Tisch kam

 

Das Osterfest steht vor der Türe und damit werden bei uns Älteren die Erinnerungen an das Osterfest in der Heimat wach mit seinen vielen Bräuchen, von denen sich einige bis zur Vertreibung erhalten hatten. Ehe die „Stille Woche“ beginnt, wollen wir einmal überdenken, was wir bewusst oder unbewusst an Altüberliefertem bewahrt haben, und vielleicht können wir es auch heute lebendig machen. Am ehesten mit den Speisen, die es in der Karwoche gab, denn die hatte ihre eigenen Rezepte, und dazu gehörten unbedingt die Gründonnerstagskringel, mit denen kulinarisch das Osterfest eingeläutet wurde.

Dieses Gebäck sollte nicht nur gut schmecken, mit seinem Verzehr war auch der Glauben verbunden, dass es schützende Wirkung hatte. Wer es am Gründonnerstag genoss, sollte vor fieberhaften Erkrankungen bewahrt bleiben. Wenn man bedenkt, wie unsere Vorfahren in ständiger Angst vor Seuchen und Epidemien lebten, durch die ganze Landstriche „wüst“ wurden, kann man verstehen, dass sie sich solch eine Art Schutzhülle schufen. Zumal es in Form von Gründonnerstagskringeln f273f5de7422fe21ffff8073fffffff2eine angenehme war, denn sie schmecken einfach köstlich.

Wie bei allen Spezialitäten gibt es auch bei diesem Hefegebäck verschiedene Varianten, die sich nach den örtlichen Gepflogenheiten richten oder als Familienrezept an die nachfolgenden Generationen weiter gegeben wurden. Wir greifen auf das Rezept zurück, nach dem schon unsere Urgroßmütter die Kringel gebacken haben. Man benötigt dazu folgende Zutaten: 500 Gramm Mehl, 40 Gramm Hefe, zwei Eier, einen Achtel Liter Milch, 250 Gramm Butter, 150 Gramm Zucker, 300 Gramm Sultaninen, 125 Gramm Mandeln, Zitrone und ein Ei zum Bestreichen. Und so wird’s gemacht: Aus etwas Mehl, Hefe und Milch ein Hefestück ansetzen und gehen lassen.

Mehl mit Eiern, Zucker, einer Prise Salz und der restlichen Milch gut verkneten, mit dem Hefestück mischen und die abgeriebene Zitronenschale zugeben. Den sehr festen Teig noch einmal gehen lassen, ausrollen, eine Hälfte mit recht kalten Butterscheiben belegen, zusammenklappen. Wieder ausrollen und erneut mit Butter belegen, insgesamt dreimal. Den ausgerollten Teig in zehn Zentimeter breite Streifen schneiden, mit geriebenen Mandeln und vorher eingeweichten Sultaninen belegen, Ränder überschlagen und eine Rolle drehen, von der kleine Stücke abgeschnitten werden, die wieder zusammengedreht und zu Kringeln geformt werden.

Mit dem mit Wasser verklopften Ei bepinseln, mit gehackten Mandeln belegen und hellbraun backen. Die Kringel können dann nach Belieben mit Zuckerguss bestrichen werden, besonders beliebt war ein mit Obstsaft rosa gefärbter Zuckerguss. Dieses Rezept ist im urostpreußischen „Doennigs Kochbuch“ unter der Bezeichnung „Rosinenkringel“ zu finden. Diese wurden auch aus dem ebenfalls in „Touren“ gearbeiteten Blätterteig hergestellt. Tipp für Backneulinge, aber Backwillige: Tiefgekühlter Blätterteig macht es heute möglich, ohne große Mühe selbstgebackene Rosinenkringel auf die Kaffeetafel zu bringen.

Man schneidet dazu den Teig in etwa eineinhalb Zentimeter breite Streifen, belegt einen Streifen mit Rosinen, bestreicht einen zweiten mit Eiweiß, legt ihn auf den ersten Streifen und formt die Kringel, die mit Eiweiß bestrichen und gebacken werden. Auch sie erhalten dann einen Zuckerguss. (Als Königsberger Marjell bleiben für mich die rosa glänzenden Rosinenkringel der Bäckerei Thiel in der Königstraße unvergessen!)

Zurück zum Gründonnerstag. Dessen Name verpflichtete, an diesem Tag etwas Grünes auf den Tisch zu bringen. In milden Jahren, wenn Ostern auf einen späten Termin fiel – wie in diesem Jahr –, konnte wohl nach altem Brauch neunerlei Kraut gesammelt werden, das einer duftenden Kräutersoße zu gekochtem Ei oder Fisch Würze und Vitaminreichtum gab. In manchen Gegenden waren es nur siebenerlei Kräuter, und wenn die Natur noch nicht mitspielte, musste man sich mit Schnittlauch vom Fensterbrett begnügen – aber grün musste es sein!

Doch da gab es ja noch den verlässlichsten Grünspender für die Karwoche, und der wuchs früh und in reichlicher Fülle auf unseren Wiesen und bescherte uns ein Gericht, wie es gesünder und köstlicher nicht denkbar war: die ostpreußische Sauerampfersuppe.klare-sauerampfersuppe Kaum ließen sich die lanzenförmigen Blätter sehen, wurden sie auch schon gepflückt, denn alles „jieperte“ danach. Auf Rindfleisch gekocht, mit saurem Schmand abgebunden und mit einer Einlage aus hart gekochten oder verlorenen Eiern wurde diese Suppe mit dazu gereichten mehligen Salzkartoffeln zu dem ostpreußischen Frühlingsgericht.

Als Grundrezept rechnet man auf 500 Gramm Rindfleisch etwa 750 Gramm Sauerampfer, der fein gehackt in der Brühe kurz aufgekocht oder nach kurzem Aufwallen durch ein Sieb passiert wird. Für Vegetarier gibt es die fleischlose Version auf der Grundlage von Gemüsebrühe, die sich auch als Karfreitagsgericht anbietet. Denn auch das war in Ostpreußen Sitte: Kein Fleisch am Karfreitag! Manche Gläubigen fasteten sogar den ganzen Tag oder es gab erst nach Sonnenuntergang ein leichtes Essen.

Und wenn wir auch manches heimatliche Rezept vergessen haben oder es nicht mehr nachkochen können: Die Sauerampfersupp’ steht in vielen Familien auch heute als Frühlingsgericht auf dem Speisezettel.

Vor allem dort, wo man nur auf die nächste Wiese zu gehen braucht, um sich ein paar Strempel zu pflücken!

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PAZ 14-14

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Rußland wollte 1990 Ostpreußen zurückgeben – Bonn lehnte ab und verhängte Geheimhaltung

Posted by deutschelobby - 04/02/2017


am 02. Juli 1990 ging in der deutschen Botschaft in Moskau ein Fernschreiben ein, in dem Russland die Rückgabe des nördlichen Ostpreußens an Deutschland anbot. Russland war bestrebt, völkerrechtliche Unklarheiten aus dem Weg zu räumen, um im Zuge des drohenden Zusammenbruchs der Sowjetunion das eigene Fortbestehen zu sichern. Zudem erhoffte sich Moskau dadurch finanzielle Vorteile.

Rathaus Königsberg, Bildquelle: Dihlmann.de

An diesem Tag im Jahr 1990 ging in der deutschen Botschaft in Moskau ein geheimes Fernschreiben ein mit der Nachricht, dass Russland bereit sei, über eine Rückgabe des nördlichen Ostpreußens zu verhandeln. Zu dieser Zeit fanden auch die Verhandlungen zum 2+4 Vertrag statt und die Sowjetunion steckte in einer schweren Wirtschaftskrise, das genannte Gebiet gehörte völkerrechtlich zu Deutschland. Die deutsche Regierung in Bonn jedoch wischte das Angebot vom Tisch mit der Aussage, die sog. Wiedervereinigung habe Priorität und mögliche Probleme im nördlichen Ostpreußen seien eine Angelegenheit Moskaus. Tatsächlich hoffte die Gorbatschow-Regierung im Falle einer Zusage der Bundesrepublik auf eine Geldspritze, entweder durch einen Rückkauf der Region Königsberg-Kaliningrad oder durch Milliardenkredite im Austausch.

Problematisch war jedoch, dass nur sehr wenige Deutsche bzw. Russlanddeutsche und viele Russen in der Region lebten. Viele der Russen waren Soldaten und Soldatenfamilien, die man hätte einbürgern oder umsiedeln müssen. Zudem wäre der Widerstand der USA, Frankreichs, Großbritanniens und Polens vermutlich so groß gewesen, dass die sog. Wiedervereinigung dadurch gefährdet worden wäre. Ein näheres Zusammenrücken zwischen Deutschland und Russland wurde und wird bis heute seitens der Westmächte stets mit Nachdruck verhindert. Einige hochrangige Politiker in Russland strebten dies jedoch mehrfach an, um einen Komplex vieler Probleme zu lösen, „die sowohl Rußland als auch Deutschland gegenwärtig Schwierigkeiten bereiten“, schrieb das Ostpreußenblatt im Jahr 1998. Man wollte zudemein friedvolles Ende der blutigen Politik Stalins gegenüber Völkern und Staatsgrenzen einleiten, wie der russische Generalleutnant und Kreml-Berater  N. P. Klokotow im Jahr 1997 in seinem Buch „Grundlagen der Geopolitik / Die geopolitische Zukunft Russlands“ schrieb.

Im Jahr 1991 bot Gorbatschow dem deutschen Bundeskanzler Kohl die Region Kaliningrad ein weiteres mal für 70 Milliarden Mark an, auch Jelzin machte später ähnliche Angebote.

Später stand laut Ostpreußen-Sprecher v. Gottberg ein Preis von 48 Milliarden Mark im Raum, worauf Außenminister Genscher erwidert haben soll, „Königsberg nicht einmal geschenkt“ haben zu wollen. Russland hatte während und nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion das Bestreben, alle völkerrechtlichen Unklarheiten aus dem Weg zu räumen, um das eigene Überleben zu sichern. Das Völkerrecht untersagt nämlich seit Juni 1945 ausdrücklich, dass eroberte Gebiete behalten werden dürfen.

Zwar wurde die Nachkriegsgrenze zwischen Deutschland und Polen an der Oder-Neiße-Linie im Jahr 1950 von der DDR offiziell durch den Vertrag von Zgorzelec (Görlitzer Abkommen) anerkannt, doch geschah dies auf Druck Stalins.

Im Jahr 1970 erkannte die Bundesrepublik Deutschland die Linie als De-facto-Grenze im Warschauer Vertrag an.

Hinweis: nachweislich ist die BRD kein Land und kein Staat, sondern ein von den Alliierten als Übergang eingerichtetes Konstrukt, ein Geschäftsbereich, um die Verwaltungsfähigkeit zu gewährleisten. Deshalb haben Verträge und Abkommen von und mit der BRD keine weltpolitischen Rechte. Sie sind ungültig und lediglich als „vorübergehend bis zur vollen Geschäftsfähigkeit des Deutschen Reiches anzusehen. Das Deutsche Reich hat keinerlei Verpflichtung sich an Maßnahmen der BRD zu halten…..das muss jedem klar sein um zu verstehen, dass unsere aktuellen Polit-Parteien niemals zu Gunsten des Deutschen Volkes handeln würden!!! Siehe NRW wo die Polit-Verräter das GG „abschaffen“ und den wichtigsten Eid nicht mehr leisten: „für das Deutsche Volk“….seit wann muss auf die Gefühle von Ausländer Rücksicht genommen werden? Wer sich nicht mit dem Deutschen Volk identifiziert, der soll das deutsche Land umgehend verlassen…die Polit-Vertreter gehören rein rechtlich vor Gericht und ihrer Ämter enthoben…

Bei der UNO sowie allen weltpolitischen Bereichen wird stets „Deutschland“ aufgeführt und niemals „BRD“.

Da das Deutsche Reich weltpolitisch niemals gestrichen wurde, was auch vom sogenannten Bundesverfassungsgericht mehrfach bestätigt wurde, wäre mit einer Rücknahme von Ostpreußen die Reaktivierung des Deutschen Reiches erreicht.

Russland führte stets „Deutsche Reich“ auf.

Jedoch die Antideutschen Politiker unter der Regie von den anglikanischen Ländern (USA) und dem Israel-hörigen Juden Kohl, sollte und durfte die BRD nicht abgeschafft werden. Kohl war Kanzler (Geschäftsführer) von der us-amerikanischen BRD.

Die Wiederherstellung des Deutschen Reiches hätte eine Basis von sehr guten Beziehungen zu Russland ermöglicht.

Eine Entwicklung die die USA auf keinen Fall genehmigen würde.

Unsere Heimat, Ostpreußen mit der herrlichen Stadt Königsberg, die wunderschönen Landschaften Ostpreussen mit all ihren Bereichen, Pommern, Masuren….

Unser größter Feind war und ist die USA…..die Russen waren ab 1950 nicht mehr deutschfeindlich. Auch daran zu erkennen, dass die Deutschen in Mitteldeutschland nicht „umerzogen“und nicht tagtäglich psychisch drangsaliert wurden.

Die Billionen-Dollar-Lüge  (  Gyeorgos Ceres Hatonn: Die Billionen-Dollar-Lüge sowie Gerard Menuhin: „Wahrheit sagen- Teufel jagen)

Die Billionen-Dollar-Luege –  Teil 1 –Hatonn, Gyeorgos

DIE BILLIONEN-DOLLAR-Lüge Teil 2

wird seit 70 Jahren permanent, auch mit drastischen Maßnahmen bis hin zur Existenzvernichtung, global-weit den Menschen indoktriniert.

Russland dagegen hat sich an dieser Denunzierer-Propaganda nicht beteiligt…

Was den Einsatz von hohem Strafmass benötigt, kann keine Wahrheit sein. Nur die Lüge lebt von der Gewalt.

Frei denkende Menschen würden deshalb schon „misstrauisch“ der „Schulpolitik gegenüber werden……. 

  Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Ostpreußen zwischen Polen und der Sowjetunion aufgeteilt. Allerdings vorbehaltlich einer endgültigen Friedensregelung, welche laut einigen Quellen jedoch nur teilweise durch den außenpolitisch eingeschränkten 2+4 Vertrag erfüllt wird, der am 12. September 1990 unterzeichnet wurde und die Oder-Neiße-Linie als Grenze zwischen Deutschland und Polen festlegt.

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gegenfrage.com/ostpreussen/

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Die deutschen Ostgebiete…

Posted by deutschelobby - 10/09/2016


Der Osten…ur-deutsche Heimat seit Jahrhunderten

Pommern Doku Teil 1v3

Pommern Doku Teil 2v3

Pommern Doku Teil 3v3

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Ostpreussen: Historisch: Masuren-Tannenberg vom 26. bis 30. August 1914 : Die Russen räumen Ostpreußen – Der deutsche Sieg in der (zweiten) Schlacht bei Tannenberg vom 26. bis 30. August 1914

Posted by deutschelobby - 26/08/2016


Vor 102 Jahren führte die Schlacht an den Masurischen Seen gegen die Njemen-Armee zur Befreiung der Provinz

 

tannenberg reich deutsch krieg

Der deutsche Sieg in der (zweiten) Schlacht bei Tannenberg vom 26. bis 30. August 1914 war beeindruckend, aber in ihr hatte die deutsche 8. Armee mit Alexander Samsonows Narew-Armee nur eine der beiden russischen Armeen vernichtet, die bei Beginn des Ersten Weltkrieges in Ostpreußen einmarschiert waren. In der Schlacht an den Masurischen Seen nahm sich die 8. Armee vom 6. bis 14. September 1914 die verbleibende Njemen-Armee Paul von Rennenkampffs vor.

Der Stabschef der 8. Armee, General Erich Ludendorff, schreibt in seinen Erinnerungen über das Ende der Tannenbergschlacht: „Ich konnte mich des gewaltigen Sieges nicht aus vollem Herzen freuen, die Nervenbelastung durch Rennenkampffs Armee war zu schwer gewesen … Mir blieb keine Zeit, mich zu entspannen. Ich musste die Gruppierung der Armee für den weiteren Feldzug vorbereiten. Es war eine ungemein schwere Aufgabe, die eine Schlacht zu Ende zu schlagen, und die nächste vorzubereiten.“ Mit der nächsten meinte er die Schlacht an den Masurischen Seen. In der Tat wurden schon vor dem Ende der Schlacht bei Tannenberg Maßnahmen für den Kampf gegen die Njemen-Armee eingeleitet.

Während das deutsche Armeeoberkommando (AOK) die ersten Maßnahmen für die neue Schlacht einleitete, rollten bereits Verstärkungen, welche die Oberste Heeresleitung (OHL) an der Westfront in Frankreich freigemacht hatte, heran, obgleich der Oberbefehlshaber der 8. Armee, Paul von Hindenburg, und Ludendorff nicht darum gebeten hatten. Es handelte sich um das Garde-Reservekorps, das XI. Armeekorps (AK) und die 8. Kavalleriedivision. Diese anrollenden Verstärkungen waren dem deutschen rechten Flügel in Frankreich entnommen. Namhafte Generäle und Militärschriftsteller bezeichnen diese Maßnahme als einen verhängnisvollen Fehler der OHL: Die beiden Korps haben zwei Wochen später bei der Marneschlacht zur Schließung einer Lücke im deutschen rechten Flügel bitter gefehlt.

Rennenkampff hatte seine am weitesten nach Westen vorgedrungenen Teile etwas zurückgenommen und Ende August/Anfang September eine Verteidigungsfront aufgebaut, die sich etwa von Tapiau über Wehlau, Gerdauen, Angerburg und Kruglanken nach Arys hinzog. Zweifellos rechnete er damit, dass die Deutschen gegen diese Stellung frontal – wie bei der Schlacht bei Gumbinnen vom 19. und 20. August – anrennen und sich eine zumindest vermeintliche Niederlage holen würden.

Hindenburg und Ludendorff aber suchten nicht eine solche Kampfentscheidung, sie beschlossen vielmehr, mit eigenem starken rechten Flügel den linken Flügel des Gegners umfassend anzugreifen und aus dem Raum von Arys her die ganze russische Front in Ostpreußen durch Vorstoß nach Nordosten zum Einsturz zu bringen beziehungsweise aufzurollen. Das rechte Flügelkorps, dem die Hauptaufgabe zufiel, war das I. ostpreußische Armeekorps. Ihm waren noch zur Flankensicherung die 3. Reservedivision und Landwehreinheiten zugeteilt. Links vom I. Armeekorps focht das westpreußische XVII. Armeekorps. Bei diesen beiden Korps lag der Schwerpunkt der Schlacht.

Am 4. September umging das I. Armeekorps die Masurische Seenplatte bei Johannisburg, nahm dann Stoßrichtung nach Nordosten und schlug in den nächsten Tagen die Truppen des linken russischen Flügels bei Arys entscheidend. Vergeblich versuchte der Feind, aus den Räumen von Bialla und Lyck dem deutschen Angriffskorps in den Rücken zu gelangen. Die feindlichen Entlastungsangriffe wurden nicht nur zum Stehen gebracht, sondern die russischen Verbände wurden weit über die Landesgrenze zurückgeworfen.

Auch das XVII. Armeekorps warf in schweren Kämpfen seinen Gegner ostwärts Lötzen und beide deutsche Korps nahmen nun Stoßrichtung auf die Linie Goldap–Ostrand der Rominter Heide, um der Mitte der russischen Njemen-Armee in den Rücken zu gelangen. Ein großer Umfassungssieg bahnte sich an. Die Mitte der 8. Armee hatte zwar auch mit schwächeren Kräften zwischen Kurischem Haff und Angerburg angegriffen, aber nur, um den Gegner dort zu fesseln. Angesichts der Niederlage seines linken Flügels und des Vormarsches der beiden südlichen deutschen Korps fasste Rennenkampff – gewarnt durch Samsonows Schick-sal – rechtzeitig den Entschluss, seine ganze Armee in nordostwärtiger Richtung zurückzunehmen.

Am frühen Morgen des 10. September stellten zuerst bei Gerdauen deutsche Patrouillen fest, dass der Feind in der Nacht seine Stellung geräumt hatte. Bald erkannte die Führung, dass die Russen auf der ganzen Front von Norden bis Süden abbauten. Eine energische Verfolgung wurde angesetzt, wobei der Gegner besonders infolge der außergewöhnlichen Marsch­leistungen der Ost-und Westpreußen im I. und XVII. Armeekorps große Verluste erlitt. Etwa am 15. September war die Verfolgung beendet.

40000 deutschen Toten und Verwundeten standen an russischen Verlusten 125000 Tote und Verwundete sowie 45000 Gefangene gegenüber. Die Beute an Kriegsmaterial war gewaltig. Anders als bei Tannenberg gelang der 8. Armee an den Masurischen Seen allerdings nicht die Vernichtung des Gegners, da die deutsche Armee-Mitte und der linke Flügel den Feind nur frontal verfolgen konnten. Die Russen zogen sich durchschnittlich zirka 100 Kilometer jenseits der Grenze zurück. Dort ordneten sich ihre Verbände neu, und ihnen wurde Ersatz zugeführt.

Die deutschen Truppen hatten die Verfolgung hauptsächlich deswegen einstellen müssen, weil die Österreicher in Galizien schwere Rück-schläge erlitten hatten, so dass das Deutsche Reich zur Stützung der Verbündeten beträchtliche Verbände abgeben musste. Nur dadurch wurde es auch möglich, dass Rennenkampff Anfang Oktober zu einem neuen Vorstoß gegen Ostpreußen schreiten konnte.

Er konnte aber nur einen verhältnismäßig schmalen Streifen der Provinz besetzen, der durch die bekannte Winterschlacht in Masuren Anfang Februar 1915 befreit wurde. Der wichtigste Erfolg der Schlachten auf ostpreußischem Boden war, dass der Durchmarsch russischer Truppen bis nach Berlin gestoppt und die Provinz Ostpreußen von der russischen Besetzung befreit werden konnte.

fahne deutsche reich gif bewegt

 

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Urlaub in der Uckermark – Erlebnisse und Eindrücke

Posted by deutschelobby - 16/08/2016


Liebe Freunde.

Ich möchte mich kurz vorstellen und von meinem Urlaub in der Uckermark (Brandenburg) berichten. Mein Name ist Kai B. Ich bin 41 Jahre alt.

WIDERSTAND_FREIHEITSKAMPF

Zum Urlaub. Letzte Woche war ich mit meinen Kindern auf dem Naturbauernhof Gierke in Uckermark. Auf dem Weg verfuhr ich mich, Hilfe gab es in Grünow von einem Gehöft, auf dem wir drei blonde Kinder spielen sahen.

Der Natur-Bauernhof der Familie Gierke selbst ist voller Tiere. Neben Hühnern, Enten, Schweinen, Kühen, Katzen und Pferden, haben Kinder auch die Möglichkeit, dort untereinander zu spielen, einschließlich Treckerfahren und Ausreiten, Stallausmisten und Klaräpfel pflücken.

Wir waren eine von vier Familien aus Berlin. Eine weitere stammte aus Frankfurt (Oder), aus Rostock bzw. Hamburg. Teils waren es die Großeltern, die mit ihren Enkeln eine Woche Bauernhof buchten.

Grandios war der Dienstag, der gemeinschaftliche Grillabend mit Fleisch (Bratwürste, Steaks – Schwein/Rind) aus eigener Haltung und Tomatensalaten aus eigenem Garten. Bei geselligem Zusammensein kam auch die Diskussion über Merkel auf, die ja bekanntlich in Templin (Uckermark) ein Anwesen ihr Eigen nennt. Es gab niemanden, der die Politik der CDU nicht ablehnte.

Alles ganz normale und anständige Leute. Während der Diskussion mit B. aus Rostock kam mir wieder zum Bewußtsein, daß man die Gegenwart nie von der Vergangenheit entkoppeln kann. Denn zur „Flüchtlingskrise“ wurde der Bogen zum Holoc. geschlagen, obwohl augenscheinlich kein Zusammenhang zwischen beiden Themen besteht. In Wahrheit verhält es sich natürlich nicht so.

Natürlich besteht ein Zusammenhang zwischen denen, die das Mantra des ewigen H. predigen und denen, die in der BRD spätestens seit 1961 existierende Kolonisierung vorantreiben. Der Deutsche hat also sehr wohl „verstanden“, daß er seine gegenwärtige Auslöschung nicht voll entgegenstehen „darf“, wegen den „angezettelten“ Weltkriegen und dem H. Ziemlich clever aufgezogen.

Wegen ewiger Schuld, die nie gesühnt werden kann, lohnt sich der Kampf um das eigene Sein erst gar nicht. Ihr seht, im Westen herrschen Menschen, die die Klaviatur aus Angst und Schuld beherrschen und damit schon von vornherein das mentale Bewußtsein, die geistige, innere Abwehr gegen die eigene Kolonisierung, schwächt.

Im Laufe der Tage besuchten wir einige Städte, u. a. Prenzlau, wo wir den Dom erklommen. Neben der schönen Aussicht fällt das Fehlen der Altstadt besonders ins Gesicht. Die Altstadt wurde kurz vor Ende des Weltkrieges noch zu 90 Prozent zerstört.

Wir parkten am Bahnhof und liefen quer durch die Stadt. Gleich an einem alten Amts-Gebäude der Kaiserzeit warteten acht Ausländer, darunter 3 Schwarzafrikaner, der Rest Orientalen. Eine ostafrikanische Kopftuchfrau mit Mann kam schräg die Straße gelaufen, fröhlich empfangen von einem deutschen jungen Mann. Der Staat schafft Arbeitsplätze, denn ohne Betreuung geht es nicht.

Weiter in der Innenstadt dann kamen wir an einem afghanischen Geschäft vorbei, daß sich in einem langgestreckten DDR-Bau befand. 5 junge Männer davor, mehrere Pärchen, Frauen stets mit Kopftuch, kehrten dort ein. In der Innenstadt gibt es eine längere Einkaufsstraße, auch hier und dort junge Männer aus fremden Ländern, ein junges Zigeunerpaar mit 3 Kindern im Kinderwagen kam uns entgegen.

Hier und da auch deutsche Eltern mit Kindern. Man kann schon sagen, daß nach der Sanierung der Kreis- und Landesstädte die eigentliche Neubesiedlung mit wanderungswilligen Menschen aus aller Welt und allen Völkern ein ziemlicher Erfolg auch im Osten ist. An einem anderen Tag fuhren wir nach Boitzenburg, wo wir in der Schokoladen- Manufaktur Halt machten und ein Eis aßen.

Als wir den Marstall wieder verließen, saßen draußen 15 junge Männer, allesamt so zwischen 16 und 19 Jahre alt, betreut von einem jungen Deutschen, der wohl auch den T4 fuhr. Allesamt waren es Orientalen, ein fremdartiger Anblick, mitten in der märkischen Landschaft. Die Uckermark ist ja bekanntlich eines der am dünnsten besiedelten Landstreifen Deutschland, nordöstlichster Teil Brandenburgs, eingeklemmt zwischen der Oder im Osten und Mecklenburg im Westen.

Auch hier wurden die Kämpfer und Söldner des Merkelregimes sehr gut behandelt. Man kann es diesen Menschen nicht verdenken nach Deutschland zu kommen und am Ende auf ein Einfamilienhaus zu hoffen, wie es die Bundesregierung für Ausländer, „Asylanten“ und „Flüchtlinge“ etwa in Rheinland-Pfalz und anderswo tut.

Zurück aus Boitzenburg, eine Stadt mit pittoreskem Schloß der Arnims, einem urigem Naturschutzgebiet mit teils 300 Jahre alten Eichen und Buchen, fuhren wir wieder nach über Prenzlau nach Drense zurück. Prenzlau hat auch in südlicher Richtung eine alte Wehrmachtskaserne, in der, nicht ohne Ironie, heute keine deutschen Soldaten mehr das Kriegshandwerk erlernen, sondern das Regime seine neuen Massen an Söldner („Asylanten“, „Flüchtlinge“) stationiert hat.

Ähnlich wie eine Ameisenstraße, kehren die Angehörigen vieler Völker zum Abend wieder in ihre Unterkunft zurück. Per pedes, aber oft auch eben mit dem hier von Deutschen überlassenden Fahrrad. Somalische Fahrradfahrer fuhren in Gruppen, gefolgt von Männern der Roma und Sinti, Orientalen, Männer mit Bärten und entschlossenem Blick, fast immer mit Beutel und Tüten das Eingekaufte nach „Hause“ bringend.

Kurzum, die Beschleunigung der Massenansiedlungspolitik seit August 2015 hat genug Überschuß an „Menschenmaterial“ gelassen, um auch die entferntesten Winkel dieser Maurerrepublik zu besiedeln.

Gerne erinnere ich mich an unserem ersten Tag am Grünower See. Wir kamen gerade vom Landgasthof, bei dem es leckeren Matjesfilet gab, und gingen Baden. Eine junge deutsche Familie war bereits da, die attraktive Frau sicherlich erst Anfang zwanzig. Mein Sohn (4) spielte dann später mit dem „Fin“, er durfte auch ins kleine Schlauchboot, gezogen im Wasser vom Vater. Der mit Glatze, kräftigen Oberarmen und Tattoos (schwarze Sonne etc.), natürlich wie ich, auch Nationalist war. Wir wechselten einige Worte, die Kinder spielten vergnügt. Harmonie und die Ruhe der Natur, das sind die Augenblicke, die man genießen muß, völlig unabhängig davon, daß Prenzlau nur 7 km entfernt ist.

Am letzten Tag kehrten wir noch einmal zur selben Badestelle zurück. Nicht mit dem Auto, sondern mit dem Bollerwagen und per pedes. Später kamen noch zwei junge Familien mit je zwei Kindern hinzu, auch ein Großvater war dabei, der sich mit seinem Enkel über die Heimat unterhielt, während sein Urenkel das Rad schlug, Kopfstand-Akrobatik und Spagat vollführte und von uns allen mit Applaus bedacht wurde. Auch hier der junge Vater Nationalist, Tattoos waren eindeutig, schwarzes Shirt mit der Aufschrift „Blutzeugen“ ließen keine Zweifel.

Auch hier wieder alles voller Harmonie. Die zwei Mädels, eines davon konnte gerade laufen der jungen Frau. Dazu der größere Sohn und die gelenkige Tochter des jungen Vaters (Blutzeugen) und meine Kinder, kein Streit, viel Gelächter. Man wechselte einige Worte über die Tiefe des Sees. Ein jeder hätte die Kinder des anderes mit verteidigt, wäre dies notwendig. Zwischendurch kam noch eine Familie im VW-Bus vorbei, aus der gleich fünf Kinder entsprangen.

Es waren schöne Tage in der Mark. Die Kinder wollten noch länger bleiben. Das wichtigstes aber ist, daß wir zusammenhalten. Das Wichtigste ist Familie. Kinder. Nachwuchs. Denn Nachwuchs ist Leben. Leben ist Fortschritt. Fortschritt im Sinne von Fortschreiten. Eine Frau, die drei Kindern das Leben schenkt und anständig erzieht, ist hundertmal mehr wert als ein Labergeist, der einen X5 in der Garage hat.

Solange es solche Menschen gibt, junge Familien, anständige Männer und heimattreue Frauen, wird mir um unser Volk nicht bange. Wenn wir auch in Kleinstädten wie Prenzlau sehen können, daß die rechts-faschistischen Bonzen in Berlin und anderswo nicht aufhören, ihren Krieg gegen das deutsche Volk voranzutreiben, so bin ich mir sicher, daß das Gute am Ende den Sieg behält.

Natürlich habe ich in Boitzenburg, Prenzlau, Malchow und Drense unsere kleinen Visitenkarten (www.heimatforum.de) gelassen. Drenser Freiwillige Feuerwehr, Schlosserbetriebe, Briefkästen und Elektrikerfirmen in Boitzenburg, Landgasthöfe in Grünow und Geschäfte in Prenzlau, überall gibt es Menschen, die so sind, wie wir. Denn erst mit Masse kommt der Mut. Und den brauchen, wir neben deutschen Kindern, am meisten. Denn wir kämpfen hier nicht gegen Ausländer, sondern gegen Deutsche.

Mit der Wiedergewinnung der Macht kann das Volk dann behutsam die Politik machen, die es zur Wiederaufrichtung seiner selbst braucht. Und auf die es einen Anspruch hat.

Ein Freund von mir betreibt die Website www.heimatforum.de, auf der ich den MULTIKULTUR REPORT (Stand 2015) hochgeladen habe.

LG,

Kai

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Die deutschen Ostgebiete…

Posted by deutschelobby - 10/03/2016


Der Osten…ur-deutsche Heimat seit Jahrhunderten

Pommern Doku Teil 1v3

Pommern Doku Teil 2v3

Pommern Doku Teil 3v3

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Die deutschen Ostgebiete…

Posted by deutschelobby - 11/01/2016


Der Osten…ur-deutsche Heimat seit Jahrhunderten

Pommern Doku Teil 1v3

Pommern Doku Teil 2v3

Pommern Doku Teil 3v3

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Ostpreussen: Historisch: Masuren-Tannenberg vom 26. bis 30. August 1914 : Die Russen räumen Ostpreußen – Der deutsche Sieg in der (zweiten) Schlacht bei Tannenberg vom 26. bis 30. August 1914

Posted by deutschelobby - 26/08/2015


Vor 101 Jahren führte die Schlacht an den Masurischen Seen gegen die Njemen-Armee zur Befreiung der Provinz

 

tannenberg reich deutsch krieg

Der deutsche Sieg in der (zweiten) Schlacht bei Tannenberg vom 26. bis 30. August 1914 war beeindruckend, aber in ihr hatte die deutsche 8. Armee mit Alexander Samsonows Narew-Armee nur eine der beiden russischen Armeen vernichtet, die bei Beginn des Ersten Weltkrieges in Ostpreußen einmarschiert waren. In der Schlacht an den Masurischen Seen nahm sich die 8. Armee vom 6. bis 14. September 1914 die verbleibende Njemen-Armee Paul von Rennenkampffs vor.

Der Stabschef der 8. Armee, General Erich Ludendorff, schreibt in seinen Erinnerungen über das Ende der Tannenbergschlacht: „Ich konnte mich des gewaltigen Sieges nicht aus vollem Herzen freuen, die Nervenbelastung durch Rennenkampffs Armee war zu schwer gewesen … Mir blieb keine Zeit, mich zu entspannen. Ich musste die Gruppierung der Armee für den weiteren Feldzug vorbereiten. Es war eine ungemein schwere Aufgabe, die eine Schlacht zu Ende zu schlagen, und die nächste vorzubereiten.“ Mit der nächsten meinte er die Schlacht an den Masurischen Seen. In der Tat wurden schon vor dem Ende der Schlacht bei Tannenberg Maßnahmen für den Kampf gegen die Njemen-Armee eingeleitet.

Während das deutsche Armeeoberkommando (AOK) die ersten Maßnahmen für die neue Schlacht einleitete, rollten bereits Verstärkungen, welche die Oberste Heeresleitung (OHL) an der Westfront in Frankreich freigemacht hatte, heran, obgleich der Oberbefehlshaber der 8. Armee, Paul von Hindenburg, und Ludendorff nicht darum gebeten hatten. Es handelte sich um das Garde-Reservekorps, das XI. Armeekorps (AK) und die 8. Kavalleriedivision. Diese anrollenden Verstärkungen waren dem deutschen rechten Flügel in Frankreich entnommen. Namhafte Generäle und Militärschriftsteller bezeichnen diese Maßnahme als einen verhängnisvollen Fehler der OHL: Die beiden Korps haben zwei Wochen später bei der Marneschlacht zur Schließung einer Lücke im deutschen rechten Flügel bitter gefehlt.

Rennenkampff hatte seine am weitesten nach Westen vorgedrungenen Teile etwas zurückgenommen und Ende August/Anfang September eine Verteidigungsfront aufgebaut, die sich etwa von Tapiau über Wehlau, Gerdauen, Angerburg und Kruglanken nach Arys hinzog. Zweifellos rechnete er damit, dass die Deutschen gegen diese Stellung frontal – wie bei der Schlacht bei Gumbinnen vom 19. und 20. August – anrennen und sich eine zumindest vermeintliche Niederlage holen würden.

Hindenburg und Ludendorff aber suchten nicht eine solche Kampfentscheidung, sie beschlossen vielmehr, mit eigenem starken rechten Flügel den linken Flügel des Gegners umfassend anzugreifen und aus dem Raum von Arys her die ganze russische Front in Ostpreußen durch Vorstoß nach Nordosten zum Einsturz zu bringen beziehungsweise aufzurollen. Das rechte Flügelkorps, dem die Hauptaufgabe zufiel, war das I. ostpreußische Armeekorps. Ihm waren noch zur Flankensicherung die 3. Reservedivision und Landwehreinheiten zugeteilt. Links vom I. Armeekorps focht das westpreußische XVII. Armeekorps. Bei diesen beiden Korps lag der Schwerpunkt der Schlacht.

Am 4. September umging das I. Armeekorps die Masurische Seenplatte bei Johannisburg, nahm dann Stoßrichtung nach Nordosten und schlug in den nächsten Tagen die Truppen des linken russischen Flügels bei Arys entscheidend. Vergeblich versuchte der Feind, aus den Räumen von Bialla und Lyck dem deutschen Angriffskorps in den Rücken zu gelangen. Die feindlichen Entlastungsangriffe wurden nicht nur zum Stehen gebracht, sondern die russischen Verbände wurden weit über die Landesgrenze zurückgeworfen.

Auch das XVII. Armeekorps warf in schweren Kämpfen seinen Gegner ostwärts Lötzen und beide deutsche Korps nahmen nun Stoßrichtung auf die Linie Goldap–Ostrand der Rominter Heide, um der Mitte der russischen Njemen-Armee in den Rücken zu gelangen. Ein großer Umfassungssieg bahnte sich an. Die Mitte der 8. Armee hatte zwar auch mit schwächeren Kräften zwischen Kurischem Haff und Angerburg angegriffen, aber nur, um den Gegner dort zu fesseln. Angesichts der Niederlage seines linken Flügels und des Vormarsches der beiden südlichen deutschen Korps fasste Rennenkampff – gewarnt durch Samsonows Schick-sal – rechtzeitig den Entschluss, seine ganze Armee in nordostwärtiger Richtung zurückzunehmen.

Am frühen Morgen des 10. September stellten zuerst bei Gerdauen deutsche Patrouillen fest, dass der Feind in der Nacht seine Stellung geräumt hatte. Bald erkannte die Führung, dass die Russen auf der ganzen Front von Norden bis Süden abbauten. Eine energische Verfolgung wurde angesetzt, wobei der Gegner besonders infolge der außergewöhnlichen Marsch­leistungen der Ost-und Westpreußen im I. und XVII. Armeekorps große Verluste erlitt. Etwa am 15. September war die Verfolgung beendet.

40000 deutschen Toten und Verwundeten standen an russischen Verlusten 125000 Tote und Verwundete sowie 45000 Gefangene gegenüber. Die Beute an Kriegsmaterial war gewaltig. Anders als bei Tannenberg gelang der 8. Armee an den Masurischen Seen allerdings nicht die Vernichtung des Gegners, da die deutsche Armee-Mitte und der linke Flügel den Feind nur frontal verfolgen konnten. Die Russen zogen sich durchschnittlich zirka 100 Kilometer jenseits der Grenze zurück. Dort ordneten sich ihre Verbände neu, und ihnen wurde Ersatz zugeführt.

Die deutschen Truppen hatten die Verfolgung hauptsächlich deswegen einstellen müssen, weil die Österreicher in Galizien schwere Rück-schläge erlitten hatten, so dass das Deutsche Reich zur Stützung der Verbündeten beträchtliche Verbände abgeben musste. Nur dadurch wurde es auch möglich, dass Rennenkampff Anfang Oktober zu einem neuen Vorstoß gegen Ostpreußen schreiten konnte.

Er konnte aber nur einen verhältnismäßig schmalen Streifen der Provinz besetzen, der durch die bekannte Winterschlacht in Masuren Anfang Februar 1915 befreit wurde. Der wichtigste Erfolg der Schlachten auf ostpreußischem Boden war, dass der Durchmarsch russischer Truppen bis nach Berlin gestoppt und die Provinz Ostpreußen von der russischen Besetzung befreit werden konnte.

fahne deutsche reich gif bewegt

 

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Die deutschen Ostgebiete…

Posted by deutschelobby - 10/04/2015


Der Osten…ur-deutsche Heimat seit Jahrhunderten

Pommern Doku Teil 1v3

Pommern Doku Teil 2v3

Pommern Doku Teil 3v3

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Serie Ostdeutschland historisch: Königsberg: Vor 250 Jahren verlor Königsberg durch eine Feuersbrunst einen Großteil seines mittelalterlichen Charakters

Posted by deutschelobby - 30/10/2014


Ein Sechstel ging in Flammen auf

Königsberg brand vor 250 jahrenKaum noch mittelalterlich geprägt: Königsberg nach dem Wiederaufbau um die Mitte des 19. Jahrhunderts

Vor 250 Jahren brach in den Königsberger Kaianlagen ein Großbrand aus, der sich schnell in Richtung Altstadt, Kneiphof, Löbenicht und Sackheim ausbreitete und dort zahlreiche Wohnhäuser und Speicher in Schutt und Asche legte. Hierdurch büßte die ostpreußische Hauptstadt viel von ihrem ursprünglichen mittelalterlichen Flair ein.

Am Dienstag, dem 13. November 1764, vermeldeten mehrere deutsche Zeitungen aus Königsberg: „Vorgestern Abends um 6 Uhr entstand allhier, bey einem heftigen Sturm aus Westen, auf der Lastadie bey dem rothen Kran, nahe an den Königl. Zollspeichern und dem Kriegs-Magazin, ein so gewaltiges Feuer, daß diese Speicher in volle Flamme geriethen, ehe die nöthige Hülfe geleistet werden konnte.“

Ausgangspunkt des Brandes soll dabei die kleine Werkstatt eines Segelmachers am altstädtischen Verladekai gewesen sein, wobei einiges auf Brandstiftung hindeutete. Allerdings konnte niemals ein Täter dingfest gemacht werden. Jedenfalls erfasste das Feuer zuerst die Heringsbrücke sowie die Flachswaage und griff dann auf die Gebäude am Ufer des Pregel über, in denen sich erhebliche Sachwerte befanden. Hierüber berichtete die „Erlanger Real-Zeitung“: „Die sämtlichen grossen Speicher, deren 6 waren, wurden mit allem Getraide, Mehl und Salz vom Feuer verzehrt, ohne daß das geringeste gerettet werden konnte. Es sind ausser dem vielen Getraide, 22000 Scheffel Mehl und über 1000 Tonnen Königl. Salz eingeäschert worden.“

Aber damit nicht genug: Trotz des heftigen Regens und aller Maßnahmen, das Feuer einzudämmen, griff dieses bald weiter um sich, weil der starke böige Wind, welcher sogar das Pregelwasser staute, „die Flammen und das in der Luft herumfliegende Getraide mit sich dergestalt herum riß, daß dieses angezündete Getraide in der Altstadt und im Kneiphofe, auf Häuser, Dächer und Gassen zerstreuet ward.“ Und dabei hatten die Königsberger noch Glück im Unglück, weil es in der Stadt kaum mehr Häuser mit Strohdächern gab und zudem 1370 öffentliche und private Wasserbehälter für Feuerlöschzwecke zur Verfügung standen – dies war eine Konsequenz aus den verheerenden Bränden der Jahre 1513, 1539 und 1544. Außerdem sorgte der Kolberger Schiffseigner Joachim Nettelbeck (1738–1824) durch seinen heldenhaften Einsatz dafür, dass ein mit Hanf beladener und lichterloh brennender holländischer Frachtkahn vom Kai weggestoßen wurde, was die anderen Schiffe an der Lastadie vor der Vernichtung bewahrte. Andererseits ereigneten sich aber auch einige Pannen: So gelangten beispielsweise nicht alle 13 Spritzenwagen zum Brandort, weswegen teilweise nur mit Eimern gelöscht werden konnte.

Trotz aller Bemühungen der Königsberger Bürger loderte das Feuer vom Abend des 11. bis zum Morgen des 13. November 1764. Dadurch wurden sämtliche Häuser an der Löbenichter Langgasse vernichtet sowie auch das Große Hospital, die Hospitalkirche, die Löbenichter Kirche St. Barbara, die katholische Propstei-Kirche, die Königliche Holzkämmerei (in der angeblich Holz im Werte von einer Tonne Gold verbrannte), die Landhofmeisterei, die Sackheimer Kirche und die Litauische Kirche. Dabei müssen sich dramatische Szenen abgespielt haben: zum Beispiel, als der funkensprühende Kirchturm von St. Barbara auf das benachbarte Gebäude des Löbenichter Realgymnasiums stürzte oder ein Blitz während paralleler Unwetter auch noch den Münchhof in der Altstadt in Brand setzte. Trotzdem aber starben wie durch ein Wunder nur 27 Menschen in den Flammen, wobei die meisten der Opfer Geisteskranke und „Elende“ waren, die nicht mehr rechtzeitig aus dem Löbenichter Hospital evakuiert werden konnten.

Und auch sonst entging Königsberg einer noch viel schlimmeren Katastrophe. Wenn der Wind weniger konstant geblasen, sondern seine Richtung gewechselt hätte, wäre möglicherweise die gesamte Stadt niedergebrannt. Aber dennoch wurden die Altstadt, der Kneiphof, Löbenicht und Sackheim schwer heimgesucht: Hier sanken 369 Häuser in Schutt und Asche, dazu kam der Verlust von 49 Speichern im Umfeld der Kaianlagen am Pregel – das heißt ein Sechstel von Königsberg ging in den Flammen verloren, wobei der Sachschaden bei insgesamt fünf Millionen Talern gelegen haben soll. Nicht vergessen werden dürfen auch die immateriellen Folgen wie der Wegzug des prominenten Theologieprofessors Johann Heinrich Moldenhawer (1709–1790), der sein Haus samt Bibliothek verloren hatte und nun nach Hamburg wechselte.

Natürlich begannen die Königsberger sofort mit dem Wiederaufbau, der sich aber wegen der finanziellen Nachwirkungen des Siebenjährigen Krieges ziemlich kompliziert gestaltete. Deshalb waren Spenden sehr willkommen, wobei die größte in Höhe von 205000 Talern von Friedrich dem Großen persönlich stammte. Allerdings verlor die Stadt durch die Neubauten, die unter der Aufsicht von Johann Ernst Löckell entstanden, einen Großteil ihres mittelalterlichen Charakters – so prangten nun beispielsweise sämtliche wiederauferstandenen Kirchen im Barock- oder Rokokostil.

Ein Übriges taten dann noch die revidierten Brandschutzbestimmungen, die weitere Verschärfungen erfuhren, nachdem es 1769 und 1775 zu erneuten Großbränden gekommen war, bei denen wiederum 427 Wohnhäuser und 143 volle Speicher der Vernichtung anheimfielen. Daraufhin wurde die Verwendung von Fachwerk komplett verboten. Alle Außenwände der Häuser mussten jetzt komplett massiv gebaut werden; außerdem durfte es auch keine hölzernen Regenrinnen mehr geben. Des Weiteren galt eine neue Feuerordnung, durch welche die Stadt in 13 Bezirke aufgeteilt wurde, in denen jeweils zwei Feuerherren und zwei Brunnenherren amtierten. Und die Bürger hatten 36 Kompanien zu je 20 Mann zu bilden, denen es oblag, bei Bränden die Wassereimer zu schleppen. Von diesen schaffte Königsberg genau 8852 Stück an. Desgleichen fand der Stadtchronist Fritz Gause (1893–1973) heraus, dass ab 1790 auch noch 123 metallene und 4114 hölzerne Spritzen zur Brandbekämpfung zur Verfügung standen; dazu kamen 3479 Feuerwehrleitern.

Allerdings bewahrten all diese Sicherheitsmaßnahmen, die für die damalige Zeit absolut vorbildlich waren, Königsberg nicht vor weiteren Bränden, wobei der schlimmste am 14. Juni 1811 ausbrach: Damals entzündeten sich im Hafen 400 Tonnen Öl und Teer, woraufhin eine Feuersbrunst entstand, die zahlreiche Schiffe, 144 Häuser, 134 Speicher und 27000 Last Getreide sowie auch die Syna­goge und den Grünen Kran vernichtete.

Wolfgang Kaufmann paz 44-14

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Die Kinder Königsbergs rufen zur Dokumentation auf

Posted by deutschelobby - 02/10/2014


Jede aufgeschriebene Erinnerung ist ein untrügliches Zeitzeugnis

 

Wir werden noch weiter darüber berichten – so hatte ich den Beitrag über die „Königsberger Kinder“ in Folge 34 abgeschlossen. Denn in diesem Bericht war der Aufruf an alle sich angesprochen fühlenden Leserinnen und Leser enthalten, ihre Erlebnisse aus den schweren Jahren im russisch besetzten Gebiet aufzuschreiben, weil diese für eine geplante Dokumentation benötigt wurden. Der Gedanke, diese Schicksale in irgendeiner Form der Öffentlichkeit zu übermitteln, hatte schon lange in der Gruppe geschwelt – auf dem letzten Treffen in diesem Frühsommer erfolgte die Initialzündung, denn die Verwirklichung erlaubt keinen Aufschub, die Zeit kennt keine Gnade. „Wir kämpfen gegen die biologische Uhr“, sagt der in Königsberg geborene Publizist Lutz Radtke, Motor für die Realisierung dieses Projektes. Zusammen mit seinem Königsberger Landsmann Carl Georg Kleppe betreut er die Dokumentation, deren Erstellung doch einige Verzögerungen mit sich bringt, da manche Kriterien bei der Planung wohl zu wenig berücksichtigt oder in dem „Aufruf an die verlassenen Kinder von Königsberg und Umgebung“ nicht eingehend behandelt werden konnten.

Königsberger Kinder

Dieser von uns in Folge 34 veröffentlichte Aufruf war an „alle ehemaligen Mitbürger, die in dunkler Zeit als Kinder im Raum Königsberg gelebt haben“, gerichtet. Damit wurde der angesprochene Kreis zu eng gezogen, und zwar in zweifacher Hinsicht. Gemeint ist das nördliche Ostpreußen, denn einige der verlassenen Kinder wurden von den Russen in außerhalb von Königsberg liegenden Heimen untergebracht oder sie kamen mit erwachsenen Gefangenen in Arbeitslager. Die andere Begrenzung in diesem Aufruf, die unbedingt einer Erweiterung bedarf, liegt in der Wortwahl „als Kinder“. Einbezogen werden müssten auch die Heranwachsenden und diejenigen stillen Helfer, die sich um die elternlosen Kinder gekümmert haben, soweit es in ihren Kräften lag, wie jene Schwester Dorle, von der wir in unserer Kolumne berichteten und die nach dem Wiederfinden im Westen noch lange mit ihren ehemaligen Schützlingen in Verbindung stand.

Dass diese Erweiterung notwendig ist, beweist der Anruf eines älteren Herrn bei Frau Ingrid von der Ohe in Reppenstedt, in deren Händen die Koordination dieses Projektes liegt. Er berichtete sehr bewegt von seiner 1903 geborenen Tante, die sich im zerstörten Königsberg aufopfernd um kranke Kinder kümmerte – aber nie darüber gesprochen hat. Das Wenige, was der Anrufer über diese Königsberger Jahre seiner Tante weiß, will er nun nach dem klärenden Gespräch mit Frau von der Ohe notieren.

Und damit haben wir schon ein weiteres wichtiges Thema angesprochen. Diejenigen. die diese bitterste Zeit ihres Lebens im Chaos der Nachkriegsjahre in der Heimat erleben mussten, haben nie oder nur wenig darüber gesprochen. Und fällt das Sprechen schon schwer – noch viel belastender ist das Schreiben durch den Zwang, noch einmal das Erlebte bis in alle Einzelheiten aus der Vergangenheit zu holen. Da wird viel Verdrängtes spürbar und hindert am Aufzeichnen. So dauert es schon eine gewisse Zeit, bis man einiges zu Papier gebracht hat. Und hier waren die Vorgaben für die erwarteten Mitwirkenden aus der älteren Zielgruppe irreführend. „Sie schreiben Ihre Erlebnisse auf – etwa 20 Seiten lang, eineinhalbzeilig oder handschriftlich.“

Selbst wer den Vorsatz gefasst hatte, sich an diesem Buchprojekt zu beteiligen, scheute schon vor der Seitenzahl zurück. Wer soll als älterer Mensch, der keine Schreibmaschine oder PC, auch keine helfende Kraft zur Verfügung hat, eine solch umfangreiche Arbeit leisten können? Und dazu noch „möglichst bald“, wie im Aufruf vermerkt war. Da musste zurückgeschraubt werden, und deshalb heißt es jetzt im korrigierten Aufruf: „Mit Rücksicht auf das Alter der Autoren wird auf sämtliche Vorgaben zu den Berichten verzichtet. Handschriftlich oder gedruckt – alles ist willkommen!“ Das bedeutet: Man kann auch eine kleine, mit der Hand geschriebene Erinnerung beisteuern, es brauchen also keine seitenlangen Erzählungen zu sein, umso vielfältiger und damit informativer wird dann das Buch.

Ich möchte hierfür ein kleines Beispiel nennen: In Folge 39 habe ich auf die erfreuliche Resonanz hingewiesen, die der Autor Heinz Timmreck aufgrund unserer Veröffentlichung seiner Bitte um Mitarbeit an seinem neuen Buch „Flucht mit der Bahn 1944/45“ erhalten hat. Das wird sich – genau wie sein erstes Buch – in einer Mischung aus längeren Aufzeichnungen und Kurzberichten wieder als überaus inhaltsreich erweisen.

So bitten wir noch einmal unsere Leserinnen und Leser, die sich angesprochen fühlen, ihre Erinnerungen zu Papier zu bringen – in welcher Form auch immer. Und fordern die Leser aller Altersgruppen auf, denen zu helfen, die sich gerne mitteilen möchten, aber es nicht können – also Schreibhilfe!

Vielleicht liegen dann beim nächsten Treffen der Initiatoren, zu denen Frau Hannelore Neumann zählt, Mitte dieses Monats in Frankfurt schon einige Beiträge aus unserem Leserkreis vor.

Nach wie vor sind diese zu richten an

Frau Ingrid von der Ohe, Mittelweg 6 in 21391 Reppenstedt, Telefon (04131) 63202.

R.G.–paz 40-14

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Serie Ostdeutschland aktuell: Königsberg: Russen ehren deutsche Professoren

Posted by deutschelobby - 10/08/2014


Gedenksteineinweihung am »Tag der Stadt« – Druck der Öffentlichkeit brachte Investor zum Einlenken

ffffffff

Immer wieder wird in Königsberg heftig um den Erhalt des deutschen Kulturerbes gestritten. So auch um die Grabstätten des Gelehrtenfriedhofs auf dem Hügel, wo einst das Observatorium stand. Dem engagierten Einsatz von Bürgerintiativen ist es zu verdanken, dass am „Tag der Stadt“ ein neuer Gedenkstein für die ehemaligen Professoren der Albertina enthüllt werden konnte.

An der Enthüllungszeremonie nahmen die Abgeordneten des Stadtrats Andrej Kropotkin, Andrej Schumilin und Jewgenij Bercholas, dessen Baufirma das Denkmalprojekt in die Tat umgesetzt hatte, teil. Auf der Gedenktafel sind die Namen der Albertina-Professoren zu lesen, die in Königsberg gelebt und gewirkt haben. Neben ihren Lebensdaten wird über ihr jeweiliges Wissenschaftsgebiet informiert.

Zahlreiche Wissenschaftler und Künstler nahmen an der Enthüllungszeremonie teil. Sie legten Blumen an der Gedenkstätte nieder. Ein Zeichen dafür, dass dieser historische Ort für viele Stadtbewohner von Bedeutung ist.

Genau darüber war zuvor heftig gestritten worden. Als bekannt wurde, dass an dem Ort des ehemaligen Gelehrtenfriedhofs ein Mehrfamilienhaus entstehen sollte, hatten sich Bürgerinitiativen vehement für den Erhalt des historisch bedeutenden Ortes eingesetzt. Dies entfachte einen öffentlich geführten Streit darüber, inwieweit dieses Gelände in der Stadtmitte für die Geschichte und das historische Erbe Königsbergs überhaupt von Bedeutung sei. Während die eine Seite sich für den Erhalt des Professorenfriedhofs an der historischen Stätte einsetzte, bezweifelten andere, dass es sich um den Professorenfriedhof handele, da die Grabstätte nicht genau zu verorten seien und es fraglich sei, ob die Professoren hier begraben seien.

Nachdem Gouverneur Nikolaj Zukanow sich in die Diskussion eingemischt und ein genaueres Studium der Geschichte angemahnt hatte, fühlte sich auch die Stadtverwaltung genötigt, Stellung zu beziehen. Königsbergs Bürgermeister Alexander Jaroschuk ordnete eine Untersuchung im Gebietsarchiv an, um die genaue Lage des Gelehrtenfriedhofs festzustellen. Um die Spannungen in der Stadtführung zu glätten, wurde beschlossen, eine Gedenktafel aufzustellen. Der Investor, dem das Grundstück als Baugrund zugesprochen worden war, erklärte sich bereit, einen Teil für die Errichtung einer Gedenkstätte abzugeben. Der Bildhauer Walerij Kowaljow wurde mit der Herstellung des Denkmals beauftragt, das nun der Öffentlichkeit übergeben wurde. Den oberen Teil des Gedenksteins ziert eine Darstellung des Gründers der Albertina, Herzog Albrecht. Der Raum um die Gedenkstätte wurde in Form eines halbrunden Amphitheaters angelegt. Der Vorsitzende des Stadt-rats, Andrej Kropotkin, erklärte diese Aufteilung damit, dass die Studenten und jungen Wissenschaftler der Stadt über ihre zukünftigen wissenschaftlichen Entdeckungen nachdenken könnten, wenn sie auf den Bänken säßen,

Unter den geehrten Professoren sind der Gründer des Königsberger Observatoriums, der berühmte Astronom und Mathematiker Friedrich Wilhelm Bessel, der Medizinprofessor und Chirurg Karl Ernst Albrecht Wagner, der Chemieprofessor Gustav Werther, der Königsberger Oberbürgermeister und Schriftsteller Theodor von Hippel, der Direktor des Botanischen Gartens Robert Caspary, der Komponist und Musikprofessor Louis Köhler, der Philologe Karl Lehrs, der Physiker Franz Ernst Neumann, der Mathematikprofessor Friedrich Julius Richelot sowie der Philologe und Schriftsteller Johann Karl Rosenkranz.

Der Gedenkstein zu Ehren der deutschen Professoren liegt in unmittelbarer Nähe des neu errichteten Denkmals für den Ersten Weltkrieg.

paz 32-14

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Nachtrag:

solange Russland, aktuell Putin, Königsberg nicht wieder unter deutsche Verwaltung stellen läßt, solange können wir Russland nicht als Freund betrachten.

Selbstverständlich sind die anglikanischen Länder, in Front die VSA, die wesentlich größeren Deutsch-Feinde, wie sich leicht beweisen läßt.

Niemand sollte vergessen, dass laut internationalem Recht spätestens im Jahre 2005 das Deutsche Reich die volle Souveränität und Geschäftsfähigkeit zurück-erhalten mußte.

Unaufgefordert!

Bedenkt die Worte von dem Neger Baracke Hussein Obambi: für immer versklavt, dann einverleibt.

Wer glaubt: das ist doch egal, VSA, Russland….deutsch oder was auch immer….mir doch wurscht…..wer so denkt, dem geht es im Moment viel zu gut…..darüber hinaus fehlt ihm/ihr jedwede geschichtliche Aufklärung……ein Kopfnicker…einer von den Wackel-Dackeln………..

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Serie Ostdeutschland aktuell: Königsberg: Neues Erholungsgebiet in Königsberg

Posted by deutschelobby - 22/06/2014


Die Zwillingsteiche und ihre Umgebung wurden in neuem Glanz der Öffentlichkeit übergeben

Teiche Zwillinge Königsberg

In diesem Jahr hat sich in Ostpreußens Hauptstadt einiges zum Positiven verändert. Statt weiterer Einkaufszentren haben die Bewohner Königsbergs vor Kurzem einen neu gestalteten Erholungsbereich erhalten: Die Zwillingsteiche und das sie umgebende Gelände wurden wieder zur Nutzung frei gegeben.

Das Gewässer befindet sich zwischen Leostraße, Hammerweg und Kastanienallee. Ihren Namen erhielten die beiden Teiche wegen ihrer Form. Sie sind durch ein schmales Stück Land fast zweigeteilt. Die Länge des westlichen Teichs beträgt 200 Meter und er ist zwischen 20 und 80 Meter breit, der östliche Teil ist etwa 160 Meter lang und 80 breit. Die beiden Teiche sind durch drei Durchbrüche verbunden, über die Stege führen.

Als Anfang des 20. Jahrhunderts im Westen Königsbergs der Villenvorort Amalienau entstand, wurden die Teiche künstlich angelegt, um den Überschwemmungen der angrenzenden Gebiete entgegenzuwirken. Die Zwillingsteiche wurden zum beliebten Ziel für die Bewohner der nahegelegenen Straßen. Sie galten als Verschönerung des gepflegten Stadtteils.

Die Sowjets gaben den Teichen 1949 den Namen „Poplawok“. Die Anwohner nennen sie auch „Brotteich“. Diese Bezeichnung entstand neben der offiziellen, weil sich in der Nähe lange Zeit ein Bäckerladen befand.

Das Gelände um die Teiche war im Laufe der Jahre ziemlich verwildert, obwohl dieser Stadtteil ein attraktiver Wohnbezirk ist. Wie schon damals, so gilt Amalienau auch heute noch als einer der beliebtesten Stadtteile Königsbergs. Um die Teiche gibt es viele Privathäuser und Villen. Auch das polnische Generalkonsulat befindet sich hier.

2008 war es dann soweit. Die Stadtverwaltung schrieb die Neugestaltung der Zwillingteiche aus. Es sollte ein Konzept für die Nutzung als Erholungsgebiet am See vorgelegt werden. Aber bis zum Beginn der Bauarbeiten im Frühling 2013 vergingen weitere fünf Jahre.

Wie es schon fast zur Tradition geworden ist, zeigten sich schon vor der Fertigstellung die ersten Baumängel. Die neu verlegten Platten begannen sich zu heben, neben den Brücken rutschte der Boden ab. Die Behörden verlangten die Beseitigung der Mängel. Wie erfolgreich die Reklamationen behoben wurden, wird die Zeit zeigen.

Für die Rekonstruktion des Teichs wurden 112 Millionen Rubel (fast zweieinhalb Millionen Euro) ausgegeben. Ein Großteil des Geldes kam aus dem Staatshaushalt.

Die Arbeiten auf dem umliegenden Gelände dauerten ein Jahr. In dieser Zeit wurde der See gesäubert, die hydrotechnischen Bauten wurden überholt. Während der Reinigung der Teichböden wurden die Zulaufrohre, durch welche die Hauseigentümer ihr Abwasser direkt in den See geleitet hatten, verschlossen. Um den See wurde ein typischer Uferweg mit Marmorbrüstungen und Metallgeländern angelegt, Bänke wurden aufgestellt und die drei Fußgängerbrücken repariert, eine vierte wurde gebaut, Anlegestellen wurden auf dem Wasser eingerichtet.

Doch es gibt auch einen Wermutstropfen: Hatte man früher einen freien Blick vom Hammerweg aus auf die Zwillingsteiche, so ist die Sicht nun von hohen Bürohäusern versperrt, die am Ufer gebaut wurden.

Zwar gibt es keine Radwege an den Zwillingsteichen, aber das Radfahren auf den Wegen ist nicht verboten. In Zukunft sollen eine Bootsstation eröffnet und Bäume gepflanzt werden. Zurzeit sieht das Gelände um den See noch recht kahl aus, was daran liegt, dass für die Bauarbeiten einige Pflanzen entfernt werden mussten. Desweiteren sollen Fische in den Teichen ausgesetzt werden, vornehmlich Karpfen.

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paz 25-14

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Serie Ostdeutschland aktuell: Königsberg: Schneller ins Stadtzentrum

Posted by deutschelobby - 29/05/2014


 

Königsberg erhält erstmals in seiner Geschichte eine S-Bahn-Verbindung

paz22

Ende März wurde erstmals in der Geschichte des Königsberger öffentlichen Personennahverkehrs ein Triebwagen als S-Bahn genutzt. Zuvor hatte der Chef des Königsberger Stadtrats, Andrej Kropotkin, den schlechten Zustand des öffentlichen Busverkehrs beklagt: „Schmutzige alte Busse im Einsatz – das ist einfach eine Missachtung der Passagiere. Das muss anders werden.“ Tatsächlich wurden in den vergangenen Jahren die meisten Straßenbahnlinien eingestellt, Trolleybusse verkehren nur noch im Zentrum. Die Bevölkerung war so gezwungen, auf private Fahrzeuge umzusteigen oder Minibusse zu nutzen.

Doch jetzt gibt es eine Alternative. Der „Schienenbus“, wie ihn die Königsberger und die Organisatoren des Projekts nennen, verbindet den Stadtteil Ponarth mit dem Zentrum. Zuvor mussten die Bewohner sich über drei Brücken ins Zentrum quälen, eine wurde lange repariert, die anderen beiden waren nur eingeschränkt befahrbar. So dauerte der tägliche Weg zur Arbeit oft über eine Stunde, obwohl die Entfernung nur fünf Kilometer beträgt. Der gleiche Weg mit der Bahn dauert nur zwölf Minuten, was eine erhebliche Einsparung bedeutet. Diese Zeit benötigen Fahrgäste, um von der Station „Kiewskaja“ zum Nordbahnhof zu gelangen. Daneben wurde die Route Selma–Nordbahnhof in Betrieb genommen. Der neue Stadtteil Selma wächst in rasantem Tempo, mehrstöckige Häuser schießen förmlich aus dem Boden. Nun ist das Königsberger Zentrum sowohl mit den nördlichen als auch mit den südlichen Stadtteilen verbunden.

Die Idee einer S-Bahn ist weder neu noch originell. In vielen Städten Europas haben sich S- und U-Bahnsysteme bewährt. Für Königsberg ist es ein Novum, das vielen tausend Bürgern das Leben erleichtern wird. Die Fahrt mit der S-Bahn kostet genau so viel wie die mit anderen Verkehrsmitteln, nämlich 15 Rubel, umgerechnet 30 Cent. Um diesen niedrigen Preis bis Jahresende aufrecht erhalten zu können, wurden aus dem Haushalt der Stadt 4,2 Millionen Rubel, umgerechnet 85000 Euro, zur Verfügung gestellt.

Die städtischen Verkehrsbetriebe haben für die Bewohner des Königsberger Rajons eine Buszubringerlinie bis zur Station „Kiewskaja“ eingerichtet. Die im Bus gelöste Fahrkarte gilt für die Weiterfahrt mit der S-Bahn. Zwar wird der ehemalige Güterbahnhof als S-Bahn-Station erst noch bekannt werden und die eine steile Treppe zu den Gleisen für Gehbehinderte passierbar gemacht werden müssen, doch die Behörden rechnen mit schneller Abhilfe.

Ein S-Bahn-Waggon hat 78 Sitzplätze, mit Stehplätzen fasst er 110 Passagiere. Sollte die Nachfrage steigen, können weitere Waggons angehängt werden. Der Fahrplan sieht bislang sechs Fahrten zu den Stoßzeiten morgens und abends in beiden Richtungen vor. Die ersten Passagiere haben schon den Wunsch nach dem Ausbau des Fahrplans geäußert, damit auch diejenigen, die bereits früher mit der Arbeit beginnen, die Verbindung nutzen können.

Obwohl erst seit Kurzem in Betrieb genommen, erfreut sich die neue S-Bahn-Verbindung bereits großer Nachfrage. Die Waggons sind modern und komfortabel mit weichen Sitzen. Die Fahrt ist wesentlich angenehmer als die mit einem der stinkenden Busse, die regelmäßig im Stau des Berufsverkehrs stecken bleiben.

In Zukunft sollen auch „Schienenbusse“ in den Ort Metgethen, der als Verwaltungsstadt Königsbergs gilt und sich auf dem Weg nach Pillau befindet, eingerichtet werden. Es wird auch über den Bau einer U-Bahn von Tannenwalde, das sich auf dem Weg nach Rauschen befindet, nachgedacht. Das deutet auf eine stärkere Nutzung der Bahn schon in naher Zukunft hin.

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paz 22-14

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Serie Ostdeutschland aktuell: Ostpreußen ist mehr als nur Heimat…Deutschlandtreffen der Ostpreußen ein voller Erfolg

Posted by deutschelobby - 22/05/2014


Linksradikale Strassenratten, Antideutsche durch den Deutschen Gewerkschaftbund DGB aufgestachelt.

DGB ein verlängerter Arm der linksextremen Szene. Keinerlei Geschichtskenntnisse. Nur das nachplappern von selber nie begriffenen Schlagwörtern und Geschichtsfälschungen…HSR und DGB….wie tief ist dieses Konstrukt BRiD gesunken…..

ost

 

 

über 10000 Besucher

Ein abwechslungsreiches Kulturprogramm, viel Unterhaltung, ein breites Verkaufsangebot, Erinnerung, Ansprachen und vor allem viele Begegnungen prägten das diesjährige Deutschlandtreffen. Am Ende hieß es: Kassel war ein voller Erfolg.

Daran konnte auch der armselige Protest einiger „Antifa-Aktivisten“ vor den Messetoren nichts ändern.

Das Grüppchen von rund 30 „Antifa“-Aktivisten, das sich vor dem Kasseler Messezentrum aufgebaut hatte, muss sich eigentlich ziemlich dumm vorgekommen sein. Statt gefährlicher Nazis und Revanchisten, die ihnen die Organisatoren der Protestveranstaltung vom „Kasseler Bündnis gegen Rechts“, allen voran der Deutsche Gewerkschaftsbund, offenbar angekündigt hatten, strömten friedliche, zumeist schon in die Jahre gekommene, seriöse Herrschaften dem Eingang zu. Dennoch hielten sie unverdrossen ihre Banner hoch, auf denen sie gegen NS-Verherrlichung, Revanchismus und allgemein gegen Ostpreußen protestierten.

Was dieses Ostpreußen eigentlich ist, vermochten sie allerdings auf Nachfrage nicht genau zu sagen. Auch über das, was sich in den Messehallen abspielte, wussten sie nichts. Dafür wussten sie aber genau, dass das irgendetwas mit Geschichtsverdrehung, Heimattümelei und Verbindungen zur Neonaziszene zu tun hätte und dass man dagegen unbedingt ein Zeichen setzen müsse. Schnell wurde deutlich: Mehr als Phrasen, die ihnen zuvor vorgebetet worden waren, hatten die Demonstranten nicht zu bieten. Kein Wunder, dass sie sogar die Jugendlichen einer polnischen Theatergruppe mit „Nazis raus!“-Rufen empfingen.

Die Besucher des Deutschlandtreffens, die in der Kasseler Jugendherberge Unterkunft gefunden hatten, bekamen noch eine besondere Form des „antifaschistischen Protests“ zu spüren. Darüber, dass sie bereits mit Wandschmierereien empfangen wurden, die sie in Fäkalsprache zur Abreise aufforderten, konnten sie noch hinwegsehen. Doch in der Nacht zum Sonntag wurden sie durch Detonationen aufgeschreckt.

Vor dem Gebäude hatte sich eine in lange Gewänder gekleidete Gruppe linker Ratten versammelt, die Sprengkörper zündete und obszöne anti-ostpreußische Parolen skandierte. Dass sie damit eine Gruppe älterer Heimatverbliebener der Erlebnisgeneration, die den weiten Weg aus Ostpreußen auf sich genommen hatten, in Angst und Schrecken versetzten, dürfte sie wohl noch gefreut haben.

Die Tageszeitung „Hessische/ Niedersächsische Allgemeine“ schreibt über diese besondere Form von Offenheit und Toleranz, derer sich das von Parteien, Kirchen, Gewerkschaften und Initiativen getragene „Kasseler Bündnis“ rühmt: „Die Aktion vor den Messehallen hat vor allem Menschen tief getroffen, deren Leben ohnehin von einer großen Verletzung geprägt ist. Es ist armselig, Menschen, die unter dem Krieg gelitten haben, pauschal als rechtsradikal darzustellen.“

Nach all dem mussten die Besucher des Deutschlandtreffens den Eindruck haben, in Kassel nicht wirklich willkommen zu sein. Dafür spricht auch, dass Kassels Oberbürgermeister Bertram Hilgen (SPD) der Großveranstaltung trotz Einladung fern geblieben ist und die Stadt auch keinen anderen Vertreter geschickt hat.

Für die Teilnahme an der Einweihung einer Moschee am gleichen Tag hat das Stadtoberhaupt dagegen die Zeit gefunden.

Umso willkommener waren die Besucher in der Messehalle, in der gewerbliche wie ideelle Anbieter und Kunstschaffende ihre Arbeiten, Literatur und ostpreußische Spezialitäten präsentierten. Kaum, dass die Türen geöffnet waren, herrschte ein emsiges Treiben. Der feierlichen Eröffnung des Deutschlandtreffens durch den Sprecher der Landsmannschaft Ostpreußen, Stephan Grigat, folgte die Verleihung des Ostpreußischen Kulturpreises für Wissenschaft an Prof. Dr. Ingo von Münch sowie des Gierschke-Dornburg-Preises an Dr. Christian Tilitzki. Zu den kulturellen Darbietungen gehörten eine Lesung des Schauspielers Herbert Tennigkeit mit dem Thema „Meine Heimat Ostpreußen – Erinnerungen an ein geliebtes Land“, eine konzertante Reise nach Ostpreußen in Musik und Bildern mit dem Sänger „BernStein“ sowie das Theaterstück „Rotkäppchen sucht einen Prinzen“, aufgeführt von Jugendlichen der deutschen Volksgruppe aus Ostpreußen.

Der zweite Tag stand ganz im Zeichen der Großkundgebung mit 5000 Besuchern. Eingeleitet wurde die Kundgebung mit dem Glockengeläut des Königsberger Doms. Nach dem traditionellen Einmarsch der Fahnenstaffel nahm das LO-Bundesvorstandsmitglied Wolfgang Thüne mit bewegenden Worten die Totenehrung vor.

Anschließend begrüßte Stephan Grigat neben zahlreichen Vertretern aus Politik und Verbänden den hessischen Staatssekretär Mark Weinmeister, der die Grüße seiner Landesregierung überbrachte, den Ostpreußen für ihre Leistungen beim Wiederaufbau nach 1945 dankte und es als ein Grundrecht in einer demokratischen Gesellschaft bezeichnete, der Heimat zu gedenken.

Im Anschluss hielt Grigat eine programmatische Rede, in der er betonte, dass es nicht genüge, an die Vergangenheit zu erinnern, sondern dass sich die Ostpreußen aktiv in die Entwicklung und die Zukunft ihrer Heimat einbringen würden. Viel Beachtung fand die Festansprache des Politologen, Juristen und

Zeithistorikers Prof. Dr. Arnulf Baring, in der er sich hauptsächlich mit der gegenwärtigen russischen Politik und Wladimir Putin auseinandersetzte.

Nach diesem erlebnisreichen Wochenende hatten Besucher, Aussteller und Veranstalter allen Grund festzustellen: Kassel war ein voller Erfolg. Jan Heitmann

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paz 21-14

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Vertriebene…Hintergründe und Informationen..

Posted by deutschelobby - 28/09/2013


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eine Umfrage für die Planung der nächsten Zeit:

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besteht ein größeres Interesse am Thema: „Vertriebene“….“  ….“Deutsche Opfer“….“Deutsche Schicksale“  usw.

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uns liegt ausführliches Material vor. Bitte abstimmen:

Wiggerl

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Danzig, Breslau und Stettin – sind deutsche Städte wie Berlin!

Posted by deutschelobby - 25/05/2012


Stettin was long Germany's largest Baltic port...

Stettin was long Germany’s largest Baltic port, a situation which greatly helped speed development and attract public investment.  Auf deutsch kurz und knapp: STETTIN war und bleibt DEUTSCH

Ich weiß nicht was soll Bydgoszcz heißen,
und Szczecin kann ich nicht begreifen,
Walbrzych kann ich nicht aussprechen,
bei Wroclaw muß ich mich erbrechen.

Danzig, Breslau und Stettin – sind deutsche Städte wie Berlin!
Danzig, Breslau und Stettin – sind deutsche Städte wie Berlin!

Was auch immer kommen mag! Ich weiß genau, es naht der Tag, da ziehen wir mit Fackelschein
in unser altes Danzig ein!

Danzig, Breslau und Stettin – sind deutsche Städte wie Berlin!
Danzig, Breslau und Stettin – sind deutsche Städte wie Berlin!

Für Russen, Tschechen und Polacken heißt’s dann endlich “Koffer packen” – gebt heraus, was ihr gestohlen
und dann soll euch der Teufel holen!

Danzig, Breslau und Stettin – sind deutsche Städte wie Berlin!
Danzig, Breslau und Stettin – sind deutsche Städte wie Berlin!
Danzig, Breslau und Stettin – sind deutsche Städte wie Berlin!
Danzig, Breslau und Stettin – sind deutsche Städte wie BERLIN!

  1. deutsche Panzer Leopard……………………………..

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