Steiermark: Linke Terroristen drohen Gasthaus zu „entglasen“


In Wien endete die Demo gegen die Identitäre Bewegung mit 36 Festnahmen auf linker Seite. Wegen Störaktionen und Auffälligkeiten wurden sie vorübergehend in Gewahrsam genommen. Nun greift der Hass auf alles Andersdenkende aber bis in die Steiermark. Ein Gasthaus wird von Linkschaoten massiv mit Sachbeschädigung bedroht. Weil dort ein unliebsames Sommerfest stattfinden sollte, wird den Besitzern öffentlich ein „Entglasen“ ihrer Lokalität angekündigt.

Linke Gewalt allgegenwärtig

Weil die steirische Identitäre Bewegung in Graz ihr Sommerfest abhalten will und sich dazu ein Gasthaus ausgesucht hat, sind die Besitzer nun mit Drohbriefen von linker Seite konfrontiert. Mit der Botschaft „Wenn ihr den Nazis von der Identitären Bewegung länger euer Lokal zur Verfügung stellt, werden wir es entglasen“, waren diese Woche die Wirtsleute konfrontiert. Schockierend ist nicht nur der Einschüchterungsversuch, sondern auch die klaren Worte jener Leute, die keine Gewalt zu scheuen scheint.

Auch der KPÖ-Politiker und Gemeinderat Robert Krotzer stattete der Familie Gehringer einen Besuch ab, aber will mit den feindlichen Worten nichts zu tun haben. Er wollte die Besitzer lediglich über die Gesinnung ihrer Gäste aufklären und somit dazu beitragen, sie nicht zu bewirten und das Sommerfest abzusagen. Der Grazer FPÖ-Klubchef Armin Sippel kritisiert daher „eine antidemokratische Haltung, die eines Gemeinderats unwürdig ist“.

Einschüchterung gescheitert

Im Wirtshaus der Familie Gehringer sollte diesen Samstag ein Fest der jungen patriotischen Gruppierung stattfinden. Seit Tagen werden sie aus diesem Grund am Telefon beschimpft und genervt, die Webseite wurde auch schon lahmgelegt und der Brief, welcher mit „antifaschistischen Grüßen“ gezeichnet war, bildete den Höhepunkt.

Vorbildlich—nur so können die Ratten gestoppt werden….:

Familie Gehringer bleibt unbeeindruckt: „Wir ziehen das Fest durch“, sagt die Chefin. „Wir sind ein Gasthaus und zu uns kann jeder kommen, egal ob In- oder Ausländer, egal von welcher Partei – wenn er sich benimmt.

Wir lassen uns jedenfalls nicht erpressen“, so die Wirte gegenüber der Grazer Kleinen Zeitung.

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http://www.unzensuriert.at/content/0015533-Steiermark-Linke-drohen-Gasthaus-zu-entglasen

Berlin: Linksradikale schwule? Deutschhasser: Bus mit Bundeswehr-Werbung angehalten und rosa gefärbt


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Acht Maskierte haben am Montagabend in Kreuzberg einen BVG-Bus gestoppt, um das Fahrzeug mit Farbe zu besprühen und mit Flugblättern zu bekleben.

Offenbar hatten es die Täter auf genau diesen Bus abgesehen, denn er war großflächig mit Werbung für die Bundeswehr bedruckt. Als der Bus der Linie 140 gegen 20.30 Uhr an der Haltestelle am Mariannenplatz hielt, hinderten ihn zwei der Angreifer an der Weiterfahrt: Sie stellten dich direkt vor das Fahrzeug und entrollten ein Transparent, auf dem „Keine Zukunft für Berufsmörder – Armeewerbung stoppen“ stand.


Foto: www.bz-berlin.de

Sechs weitere Personen besprühten und beschmierten währenddessen großflächig den Bus und brachten den Schriftzug „Nie Krieg, nein“ an. Außerdem beklebten sie ihn mit Flyern, auf denen zu eine Kundgebung gegen das Gefechtsübungszentrum (GÜZ) bei Magdeburg aufgerufen wird. Danach flüchteten alle acht zu Fuß. Der Staatsschutz ermittelt.

Der Angriff auf den Bus ist nicht die erste Attacke gegen die Bundeswehr in diesem Jahr in Berlin. Im April hatten etwa 70 Randalierer eine Veranstaltung mit Verteidigungsminister Thomas de Maizière im Audimax der Humboldt-Universität gesprengt.

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Linksextremismus: HSR greift Linke an, weil sie „eigenständig denken“: Polizeischutz für Kölner Oberbürgermeister


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Jürgen Roters: Polizeischutz nach linksextremen Übergriffen 

KÖLN. Der Kölner Oberbürgermeister Jürgen Roters (SPD) steht nach einem Anschlag von Linksextremisten auf sein Wohnhaus unter Polizeischutz. „Meine Familie und ich fühlen uns persönlich bedroht.“ Die „Grenze des Erträglichen“ sei „eindeutig überschritten“, sagte Roters.

In der vergangenen Woche war die Wohnungstür des SPD-Politikers mit Klebstoff verschmiert worden. In der Umgebung fanden sich zudem Schmähplakate. Hintergrund des Anschlags ist die von der Stadt Köln beschlossene Räumung des linksextremen „Autonomen Zentrums“ratte-grüner anti-fa hsr. Nachdem das Gebäude 2010 illegal besetzt worden war, legalisierte die Sparkasse Köln/Bonn den Status der Einrichtung.

SPD-Chef zeigt sich besorgt

Die Stadt, der das Wohnhaus mittlerweile gehört, kündigte die Mietverträge zum 1. Juli, um die Räume einem benachbarten Gymnasium zur Verfügung zu stellen. Die Sympathisanten des vom Verfassungsschutz beobachteten Zentrums standen in den vergangenen Jahren immer wieder im Fokus der Sicherheitsbehörden.

So berichteten Frauen von sexuellen Übergriffen durch Besucher der linken Einrichtung

. Im vergangenen Jahr kam es während einer Abstimmung über die künftige Nutzung des Gebäudes zu einem Eklat, als etwa 40 militante Linksextremisten versuchten, eine Sitzung des Kölner Stadtrates zu stürmen. Im Internet sind bereits weitere Adressen von Kölner SPD-Politikern aufgetaucht, mit dem Hinweis, die Häuser farblich zu „verschönern“.

Der Kölner SPD-Vorsitzende Jochen Ott zeigte sich gegenüber dem Kölner-Stadtanzeiger bestürzt: „Ich bin sehr besorgt, weil Sitzungen der SPD unter Polizeischutz stattfinden müssen oder das Bürgerbüro des Kalker Landtagsabgeordneten bewacht werden muß.“ Es sei nicht hinnehmbar, wenn „Vermummte“ Sparkassenfilialen stürmten und Mitarbeiter bedrohten.

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http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M58ad764401b.0.html

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Stuttgart: Linksextremer Farbbeutel-Anschlag gegen Kirche der Piusbruderschaft


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Bei einem Anschlag auf eine Kirche in Stuttgart haben Linksradikale einen Sachschaden von rund 1500 Euro verursacht. Sie warfen mehrere Farbbeutel gegen die katholische Kirche St. Maria Himmelfahrt, den Hauptsitz des deutschen Zweiges der traditionsorientierten Pius-Bruderschaft.

Gegenüber der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA bestätigte der Sprecher der Bruderschaft, Pater Andreas Steiner, den Vorfall in der Nacht vom 11. auf den 12. April, über den die örtliche Presse nicht berichtet hatte.

In einem im Internet veröffentlichten Bekennerschreiben wird der Anschlag damit begründet, dass in dieser Kirche „christlich-fundamentalistische, extrem antifeministische und rechte Ideologien untereinander ausgetauscht“ werden sollten. Laut P. Steiner fand in dem Gotteshaus Mitte April eine Tagung zu Lebensrechtsthemen aus christlicher Sicht statt.

Die Farbbeutel trafen ein Ornament, das die Aufnahme Marias in den Himmel darstellt. Man habe bei der Polizei Anzeige gegen unbekannt erstattet. Die Ermittlungen hätten bisher jedoch keine konkreten Tatverdächtigen ergeben.  

Quelle: http://www.idea.de

Geschichtspolitik: Wie in jedem Jahr droht das Gedenken an die Opfer der Zerstörung der sächsischen Landeshauptstadt von Krawallen überschattet zu werden


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CHURCHILL UND HARRIS GEHÖREN ZU DEN GRÖSSTEN MASSENMÖRDERN DER GESCHICHTE:::::::::

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HSR=Hirnlose-Strassen-Ratten, selbst genannte „Anti-Fa“

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Dresden Broschüre

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Dresden wird auch in diesem Jahr am 13. Februar nicht zur Ruhe kommen. Den 68. Jahrestag der angloamerikanischen Bombenangriffe, die das historische Zentrum der Großstadt an der Elbe komplett zerstörten und mindestens 100.000 Menschen töteten, wollen erneut Gruppierungen aus dem linksradikalen Spektrum für ihre Zwecke nutzen. Sieben Anmeldungen für Veranstaltungen an diesem Gedenktag sind bisher im Rathaus eingegangen. Einschließlich der Menschenkette, die zu bilden Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) „alle Bürger und auch die Gäste der Stadt“ aufgerufen hat. Es sei wichtig, daß wieder Tausende Menschen unter dem Motto „Mit Mut, Respekt und Toleranz – Dresden bekennt Farbe“ ein sichtbares Zeichen setzen, so die Christdemokratin, die, im niederschlesischen Görlitz geboren, keinen familiären Bezug zu Dresden hat. (was hat diese linke Aktion, dieses verlogene Motto, mit der Erinnerung und Trauer an mehr als 100.000 Toten durch anglizistische Massenmörder zu schaffen?)

dresden-leichenverbrennung

Daß Orosz mit ihrem Aufruf ausreichend Dresdner mobilisieren kann, wird offenbar sogar von den Bürgermeistern der Umlandgemeinden angezweifelt. Jedenfalls haben die Stadtoberhäupter von Heidenau, Freital und Radebeul mitgeteilt, die Menschenkette unterstützen zu wollen.

Außen vor bleibt diesmal das linke Bündnis „Nazifrei! Dresden stellt sich quer“. Dessen Aktivisten sind offenbar nicht bereit, den kleinsten gemeinsamen Nenner zu akzeptieren. Der lautet: keine Gewalt, keine Blockaden. „Ziviler Ungehorsam gegen Nazis ist unser Recht“, heißt es in einer Mitteilung des Bündnisses.(diese linken HSR-Vertreter verhöhnen das Andenken an die Toten, indem sie jeden denunzieren, der ernsthaft eine Gedenkfeier abhalten möchte. Für diese linken Ratten ist jeder ein Verbrecher, der in Ruhe und Frieden der Ermordung seiner Vorfahren und Landsleute gedenken möchte)

Vor allem der angemeldete Trauermarsch „Die Seele brennt“ des  „Aktionsbündnisses gegen das Vergessen“ wollen die selbsternannten Antifaschisten (HSR)„effektiv verhindern“. Auf der linksextremistischen Internetseite Indymedia rufen sie auf, die Demonstration des politischen Gegners „mit vielfältigen Aktionen zu einer Lachnummer“ zu machen.(die Linken verlachen die Toten!)

Dresden

Ganz andere Töne schlägt die „Antifa“ (HSR) selbst an: „Die Staatsveranstaltung Helma Orosz’ mit dem Namen Menschenkette ist nur eine weitere geschichtsrevisionistische Inszenierung, welche die Nazis nicht am Laufen hindern wird“, heißt es bei Indymedia. Am Heidefriedhof werde, wie die Jahre zuvor, die „politische Mitte gemeinsam mit Neonazis um tote Deutsche weinen“. Und weiter heißt es: Die Kampagne „Keine Ruhe“ sei „an ergebnisorientierten Blockade- und Störaktionen“ interessiert.(verfluchte linksradikale Verbrecher)

Ebenfalls ins Visier der HSR ist die sächsische Justiz geraten. „Die Dresdner haben diese Krawalle satt, irgendwann ist es genug“, hatte der Vorsitzende eines Schöffengerichts gesagt und einen linken Blockierer der genehmigten Demonstration vom 19. Februar 2011 wegen Landfriedensbruch, Körperverletzung und Beleidigung zu einer Gefängnisstrafe von 22 Monaten verurteilt.

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Im Gegensatz zu Staatsanwaltschaft und Amtsgericht ist die HSR der Meinung, es hätten keine konkreten Beweise gegen den Berliner Mitarbeiter der Linkspartei vorgelegen.

Infolge des Urteils untersagte die Stadt ein für vergangenen Sonnabend geplantes Blockadetraining. Dieses hatte die Europaabgeordnete der Linken, Cornelia Ernst, als „Probesitzen“ angemeldet. Das Verwaltungsgericht bestätigte das Verbot.

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Hochrangige Mitarbeiterin des SPD-Oberbürgermeisterkandidaten Dieter Reiter war in der HSR-Szene lange Zeit eine Führungsfigur


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Äußert sich nicht zur ehemaligen Führungsfigur der Antifa in seinem Mitarbeiterstab: Dieter Reiter, der Kandidat für das Amt des Münchner Oberbürgermeisters (Bild: SPD-München, Susie Knoll

Die Bürger des Münchner Stadtteils Allach-Untermenzing waren aufgebracht. Vor ihnen saß die städtische Mitarbeiterin und Diplomkauffrau Silvia Dichtl und setzte den Bewohnern des bürgerlichen Stadtteils auseinander, warum die Sanierung des örtlichen Bades nicht mehr finanzierbar sei.

Die Teilnehmer der Bürgerversammlung konnten im Winter 2009 nicht ahnen, dass sich Dichtl für die Nutzung eines ganz anderen Bades in München schwer ins Zeug gelegt hatte. Das ehemalige Tröpferlbad im deutlich zentraleren Stadtbezirk Ludwigvorstadt-Isarvorstadt ist nun schon seit den 1990er Jahren ein Treff der linken Szene. Am 2. August 1994 eröffnete das Kafe Marat. Die Namensgebung des „Revolutionscafes“ (Süddeutsche Zeitung am 14.07.1994) lässt schon auf die Gesinnung der Betreiber schließen. Der Führer der Jakobiner in der Französischen Revolution, Jean-Paul Marat, dem Stalinisten und Existenzvernichter seiner Zeit kann kaum nachgesagt werden, für einen von der Linken immer eingeforderten „emanzipatorischen“ Ansatz zu stehen.

Der Betreiber dieses Cafés mit Vorliebe für gewaltbefürwortende Extremisten war – und ist – der Verein „Zeit, Schlacht & Raum“. Fünf Monate vor Eröffnung des Kafe Marat in den Vorstand gewählt: Silvia Dichtl.

Dichtl gab gegenüber blu-News an, nicht mehr Mitglied im Vorstand zu sein, in dem sich die Betriebswirtin den Finanzen des Vereins angenommen hatte. Nach den blu-News vorliegenden Unterlagen hat Dichtl den Vorstand tatsächlich im Sommer 2000 verlassen. Ob Dichtl aber tatsächlich nicht mehr aktiv ist, wie sie gegenüber blu-News darlegte, ist allerdings nicht klar.

Früher war alles besser….

Auch Gisela Seidler hat den Vorstand – und zudem den Verein – im Sommer 2000 verlassen. Allerdings ist diese – zumindest im Dunstkreis des Kafe Marat noch sehr aktiv. Ein Verlassen des Vereins spricht damit nicht typischerweise für Inaktivität in Sachen Revolution.

Dichtl gab blu-News gegenüber an, sich wegen mangelnder Zeit aus dem Vereinsleben rund um das Kafe Marat zurückgezogen zu haben. Auf die Frage, ob sie ihr Engagement mittlerweile anders sehe, meinte die hochrangige städtische Angestellte, es habe sich zu ihrer Zeit im Vorstand beim Kafe Marat nicht um einen Treffpunkt der Antifa gehandelt.

Doch das lässt sich nicht mit der Sachlage in Einklang bringen, was auch die Glaubwürdigkeit der Behauptung des Rückzugs aus der Antifa-Szene nicht erhöht. Schon zu Zeiten als Dichtl noch im Vorstand des Vereins Zeit, Schlacht & Raum fungierte, war das Kafe Marat auch ein Treffpunkt für antifaschistische Gruppen. Dies war nicht etwa eine Entwicklung, die dem Verein, in dessen Vorstand Dichtl schon als Schatzmeisterin agierte, als das Kafe Marat ins Leben gerufen wurde, aus den Händen entglitt. Vielmehr gab der damalige Vorsitzende Andreas Rösing etwa gegenüber der Süddeutschen Zeitung vom Februar 1999 an, die Pforten ganz bewusst auch für antifaschistische Gruppen zu öffnen.

„Der Sigi“

Auch der damalige Kulturreferent der Stadt, Siegfried Hummel, bezeichnete das Kafe Marat als Autonomentreff. Auch sonst stand der SPD-Mann dem Kafe Marat nicht sonderlich wohlwollend gegenüber. Hummel war – wenig überraschend – bei den Unterstützern des Kafe Marat im Stadtrat nicht sonderlich beliebt.

In schönster Alinsky-Manier wurde dem unwilligen Sozialreferenten aus der Stadtratsfraktion der Grünen im Jahr 1995 mitgeteilt, die Kulturarbeit der Stadt im Hinblick auf die Stadtviertel sei angesichts des Widerstandes gegen eine Förderung des Kafe Marat und anderer links-grüner Hochburgen eine Stadtteilpolitik, die aus den 70er „wenn nicht gar aus den 30er Jahren stamme“. Diesen Vergleich, bei dem wohl auch dem stumpfsinnigsten Leser die nationalen Sozialisten einfielen, zog der Grüne Stadtrat Siegfried Benker. Mit anderen Worten: Wer keine Linksextremisten aus dem Stadtsäckel unterstützen will, ist ein „Nazi“.

Diesen Vorwurf machte jener Siegfried Benker, hinsichtlich dessen man im Rahmen einer Sitzung im EineWeltHaus, über die blu-News vor zwei Tagen berichtete, überlegte, den „‘Sigi‘ mal wieder einzuladen“. Verwechslung ausgeschlossen, da dem anwesenden blu-News Autor Francesco Güssow, der dort als Revolutionär Frank agierte, auf Nachfrage erläutert wurde, dass es sich dabei um den Sigfried Benker, Grüner im Münchner Stadtrat, handelt.

Kulturreferent Hummel stieg später bei der Stadt aus, Dichtl stieg dagegen bei der Stadt auf. Dabei brachte es die Revolutionärin bis zur Leiterin des Beteiligungsmanagements der Stadt. Damit führt Dichtl eines der fünf Abteilungen im Referat für Arbeit und Wirtschaft und untersteht damit unmittelbar dem Chef des Referates, Dieter Reiter. Auch dieser ist schon sehr weit aufgestiegen und es soll für den SPD-Politiker noch weiter hinauf gehen. Wenn der derzeitige Oberbürgermeister Christian Ude im Jahr 2014 nicht mehr antritt, dann soll nach dem Willen der SPD ihr Genosse Reiter auf den Chefsessel im Rathaus wechseln.

Städtische Extremistin gegen angebliche (und tatsächliche) Extremisten

Allerdings ist es nicht so, dass nur Dieter Reiter eine Mitarbeiterin mit linksradikaler Vita an seiner Seite hat. Auch sein Chef hat sich mit Dr. Miriam Heigl eine Autorin linker Kampfblätter ins Münchner Rathaus geholt. Dort soll sie – Christian Ude versteht sich nicht zufällig als Kabarettist – gegen Extremisten vorgehen. Unter anderem in Zusammenarbeit mit den Mitgliedern der „Zivilgesellschaft“, die sich in Teilen bei näherer Betrachtung selbst als Extremisten entpuppen oder als Teil des SPD-Apparates. Freilich gilt der städtisch gesponserte Kampf nur solchen, die von der falschen Seite her extremistisch sind. Als solche gelten schon einmal all jene, die mit dem höchst demokratischen Mittel des Bürgerbegehrens sich gegen das Vorhaben Udes stellen, durch den Schariastaat Katar eine Megamoschee in München finanzieren und durch Imam Idriz und damit einem höchst, nun ja, fragwürdigen Charakter, mit städtischer Unterstützung bauen zu lassen.

In das von Ude hofierte Potpourri von zwielichtigen und extremistischen Gestalten – und Staaten – fügt sich Heigl ohne Probleme ein. Wie Dieter Reiter auch, äußerte sich Ude gegenüber blu-News nicht zu seiner Mitarbeiterin.

Diese schreibt für die marxistische Zeitschrift „PROKLA“. Auch die linksextreme „jungle world freut sich über Heigls Zuarbeit. Das Akronym „PROKLA“ steht für „Probleme des Klassenkampfes“. Die Erläuterung zum Akronym ist allerdings seit einiger Zeit im Heft nicht mehr zu finden – Analysen zum Klassenkampf jedoch schon. Heigl sieht – typisch kommunistisch – das Ende des Kapitalismus und Zeit zum „Handeln“ im Heft 5 im Jahr 2005 gekommen:

Nach Wallerstein gewinnen Akteure erst in finalen Strukturkrisen an Handlungsmächtigkeit. In eben eine solche Krise ist der historische Kapitalismus im 20. Jahrhundert eingetreten.

Heigl sollte schon bald selbst an „Handlungsmächtigkeit“ gewinnen, als sie wenige Jahre nach Erscheinen dieser Artikeln durch die Stadt München mit dem Kampf gegen Extremisten betraut wurde. Dabei ist sie Oberbürgermeister Ude direkt unterstellt und daher auch ganz nahe am Thema.

Wenn auch nicht sofort im revolutionären Sinne. Aber doch in einer sehr linken Weise. Diese besteht darin, das Recht auf das Vertreten der eigenen Meinung einzufordern. Im Falle von Kafe Marat – und Miriam Heigl – mit finanzieller Unterstützung der öffentlichen Hand. Doch gleichzeitig spricht man anderen genau dieses Recht ab. Mehr noch, man sorgt dafür, dass Menschen wegen ihrer Meinung gesellschaftlich ausgeschlossen werden.

Schutzmauer um linke Strukturen

Folgerichtig ist es Aufgabe Heigls, zusammen mit den Bezirksausschüssen auf Stadtteilebene Andersdenkenden das Versammlungs- und Meinungsfreiheitsrecht abspenstig zu machen.

Aber auch sonst tritt die Stadt gerne ruppig auf, wenn es um die Rechte anderer geht – und man das augenscheinlich als Klientel der Stadt verstandene linksradikale Milieu schützen möchte. Blu-News wandte sich im Dezember nach mehreren Artikeln über die Unterstützungsleistung Udes und „seiner“ Stadtverwaltung wegen weiterer Auskünfte zum Kafe Marat erneut an die Stadt München. Zuvor hatte Ude – noch sehr verzögert – mit einem Schreiben vom 20. November auf eine Anfrage vom September (sic!) geantwortet. Doch im Dezember wollte die Pressestelle des Sozialreferates plötzlich keine Auskünfte mehr erteilen.

Erst als blu-News Ende Dezember mit einer Klage drohte, fand sich die Stadt München bereit, am 15. Januar per E-Mail anzukündigen, die von blu-News gestellten Fragen vom November 2011 nun doch noch zu beantworten.

Die Begründung für die Verweigerungshaltung war schlicht nicht haltbar. Wollte da jemand seine „Kampfgenossen“ nach allzu unangenehmer Berichterstattung vor weiterem Unbill bewahren? Auf wessen Anweisung hin, verweigerte das Sozialreferat nach Tagen des Schweigens zunächst die Auskunft? Die Frage, die sich angesichts der Personalpolitik der Stadt aufdrängt, ist: Wieviele Linksradikale nährt Ude noch an der städtischen Brust? Und ist der SPD-Politiker ihr Chef, oder ihr Kampfgenosse?

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blu-news.org/2013/01/17/ross-und-reiter/#comment-8978

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