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  • Julfest — 21.12. bis 06. 01.

    Julfest --- 21.12. bis 06. 01.

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    Massenmord an mehr als 1.000.000 Deutschen13. Februar 2015
    Gegen Völker- und Kriegsrecht...Dresden war eine Rote-Kreuz-Stadt...nach Internationalem Recht darf so ein Status nicht angegriffen werden....
  • 13.Februar 1945…..Massenmörder Churchill und seine Killertruppe unter Harris ermorden über 1.000.000 Zivilisten

    70. Jahrestag der angloamerikanischen Bombenangriffe, die das historische Zentrum der Großstadt an der Elbe komplett zerstörten und mindestens 1.000.000 Menschen töteten,13. Februar 2015
    ---DRESDEN-- 70. Jahrestag der angloamerikanischen Bombenangriffe, die das historische Zentrum der Großstadt an der Elbe komplett zerstörten und mindestens 1.000.000 Menschen töteten,
  • In Memorium….Todestag: 13.03.2013…..In Kirchweyhe von Türken totgetretene Daniel Siefert

    In Memorium....Todestag: 13.03.2013.....In Kirchweyhe von Türken totgetretene Daniel Siefert

    Von Türken verhöhnt, sein Grab von Türken geschändet, von LINKEN in's Abseits gestellt, als Mensch zweiter Klasse.....

  • Kirchweye Daniel Siefert

    Kirchweye Daniel Siefert

  • Einzug der Bestien…20 Millionen tote deutsche Frauen, Kinder, Wehrlose….

    Befreiung??? ...Wovon??? ...von Glück, Ehre, Stolz und Widerstand gegen den Welt-Zionismus...

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    Dadurch entlarvt sich jedes System selber…

    persönlich sage ich nichts und behaupte nichts…und leugne nichts… im Sinne des  § 130

Archive for the ‘Deutsche Sprache’ Category

DEUTSCHE SPRACHWELT: Feministinnen fordern Umbenennung von Mannheim in Menschheim…Wird „Der Postillon“ „Sprachwahrer des Jahres“?

Posted by deutschelobby - 22/12/2017


  Thomas Paulwitz (Chefredakteur)Telefon 0 91 31 / 48 06 61
schriftleitung@deutsche-sprachwelt.de
www.deutsche-sprachwelt.de

http://www.facebook.de/deutschesprachwelt

 

 

Erlangen, 22. Dezember 2017

 

Kein Witz: Das Satiremagazin „Der Postillon“ könnte

„Sprachwahrer des Jahres 2017“ werden. Das teilte heute die DEUTSCHE SPRACHWELT

mit. Die Sprachzeitung ruft wieder mit einer Liste von Vorschlägen zur Wahl der „Sprachwahrer

des Jahres“ auf. Die Abstimmung endet am 31. Januar 2018. „Neun von zehn Schülern

schreiben ‚Rentner‘ verkehrt herum“; „Feministinnen fordern Umbenennung von Mannheim

in Menschheim“ – Mit solchen Schlagzeilen hat „Der Postillon“ über eine Million Leser gewonnen.

Das Satiremagazin verstehe meisterhaft sein Sprachhandwerk, erklärte die Sprachzeitung.

Es veröffentliche sprachkritische Meldungen, die so verrückt seien, daß sie schon

wieder wahr sein könnten. Somit mache „Der Postillon“ auf sprachpolitische Fehlentwicklungen

aufmerksam und rege zum Nachdenken über den Sprachgebrauch an. Auf die Meldung

„Aus ‚seid‘ und ‚seit‘ wird einheitlich ‚seidt‘“ fiel sogar der MDR herein. Auch die Anregung,

es werde eine männliche „Endung „-er“ („Bäckerer“, „Polizister“) eingeführt, hielten

viele für wahr.

Ebenfalls zur Wahl steht die Académie française: Die Sprachakademie leitete eine Abkehr der

französischen Politik von unverständlichen Gender-Schreibweisen ein. Damit gebe sie

Deutschland ein Vorbild. Auf der Liste stehen außerdem der englische Schriftsteller John le

Carré und der Schweizer Altphilologe Kurt Steinmann. Le Carré ermuntert seine Landsleute

zum Deutschlernen, während Steinmann mit viel Sprachgefühl Homers Ilias ins Deutsche

übersetzte. Die baden-württembergische Kultusministerin Susanne Eisenmann ist wegen ihres

Einsatzes für die Schreibschrift vorgeschlagen. Schließlich ist ein Unbekannter nominiert:

„Stellvertretend für all die Männer und Frauen, die mit Herzblut Tag für Tag ihre Schüler für

die deutsche Sprache zu begeistern versuchen, schlagen wir den unbekannten Deutschlehrer

vor.“ Seit dem Jahr 2000 bestimmen die Leser der DEUTSCHEN SPRACHWELT die

„Sprachwahrer des Jahres“. Die Auszeichnung erhielten bisher etwa Miroslav Klose (2016),

Loriot (2011), Benedikt XVI. (2005) und Reiner Kunze (2002).

Abstimmungsformular:

http://www.deutsche-sprachwelt.de/sprachwahrer/Formular/form.html

Ausführliche Begründungen zu allen Kandidaten:

http://www.deutsche-sprachwelt.de/sprachwahrer/index.shtml

Pressemitteilung:

http://www.deutsche-sprachwelt.de/berichte/pm-2017-12-22.shtml

 

DEUTSCHE SPRACHWELT • http://www.deutsche-sprachwelt.de

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DEUTSCHE SPRACHWELT: Reformationsjubiläum: Sieben Thesen gegen Denglisch und Genderei

Posted by deutschelobby - 28/10/2017


https://deutschelobby.files.wordpress.com/2017/10/pressemitteilung-gegen-gender-und-denglish.pdf

DEUTSCHE SPRACHWELT

http://www.deutsche-sprachwelt.de

– PRESSEMITTEILUNG –

Reformationsjubiläum:

Sieben Thesen gegen Denglisch und Genderei

Wittenberg, 27. Oktober 2017 – Aktivisten der DEUTSCHEN SPRACHWELT haben heute an der Wittenberger Schloßkirche Thesen zur Kirchensprache veröffentlicht. In einem „Laß-ab-Brief“ stellen sie „Sieben Thesen gegen Denglisch und Genderei in den Kirchen“ auf. Hintergrund ist das bevorstehende 500. Reformationsjubiläum am 31. Oktober. Die Sprachzeitung ruft die Kirchen dazu auf, „ihre Sprache gründlich zu überdenken“.

Die Thesen in voller Länge kann man hier herunterladen:

http://www.deutsche-sprachwelt.de/berichte/7_Thesen_Flugblatt.pdf

https://deutschelobby.files.wordpress.com/2017/10/7_thesen_plakat.pdf

Martin Luther habe „mit seiner Bibelübersetzung die Grundlage für eine einheitliche deutsche Schriftsprache“ geschaffen, heißt es in dem Thesenpapier. Diese sei durch Denglisch und Genderei in Gefahr. Statt gegenzusteuern, mischten die Kirchen selbst kräftig mit. Der Zeitgeist habe mit denglischen Bezeichnungen wie „After-Work-Gottesdiensten“ den Heiligen Geist vertrieben. Die „Zeitgeistlichen“ machten mit Ausdrücken wie „Pfarrer*innen“ und „Kinderinnen“ die Kirche lächerlich. Jede der sieben Thesen endet mit einem zusammenfassenden Reim, zum Beispiel: „‚Lasset Kids und Kinderinnen zu mir kommen?‘ So hätte Jesus nicht gesponnen!“

Politische Korrektheit nähmen die „Zeitgeistlichen“ wichtiger als sprachliche und biblische, wenn etwa das 6. Gebot zu „Verletze keine Lebenspartnerschaft!“ verändert werde. Besonders den Jugendlichen biederten sie sich mit Denglisch an, das reiche von den „Lutherkids“ bis zur „Praystation“. Zudem würde mit gegenderten Kirchenliedern die gewachsene Sprachtradition zerstört, wenn es beispielsweise „Lobet die Ew’ge“ statt „Lobet den Herren“ heiße. Die Kirche müsse statt dessen die Poesie überlieferter Worte erhalten.

Letztlich bauten die „Zeitgeistlichen“ der Einheitssprache „einen babylonischen Turm“. Dagegen sei der richtige Weg nicht Einsprachigkeit, sondern Mehrsprachigkeit, wie es das Pfingstereignis symbolisiere: „Als zu Pfingsten der Heilige Geist auf die Jünger Jesu herabkam, konnten sie in allen Sprachen sprechen.“ Im Gegensatz zu Luther („Feuereifer“, „Lästermaul“, „Sündenbock“) hätten die „Zeitgeistlichen“ keine wertvollen Wortschöpfungen hervorgebracht („Godspots“, „Ansprechpersonen“, „der/die Unterzeichner_in“).

Martin Luther habe dafür gekämpft, Gottesdienste und Predigten in einer deutschen und deutlichen Sprache zu halten. Das Thesenpapier schließt daher mit dem Aufruf: „Die deutsche Sprache sei uns Mutter, das lehrt uns Doktor Martin Luther!“

Pressemitteilung:

http://www.deutsche-sprachwelt.de/berichte/pm-2017-10-27.shtml

Flugblatt:

http://www.deutsche-sprachwelt.de/berichte/7_Thesen_Flugblatt.pdf

Plakat:

http://www.deutsche-sprachwelt.de/berichte/7_Thesen_Plakat.pdf

Bild (das Bild ist für redaktionelle Zwecke im Zusammenhang mit der Berichterstattung über die Sieben Thesen honorarfrei):

http://www.deutsche-sprachwelt.de/berichte/7_Thesen_Wittenberg.jpg

BU: Sprachwelt-Aktivist Wolfgang Hildebrandt mit den „Sieben Thesen gegen Denglisch und Genderei in den Kirchen“ an der Wittenberger Schloßkirche

Die DEUTSCHE SPRACHWELT ist mit rund 80.000 Lesern die größte deutsche Zeitschrift für Sprachpflege und Sprachpolitik. Sie ist Sprachrohr und Plattform einer ständig wachsenden Bürgerbewegung, die sich um die deutsche Sprache sorgt. Die DEUTSCHE SPRACHWELT tritt für die Erhaltung einer lebendigen deutschen Sprache und für ein neues Sprachbewußtsein ein. Die Druckausgabe erscheint vierteljährlich.

DEUTSCHE SPRACHWELT

Chefredakteur: Thomas Paulwitz

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Wo beginnt die deutsche Geschichte?

Posted by deutschelobby - 25/10/2017


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Die Grenze zwischen Deutschen und Germanen

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 Die Himmelsscheibe von Nebra, ausgestellt im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle, gilt als weltweit älteste konkrete Himmelsdarstellung und ist der Beweis, dass die Urgermanen Astronomie betrieben.
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1.

Seit Ende September gilt für die weltberühmte Himmelsscheibe von Nebra die Unesco-Urkunde, die sie offiziell als Weltdokumentenerbe auszeichnet. Damit gehört sie als einer von 17 deutschen Gegenständen zum „Gedächtnis der Menschheit“. Aber ist ihr Platz neben der Gutenbergbibel und Beethovens Neunter Grund genug, das einzigartige Fundstück als deutschen Beitrag auf dieser Liste zu begreifen? Denn wie viel deutsche Geschichte steckt in der Bronzezeit? Oder anders gefragt Wie viel (ur)germanische Geschichte steckt in der deutschen?

Anlässlich der Schau „Zwischen Walhall und Paradies. Eine Ausstellung zur Archäologie und Geschichte des frühen Mittelalters“ im Deutschen Historischen Museum 1991 argumentierte der 1998 verstorbene Historiker Hartmut Boockmann (Spezialgebiet: deutsches Mittelalter), man dürfe die Zeit der Germanen nicht „einfach als ein erstes Kapitel der Geschichte der Deutschen“ sehen. Er führt aber weiter aus: „Geschichte meint nicht nur rekonstruierte Vergangenheiten, sondern auch spätere Rezeption von Vergangenheit, Verständnishorizonte und Sinnschichten, die zwischen der Gegenwart und jener Vergangenheit liegen, die uns interessiert.

Aus diesem Grunde darf die deutsche Geschichte nicht erst im 10. Jahrhundert – oder noch später – einsetzen. Seit Humanisten am Ende des Mittelalters in Abwehr dessen, was sie als italienischen Hochmut erlebten, die Größe ihrer Vorfahren in dem entdeckten, was Tacitus und andere römische Autoren von den Germanen berichten, ist die Geschichte der germanischen Völker in Mitteleuropa durch Rezeption und Erinnerung zu einem oder jedenfalls zu einer Vorstufe der deutschen Geschichte geworden/‘ Darum müsse „ein angemessenes Verständnis dessen, was als deutsche Geschichte zu gelten hat“, die Geschichte der frühen Völker in Mitteleuropa ein beziehen. Und das waren die alten Germanen.

Kurze Geschichte der Germanen

Sie waren in Nord- und Mitteleuropa zu finden und unterschieden sich von den anderen indogermanischen Völkergruppen wie zum Beispiel den Kelten durch ihre Sprache. Auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands lebten wohl Nicht-Indogermanen, die sich um 2.000 vor Christus mit den ersten eindringenden indogermanischen Stämmen vermischten. Deren Urheimat wird in Skandinavien vermutet. Die aus dieser Begegnung hervorgegangenen Germanen waren damit Träger auch der Bronzezeit, in die die Entstehung der Himmelsscheibe von Nebra fällt. Für sich selbst hatten die Germanen keine Sammelbezeichnung, wenn sie sich audi einer ethnischen Zusammengehörigkeit wahrscheinlich bewusst waren. Als die ersten Wanderungen begannen, traten größere politische Einheiten hervor.Die Kimbern und Teutonen sind im 2. Jahrhundert vor Christus die ersten Germanen, die weltgeschichtlich in Erscheinung treten, indem sie den Römern schlaflose Nächte bereiten. 113 überschreiten sie die Grenze zum römischen Siedlungsgebiet. Die Reaktion der Römer reicht von Feldzügen bis zur Befestigung der Grenzen durch den Limes und der raschen Errichtung der Provinzen Germania superior und Germania inferior mit den Hauptorten Mainz und Köln.Mit der Völkerwanderung geriet die Welt der Germanen nachhaltig in Bewegung. Der Vorstoß der Hunnen nach Westen, wohl einer der Auslöser für die sogenannte zweite

Völkerwanderung, führte zur Entstehung selbständiger germanischer Reiche auf römischem Territorium. Germanen übernahmen viel von der Lebensweise der römischen Spätantike und auch das Christentum. „Dadurch wurden die Voraussetzungen geschaffen für eine dauerhafte Kultur und Staatenwelt des Mittelalters prägende Synthese von Germanentum, Antike und Christentum“, hält Dr. Joachim Fischer für Kröners Lexikon der deutschen Geschichte fest.

So weit, so gut. Aber: Ist das alles schon deutsche Geschichte? Johannes Haller in seinem Buch „Die Epochen der Deutschen Geschichte“ – ein Standardwerk in der Weimarer Republik, das 1954 in einer Sonderausgabe neu erschien – verneint. „Man setzt nämlich Deutsche und Germanen einander gleich. Mit welchem Recht? Zu den Germanen gehörten unstreitig auch die skandinavischen Völker; und doch ist es noch niemand eingefallen, ihre Geschichte in die deutsche einzubeziehen. Zu den Germanen gehören aber auch die Engländer. …

Noch ist aber niemand auf den Gedanken geraten, die englische Geschichte oder auch nur die der Angelsachsen als einen Teil der deutschen Geschichte darzustellen. Das ist eine offenbare Inkonsequenz: wenn die Goten und Langobarden hineingehören, warum nicht auch Dänen und Angelsachsen?“

Die Germania des Tacitus

Die Archäologie ist die für das Verständnis der germanischen Geschichte wichtige Disziplin, weil es in ihren Anfängen keine schriftlichen Zeugnisse gibt und die ersten Nachrichten von griechischen Geschichtsschreibern stammen, die noch kaum zwischen Germanen und Kelten unterschieden haben. Erst mit den Römern werden die Germanen literarisch greifbar. Tacitus‘ „Germania“ spielt die entscheidende Rolle.Tacitus hat wohl das wilde Germanien nie zu Gesicht bekommen, und daher ward oft diskutiert, wie viel Glauben man seinem Bericht überhaupt schenken darf.
Wollte er seinen dekadenten Landsleuten nur einen Spiegel Vorhalten, in dem sie ihre Sittenlosigkeit beim Anblick der ehrlich anständigen „Wilden“ erkennen?

Wollte er die Gefahr, die jenseits der Grenze lauerte, apostrophieren? Auf der anderen Seite: Es gab genug Römer, die ihre eigenen Erfahrungen mit den „Barbaren“ gemacht hatten und Tacitus eventuell schnell entlarvt hätten. Die schlechten Seiten der Germanen lässt er ferner nicht unter den Tisch fallen. So erscheinen sie keinesfalls als naives Idealvolk eines goldenen Zeitalters. Außerdem decken sich manche seiner Beschreibungen mit den Beobachtungen, die Cäsar 150 Jahre vorher in seinem Germanenexkurs in „De Bello Gallico“ niedergelegt hat.

Es gibt keine andere antike Schrift über ein fremdes Volk, das der „Germania“ des Tacitus vergleichbar wäre. Die deutschen Humanisten fanden hier einen Fixpunkt für ein neu aufkeimendes Nationalgefühl. Damals wurde auch Arminius, den Tadtus „Germaniens Befreier“ nennt, zur Nationalfigur Hermann. Luther selbst schreibt, er habe ihn „von Herzen lieb“ und wollte ihn besingen, wäre er ein Dichter. Das haben mit Klopstock, Kleist und Grabbe spätere Dichter in monumentaler Form besorgt.

Arminius‘ Versuch, die germanischen Stämme zu einen, scheiterte wie auch ähnliche Unternehmungen später. Vielleicht hätte man sonst den konkreten Beginn einer deutschen Geschichte deutlich früher festmachen können. Schließlich bedurfte es Impulsen von außen, dass die Deutschen die Deutschen wurden. Johannes Haller: „Die deutschen Stämme sind nicht dämm zum deutschen Volke zusammengewachsen, weil sie von Natur zusammengehörten, sondern weil sie durch ihr Schicksal, das heißt, durch die Geschichte, zusammengeführt wurden.“

911: Geburt einer Nation?

Voraus gingen mehrere Stufen, eine der letzten und wichtigsten war das fränkische Reich. Bis 804 hatten die Franken die anderen Stämme unterworfen. Haller schreibt über diese Zeit: „Die deutschen Stämme sind zwar vereinigt im gleichen Staats- und Reichsverband und haben daher gemeinsame Geschicke, aber sie bilden noch keine gemeinsame Besonderheit, sie sind nur Teile des fränkischen Weltreichs, das außer ihnen auch Burgunder, Goten, Langobarden und namentlich sehr viele Römer umfasst. Eine deutsche Geschichte kann es erst geben, wenn die unter sich verbundenen deutschen Stämme sich vom Gesamtverband des fränkischen Reichs lösen und eine Einheit für sich bilden.“Wenn Haller eine Jahreszahl nennen müsste, würde er 911 angeben. Damals huldigten die deutschen Stämme nach dem Tode Ludwigs des Kindes nicht dem westfränkischen Nachfolger, sondern erhoben Herzog Konrad zum eigenen König. Feste Zahlen halten zwar immer nur etwas Äußeres fest, dienen dennoch hier dazu, die erste Periode in der Entstehung eines deutschen Staates zu bezeichnen.Auch die Sprachwissenschaft kann helfen, die Grenze zwischen germanischer und deutscher Geschichte zu ziehen, indem sie fragt, wann und warum das Wort „deutsch“ sich bemerkbar macht. Als mittel lateinische Vokabel kommt „theodiscus“ zur Zeit Karls des Großen auf. In der Bedeutung „zum (eigenen) Volk gehörig“ bezieht es sich seit 786 auf sprachliche Verhältnisse (germanische Volkssprache im Gegensatz zu Latein und romanischen Sprachen), dann auf politische Gegebenheiten. Dem Althochdeutschen thiutisk (um 1000) folgen mittelhochdeutsch diutsch und neuhochdeutsch dann deudsch (bei Luther), teutsch und deutsch. Das im Indogermanischen wurzelnde althochdeutsche „diot“, auf das sich das Adjektiv bezieht, bedeutet Volk und ist heute noch in Namen wie Dietrich oder Dietmar lebendig. Es hat übrigens denselben Ursprung wie „Tausend“. Der Zusammenhang: Eine große Menge an Leuten ist das Volk.Das Wort „Germane“ verschwandet in den antiken Quellen im 4. Jahrhundert. Schon sprachwissenschaftlich dehnt sich der Übergang von der germanischen zur deutschen Geschichte also über mehrere Jahrhunderte.Germanisch und deutsch wurden im folgenden Jahrtausend als weitgreifende Synonyme verwendet. Man denke an das Germanische Nationalmuseum (das größte zur Kulturgeschichte des deutschsprachigen Raums), an die Monumenta Germaniae Histórica (ab 1819 auf Initiative des Freiherm von Stein aufgearbeitete historische Dokumente)

 oder an Germanistik (zunächst war ein Germanist ein Kenner des „germanischen Rechts“, dann Erforscher des germanischen Altertums und zuletzt Sprach- und Litera- turwissenschaftler).

Noch bevor Romane wie Gustav Freytags „Die Ahnen“ oder Felix Dahns „Ein Kampf um Rom“ die Germanen als Gegenstand der Belletristik mit großem Identifikationspotenzial ausstatteten, begriffen kluge Köpfe wie Fichte (die Deutschen als „nächste Erben ihres Bodens“) oder Herder (die Germanen als „deutsche Völker“) sie als Teil der deutschen Geschichte. Auch Kla-bund schrieb 1920: „Jener germanische Jüngling, der einsam im Eichenwald am Altare Wotans niedersinkend, von ihm, der jeglichen Wunsch zu erfüllen vermag, in halbartikuliertem Gebetruf, singend, schreiend, die Geliebte sich erflehte, dessen Worte, ihm selbst erstaunlich, zu sonderbaren Rhythmen sich banden, die seiner Seele ein Echo riefen, war der erste deutsche Dichter.“ Selbst Heinrich Böll meinte 1979 über Tacitus‘ Germania: „Diese knappen Studien, fast aphoristisch, erweisen sich nach 1.800 Jahren nicht nur als lesbar, sondern auch als lesenswert: immerhin eine der ältesten, wenn nicht die älteste Auskunft über unsere,Vorfahren‘.“ Und das obwohl nach 1945 „fast alles, was man zu wissen glaubte, zerfasert und in Frage gestellt“ worden ist (Althistoriker Mischa Meier).

Wir sehen: Es gibt unterschiedliche Faktoren, die bestimmen, was zur deutschen Geschichte gehört und was nicht. Das sind zum einen gesicherte historische Fakten, aber genauso ihre aktuelle Interpretation und nicht selten ideologische Einordnung. So erinnerte Boockmann an die enthusiastische und (für ihn) irrende Epoche des deutschen Nationalbewusstseins, „während der zur kollektiven Selbstvergewisserung gehörte, dass Hermann der Cherusker ein großer Deutscher war“. Er gibt aber zu bedenken: „Wer skeptisch ist, wird für das Interesse an früheren Irrtümern auch deshalb plädieren, weil nicht sicher sein kann, dass für alle Zeiten Irrtum bleibt, was zur eigenen Zeit gerade als Irrtum erscheint.“

Der Begriff Germania: Römischer Name für den Siedlungsraum der Germanen in Mitteleuropa, Abkürzung fürTacitus’Traktat,/De origine et situ Germanorum“, Titel der nationalen Bekenntnisschrift des Humanisten Wimpfeling und Personifikation Deutschlands. Friedrich Overbeck, Maler aus der Schule der Nazarener, setzte 1828 neben seine Germania (rechts) die Italia.

2

Amelie Winther

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Eine neue Serie: Was ist deutsch? Folge 1

Posted by deutschelobby - 27/02/2017


Das Ureigene

AUDIO

Ein Satz aus Hans-Dietrich
Sanders „Der Nationale
Imperativ“, den
man nicht oft genug wiederholen
kann, lautet:
„Identität ist eine Frage
auf Leben und Tod.“

Das ist ebenso lapidar
wie die Feststellung der US-amerikanischen
Kulturkritikerin Camille
Paglia: „Identität ist Macht.“ Machtlosigkeit
bedeutet aber den Tod.

Wie
konnte man dies vergessen?
Man kann die ganze Frage auch aus
der entgegengesetzten Richtung aufrollen.
Was bezwecken eigentlich jene, die
der deutschen Identität und Existenz
ihre Selbstverständlichkeit absprechen
wollen? „Wo es um politische Machtfragen
geht, stößt der bundesdeutsch
konditionierte Geist an seine Grenze“,
schrieb der Berliner Autor Thorsten
Hinz in der jungen freiheit.

Daß die
„Formulierung eines deutschen Eigeninteresses“
heute „im Namen einer universalistischen
Anmaßung“ zur verschwefelten
Undenkbarkeit erklärt wurde,
ist auch der Grund für die notorische
Unfähigkeit der Auguren des deutschen
Mainstreams, eine politische Lage deutlich
zu erkennen und zu beschreiben.

Nur die Deutschen
stellen sich die nach
Nietzsche ewige Frage
„Was ist deutsch?“, als
würden sie über sich
selbst zu Gericht sitzen.
Nur die Deutschen
kann man mit ihr aus
der Fassung bringen,
weil sie an dieser Stelle
weniger fest im Sattel
sitzen als andere Völker.

Sie rudern im Ortlosen und Prinzipiellen
herum, unfähig, eine konkrete Perspektive
einzunehmen. Das ist auch kein
Wunder, war doch die Politische Wissenschaft
in Deutschland „ein Nachkriegsimport
aus Übersee“, und damit auch
stets ein Stück kolonialer Herrschaftsideologie,
von Anfang an eine „politisierte
Wissenschaft, weil sie eine Analyse der
internationalen Machtverhältnisse und
der eigenen Machtgrundlage nicht bloß
unterließ, sondern sie unter Hinweis auf
die ‘westliche Werteordnung’ blockierte
und tabuisierte“ (Hinz).

Dazu kommt, daß die Entortung
des Eigenen einen
verdummenden Effekt hat.
Der ungeerdete, unverortete
Geist verliert sich im Abstrakten,
Unsinnigen und Spekulativen.

Wo sich das Bewußtsein
trübt, trüben sich auch
die Sinne, und von schwachen
Sinnen zum Schwachsinn ist
es nur ein kleiner Schritt. Wo
aber der eigene Standort gefunden
ist, schärft sich das Bewußtsein
für Machtverhältnisse,
ordnen sich die Dinge
wie von selbst an ihren Platz
ein.

Frantz Fanons Blick auf
die Pathologie der Kolonisierten
bildete sich durch seine
Tätigkeit als Psychiater in Algerien.
Der Seelenarzt weiß
wie kein anderer, daß Identität
eine Frage auf Leben und
Tod ist. Das Ziel einer psychologischen
und psychiatrischen
Behandlung ist stets die
Wiederherstellung der Person.

Auch Deutschland ist heute ein Irrenhaus
voller depressiver Kolonisierter
und Schlafwandler, die nicht einmal um
ihre eigene Versklavung wissen. Und wie
im Stummfilmklassiker „Das Cabinet
des Dr. Caligari“ haben die Irren seine
Leitung übernommen.

Die geisteswissenschaftlichen
Fakultäten sind heute
über weite Strecken zu Ideologiefabriken
verkommen. Die Methode der Dekonstruktion
kann von jedem Dummkopf
erlernt werden: Man muß lediglich einen
bestimmten Jargon imitieren und
die Gänsefüßchen an der richtigen Stelle
zu setzen wissen.

Als Höhepunkt der Auseinandersetzung
mit der politischen Rechten, sofern
sie denn überhaupt jenseits der Maulkorbmethode
geführt wird, gelten dann
Schlaumeiereien wie jene des SPD-Abgeordneten
Mathias Brodkorb, der sich

einen Ruf als „Neue-Rechte-Versteher“
erworben hat, weil er im Gegensatz zu
den meisten anderen seiner Zunft einen
Text halbwegs korrekt zusammenfassen
kann. In einer Glosse machte sich
Brodkorb etwa über die von „Rechtsextremisten“
vertretene Auffassung lustig,
daß „deutscher Abstammung“ sei, wer
„deutsche Eltern“ hat.

„Philosophiestudenten
des ersten Semesters würden sich
nun vor Kichern auf dem Boden kringeln,
weil diese Erklärung schlicht zirkulär
ist. … Denn wenn ‘deutsch’ ist, wer
‘deutsche’ Eltern hat, muß wiederum
gefragt werden: Wann sind denn die Eltern
eines Menschen ‘deutsch’?

Die einzig
mögliche Antwort: Wenn die Eltern
dieser Eltern wiederum ‘deutsch’ sind.
Und wann sind die Eltern der Eltern
‘deutsch’? Wenn die Eltern der Eltern
der Eltern ‘deutsch’ sind usw. So könnte
man fast bis ins Unendliche fortfahren
und würde irgendwann, die Gültigkeit
der Evolutionstheorie vorausgesetzt, bei
‘deutschen’ affenähnlichen Vorfahren
ankommen und schließlich bei so etwas
wie der ‘deutschen’ Amöbe. Woher die
allerdings wiederum ihr ‘Deutschtum’
hat, bleibt ein Rätsel.“

Sottisen wie diese – vorgetragen von
jemandem, der es mittlerweile bis zum
Kultusminister in Schwerin gebracht
hat – bewegen sich völlig im luftleeren,
ahistorischen Raum. Sie sind rein
deduktiv und haben keinen Bezug zur
Wirklichkeit.

Sie lassen dabei auch
völlig außer acht, daß das angeblich so
lachhafte Abstammungsprinzip bis in
die jüngste Zeit als die wichtigste traditionelle
Basis der Staatsbürgerschaft
galt. Die Stärkung des ius loci gegenüber
dem ius sanguis war paradoxerweise eine
Folge der laufenden Selbstentortung der
westlichen Völker, die sich vor allem
in einer wahnwitzigen Akzeptanz von
raumfremder Masseneinwanderung in
die eigenen Länder ausdrückte.

Daß Legosteindenken
à la Brodkorb mit Aufklärung
und Rationalität verwechselt
wird, muß man wohl unter die Verfallssymptome
rechnen.

Aus dem Munde eines Politikers
mit Ministerposten wäre dergleichen
eigentlich ein Skandal: Jedoch ist diese
gleichgültige Haltung gegenüber dem
Wesen und dem Schicksal des Staatsvolkes

ohnehin längst Standard unter
den herrschenden Eliten, trotz des
Wortlauts des deutschen Amtseides.
Bisher haben nur wenige Deutsche begriffen,
daß der demokratische Nationalstaat,
in dem sie heute leben, inzwischen
derart umgekrempelt wurde, daß
er für das Gegenteil dessen steht, was
er einst bedeutete.

Der norwegische Blogger Fjordman
schrieb: „Verrat in einem Nationalstaat
bedeutete vormals Disloyalität gegenüber
dem Erbe, der Freiheit und dem
Weiterbestehen der besonderen Nation
oder Ethnie, die traditionellerweise das
Territorium des Landes bewohnt hat.
Verrat in einem Ideologiestaat oder einer

Willensnation bedeutet Disloyalität
gegenüber den vom Staat behaupteten
Idealen.“ Das heißt: Geächtet (etwa als
„Extremist“ oder „Antidemokrat“) wird
heute absurderweise, wer für das eintritt,
was die traditionelle Aufgabe von
Regierungen war: die Durchsetzung des
nationalen Eigeninteresses.

Diese pseudoaufklärerische Denkungsart
ist indessen nicht bloß eine
Beschränkung des Geistes. Sie ist auch
eine ideologische Waffe, ein „korruptiver
Gedankengang“ (Hans Blüher). Es hat
keinen Sinn, sich unter Androhung des
„Rassismus“-Vorwurfs und ähnlichem
auf ein Schlachtfeld zerren zu lassen, auf
dem man nur seine Energie verzetteln
wird. Die Frage etwa, ob nun die Kultur
oder die „Rasse“ beziehungsweise die
ethnische Abstammung ein Volk ausmachen

legt in dieser kategorischen Form
eine falsche Fährte. Denn diese Dinge
sind nun einmal keine beliebig montierbaren
Legosteine und keine Oblatentorten
mit sauber trennbaren Schichten.
Empirische Individuen sind ebenso
wie die Völker, denen sie entstammen,
immer ein dynamisches „Cluster“ aus
mehreren Anteilen: Abstammung, Religion,
Sprache, Kultur, Geographie und
ein gemeinsames Narrativ.

Es ist nicht entscheidend, ob wir für
die Frage, was denn nun deutsch sei,
eine komplette Checkliste aufstellen
können, nach welcher dann entschieden
wird, wer dazugehört und wer nicht. Adjektive
sind, wie der Name schon sagt,
nur Anwürfe.

In dem Moment, in dem
man das Ganze als bloße Summe seiner
Teile auffassen will, hat man es aus
den Augen verloren. Die logische Folge
davon ist, – wie heute de facto praktiziert
wird –, den Nationalstaat nur mehr
als „zufälligen Ort auf der Landkarte“
zu verstehen, als „eine leere Schüssel,
die nur dazu da ist, mit Konsum und
Menschenrechten aufgefüllt zu werden“
(Fjordman).

Jeder Deutsche (der nicht nur bloßer
deutscher Staatsbürger ist), weiß im
Grunde, wer oder was ein Deutscher
ist und wer oder was nicht. Und die
Nichtdeutschen wissen es erst recht.
Und wer nur zum Teil Deutscher ist,
ist sich dessen in der Regel auch bewußt,
auch wenn er sich mit vollem Herzen zur
deutschen Nation bekennt.

Ein Deutscher
zu sein, ist kein logisch abgeleitetes
Prinzip, kein Set aus Eigenschaften,
sondern eine lebendige geschichtliche
Erfahrung, wie Vaterland und Muttersprache.
Jedermann hat einen Vater und
eine Mutter, eine Familie und eine Familiengeschichte,
und jede Familiengeschichte
ist Teil einer größeren, kollektiven
Geschichte.

Dies konstituiert
das Narrativ der Nation, ja die Nation
selbst ist das Narrativ, die große Erzählung,
die alles zusammenhält und in der
man selbst eine Rolle spielt.
Klingt das alles immer noch zu tautologisch?
Nun gut: Die Liebe zum Vaterland,
zur eigenen Familie, zur eigenen
Kultur, zum eigenen Volk, zur eigenen
Sprache und so weiter ist letztlich wie
alle Liebe etwas Tautologisches, etwas,

das um seiner selbst willen existiert. Es
geht hier um Bande, die wie die Blutsverwandtschaft
eine schicksalshafte Bedeutung
und eine emotionale Verankerung
haben, die nicht zur Disposition
steht. Was sonst soll die „absolut gesetzte
Eigenart“ des Frantz Fanon sein?

Heinrich von Kleist wies in seinem
„Katechismus der Deutschen“, den er
schrieb, als diesen ein algerisches Schicksal
drohte, empört die Unterstellung zurück,
er liebe sein Vaterland, „weil es
Gott gesegnet hat mit vielen Früchten,
weil schöne Werke der Kunst es schmükken,
weil Helden, Staatsmänner und
Weise, deren Namen anzuführen kein
Ende ist, es verherrlicht haben“.

Da seien
Rom und Ägypten den Deutschen
doch weit überlegen gewesen. Nein, er
liebe sein Vaterland, eben „weil es mein
Vaterland ist“. Wer das nicht begreifen
und nachfühlen kann, dem fehlt eine
entscheidende, auch menschliche, Tiefendimension:
Er wird weder begreifen
können, was Kultur eigentlich ist, noch
was Volk eigentlich ist, noch was Politik
eigentlich ist.

Ein Deutscher zu sein,
ist kein logisch abgeleitetes
Prinzip, kein Set
aus Eigenschaften, sondern
eine lebendige
geschichtliche Erfahrung,
wie Vaterland
und Muttersprache.
Die deutsche Nation ist
ein Narrativ, eine große
Erzählung, die alles
zusammenhält.

Es gibt keine Liebe ohne Ausgrenzung
und Abgrenzung. Auch das ist weniger
paradox, als es zunächst klingen
mag. Wer sich selbst haßt, kann auch
andere nicht lieben, erst recht nicht den
Fremden.

Dieser wird dann nicht mehr
als er selbst an seinem Ort wahrgenommen
und anerkannt und vielleicht sogar
geliebt, er wird zum Stellvertreter
und Abgesandten des „Big Other“, wie
Jean Raspail treffend formulierte, der
zeitgenössischen Variante von Orwells
„Big Brother“, dessen allgegenwärtiges
Götzenauge zum Brennpunkt des nationalen
Masochismus wird.

Man sagte den Deutschen oft nach,
daß sie die Neigung hätten, den Extremen
zu verfallen, daß sie keine
Makel, Doppeldeutigkeit,
keine Zwischentöne neben
Schwarz und Weiß ertragen
könnten, und böse Zungen sahen
in ihnen die ewigen Borderliner
der europäischen Geschichte.

Winston Churchill
meinte einmal verächtlich,
man hätte sie entweder zu
den Füßen oder an der Kehle.
Nur die Deutschen stellen
sich die nach Nietzsche ewige
Frage „Was ist deutsch?“, als
würden sie über sich selbst zu
Gericht sitzen.

Nur die Deutschen
kann man mit ihr aus
der Fassung bringen, weil sie
an dieser Stelle weniger fest im
Sattel sitzen als andere Völker.
Man stelle nun die Frage
„Was ist türkisch?“ einem
Türken, und wage es, ihn triumphierend
für überführt zu
halten, wenn ihm darauf keine
rechte Antwort einfällt.

Er
wird vermutlich um so mehr
darum verlegen sein, je selbstverständlicher
er in seinem „Türkentum“ verwurzelt
ist. Mit einem Schulterzucken wird
die Sache für ihn erledigt sein. Man versuche
auch, einem Kurden zu bedeuten,
daß er doch ein Türke sein müsse, weil
er einen türkischen Paß besitzt, ohne
eine Maulschelle zu riskieren.

Oder man erkläre den drei letzten
deutschen Kindern einer Kreuzberger
Grundschule oder der letzten deutschen
Familie im Weddinger Wohnhaus, daß
ihr Deutschsein doch nur ein Konstrukt
sei, über das die Proseminaristen kichern,
und daß sie darum gar keinen
Grund hätten, sich als Fremde im eigenen
Land zu fühlen.

Letztlich wird der
Deutsche aber nicht ewig vor sich selbst
davonlaufen können, wird sein Deutschtum
ebensowenig verleugnen können
wie ein Frantz Fanon seine Nègrerie.

—————————

nachzulesen in Junge Freiheit Nr. 25-2012

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Bund GERMANICA IMPERII……bitte mitmachen, aktiv werden, vernetzen…Nachfragen und Anmeldungen unter wiggerl@protonmail.com

Posted by deutschelobby - 01/02/2017


wiggerl@protonmail.com

https://germanica-imperii.blog

Posted in 18. Januar 1871: Gründung vom Deutschen Reich, ANTI-DEUTSCHE, Deutsche Geschichte, deutsche Jahrhundert, Deutsche Leistungen, Deutsche Reich, Deutsche Sprache, Deutsche Tugenden und Ahnen, Deutsches Reich, Deutschland, Hambacher Fest, NETZ GERMANICA IMPERII, NETZWERK GEGEN ANTI-DEUTSCHE, Patrioten, Patriotismus, Theodor Körner, Video, Was ist deutsch | Verschlagwortet mit: , , , , , , , , , , | 6 Comments »

Gehirn und Sprache…Entwicklung der neurosemantischen Karte…Beispiel Merkel

Posted by deutschelobby - 20/01/2017


semantik-gambar

Das Wort Semantik stammt aus dem Griechischen von dem Wort „sēmaínein” ab, was sie viel wie “bezeichnen” oder “zu dem Zeichen gehörig” bedeutet. Die Semantik hat ihren Sitz in der Bedeutungslehre. Dies ist die Wissenschaft der Bedeutung von Zeichen aller Art, wie Symbole, Wörter oder Phrasen. Die Semantik beschäftigt sich mit den Beziehungen zwischen den verschiedenen Zeichen und deren Bedeutung. Sie ist ein Teilbereich der Linguistik, wenn sie sich mit sprachlichen Zeichen befasst und ein Teilbereich der Semiotik, wenn sie sich mit Zeichen aller Art befasst.
Die linguistische Semantik beschäftigt sich mit der Bedeutung von sprachlichen Gebilden. Dazu gehören nicht nur einzelne Wörter, sondern auch grammatische Formen und ganze Sätze. Die Frage der Semantik lautet also: „Wie kann man Wörter und Sätze verstehen?“

Emotionale Positionierung

Jedes politische Thema, jede Marke und jedes Produkt verfügt über einen emotional-motivationalen Kern auf der neurosemantischen Karte. So ist das Thema Rente sprachlich und emotional im Feld Fürsorge verankert und sollte daher nicht unbedingt mit Begriffen aus den Feldern Macht und Stolz kommuniziert werden. Das Schaubild zeigt den Sprachstil von Bundeskanzlerin Angela Merkel am Beispiel mehrerer öffentlicher Reden im Bundestag, der Neujahrsansprache 2014/15 u.a.

Das  Schaubild zeigt die Neurotransmitter, die den Motivfeldern Fürsorge, Sicherheit und Normen zugrunde liegen. In der Mitte befinden sich die Begriffe, die in den Reden Angela Merkels diese emotionalen Felder repräsentierten und in der rechten Spalte des Schaubilds die individuellen und gesellschaftlichen Werte, die diese Emotionsfelder repräsentieren.

Angela Merkel hat ein eindeutiges Profil auf der neurosemantischen Karte, das sich vor allem aus den Feldern Fürsorge, Sicherheit und Normen zusammensetzt. Primäres Merkmal der Reden ist ein schon fast metaphysisch anmutendes „Wir“. Politische Ziele werden immer als Gemeinschaftsaufgaben charakterisiert: Sei es die Weltgemeinschaft, die gemeinsam gegen die Bedrohung durch den Islamischen Staat vorgehen muss, sei es die Europäische Gemeinschaft, die deutsche Interessen nach außen vertritt. Wobei Deutschland als Einzelakteur in den Reden der Bundeskanzlerin nur eine untergeordnete Rolle spielt. Deutschland wird über die Gemeinschaft definiert. Gleichzeitig fehlt jede Erwähnung von Eigenverantwortung der Bürger, der Begriff Risiko kommt nicht vor, selbst private Existenzsicherung ist eine Gemeinschaftsaufgabe.

Merkels Reden beziehen das „Wir“ sowohl auf die Bundesregierung und die Bürger in Deutschland als auch auf die Europäische Union und die internationalen Partner Deutschlands.  Große Teile der Reden handeln von wirtschaftlicher Sicherheit in Deutschland. Auch die Außenpolitik wird auf diesen Aspekt reduziert.

Angela Merkel erreicht mit ihrer Sprache und ihren Themensetzungen mehr als zwei Drittel der deutschen Bevölkerung, denn so viele Deutsche werden durch die Motivfelder „Fürsorge“, „Sicherheit“ und „Normen“ in der unteren Hälfte der Karte angesprochen und repräsentiert. Angela Merkel bedient damit eine insgesamt staatlich-fürsorgliche, sicherheitsbetonte und durchregulierte nationale Kultur in Deutschland.

DEsemantik, die neurosemantische Karte Deutschlands

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Gehirn und Sprache…Entwicklung der neurosemantischen Karte…Beispiel Merkel

Posted by deutschelobby - 15/04/2016


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Das Wort Semantik stammt aus dem Griechischen von dem Wort „sēmaínein” ab, was sie viel wie “bezeichnen” oder “zu dem Zeichen gehörig” bedeutet. Die Semantik hat ihren Sitz in der Bedeutungslehre. Dies ist die Wissenschaft der Bedeutung von Zeichen aller Art, wie Symbole, Wörter oder Phrasen. Die Semantik beschäftigt sich mit den Beziehungen zwischen den verschiedenen Zeichen und deren Bedeutung. Sie ist ein Teilbereich der Linguistik, wenn sie sich mit sprachlichen Zeichen befasst und ein Teilbereich der Semiotik, wenn sie sich mit Zeichen aller Art befasst.
Die linguistische Semantik beschäftigt sich mit der Bedeutung von sprachlichen Gebilden. Dazu gehören nicht nur einzelne Wörter, sondern auch grammatische Formen und ganze Sätze. Die Frage der Semantik lautet also: „Wie kann man Wörter und Sätze verstehen?“

Emotionale Positionierung

Jedes politische Thema, jede Marke und jedes Produkt verfügt über einen emotional-motivationalen Kern auf der neurosemantischen Karte. So ist das Thema Rente sprachlich und emotional im Feld Fürsorge verankert und sollte daher nicht unbedingt mit Begriffen aus den Feldern Macht und Stolz kommuniziert werden. Das Schaubild zeigt den Sprachstil von Bundeskanzlerin Angela Merkel am Beispiel mehrerer öffentlicher Reden im Bundestag, der Neujahrsansprache 2014/15 u.a.

Das  Schaubild zeigt die Neurotransmitter, die den Motivfeldern Fürsorge, Sicherheit und Normen zugrunde liegen. In der Mitte befinden sich die Begriffe, die in den Reden Angela Merkels diese emotionalen Felder repräsentierten und in der rechten Spalte des Schaubilds die individuellen und gesellschaftlichen Werte, die diese Emotionsfelder repräsentieren.

Angela Merkel hat ein eindeutiges Profil auf der neurosemantischen Karte, das sich vor allem aus den Feldern Fürsorge, Sicherheit und Normen zusammensetzt. Primäres Merkmal der Reden ist ein schon fast metaphysisch anmutendes „Wir“. Politische Ziele werden immer als Gemeinschaftsaufgaben charakterisiert: Sei es die Weltgemeinschaft, die gemeinsam gegen die Bedrohung durch den Islamischen Staat vorgehen muss, sei es die Europäische Gemeinschaft, die deutsche Interessen nach außen vertritt. Wobei Deutschland als Einzelakteur in den Reden der Bundeskanzlerin nur eine untergeordnete Rolle spielt. Deutschland wird über die Gemeinschaft definiert. Gleichzeitig fehlt jede Erwähnung von Eigenverantwortung der Bürger, der Begriff Risiko kommt nicht vor, selbst private Existenzsicherung ist eine Gemeinschaftsaufgabe.

Merkels Reden beziehen das „Wir“ sowohl auf die Bundesregierung und die Bürger in Deutschland als auch auf die Europäische Union und die internationalen Partner Deutschlands.  Große Teile der Reden handeln von wirtschaftlicher Sicherheit in Deutschland. Auch die Außenpolitik wird auf diesen Aspekt reduziert.

Angela Merkel erreicht mit ihrer Sprache und ihren Themensetzungen mehr als zwei Drittel der deutschen Bevölkerung, denn so viele Deutsche werden durch die Motivfelder „Fürsorge“, „Sicherheit“ und „Normen“ in der unteren Hälfte der Karte angesprochen und repräsentiert. Angela Merkel bedient damit eine insgesamt staatlich-fürsorgliche, sicherheitsbetonte und durchregulierte nationale Kultur in Deutschland.

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Gehirn und Sprache…Entwicklung der neurosemantischen Karte…Beispiel Merkel

Posted by deutschelobby - 29/01/2016


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Das Wort Semantik stammt aus dem Griechischen von dem Wort „sēmaínein” ab, was sie viel wie “bezeichnen” oder “zu dem Zeichen gehörig” bedeutet. Die Semantik hat ihren Sitz in der Bedeutungslehre. Dies ist die Wissenschaft der Bedeutung von Zeichen aller Art, wie Symbole, Wörter oder Phrasen. Die Semantik beschäftigt sich mit den Beziehungen zwischen den verschiedenen Zeichen und deren Bedeutung. Sie ist ein Teilbereich der Linguistik, wenn sie sich mit sprachlichen Zeichen befasst und ein Teilbereich der Semiotik, wenn sie sich mit Zeichen aller Art befasst.
Die linguistische Semantik beschäftigt sich mit der Bedeutung von sprachlichen Gebilden. Dazu gehören nicht nur einzelne Wörter, sondern auch grammatische Formen und ganze Sätze. Die Frage der Semantik lautet also: „Wie kann man Wörter und Sätze verstehen?“

Emotionale Positionierung

Jedes politische Thema, jede Marke und jedes Produkt verfügt über einen emotional-motivationalen Kern auf der neurosemantischen Karte. So ist das Thema Rente sprachlich und emotional im Feld Fürsorge verankert und sollte daher nicht unbedingt mit Begriffen aus den Feldern Macht und Stolz kommuniziert werden. Das Schaubild zeigt den Sprachstil von Bundeskanzlerin Angela Merkel am Beispiel mehrerer öffentlicher Reden im Bundestag, der Neujahrsansprache 2014/15 u.a.

Das  Schaubild zeigt die Neurotransmitter, die den Motivfeldern Fürsorge, Sicherheit und Normen zugrunde liegen. In der Mitte befinden sich die Begriffe, die in den Reden Angela Merkels diese emotionalen Felder repräsentierten und in der rechten Spalte des Schaubilds die individuellen und gesellschaftlichen Werte, die diese Emotionsfelder repräsentieren.

Angela Merkel hat ein eindeutiges Profil auf der neurosemantischen Karte, das sich vor allem aus den Feldern Fürsorge, Sicherheit und Normen zusammensetzt. Primäres Merkmal der Reden ist ein schon fast metaphysisch anmutendes „Wir“. Politische Ziele werden immer als Gemeinschaftsaufgaben charakterisiert: Sei es die Weltgemeinschaft, die gemeinsam gegen die Bedrohung durch den Islamischen Staat vorgehen muss, sei es die Europäische Gemeinschaft, die deutsche Interessen nach außen vertritt. Wobei Deutschland als Einzelakteur in den Reden der Bundeskanzlerin nur eine untergeordnete Rolle spielt. Deutschland wird über die Gemeinschaft definiert. Gleichzeitig fehlt jede Erwähnung von Eigenverantwortung der Bürger, der Begriff Risiko kommt nicht vor, selbst private Existenzsicherung ist eine Gemeinschaftsaufgabe.

Merkels Reden beziehen das „Wir“ sowohl auf die Bundesregierung und die Bürger in Deutschland als auch auf die Europäische Union und die internationalen Partner Deutschlands.  Große Teile der Reden handeln von wirtschaftlicher Sicherheit in Deutschland. Auch die Außenpolitik wird auf diesen Aspekt reduziert.

Angela Merkel erreicht mit ihrer Sprache und ihren Themensetzungen mehr als zwei Drittel der deutschen Bevölkerung, denn so viele Deutsche werden durch die Motivfelder „Fürsorge“, „Sicherheit“ und „Normen“ in der unteren Hälfte der Karte angesprochen und repräsentiert. Angela Merkel bedient damit eine insgesamt staatlich-fürsorgliche, sicherheitsbetonte und durchregulierte nationale Kultur in Deutschland.

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Englisch als Amtssprache in Deutschland?

Posted by deutschelobby - 15/05/2015


Wirbel um Lambsdorff-Vorstoß

 Erlangen, 07. Mai 2015 – Soll Englisch Amtssprache in Deutschland werden? Gegen einen entsprechenden Vorstoß des Vizepräsidenten des EU-Parlaments Alexander Graf Lambsdorff regt sich europaweit Widerstand. Wir geben im folgenden einige Dokumente dieser Auseinandersetzung wieder.

 Inhalt:

–     Offener Brief der DEUTSCHEN SPRACHWELT an Graf Lambsdorff vom 07.05.2015

–     Brief von Graf Lambsdorff an einen Leser der DEUTSCHEN SPRACHWELT vom 06.05.2015

–     Beschwerdebrief der Organisation Språkförsvaret („Verteidigung der Sprache“) in Schweden vom 14.04.2015

–     Beschwerdebrief der Organisation Modersmål-Selskabet („Gesellschaft für dänische Sprache“) in Dänemark vom 28.04.2015

 ============================================

Offener Brief der DEUTSCHEN SPRACHWELT an Graf Lambsdorff vom 07.05.2015:

 Sehr geehrter Graf Lambsdorff,

 seit gestern verschicken Sie Stellungnahmen, in denen Sie schreiben, daß die DEUTSCHE SPRACHWELT behauptet hätte, Sie wollten Deutsch als Amtssprache abschaffen. Da wir eine solche Behauptung nicht aufgestellt haben, bitten wir Sie, die Formulierung der Wahrheit anzupassen.

 Vielmehr hatten wir auf Ihren Vorstoß hingewiesen, Englisch mittelfristig zur Amtssprache in Deutschland zu erheben. Unserer Auffassung nach würde dies den Status der deutschen Sprache bedrängen, da dann Englisch in Konkurrenz zu Deutsch stünde: Wer mit Englisch überall durchkommt, kann auf das Erlernen der deutschen Sprache verzichten. Ein solcher Zustand begünstigt die Spaltung der Gesellschaft und hemmt die Integration Zugereister. Wer Englisch als Amtssprache in Deutschland fordert, kämpft also unseres Erachtens gegen die deutsche Sprache.

 Ihr Hinweis auf Skandinavien trägt nicht, denn die Organisationen Språkförsvaret („Verteidigung der Sprache“) in Schweden und Modersmål-Selskabet („Gesellschaft für dänische Sprache“) in Dänemark haben sich inzwischen unserem Protest angeschlossen.

 Ihre Partei hat die Forderung nach einer Besserstellung der deutschen Sprache aus ihrem Europawahlprogramm gestrichen und durch die Absicht, Englisch als „Hauptverkehrssprache“ zu fördern, ersetzt. Wenn Sie nun in Ihrer gestrigen Stellungnahme schreiben, daß Deutsch Hauptverkehrssprache bleiben soll, dann widersprechen Sie damit zwar ihrem eigenen Wahlprogramm, können aber mit Zustimmung rechnen.

 Wir würden uns daher freuen, wenn Sie Ihre Muttersprache wieder politisch unterstützen und somit die Interessen Ihrer Wähler vertreten könnten – die allesamt Deutsch sprechen.

Mit freundlichen Grüßen

 Thomas Paulwitz

Chefredakteur

 DEUTSCHE SPRACHWELT

Postfach 1449

91004 Erlangen

 http://www.deutsche-sprachwelt.de

http://www.facebook.de/deutschesprachwelt

http://twitter.com/Sprachwelt

#################################################################

Brief von Graf Lambsdorff an einen Leser der DEUTSCHEN SPRACHWELT vom 06.05.2015:

Sehr geehrter Herr W.,

 vielen Dank für Ihre Nachricht bezüglich der Frage nach Englisch als Amtssprache in Deutschland. Anders als im Artikel der Deutschen Sprachwelt dargestellt, habe ich mich selbstverständlich nicht für die Abschaffung von Deutsch als Amtssprache ausgesprochen. Deutsch soll unsere Kultur-, Hauptverkehrs- und Amtssprache bleiben. Meine Forderung lautet vielmehr, Englisch zusätzlich als Verwaltungssprache anzubieten. Ziel ist es, mit Englisch ein zusätzliches Angebot zu schaffen, das hoch qualifizierten Arbeitskräften aus dem Ausland den Start in Deutschland vereinfacht. Manche kommen auf Zeit, von ihnen erwartet auch der jeweilige Arbeitgeber meist nicht, dass sie Deutsch lernen, dennoch zahlen sie hier Steuern und Abgaben. Der Bund hat das Problem übrigens bereist erkannt: Es ist kein Zufall, dass die Bundesregierung ihre zentrale Anwerbeseite im Internet „www.make-it-in-germany.com“ nennt. Und klar ist doch auch, dass all die, die länger bleiben, schon aus Eigeninteresse unsere Sprache erlernen werden. Wie ich im Artikel in der WELT dargelegt habe, wird übrigens nicht erwartet, dass alle Beamten in kürzester Zeit perfekt Englisch sprechen. Ein Anfang wäre aber gemacht, wenn Städte und Kreise sowie Stadtwerke ihre Mitarbeiter mit Englischkenntnissen fortbildeten und sie ermutigten, bei entsprechender Nachfrage auch auf Englisch zu beraten.

 Fest steht, dass in Deutschland bis 2025 mehr als sechs Millionen Fachkräfte fehlen und ohne Zuwanderung unser Wohlstandsniveau nicht erhalten werden kann. Momentan entscheiden sich viele hoch qualifizierte Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen jedoch gegen Deutschland und ziehen lieber nach Skandinavien oder Holland, wo selbstverständlich Englisch als Zweitsprache angeboten wird. Nach meiner Überzeugung würde Deutschland mit der Stärkung von Englisch zu einem noch attraktiveren, aber auch noch wettbewerbsfähigeren Land werden. Der Wettbewerb um Talente ist in der Wirklichkeit längst global, wir sollten uns dabei nicht unnötig selber Steine in den Weg legen.

 Ich hoffe, die Ausführungen konnten Ihre Bedenken entkräften. Falls Sie noch weitere Fragen oder Rückmeldungen bezüglich dieses Themas haben, können Sie mich jederzeit kontaktieren.

 Mit freundlichen Grüßen

 Alexander Graf Lambsdorff

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Beschwerdebrief der Organisation Språkförsvaret („Verteidigung der Sprache“) in Schweden vom 14.04.2015:

Die Organisation Språkförsvaret („Verteidigung der Sprache“) in Schweden hat bemerkt, dass Sie für Englisch als einzige Arbeitssprache („Hauptverkehrssprache“) in der Europäischen Union eintreten. Dieser Vorschlag ist ein Angriff auf die Politik der Mehrsprachigkeit in der Europäischen Union mit drei Arbeitssprachen und dreiundzwanzig Amtssprachen und richtet sich gegen die Unterstützung der Regional- und Minderheitensprachen in Europa. Wenn einer natürlichen Sprache der Status einer lingua franca verliehen wird, treten langfristig entsprechende negative Folgen für andere Sprachen in Form von Domänenverlusten auf. Wir sind nachdrücklich gegen Ihren Vorschlag.

 Es besteht ein direkter Zusammenhang zu Ihrer Haltung zur eigenen Sprache, denn es ist offensichtlich, dass Sie versuchen, die deutsche Sprache zu degradieren. In einem Interview mit der „Welt“ am 15. Dezember 2014 sagen Sie, dass „Englisch in Deutschland Verwaltungssprache werden (muss), mittelfristig vielleicht sogar Amtssprache“. Ehrlich gesagt, wir glauben nicht, dass die meisten Deutschen akzeptieren werden, dass ihre Muttersprache schrittweise in die Küche und das Schlafzimmer verbannt wird, auch nicht mittelfristig. Sie werden stattdessen Ihre Ideen bekämpfen. Die deutsche Sprache ist genauso viel wert wie jede andere Sprache, einschließlich Englisch.

 Die Vorstellung, dass Englisch einen ununterbrochenen Siegeszug eingeleitet hat, ist naiv und unrichtig. Die Sprachgeschichte hat gezeigt, dass verschiedene Verkehrssprachen gekommen und gegangen sind, da ihre Position und Anwendbarkeit entscheidend von den Trägern, das heiβt Staaten, ihrem wirtschaftlichen, politischen, militärischen und kulturellen Einfluss abhängig sind. Englisch, oder jede andere Sprache, besitzt keine ihr innewohnende Überlegenheit.

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Der Beschwerdebrief der Organisation Modersmål-Selskabet („Gesellschaft für dänische Sprache“) in Dänemark vom 28.04.2015 ist nahezu wortgleich mit dem Brief aus Schweden:

 Die Organisation Modersmål-Selskabet („Gesellschaft für Dänische Sprache“) in Dänemark hat bemerkt, dass Sie für Englisch als einzige Arbeitssprache („Hauptverkehrssprache“) in der Europäischen Union eintreten. Dieser Vorschlag ist ein Angriff auf die Politik der Mehrsprachigkeit in der Europäischen Union mit drei Arbeitssprachen und dreiundzwanzig Amtssprachen und richtet sich gegen die Unterstützung der Regional- und Minderheitensprachen in Europa. Wenn einer natürlichen Sprache der Status einer lingua franca verliehen wird, treten langfristig entsprechende negative Folgen für andere Sprachen in Form von Domänenverlusten auf. Wir sind nachdrücklich gegen Ihren Vorschlag.

 Es besteht ein direkter Zusammenhang zu Ihrer Haltung zur eigenen Sprache, denn es ist offensichtlich, dass Sie versuchen, die deutsche Sprache zu degradieren. In einem Interview mit der „Welt“ am 15. Dezember 2014 sagen Sie, dass „Englisch in Deutschland Verwaltungssprache werden (müsse), mittelfristig vielleicht sogar Amtssprache“. Ehrlich gesagt, wir glauben nicht, dass die meisten Deutschen akzeptieren werden, dass ihre Muttersprache schrittweise in die Küche und das Schlafzimmer verbannt wird, auch nicht mittelfristig. Sie werden stattdessen Ihre Ideen bekämpfen. Die Deutsche Sprache ist genauso viel wert wie jede andere Sprache, einschließlich Englisch.

 Die Vorstellung, dass Englisch einen ununterbrochenen Siegeszug eingeleitet hat, ist naiv und unrichtig. Die Sprachgeschichte hat gezeigt, dass verschiedene Verkehrssprachen gekommen und gegangen sind, da ihre Position und Anwendbarkeit entscheidend von den Trägern, das heiβt Staaten, ihrem wirtschaftlichen, politischen, militärischen und kulturellen Einfluss abhängig sind. Englisch, oder jede andere Sprache, besitzt keine ihr innewohnende Überlegenheit.

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Die DEUTSCHE SPRACHWELT ist mit rund 80.000 Lesern die größte deutsche Zeitschrift für Sprachpflege und Sprachpolitik. Sie ist Sprachrohr und Plattform einer ständig wachsenden Bürgerbewegung, die sich um die deutsche Sprache sorgt. Die DEUTSCHE SPRACHWELT tritt für die Erhaltung einer lebendigen deutschen Sprache und für ein neues Sprachbewußtsein ein. Die Druckausgabe erscheint vierteljährlich.

 DEUTSCHE SPRACHWELT

Chefredakteur: Thomas Paulwitz

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Deutsches Wort für Live-Chat gesucht!…und vieles mehr…

Posted by deutschelobby - 29/03/2015


VDS-Infobrief 12. Woche
Presseschau vom 18. bis 24. März 2015 DSW_300x250  http://deutschesprachwelt.de/

vds•Klassiker in der Schule
•Offener Brief zur digitalen Gleichbehandlung aller europäischen Sprachen
•Schreibschrift abschaffen?
•Sprache mit Bewegung lernen
•Tiroler Dialekte
•Deutsch und Italienisch in Südtirol
•Deutsch in Dänemark
•Minisprachkurs
•Arzt-Patienten-Kommunikation
•Welttag der Poesie
•Gewinnspiel
•Deutsches Wort für Live-Chat gesucht!

VDS-Infobrief Nr 250

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Im Springer-Imperium wird auf Konferenzen nur noch in englisch gesprochen

Posted by deutschelobby - 30/10/2014


ist die Axel Springer SE (BILD, WELT, B.Z.) noch ein deutsches Verlagshaus?

Döpfner glaubt das offenbar nicht mehr, obwohl der Sitz des Unternehmens augenblicklich noch in der deutschen Hauptstadt ist. Vor Jahren hatte Döpfner seinen Führungskräften angekündigt, daß er die allgemeinen Konferenzen nicht mehr auf deutsch abhalte, wenn weniger als 70 Prozent der Mitarbeiter aus Deutschland kämen.

Dieses Versprechen löste er nun am 28. August dieses Jahres in Berlin ein. Dort wurde die „Axel Springer Management Conference“ erstmals ausschließlich in englischer Sprache abgehalten, weil, so Döpfner, mehr als 40 Prozent „of our people are coming from non German countries, also weniger als 60 Prozent der Angestellten aus nicht-deutschen Ländern stammten.

Schließlich sei Axel Springer „one family“, eine Familie. Für diese sei nicht die Sprache wesentlich, sondern der Journalismus: „Journalism is our genetic code.“ Döpfner sagte zwar in seiner Begrüßungsrede: „Diverse cultures have to be respected.“

Für die deutsche Sprache als Teil der deutschen Kultur hatte er jedoch auf dieser Veranstaltung keinen Respekt übrig.

Auf der Konferenz sprachen dann fast nur deutsche Führungskräfte wie BILD-Chefredakteur Kai Diekmann, die sich redlich mühten, Englisch zu sprechen.

Was Außenstehenden zunächst als eine lächerliche Aufführung erscheint, erweist sich bei näherer Betrachtung als höchst bedenklich:

Wenn die Führungsebene marktbeherrschender Medien eine andere Sprache spricht als die unteren Ebenen und die Leser, wächst die Gefahr, daß Zeitungen zum Werkzeug einer dem Volk entfremdeten, abgehobenen Führungsschicht werden.

Bei einer solchen Entwicklung ist es nicht verwunderlich, wenn veröffentlichte und öffentliche Meinung immer stärker auseinanderklaffen.

sprache deutsche

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„Fachjury“ lässt tief blicken: „Inländerfreundlich“ ist Unwort des Jahres

Posted by deutschelobby - 08/12/2013


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Die heutige Jugend spricht türkisch und englisch.

Immer weniger Nikolos in den Kindergärten, Kruzifix-Verbote in Schulen – das Ende des Abendlandes ist nicht mehr weit. Das zeigt sich auch in der Sprache: In Deutschland schaffte es „Babo“ zum Jugendwort des Jahres. Der Ausdruck stammt aus dem Türkischen und ist mit Boss oder Anführer zu übersetzen. Nicht viel besser lief die Wahl in Österreich: Hier wurde 2013 „whatsappen“ als Jugendwort bestimmt – entstanden durch die rasante Verbreitung der Internet-App „Whatsapp“, die das SMS bei Jugendlichen weitgehend verdrängt hat.

„Babo“ und „whatsappen“ – zwei Fremdwörter wurden im deutschsprachigen Raum also zu den Jugendwörtern des Jahres gewählt. „Leider geil“ war 2012, das haben auch noch Personen im fortgeschrittenen Alter von über 30 verstanden. Die türkischen und englischen Bezeichnungen wohl nicht mehr. Womit die Frage erlaubt sein muss: Wer bestimmt so einen Schwachsinn? In Österreich macht das eine Fachjury unter der Leitung von Professor Rudolf Muhr von der Forschungsstelle Österreichisches Deutsch der Universität Graz.

„Fachjury“ zeigt ihre politische Präferenzen

Dieser Professor Muhr hat mit seinen Mitstreitern „Frankschämen“ zum Wort des Jahres 2013 gekürt (in Anlehnung an die Medienauftritte von Frank Stronach) und – man staune – „Inländerfreundlich“ zum Unwort des Jahres. Begründet wurde die Auswahl so: Dieses an sich positive Wort wäre im Nationalratswahlkampf von einer wahlwerbenden Partei verwendet worden. Im gegenwärtigen politischen Zusammenhang wäre damit jedoch das Gegenteil, nämlich die verhüllte Bedeutung „ausländerfeindlich“ gemeint.

Das Wort „Inländerfreundlich“ sollte man diesem Argument zufolge gar nicht mehr in den Mund nehmen. Es ist demnach ein Schimpfwort. Die Wahl sagt wohl weniger über die deutsche Sprache und ihre Verwendung aus als über die politischen Präferenzen der „Fachjury“.

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http://www.unzensuriert.at/content/0014490-Fachjury-l-sst-tief-blicken-Inl-nderfreundlich-ist-Unwort-des-Jahres

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Deutsch – „Esperanto“ der Weltliteratur

Posted by deutschelobby - 06/07/2013


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AUDIO

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Land der Dichter und Dolmetscher

„Die anderen Nationen werden bald
schon deshalb Deutsch lernen, weil
… sie sich damit das Lernen fast aller
andern Sprache gewissermaßen
ersparen können; denn von welcher
besitzen wir nicht die gediegensten
Werke in vortrefflichen deutschen
Übersetzungen?“ Anfang des 19.
Jahrhunderts hatte Goethe allen
Grund zu dieser Prophezeiung.
Auch wenn Deutsch heute nicht als
Weltsprache Nummer eins gilt, die
Lingua Franca der Literatur ist es
allemal: In keine andere Sprache
wurden mehr Werke der Weltliteratur
übersetzt.

Land der DichterHamlet war die
Paraderolle des
Schauspielers
Josef kainz
(1858 – 1910),
darum folgt sein
Denkmal der berühmten
Friedhofsszene,
die
den Dänenprinzen
beim Anblick
eines Schädels
wieder ganz
ins Grübeln fallen
lässt. „Der
Schädel hatte
einmal eine Zunge
und konnte
singen“, übersetzt
Schlegel.

Kann Deutsch demnach als globales
Poesie-Esperanto gelten? Vielleicht
ist eine Sprache schon allein
deshalb dazu bestimmt, eine Mittlerrolle
einzunehmen, wenn an ihrem
Anfang eine Übersetzung steht.
Den Übergang vom Mittelhochdeutschen
zum Neuhochdeutschen markiert
Luthers Übertragung der Bibel.
Wie er dabei vorgegangen ist, legt
er 1530 in seinem „Sendbrief vom
Dolmetschen“ dar: „Man muss nicht
die Buchstaben in der lateinischen
Sprache fragen, wie man soll
Deutsch reden, wie diese Esel tun,
sondern man muss die Mutter im
Hause, die Kinder auf der Gassen,
den gemeinen Mann auf dem Markt
drum fragen und denselbigen auf
das Maul sehen, wie sie reden, und
darnach dolmetschen; da verstehen
sie es denn und merken, dass man
Deutsch mit ihnen redet.“
Entenhausens
Deutschlehrerin
Weniger berühmt als Luther ist Dr.
Erika Fuchs (1906 – 2005) und doch
ist auch ihr Einfluss auf unsere Sprache
fast allgegenwärtig. Unzählige
SMS und E-Mails werden jeden Tag
mit einem „Erikativ“ ausgestattet.
Wenn glückliche Verfasser ihrer Nachricht ein *freu* hinzusetzen oder
Nachdenkliche auf ihre Gedanken
mit *grübel* hinweisen, steht die promovierte
Kunsthistorikerin Patin. Sie
war von 1951 bis 1988 als Übersetzerin
im Ehapa-Verlag als Stimme Entenhausens
tätig. Vor allem mit der
Verdeutschung von Carl Barks’ Bildergeschichten
um Donald Duck
machte sie vor, wie eine gelungene
Übersetzung funktioniert.
Onkel Dagobert (im Englischen
Scrooge McDuck), Tick, Trick und
Track (Huey, Dewey, Louie) und
Gundel Gaukeley (Magica de Spell)
lernten von ihr Deutsch und zwar so
gut, dass nicht nur der „Inflektiv“ ihr
zu Ehren den Beinamen „Erikativ“
erhielt, sondern manche Wendung
Eingang in den allgemeinen Sprachgebrauch
fand. Aus den Anfangszeilen
von Heinrich Seidels „Ingenieurlied“
macht Erika Fuchs, die mit
Dipl.-Ing. Günter Fuchs verheiratet
war, kurzerhand „Dem Ingeniör ist
nichts zu schwör“ und legt den Vers
Gyro Geareloose, den sie in Daniel
Düsentrieb umtauft, in den Mund.
Davon leben ihre Übersetzungen:
Sie entsprechen, wie schon die Namen
der Entenhausener, nicht zu 100
Prozent dem englischen Original,
auch wenn eine Wort-für-Wort-Übersetzung
möglich wäre, sondern kreieren
eine eigene treffende Stimmung.
Dazu (abgewandelte) Zitate
literarischer Klassiker, ironische und
sentimentale Wortspiele – voilà:
schon ist der Comic das Klischee der
„Verdummungsliteratur“ los.

Land der Dichter2Die Entsprechung zum „armen Poeten“, wie ihn die Deutschen sich
spätestens seit Spitzweg vorstellten, ist der französische „Poète maudit“,
der „verfluchte Poet“, als dessen moderner Prototyp Paul Verlaine
(1844 – 1896) galt. Zu seinem hier in der „Jugend“ illustrierten Herbstlied
schuf Stefan George eine Übersetzung: „Seufzer gleiten/ die Saiten/
des Herbsts entlang. / Treffen mein Herz / mit einem Schmerz/ dumpf
und bang./ (…) Im bösen Winde/ geh ich und finde/ keine Statt …/ Treibe
fort/ bald da bald dort –/ ein welkes Blatt.“

„Herz von Europa“
An die Mittlerrolle des Deutschen
glaubte auch der Philosoph Friedrich
Schleiermacher (1768 – 1834): „Eine
innere Notwendigkeit, in der sich ein
eigentümlicher Beruf unseres Volkes
deutlich genug ausspricht, hat uns
auf das Übersetzen in Masse getrieben wir können
nicht zurück und
müssen durch.“
Auch wegen seiner
„Achtung für
das Fremde“ sei
das deutsche Volk
bestimmt, „alle
Schätze fremder
Wissenschaft und
Kunst mit seinen
eigenen zugleich in seiner Sprache
gleichsam zu einem großen, geschichtlichen
Ganzen zu vereinigen,
das im Mittelpunkt und Herzen von
Europa verwahrt werde, damit nun
durch Hilfe unserer Sprache, was die
verschiedensten Zeiten Schönes gebracht
haben, jeder so rein und vollkommen
genießen könne, als es dem
Fremdling nur möglich ist.“
Entweder bewegt der Übersetzer
den Leser zum Autor und gewährt
ihm so einen Blick auf die Fremdsprache
oder man lässt den Autor
reden, „wie er als Deutscher zu Deutschen
würde geredet und geschrieben
haben“. Von diesem Weg ist
Schleiermacher aber nicht überzeugt.
Denn das wäre, „als ob du mir des
Mannes Bild gebracht hättest, wie er
aussehen würde, wenn seine Mutter
ihn mit einem anderen Vater erzeugt
hätte“. Der „eigentümliche Geist“
des Verfassers sei wie die Mutter des
Werkes, „seine vaterländische Sprache
der Vater dazu“. Schleiermacher
fordert darum eine „fremde Ähnlichkeit“
der Übersetzung, durch den die
Ausgangssprache noch so weit
durchscheint, dass sich die Muttersprache
an deren „ausländische und
unnatürliche Verrenkungen“ gewöhnen
kann.
Ähnlich sieht das Goethe. Option
1: Der Übersetzer bringt den
Autor einer „fremden Nation zu
uns herüber …, dass wir ihn als den
unsrigen ansehen können“. Die andere
Möglichkeit ist, „dass wir uns
zu dem Fremden hinüber begeben
und uns in seine Zustände, seine
Sprechweise, seine Eigenheiten finden
sollen“. Im Zusammenhang mit
seinem west-östlichen Diwan wird
deutlich, was er bevorzugt: Man soll
die „Originalität seiner Nation“ aufgeben,
indem man sich ganz, auch
in der Form, dem Original anschließt.
Ein poetischer Ehebrecher
Die Romantiker schließlich verkünden
die Erkenntnis: „Am Ende ist alle
Poesie Übersetzung“. Wenn nicht aus
einer fremden Sprache, dann der Forderung
nach einer Universalpoesie
folgend, die alle Bereiche des Lebens
poetisch macht, „vom größten wieder
mehrere Systeme in sich enthaltenden
Systeme der Kunst bis zu dem Seufzer,
dem Kuss, den das dichtende
Kind aushaucht in kunstlosem Gesang“.
So hatten es sich Novalis und Friedrich Schlegel vorgestellt.

Schlegels Bruder August Wilhelm
machte sich gemeinsam mit Ludwig
Tieck einen Namen als ShakespeareÜbersetzer.
Er hatte zugegeben, die
Dichtung der Nachbarnationen niemals
betrachten zu können, „ohne
ihrer zu begehren in meinem Herzen,
und ich bin also in einem beständigen
poetischen Ehebruch begriffen“. Wie
sehr traf das für Shakespeare zu, der
spätestens seit Goethes Rede zum
„Shäkespears-Tag“ 1771 als heimlicher
Deutscher galt (damit fand Englands
größter Dichter in Deutschland
die Anerkennung, auf die ihn seine
Heimat noch ein Jahrhundert warten
ließ; John Locke zum Beispiel übergeht
ihn bei der Zusammenstellung
einer Liste mit wertvoller Literatur
für seine „Gedanken über Erziehung“
ganz).
Auch Schlegel glaubte an die Bestimmung
der deutschen Sprache als
Mittlersprache, wodurch ihr die Stellung
als „kosmopolitischer Mittelpunkt
für den menschlichen Geist“
zukommt. Französische Übersetzungen
würden mit ihrer „schönen untreuen“
Übersetzung dem Original
nicht gerecht. Das wollte auch Herder
beobachtet haben: „Homer muss als
Besiegter nach Frankreich kommen,
sich nach ihrer Mode kleiden, um ihr
Auge nicht zu ärgern. Französische
Sitten soll er an sich nehmen, und wo
seine bäurische Hoheit noch hervorblickt,
da verlacht man ihn als einen
Barbaren. Wir armen Deutschen hingegen,
noch ohne Publikum beinahe
und ohne Verstand, noch ohne Tyrannen
eines Nationalgeschmacks,
wollen ihn sehen, wie er ist.“
Herder hatte, wie Egon Friedell in
seiner „Kulturgeschichte der Frühen
Neuzeit“ schreibt, „mit genialem Einfühlungsvermögen
die ‚Stimmen der
Völker’“ übersetzt und in seiner
1778/79 erschienenen Sammlung
„französische, italienische und spanische,
englische, schottische und dänische
Dichtungen, nordische Bardenlieder
und deutsche Volksweisen,
die selbstgewachsenen Naturpoesien
aller Nationen bis zu den Grönländern
und Lappen, Tataren und Wenden“
untergebracht. Er wusste also,
was eine Übersetzung ausmacht.
Einbürgerung Hamlets
Als Tieck 1797 an einer Abhandlung
über Shakespeare arbeitet, erhält er
von August Schlegel einen Brief: „Ich
hoffe, Sie werden in Ihrer Schrift unter
anderm beweisen, Shakespare sei

kein Engländer gewesen.“ Ein
schwieriges Unterfangen, doch wenn
sich schon an der Nationalität des
Dichters nicht rütteln lässt, dachte
sich der poetische Ehebrecher Schlegel
vielleicht, dann doch wenigstens
an seinen Figuren. Wer würde sich
dazu besser eignen als der ewige
Zweifler und Melancholiker Hamlet?
Mit Sicherheit trug Schlegels Übersetzung
wesentlich dazu bei, dass
Ferdinand Freiligrath 1844 ausrief:
„Hamlet ist Deutschland!“
Obwohl die deutsche Sprache längere
Wörter und Satzkonstruktionen
braucht, bringt Schlegel, dem das
Versmaß beizubehalten oberste Priorität
war, eine Hamlet-Übersetzung
mit nur 63 Versen mehr als Shakespeares
Original zustande. Wäre der
Satz „Sein oder Nichtsein, das ist hier
die Frage?“ zum geflügelten Wort geworden,
hätte Schlegel auf das Füllwort
„hier“ verzichtet? „Der Rest ist
Schweigen“ lautet seine fast wörtliche
Verdeutschung von „The rest is
silence“, aus „Something is rotten in
the state of Denmark“ wird bei ihm
„Etwas ist faul im Staate Dänemark“,
wo Wieland noch übersetzt hatte „Es
ist vorbei“ und „Es muss ein verborgenes
Übel im Staat von Dänemark
liegen“.
Nebenbei entstehen in Schlegels
Dolmetscherstube noch Wortneuschöpfungen.
Wer hätte schon gedacht,
dass es vor seiner HamletÜbersetzung
das Wort „fragwürdig“
(für „questionable“) noch nicht gab?
Trotzdem war Schlegel überzeugt,
dass eine Wort-für-Wort-Übersetzung
nicht immer die beste Lösung
ist. Den Satz des sterbenden Hamlet:
„What wounded name, things standing
thus unknown, shall live behind
me!“ variiert er vielfach: „bleibt alles
unbenannt – so versteckt – so verhüllt
– bleibt geheim – bleibt dies so unbekannt
– erfährt man alles nicht –
bleibt alles so geheim – erfährt man
nichts hiervon“, bis er schließlich
übersetzt: „Welch ein verletzter
Name, Freund, bleibt alles so verhüllt,
wird nach mir leben.“
Wilhelm von Humboldt sah den
Geist eines Volkes untrennbar mit seiner
Sprache verbunden und schlussfolgerte:
„Den verschiedenen Sprachen
entsprechen verschiedene Weltanschauungen
und unterschiedliche
Wirklichkeiten.“ Auch den Übersetzungen?
Bei Schlegels Version von
Hamlet also konnte gar nichts anderes
als eine „deutsche Figur“ herauskommen,
schon allein, weil sie ganz
dem Geist der romantischen Epoche
unterworfen ist mit ihrem Hang zur
literarisch-philosophischen, nicht politischen
Revolution.
Hamlet hat bei Shakespeare übrigens
in Wittenberg studiert. Darf man
das als Hinweis werten auf die Affinität
des Dänenprinzen zum Düsteren,
zur Geisterwelt, die man „faustisch“
nennt? Nietzsche jedenfalls leitet
das typisch Deutsche aus diesem
Drang zum Rätselhaften ab: „Wie jeglich
Ding sein Gleichnis liebt, so liebt
der Deutsche die Wolken und alles,
was unklar, werdend, dämmernd,
feucht und verhängt ist. Das Ungewisse,
Unausgestaltete, Sich-Verschiebende,
Wachsende jeder Art
fühlt er als ‚tief’. Der Deutsche ist
nicht, er wird, er entwickelt sich. ‚Entwicklung’
ist deshalb der eigentliche
deutsche Fund und Wurf im großen
Reich philosophischer Formeln.“
Shakespeare griff übrigens für sein
Drama auch auf eine Übersetzung
zurück. Er entnahm den Stoff der
Hamletsage des dänischen Chronisten
Saxo Grammaticus (ca. 1140 –
1220), beziehungsweise der englischen
Übersetzung von Franoçois de
Belleforest „Histoires tragiques“.

——————————

nachzulesen bei National-Zeitung 28-13

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Schluss mit Denglisch….Deutsche Bahn verbannt Anglizismen

Posted by deutschelobby - 23/06/2013


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Die Deutsche Bahn will Anglizismen aus dem Konzernalltag verschwinden lassen. Die Regeln für den Gebrauch von mehr deutschen Begriffen gelten sowohl für den Dialog mit den Kunden als auch intern.

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Zurück zur deutschen Sprache. Schluss mit Denglisch. Handzettel statt Flyer und Service-Nummern statt Hotlines. Die Deutsche Bahn will die deutsche Sprache besser pflegen und Anglizismen im Konzernalltag künftig noch stärker vermeiden.

 

In Leitlinien für die Mitarbeiter legt das staatliche Unternehmen dazu fest, dass möglichst durchgängig die deutsche Sprache verwendet werden solle. Ein Bahnsprecher bestätigte einen entsprechenden Bericht der „Welt am Sonntag“. Zudem wurde ein Glossar mit 2200 verbreiteten Begriffen mit ihren jeweiligen deutschen Entsprechungen erstellt. Die Regeln gelten sowohl für die Kommunikation nach außen als auch intern.

Zum „Call-a-Bike“-Angebot soll in Zukunft eine deutsche Erklärung, „Das Mietrad-Angebot“, hinzugefügt werden. Der „Service Point“ wird „DB Information“.

……………………………..

http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Panorama/d/3047168/deutsche-bahn-verbannt-anglizismen.html

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Bezeichnung „Jobcenter“ ist rechtswidrig..

Posted by deutschelobby - 20/05/2013


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arbeitsamt

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Viele Jahrzehnte hiess es richtigerweise „Arbeitsämter“.

Genau das waren sie. Behördliche Ämter für Arbeitssuchende.

Warum dann die Änderung in „Jobcenter“?

Die Antwort liegt, wer regelmäßig deutschelobby liest, auf der Hand.

Doch vorab: warum ist die Bezeichnung „Jobcenter“ rechtswidrig?

Zum einen liegt die Begründung darin, dass jeder gezwungen wird, eine Abgabe an eine staatliche Arbeitslosenversicherung

abzugeben. Niemand kann wählen. Es gibt nur die staatliche Versicherung.

Daher ist es automatisch ein behördlicher Vorgang. Ein Amt. Die Bezeichnung muss demnach korrekt

„Arbeitsamt“ heissen. Es könnte auch „Arbeitslosenamt“  heissen. Jedenfalls immer „Amt“.

Siehe Steuern. Eine staatliche Pflichtabgabe. Es heisst „Steueramt“. Bei einer Behörde. Es sind Ämter.

Wer offiziell von Jobcenter spricht oder einen Brief von einem Jobcenter erhält, ist berechtigt, den Namen in Arbeitsamt zu ändern.

Ein Jobcenter ist ein amerikanischer Begriff für eine private Arbeitsvermittlung. Privat, weil die Beiträge

nicht Pflicht sind. Ein Jobcenter kann immer nur eine private Einrichtung sein.

Da wir aber unsere Beiträge pflichtgemäß an den Staat abrichten, ist es gleich der Steuer ein behördlicher Akt.

Daher rate ich jedem grundsätzlich nur noch von Arbeitsamt zu reden oder entsprechende Briefe als Adresse

zu nutzen.

Ebenfalls ist der deutsche Staat verpflichtet, die deutsche Sprache als amtliche Kultur- und Amtssprache zu fördern

und zu schützen.

In dieser Beziehung haben sich Schmidt und Gauck in ihren unsäglichen Reden rechtswidrig verhalten. Zumindest Gauck, da er

ein staatliches Amt bekleidet.

Schmidt ist Privatmann. Er hat rein rechtlich nichts mehr zu sagen, ausserdem ist er, was seine Reden beweisen, senil.

Fazit:

Vergesst die Bezeichnung „Jobcenter“. Sie ist falsch und ihr solltet das nicht durch Mitnutzung auch noch fördern.

Arbeitsamt……und sonst nichts.

….

Zusatz:

Warum überhaupt die Änderung in Jobcenter?

Auch das ist ein Beweis dafür, dass die BRiD nur ein gesellschaftliches Konstrukt ist. Kein Land, kein Staat keine Nation.

Nur ein Provisorium bis das offiziell gültige Deutsche Reich wieder voll seine rechtmäßige Aufgabe übernimmt.

http://www.verfassungen.de/de/de45-49/verf45.htm

In einer BRiD gibt es keine Ämter, da es keine Behörden gibt, sondern nur private Einrichtungen.

Jahrzehntelang wurde trotz dieses Widerspruches an den gewohnten behördlichen Bezeichnungen festgehalten, da nach

internationalem Völker- und Kriegsrecht spätestens nach 30 bis maximal 60 Jahren das gesamte Land, deren kompletter Besitz

und die 100% Staatshoheit und Souveränität zurück-gegeben werden muss.

Dazu wären die sogenannten Alliierten auch bereit. Weil sie es müssen. Sie werden international dazu gezwungen.

Warum also nicht? Weil die politische Szene in der BRiD es nicht wollte. Die Gründe dafür sind ein Thema für sich, aber natürlich

klar gegen das GG und Höchstverrat.

Es gibt noch weitere Gründe. Die UN ist eine Gemeinschaft von Staaten, gegründet ausdrücklich und nur um das Deutsche Reich,

das Deutsche Volk, zu vernichten bzw gemeinsam gegen die Deutschen vorzugehen, wenn diese wieder für sich und nicht mehr

Sklavenarbeit für den Rest der Welt leisten wollen.

Das Ganze wurde schon Ende des 19. Jhd geplant. Der Erste und der Zweite WK waren reine Inszenierungen der deutschfeindlcihen

Staaten, die nicht anerkennen wollten, dass die Deutschen in nahezu allen Bereichen überlegen waren.

Zudem kam in den 30er-Jahren die gewählte deutsche Regierung zu dem Plan, Deutschland von der Finanzdiktatur der FED und der City of London

zu befreien und eine eigene Leitwährung zu gründen.

Genau wie es Saddam Houssein wollte. Was der einzige Grund war, warum er und Millionen seiner Landsleute abgeschlachtet wurde.

Von den aktuell größten Kriegsverbrechern: Bush und Blair.

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All das führte zu der Bezeichnung Jobcenter……..

Doch das machen wir nicht mit. Wir sind das Deutsche Reich……….

Wiggerl,RA und Gechichte, deutschelobby

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Was ist deutsch? Folge 2: Deutsche Anthropologie – Das Faust-Syndrom

Posted by deutschelobby - 24/12/2012


Folge 2: Deutsche Anthropologie – Das Faust-Syndrom

Deutsche Anthropologie - Das Faust-Syndrom

Audio

Unter einem Volk versteht
man eine größere
Gruppe von
Menschen, die durch
eine gemeinsame
Geschichte und Abstammung,
ein Bewußtsein ihrer Zusammengehörigkeit
(Wir-Gefühl), eine
gemeinsame Kultur und in der Regel
auch durch eine gemeinsame Sprache
und ein gemeinsames Territorium miteinander
verbunden sind.

Daß die Angehörigen eines Volkes
in starkem Maße miteinander verwandt
sind, kommt im Phänomen des Ahnenschwundes
zum Ausdruck.

Jeder von
uns hat zwei Eltern, vier Großeltern,
acht Urgroßeltern – und so fort.

In der
zehnten Vorfahrengeneration, also in der
Zeit um 1700, sind es bereits 1.024 Ahnen,
in der zwanzigsten um 1400 schon
mehr als eine Million, und zur Zeit Karls
des Großen um 800 beträgt die Zahl der
theoretischen Ahnen sogar schon mehr
als eine Billion (1.000 Milliarden).

Daß
aber um diese Zeit in Deutschland kaum
mehr als zwei Millionen Menschen lebten,
zeigt, daß wir alle sehr viele gemeinsame
Vorfahren haben.

Je heterogener eine
Gesellschaft in ethnischer
Hinsicht ist, desto
rücksichtsloser und
gewalttätiger ist sie
auch. Fremdheit in Aussehen
und Verhalten
führt zu Distanzierung.
Völker sind Solidargemeinschaften,
die
auf Verwandtschaft
beruhen.

Die meisten unserer Ahnen sind dies
gleich mehrfach, über verschiedene genealogische
Linien zugleich. So kommt
im Jahr 1500 jeder Vorfahr durchschnittlich
etwa viermal unter den Ahnen einer
heute lebenden Person vor, im Jahr
1300 bereits etwa fünfzigmal und im
Jahr 1000 schon mehrere tausendmal.

Daraus ergibt sich, daß zum Beispiel
alle Deutschen fast sämtliche vor dem
Jahr 1200 lebenden Ahnen gemeinsam
haben.

Nach einem neueren Modell beträgt
unabhängig von der Populationsgröße
einer Fortpfl anzungsgemeinschaft
ab der vierzehnten
Vorfahrengeneration, also etwa
um 1590, die Wahrscheinlichkeit,
daß eine Person alle
Volksangehörigen dieser Zeit,
die Nachkommen hinterlassen
haben, als Vorfahren hat,
mehr als 99 Prozent.

Die Auff assung von Völkern
als Abstammungsgemeinschaften
steht nicht im
Widerspruch zu der Tatsache,
daß viele Völker unterschiedliche
anthropologische Elemente
in sich aufgenommen
haben, und so etwa die Deutschen
auch nichtgermanische
Vorfahren haben.

Die genealogische
Einheit wird ja durch
die Endogamie innerhalb des
Volkes kontinuierlich hergestellt.
Wer zum Beispiel heute
in Deutschland einen hugenottischen
Namen trägt, hat
unter seinen Vorfahren nur
eine kleine Minderheit von
französischen Ahnen, ist also auch biologisch
ein Deutscher und kein Franzose.

Eine Folge der großen Verwandtschaft
innerhalb eines Volkes ist, daß die
Volks- und Sprachgrenzen zu anderen
Völkern, die ja immer auch Heiratsgrenzen
waren, auch heute noch ausgeprägte
Grenzen in der Verteilung genetischer
Merkmale sind.

Das gilt auch für die
deutsch-romanischen und die deutschslawischen
Sprachgrenzen in Mitteleuropa.
Eine andere Folge ist, daß sich die
Menschen aufgrund ihrer genetischen
Merkmale recht gut ethnisch zuordnen
lassen.

So kann man auch die Deutschen
(einschließlich Österreich) zu 64,4 Prozent
richtig zuordnen. Die restlichen
35,6 Prozent stellen Überschneidungen
ausschließlich mit unseren Nachbarvölkern
dar. Die gemeinsame Abstammung

ist also mitnichten ein fi ktives
Konstrukt, wie oft behauptet wird,
sondern sehr real.

Die verwandtschaftlichen Beziehungen
im Volk stellen die eigentliche
Grundlage des gesellschaftlichen Zusammenhalts
dar. Nach den begründeten
Annahmen der Soziobiologie unterstützen
wir unsere Verwandten, weil wir mit
ihnen gemeinsame Gene haben.

Je heterogener
eine Gesellschaft in ethnischer
und genetischer Hinsicht ist, desto unsolidarischer,
rücksichtsloser und gewalttätiger
ist sie auch. Fremdheit in Aussehen
und Verhalten führt zu Distanzierung.

Völker sind Solidargemeinschaften, die
auf Verwandtschaft beruhen.
Die Deutschen stammen bekanntlich
von den Germanen ab. Das Wort
„thiutisk“ (deutsch) war ursprünglich
gleichbedeutend mit germanisch.

Es
wurde auch für die Angelsachsen, die
Langobarden und die Goten verwandt.
Um 830 nach Christus schrieb Frechulf
in seiner Weltchronik, daß die Franken,
die Goten und alle anderen nationes theotiscae
aus Skandinavien stammten.

Nicht nur unsere Sprache ist germanisch.
Die germanische Herkunft der
Deutschen kommt auch in ihrem äußeren
Erscheinungsbild, der Physiognomie
und der relativen Häufi gkeit heller
Haar- und Augenfarben zum Ausdruck.
Genetische Untersuchungen zeigen, daß
die Deutschen den Schweizern, Österreichern,
Niederländern, Dänen, Schweden,
Norwegern und Engländern am
ähnlichsten sind.

Bemerkenswerterweise
ist der genetische Abstand zu den Polen
und Tschechen (mit Slowaken) größer
als zu den Franzosen oder Italienern.
Völker unterscheiden sich jedoch
nicht nur in ihrem Äußeren und ihrer
Sprache, sondern auch in ihrem Wesen.
Aussagen über Volkscharaktere werden
heute oft als Vorurteile oder Stereotypen
abgetan.

Tatsächlich zeigen empirische
Untersuchungen, daß es auch im Verhalten
Unterschiede zwischen den Völkern
gibt, die oft die Stereotypen bestätigen.

So zeigt eine Untersuchung des
Psychologen Peter R. Hofstätter, daß
zwischen der durch Tests ermittelten
Durchschnittsintelligenz in den österreichischen

Bundesländern und dem
Ruf, den sie in Hinblick auf ihre Intelligenz
haben, eine Korrelation von 0,71
besteht. Das heißt, zwischen Stereotyp
und Wirklichkeit besteht ein mittlerer
bis starker statistischer Zusammenhang.

Dabei sind die Stereotypen das Ergebnis
eines kollektiven kognitiven Prozesses,
in den die Erfahrungen vieler Einzelner
eingehen.

Die Ergebnisse der Kulturvergleichenden
Psychologie zeigen, daß sich
die Völker in ihren Einstellungen und
ihrem Verhalten unterscheiden. Die
Deutschen sind zunächst einmal abendländische
Europäer. Mit diesen haben sie
ihren Individualismus gemeinsam.

Der
Einzelne sieht sich zuerst als Persönlichkeit
und dann erst als Angehöriger einer
Gemeinschaft. Alle außereuropäischen
Kulturen einschließlich Südosteuropa
und Rußland sind dagegen kollektivistisch
geprägt.

Zu den Eigenschaften der
Europäer gehört außerdem die Überzeugung,
daß es eine Wirklichkeit gibt,
die verstehbar und beherrschbar ist, sowie

eine aktive Einstellung zum Leben.
Ebenso wie die Sachlichkeit der Kommunikation,
die in außereuropäischen
Kulturen eher indirekt ist und sozialen
Zwecken dient.

Innerhalb Europas gibt es ein ausgeprägtes
Nord-Süd-Gefälle. Die Bewohner
des Südens sind leidenschaftlicher
und erregbarer, lebhafter und geselliger

die des Nordens ruhiger und introvertierter.
Im Norden ist das Bedürfnis nach
Refl exion größer, das Gefühl überwiegt
über die Leidenschaft, das Interesse an
Sachen das an Menschen.

Es handelt
sich um Unterschiede in der Häufi gkeit
und Stärke eines Merkmals, nicht
um absolute Unterschiede zwischen den
Völkern.

Diese Häufi gkeitsunterschiede
bewirken eine jeweils charakteristische
Atmosphäre, eine Lebensstimmung einer
Nation, die von Fremden intuitiv
wahrgenommen wird.
Das deutsche Sprachgebiet stellt nicht
nur in anthropologischer Hinsicht eine
Ausbuchtung nördlicher Merkmale nach
Süden dar, sondern auch in psychologischer.

Nicht nur unsere Nachbarn im
Westen und Süden, auch die im Osten
bescheinigen uns einen Mangel an Impulsivität
und Temperament. Damit verbunden
ist ein stärkeres Bedürfnis nach
Einsamkeit, nach dem Für-sich-Sein des
Einzelnen. Nicht nur die Franzosen und
Italiener, auch die Polen und Russen sind
geselliger als wir.

Der deutsche Ernst wird im Westen,
im Süden und im Osten als uns besonders
eigentümlich empfunden. Daß
hier nicht nur kulturelle Traditionen,
sondern auch das biologische Temperament
eine Rolle spielt, zeigt die Tatsache,
daß man bei Untersuchungen in
verschiedenen Teilen Deutschlands eine
Korrelation von heller Pigmentierung
und introvertiertem Charakter fand.

Zudem fi ndet sich der Temperamentsunterschied
zwischen Nord- und Südeuropäern
schon bei Neugeborenen.
Es gibt aber auch ein psychologisches
West-Ost-Gefälle in Europa, von der
Konvention im Westen zur Emotionalität
im Osten.

Erscheinen die Franzosen
den Deutschen leicht als oberfl ächlich,
so die Deutschen den Polen und Russen
leicht als pedantisch, weil zuviel auf
Ordnung, auf Form haltend. „Wo der
Deutsche Dinge sieht, empfi ndet der
Pole Gefühle“, schrieb der polnische
Schriftsteller Stanislaw Przybyszewski
(1868–1927).

Ähnlich im Geistigen,
wo von West nach Ost auf den Rationalismus
der Franzosen und den Utilitarismus
der Engländer die Romantik

religiöse Mystizismus der Russen folgt,
die moralische Selbstzerfl eischung Tolstois
und Dostojewskis.
Manche Charakterzüge der Deutschen
gehen noch auf die alten Germanen
zurück.

Der Althistoriker Alexander
Demandt verweist auf den germanischen
Trotz, den germanischen
Eigensinn: „Hier stehe ich, ich kann
nicht anders.“

So hat die Reformation
darin ihre Wurzel, daß die Korruptheit
der mittelalterlichen Kirche den Deutschen
weniger erträglich als etwa den
romanischen Völkern war. Dostojewski
nannte die Deutschen das protestierende
Volk

Mit dem introvertierten
Charakter hängt
das Ernstnehmen des
Lebens zusammen.

Normen und Überzeugungen
werden stärker
verinnerlicht als in Südoder
Osteuropa, wo
man gern einmal fünf
gerade sein läßt

. Es
herrscht ein großes Bedürfnis
nach Ordnung.

Auch die hohe Wertschätzung der
Treue und der Gefolgschaftstreue, insbesondere
der Frauen, gehört dazu.

Salvian
bestätigte, daß die Germanen bei der
Eroberung Roms im 5. Jahrhundert die
römischen Frauen nicht anrührten. Es
gibt eine lange demokratische Tradition
in Deutschland, von den alten Germanen
über die Selbstverwaltung in den
Städten und Dörfern des Mittelalters
bis zum Genossenschaftswesen im 19.
Jahrhundert. Der Staat ist in der deutschen
Auff assung die Sache der Gemeinschaft.

Die deutschen Fürsten waren in
der Regel keine Tyrannen, weshalb es
hierzulande keine Revolution gab wie
in Frankreich.

Eine Folge der geringen Impulsivität
ist die geringe Neigung zu Gewalttaten.
Seit Einführung der Kriminalstatistik
im 19. Jahrhundert weisen Deutschland
und die germanischen Länder eine geringere
Gewaltkriminalität als die romanischen
und osteuropäischen Länder auf,
woran sich bis heute nichts geändert hat.

Mit dem introvertierten
Charakter hängt das Ernstnehmen
des Lebens zusammen.
Normen und Überzeugungen
werden in stärkerem
Maße verinnerlicht als in Südoder
Osteu ropa, wo man gerne
auch einmal fünf gerade
sein läßt. Es herrscht ein großes
Bedürfnis nach Ordnung,
die nicht bloß Konvention ist,
nach Authentizität.

Der Deutsche
will nicht nur sein Leben
genießen, er will ein sinnvolles
Leben führen. Daher die Arbeitsamkeit,
das Aktionsbedürfnis,
der Schaff ensdrang.

Der Franzose Bernard Nuss
nennt es das Faust-Syndrom.
Der deutsche Gelehrte will
wie Faust das Wesen der Dinge
ergründen. Verbreitet ist
die Neigung zur Innenschau,
zum Grübeln und Nachdenken.
Ein Hauptzug des deutschen
Denkens ist seine Sachlichkeit.

Man ist ehrlicher und direkter,
zur Not auch einmal unhöfl ich. Schon
im Mittelalter in ganz Europa bekannt
war die technische Begabung der Deutschen.
Wir sind das Volk der Tüftler und
Bastler. „Die Deutschen haben den Affen
erfunden“, hieß es in Rußland.

Der
IQ der Deutschen liegt wie der der Nordeuropäer
etwas über dem europäischen
Durchschnitt. Die introvertierte Charakterstruktur
begünstigte Erscheinungen
wie die deutsche Innerlichkeit, den
Pietismus und die Romantik.

Viele in Deutschland entstandene Bewegungen
wie die Heimatbewegung,
der Naturschutz und der Sozialstaat bemühten
sich, der Entfremdung in der
kapitalistischen Moderne entgegenzuwirken.
Die deutsche Kultur stellt so
gesehen ein notwendiges Korrektiv des

westlichen Kapitalismus dar.

—————————————————-

nachzulesen in Junge Freiheit 33-2012

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Deutsches Wesen, Deutscher Geist

Posted by deutschelobby - 06/12/2012


Deutsches-Reich-1871-1918zu1937

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Deutsches Wesen – Deutscher Geist

Der alte Schwurbler sagt…

Das Jahr 2012 neigt sich dem Ende zu. Für Deutschland war es ein weiteres finsteres Jahr. Noch nie in der Geschichte wurde ein Land und sein Volk derart mit Schmutz beworfen wie das unsere. Deutsche, die zu ihrer Herkunft stehen, werden zusehends an den Pranger gestellt, lächerlich gemacht, als “Nazis” diffamiert und zuweilen verfolgt. Dieser Wahnwitz wird sich noch steigern, also ist es an der Zeit Einigkeit zu erzielen. Es gibt ein starkes Fundament in Deutschland. Es besteht aus all’ jenen die für den Erhalt ihrer deutschen Heimat geradestehen. Wie viele wir sind, weiß ich leider nicht, aber wir müssen uns einig sein, denn wenn nicht wir, wer dann, soll Deutschland erhalten? Wir, echte Deutsche bilden das körperliche Fundament, doch wir brauchen auch ein geistiges. Stellen wir uns die Frage wer wir wirklich sind. Wir sind ein fleißiges, schaffenskräftiges Volk. Arglos zumeist (dummerweise…), aufrichtig und ehrlich. Wir sind kreativ und erfindungsreich. Wir packen zu und bauen auf. Kein anderes Volk in der jüngeren Vergangenheit hat das öfter und besser bewiesen als das Deutsche Volk! Deutsche sind hilfsbereit und geben gern. Wer in wahrer Not ist, wird immer von Deutschen Hilfe erhalten. Auch das ist unser Wesen. Deutsche Tugenden sind bis heute in der ganzen Welt bekannt. Wir werden durch unser Tun und Handeln dafür sorgen, daß das auch so bleibt. Darum müssen wir uns einig sein, einig, einig, einig! Wir müssen uns verinnerlichen, daß es um ALLES geht was uns lieb und teuer ist. Und wir müssen handeln. Mit deutschem Geist und deutscher Kreativität, friedlich, aber entschlossen. Dann wird Germania erneut erwachen!

Das-Madel-vom-Reich

Bild anklicken

Wir, die wir deutsch denken und deutsch fühlen, sind der Kern des deutschen Volkes und wir haben alles Recht der Welt auf Selbstbestimmung. Genau wie jedes andere Volk der Welt auch. Doch wir müssen uns einig sein. Unser Blick sollte nicht auf die Vergangenheit, sondern auf die Zukunft gerichtet sein. Was in der Vergangenheit war, hat kaum jemand von uns heute lebenden selbst erlebt, doch die nahe Zukunft werden wir erleben und sie müssen wir mitgestalten oder als Volk untergehen. Wir, die wir gerne deutsch sind, müssen als das deutsche Volk auftreten und der Welt zeigen wie wir wirklich sind. Unser Ruf ist gut, aber wie lange noch? Das Feindbild des “häßlichen Deutschen” wird längst wieder geschürt. Doch das sind wir nicht und das müssen wir klarstellen. Wir sind nicht aggressiv oder feindselig. Wir werden niemanden den Krieg erklären. Nicht denjenigen die vorgeben Deutschland zu repräsentieren, noch jenen die in Scharen bei uns “Zuflucht” suchen, denn genau das “erwartet” man von uns Deutschen. Aber den Gefallen sollten wir unserer Gegnerschaft nicht tun. Fragen wir uns lieber, weshalb gerade wir es sind, die dermaßen verfolgt und besudelt werden. Es hängt mit unserer Vergangenheit zusammen, so sagt man uns und jeder weiß was damit eigentlich gemeint ist, doch abgesehen davon, was ist der eigentliche Grund für den sogenannten “Deutschenhaß”? Ganz einfach, es ist unsere Schaffenskraft. Die ist einmalig in der Welt. Warum gerade wir Deutsche derart gesegnet sind, weiß ich leider nicht, aber daß wir es sind, das ist offenkundig. Bis heute kann man den Neid bei anderen Menschen spüren. Ich habe bereits an anderer Stelle erwähnt, daß ich überwiegend in Tschechien wohne und dort überwiegend freundlichen Menschen begegne, und doch erkenne ich gelegentlich in manchen Gesichtern offenen Haß, geboren aus Neid. Warum ich mir da so sicher bin? Nun, diese Leute erzählen es mir selbst. Sie denken, wir Deutsche haben zwei Kriege verloren und haben trotzdem alle Luxus- und Konsumgüter und das finden manche eben ungerecht. Neid gebiert Haß. Warum die Deutschen hin und wieder mehr haben liegt eventuell daran, daß sie vielleicht fleißiger sind, als andere. Huch, das war jetzt aber böser Rassismus! Quatsch, die deutsche Ordnungsliebe erkennt jeder, der die BRD Grenze überschreitet. Ich mache dies täglich und da genügt ein Blick um den Unterschied zu sehen. Die Tschechen sagen das auch. Eines muß man aber klarstellen. Wir Deutsche sind deshalb nicht höher gestellt, als andere. Wir sind wie wir sind und wollen das auch bleiben. Es handelt sich stets um (Feind-)Propaganda, wenn den Leuten erzählt wird, daß wir uns aufgrund unserer Schaffenskraft für höherwertig halten, denn das stimmt einfach nicht! Das deutsche Wesen ist friedliebend und wer das bestreitet, der sollte einmal dem echten Deutschen Klang lauschen und die Texte alten deutschen Liedguts in Augenschein nehmen. Z.B. hier. In ihnen ist das wahre deutsche Wesen klar zu erkennen. Man lausche dem Riesengebirgslied und konzentriere sich auf den Text, oder das Westpreussenlied, das der Ostpreussen. Liebe zu Heim und Boden. So sind wir Deutsche wirklich – und nicht anders. Wir unterscheiden uns von anderen Völkern auch durch unsere tiefe Liebe zur Natur. Der deutsche Wald, die deutsche Eiche, die Lust am wandern, am draußen sein. In alten Liedern haben wir das noch besungen – und heute? Ich erwähne den Zusammenhang zwischen Mensch und Natur immer wieder, weil wir Deutsche zu ihr eine ganz besondere Beziehung haben. Welches Volk im Europa der vergangenen Jahrhunderte hat so eine Zuneigung zur Natur entwickelt wie wir? Aus ihr schöpfen wir Kraft und Kreativität, und stellen uns die Frage, welches ist die natürliche Aufgabe des Menschen? Sich weiter zu entwickeln, zum Wohle aller und das schließt auch Flora und Fauna ein. In den Blütezeiten Deutschlands, gab es auch immer ein besonderes Verhältnis zur Natur. Die alten Spielfilme aus den 20ziger, 30ziger, den 50ziger und den 60ziger Jahren zeigen dies deutlich. Bewegende Worte über das eigentliche Deutschland fand der britische Autor Sefton Delmer in seinem Buch “Die Deutschen und ich”:

“ Deutschland war im Jahre 1936 ein blühendes, glückliches Land. Auf seinem Antlitz lag das Strahlen einer verliebten Frau.”

Frage. Läßt sich diese Aussage auf nur ein einziges Land im Jahre 2012 anwenden? Weltweit, wohlgemerkt? Die Antwort ist ein klares Nein. Auf keinem Antlitz eines Landes liegt “das Strahlen einer verliebten Frau”. Was wir sehen sind Fratzen aus Angst, Armut, Haß, Neid, Wut, Fanatismus, Terror, Krieg, Not und Elend. Überall! Das ist die derzeitige Welt. Armutszeugnis und Offenbarung der sogenannten “Elite”.

Einigkeit brauchen wir! Wie kann das aussehen? Zum Beispiel so: Wir bekennen uns als Deutsche zu unserer deutschen Heimat und schließen uns als Weltanschauungsgemeinschaft, die sich dem Erhalt des Deutschtums widmet, zusammen. Hierzu empfehle ich einen Blick in das Grundgesetz FÜR die Bundesrepublik Deutschland. Artikel 140 und dort Art. 137, Punkt 7.

Eine Weltanschauungsgemeinschaft zum Erhalt des Deutschtums verpflichtet sich automatisch zur Völkerverständigung und dient somit dem Frieden, denn nur dort wo Völker als solche erhalten werden, kann es auch zur Verständigung zwischen ihnen kommen. Überall auf der Welt genießen die Deutschen und ihre Tugenden einen guten Ruf. Diesen gilt es zu festigen und auszubauen. Im Rahmen einer Weltanschauungsgemeinschaft ist es uns möglich, die deutsche Kultur zu erhalten und auf diese Weise Vorbild für andere Völker zu sein. Oberstes Gebot ist Friedfertigkeit, denn wir Deutsche sind ein friedliebendes Volk. Wir haben aber auch das Recht uns als Volk zu erhalten. Dies an die Adresse derer, die durch ihr Verhalten dem deutschen Volk erheblichen Schaden zugefügt haben und ihr schändliches Verhalten weiterhin ausüben. Zum Thema Bundesrepublik Deutschland: Sie ist was sie ist und darf sein was sie will. Die BRD ist ein Staat und eine Weltanschauungsgemeinschaft die sich auf das Grundgesetz Art.140 beruft tut gut daran diesen Staat nicht in Abrede zu stellen und die anderen Gesetze dieses Staates ebenfalls zu achten. Eine Weltanschauungsgemeinschaft zum Erhalt des Deutschtums darf keinerlei Feindbild hegen, denn dadurch erst würde ein Feind geschaffen. Kein Feindbild, kein Feind. Als Deutsche, die es noch sein wollen, sollten wir uns zusammenschließen und das pflegen und erhalten was uns ausmacht. Die Möglichkeiten die uns im Rahmen einer Weltanschauungsgemeinschaft gegeben sind, sind unerschöpflich. Allein, zusammenfinden müßen wir uns. Dieser Artikel versteht sich lediglich als niedergeschriebene Idee. Ob und wie sie jemals umgesetzt wird liegt an uns allen. Der ein oder andere mag nun einwenden, daß die Umsetzung dieser Idee zu lange dauern wird, daß auch eine Umsetzung nichts bringen wird, weil die Weltsituation sich rasant verschlechtert und sowieso alles zu spät ist, oder daß eine derartige Gemeinschaft keine Chance hat, weil sie von äußeren Kräften unterwandert und/oder verboten wird. Es stimmt die Weltsituation sieht nicht so rosig aus, aber wie sie sich wirklich entwickelt kann niemand vorhersagen. Es kann alles anders kommen, als man jetzt denkt, dann ist eine bereits existierende “Volksgemeinschaft” im Vorteil. Und ob Geheimdienste unsere Gemeinschaft infiltrieren oder verbieten liegt in unserer Hand, denn so wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es heraus. Wer als Deutscher friedlich den Erhalt des Deutschtums pflegt hat nichts zu befürchten. Es liegt allein an uns. Zu verlieren ist nicht viel. Das wahre Deutschland existiert nur noch in unseren Gedanken. In der Realität ist es nicht mehr vorhanden. Da ist es bereits tot. Wer sich näher mit den Möglichkeiten, die eine Weltanschauungsgemeinschaft bietet, auseinandersetzt, wird schnell bemerken, daß es da einige interessante Aspekte gibt… Doch wie gesagt, ob und wie diese Idee jemals umgesetzt wird, wird sich zeigen. Da sind Tatkraft und Ideenreichtum gefragt. In diesem Sinne…

Der alte Schwurbler

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Fast 100 Millionen Menschen in der EU sprechen Deutsch als Muttersprache

Posted by deutschelobby - 31/10/2012


“Die Sprache ist der Schlüssel zum Weltverständnis”

Die Bundesregierung hat in Zusammenarbeit mit der Kultusministerkonferenz und der Jugend- und Familienkonferenz ein Programm zur Förderung der Sprache ins Leben gerufen.

Dazu erklärt der kultur- und medienpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Wolfgang Börnsen:

„Die CDU/CSU-Fraktion begrüßt die Initiative der Bundesregierung zur Förderung der deutschen Sprache bei Kindern und Jugendlichen in unserem Land, weil das Beherrschen der deutschen Sprache nach wie vor der Schlüssel für soziale, berufliche und kulturelle Teilhabe in unserer Gesellschaft ist.

Die deutsche Sprache ist laut des Schlussberichts der Enquetekommission `Kultur in Deutschland` das prägende Element der deutschen Identität und Kultur.

Fast 100 Millionen EU-Bürger sprechen Deutsch als Muttersprache. Circa 78 Prozent der Deutschen sind der Meinung, dass mehr für die deutsche Sprache getan werden sollte und sehen dort besonders die Schulen (mit 73 Prozent), an zweiter Stelle aber die Politik (mit 39 Prozent) in der Verantwortung.

Eine Online-Petition mit der Forderung nach Aufnahme der deutschen Sprache in das Grundgesetz hat im Juni 2012 über 75.000 Mitunterzeichner gefunden.(…)

Die deutsche Sprache ist ein zentrales Binde- und Integrationsmittel unserer Gesellschaft; sie ist Voraussetzung für das Funktionieren unserer Demokratie und Grundelement unserer kulturellen Identität. Sie zu pflegen und zu erhalten, ist uns deshalb eine Verpflichtung. Das Bewusstsein für die Bedeutung unserer Sprache und für die Notwendigkeit ihres Schutzes muss weiter geschärft werden.“

Hintergrund:

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat sich in dieser Wahlperiode intensiv mit der deutschen Sprache befasst. Es fanden ein Expertengespräch `Sprache schafft Identität` im Juni 2009 und ein Fraktionskongress `Sprache ist Heimat` im Februar 2011 mit Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller statt. Auch in Zukunft werden sich CDU und CSU diesem nicht nur politisch wichtigen Themengebiet verstärkt widmen.

CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
fraktion@cducsu.de
http://www.cducsu.de

——————————

http://charismatismus.wordpress.com/2012/10/29/fast-100-millionen-menschen-in-der-eu-sprechen-deutsch-als-muttersprache/

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