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    Julfest --- 21.12. bis 06. 01.

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    Massenmord an mehr als 1.000.000 Deutschen13. Februar 2015
    Gegen Völker- und Kriegsrecht...Dresden war eine Rote-Kreuz-Stadt...nach Internationalem Recht darf so ein Status nicht angegriffen werden....
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    70. Jahrestag der angloamerikanischen Bombenangriffe, die das historische Zentrum der Großstadt an der Elbe komplett zerstörten und mindestens 1.000.000 Menschen töteten,13. Februar 2015
    ---DRESDEN-- 70. Jahrestag der angloamerikanischen Bombenangriffe, die das historische Zentrum der Großstadt an der Elbe komplett zerstörten und mindestens 1.000.000 Menschen töteten,
  • In Memorium….Todestag: 13.03.2013…..In Kirchweyhe von Türken totgetretene Daniel Siefert

    In Memorium....Todestag: 13.03.2013.....In Kirchweyhe von Türken totgetretene Daniel Siefert

    Von Türken verhöhnt, sein Grab von Türken geschändet, von LINKEN in's Abseits gestellt, als Mensch zweiter Klasse.....

  • Kirchweye Daniel Siefert

    Kirchweye Daniel Siefert

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    persönlich sage ich nichts und behaupte nichts…und leugne nichts… im Sinne des  § 130

Archive for the ‘Befreiungskriege 1813’ Category

Die 1.300-jährige Geschichte der deutsche Nation

Posted by deutschelobby - 15/09/2017


Über die weitgehend verschwiegene Herausbildung einer deutschen Identität in der Geschichte der letzten 1.300 Jahre:

Viele kennen das Spiel: In der Gegenwart meinen viele Zöglinge schulischer und medialer Färbung, die deutsche Nation, hätte sich erst im Jahre 1871 gebildet, frühstens aber mit dem Kampf gegen Napoleon nach 1810, oder vielleicht mit der deutschen Revolution von 1848. Manche gehen sogar der Annahme nach, dass sich eine deutsche Nation erst 1949 gebildet hätte. Fragwürdige Dokumentationen im Fernsehen, verschiedene Magazine und ein nicht minder fragwürdiges Geschichtsbild in den Nachkriegsschulen sorgten dafür.

Doch wann begann die deutsche Nationalgeschichte wirklich ? Wann fingen die Vorfahren der Deutschen an sich selbst als ,,deutsch“ zu bezeichnen ? Wann bildete sich eine erste deutsche Identität heraus ?

Entgegen mancher Behauptung haben sich die Deutschen als Nation nicht irgendwann künstlich ,,erfunden“, sondern sich als deutsche Nation über die Jahrhunderte langsam entwickelt. Die Anfänge dieser speziell deutschen Nationalentwicklung lassen sich spätestens im 8. Jahrhundert und mit der Gestalt Karl des Großen einläuten, der als einer der Wegbereiter der deutschen Nation gilt. Jene Zeit symbolisiert den Übergang der sesshaften germanischen Stammesverbände der Franken, Sachsen, Bajuwaren, Alemannen/Schwaben und Thüringer, zu einem größeren Verband: Den Deutschen.

Seit dieser Zeit übertrug sich auch das aus der westfränkischen Sprache rührende Wort ,,Þeodisk“ auf die anderen germanischen Stammesverbände. Þeodisk oder auch Deodisk/Teodisk bildet die Urform der Bezeichnung ,,Deutsch“, heißt so viel wie ,,Zum Volke gehörig“ und bildete damit eine zunehmend bewusste sprachliche, kulturelle und ethnische Abgrenzung zu den keltischen Galloromanen im Westen und Slawen im Osten. Auch die Entwicklung der deutschen Sprache setzte in jener Zeit merklich ein. Althochdeutsch 750 – 1050 und ab etwa 1050 das Mittelhochdeutsche, das ab 1350 vom Frühneuhochdeutschen abgelöst wurde.

Einen weiteren, wesentlichen Schub für die wachsende deutsche Selbstwahrnehmung brachte eine äußere Bedrohung. Seit dem Jahre 881 fielen die Magyaren (die Vorfahren der Ungarn) in deutsche Landen ein, plünderten, töteten und brandschatzten in zahlreichen Orten von Wien bis nach Holstein. Mit der Schlacht auf dem Lechfeld bei Augsburg am 10. August des Jahres 955, konnte ein vereintes Heer aus Baiern, Schwaben, Franken, Thüringern und Sachsen die Ungarn vernichtend schlagen und damit Deutschland endgültig befreien. Dieser Sieg unter Otto dem Großen, trug wesentlich zu einer Entstehung eines Zusammengehörigkeitsgefühls unter den altdeutschen Stämmen bei. Die Schlacht auf dem Lechfeld gilt auch als die ,,Geburtsstunde“ der deutschen Nation. Im Jahre 962 wurde Otto der Große zum Kaiser des ersten deutsches Reiches, des Altreiches ,,Heiliges Römisches Reich (deutscher Nation)“.

Schon ältesten, heute noch erhaltenen Bücher und Schriftstücke aus den Händen mittelalterlicher Dichter und Chronisten, enthalten zahlreiche Bezüge und Lobpreisungen auf Deutschland und die deutsche Selbstbehauptung und Identität. So zum Beispiel das um das Jahr 1077 entstandene Annolied. Allen regionalen Unterschieden zum Trotz, verstanden sich die Fürstentümer unabhängig von ihren Herrschern als deutsche Fürstentümer. So schrieb das Rechtsbuch ,,Sachsenspiegel“ im Jahre 1369 beispielsweise: ,,Jedwedes deutsche Land hat seinen Pfalzgrafen: Sachsen, Bayern, Franken, Schwaben“.

In der ab 1100 einsetzenden Deutschen Ostsiedlung, welche die Länder zwischen Elbe und Ostpreußen erschloss und urbar machte, wurden zahlreiche Städte und Dörfer mit dem Namenszusatz ,,Deutsch“ versehen, um sie von slawischen und baltischen Siedeln abzugrenzen. So zum Beispiel Deutsch Eylau, Deutschneudorf, Deutsch-Zernitz, Deutsch Piekar, Deutschbrod, Deutsch Märzdorf, Deutschrode und hunderte weitere Ortsnamen. Als ab dem Jahre 1414 das Konzil von Konstanz tagte und verschiedene Vertreter aus ganz Europa gesandt wurden, nannten sich die Vertreter aus deutschen Landen ,,deutsche Nation“ um ihre Anliegen als Deutsche vorzutragen in die Entwicklung der Kirche.

Posted in 18. Januar 1871: Gründung vom Deutschen Reich, Befreiungskriege 1813, Deutsche Gedenktage, Deutsche Geschichte, Deutsche Tugenden und Ahnen, Deutsche Volk, Kaiserreich Wilhelm II. | Verschlagwortet mit: , , , , , , , , , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Die 1.300-jährige Geschichte der deutsche Nation

Die 1.300-jährige Geschichte der deutsche Nation

Posted by deutschelobby - 15/09/2016


Über die weitgehend verschwiegene Herausbildung einer deutschen Identität in der Geschichte der letzten 1.300 Jahre:

Viele kennen das Spiel: In der Gegenwart meinen viele Zöglinge schulischer und medialer Färbung, die deutsche Nation, hätte sich erst im Jahre 1871 gebildet, frühstens aber mit dem Kampf gegen Napoleon nach 1810, oder vielleicht mit der deutschen Revolution von 1848. Manche gehen sogar der Annahme nach, dass sich eine deutsche Nation erst 1949 gebildet hätte. Fragwürdige Dokumentationen im Fernsehen, verschiedene Magazine und ein nicht minder fragwürdiges Geschichtsbild in den Nachkriegsschulen sorgten dafür.

Doch wann begann die deutsche Nationalgeschichte wirklich ? Wann fingen die Vorfahren der Deutschen an sich selbst als ,,deutsch“ zu bezeichnen ? Wann bildete sich eine erste deutsche Identität heraus ?

Entgegen mancher Behauptung haben sich die Deutschen als Nation nicht irgendwann künstlich ,,erfunden“, sondern sich als deutsche Nation über die Jahrhunderte langsam entwickelt. Die Anfänge dieser speziell deutschen Nationalentwicklung lassen sich spätestens im 8. Jahrhundert und mit der Gestalt Karl des Großen einläuten, der als einer der Wegbereiter der deutschen Nation gilt. Jene Zeit symbolisiert den Übergang der sesshaften germanischen Stammesverbände der Franken, Sachsen, Bajuwaren, Alemannen/Schwaben und Thüringer, zu einem größeren Verband: Den Deutschen.

Seit dieser Zeit übertrug sich auch das aus der westfränkischen Sprache rührende Wort ,,Þeodisk“ auf die anderen germanischen Stammesverbände. Þeodisk oder auch Deodisk/Teodisk bildet die Urform der Bezeichnung ,,Deutsch“, heißt so viel wie ,,Zum Volke gehörig“ und bildete damit eine zunehmend bewusste sprachliche, kulturelle und ethnische Abgrenzung zu den keltischen Galloromanen im Westen und Slawen im Osten. Auch die Entwicklung der deutschen Sprache setzte in jener Zeit merklich ein. Althochdeutsch 750 – 1050 und ab etwa 1050 das Mittelhochdeutsche, das ab 1350 vom Frühneuhochdeutschen abgelöst wurde.

Einen weiteren, wesentlichen Schub für die wachsende deutsche Selbstwahrnehmung brachte eine äußere Bedrohung. Seit dem Jahre 881 fielen die Magyaren (die Vorfahren der Ungarn) in deutsche Landen ein, plünderten, töteten und brandschatzten in zahlreichen Orten von Wien bis nach Holstein. Mit der Schlacht auf dem Lechfeld bei Augsburg am 10. August des Jahres 955, konnte ein vereintes Heer aus Baiern, Schwaben, Franken, Thüringern und Sachsen die Ungarn vernichtend schlagen und damit Deutschland endgültig befreien. Dieser Sieg unter Otto dem Großen, trug wesentlich zu einer Entstehung eines Zusammengehörigkeitsgefühls unter den altdeutschen Stämmen bei. Die Schlacht auf dem Lechfeld gilt auch als die ,,Geburtsstunde“ der deutschen Nation. Im Jahre 962 wurde Otto der Große zum Kaiser des ersten deutsches Reiches, des Altreiches ,,Heiliges Römisches Reich (deutscher Nation)“.

Schon ältesten, heute noch erhaltenen Bücher und Schriftstücke aus den Händen mittelalterlicher Dichter und Chronisten, enthalten zahlreiche Bezüge und Lobpreisungen auf Deutschland und die deutsche Selbstbehauptung und Identität. So zum Beispiel das um das Jahr 1077 entstandene Annolied. Allen regionalen Unterschieden zum Trotz, verstanden sich die Fürstentümer unabhängig von ihren Herrschern als deutsche Fürstentümer. So schrieb das Rechtsbuch ,,Sachsenspiegel“ im Jahre 1369 beispielsweise: ,,Jedwedes deutsche Land hat seinen Pfalzgrafen: Sachsen, Bayern, Franken, Schwaben“.

In der ab 1100 einsetzenden Deutschen Ostsiedlung, welche die Länder zwischen Elbe und Ostpreußen erschloss und urbar machte, wurden zahlreiche Städte und Dörfer mit dem Namenszusatz ,,Deutsch“ versehen, um sie von slawischen und baltischen Siedeln abzugrenzen. So zum Beispiel Deutsch Eylau, Deutschneudorf, Deutsch-Zernitz, Deutsch Piekar, Deutschbrod, Deutsch Märzdorf, Deutschrode und hunderte weitere Ortsnamen. Als ab dem Jahre 1414 das Konzil von Konstanz tagte und verschiedene Vertreter aus ganz Europa gesandt wurden, nannten sich die Vertreter aus deutschen Landen ,,deutsche Nation“ um ihre Anliegen als Deutsche vorzutragen in die Entwicklung der Kirche.

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26.08.1813 es starb den Heldentod Theodor Körner

Posted by deutschelobby - 26/08/2016


(Karl) Theodor Körner

 

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Geboren am 23.9.1791 in Dresden; gestorben am 26.8.1813 in Rosenow bei Gadebusch/ Mecklenburg (gefallen)

Nach Privatunterricht und Besuch der Kreuzschule in Dresden begann Körner 1808 ein Studium an der Bergakademie in Freiberg, wandte sich aber dann vom praktischen Bergbau zu dessen Hilfswissenschaften; zugleich neigte er sich immer mehr der Dichtung zu. Mit Unterstützung des Vaters (der mit Friedrich Schiller befreundet war) gab er 1810 eine Gedichtsammlung heraus. Ab August 1810 studierte er in Leipzig Jura, mußte nach zahlreichen studentischen Händeln im März 1811 fliehen, versuchte in Berlin weiterzustudieren, wurde krank und gab das Studium auf. Der Vater schickte ihn im August 1811 nach Wien, wo er vor allem Geschichte studierte und Lustspiele und Dramen verfaßte. Im Januar 1813 wurde er als Dichter am Burgtheater angestellt. Im März trat er in Breslau in das Lützowsche Freikorps ein, wurde im Juni schwer verwundet, stieß aber Mitte August wieder zur Truppe. Nördlich von Schwerin wurde er tödlich verwundet.


Werke u.a.

  • 1810 Knospen (Gedichtsammlung)
  • 1811 Der Kampf mit dem Drachen (Singspiel)
  • 1811 Das Fischermädchen (Operntext)
  • 1811 Die Braut (Lustspiel)
  • 1811 Der grüne Domino (Lustspiel)
  • 1811 Hans Heilings Felsen (Erzählung)
  • 1811 Die Harfe (Erzählung)
  • 1812 Der Nachtwächter (Lustspiel)
  • 1812 Der Vetter aus Bremen (Lustspiel)
  • 1812 Toni (Drama)
  • 1812 Die Sühne (Drama)
  • 1812 Rosamunde (Drama)
  • 1812 Zriny (Drama)
  • 1813 Die Gouvernante (Lustspiel)
  • 1813 Joseph Heyderich oder deutsche Treue (Trauerspiel)
  • 1813 Zwölf freie deutsche Gedichte
  • 1814 Leyer und Schwerdt (Gedichtsammlung)

Im Projekt Gutenberg-DE vorhanden

Erzählungen:

Weitere Werke:


 

Posted in Befreiungskriege 1813, Deutsche Gedenktage, Deutsche Lieder, Deutsche Tugenden und Ahnen, Patriotismus, Theodor Körner | Verschlagwortet mit: , , , , , , | Kommentare deaktiviert für 26.08.1813 es starb den Heldentod Theodor Körner

Lützows verwegene Jagd

Posted by deutschelobby - 17/03/2016


Früher war es Napoleon…heute wird er von vielen glorifiziert….genau wie das Viech Harris.

Der eine unterjochte ganz Europa….und der Engländer ermordete hunderttausende von Dresdener….heute haben ihm die Engländer ein Denkmal gesetzt…eingeweiht seinerzeit von der Hure des Bösen “Königin-Mutter”……..

Soll uns die Geschichte der Befreiungskämpfe gegen Napoleon ein ewiger Anreiz sein, das wahre Böse auf dieser Welt zu ächten und zu vernichten: das Finanzjudentum, die Zionisten, das englische Königshaus bis weit zurück…1000 Jahre zurück…..

England…das Synonym des Bösen…

.

Bild 1

Ende 1812 löste Preußen das Bündnis mit Frankreich – der Startschuss für den Befreiungskrieg gegen Napoleon. Wenig später bildeten sich in Deutschland mehrere Freiwilligen-Verbände, um gegen die Franzosen zu kämpfen. * Einer von ihnen war das heute noch berühmte Lützowsche Freikorps.

Wie aber kam es, dass gerade diese Truppe zur nationalen Legende wurde?

Es war der 17. März 1813, als Friedrich Wilhelm III., König von Preußen, in Breslau seinen Aufruf „An mein Volk“ erließ. Seine Untertanen sollten für „Vaterland und König“ gegen Napoleon kämpfen – das heiß ersehnte Fanal für Tausende deutsche Männer, nun endlich gegen den verhassten Franzosenkaiser aufzustehen und das Joch der Fremdherrschaft abzuschütteln. Schon elf Tage später zog eine Truppe aus Freiwilligen in den Krieg, die zum Symbol der patriotischen Begeisterung und Opferbereitschaft werden sollte: das berühmte Freikorps unter Führung des Majors Adolf von Lützow.

Heldentod: Der heute berühmteste „Lützower“ ist der junge Dichter Theodor Körner, dessen patriotisches Pathos auf die ganze Truppe überging. Sein Tod Im Gefecht bei Gadebusch am 26. August 1813 machte ihn vollends zur Legende

Bild 2

Wegen der Farbe seiner Uniform trug es den Beinamen „die schwarze Schar“. Wie sehr dieses Korps die Zeitgenossen faszinierte, veranschaulicht ein Gedicht von Theodor Körner (1791-1813), der selbst unter Lützow diente. Dort heißt es: „Was glänzt dort vom Walde im Sonnenschein? / Hör’s näher und näher brausen. / Es zieht sich herunter in düsteren Reihn, / Und gellende Hörner schallen darein, / Erfüllen die Seele mit Grausen. / Und wenn ihr die schwarzen Gesellen fragt: / Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd.“

Bild 3

Bereits im Januar 1813 hatte der preußische Generalleutnant Gerhard
von Scharnhorst eine Denkschrift an seinen König gerichtet. Weil er mit einem baldigen Krieg gegen Frankreich rechnete, regte er die Aufstellung von Einheiten an, die aus Freiwilligen bestanden. Diese Freikorps sollten – unabhängig von der normalen Armee -in Gebieten operieren, die von Franzosen besetzt oder mit dem Feind verbündet waren: „Es wird von der größten Wichtigkeit sein, namentlich Sachsen am linken Ufer der Elbe sowie Thüringen, Niedersachsen und Westfalen mit mehreren Streitkorps zu überschwemmen.“ Als Vorbild konnten die berüchtigten „Schill’sehen Jäger“ dienen. Unter Major Ferdinand von Schill hatte dieses Korps im Österreichisch-Französischen Krieg von 1809 gekämpft.

Geburt des Freikorps

Im Februar 1813 gab Scharnhorst Befehl, drei neue Freikorps aufzustellen: Das erste Korps, geleitet von Oberst Friedrich Karl von Tettenborn, sollte Mecklenburg durchqueren und Hannover erreichen; das zweite unter Führung von Generalleutnant Wilhelm von Dörnberg hatte den Auftrag, durch das Braunschweiger Land nach Hessen vorzustoßen. Mit dem dritten Korps wurde Adolf Freiherr von Lützow betraut.

Bild 4

ZUR PERSON:

Adolf Freiherr von Lützow
zum Tod verurteilt wurden. Seit 1811 war Lützow wieder Angehöriger der preußischen Armee, zunächst ohne feste Aufgaben. Ab 1813 befehligte er dann sein berühmtes Freikorps. Am Feldzug von 1815 nahm er als Kommandeur einer Kavallerie-Brigade teil, wurde am 16. Juni bei Ligny verwundet und geriet zeitweise in französische Gefangenschaft. 1822 stieg er zum Generalmajor auf. 1834 starb Adolf Freiherr von Lützow in Berlin.
1782 in Berlin als Spross eines mecklenburgischen Adelsgeschlechts geboren, trat Lützow mit dreizehn Jahren in das preußische Heer ein. 1806 kämpfte er bei Auerstedt. Infolge einer schweren Verwundung nahm er 1808 als Major seinen Abschied, schloss sich aber 1809 den „Schiirschen Jägern” an. Weil er in der Schlacht bei Dodendorf verletzt wurde, entging er dem Schicksal der elf Schill’schen Offiziere, die von einem französischen Kriegsgericht

 

Der 30 Jahre alte Major, Träger des kaiserlichen Ordens „Pour
le Mérite“, hatte bereits im Vierten Koalitionskrieg von 1806/07 ge§en die Franzosen gekämpft. Zudem war er einst Mitglied der „Schiirschen Jäger“ gewesen. Daher wusste Lützow genau, wie man begeisterte Patrioten zu einer schlagkräftigen Truppe zusammenschweißte. Er sollte nun den Harz sowie den Lippischen und Sollinger Wald erobern. Jene Gebiete gehörten damals zum Königreich Westphalen, wo Napoleons Bruder Jérôme herrschte. Unterstützt wurde Lützow durch Major von Helden-Sarnowski und Major Christian von Petersdorff.

Rekrutierung der Freiwilligen

Am 18. Februar genehmigte König Friedrich Wilhelm III. die Bildung des „Lützowschen Freikorps“, das offiziell „Königlich Preußisches Freikorps“ hieß. Lützow, Helden-Sarnowski und Petersdorff mussten sich um die Rekrutierung der Freiwilligen selbst kümmern.

Kurz vor dem Aufbruch schworen die Männer den Eid auf König und Vaterland.

Bild 5

Sie sollten dabei Ausländer, das heißt Nicht-Preußen, bevorzugen. Die Soldaten hatten auf eigene Kosten für ihre Kleidung und Bewaffnung zu sorgen. Nur diejenigen, „welche sich selbst keine brauchbaren Büchsen und Kavallerie-Seitenge-wehre anschaffen können“, erhielten staatliche Unterstützung.

Lützow stellte die Kavallerie zusammen, Petersdorff die Infanterie

(Helden-Sarnowski verließ das Korps bereits nach einigen Tagen, da er in den Generalstab aufstieg). Geworben wurde, indem man Boten in zahlreiche Regionen Deutschlands aussandte und Flugblätter verteilte. Wer mitmachen wollte, eilte nach Breslau, wo man im Gasthof „Zum goldenen Zepter“ das zentrale Anwerbungsbüro eingerichtet hatte. Und wie sie herbeiströmten! In den nächsten Wochen fanden sich dort Hunderte Freiwillige ein, etwa ein Drittel stammte aus Preußen, der Rest aus deutschen Rheinbundstaaten undTlrol. Man sah Männer aus allen sozialen Schichten, einen großen Anteil machten Studenten aus. Hinzu kamen Akademiker, ehemalige Offiziere, Handwerker und Bauern. Von Breslau ging es weiter in die niederschlesischen Orte Zobten, Rogau und Rosenau, wo sich die Truppe formieren sollte.

Ein prägnanter Anblick

Zu erkennen waren die „Lützower“ an ihren schwarzen Uniformen, die sie wahrscheinlich aus praktischen Gründen trugen: Weil die Männer nur
Zur Ausrüstung der Infanterie gehörten ein brauner Feldtornister mit aüfgeschnalltem Mantel und Kochgeschirr, der an einem schwarzen Riemen getragen wurde, des Weiteren eine unverzierte Patronentasche und ein Bandelier, an dem man ein Gewehr anbringen konnte. Die Ausrüstung der Kavallerie umfasste ein Bandelier, eine Patronentasche aus dunklem Leder mit goldenem preußischen Adler sowie schwarze lederne Stulpenhandschuhe. Als Waffen hatten die Infanteristen Gewehre, wobei unterschiedliche Typen zum Einsatz kamen. Die Kavalleristen verfügten über einen Säbel und zwei Pistolen; die Ulanen trugen Lanzen.

Prominente Mitstreiter

Mitte März 1813 war die Anwerbung abgeschlossen. Die vier Kompanien Infanterie umfassten zusammen zehn Offiziere, zwölf Leutnants, zwei Feldwebel und 925 Soldaten; die zwei Eskadrons Kavallerie bestanden aus insgesamt fünf Offizieren, 313 Soldaten und 218 Pferden. Während der Militäreinsätze der kommenden Mona-
IKurz vor dem Aufbruch schworen die Männer den Eid auf König und Vaterland.
ihre private Kleidung zur Verfügung hatten, musste man diese schwarz einfärben, um eine einheitliche Uniform zu erhalten. Vorn am Waffenrock glänzten acht goldfarbene Knöpfe, Kragen und Aufschläge waren teilweise in Rot gehalten – eine Farbkombination, die später einmal zum Vorbild für die Flagge des demokratischen Deutschland werden sollte (siehe Kasten Seite 54). Derart gekleidet und mit einem schwarzen Tschako auf dem Haupt, boten die Soldaten einen prägnanten Anblick.
te sollte die Truppenstärke noch weiter anwachsen, da sich in vielen Regionen neue Freiwillige anschlossen.

Kein Wunder,tienn dem Korps eilte ein besonderer Ruf voraus. In seinen Reihe standen von Beginn an mehrere prominente Dichter und Denker, die mit ihren künstlerischen Werken ein deutsches Nationalbewusstsein forciert hatten. Erfüllt von vaterländischem Idealismus und Abenteuerlust, tauschten sie nun Schreibfeder und Malerpinsel gegen Uniform und Waffen. Hierzu gehörten die Schriftsteller
Joseph von Eichendorff und Theodor Körner, der Maler Georg Friedrich Kersting, die Pädagogen Karl Friedrich Friesen und Friedrich Fröbel sowie „TUrn-vater“ Friedrich Ludwig Jahn. Diese Persönlichkeiten trugen dazu bei, dass das Korps bereits von den Zeitgenossen als Speerspitze des nationalen Der „Blüchersäbel“ Widerstands verklärt wurde. Ein Ku-war die blanke Waffe der Reiterei während der Befrei-
ungskriege

Abmarsch Richtung Leipzig

Am nächsten Tag rückte Lützow mit seinem Korps aus, gut drei Wochen später, am 17. April, war Leipzig erreicht. Am 23. April erteilte General von Blücher, dem das Korps unterstellt war, genaue Instruktionen an Lützow: „Wenn es die Umstände gestatten: Infanterie in einzelnen Abtheilungen in den Harz, Sollinger, Schwalenberger und Lippischen Wald werfen und alle Mittel zu ihrer Vergrößerung aufbieten, mit der Kavallerie umherstreifen und die Verbindung unter den zerstreuten Infanterie-Abtheilungen unterhalten; in jedem Fall aber bemüht sein, dem Feinde auf seinen Flanken und im Rücken beschwerlich zu fallen.“

Zwei Tage später gelangte Napoleon mit seinem Heer nach Erfurt. Lützows Truppe verließ umgehend Leipzig, um über Querfurt den Harz zu erreichen. Jedoch versperrten französische Kontingente unter Marschall Michel Ney den direkten Weg, sodass Lützow im Rücken des Feindes Richtung Norden zog. Als sein Korps am 7. Mai in Perleberg stand, erhielt er eine Hiobsbotschaft: Am 2. Mai hatte die preußische Hauptarmee die
riosum am Rande: In der Truppe kämpften auch zwei als Männer verkleidete Frauen, nämlich Eleonore Pro-chaska alias August Renz und Anna Lühring alias Eduard Kruse.

Der preußische Militärreformer Gneisenau zeigte sich im Frühjahr 1813 vom patriotischen Geist der Lüt-zower tief bewegt: „Der Atem dieser
Jugend durchdrang erfrischend das Heer; überall hin waren ihre Sprossen gepflanzt, nirgends aber stand der junge grüne Hain so dicht als in der Lützowschen Freischar. Hier war der Student Nebenmann des Professors. Ärzte, Künstler, Lehrer, Geistliche, Naturforscher, ausgezeichnete, zumTeil schon hoch angestellte Staatsbeamte
aus allen Gauen Deutschlands waren an die Jäger-Kompanien und Schwadronen (…) verteilt.“

Am 27. März, einen Tag, bevor die In Rogau erhielten „Freischar“ in den Krieg zog, versam-die Lützower Gottes melten sich die Männer in der Kirche Segen – um über von Rogau. Im tiefen Bewusstsein der die als „gottlos“ großen Aufgabe, die auf sie wartete, geltenden Franzo- empfingen sie hier den Segen des ört-sen zu obsiegen liehen Pfarrers und schworen den Eid auf König und Vaterland. Ein ernster, feierlicher Moment, in dem die nationale Tragweite des Befreiungskampfes mitschwang (und der deshalb später von vielen Historienmalern verewigt wurde)

Schlacht bei Großgörschen verloren und sich anschließend hinter die Elbe zurückziehen müssen.

Bild 6

Lützow sah nun den Zeitpunkt gekommen, endlich loszuschlagen. Am 11. Mai überschritt sein Korps die Elbe und unterstellte sich Generalleutnant von Dörnberg. Am nächsten Tag kam es an der Göhrde zur Schlacht. Das Korps besaß den Auftrag, die französische Infanterie zu attackieren. Als sich der Feind zurückzog, musste Lüt-
jetzt Befehl, „alle Feinde, die hinter dem Rücken meines Heeres und außer der Linie agieren, als Brigands, als ehr- und rechtloses Gesindel zu behandeln.“ Das Korps konnte nun niemandem mehr trauen – und floh in Richtung Preußen. Am 17. Juni wurde es bei Kitzen nahe Leipzig von verbündeten französischen und würt-tembergischen Kontingenten angegriffen.

Durch ihr patriotisches Pathos erwarben sich die Lützower einen legendären Ruf.

Der erste Einsatz der Lützower war zumindest ein kleiner Erfolg gewesen. Man hatte nur vier Verletzte und ein totes Pferd zu beklagen und konnte dafür 50 Infanteriegewehre erbeuten.

Eine brisante Situation

In den folgenden Wochen durchstreifte das Korps planmäßig die ihm anvertrauten Gebiete, ohne dass es zu größeren Gefechten kam. Am 4. Juni, als Lützows Truppe in der Nähe von Plauen stand, schlossen Preußen und seine Alliierten mit Frankreich den Waffenstillstand von Pläswitz. Die Situation war brisant: Napoleon gab
In der Schlacht an

der Göhrde (16. September 1813) wurde Eleonore Prochaska (vorne) verwundet
An der wegweisenden Völkerschlacht bei Leipzig, die am 16. Oktober 1813 begann, war das Freikorps nicht beteiligt. Zu jener Zeit hielt es sich in Norddeutschland auf:
letzte zu beklagen, etwa 200 Mann mussten den Weg in die französische Gefangenschaft antreten. Lützow selbst konnte entkommen.

Ihre beste Zeit hatten die Lützower nun bereits hinter sich; sie leisteten aber weiter wichtige Dienste. Während des Waffenstillstands, der bis zum 10. August Vnhielt, wurde das Freikorps in Havelberg reorganisiert und umfasste danach rund 3.000 Infanteristen und 600 Kavalleristen. Lützow und seine Truppe schlossen sich jetzt der Nordarmee an, die aus Preußen, Schweden und Russen bestand. Ziel war es, eine Vereinigung der links der Elbe stehenden französischen Kontingente mit denen in der Mark Brandenburg zu verhindern.

HINTERGRUND

Uniform in „Schwarz-Rot-Gold“

Die Farben der heutigen deutschen Nationalflagge gehen auf das mittelalterliche Reichsbanner zurück und finden sich auch in den Uniformen des Lützowschen Freikorps. Dessen Soldaten waren mit einer kurzen Litewka bekleidet: einem Waffenrock aus schwarzem Tuch, der hinten zwei Falten auswies. Vorne war die Uniform mit zwei Reihen von je acht goldfarbenen Knöpfen besetzt. Kragen und Aufschläge, ebenfalls schwarz, besaßen einen Vorstoß aus rotem Tuch, der an der Vorderkante der Litewka angebracht war. Die Offiziere trugen Kragen und Aufschläge aus schwarzem Samt und anstatt der Epauletten silberfarbene Litzen.

Die Kopfbedeckung der Infanterie war ein schwarzer Tschako mit Agraffe und einem an der Seite herabfallenden schwarzen Haarbusch. Der Tschako der Kavallerie bestand aus grauem Filz und hatte einen schwarzen Kinnriemen aus Leder sowie eine gelbe Schuppenkette.

Das Lützowsche Freikorps führte zwar keine eigene Flagge. Aber die Farben ihrer Uniform – schwarzer Stoff, roter Kragen und goldene Knöpfe – wurden Symbol der Einigungsbewegung.

Bild 7

Bei den Lützowern hatten viele Studenten gekämpft, die das geistige Erbe des Korps weiterführten. Seit 1815 verwendete die Jenaer Urburschenschaft die Farben Schwarz-Rot-Gold. Und auch die Vormärz-Bewegung der i83oer-Jahre und das Paulskirchen-Parlament von 1848 wählten diese Farben, die seither als Kennzeichen des demokratischen Deutschlands gelten.

Am 15. Oktober hatten die Lützower Bremen erobert und die französischen Besatzer aus der Hansestadt vertrieben. Ab Mitte November attackierten sie in der Region Holstein dänische Truppen, die mit Napoleon verbündet waren. Nachdem am 16. Ja-nuar 1814 Frieden zwischen der Nordarmee und Dänemark geschlossen wurde, zog das Korps Richtung Südwesten. In den Ardennen kämpfte es letztmals gegen französische Soldaten.

Ende und Nachruhm

Dann, bereits ein Jahr nach seiner Gründung, ging die Geschichte des regulären Lützowschen Freikorps zu Ende. Am 31. März 1814 marschierten die Preußen mit ihren Verbündeten in Paris ein, elfTage später musste Napoleon abdanken. Zwischen dem 27. April und dem 12. Juli 1814 wurden die nicht preußischen Freiwilligen des Korps entlassen. Aus den verbliebenen Truppenteilen entstanden zwei preußische Regimenter: Die Kavalleristen gingen im 6. Ulanen-Regiment Lützow auf; die Infanteristen bildeten den Grundstock für das Infanterie-Re-giment Nummer 25. Major von Lüt-
zow befehligte zunächst beide Regimenter, dann nur noch die Ulanen. Ihren letzten großen Einsatz hatten diese neu formierten Kontingente im Feldzug von 1815, der Frankreich die endgültige Niederlage beibrachte.

Aus militärstrategischer Sicht spielten die Lützower in den Befreiungskriegen nur eine Nebenrolle. Es waren vielmehr ihre wildromantische Aura und ihr patriotisches Pathos, die ihnen bereits zu Lebzeiten einen legendären Ruf verliehen. Bis heute gelten sie als Sinnbild für das um 1800 erstarkende deutsche Nationalbewusstsein. Und so kurz die Einsatzgeschichte auch war, so lang währten doch die politischen Ideale der Lützower nach: Sie trugen dazu bei, dass die lang ersehnte Gründung eines Nationalstaats im Jahr 1871 Wirklichkeit wurde.

Julius Bruckner arbeitet als Historiker und Journalist, seine Schwerpunkte sind Militär- und Kulturgeschichte. Bei diesem Thema fand er es bemerkenswert, dass junge Intellektuelle so zahlreich aus patriotischem Idealismus in den Befreiungskriegen kämpften.

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Die 1.300-jährige Geschichte der deutsche Nation

Posted by deutschelobby - 11/02/2016


Über die weitgehend verschwiegene Herausbildung einer deutschen Identität in der Geschichte der letzten 1.300 Jahre:

Viele kennen das Spiel: In der Gegenwart meinen viele Zöglinge schulischer und medialer Färbung, die deutsche Nation, hätte sich erst im Jahre 1871 gebildet, frühstens aber mit dem Kampf gegen Napoleon nach 1810, oder vielleicht mit der deutschen Revolution von 1848. Manche gehen sogar der Annahme nach, dass sich eine deutsche Nation erst 1949 gebildet hätte. Fragwürdige Dokumentationen im Fernsehen, verschiedene Magazine und ein nicht minder fragwürdiges Geschichtsbild in den Nachkriegsschulen sorgten dafür.

Doch wann begann die deutsche Nationalgeschichte wirklich ? Wann fingen die Vorfahren der Deutschen an sich selbst als ,,deutsch“ zu bezeichnen ? Wann bildete sich eine erste deutsche Identität heraus ?

Entgegen mancher Behauptung haben sich die Deutschen als Nation nicht irgendwann künstlich ,,erfunden“, sondern sich als deutsche Nation über die Jahrhunderte langsam entwickelt. Die Anfänge dieser speziell deutschen Nationalentwicklung lassen sich spätestens im 8. Jahrhundert und mit der Gestalt Karl des Großen einläuten, der als einer der Wegbereiter der deutschen Nation gilt. Jene Zeit symbolisiert den Übergang der sesshaften germanischen Stammesverbände der Franken, Sachsen, Bajuwaren, Alemannen/Schwaben und Thüringer, zu einem größeren Verband: Den Deutschen.

Seit dieser Zeit übertrug sich auch das aus der westfränkischen Sprache rührende Wort ,,Þeodisk“ auf die anderen germanischen Stammesverbände. Þeodisk oder auch Deodisk/Teodisk bildet die Urform der Bezeichnung ,,Deutsch“, heißt so viel wie ,,Zum Volke gehörig“ und bildete damit eine zunehmend bewusste sprachliche, kulturelle und ethnische Abgrenzung zu den keltischen Galloromanen im Westen und Slawen im Osten. Auch die Entwicklung der deutschen Sprache setzte in jener Zeit merklich ein. Althochdeutsch 750 – 1050 und ab etwa 1050 das Mittelhochdeutsche, das ab 1350 vom Frühneuhochdeutschen abgelöst wurde.

Einen weiteren, wesentlichen Schub für die wachsende deutsche Selbstwahrnehmung brachte eine äußere Bedrohung. Seit dem Jahre 881 fielen die Magyaren (die Vorfahren der Ungarn) in deutsche Landen ein, plünderten, töteten und brandschatzten in zahlreichen Orten von Wien bis nach Holstein. Mit der Schlacht auf dem Lechfeld bei Augsburg am 10. August des Jahres 955, konnte ein vereintes Heer aus Baiern, Schwaben, Franken, Thüringern und Sachsen die Ungarn vernichtend schlagen und damit Deutschland endgültig befreien. Dieser Sieg unter Otto dem Großen, trug wesentlich zu einer Entstehung eines Zusammengehörigkeitsgefühls unter den altdeutschen Stämmen bei. Die Schlacht auf dem Lechfeld gilt auch als die ,,Geburtsstunde“ der deutschen Nation. Im Jahre 962 wurde Otto der Große zum Kaiser des ersten deutsches Reiches, des Altreiches ,,Heiliges Römisches Reich (deutscher Nation)“.

Schon ältesten, heute noch erhaltenen Bücher und Schriftstücke aus den Händen mittelalterlicher Dichter und Chronisten, enthalten zahlreiche Bezüge und Lobpreisungen auf Deutschland und die deutsche Selbstbehauptung und Identität. So zum Beispiel das um das Jahr 1077 entstandene Annolied. Allen regionalen Unterschieden zum Trotz, verstanden sich die Fürstentümer unabhängig von ihren Herrschern als deutsche Fürstentümer. So schrieb das Rechtsbuch ,,Sachsenspiegel“ im Jahre 1369 beispielsweise: ,,Jedwedes deutsche Land hat seinen Pfalzgrafen: Sachsen, Bayern, Franken, Schwaben“.

In der ab 1100 einsetzenden Deutschen Ostsiedlung, welche die Länder zwischen Elbe und Ostpreußen erschloss und urbar machte, wurden zahlreiche Städte und Dörfer mit dem Namenszusatz ,,Deutsch“ versehen, um sie von slawischen und baltischen Siedeln abzugrenzen. So zum Beispiel Deutsch Eylau, Deutschneudorf, Deutsch-Zernitz, Deutsch Piekar, Deutschbrod, Deutsch Märzdorf, Deutschrode und hunderte weitere Ortsnamen. Als ab dem Jahre 1414 das Konzil von Konstanz tagte und verschiedene Vertreter aus ganz Europa gesandt wurden, nannten sich die Vertreter aus deutschen Landen ,,deutsche Nation“ um ihre Anliegen als Deutsche vorzutragen in die Entwicklung der Kirche.

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Veteranen aus den Kriegen 1866/ 1870 …aus einer besseren Zeit…zum 168. Geburtstag von Generalfeldmarschall Paul von Hindenburg am 2.10.1917

Posted by deutschelobby - 02/10/2015


Feierlichkeiten zum 70. Geburtstag von Generalfeldmarschall Paul von Hindenburg am 2.10.1917 in Bad Kreuznach.

woher weiß ich eigentlich das es „damals“ wirklich eine bessere Zeit war?

Bin ich Methusalem und lebte seinerzeit schon?

Nein, das nicht….aber genetische schon…denn meine Ahnen / Vorfahren lebten. Unsere Familie mit all ihren Zweigen am Stammbaum,

hat von je her ihre Traditionen und Herkünfte geehrt und gepflegt.

Darauf sind wir sehr stolz und ebenso glücklich darüber, dass auch unser Nachwuchs von Kind an ihr großes und wachsendes Interesse an

unserer Geschichte und die ihres Heimatlandes hat.

Mein Großvater ist 1905 geboren, mein Ur-Großvater ist 1881 geboren…sein Vater 1846…und dessen Vater 1825..und dessen Vater im Jahre 1792.

Ich spare mir mal die ganzen Urs….mein Ur…Großvater von 1792 ist als 21-jähriger ab Mitte 1813 in die Preußische-Armee eingetreten und hat in den   

Befreiungskriegen gegen Napoleon gekämpft….

Im französisch/preussischen Krieg und den zahlreichen Scharmützeln ab 1866 war mein Ur…von 1846 dabei… 

Bei den Feierlichkeiten in Bad Kreuznach war mein Ur-Großvater von 1881 dabei und sein Vater von 1846…..

Wir haben Bilder, Fotografien, Briefe, Tagebücher und viele, viele Geschichten von den damaligen Zeitzeugen…Geschichten die uns meistens an langen

Winterabend von unseren Vätern und Großvätern erzählt wurden….für uns ist das lebendige, gelebte Geschichte…die einig wahre.

Posted in 18. Januar 1871: Gründung vom Deutschen Reich, Befreiungskriege 1813, Deutsche Gedenktage, Deutsche Geschichte, Deutsche Reich, Deutsche Tugenden und Ahnen, Deutsches Reich | Verschlagwortet mit: , , , , , | 2 Comments »

26.08.1813 es starb den Heldentod Theodor Körner

Posted by deutschelobby - 25/08/2015


(Karl) Theodor Körner

 

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Geboren am 23.9.1791 in Dresden; gestorben am 26.8.1813 in Rosenow bei Gadebusch/ Mecklenburg (gefallen)

Nach Privatunterricht und Besuch der Kreuzschule in Dresden begann Körner 1808 ein Studium an der Bergakademie in Freiberg, wandte sich aber dann vom praktischen Bergbau zu dessen Hilfswissenschaften; zugleich neigte er sich immer mehr der Dichtung zu. Mit Unterstützung des Vaters (der mit Friedrich Schiller befreundet war) gab er 1810 eine Gedichtsammlung heraus. Ab August 1810 studierte er in Leipzig Jura, mußte nach zahlreichen studentischen Händeln im März 1811 fliehen, versuchte in Berlin weiterzustudieren, wurde krank und gab das Studium auf. Der Vater schickte ihn im August 1811 nach Wien, wo er vor allem Geschichte studierte und Lustspiele und Dramen verfaßte. Im Januar 1813 wurde er als Dichter am Burgtheater angestellt. Im März trat er in Breslau in das Lützowsche Freikorps ein, wurde im Juni schwer verwundet, stieß aber Mitte August wieder zur Truppe. Nördlich von Schwerin wurde er tödlich verwundet.


Werke u.a.

  • 1810 Knospen (Gedichtsammlung)
  • 1811 Der Kampf mit dem Drachen (Singspiel)
  • 1811 Das Fischermädchen (Operntext)
  • 1811 Die Braut (Lustspiel)
  • 1811 Der grüne Domino (Lustspiel)
  • 1811 Hans Heilings Felsen (Erzählung)
  • 1811 Die Harfe (Erzählung)
  • 1812 Der Nachtwächter (Lustspiel)
  • 1812 Der Vetter aus Bremen (Lustspiel)
  • 1812 Toni (Drama)
  • 1812 Die Sühne (Drama)
  • 1812 Rosamunde (Drama)
  • 1812 Zriny (Drama)
  • 1813 Die Gouvernante (Lustspiel)
  • 1813 Joseph Heyderich oder deutsche Treue (Trauerspiel)
  • 1813 Zwölf freie deutsche Gedichte
  • 1814 Leyer und Schwerdt (Gedichtsammlung)

Im Projekt Gutenberg-DE vorhanden

Erzählungen:

Weitere Werke:


 

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Veteranen aus den Kriegen 1866/ 1870 …aus einer besseren Zeit…

Posted by deutschelobby - 12/05/2015


Feierlichkeiten zum 70. Geburtstag von Generalfeldmarschall Paul von Hindenburg am 2.10.1917 in Bad Kreuznach.

woher weiß ich eigentlich das es „damals“ wirklich eine bessere Zeit war?

Bin ich Methusalem und lebte seinerzeit schon?

Nein, das nicht….aber genetische schon…denn meine Ahnen / Vorfahren lebten. Unsere Familie mit all ihren Zweigen am Stammbaum,

hat von je her ihre Traditionen und Herkünfte geehrt und gepflegt.

Darauf sind wir sehr stolz und ebenso glücklich darüber, dass auch unser Nachwuchs von Kind an ihr großes und wachsendes Interesse an

unserer Geschichte und die ihres Heimatlandes hat.

Mein Großvater ist 1905 geboren, mein Ur-Großvater ist 1881 geboren…sein Vater 1846…und dessen Vater 1825..und dessen Vater im Jahre 1792.

Ich spare mir mal die ganzen Urs….mein Ur…Großvater von 1792 ist als 21-jähriger ab Mitte 1813 in die Preußische-Armee eingetreten und hat in den   

Befreiungskriegen gegen Napoleon gekämpft….

Im französisch/preussischen Krieg und den zahlreichen Scharmützeln ab 1866 war mein Ur…von 1846 dabei… 

Bei den Feierlichkeiten in Bad Kreuznach war mein Ur-Großvater von 1881 dabei und sein Vater von 1846…..

Wir haben Bilder, Fotografien, Briefe, Tagebücher und viele, viele Geschichten von den damaligen Zeitzeugen…Geschichten die uns meistens an langen

Winterabend von unseren Vätern und Großvätern erzählt wurden….für uns ist das lebendige, gelebte Geschichte…die einig wahre.

 

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1813: zum Jahresende – Einprägen: 200 Jahre Völkerschlacht bei Leipzig: Ein deutsch-russischer Sieg

Posted by deutschelobby - 02/11/2013


befreiungskriege 1813

Video: Bild anklicken

Jan von Flocken im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt

 Im Kampf gegen Napoleon 1813 griffen die besten Patrioten zu den Waffen. Ihr Ziel neben dem Abschütteln der französischen Fremdherrschaft ein einiges und demokratisches Vaterland. Doch auf dem Wiener Kongreß 1815 wurde die alte europäische Ordnung zementiert. Dazu gäbe es keine Alternative, behauptete das politisch korrekte Biedermeier.
Als der preußische General Johann Ludwig von Yorck bei Tauroggen Ende 1812 auf eigene Faust und entgegen seinen klaren Befehlen das Zwangsbündnis mit den Franzosen löste und sein König Friedrich Wilhelm III. darüber in äußerste Verlegenheit geriet, da meldete der Adjutant des Monarchen, Major von Donnersmarck, Yorcks Tat mit den Worten, es sei diesder erste Schritt in die glorreiche Zukunft, die uns vom tiefsten Fall auf den Gipfel des Triumphes steigen sah. Mit ihr begann das Riesenwerk der Befreiung von Tyrannenketten.

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GESCHICHTE…Befreiungskriege 1813…der napoleonische Satellitenstaat Königreich Westfalen

Posted by deutschelobby - 23/09/2013


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Vor zweihundert Jahren endete die groteske Existenz des napoleonischen Satellitenstaates Königreich Westfalen

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westfalen bonaparte befreiung deutsch.

medien, audio

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Kaum zwei Stunden blieben König Hieronymus Napoleon von Westfalen, um mitsamt Familie und Hofstaat aus seiner Residenz Kassel zu verschwinden. Vor den Toren der Stadt war drohend eine russisch-preußische Streitmacht aufmarschiert. Man schrieb den 28. September 1813.

Sechs Jahre zuvor hatte Frankreichs Kaiser Napoleon I. mitten in Deutschland einen Satellitenstaat installiert, der politisch und militärisch völlig unter französischer Kontrolle stand, das Königreich Westfalen. Zum Herrscher ernannte Napoleon per Dekret vom 18. August 1807 seinen jüngsten Bruder, den 22jährigen Jérôme (Hieronymus). Dessen Residenz wurde die bis dato kurhessische Hauptstadt Kassel. Hier hatten die Franzosen zuvor die wertvollsten Kunstgegenstände aus den Schlössern des Landgrafen beschlagnahmt und in den Pariser Louvre geschafft.

Jérômes neues Königreich setzte sich aus zahlreichen Gebieten zusammen. Dazu gehörten das Herzogtum Braunschweig, Kurhessen, die preußischen Teile der Altmark, Magdeburg, Halberstadt, Goslar, Hildesheim, Quedlinburg, das Eichsfeld, Nordhausen, Paderborn, Minden und Münster. Hinzu kamen hannoversche Territorien, Göttingen, Osnabrück und der Harzdistrikt, einst sächsische Ämter wie Gommern und Querfurt sowie die Grafschaft Mansfeld und die ehemalige Abtei Corvey. Das Königreich zählte zunächst 37.900 Quadratkilometer mit über zwei Millionen Einwohnern und umfaßte 1811 nach Eingliederung weiterer hannoverscher Gebiete 45.400 Quadratkilometer.

Jérôme residierte wie ein
orientalischer Sultan

Napoleon lieferte dem geistig völlig unterlegenen Neu-König gleich die Grundlagen seiner Regierung frei Haus. Unverblümt schrieb er am 15. November 1807 an Jérôme: „Mein Bruder, beiliegend finden Sie die Verfassung ihres Königreichs (…) Sie müssen sie getreulich befolgen.“ Demgemäß wurde zwar die Leibeigenschaft abgeschafft und Religionsfreiheit eingeführt, aber das Land sah sich wirtschaftlich ausgeplündert und militärisch nahe am Verbluten. Für jeden der zahllosen Kriegszüge des Eroberers mußte Westfalen bis zu 35.000 Soldaten stellen. Allein im Rußland-feldzug 1812 fielen 27.000 Mann.

König Jérôme führte in seiner Residenz ein skandalöses Luxusleben. Eine Besucherin, die Fürstin Pauline zur Lippe, berichtete im Mai 1808 aus Kassel: „Es war unmöglich, nicht an den Harem eines orientalischen Fürsten zu denken. Diese Frauen, die beinahe alle nach einem Blick, nach einem Wort des Gefeierten haschten, witzelten Zweideutigkeiten, kokettierten .(…) Der König, ganz Sultan, betrachtete die Damen mit einer gewissen leichten Verachtung, als denke er: ihr seid meiner Lüste Dienerinnen.“ Der Fama nach erschöpften sich die deutschen Sprachkenntnisse des Monarchen in dem Satz „Morgen wieder lustig“, was ihm den Spitznamen „König Lustig“ einbrachte. Mag das untertrieben sein, so offenbarte Jérôme dem kaiserlichen Bruder seine wahre Gesinnung in einem Brief vom 30. Oktober 1809: „Ich wiederhole es, Sire, ich liebe weder Deutschland noch deutsches Wesen.“

befreiung deutsch zeichen

Napoleon beobachtete das ungehemmte Treiben in Kassel mit wachsendem Unmut. „Geben Sie sich nicht einer so unsinnigen Verschwendungssucht hin, die Sie zum Gespött Europas macht und schließlich die Entrüstung ihres Volkes hervorrufen wird“, mahnte er den Bruder im Sommer 1808.

„Verkaufen Sie Ihre Möbel, Ihre Pferde, Ihre Schmucksachen, aber bezahlen Sie Ihre Schulden!“ Dabei sorgte der Kaiser selbst dafür, daß es den Westfalen immer schlechter ging. Zur Belohnung seiner Generale hatte er dem Land nach dem Tilsiter Frieden von 1807 die Hälfte aller Staatsdomänen genommen. Außerdem mußte das Königreich für den Unterhalt der hier stationierten französischen Truppen aufkommen; ab 1810 waren das 15 Millionen Francs jährlich, heute ein Milliardenbetrag.

Gegen die Fremdherrschaft erhob sich schon 1809 im Land massiver Widerstand. Ende April unternahm der westfälische Oberst Wilhelm von Dörnberg in der Stadt Homberg einen Aufstand, dem sich Tausende Bauern anschlossen. Sie wurden zwar geschlagen, aber nun dämmerte es sogar Jérôme, daß sein Reich auf schwachen Füßen stand. „Die Gärung ist auf dem höchsten Grad angelangt“, schrieb er warnend an seinen kaiserlichen Bruder. Auch über die Ursachen des Unmuts zeigte er sich gut informiert: „Der Hauptgrund dieser gefährlichen Bewegungen ist nicht nur der Haß gegen die Franzosen und die Ungeduld, das fremde Joch abzuschütteln; er ist vielmehr im Unglück der Zeiten begründet, in dem völligen Ruin aller Stände, der Vermehrung der Steuern und Kriegsbeiträge, dem Unterhalt der Truppen, dem Durchmarsch der Soldaten und der ständigen Wiederkehr von einer Unzahl Plagen aller Art.“

Diese Warnungen stießen auf taube Ohren. Als im Befreiungskrieg nach der Schlacht bei Dennewitz am 6. September 1813 viele westfälische Soldaten zu den alliierten Preußen und Russen überliefen, war das ein Menetekel. Am 15. September zogen die Preußen über die Elbe nach Westen, Braunschweig wurde am 25. zurückerobert und am 30. marschierten russische Regimenter in Kassel ein. König Jérôme flüchtete nach Koblenz.

Weil die Russen kurze Zeit später Richtung Leipzig zur großen Völkerschlacht zogen, konnten napoleonische Truppen Kassel wieder besetzen und Jérôme kehrte am 16. Oktober hierher zurück. Sein Glück währte ganze zehn Tage. Schon am 26. Oktober zog „König Lustig“ wieder aus Kassel ab mit der Proklamation, er sehe sich „durch Umstände genötigt, einstweilen Westfalen zu verlassen“. Zwei Tage später besetzten russische Truppen unter General Michail Woronzow die Stadt. Die kurze Geschichte des Königreichs Westfalen war beendet.

Foto: König Jérôme Bonaparte mit Frau Katharina: „Ich liebe weder Deutschland noch deutsches Wesen“

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nachzulesen bei Junge Freiheit 39-2013

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