„EU“ – Monsanto – Saatgut-Diktatur – gegen natürliche Nahrung…


Nahrungsmittel: Wie die Saatgut-Mafia uns über den Tisch zieht

 

Das Geschäft mit Saatgut ist in den Händen von wenigen Konzernen. Deren einflussreiche Lobby sorgt jetzt in Brüssel dafür, dass immer mehr Hybridsorten die Vielfalt der Kulturpflanzen gefährden. Mit Qualität hat das aber nichts zu tun. Eher mit dem Gegenteil.

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Mit rund zwei Millionen Einwohnern ist Bursa in der Westtürkei die viertgrößte Stadt des Landes. Bislang schätzen vor allem europäische Automobilhersteller wie Renault, Fiat und Citroen, aber auch Zulieferer wie Bosch diesen Standort. Jetzt hat die Stadt gute Chancen, zum Zentrum der weltweiten Saatgutindustrie zu werden.

Der US-Agrarkonzern Monsanto will 30 Millionen Dollar (22 Millionen Euro) investieren, um seine Produktionsanlagen in Bursa erheblich auszubauen. Dem Vernehmen nach plant der Agrargigant, seine Saatgutproduktion in der Türkei in den nächsten Jahren zu verfünffachen.

Daneben baute Monsanto in der Vergangenheit drei weitere Saatgut-produktionsanlagen in der Türkei auf und verfügt heute über ein engmaschiges Netzwerk, zu dem rund 1500 türkische Bauern und 150 »Saatgut-Shops« gehören.

Die Türkei als Sprungbrett

Interessant ist für die US-Manager aber nicht unbedingt der türkische Markt, sondern die „EU“. Für Monsanto ist die Türkei das ideale Sprungbrett in den lukrativen europäischen Markt. Vor allem über Spanien, Portugal, Griechenland und Italien könnte dann auch genmanipuliertes Saatgut in die „EU“ gelangen.

So richtig überraschen können solche Nachrichten nicht, denn der europäische Saatgutmarkt ist fest in den Händen internationaler Großkonzerne. Tatsächlich werden immer weniger Sorten von immer weniger Unternehmen angebaut. Systematisch kauften diese Konzerne in den vergangenen Jahrzehnten mittelständische Züchterformen auf.

Aktuellen Schätzungen zufolge kontrollieren die drei Konzerne Monsanto, DuPont und Syngenta rund 53 Prozent des weltweit gehandelten Saatgutes. Den Rest teilen sich ebenfalls börsennotierte Großunternehmen wie zum
Beispiel BASF, Pioneer und Dow.

Allerdings geht es ihnen dabei weniger um das Saatgut als vielmehr um den langfristigen Absatz von Pestiziden und Kunstdünger. Grund: Die Agrar- und Chemiegiganten verkaufen überwiegend normiertes Hybridsaatgut, das auf Inzuchtlinien basiert. Kauft der Bauer oder Gärtner dieses Saatgut, dann muss er in der Regel zusätzlich noch Kunstdünger und Pestizide erwerben.

Bei der Erzeugung von Hybridsaatgut aus Inzestlinien sind ohnehin Labortechnik, viel Chemie und teilweise auch die von der großen Mehrheit der europäischen Verbraucher abgelehnte Gentechnik im Spiel. Hybride oder samenfeste Sorten – wo liegen die Unterschiede?

Der Züchter Michael Fleck erklärt sie anhand eines einfachen Beispiels: »Ein Bauer sät im Frühjahr Samen für Kohl aus. Im Herbst erntet er seine Kohlköpfe. Ein Teil davon landet auf dem Teller. Andere Kohlköpfe erntet der Bauer mit Wurzeln und Boden und bewahrt sie über den Winter auf, um sie im Frühjahr wieder einzupflanzen. Somit bilden sich bis zum Sommer neue Samen, die wieder ausgesät werden können.« Ein solcher Nachbau ist allerdings nur mit samenfesten Sorten möglich. Hybridsamengut weist auf den ersten Blick einen entscheidenden Vorteil auf.

90 Prozent der Ernte unbrauchbar

Durch die Kreuzung von Inzuchtlinien entstehen Obst und Gemüse, die sich durch große Einheitlichkeit auszeichnen und somit in besonderer Weise den Marktanforderungen entsprechen. Die Kehrseite der Medaille: Hybridsorten lassen sich nicht wie samenfeste Sorten nachbauen.

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Denn in diesem Fall spaltet sich das Erbgut auf und die Nachkommen degenerieren. Bis zu 90 Prozent der Ernte kann dadurch unbrauchbar werden.

Das heißt, Gärtner und Bauern sind gezwungen, Jahr für Jahr normiertes Hybridsaatgut zu kaufen. Das füllt die Kassen der Agrarkonzerne. Experten schätzen, dass sogar im Ökogemüseanbau heute überwiegend Hybride eingesät werden. Vermutlich wäre es vielen Verbrauchern egal, ob die einzelnen Obst- und Gemüsesorten nun einheitliche Größen und Farben aufweisen oder nicht. Schließlich geht es um Geschmack und Qualität. Und in dieser Hinsicht sind samenfeste Sorten den Hybriden in aller Regel überlegen.

Doch nicht die Verbraucher entscheiden, sondern Bürokraten, Politiker und die mächtige Lobby der Agrarkonzerne. Welches Saatgut vermarktet werden darf und welche Kriterien es dafür
erfüllen muss, regeln das Saatgutrecht und das Saatgutverkehrsgesetz. Nicht wenige Verbraucher dürften davon noch nie etwas gehört haben.

Um in den Handel zu kommen, müssen Obst und Gemüse bestimmte Anforderungen erfüllen. Auf die offizielle Sortenliste kommt nur, was die sogenannten DUS-Kriterien erfüllt. Diese Abkürzung steht für Distinctness (Unterscheidbarkeit), Uniformity (Homogenität) und Stability (Stabilität).

Über Qualität sagt die DUS-Formel nichts aus, sie orientiert sich vielmehr an den Sortenvorstellungen und Neuzüchtungen der Industrie. Traditionelle bäuerliche Vielfaltsorten erfüllen diese Kriterien meist nicht, dafür sind sie oft anpassungsfähiger an klimatische Veränderungen.

Wer kann die weltweit agierenden Agrarkonzerne stoppen? Sicherlich nicht die Brüsseler Eurokraten. Im Gegenteil, dort verfügt die Agrarindustrie übereine einflussreiche Lobby.

Kaum zu glauben: Die Französin Isabelle Clément-Nissou, die in der „EU“-Kommission neue Saatgutvorschriften erarbeiten soll, war zuvor für die Agrarindustrie tätig.

Ziel der „EU“ ist es, die Regelungen zu vereinheitlichen, ohne Rücksicht auf die sehr unterschiedlichen landwirtschaftlichen Strukturen der „EU“-Staaten zu nehmen.

In diese Richtung zielte der im Mai vergangenen Jahres vorgelegte Gesetzesentwurf, der erhebliche Nachteile für die bäuerliche Saatgutproduktion und die Sortenvielfalt gebracht hätte.
Vorgesehen war unter anderem, dass bäuerliche Saatgutproduzenten der gleichen Registrierungspflicht unterworfen werden sollen wie Saatgutkonzerne.

Einige Sorten konnten der geballten Macht von Agrarindustrie, deren Lobby und den europäischen Bürokraten bisher widerstehen, vor allem durch das Engagement von Erhaltungsinitiativen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

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Kopp 23-2014

„EU“-Saatgut-Verordnung: Widerstand jetzt!


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Die Europäische Kommission will Landwirten, Gärtnern und Privat-Personen in Zukunft die Verwendung von patentiertem, genetisch manipuliertem „Terminator“-Saatgut des Agro-Kartells um Monsanto & Co. gesetzlich vorschreiben. Züchtung, Verkauf, Verschenken und Anbau alter, traditioneller natürlicher Sorten sollen verboten und mit Geld- und Freiheits-Strafen belegt werden.

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„Über das Öl kontrollieren wir die Nationen; über die Nahrung kontrollieren wir die Menschheit.“ (Avraam ben Alazaar alias Heinz Alfred „Henry“ Kissinger)

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Bill Gates und Rockefeller spielen „Gott“

Was auf den ersten Blick für einen geistig gesunden und charakterlich integeren Menschen wie ein völlig mißlungener Witz übelster Machart aussieht, ist leider erschütternde Wahrheit und erschreckende Wirklichkeit. Bezeichnend ist in diesem Zusammenhang die Fertigstellung und Inbetriebnahme eines riesigen, unterirdischen Bunkers durch die norwegische Regierung auf dem Archipel Svalbard am Polarkreis. In diesem atombombensicheren Bunker sollen die Samen aller bekannten Nahrungspflanzen der Erde eingelagert werden; derzeit lagern bereits rund 20 Millionen Samen von etwa einem Drittel der wichtigsten Nahrungspflanzen dort. 1)

 

Das Projekt wurde von der Rockefeller-Foundation und von der Bill-and-Melinda-Gates-Foundation initiiert und maßgeblich finanziert und im Februar 2008 offiziell eröffnet. In diesem Zusammenhang ist es nötig und wichtig zu wissen, daß die Rockefeller-Stiftung von Beginn an die Gen-Technologie bis heute mit mehreren hundert Millionen U.S.-Dollar unterstützt und fördert, und daß die Bill-and-Melinda-Gates-Stiftung einer der größten und wichtigsten Anteils-Eigner von Monsanto, des größten Agro- / Gen-Tech-Konzerns der Welt, ist. 1) (Bill Gates ist der Begründer und war der Inhaber von Microsoft® und Windows®.) Frage: Welche Teufelei haben Rockefeller und Gates vor…??

Dieses kriminelle Kartell mit engsten Beziehungen zur U.S.-Regierung kann nun Lebensmittel als Waffe einsetzen, um die betroffenen Staaten zu einer U.S.-freundlichen Politik zu erpressen und zu zwingen:

 

„Nahrungsmittel sind eine Waffe.“ sagte der ehemalige U.S.-Landwirtschafts-Minister Earl Lauer Butz, ein bekannter Eugeniker und Rassist sowie verurteilter Steuerhinterzieher, bereits Ende 1974 im (vom System kontrollierten und zensierten) Time Magazine. 11)

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Widerstand jetzt: keine Patente auf Leben!eu saatgut verordnung

Zurück zur „Saatgut-Verordnung“, über die bis spätestens April 2014 entschieden werden soll. Nur Saatgut, das offiziell bei den „zuständigen“ EU-Behörden registriert und von ihnen „genehmigt“ wurde, wird dann „legal“ sein. (Und das soll und wird „selbstverständlich“ ausschließlich „Terminator“-Saatgut sein). Doch die Verfahren der Registrierung und der „Genehmigung“, die regelmäßig wiederholt werden müssen, sind so aufwendig und teuer, daß nur die riesigen Kartelle sie sich leisten können. Saatgut steht am Anfang der menschlichen Nahrungskette. Wenn das Agro-Kartell erst einmal ein Monopol darüber hat, ist es zu spät.

 

Selbstversorgung wird dann „kriminalisiert“ sein. Es läuft einmal mehr genauso wie auch bei dem anstehenden Verbot von Gold und bei dem heuchlerisch so genannten „Kampf gegen den (im Auftrag der Hochfinanz selber verübten) Terror“, der als Vorwand für den totalen Abbau von ursprünglich „garantierten“ Bürger-, Grund- und Freiheitsrechten sowie für die Etablierung eines globalen totalitären Überwachungs-Staates erfunden worden ist.

 

Ist die Verordnung erst einmal beschlossen, so gilt sie als „Recht“. (Auch hier ist wieder einmal – wie heute immer und überall – alles auf den Kopf gestellt und ins Gegenteil verkehrt worden: natürlich ist das allergrößtes Unrecht.) Es wird sehr schwierig bis unmöglich sein, dieses (Un-) „Recht“, diese „gesetzliche“ Regelung dann wieder rückgängig zu machen.

 

Deswegen muß jetzt (jetzt!) größter und schärfster Widerstand der Bevölkerung gegen das Gift- und Gen-Kartell sowie gegen die EU-Kommission, das EU-„Parlament“ und die EFSA geleistet werden. Bereits erteilte Patente auf natürliche Pflanzen, Tiere und Menschen und auch auf gentechnisch veränderte Organismen sind zu widerrufen; für die Zukunft sind solche Patente zu verbieten! Im Anhang sind die Adressen vieler Organisationen und Institutionen, über die sich der einzelne Bürger wehren kann, sowie alternative Handlungs-Möglichkeiten und Verhaltensweisen für jeden Einzelnen aufgelistet. Wer allerspätestens jetzt nicht handelt, ist selbstverschuldet unmündig und macht sich mitschuldig an diesem Schwerstverbrechen.


ANHANG

A. Adressen für Aktionen und Informations-Material

 

1)    Greenpeace e. V., www.greenpeace.de

 

22767 Hamburg, Tel. (040) 30 61 80, E-Mail: mail@greenpeace.de

 

http://de.live02.gpconsumer.org/gentechnik/ (Einkaufsnetzwerk)

 

http://www.greenpeace.de/themen/gentechnik/ Infos / Aktionen)

 

2)    http://www.gentechnikfreie-regionen.de/

 

3)    http://www.bantam-mais.de/

 

Aktion „Bantam-Mais“: Einfache Idee für alle, die einen Acker, Garten oder Balkon haben: Samenfesten Süßmais pflanzen, aus dem Saatgut gewonnen werden soll. Dann hat man das Recht, genau zu erfahren, wer in der Nachbarschaft Gen-Mais anbaut und Anspruch auf Schutz vor genetischer Verunreinigung z. B. durch Pollenflug.

 

4)    Initiative Save our Seeds, www.saveourseeds.org

 

c/o Zukunftsstiftung Landwirtschaft, Büro Berlin, Marienstraße 19, 10117 Berlin, Tel. (030) 24 04 71 46, Fax (030) 27 59 03 12, E-Mail: info@saveourseeds.org

 

5)    Umweltinstitut München e. V., http://www.umweltinstitut.org/

 

Landwehrstraße 64 a, 80336 München, Tel. (089) 30 77 49-0, Fax (089) 30 77 49-20, E-Mail: info@umweltinstitut.org

 

6)    Zivil Courage – Freie Bauern und Bürger AG, www.zivilcourage.ro

 

Christoph Fischer, 83139 Söchtenau, Tel. (0 80 55) 91 28, E-Mail: info@zivilcourage.ro

 

7)    Informationsdienst Keine Gentechnik, http://www.keine-gentechnik.de/

 

c/o Zs-L Zukunftsstiftung Landwirtschaft, Marienstr. 19-20, 10117 Berlin (s. o.), Tel. (030) 28 48 23 04, Fax (030) 28 48 23 09, E-Mail: info@keine-gentechnik.de

 

8)    www.gen-ethisches-netzwerk.de

 

9)    Arbeitskreis bäuerliche Landwirtschaft, http://www.abl-ev.de/

 

B. Verhaltens-Möglichkeiten

 

1)    Beim Einkauf auf gentechnisch veränderte Zutaten achten. Achtung: gentechnische Verunreinigungen bis zu 0,9 % brauchen nicht gekennzeichnet zu werden! Und alle Nahrungsmittel (Nudeln, Kekse, Kuchen, Schokolade etc.), die tierische Produkte (Milch, Eier etc.) enthalten, sind nicht gentechnikfrei, weil die Tiere gentechnisch manipuliertes Futter erhalten und von der Kennzeichnungs-Pflicht ausgenommen sind! Nur Produkte mit Bio-Siegel in Reformhaus und Bio-Laden kaufen!

 

2)    Möglichst viele regionale und saisonale Produkte auf einem (Bio-) Bauernhof kaufen!

 

3)    In öffentlichen Gaststätten, Restaurants und Cafés gentechnikfreie Speisen und Zutaten verlangen!

 

4)    Gentechnikfreies und kontrolliert-biologisches / ökologisches Saatgut kaufen und fördern sowie einlagern, aussäen und weitergeben! (z. B. bei Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt e. V., Bingenheimer, Dreschflegel, Grüner Tiger)

 

C. Handlungs-Möglichkeiten

 

1)    Aktionen und Organisationen mittels Spenden und Mitgliedschaften unterstützen

 

2)    Familienmitglieder, Freunde, Bekannte, Nachbarn etc. informieren

 

3)    In Kindergärten, Schulen, Firmen etc. für gentechnikfreie Nahrung sowie regionale und saisonale Kost werben

 

4)    Politiker unaufhörlich zu ihrer Einstellung / Haltung zu diesem Thema befragen

 

5)    Leserbriefe an Zeitungen, Zeitschriften und Magazine schreiben

 

D. Empfehlenswerte Materialien mit guten Informationen

 

1)    Greenpeace Einkaufsführer Gentechnik, erhältlich unter Tel. (040) 30 61 80 oder mail@greenpeace.de

 

2)    „Leben außer Kontrolle“, ausgezeichneter Film von Betram Verhaag, erhältlich bei: DENKMAL-Film-GmbH, Schwindstraße 2, 80789 München, Tel. (089) 52 66 01

 

3)    „We feed the World“, preisgekrönter Film von Erwin Wagenhöfer und Max Annas, Universum Film, ISBN des Buches: 978-3-936086-26-3, erhältlich im Buchhandel, bei Amazon (www.amazon.de) oder www.orange-press.com 

 

4)    „Den Schatz bewahren – Plädoyer für eine gentechnikfreie Landwirtschaft“, Buch von Angela von Beesten (Hrsg. Sambucus e. V.), erhältlich bei Sambucus (www.sambucus.org), Auf der Wörth 34, 27389 Vahlde, gegen Einsendung einer Schutzgebühr von 7 (sieben) Euro

 

5)    „Gefahr Gentechnik – Irrweg und Ausweg“, Buch im Concord Verlag (Hrsg. Manfred Grössler, Red. Klaus Faissner), ISBN: 3-9501-887-1-1

 

6)    „Plädoyer für eine gentechnikfreie Welt“, ISP-Studie eines weltweiten Zusammenschlusses von Wissenschaftlern im Weltnetz unter www.indsp.org und www.indsp.org/ISPgerman.pdf (deutsche PDF-Version abruf- und ausdruckbar)

 

ANHANG leicht gekürzt und leicht geändert übernommen aus F. William Engdahl, Saat der Zerstörung. Die dunkle Seite der Gen-Manipulation, 3. Auflage Februar 2013, Seiten 310 – 315; © 2013, 2007, 2006 by F. William Engdahl, © 2013, 2007, 2006 für die deutschsprachige Ausgabe bei KOPP-Verlag, Pfeiferstraße 52, D-72108 Rottenburg, www.kopp-verlag.de. Wiedergabe mit freundlicher telephonischer Genehmigung des KOPP-Verlages vom 08. Oktober 2013.  Der Verfasser dankt dem KOPP-Verlag!    

1) Nach F. William Engdahl, Saat der Zerstörung. Die dunkle Seite der Gen-Manipulation, 3. Auflage Februar 2013, S. 13 / 14; © 2013, 2007, 2006  by F. William Engdahl, © 2013, 2007, 2006 für die deutschsprachige Ausgabe bei KOPP-Verlag, Pfeiferstraße 52, D-72108 Rottenburg, www.kopp-verlag.de

 

2) Nach F. William Engdahl, Saat der Zerstörung, op. cit., S. 36 u. 45  (Transkript des von Bill Moyers geführten Interviews mit Bill Gates am 9. Mai 2003, http://www.pbs.org/now/transcript/transcript_gates.html) und nach F. William Engdahl, „Bill Gates talks about »vaccines to reduce population«”, 4. März 2010, http://oilgeopolitics.net/Swine_Flu/Gates_Vaccines/gates_vaccines.html  

3) www.nzfoodsecurity.org ; der originale Gesetzestext in englischer Sprache auf der offiziellen Seite des neuseeländischen Parliament Counsel Office:  www.legislation.govt.nz/bill/government; siehe dazu auch http://www.das-wilde-gartenblog.de/ und http://derhonigmannsagt.wordpress.com

4) siehe dazu F. William Engdahl, Verbindungen zwischen GVO-Industrie und GVO-Gremium bei der EFSA in Brüssel, 04. 12. 2010, http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/f-william-engdahl/verbindungen-zwischen-gvo-industrie-und-gvo-gremium-bei-der-efsa-in-bruessel

5) Europa, Agenturen der Europäischen Union, Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA,http://europa.eu; nach F. William Engdahl, a. a. O. 4)

6) Institut für unabhängige Folgenabschätzung in der Biotechnologie Testbiotech e. V., Die EFSA – eine Spielwiese der Gen-Industrie: Mitarbeiter der Europäischen Lebensmittelbehörde kollaborieren mit Firmen wie Monsanto, 19. November 2010, http://www.testbiotech.org/nod/425; nach F. William Engdahl, a. a. O. 4)

7) International Life Science Institute, 2011, Annual Report, Board of Trustees, http://www.ilsi.org/Documents/ILSI_AR2011_rFinal.pdf; nach F. William Engdahl, Saat der Zerstörung, op. cit., Seiten 30 / 31 und 44

8) EFSA, EFSA befürwortet Wiederzulassung von Gen-Mais MON810, 30. Juni 2009, http://www.efsa.europa.eu; n. F. William Engdahl, a. a. O. 4)

9) Nach F. William Engdahl, Saat der Zerstörung, op. cit., S. 37 – 43

10) Nach F. William Engdahl, Saat der Zerstörung, op. cit., S. 284 – 287

11) Earl Lauer Butz, in: Time Magazine, 11. November 1974; zit. n. F. William Engdahl, Saat der Zerstörung, op. cit., S. 129 / 130

Ausführlichere Version des Artikel HIER

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http://www.mmnews.de/index.php/i-news/15275-eu-saatgut-verordnung-widerstand-jetzt

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„EU“-Spezial: Einheitsgemüse ersetzt Sortenvielfalt……


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Warum will die „EU“ die Sortenvielfalt abschaffen?

Warum will die „EU“ privaten Gärtnern anordnen, was sie zu pflanzen hat und was nicht?

Warum überhaupt eine Verordnung wegen Saatgut?

Jahrzehnte, nein, Jahrhunderte, immer schon, kamen die Bauern und Gärtner mit ihren eigenen Saatgut-Züchtungen und

Auswahlen bestens zurecht.

Warum will die „EU“, von Personen die keinerlei Ahnung haben wovon sie überhaupt reden, sprich landwirtschaftliche Kenntnisse besitzen,

erfahrenen ausgebildeten Landwirten und Gärtnern befehlen, keine eigene Saat mehr nutzen zu dürfen?

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Abgesehen davon, dass Brüssel keine legitimen Rechte besitzt, nach Grundgesetzen und Verfassungen, sich in die inneren Angelegenheiten

der einzelnen Nationen zu mischen. Sie nehmen sich einfach dieses Recht. Warum lassen sich selbst große Nationen wie Frankreich und teilweise auch

England von der „EU“ gängeln? Keine Nation, sprich keine Polit-Vertreter, haben das Recht, ohne Befragung des Volkes, sich von fremden ungewählten, nicht

legitimen Hanseln, wichtige Anordnungen geben zu lassen.

Nicht „Brüssel“, sondern einzig die Regierungen der Staaten darf sich in die jeweiligen inneren Bereiche einmischen und anordnen.

Kurz gesagt: Alles was Brüssel sagt und anordnet hat keinerlei rechtliche Auswirkungen auf die Staaten.

Die Polit-Vertreter, die sich auf Brüssel berufen, verstoßen gegen ihre Eide und gegen geltendes Verfassungs- und Grundgesetz.

Jeder kann das in den GG und Verfassungen nachlesen.

Weshalb also beruft sich keine Landwirtschaft- und Gärtner-Vertretung, kein betroffener Hobbygärtner, auf diese Rechte als Staatsbürger?

Jeder ist Staatsbürger seines Landes und nicht der „EU“.

Die Bezeichnung „EU-Bürger“ ist falsch, es gibt keine „EU“-Bürger, da die „EU“ kein souveränes Land ist, sondern nur ein künstliches und willkürliches Konstrukt, ohne jedes legitime Recht auf Existenz.

All das sollte und muss beachtet werden, wenn die „EU“ mal wieder etwas anordnet. Die „EU“ kann nichts anordnen. Stets daran denken: Politiker die sich darauf berufen, dass ja die „EU“ diese Anordnungen getroffen hat, gibt einer nicht legitimen und berechtigten Kunstform das Recht, über die Bürger des jeweiligen Landes zu entscheiden!

Das darf aber kein Politiker!

Jede Anordnungen von Brüssel ist bezogen auf „Innere Angelegenheiten“ der Staaten und Nationen, null und nichtig! 

Wiggerl

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Wie direkt so manche Entscheidung aus Brüssel in unser unmittelbares
Lebensumfeld eingreift und welche Auswirkungen das auf unser Dasein hat,
 zeigt die sogenannte Saatgutverordnung der EU-Kommission sehr deutlich
auf. In ihrem Drang, immer größere Profite zu machen, haben es die
großen Konzerne erwirkt, dass der Handel, aber auch der Tausch von
teilweise alten und fast ausgestorbenen Pflanzensorten, nicht mehr
uneingeschränkt betrieben werden kann. Über kurz oder lang bedeutet dies
aber das Ende einer großen, wertvollen Vielfalt.