Deutsche Kultur und Ahnen-Gedenken: Johann Thießen – Nachwort zum Film "Die Zerstörung deutscher Gräber"


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Johann Thießen brachte seinen Unmut über die anstehende Zerstörung einer Ruhestätte eines Familienangehörigen in einem Film zu Wort. Die Resonanz seines Videos war durchweg positiv und induzierte zahlreiche Diskussionen sowie Bekenntnisse von anderen Betroffenen. —— Mit Geld ist alles möglich, sagt man – doch nicht eine Grabverlängerung in der Gemeinde Merzenich. Johann Thießen, selber Vater und Großvater, möchte das Grab seines Vaters verlängern und beantragte dies im hiesigen Rathaus.

Die Ruhestätte ist ihm ein wichtiger Ort und heilig. Er wünscht sich, dass auch seine Enkelkinder noch die Möglichkeiten bekommen, die letzten Orte der Verstorbenen aufzusuchen. Es wird ihm jedoch von der Gemeinde verwehrt – obwohl er finanziell dafür aufkommen würde.

„Wenn nicht mal Geld der Grund für die Ablehnung ist, was ist es es dann?“

fragt sich Johann Thießen. Auf seinem Rechercheweg findet er viele Gräber, die nach „Vertragsablauf“ entsorgt werden.

Darunter auch ganz junge Verstorbene, deren direkte Angehörige noch jung sein dürften.

Thießen geht dem nach und stellt Fragen und teilt seine Gedanken.

Deutsche Kultur und Ahnen-Gedenken: Die Zerstörung deutscher Gräber – Johann Thießen – Das Grab seines Vater – Gemeinde Merzenich