Invasoren: Viktor Orban: Der Westen wird fallen


Viktor Orban, Ministerpräsident von Ungarn, bei seiner «Rede zur Lage der Nation», am 18.02.2018, in Budapest. (Foto: dpa)

Viktor Orban: Der Westen wird fallen

Ungarns Ministerpräsident Orban sieht dunkle Wolken über Europa.

Viktor Orban, Ministerpräsident von Ungarn, bei seiner «Rede zur Lage der Nation», am 18.02.2018, in Budapest. (Foto: dpa)

Viktor Orban, Ministerpräsident von Ungarn, bei seiner «Rede zur Lage der Nation», am 18.02.2018, in Budapest.

 

Ungarns Regierungschef Viktor Orban hat in seiner scharfen Rhetorik gegen Einwanderer noch einmal nachgelegt: In seiner Rede zur Lage der Nation entwarf er am Sonntag finstere Szenarien für Europa.

„Dunkle Wolken liegen wegen der Einwanderung über Europa“,

sagte Orban vor Anhängern in Budapest.

„Nationen werden aufhören zu existieren, der Westen wird fallen, während Europa nicht einmal bemerken wird, dass es überrannt wurde.“

Der Ministerpräsident warnte auch davor, dass europäische Großstädte schon bald eine überwiegend muslimische Bevölkerung haben könnten.

Der Opposition warf er vor, „die Zeichen der Zeit“ nicht zu erkennen. Sie sei „in einer hoffnungslosen Position“, weil sie den ungarischen Grenzzaun abgelehnt und die Regierung im Streit mit der EU um die Aufnahme von Flüchtlingen nicht unterstützt habe.

„Ich verstehe nicht, wie sie die Menschen um Vertrauen bitten kann“, sagte der Regierungschef. Das Publikum schwenkte ungarische Flaggen. Auf dem Podium stand die Parole „Fürs uns, Ungarn zuerst“.

Orban vertritt eine harte Haltung gegen Einwanderer. Auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise ließ er einen Grenzzaun errichten und stoppte damit die über die Balkanroute kommenden Flüchtlinge. Mit der EU streitet Orban über die Umverteilung von Flüchtlingen.

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