Trojanische Pferde in der Frauenbewegung


  • Es muss ja so bequem sein, während man auf Washington DC zumarschiert, dass andere Frauen – weit weg – genitalverstümmelt, noch als Kinder verheiratet und zuhause geschlagen und geschändet werden – und alldieweil in den Grenzen von Washington weiter zu Fragen wahrlich massiven Missbrauchs schweigen: Auspeitschen, Säure-Verbrennungen, Gliedmaßen oder Köpfe abhacken oder Menschen bei lebendigem Leib verbrennen, ertränken oder vergraben.

  • Die westliche Kultur, die Frauen erlaubt in Mikrofone zu brüllen, ist nicht einmal notwendigerweise die Kultur, an die diese Frauen glauben; es handelt sich oft nur um die Kultur, die sie zum Propagieren totalitärer Ideen wie Antisemitismus, religiöser Intoleranz und das Aufzwingen theokratischer Überzeugungen durch Infiltration oder Gewalt nutzen.

  • Glaubt Sarsour wirklich, dass die Menschen so verrückt geworden sind, dass sie all ihre bürgerlichen Freiheiten und Freiräume aufgeben, die ihre Vorfahren sich über die Jahrhunderte erarbeitet haben – nur für zinsfreie Kredite?

  • Glaubt Sarsour wirklich, dass die Menschen so verrückt geworden sind, dass sie all ihre bürgerlichen Freiheiten und Freiräume aufgeben, die ihre Vorfahren sich über die Jahrhunderte erarbeitet haben – nur für zinsfreie Kredite? … Ich komme aus einer konservativen muslimischen Gesellschaft, daher weiß ich, dass die Kultur, nach der sie sich sehnt, ihr niemals gestatten würde solchen Aktivismus ohne Erlaubnis der Männer, die ihre „Beschützer“ sind, in Bewegung zu setzen.

  • Die Gegenstimmen der Unterdrückten kämpfen an zwei Fronten. Sie werden von ihren eigenen totalitären Regimen und gleichzeitig von den Apologeten dieser Tyrannen, erdrückt.

Warum suchen sich Frauen, die an gleiche Rechte für Frauen glauben, als Sprecherin jemanden aus, die im einen Moment mit ihrer angeblich abweichenden Meinung prahlt, die sie als „Patriotismus“ ausgibt, und dann im nächsten dafür eintritt anderen Frauen die Genitalien abzuhacken? Das ist so, als würde man sich einen Henker dafür auswählen eine Kampagne gegen die Todesstrafe zu führen oder den Chef von ISIS für den Kampf für gleichgeschlechtliche Ehen.

Die Prinzipien von „Meinungsverschiedenheit“, auf die so stolz zu sein sie behaupten und die sie aus religiösen Quellen entnommen haben wollen, sind in Wirklichkeit die liberalen Werte und Menschenrechte der modernen Welt – eben diese Rechte und Werte, die sie anscheinend zu zerstören versuchen.

Aus dem anderen Mundwinkel heraus versuchen sie jedoch dem Westen das islamische Scharia-Gesetz aufzudrängen. Leider steht die Scharia in offenem Widerspruch zu westlichen Werten und Menschenrechten.

Wie können Kulte, die daran glauben dazu bestimmt zu sein andere beherrschen, sich als progressiv bezeichnen, wenn ihre gesamte Botschaft dem Geist der Toleranz und sozialen Koexistenz zuwiderlaufen?

Es muss ja so bequem sein, während man auf Washington DC zumarschiert, dass andere Frauen – weit weg – genitalverstümmelt, noch als Kinder verheiratet und zuhause geschlagen und geschändet werden – und alldieweil in den Grenzen von Washington weiter zu Fragen wahrlich massiven Missbrauchs schweigen: Auspeitschen, Säure-Verbrennungen, Gliedmaßen oder Köpfe abhacken oder Menschen bei lebendigem Leib verbrennen, ertränken oder vergraben.

Die Werte, die sie hier genießen, sind die Werte der aufgeklärten Welt und haben nichts mit der Kultur zu tun, die sie anderen auferlegen wollen.

Die Kultur, die Frauen wie Linda Sarsour erlaubt in Mikrofone zu brüllen, ist nicht einmal notwendigerweise die Kultur, an die diese Frauen glauben; es handelt sich oft nur um die Kultur, die sie zum Propagieren totalitärer Ideen wie Antisemitismus, religiöser Intoleranz und das Aufzwingen theokratischer Überzeugungen durch Infiltration oder Gewalt nutzen.

Die Kultur, von der Sarsour sagt, dass sie sie anstrebt, erlaubt die Verstümmelung von Frauen, gestattet Frauen aber nicht laut zu reden, ganz zu schweigen davon durch Mikrofone zu sprechen. Folglich verdankt sie ihre aktuellen Privilegien der amerikanischen Identität.

Die muslimische Aktivistin Linda Sarsour einen Moment, bevor sie von ihrer angeblich abweichenden Meinung als „Patriotismus“ prahlt, während sie im nächsten Moment anderen Frauen die Genitalien abhackt. (Bildquelle: Video-Screenshot von Seriously.TV)

Sarsour erklärte am 13. Mai 2015 in einem Tweet: „Ihr wisst, dass ihr unter dem Scharia-Recht lebt, wenn auf einmal für all eure Kredite und Kreditkarten keine Zinsen mehr fällig sind. Klingt doch gut, oder?“

Dann schrieb sie am 29. April 2014 einen Tweet: „@RobertWildris Ich trinke keinen Alkohol, esse kein Schweinefleisch, ich folge der islamischen Lebensweise. Das ist alles, worum es bei der Scharia geht.“

Es wäre nett, wenn die einzigen Anforderungen der Scharia darin bestünden Alkohol oder Schweinefleisch zu meiden; es gibt allerdings einen ganze Ozean an Ge- und Verboten, die in die Kategorie des „ich folge der islamischen Lebensweise“ gehören.

Frauen würden auch vier männliche Zeugen benötigen, um eine Vergewaltigung zu beweisen; sonst riskieren sie wegen „Ehebruch“ zu Tode gesteinigt zu werden.

Glaubt Sarsour wirklich, dass die Menschen so verrückt geworden sind, dass sie all ihre bürgerlichen Freiheiten und Freiräume aufgeben, die ihre Vorfahren sich über die Jahrhunderte erarbeitet haben – nur für zinsfreie Kredite?

Die Heuchelei besteht darin, dass ihr gewagter Lebensstil in den USA schildert, dass sie selbst tief in sich drin die unterdrückerischen Bedingungen verabscheut, die sie für die armen Frauen der muslimischen Welt propagiert, die tatsächlich damit leben müssen.

Wie gerne würden solche Frauen in Hijabs ein paar Wochen unter den totalitären Regimen verbringen, mit denen sie so liebend gerne aufschneiden?

Drei britische junge Frauen, die dem Ruf von ISIS-Führer Abu Bakr Al-Baghdadi folgten, schlichen sich nach Syrien, schlossen sich dem Jihad an, nur um wegen des Fehlers zu verzweifeln, den sie begangen hatten; eine gilt als tot.

Kadiza Sultana, Shamima Begum und Amira Abase reisten, berauscht von ISIS-Propaganda, nach Syrien, um sich dem heiligen Auftrag zu widmen und ISIS-Bräute zu sein.

Sultana soll bei einem russischen Luftangriff getötet worden sein, zu verängstigt einen Versuch zu machen vor ISIS zu flüchten, aus Angst vor extremer Folter und öffentlicher Hinrichtung, sollte sie gefasst werden.

Der Verbleib der beiden anderen ist nicht bekannt, abgesehen von seltenem Kontakt, der zwischen ihnen und ihren Familien bestehen soll.

Sophie Kasiki, eine junge französische Frau, die es schaffte sich ohne ihren vierjährigen Sohn aus einer IS-Feste in Raqqa davonzumachen, sagte, sie hätte den Tod riskiert, wäre sie dabei gefasst worden ihren Sohn zu retten. Sie beschrieb die Qual zu ISIS zu gehören als „eine Reise in die Hölle, aus der es keine Rückkehr zu geben schien“.

Von Samra Kesinovic, einer 17-jährigen Australierin, wird berichtet, dass sie von ISIS-Kämpfern zu Tode geprügelt wurde, als man sie bei einem Fluchtversuch fasste, nachdem sie von ihrem Partner einem anderen ISIS-Kämpfer als Sexsklavin „geschenkt“ wurde.

Die Ironie liegt darin, dass Linda Sarsour und ihre Anhänger sagen, sie lieben die Hamas und die Kalifate wie das von Abu Bakar al-Baghdadi gegründete oder Regime wie Saudi-Arabien und den Iran – aber natürlich leben sie dort nicht.

Sarsour ist zweifellos von Männern vorgeschickt worden, um ihr sanftes Bild rüberzubringen, da sie selbst nicht mit den Rechten prahlen können, die sie ihren Frauen geben.

Ich komme aus einer konservativen muslimischen Gesellschaft, daher weiß ich, dass die Kultur, nach der sie sich sehnt, ihr niemals gestatten würde solchen Aktivismus ohne Erlaubnis der Männer, die ihre „Beschützer“ sind, in Bewegung zu setzen.

Wie kommt es, dass sie vergisst zu erwähnen, dass ihre Art von Aktivismus in Saudi-Arabien und vielen anderen muslimischen Staaten eine Frau ihre Familie, ihre Ehre und vermutlich ihr Leben kosten würde?

Ein Gericht im Staat Washington hob letzte Woche das Verbot gegen Reisende aus sieben vorwiegend muslimischen Ländern auf, das von Präsident Trump angeordnet wurde.

Würde irgendein Richter oder eine einflussreiche Person es wagen die Anordnung, sagen wir, des saudischen Königs, eines Schariarats des Iran, eines Mitglieds der königlichen Familie eines Landes des Nahen Ostens, eines Militärdiktators oder der Hamasführer anfechten, die Sarsour offenbar so bewundert?

Man kann sich nicht einmal in seinen schlimmsten Albträumen vorstellen in diesen schariakonformen Gebieten anderer Meinung zu sein, aber ja: In den USA und dem Westen sind andere Meinungen erlaubt, dort wird Menschen frei gestattet ihre Gedanken auszusprechen.

Das sind nicht die Werte des fremden Landes, das zu lieben sie bekundet; für diese Werte wurde gekämpft und Menschen des Westens haben sie sich mit ihrem Blut erarbeitet.

Fakt ist: sie ist kontraproduktiv. In Ägypten benutzten konservative Männer Frauen als Protestierende, um Hosni Mubaraks Regime zu stürzen; aber sobald die Muslimbruderschaft, die das Regime Morsi anführte, die Kontrolle übernahm, sah die gesamte Welt geschockt zu, wie sie die Scharia für jedermann einführte – vor allem für diese Frauen. Das Regime Morsi bestrafte später Frauen, die gegen die von ihm angeordnete iranartige Scharia protestierte.

Dieselben Imame, die die treibenden Geister hinter der ägyptischen Revolution waren, gaben dann Fatwas [religiöse Gutachten] aus, genau diese Frauen zu vergewaltigen, die für ihre Rechte auf die Straße gegangen waren. Al-Arabiya berichtete:

„Ein salafistischer Prediger aus Ägypten sagte, weibliche Protestler auf Kairos Tahrir-Platz zu vergewaltigen und sexuell zu belästigen ist gerechtfertigt; er nannte sie „Kreuzzügler“, die „keine Scham haben, eine Angst und nicht einmal Feminismus… Abu Islam fügte an, dass diese Aktivistinnen nicht zum Tahrir-Platz gehen um zu protestieren, sondern um sich sexuell missbrauchen zu lassen, weil sie vergewaltigt werden wollten… Und übrigens, 90 Prozent von ihnen sind Kreuzzügler und die übrigen 10 Prozent sind Witwen, die niemanden haben, der sie kontrolliert.“

Allein in einer Nacht wurden etwa 80 Frauen belästigt, nämliclh als die Regierung Morsi gestürzt wurde und die Menschen aus den Häusern kamen, um seinen Abgang zu feiern.

Das sind die Ansichten, die Sarsour zu verkaufen versucht.

Dieselben Männer, die diese Linken und Progressiven an die Macht zu bringen versuchen, würden sie zu Abgefallenen erklären und ihnen die schlimmsten Strafen zufügen, die man sich vorstellen kann – für die „Verbrechen“, die begingen, indem sie Werte förderten, von denen sie glauben, dass sie der Welt Harmonie bringen.

Die Gegenstimmen der Unterdrückten kämpfen an zwei Fronten. Sie werden von ihren eigenen totalitären Regimen und gleichzeitig von den Apologeten dieser Tyrannen, erdrückt, die die Marschierer stärken – vermutlich ohne überhaupt zu begreifen, welch massiven Schaden sie anrichten.

https://de.gatestoneinstitute.org/9944/frauenbewegung-islamisten

Deutsche Reich: Ein Staat im Wachkoma…BRD-DDR nur Konstrukte zur Verhinderung eines Friedensvertrages…BRD kann völkerrechtlich niemals Nachfolger des Deutschen Reiches sein oder werden….Merkel und Co belügen das Deutsche Volk


Reichsgründung-1871

 

 

Feudale und plutokratische Strukturen werden immer deutlicher sichtbar, während man den Ausverkauf des ganzen Landes sowie die Abschaffung und Unterdrückung sämtlicher Rechte einer Kombination aus politisch, ökonomischen und historischen Analphabeten hinter der Fassade „Demokratie“ auf der Bühne des politischen Tagesgeschäfts überlässt, während die Klatschaffen aus Presse, Funk und Fernsehen für die nötige Kosmetik und Komik sorgen.

Sämtliche G (auner) – 20 Staaten, sind Steuertyranneien zu Gunsten der Fiat Money (ist keine Automarke) Finanzaristokratie, geführt von Taschendieben. Wobei sich die wertschöpfenden Menschen verhalten, wie eine Zitrone zu ihrer Zitronnenpresse! Stichworte: Hamsterrad, Ausbeutung

„Wir sind nicht eure Sklaven“, setzt sich gesellschaftskritisch mit einer „Zwangsjacke“ mit der Bezeichnung „Staat“ auseinander.

Ein Staat im Wachkoma

 

Die Augenwischerei nimmt kein Ende. Seit nunmehr 70 Jahren phantasieren Politiker und Medien im Widerspruch zur ständigen Rechtsprechung vom Untergang des Deutschen Reiches. Dem liegen Missverständnisse und bewusste Falschinformationen zu Grunde, wie sich gerade wieder gezeigt hat.

 

von Marc Dassen

Die Linken im Bundestag hatten sich Anfang Juli erhofft, dass ihre Rechtsauffassung endlich bestätigt und der aus ihrer Sicht gefährliche Geschichtsrevisionismus vermeintlich rechter Kreise eine Abfuhr bekommen würde. Dann kam alles anders. In einer kleinen Anfrage baten unter anderem die linken Abgeordneten Andrej Hunko, Niema Movassat, Alexander S. Neu, Azize Tank und Sarah Wagenknecht am 27. Mai 2015 um Aufklärung bezüglich der weiterhin gültigen Rechtsetzung des Bundesverfassungsgerichtes. Die Frage war: „Gedenkt die Bundesregierung für Klarheit zu sorgen und die These von der Fortexistenz des Deutschen Reiches öffentlich als unhaltbar zurückzuweisen, damit diese Behauptung nicht von Neonazis und der so genannten Reichsbürgerbewegung für ihren Gebietsrevisionismus gegenüber den EU-Nachbarländern instrumentalisiert werden kann?“

Das höchste deutsche Gericht hatte in einem Grundsatzurteil 1973 festgestellt, dass „das Deutsche Reich den Zusammenbruch 1945 überdauert hat und weder mit der Kapitulation noch durch die Ausübung fremder Staatsgewalt in Deutschland durch die Alliierten noch später untergegangen ist“. Es besäße nach Ansicht der damaligen Richter „nach wie vor Rechtsfähigkeit, ist allerdings als Gesamtstaat mangels Organisation nicht handlungsfähig“. Die Bundesrepublik Deutschland sei dementsprechend nicht „Rechtsnachfolger“ des Deutschen Reiches, „sondern als Staat identisch mit dem Staat Deutsches Reich – in Bezug auf seine räumliche Ausdehnung allerdings teilidentisch.“

Es sind diese kryptischen Formulierungen, die nach wie vor bei vielen Linken und Otto-Normal-Abgeordneten für Unmut und Stirnrunzeln sorgen. Kaum jemand begreift aber, was hier wirklich gemeint ist und welche Auswirkungen dieses Urteil, das seither mehrfach bestätigt und auch schon in einer kleinen Anfrage von Februar 2015 unterstrichen worden ist, wirklich hat. Im Lichte der heutigen Besatzungssituation Deutschlands, bedingt durch die fortgeltenden Besatzungsstatute und Vorbehaltsrechte der Alliierten, die in Deutschland Militärbasen, amerikanische Atomwaffen und grenzenlose Spionage überhaupt erst möglich machen und vor dem Hintergrund, dass Deutschland nach wie vor bei den Vereinten Nationen als Feindstaat geführt, keine Verfassung, kein gültiges Grundgesetz und keinen Friedensvertrag hat, lässt sich das Fortbestehen des Deutschen Reiches nur so verstehen, wie Wolfgang Schäuble es im November 2011 formulierte: „Wir hier in Deutschland sind seit dem 8. Mai 1945 zu keinem Zeitpunkt mehr voll souverän gewesen.“ Das ist mittlerweile vielen klar geworden, besonders seit der NSA-Affäre, was allerdings die Konsequenzen dieser Aussage sind, verstehen nach wie vor die Wenigsten. Wenn Deutschland seither kein souveräner Staat mehr gewesen ist, dann deshalb, weil der einzig legitime Staat auf deutschem Territorium, der jemals souverän gewesen ist, dass Deutsche Reich war, das nach Auffassung der Richter in den letzten völkerrechtlich verbindlichen Grenzen vom 31. Dezember 1937 bestand hatte. Dieses Deutsche Reich konnte nicht einfach untergehen oder von einer sogenannten Bundesrepublik vereinnahmt werden.

Erinnert wird hier an die Worte von Theo Waigel beim Schlesier-treffen in Hannover im Juli 1989, der seinerzeit formulierte:

„Durch die Kapitulation der deutschen Wehrmacht am 8. Mai 1945 ist das Deutsche Reich nicht untergegangen.“

Das heißt: Der legitime Staat, auf dem wir uns heute befinden heißt nicht Bundesrepublik Deutschland sondern immer noch Deutsches Reich.

Das hat nichts mit Geschichtsrevisionismus und noch viel weniger etwas mit braunem Gedankengut zu tun – obwohl allein der Name „Reich“ bei vielen unwillkürliche Beissreflexe auslöst. Hier geht es nicht um die Wiederherstellung des sogenannten Dritten Reiches, sondern um das Anknüpfen an die letztgültige und in freier Art und Weise erlassene Deutsche Verfassungsordnung von 1871. Die tausendjährige deutsche Rechts- und Verfassungsgeschichte gebietet, dass man sich an ihr orientiert, wenn man die Besatzung Deutschlands aufheben und wieder zum Recht und zum Frieden zurückfinden will.

Dass das Bundesverfassungsgericht sich damals anmaßte, die BRD als identisch mit diesem souveränen Deutschen Reich zu bezeichnen, ist als Täuschung wahrzunehmen, denn die BRD war, besonders wenn man die historische Situation während des Urteils 1973 bedenkt, weder souverän, noch wiedervereint, noch in irgendeiner anderen Weise dazu befähigt, über den völkerrechtlichen Zustand des besiegten Deutschen Reiches zu bestimmen.

Darauf weist auch die Formulierung hin, das Deutsche Reich besäße nach wie vor „Rechtsfähigkeit“, sei aber nicht „handlungsfähig“.

Das geht nur deshalb zusammen, weil die Siegermächte völkerrechtlich nicht im Stande waren, den legitimen Deutschen Staat (dessen Geschichte weit über die zwölf dunklen Jahre hinausweist) vollends aufzulösen. Also installierten sie ein Besatzungskonstrukt oben drauf. Zuerst in vier Besatzungszonen aufgeteilt, dann zu zwei deutschen Teil-Verwaltungen (BRD und DDR) zusammengefasst, dann ab 1989 wieder zusammengefügt, gab es nie den Moment, an dem ein von den Siegermächten errichtetes Staatskonstrukt das Deutsche Reich abgelöst hätte. Das war völkerrechtlich unmöglich. Was aber möglich war, war die Handlungsunfähigkeit des Deutschen Reiches sicherzustellen – bis heute geschieht dies auf verschlungenen Pfaden (siehe sog. Bereinigungsgesetze).

Seit der militärischen Niederlage 1945 liegt das Deutsche Reich – das sich aus Staatsvolk, Staatsgebiet, Staatsverfassung und Staatsgewalt zusammensetzte – im Wachkoma.

Die Bundesrepublik Deutschland, nach Aussage der Väter des Grundgesetzes ein Besatzungskonstrukt ohne Verfassung, die den ehemaligen Siegermächten ihre Befugnisse sichern und daher nur als Verwaltungsgebiet angesehen werden kann, war ebenso wie Deutsche Demokratische Republik nie ein Staat im eigentlichen Sinne.

Der Hauptgrund dafür ist der, dass sie beide 1949 durch die Alliierten gegründet worden sind und bis zum Schluss dem Diktat der Sieger unterlagen. Bei der sogenannten Wiedervereinigung wurde das Deutsche Reich nicht wiederhergestellt, sondern lediglich zwei Verwaltungskonstrukte zusammengeführt, ohne dabei aber das Besatzungsrecht tatsächlich aufzuheben, wie aus den Klauseln des Zwei-plus-vier-Vertrages deutlich wird, der noch Teile des Überleitungsvertrages von 1954/55 fortbestehen ließ. Explizit wurde damit 1989/90 sichergestellt, dass die USA als Hauptsiegermacht weiterhin ihre Befugnisse über Deutschland behalten würde.

Tatsächlich geht es auch überhaupt nicht um einen sogenannten Geschichtsrevisionismus, wie die Linke in ihrer Anfrage befürchtet. Der ehemalige Außenminister Hans-Dietrich Genscher gab in seinen Memoiren („Erinnerungen“ 1995) zu, dass die damalige Bundesregierung bei den Verhandlungen zum Zwei-plus-vier-Vertrag 1990/91 ausdrücklich darauf verzichtet hatte, die Frage der endgültigen Grenzziehung zu regeln. Die sollte nach vorherigen Absprachen einer endgültigen Friedensregelung vorbehalten bleiben, die aber nie zustande kam.

Der Grund: Genscher erklärte in eklatanter Übertretung seiner parlamentarischen Befugnisse am Verhandlungstisch mit den polnischen Vertretern: „Die Bundesregierung schließt sich der Erklärung der vier Mächte an und stellt dazu fest, dass die in der Erklärung der vier Mächte erwähnten Ereignisse und Umstände nicht eintreten werden, nämlich dass ein Friedensvertrag oder eine friedensvertragsähnliche Regelung nicht beabsichtigt sind.«

Der sogenannte Gebietsrevisionismus ist aus diesem Blickwinkel heraus nicht eine gefährliche, kriegerische Aggression, die den ehemaligen Kriegsgegnern etwas wegnehmen will – I

im Gegenteil: Zuallererst geht es um einen Friedensvertrag, der die Grenze Deutschlands im Osten, die de facto längst gezogen und für die Millionen Deutsche von ihrem Land vertrieben worden sind, auch rechtlich endlich feststellt. Das wäre der erste Schritt zu einem echten Friedensvertrag für Deutschland! Käme dieser zustande, wären das US-Militär und sein Geheimdienstapparat nicht länger befugt, uns als Feindstaat und Kriegsbeute zu behandeln.

Auch wäre damit der Existenz der Vereinigung der Siegermächte des Zweiten Weltkrieges – den Vereinten Nationen – die Existenzgrundlage entzogen. So ließe sich die Neue US-dominierte Weltordnung noch abwenden.

Quelle: https://www.compact-online.de/ein-staat-im-wachkoma/

Mit freundlichen Grüßen

Jan Lüttich