Deutsche Medien – Diagnose: Hirntod!


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Von Thomas Böhm

Die deutschen Medien haben im Zuge des „Flüchtlingsdramas“ in ihre wohl größte Krise geritten. Es wird geschrieben ohne Sinn und Verstand aber auf Teufel komm raus, als ob jede Zeile einem „Flüchtling“ das Leben retten würde. Das journalistische Handwerkszeug, zu dem zum Beispiel die Recherche und die Gegenrecherche gehören, verrotten in irgendwelchen rot lackierten Schreibtischschubladen. Die Schlagzeilen machen ihrem Namen alle Ehre, viele Beiträge haben dagegen aber weniger Substanz als Sand, der durch die Finger rinnt.

JouWatch serviert seinen Lesern mal drei aktuelle Kostproben des journalistischen Siechtums, Beiträge, die nicht mal eine Schülerzeitung bereichern würden:

Es geht los mit einer „Skandal-Geschichte“ aus dem „Stern“:

Kritik an Frauke Petry -„Ihr Vorschlag erinnert an den Schießbefehl in der DDR“

Die AfD-Vorsitzende Frauke Petry will notfalls an der Grenze auf Flüchtlinge schießen lassen. Die anderen Parteien sind entsetzt: Der Vorschlag erinnere an die DDR – und zeige, wie menschenverachtend und gefährlich die AfD wirklich sei…

Gibt man bei Google zu diesem Thema die Stichworte „Frauke Petry und Schießbefehl“ ein, erkennt man sofort, dass mittlerweile fast nur noch Lemminge in den Redaktionsstuben hocken, die nicht mal mehr in der Lage sind, eigene Sätze zu formulieren. Sie schreiben alle voneinander ab!

Aber bleiben wir beim „Stern“. Um diese schießwütige Schlagzeile zu untermauern, macht der „Stern“ das, was auch viele Kollegen in den anderen Redaktionen so gerne tun. Sie rufen diejenigen an, mit denen sie am Vorabend noch in der „Che Guevara-Lounge“ bei Rotwein und Käsecracker gesessen und über die gottlose Welt geplaudert haben:

Auch von Grünen, Linken und CDU prasselte scharfe Kritik auf Petry ein. CDU-Generalsekretär Peter Tauber sagte, mit solchen Entgleisungen entlarve sich die AfD selbst „als Ansammlung frustrierter Ewiggestriger, denen Demokratie, Rechtsstaat und Werte wie Nächstenliebe und Barmherzigkeit nichts bedeuten“.

Die Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt kritisierte: „Frauke Petry offenbart die hässliche Fratze der AfD.“ Diese sei eine „zutiefst rassistische, diskriminierende und menschenverachtende Partei“. Der Grünen-Innenexperte Volker Beck erklärte, mit ihrem Gerede habe Petry bewiesen, „dass die AfD mit dem Rechtsstaat auf dem Kriegsfuß“ stehe. „Hier zeigt sich: Diese Partei ist richtig gefährlich.“

„Nun weiß jeder, mit wem er es zu tun hat“, sagte der Vize-Fraktionschef der Linken, Jan Korte: „Die Aussagen sind inhuman, verroht, antidemokratisch, und sie legen den Schluss nahe, dass sich Frauke Petry in Nordkorea sicherlich sehr wohlfühlen würde.“…

http://www.stern.de/politik/deutschland/frauke-petry-fordert-waffengewalt-gegen-fluechtlinge—und-erntet-kritik-6674492.html

Dieses Beispiel zeigt uns, dass viele deutsche Journalisten nicht mal mehr die einfachsten Regeln ihres Handwerks beherrschen und das ihr ideologischer Eifer auch noch den verbliebenen Rest ihrer kleinen grauen Gehirnzellen zersetzt hat.

Normalerweise hätte man nämlich mit Frauke Petry sprechen müssen. Es könnte ja sein, dass sie falsch zitiert oder verstanden wurde.

In diesem Zusammenhang haben wir dann folgendes gefunden:

Gesetz über den unmittelbaren Zwang bei Ausübung öffentlicher Gewalt durch Vollzugsbeamte des Bundes (UZwG)

  • 11 Schußwaffengebrauch im Grenzdienst

(1) Die in § 9 Nr. 1, 2, 7 und 8 genannten Vollzugsbeamten können im Grenzdienst Schußwaffen auch gegen Personen gebrauchen, die sich der wiederholten Weisung, zu halten oder die Überprüfung ihrer Person oder der etwa mitgeführten Beförderungsmittel und Gegenstände zu dulden, durch die Flucht zu entziehen versuchen. Ist anzunehmen, daß die mündliche Weisung nicht verstanden wird, so kann sie durch einen Warnschuß ersetzt werden.

(2) Als Grenzdienst gilt auch die Durchführung von Bundes- und Landesaufgaben, die den in Absatz 1 bezeichneten Personen im Zusammenhang mit dem Grenzdienst übertragen sind.

http://www.gesetze-im-internet.de/uzwg/BJNR001650961.html

Das schlimmste an diesem Beitrag und den vielen Beiträgen, die danach noch kamen, aber ist die Tatsache, dass er sich wie ein Virus fast über die komplette Medienlandschaft ausbreiten konnte und dass viele deutsche Journalisten nicht mal mehr die Geschichtskenntnisse einer Eintagsfliege vorweisen können.

Denn sonst hätten sie gewusst, dass sich der Schießbefehl an der „DDR“-Grenze nicht auf Menschen bezogen hat, die INS Land einreisen wollten!

Ein weiteres Beispiel für den journalistischen Totalausfalls finden wir in der „Welt“. Hier wird ein billiger, beliebiger Facebook-Post zu einem Artikel hochgepuscht. So verzweifelt (oder aber auch nur bequem) muss man als Redakteur erstmal sein!

Weil endlich mal Zeit sei, ein paar Zeilen zur wirklichen Situation vor Ort zu schreiben: Der Mainzer Anästhesie- und Notfallmediziner Raphaele Lindemann hat einen eindrucksvollen Facebook-Post zur Lage in der Flüchtlingserstversorgung veröffentlicht. Seit vier Wochen ist er dort nun im Einsatz. In der aufgeheizten Stimmung zwischen allen politischen Lagern könnten „ein paar Fakten aus erster Hand nicht schaden“, beschreibt er seine Motivation. Er habe sich dabei vorgenommen, die Zeilen möglichst neutral zu halten.

Lindemann behandelt 300 bis 500 Flüchtlinge pro Schicht. Mindestens 40 Prozent davon seien Kinder. Es handle sich nicht um 90 Prozent junge, gesunde Männer. Das habe das Wanken der Nachzugsregelung erfolgreich zum Schlechteren gewendet. „Allen gemein ist, dass sie absolut entkräftet und fertig sind“, schreibt der Notfallmediziner. Er habe bisher nie so viel Elend und Verzweiflung auf einem Haufen gesehen.

Er führt bewegende Fallbeispiele an: „Neulich haben wir zum Beispiel eine Frau versorgt, deren Beine komplett verbrannt waren. Keine Ahnung, wie sie es überhaupt bis zu uns geschafft hat. Wir haben allein eine halbe Stunde gebraucht, um die festgeklebten, schmutzigen und stinkenden Verbände von den vereiterten Wunden zu lösen.“…

Gibt es dazu die notwendige Recherche? Handelt es sich hierbei tatsächlich um einen Arzt, wurden seine Aussagen auch nachgeprüft, wie es für einen anständigen, weil professionellen Journalismus eigentlich gehört? Hat einer der sogenannten Journalisten mal zum Hörer gegriffen, um persönlich mit dem Mann zu sprechen? Nein, wozu, steht doch alles in Facebook! Und das muss als Quelle ja wohl reichen.

In Wirklichkeit geht es natürlich wie immer um etwas ganz anderes geht. Um was, erfahren wir in diesem Beitrag etwas weiter unten:

Aufgrund des Ausspruchs der Bundeskanzlerin, „Wir schaffen das“, habe Lindemann zum ersten Mal „so was wie Respekt und Anerkennung für sie“ entwickelt, schreibt der Arzt. Weil sie, ohne mit der Wimper zu zucken, ihre politische Karriere riskiert habe, um „ebenjene Menschen nicht vor unseren Grenzen krepieren zu lassen“.

http://www.welt.de/politik/deutschland/article151670631/Nie-so-viel-Elend-und-Verzweiflung-gesehen.html

So können wir diesen „Artikel“ also als ein weiteres mieses Stück der Kanzlerpropaganda abhaken.

Auch die eigentlich seriöse alte „faz“ ist von dieser journalistischen Existenzkrise betroffen, wie wir im folgenden Beitrag lesen können:

Politiker aus der Bundes- und Landespolitik haben sich nach einem Handgranaten-Anschlag auf eine Flüchtlingsunterkunft in Villingen-Schwenningen bestürzt gezeigt. „Also das ist wirklich unfassbar, dass jetzt schon mit Handgranaten – quasi mit militärischen Waffen – auf Asylsuchende losgegangen wird“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann am Freitag in Stuttgart. „Wir müssen einfach alles dafür tun, dass wir Extremismus […], der die rote Linie überschreitet und zu Gewalt übergeht, dass wir den gesellschaftlich radikal ächten.“

CDU-Spitzenkandidat Guido Wolf nannte die Attacke einen „Anschlag gegen die Menschlichkeit.“ Die Tat müsse mit der ganzen Härte des Rechtsstaates verfolgt und bestraft werden. „Die Täter dürfen nicht ungestraft davon kommen“, twitterte Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) unter dem Hashtag #Handgranate. Grünen-Bundesvorsitzende Simone Peter spricht von einer „neuen, erschreckenden Kategorie des Hasses, die ein schrillendes Alarmsignal sein muss.“ Der Kampf gegen rechten Terror müsse von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) zur Chefsache gemacht werden…Grünen-Politiker Beck spricht von „Straßenterror“…

http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/entsetzen-nach-handgranaten-anschlag-auf-fluechtlingsheim-14041004.html

So etwas könnte man durchaus in die Kategorie „vorauseilender Wahnsinn“ einordnen.

Denn anstatt erst einmal die polizeilichen Ermittlungen abzuwarten, werden wieder die üblichen Verdächtigen und Wiederholungstäter aus dem Kabinett des Grauens zu Rate gezogen, die dann ihre ausgeleierten Statements aus der Tasche ziehen. Wahrscheinlich wurden diese bereits schon vor dem „Anschlag“ abgegeben oder aus Kostengründen einfach nur vom letzten „Anschlag“ übernommen.

Inzwischen scheint die Nachrichtenlage ein wenig anders zu sein, was aber einen Journalisten von heute nicht weiter kümmert:

Bei dem Handgranaten-Wurf auf ein Flüchtlingsheim im Schwarzwald könnte es sich nach Polizeiangaben auch um einen gezielten Anschlag auf das Wachpersonal handeln. „Es könnte sowohl gegen Flüchtlinge als auch gegen den Wachdienst gewesen sein“, so ein Sprecher. Die möglicherweise scharfe Handgranate war in der Nacht über einen Zaun auf das Gelände der Erstaufnahmestelle im Schwarzwald-Baar-Kreis geworfen worden. Sie landete neben einem Container des Sicherheitsdienstes, in dem sich drei Mitarbeiter des Wachpersonals befanden. Die Granate explodierte jedoch nicht…

http://www.ln-online.de/Nachrichten/Politik/Politik-im-Rest-der-Welt/Handgranate-Polizei-schliesst-Anschlag-auf-Wachpersonal-nicht-aus

Ist der „untote“ Lageso-Flüchtling schon vergessen? Oder geht man beim Kampf gegen Rechts schon über Leichen, die es gar nicht gibt?

Man muss sich mittlerweile wirklich fragen, warum sich immer mehr Journalisten freiwillig als Handlanger und Sprachrohre einer sich in den letzten Zuckungen liegenden politischen Elite verdingen, warum sie nicht, wie jeder normale Mensch, aus Erfahrung klug werden und stattdessen lieber jeden Tag ihre journalistischen Anfängerfehler pflegen.

Es stimmt einen traurig, wenn man auf diese Weise erkennen muss, dass das einst so wertvolle Gut der Nachricht zu billiger Spekulationsware verkommen ist und zu Manipulationszwecken als Sonderangebot dem Volk untergejubelt wird.

Selbst in der einfachsten medialen Kategorie,  dem Interview, haben die Journalisten den Pfad der Tugend und der beruflichen Ethik verlassen.

Hier das jüngste Beispiel aus der „Welt“, in der CDU-Generalsekretär Peter Tauber ungestraft und völlig unkontrolliert Werbung für den Kanzlerinnen-Irrsinn machen durfte:

Aussage 1: Die allermeisten, die zu uns kommen, möchten arbeiten, sich etwas aufbauen und mit ihrer Familie leben…

Aussage 2: Die meisten Flüchtlinge werden in ihre Heimatländer zurückkehren, wenn dort die Kriege zu Ende gegangen sind…

http://www.welt.de/politik/deutschland/article151660362/Die-meisten-Fluechtlinge-kehren-in-die-Heimat-zurueck.html

Bleiben um zu gehen? Für wie blöde halten die Journalisten eigentlich ihre Leser, dass sie solche offensichtliche Widersprüche widerspruchslos im Raum stehen lassen?

In diesem nach Fäulnis riechenden Blätterwald scheint selbst das „Interview“ eine Plattform für regierungstreue Propaganda-Shows zweckentfremdet zu werden.

Was für ein Armutszeugnis!

Diese geistigen Totalausfälle machen die Medien so überflüssig.

Genau wie in der Politik hilft hier wirklich nur noch eine Auswechslung der kompletten Mannschaft, ansonsten landet der deutsche Journalismus in der Pathologie.

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http://journalistenwatch.com/cms/deutsche-medien-diagnose-hirntod/

Video-Ausschnitt des MDR-Fernsehens…


Liebe Freunde und Mitstreiter,

immer wenn man denkt es kann nicht schlimmer kommen, gibt es noch mal oben eines drauf!

Schaut Euch einfach den Video-Ausschnitt des MDR-Fernsehens unten an, aber bitte nicht durchdrehen.

Viele Grüße

Hartmut

https://www.facebook.com/mario.simon.908/videos/795958013865496/

Verfassungsbeschwerde JETZT: Drei Musketiere gegen Merkels Asylwahnsinn


Schachtschneider, Kubitschek und Elsässer stellen Verfassungsbeschwerde gegen Masseneinwanderung vor

Karl Albrecht Schachtschneider ist der Angstgegner des Establishments: Seine Verfassungsklagen gegen Euro-Einführung und sog. Euro-Rettung zwangen das Bundesverfassungsgericht zur Festschreibung von Eckpunkten deutscher Souveränität – wenigstens auf dem Papier.

Mit ihm konnte die Bürgerinitiative einprozent.de einen starken Experten für eine Verfassungsbeschwerde gewinnen, die die illegale Politik der offenen Grenzen stoppen und deren Betreiber, Bundeskanzlerin Angela Merkel und Vizekanzler Sigmar Gabriel, zur Suspendierung zwingen soll.

Heute stellte Schachtschneider seine Verfassungsbeschwerde vor. Götz Kubitschek und meine Wenigkeit waren als Mitunterzeichner des Vorstoßes ebenfalls mit von der Partie.

Jetzt muss Dampf gemacht werden! Jeden Tag kommen weiter zwischen 3.000 und 5.000 Neusiedler über die Grenze! Seehofer, der groß Verfassungsbeschwerde angekündigt hat, tut nichts! Deswegen jetzt Schachtschneiders Vorstoß unterstützen!

https://deutschelobby.com/2015/11/28/einprozent-initiative-gestartet-wir-helfen-denen-die-unser-land-verteidigen/

Die von der Bürgerinitiative Ein Prozent für unser Land angekündigte Verfassungsbeschwerd­e gegen die rechtswidrige Asylpolitik der Bundesregierung liegt nun vor. Der renommierte Staatsrechtler Professor Karl Albrecht Schachtschneider hat die vom COMPACT Magazin unterstützte Beschwerde ausgearbeitet und wird sie in der kommenden Woche beim Bundesverfassungsger­icht in Karlsruhe einlegen. Am Sonnabend, den 30. Januar 2016, stellten Schachtschneider, sowie die Beschwerdeführer COMPACT-Chefredakteur Jürgen Elsässer und Götz Kubitschek von der Zeitschrift Sezession die Klage auf einer Pressekonferenz in Berlin vor. COMPACT TV war dabei.

Die Kernanträge der Beschwerde sind:
– Verpflichtung der Bundesregierung, namentlich der Bundeskanzlerin, die Grenzen der Bundesrepublik Deutschland wirksam gegen die illegale Einreise von Ausländern zu sichern und den illegalen Aufenthalt der Ausländer unverzüglich zu beenden sowie
– Vorläufige Suspendierung und spätere Amtsenthebung der Bundeskanzlerin ..

Verbreitet das Video in den sozialen Netzwerken.

Spendet für die Finanzierung der Verfssungsbeschwerde: Kontoinhaber: Ein Prozent
IBAN: DE77 8005 3762 18940580 00
BIC: NOLADE21HAL

Stärkt COMPACT-Magazin, die starke publizistische Begleitung dieses Vorstoßes, durch ein Abo. Abo ist hier.

Schachtschneider spricht nächsten Mittwoch, 3.2. mit Elsässer in Altenburg: Beginn: 19.00 Uhr (Einlass 18.30 Uhr) im Kulturhaus, Altenburg-Ortsteil Kosma. Eintritt frei!!

Irgendetwas liegt in der Luft – Der »Tag X« ist greifbar nah…


…und das Ende der Welt, wie wir sie kennen, naht…”

Eine gewagte Prophezeiung die der Autor Gilbert Sternhoff da aufstellt. Die Argumente dafür bleibt er aber nicht schuldig. Nach dem Jahr 2016 wird die Welt eine völlig andere sein. Dass die “Dritte Macht” Hilfe “von außen” in Anspruch genommen hat, dürfte eine weitere außergewöhnliche Erkenntnis von Gilbert Sternhoff sein – nur sollte bei dieser Hilfeleistung niemand an Außerirdische denken – mehr dazu hier.

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Die Übernahme der Welt durch die Dritte Macht – von Gilbert Sternhoff –

Glaubte ich vor eineinhalb Jahren noch, mit meiner Trilogie zur Dritten Macht, bestehend aus den Bänden »Die Zukunft hat längst begonnen«, »Götterwagen und Flugscheiben« sowie »Operation Tamacuari« (1,2,3), das theoretische Fundament zu diesem den Zeitgeist herausfordernden Thema ein für allemal gelegt zu haben, so sah ich mich schon wenige Monate nach Erscheinen des letzten Bandes eines Besseren belehrt. Zumindest anfänglich wider Willen, muss ich einräumen.

Ich hatte einfach genug von immer neuen theoretischen Implikationen, wollte endlich den Praxistest. Diesen in Gestalt der in »Operation Tamacuari « angekündigten Expedition zum irdischen Hauptquartier der Dritten Macht. Alle Vorbereitungen für den im Herbst 2012 geplanten Aufbruch ins Bergland im Grenzgebiet zwischen Brasilien und Venezuela waren abgeschlossen. Dann ereignete sich etwas, das mich zwang, den Start zu verschieben.

Der alles, wirklich alles entscheidende Umstand, der dieses Hasardspiel überhaupt erst möglich machte – von mir aus verständlichen Gründen bisher geheim gehalten – war einer Veränderung unterworfen. Dieses sich nur für einen kurzen Moment und ein einziges Mal öffnende Zeitfenster drohte für immer verschlossen zu werden. Am Ende stellte sich heraus, dass ich noch eine Chance bekommen würde.

Im Nachhinein bin ich auch wiederum dankbar für den durch die Verschiebung der »Operation Tamacuari« erfolgten Zeitgewinn. Es sind in den zurückliegenden Monaten – für mich in diesem Ausmaß völlig unerwartet – so viele neue Informationen zu meiner Kenntnis gelangt, haben sich daraus resultierend für mich derart überraschende Einsichten ergeben, dass diese Erweiterung des Wissensstandes zum Thema Dritte Macht ganz zwangsläufig nach einer Niederschrift verlangt hat. Nicht unerwähnt bleiben soll, dass der Inhalt des vorliegenden Buches nicht unerheblich auch den Anregungen, Denkanstößen und Fragestellungen meiner Leser zu verdanken ist. Indem ich mich damit auseinandersetzen konnte, war es mir nicht nur möglich, den einen oder anderen Aspekt noch tiefgründiger zu beleuchten, sondern ich vermochte so manchen von Ihnen, liebe Leser, über die wechselseitige Korrespondenz am Erkenntnisfortschritt teilhaben zu lassen. Das dürfte, jetzt, da diese Gedanken in den großen Zusammenhang gestellt und zu Papier gebracht worden sind, den Lesegenuss der hier Angesprochenen entsprechend steigern.

Ursprünglich wollte ich das Buch nur unter dem Titel »2016« erscheinen lassen, wogegen mein Verleger mit einer seiner drastischen Formulierungen, für die er bekannt ist, heftigen Einspruch einlegte: “Den Lesern einfach nur so eine Jahreszahl an den Kopf werfen, ohne nähere Erläuterung, das geht gar nicht!”

Am Ende gab ich ihm Recht, wenn ich auch der Meinung war, in »Operation Tamacuari« schon einen Fingerzeig zur möglichen Bedeutung gerade jenes Jahres gegeben zu haben. So kam das Buch letztlich zu seinem Untertitel: “Die Übernahme der Welt durch die Dritte Macht“. Klarer geht es nicht. Selbst wenn jetzt sicherlich eine Mehrheit wegen dieser auf den Punkt gebrachten Prophezeiung – mit der ich mich zugegebenermaßen weit aus dem Fenster lehne – skeptisch den Kopf schüttelt, so kann ich versichern, dass ich im weiteren Verlauf die Argumente dafür nicht schuldig bleiben werde.

Die Bedeutung dieses Buches besteht nicht zuletzt darin, dass sich jedermann, diesen Zeithorizont vor Augen, auf den “…Tag X…” in seiner Lebensplanung einrichten kann, wobei das unter den gegebenen Umständen sicherlich nur begrenzt möglich sein wird. Jedoch sollte am Ende zumindest niemand überrascht sein!

Noch eine Erkenntnis, die jetzt für die meisten gänzlich unerwartet kommen dürfte, will ich meinen Lesern schon in der Einleitung zu diesem Buch nicht vorenthalten: Die Dritte Macht handelt nicht allein! Ihr stehen Helfer zur Seite. Bitte, niemand sollte jetzt an Außerirdische oder konspirative Kreise in den Reihen der Machthaber von heute denken. Weit gefehlt!

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