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    21. und 22. Oktober 1944 Massaker von Nemmersdorf21. Oktober 2015
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    Kirchweye Daniel Siefert

Archive for 10. Juli 2015

Multikulti in den Tod: Deutsche Opfer – fremde Täter

Posted by deutschelobby - 10/07/2015


In der deutschen Kampfpresse arbeiten Gestalten aus alten Sagen. Sie sind einäugig. Sie schaffen es jedenfalls, ihre »Nachrichten« so einseitig zu präsentieren, dass man sich als arbeitender Bürger gut unterrichtet wähnt und in Wahrheit zugleich mächtig für dumm verkauft wird.

 kennen Sie Ketschendorf? Nein, noch nie gehört? Kein Wunder, denn in Ketschendorf haben nicht Deutsche getötet, sondern Russen. In Ketschendorf bei Fürstenwalde war in der Sowjetischen Besatzungszone ein Vernichtungslager, wo bis zu 18 000 Deutsche eingepfercht waren. 4722 Deutsche wurden allein in diesem Lager auf deutschem Boden getötet und in Massengräbern verscharrt.

Bis zur Wiedervereinigung 1989 durfte man in Deutschland nicht darüber sprechen. Das ist erst seit einem Vierteljahrhundert offiziell vorbei. Aber wie viele deutsche Journalisten haben jetzt mal wieder über „Auschwitz“ berichtet? Hunderte. Und wie viele über Ketschendorf? Raten Sie mal … zwei: Die Märkische Allgemeine Zeitung und der politisch nicht korrekte frühere FAZ-Mann Klaus-Peter Krause.

Ich will damit sagen, dass das Wegschauen Tradition bei den meisten deutschen Journalisten hat, wenn es um Themen geht, die gerade nicht ins politisch korrekte Weltbild passen. Die Zielrichtung ist immer gleich: Deutsche sind böse – Ausländer sind gut. An dem Schema ändert sich vor allem dann nichts, wenn Deutsche von Ausländern getötet werden.

Das kommt in deutschen Medien praktisch nicht vor. Ein erschütterndes aktuelles Beispiel: Da haben fünf jugoslawischstämmige vier Männer und eine Frau einen 81 Jahre alten deutschen wehrlosen Rentner aus reiner Habgier gefoltert und ihn dann ganz langsam erwürgt.

Die Südosteuropäer gingen so brutal vor, dass die Polizei von einem der brutalsten Verbrechen spricht, welches man im Raum Mönchengladbach je erlebt habe. Weder der WDR noch die anderen großen Medien erwähnen die Herkunft der Täter, einzig der Kölner Express. Der Rentner wurde von jungen Zuwanderern, die zum Arbeiten zu faul sind, totgeprügelt, weil sie viel Geld bei dem alten Mann vermuteten und davon leben wollten.

Hätte der Rentner sich gegen die Migranten in Todesangst gewehrt, möglicherweise sogar noch einen von ihnen verletzt und die Prügelattacke überlebt, dann hätte er jetzt schlechte Karten. Das belegt ein anderer Fall und zwar der des 81 Jahre alten Rentners Ernst B. Denn im Oktober 2014 hat das Landgericht Stade den 81 Jahre alten Rentner Ernst B. wegen Totschlags verurteilt, weil er sich gegen eine Mordattacke von Migranten gewehrt hatte. Der Fall ist ein Paradebeispiel dafür, wie man aus deutschen Opfern unter dem Druck von Migranten und Medien Täter macht.

Der Fall: Im norddeutschen Sittensen hat der 16 Jahre alte schwerstkriminelle Kosovoalbaner Labinot S. zusammen mit seinen kriminellen Freunden Hakan Y., Burhan K. und Smian K. den damals noch 77 Jahre alten Rentner Ernst B. nachts in dessen Haus überfallen. Der Rentner hat zwei Wochen zuvor ein neues Kniegelenk bekommen, kann nur ganz langsam an Krücken gehen, ist völlig wehrlos.

Die maskierten Täter (ein Türke, ein Iraker, ein Kongolese und ein Kosovo-Albaner) wissen das, haben ihn zuvor lange ausgekundschaftet. Die Migranten treten ihm an jenem 10. Dezember 2010 die Krücken weg, drehen ihm den Arm auf den Rücken und schlagen auf den alten Mann ein. Sie halten dem Rentner eine Schusswaffe an den Kopf, schlagen ihn immer weiter und fordern die Herausgabe seiner Tresorschlüssel, wollen mit den Ersparnissen des Rentners flüchten.

Bei ihrer Flucht geben sie aus dem Dunkeln noch einen Schuss ab. Der Rentner, der schon zuvor überfallen worden war und legal eine scharfe Schusswaffe besitzt, glaubt, dass die brutalen Gangster ihn nun auch noch erschießen wollen. Er nimmt deshalb seine Pistole und schießt zurück. Dabei tötet er Labinot S.

Erbeutet hatten die Täter Bargeld und Schmuck. Das Portemonnaie des Rentners mit genau 2.143 Euro findet die Polizei neben dem toten Labinot im Schnee, das Mobiltelefon des Immigranten liegt gleich daneben. Die Lage ist klar: Der Rentner hat sich nach einem brutalen Raubüberfall, bei dem ihm eine Schusswaffe an die Schläfe gehalten wurde, verteidigt.

Doch mit einem Schlag wird aus dem Täter mit Migrationshintergrund in deutschen Medien ein Held. Und aus dessen Kriminalitätsopfer, der als legaler Waffeninhaber einen untadeligen Lebenslauf hat, wird ein deutscher Bösewicht. Der vom Rentner getötete arbeitsscheue kriminelle zugewanderte Straftäter Labinot S., der ein beachtliches Vorstrafenregister hat, wird etwa imSpiegel als Spross einer angeblich gut integrierten orientalischen Migrantenfamilie dargestellt, als liebenswerter und hilfsbereiter Mensch.

Staatsanwaltschaft und Kripo ermitteln nun gegen den wehrlosen deutschen Rentner, der auf einen Schlag als mutmaßlicher Täter abgestempelt wird. Vielleicht hätte der Mann mit dem frischen künstlichen Kniegelenk den Raubüberfall in seinem Haus einfach ruhig über sich ergehen lassenmüssen. Die Großfamilie des getöteten Kosovoalbaners Labinot S. übt Druck aus, Anklage gegen den Rentner wegen Totschlags zu erheben.

Direkt vor dem Haus des Rentners in Sittensen versammeln sich regelmäßig die Kosovoalbaner, bezichtigen dort den alten Mann, ein Mörder zu sein und drohen, so lange wiederzukommen bis der Deutsche hinter Gittern sitzt. Die Polizei lässt die Migranten vor dem Haus des deutschen Rentners gewähren. Einer der Kosovoalbaner droht ganz offen: »Der Mann soll nicht zur Ruhe kommen«. Und die Polizei schützt die Kosovoalbaner in Sittensen, während der deutsche Rentner immer wieder von ihnen bedroht wird. Das ist heute offenkundig politisch korrekt.

Nun muss man wissen, das die vor dem Haus des Rentners demonstrierende albanische Großfamilie aus einem Kulturkreis kommt, in dem Ehrenmord und Blutrache bei Verletzung der Familienehre so selbstverständlich sind wie bei vielen Deutschen das Frühstücksei. Im Internet drohten junge Migranten dem Todesschützen mit Vergeltung: »Der Scheiß-Opa, er soll verrecken.« Wenn der Rentner also der »Ehre halber« ermordet wird, dann werden deutsche Richter dafür wohl viel Verständnis haben. Schließlich gilt das heute als politisch korrekt, auch fremde kulturelle Sitten in unser Leben zu integrieren.

Eine Schwester des Ermordeten beschwerte sich später bei Journalisten, dass ihr erschossener Bruder als »kriminell« bezeichnet wurde. Sie sagte zu dessen Raub: »Das war kein klauen«. Und sie forderte, dass der »Opa« – gemeint war Ernst B. – sich endlich entschuldigte. Die ganze orientalische Großfamilie machte ständig Druck. Und sie leitete nach dem Freispruch des Rentnersein Erzwingungsverfahren für die Wiederaufnahme ein. Das Hamburger Abendblatt berichtete:

»Wenige Tage nach dem Urteil stellte die Staatsanwaltschaft im Juli 2011 die Ermittlungen gegen den Rentner ein. Er habe in Notwehr gehandelt, weil er sein Eigentum beschützen wollte, hieß es von der Behörde. Doch im Namen der Angehörigen von Labinot S. legte Rechtsanwalt Hendrik Prahl Beschwerde ein.«

Die zuständige Kammer lehnte die Eröffnung des Verfahrens ab, dagegen beschwerte sich die Kosovo-Familie bei der Generalstaatsanwaltschaft Celle. Das dortige Oberlandesgericht entschied: Das Landgericht Stade muss verhandeln.

Und im Oktober 2014 wurde aus dem gebrochenen inzwischen 81 Jahre alten Mann, dem Kriminalitätsopfer Ernst B., dann ein deutscher Täter, der wegen Totschlags verurteilt wurde, weil er sein Eigentum verteidigt hatte. Nichts ist eben wichtiger als die »kulturelle Bereicherung« durch Menschen aus anderen Kulturkreisen. Und die Wahrheit wird auch von gekauften Journalisten einfach so lange verdreht, bis sie ins politisch korrekte Weltbild passt.

———————————————————

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/udo-ulfkotte/multikulti-in-den-tod-deutsche-opfer-fremde-taeter.html

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Und Deutschland zahlt – warum wohl?

Posted by deutschelobby - 10/07/2015


ein Gast-Artikel von K.-H. Kupfer

Warum wohl zahlt Deutschland Unsummen für den Erhalt der „EU“, des Euro
und des Währungssystems? Das Grundgesetz gibt einen guten Tipp,
weshalb Deutschland so spendierfreudig ist.

Es geht um die Manipulation des Grundgesetzes, und da speziell um den    grundgesetz
Art. 23, der zunächst im Rahmen der deutschen Teil-Wiedervereinigung
gestrichen und später mit einem anderen Text überschrieben wurde, was
allein schon rechtlich äußerst bedenklich ist.

Da wurde der ursprüngliche Text im Rahmen der Teil-Wiedervereinigung am
17.07.1990 auf Geheiß der Alliierten mit Wirkung zum 18.07.1990
gestrichen. (Soviel auch zur Souveränität unseres Landes.)

Im ursprünglichen Text des Art. 23 GG heißt es:

(Zitat) /“Dieses Grundgesetz gilt zunächst im Gebiet der Länder Baden, 
Bayern, Bremen, Groß-Berlin, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, 
Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, 
Württemberg-Baden und Württemberg-Hohenzollern. In anderen Teilen 
Deutschlands ist es nach deren Beitritt in Kraft zu setzen.“/ (Zitat 
Ende). 

Nach Streichung dieses ursprünglichen Textes wurde zunächst,
juristisch völlig korrekt, gestrichen eingefügt. Ab 19.07.1990 stand
im GG an der Stelle also völlig korrekt

(Zitat) „Art. 23 – gestrichen 
– (Zitat Ende) 

Damit sind aber auch diese Länder aus dem Geltungsbereich des GG
gestrichen worden, d. h. sie sind untergegangen. Und diesen
untergegangenen Ländern sind am 03.10.1990 die zu diesem Zeitpunkt
noch nicht gebildeten Länder der ehemaligen „DDR“ beigetreten. Welch ein  th (2)th (3)
Unsinn, denn die wurden erst am 14.10.1990 gebildet. Das erfüllt
juristisch den Tatbestand der Unmöglichkeit und ist nichtig.

Nachdem man offensichtlich diesen Unfug und den Untergang erkannt
hatte, musste eine neue Heimat für das Land gesucht werden, eine neue
Identität. Und so wurde der gestrichene Art. 23 GG – juristisch völlig
unzulässig – Anfang 1991 mit einem Text überschrieben, der zeigt,
wohin die Reise geht, um wieder legal zu werden bzw. sein zu wollen.
Man vollzog diese Überschreibung des gestrichenen Artikels ohne
Rücksicht darauf, was sich aus diesem neuen Text für Irrtümer und
Falschdarstellungen bei bestehenden Verträgen, Texten, Urkunden etc.
ergeben, die vor 1990 verfasst wurden und sich auf den Text des alten
Art. 23 GG beziehen.

Dazu sollte man den neuen Text kennen. Hier der Abs. 1 des jetzigen         Merkel CDU Verbrecher
Art. 23 GG:

Zitat GG Art. 23 /„(1) Zur Verwirklichung eines vereinten Europas 
wirkt die Bundesrepublik in Deutschland bei der Entwicklung der 
„Europäischen Union“ mit, die demokratischen, rechtsstaatlichen, 
sozialen und föderativen Grundsätzen und dem Grundsatz der 
Subsidiarität verpflichtet ist und einen diesem Grundgesetz im 
wesentlichen vergleichbaren Grundrechtsschutz gewährleistet. Der Bund 
kann hierzu durch Gesetz mit Zustimmung des Bundesrates Hoheitsrechte 
übertragen. Für die Begründung der „Europäischen Union“ sowie für 
Änderungen ihrer vertraglichen Grundlagen und vergleichbare 
Regelungen, durch die dieses Grundgesetz seinem Inhalt nach geändert 
oder ergänzt wird oder solche Änderungen oder Ergänzungen ermöglicht 
werden, gilt Artikel 79 Abs. 2 und 3.“/ (Zitat Ende) 

Diese textliche Überschreibung des Art. 23 GG zeigt recht deutlich die
Flucht der Bundesrepublik in Deutschland in die Obhut der „EU“, um allen
Geschehen hier im Lande eine rechtliche Grundlage geben zu wollen. Die
BRiD braucht also die „EU“ mehr denn je, und das nicht nur aus
wirtschaftlichen Gründen. Dafür zahlt Deutschland jede Summe.        Schlafherde abwärts abgrund loch

 

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Beweise erschüttern offizielle NSU-Märchen

Posted by deutschelobby - 10/07/2015


09. Juli 2015 (von Jürgen Elsässer, Compact-Magazin) Aber der Mainstream hält die Schotten dicht … Endlich einmal eine aufschlussreiche Sendung zum Thema NSU im deutschen Fernsehen: “Kampf um die Wahrheit – der NSU und zu viele Fragen” lief am Montag Nacht auf 3sat. Das Besondere an dem Film ist, dass er dem Millionenpublikum einige der wichtigsten Zweifel an der staatsoffiziellen Story ganz plausibel rüberbringt, und dass er – neben linken Gewährsleuten – auch einen Pionier vom Arbeitskreis NSU – das ist die Truppe um Blogger „fatalist“ – zu Wort kommen lässt. Sowohl die Selbstmorde in Eisenach, wie den Polizistenmord in Heilbronn und die Brandstiftung in Zwickau werden kriminaltechnisch und durch Zeugenaussagen auseinandergenommen. Ein Highlight: Der wichtigsten materiellen Beweise gegen das Trio, nämlich das Auffinden der Ceska 83 im Zwickauer Brandschutt, wird mit vielen guten Argumenten angezweifelt. Chapeau an die Filmemacher!

EndCoverDoch gab es nach der Ausstrahlung irgendeine Reaktion in den großen Medien? Nada! Niente! Null! Selbst die halbwegs seriöse FAZ schreibt heute nichts davon, sondern über die Sitzordnung beim Münchner Zschäpe-Prozess nach Verpflichtung des vierten Pflichtverteidigers (Seite 2) und stürzt sich ansonsten im Feuilleton auf “NSU privat”, einen voyeuristischen Schwachsinn, der heute Abend im TV zu sehen sein wird. Heimliches Motto: Das Trio infernal und die unersättliche Beate …

Bei allen Komplimenten für 3sat glaube ich, dass ich in der aktuellen COMPACT die Abläufe beim vermeintlichen Selbstmord der beiden Uwes besser nachgezeichnet habe. DIESE Story reicht für sich genommen schon aus, den Münchner Prozess platzen zu lassen. Auszüge:

Menzel, Mundlos, Mord (aus: COMPACT-Magazin, 7/2015)

von Jürgen Elsässer

Das müsste eigentlich der Sargnagel für die staatsoffizielle Version vom Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) sein: Anfang Juni sagte der Feuerwehrmann, der als erstes die Leichen von Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos gesehen hat, Sensationelles vor dem Thüringer Untersuchungsausschuss aus:

Der 4. November 2011 war ein Tag ohne besondere Vorkommnisse für die Feuerwehr in Eisenach. Dies änderte sich zunächst auch nicht, als um 12:06  Uhrein Notruf einging: Im Ortsteil Stregda brannte ein Wohnmobil. Nichts Besonderes, ein reiner Routineeinsatz. Ein Zug der Berufsfeuerwehr rückte aus, ein Einsatzfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr war ebenfalls zur Stelle.

Vor Ort traf man auf zwei Polizisten und begann damit, den Schlauch auf den Caravan zu richten. Was die Einsatzkräfte nicht wussten: Vorher war aus dem Wohnmobil geschossen worden. Warum hatten die zwei Beamten die Feuerwehrleute nicht gewarnt, dass sie auch gefährdet sein könnten? „Das war eine Schweinerei“, schimpfte Brandschützer Gerd Lindenlaub am 4. Juni vor dem NSU-Untersuchungsausschuss des Thüringer Landtages.

Die verschwundenen Fotos

Die Vorladung der Feuerwehrzeugen sollte Licht in eines der mysteriösesten Kapitel einer der größten Mordserien in der Geschichte der Bundesrepublik bringen. Man darf nie vergessen: Bis zu jenem Einsatz vor knapp vier Jahren kannte die Öffentlichkeit das Kürzel NSU gar nicht. Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe, die seither als einzige oder zumindest als wichtigste Mitglieder dieser Gruppe gelten, waren bis dahin nur wegen kleineren Neonazi-Delikten in den 1990er Jahren gesucht worden. Dass sie mit den zehn Morden, die ihnen heute zur Last gelegt werden, etwas zu tun haben sollen, war völlig unbekannt. Alles sollte sich erst mit diesem 4. November 2011 ändern.

Kehren wir also zu jenem Brand und dem Ärger der Feuerwehrleute zurück: Zunächst schickte man sie ohne weitere Sicherheitsvorkehrungen zum Spritzen, obwohl zuvor aus dem Caravan geschossen worden war. Kaum war das Feuer aber eingedämmt und die Tür aufgestemmt, kam die gegenteilige Order. „Ein Polizeibeamter sagte uns, (…) wir dürften nicht weiter löschen, um keine Spuren zu verwischen“, gab Feuerwehr-Einsatzchef Frank Nennstil vor dem Ausschuss zu Protokoll. Das kam ihm komisch vor, denn zur üblichen Einsatzroutine gehörte das Bergen von Opfern. Warum sollte plötzlich die Spurensicherung wichtiger als die Rettung von Menschenleben sein? „Ich hatte den Eindruck, die Polizisten wussten schon vorher, dass die  Personen im Fahrzeug tot sind“, sagte Nennstil vor dem Untersuchungsausschuss.

(…)

Einsatzchef Nennstil ließ sich trotzdem nicht davon abhalten, das Brandwrack zu betreten. Er ging als erster rein und schoss eine halbe Minute lang im Innenraum Fotos, nach eigenen Angaben drückte er vier bis sechs Mal auf den Auslöser. Plötzlich stand Polizeieinsatzleiter Michael Menzel hinter ihm und verlangte die Herausgabe der Aufnahmen. Nennstil weigerte sich und verwies auf seine Vorschriften, die eine fotografische Einsatzdokumentation verlangten. „Die Polizei hätte sich eine Kopie ziehen  können oder einfach auf dem Standardweg ein Aushilfeersuchen stellen können, über die Amtsebene. Die Bilder wären dann genauso zur Verfügung gestellt worden“, wunderte sich Nennstil. Doch der Polizeioffizier ließ nicht locker und wurde heftig – eine geschlagene Stunde stritten die beiden vor dem immer noch kokelnden Caravan.

Im Klartext: Beweismittelvernichtung.
Das Corpus Delicti

Warum war der Polizeioffizier so scharf auf diese Fotos? Vermutlich, weil diese das ganze NSU-Konstrukt, das BRD-Justiz und Staatsmedien mühsam und windschief gezimmert haben, zum Einsturz bringen könnten. Auf diesen Fotos müsste nämlich genau zu sehen sein, welche Waffen im Innenraum des Caravans waren – und welche nicht. Dabei geht es zum einen um die Pumpgun, mit der Mundlos zuerst Böhnhardt und dann sich selbst erschossen haben soll – eine Version, an der es profunde kriminaltechnische und forensische Zweifel gibt (siehe Infobox im Heft).

Noch wichtiger aber ist eine auf dem Gasherd liegende Pistole, die Menzel nach eigenen Angaben sofort ins Auge gefallen ist – eine Heckler & Koch HK P2000. Erst mit dieser Waffe wurde der Leichenfund in Eisenach nämlich zum Beginn der NSU-Story: Menzel will erkannt haben, dass dies eine Polizeiwaffe war, dann habe er sofort ihre Identifizierung eingeleitet. Binnen Kürze stellte sich heraus, dass es sich um die Dienstpistole von Michèle Kiesewetter handelte – jener Beamtin, die am 25. April 2007 in Heilbronn ermordet worden war. Bis dahin hatten die schwäbischen Kollegen keine heiße Spur – aber mit Menzels Fund ließ sich das Gewaltverbrechen den Toten in Eisenach zuordnen. Was aber, wenn ein Foto von Nennstil aus dem Caravan auftauchen würde, auf dem dieses Corpus Delicti fehlt? Nennstil wurde vor dem Ausschuss gefragt, ob er eine Pistole in der Kochnische des Caravan gesehen habe. Seine Antwort dementiert die Aussage von Menzel: „Ne, ich habe nix gesehen von Waffen.“ Aber die Fotos, die seine Erinnerung beweisen könnten, sind dank Menzel verschwunden … Dafür gibt es andere Fotos aus dem Caravan, (…)

Für eine staatliche Vertuschungsaktion spricht auch, was die Feuerwehrleute im Weiteren vor dem Ausschuss aussagten:

(…)

Menzel, Menzel, immer wieder Menzel. „Ja, so hat sich das stellenweise schon dargestellt: Dass da irgendwo einer mehr wusste wie andere“, fasste Brandschützer Nennstil vor dem Ausschuss zusammen. „Derjenige, der das alles zu verantworten hat.“ Fakt ist: Polizeidirektor Menzel hat zentrale Beweismittel, mit denen das NSU-Konstrukt steht oder fällt, verschwinden lassen. Dafür müsste er eigentlich vor Gericht. Anzunehmen ist: Er und seine Hintermänner wussten, dass Böhnhardt und Mundlos bei Eintreffen der Feuerwehr schon nicht mehr lebten. Diese Gewissheit konnten sie nur haben,

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Das Kalkül ist auch nach der Ausschussitzung vom 4. Juni 2015 aufgegangen. Wenn ein Leitmedium überhaupt über die Aussagen der Brandschützer berichtet hat, geschah dies in irreführender Weise. „Eisenacher Feuerwehr gibt Fehler beim Einsatz zu“, lautete die Schlagzeile auf Welt-Online. „Pannenserie setzt sich fort“, hieß es im Weiteren. „Seltsame Tatortarbeit in Eisenach“, konstatierte die Linkspostille Neues Deutschland nebulös.

Klappe zu, Affe tot? Nein, es gibt noch einen Aufklärungsansatz für mutige Politiker! Zwar hat Menzel die Tatort-Fotos der Feuerwehr verschwinden lassen. Aber ein Kollege von ihm, Kriminaloberkommissar Michael Lotz, hat kurz nach Nennstil ebenfalls im Caravan geknipst.

umfang- und detailreiche Dokumentation des NSU-Skandals unter:

 

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