Bilderberger-Hintergrund: angelsächsisches Anliegen seit Jahrhunderten…Weltmachtträume…alle unter anglikanischer Kontrolle…NWO: ein reiner angelsächsischer Plan unter der Dominanz des Zionismus


Gastbeitrag von Florian Stumfall

Der Termin des G7-Treffens auf Schloss Elmau im oberbayerischen Werdenfelser Land war natürlich nicht willkürlich gewählt, sondern orientierte sich an einem Geburtstag. Allerdings war es nicht der Geburtstag eines der Teilnehmer, sondern derjenige des US-Multimilliardärs David Rockefeller, der am 12. Juni 100 Jahre alt wurde. Deshalb wurde für einige Tage nach Elmau im benachbarten Telfs in Tirol das diesjährige Bilderberger-Treffen anberaumt, wo man den Geburtstag in trauter Runde feiern konnte. Einige Besucher des G7 dürften gleich unmittelbar von dort nach Tirol weitergefahren sein, denn zwischen den beiden Veranstaltungen gibt es enge innere Zusammenhänge. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat mit Sicherheit recht, wenn sie sagt, vom G7 dürfe man keine großen Entscheidungen erwarten, doch sie hat recht in einem anderen Sinne, als es äußerlich zu sein scheint. Denn die großen Entscheidungen fallen weniger bei offiziellen Gipfel-Treffen als vielmehr bei vertraulichen Gesprächsrunden wie denen der Bilderberger. Es lohnt sich deshalb, einen Blick auf diese Vereinigung zu werfen.

Die Bilderberg-Konferenz wurde im Jahre 1954 unter der Federführung des niederländischen Prinzgemahls Bernhard gegründet und vereinigte dank der Prominenz des Prinzen sofort die hohe Prominenz, darunter fanden sich beispielsweise der italienische und der französische Premierminister. Das erste Treffen fand in dem niederländischen Hotel de Bilderberg statt, daher der Name der Gesellschaft. Seither liest sich die Teilnehmerliste der jährlichen Treffen wie ein Auszug aus dem internationalen Who is who. Die Teilnehmerlisten sind zwar geheim, doch den Bilderbergern geht es wie der NSA. Irgendwo gibt es ein Leck, so dass man sich an glanzvollen Namen delektieren kann: Das sind Spitzen der Politik wie die US-Präsidenten Gerald Ford und Bill Clinton, EU-Kommissionspräsident Manuel Barroso, Ministerpräsident Carl Bildt aus Schweden, oder aus England die eiserne Lady Margret Thatcher.

 Natürlich auch Angela Merkel, Helmut Schmidt und Helmut Kohl, Treueste Gäste waren die Weltbank-Präsidenten Wolfensohn, Wolfowitz und Zoellick, dabei auch der FED-Chef Volcker, dazu die Bosse der größten Investitions- und Geschäftsbanken. So durfte früher Josef Ackermann von der Deutschen Bank nicht fehlen. Vertreter der Hochfinanz sind sonder Zahl, sie bilden sozusagen das Biotop des ganzen, während zwei Namen über allen stehen: David Rockefeller und Henry Kissinger. Rockefeller erlaubt sich, für die Kleinigkeit aufzukommen, die so ein Treffen kostet, schließlich handelt es sich ja ausdrücklich um eine private Veranstaltung. Und Kissinger ist wahrscheinlich immer noch der spiritus rector, der die große Linie vorgibt. Allerdings gibt es neben Kissinger noch einen zweiten Vordenker, der als erster mit großer, kompromittierender Offenheit den amerikanischen Traum von der Weltherrschaft ausgesprochen hat. Es ist der frühere US-Präsidentenberater Zbigniew Brzezinski mit seinem Buch „Die einzige Weltmacht“, das 1997 erschienen ist.

Was die Teilnehmer der BilderbergerKonferenzen angeht, so gibt es unter ihnen zwei Güteklassen. Die einen gehören der allgemeinen Runde an, die personell oft wechselt und eine Prominenz der zweiten Ordnung vereint. Die anderen, und das sind nicht mehr als 30 oder 40, bilden den inneren Kern, der meist konstant bleibt und unter anderem auch auswählt, wer von Mal zu Mal dazu geladen werden darf. Es ist wie auf Elmau: Im Inneren gibt es einen Kreis, der noch mehr abgeschottet ist als durch den Zaun um die äußere Grenzlinie.

Soweit die wichtigsten Formalien der Bilderberger. Sie sind aber nicht zu verstehen ohne ihre Verbindungen zu Einrichtungen ähnlicher Art. Die wichtigste unter ihnen ist in den USA, New York, der Council on Foreign Relations. Er ist der bedeutendste der sogenannten Think Tanks und wird durchgehend als „einflussreich“ beschrieben. Das trifft die Wahrheit nicht vollständig, was klar wird, wenn man weiß, dass seit dem Jahr 1921 nur ein einziger US-Präsident nicht bereits vor seinen Amtsantritt Mitglied des Council gewesen ist. Dieser begleitet vielversprechende Nachwuchspolitiker beider großer Parteien vom Studium an, verpflichtet sie sich und führt sie lebenslang an der Leine.

In den USA braucht, wer Präsident werden will, dazu eine Milliarde Dollar. Ohne die Hochfinanz im Rücken ist das nicht zu machen, und der Council stellt sie dar. Er gibt mehr Geld für soziale Zwecke aus als die UNO, was ihn über Kritik erhebt.

Im Council ist die gesamte Wall Street vertreten, die Banken, denen die FED gehört, die Mineralöl-Giganten, die Lebensmittelindustrie wie Monsanto oder Coca Cola, die chemische und die Autoindustrie, die Fluggesellschaften und Warenhausketten, die gesamte IT-Branche und die sechs Medienkonzerne, die in den USA ihr Informations-Oligopol ausüben. Die Präsenz von Spitzenwissenschaftlern und Militärs rundet das Bild ab. In New York fällt keine Taube vom Wolkenkratzer ohne den Council.

Die Bilderberger aber, um darauf zurückzukommen, kann man den europäischen Arm des Council nennen, deshalb gibt es auch zahlreiche Doppel-Mitgliedschaften. Sie ergänzen in der Alten Welt maßgeblich das Geflecht von Stiftungen, wissenschaftlichen Instituten und Beratungs-Gesellschaften, die in den USA den Council flankieren. Zum einen dienen diese dazu, dem Steuerzahlen aus dem Weg zu gehen, zum anderen stellen sie das ideale Scharnier zwischen der Hochfinanz und der Politik dar. Um das System zu begreifen, muss man sich den ordnungspolitischen Streit vor Augen führen, der im vergangenen Jahrhundert geführt worden ist. Da war auf der einen Seite der Sozialismus, der dadurch gekennzeichnet ist, dass unter seiner Ägide der Staat die Wirtschaft lenkt. Er ist gescheitert. Der Gegenpol ist der Kapitalismus, bei dem die Hochfinanz die Politik lenkt. Das ist, was in den USA geschieht. Der Dritte Weg, das deutsche Modell der Sozialen Marktwirtschaft, bei welcher der Staat einen rechtlichen Rahmen setzt und die Wirtschaft darin ihre Belange selbst regelt, ist dabei, vom Kapitalismus aufgerieben zu werden.

Die Idee, dass sich Geld in Macht konvertieren lässt, ist nicht neu. In konsequenter Weise hat sie Cecil Rhodes verwirklicht, der seine auf dunkle Weise in Südafrika erworbenen Diamanten-Milliarden dazu benutzte, das britische Kolonialreich bis zu Mitte Afrikas vorzuschieben. „Vom Kap bis Kairo“ war einer seiner Lebensträume, den anderen hielt er in seinem Testament fest: „die Ausdehnung der britischen Macht über die ganze Welt“. Rhodes vererbte nicht nur sein immenses Vermögen, sondern auch seine Lebensidee einer Familie, die sich beiden Rücksichten, dem Mehren des Reichtums als auch der

Macht, gewachsen zeigte, nämlich den Rothschilds. Heute geht es zwar nicht mehr darum, die britische Weltmacht zu erreichen, sondern die der USA, angelsächsisch bleibt das Anliegen auf alle Fälle.

Um der Verwirklichung seiner Weltmachtträume näherzukommen, gründete Rhodes in London eine Geheimgesellschaft mit Namen „Round Table“. Maßgeblich mit dabei war der Schwiegersohn von Rothschild, Lord Rosebury, der auch als Testamentsvollstrecker von Rhodes fungierte. Rhodes prägte für seinen Round Table auch ein eingängiges Motto: „die neue Weltordnung“. Und schon ist man in der Gegenwart angelangt und bei Präsident Barack Obama. Es ist sonderbar, wie der Zufall oft spielt. Allerdings führt der unbekümmerte Gebrauch des Wortes von der neuen Weltordnung, nicht dazu, dass einer breiten Öffentlichkeit der Weltmachtanspruch der USA bewusst wäre, im Gegenteil. Oft wird dieser Gedanke ins Fabelreich verwiesen und Hinweise darauf als „Verschwörungstheorien“ abgetan. Dies ist ein Totschlagsargument, gegen das man nicht argumentieren kann. Dass die Bilderberger mit ihrer Geheimhaltung auch wilde Gerüchte provozieren, kommt ihnen gerade recht, denn umso leichter kann man auch ernsthafte Kritik ins Lächerliche ziehen. Erstaunlicherweise sind bei den Treffen regelmäßig auch Vertreter der Presse zugegen, aber trotzdem dringt aus dem inneren Zirkel nichts nach draußen. Journalistisches Berufsethos ist das jedenfalls nicht.

So wirken also die Bilderberger als treuer Paladin des Council an dem großen Ziel, von dem einst der überaus kundige Winston Churchill gesagt hat: „Derjenige muss in der Tat blind sein, der nicht sehen kann, dass in dieser Welt ein großes Vorhaben, ein großer Plan ausgeführt wird, an dessen Verwirklichung wir als treue Knechte mitwirken dürfen.“

paz2015-24

5 Kommentare

  1. Sogar dieser versoffene englische Schlächter hat also erkannt, daß sie nur „treue Knechte“ waren und sind. Leider hat er der Welt nicht gelallt, wessen Knechte. Schade. Wenn es nicht so abgrundtief traurig wäre, könnte man fast schon wieder lachen.

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