Geschichte: Alliierte Verbrechen: Die Massenvergewaltigungen deutscher Frauen und Mädchen durch die Roten Armee sind kein öffentliches Thema


Als ich beim Deutschlandtreffen der Ostpreußen in Kassel mein Buch „,Frau, komm!‘ Die Massenvergewaltigungen deutscher Frauen und Mädchen 1944/45“ signierte, flüsterte mir eine ältere Frau zu: „Mir ist das als Elfjähriger widerfahren.“ Was sagt man in einem solchen Augenblick zu einem solch schrecklichen Bekenntnis? Mir ist leider in dieser unvorhergesehenen Situation kein passendes oder tröstendes Wort eingefallen. Ich habe diesem Opfer von Gewalt nur die Hand ge­drückt. Das war nicht viel.

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Dagegen war es viel, dass jene Frau überhaupt – wenn auch nur in einem einzigen Satz – über ihre Vergewaltigung gesprochen hat; denn es gibt kein Verbrechen, das so beschwiegen wird, wie die massenhaften Vergewaltigungen, die 1944/45 vor allem in Ostpreußen, aber nicht nur dort, geschehen sind. Wie ist diese Sprachlosigkeit zu erklären? Die Opfer schweigen vermutlich aus Scham, obwohl kein Grund vorhanden ist, sich für das an ihnen begangene Verbrechen zu schämen. Nicht die Opfer, sondern die Täter müssen sich schämen. Aber die Täter schweigen: Eine wehrlose Frau oder ein elfjähriges Kind zu vergewaltigen war keine Heldentat.

Zuzugeben ist allerdings auch: Wer heute in Russland über die von sowjetischen Soldaten begangenen Vergewaltigungen sprechen oder schreiben wollte (wie dies Lew Kopelev und Alexander Solschenizyn eindrucksvoll getan haben), müsste Mut aufbringen; denn Präsident Putin hat am 5. Mai ein Gesetz unterzeichnet, das unter anderem „die öffentliche Verbreitung wissentlich falscher Informationen über die Tätigkeit der UdSSR während des Zweiten Weltkrieges“ mit Geldstrafe in Höhe von bis zu 300000 Rubel (rund 6000 Euro) oder mit Freiheitsentzug bis zu drei Jahren bestraft (Art. 315 Abs. 1 Strafgesetzbuch). Die Stoßrichtung ist klar und von Putin unmissverständlich vorgegeben: Laut einem Bericht der russischen Nachrichtenagentur Ria Novosti hat Putin erklärt, Russland werde auch künftig Widerstand dagegen leisten, die Geschichte zu fälschen „sowie das Andenken und den guten Namen der Helden und Befreier zu diffamieren“. Otto Luchterhandt, Professor für Ostrecht und einer der besten Kenner der russischen Gesetze, hat dazu festgestellt, dass eine Analyse des erwähnten neuen Straftatbestandes die Befürchtungen bestätigt, „dass diese Vorschrift ohne Schwierigkeiten dafür instrumentalisiert werden kann, politische unerwünschte Kritik an den dunklen Seiten des Sowjetregimes während des Zweiten Weltkrieges strafrechtlich zu verfolgen. Eine einschüchternde Vorwirkung der Strafrechtsänderung ist schon längst spürbar.“

In Russland darf also über die „Helden“-Täter nicht gesprochen werden, und damit auch nicht über deren Opfer. In Deutschland darf gesprochen werden, aber das Thema findet nicht die Aufmerksamkeit, die es verdient. Zu der Konferenz „End Sexual Violence in Conflict“, die im Juni in London stattfand, schickten die USA und Großbritannien ihre Außenminister und die Vereinten Nationen Angelina Jolie als Sonderbotschafterin. Die Bundesrepublik Deutschland hielt sich, wie in einem Pressebericht zu lesen war, „mit einer Abteilungsleiterin im Hintergrund“; in Berlin sorge man sich, dass die von sexueller Gewalt Betroffenen „zu sehr als Opfer gesehen werden“ – eine merkwürdige Sicht. Im Schulbuch „Kursbuch Geschichte“ lesen die Abiturienten deutscher Schulen: „Die Rote Armee verhielt sich barbarisch in den von ihr eingenommenen Gebieten, aber die Sowjets verübten keinen Völkermord“ und: „Die Rote Armee eroberte im März zunächst das eingeschlossene Ostpreußen, überquerte die Oder und umzingelte schließlich Berlin“ – die Massenvergewaltigungen sind offenbar nicht wichtig genug, um Schüler darüber zu informieren. In dem von Aleida Assmann und Jan Assmann, den Befürwortern der Erinnerungskultur, herausgegebenen Sammelband „Schweigen“ (München 2013) wird auf 300 Textseiten und in vielen hundert Anmerkungen nicht ein einziges Mal das Beschweigen der Massenvergewaltigung deutscher Frauen und Mädchen auch nur erwähnt.

Das Land Hessen hat die Einführung eines Gedenktages „für die Opfer von Flucht, Vertreibung und Deportation“ beschlossen, in Sachsen gibt es einen Gedenktag für die deutschen „Opfer von Flucht, Vertreibung und Zwangsumsiedlung“. Auch Bayern und neuerdings der Bund stehen mit Gedenken und Mahnung an Flucht und Vertreibung nicht abseits. Dies sind gute – eigentlich längst fällige – Beschlüsse, auch wenn das Stichwort Vergewaltigung fehlt. Zu hoffen ist nur, dass dieses Thema an den Gedenktagen nicht ausgegrenzt wird. Auch die Bundeszentrale für politische Bildung und die Landeszentralen sollten sich diesem Teil der deutschen Geschichte mehr als bisher widmen. Last but not least: Der Bundespräsident, der schon so häufig über viele Opfer von Krieg und Gewalt gesprochen hat, bleibt aufgerufen, das Schicksal der Vergewaltigungsopfer von 1944/45 zu würdigen, dies – bitte – nicht nur in einem Nebensatz. In einer Verlagsankündigung des von Martin Knechtges und Jörg Schenuit herausgegebenen Buches „Öffentliches Schweigen“ heißt es: „Man kann nicht nicht kommunizieren, so hallt es durch die virtuellen und belebten Foren des 21. Jahrhunderts … Wir leben im Kommunikationszeitalter, in dem alles besprochen und verständlich gemacht werden kann – und muss.“ Das öffentliche Beschweigen der Massenvergewaltigungen deutscher Frauen und Mädchen steht zu diesen Feststellungen in einem eklatanten Widerspruch. Wie ist diesem Missstand des Beschweigens eines der schrecklichsten Verbrechen des Zweiten Weltkrieges abzuhelfen? Wie ist das Beschweigen in Darübersprechen und in Darüberschreiben aufzulösen?

Wenn von Politikern und Zeit­historikern zu diesem Thema nichts oder jedenfalls nur wenig zu hören ist, dann können nur die Opfer, sofern sie noch leben, dieses Schweigen brechen; sie – die Opfer – sollten deshalb immer wieder ermuntert werden, ihre Erlebnisse aufzuschreiben und damit vor dem Vergessenwerden zu bewahren. Aber auch die Kinder der Opfer oder der von Vergewaltigung bedroht gewesenen Frauen sollten ihre Erfahrungen mitteilen, wie dies zum Beispiel die aus dem Kreis Bartenstein stammende Ilsa Langanke in ihrer Lebenserinnerung „Und die Sehnsucht bleibt. Eine ostpreußische Biographie“ (2007) ergreifend beschrieben hat: „Meine Mutter rief, wir sollten schreien, damit die Russen uns in Ruhe ließen und abzögen. Warum wir schreien mussten, hatten wir Kinder zunächst nicht begriffen. Aber die Angst vor den Russen und unser eigenes Geschrei versetzten uns immer wieder in Panik. Diese Angst steckte tief in mir und hat mich noch lange be­drückt.“ Ilsa Langanke war damals fünf Jahre alt; erst im Erwachsenenalter hat sie die damaligen Zusammenhänge verstanden.

Ingo von Münch–41-14

7 Kommentare

  1. Lieber Ingo von Münch!

    Ich versuche, Deine Frage zu beantworten, wie das Beschweigen der Massenvergewaltigungöen deutscher Frauen gebrochen werden könnte?
    Dies wird nur möglich sein, wenn die Judenheit einbekennt, daß es ihre Absicht war und nach Coudenhove-Kalergi (gelbbraun-schwarze, europäische Mischrasse als Menschheit der Zukunft) und nach der heutigen, rassistischen Jüdin Kahane von der Amadeo-Antonio-Stitung in der BRD nach wie vor ist! Erst wenn der wirkliche Feind nackt dasteht, kann der erlösende Schrei der Entrüstung der Vergewaltigten losgehen!
    Und das kommt, weil das Phänomen längst philosophisch-metaphysisch als biologisch klassifiziert ist, — als ein Element des innermenschheitlichen, darwinistischen Daseinskampfes innerhalb der Durchsetzungsarten der biologischen Tierart Mensch.
    Und das erläutert sich wie folgt: Der biologische Rassismus der alt-israelitischen, Mosaischen Theokratie wird von der jüdischen Orthodoxie und ihrer politischen Machtkonstellation des modernen, heute weltbeherrschenden Zionismus als grundlegendes Element für deren Messias-Erwartung bis heute erbgefestigt praktiziert, — und damit auch von den entscheidenden, politischen Machthabern, den Chabat-Lubawitschern in New York. Dieser Rassismus besteht in der radikalen Ausschaltung und Vernichtung alles Nicht-Jüdischen, wie sie im Alten Testament der Bibel als Lehrbuch des Verhaltens (Buch Joshua, AT 6. Buch) niederge-schrieben steht. In dieser mosaischen Lebenshaltung haben Juden die Hauptträger des sowjetischen Bolschwismus gestellt und im Falle unserer Frage der Jude Ilja Ehrenburg zur Vernichtung deutscher Soldaten und zur Vergewaltigung der deutschen Frauen öffentlich und flächendeckend aufgerufen (inwieweit die Vergewaltiger der stalinschen Armee „Moskowiter“=Angehörige der russisch-tartarischen Mischrasse, und keine weißen Russen waren, wäre noch zu untersuchen und führte hier zu weit).

    Angesichts der Rasse-Reinhaltungsgesetze der jüdischen Orthodoxie war dies eine natürliche Kampfmaßnahme zur Zerstörung des Erbgutes eines anderen Volkes. Das seelische Bewußtsein darüber hat die Scham der Vergewaltigten hervorgerufen, denn sie fühlten den nicht wiedergutzumachenden Schaden, die unaustilgbare, parakosmische Schmach dieser Gewalt! Mit dem jüdischen Aufruf zu den Massenvergewaltigungen deutscher Frauen ging die wahre Absicht und Zielsetzung unserer Kriegsgegner einher, biologisch begründet möglichst viel deutsches Erbgut zu vernichten oder zu „verwässern“. So gelang es ihnen, außerhalb und nach Beendigung aller Kampfhandlungen des 2. Weltkrieges noch zusätzlich etwa 17 Millionen deutscher Menschen (deutscher Erbgutträger) für dieses wahre Ziel zu vernichten, mehr als alle in Schlachten gefallenen Soldaten zusammengenommen! Diese biologische Vernichtungsrealität ist in neuester Zeit durch die rassistische Jüdin Kahane der Amadeo-Antonio-Stiftung in der BRD öffentlich aufgegriffen worden, indem sie forderte, die „noch immer viel zu vielen „Bio-Deutschen“ in den neuen Bundesländern“ zu dezimieren. Kahane hat gefordert, daß möglichst viele fremdrassige Männer deutsche Frauen schwängern sollten, wohl wissend, daß es aufs Erbgut ankommt, was wir heutigen Deutschen nicht wahrhaben wollen (siehe den ausgestorbenen Begriff „Rassenschande“). Indem hier zum ersten Mal eine Bio-Jüdin gegen Bio-Deutsche zu Felde zog, ist der Schleier der Vertuschung gefallen: der Krieg, den uns diese Gegner gemacht haben und weiterhin machen, ist ein Todkrieg ohne Siegeswillen, sondern zur Vernichtungung und Ausrottung bekämpften Erbgutes, wie es im Buch Joshua steht.
    Die Massenvergewaltigungen deutscher Frauen war eine biologisch-logische Facette dieses Todkrieges! Entweder dies wird von unseren Todfeinden zugegeben, oder das Beschweigen geht weiter!

    So weit, so schlecht!
    Dein Stückbauer

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  2. Lieber ZukunftEnterprise!

    Bitte lerne zuerst einmal anständig Deutsch, bevor Du den Mund aufmachst! Wenn Du das Abschlachten von Menschen forderst, dann bist Du eine Anhänger der mosaischen Theokratie, deren Lehrbuch das Buch 6 (Buch Joshua) im Alten Testament der Bibel ist. Hast Du das gelesen?
    Bitte lerne zuerst einmal die unflätigen Ausdrücke zu unterdrücken, mit denen sich kein Gespräch führen läßt!
    Kapiert!
    Dein Stückbauer

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  3. Im Krieg ist es gerne so, dass der, der sich fair verhält auch schnell verraten wird. Und allein schon deswegen gibt es für die Besiegten keine Gnade. Ein schwacher Trost, aber nachvollziehbar. Doch warum es immer wieder solche Barbaren gibt, die die Würde des Menschen verachten, das ist mir unverständlich. Aber das schwerste Verbrechen ist die Vertuschung und damit Legitimation solcher Verbrechen. Und ein gutes Beispiel dafür, dass es nirgends unter Herrschern Gute gibt. Es gibt nur bessere oder schlechte Herrscher und je länger ein Krieg dauert, desto barbarischer wird er. (Auch eine Binsenweisheit)
    Vae victis! (Gab es schon einmal einen Sieger, des das tat? Und warum gibt es den nicht?)

    Neu ist jedoch auch mir, dass es Völker gibt, die keinen Frieden schließen, und das sind allen voran Israel/USA und Moslems. Also was haben die bei uns eigentlich verloren? Vae victis!

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    1. Lieber JOJO!
      Das sollte Dir nicht neu sein, wenn Du die Bibel besitzest. Dort steht ein Lehrbuch der Vernichtung (AT, Buch 6, Das Buch Joshua) drin!
      Hättest Du das gelesen und verstanden, dann wäre Dir die Weltgeschichte der „Vernichtung“ (anstelle des Sieges) durch dieses eine Volk nicht neu!
      Prost! Mahlzeit! Wohl bekomms!
      Dein Stückbauer

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      1. Sie alleine können das unmöglich schaffen. Und dieser eine Gott heißt Gier, dem alle Nichtgläubigen auch nur allzugerne folgen. Ich glaube gerne, dass es da religiös motivierte Kräfte gibt, aber ganz entscheidend in diesem Zusammenhang ist die Mitarbeit giermotivierter Andersgläubiger auch Christen genannt. (Doch dieses Motiv bleibt glaubensunabhängig) Es ist die allgemein vorherrschende Lebenseinstellung den eigenen Vorteil stets dem Allgemeinwohle vorzuziehen. Das ist der Nährboden für eine Religion, die dieses Verhalten zu ihrem Gott gemacht hat.
        Um dies zu erreichen muß man hemmungslos töten können, direkt und indirekt, und wie man mittlerweile eindrucksvoll sehen darf, ist diese Bereitschaft massenhaft vorhanden.
        Nur Überfluß schafft Zufriedenheit, deshalb gibt es die Betriebswirtschaftslehre, die Lehre der Gewinnoptimierung durch Verknappung der Güter. Das ist der Gott, dem alle huldigen. Kein Symbol ist aussagekräftiger als die 25 Silberlinge des Judas.

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      2. Und daher ist der Glaube daran, dass wenn es der Allgemeinheit gut geht, auch dir selbst besser geht, viel wichtiger als irgendwelche Texte und sonstwas. Wer von diesem Weg abweicht, der schafft das Verderben.

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  4. Hat dies auf Aussiedlerbetreuung und Behinderten – Fragen rebloggt und kommentierte:
    Sie kamen auch so geritten nach Ostpreussen und durch FREISTAAT DANZIG und in Neubrandenburg wüteten so dann auch Rückkehrer, Polen, die von den Russen, als Bande von Plünderern enttarnt wurden auch dort standrechtliche erschossen wurden! Lange Zeit suchte man kleine Einheiten, die weder Radio noch Zeitung hatten, aber die Heimat verteidigten! Und auch noch heute sucht Amerika seine Feinde, siehe immer noch und nöcher die Besetzung unseres Heimatreiches! Glück, Auf, meine Heimat!

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