Weltenbrand: US-amerikanisches Konstrukt BRiD funktioniert wie am Schnürchen


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Man hätte tatsächlich denken können, die Lage „Westen vs. Russland“ hat sich ein bißchen beruhigt. Schön wäre es gewesen, wenn diese Bundesregierung auf die klare Meinung der deutschen Bevölkerung eingegangen wäre, sich nicht in einen Konflikt mit Russland reinziehen zu lassen.

Aber was ist schon die Meinung der deutschen Bevölkerung wert?

Pünktlich zum Tag der Deutschen Einheit lesen wir in den Mainstream-Medien, dass sich die Bundeswehr auf einen Einsatz in der Ukraine vorbereitet. Natürlich zum Schutz der OSZE und mit dem klaren Ziel, die Ostukraine zu stabilisieren und das Land in einen Friedensprozess zu führen. So jedenfalls erklärt es uns die PR-Expertin von der Leyen.

Die Unterstützung hatten Merkel und Hollande bereits auf dem NATO-Gipfel im September zugesagt. Aha. Da haben wir die Ergebnisse des NATO-Gipfels, die der Bevölkerung nicht mitgeteilt wurden. Was wurde wohl noch so zugesagt, vereinbart, verschachert?

Man muss kein Freund von historischen Daten sein, aber war der Tag der Deutschen Einheit wirklich der richtige Zeitpunkt, dies zu verkünden? Ganz sicher ist kein Tag der richtige Tag für solche Ankündigungen, aber sich dieses Datum auszusuchen, hat schon etwas sehr Anrüchiges seitens der Politik.

Dazu passt die ständige Wiederholung des desolaten Zustandes des scheinbar gesamten Kriegsgerätes der deuschen Bundeswehr. Man will mehr Geld für den Kriegshaushalt, und das erreicht man sehr gut über diesen Hebel. Die verteidigungspolitische Sprecherin der Linken nennt die Debatte über die Pannenserie bei der Bundeswehr ein trojanisches Pferd. In der Pressemitteilung erklärt sie:

Die Bundesregierung will die Bundeswehr auf Biegen und Brechen zu einer globalen Interventionsarmee machen. Die gefährliche Materialermüdung beim militärischen Fluggerät ist auf die Unterordnung von Wartung und Instandhaltung unter die Konzentration auf die ständig wachsende Zahl von Auslandseinsätzen zurückzuführen. Das hat zu einer Überdehnung geführt.

Am 4. Oktober wird noch eins drauf gesetzt und berichtet, dass Deutschland auch sein „militärisches Engagement“ im Irak deutlich ausweiten möchte. Wir sind überall dabei und helfen mit, den Weltenbrand am Laufen zu halten. Mit Bomben Frieden bringen, ist so absurd, es schwer fällt, zu glauben, dass die gebildeten Deutschen dies genauso sehen.

Wo bringen wir denn aktuell noch so Frieden? Auf der Homepage der Bundeswehr gibt ein aktuelles Papier vom 01.10.2014 darüber Auskunft:

Afganistan, Usbekistan, Kosovo, Türkei, Südsudan, Sudan, Mittelmeer, Libanon, Mali, Senegal Mali, Westsahara, Somalia, Horn von Afrika und angrenzende Seegebiete, Republik Zentralafrika und Mittelmeer.Insgesamt sind derzeit 3.617 deutsche Soldaten unmittelbar bei Auslandseinsätzen eingesetzt. Ukraine und Irak werden nun offziell dazukommen. Wo man noch verdeckt eingesetzt ist, können wir nur vermuten, aber dass verdeckte Operationen stattfinden, dessen können wir sicher sein.

Mit deutschen Waffen sind wir natürlich an noch viel mehr Konflikten beteiligt. Die sind inzwischen in aller Herren Länder verteilt, und wir dürfen hoffen, dass diese deutschen Waffen nicht eines Tages gegen uns gerichtet sein werden.

Es ist die allergrößte Heuchelei der deutschen Führungsspitze, sich überall in Szene zu setzen und Tränen der Trauer über die Opfer des 2. Weltkrieges herauszudrücken und zu bekunden, wie sehr man die dunkle Zeit Deutschlands bedaure und welch große Schuld auf den Deutschen laste. Im gleichen Atemzug leben sie ihre imperialistischen Machtgelüste aus und sind im Namen Deutschlands unter der Führung der USA an den Krisen und Konflikten dieser Welt beteiligt.

Sie fluten das Land mit „Flüchtlingen“ jedweder Coleur und laden alle ein, nach Deutschland zu kommen, während sie nebenbei in deren Länder militärisch aktiv sind. Sie bekunden Mitgefühl und Trauer und schicken die nächsten Kontingente an Soldaten. Die deutsche Bevölkerung wird nicht gefragt und muss die Kosten des Militärs tragen, muss die Kosten der verfehlten Asylpolitik tragen und muss mit Kriminalität, Mord und Totschlag und Aufgabe der eigenen Kultur fertig werden. Sie wird damit rechnen müssen, in 20 Jahren zur Minderheit im eigenen Land zu werden, und damit das auch erreicht werden kann, werden jetzt schon Stimmen laut, „Flüchtlinge“ in Privathaushalten aufzunehmen.

Es werden Hotels angemietet, manchmal sogar gekauft, um „Flüchtlinge“ unterzubringen, während sich deutsche Rentner einsam und verlassen von Toastbrot ernähren.

Die meisten Menschen in unserem reichen Land wären nicht in der Lage, 3000 Euro aufzubringen für die illegale Überfahrt, die sich die vielen „Flüchtlinge“ aus den „armen“ Ländern leisten. Wie kann das sein? Wer sponsort das?

Die Welt ist in Geiselhaft genommen worden von nur einem Land. Dies wäre nicht möglich, wenn es nicht Vasallen geben würde, die dieses Land mit allen möglichen Kräften unterstützen.

Diese Vasallen haben sich zu Huren der US-amerikanischen Regierung gemacht und sind scheinbar bereit, alles zu machen, auch ohne Gummi.

So hoffen sie wohl, ein Stück des großen Kuchens abzubekommen, wenn der Weltenbrand vorbei sein wird. Als hätte die US-Regierung jemals ihr Wort gehalten. Und wir, die Bevölkerung, muss sich fragen, ob wir wirklich ein Stück des Kuchens inklusive aller Konsequenzen möchten.

Ihre
Claudia Petersen
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